Technisches Gebiet
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben einer Arbeitsstelle
einer Ringspinnmaschine nach einem Doffvorgang, einen Wartungswagen und eine Ringspinnmaschine
gemäss den unabhängigen Ansprüchen.
Stand der Technik
[0002] Bedienroboter oder Wartungswagen, die Fäden nach einem Fadenbruch an Ringspinnmaschinen
ansetzen, sind wohlbekannt. Insbesondere sei hier der Bedienroboter aus der
EP0394671A2 genannt. Dieser bewegt sich entlang einer Reihe von Spinnstellen, ermittelt Fadenbrüche
und versucht sodann, die ermittelten Fadenbrüche zu beheben. Dabei werden zunächst
mittels einer besonderen Spindelbremseinrichtung der Riemen, der die Spindel antreibt,
von der Spindel abgehoben und anschließend die Spindel gestoppt. Des Weiteren kommt
ein Hilfsfaden zum Einsatz. Das eine Ende des Hilfsfadens wird an einem um den Spinnkops
herumbewegbaren Wickler befestigt, um sodann um den Spinnkops gewickelt zu werden.
Der Hilfsfaden wird anschließend durch den Ringläufer und den Fadenführer eingefädelt
und in den Bereich des Ausgangs des Streckwerks gebracht. Die Spindel und damit auch
der Spinnkops werden sodann wieder angetrieben und der Hilfsfaden in die Bahn des
gestreckten Vorgarnes gebracht, damit er mit diesem verdrillt wird.
[0003] Wenn nach dem Doffen ein Fadenbruch vorliegt, ist es allerdings nachteilig, dass
der Wartungswagen versucht, diesen zu beheben, zu wenig Garn auf der Hülse ist, um
einen Anspinnvorgang erfolgreich durchzuführen. Dies kann zur Folge haben, dass das
Garn ungewollt mit der Fadensuch-Vorrichtung von der Hülse abgezogen wird. Die restlichen
Garn-Lagen auf der Hülse sind nach der Fadensuche zu gering, so dass die Gefahr besteht,
dass durch den Zug beim Anspinnen, die Garn-Lagen verschoben oder abgezogen werden.
Darstellung der Erfindung
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es somit, ein Verfahren und einen Wartungswagen
zu schaffen, die einen Fadenbruch nach einem Doffvorgang so beheben, dass das Garn
auf dem Spinnkops nicht verschoben oder abgezogen wird.
[0005] Die Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen der unabhängigen Patentansprüche
gelöst.
[0006] Die Aufgabe wird insbesondere gelöst durch ein Verfahren gemäss dem Oberbegriff des
Verfahrensanspruchs, das dadurch gekennzeichnet ist, dass vor der Behebung des Fadenbruchs
durch den Wartungswagen die Garnmenge auf dem Kops überprüft wird, und
- wenn sich zu wenig Garn auf dem Kops befindet, um das Garn zum Streckwerk zu führen
und anzusetzen, der Kops von Garn gereinigt und ein Faden an dem leeren Kops angesetzt
wird, und das Garn mittels des Wartungswagens durch Ringläufer und Fadenführer zum
Streckwerk geführt und dort angesetzt wird; und
- wenn sich ausreichend Garn auf dem Kops befindet, um das Garn zum Streckwerk zu führen
und anzusetzen, das Garn mittels des Wartungswagens durch Ringläufer und Fadenführer
zum Streckwerk geführt und dort angesetzt wird.
[0007] Vorteilhaft kann durch dieses Verfahren verhindert werden, dass der automatische
Anspinnvorgang nicht gelingt, da zu wenig Garn auf der Hülse ist. Entsprechend wird
die Effektivität und die Präzision des Vorgangs erhöht. Der Fadenbruch kann beispielsweise
durch einen individuellen Spindelmonitor oder einen Einzelspindelantrieb der Spindel
festgestellt werden.
[0008] Obwohl das Verfahren prinzipiell standardmässig während des ganzen Spinnzyklus' durchgeführt
werden könnte, ist vorteilhaft möglich, es nur beim Anspinnen durchzuführen, d.h.
während die ersten maximal drei Lagen auf den Kops gelegt werden. Eine zeitliche Beschränkung,
z.B. ersten zwei bis fünf Minuten, wäre ebenfalls denkbar.
