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EP 3 523 477 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.04.2021 Patentblatt 2021/16 |
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Anmeldetag: 06.09.2017 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2017/001052 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2018/065079 (12.04.2018 Gazette 2018/15) |
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MASCHINE UND VERFAHREN ZUR REINIGUNG VON SCHOTTER EINES GLEISES
MACHINE AND METHOD FOR CLEANING TRACK BALLAST
MACHINE ET PROCÉDÉ DE NETTOYAGE DU BALLAST SUR UNE VOIE FERRÉE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
04.10.2016 AT 4562016
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.08.2019 Patentblatt 2019/33 |
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Patentinhaber: Plasser & Theurer Export von Bahnbaumaschinen
Gesellschaft m.b.H. |
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1010 Wien (AT) |
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Erfinder: |
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- STÖLNBERGER, Stefan
4210 Gallneukirchen (AT)
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Entgegenhaltungen: :
GB-A- 2 023 206
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US-A- 3 685 589
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Gebiet der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Reinigen von verschmutztem Schotter eines
Gleises, umfassend eine Siebanlage, die mindestens eine, eine durch einen Antrieb
verstellbare Leitvorrichtung aufweisende Auslassöffnung für gereinigten Schotter aufweist,
wobei der Siebanlage Transporteinrichtungen zum Transport von gereinigtem Schotter
und Abraum zugeordnet sind. Zudem betrifft die Erfindung ein Verfahren, welches mittels
der Maschine durchgeführt wird.
Stand der Technik
[0002] Die Schotterbettung eines Gleises verschmutzt während der Liegedauer aufgrund von
Umwelteinflüssen und durch den Fahrbetrieb und muss deswegen in regelmäßigen Intervallen
einer Reinigung unterzogen werden.
[0003] Es sind bereits - wie aus
EP 0 240 648 A1 oder
AT 374 847 B Verfahren und als Reinigungsmaschinen bezeichnete gleisverfahrbare Maschinen bekannt,
welche zur Reinigung von Schotter eines Gleises dienen. Allgemein wird verschmutzter
Schotter durch eine Räumvorrichtung ausgehoben und einer Siebanlage der Reinigungsmaschine
zugeführt. Dort erfolgt die Trennung des ausgehobenen Materials in weiter verwendbaren
Schotter und in als Abraum bezeichneten, nicht mehr für eine neue Schotterbettung
zu gebrauchenden Abfall. Der Schotter wird mit geeigneten Transporteinrichtungen zur
Bildung einer neuen Bettung abgeworfen, während der Abraum abgesondert und mit weiteren
Transporteinrichtungen einer Speicherung und Entsorgung zugeführt wird.
[0004] Aus
EP 2 852 706 A1 ist auch bekannt, den Abraum wieder als Planumsschutzschicht unterhalb der Schotterbettung
einzubringen.
[0005] GB 2 023 206 A zeigt eine Reinigungsmaschine mit einem Speicherbehälter für gereinigten Schotter.
Damit kann ein Mangel bzw. ein Überschuss an Schotter im Zuge der Einschotterung des
Gleises zuverlässig ausgeglichen werden.
[0006] Bei einer aus
US 3 685 589 bekannten Gleisbaumaschine sind verschiedene Betriebsarten möglich, wobei ein Überschuss
an gereinigtem Schotter in einen Behälter gefördert werden kann. Ein Abwurf von gereinigtem
Schotter auf das Abraumförderband ist dabei nicht vorgesehen.
Zusammenfassung der Erfindung
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Maschine und ein Verfahren zu entwickeln,
mit denen die Reinigung unter besonderen Bedingungen durchgeführt werden kann, insbesondere
bei Gleisabsenkungen.
[0008] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Maschine gemäß Anspruch 1 und ein Verfahren
gemäß Anspruch 8 gelöst. Abhängige Ansprüche geben weitere vorteilhafte Ausgestaltungen
der Erfindung an.
