(19)
(11) EP 3 527 265 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
25.08.2021  Patentblatt  2021/34

(21) Anmeldenummer: 19157405.2

(22) Anmeldetag:  15.02.2019
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A62C 2/06(2006.01)
E04D 13/04(2006.01)

(54)

BRANDSCHUTZEINSATZ, ABLAUF UND ABLAUFMONTAGEVORRICHTUNG

FLAME-RETARDANT INSERT, DRAIN AND DRAIN INSTALLATION DEVICE

INSERT IGNIFUGE, CONDUIT D'ÉCOULEMENT ET DISPOSITIF DE MONTAGE DE CONDUIT D'ÉCOULEMENT


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 20.02.2018 DE 102018103770
13.03.2018 DE 102018105726

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
21.08.2019  Patentblatt  2019/34

(73) Patentinhaber: ACO Severin Ahlmann GmbH & Co. KG
24782 Büdelsdorf (DE)

(72) Erfinder:
  • Die Erfinder haben auf ihr Recht verzichtet, als solche bekannt gemacht zu werden.

(74) Vertreter: Kilchert, Jochen 
Meissner Bolte Patentanwälte Rechtsanwälte Partnerschaft mbB Postfach 86 06 24
81633 München
81633 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A2- 1 630 318
DE-A1-102004 007 454
DE-A1-102013 102 374
DE-A1- 2 713 689
DE-A1-102005 046 149
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Brandschutzeinsatz für einen Ablauf zum Abführen von Oberflächenwasser, insbesondere für einen Dachablauf oder einen Parkdeckablauf. Die Erfindung betrifft ferner einen Ablauf zum Abführen von Oberflächenwasser mit einem derartigen Brandschutzeinsatz sowie eine Ablaufmontagevorrichtung .

    [0002] Abläufe zum Abführen von Oberflächenwasser, wie etwa Flachdachabläufe, sind aus dem Stand der Technik bekannt und werden beispielsweise in Gebäuden zur Ableitung von Regenwasser eingebaut, das auf Dach-, Parkdeck- oder Terrassenflächen anfällt. Das Regenwasser wird dabei über die Flachdach- oder Parkdeckabläufe zu Rohrleitungen abgeleitet, die beispielsweise in Gebäudewänden bzw. Gebäudedecken integriert sind. Die in herkömmlicher Weise verbauten Flachdachabläufe stellen hinsichtlich des Brandschutzes eine Schwachstelle in dem entsprechenden Gebäude dar.

    [0003] Aus der Praxis ist ein Brandschutzeinsatz bekannt, der aus einem Kunststoffgehäuse besteht, an dessen oberem Ende Kunststoffstifte zur Aufnahme einer Metallplatte angebracht sind. Am unteren Ende des Kunststoffgehäuses wird Intumeszensmaterial angebracht. Oberhalb des Intumeszensmaterials befindet sich eine Dichtung an dem Kunststoffgehäuse, so dass das abzuleitende Oberflächenwasser innerhalb des Brandschutzeinsatzes abgeleitet wird. Das Intumeszensmaterial kommt mit dem Oberflächenwasser durch die Dichtfunktion nicht in Kontakt. An der Metallplatte befindet sich eine Befestigungslasche, an welcher eine Feder eingehängt wird, die am gegenüberliegenden Ende des Kunststoffgehäuses mit einem Sicherungsdraht befestigt wird. Die Feder steht im montierten Zustand unter Zugspannung und zieht im Brandfall die Metallplatte gegen das Kunststoffgehäuse, so dass der Durchschlag von Rauch in einem frühzeitigen Brandstadion verhindert wird. Bei weiterer Brandeinwirkung und Temperaturzunahme schäumt das Intumeszensmaterial auf und verschließt den Ablaufstutzen und den Ablaufkörper komplett, so dass ein Durchschlag von Feuer und Rauch ausgeschlossen ist.

    [0004] Der bekannte Brandschutzeinsatz hat sich bewährt, ist allerdings relativ aufwendig aufgebaut.

    [0005] In der DE 10 2005 046 149 A1 ist beispielsweise ein Brandschutzeinsatz beschrieben, der zum vorgenannten Brandschutzeinsatz einen ähnlichen Aufbau zum Verschließen eines Ablaufs aufweist.

    [0006] Aus der DE 10 2013 102 374 A1 ist ein ringförmiger Gusskörper aus Keramik bekannt, der einen Bodenablauf umschließt und ein intumeszierendes Material aufnimmt. Der Gusskörper ist mit einer Innenkontur an die Außenkontur des Bodenablaufs angepasst. Im Brandfall muss dadurch das intumszierende Material nur eine geringe Öffnung verschließen.

    [0007] Die EP 1 630 318 A2 beschreibt eine Dachablaufvorrichtung mit einer Brandschutzeinheit, die an einem Ablaufrohr seitlich angeordnet ist. Die Brandschutzeinheit weist eine Brandschutzmasse auf, die im Brandfall aufschäumt, sodass das Ablaufrohr zerquetscht und dadurch verschlossen wird.