[0009] Die Garnmenge des Kopses wird vorteilhaft überprüft, in dem die Menge, die auf den
Kops gespult wurde, berechnet wird, insbesondere indem die Garnmenge über eine Zeit,
die die Spindel gelaufen ist, und eine Garn-Nummer in Korrelation mit dem Zeitpunkt
des Fadenbruchs berechnet wird. Die Garnmenge kann beispielsweise aus der Lieferung
des Garns (in m/min) berechnet bzw. durch einen Sensor festgestellt werden.
[0010] Vorteilhaft kann die Reinigung des Kopses durch Absaugung mit einem Fadensuchmechanismus
geschehen. Dies erlaubt eine vollständige und schnelle Reinigung des Kopses.
[0011] Zudem kann vorteilhaft aufgrund einer Steuerung eines Wartungswagens entschieden
werden, ob sich ausreichend Garn auf dem Kops befindet. Der Wartungswagen kann so
autonom arbeiten. Es ist in einem anderen Ausführungsbeispiel möglich, dass die Maschinensteuerung
die Entscheidung trifft und dem Wartungswagen mitteilt.
[0012] Es weiter vorteilhaft möglich, dass nachdem der Spinnprozess nach dem Doffvorgang
mit einem leeren Kops fortgesetzt worden ist, keine Ringläuferbewegung detektiert
wurde, direkt ein Faden an dem leeren Kops angesetzt wird, und das Garn mittels des
Wartungswagens durch Ringläufer und Fadenführer zum Streckwerk geführt und dort angesetzt
wird. Es wird dabei grundsätzlich geprüft, ob ein Faden in der Klemmkrone eingeklemmt
war, d.h. dass ein Fadenbruch bereits vor dem Doffen stattgefunden hat.
[0013] Die Erfindung bezieht sich zudem auf einen Wartungswagen zur Durchführung eines Verfahrens
nach einem der vorgehenden Ansprüche, der dadurch gekennzeichnet, dass der Wartungswagen
eine Steuerung umfasst, die dazu ausgelegt ist, festzustellen, ob sich ausreichend
Garn auf dem Kops befindet und wenn sich zu wenig Garn auf dem Kops befindet, um das
Garn zum Streckwerk zu führen und anzusetzen, den Kops zu reinigen und einen Faden
an dem leeren Kops anzusetzen, und das Garn mittels des Wartungswagens durch Ringläufer
und Fadenführer zum Streckwerk zu führen und dort anzusetzen; und wenn sich ausreichend
Garn auf dem Kops befindet, um das Garn zum Streckwerk zu führen und anzusetzen, das
Garn mittels des Wartungswagens durch Ringläufer und Fadenführer zum Streckwerk zu
führen und dort anzusetzen. Vorteilhaft ist die Steuerung des Wartungswagens dazu
ausgelegt ist, die Garnmenge auf dem Kops, die auf den gespult wurde, zu berechnen,
und insbesondere die Garnmenge über eine Zeit, die die Spindel gelaufen ist, und eine
Garn-Nummer in Korrelation mit dem Zeitpunkt des Fadenbruchs zu berechnen.
[0014] Vorteilhaft umfasst der Wartungswagen eine Vorrichtung zum Finden des Fadenendes
und zum Absaugen des Garns und eine Vorrichtung, um einen Faden an dem leeren Kops
anzusetzen.
[0015] Die Erfindung bezieht sich auch auf eine Ringspinnmaschine mit einem entsprechenden
Wartungswagen.
Kurze Beschreibung der Figuren
[0016] Weitere Vorteile der Erfindung sind in den nachfolgenden Ausführungsbeispielen beschrieben,
wobei
Fig. 1 schematisch eine Ringspinnmaschine mit einem Wartungswagen; und
Fig. 2 ein Ablaufschema des erfindungsgemässen Verfahrens;
zeigen. Gleiche Merkmale haben in unterschiedlichen Figuren gleiche Bezugszeichen.
