[0001] Die Erfindung betrifft eine Leuchte, insbesondere eine Feuchtraumleuchte, umfassend
ein langgestrecktes Gehäuse, einen plattenförmigen Geräteträger, der eine Mehrzahl
von Halbleiterlichtquellen wie LEDs trägt sowie eine wannenförmige optische Abdeckung
mit Längsschenkeln, die eine Öffnung der Abdeckung festlegen, wobei der Geräteträger
an der Abdeckung mittels einer Rastverbindung verrastet ist.
[0002] Derartige Leuchten sind auf dem Gebiet bekannt, wobei das Gehäuse beispielsweise
im Falle einer Deckenleuchte an der Decke bzw. in einer abgehangenen Decke befestigt
werden kann, wobei eine in der Regel lösbare Verbindung zwischen Abdeckung und Gehäuse
vorgesehen sein kann.
[0003] Eine gattungsgemäße Leuchte ist beispielsweise in der Gebrauchsmusterschrift
DE 20 2016 000 122 U1 offenbart. Bei diesen herkömmlichen Leuchten sind zur Befestigung der Abdeckung am
Gehäuse betätigbare Verbindungsmittel wir Klammerhakten, Kipphebelverschlüsse oder
dergleichen vorgesehen, über welche die Abdeckung beispielsweise zu Wartungszwecken
vom Gehäuse gelöst werden kann.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine herkömmliche Leuchte
in Bezug auf ihre Funktionalität zu verbessern.
[0005] Diese Aufgabe löst die vorliegende Erfindung mit einer Leuchte, umfassend die Merkmale
von Anspruch 1. Die erfindungsgemäße Leuchte zeichnet sich dadurch aus, dass die Abdeckung
und das Gehäuse eine Nut-/Federverbindung mit korrespondierenden Rastelementen aufweisen
zum Verrasten der Abdeckung mit dem Gehäuse, wobei die verrastbare Nut-/Federverbindung
werkzeuglos lösbar ist.
[0006] Erfindungsgemäß weisen dabei die funktionalen Bauteile zur Bereitstellung der Nut-/Federverbindung
gleichzeitig Funktionselemente bzw. Gestaltungen zur Bereitstellung einer Schnapp-,
d.h. Rastverbindung auf, welche beim formschlüssigen Fügen der Nut-/Federverbindung
zur Verrastung kommen bzw. führen. Bei der Herstellung der Verrastung verformt sich
ein Fügeteil elastisch und verhakt sich anschließend lösbar oder unlösbar mit einem
korrespondierenden Rastelement. Erfindungsgemäß weist eines der Bauteile, Abdeckung
oder Gehäuse, eine Nut und das andere Bauteil eine mit der Nut korrespondierende Feder
auf, wobei sowohl an den die Nut festlegenden Innenflächen als auch an den die Feder
festlegenden Flächen jeweils zumindest ein Rastelement angeordnet sein kann, wobei
diese Rastelemente korrespondieren und automatisch beim Fügevorgang zur Herstellung
der Nut-/Federverbindung die beschriebene Verrastung zwischen Nut und Feder und damit
zwischen Abdeckung und Gehäuse bereitstellen können.
[0007] Die erfindungsgemäße Leuchte ist insbesondere bei der Befestigung der Abdeckung am
Gehäuse einfach zu handhaben, da durch den Fügevorgang automatisch eine Verrastung
der Bauteile zueinander erfolgt, sodass beim Fügevorgang eine sequenzielle Betätigung
einer Mehrzahl von Klammerhaken oder Kipphebelverschlüssen oder dergleichen entfallen
kann. Darüber hinaus verbessert sich das Erscheinungsbild der Leuchte, da durch den
Wegfall dieser zusätzlichen Verschlussmittel im Bereich der Verschlussabschnitte zwischen
Gehäuse und der Abdeckung ein geschlossenes und homogenes Erscheinungsbild der Leuchte
bereitgestellt werden kann.
[0008] Weitere vorteilhafte Ausführungsformen und erfindungsgemäße Merkmale sind in der
allgemeinen Beschreibung, den Figuren, der Figurenbeschreibung sowie den Unteransprüchen
angegeben.