    [0008] Gemäß DE 10 2004 007 454 A1 ist eine Ablaufvorrichtung mit einer Brandschutzmasse ausgestattet, die zwischen einem scheibenförmigen Teil und einem Metallteil angeordnet ist. Im Brandfall fällt das Metallteil mit der Brandschutzmasse in ein Ablaufrohr, wobei die Brandschutzmasse das Ablaufrohr durch Aufschäumen verschließt.

    [0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen verbesserten Brandschutzeinsatz anzugeben, der möglichst einfach aufgebaut ist und sicher einen Ablauf zur Oberflächenentwässerung im Brandfall verschließt und das Durchschlagen von Rauch oder Feuer verhindert. Der Erfindung liegt ferner die Aufgabe zu Grunde, einen Ablauf zum Abführen von Oberflächenwasser und eine Ablaufmontagevorrichtung anzugeben.

    [0010] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit Blick auf den Brandschutzeinsatz durch den Gegenstand des Anspruchs 1, alternativ durch den Gegenstand des nebengeordneten Anspruchs 10, mit Blick auf den Ablauf durch den Gegenstand des Anspruchs 11 und mit Blick auf die Ablaufmontagevorrichtung durch den Gegenstand des Anspruchs 12 gelöst.

    [0011] Konkret wird die Aufgabe durch einen Brandschutzeinsatz für einen Ablauf zum Abführen von Oberflächenwasser, insbesondere Dachablauf oder Parkdeckablauf gelöst, wobei der Brandschutzeinsatz ein Gehäuse mit einer Durchtrittsöffnung für die abzuführende Flüssigkeit aufweist. Der Brandschutzeinsatz weist einen Deckel auf, der mit Abstand von der Durchtrittsöffnung angeordnet ist, sowie ein Verschlussteil zum Verschließen der Durchtrittsöffnung im Brandfall. Erfindungsgemäß ist ein Halteelement vorgesehen, welches das Verschlussteil am Deckel befestigt. Das Verschlussteil ist wärmestabiler als das Halteelement.

    [0012] Die Erfindung hat den Vorteil, dass sich das Verschlussteil bei erhöhten Temperaturen Brandfall vom Deckel lösen kann. Dies wird dadurch erreicht, dass das Verschlussteil wärmestabiler als das Halteelement ist. Mit anderen Worten ist das Halteelement weniger Wärme stabiler als das Verschlussteil. Das Halteelement versagt gezielt ab einer bestimmten Temperatur, die auf den Brandfall abgestimmt ist, und gibt das Verschlussteil frei. Das Verschlussteil bewegt sich dann aufgrund der Schwerkraft nach unten und verschließt die Durchtrittsöffnung. Damit wird zumindest Rauchdurchschlag sicher verhindert.

    [0013] Wärmestabilität bedeutet im Zusammenhang mit der Erfindung, dass ein Bauteil bis zu einer bestimmten Grenztemperatur, beispielsweise einer Materialerweichungstemperatur, formstabil ist und seine Funktion beibehält, bspw. die Haltefunktion. Oberhalb der Grenztemperatur verliert das Bauteil seine Form und damit seine Funktion. Die Grenztemperatur ist vom Material des Bauteils abhängig und wird vom Fachmann anwendungsbezogen bestimmt.

    [0014] Da das Verschlussteil erfindungsgemäß wärmestabiler als das Halteelement ist kann das Halteelement das Verschlussteil nicht mehr am Deckel halten, wenn im Brandfall eine bestimmte Temperatur, beispielsweise eine Materialerweichungstemperatur überschritten wird. Das Verschlussteil fällt aufgrund seines Gewichtes bzw. der Schwerkraft in Richtung der Durchtrittsöffnung des Brandschutzeinsatzes und verschließt diese. Die Wirkung der Schwerkraft in Richtung der Durchtrittsöffnung bezieht sich auf die Einbaulage des Brandschutzeinsatzes. Dabei sind der Deckel und damit das Verschlussteil vertikal über der Durchtrittsöffnung angeordnet.

    [0015] Die im Stand der Technik erforderliche Zugfeder und der Sicherungsdraht entfallen, da das Verschlussteil einfach durch Schwerkraft aus der Offenstellung in die Verschlussstellung bewegt wird. Der Aufbau des Brandschutzeinsatzes wird dadurch erheblich vereinfacht. Ein Versagen der Zugfeder bzw. des Sicherungsdrahtes durch Beschädigung oder Korrosion ist ausgeschlossen. Somit wird die Funktionssicherheit erhöht. Die Anzahl der Bauteile wird verringert, wodurch die Montage vereinfacht und die Sicherheit gegen Fehlmontage erhöht wird.

    [0016] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.