Wege zur Ausführung der Erfindung
[0017] Fig. 1 zeigt schematisch eine erfindungsgemässe Ringspinnmaschine 1, die über eine
Vielzahl von nebeneinander angeordneten Spinnstellen 2 verfügt. Die Spinnstellen 2
befinden sich in einer Längsrichtung x der Ringspinnmaschine 1 angeordnet zwischen
einem Kopf 3
1 und einem Fuss 3
2. Kopf 3
1 und Fuss 3
2 der Ringspinnmaschine 1 können Lager, Antriebe, Steuerung, etc. enthalten, die für
den Betrieb der Maschine notwendig sind. Wie man weiter beispielsweise an zwei in
der Fig. 1 schematisch dargestellten Spinnstellen 2 sieht, besteht jede Spinnstelle
2 aus einer Vorgarnspule 4, die oberhalb eines Streckwerks 5 angeordnet ist, und auf
der ein Vorgarn 6 aufgewickelt ist. Das Vorgarn 6 läuft von der Vorgarnspule 4 über
das Streckwerk 5, wo es verstreckt wird, um dann zu einem Garnbildungelement über
einen Fadenführer geführt zu werden. Ein umlaufender Ring wickelt das fertige Garn
auf einen Kops 7 auf. Der Kops 7 ist auf einer Spindel 8 aufgesetzt. Entlang der Ringspinnmaschine
1 bewegt sich ein Wartungswagen 9, der im Falle eines Fadenbruchs an eine entsprechende
Spinnstelle 1 fährt und den Fadenbruch automatisch behebt. Die einzelnen Spinnstellen
2 können mit Spindelmonitoren oder anderen Sensoren zur Überwachung des Ringläufers
ausgestattet sein, um einen Fadenbruch zu detektieren. Alternativ oder zusätzlich
können die Spinnstellen 2 mit Einzelspindelantrieben ausgestattet sein.
[0018] Die Fig. 2 zeigt ein Ablaufschema des erfindungsgemässen Verfahrens. Das Verfahren
bezieht sich auf den Startvorgang einer Spinnstelle 2 der Ringspinnmaschine 1 nach
einem Doffvorgang. Während des Doffens durch einen (nicht dargestellten) Doffer wird
ein voller Kops 7 von der Spindel 8 abgenommen und ein leerer Kops 7 auf die Spindel
8 aufgesetzt.
[0019] In einem ersten Verfahrensschritt 10 wird die Spindel 8 nach dem Doffen mit dem leeren
Kops 7 wieder gestartet.
[0020] In einem zweiten Verfahrensschritt 20 wird nach dem Doffen mittels des individuellen
Spindelmonitors oder einer anderen individuellen Spindelüberwachung festgestellt,
dass ein Fadenbruch an einer Spinnstelle 2 festliegt. Beim Einzelspindelantrieb der
Spindel 8 könnte dies beispielsweise über das Drehmoment oder andere vorliegende Daten
ein Fadenbruch festgestellt werden. Prinzipiell könnte das Verfahren standardmässig
während des ganzen Spinnzyklus' durchgeführt werden. Es ist aber vorteilhaft auch
möglich, dass es nur bei Anspinnen durchzuführen, d.h. während die ersten maximal
drei Lagen auf den Kops 7 gelegt werden. Eine zeitliche Beschränkung, z.B. ersten
zwei bis fünf Minuten, wäre ebenfalls denkbar. Der Wartungswagen 9 bewegt dann sich
zur Spinnstelle 2 und mit dem Ziel, den Fadenbruch zu beheben.
[0021] In einem dritten Verfahrensschritt 30 wird überprüft, ob ein Faden an dieser Spinnstelle
2 vorhanden ist. Es ist grundsätzlich denkbar, dass kein Faden in der Klemmkrone eingeklemmt
war, d.h. dass bereits vor oder während dem Doffen ein Fadenbruch stattgefunden hat.
Aufgrund von Daten, ob überhaupt ein Läufersignal des Ringläufers detektiert wurde
oder nicht, wird entschieden, ob man direkt zum sechsten Verfahrensschritt 60 übergeht
(Auswahl linke Seite) oder ob der Fadenbruch durch Anspinnen mittels Wartungswagen
9 und einem Ansetzen behoben werden könnte. In diesem Fall geht das Verfahren zum
vierten Schritt 40 über (Auswahl rechte Seite). Diese grundsätzliche Überprüfung könnte
von einer übergeordneten Maschinensteuerung oder in der Steuerung des Wartungswagens
9 stattfinden.
