[0001] Die Erfindung betrifft einen Brandschutzeinsatz für einen Ablauf zum Abführen von
Oberflächenwasser, insbesondere für einen Dachablauf oder einen Parkdeckablauf. Die
Erfindung betrifft ferner einen Ablauf zum Abführen von Oberflächenwasser mit einem
derartigen Brandschutzeinsatz sowie eine Ablaufmontagevorrichtung .
[0002] Abläufe zum Abführen von Oberflächenwasser, wie etwa Flachdachabläufe, sind aus dem
Stand der Technik bekannt und werden beispielsweise in Gebäuden zur Ableitung von
Regenwasser eingebaut, das auf Dach-, Parkdeck- oder Terrassenflächen anfällt. Das
Regenwasser wird dabei über die Flachdach- oder Parkdeckabläufe zu Rohrleitungen abgeleitet,
die beispielsweise in Gebäudewänden bzw. Gebäudedecken integriert sind. Die in herkömmlicher
Weise verbauten Flachdachabläufe stellen hinsichtlich des Brandschutzes eine Schwachstelle
in dem entsprechenden Gebäude dar.
[0003] Aus der Praxis ist ein Brandschutzeinsatz bekannt, der aus einem Kunststoffgehäuse
besteht, an dessen oberem Ende Kunststoffstifte zur Aufnahme einer Metallplatte angebracht
sind. Am unteren Ende des Kunststoffgehäuses wird Intumeszensmaterial angebracht.
Oberhalb des Intumeszensmaterials befindet sich eine Dichtung an dem Kunststoffgehäuse,
so dass das abzuleitende Oberflächenwasser innerhalb des Brandschutzeinsatzes abgeleitet
wird. Das Intumeszensmaterial kommt mit dem Oberflächenwasser durch die Dichtfunktion
nicht in Kontakt. An der Metallplatte befindet sich eine Befestigungslasche, an welcher
eine Feder eingehängt wird, die am gegenüberliegenden Ende des Kunststoffgehäuses
mit einem Sicherungsdraht befestigt wird. Die Feder steht im montierten Zustand unter
Zugspannung und zieht im Brandfall die Metallplatte gegen das Kunststoffgehäuse, so
dass der Durchschlag von Rauch in einem frühzeitigen Brandstadion verhindert wird.
Bei weiterer Brandeinwirkung und Temperaturzunahme schäumt das Intumeszensmaterial
auf und verschließt den Ablaufstutzen und den Ablaufkörper komplett, so dass ein Durchschlag
von Feuer und Rauch ausgeschlossen ist.
[0004] Der bekannte Brandschutzeinsatz hat sich bewährt, ist allerdings relativ aufwendig
aufgebaut.
[0005] In der
DE 10 2005 046 149 A1 ist beispielsweise ein Brandschutzeinsatz beschrieben, der zum vorgenannten Brandschutzeinsatz
einen ähnlichen Aufbau zum Verschließen eines Ablaufs aufweist.
[0006] Aus der
DE 10 2013 102 374 A1 ist ein ringförmiger Gusskörper aus Keramik bekannt, der einen Bodenablauf umschließt
und ein intumeszierendes Material aufnimmt. Der Gusskörper ist mit einer Innenkontur
an die Außenkontur des Bodenablaufs angepasst. Im Brandfall muss dadurch das intumszierende
Material nur eine geringe Öffnung verschließen.
[0007] Die
EP 1 630 318 A2 beschreibt eine Dachablaufvorrichtung mit einer Brandschutzeinheit, die an einem
Ablaufrohr seitlich angeordnet ist. Die Brandschutzeinheit weist eine Brandschutzmasse
auf, die im Brandfall aufschäumt, sodass das Ablaufrohr zerquetscht und dadurch verschlossen
wird.
[0008] Gemäß
DE 10 2004 007 454 A1 ist eine Ablaufvorrichtung mit einer Brandschutzmasse ausgestattet, die zwischen
einem scheibenförmigen Teil und einem Metallteil angeordnet ist. Im Brandfall fällt
das Metallteil mit der Brandschutzmasse in ein Ablaufrohr, wobei die Brandschutzmasse
das Ablaufrohr durch Aufschäumen verschließt.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen verbesserten Brandschutzeinsatz
anzugeben, der möglichst einfach aufgebaut ist und sicher einen Ablauf zur Oberflächenentwässerung
im Brandfall verschließt und das Durchschlagen von Rauch oder Feuer verhindert. Der
Erfindung liegt ferner die Aufgabe zu Grunde, einen Ablauf zum Abführen von Oberflächenwasser
und eine Ablaufmontagevorrichtung anzugeben.
