| (19) |
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(11) |
EP 3 526 112 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.01.2022 Patentblatt 2022/02 |
| (22) |
Anmeldetag: 20.12.2018 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2018/086275 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2019/122176 (27.06.2019 Gazette 2019/26) |
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| (54) |
SURFBOARD MIT JETANTRIEB
SURFBOARD HAVING A JET DRIVE
PLANCHE DE SURF ÉQUIPÉE D'UNE PROPULSION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
21.12.2017 DE 102017130963
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.08.2019 Patentblatt 2019/34 |
| (73) |
Patentinhaber: WBV Weisenburger Bau+Verwaltung GmbH |
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76131 Karlsruhe (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- WEISENBURGER, Nicolai
76530 Baden-Baden (DE)
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| (74) |
Vertreter: Groth, Wieland |
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Patentanwalt
Zippelhaus 4 20457 Hamburg 20457 Hamburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2016/061274 JP-A- 2002 193 185 US-A1- 2009 093 174
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CN-U- 205 738 032 US-A- 5 807 152
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Surfboard mit einem Rumpf, mit einer Unterwasserfläche
und einer Wassereinlassöffnung in der Unterwasserfläche und mit einem Jetantrieb mit
einem Wasserkanal von der Wassereinlassöffnung zu einer in einer heckseitigen Stirnseite
angeordneten Wasserauslassöffnung. Das erfindungsgemäße Surfboard weist einen elektrischen
Antrieb auf.
[0002] In der
DE 1 428 874 A1 ist ein mit einem Verbrennungsmotor angetriebenes Surfboard offenbart. In eine Bodenplatte
ist ein Stutzen eingebaut, über den Wasser für den Antrieb abgesaugt wird.
[0003] In der
DE 10 2015 103 503 A1 ist ein aufblasbares Surfboard mit einem Antriebsbauteil offenbart. Das Antriebsbauteil
ist mit Befestigungsmitteln zwischen zwei Armen des Rumpfes befestigt.
[0004] In der
WO 2016/061274 A1 ist ein Surfboard offenbart. Ein Jetantrieb ist auf einer Bodenplatte montiert, die
von unten in eine Unterwasserfläche des Surfboards eingesetzt wird.
[0005] In der
CN 205 738 032 U ist ein Kühlsystem für einen Jetantrieb offenbart. Der Jetantrieb ist in einer Aussparung
am Rumpf eingeschraubt.
[0006] In der
JP 2002 193185 A ist ein Surfboard mit einem Verbrennungsmotor als Antrieb offenbart.
[0008] In der
US 5 807 152 A ist ein Surfboard mit einem Elektromotor als Antrieb offenbart.
[0009] Surfboards mit elektrischem Antrieb sind beispielsweise aus der
DE 20 2011 051 071 bekannt. Angetriebene Surfboards sind nicht auf hohen Wellengang angewiesen, sondern
sie können auch in windstillen und brandungsarmen Gewässern benutzt werden. Der elektrische
Antrieb des bekannten Surfboards wird über einen im Surfboard angeordneten Akkumulator
mit Strom versorgt. Zusätzlich ist ein Jetrohr zwischen Wassereinlass und Wasserauslass
als Aluminiumbauteil ausgebildet. Die Unterwasserfläche und die heckseitige Stirnseite
sind üblicherweise Kunststoffbauteile.
[0010] Der bekannte Jetantrieb weist zum einen den Nachteil auf, dass er in der Herstellung
und im Material relativ teuer ist, und zum anderen ist der Wassereinlass des Jetantriebs
strömungstechnisch ungünstig ausgebildet.
[0011] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein eingangs genanntes Surfboard zur
Verfügung zu stellen, das die oben genannten Nachteile vermeidet, zumindest verringert.
Die Aufgabe wird durch ein eingangs genanntes Surfboard mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst.
[0012] Unterwasserfläche einteilig ausgeformt ist und an den ein Jetrohr mit einem Ende
angeschlossen ist, dessen anderes Ende an die Wasserauslassöffnung angeschlossen ist.