[0009] Bei der erfindungsgemäßen Maschine ist mittels der Leitvorrichtung der gereinigte
Schotter teilweise der Transporteinrichtung für den Abraum zuführbar. Eine derartige
Maschine, bei der teilweise bereits gereinigter Schotter wieder abtransportiert und
nicht zum Aufbau einer neuen Gleisbettung verwendet wird, kommt bei gewissen Bedingungen
oder bestimmten Vorgaben von Bahnverwaltungen zum Einsatz. Es ist möglich, dass ein
bereits durch mehrere Stopfvorgänge hochgestopftes Gleis eine zu große Höhenlage aufweist.
Im Zuge einer notwendigen Reinigung wird das Gleis abgesenkt und der dadurch bedingte
Schotterüberschuss durch Abführen des Schotters ausgeglichen.
[0010] Eine weitere Anwendungsmöglichkeit besteht darin, dass das zu bearbeitende Gleis
zu einem bereits geplanten, späteren Zeitpunkt - z. B. im Rahmen einer Stopfung -
mit neuem Schotter ergänzt werden soll. So wird das Gleis durch den vorherigen Abtransport
von Schotter bereits auf die nachfolgende Bearbeitung optimal vorbereitet.
[0011] Diese Ausbildung gewährleistet auch eine besonders einfache Wegleitung des überschüssigen
Schotters unter Benutzung von bereits bestehenden Transporteinrichtungen.
[0012] Eine besonders einfache Ausbildung der Leitvorrichtung sieht vor, dass diese um eine
Achse verschwenkbar ist. Die Menge des weggeleiteten gereinigten Schotters wird dann
durch die Stellung bestimmt, in welche die Leitvorrichtung verschwenkt wird.
[0013] Bei einer besonders vorteilhaften Ausbildung der Maschine ist der Auslassöffnung
eine Schurre zugeordnet, die einen durch Seitenwände und einen Boden begrenzten Schotterkanal
bildet, wobei die Leitvorrichtung einen Teil einer Seitenwand bildet. Eine derartige
Schurre eignet sich besonders zum nachträglichen Einbau in bestehende Reinigungsmaschinen,
wodurch deren Einsatzmöglichkeiten erhöht werden.
[0014] Eine Erweiterung sieht vor, dass die Siebanlage zwei in einer Maschinenquerrichtung
voneinander distanzierte Auslassöffnungen mit zwei Leitvorrichtungen aufweist. Durch
diese Ausführungsform werden ein hoher Volumen- bzw. Massendurchsatz und eine besonders
günstige Verteilung des gereinigten Schotters erzielt.
[0015] Bei einer weiteren Ausgestaltung ist der Transporteinrichtung für den gereinigten
Schotter eine Messvorrichtung zur Messung des Volumen- oder Massenstromes zugeordnet,
welche mit einer Steuereinrichtung und dem Antrieb der Leitvorrichtung verbunden ist.
Mit dieser Maßnahme kann die Menge des in das Gleis einzubringenden und des abzusondernden
gereinigten Schotters rasch und unkompliziert erfasst und beeinflusst werden.
[0016] Eine keilförmige Ausbildung der Leitvorrichtung, wobei sich ein Querschnitt der Leitvorrichtung
zu einem der vertikalen Achse gegenüberliegenden Ende der Leitvorrichtung zu verjüngt,
ermöglicht einen günstigen Schotterfluss und eine hohe Stabilität der Leitvorrichtung.
[0017] Eine weitere Verbesserung sieht vor, dass der Antrieb als unterhalb des Bodens angeordnete,
hydraulische Kolben/Zylinder-Einheit ausgebildet ist, welche durch einen Hebel mit
der Leitvorrichtung verbunden ist. Das gewährleistet einen geschützt angeordneten
Antrieb und erhöht die Betriebssicherheit.