[0009] Zweckmäßigerweise kann vorgesehen sein, dass bei der Erfindungsgemäßen Leuchte korrespondierende
Rastelemente der Nut-/Federverbindung durch die außenliegende Nutwand abgedeckt sind,
um ein geschlossenes und homogenes Erscheinungsbild der Leuchte aufrecht zu erhalten,
derart, dass die Rastelemente für einen Betrachter der Leuchte nicht sichtbar sind.
[0010] Es kann vorgesehen sein, zur Bereitstellung der beschriebenen Nut-/Federverbindung
zwischen Abdeckung und Gehäuse eine jeweilige Aufnahmenut an der Abdeckung vorzusehen,
in welche eine zugeordnete Feder zur Verbindung der beiden Teile eintauchbar ist.
[0011] In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform kann insbesondere zur Bereitstellung
eines ansprechenden Erscheinungsbildes der Leuchte die Aufnahmenut am Gehäuse und
die Feder entsprechend an der Abdeckung vorgesehen sein. Hierzu kann zweckmäßigerweise
das Gehäuse im Querschnitt etwa U-förmig ausgebildet sein mit zueinander in Querrichtung
beabstandeten, eine Öffnung des Gehäuses festlegenden Schenkeln (Seitenschenkel) an
deren jeweiligem freien Endabschnitt eine in Richtung zur Abdeckung offene Aufnahmenut
ausgebildet sein kann mit in Querrichtung der Leuchte beabstandeten Nutwänden. Dabei
kann die außenliegende Nutwand der Aufnahmenut an ihrer Innenseite in Längsrichtung
beabstandete Rastelemente zum Verrasten mit zugeordneten Rastelementen der Abdeckung
aufweisen. Diese Ausführungsform weist ferner den Vorteil auf, dass die Verbindungs-
bzw. Aufnahmenut in Einbaulage nach unten weist und insofern die Nut-/Federverbindung
zwischen Abdeckung und Gehäuse geschützt bzw. abgedeckt ist.
[0012] Vorzugsweise kann sich die außenliegende Nutwand mit einheitlicher Höhe über die
Länge des Gehäuses erstrecken, was das harmonische Erscheinungsbild der Leuchte nochmals
verstärkt. In einer vorteilhaften Ausführungsform kann dabei vorgesehen sein, dass
die innen liegende Nutwand der Aufnahmenut eine geringere Höhe als die außen liegende
Nutwand besitzt, beispielsweise um in dem so gebildeten Freiraum Abschnitte des Geräteträgers
aufzunehmen, die unter Umständen zur inneren Nutwand ausgerichtet sein können.
[0013] Eine Gestaltung derart, dass der freie Rand der außen liegenden Nutwand sich über
die innen liegenden korrespondierenden Rastelemente des Schenkels des Gehäuses hinaus
erstreckt, hat weiterhin den Vorteil, dass damit eine Angreifkante bereitgestellt
ist, um z.B. zum Zwecke der Wartung der Leuchte sequentiell die Verrastung an den
in Längsrichtung beabstandeten (Rast)Stellen zu lösen, nachfolgend die Nut-/Federverbindung
durch Voneinanderwegbewegen zwischen Gehäuse und Abdeckung zu lösen und damit die
Verbindung zwischen Abdeckung und Gehäuse aufzuheben.
[0014] In einer Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass Rastelemente der Abdeckung jeweils
an ihren beiden Längsenden ansetzende und sich auf einem Quersteg des jeweiligen Längsschenkels
erstreckende Wandungen umfassend zur Gestaltung einer Aufnahme für ein jeweils zugeordnetes
Rastelement des Gehäuses. Diese Maßnahme stellt zum einen eine Verstärkung der Abdeckung
im Bereich der Verrastung durch die vom Rastelement ausgehenden Wandungen und damit
eine symmetrischere Ableitung der auftretenden Kräfte beim Fügen/Trennen der Bauteile
bereit. Darüber hinaus stellen sie ein sicheres Verrasten der zugeordneten Rastelemente
bereit, da ein der Rastaufnahme der Abdeckung zugeordnetes Rastelement des Gehäuses
im Rastzustand nicht nur in Bezug auf seine Rastfläche an der Rastfläche des zugeordneten
Rastelements der Abdeckung anliegt, sondern darüber hinaus das jeweilige Rastelement,
welches beispielsweise als Rasthaken ausgebildet sein kann, innerhalb der Aufnahme
an der Abdeckung aufgenommen ist, sodass auch in Längsrichtung ein Formschluss zwischen
den beiden korrespondierenden Rastelementen vorliegt.
