[0001] Flaschenkästen und ähnliche Transportbehälter mit im Wesentlichen quaderförmiger
Gestalt können zur Wiederverwendung bekanntermaßen in tunnelförmigen Kastenwaschmaschinen
gereinigt werden. Die Flaschenkästen werden darin meist in orthogonaler Ausrichtung
auf einem Linearförderer transportiert und allseitig mit Wasser, Lauge, Luft oder
dergleichen Reinigungsmitteln besprüht. Hierbei sind die, bezogen auf die Transportrichtung,
seitlichen Oberflächen der Flaschenkästen gut zugänglich, ebenso deren Ober- und Unterseiten.
Problematisch sind dagegen die in/entgegen der Transportrichtung weisenden Vorder-
und Rückseiten, da für deren Reinigung relativ große Abstände zwischen den Flaschenkästen
nötig sind. Dies verursacht einen unerwünscht großen Platzbedarf und lange Behandlungsdauern.
[0002] Als Behelf haben die
DE 10 2004 029 177 A1 und
DE 10 2004 059 310 A1 eine diagonale Ausrichtung der Flaschenkästen auf einem Linearförderer vorgeschlagen,
beispielsweise durch eingangsseitige Drehung der Flaschenkästen um eine vertikale
Achse. Infolgedessen können die Flaschenkästen durch quer zur Transportrichtung ausgerichtete
seitliche Düsen vollumfänglich besprüht werden. Am Transportmittel sind dann beispielsweise
Mitnehmer für die Flaschenkästen vorhanden, die diese in diagonaler Position ausrichten
und/oder weitertransportieren. Beschrieben wurde auch ein schräg verlaufender Zulauf
zur diagonalen Übergabe der Flaschenkästen an den Linearförderer der Kastenwaschmaschine.
[0003] Trotz guter Reinigungswirkung beim diagonalen Transport bereitet vor allem das Einteilen
der Flaschenkästen im Einlauf derartiger Kastenwaschmaschinen oftmals Probleme. Auch
eignet sich dieses technische Prinzip nicht für alle gängigen Kastenformate.
[0004] Alternativ ist aus der
DE 34 39 538 A1 ein Prinzip bekannt, bei dem zwischengeschaltete Drehstationen für wenigstens eine
horizontale 90°-Drehung der Flaschenkästen sorgen. Hierdurch entsteht jedoch zusätzlicher
Platzbedarf und erheblicher Kostenaufwand.
[0005] Es besteht daher Bedarf für eine Kastenwaschmaschine für Flaschenkästen oder dergleichen
Transportbehälter, die die erforderliche Reinigung der Flaschenkästen mit geringem
Platzbedarf und/oder Kostenaufwand und/oder für möglichst viele Kastenformate ermöglicht.
[0006] Die gestellte Aufgabe wird mit einer Kastenwaschmaschine nach Anspruch 1 gelöst.
Demnach umfasst die Kastenwaschmaschine ein Transportmittel für die Flaschenkästen,
über und/oder unter dem Transportmittel angeordnete und zum Transportmittel hin ausgerichtete
Sprühdüsen zum wenigstens außenseitigen Besprühen der Flaschenkästen, und eine relativ
zu den Sprühdüsen und/oder dem Transportmittel wirksame Kippvorrichtung für die Flaschenkästen
zum Schrägstellen der Vorder- und Rückwände der Flaschenkästen nach oben/unten zu
den Sprühdüsen hin.
[0007] Dadurch können die Vorderwände und Rückwände der Flaschenkästen aus den Sprühdüsen
von oben und/oder unten ausreichend mit einem Reinigungsmittel beaufschlagt werden.
Ein demgegenüber aufwändigeres horizontales Drehen der Flaschenkästen ist dann entbehrlich.
Folglich kann der Transportabstand gegenüber orthogonaler Ausrichtung der Flaschenkästen
reduziert werden. Insbesondere kann der lichte Transportabstand zwischen benachbarten
Vorderwänden und Rückwänden dann kleiner sein als die Höhe der Flaschenkästen.
[0008] Die Flaschenkästen können beispielsweise frontseitig angehoben werden, während sie
heckseitig stabil auf dem Transportmittel ruhen, und umgekehrt. Somit lassen sich
Flaschenkästen mit geringen und/oder konstanten lichten Transportabständen schräg
stellen und allseitig reinigen. Das Ausmaß der Schrägstellung lässt anhand des frontseitigen
oder heckseitigen Hubs gegenüber dem Transportmittel vergleichsweise einfach und flexibel
einstellen.
[0009] Die Vorderwände und Rückwände der Flaschenkästen sind im Sinne der Erfindung bezüglich
der Transportrichtung definiert. Vorzugsweise sind die Seitenwände der Flaschenkästen
im Wesentlichen parallel zur Transportrichtung ausgerichtet.
[0010] Die Seitenwände sind für seitlich oberhalb des Transportmittels angeordnete Sprühdüsen
gut zugänglich und werden daher im nachfolgenden nicht weiter thematisiert. Seitliche
Sprühdüsen können beispielsweise problemlos auf geeigneten Höhenniveaus zum Besprühen
der gekippten Flaschenkästen angeordnet werden.