[0018] Beim erfindungsgemäßen Verfahren wird der gereinigte Schotter teilweise in das Gleis
eingebracht. Damit ist ein einfaches Verfahren für Reinigungsvorgänge mit Schotterüberschuss
angegeben. Der gereinigte Schotter wird teilweise wieder dem Abraum zugeführt. Damit
kann der überflüssige Schotter auf logistisch einfache Weise mit bereits bestehenden
Transportkapazitäten abtransportiert werden. Eine vorherige Entfernung von verschmutzten
Schotter, d. h. direkter Abtransport von Schotter und Abraum unter Umgehung des Siebes,
hat sich als technisch nur sehr schwer realisierbar sowie als nahezu nicht steuerbar
erwiesen. Dies liegt vor allem darin begründet, dass die Verschmutzung des Schotters
ständig variiert. Die Steuerung des Materialflusses ist somit sehr schwierig. Bei
einer Trennung Schotter/ Abraum kann die erforderliche Menge an gereinigtem Schotter
sehr gut bereitgestellt werden.
[0019] Bei einer Verbesserung des Verfahrens erfolgt eine Messung eines Volumen- oder Massenstromes
des gereinigten Schotters, wobei in deren Abhängigkeit die Leitvorrichtung für den
gereinigten Schotter betätigt wird. Damit kann die Menge des gereinigten Schotters
ständig erfasst werden und genau die benötigte Menge an gereinigtem Schotter eingebracht
bzw. abtransportiert werden.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0020] Die Erfindung wird nachfolgend in beispielhafter Weise unter Bezugnahme auf die beigefügten
Figuren erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer Maschine zur Reinigung und Einbringung
von Schotter eines Gleises,
Fig. 2 eine Ansicht einer Siebanlage in Maschinenlängsrichtung gemäß Pfeil II in Fig.
1,
Fig. 3 eine vergrößerte Darstellung einer Leitvorrichtung und
Fig. 4 eine Draufsicht auf ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Leitvorrichtung.
Beschreibung der Ausführungsformen
[0021] In Fig. 1 ist ein Abschnitt einer Maschine 1 zum Reinigen von verschmutztem Schotter
2 eines Gleises 3 dargestellt. Die Maschine 1 besteht im Wesentlichen aus einem auf
Schienenfahrwerken 4 am Gleis 3 abgestützten und verfahrbaren Maschinenrahmen 5. An
diesem sind eine Schotterräumvorrichtung 6 und Transporteinrichtungen 7 zur Aufnahme
und zum Transport des verschmutzten Schotters 2 sowie eine aus zwei Siebeinheiten
8 bestehende Siebanlage 9 angeordnet. Der Siebanlage 9 sind weitere Transporteinrichtungen
10, 11 zum Transport von gereinigtem Schotter 12 und ausgesiebtem Abraum 13 zugeordnet
(Fig. 2). Der gereinigte Schotter 12 wird entgegen einer Arbeitsrichtung 14 der Maschine
1 transportiert und hinter der Schotterräumvorrichtung 6 an einer Abwurfstelle 15
wieder auf das Gleis 3 abgeworfen.
[0022] In einer nicht gezeigten Ausführung ist die Schotterräumvorrichtung 6 in einer eigenen
Maschine angeordnet. Die erfindungsgemäße Maschine 1 umfasst dann lediglich die Siebanlage
9 sowie diverse Transporteinrichtungen 10, 11.
[0023] Wie besonders in Fig. 2 und 3 zu sehen ist, weist die Siebanlage 9 bzw. jede Siebeinheit
8 mindestens eine Auslassöffnung 16 auf. Die dargestellte Ausführung beinhaltet zwei
in einer Maschinenquerrichtung 17 voneinander distanzierte Auslassöffnungen 16 für
jede Siebeinheit 8. Jeder Auslassöffnung 16 ist eine Transporteinrichtung 10 sowie
eine Leitvorrichtung 18 zugeordnet. Diese ermöglicht eine Zuführung des gereinigten
Schotters 12 der Transporteinrichtung 11, welche hauptsächlich dem Abtransport des
Abraums 13 dient.