[0013] Vorteilhafterweise wird das Jetrohr nicht direkt auf die Wassereinlassöffnung mit
seinem einen Ende aufgesetzt, sondern an die Wassereinlassöffnung schließt sich ein
Stutzen an, der integral mit der Unterwasserfläche des Rumpfes in dem Bereich der
Wassereinlassöffnung ausgebildet ist und in den Rumpf hineinragt. Der Stutzen ist
vorzugsweise aus dem gleichen Material wie die Unterwasserfläche ausgebildet. Die
Materialkosten dieses Materials sind vorteilhafterweise niedriger als die des Jetrohrs.
Der Stutzen kann in einteiliger Weise als Spritzgussbauteil oder Laminatbauteil von
der Unterwasserfläche in den Rumpf hinein übergehen.
[0014] Der Stutzen weist eine Anschlussöffnung auf, diese kann vorzugsweise eben ausgebildet
sein. Sie kann einen ungefähr elliptischen, ovalen oder kreisförmigen Anschlussquerschnitt
aufweisen. An die Anschlussöffnung ist das eine Ende des Jetrohrs angeschlossen. Das
andere Ende des Jetrohrs ist mit der Wasserauslassöffnung verbunden, die als Düse
ausgebildet sein kann.
[0015] Vorzugsweise kann die Anschlussöffnung die Bodenplatte berühren. Es bildet sich vorzugsweise
keine Ausbuchtung zwischen Stutzen und Innenwandung der Bodenplatte aus. Zumindest
die Bodenplatte und der Stutzen können daher mit einem Spritzgusswerkzeug einteilig
als ein Bauteil hergestellt werden.
[0016] Durch den gegenüber dem Stand der Technik erfindungsgemäß weitergebildeten Übergang
zwischen Wassereinlassöffnung und Jetrohr wird ein weicherer, glatterer Übergang zwischen
der Unterwasserfläche und dem Wasserkanal ausgebildet, der strömungstechnisch günstiger
ist. Die Wassereinlassöffnung kann deutlich länglicher in Richtung des Bugs als im
Stand der Technik ausgebildet sein, ohne dass zusätzliche Materialkosten für ein längeres
Jetrohrbauteil entstehen. So kann ihre Ausdehnung in Längsrichtung das Vier-, Fünf-
oder sogar Sechsfache der maximalen Breite der Wassereinlassöffnung in der Ebene der
Unterwasserfläche betragen. Des Weiteren kann der Übergang von der Unterwasserfläche
in den Stutzen hinein einen deutlich geringeren Winkel aufweisen, also flacher als
im Stand der Technik erfolgen. Der Stutzen ist in kostengünstiger Weise als Kunststoffbauteil
ausgebildet. Das relativ kostenintensive Jetrohr ist aus Aluminium gebildet, und dadurch,
dass der Stutzen eine kreisförmige- oder elliptische Anschlussöffnung aufweisen kann,
kann das Jetrohr in einfacher Weise als gebogenes Rohr, dessen beide Enden in einem
bestimmten Winkel abgeschnitten sind, ausgebildet sein. Eine zusätzliche Verformung
des einen Jetrohrendes ist nicht mehr erforderlich.
[0017] Der Jetantrieb ist als elektrischer Antrieb ausgebildet, der über einen Akku mit
Strom versorgt wird. Der Akku kann auswechselbar sein. Der elektrische Antrieb treibt
eine Welle mit einem Impeller des Jetantriebs an.
[0018] Vorzugsweise umfasst der Jetantrieb eine Bodenplatte und eine Stirnseite, die positionsfest
miteinander verbunden sind, und der Stutzen ist einteilig mit der Bodenplatte verbunden
und steht rumpfinnenseitig von der Bodenplatte ab. Der Stutzen kann als Durchgang
in einer innenseitigen Erhebung ausgebildet sein. Die Erhebung kann prismatisch ausgebildet
sein mit einem stumpfwinkligen Dreieck als seitlicher Querschnittsfläche.
[0019] Es hat sich als besonders günstig erwiesen, den Kunststoffteil des Jetantriebs umfangreicher
und derart auszubilden, dass eine Bodenplatte vorgesehen ist, von der der erfindungsgemäße
Stutzen rumpfinnenseitig absteht, und zusätzlich an einem heckseitigen Rand der Bodenplatte
eine Stirnseite einteilig mit der Bodenplatte verbunden ist, die über vorzugsweise
seitliche Stabilisierungswände mit der Bodenplatte und der Stirnseite an deren Ränder
verbunden ist. Dadurch entsteht ein im Längsschnitt etwa dreieckförmiger zum Rumpf
hin offener Kasten aus Kunststoff, faserverstärktem Kunststoff oder einem Laminat.