[0011] Unter einem Schrägstellen zum Transportmittel und/oder zu den Sprühdüsen hin ist
insbesondere zu verstehen, dass die Flaschenkästen nur frontseitig oder heckseitig
angehoben werden. Dadurch bleibt das jeweils entgegengesetzte Ende stets in kraftschlüssigem
und/oder formschlüssigem Kontakt mit dem Transportmittel.
[0012] Die zugeordneten Sprühdüsen können starr befestigt sein. Sie können aber auch beweglich
gelagert sein, um die Sprühdüsen passend zu den jeweiligen Flaschenkästen auszurichten
und/oder den vorbeilaufenden Vorderwänden und/oder Rückwänden nachzuführen.
[0013] Die Sprühdüsen besprühen die Flaschenkästen zumindest von außen. In der Regel sind
aber auch deren Innenwände zu reinigen. Insbesondere unterhalb des Transportmittels
sind die Sprühdüsen vorzugsweise auch zur Innenreinigung der Flaschenkästen ausgebildet.
Das Reinigungsmittel kann dann problemlos aus den Flaschenkästen ablaufen.
[0014] Zumindest einige der Sprühdüsen sind vorzugsweise zum gleichzeitigen Besprühen der
Vorderwände und Rückwände oberhalb und unterhalb des Transportmittels angeordnet.
[0015] Im Wesentlichen zum Transportmittel hin ausgerichtet sind Sprühdüsen, die beispielsweise
senkrecht nach unten oder oben ausgerichtet sind oder davon um nicht mehr als 45°
zur Transportrichtung hin oder entgegen der Transportrichtung gekippt sind. Die Ausrichtung
der Sprühdüsen wird vorzugsweise anhand ihrer Hauptstrahlrichtung festgelegt.
[0016] Anstelle von Flaschenkästen kann es sich auch um Kästen für Dosen, Beutel, Kanister,
Tüten, Kartons oder dergleichen handeln. Ebenso könnten geschlossene Transportkästen
und/oder Logistikbehälter mit der Kastenwaschmaschine gereinigt werden. Diese Flexibilität
ergibt sich aus der vergleichsweise einfachen Handhabung von im Wesentlichen quaderförmigen
Behältern beim Kippen nach oben/unten hin im Gegensatz zum horizontalen Drehen in
eine diagonale Transportposition.
[0017] Vorzugsweise ist die Kippvorrichtung zum Kippen der Flaschenkästen um quer zum Transportmittel
verlaufende horizontale Drehachsen ausgebildet. Dies ermöglicht eine vergleichsweise
einfache Mechanik und eine vergleichsweise einfache Anpassung der Kippvorrichtung
an unterschiedliche Kastenformate.
[0018] Vorzugsweise umfasst die Kippvorrichtung wenigstens eine entlang des Transportmittels
stationär ausgebildete Hubkurve sowie daran entlanglaufende Steuerelemente zum front-
oder heckseitigen Anheben der Flaschenkästen bezüglich des Transportmittels. Derartige
Hubkurven sind vergleichsweise kostengünstig, stabil und langlebig. Außerdem könnten
sie für unterschiedliche Kastenformate ausgetauscht werden. Somit ist ein wirtschaftlicher
und flexibler Produktionsbetrieb gegeben.
[0019] Vorzugsweise umfassen die Steuerelemente mit der Hubkurve zusammenwirkende Steuerrollen.
Steuerrollen ermöglichen verschleißarme und geräuscharme Hubbewegungen der Frontbereiche
und/oder Heckbereiche der Flaschenkästen zur Schrägstellung ihrer Vorder- und Rückwände.
[0020] Vorzugsweise sind die Hubkurven in ihren gesamten Wirkbereichen seitlich außerhalb
und/oder oberhalb des Transportmittels angeordnet. Dies erleichtert die Verankerung
der frontseitig oder heckseitig angehobenen Flaschenkästen am Transportmittel.
[0021] Vorzugsweise umfasst die Kastenwaschmaschine Transportgestelle zur Aufnahme der Flaschenkästen,
insbesondere in Form fahrbarer Wägen oder Karren, wobei die Steuerrollen an einem
Frontbereich und/oder Heckbereich der Transportgestellte gelagert sind. Die Steuerrollen
können dann innerhalb der Kastenwaschmaschine als Bestandteil der Kippvorrichtung
wirken, außerhalb der Kastenwaschmaschine als herkömmliche Transportrollen.
[0022] Mit den Transportgestellen könnte der Kippwinkel der Flaschenkästen bei unveränderter
Hubkurve vergleichsweise einfach angepasst werden, beispielsweise für unterschiedliche
Kastenformate. Hierfür wäre lediglich der Abstand der Steuerrollen von der zugehörigen
Verankerung am Transportmittel zu verändern. Beispielsweise sind für einzelne Kastentypen
und/oder Kastenformate diesbezüglich speziell angepasste Transportgestelle denkbar,
die sich dennoch einheitlich auf dem Transportmittel handhaben lassen. Somit ließen
sich unterschiedliche Kastenformate gegebenenfalls auch in unsortierter Reihenfolge
reinigen.