[0024] Der Aufbau der Leitvorrichtung 18 ist in Fig. 3 genauer dargestellt. Jeder Auslassöffnung
16 ist eine Schurre 19 zugeordnet. Diese bildet einen durch Seitenwände 20 und einen
Boden 21 begrenzten Schotterkanal 22 der dem Weiterleiten des gereinigten Schotters
12 zu den Transporteinrichtungen 10, 11 dient. Die Leitvorrichtung 18 bildet dabei
einen Teil einer Seitenwand 20. Die Leitvorrichtung 18 ist mit einem Antrieb 23 verbunden,
welcher eine Verschwenkung der Leitvorrichtung 18 um eine annähernd vertikale Achse
24 ermöglicht.
[0025] Der Transporteinrichtung 10 ist eine beispielsweise als Scanner ausgebildete Messeinrichtung
25 zur Messung des Volumen- oder Massenstromes zugeordnet. Die Messvorrichtung 25
ist mit einer Steuereinrichtung 26 und dem Antrieb 23 der Leitvorrichtung 18 verbunden.
[0026] Im Folgenden werden die Verfahren und die Funktionsweise der Maschine 1 kurz beschrieben.
Dabei wird auf die bereits hinlänglich bekannte Schotterräumung, auf die Reinigung
von verschmutztem Schotter 2 des Gleises 3 und die Trennung von Schotter 2 und Abraum
13 in der Siebanlage 9 nicht näher eingegangen. Nachdem dies erfolgt ist, wird gemäß
dem bekannten Stand der Technik der gereinigte Schotter 12 wieder in das Gleis 3 eingebracht.
Dabei wird aber nicht der ganze gereinigte Schotter 12 eingebracht, sondern dieser
wird teilweise abgesondert. Dies geschieht zweckmäßigerweise durch teilweise Zuführung
des Schotters 12 zum Abraum 13. Wenn dabei der Volumenstrom des gereinigten Schotters
12 gemessen wird, kann in Abhängigkeit der Messung die Leitvorrichtung 18 betätigt
werden und die wieder in das Gleis 3 eingebrachte Schottermenge genau geregelt werden.
[0027] In Fig. 2 sind die Leitvorrichtungen 18 in einer Position dargestellt, in der der
gereinigte Schotter 12 zur Gänze auf die Transporteinrichtungen 10 für gereinigten
Schotter 12 und in Folge in das Gleis 3 eingebracht wird. In Fig. 3 ist die Leitvorrichtung
18 durch Betätigung des Antriebes 23 verschwenkt worden. Dadurch entsteht einerseits
eine Öffnung 31 in der Seitenwand 20 und andererseits teilt sich der Schotterfluss,
der durch Pfeile 27 angedeutet wird. Somit gelangt ein Teil des gereinigten Schotters
12 durch die Öffnung 31 auf die Transporteinrichtung 11 für den Abraum 13 und wird
gemeinsam mit dem Abraum 13 abtransportiert.
[0028] In Fig. 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Leitvorrichtung 18 dargestellt.
Diese ist keilförmig ausgebildet ist, wobei sich ein Querschnitt der Leitvorrichtung
18 zu einem der Achse 24 gegenüberliegenden Ende 28 der Leitvorrichtung 18 verjüngt.
Der Antrieb 23 ist als hydraulische Kolben/Zylinder-Einheit 29 ausgebildet und unterhalb
des Bodens 21 angeordnet. Um eine vorteilhafte Anlenkung und Verschwenkung um die
vertikale Achse 24 zu erzielen, ist der Antrieb durch einen Hebel 30 mit der Leitvorrichtung
18 verbunden. Die Leitvorrichtung 18 ist in Fig. 4 in verschwenkter Position dargestellt,
der geteilte Schotterfluss wird wieder durch Pfeile 27 verdeutlicht. Eine Position,
in der die Leitvorrichtung 18 die Öffnung 31 verschließt, ist strichpunktiert dargestellt.