[0022] In einem vierten Verfahrensschritt 40 wird überprüft, ob Garnlänge auf dem Kops ausreichend
ist, um das Garn durch den Wartungswagen 9 vom Kops 7 durch den Ringläufer und den
Fadenführer zum Streckwerk 5 zu führen und anzusetzen. Vorteilhaft kann die Garnmenge
des Kopses 7 überprüft werden, in dem die Menge berechnet wird, die durch die Spindel
8 auf den Kops 7 gespult wurde. Die Garnmenge kann beispielsweise aus der Lieferung
des Garns (in m/min) berechnet bzw. durch einen Sensor festgestellt und dann bestimmt
werden. Die Garnmenge kann so beispielsweise über eine Berechnung einer Zeit, die
die Spindel gelaufen ist, und einer Garn-Nummer in Korrelation Zeitpunkt des Fadenbruchs
berechnet werden. Sofern nicht ausreichend Garn auf der Hülse ist, setzt sich das
Verfahren beim fünften Verfahrensschritt 50 fort (linke Abzweigung). Sofern ausreichend
Garn auf der Hülse ist, setzt sich das Verfahren beim siebten Schritt 70 fort (untere
Abzweigung).
[0023] In einem fünften Verfahrensschritt 50 wird der Kops von vorhandenem (Rest)garn gereinigt.
Die Reinigung des Kopses geschieht durch eine auf dem Wartungswagen befindliche Absaugungsvorrichtung,
die entlang der Oberfläche des Kopses geführt wird. Eine solche Reinigungsvorrichtung
ist beispielsweise aus der nicht veröffentlichten PCT-Anmeldung
PCT/IB2017/057254 bekannt.
[0024] In einem sechsten Verfahrensschritt 60 des Verfahrens wird ein Faden durch den Wartungswagen
an den leeren Kops angesetzt und in einem siebten Verfahrensschritt 70 des Verfahrens
setzt der Wartungswagen das Garn an, in dem er das Garn durch den Ringläufer und den
Fadenführer zum Streckwerk führt. Dort wird das Garn in Förderrichtung des Fasergutes
vor oder nach einem Ausgangswalzenpaar des Streckwerks an das vorhandene Fasergut
angesetzt. Solche Anspinnvorgänge durch den Wartungswagen sind beispielsweise aus
EP0388938A1 bekannt.
[0025] In einem achten und letzten Schritt 80 des Verfahrens wird die Spindel wieder in
Rotation versetzt und der Spinnprozess wird wieder gestartet.
Bezugszeichenliste
[0026]
- 1
- Ringspinnmaschine
- 2
- Spinnstellen
- 31
- Kopf der Ringspinnmaschine 1
- 32
- Fuss der Ringspinnmaschine 1
- 4
- Vorgarnspule
- 5
- Streckwerk
- 6
- Vorgarn
- 7
- Kops
- 8
- Spindel
- 9
- Wartungswagen
- 10
- Verfahrensschritt: Start nach Doffvorgang
- 20
- Verfahrensschritt: Fadenbruch detektiert
- 30
- Verfahrensschritt: Überprüfung, ob Läufersignal detektiert wird
- 40
- Verfahrensschritt: Überprüfung, ob Garnlänge ausreichend ist
- 50
- Verfahrensschritt: Kops von Garn reinigen
- 60
- Verfahrensschritt: Faden an leeren Kops ansetzen
- 70
- Verfahrensschritt: Ansetz-Zyklus mit Wartungswagen
- 80
- Verfahrensschritt: Start des Spinnprozess
- x
- Längsrichtung der Ringspinnmaschine 1
1. Verfahren zum Betreiben einer Spinnstelle (2) einer Ringspinnmaschine (1) nach einem
Doffvorgang, wobei die Spinnstelle (2) eine Spindel (8), einen Ringläufer, einen Fadenführer
und ein der Spindel (8) zugewiesenes Streckwerk (5) und die Ringspinnmaschine (1)
einen Wartungswagen (9) und einen Doffer aufweist, umfassend die Verfahrensschritte
• der Spinnprozess wird an der Spinnstelle (2) nach dem Doffvorgang mit einem leeren
Kops (7) fortgesetzt;
• ein Fadenbruch wird an der Spinnstelle (2) detektiert;
• der Wartungswagen (9) bewegt sich zur Spinnstelle (2) und behebt den Fadenbruch;
• der Spinnprozess wird fortgesetzt,
dadurch gekennzeichnet, dass
vorder Behebung des Fadenbruchs durch den Wartungswagen (9) die Garnmenge auf dem
Kops (7) überprüft wird, und
• wenn sich zu wenig Garn auf dem Kops (7) befindet, um das Garn zum Streckwerk (5)
zu führen und anzusetzen, der Kops (7) von Garn gereinigt und ein Faden an dem leeren
Kops (7) angesetzt wird, und das Garn mittels des Wartungswagens (9) durch Ringläufer
und Fadenführer zum Streckwerk (5) geführt und dort angesetzt wird; und
• wenn sich ausreichend Garn auf dem Kops (7) befindet, um das Garn zum Streckwerk
(5) zu führen und anzusetzen, das Garn mittels des Wartungswagens (9) durch Ringläufer
und Fadenführer zum Streckwerk (5) geführt und dort angesetzt wird.