[0023] Vorzugsweise sind die Transportgestelle zur formschlüssigen und/oder kraftschlüssigen
Verankerung am Transportmittel ausgebildet, insbesondere in ihrem jeweils den Steuerrollen
entgegengesetzten Frontbereich bzw. Heckbereich. Dies ermöglicht ein Kippen der Vorderwände
und Rückwände bei unveränderter relativer Transportposition der Flaschenkästen, also
ohne unerwünschtes Verrutschen der Flaschenkästen auf dem Transportmittel.
[0024] Zu diesem Zweck könnten die Transportgestelle beispielsweise als Karren ausgebildet
sein, deren Räder in der Kastenwaschmaschine als Steuerrollen wirken. Am anderen Ende
der Karren wären dann geeignete Stützen vorzusehen, mit denen sich die Transportgestelle
sowohl auf dem Transportmittel als auch auf Böden stabil abstellen lassen.
[0025] Vorzugsweise umfassen die Transportgestelle blockierbare Stützrollen zur Verankerung
am Transportmittel sowie Steuerrollen mit demgegenüber größerer Spurweite. Die Steuerrollen
laufen dann seitlich außerhalb der Verankerung auf den Hubkurven, während die innen
liegenden Stützrollen beispielsweise mittels Feststellbremse und/oder Lenkrollenarretierung
eine stabile Verankerung und konstante Transportposition der Flaschenkästen zueinander
ermöglichen. Das Transportmittel könnte zur Verankerung aber auch Vertiefungen und/oder
Erhebungen zum Blockieren der Stützrollen aufweisen.
[0026] Vorzugsweise ist das Transportmittel als horizontaler Linearförderer ausgebildet.
Dies ist eine vergleichsweise robuste und flexibel einsetzbare Ausführungsform des
Transportmittels.
[0027] Vorzugsweise weist das Transportmittel parallel zueinander verlaufende Förderbänder
mit einem dazwischenliegenden Sprühspalt zum Besprühen der Flaschenkästen auf. Die
Hubkurven sind dann vorzugsweise seitlich außerhalb der Förderbänder angeordnet. Die
Flaschenkästen und/oder Transportgestelle können auf den Förderbändern heckseitig
oder frontseitig ausreichend stabil verankert werden, während sie zwischen den Förderbändern
ausreichend gut zur Reinigung zugänglich sind. Entsprechend können die schräg gestellten
Vorderwände und/oder Rückwände der Flaschenkästen von unten her gereinigt werden.
[0028] Die gestellte Aufgabe wird ebenso mit einem Verfahren zum Reinigen von Flaschenkästen
oder dergleichen Behältern gemäß Anspruch 9 gelöst. Die Flaschenkästen werden durch
Sprühbereiche von Sprühdüsen insbesondere kontinuierlich transportiert, wobei die
Sprühdüsen wenigstens Außenseiten der Flaschenkästen von oben und/oder unten besprühen,
also im Wesentlichen quer zur Transportrichtung. Die Flaschenkästen werden relativ
zu den Sprühdüsen und/oder zur Transportrichtung gekippt und dabei frontseitig und
heckseitig nach oben und/oder unten zu den Sprühdüsen hin schräg gestellt. Damit lassen
sich die bezüglich der Kastenwaschmaschine beschriebenen Vorteile erzielen.
[0029] Dabei werden die Vorderwände und Rückwände der Flaschenkästen vorzugsweise gleichzeitig
besprüht. Zusätzlich werden die Seitenwände, der Boden der Flaschenkästen auf prinzipiell
bekannte Weise insbesondere auch auf deren Innenseiten besprüht.
[0030] Vorzugsweise werden die Flaschenkästen um quer zu ihrer Transportrichtung verlaufende
horizontale Drehachsen gekippt und dadurch zu den Sprühdüsen hin schräg gestellt.
[0031] Vorzugsweise werden die Flaschenkästen bezüglich des Transportmittels um wenigstens
15° und insbesondere um höchstens 60° schräg gestellt. Damit lässt sich ein guter
Zugang zu den schräg gestellten Vorderwänden und Rückwänden ebenso erzielen wie eine
stabile Transportposition der Flaschenkästen auf dem Transportmittel ohne Verrutschen
oder unkontrolliertes Umkippen der Flaschenkästen.
[0032] Vorzugsweise werden die Flaschenkästen bei kontinuierlichem Transport schräg gestellt
und so von oben und/oder von unten besprüht. Die Flaschenkästen werden dann insbesondere
selektiv in der schräg gestellten Lage sowohl frontseitig als auch heckseitig bestrahlt.