Im Inneren des Kastens steht der Stutzen insbesondere als prismatische Erhebung ab.
Der offene Kasten kann einteilig hergestellt sein. Diese Herstellung ist besonders
kostengünstig. Alternativ kann das Kunststoffteil des Jetantriebs natürlich auch in
Einheit mit dem Rumpf des Surfbretts hergestellt werden, oder mit einer Antriebseinheit,
die einen Teil des Surfbretts darstellt.
[0020] Das Jetrohr ist vorzugsweise als Aluminiumrohr ausgebildet, das in seiner Länge und
Krümmung so angepasst ist, dass es zwischen den Wasserauslass und die Anschlussöffnung
des Stutzens passt. Dort ist eine wasserdichte Verbindung, beispielsweise in Form
einer Steckverbindung, Schraubverbindung oder mittels Kniehebelmechanismen o.Ä. vorgesehen.
Das Jetrohr weist eine zusätzliche seitliche, bugseitige Öffnung auf, durch die der
Antriebsstrang für einen Rotor geführt ist. Der Rotor wird über einen Elektromotor
und einen Antriebsstrang angetrieben. Bei einem Rotor kann es sich um einen Impeller
oder einen Propeller o.Ä. handeln. Eine Welle des Antriebs ist durch eine Jetrohrwand
geführtem- und der Impeller im Jetrohr angeordnet.
[0021] Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels in drei Figuren beschrieben.
Dabei zeigen
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht, teilweise als Durchsicht eines Surfboards mit erfindungsgemäßem
Jetantrieb,
- Fig. 2
- den erfindungsgemäßen Jetantrieb in einer perspektivischen Ansicht,
- Fig. 3
- den erfindungsgemäßen Jetantrieb in einem zerlegten Zustand mit Jetrohr und Stutzenbauteil.
[0022] Fig. 1 zeigt ein erfindungsgemäßes Surfboard 1. Unter einem Surfboard 1 ist hier
eine Vorrichtung zu verstehen, auf der der Surfer steht, sitzt oder kniet, und die
auf einem Wasser aufschwimmt und die vorteilhafterweise einen Auftrieb hat, der hinreichend
ist, den Surfer zu tragen. Zumindest sollte der Auftrieb zusammen mit dem Vorschub,
den ein Jetantrieb 4 dem Surfboard 1 verleiht, hinreichend sein, damit das Surfboard
1 über dem Wasser schwimmt. Das Surfboard 1 weist kein Segel auf. Im deutschen Sprachgebrauch
würde man den Sport eher als Wellenreiten klassifizieren.
[0023] Das Surfboard 1 weist einen Bug 2 und ein Heck 3 auf. In dem Heck 3 ist ein Jetantrieb
4 untergebracht. Der Jetantrieb 4 ist hier nur schematisch dargestellt. Der Jetantrieb
4 umfasst eine Wassereinlassöffnung 6 in einer Unterwasserfläche des Surfboards 1
und ein Jetrohr 7 mit einer an einer Stirnseite 21 des Hecks 3 angeordneten Wasserauslassöffnung
8. Die Wasserauslassöffnung 8 kann als Düse ausgebildet sein, die gegebenenfalls schwenkbar
um eine vertikal zu einer Trittfläche 9 angeordneten Drehachse drehbar ist.
[0024] Im Jetrohr 7 ist ein nicht dargestellter Rotor angeordnet, der Wasser in das Jetrohr
7 hineinsaugt und aus der Düse herausspritzt und dem Surfer mit dem Surfboard 1 dadurch
einen Vortrieb verleiht. In einem Rumpf 11 des Surfboards 1 ist des Weiteren ein (nicht
dargestellter) Motor für den Rotor angeordnet, der den Rotor über einen (nicht dargestellten)
Antriebsstrang antreibt, sowie eine (nicht dargestellte) Steuerung für den Motor,
mit der eine Leistung des Motors gesteuert werden kann. Es kann damit insbesondere
die Geschwindigkeit des Surfboards 1 gesteuert werden. Sowohl der Motor als auch die
Steuerung sind durch einen (nicht dargestellten) Akkumulator mit Strom versorgt.