1. Maschine (1) zum Reinigen von verschmutztem Schotter (2) eines Gleises (3), umfassend
eine Siebanlage (9), die mindestens eine, eine durch einen Antrieb (23) verstellbare
Leitvorrichtung (18) aufweisende Auslassöffnung (16) für gereinigten Schotter (12)
aufweist, und Transporteinrichtungen (10, 11), wobei der Siebanlage (9 die Transporteinrichtungen
(10, 11) zum Transport des gereinigten Schotters (12) und zum Transport von ausgesiebten
Abraum (13) zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der Leitvorrichtung (18) der gereinigte Schotters teilweise der Transporteinrichtung
(11) für den Abraum (13) zuführbar ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitvorrichtung (18) um eine Achse (24) verschwenkbar ist.
3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslassöffnung (16) eine Schurre (19) zugeordnet ist, die einen durch Seitenwände
(20) und einen Boden (21) begrenzten Schotterkanal (22) bildet, wobei die Leitvorrichtung
(18) einen Teil einer Seitenwand (20) bildet.
4. Maschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Siebanlage (9) zwei in einer Maschinenquerrichtung (17) voneinander distanzierte
Auslassöffnungen (16) mit einer jeweiligen Leitvorrichtung (18) aufweist.
5. Maschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Transporteinrichtung (10) für den gereinigten Schotter (12) eine Messvorrichtung
(25) zur Messung des Volumen- oder Massenstromes zugeordnet ist, welche mit einer
Steuereinrichtung (26) und dem Antrieb (23) der Leitvorrichtung (18) verbunden ist.
6. Maschine (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitvorrichtung (18) keilförmig ausgebildet ist, wobei sich ein Querschnitt der
Leitvorrichtung (18) zu einem der Achse (24) gegenüberliegenden Ende (28) der Leitvorrichtung
(18) zu verjüngt.
7. Maschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (23) als unterhalb des Bodens (21) angeordnete, hydraulische Kolben/Zylinder-Einheit
(29) ausgebildet ist, welche durch einen Hebel (30) mit der Leitvorrichtung (18) verbunden
ist.
8. Verfahren zum Reinigen von verschmutztem Schotter (2) eines Gleises (3) mittels einer
Maschine (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der verschmutzte Schotter (2) in der Siebanlage (9) gereinigt und der Abraum (13)
abgesondert wird, wobei der gereinigte Schotter (12) teilweise in das Gleis (3) eingebracht
und teilweise dem Abraum (13) zugeführt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine Messung eines Volumen- oder Massenstromes des gereinigten Schotters (12) erfolgt,
wobei in deren Abhängigkeit die Leitvorrichtung (18) für den gereinigten Schotter
(12) betätigt wird.
1. A machine (1) for cleaning soiled ballast (2) of a track (3), comprising a screening
installation (9) which has at least one outlet opening (16) for cleaned ballast (12),
wherein a guiding device (18) adjustable by a drive (23) is associated with the outlet
opening (16), wherein transport devices (10, 11) for transporting the cleaned ballast
(12) and transporting screened spoil (13) are associated with the screening installation
(9), characterized in that, the cleaned ballast (12) can be partially fed to the transport device (11) for the
spoil by means of said guiding device (18) .
2. A machine according to claim 1, characterized in that the guiding device (18) is pivotable about an axis (24).
3. A machine according to one of claims 1 or 2, characterized in that a chute (19) is associated with the outlet opening (16), the chute forming a ballast
channel (22) delimited by side walls (20) and a bottom (21), wherein the guiding device
(18) forms a part of a side wall (20).
4. A machine (1) according to one of claims 1 to 3, characterized in that the screening installation (9) comprises two outlet openings (16), spaced from one
another in a transverse direction (17) of the machine, each having a respective guiding
device (18).