    [0017] Vorzugsweise umfasst das Halteelement wenigstens einen Stift, der an einem Ende mit dem Verschlussteil und am anderen Ende mit dem Deckel verbunden ist. Dadurch wird eine einfache und sichere Verbindung zwischen dem Verschlussteil und dem Deckel geschaffen. Das Verschlussteil wird in der Offenstellung, d.h. wenn die Durchtrittsöffnung für den Ablauf von Oberflächenwasser geöffnet ist, fest am Deckel gehalten. Bei erhöhten Temperaturen im Brandfall verliert der Stift seine Form und gibt das Verschlussteil frei. Der Stift ist vorzugsweise zentral, d.h. mittig am Deckel befestigt. Es ist möglich, mehr als einen Stift, bspw. 2 oder 3 Stifte zwischen dem Verschlussteil und dem Deckel anzuordnen, die jeweils den Deckel mit dem Verschlussteil verbinden.

    [0018] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist das Halteelement aus Kunststoff gebildet. Der Kunststoff erweicht bei einer materialspezifischen Temperatur, sodass das Halteelement seine Festigkeit und Stabilität verliert, um das Verschlussteil freizugeben.

    [0019] Wenn das Verschlussteil aus Metall gebildet ist, wird sichergestellt, dass das Verschlussteil im Vergleich zu dem aus Kunststoff gebildeten Halteelement wärmestabiler ist. Das Verschlussteil aus Metall hält vergleichsweise hohe Temperaturen aus und bietet dadurch eine gute Sicherheit gegen den Durchschlag von Rauch oder Feuer.

    [0020] Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist das Verschlussteil deckelförmig ausgebildet, wobei die Außenkontur des Verschlussteils größer als die Kontur der Durchtrittsöffnung ist. Dadurch wird erreicht, dass das Verschlussteil die Durchtrittsöffnung zumindest weitgehend verschließt und der Strömungsquerschnitt für Rauchgase verkleinert bzw. verschlossen wird. Durch die Deckelform wird das Verschlussteil an die Form des Deckels, an dem das Verschlussteil angebracht ist, angepasst.

    [0021] Erfindungsgemäß ist ein Aufnahmeraum zwischen dem Verschlussteil und dem Deckel gebildet, der mit einem Intumeszenzmaterial gefüllt ist. Besonders bevorzugt ist der Aufnahmeraum zwischen dem Verschlussteil und dem Deckel randseitig geschlossen. Das Intumeszensmaterial ist somit gekapselt. Dies hat den Vorteil, dass das Intumeszensmaterial nicht mit Feuchtigkeit oder Wasser in Berührung kommt. Die Wirkung des Intumeszensmaterials bleibt dadurch langfristig erhalten. Das Intumeszensmaterial hat die an sich bekannte Wirkung, ab einer bestimmten Temperatur an Volumen zuzunehmen und so die Durchtrittsöffnung bzw. einen Ablauf, die ihm der Brandschutzeinsatz eingesetzt ist, zu verschließen.

    [0022] Durch die Einkapselung des Intumeszensmaterials entfällt die im Stand der Technik erforderliche zusätzliche Dichtung.

    [0023] Vorzugsweise verbinden Haltestifte den Deckel und das Gehäuse, wobei das Verschlussteil wärmestabiler als die Haltestifte ist. Dadurch wird erreicht, dass der Deckel in Richtung der Durchtrittsöffnung absinkt, wenn die Temperaturen im Brandfall steigen und die Haltestifte ihre Form und Stabilität verlieren.

    [0024] Weiter vorzugsweise ist das Gehäuse doppelwandig mit einem Ringspalt ausgebildet, der die Durchtrittsöffnung umgibt. Der Ringspalt ist mit einem Intumeszensmaterial gefüllt. Im Brandfall verschließt das Intumeszensmaterial die Durchtrittsöffnung und dichtet den Brandschutzeinsatz gegen Rauchgase und Feuer ab.

    [0025] Bei der weiteren bevorzugten Ausführungsform weist der Brandschutzeinsatz einen Käfig, insbesondere einen Metallkäfig auf, der mit dem Gehäuse verbunden ist. Der Käfig weist eine Ringscheibe auf, die den Ringspalt verschließt. Dadurch wird sichergestellt, dass selbst bei Zerstörung des Gehäuses durch Feuer oder hohe Temperaturen zumindest temporär das Intumeszensmaterial aufquillt, dessen Position im Brandschutzeinsatz gehalten wird. Mit anderen Worten kann das Intumeszensmaterial nicht nach unten durchfallen.

    [0026] Dabei kann der Käfig Bänder aufweisen, die an der Außenwand des Gehäuses angeordnet sind und die Ringscheibe fixieren.

    [0027] Der Brandschutzeinsatz mit dem Käfig zum Fixieren des Intumeszensmaterials im Ringspalt wird sowohl zusammen als auch unabhängig von den unterschiedlich wärmestabilen Komponenten des Brandschutzeinsatzes offenbart und beansprucht.