[0025] Das Surfboard 1 ist hier mit dem festen Rumpf 11 ausgebildet. Dabei weist der Rumpf
11 beispielsweise einen schaumstoffhaltigen Kern auf, der außen mit Laminatlagen vollständig
umgeben ist. Am heckseitigen Ende des Rumpfes 11 ist eine Aussparung 12 vorgesehen,
in die der Jetantrieb 4 formschlüssig eingefügt ist. Der Jetantrieb 4 umfasst hier
eine Bodenplatte 20 und eine Stirnseite 21 sowie einen Stutzen 22, der von der Bodenplatte
20 innenseitig absteht, und das Jetrohr 7, das den Stutzen 22 mit der Wasserauslassöffnung
8 verbindet. Der Stutzen 22 bildet einen Übergang zwischen der Wassereinlassöffnung
6 an der Unterwasserfläche und einem Ende des Jetrohrs 7. Ein anderes Ende des Jetrohrs
7 ist an die Wasserauslassöffnung 8 angeschlossen.
[0026] Fig. 2 zeigt den Jetantrieb 4 ohne Rotor, Motor und Akkumulator in einer perspektivischen
Ansicht. Vom Jetantrieb 4 ist in der Fig. 2 lediglich die Bodenplatte 20, die Stirnseite
21, die Wassereinlassöffnung 6 und das Jetrohr 7 mit Wasserauslassöffnung 8 dargestellt.
Die Wassereinlassöffnung ist in einer Ebene mit der Bodenplatte 20, bzw. in die Bodenplatte
20 eingebracht, wobei die Bodenplatte 20 einen Teil der Unterwasserfläche des Surfboards
1 ausbildet. Der Hauptteil der Unterwasserfläche 5 wird durch eine Laminataußenfläche
des Rumpfes 11 ausgebildet Die Bodenplatte 20 des Jetantriebs 4 bildet mit der Unterwasserfläche
5 eine Einheit oder zumindest eine formschlüssige Einheit.
[0027] Die Bodenplatte 20 ist im Bereich der Wassereinlassöffnung 6 stutzenförmig nach innen
hochgezogen. Die Bodenplatte 20 und der Stutzen 22 sind einteilig integral ausgebildet.
Sie können ein einziges Spritzgussbauteil sein. Zusätzlich ist die Stirnseite 21 vorgesehen,
die am heckseitigen Rand der Bodenplatte 20 angeordnet ist, sowie seitliche Stabilisierungswände
23, die hier beispielsweise jeweils dreieckig ausgebildet sind. Die beiden Stabilisierungswände
23, die Stirnseite 21 sowie die Bodenplatte 20 mit Stutzen 22 sind als einteiliges
Spritzgussteil oder Laminatbauteil ausgeformt. Insbesondere durch die einteilige Ausbildung
des Stutzens 22 mit der Bodenplatte 20 ist es möglich, den Übergang zwischen einer
Unterwasserfläche 5 und dem Jetrohr 7 durch die Wassereinlassöffnung 6 strömungstechnisch
besonders günstig auszugestalten. Insbesondere kann das bugseitige Ende der Wassereinlassöffnung
6 besonders weit zum Bug 2 hingezogen sein, so dass nicht nur ein beinahe kreisförmiger
bzw. weitgehend ovaler oder elliptischer Wassereinlassquerschnitt ausgebildet wird,
sondern die zum Bug 2 des Surfboards 1 hin stark ausgedehnte Wassereinlassöffnung
6 ausgebildet wird. Die maximale Länge der Wassereinlassöffnung 6 kann beispielsweise
drei- bis vier- oder fünfmal größer sein als die maximale Breite der Wassereinlassöffnung
6. Der Stutzen 22 weist eine innenseitige Anschlussöffnung 27 auf, die beispielsweise
kreisförmig oder elliptisch ausgebildet ist und an der das eine Ende des Jetrohres
7 angeordnet ist. Ein bodenseitiger Abschnitt 24 eines Anschlussöffnungsrandes berührt
vorzugsweise die Bodenplatte 20, oder er ist vorzugsweise wenige Millimeter, vorzugsweise
mehr als 2, 3, 4 mm oder mehr als 1cm von ihr beabstandet. Die Geometrie ist so gewählt,
dass die Herstellung der Bodenplatte 20 und des Stutzens 22 mit einem einzigen Spritzgusswerkzeug