5. A machine (1) according to one of claims 1 to 4, characterized in that a measuring device (25) for measuring the volume- or mass flow is associated with
the transport device (10) for the cleaned ballast (12), said measuring device being
connected to a control device (26) and to the drive (23) of the guiding device (18).
6. A machine (1) according to one of claims 2 to 5, characterized in that the guiding device (18) is of wedge-shaped design, wherein a cross-section of the
guiding device (18) is tapered towards an end (28) of the guiding device (18) lying
opposite the vertical axis (24).
7. A machine (1) according to one of claims 1 to 6, characterized in that the drive (23) is designed as a hydraulic piston/cylinder unit (29) which is arranged
underneath the bottom (21) and connected by a lever (30) to the guiding device (18).
8. A method for cleaning soiled ballast (2) of a track (3) by means of a machine (1)
according to one of claims 1 to 7, characterized in that the soiled ballast (2) is cleaned in the screening device (9) and spoil (13) is separated
out, and that the cleaned ballast (12) is partially introduced into the track (3)
and partially separated out and, in particular, is fed to the spoil (13).
9. A method according to claim 8, characterized in that a measurement of a volume- or mass flow of the cleaned (12) ballast takes place,
wherein the guiding device (18) for the cleaned ballast (12) is actuated in dependence
thereon.
1. Machine (1) de nettoyage de ballast sale (2) d'une voie ferrée (3), comprenant une
installation de tamis (9) qui présente au moins une ouverture de sortie (16) pour
du ballast nettoyé (12) présentant un dispositif de direction (18) pouvant être déplacé
par un entraînement (23), et des dispositifs de transport (10, 11), dans laquelle
les dispositifs de transport (10, 11) pour le transport du ballast nettoyé (12) et
pour le transport de déblais filtrés (13) sont associés à l'installation de tamis
(9), caractérisée en ce que le ballast nettoyé peut être partiellement acheminé au dispositif de transport (11)
pour les déblais (13) au moyen du dispositif de direction (18).
2. Machine selon la revendication 1, caractérisée en ce que le dispositif de direction (18) est pivotant autour d'un axe (24).
3. Machine selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce qu'une goulotte (19) est associée à l'ouverture de sortie (16), laquelle forme un canal
de ballast (22) limité par des parois latérales (20) et un fond (21), dans laquelle
le dispositif de direction (18) forme une partie d'une paroi latérale (20).
4. Machine (1) selon une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que l'installation de tamis (9) présente deux ouvertures de sortie (16) écartées l'une
de l'autre dans une direction transversale de machine (17) avec un dispositif de direction
respectif (18).
5. Machine (1) selon une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce qu'un dispositif de mesure (25) pour la mesure du courant volumique ou massique est
associé au dispositif de transport (10) pour le ballast nettoyé (12), lequel est connecté
à un dispositif de commande (26) et à l'entraînement (23) du dispositif de direction
(18).
6. Machine (1) selon une des revendications 2 à 5, caractérisée en ce que le dispositif de direction (18) est réalisé en forme de coin, dans lequel une section
transversale du dispositif de direction (18) s'effile vers une extrémité (28) opposée
à l'axe (24) du dispositif de direction (18).
7. Machine (1) selon une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que l'entraînement (23) est réalisé en tant que module piston/cylindre hydraulique (29)
disposé en dessous du fond (21) qui est connecté par un levier (30) au dispositif
de direction (18).
8. Procédé de nettoyage de ballast sale (2) d'une voie ferrée (3) au moyen d'une machine
(1) selon une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le ballast sale (2) est nettoyé dans l'installation de tamis (9) et séparé des déblais
(13), dans lequel le ballast nettoyé (12) est partiellement introduit dans la voie
ferrée (3) et partiellement acheminé aux déblais (13).
9. Procédé selon la revendication 8, caractérisé en ce qu'une mesure d'un courant volumique ou massique du ballast nettoyé (12) a lieu, dans lequel
le dispositif de direction (18) pour le ballast nettoyé (12) est actionné en fonction
de celle-ci.
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