2. Verfahren nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Garnmenge des Kopses (7) überprüft wird, in dem die Menge, die auf den Kops (7)
gespult wurde, berechnet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Garnmenge aus der Lieferung des Garns berechnet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Garnmenge über eine Zeit, die die Spindel (8) gelaufen ist, und eine Garn-Nummer
in Korrelation mit dem Zeitpunkt des Fadenbruchs berechnet wird.
5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigung des Kopses (7) durch Finden des Garnendes auf dem Kops und Absaugung
geschieht.
6. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren nach dem Doffen durchgeführt wird, sofern nicht mehr als drei Lagen
auf dem Kops (7) vorhanden sind.
7. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Fadenbruch unmittelbar vor, während oder nach dem Doffen an der Arbeitsstelle
stattgefunden hat.
8. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass aufgrund einer Steuerung eines Wartungswagens (9) entschieden wird, ob sich ausreichend
Garn auf dem Kops (7) befindet.
9. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Fadenbruch durch einen individuellen Spindelmonitor oder einen Einzelspindelantrieb
der Spindel festgestellt wird.
10. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass nachdem der Spinnprozess nach dem Doffvorgang mit einem leeren Kops (7) fortgesetzt
wird, aber keine Ringläuferbewegung detektiert wurde, ein Faden an dem leeren Kops
(7) angesetzt wird, und das Garn mittels des Wartungswagens (9) durch Ringläufer und
Fadenführer zum Streckwerk geführt und dort angesetzt wird.
11. Wartungswagen (9) zur Durchführung eines Verfahrens nach einem der vorgehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Wartungswagen (9) eine Steuerung umfasst, die dazu ausgelegt ist, festzustellen,
ob sich ausreichend Garn auf dem Kops (7) befindet und wenn sich zu wenig Garn auf
dem Kops (7) befindet, um das Garn zum Streckwerk (5) zu führen und anzusetzen, den
Kops (7) zu reinigen und einen Faden an dem leeren Kops (7) anzusetzen, und das Garn
mittels des Wartungswagens (9) durch Ringläufer und Fadenführer zum Streckwerk (5)
zu führen und dort anzusetzen; und wenn sich ausreichend Garn auf dem Kops (7) befindet,
um das Garn zum Streckwerk (5) zu führen und anzusetzen, das Garn mittels des Wartungswagens
(9) durch Ringläufer und Fadenführer zum Streckwerk (5) zu führen und dort anzusetzen.
12. Wartungswagen (9) nach dem vorgehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung dazu ausgelegt ist, die Garnmenge auf dem Kops (7), die auf den gespult
wurde, zu berechnen, und insbesondere die Garnmenge über eine Zeit, die die Spindel
gelaufen ist, und eine Garn-Nummer in Korrelation mit dem Zeitpunkt des Fadenbruchs
zu berechnen.
13. Wartungswagen (9) nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung zum Finden des Fadenendes und zum Absaugen des Garn vorhanden ist.
14. Wartungswagen (9) nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung vorhanden ist, um einen Faden an dem leeren Kops (7) anzusetzen.
15. Ringspinnmaschine (1) mit einem Wartungswagen (9) nach einem der vorgehenden Ansprüche
11 bis 14.