[0010] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit Blick auf den Brandschutzeinsatz durch den
Gegenstand des Anspruchs 1, alternativ durch den Gegenstand des nebengeordneten Anspruchs
10, mit Blick auf den Ablauf durch den Gegenstand des Anspruchs 11 und mit Blick auf
die Ablaufmontagevorrichtung durch den Gegenstand des Anspruchs 12 gelöst.
[0011] Konkret wird die Aufgabe durch einen Brandschutzeinsatz für einen Ablauf zum Abführen
von Oberflächenwasser, insbesondere Dachablauf oder Parkdeckablauf gelöst, wobei der
Brandschutzeinsatz ein Gehäuse mit einer Durchtrittsöffnung für die abzuführende Flüssigkeit
aufweist. Der Brandschutzeinsatz weist einen Deckel auf, der mit Abstand von der Durchtrittsöffnung
angeordnet ist, sowie ein Verschlussteil zum Verschließen der Durchtrittsöffnung im
Brandfall. Erfindungsgemäß ist ein Halteelement vorgesehen, welches das Verschlussteil
am Deckel befestigt. Das Verschlussteil ist wärmestabiler als das Halteelement.
[0012] Die Erfindung hat den Vorteil, dass sich das Verschlussteil bei erhöhten Temperaturen
Brandfall vom Deckel lösen kann. Dies wird dadurch erreicht, dass das Verschlussteil
wärmestabiler als das Halteelement ist. Mit anderen Worten ist das Halteelement weniger
Wärme stabiler als das Verschlussteil. Das Halteelement versagt gezielt ab einer bestimmten
Temperatur, die auf den Brandfall abgestimmt ist, und gibt das Verschlussteil frei.
Das Verschlussteil bewegt sich dann aufgrund der Schwerkraft nach unten und verschließt
die Durchtrittsöffnung. Damit wird zumindest Rauchdurchschlag sicher verhindert.
[0013] Wärmestabilität bedeutet im Zusammenhang mit der Erfindung, dass ein Bauteil bis
zu einer bestimmten Grenztemperatur, beispielsweise einer Materialerweichungstemperatur,
formstabil ist und seine Funktion beibehält, bspw. die Haltefunktion. Oberhalb der
Grenztemperatur verliert das Bauteil seine Form und damit seine Funktion. Die Grenztemperatur
ist vom Material des Bauteils abhängig und wird vom Fachmann anwendungsbezogen bestimmt.
[0014] Da das Verschlussteil erfindungsgemäß wärmestabiler als das Halteelement ist kann
das Halteelement das Verschlussteil nicht mehr am Deckel halten, wenn im Brandfall
eine bestimmte Temperatur, beispielsweise eine Materialerweichungstemperatur überschritten
wird. Das Verschlussteil fällt aufgrund seines Gewichtes bzw. der Schwerkraft in Richtung
der Durchtrittsöffnung des Brandschutzeinsatzes und verschließt diese. Die Wirkung
der Schwerkraft in Richtung der Durchtrittsöffnung bezieht sich auf die Einbaulage
des Brandschutzeinsatzes. Dabei sind der Deckel und damit das Verschlussteil vertikal
über der Durchtrittsöffnung angeordnet.
[0015] Die im Stand der Technik erforderliche Zugfeder und der Sicherungsdraht entfallen,
da das Verschlussteil einfach durch Schwerkraft aus der Offenstellung in die Verschlussstellung
bewegt wird. Der Aufbau des Brandschutzeinsatzes wird dadurch erheblich vereinfacht.
Ein Versagen der Zugfeder bzw. des Sicherungsdrahtes durch Beschädigung oder Korrosion
ist ausgeschlossen. Somit wird die Funktionssicherheit erhöht. Die Anzahl der Bauteile
wird verringert, wodurch die Montage vereinfacht und die Sicherheit gegen Fehlmontage
erhöht wird.
[0016] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0017] Vorzugsweise umfasst das Halteelement wenigstens einen Stift, der an einem Ende mit
dem Verschlussteil und am anderen Ende mit dem Deckel verbunden ist. Dadurch wird
eine einfache und sichere Verbindung zwischen dem Verschlussteil und dem Deckel geschaffen.
Das Verschlussteil wird in der Offenstellung, d.h. wenn die Durchtrittsöffnung für
den Ablauf von Oberflächenwasser geöffnet ist, fest am Deckel gehalten. Bei erhöhten
Temperaturen im Brandfall verliert der Stift seine Form und gibt das Verschlussteil
frei. Der Stift ist vorzugsweise zentral, d.h. mittig am Deckel befestigt. Es ist
möglich, mehr als einen Stift, bspw. 2 oder 3 Stifte zwischen dem Verschlussteil und
dem Deckel anzuordnen, die jeweils den Deckel mit dem Verschlussteil verbinden.
[0018] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist das Halteelement aus Kunststoff
gebildet. Der Kunststoff erweicht bei einer materialspezifischen Temperatur, sodass
das Halteelement seine Festigkeit und Stabilität verliert, um das Verschlussteil freizugeben.
[0019] Wenn das Verschlussteil aus Metall gebildet ist, wird sichergestellt, dass das Verschlussteil
im Vergleich zu dem aus Kunststoff gebildeten Halteelement wärmestabiler ist. Das
Verschlussteil aus Metall hält vergleichsweise hohe Temperaturen aus und bietet dadurch
eine gute Sicherheit gegen den Durchschlag von Rauch oder Feuer.
[0020] Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist das Verschlussteil deckelförmig ausgebildet,
wobei die Außenkontur des Verschlussteils größer als die Kontur der Durchtrittsöffnung
ist. Dadurch wird erreicht, dass das Verschlussteil die Durchtrittsöffnung zumindest
weitgehend verschließt und der Strömungsquerschnitt für Rauchgase verkleinert bzw.
verschlossen wird. Durch die Deckelform wird das Verschlussteil an die Form des Deckels,
an dem das Verschlussteil angebracht ist, angepasst.
[0021] Erfindungsgemäß ist ein Aufnahmeraum zwischen dem Verschlussteil und dem Deckel gebildet,
der mit einem Intumeszenzmaterial gefüllt ist. Besonders bevorzugt ist der Aufnahmeraum
zwischen dem Verschlussteil und dem Deckel randseitig geschlossen. Das Intumeszensmaterial
ist somit gekapselt. Dies hat den Vorteil, dass das Intumeszensmaterial nicht mit
Feuchtigkeit oder Wasser in Berührung kommt. Die Wirkung des Intumeszensmaterials
bleibt dadurch langfristig erhalten. Das Intumeszensmaterial hat die an sich bekannte
Wirkung, ab einer bestimmten Temperatur an Volumen zuzunehmen und so die Durchtrittsöffnung
bzw. einen Ablauf, die ihm der Brandschutzeinsatz eingesetzt ist, zu verschließen.
[0022] Durch die Einkapselung des Intumeszensmaterials entfällt die im Stand der Technik
erforderliche zusätzliche Dichtung.
[0023] Vorzugsweise verbinden Haltestifte den Deckel und das Gehäuse, wobei das Verschlussteil
wärmestabiler als die Haltestifte ist. Dadurch wird erreicht, dass der Deckel in Richtung
der Durchtrittsöffnung absinkt, wenn die Temperaturen im Brandfall steigen und die
Haltestifte ihre Form und Stabilität verlieren.
[0024] Weiter vorzugsweise ist das Gehäuse doppelwandig mit einem Ringspalt ausgebildet,
der die Durchtrittsöffnung umgibt. Der Ringspalt ist mit einem Intumeszensmaterial
gefüllt. Im Brandfall verschließt das Intumeszensmaterial die Durchtrittsöffnung und
dichtet den Brandschutzeinsatz gegen Rauchgase und Feuer ab.
[0025] Bei der weiteren bevorzugten Ausführungsform weist der Brandschutzeinsatz einen Käfig,
insbesondere einen Metallkäfig auf, der mit dem Gehäuse verbunden ist. Der Käfig weist
eine Ringscheibe auf, die den Ringspalt verschließt. Dadurch wird sichergestellt,
dass selbst bei Zerstörung des Gehäuses durch Feuer oder hohe Temperaturen zumindest
temporär das Intumeszensmaterial aufquillt, dessen Position im Brandschutzeinsatz
gehalten wird. Mit anderen Worten kann das Intumeszensmaterial nicht nach unten durchfallen.
[0026] Dabei kann der Käfig Bänder aufweisen, die an der Außenwand des Gehäuses angeordnet
sind und die Ringscheibe fixieren.
[0027] Der Brandschutzeinsatz mit dem Käfig zum Fixieren des Intumeszensmaterials im Ringspalt
wird sowohl zusammen als auch unabhängig von den unterschiedlich wärmestabilen Komponenten
des Brandschutzeinsatzes offenbart und beansprucht.
[0028] Im Rahmen der Erfindung wird ferner ein Ablauf zum Abführen von Oberflächenwasser
mit einem erfindungsgemäßen Brandschutzeinsatz offenbart und beansprucht.
[0029] Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels mit weiteren Einzelheiten
der Bezug auf die beigefügten schematischen Zeichnungen näher erläutert. In diesem
zeigen
- Fig. 1
- einen Schnitt durch einen Brandschutzeinsatz nach einem erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel
entlang der Linie A-A gemäß Fig. 2;
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf den Brandschutzeinsatz nach Fig. 1;
- Fig. 3
- eine Seitenansicht des Brandschutzeinsatzes nach Fig. 1;
- Fig. 4
- eine perspektivische Ansicht des Brandschutzeinsatzes nach Fig. 1 und
- Fig. 5
- einen Schnitt durch eine Ablaufmontagevorrichtung nach einem erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel.
[0030] Der Brandschutzeinsatz gemäß Fig. 1 wird in einem Ablauf, beispielsweise einem Dachablauf
oder Parkdeckablauf zum Abführen von Oberflächenwasser eingesetzt. Beispielsweise
wird der Brandschutzeinsatz am unteren Ende des Ablaufes im Strömungskanal angeordnet,
sodass der Brandschutzeinsatz im Brandfall den Ablauf verschließen kann. Eine andere
Anordnung des Brandschutzeinsatzes im Ablauf ist möglich.
[0031] Die Bezeichnungen "unten", "oben" beziehen sich auf die Einbaulage des Brandschutzeinsatzes.
[0032] Der Brandschutzeinsatz weist eine Gehäuse 10 mit einer im Wesentlichen zylindrischen
Außenkontur auf. Das Gehäuse 10 bildet eine Durchtrittsöffnung 11 die im Wesentlichen
mittig im Gehäuse 10 angeordnet ist und einen Kanal bildet, durch den Oberflächenwasser
hindurchfließen kann. Die Durchtrittsöffnung 11 bzw. der Kanal ist im montierten Zustand
konzentrisch zum Ablauf angeordnet. Wie in Fig. 1 zu erkennen, ist die Durchtrittsöffnung
11 im Eintrittsbereich trompetenförmig ausgebildet. Mit anderen Worten verjüngt sich
der Querschnitt der Durchtrittsöffnung 11 in Strömungsrichtung. Eine geometrisch andere
Änderung des Querschnitts ist möglich. Durch den sich verjüngenden Querschnitt der
Durchtrittsöffnung 11 wird erreicht, dass das nachstehend näher beschriebene Verschlussteil
13 im Brandfall sicher die Durchtrittsöffnung 11 vollständig verschließt. Der Querschnitt
der Durchtrittsöffnung 11 ist zumindest abschnittsweise kleiner als der Durchmesser
des Verschlussteils 13, so dass das Verschlussteil 13 durch die Durchtrittsöffnung
11 nicht hindurchfallen kann.
[0033] Der in Strömungsrichtung untere Abschnitt der Durchtrittsöffnung 11 ist zylindrisch
ausgebildet.
[0034] In den Figuren 1 bis 4 ist zu erkennen, ist das Gehäuse 10 mit einem Deckel 12 verbunden
ist, der mit Abstand von der Durchtrittsöffnung 11 angeordnet ist. Zwischen dem Deckel
12 und dem Gehäuse 10 kann das Oberflächenwasser in die Durchtrittsöffnung 11 einströmen.
Der Deckel 12 ist durch Haltestifte 16 mit dem Gehäuse 10 verbunden. Die Haltestifte
16 bilden dabei radial nach innen gekrümmte Arme, die mit dem Deckel 12 verbunden
sind. Die in Strömungsrichtung unteren Enden der Arme 16 sind mit einem Flansch 22
des Gehäuses 10 verbunden. Die Haltestifte 16 sind in radialer Richtung des Gehäuses
so weit voneinander beabstandet, dass zwischen den Haltestiften 16 ein Freiraum gebildet
ist, der eine Bewegung des Verschlussteils 13 in Richtung der Durchtrittsöffnung 11
ermöglicht. Der Raum zwischen den Haltestiften 16 ist unterhalb des Verschlussteils
13 einbautenfrei.
[0035] Das Gehäuse 10, der Deckel 12 und die Haltestifte 16 sind aus Kunststoff hergestellt.
[0036] Das vorstehend genannte Verschlussteil 13 ist durch ein Halteelement 14 in der Form
eines Stiftes mit dem Deckel 12 fest verbunden. Der in Fig. 1 dargestellte Zustand
zeigt den Normalzustand, wenn das Verschlussteil 13 in der Offenstellung angeordnet
ist. Dabei gibt das Verschlussteil 13 die Durchtrittsöffnung 11 frei, sodass Oberflächenwasser
durch diese hindurchströmen kann. Im Schließzustand, d.h. im Brandfall, hat sich das
Verschlussteil 13 vom Deckel 12 gelöst und überdeckt die Durchtrittsöffnung 11 (nicht
dargestellt).
[0037] Das Halteelement 14 und der Deckel 12 sind einteilig ausgebildet. Andere Befestigungsmöglichkeiten,
insbesondere mehrteilige Befestigungen sind möglich. Das Halteelement 14 durchgreift
das Verschlussteil 13 und ragt auf der der Durchtrittsöffnung 11 zugewandten Seite
über das Verschlussteil 13 hinaus.
[0038] Das Halteelement 14 ist, wie der Deckel 12, aus Kunststoff gebildet. Im Unterschied
dazu ist das Verschlussteil 13 aus Metall hergestellt, sodass das Verschlussteil 13
wärmestabiler als das Halteelement 14 ist. Im Brandfall verliert das Halteelement
14 seine Form und Stabilität, sodass sich das Verschlussteil 13 durch die Gewichtskraft
vom Deckel 12 lösen kann und in die Durchtrittsöffnung 11 hineinfällt. Da der Innendurchmesser
der Durchtrittsöffnung 11 kleiner als der Außendurchmesser des Verschlussteils 13
ist, verschließt das Verschlussteil 13 im Brandfall die Durchtrittsöffnung 11.
[0039] Da das Verschlussteil 13 wärmestabiler als die Haltestifte 16 ist, können die Haltestifte
16 im Brandfall nachgeben, sodass der Deckel 12 in Richtung der Durchtrittsöffnung
11 absinkt.
[0040] Das Verschlussteil 13 ist deckelförmig ausgebildet. Die Kontur des Verschlussteils
13 entspricht in etwa der Kontur des Deckels 12. Im Beispiel gemäß Fig. 4 weisen der
Deckel 12 und das Verschlussteil 13 jeweils einen kreisförmigen Rand auf. Andere Geometrien
sind möglich.
[0041] Das Verschlussteil 13 und der Deckel 12 sind gegensinnig gekrümmt, wie in Fig. 1
zu sehen. Dadurch wird zwischen dem Verschlussteil 13 und dem Deckel 12 ein linsenförmiger
Aufnahmeraum 15 gebildet, der mit einem Intumeszensmaterial 20 gefüllt ist. Andere
Geometrie in des Aufnahmeraums 15 sind möglich. Der Deckel 12 und das Verschlussteil
13 sind randseitig dicht miteinander verbunden, sodass keine Feuchtigkeit oder Flüssigkeit
in den Aufnahmeraum 13 eindringen kann.
[0042] Wie in Fig. 1 gut zu erkennen, ist das Gehäuse 10 in dem in Strömungsrichtung unteren
Teil doppelwandig ausgebildet. Zwischen der Innen- und Außenwand des Gehäuses 10 ist
ein Ringspalt 17 ausgebildet, der die Durchtrittsöffnung 11 konzentrisch umgibt. Der
Ringspalt 17 ist mit einem Intumeszensmaterial 20 gefüllt. Nach unten ist der Ringspalt
17 durch eine Ringscheibe 19 verschlossen, die das Intumeszensmaterial 20 im Ringspalt
17 zurückhält. Die Ringscheibe 19 ist Teil eines Metallkäfigs 18, der das Gehäuse
10 des Brandschutzeinsatzes umgibt. Der Metallkäfig 18 weist mehrere Bänder 21 auf
(siehe Figuren 3, 4), die sich entlang der Längsachse des Brandschutzeinsatzes an
der Außenseite des Gehäuses 10 erstrecken. Die Bänder 21 sind einerseits mit der Ringscheibe
19 und andererseits mit dem Gehäuse 10 verbunden, sodass die Ringscheibe 19 am unteren
Rand des Gehäuses 10 fixiert ist.
[0043] Der Metallkäfig 18 wird zusammen mit dem Kunststoffgehäuse 10 an der Aufnahme des
Dach- Parkdeckablaufes bei der Montage aufgesetzt.
[0044] Im Brandfall wird folgender Mechanismus gleichzeitig ausgelöst:
- 1. Die Haltestifte 16 am Gehäuse 10 werden ab dem Erreichen der Materialerweichungstemperatur
weich und sinken durch das Gewicht des Verschlussteils nach unten.
- 2. Der Stift 14 zur Fixierung des Verschlussteils 13 wird weich und das Verschlussteil
13 fällt auf Grund der Schwerkraft in die Durchtrittsöffnung 11 des Gehäuses 10 und
verschließt diese.
- 3. Das Intumeszensmaterial welches sich zwischen Deckel 12 und Verschlussteil 13 befindet,
reagiert auf Grund der Wärmeeinwirkung und drückt den Deckel in Richtung Öffnung des
Gehäusedeckels, so dass diese verschlossen wird.
[0045] Bei weiterer Brandeinwirkung und Temperaturzunahme schäumt das Intumeszensmaterial
im Ringspalt des Kunststoffgehäuses auf und verschließt den Ablaufstutzen und den
Ablaufkörper komplett, so dass ein Durchschlag von Feuer und Rauch ausgeschlossen
ist.
[0046] Der an dem Brandschutzeinsatz angebrachte Metallkäfig 18 hat folgende Vorteile:
Die untere Öffnung des Ringspalts 17 des Gehäuses 10 wird verschlossen. Das Eindringen
von Wasser wird somit vermieden und die Lebenszeit der Intumeszensmaterials erhöht.
[0047] Die nach oben gezogenen Bänder 21 bilden eine metallische Aufhängevorrichtung, durch
welche der komplette Brandschutzeinsatz gemeinsam mit dem Gehäuse 10, insbesondere
Kunststoffgehäuse 10 in dem Dach-, Parkdeckablauf in der hierzu vorgesehenen Aufnahme
aufliegt. Hieraus entstehen folgende weitere Vorteile:
Im Brandfall verbrennt das Kunststoffgehäuse 10, wodurch die Gefahr gegeben ist, das
das Intumeszensmaterial 20 nach unten fallen kann und somit nicht in der benötigten
Position aufquillt. Durch den Metallkäfig 18 wird ein Hinunterfallen in die an den
Ablauf angeschlossenen Rohrleitung verhindert.
[0048] Der Metallkäfig 18 wirkt als Stütze, wodurch das Intumeszensmaterial 20 noch oben
im Ablaufstutzen und Ablauftopf aufquillt. Hierdurch wird die Sicherheit des Verschlusses
im Brandfall im Ablaufkörper erhöht.
[0049] Dachablaufmontagevorrichtung gemäß Fig. 5 umfasst einen Isolierkörper 23 aus PUR
mit einer Hülse 24 aus Edelstahl, die eine Aufnahmevorrichtung 25 bildet, die mit
einer Haltevorrichtung ausgebildet ist, um in einer Kernbohrung eines Daches eingesetzt
zu werden, so dass ein Dachablauf in die Aufnahmevorrichtung 25 eingesetzt werden
kann, wobei die Aufnahmevorrichtung 25 als Verschluss im Brandfall ausgerichtet ist
und zur Wärme- und Schallschutzdämmung geeignet ist.
[0050] Für die vereinfachte Montage und zur Verbesserung der Brandschutzeinwirkung wird
ein Gusskörper eingesetzt, der in seiner Außenkontur der Innenkontur der Montagevorrichtung
angepasst ist. Der Gusskörper ist mit dem Brandschutzeinsatz bestückt. Hierdurch wird
eine verbesserte Brandschutzwirkung erzielt.
[0051] Ein wesentlicher Vorteil des Fit-in liegt darin, dass die Kernbohrung durch den Hartschaum
mit der Edelstahlhülse die Kernbohrung verschließt und somit im Brandfall ein Durchschlagen
von Feuer und Rauch verhindert.
[0052] Der Dachablauf ist in einen ringförmigen Hartschaumkörper eingebettet, welcher in
eine Edelstahlhülse eingelegt ist, wodurch die Montage wesentlich erleichtert wird.
[0053] Im Gegensatz zu dem Fit -in aus dem Bodenbereich kann hier auf das Intumeszensmaterial
und keramische Material verzichtet werden, wodurch die Herstellung wesentlich vereinfacht
wird.
[0054] Der Fit-in wird mörtellos in die Kernbohrung eingesetzt.
1. Brandschutzeinsatz für einen Ablauf zum Abführen von Oberflächenwasser, insbesondere
Dachablauf oder Parkdeckablauf, wobei der Brandschutzeinsatz
- ein Gehäuse (10) mit einer Durchtrittsöffnung (11) für die abzuführende Flüssigkeit,
- einen Deckel (12), der mit Abstand von der Durchtrittsöffnung (11) angeordnet ist,
und
- ein Verschlussteil (13) zum Verschließen der Durchtrittsöffnung (11) im Brandfall
aufweist,
wobei ein Halteelement (14) das Verschlussteil (13) am Deckel (12) befestigt und das
Verschlussteil (13) wärmestabiler als das Haltelement (14) ist, wobei ein Aufnahmeraum
(15) zwischen dem Verschlussteil (13) und dem Deckel (12) gebildet ist, der mit einem
Intumeszenzmaterial (20) gefüllt ist.
2. Brandschutzeinsatz nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet, dass
das Halteelement (14) wenigstens einen Stift umfasst, der an einem Ende mit dem Verschlussteil
(13) und am anderen Ende mit dem Deckel (12) verbunden ist.
3. Brandschutzeinsatz nach Anspruch 1 oder 2
dadurch gekennzeichnet, dass
das Halteelement (14) aus Kunststoff gebildet ist.
4. Brandschutzeinsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet, dass
das Verschlussteil (13) aus Metall gebildet ist.
5. Brandschutzeinsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet, dass
das Verschlussteil (13) deckelförmig ausgebildet ist, wobei die Außenkontur des Verschlussteils
größer als die Kontur der Durchtrittsöffnung (11) ist.
6. Brandschutzeinsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet, dass
Haltestifte (16) den Deckel (12) und das Gehäuse (10) verbinden, wobei das Verschlussteil
(13) wärmestabiler als die Haltestifte (16) ist.
7. Brandschutzeinsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet, dass
das Gehäuse (10) doppelwandig mit einem Ringspalt (17) ausgebildet ist, der die Durchtrittsöffnung
(11) umgibt, wobei der Ringspalt (17) mit einem Intumeszenzmaterial (20) gefüllt ist.
8. Brandschutzeinsatz nach Anspruch 7
dadurch gekennzeichnet, dass
ein Käfig (18), insbesondere ein Metallkäfig, mit dem Gehäuse (10) verbunden ist,
der eine Ringscheibe (19) aufweist, die den Ringspalt (17) verschließt.
9. Brandschutzeinsatz nach Anspruch 8
dadurch gekennzeichnet, dass
der Käfig (18) Bänder (21) aufweist, die an der Außenwand des Gehäuses (10) angeordnet
sind und die Ringscheibe (19) fixieren.
10. Brandschutzeinsatz für einen Ablauf zum Entwässern von Flächen, insbesondere Dachablauf
oder Parkdeckablauf, wobei der Brandschutzeinsatz
- ein Gehäuse (10) mit einer Durchtrittsöffnung (11) für die abzuführende Flüssigkeit,
und
- einen Deckel (12) aufweist, der mit Abstand von der Durchtrittsöffnung (11) angeordnet
ist,
wobei das Gehäuse (10) doppelwandig mit einem Ringspalt (17) ausgebildet ist, der
die Durchtrittsöffnung (11) umgibt und mit einem
Intumeszensmaterial gefüllt ist, und wobei ein Käfig (18), insbesondere ein Metallkäfig, mit dem Gehäuse
(10) verbunden ist, der eine Ringscheibe (19) aufweist, die den Ringspalt (17) verschließt.
11. Ablauf zum Entwässern von Flächen mit einem Brandschutzeinsatz nach Anspruch 1 oder
Anspruch 10.
12. Ablaufmontagevorrichtung zum Einsetzen in die Kernbohrung eines Gebäudeteils, insbesondere
die Kernbohrung eines Dachs, mit einem Isolierkörper (23), der in einer Hülse (24)
angeordnet ist und einen Aufnahmeraum (25) für einen Ablauf bildet, wobei im Aufnahmeraum
(25) ein Brandschutzeinsatz nach Anspruch 1 oder Anspruch 10 eingesetzt ist.
1. A flame-retardant insert for a drain for discharging surface water, in particular
a roof drain or a park deck drain, wherein the flame-retardant insert includes
- a housing (10) having a passage opening (11) for the liquid to be discharged,
- a cover (12) arranged to be spaced from the passage opening (11), and
- a closing part (13) for closing the passage opening (11) in the event of fire,
wherein a holding element (14) fastens the closing part (13) on the cover (12), and
the closing part (13) is more heat resistant than the holding part (14), wherein an
accommodation space (15) filled with intumescence material (20) is formed between
the closing part (13) and the cover (12).
2. The flame-retardant insert according to claim 1,
characterized in that
the holding element (14) comprises at least one pin connected to the closing part
(13) at one end and to the cover (12) at the other end.
3. The flame-retardant insert according to claim 1 or 2,
characterized in that
the holding element (14) is formed from plastics.
4. The flame-retardant insert according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the closing part (13) is formed from metal.
5. The flame-retardant insert according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the closing part (13) is realized to be cover-shaped, wherein the outer contour of
the closing part is larger than the contour of the passage opening (11).
6. The flame-retardant insert according to any one of the preceding claims,
characterized in that
holding pins (16) connect the cover (12) and the housing (10), wherein the closing
part (13) is more heat resistant than the holding pins (16).
7. The flame-retardant insert according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the housing (10) is realized to be double-walled having an annular gap (17) surrounding
the passage opening (11), wherein the annular gap (17) is filled with an intumescence
material (20).
8. The flame-retardant insert according to claim 7,
characterized in that
a cage (18), in particular a metal cage, is connected to the housing (10) and includes
an annular disc (19) closing the annular gap (17).
9. The flame-retardant insert according to claim 8,
characterized in that
the cage (18) includes bands (21) arranged on the outer wall of the housing (10) and
fixing the annular disc (19).
10. A flame-retardant insert for a drain for draining surfaces, in particular a roof drain
or a park deck drain, wherein the flame-retardant insert
- includes a housing (10) having a passage opening (11) for the liquid to be discharged,
and
- a cover (12) arranged to be spaced from the passage opening (11),
wherein the housing (10) is realized to be double-walled having an annular gap (17)
surrounding the passage opening (11) and being filled with an intumescence material,
and wherein a cage (18), in particular a metal cage, is connected to the housing (10)
and includes an annular disc (19) closing the annular gap (17).
11. The drain for draining surfaces, having a flame-retardant insert according to claim
1 or claim 10.
12. A drain installation device for being inserted into the core drill bore of a housing
part, in particular the core drill bore of a roof, having an insulating body (23)
disposed in a sheath (24) and forming an accommodation space (25) for a drain, wherein
a flame-retardant insert according to claim 1 or claim 10 is inserted in the accommodation
space (25).
1. Insert ignifuge pour un dispositif d'écoulement pour l'évacuation d'eau de surface,
en particulier un dispositif d'écoulement de toiture ou un dispositif d'écoulement
de niveau de parking, sachant que l'insert ignifuge présente
- un boîtier (10) présentant une ouverture de passage (11) pour le liquide à évacuer,
- un couvercle (12) qui est disposé à distance de l'ouverture de passage (11), et
- une pièce d'obturation (13) pour obturer l'ouverture de passage (11) en cas d'incendie,
sachant qu'un élément de maintien (14) fixe la pièce d'obturation (13) au couvercle
(12) et la pièce d'obturation (13) est thermiquement plus stable que l'élément de
maintien (14), sachant qu'un espace de logement (15) qui est rempli d'un matériau
intumescent (20) est formé entre la pièce d'obturation (13) et le couvercle (12).
2. Insert ignifuge selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'élément de maintien (14) comprend au moins un pion qui est relié à la pièce d'obturation
(13) à une extrémité et au couvercle à l'autre extrémité (12).
3. Insert ignifuge selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
l'élément de maintien (14) est composé de matière synthétique.
4. Insert ignifuge selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la pièce d'obturation (13) est composée de métal.
5. Insert ignifuge selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la pièce d'obturation (13) est constituée en forme de couvercle, sachant que le contour
extérieur de la pièce d'obturation est plus grand que le contour de l'ouverture de
passage (11).
6. Insert ignifuge selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
des pions de maintien (16) relient le couvercle (12) et le boîtier (10), sachant que
la pièce d'obturation (13) est thermiquement plus stable que les pions de maintien
(16).
7. Insert ignifuge selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le boîtier (10) est constitué à double paroi avec une fente annulaire (17) qui entoure
l'ouverture de passage (11), sachant que la fente annulaire (17) est remplie d'un
matériau intumescent (20).
8. Insert ignifuge selon la revendication 7,
caractérisé en ce que
une cage (18), en particulier une cage en métal, qui présente un disque annulaire
(19) qui obture la fente annulaire (17), est reliée au boîtier (10).
9. Insert ignifuge selon la revendication 8,
caractérisé en ce que
la cage (18) présente des bandes (21) qui sont disposées au niveau de la paroi extérieure
du boîtier (10) et fixent le disque annulaire (19).
10. Insert ignifuge pour un dispositif d'écoulement pour le drainage de surfaces, en particulier
un dispositif d'écoulement de toiture ou un dispositif d'écoulement de niveau de parking,
sachant que l'insert ignifuge présente
- un boîtier (10) présentant une ouverture de passage (11) pour le liquide à évacuer,
- un couvercle (12) qui est disposé à distance de l'ouverture de passage (11),
sachant que le boîtier (10) est constitué à double paroi avec une fente annulaire
(17) qui entoure l'ouverture de passage (11) et est remplie d'un matériau intumescent,
et sachant qu'une cage (18), en particulier une cage en métal, qui présente un disque
annulaire (19) qui obture la fente annulaire (17), est reliée au boîtier (10).
11. Dispositif d'écoulement pour le drainage de surfaces comportant un insert ignifuge
selon la revendication 1 ou la revendication 10.
12. Dispositif de montage de dispositif d'écoulement destiné à être inséré dans la percée
d'une pièce de bâtiment, en particulier la percée d'une toiture, comprenant un corps
isolant (23) qui est disposé dans une douille (24) et forme un espace de logement
(25) pour un dispositif d'écoulement, sachant qu'un insert ignifuge selon la revendication
1 ou la revendication 10 est inséré dans l'espace de logement (25).