    [0028] Im Rahmen der Erfindung wird ferner ein Ablauf zum Abführen von Oberflächenwasser mit einem erfindungsgemäßen Brandschutzeinsatz offenbart und beansprucht.

    [0029] Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels mit weiteren Einzelheiten der Bezug auf die beigefügten schematischen Zeichnungen näher erläutert. In diesem zeigen
    Fig. 1
    einen Schnitt durch einen Brandschutzeinsatz nach einem erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel entlang der Linie A-A gemäß Fig. 2;
    Fig. 2
    eine Draufsicht auf den Brandschutzeinsatz nach Fig. 1;
    Fig. 3
    eine Seitenansicht des Brandschutzeinsatzes nach Fig. 1;
    Fig. 4
    eine perspektivische Ansicht des Brandschutzeinsatzes nach Fig. 1 und
    Fig. 5
    einen Schnitt durch eine Ablaufmontagevorrichtung nach einem erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel.


    [0030] Der Brandschutzeinsatz gemäß Fig. 1 wird in einem Ablauf, beispielsweise einem Dachablauf oder Parkdeckablauf zum Abführen von Oberflächenwasser eingesetzt. Beispielsweise wird der Brandschutzeinsatz am unteren Ende des Ablaufes im Strömungskanal angeordnet, sodass der Brandschutzeinsatz im Brandfall den Ablauf verschließen kann. Eine andere Anordnung des Brandschutzeinsatzes im Ablauf ist möglich.

    [0031] Die Bezeichnungen "unten", "oben" beziehen sich auf die Einbaulage des Brandschutzeinsatzes.

    [0032] Der Brandschutzeinsatz weist eine Gehäuse 10 mit einer im Wesentlichen zylindrischen Außenkontur auf. Das Gehäuse 10 bildet eine Durchtrittsöffnung 11 die im Wesentlichen mittig im Gehäuse 10 angeordnet ist und einen Kanal bildet, durch den Oberflächenwasser hindurchfließen kann. Die Durchtrittsöffnung 11 bzw. der Kanal ist im montierten Zustand konzentrisch zum Ablauf angeordnet. Wie in Fig. 1 zu erkennen, ist die Durchtrittsöffnung 11 im Eintrittsbereich trompetenförmig ausgebildet. Mit anderen Worten verjüngt sich der Querschnitt der Durchtrittsöffnung 11 in Strömungsrichtung. Eine geometrisch andere Änderung des Querschnitts ist möglich. Durch den sich verjüngenden Querschnitt der Durchtrittsöffnung 11 wird erreicht, dass das nachstehend näher beschriebene Verschlussteil 13 im Brandfall sicher die Durchtrittsöffnung 11 vollständig verschließt. Der Querschnitt der Durchtrittsöffnung 11 ist zumindest abschnittsweise kleiner als der Durchmesser des Verschlussteils 13, so dass das Verschlussteil 13 durch die Durchtrittsöffnung 11 nicht hindurchfallen kann.

    [0033] Der in Strömungsrichtung untere Abschnitt der Durchtrittsöffnung 11 ist zylindrisch ausgebildet.

    [0034] In den Figuren 1 bis 4 ist zu erkennen, ist das Gehäuse 10 mit einem Deckel 12 verbunden ist, der mit Abstand von der Durchtrittsöffnung 11 angeordnet ist. Zwischen dem Deckel 12 und dem Gehäuse 10 kann das Oberflächenwasser in die Durchtrittsöffnung 11 einströmen. Der Deckel 12 ist durch Haltestifte 16 mit dem Gehäuse 10 verbunden. Die Haltestifte 16 bilden dabei radial nach innen gekrümmte Arme, die mit dem Deckel 12 verbunden sind. Die in Strömungsrichtung unteren Enden der Arme 16 sind mit einem Flansch 22 des Gehäuses 10 verbunden. Die Haltestifte 16 sind in radialer Richtung des Gehäuses so weit voneinander beabstandet, dass zwischen den Haltestiften 16 ein Freiraum gebildet ist, der eine Bewegung des Verschlussteils 13 in Richtung der Durchtrittsöffnung 11 ermöglicht. Der Raum zwischen den Haltestiften 16 ist unterhalb des Verschlussteils 13 einbautenfrei.

    [0035] Das Gehäuse 10, der Deckel 12 und die Haltestifte 16 sind aus Kunststoff hergestellt.

    [0036] Das vorstehend genannte Verschlussteil 13 ist durch ein Halteelement 14 in der Form eines Stiftes mit dem Deckel 12 fest verbunden. Der in Fig. 1 dargestellte Zustand zeigt den Normalzustand, wenn das Verschlussteil 13 in der Offenstellung angeordnet ist. Dabei gibt das Verschlussteil 13 die Durchtrittsöffnung 11 frei, sodass Oberflächenwasser durch diese hindurchströmen kann. Im Schließzustand, d.h. im Brandfall, hat sich das Verschlussteil 13 vom Deckel 12 gelöst und überdeckt die Durchtrittsöffnung 11 (nicht dargestellt).

