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(11) |
EP 3 527 885 A1 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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21.08.2019 Patentblatt 2019/34 |
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Anmeldetag: 06.11.2018 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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BA ME |
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Benannte Validierungsstaaten: |
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KH MA MD TN |
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Priorität: |
15.02.2018 DE 102018103375
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| (71) |
Anmelder: Insta GmbH |
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58509 Lüdenscheid (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Höngen, Markus
58553 Halver (DE)
- Link, Tobias
66117 Saarbrücken (DE)
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Bemerkungen: |
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Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ. |
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(57) Es wird eine elektrische Leuchte mit einer Gehäuseanordnung vorgeschlagen, in welcher
zumindest eine, mit zumindest einem Leuchtmittel bestückte elektrische Leuchtmittelleiterplatte
untergebracht ist und in welcher mehrere zur Funktion notwendige optische sowie elektrische/elektronische
Bauteile untergebracht sind, wobei die elektrische Leuchte zur Ankopplung an ein elektrisches/elektronisches
Installationsgerät vorgesehen ist, welches aus einem an ein elektrisches Installationssystem
eines Gebäudes angeschlossenen Einsatz und einem den wandseitigen Abschluss bildenden
Aufsatz besteht. Zu dem Zweck, eine elektrische Leuchte zu schaffen, welche ohne die
Verwendung einer Kabelverbindung auf besonders einfache Art und Weise an ein elektrisches
Installationssystem eines Gebäudes angeschlossen werden kann und bei welcher vorteilhafterweise
die mechanische, die elektrische und die datentechnische Ankopplung über ein Koppelteil
der Gehäuseanordnung erfolgt, welches maßlich und funktionstechnisch auf eine Koppeleinrichtung
abgestimmt ist, die sich, ausgebildet als topfförmige Vertiefung, im Aufsatz eines
an das elektrische Installationssystem eines Gebäudes angeschlossenen elektrischen/elektronischen
Installationsgerätes befindet, weist die Gehäuseanordnung ein Gehäuserohr auf, welches
einerseits von einem Gehäusesockel verschlossen ist und an welchem andererseits eine
Blende angebracht ist, wobei der freie Endbereich des Gehäusesockels als Koppelteil
ausgeführt ist, über welches eine Wirkverbindung mit dem zugehörigen Aufsatz des elektrischen/elektronischen
Installationsgerätes hergestellt wird, und wobei im Sockelinnenraum des Gehäusesockels
eine elektrische Leiterplatte gehalten ist, die einerseits elektrisch leitend mit
mehreren aus dem Koppelteil nach außen geführten Schleifkontakten und die andererseits
elektrisch leitend mit der Leuchtmittelleiterplatte in Verbindung steht, welche an
einem im Innenraum des Gehäuserohres untergebrachten Kühlkörper zur Anlage kommt.
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[0001] Die vorliegende Erfindung geht von einer gemäß Oberbegriff des Hauptanspruches konzipierten
elektrischen Leuchte aus, welche zur Ankopplung an ein, aus einem Einsatz und einem
Aufsatz bestehendes, elektrisches/elektronisches Installationsgerät vorgesehen ist.
[0002] Die zur Ankopplung solcher elektrischen Leuchten notwendigen elektrischen/elektronischen
Installationsgeräte finden oftmals im Zusammenhang mit einem elektrischen Installationssystem
eines Gebäudes Verwendung. Der Einsatz eines solchen elektrischen/elektronischen Installationsgerätes
ist typischerweise so gestaltet, dass dieser in eine handelsübliche Installationsdose
eingesetzt und an der zugehörigen Wand und/oder Installationsdose befestigt werden
kann. Der Aufsatz eines solchen elektrischen/elektronischen Installationsgerätes bildet
in der Regel nicht nur die sichtseitige Oberfläche, sondern weist auch die spezifischen
Funktionskomponenten auf, damit zugehörige elektrische Leuchten ordnungsgemäß angekoppelt
werden können. Die zur Ankopplung vorgesehenen elektrischen Leuchten bestehen im Wesentlichen
aus einer Gehäuseanordnung, in welcher zumindest eine, mit Leuchtmitteln versehene
elektrische Leuchtmittelleiterplatte untergebracht ist und in welcher mehrere, zur
Funktion notwendige, optische sowie elektrische/elektronische Bauteile untergebracht
sind. Derartige elektrische Leuchten sind in der Regel dafür vorgesehen, innerhalb
von Gebäuden für eine gezielte Ausleuchtung ihrer Umgebung, für eine Anleuchtung von
direkt in ihrer Umgebung befindlicher Gegenstände, für eine Orientierungs- Ambiente-
beziehungsweise eine Signalisierungsbeleuchtung Sorge zu tragen. Beispielsweise sind
solche elektrischen Leuchten zur Installation an Decken und Wänden von Gebäuden vorgesehen.