[0015] Vorzugsweise kann vorgesehen sein, nach Beendigung der Fügebewegung zwischen Abdeckung
und Gehäuse zur Einstellung der beschriebenen Nut-/Federverbindung und zu deren Verrastung
eine ausschäumbare Dichtung innerhalb der Aufnahmenut zu gestalten. Hierzu kann beispielsweise
ein hohles Einbringelement wie eine dünne Nadel in die Nut eingebracht, vorzugsweise
nahe zum Nutgrund und dann die Dichtung durch Einbringen des Materials in die Nut
eingeschäumt werden. In einer anderen Ausführungsform kann jedoch auch vorgesehen
sein, an den Nutgrund vor der Einstellung der Nut-/Federverbindung und nachfolgender
Verrastung eine Dichtung zu platzieren, die nach der Einstellung der Nut-/Federverbindung
und Verrastung wie in der erstgenannten Ausführungsform eine hermetische Abdichtung
des Innenraums der Leuchte nach außen bereitstellt.
[0016] Um bei der Fügung von Abdeckung und Gehäuse sicherzustellen, dass beim Aufeinandergleiten
der Führungsflächen von einander zugeordneten Rastelementen der Abdeckung bzw. des
Gehäuses nicht die Längsschenkel des Gehäuses aufgeweitet werden, sondern die jeweilige
Aufnahmenut, kann zweckmäßigerweise vorgesehen sein, dass die Federn der optischen
Abdeckung innenseitig eine Mehrzahl von in Längsrichtung beabstandeten und sich nach
innen und in Richtung zur Basis der Abdeckung erstreckende Füge- bzw. Führungsrippen
aufweisen zur Abstützung an der innenliegenden Nutwand des Gehäuses. Dabei kann die
Gestaltung derart sein, dass bei der Fügebewegung zwischen Abdeckung und Gehäuse zunächst
die besagten Fügerippen zur Anlage an der Innenfläche der innen liegenden Nutwand
des Gehäuses kommen und erst danach oder gleichzeitig die aufeinander gleitenden Schräg-
oder Führungsflächen der zugeordneten Rastelemente der Abdeckung und des Gehäuses
zur Aufweitung der Aufnahmenut während des Fügevorganges.
[0017] Um bei der Verwendung einer Dichtung innerhalb der Aufnahmenut der Nut-/Federverbindung
eine verbesserte Dichtungsfunktion bereitzustellen, kann vorgesehen sein, dass die
Feder der Abdeckung an ihrem freien Ende einen Steg aufweist, der außenseitig an Längsorten,
an welchen ein Rastelement an der Feder angeordnet ist, in eine Schrägfläche des Rastelements
übergeht und an den sich innenseitig die Fügerippengestaltung anschließt, sodass der
besagte Steg als Dichtungssteg ausgebildet ist, der die Dichtung gegen den Nutgrund
der Aufnahmenut drückt.
[0018] Um das Außereingriffbringen von Abdeckung und Gehäuse zu erleichtern, kann zweckmäßigerweise
vorgesehen sein, dass an der Außenseite der äußeren Nutwand im Längsbereich eines
an der Innenseite der äußeren Nutwand angeordneten Rastelements eine jeweilige optische
und/oder haptische Markierung gestaltet ist, beispielsweise in Form zweier Markierungen
wie Rippen, welche die Längserstreckung des jeweiligen Rastelements anzeigen. Diese
Markierungen können dem jeweiligen Benutzer anzeigen, an welchen Stellen die jeweilige
äußere Nutwand elastisch auszulenken ist, um an dieser Stelle die jeweilige Verrastung
zwischen Abdeckung und Gehäuse zu lösen. Unter einer haptischen Markierung sind dabei
beliebige Oberflächengestaltungen an der Außenseite der äußeren Nutwand an den bezeichneten
Stellen gemeint, die durch Berühren erfassbar sind.
[0019] Die Erfindung wird im Folgenden durch das Beschreiben einer Ausführungsform nebst
Abwandlungen unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen erläutert, wobei
- Figur 1
- in einer Explosionsdarstellung in einer Seitenansicht einer Ausführungsform einer
erfindungsgemäß gestalteten Leuchte,
- Figur 2a
- den Geräteträger der Leuchte gemäß Figur 1 in einer Schrägansicht,
- Figur 2b
- die optische Abdeckung der erfindungsgemäßen Leuchte gemäß Figur 1 in einer Schrägansicht,
- Figur 2c
- die beiden in den Figuren 2a, b angegebenen Bauteile im verrasteten Zustand in einer
Schrägansicht,
- Figur 3
- das Gehäuse der erfindungsgemäßen Leuchte der Figur 1 in einer Schrägansicht,
- Figur 4
- die erfindungsgemäße Leuchte in einer offenen Stirnseitenansicht und
- Figur 5
- die Verrastung des Gehäuses mit der optischen Abdeckung
zeigt.
[0020] Figur 1 stellt eine Explosionsdarstellung der erfindungsgemäßen Leuchte dar, die
in der beschriebenen Ausführungsform als Feuchtraum-Deckenleuchte ausgebildet ist.
Sie umfasst in der beschriebenen Ausführungsform ein langgestrecktes, wannenförmiges
Gehäuse 10 mit einem senkrecht zur Längserstreckung etwa U-förmigem Querschnitt, der
durch einen Bodenabschnitt 11 sowie zwei hiervon etwa senkrecht abgehende Seitenschenkel
12a, b gebildet ist. Am freien Ende der beiden Seitenschenkel 12a, b weist das Gehäuse
10 jeweils eine längs verlaufende Aufnahmenut 13a, b auf zum Zusammenwirken mit längs
verlaufenden Federn 55a, b an den freien Enden der Schenkel 51a, 51b der wannenförmigen
Abdeckung 50. Je nach Ausführungsform kann das Gehäuse 10 ein- oder mehrstückig ausgebildet
sein, beispielsweise dreistückig mit einem langgestreckten Teil sowie jeweils einem
Stirnseitenabschluss am längsseitigen Ende des Gehäuses 10. In all diesen beschriebenen
Ausführungsformen verlaufen die Aufnahmenut am Gehäuse sowie die Feder an der Abdeckung
auch in diesen Stirnseitenabschnitten, sodass Leuchte geschlossen ist. Je nach Ausführungsform
kann das Gehäuse aus einem Kunststoff ausgebildet sein, in einer anderen Ausführungsform
aus einem Metallmaterial.
[0021] Die erfindungsgemäß gestaltete Leuchte weist ferner einen sogenannten Geräteträger
30 auf, der hier plattenförmig mit einer Oberseite 31 und einer Unterseite 32 ausgebildet
ist. Während die Oberseite 31 in Einbaulage zum Boden 11 des Gehäuses gerichtet ist,
weist die Unterseite 32 des Geräteträgers 30 in Einbaulage auf den Wannenboden der
optischen Abdeckung 50. Der Geräteträger 30 trägt in der beschriebenen Ausführungsform
an seiner Unterseite 32 das Leuchtmittel in Form einer Mehrzahl von Halbleiterlichtquellen,
insbesondere LEDs, die beispielsweise in einer Reihenanordnung auf einer gedruckten
Schaltungsplatte angeordnet sein können, wobei die Schaltungsplatte an der Unterseite
des Geräteträgers 30 angebracht ist. In einer anderen Ausführungsform können die LEDs
auch direkt auf dem Geräteträger 30 aufgebracht sein. Darüber hinaus können am Geräteträger
Verschaltungen, Verkabelungen, Anschlussklemmen und insbesondere ein oder mehrere
Betriebsgeräte für die Leuchtmittel, wobei die Verschaltung dann über entsprechende
Öffnungen bzw. Durchführungen von der Oberseite 31 auf die Unterseite 32 erfolgt.
Zur Klarheit der Darstellung ist die beschriebene Bestückung des Geräteträgers in
den Figuren nicht gezeigt. Je nach Ausführungsform kann der Geräteträger aus einem
Metall oder einem Kunststoff, insbesondere einstückig hergestellt sein.
[0022] Als weiteres Bauteil der erfindungsgemäßen Leuchte 1 umfasst diese eine hier auch
wannenförmige optische Abdeckung 50, die in der beschriebenen Ausführungsform aus
einem transluzenten Material hergestellt ist und in einer anderen Ausführungsform
auch transparent sein kann. Zum Zwecke der Lichtführung bzw. zur Gestaltung einer
vorgegebenen Lichtverteilungskurve unterhalb der Leuchte kann die Abdeckung an ihrer
Innenfläche Lichtlenkstrukturen 52, beispielsweise in Form von sich in Längsrichtung
erstreckenden Rippen in Prismenform vorgesehen sein. Derartige Lichtlenkstrukturen
können jedoch auch an der optisch wirksamen Außenfläche 53 vorgesehen sein, wobei
in der beschriebenen Ausführungsform die Abdeckung zur Vermeidung einer Schmutzansammlung
eine glatte, unstrukturierte Oberfläche aufweist. Es sei bemerkt, dass die in Figur
1 dargestellte Abdeckung und das Gehäuse an ihrer rechten Seite offen dargestellt
sind zur Klarheit der Darstellung. In einer Ausführungsform können sowohl das Gehäuse
10 als auch die Abdeckung 50 einstückig ausgebildet sein. Es ist jedoch auch möglich,
mehrere der in Figur 1 angegebenen Elemente zusammenzusetzen zur Gestaltung einer
Leuchte mit prinzipiell beliebiger Länge.
[0023] Mit Bezug auf die Figuren 2a bis 2c wird im Folgenden der Aufbau des Geräteträgers
30 und der Abdeckung 50 in Bezug auf deren Verbindung aneinander erläutert. Es sei
bemerkt, dass allein durch die gewählte Perspektive die Bauelemente 30 bzw. 50 der
erfindungsgemäßen Leuchte 1 in den Darstellungen der Figuren 2a - c gedrungener als
in Fig. 1 erscheinen.
[0024] In der zu Figur 1 detaillierteren Darstellung der Figur 2a des Geräteträgers 30 sind
an den beiden Seitenflanschen 33a, b in Längsrichtung beabstandete Rastausnehmungen
35 vorgesehen, in welche in noch zu beschreibender Weise entsprechende Rasthaken 57
der optischen Abdeckung 50 beim Verbinden beider Teile aneinander zusammenwirken,
siehe Fig. 2b. Zwischen zwei in Längsrichtung beabstandeten Rastausnehmungen 35 ist
darüber hinaus jeweils eine Führungsausnehmung 36 im Geräteträger 30 vorgesehen, die
in einem rinnenförmigen Absatz 37 in einem Querendabschnitt des Geräteträgers eingearbeitet
ist, an welchem sich ein jeweiliger Seitenflansch 33a, b anschließt, der im Wesentlichen
senkrecht zur Ober- bzw. Unterseite des Geräteträgers verläuft. Diese Führungsausnehmungen
36 wirken in noch zu beschreibender Art mit an der optischen Abdeckung 50 angeordneten
Laschen 56 zum relativen Führen des Geräteträgers zur Abdeckung 50 beim Vorgang des
Verrastens beider Teile aneinander.
[0025] In der Darstellung der optischen Abdeckung 50 der Figur 2b sind die eben angegebenen
Rasthaken 57 sowie die Führungslaschen 56 dargestellt. Die Rasthaken 57 erstrecken
sich an den jeweiligen Seitenschenkeln 51a, b innenseitig in Querrichtung nach innen
und stellen eine sich hier senkrecht zum jeweiligen Seitenschenkel 51a, b erstreckende
Rastfläche 58 bereit, die nach der Verrastung mit dem Geräteträger 30 auf die Oberseite
der Rinne 37 drückt. Im nachfolgend zu beschreibenden, verrasteten Zustand erstrecken
sich die Führungslaschen 56 in den Führungsausnehmungen 36 des Geräteträgers 30. Im
Bereich der Federn 55a, 55b sind wiederum in Längsrichtung der Abdeckung beabstandet
eine Mehrzahl von Führungsrippen 60 vorgesehen, die sich fast über die gesamte Federhöhe
und nach innen erstrecken. Es sei bemerkt, dass die beschriebenen Rastausnehmungen,
Führungsausnehmungen, Führungslaschen, und Rasthaken auf beiden Längsseiten der Bauteile
30, 50 identisch aufgebaut sind.
[0026] Beim Zusammenfügen des Geräteträgers 30 mit der optischen Abdeckung 50 werden beide
zunächst zueinander so orientiert, dass die Führungslaschen 56 zu den zugeordneten
Führungsausnehmungen 36 ausgerichtet sind und beide Teile 30, 50 zueinander in eine
Richtung senkrecht zur Längserstreckung der Teile bewegt, bis die Führungslaschen
56 in die jeweils zugeordneten Führungsausnehmungen 36 eingreifen. Beim weiteren Aufeinanderzubewegen
gleiten Unterseitenabschnitte der Rinne 37 an der Schräge bzw. Führungsfläche der
Rasthaken 57 entlang, bis der Rasthaken 57 mit seiner Rastfläche 58, siehe Figur 2b,
auf die Oberfläche der Rinne 37 des Geräteträgers 30 zur Anlage kommt bzw. einrastet.
Mit der beschriebenen Verrastung der Rasthaken 57 der Abdeckung 50 in den zugeordneten
Rastausnehmungen 35 des Geräteträgers 30 sind beide Bauteile 30, 50 lösbar miteinander
verbunden, siehe Fig. 2c. Dabei liegen die Außenflächen der Seitenflansche 33a, b
des Geräteträgers 30 an den sich von der Feder 55a, b nach innen erstreckenden Führungsrippen
60 an.
[0027] Wie beispielsweise aus der Darstellung der Figur 2c hervorgeht, weisen die beiden
Seitenschenkel 51a, b an ihren Endabschnitten bzw. die Federn 55a, b an ihren Außenseiten
in Längsrichtung beabstandete Rasthaken 64 auf, welche mit zugeordneten, am Gehäuse
10 angeordneten Rastelementen zusammenwirken zum Verrasten der Abdeckung 50 bei angerastetem
Geräteträger am Gehäuse 10 zusammenwirken. Ausweislich der Darstellung der Figur 2c
weisen die Rasthaken 64 in der beschriebenen Ausführungsform jeweils eine Schrägfläche
oder Führungsfläche 65 sowie eine etwa senkrecht zur jeweiligen Feder verlaufende
Rastfläche 70 auf. In der beschriebenen Ausführungsform setzen an den beiden Längsenden
des jeweiligen Rastelements 64 Wandungen 66a, b an, die sich nach außen und in der
Darstellung der Figur 2c nach unten bis auf einen sich von der jeweiligen Feder 5a,
b erstreckenden Quersteg 68 erstrecken. Die Rastfläche 70, die Innenseiten der Wandungen
66a, b sowie die in der Figur sichtbare Fläche des Quersteges 68 bilden eine jeweilige
Rastaufnahme zur Aufnahme eines jeweils zugeordneten Rasthakens 20 am Gehäuse 10,
worauf untenstehend näher eingegangen wird.
[0028] In der Darstellung der Figur 3 des Gehäuses 10 gehen Gestaltungsmerkmale des Gehäuses
zum Verrasten der Abdeckung 50 mit dem Gehäuse 10 im Detail hervor. Das langgestreckte,
wannenartige Gehäuse 10 weist in der beschriebenen Ausführungsform zwei Seitenschenkel
12a, b auf, an deren freien Enden jeweils eine Aufnahmenut 13a, b zur Aufnahme einer
jeweiligen Feder 55a, b der Abdeckung, siehe z.B. Figur 2b, auf. Diese Aufnahmenut
wird jeweils gebildet durch eine hier etwa senkrecht zum jeweiligen Seitenschenkel
12a, b verlaufende Nutgrundwand 18, 19 sowie zwei sich daran anschließende und beabstandet
verlaufende Nutwände, d.h. im Falle der Aufnahmenut 13a die innere Nutwand 16 sowie
die äußere Nutwand 17 und im Falle der Aufnahmenut 13b die innere Nutwand 14 und die
äußere Nutwand 15.
[0029] Dabei sind, beabstandet vom freien Ende der jeweiligen äußeren Nutwand 15, 17 an
deren zur Nut hin gerichteten Innenseite jeweils in Längsrichtung beabstandete Rasthaken
20 vorgesehen. Die Rasthaken 20 erstrecken sich quer zur Längsrichtung nach innen
mit einer zum freien Ende der äußeren Nutwand hin gerichteten Schräg- oder Führungsfläche
21 sowie einer in das jeweilige Nutinnere hin gerichteten Rastfläche 22, die hier
etwa senkrecht zur äußeren Nutwand verläuft. Die an der Innenseite der äußeren Nutwand
17 angeordneten Rasthaken 20 sind bis auf den am in der Figur rechten Ende des Gehäuses
sichtbaren Rasthaken 20 verdeckt. An der Außenseite den äußeren Nutwänden 15, 17 sind
als Führungshilfen wirkende Markierungsrippen 23a, b vorgesehen, welche jeweils einen
an der Rückseite der äußeren Nutwand 15, 17 angeordneten Rasthaken 20 markieren. Sie
dienen beim Lösen der Verrastung zwischen Gehäuse und Abdeckung als Griffmarkierung,
um die Stellen zu kennzeichnen, an welchen die jeweilige äußere Nutwand 15, 17 ergriffen
und nach außen zu schwenken ist, um sequentiell die Verrastung an den Rasthaken 20
in der Art eines Reißverschlussverfahrens zu lösen.
[0030] Eine Verrastung der Abdeckung 50 mit daran angebrachtem Geräteträger 30 mit dem Gehäuse
10 erfolgt dadurch, dass die Federn 55a, b der Abdeckung 50 zu den Aufnahmenuten 13a,
b des Gehäuses ausgerichtet und Gehäuse und Abdeckung dann aufeinander zubewegt werden.
Dabei gleiten zunächst die Führungsflächen 65, 21 der zugeordneten Rastelemente 64,
20 aufeinander und gleichzeitig die Führungsrippen 60 der Abdeckung 50 an der Innenseite
der inneren Nutwand 14 entlang, wodurch sichergestellt ist, dass die Aufnahmenut aufgeweitet
wird zum Aufnehmen der Feder 55a, b in die Aufnahmenut 13a, b und nicht stattdessen
das Gehäuse an seinen Seitenschenkeln 12a, b aufgebogen wird. Bei der Weiterbewegung
der Abdeckung auf das Gehäuse zu gleiten die Flächen 21, 65 so lange aufeinander und
schwenken die äußere Nutwände 15, 17 elastisch nach außen, bis die Rastfläche 22 der
Rasthaken 20 die Rastfläche 70 der zugeordneten Rasthaken 64 erreicht und die äußeren
Nutwände 15, 17 nach innen schwenken, wodurch zugeordnete Rastflächen 22, 70 zur Anlage
kommen und damit die Abdeckung mit dem Gehäuse verrastet ist, siehe Fig. 4. Diese
Position zeichnet sich in der beschriebenen Ausführungsform dadurch aus, dass die
Rasthaken 20 in die jeweiligen Rastaufnahmen 69 der Abdeckung aufgenommen sind.
[0031] Figur 5 zeigt die in Figur 4 an der rechten Seite gezeigte Verrastungssituation im
Detail aus einem leicht veränderten Blickwinkel. Erkennbar liegen die Führungsrippen
60 an der Innenseite der inneren Nutwand 16 an, während die Rasthaken 20 des Gehäuses
in den Rastaufnahmen 69 aufgenommen sind. Der in Figur 5 mit dem Bezugszeichen 80
markierte Hohlraum bildet einen Dichtungsraum, in welchem eine Dichtung nach der Verrastung
der Abdeckung mit dem Gehäuse ausgeschäumt wird. Dabei ragt die Feder 55a, b mit dem
Dichtungssteg 67 in das Dichtungsmaterial hinein. Ausweislich der Figur 5 sind die
Seitenflansche 33a, b im verrasteten Zustand der Abdeckung 50 mit dem Gehäuse 10 zur
inneren Nutwand 14, 16 ausgerichtet.
Bezugszeichenliste
[0032]
- 1
- Leuchte
- 10
- Gehäuse
- 11
- Bodenabschnitt
- 12a, b
- Schenkel
- 13a, b
- Aufnahmenut
- 14
- Innere Nutwand
- 15
- Äußere Nutwand
- 16
- Innere Nutwand
- 17
- Äußere Nutwand
- 18
- Nutgrundwand
- 19
- Nutgrundwand
- 20
- Rasthaken, Rastelement
- 21
- Führungsfläche
- 22
- Rastfläche
- 23a, b
- Markierung, Markierungsrippen
- 30
- Geräteträger
- 31
- Oberseite
- 32
- Unterseite
- 33a, b
- Seitenflansch
- 35
- Rastausnehmung
- 36
- Führungsausnehmung
- 37
- Absatz, Rinne
- 50
- Optische Abdeckung
- 51a, b
- Seitenschenkel, Längssschenkel
- 52
- Lichtlenkstruktur
- 53
- Außenfläche
- 55a, b
- Feder
- 56
- Führungslasche
- 57
- Rasthaken, Rastelement
- 58
- Rastfläche
- 60
- Führungsrippe, Fügerippe
- 61
- Steg
- 64
- Rasthaken, Rastelement
- 65
- Führungsfläche, Schrägfläche
- 66a, b
- Seitenwand
- 67
- Dichtungssteg
- 68
- Quersteg
- 69
- Rastaufnahme
- 70
- Rastfläche
- 80
- Dichtungsraum
1. Leuchte (1), insbesondere Feuchtraumleuchte, umfassend ein langgestrecktes Gehäuse
(10), einen Geräteträger (30), der eine Mehrzahl von Halbleiterlichtquellen trägt
sowie eine wannenförmige optische Abdeckung (50) mit, eine Öffnung der Abdeckung festlegende
Längsschenkeln (51a, b), wobei der Geräteträger an der Abdeckung verrastet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (50) und das Gehäuse (10) eine Nut-/Federverbindung (13a,55a; 13b,
55a) mit korrespondierenden Rastelementen (20, 64) aufweisen zum Verrasten der Abdeckung
(50) mit dem Gehäuse (10), wobei die verrastbare Nut-Federverbindung (13a,55a; 13b,
55a) werkzeuglos lösbar ist.
2. Leuchte (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (10) im Querschnitt etwa U-förmig ausgebildet ist mit beabstandeten,
eine Öffnung des Gehäuses festlegenden Schenkeln (12a,b), an deren jeweiligem freien
Endabschnitt eine Aufnahmenut (13a, 13b) ausgebildet ist mit in Querrichtung der Leuchte
(1) beabstandeten Nutwänden (14, 15; 16, 17), wobei die außenliegende Nutwand (15,
17) die innenliegende Nutwand (14, 16) in ihrer Höhe überragt und an ihrer Innenseite
in Längsrichtung beabstandete Rastelemente (20) zum Verrasten mit zugeordneten Rastelementen
(64) der Abdeckung (50) aufweist und wobei sich die außenliegende Nutwand (15, 17)
mit einheitlicher Höhe über die Länge des Gehäuses (10) erstreckt.
3. Leuchte (1) nach Anspruch 2, dadurch gekenn-zeichnet, dass korrespondierende Rastelemente (20, 64) der Nut-/Federverbindung (13a, 55a; 13b,
55a) durch die außenliegende Nutwand (15, 17) des Gehäuses abgedeckt sind.
4. Leuchte (1) nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeweilige Rastflächen (21) der Rastelemente (20) des Gehäuses in Richtung zur Abdeckung
(50) unterhalb des freien Endes der innenliegenden Nutwand (14, 16) des Gehäuses (10)
angeordnet sind.
5. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass Längsschenkel (51a, b) der optischen Abdeckung (50) an ihrem jeweiligen freien Endbereich
als Feder (55a, b) ausgebildet sind, die an der Außenseite eine Mehrzahl von beabstandeten
und mit den Rastelementen (20) des Gehäuses (10) zusammenwirkenden Rastelementen (64)
aufweisen, wobei die Rastelemente (64) der Abdeckung eine zur Feder (55a, b) schräg
verlaufende Führungsfläche (65) und eine zur Feder (55a, b) etwa senkrecht verlaufende
Rastfläche (70) umfassen.
6. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass Rastelemente (64) der Abdeckung (50) jeweils an ihren beiden Längsenden ansetzende
und sich auf einen Quersteg (68) des jeweiligen Längsschenkels (51a, b) erstreckende
Wandungen (66b, 66a) aufweisen zur Gestaltung einer Aufnahme (69) für ein jeweils
zugeordnetes Rastelement (20) des Gehäuses (10).
7. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn (55a, b) der optischen Abdeckung (50) innenseitig eine Mehrzahl von in
Längsrichtung beabstandeten und sich nach innen und in Richtung der Basis der Abdeckung
erstreckenden Fügerippen (60) zur Abstützung an der inneren Nutwand (14, 16) des Gehäuses
(10) aufweisen.
8. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn (55a, b) der Abdeckung (50) an ihrem freien Ende einen Dichtungssteg (67)
aufweisen, der außenseitig in eine Schrägfläche (65) eines Rastelements (64) übergeht
und an den sich innenseitig die Fügerippengestaltung (60, ....60) anschließt.
9. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass an der Außenseite der äußeren Nutwand (15, 17) im Längsbereich eines an der Innenseite
der äußeren Nutwand angeordneten Rastelements (20) eine zugeordnete haptische und/oder
optische Markierung (23a, b) gestaltet ist.