    [0037] Das Halteelement 14 und der Deckel 12 sind einteilig ausgebildet. Andere Befestigungsmöglichkeiten, insbesondere mehrteilige Befestigungen sind möglich. Das Halteelement 14 durchgreift das Verschlussteil 13 und ragt auf der der Durchtrittsöffnung 11 zugewandten Seite über das Verschlussteil 13 hinaus.

    [0038] Das Halteelement 14 ist, wie der Deckel 12, aus Kunststoff gebildet. Im Unterschied dazu ist das Verschlussteil 13 aus Metall hergestellt, sodass das Verschlussteil 13 wärmestabiler als das Halteelement 14 ist. Im Brandfall verliert das Halteelement 14 seine Form und Stabilität, sodass sich das Verschlussteil 13 durch die Gewichtskraft vom Deckel 12 lösen kann und in die Durchtrittsöffnung 11 hineinfällt. Da der Innendurchmesser der Durchtrittsöffnung 11 kleiner als der Außendurchmesser des Verschlussteils 13 ist, verschließt das Verschlussteil 13 im Brandfall die Durchtrittsöffnung 11.

    [0039] Da das Verschlussteil 13 wärmestabiler als die Haltestifte 16 ist, können die Haltestifte 16 im Brandfall nachgeben, sodass der Deckel 12 in Richtung der Durchtrittsöffnung 11 absinkt.

    [0040] Das Verschlussteil 13 ist deckelförmig ausgebildet. Die Kontur des Verschlussteils 13 entspricht in etwa der Kontur des Deckels 12. Im Beispiel gemäß Fig. 4 weisen der Deckel 12 und das Verschlussteil 13 jeweils einen kreisförmigen Rand auf. Andere Geometrien sind möglich.

    [0041] Das Verschlussteil 13 und der Deckel 12 sind gegensinnig gekrümmt, wie in Fig. 1 zu sehen. Dadurch wird zwischen dem Verschlussteil 13 und dem Deckel 12 ein linsenförmiger Aufnahmeraum 15 gebildet, der mit einem Intumeszensmaterial 20 gefüllt ist. Andere Geometrie in des Aufnahmeraums 15 sind möglich. Der Deckel 12 und das Verschlussteil 13 sind randseitig dicht miteinander verbunden, sodass keine Feuchtigkeit oder Flüssigkeit in den Aufnahmeraum 13 eindringen kann.

    [0042] Wie in Fig. 1 gut zu erkennen, ist das Gehäuse 10 in dem in Strömungsrichtung unteren Teil doppelwandig ausgebildet. Zwischen der Innen- und Außenwand des Gehäuses 10 ist ein Ringspalt 17 ausgebildet, der die Durchtrittsöffnung 11 konzentrisch umgibt. Der Ringspalt 17 ist mit einem Intumeszensmaterial 20 gefüllt. Nach unten ist der Ringspalt 17 durch eine Ringscheibe 19 verschlossen, die das Intumeszensmaterial 20 im Ringspalt 17 zurückhält. Die Ringscheibe 19 ist Teil eines Metallkäfigs 18, der das Gehäuse 10 des Brandschutzeinsatzes umgibt. Der Metallkäfig 18 weist mehrere Bänder 21 auf (siehe Figuren 3, 4), die sich entlang der Längsachse des Brandschutzeinsatzes an der Außenseite des Gehäuses 10 erstrecken. Die Bänder 21 sind einerseits mit der Ringscheibe 19 und andererseits mit dem Gehäuse 10 verbunden, sodass die Ringscheibe 19 am unteren Rand des Gehäuses 10 fixiert ist.

    [0043] Der Metallkäfig 18 wird zusammen mit dem Kunststoffgehäuse 10 an der Aufnahme des Dach- Parkdeckablaufes bei der Montage aufgesetzt.

    [0044] Im Brandfall wird folgender Mechanismus gleichzeitig ausgelöst:
    1. 1. Die Haltestifte 16 am Gehäuse 10 werden ab dem Erreichen der Materialerweichungstemperatur weich und sinken durch das Gewicht des Verschlussteils nach unten.
    2. 2. Der Stift 14 zur Fixierung des Verschlussteils 13 wird weich und das Verschlussteil 13 fällt auf Grund der Schwerkraft in die Durchtrittsöffnung 11 des Gehäuses 10 und verschließt diese.
    3. 3. Das Intumeszensmaterial welches sich zwischen Deckel 12 und Verschlussteil 13 befindet, reagiert auf Grund der Wärmeeinwirkung und drückt den Deckel in Richtung Öffnung des Gehäusedeckels, so dass diese verschlossen wird.