[0003] Durch die
DE 20 2017 103 604 U1 ist eine dem Oberbegriff des Hauptanspruches entsprechende elektrische Leuchte bekannt
geworden, welche zur Ankopplung an ein elektrisches/elektronisches Installationsgerät
vorgesehen ist. Die elektrische Leuchte weist, zur Unterbringung einer elektrischen
Leuchtmittelleiterplatte und zur Unterbringung der zur Funktion notwendigen optischen
sowie elektrischen/elektronischen Bauteile, eine Gehäuseanordnung auf. Die in der
Gehäuseanordnung untergebrachte elektrische Leuchtmittelleiterplatte ist mit einer
Kabelverbindung versehen, um über den Einsatz des elektrischen/elektronischen Installationsgerätes
den Anschluss an ein elektrisches Installationssystem eines Gebäudes zu ermöglichen.
Die Ankoppelstelle des Aufsatzes ist derart gestaltet, dass lediglich Leuchten angekoppelt
werden können, welche eine identisch ausgeführte (kugelförmige) Gehäuseanordnung aufweisen.
[0004] Ausgehend von derart ausgebildeten elektrischen Leuchten liegt der vorliegenden Erfindung
die Aufgabe zugrunde, eine elektrische Leuchte zu schaffen, welche ohne die Verwendung
einer Kabelverbindung auf besonders einfache Art und Weise an ein elektrisches Installationssystem
eines Gebäudes angeschlossen werden kann. Vorteilhafterweise erfolgt die mechanische,
die elektrische und die datentechnische Ankopplung über ein Koppelteil der Gehäuseanordnung,
welches maßlich und funktionstechnisch auf eine Koppeleinrichtung abgestimmt ist,
die sich, ausgebildet als topfförmige Vertiefung, im Aufsatz eines an das elektrische
Installationssystem eines Gebäudes angeschlossenen elektrischen/elektronischen Installationsgerätes
befindet. Somit besteht lediglich die Notwendigkeit, dass die zur Ankopplung vorgesehenen
elektrischen Leuchten über ein einheitlich ausgebildetes Koppelteil verfügen.
[0005] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im Hauptanspruch angegebenen Merkmale
gelöst.
[0006] Bei einer derartigen Ausbildung von elektrischen Leuchten ist besonders vorteilhaft,
wenn der Gehäusesockel der elektrischen Leuchte mit einem zylindrisch gestalteten
Koppelteil versehen ist und wenn am Aufsatz als Ankoppeleinrichtung eine passgenaue,
ebenfalls zylindrisch gestaltete, topfförmige Vertiefung vorgesehen ist, in welche
das Koppelteil der elektrischen Leuchte drehbeweglich eingesteckt werden kann. Durch
eine derartige Ausgestaltung der mechanischen Ankopplung, bei gleichzeitiger elektrischer
und datentechnischer Ankopplung, wird vorteilhafter Weise ermöglicht, dass die elektrische
Leuchte auf besonders einfache Art und Weise durch den Benutzer angekoppelt und bei
Bedarf wieder entfernt beziehungsweise durch eine andere Leuchte ersetzt werden kann.
Dies ist vorteilhafterweise deshalb der Fall, weil die elektrische Leuchte über Schleifkontakte
verfügt, die kontaktgebend mit kreisförmig angeordneten Schleifbahnen zusammenwirken,
welche sich auf einer Koppelleiterplatte befinden, die in der topfförmigen Vertiefung
des Aufsatzes angeordnet ist.
[0007] Vorteilhafterweise weist eine solche Leuchte einen besonders einfachen Aufbau auf,
weshalb sich diese besonders kostengünstig herstellen lässt. Dies ist der Fall, weil
bei der Gehäuseanordnung ein Gehäuserohr zur Verwendung kommt, das einerseits durch
den Gehäusesockel verschlossen ist und an dem andererseits eine Blende angebracht
ist. Vorteilhafterweise sind im Innenraum des Gehäuserohres alle sonstigen zur Funktion
notwendigen Bauteile aufgenommen.
[0008] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Gegenstandes sind in den
Unteransprüchen angegeben. Anhand eines Ausführungsbeispiels sei der erfindungsgemäße
Gegenstand näher beschrieben, dabei zeigen:
- Fig. 1:
- prinziphaft eine elektrische Leuchte in Explosionsdarstellung, räumlich in schräger
Draufsicht;
- Fig. 2:
- prinziphaft eine elektrische Leuchte gemäß Figur 1 im Zusammenbau, räumlich in schräger
Draufsicht;
- Fig. 3:
- prinziphaft eine elektrische Leuchte gemäß Figur 1 im Zusammenbau, als Vollschnitt;
- Fig. 4:
- prinziphaft ein zur Ankopplung elektrischer Leuchten vorgesehenes, aus einem Einsatz
und einem Aufsatz bestehendes elektrisches/elektronisches Installationsgerät, im Zusammenbau,
räumlich in schräger Draufsicht;
- Fig. 5:
- prinziphaft das Koppelteil in schräger Draufsicht, räumlich in vergrößerter Darstellung,
wobei der Gehäusesockel abgebrochen dargestellt ist.
[0009] Wie aus den Figuren hervorgeht, weist die elektrische Leuchte L zur Kopplung mit
einem Aufsatz A eines elektrischen/elektronischen Installationsgerätes I am Gehäusesockel
2 seiner Gehäuseanordnung ein Koppelteil 1 auf. Das Koppelteil 1 ist einstückig an
den Gehäusesockel 2 angeformt. Der Gehäusesockel 2 verschließt einerseits ein Gehäuserohr
10 der Gehäuseanordnung, an welchem andererseits eine Blende 11 angebracht ist. Im
Sockelinnenraum 3 des Gehäusesockels 2 ist eine elektrische Leiterplatte 4 gehalten,
die einerseits elektrisch leitend mit mehreren, aus dem Koppelteil 1 nach außen geführten
Schleifkontakten 5 und die andererseits elektrisch leitend mit einer, mit einem als
LED ausgeführten Leuchtmittel 6 bestückten Leuchtmittelleiterplatte 7 in Verbindung
steht. Die Leuchtmittelleiterplatte 7 kommt zum Zweck einer guten Wärmeableitung an
der dem Gehäusesockel 2 abgewandten Hauptfläche 8 eines Kühlkörpers 9 zur Anlage,
wobei die Leuchtmittelleiterplatte 7 mit ihrer dem Gehäusesockel 2 zugewandten Leiterplattenfläche
auf der Hauptfläche 8 des Kühlkörpers 9 zu liegen kommt. Sowohl die Leuchtmittelleiterplatte
7 als auch der Kühlkörper 9 sind im Innenraum 12 des Gehäuserohres 10 der Gehäuseanordnung
untergebracht. Die Leuchtmittelleiterplatte 7 ist mit ihrer dem Gehäusesockel 2 abgewandten
Leiterplattenfläche nicht nur mit dem Leuchtmittel 6 bestückt, sondern weist an dieser
Leiterplattenfläche zudem eine mit dem Leuchtmittel 6 zusammenwirkende Lichtbeeinflussungseinrichtung
13 auf. Die Lichtbeeinflussungseinrichtung 13 besteht beim vorliegenden Ausführungsbeispiel
aus einem in einem rechteckförmigen Lichtkasten 20 untergebrachten Lichtleitelement
21. Die Lichtbeeinflussungseinrichtung 13 ist dazu vorgesehen, das von dem Leuchtmittel
6 abgegebene Licht derart zu beeinflussen, dass dieses von der elektrischen Leuchte
L dem Einsatzzweck entsprechend abgestrahlt wird. Die beim vorliegenden Ausführungsbeispiel
zur Verwendung kommende Blende 11 besteht aus einem im Innenraum 12 des Gehäuserohres
10 festgelegten Blendengrundkörper 11a und einem, verstellbar am freien Endbereich
des Gehäuserohres 10 angebrachten Blendenvorsatz 11b.
[0010] Wie insbesondere aus Figur 1 hervorgeht, sind an die Leuchtmittelleiterplatte 7 einerseits
mehrere Verbindungsleitungen 14 angeschlossen, welche durch im Kühlkörper 9 vorhandene
erste Öffnungen 15 hindurchgeführt sind und welche andererseits an die im Sockelinnenraum
3 untergebrachte elektrische Leiterplatte 4 angeschlossen sind. Zum Anschluss der
Verbindungsleitungen 14 kommen beim vorliegenden Ausführungsbeispiel Schraubklemmen
zum Einsatz, welche zum einen an der Leuchtmittelleiterplatte 7 und zum anderen an
der elektrischen Leiterplatte 4 angebracht sind. Auf einfache Art und Weise ist somit
die zur Funktion notwendige elektrische Verbindung zwischen der Leuchtmittelleiterplatte
7 und der elektrischen Leiterplatte 4 hergestellt.
[0011] Wie des Weiteren aus den Figuren hervorgeht, ist jeder der sechs Schleifkontakte
5 als federnder Kontaktstift ausgeführt. Drei der sechs Schleifkontakte 5 sind jeweils
zu einer Kontaktanordnung zusammengefasst, wobei zwei jeweils drei Schleifkontakte
5 aufweisende Kontaktanordnungen einerseits an der elektrischen Leiterplatte 4 festgelegt
sind, welche andererseits zur Kontaktierung des Aufsatzes A des elektrischen/elektronischen
Installationsgerätes I aus dem Koppelteil 1 des Gehäusesockels 2 nach außen geführt
sind. Zur Kopplung mit dem Aufsatz A ist im Sockelinnenraum 3 des Gehäusesockels 2
ein Gegenmagnet 16 angeordnet, welcher mit einem im Aufsatz A des elektrischen/elektronischen
Installationsgeräts I befindlichen, der Einfachheit halber nicht dargestellten, Koppelmagneten
zusammenwirkt. Um für einen klapperfreien Sitz des Gegenmagneten 16 Sorge zu tragen,
ist zwischen dem Gegenmagneten 16 und der elektrischen Leiterplatte 4 ein elastisches
Dämpfungselement 34 angeordnet. Durch das Zusammenwirken des Gegenmagneten 16 mit
dem Koppelmagneten des Aufsatzes A ist auf einfache Art und Weise für eine sichere
Festlegung der elektrischen Leuchte L am Aufsatz A Sorge getragen. Bei einer derartigen
Ausgestaltung ist es für den Benutzer auf besonders einfache Art und Weise möglich,
bedarfsgerecht elektrische Leuchten L am Aufsatz A festzulegen beziehungsweise dieser
wieder vom Aufsatz A zu entfernen. Ein Austausch von elektrischen Leuchten L durch
den Benutzer ist somit ebenfalls auf besonders einfache Art und Weise möglich.
[0012] In der Außenwand des eine zylindrische Form aufweisenden Koppelteils 1 ist eine umlaufend
angeordnete, nutförmige Ausnehmung 17 eingebracht, welche beim vorliegenden Ausführungsbeispiel
mit zwei Riegelelementen 18 einer im Aufsatz A des elektrischen/elektronischen Installationsgerätes
I befindlichen Verriegelungseinrichtung zusammenwirkt. Diese Verriegelungseinrichtung
kann optional vorgesehen sein, um eine noch sichere Festlegung der Leuchte L am Aufsatz
A zu realisieren beziehungsweise eine unberechtigte Entnahme der Leuchten L vom Aufsatz
A zu verhindern.
[0013] Wie insbesondere aus Figur 4 hervorgeht, besteht das elektrische/elektronische Installationsgerät
I aus einem Aufsatz A und einem Einsatz E. Der zur Kopplung der elektrischen Leuchte
L vorgesehene Aufsatz A weist eine topfförmige Vertiefung 19 auf, welche ebenfalls
zylindrisch ausgeführt ist. Das Koppelteil 1 der elektrischen Leuchte L und die topfförmige
Vertiefung 19 des Aufsatzes A sind somit in Art einer Passung ausgeführt. Zur elektrischen
und datentechnischen Kopplung der Leuchte L mit dem Aufsatz A wirken die sechs, je
als federnde Kontaktstifte ausgeführten Schleifkontakte 5 mit einer in der topfförmigen
Vertiefung 19 des Aufsatzes A angeordneten Koppelleiterplatte 22 zusammen, welche
drei elektrische Schleifbahnen 23 aufweist. Es erfolgt somit eine redundante Kontaktierung,
weil je zwei Schleifkontakte 5 mit einer der drei elektrischen Schleifbahnen 23 zusammenwirken.
Wie bereits erwähnt, sind zu diesem Zweck jeweils drei der sechs Schleifkontakte 5
zu einer Kontaktanordnung zusammengefasst. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel sind
also zwei Kontaktanordnungen mit je drei Schleifkontakten 5 vorgesehen. Der Aufsatz
A besteht aus einem, die topfförmige Vertiefung 19 aufweisenden Zentralstück Z und
einem das Zentralstück Z umgebenden Abdeckrahmen R.
[0014] Wie insbesondere aus den Figuren 1 und 3 hervorgeht, besteht die Blende 11 aus einem
Blendengrundkörper 11a und einem Blendenvorsatz 11b. Der Blendengrundkörper 11a ist
im Innenraum 12 des Gehäuserohres 10 festgelegt, wobei angeformte erste Clipselemente
24 mit entsprechend ausgeführten ersten Haltenuten 25 des Gehäuserohres 10 haltend
zusammenwirken. Zudem sind an den Blendengrundkörper 11a zweite Clipselemente 26 angeformt,
welche zweite Öffnungen 27 des Kühlkörpers 9 durchgreifen und hinter entsprechend
ausgeführten Rastkanten 28 des Kühlkörpers 9 zur Anlage kommen. Durch diese Art der
Befestigung wird die zwischen dem Kühlkörper 9 und dem Blendengrundkörper 11a angeordnete
Leuchtmittelleiterplatte 7 mit ihrer dem Gehäusesockel 2 zugewandten Leiterplattenfläche
auf die Hauptfläche 8 des Kühlkörpers 9 gedrückt, was eine gute Wärmeableitung bewirkt.
Der Blendenvorsatz 11b weist dritte Clipselemente 29 auf, welche rastend mit mehreren
zweiten Haltenuten 30 des Gehäuserohres 10 zusammenwirken. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel
sind drei zweite Haltenuten 30 vorgesehen, welche mit Abstand zueinander im Gehäuserohr
10 vorhanden sind, so dass der Blendenvorsatz 11b durch den Benutzer auf einfache
Art und Weise in drei unterschiedliche Auszugspositionen gebracht werden kann. Alternativ
kann auch eine Verstellung vorgesehen sein, bei der der Blendenvorsatz 11b in Art
einer Schraube mit dem Gehäuserohr 10 zusammenwirkt, womit für den Benutzer eine schraubenartige
Verstellung des Blendenvorsatzes 11b ermöglicht ist. Zur Realisierung von unterschiedlichen
lichttechnischen Effekten kann sowohl der Blendengrundkörper 11a als auch der Blendenvorsatz
11b gänzlich aus einem lichtundurchlässigen Material, vorzugsweise in schwarzer Farbgestaltung,
oder aber aus einem lichtdurchlässigen Material, vorzugsweise in milchiger Farbgestaltung,
ausgeführt sein. Es ist zudem durchaus möglich, sowohl den Blendenkörper 11a als auch
den Blendenvorsatz 11b teilweise aus einem lichtundurchlässigen Material und teilweise
aus einem lichtdurchlässigen Material herzustellen. Auch das Gehäusesockelteil 2 ist
clipsend am Gehäuserohr 10 festgelegt, wozu vierte Clipselemente 34 mit dritten Haltenuten
36 zusammenwirken.
[0015] Wie insbesondere aus Figur 3 hervorgeht, ist dem Leuchtmittel 6 eine Lichtbeeinflussungseinrichtung
13 zugeordnet, welche an der Leuchtmittelleiterplatte 7 befestigt ist. Die Lichtbeeinflussungseinrichtung
13 besteht, wie bereits erwähnt, aus einem Lichtkasten 20 und einem Lichtleitelement
21. Das Lichtleitelement 21 weist einen, das als LED ausgeführte Leuchtmittel 6 umschließenden
Lichteinkoppelbereich 31 und einen, mit einem trichterförmigen Lichtauslass 32 des
Blendengrundkörpers 11a zugeordneten Lichtauskoppelbereich 33 auf.
[0016] Es ist somit eine elektrische Leuchte L geschaffen, welche, ohne die Verwendung einer
Kabelverbindung, auf besonders einfache Art und Weise an ein elektrisches Installationssystem
eines Gebäudes angeschlossen werden kann. Vorteilhafterweise erfolgt die mechanische,
die elektrische und die datentechnische Ankopplung über ein Koppelteil 1 der Gehäuseanordnung,
welches maßlich und funktionstechnisch auf eine Koppeleinrichtung abgestimmt ist,
die sich, ausgebildet als topfförmige Vertiefung 19, im Aufsatz A eines an das elektrische
Installationssystem eines Gebäudes angeschlossenen elektrischen/elektronischen Installationsgerätes
I befindet. Somit besteht lediglich die Notwendigkeit, dass die zur Ankopplung vorgesehenen
elektrischen Leuchten L über ein einheitlich ausgebildetes Koppelteil 1 verfügen.
Bezugszeichenliste:
[0017]
- 1
- Koppelteil
- 2
- Gehäusesockel
- 3
- Sockelinnenraum
- 4
- Elektrische Leiterplatte
- 5
- Schleifkontakte
- 6
- Leuchtmittel
- 7
- Leuchtmittelleiterplatte
- 8
- Hauptfläche
- 9
- Kühlkörper
- 10
- Gehäuserohr
- 11
- Blende
- 11a
- Blendengrundkörper
- 11b
- Blendenvorsatz
- 12
- Innenraum (Gehäuserohr)
- 13
- Lichtbeeinflussungseinrichtung
- 14
- Verbindungsleitungen
- 15
- Erste Öffnungen
- 16
- Gegenmagnet
- 17
- Nutförmige Ausnehmung
- 18
- Riegelelement
- 19
- Topfförmige Vertiefung
- 20
- Lichtkasten
- 21
- Lichtleitelement
- 22
- Koppelleiterplatte
- 23
- Elektrische Schleifbahnen
- 24
- Erste Clipselemente
- 25
- Erste Haltenuten
- 26
- Zweite Clipselemente
- 27
- Zweite Öffnungen
- 28
- Rastkanten
- 29
- Dritte Clipselemente
- 30
- Zweite Haltenuten
- 31
- Lichteinkoppelbereich
- 32
- Trichterförmiger Lichtauslass
- 33
- Lichtauskoppelbereich
- 34
- Dämpfungselement
- 35
- Vierte Clipselemente
- 36
- Dritte Haltenuten
- A
- Aufsatz
- E
- Einsatz
- I
- Elektrisches/elektronisches Installationsgerät
- L
- Elektrische Leuchte
- R
- Abdeckrahmen
- Z
- Zentralstück
1. Elektrische Leuchte mit einer Gehäuseanordnung, in welcher zumindest eine, mit zumindest
einem Leuchtmittel bestückte elektrische Leuchtmittelleiterplatte untergebracht ist
und in welcher mehrere zur Funktion notwendige optische sowie elektrische/elektronische
Bauteile untergebracht sind, wobei die elektrische Leuchte zur Ankopplung an ein elektrisches/elektronisches
Installationsgerät vorgesehen ist, welches aus einem an ein elektrisches Installationssystem
eines Gebäudes angeschlossenen Einsatz und einem den wandseitigen Abschluss bildenden
Aufsatz besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseanordnung ein Gehäuserohr (10) aufweist, welches einerseits von einem
Gehäusesockel (2) verschlossen ist und an welchem andererseits eine Blende (11) angebracht
ist, und dass der freie Endbereich des Gehäusesockels (2) als Koppelteil (1) ausgeführt
ist, über welches eine Wirkverbindung mit dem zugehörigen Aufsatz (A) des elektrischen/elektronischen
Installationsgerätes (I) hergestellt wird, und dass im Sockelinnenraum (3) des Gehäusesockels
(2) eine elektrische Leiterplatte (4) gehalten ist, die einerseits elektrisch leitend
mit mehreren aus dem Koppelteil (1) nach außen geführten Schleifkontakten (5) und
die andererseits elektrisch leitend mit der Leuchtmittelleiterplatte (7) in Verbindung
steht, welche an einem im Innenraum (12) des Gehäuserohres (10) untergebrachten Kühlkörper
(9) zur Anlage kommt.
2. Elektrische Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Leuchtmittelleiterplatte (7) zumindest eine Lichtbeeinflussungseinrichtung
(13) angebracht ist.
3. Elektrische Leuchte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtbeeinflussungseinrichtung (13) zumindest einen Reflektor aufweist.
4. Elektrische Leuchte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtbeeinflussungseinrichtung (13) zumindest ein Lichtleitelement (21) aufweist.
5. Elektrische Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Schleifkontakt (5) als federnder Kontaktstift ausgeführt ist.
6. Elektrische Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Schleifkontakt (5) als federnder Vielfingerschleifer ausgeführt ist.
7. Elektrische Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der Leuchtmittelleiterplatte (7) einerseits mehrere Verbindungsleitungen (14)
angeschlossen sind, welche durch im Kühlkörper (9) vorhandene erste Öffnungen (15)
hindurchgeführt sind und welche andererseits an die im Sockelinnenraum (3) untergebrachte
elektrische Leiterplatte (4) angeschlossen sind.
8. Elektrische Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass drei Schleifkontakte (5) jeweils zu einer Kontaktanordnung zusammengefasst sind,
und dass zwei jeweils drei Schleifkontakte (5) aufweisende Kontaktanordnungen einerseits
an der elektrischen Leiterplatte (4) festgelegt sind, welche andererseits zur Kontaktierung
des Aufsatzes (A) aus dem Koppelteil (1) des Gehäusesockels (2) nach außen geführt
sind.
9. Elektrische Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zur Kopplung mit dem Aufsatz (A) im Sockelinnenraum (3) des Gehäusesockels (2) zumindest
ein Gegenmagnet (16) angeordnet ist, welcher mit einem im Aufsatz (A) des elektrischen/elektronischen
Installationsgeräts (I) befindlichen Koppelmagneten zusammenwirkt.
10. Elektrische Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass in die Außenwand des eine zylindrische Form aufweisenden Koppelteils (1) zumindest
eine, umlaufend angeordnete, nutförmige Ausnehmung (17) eingebracht ist, welche mit
zumindest einem Riegelelement (18) einer im Aufsatz (A) des elektrischen/elektronischen
Installationsgerätes (I) befindlichen Verriegelungseinrichtung zusammenwirkt.
11. Elektrische Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Kopplung der elektrischen Leuchte (L) vorgesehene Aufsatz (A) eine topfförmige
Vertiefung (19) aufweist, welche zylindrisch ausgeführt ist.
12. Elektrische Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Koppelteil (1) einstückig Bestandteil des Gehäusesockels (2) ist.
13. Elektrische Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Blende (11) aus einem Blendengrundkörper (11a) und einem am freien Endbereich
des Gehäuserohres (10) verstellbar angebrachten Blendenvorsatz (11b) besteht.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Anordnung umfassend ein elektrisches/elektronisches Installationsgerät (I) und eine
elektrische Leuchte (L) mit einer Gehäuseanordnung, in welcher zumindest eine, mit
zumindest einem Leuchtmittel (6) bestückte elektrische Leuchtmittelleiterplatte (7)
untergebracht ist und in welcher mehrere zur Funktion notwendige optische sowie elektrische/elektronische
Bauteile untergebracht sind, wobei die elektrische Leuchte (L) zur Ankopplung an das
elektrische/elektronische Installationsgerät (I) vorgesehen ist, welches aus einem
an ein elektrisches Installationssystem eines Gebäudes angeschlossenen Einsatz (E)
und einem den wandseitigen Abschluss bildenden Aufsatz (A) besteht, wobei die Gehäuseanordnung
ein Gehäuserohr (10) aufweist, welches einerseits von einem Gehäusesockel (2) verschlossen
ist und an welchem andererseits eine Blende (11) angebracht ist, und wobei der freie
Endbereich des Gehäusesockels (2) als Koppelteil (1) ausgeführt ist, über welches
eine Wirkverbindung mit dem zugehörigen Aufsatz (A) des elektrischen/elektronischen
Installationsgerätes (I) hergestellt wird, und wobei im Sockelinnenraum (3) des Gehäusesockels
(2) eine elektrische Leiterplatte (4) gehalten ist, die einerseits elektrisch leitend
mit mehreren aus dem Koppelteil (1) nach außen geführten Schleifkontakten (5) und
die andererseits elektrisch leitend mit der Leuchtmittelleiterplatte (7) in Verbindung
steht, welche an einem im Innenraum (12) des Gehäuserohres (10) untergebrachten Kühlkörper
(9) zur Anlage kommt, wobei zur Kopplung mit dem Aufsatz (A) im Sockelinnenraum (3)
des Gehäusesockels (2) zumindest ein Gegenmagnet (16) angeordnet ist, welcher mit
einem im Aufsatz (A) des elektrischen/elektronischen Installationsgeräts (I) befindlichen
Koppelmagneten zusammenwirkt, und wobei zwischen dem Gegenmagneten (16) und der elektrischen
Leiterplatte (4) ein elastisches Dämpfungselement (34) angeordnet ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Leuchtmittelleiterplatte (7) zumindest eine Lichtbeeinflussungseinrichtung
(13) angebracht ist.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtbeeinflussungseinrichtung (13) zumindest einen Reflektor aufweist.
4. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtbeeinflussungseinrichtung (13) zumindest ein Lichtleitelement (21) aufweist.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Schleifkontakt (5) als federnder Kontaktstift ausgeführt ist.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Schleifkontakt (5) als federnder Vielfingerschleifer ausgeführt ist.
7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der Leuchtmittelleiterplatte (7) einerseits mehrere Verbindungsleitungen (14)
angeschlossen sind, welche durch im Kühlkörper (9) vorhandene erste Öffnungen (15)
hindurchgeführt sind und welche andererseits an die im Sockelinnenraum (3) untergebrachte
elektrische Leiterplatte (4) angeschlossen sind.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass drei Schleifkontakte (5) jeweils zu einer Kontaktanordnung zusammengefasst sind,
und dass zwei jeweils drei Schleifkontakte (5) aufweisende Kontaktanordnungen einerseits
an der elektrischen Leiterplatte (4) festgelegt sind, welche andererseits zur Kontaktierung
des Aufsatzes (A) aus dem Koppelteil (1) des Gehäusesockels (2) nach außen geführt
sind.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass in die Außenwand des eine zylindrische Form aufweisenden Koppelteils (1) zumindest
eine, umlaufend angeordnete, nutförmige Ausnehmung (17) eingebracht ist, welche mit
zumindest einem Riegelelement (18) einer im Aufsatz (A) des elektrischen/elektronischen
Installationsgerätes (I) befindlichen Verriegelungseinrichtung zusammenwirkt.
10. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Kopplung der elektrischen Leuchte (L) vorgesehene Aufsatz (A) eine topfförmige
Vertiefung (19) aufweist, welche zylindrisch ausgeführt ist.
11. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Koppelteil (1) einstückig Bestandteil des Gehäusesockels (2) ist.
12. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Blende (11) aus einem Blendengrundkörper (11a) und einem am freien Endbereich
des Gehäuserohres (10) verstellbar angebrachten Blendenvorsatz (11b) besteht.
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