möglich ist. Ein bodenabseitiger Abschnitt 26 des Anschlussöffnungsrandes ist zwischen
der Wassereinlassöffnung 6 und einer Ebene ausgebildet, die von dem bodenseitigen
Abschnitt 24 des Anschlussöffnungsrandes senkrecht zur Bodenplatte 20 in das Rumpfinnere
absteht. Dabei ist der bodenabseitige Abschnitt 26 des Öffnungsrandes von der Wassereinlassöffnung
6 beabstandet, vorzugsweise wenigstens 5 mm, vorzugsweise wenigstens 1cm, 2cm, 3cm
beabstandet. Der bodenabseitige Abschnitt 26 kann auch zwischen der Ebene und einer
weiteren Ebene angeordnet sein, die vom gegenüberliegenden Rand der Wassereinlassöffnung
6 senkrecht in das Innere des Rumpfes absteht. Der gegenüberliegende Rand der Wassereinlassöffnung
6 liegt dem bodenseitigen Abschnitt gegenüber. Durch diese Ausbildung des Stutzens
22 ist es möglich, den Stutzen 22 als einteiliges Spritzgussteil mithilfe einer einzigen
Spritzgussform herzustellen. Problematisch wird es, wenn der obere, öffnungsabseitige
Anschlussöffnungsrand des Stutzens 22 über die Senkrechte zur heckseitigen Stirnseite
21 hin übersteht, dann wären zur Herstellung des Bauteiles gegebenenfalls zumindest
zwei Spritzgussformen nötig.
[0028] Die Bodenplatte 20 und der Stutzen 22 und auch die anderen Kunststoffbauteile können
auch als 3D-Druck oder CNC-gefräste Bauteile ausgebildet sein.
[0029] An die Anschlussöffnung 27 des Stutzens 22 ist das Jetrohr 7 angesetzt. Das Jetrohr
7 kann beispielsweise eingeklemmt, angeschraubt oder in eine umlaufende Nut eingesetzt
oder eingeklebt sein. Ein anderes Ende des Jetrohrs 7 ist mit der Wasserauslassöffnung
8 der Stirnseite 21 ebenso durch eine Schraub- oder Klemmverbindung oder anderweitig
vorzugsweise lösbar verbunden. Das Jetrohr 7 ist ein vollständiges Aluminiumbauteil,
während die Bodenplatte 20, die seitlichen Stabilisierungswände 23 sowie die Stirnseite
21 und der Stutzen 22 ein Laminatbauteil oder Spritzgussbauteil, also Kunststoffbauteil,
oder faserverstärktes Kunststoffbauteil sind. Der Stutzen 22 ist in den Fig. 1, 2
und 3 als im Längsschnitt dreieckförmige Erhebung, in die ein Stück eines Wasserkanals
eingebracht ist, ausgebildet.
Bezugszeichenliste
[0030]
- 1
- Surfboard
- 2
- Bug
- 3
- Heck
- 4
- Jetantrieb
- 5
- Unterwassserfläche
- 6
- Wassereinlassöffnung
- 7
- Jetrohr
- 8
- Wasserauslassöffnung
- 9
- Trittfläche
- 11
- Rumpf
- 12
- Aussparung
- 20
- Bodenplatte
- 21
- Stirnseite
- 22
- Stutzen
- 23
- Stabilisierungswände
- 24
- bodenseitiger Abschnitt
- 26
- bodenabseitiger Abschnitt
- 27
- Anschlussöffnung
1. Surfboard mit einem Rumpf (11) mit einer Unterwasserfläche und einer Wassereinlassöffnung
(6) in der Unterwasserfläche und einem elektrischen Jetantrieb (4) mit einem Wasserkanal
von der Wassereinlassöffnung (6) zu einer in einer heckseitigen Stirnseite (21) angeordneten
Wasserauslassöffnung (8), wobei die Unterwasserfläche im Bereich der Wassereinlassöffnung
(6) als ein in den Rumpf (11) hineinragender Stutzen (22) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Stutzen (22) mit der Unterwasserfläche einteilig ausgeformt ist und an den Stutzen
(22) ein Jetrohr (7) mit einem Ende angeschlossen ist, dessen anderes Ende an die
Wasserauslassöffnung (8) angeschlossen ist, und das Jetrohr (7) eine zusätzliche seitliche,
bugseitige Öffnung an einer Jetrohrwand aufweist, durch die eine Welle des Antriebs
geführt ist.
2. Surfboard nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der Jetantrieb (4) eine Bodenplatte (20) und eine Stirnseite (21) umfasst und der
Stutzen (22) einteilig in der Bodenplatte (20) ausgebildet ist und innenseitig der
Bodenplatte (20) in einen Rumpfinnenraum absteht.
3. Surfboard nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Bodenplatte (20) und die Stirnseite (21) positionsfest miteinander verbunden
sind.
4. Surfboard nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, dass der Stutzen (22) eine innenseitige Anschlussöffnung (27) für das eine Ende des Jetrohres
(7) aufweist und ein öffnungsabseitiger Rand der Anschlussöffnung (27) zwischen einer
an einem öffnungsseitigen Rand senkrecht von einer Bodenplatte (20) abstehenden Ebene
und der Wassereinlassöffnung (8) angeordnet ist.
5. Surfboard nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass ein bodenseitiger Abschnitt (24) eines Öffnungsrands einer Anschlussöffnung (27)
eine Bodenplatte (20) berührt.
6. Surfboard nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Bodenplatte (20), der Stutzen (22), die Stirnseite (21) und seitliche Stabilisierungswände
(23) einteilig ausgebildet sind.
7. Surfboard nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Bodenplatte (20), der Stutzen (22), die Stirnseite (21) und die seitlichen Stabilisierungswände
(23) ein einteiliges Spritzgussbauteil sind.
8. Surfboard nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Bodenplatte (20), der Stutzen (22), die Stirnseite (21) und die seitlichen Stabilisierungswände
(23) ein einteiliges Laminatbauteil sind.
9. Surfboard nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass das Jetrohr (7) ein einteiliges Aluminiumrohr ist.
10. Surfboard nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Bodenplatte (20) und der Stutzen (22) ein einteiliges Spritzgussbauteil sind.
11. Surfboard nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass ein bodenseitiger Abschnitt eines Anschlussöffnungsrandes des Stutzens (22) unmittelbaren
Kontakt mit einer Bodenplatte (20) hat.
12. Surfboard nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Welle des Jetantriebs (4) durch das Jetrohr (7) geführt ist.
1. Surfboard having a hull (11) having an underwater surface and a water inlet opening
(6) in the underwater surface and an electrical jet drive (4) having a water channel
from the water inlet opening (6) to a water outlet opening (8) arranged in an end
face (21) at the stern end, wherein the underwater surface is formed in the region
of the water inlet opening (6) as a nozzle (22) protruding into the hull (11), characterised in that the nozzle (22) is moulded integrally with the underwater surface and one end of
a jet tube (7) is connected to the nozzle (22), the other end being connected to the
water outlet opening (8), and the jet tube (7) has, at the bow end on a jet tube wall,
an additional lateral opening through which a shaft of the drive is guided.
2. Surfboard according to claim 1, characterised in that the jet drive (4) comprises a base panel (20) and an end face (21) and the nozzle
(22) is formed integrally in the base panel (20) and projects inside the base panel
(20) into an interior space in the hull.
3. Surfboard according to claim 1 or 2, characterised in that a base panel (20) and the end face (21) are connected to one another in a fixed position.
4. Surfboard according to claim 1, 2 or 3, characterised in that the nozzle (22) has an inside connection opening (27) for one end of the jet tube
(7), and an edge of the connection opening (27) remote from the opening is arranged
between a plane, which projects perpendicularly from a base panel (20) on an edge
projecting on the opening side, and the water inlet opening (8).
5. Surfboard according to one of claims 1 to 4, characterised in that a bottom portion (24) of an opening edge of a connection opening (27) touches a base
panel (20).
6. Surfboard according to one of claims 1 to 5, characterised in that a base panel (20), the nozzle (22), the end face (21) and lateral stabilising walls
(23) are formed integrally.
7. Surfboard according to one of claims 1 to 6, characterised in that a base panel (20), the nozzle (22), the end face (21) and the lateral stabilising
walls (23) are an integral injection moulded component.
8. Surfboard according to one of claims 1 to 7, characterised in that a base panel (20), the nozzle (22), the end face (21) and the lateral stabilising
walls (23) are an integral laminate component.
9. Surfboard according to one of claims 1 to 8, characterised in that the jet tube (7) is an integral aluminium tube.
10. Surfboard according to one of claims 1 to 9, characterised in that a base panel (20) and the nozzle (22) are an integral injection moulded component.
11. Surfboard according to one of claims 1 to 10, characterised in that a bottom portion of a connection opening edge of the nozzle (22) is in direct contact
with a base panel (20).
12. Surfboard according to one of claims 1 to 11, characterised in that a shaft of the jet drive (4) is guided through the jet tube (7).
1. Planche de surf avec une coque (11) avec une surface immergée et un orifice d'entrée
de l'eau (6) dans la surface immergée et une propulsion électrique à jet (4) avec
un conduit d'eau de l'orifice d'entrée de l'eau (6) à un orifice de sortie de l'eau
(8) placé dans une face frontale (21) côté proue, la surface immergée étant agencée
dans la zone de l'orifice d'entrée de l'eau (6) comme une tubulure (22) qui pénètre
dans la coque (11), caractérisée en ce que la tubulure (22) est moulée en une pièce avec la surface sous-marine et qu'un tuyau
de jet (7) avec une extrémité est raccordée à la tubulure (22), tuyau dont l'autre
extrémité est raccordée à l'orifice de sortie de l'eau (8) et le tuyau de jet (7)
présente un orifice latéral supplémentaire côté proue sur une paroi du tuyau de jet
à travers laquelle passe un arbre de la propulsion.
2. Planche de surf selon la revendication 1, caractérisée en ce que la propulsion à jet (4) comprend une plaque de fond (20) et une face frontale (21)
et la tubulure (22) est configurée en une pièce dans la plaque de fond (20) et fait
saillie sur le côté intérieur de la plaque de fond (20) dans un intérieur de la coque.
3. Planche de surf selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce qu'une plaque de fond (20) et la face frontale (21) sont reliées l'une à l'autre en étant
fixes en position.
4. Planche de surf selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisée en ce que la tubulure (22) présente un orifice de raccord côté intérieur (27) pour l'une des
extrémités du tuyau de jet (7) et qu'un bord éloigné de l'ouverture de l'orifice de
raccord (27) est placé entre un plan faisant saillie perpendiculairement d'une plaque
de fond (20) sur un bord proche de l'ouverture et l'orifice d'entrée de l'eau (8).
5. Planche de surf selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce qu'une section côté fond (24) d'un bord d'ouverture d'un orifice de raccord (27) touche
une plaque de fond (20).
6. Planche de surf selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce qu'une plaque de fond (20), la tubulure (22), la face frontale (21) et des parois de
stabilisation latérales (23) sont configurées en une pièce.
7. Planche de surf selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce qu'une plaque de fond (20), la tubulure (22), la face frontale (21) et les parois de
stabilisation latérales (23) sont un composant moulé par injection en une pièce.
8. Planche de surf selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce qu'une plaque de fond (20), la tubulure (22), la face frontale (21) et les parois de
stabilisation latérales (23) sont un composant stratifié en une pièce.
9. Planche de surf selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que le tuyau de jet (7) est un tuyau en aluminium.
10. Planche de surf selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce qu'une plaque de fond (20) et la tubulure (22) sont un composant moulé par injection
en une pièce.
11. Planche de surf selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée en ce qu'une section côté fond d'un bord de l'orifice de raccord de la tubulure (22) a un contact
direct avec une plaque de fond (20).
12. Planche de surf selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce qu'un arbre de la propulsion à jet (4) traverse le tuyau de jet (7).
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