    [0045] Bei weiterer Brandeinwirkung und Temperaturzunahme schäumt das Intumeszensmaterial im Ringspalt des Kunststoffgehäuses auf und verschließt den Ablaufstutzen und den Ablaufkörper komplett, so dass ein Durchschlag von Feuer und Rauch ausgeschlossen ist.

    [0046] Der an dem Brandschutzeinsatz angebrachte Metallkäfig 18 hat folgende Vorteile:
    Die untere Öffnung des Ringspalts 17 des Gehäuses 10 wird verschlossen. Das Eindringen von Wasser wird somit vermieden und die Lebenszeit der Intumeszensmaterials erhöht.

    [0047] Die nach oben gezogenen Bänder 21 bilden eine metallische Aufhängevorrichtung, durch welche der komplette Brandschutzeinsatz gemeinsam mit dem Gehäuse 10, insbesondere Kunststoffgehäuse 10 in dem Dach-, Parkdeckablauf in der hierzu vorgesehenen Aufnahme aufliegt. Hieraus entstehen folgende weitere Vorteile:
    Im Brandfall verbrennt das Kunststoffgehäuse 10, wodurch die Gefahr gegeben ist, das das Intumeszensmaterial 20 nach unten fallen kann und somit nicht in der benötigten Position aufquillt. Durch den Metallkäfig 18 wird ein Hinunterfallen in die an den Ablauf angeschlossenen Rohrleitung verhindert.

    [0048] Der Metallkäfig 18 wirkt als Stütze, wodurch das Intumeszensmaterial 20 noch oben im Ablaufstutzen und Ablauftopf aufquillt. Hierdurch wird die Sicherheit des Verschlusses im Brandfall im Ablaufkörper erhöht.

    [0049] Dachablaufmontagevorrichtung gemäß Fig. 5 umfasst einen Isolierkörper 23 aus PUR mit einer Hülse 24 aus Edelstahl, die eine Aufnahmevorrichtung 25 bildet, die mit einer Haltevorrichtung ausgebildet ist, um in einer Kernbohrung eines Daches eingesetzt zu werden, so dass ein Dachablauf in die Aufnahmevorrichtung 25 eingesetzt werden kann, wobei die Aufnahmevorrichtung 25 als Verschluss im Brandfall ausgerichtet ist und zur Wärme- und Schallschutzdämmung geeignet ist.

    [0050] Für die vereinfachte Montage und zur Verbesserung der Brandschutzeinwirkung wird ein Gusskörper eingesetzt, der in seiner Außenkontur der Innenkontur der Montagevorrichtung angepasst ist. Der Gusskörper ist mit dem Brandschutzeinsatz bestückt. Hierdurch wird eine verbesserte Brandschutzwirkung erzielt.

    [0051] Ein wesentlicher Vorteil des Fit-in liegt darin, dass die Kernbohrung durch den Hartschaum mit der Edelstahlhülse die Kernbohrung verschließt und somit im Brandfall ein Durchschlagen von Feuer und Rauch verhindert.

    [0052] Der Dachablauf ist in einen ringförmigen Hartschaumkörper eingebettet, welcher in eine Edelstahlhülse eingelegt ist, wodurch die Montage wesentlich erleichtert wird.

    [0053] Im Gegensatz zu dem Fit -in aus dem Bodenbereich kann hier auf das Intumeszensmaterial und keramische Material verzichtet werden, wodurch die Herstellung wesentlich vereinfacht wird.

    [0054] Der Fit-in wird mörtellos in die Kernbohrung eingesetzt.


    Ansprüche

    1. Brandschutzeinsatz für einen Ablauf zum Abführen von Oberflächenwasser, insbesondere Dachablauf oder Parkdeckablauf, wobei der Brandschutzeinsatz

    - ein Gehäuse (10) mit einer Durchtrittsöffnung (11) für die abzuführende Flüssigkeit,

    - einen Deckel (12), der mit Abstand von der Durchtrittsöffnung (11) angeordnet ist, und

    - ein Verschlussteil (13) zum Verschließen der Durchtrittsöffnung (11) im Brandfall aufweist,

    wobei ein Halteelement (14) das Verschlussteil (13) am Deckel (12) befestigt und das Verschlussteil (13) wärmestabiler als das Haltelement (14) ist, wobei ein Aufnahmeraum (15) zwischen dem Verschlussteil (13) und dem Deckel (12) gebildet ist, der mit einem Intumeszenzmaterial (20) gefüllt ist.
     
    2. Brandschutzeinsatz nach Anspruch 1
    dadurch gekennzeichnet, dass
    das Halteelement (14) wenigstens einen Stift umfasst, der an einem Ende mit dem Verschlussteil (13) und am anderen Ende mit dem Deckel (12) verbunden ist.
     
    3. Brandschutzeinsatz nach Anspruch 1 oder 2
    dadurch gekennzeichnet, dass
    das Halteelement (14) aus Kunststoff gebildet ist.
     