Demgegenüber können die über und/oder unter dem Transportmittel angeordneten Sprühdüsen
bei herkömmlicher paralleler Ausrichtung der Flaschenkästen zum Transportmittel ausgeschaltet
werden, um Reinigungsmittel einzusparen und/oder selektiv zum Besprühen von Innenseiten
und/oder Außenseiten der Böden der Flaschenkästen verwendet werden.
[0033] Vorzugsweise ist der lichte Transportabstand zwischen benachbarten Flaschenkästen
kleiner als deren Höhe. Dadurch lassen sich der Platzbedarf und die Behandlungszeit
minimieren. Dennoch ermöglicht das Kippen eine ausreichende Reinigungswirkung.
[0034] Vorzugsweise werden die Flaschenkästen frontseitig oder heckseitig auf einem Linearförderer
in Transportrichtung verankert und jeweils heckseitig oder frontseitig entgegengesetzt
angehoben, insbesondere mittels einer stationären Hubkurve. Die Verankerung erfolgt
unmittelbar oder mittels Transportgestell. Dies ermöglicht einen zuverlässigen, kostengünstigen
und flexiblen Reinigungsbetrieb.
[0035] Vorzugsweise werden die Flaschenkästen zuerst mit Transportgestellen tragend verbunden,
insbesondere auf die Transportgestelle gestellt, und anschließend durch an den Transportgestellen
befestigte Steuerelemente mittels stationärer Hubkurven heckseitig oder frontseitig
angehoben und dadurch schräg gestellt. Dies erleichtert die Anpassung an unterschiedliche
Kastenformate.
[0036] Die Kastenwaschmaschine ist dann zur Durchführung bevorzugter Kombinationen der genannten
Verfahrensschritte ausgebildet.
[0037] Bevorzugte Ausführungsformen sind zeichnerisch dargestellt. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen schematischen Längsschnitt durch eine Kastenwaschmaschine;
- Fig. 2
- eine schematische Draufsicht auf ein Transportgestell mit einem Flaschenkasten;
- Fig. 3
- eine alternative Ausführungsform der Kippvorrichtung.
[0038] Wie die Fig. 1 erkennen lässt, umfasst die Kastenwaschmaschine 1 für leere Flaschenkästen
2 ein Transportmittel 3 für die Flaschenkästen 2 sowie über und unter dem Transportmittel
3 angeordnete und dem Transportmittel 3 zugewandte Sprühdüsen 4 für ein Reinigungsmittel.
Bestandteil der Kastenwaschmaschine 1 ist ferner eine Kippvorrichtung 5 für die Flaschenkästen
2 zum Schrägstellen ihrer Vorderwände 2a und Rückwände 2b nach oben/unten zu den Sprühdüsen
4 hin. Vorderwände 2a und Rückwände 2b sind per Definition diejenigen Kastenwände,
die bezüglich der Transportrichtung 3a des Transportmittels 3 frontseitig und heckseitig
angeordnet sind.
[0039] Entsprechend umfassen die Flaschenkästen 2 ferner Seitenwände 2c, einen Boden 2d
und eine Öffnung 2e zum Einsetzen und Entnehmen von (nicht dargestellten) Flaschen,
Beuteln oder dergleichen Behälter. Durch die Öffnungen 2e, die in der Kastenwaschmaschine
1 nach unten weisen, können die Flaschenkästen 2 aus den Sprühdüsen 4 auch von Innen
besprüht werden. Ferner kann das Reinigungsmittel durch die Öffnungen 2e nach unten
ablaufen. Prinzipiell könnten aber auch vollständig geschlossene Kisten oder dergleichen
Behälter auf die beschriebene Weise gereinigt werden.
[0040] Die Kippvorrichtung 5 umfasst vorzugsweise beiderseits des Transportmittels 3 angeordnete
Hubkurven 6 und mit den Flaschenkästen 2 tragend verbundene Steuerelemente 7, die
an den Hubkurven 6 entlanglaufen und die Flaschenkästen 2 im gezeigten Beispiel frontseitig
anheben.
[0041] Besonders vorteilhaft ist die gezeigte Ausführungsform, bei der die Steuerelemente
7 in Form von Steuerrollen 8a in Transportgestelle 8 für die Flaschenkästen 2 integriert
sind. Die Transportgestelle 8 umfassen vorzugsweise ferner Stützrollen 8b zur ortsfesten
Verankerung auf dem Transportmittel 3 bezüglich der Transportrichtung 3a. Die Stützrollen
8b sind beispielsweise blockierbare Rollen, gegebenenfalls auch arretierbare Lenkrollen,
so dass die relativen Positionen der Transportgestelle 8 und der darauf ruhenden Flaschenkästen
2 zueinander auf dem Transportmittel 3 auch beim beschriebenen Kippen erhalten bleiben.
[0042] Am Transportmittel 3 könnten, insbesondere in bezüglich der Transportrichtung 3a
regelmäßigen Abständen, Vertiefungen und/oder Erhebungen (nicht dargestellt) zum positionserhaltenden
Blockieren der Stützrollen 8b ausgebildet sein. Auch könnten die Transportgestelle
8 als Karren ausgebildet sein mit Stützfüßen anstelle der Stützrollen 8b.
[0043] Zur Verankerung der Flaschenkästen 2 auf den Transportgestellen 8 können diese schematisch
angedeutete mechanische Anschläge 8c umfassen, die die gekippten Flaschenkästen 2
gegen ein Verrutschen bzw. Herunterrutschen von den Transportgestellen 8 sichern.
[0044] Wie die Fig. 2 in schematischer Draufsicht erkennen lässt, haben die Steuerrollen
8a der Transportgestelle 8 vorzugsweise eine größere Spurweite als die Stützrollen
8b. Dies ermöglicht eine Konfiguration, bei der die Steuerrollen 8a auf außerhalb
des Transportmittels 3 angeordneten Hubkurven 6 abrollen, während die demgegenüber
mit geringerer Spurweite angeordneten Stützrollen 8b auf dem Transportmittel 3 ruhen,
so dass sie nicht auf die Hubkurve 6 laufen und die Verankerung auf dem Transportmittel
3 beim Kippen erhalten bleibt.
[0045] Durch das Kippen der Flaschenkästen 2 bezüglich des Transportmittels 3 ist eine allseitige
Reinigung der Flaschenkästen 2 und eine Minimierung des lichten Transportabstands
zwischen benachbarten Flaschenkästen 2 möglich. Beispielsweise kann der lichte Transportabstand
10 zwischen den in herkömmlicher orthogonaler Ausrichtung einlaufenden Flaschenkästen
2 kleiner sein als deren Höhe (vorzugsweise vom Transportmittel 3 aus gemessen).
[0046] Das Transportmittel 3 ist vorzugsweise ein im Wesentlichen horizontal verlaufender
Linearförderer 9 mit parallel zueinander verlaufenden Förderbändern 9a und einem dazwischen
liegenden Sprühspalt 9b zum Besprühen der Flaschenkästen 2 von unten her. Die Spurweite
der Stützrollen 8b wird dann an die Auflagefläche der Förderbänder 9a angepasst.
[0047] In der Fig. 2 ist schematisch eine quer zur Transportrichtung 3a und vorzugsweise
horizontal verlaufende Kippachse 5a der Kippvorrichtung 5 dargestellt. Diese fällt
im gezeigten Ausführungsbeispiel mit der Achse der Stützrollen 8b zusammen. Die Flaschenkästen
2 werden vorzugsweise um einen (in der Fig. 3 angedeuteten) Kippwinkel 11 von wenigstens
15° und vorzugsweise höchstens 60° um ihre Kippachsen 5a gedreht und die Vorderwände
2a sowie Rückwände 2b entsprechend schräg gestellt. Die Kippachsen 5a bewegen sich
per Definition gemeinsam mit den Flaschenkästen 2 durch die Kastenwaschmaschine 1.
[0048] Wie man insbesondere anhand der Fig. 2 und 3 erkennt, lässt sich der Kippwinkel 11
durch den Maximalhub 12 der Hubkurve 6 und die Länge des Kipphebels 13 zwischen der
Verankerung auf dem Transportmittel 3 und den zugehörigen Steuerrollen 8a einstellen.
Bei dem als Wagen ausgebildeten Transportgestell 8 entspricht der Kipphebel 13 dem
Achsabstand zwischen den Steuerrollen 8a und den Stützrollen 8b und ließe sich durch
Versetzen der Steuerrollen 8a problemlos in einen beispielhaft angedeuteten Kipphebel
13' ändern, um den Kippwinkel 11 anzupassen. Beispielsweise könnten entsprechend unterschiedliche
Transportgestelle 8 für bestimmte Kastenformate vorgehalten und/oder die Steuerrollen
8a dazu passend verstellt werden.
[0049] Der Einfachheit halber ist in der Fig. 2 nur eine einzige seitliche Sprühdüse 14
mit ihrem Sprühbereich 14b angedeutet, von denen aber vorzugsweise mehrere beiderseits
entlang des Transportmittels 3 angeordnet sind, um die Flaschenkästen 2 auf bekannte
Weise seitlich zu besprühen.
[0050] Wie die Fig. 1 und 3 ferner erkennen lassen, werden die Flaschenkästen 2 und damit
ihre Vorderwände 2a und ihre Rückwände 2b vorzugsweise so gekippt, so dass die im
Wesentlichen nach unten/oben quer zur Transportrichtung 3a ausgerichteten Sprühdüsen
4 sowohl die Böden 2d und Öffnungen 2e mit dem Reinigungsmittel beaufschlagen als
auch die Vorderwände 2a und Rückwände 2b. Hierbei sind die Vorderwände und Rückwände
2a, 2b wenigstens von außen zu besprühen, vorzugsweise durch die Öffnungen 2e auch
von innen.
[0051] Die Sprühdüsen 4 sind demnach mit ihrer Hauptstrahlrichtung 4a quer zur Transportrichtung
3a angeordnet, also senkrecht oder diesbezüglich schräg nach unten bzw. oben. Eine
Schrägstellung der Hauptstrahlrichtung 4a ermöglicht ein frontaleres Besprühen der
Vorderwände 2a und Rückwände 2b. Dies ist in der Fig. 3 beispielhaft anhand der Sprühbereiche
4b schräg gestellter Sprühdüsen 4 schematisch angedeutet.
[0052] Die Fig. 3 zeigt zudem eine alternative Kippvorrichtung 15 mit einander paarweise
auf derart unterschiedlichen Höhenniveaus zugeordneten Hubkurven 16 und Steuerelementen
17, dass die Steuerelemente 17 an nicht zugeordneten Hubkurven 16 wirkungslos vorbei
laufen.
[0053] Die Steuerelemente 17 können dann als obere Steuerrollen 18o (hier beispielhaft für
die Frontbereiche) von Transportgestellen 18 und als untere Steuerrollen 18u (hier
beispielhaft für die Heckbereiche) der Transportgestelle 18 für separate Hubbereiche
19, 20 ausgebildet sein. Das heißt, die oberen Steuerrollen 18o laufen nur auf einer
oberen Hubkurve 16o, und die unteren Steuerrollen 18u laufen nur auf einer niedrigeren
unteren Hubkurve 16u.
[0054] Wie die Fig. 3 schematisch andeutet, spielt es prinzipiell keine Rolle, ob die Flaschenkästen
2 frontseitig oder heckseitig angehoben werden, gegebenenfalls auch beides hintereinander.
Für ein heckseitiges Anheben sind die Flaschenkästen 2 lediglich entsprechend frontseitig
auf dem Transportmittel 3 und/oder den Transportgestellen 8, 18 zu verankern.
[0055] Die Fig. 3 deutet zudem schematisch an, dass die Transportgestelle 18 auf beliebige
Weise mit den Flaschenkästen 2 tragend verbunden sein könnten. Beispielsweise könnten
die Transportgestelle 18 in Aussparungen in den Flaschenkästen 2 eingreifen, an geeigneter
Stelle auf die Flaschenkästen geklemmt werden oder dergleichen. Prinzipiell könnten
die Steuerelemente 17 auch ein integraler Bestandteil der Flaschenkästen 2 sein, beispielsweise
in Form von Steuernocken, die auf den Hubkurven 16 entlang gleiten.
[0056] Auch können die Flaschenkästen 2, wie dargestellt, unmittelbar auf dem Transportmittel
3 abgestellt werden und auf diesem beim Kippen reibschlüssig und/oder formschlüssig
verankert sein, vorzugsweise an Kippachsen 15a.
[0057] Die Kippvorrichtung 15 wäre prinzipiell auch mit den als Wägen oder Karren ausgebildeten
Transportgestellen 8 denkbar. Die Hubkurven und zugehörige Steuerrollen müssten dann
nicht seitlich außerhalb des Transportmittels 3 angeordnet werden, sondern lediglich
oberhalb des Transportmittels 3 auf einem geeigneten Höhenniveau. Auch können Steuerrollen
prinzipiell beliebig an den fahrbaren Transportgestellen 8 gelagert werden, solange
die gewünschte Reinigung der Flaschenkästen 2 in der Kastenwaschmaschine 1 erzielt
wird.
[0058] In jedem Fall ermöglichen die Hubkurven 6, 16 ein außermittiges Anheben der Flaschenkästen
2, während diese bezüglich der Transportrichtung 3a positionserhaltend auf dem Transportmittel
3 stehen. Hierbei können die Flaschenkästen 2 prinzipiell sowohl direkt auf dem Transportmittel
stehen als auch mittels der Transportgestelle 8 oder 18 auf dem Transportmittel 3
verankert werden und dann jeweils davon entgegengesetzt von der Hubkurve 6, 16 frontseitig
oder heckseitig angehoben werden. Transportgestelle 8, 18 haben hierbei den Vorteil,
dass sie sich für unterschiedliche Kastenformate eignen und somit Formatwechsel erleichtern
und/oder sich für eine Abfolge unterschiedlicher Kastenformate eignen.
[0059] Die Kastenwaschmaschine 1 ist auf bekannte Weise tunnelförmig ausgebildet und kann
herkömmliche Einlaufbereiche und Auslaufbereiche für die Flaschenkästen 2 umfassen.
Da eine horizontale Drehung der Flaschenkästen in eine diagonale Transportposition
nicht erforderlich ist, können die Einlaufbereiche und Auslaufbereiche kompakt und
mit vergleichsweise einfachen technischen Mitteln ausgeführt werden.
[0060] Mit der Kastenwaschmaschine 1 kann beispielsweise wie folgt gearbeitet werden.
[0061] Die leeren Flaschenkästen 2 oder vergleichbare insbesondere offene Behälter für Getränkeflaschen,
Beutel, Dosen, Getränkekartons oder dergleichen werden vorzugsweise auf Transportgestelle
8 gesetzt und so dem Transportmittel 3 kontinuierlich zugeführt. Auf dem Transportmittel
3 laufen die Flaschenkästen 2 vorzugsweise mit identischen lichten Transportabständen
10 voneinander durch die Kastenwaschmaschine 1.
[0062] Die Flaschenkästen 2 werden dabei durch die Sprühbereiche 4b, 14b der Sprühdüsen
4, 14 transportiert, so dass die oberen/unteren Sprühdüsen 4 wenigstens die Außenseiten
der Flaschenkästen 2 im Wesentlichen quer zur Transportrichtung 3a von oben/unten
besprühen. Die derart besprühten Außenseiten umfassen wenigstens die Vorderwände 2a,
die Rückwände 2b und die Böden 2d der Flaschenkästen 2. Die Flaschenkästen 2 werden
dabei vorzugsweise auf dem Kopf stehend durch die Kastenwaschmaschine 1 transportiert.
[0063] Die Flaschenkästen 2 werden in der Kastenwaschmaschine 1 relativ zu den oberen/unteren
Sprühdüsen 4 und/oder dem Transportmittel 3 gekippt und dabei frontseitig und heckseitig
nach oben und unten (oder umgekehrt) zu den Sprühdüsen hin schräg gestellt. Der Kippwinkel
11 für die Schrägstellung liegt vorzugsweise zwischen 15 und 60°.
[0064] Hierbei werden die Flaschenkästen 2 vorzugsweise um quer zur Transportrichtung 3a
verlaufende horizontale Kippachsen 5a gekippt. Dies ermöglicht eine einfache und zuverlässige
Verankerung auf dem Transportmittel 3 und ein diesbezüglich außermittiges Anheben
der Flaschenkästen 2, woraus schließlich die Schrägstellung der Flaschenkästen 2 zu
den Sprühdüsen 4 hin resultiert. Die relativen Transportpositionen der Flaschenkästen
2 zueinander werden durch die Verankerung auf dem Transportmittel 3 während des Besprühens
aus den Sprühdüsen 4 konstant gehalten.
[0065] Der Transport der Flaschenkästen 3 ist vorzugsweise kontinuierlich während des Besprühens.
Zusätzlich werden die Flaschenkästen 2 auf an sich bekannte Weise von den seitlichen
Sprühdüsen 14 besprüht.
[0066] Die auf dem Transportmittel 3 und/oder Transportgestellen 8 stehenden Flaschenkästen
2 sind mit frontseitig oder heckseitig angeordneten Steuerelementen 7, 17 tragend
verbunden und werden durch das Entlanglaufen der Steuerelemente 7, 17 an den Hubkurven
6, 16 außermittig angehoben und schräg gestellt.
[0067] Die Sprühdüsen 4 beaufschlagen die Flaschenkästen 2 mit einem Reinigungsmittel, das
beispielsweise eine wässrige Reinigungslösung ist, insbesondere eine Lauge oder dergleichen.
Es können aber auch unterschiedliche Sprühdüsen 4 für unterschiedliche Reinigungsmittel
vorhanden sein, die sich je nach zu entfernenden Verunreinigungen gemeinsam oder getrennt
aktivieren lassen.
[0068] Unter einer Ausrichtung quer zur Transportrichtung 3a ist im Wesentlichen eine vertikale
Ausrichtung der Hauptstrahlrichtung 4a zu verstehen, wobei gegebenenfalls eine Schrägstellung
der Hauptstrahlrichtung 4a gegenüber der Vertikalen um höchstens 45° vorteilhaft sein
kann, um die Vorderwände 2a und Rückwände 2b möglichst effektiv zu reinigen.
[0069] Die beschriebene Kastenwaschmaschine 1 und das beschriebene Verfahren zum Reinigen
von Flaschenkästen 2 ermöglicht einen vergleichsweise geringen lichten Transportabstand
der Flaschenkästen 2 in der Kastenwaschmaschine 1 bei dennoch guter Zugänglichkeit
benachbarter Vorderwände 2a und Rückwände 2b aufeinanderfolgender Flaschenkästen 2
für oberhalb und unterhalb des Transportmittels 3 angeordnete Sprühdüsen 4.
[0070] Der optionale Einsatz von Transportgestellen 8 ermöglicht sowohl eine einfache Handhabung
der Flaschenkästen 2 im Einlaufbereich und Auslaufbereich der Kastenwaschmaschine
1 als auch eine einfache Anpassung an unterschiedliche Kastenformate und unterschiedliche
Kippwinkel 11 bezüglich der Sprühdüsen 4 und/oder des Transportmittels 3.
[0071] Beispielsweise lässt sich der Kippwinkel 11 vergrößern, indem bei unverändertem Maximalhub
12 der Hubkurve 6 der Kipphebel 13, also beispielsweise der Achsabstand zwischen den
Steuerrollen 8a und den Stützrollen 8b, verkürzt wird und umgekehrt. Ebenso ließe
sich die Hubkurve 6 prinzipiell als austauschbarer Bestandteil der Kastenwaschmaschine
1 zur Formatanpassung an unterschiedliche Flaschenkästen 2 und/oder Transportgestelle
8 ausführen.
[0072] Somit lässt sich die Kastenwaschmaschine 1 auf vergleichsweise einfache Weise an
unterschiedliche Produkte anpassen, indem lediglich die Hubkurve 6 und/oder die Steuerelemente
7 mit deren Positionierung an den Flaschenkästen 2 produktspezifisch eingebaut werden.
Ebenso ließen sich die Transportgestelle 8 formatspezifisch auswechseln, um die Kastenwaschmaschine
1 für unterschiedliche Produkte einzusetzen.
1. Kastenwaschmaschine (1) für Flaschenkästen (2), mit einem Transportmittel (3) für
die Flaschenkästen, mit über und/oder unter dem Transportmittel angeordneten und zum
Transportmittel hin ausgerichteten Sprühdüsen (4) zum wenigstens außenseitigen Besprühen
der Flaschenkästen, und mit einer relativ zu den Sprühdüsen und/oder dem Transportmittel
wirksamen Kippvorrichtung (5, 15) für die Flaschenkästen zum Schrägstellen der Vorder-
und Rückwände (2a, 2b) der Flaschenkästen nach oben/unten zu den Sprühdüsen hin.
2. Kastenwaschmaschine nach Anspruch 1, wobei die Kippvorrichtung (5, 15) zum Kippen
der Flaschenkästen (2) um quer zum Transportmittel (3) verlaufende horizontale Drehachsen
(5a, 15a) ausgebildet ist.
3. Kastenwaschmaschine nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Kippvorrichtung (5, 15) entlang
des Transportmittels (3) stationär ausgebildete Hubkurven (6, 16) umfasst sowie daran
entlanglaufende und mit den Flaschenkästen (2) tragend verbindbare Steuerelemente
(7, 17), insbesondere Steuerrollen (8a, 18o, 18u), zum front-/ oder heckseitigen Anheben
der Flaschenkästen bezüglich des Transportmittels.
4. Kastenwaschmaschine nach Anspruch 3, wobei die Hubkurven (6, 16) in ihren gesamten
Wirkbereichen seitlich außerhalb und/oder oberhalb des Transportmittels (3) angeordnet
sind.
5. Kastenwaschmaschine nach Anspruch 3 oder 4, ferner mit Transportgestellen (8, 18),
insbesondere in Form fahrbarer Wägen oder Karren, zur Aufnahme der Flaschenkästen,
wobei die Steuerrollen (8a, 18o, 18u) frontseitig und/oder heckseitig an den Transportgestellen
(8, 18) gelagert sind.
6. Kastenwaschmaschine nach Anspruch 5, wobei die Transportgestelle (8) heckseitig oder
frontseitig zur formschlüssigen und/oder kraftschlüssigen Verankerung am Transportmittel
(3) ausgebildet sind.
7. Kastenwaschmaschine nach Anspruch 5 oder 6, wobei die Transportgestelle (8) blockierbare
Stützrollen (8b) zur Verankerung am Transportmittel (3) umfassen sowie Steuerrollen
(8a) mit demgegenüber größerer Spurweite.
8. Kastenwaschmaschine nach wenigstens einem der vorigen Ansprüche, wobei das Transportmittel
(3) parallel zueinander verlaufende Förderbänder (9a) mit einem dazwischen liegenden
Sprühspalt (9b) zum Besprühen der Flaschenkästen (2) von unten her umfasst.
9. Verfahren zum Reinigen von Flaschenkästen (2) oder dergleichen, bei dem diese durch
Sprühbereiche (4b) von Sprühdüsen (4) transportiert werden und die Sprühdüsen wenigstens
Außenseiten der Flaschenkästen von oben und/oder unten besprühen, wobei die Flaschenkästen
relativ zu den Sprühdüsen und/oder zur Transportrichtung (3a) gekippt und dadurch
frontseitig und heckseitig nach oben und/oder unten zu den Sprühdüsen hin schräg gestellt
werden.
10. Verfahren nach Anspruch 9, wobei die Flaschenkästen (2) um quer zu ihrer Transportrichtung
verlaufende horizontale Drehachsen (5a, 15a) gekippt werden.
11. Verfahren nach einem der Anspruch 9 oder 10, wobei die Flaschenkästen (2) bezüglich
des Transportmittels (3) um einen Kippwinkel (11) von wenigstens 15° und insbesondere
um höchstens 60° schräg gestellt werden.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 11, wobei ein bei orthogonaler Ausrichtung
definierter lichter Transportabstand (10) zwischen benachbarten Flaschenkästen (2)
kleiner ist als deren Höhe.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 12, wobei die Flaschenkästen frontseitig
oder heckseitig auf einem Linearförder in Transportrichtung verankert und jeweils
entgegengesetzt heckseitig oder frontseitig angehoben werden.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 13, wobei die Flaschenkästen (2) zuerst mit
Transportgestellen (8, 18) tragend verbunden werden und anschließend durch an den
Transportgestellen befestigte Steuerelemente (7, 17) mittels Hubkurven (6, 16) heckseitig
oder frontseitig angehoben und dadurch schräg gestellt werden.