    4. Brandschutzeinsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche
    dadurch gekennzeichnet, dass
    das Verschlussteil (13) aus Metall gebildet ist.
     
    5. Brandschutzeinsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche
    dadurch gekennzeichnet, dass
    das Verschlussteil (13) deckelförmig ausgebildet ist, wobei die Außenkontur des Verschlussteils größer als die Kontur der Durchtrittsöffnung (11) ist.
     
    6. Brandschutzeinsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche
    dadurch gekennzeichnet, dass
    Haltestifte (16) den Deckel (12) und das Gehäuse (10) verbinden, wobei das Verschlussteil (13) wärmestabiler als die Haltestifte (16) ist.
     
    7. Brandschutzeinsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche
    dadurch gekennzeichnet, dass
    das Gehäuse (10) doppelwandig mit einem Ringspalt (17) ausgebildet ist, der die Durchtrittsöffnung (11) umgibt, wobei der Ringspalt (17) mit einem Intumeszenzmaterial (20) gefüllt ist.
     
    8. Brandschutzeinsatz nach Anspruch 7
    dadurch gekennzeichnet, dass
    ein Käfig (18), insbesondere ein Metallkäfig, mit dem Gehäuse (10) verbunden ist, der eine Ringscheibe (19) aufweist, die den Ringspalt (17) verschließt.
     
    9. Brandschutzeinsatz nach Anspruch 8
    dadurch gekennzeichnet, dass
    der Käfig (18) Bänder (21) aufweist, die an der Außenwand des Gehäuses (10) angeordnet sind und die Ringscheibe (19) fixieren.
     
    10. Brandschutzeinsatz für einen Ablauf zum Entwässern von Flächen, insbesondere Dachablauf oder Parkdeckablauf, wobei der Brandschutzeinsatz

    - ein Gehäuse (10) mit einer Durchtrittsöffnung (11) für die abzuführende Flüssigkeit, und

    - einen Deckel (12) aufweist, der mit Abstand von der Durchtrittsöffnung (11) angeordnet ist,

    wobei das Gehäuse (10) doppelwandig mit einem Ringspalt (17) ausgebildet ist, der die Durchtrittsöffnung (11) umgibt und mit einem Intumeszensmaterial gefüllt ist, und wobei ein Käfig (18), insbesondere ein Metallkäfig, mit dem Gehäuse (10) verbunden ist, der eine Ringscheibe (19) aufweist, die den Ringspalt (17) verschließt.
     
    11. Ablauf zum Entwässern von Flächen mit einem Brandschutzeinsatz nach Anspruch 1 oder Anspruch 10.
     
    12. Ablaufmontagevorrichtung zum Einsetzen in die Kernbohrung eines Gebäudeteils, insbesondere die Kernbohrung eines Dachs, mit einem Isolierkörper (23), der in einer Hülse (24) angeordnet ist und einen Aufnahmeraum (25) für einen Ablauf bildet, wobei im Aufnahmeraum (25) ein Brandschutzeinsatz nach Anspruch 1 oder Anspruch 10 eingesetzt ist.
     


    Claims

    1. A flame-retardant insert for a drain for discharging surface water, in particular a roof drain or a park deck drain, wherein the flame-retardant insert includes

    - a housing (10) having a passage opening (11) for the liquid to be discharged,

    - a cover (12) arranged to be spaced from the passage opening (11), and

    - a closing part (13) for closing the passage opening (11) in the event of fire,

    wherein a holding element (14) fastens the closing part (13) on the cover (12), and the closing part (13) is more heat resistant than the holding part (14), wherein an accommodation space (15) filled with intumescence material (20) is formed between the closing part (13) and the cover (12).
     
    2. The flame-retardant insert according to claim 1,
    characterized in that
    the holding element (14) comprises at least one pin connected to the closing part (13) at one end and to the cover (12) at the other end.
     
    3. The flame-retardant insert according to claim 1 or 2,
    characterized in that
    the holding element (14) is formed from plastics.
     
    4. The flame-retardant insert according to any one of the preceding claims,
    characterized in that
    the closing part (13) is formed from metal.
     
    5. The flame-retardant insert according to any one of the preceding claims,
    characterized in that
    the closing part (13) is realized to be cover-shaped, wherein the outer contour of the closing part is larger than the contour of the passage opening (11).
     
    6. The flame-retardant insert according to any one of the preceding claims,
    characterized in that
    holding pins (16) connect the cover (12) and the housing (10), wherein the closing part (13) is more heat resistant than the holding pins (16).
     
    7. The flame-retardant insert according to any one of the preceding claims,
    characterized in that
    the housing (10) is realized to be double-walled having an annular gap (17) surrounding the passage opening (11), wherein the annular gap (17) is filled with an intumescence material (20).
     
    8. The flame-retardant insert according to claim 7,
    characterized in that
    a cage (18), in particular a metal cage, is connected to the housing (10) and includes an annular disc (19) closing the annular gap (17).
     
    9. The flame-retardant insert according to claim 8,
    characterized in that
    the cage (18) includes bands (21) arranged on the outer wall of the housing (10) and fixing the annular disc (19).
     
    10. A flame-retardant insert for a drain for draining surfaces, in particular a roof drain or a park deck drain, wherein the flame-retardant insert

    - includes a housing (10) having a passage opening (11) for the liquid to be discharged, and

    - a cover (12) arranged to be spaced from the passage opening (11),

    wherein the housing (10) is realized to be double-walled having an annular gap (17) surrounding the passage opening (11) and being filled with an intumescence material, and wherein a cage (18), in particular a metal cage, is connected to the housing (10) and includes an annular disc (19) closing the annular gap (17).
     
    11. The drain for draining surfaces, having a flame-retardant insert according to claim 1 or claim 10.
     
    12. A drain installation device for being inserted into the core drill bore of a housing part, in particular the core drill bore of a roof, having an insulating body (23) disposed in a sheath (24) and forming an accommodation space (25) for a drain, wherein a flame-retardant insert according to claim 1 or claim 10 is inserted in the accommodation space (25).
     


    Revendications

    1. Insert ignifuge pour un dispositif d'écoulement pour l'évacuation d'eau de surface, en particulier un dispositif d'écoulement de toiture ou un dispositif d'écoulement de niveau de parking, sachant que l'insert ignifuge présente

    - un boîtier (10) présentant une ouverture de passage (11) pour le liquide à évacuer,

    - un couvercle (12) qui est disposé à distance de l'ouverture de passage (11), et

    - une pièce d'obturation (13) pour obturer l'ouverture de passage (11) en cas d'incendie,

    sachant qu'un élément de maintien (14) fixe la pièce d'obturation (13) au couvercle (12) et la pièce d'obturation (13) est thermiquement plus stable que l'élément de maintien (14), sachant qu'un espace de logement (15) qui est rempli d'un matériau intumescent (20) est formé entre la pièce d'obturation (13) et le couvercle (12).
     
    2. Insert ignifuge selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que
    l'élément de maintien (14) comprend au moins un pion qui est relié à la pièce d'obturation (13) à une extrémité et au couvercle à l'autre extrémité (12).
     
    3. Insert ignifuge selon la revendication 1 ou 2,
    caractérisé en ce que
    l'élément de maintien (14) est composé de matière synthétique.
     
    4. Insert ignifuge selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    la pièce d'obturation (13) est composée de métal.
     
    5. Insert ignifuge selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    la pièce d'obturation (13) est constituée en forme de couvercle, sachant que le contour extérieur de la pièce d'obturation est plus grand que le contour de l'ouverture de passage (11).
     
    6. Insert ignifuge selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    des pions de maintien (16) relient le couvercle (12) et le boîtier (10), sachant que la pièce d'obturation (13) est thermiquement plus stable que les pions de maintien (16).
     
    7. Insert ignifuge selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    le boîtier (10) est constitué à double paroi avec une fente annulaire (17) qui entoure l'ouverture de passage (11), sachant que la fente annulaire (17) est remplie d'un matériau intumescent (20).
     
    8. Insert ignifuge selon la revendication 7,
    caractérisé en ce que
    une cage (18), en particulier une cage en métal, qui présente un disque annulaire (19) qui obture la fente annulaire (17), est reliée au boîtier (10).
     
    9. Insert ignifuge selon la revendication 8,
    caractérisé en ce que
    la cage (18) présente des bandes (21) qui sont disposées au niveau de la paroi extérieure du boîtier (10) et fixent le disque annulaire (19).
     
    10. Insert ignifuge pour un dispositif d'écoulement pour le drainage de surfaces, en particulier un dispositif d'écoulement de toiture ou un dispositif d'écoulement de niveau de parking, sachant que l'insert ignifuge présente

    - un boîtier (10) présentant une ouverture de passage (11) pour le liquide à évacuer,

    - un couvercle (12) qui est disposé à distance de l'ouverture de passage (11),

    sachant que le boîtier (10) est constitué à double paroi avec une fente annulaire (17) qui entoure l'ouverture de passage (11) et est remplie d'un matériau intumescent, et sachant qu'une cage (18), en particulier une cage en métal, qui présente un disque annulaire (19) qui obture la fente annulaire (17), est reliée au boîtier (10).
     
    11. Dispositif d'écoulement pour le drainage de surfaces comportant un insert ignifuge selon la revendication 1 ou la revendication 10.
     
    12. Dispositif de montage de dispositif d'écoulement destiné à être inséré dans la percée d'une pièce de bâtiment, en particulier la percée d'une toiture, comprenant un corps isolant (23) qui est disposé dans une douille (24) et forme un espace de logement (25) pour un dispositif d'écoulement, sachant qu'un insert ignifuge selon la revendication 1 ou la revendication 10 est inséré dans l'espace de logement (25).
     




    Zeichnung














    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente