Stand der Technik
[0001] Aus
DE 100 17 458 A1 ist bereits eine Schnellspannvorrichtung für eine zumindest eine rotierend antreibbare
Abtriebswelle aufweisende tragbare Werkzeugmaschine, insbesondere Winkelschleifmaschine,
mit zumindest einer Spanneinheit, die zu einer werkzeuglosen Fixierung einer Einsatzwerkzeugeinheit
an der Abtriebswelle zumindest ein beweglich gelagertes Spannelement zu einer Spannkrafteinwirkung
auf die Einsatzwerkzeugeinheit in einer Spannposition des Spannelements aufweist,
und mit zumindest einer Bedieneinheit zumindest zu einer Bewegung des Spannelements
in eine Löseposition des Spannelements, die zumindest ein beweglich gelagertes Bedienelement
aufweist, bekannt.
[0002] Die
EP 1 182 019 A1 offenbart eine Schnellspannvorrichtung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Offenbarung der Erfindung
[0003] Die Erfindung wird im unabhängigen Anspruch 1 definiert. Bevorzugte Ausführungsformen
sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
[0004] Die Erfindung geht aus von einer Schnellspannvorrichtung für eine zumindest eine
rotierend antreibbare Abtriebswelle aufweisende tragbare Werkzeugmaschine, insbesondere
Winkelschleifmaschine, mit zumindest einer Spanneinheit, die zu einer werkzeuglosen
Fixierung einer Einsatzwerkzeugeinheit an der Abtriebswelle zumindest ein beweglich
gelagertes Spannelement zu einer Spannkrafteinwirkung auf die Einsatzwerkzeugeinheit
in einer Spannposition des Spannelements aufweist, und mit zumindest einer Bedieneinheit
zumindest zu einer Bewegung des Spannelements in eine Löseposition des Spannelements,
die zumindest ein beweglich gelagertes Bedienelement, insbesondere einen beweglich
gelagerten Bedienhebel, aufweist.
[0005] Es wird vorgeschlagen, dass das Bedienelement zu einer Bewegung des Spannelements
in die Löseposition zumindest eine Betätigungsfläche aufweist, die derart angeordnet
ist, dass zumindest ein Krafteinleitungspunkt des Bedienelements bei einem Zusammenwirken
mit einer Kontaktfläche eines beweglich gelagerten Betätigungselements der Bedieneinheit
in Abhängigkeit von einer Bewegung des Bedienelements auf der Kontaktfläche bewegbar
ist. Vorzugsweise erfolgt bei einem Zusammenwirken der Betätigungsfläche des Bedienelements
und der Kontaktfläche des Betätigungselements ein Linienkontakt zwischen der Betätigungsfläche
des Bedienelements und der Kontaktfläche des Betätigungselements. Der zumindest eine
Krafteinleitungspunkt des Bedienelements ist vorzugsweise auf einer Kontaktlinie der
Betätigungsfläche des Bedienelements angeordnet. Bevorzugt erfolgt ein Linienkontakt
zwischen der Betätigungsfläche des Bedienelements und der Kontaktfläche des Betätigungselements
entlang der Kontaktlinie der Betätigungsfläche des Bedienelements. Es ist jedoch auch
denkbar, dass bei einem Zusammenwirken der Betätigungsfläche des Bedienelements und
der Kontaktfläche des Betätigungselements ein punktförmiger Kontakt erfolgt, wobei
der punktförmige Kontakt an dem zumindest einen Krafteinleitungspunkt des Bedienelements
erfolgt. Vorzugsweise wird der zumindest eine Krafteinleitungspunkt des Bedienelements
von einem Berührungspunkt der Betätigungsfläche des Bedienelements gebildet, der dazu
vorgesehen ist, bei einem Zusammenwirken der Betätigungsfläche des Bedienelements
und der Kontaktfläche des Betätigungselements an der Kontaktfläche des Betätigungselements
anzuliegen. Unter "vorgesehen" soll insbesondere speziell programmiert, ausgelegt
und/oder ausgestattet verstanden werden. Darunter, dass ein Element und/oder eine
Einheit zu einer bestimmten Funktion vorgesehen ist, soll insbesondere verstanden
werden, dass das Element und/oder die Einheit diese bestimmte Funktion in zumindest
einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllen/erfüllt und/oder ausführen/ausführt.
Unter "beweglich gelagert" soll insbesondere eine Lagerung eines Elements und/oder
einer Einheit verstanden werden, wobei das Element und/oder die Einheit eine Bewegungsmöglichkeit,
insbesondere entkoppelt von einer elastischen Verformung des Elements und/oder der
Einheit, entlang einer Bewegungsachse von mehr als 5 mm, bevorzugt von mehr als 10
mm und besonders bevorzugt von mehr als 50 mm und/oder um eine Bewegungsachse entlang
eines Winkelbereichs von mehr als 1°, bevorzugt von mehr als 5° und besonders bevorzugt
von mehr als 15° aufweisen/aufweist.
[0006] Der zumindest eine Krafteinleitungspunkt ist in Abhängigkeit von einer Bewegung des
Bedienelements und von einem Zusammenwirken der Betätigungsfläche mit der Kontaktfläche
auf der Betätigungsfläche auf eine, einem Fachmann bereits bekannte Art und Weise
bewegbar. Der zumindest eine Krafteinleitungspunkt ist bevorzugt verschieden von einem
Fixpunkt der Betätigungsfläche des Bedienelements ausgebildet. Eine Position des zumindest
einen Krafteinleitungspunkts auf der Betätigungsfläche ist vorzugsweise auf eine,
einem Fachmann bereits bekannte Art und Weise in Abhängigkeit von einer Bewegungsposition
des Bedienelements und von einem Zusammenwirken der Betätigungsfläche mit der Kontaktfläche
veränderbar. Bevorzugt gleitet die Betätigungsfläche des Bedienelements, insbesondere
der zumindest eine Krafteinleitungspunkt, bei einem Zusammenwirken der Betätigungsfläche
des Bedienelements und der Kontaktfläche des Betätigungselements entlang der Kontaktfläche
des Betätigungselements. Die Betätigungsfläche des Bedienelements ist bevorzugt an
einem Exzenterabschnitt des Bedienelements angeordnet. Die Betätigungsfläche des Bedienelements
ist vorzugsweise als gewölbte Außenfläche des Bedienelements ausgebildet. Das Bedienelement
weist vorzugsweise im Exzenterabschnitt eine kreisbogenförmige Außenkontur auf, insbesondere
in einer sich zumindest im Wesentlichen senkrecht zu einer Bewegungsachse des Bedienelements
verlaufenden Ebene. Das Bedienelement weist vorzugsweise eine maximale Längserstreckung
auf, die insbesondere geringer ist als 50 mm, bevorzugt geringer ist als 40 mm und
besonders bevorzugt geringer ist als 30 mm. Die maximale Längserstreckung des Bedienelements
verläuft bevorzugt entlang einer zumindest im Wesentlichen senkrecht zu einer Bewegungsachse
des Bedienelements verlaufenden Richtung.
[0007] Vorzugsweise umfasst die Schnellspannvorrichtung zumindest eine Entkopplungseinheit,
die dazu vorgesehen ist, die Bedieneinheit in Abhängigkeit von einer Drehzahl der
Abtriebswelle von der Spanneinheit zu entkoppeln. Vorzugsweise ist die Entkopplungseinheit
dazu vorgesehen, die Bedieneinheit in Abhängigkeit von einer Drehzahl der Abtriebswelle,
die insbesondere größer ist als 100 U/min, bevorzugt größer ist als 500 U/min, besonders
bevorzugt größer ist als 1000 U/min und ganz besonders bevorzugt größer ist als 5000
U/min, von der Spanneinheit zu entkoppeln. Bei einer Drehzahl der Abtriebswelle von
insbesondere weniger als 1000 U/min, bevorzugt von weniger als 500 U/min und besonders
bevorzugt von weniger als 100 U/min ist die Entkopplungseinheit dazu vorgesehen, die
Bedieneinheit mit der Spanneinheit zu koppeln, insbesondere zu einer Ermöglichung
einer Bewegung des Spannelements mittels einer Einwirkung einer Bedienerkraft über
die Bedieneinheit. Bevorzugt ist die Entkopplungseinheit dazu vorgesehen, eine Übertragung
einer Betätigungskraft von der Bedieneinheit auf die Spanneinheit in Abhängigkeit
von einer Drehzahl der Abtriebswelle zu unterbinden, zu unterbrechen und/oder in eine
Bewegung eines Entkopplungselements umzuwandeln. insbesondere ist die Entkopplungseinheit
dazu vorgesehen, eine Kraftübertragungsverbindung zwischen der Bedieneinheit und der
Spanneinheit in Abhängigkeit von einer Drehzahl der Abtriebswelle zu unterbinden und/oder
zu unterbrechen. Vorzugsweise ist die Entkopplungseinheit als mechanische Entkopplungseinheit
ausgebildet. Die Entkopplungseinheit ist vorzugsweise dazu vorgesehen, infolge einer
Relativbewegung zwischen zumindest einem Element der Bedieneinheit und zumindest einem
Element der Spanneinheit und/oder der Entkopplungseinheit die Bedieneinheit in Abhängigkeit
von einer Drehzahl der Abtriebswelle von der Spanneinheit zu entkoppeln. Die Entkopplungseinheit
kann ein Kupplungselement, ein Fliehkraftelement, ein Reibungselement oder ein anderes,
einem Fachmann als sinnvoll erscheinendes Element aufweisen, mittels dessen die Bedieneinheit
in Abhängigkeit von einer Drehzahl der Abtriebswelle von der Spanneinheit entkoppelbar
ist. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Entkopplungseinheit als elektrische und/oder
als elektronische Entkopplungseinheit ausgebildet ist. Beispielsweise ist bei einer
Ausgestaltung der Entkopplungseinheit als elektrische und/oder als elektronische Entkopplungseinheit
denkbar, dass eine Drehzahl der Abtriebswelle elektronisch erfassbar ist, wie beispielsweise
mittels zumindest eines Sensorelements der Entkopplungseinheit oder mittels einer
elektronischen Auswertung von Antriebseinheitskenngrößen, wobei mittels eines Aktors
der Entkopplungseinheit eine Sperre der Entkopplungseinheit betätigbar ist, die eine
Betätigung der Bedieneinheit in Abhängigkeit von einer Drehzahl der Abtriebswelle
aktiviert oder deaktiviert, und/oder wobei mittels eines Aktors der Entkopplungseinheit
eine Kupplung der Entkopplungseinheit in Abhängigkeit von einer Drehzahl der Abtriebswelle
betätigbar ist, die eine Kraftübertragungsverbindung zwischen der Bedieneinheit und
der Spanneinheit öffnet oder schließt. Weitere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende
Ausgestaltungen der Entkopplungseinheit sind ebenfalls denkbar. Bevorzugt ist die
Entkopplungseinheit zumindest teilweise an und/oder in der Abtriebswelle angeordnet.
Mittels der Entkopplungseinheit ist vorzugsweise eine Bewegung des Spannelements infolge
einer Betätigung eines Bedienelements der Bedieneinheit in Abhängigkeit von einer
Drehzahl der Abtriebswelle unterbindbar.
[0008] Vorzugsweise umfasst die Schnellspannvorrichtung zumindest eine Sicherungseinheit,
insbesondere eine Selbsthemmungseinheit und/oder eine Rasteinheit, die dazu vorgesehen
ist, zumindest bei einer Einwirkung einer von der Bedieneinheit entkoppelten und in
Richtung der Löseposition des Spannelements wirkenden Kraft auf das Spannelement eine
Bewegung des Spannelements ausgehend von der Spannposition in die Löseposition des
Spannelements, insbesondere bis auf toleranz- und/oder spielbedingte Bewegungen des
Spannelements, zu unterbinden. Bevorzugt ist die Sicherungseinheit, insbesondere die
Selbsthemmungseinheit und/oder die Rasteinheit, dazu vorgesehen, zumindest bei einer
Einwirkung einer von der Bedieneinheit entkoppelten und in Richtung der Löseposition
des Spannelements wirkenden Kraft auf das Spannelement das Spannelement ausgehend
von der Spannposition weitestgehend gegen eine Bewegung in die Löseposition des Spannelements
zu sichern. Unter dem Ausdruck "weitestgehend gegen eine Bewegung zu sichern" soll
insbesondere eine Sicherung eines Elements, insbesondere in einer Position des Elements,
gegen eine Bewegung verstanden werden, wobei eine toleranz- und/oder spielbedingte
Bewegung des Elements in einer gesicherten Position des Elements erfolgen kann. Vorzugsweise
ist in der gesicherten Position des Spannelements eine formschlüssige Verbindung zwischen
dem Spannelement und der Einsatzwerkzeugeinheit gesichert, insbesondere um ein unbeabsichtigtes
Lösen der Einsatzwerkzeugeinheit von der Spanneinheit zu vermeiden. In der Löseposition
des Spannelements ist die Einsatzwerkzeugeinheit vorzugsweise von der Spanneinheit
und/oder der Abtriebswelle abnehmbar. Vorzugsweise ist das Spannelement durch die
Sicherungseinheit in der Spannposition mittels einer form- und/oder kraftschlüssigen
Verbindung in der Spannposition gegen eine Bewegung in die Löseposition des Spannelements
sicherbar. Vorzugsweise ist die Sicherungseinheit zumindest dazu vorgesehen, eine
Schwenkbewegung des Spannelements ausgehend von der Spannposition des Spannelements
zumindest weitestgehend, insbesondere bis auf eine toleranz- und/oder spielbedingte
Schwenkbewegung, gegen eine Schwenkbewegung des Spannelements in die Löseposition
zu unterbinden. Die Sicherungseinheit kann als magnetische Sicherungseinheit, als
mechanische Sicherungseinheit, als elektronische Sicherungseinheit o. dgl. ausgebildet
sein. Bei einer Ausgestaltung der Sicherungseinheit als magnetische Sicherungseinheit
ist es denkbar, dass die Sicherungseinheit zumindest ein Magnetelement umfasst, das
das Spannelement mittels einer Einwirkung einer Magnetkraft in der Spannposition sichert.
Bei einer Ausgestaltung der Sicherungseinheit als mechanische Sicherungseinheit ist
es denkbar, dass die Sicherungseinheit zumindest ein mechanisches Sicherungselement
umfasst, das das Spannelement mittels einer form- und/oder kraftschlüssigen Verbindung
in der Spannposition sichert. Bei einer Ausgestaltung der Sicherungseinheit als elektronische
Sicherungseinheit ist es denkbar, dass die Sicherungseinheit zumindest ein elektronisches
Element umfasst, das das Spannelement in der Spannposition sichert und/oder das eine
Position des Spannelements überwacht und bei einem Erreichen der Spannposition einen
Aktor ansteuert, der das Spannelement in der Spannposition sichert. Weitere, einem
Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltungen der Sicherungseinheit sind ebenfalls
denkbar.
[0009] Bevorzugt ist das Spannelement mittels einer mechanischen Verbindung zwischen dem
zumindest einen Bedienelement der Bedieneinheit und dem Spannelement mittels der Bedieneinheit
in die Spannposition und/oder in die Löseposition bewegbar. Vorzugsweise ist das Bedienelement
als Bedienhebel, insbesondere als schwenkbar gelagerter Bedienhebel, ausgebildet.
Es ist jedoch auch denkbar, dass mittels eines Bedienelements der Bedieneinheit ein
elektrisches Signal erzeugbar ist, mittels dessen ein Aktor ansteuerbar ist, der dazu
vorgesehen ist, das Spannelement in die Spannposition und/oder in die Löseposition
zu bewegen. Die Bedieneinheit kann als mechanische, als elektrische und/oder als elektronische
Bedieneinheit ausgebildet sein, die dazu vorgesehen ist, infolge eines Bedienbefehls
eines Bedieners und/oder einer Bedienerkraft eines Bedieners das Spannelement in die
Spannposition und/oder in die Löseposition zu bewegen. Bevorzugt umfasst die Spanneinheit
zumindest zwei beweglich, insbesondere schwenkbar, gelagerte Spannelemente. Es ist
jedoch auch denkbar, dass die Spanneinheit eine von zwei abweichende Anzahl an Spannelementen
umfasst. Bevorzugt weisen die zumindest zwei Spannelemente eine zumindest im Wesentlichen
analoge Ausgestaltung auf. Vorzugsweise sind die zumindest zwei Spannelemente der
Spanneinheit relativ zueinander beweglich, insbesondere relativ zueinander schwenkbar,
gelagert. Insbesondere sind die zumindest zwei Spannelemente mittels der Bedieneinheit
in eine Spannposition der Spannelemente und/oder in eine Löseposition der Spannelemente
bewegbar. Bevorzugt sind die zumindest zwei Spannelemente mittels der Bedieneinheit
gemeinsam bewegbar, insbesondere gemeinsam in die Spannposition und/oder in die Löseposition
bewegbar. Es ist jedoch auch denkbar, dass die zumindest zwei Spannelemente mittels
der Bedieneinheit unabhängig voneinander in die Spannposition und/oder in die Löseposition
bewegbar sind.
[0010] Vorzugsweise ist das Spannelement zumindest teilweise in der Abtriebswelle angeordnet.
Bevorzugt umgibt die Abtriebswelle entlang einer Umfangsrichtung, die um eine Rotationsachse
der Abtriebswelle verläuft, das Spannelement zumindest teilweise, insbesondere vollständig.
Vorzugsweise ist das Spannelement drehfest mit der Abtriebswelle verbunden. Bevorzugt
ist das Spannelement schwenkbar um eine Schwenkachse des Spannelements gelagert. Vorzugsweise
verläuft die Schwenkachse des Spannelements quer, insbesondere zumindest im Wesentlichen
senkrecht, zur Rotationsachse der Abtriebswelle. Bevorzugt verläuft die Schwenkachse
des Spannelements zumindest im Wesentlichen senkrecht zu einer Spannachse der Spanneinheit.
Unter einer "Spannachse" soll hier insbesondere eine Achse der Spanneinheit verstanden
werden, entlang derer eine axiale Sicherungskraft der Spanneinheit auf die Einsatzwerkzeugeinheit
zu einer Fixierung der Einsatzwerkzeugeinheit an der Abtriebswelle ausübbar ist und/oder
entlang derer ein Übertragungselement der Spanneinheit zu einer Bewegung des Spannelements
beweglich gelagert ist. Unter "zumindest im Wesentlichen senkrecht" soll insbesondere
eine Ausrichtung einer Richtung relativ zu einer Bezugsrichtung definieren, wobei
die Richtung und die Bezugsrichtung, insbesondere in einer Ebene betrachtet, einen
Winkel von 90° einschließen und der Winkel eine maximale Abweichung von insbesondere
kleiner als 8°, vorteilhaft kleiner als 5° und besonders vorteilhaft kleiner als 2°
aufweist. Bevorzugt ist das Spannelement als Spannbacke ausgebildet. Vorzugsweise
ist das Spannelement dazu vorgesehen, die Einsatzwerkzeugeinheit axial an der Abtriebswelle
zu sichern. Bevorzugt greift das Spannelement zumindest in der Spannposition zumindest
teilweise in die Einsatzwerkzeugeinheit ein, insbesondere in eine Fixierungsausnehmung
der Einsatzwerkzeugeinheit. Bevorzugt hintergreift das Spannelement zumindest in einem
mittels der Spanneinheit fixierten Zustand der Einsatzwerkzeugeinheit einen Spannfortsatz
der Einsatzwerkzeugeinheit. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung der Schnellspannvorrichtung
kann vorteilhaft ein hoher Bedienkomfort realisiert werden. Es kann vorteilhaft infolge
einer Bewegung des zumindest einen Krafteinleitungspunkts auf der Kontaktfläche eine
Änderung eines Hebelarms zu einer Bewegung des Betätigungselements in Abhängigkeit
von einer Bewegung des Bedienelements erreicht werden. Es kann vorteilhaft eine geringe
Betätigungskraft zu einer Betätigung des als Bedienhebel ausgebildeten Bedienelements
realisiert werden.
[0011] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass das Bedienelement eine Bewegungsachse, insbesondere
eine Schwenkachse, aufweist, die relativ zu einer Bewegungsachse des Betätigungselements
versetzt, insbesondere windschief, angeordnet ist. Vorzugsweise verläuft die Bewegungsachse
des Bedienelements in einer Projektionsebene betrachtet, in die die Bewegungsachse
des Bedienelements und die Bewegungsachse des Betätigungselements projiziert sind,
zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Bewegungsachse des Betätigungselements. Die
Bewegungsachse des Betätigungselements verläuft vorzugsweise zumindest im Wesentlichen
parallel, insbesondere koaxial, zur Spannachse der Spanneinheit und/oder zur Rotationsachse
der Abtriebswelle. Das Betätigungselement ist vorzugsweise entlang der Bewegungsachse
des Betätigungselements translatorisch beweglich gelagert. Das Betätigungselement
ist bevorzugt als Betätigungsbolzen ausgebildet. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung
der Schnellspannvorrichtung kann vorteilhaft ein hoher Bedienkomfort realisiert werden.
Es kann vorteilhaft infolge einer Bewegung des zumindest einen Krafteinleitungspunkts
auf der Kontaktfläche eine Änderung eines Hebelarms zu einer Bewegung des Betätigungselements
in Abhängigkeit von einer Bewegung des Bedienelements erreicht werden. Es kann vorteilhaft
eine geringe Betätigungskraft zu einer Betätigung des als Bedienhebel ausgebildeten
Bedienelements realisiert werden. Es kann konstruktiv einfach eine Bewegung des zumindest
einen Krafteinleitungspunkts auf der Kontaktfläche des Betätigungselements bei einem
Zusammenwirken der Betätigungsfläche des Bedienelements und der Kontaktfläche des
Betätigungselements realisiert werden.
[0012] Ferner wird vorgeschlagen, dass das Bedienelement eine Bewegungsachse, insbesondere
eine Schwenkachse, aufweist, wobei eine durch die Bewegungsachse des Bedienelements
und den Krafteinleitungspunkt verlaufende Gerade mit der Kontaktfläche des Betätigungselements
in Abhängigkeit von einer Betätigungsposition des Bedienelements in einer zumindest
im Wesentlichen senkrecht zur Bewegungsachse des Bedienelements verlaufenden Ebene
einen Winkel aus einem Winkelbereich von 35° bis 85° einschließen. Vorzugsweise schließt
die durch die Bewegungsachse und den Krafteinleitungspunkt verlaufende Gerade in einer
Betätigungsposition des Bedienelements, in der das Bedienelement ausgehend von einer
Ruheposition des Bedienelements in eine Kontaktposition des Bedienelements bewegt
ist, mit der Kontaktfläche des Betätigungselements einen Winkel ein, der kleiner ist
als 50° und größer ist als 35°, insbesondere einen Winkel mit einem Wert von 40°.
In der Kontaktposition des Bedienelements liegt vorzugsweise die Betätigungsfläche
an der Kontaktfläche an, wobei das Betätigungselement entlang der Bewegungsachse des
Betätigungselements unbewegt ist. Bevorzugt schließt die durch die Bewegungsachse
und den Krafteinleitungspunkt verlaufende Gerade in einer Betätigungsposition des
Bedienelements, in der das Bedienelement ausgehend von der Ruheposition oder ausgehend
von der Kontaktposition in eine Endposition des Bedienelements bewegt ist, mit der
Kontaktfläche des Betätigungselements einen Winkel ein, der kleiner ist als 90° und
größer ist als 70°, insbesondere einen Winkel mit einem Wert von 80°. In der Endposition
des Bedienelements liegt vorzugsweise die Betätigungsfläche an der Kontaktfläche an,
wobei das Betätigungselement entlang der Bewegungsachse des Betätigungselements maximal
mittels des Bedienelements bewegt ist. Das Bedienelement weist bevorzugt ausgehend
von der Ruheposition in die Endposition einen maximalen Bewegungswinkel von 90° auf.
Das Bedienelement überstreicht den maximalen Leerhubwinkel bevorzugt bei einer Bewegung
ausgehend von der Ruheposition in die Kontaktposition. In der Ruheposition liegt das
Bedienelement vorzugsweise mit einem Anschlagbereich an einem Getriebegehäuse der
tragbaren Werkzeugmaschine an. Der Anschlagbereich des Bedienelements ist bevorzugt
an einer Seite des Bedienelements angeordnet, die dem Exzenterabschnitt abgewandt
ist. Mittels der erfindungsgemä-ßen Ausgestaltung der Schnellspannvorrichtung kann
vorteilhaft ein hoher Bedienkomfort realisiert werden. Es kann vorteilhaft infolge
einer Bewegung des zumindest einen Krafteinleitungspunkts auf der Kontaktfläche eine
Änderung eines Hebelarms zu einer Bewegung des Betätigungselements in Abhängigkeit
von einer Bewegung des Bedienelements erreicht werden. Es kann vorteilhaft eine geringe
Betätigungskraft zu einer Betätigung des als Bedienhebel ausgebildeten Bedienelements
realisiert werden. Es kann vorteilhaft eine kompakte Ausgestaltung der Bedieneinheit
ermöglicht werden.
[0013] Zudem wird vorgeschlagen, dass der Krafteinleitungspunkt infolge einer Bewegung des
Bedienelements entlang einer Geraden auf der Kontaktfläche bewegbar ist. Bevorzugt
ist der Krafteinleitungspunkt infolge einer Bewegung des Bedienelements ausgehend
von der Kontaktposition des Bedienelements in die Endposition des Bedienelements entlang
einer Geraden auf der Kontaktfläche bewegbar. Vorzugsweise wird das Betätigungselements
infolge einer Bewegung des Bedienelements ausgehend von der Kontaktposition des Bedienelements
in die Endposition des Bedienelements translatorisch entlang der Bewegungsachse des
Betätigungselements bewegt, insbesondere zu einer Bewegung des Spannelements ausgehend
von der Spannposition des Spannelements in die Löseposition des Spannelements. Mittels
der erfindungsgemäßen Ausgestaltung der Schnellspannvorrichtung kann vorteilhaft ein
hoher Bedienkomfort realisiert werden. Es kann vorteilhaft infolge einer Bewegung
des zumindest einen Krafteinleitungspunkts auf der Kontaktfläche eine Änderung eines
Hebelarms zu einer Bewegung des Betätigungselements in Abhängigkeit von einer Bewegung
des Bedienelements erreicht werden. Es kann vorteilhaft eine geringe Betätigungskraft
zu einer Betätigung des als Bedienhebel ausgebildeten Bedienelements realisiert werden.
[0014] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass der Krafteinleitungspunkt infolge einer Bewegung
des Bedienelements zumindest im Wesentlichen über eine Maximalerstreckung der Kontaktfläche
entlang einer Geraden auf der Kontaktfläche bewegbar ist. Bevorzugt ist der Krafteinleitungspunkt
infolge einer Bewegung des Bedienelements ausgehend von der Kontaktposition des Bedienelements
in die Endposition des Bedienelements zumindest im Wesentlichen über eine Maximalerstreckung
der Kontaktfläche entlang einer Geraden auf der Kontaktfläche bewegbar. Bevorzugt
ist der Krafteinleitungspunkt infolge einer Bewegung des Bedienelements von einem
Rand der Kotaktfläche zu einem weiteren Rand der Kontaktfläche bewegbar, der dem Rand
der Kontaktfläche abgewandt ist. Vorzugsweise ist der Krafteinleitungspunkt innerhalb
einer Stirnfläche des Betätigungselements bewegbar. Die Stirnfläche des Betätigungselements,
die dem Bedienelement zugewandt ist, bildet vorzugsweise die Kontaktfläche des Betätigungselements.
Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung der Schnellspannvorrichtung kann vorteilhaft
ein hoher Bedienkomfort realisiert werden. Es kann vorteilhaft infolge einer Bewegung
des zumindest einen Krafteinleitungspunkts auf der Kontaktfläche eine Änderung eines
Hebelarms zu einer Bewegung des Betätigungselements in Abhängigkeit von einer Bewegung
des Bedienelements erreicht werden. Es kann vorteilhaft eine geringe Betätigungskraft
zu einer Betätigung des als Bedienhebel ausgebildeten Bedienelements realisiert werden.
Es kann vorteilhaft eine vorteilhafte Kraftübertragung zwischen dem Bedienelement
und dem Betätigungselement realisiert werden.
[0015] Ferner wird vorgeschlagen, dass das Bedienelement schwenkbar gelagert ist und einen
minimalen Leerhubwinkel von mehr als 5° aufweist. Vorzugsweise weist das Bedienelement
einen maximalen Leerhubwinkel von weniger als 20°, insbesondere von 18°, auf. Unter
einem "Leerhubwinkel" soll insbesondere ein Winkel verstanden werden, den das Bedienelement
bei einer Bewegung ausgehend von der Ruheposition in die Kontaktposition überstreicht.
Bevorzugt ist das Bedienelement bei einer Bewegung ausgehend von der Ruheposition
in die Kontaktposition berührungsfrei zum Betätigungselement bewegbar. Mittels der
erfindungsgemäßen Ausgestaltung der Schnellspannvorrichtung kann vorteilhaft ein hoher
Bedienkomfort realisiert werden. Es kann vorteilhaft infolge einer Bewegung des zumindest
einen Krafteinleitungspunkts auf der Kontaktfläche eine Änderung eines Hebelarms zu
einer Bewegung des Betätigungselements in Abhängigkeit von einer Bewegung des Bedienelements
erreicht werden. Es kann vorteilhaft eine geringe Betätigungskraft zu einer Betätigung
des als Bedienhebel ausgebildeten Bedienelements realisiert werden. Es kann vorteilhaft
eine komfortable Bewegung des Bedienelements ausgehend von der Ruheposition in die
Kontaktposition ermöglicht werden, die mit einer Einwirkung einer geringen Bedienerkraft
erreichbar ist.
[0016] Zudem wird vorgeschlagen, dass das Bedienelement zumindest eine Anschlagfläche aufweist,
die eine maximale Bewegung, insbesondere einen maximalen Hubwinkel, des Bedienelements
begrenzt und angrenzend an die Betätigungsfläche am Bedienelement angeordnet ist.
Die Anschlagfläche ist vorzugsweise dazu vorgesehen, mittels eines Zusammenwirkens
mit einem am Getriebegehäuse der tragbaren Werkzeugmaschinen angeordneten Anschlagelement
der Bedieneinheit eine maximale Bewegung des Bedienelements zu begrenzen. Bevorzugt
bildet die Betätigungsfläche des Bedienelements zumindest teilweise die Anschlagfläche
des Bedienelements. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung der Schnellspannvorrichtung
kann vorteilhaft ein hoher Bedienkomfort realisiert werden. Es kann vorteilhaft infolge
einer Bewegung des zumindest einen Krafteinleitungspunkts auf der Kontaktfläche eine
Änderung eines Hebelarms zu einer Bewegung des Betätigungselements in Abhängigkeit
von einer Bewegung des Bedienelements erreicht werden. Es kann konstruktiv einfach
eine maximale Bewegung des Bedienelements begrenzt werden.
[0017] Erfindungsgemäß weist das Bedienelement eine Bewegungsachse, insbesondere eine Schwenkachse,
und zumindest zwei Bedienflächen auf, die entlang einer zumindest im Wesentlichen
senkrecht zur Bewegungsachse des Bedienelements verlaufenden Richtung an sich abgewandten
Seiten des Bedienelements angeordnet sind. Erfindungsgemäß ist zumindest eine der
zumindest zwei Bedienflächen dazu vorgesehen, eine Bewegung des Bedienelements ausgehend
von der Ruheposition in die Kontaktposition hervorzurufen, insbesondere infolge einer
Einwirkung einer Druckkraft eines Bedieners auf die zumindest eine der zumindest zwei
Bedienflächen. Bevorzugt ist zumindest eine der zumindest zwei Bedienflächen dazu
vorgesehen, eine Bewegung des Bedienelements ausgehend von der Kontaktposition in
die Endposition hervorzurufen, insbesondere infolge einer Einwirkung einer Zugkraft
eines Bedieners auf die zumindest eine der zumindest zwei Bedienflächen. Mittels der
erfindungsgemä-ßen Ausgestaltung der Schnellspannvorrichtung kann vorteilhaft ein
hoher Bedienkomfort realisiert werden. Es kann vorteilhaft infolge einer Bewegung
des zumindest einen Krafteinleitungspunkts auf der Kontaktfläche eine Änderung eines
Hebelarms zu einer Bewegung des Betätigungselements in Abhängigkeit von einer Bewegung
des Bedienelements erreicht werden. Es kann vorteilhaft eine komfortable Betätigung
des als Bedienhebel ausgebildeten Bedienelements realisiert werden.
[0018] Ferner wird eine tragbare Werkzeugmaschine, insbesondere eine Winkelschleifmaschine,
mit einer erfindungsgemäßen Schnellspannvorrichtung vorgeschlagen. Unter einer "tragbaren
Werkzeugmaschine" soll hier insbesondere eine Werkzeugmaschine zu einer Bearbeitung
von Werkstücken verstanden werden, die von einem Bediener transportmaschinenlos transportiert
werden kann. Die tragbare Werkzeugmaschine weist insbesondere eine Masse auf, die
kleiner ist als 40 kg, bevorzugt kleiner ist als 10 kg und besonders bevorzugt kleiner
ist als 5 kg. Besonders bevorzugt ist die tragbare Werkzeugmaschine als Winkelschleifmaschine
ausgebildet. Es ist jedoch auch denkbar, dass die tragbare Werkzeugmaschine eine andere,
einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltung aufweist, wie beispielsweise
eine Ausgestaltung als Kreissägemaschine, als Schleifmaschine o. dgl. Die tragbare
Werkzeugmaschine umfasst vorzugsweise eine rotierend antreibbare Abtriebswelle. Vorzugsweise
ist die Schnellspannvorrichtung an der Abtriebswelle angeordnet. Bevorzugt ist die
Schnellspannvorrichtung zumindest teilweise in der Abtriebswelle angeordnet. Vorzugsweise
ist die Abtriebswelle als Hohlwelle ausgebildet. Insbesondere bildet die tragbare
Werkzeugmaschine zusammen mit einer Einsatzwerkzeugeinheit, die mittels der Schnellspannvorrichtung
an der Abtriebswelle fixierbar ist, ein Werkzeugmaschinensystem. Mittels der erfindungsgemäßen
Ausgestaltung der tragbaren Werkzeugmaschine kann vorteilhaft ein hoher Bedienkomfort
realisiert werden. Es kann vorteilhaft infolge einer Bewegung des zumindest einen
Krafteinleitungspunkts auf der Kontaktfläche eine Änderung eines Hebelarms zu einer
Bewegung des Betätigungselements in Abhängigkeit von einer Bewegung des Bedienelements
erreicht werden. Es kann vorteilhaft eine geringe Betätigungskraft zu einer Betätigung
des als Bedienhebel ausgebildeten Bedienelements realisiert werden.
[0019] Zudem wird vorgeschlagen, dass die tragbare Werkzeugmaschine zumindest ein Getriebegehäuse
umfasst, an dem das Bedienelement beweglich gelagert ist und im Nahbereich von zumindest
einer Lüftungsöffnung des Getriebegehäuses angeordnet ist, wobei das Bedienelement
zumindest in einem unbetätigten Zustand zumindest im Wesentlichen lüftungsöffnungsüberdeckungsfrei
an dem Getriebegehäuse angeordnet ist. Bevorzugt ist das Bedienelement zumindest in
der Ruheposition des Bedienelements lüftungsöffnungsüberdeckungsfrei an dem Getriebegehäuse
angeordnet. Unter einem "Nahbereich" soll insbesondere ein Bereich verstanden werden,
der einen maximalen Abstand relativ zu einem Element und/oder zu einer Einheit aufweist,
der insbesondere kleiner ist als 100 mm, bevorzugt kleiner ist als 50 mm und besonders
bevorzugt kleiner ist als 20 mm. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung der tragbaren
Werkzeugmaschine kann vorteilhaft ein hoher Bedienkomfort realisiert werden. Es kann
vorteilhaft eine kompakte Anordnung der Bedieneinheit an der tragbaren Werkzeugmaschine
realisiert werden.
[0020] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße tragbare Werkzeugmaschine mit einer erfindungsgemäßen Schnellspannvorrichtung
in einer schematischen Darstellung,
- Fig. 2
- eine Schnittansicht der erfindungsgemäßen tragbaren Werkzeugmaschine und der erfindungsgemäßen
Schnellspannvorrichtung in einer schematischen Darstellung,
- Fig. 3
- eine Detailansicht einer Bedieneinheit der erfindungsgemäßen Schnellspannvorrichtung,
wobei ein Bedienelement in einer Kontaktposition des Bedienelements angeordnet ist,
in einer schematischen Darstellung,
- Fig. 4
- eine Detailansicht der Bedieneinheit der erfindungsgemäßen Schnellspannvorrichtung,
wobei das Bedienelement in einer Endposition des Bedienelements angeordnet ist, in
einer schematischen Darstellung,
- Fig. 5
- eine Detailansicht des Bedienelements, das mittels einer Federkraft eines Federelements
vorgespannt an einem Getriebegehäuse der erfindungsgemäßen tragbaren Werkzeugmaschine
angeordnet ist in einer schematischen Darstellung,
- Fig. 6
- eine Explosionsdarstellung des Bedienelements in einer schematischen Darstellung und
- Fig. 7
- ein Kraftdiagramm einer Bedienelementkraft des Bedienelements in einer schematischen
Darstellung.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0021] Figur 1 zeigt eine als Winkelschleifmaschine ausgebildete tragbare Werkzeugmaschine
14 mit einer Schnellspannvorrichtung 10. Es ist jedoch auch denkbar, dass die tragbare
Werkzeugmaschine 14 eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltung
aufweist, wie beispielsweise eine Ausgestaltung als Kreissägemaschine, als Schleifmaschine
o. dgl. Die tragbare Werkzeugmaschine 14 umfasst ein Getriebegehäuse 54 zu einer Aufnahme
und/oder Lagerung einer Getriebeeinheit 58 der tragbaren Werkzeugmaschine 14. Das
Getriebegehäuse 54 ist vorzugsweise aus einem metallischen Werkstoff gebildet. Es
ist jedoch auch denkbar, dass das Getriebegehäuse 54 aus einem anderen, einem Fachmann
als sinnvoll erscheinenden Werkstoff gebildet ist, wie beispielsweise aus Kunststoff
o. dgl. Die Getriebeeinheit 58 ist vorzugsweise als Winkelgetriebe ausgebildet. Die
Getriebeeinheit 58 umfasst insbesondere eine rotierend antreibbare Abtriebswelle 12,
an der eine Einsatzwerkzeugeinheit 18 fixierbar ist, insbesondere mittels der Schnellspannvorrichtung
10. Die Abtriebswelle 12 ist vorzugsweise als Hohlspindel ausgebildet, in der die
Schnellspannvorrichtung 10 zumindest teilweise angeordnet ist (Figur 2). An dem Getriebegehäuse
54 ist auf eine, einem Fachmann bereits bekannte Art und Weise eine hier nicht näher
dargestellte Schutzhaubeneinheit anordenbar. An dem Getriebegehäuse 54 ist auf eine,
einem Fachmann bereits bekannte Art und Weise ein hier nicht näher dargestellter Zusatzhandgriff
anordenbar. Die tragbare Werkzeugmaschine 14 umfasst ein Motorgehäuse 60 zu einer
Aufnahme und/oder Lagerung einer Antriebseinheit 62 der tragbaren Werkzeugmaschine
14. Die Antriebseinheit 62 ist vorzugsweise auf eine, einem Fachmann bereits bekannte
Art und Weise dazu vorgesehen, mittels eines Zusammenwirkens mit der Getriebeeinheit
58 die Abtriebswelle 12 rotierend um eine Rotationsachse 64 der Abtriebswelle 12 anzutreiben.
Die Rotationsachse 64 der Abtriebswelle 12 verläuft zumindest im Wesentlichen senkrecht
zu einer Antriebsachse 66 der Antriebseinheit 62. Die Antriebseinheit 62 ist vorzugsweise
als Elektromotoreinheit ausgebildet. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Antriebseinheit
62 eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltung aufweist, wie
beispielsweise eine Ausgestaltung als Verbrennungsantriebseinheit, als Hybridantriebseinheit,
als Pneumatikantriebseinheit o. dgl.
[0022] Figur 2 zeigt eine Schnittansicht der tragbaren Werkzeugmaschine 14, insbesondere
im Bereich des Getriebegehäuses 54, und der Schnellspannvorrichtung 10. Die Schnellspannvorrichtung
10 für die zumindest die rotierend antreibbare Abtriebswelle 12 aufweisende tragbare
Werkzeugmaschine 14 umfasst zumindest eine Spanneinheit 16, die zu einer werkzeuglosen
Fixierung der Einsatzwerkzeugeinheit 18 an der Abtriebswelle 12 zumindest ein beweglich
gelagertes Spannelement 20, 22 zu einer Spannkrafteinwirkung auf die Einsatzwerkzeugeinheit
18 in einer Spannposition des Spannelements 20, 22 aufweist. Ferner umfasst die Schnellspannvorrichtung
10 zumindest eine Bedieneinheit 24 zumindest zu einer Bewegung des Spannelements 20,
22 in eine Löseposition des Spannelements 20, 22, die zumindest ein beweglich gelagertes
Bedienelement 26, insbesondere einen beweglich gelagerten Bedienhebel, aufweist. Die
Spanneinheit 16 umfasst zumindest zwei beweglich gelagerte Spannelemente 20, 22. Es
ist jedoch auch denkbar, dass die Spanneinheit 16 eine von zwei abweichende Anzahl
an Spannelementen 20, 22 umfasst. Die zumindest zwei Spannelemente 20, 22 weisen eine
zumindest im Wesentlichen analoge Ausgestaltung auf, so dass Merkmale, die zu einem
der Spannelemente 20, 22 offenbart werden, als ebenso für das weitere Spannelement
20, 22 als offenbart anzusehen sind. Die zumindest zwei Spannelemente 20, 22 sind
schwenkbar gelagert. Eine Schwenkachse 68 des Spannelements 20, 22, insbesondere der
zumindest zwei Spannelemente 20, 22, verläuft zumindest im Wesentlichen senkrecht
zur Rotationsachse 64 der Abtriebswelle 12. Die zumindest zwei Spannelemente 20, 22
sind dazu vorgesehen, die Einsatzwerkzeugeinheit 18 in einem an der Spanneinheit 16
und/oder der Abtriebswelle 12 angeordneten Zustand axial an der Abtriebswelle 12 zu
fixieren, insbesondere in der Spannposition der zumindest zwei Spannelemente 20, 22.
Die zumindest zwei Spannelemente 20, 22 sind drehfest mit der Abtriebswelle 12 verbunden.
Die zumindest zwei Spannelemente 20, 22 sind zusammen mit der Abtriebswelle 12 rotierend
um die Rotationsachse 64 antreibbar.
[0023] Die Spanneinheit 16 umfasst zu einer Drehmomentübertragung auf die Einsatzwerkzeugeinheit
18 zumindest ein Drehmitnahmeelement 70. Das Drehmitnahmeelement 70 greift in einem
an der Spanneinheit 16 und/oder der Abtriebswelle 12 angeordneten Zustand der Einsatzwerkzeugeinheit
18 in eine Aufnahmeausnehmung (hier nicht näher dargestellt) der Einsatzwerkzeugeinheit
18 ein und liegt zu einer Drehmomentübertragung an zumindest einem die Aufnahmeausnehmung
begrenzenden Rand der Einsatzwerkzeugeinheit 18 an. Eine Drehmomentübertragung zwischen
der Abtriebswelle 12 und der an der Spanneinheit 16 und/oder der Abtriebswelle 12
angeordneten Einsatzwerkzeugeinheit 18 erfolgt vorzugsweise auf eine, einem Fachmann
bereits bekannte Art und Weise mittels einer formschlüssigen Verbindung zwischen dem
Drehmitnahmeelement 70 und der Einsatzwerkzeugeinheit 18. Das Drehmitnahmeelement
70 ist drehfest an der Abtriebswelle 12 angeordnet. Das Drehmitnahmeelement 70 ist
zusammen mit der Abtriebswelle 12 rotierend um die Rotationsachse 64 antreibbar.
[0024] Die Bedieneinheit 24 ist vorzugsweise dazu vorgesehen, das Spannelement 20, 22, insbesondere
die zumindest zwei Spannelemente 20, 22, zumindest in die Löseposition zu bewegen,
in der die Einsatzwerkzeugeinheit 18 von der Spanneinheit 16 und/oder der Abtriebswelle
12 abnehmbar ist. Alternativ oder zusätzlich ist es denkbar, dass die Bedieneinheit
24 dazu vorgesehen ist, das Spannelement 20, 22, insbesondere die zumindest zwei Spannelemente
20, 22, zumindest in die Spannposition zu bewegen, in der die Einsatzwerkzeugeinheit
18 mittels der Spanneinheit 16 an der Abtriebswelle 12 fixierbar ist. Die Bedieneinheit
24 umfasst vorzugweise zumindest das Bedienelement 26, das von einem Bediener betätigbar
ist. Das Bedienelement 26 ist als Bedienhebel ausgebildet. Das Bedienelement 26 umfasst
eine Bewegungsachse 36, insbesondere eine Schwenkachse, die quer, insbesondere zumindest
im Wesentlichen senkrecht, zur Rotationsachse 64 der Abtriebswelle 12 verläuft. Das
Bedienelement 26 ist vorzugsweise um die Bewegungsachse 36, insbesondere Schwenkachse,
des Bedienelements 26 schwenkbar gelagert. Das Bedienelement 26 ist von einer Drehbewegung
der Abtriebswelle 12 entkoppelt. Das Bedienelement 26 ist beweglich am Getriebegehäuse
54 gelagert und im Nahbereich von zumindest einer Lüftungsöffnung 56 des Getriebegehäuses
54 angeordnet, wobei das Bedienelement 26 zumindest in einem unbetätigten Zustand,
insbesondere in einer Ruheposition des Bedienelements 26, zumindest im Wesentlichen
lüftungsöffnungsüberdeckungsfrei an dem Getriebegehäuse 54 angeordnet ist. Das Bedienelement
26 ist teilweise in eine Ausnehmung 76 des Getriebegehäuses 54 hinein bewegbar. Ein
Betätigungselement 34 der Bedieneinheit 24, das mittels des Bedienelements 26 betätigbar
und/oder bewegbar ist, erstreckt sich zumindest teilweise in die Ausnehmung 76 hinein.
Zu einer Reinigung der Ausnehmung 76 ist es denkbar, dass Schmutz infolge einer Bewegung
des Bedienelements 26 um eine Bewegungsachse 36 des Bedienelements 26 mittels eines
Exzenterabschnitts 72 des Bedienelements 26 zumindest teilweise aus der Ausnehmung
76 hinaus förderbar ist. Es ist denkbar, dass das Bedienelement 26 zumindest ein Bürstenelement
aufweist, das am Exzenterabschnitt 72 angeordnet sind und dazu vorgesehen ist, die
Ausnehmung 76 infolge einer Bewegung des Bedienelements 26 auszukehren. Es ist auch
denkbar, dass die zumindest eine Lüftungsöffnung 56 derart am Getriebegehäuse 54 angeordnet
ist, dass ein aus der Lüftungsöffnung 56 austretender Luftstrom zu einer Reinigung
der Ausnehmung 76 nutzbar ist.
[0025] Das Spannelement 20, 22, insbesondere die Spannelemente 20, 22, ist/sind beweglich,
insbesondere schwenkbar an der Abtriebswelle 12, insbesondere in der Abtriebswelle
12, gelagert. Die Schwenkachse 68 des Spannelements 20, 22, insbesondere der Spannelemente
20, 22, verläuft vorzugsweise zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Spannachse 78
der Spanneinheit 16a. Das Spannelement 20, 22, insbesondere die Spannelemente 20,
22, weist/weisen zumindest ein Bewegungskulissenelement auf, das dazu vorgesehen ist,
mit einem Kulisseneingriffselement der Spanneinheit 16 zusammenzuwirken. Das Kulisseneingriffselement
ist an einem Übertragungselement 100 der Spanneinheit 16 fixiert. Das Kulisseneingriffselement
ist als Bolzen ausgebildet, der an dem Übertragungselement 100 fixiert ist, insbesondere
zwischen zwei Gabelenden des Übertragungselements 100. Infolge eines Zusammenwirkens
des Kulisseneingriffselements und des Bewegungskulissenelements ist/sind das Spannelement
20, 22, insbesondere die Spannelemente 20, 22, ausgehend von der Spannposition in
die Löseposition bewegbar oder von der Löseposition in die Spannposition bewegbar.
Das Spannelement 20, 22, insbesondere die Spannelemente 20, 22, ist/sind insbesondere
mittels einer Einwirkung einer Federkraft eines Spannfederelements 102 der Spanneinheit
16 auf das Übertragungselement 100 ausgehend von der Löseposition in die Spannposition
bewegbar. Das Spannelement 20, 22, insbesondere die Spannelemente 20, 22, ist/sind
selbsttätig, insbesondere nach Wegnahme einer Einwirkung einer Bedienerkraft über
die Bedieneinheit 24, infolge einer Einwirkung einer Federkraft des Spannfederelements
102 in die Spannposition bewegbar.
[0026] Die Schnellspannvorrichtung 10 umfasst zumindest eine Entkopplungseinheit 86, die
dazu vorgesehen ist, die Bedieneinheit 24 in Abhängigkeit von einer Drehzahl der Abtriebswelle
12 von der Spanneinheit 16 zu entkoppeln. Die Entkopplungseinheit 86 ist derart ausgebildet,
dass in Abhängigkeit von einer Drehzahl der Abtriebswelle 12 eine Relativbewegung
zwischen zumindest einem Entkopplungselement 94 der Entkopplungseinheit 86 und zumindest
dem Betätigungselement 34 der Bedieneinheit 24 zu einer Entkopplung der Bedieneinheit
24 von der Spanneinheit 16 erfolgt. Die Entkopplungseinheit 86 umfasst zumindest das
beweglich gelagerte Entkopplungselement 94, das in Abhängigkeit von einer Drehzahl
der Abtriebswelle 12 in eine Entkopplungsposition überführbar ist, in der die Bedieneinheit
24 von der Spanneinheit 16 entkoppelt ist. Die Entkopplungseinheit 86 ist vorzugsweise
als Reibungsentkopplungseinheit ausgebildet. Die Entkopplungseinheit 86 weist zumindest
das beweglich gelagerte Entkopplungselement 94 auf, das infolge einer Reibkraft zwischen
dem Entkopplungselement 94 und dem Betätigungselement 34 der Bedieneinheit 24 relativ
zur Abtriebswelle 12 bewegbar ist. Die Entkopplungseinheit 86 weist zumindest das
beweglich gelagerte Entkopplungselement 94 auf, das entlang der und/oder um die Rotationsachse
64 der Abtriebswelle 12 in der Abtriebswelle 12 beweglich gelagert ist. Die Entkopplungseinheit
86 umfasst zumindest das beweglich gelagerte Entkopplungselement 94 und zumindest
ein Entkopplungsfederelement 96, das das Entkopplungselement 94 mit einer Federkraft
in Richtung der Bedieneinheit 24 beaufschlagt. Die Entkopplungseinheit 86 weist zumindest
das beweglich gelagerte Entkopplungselement 94 und zumindest ein Kulissenelement 98
zu einer Führung des Entkopplungselements 94 bei einer Relativbewegung des Entkopplungselements
94 relativ zur Abtriebswelle 12 auf.
[0027] Das Entkopplungselement 94 ist mittels einer kraftschlüssigen Verbindung mit dem
Betätigungselement 34 in Kontakt bringbar oder das Entkopplungselement 94 steht mittels
einer kraftschlüssigen Verbindung mit dem Betätigungselement 34 in Kontakt. Das Entkopplungselement
94 ist vorzugsweise translatorisch entlang der Rotationsachse 64 beweglich gelagert,
insbesondere in der Abtriebswelle 12 oder in dem Übertragungselement 100 der Spanneinheit
16. Das Entkopplungselement 94 umfasst insbesondere einen konischen Verbindungsbereich,
der zumindest teilweise in eine Ausnehmung des Betätigungselements 34 eingreift. Eine
Reibwirkung zwischen dem Betätigungselement 34 und dem Entkopplungselement 94 ist
insbesondere abhängig von einer Ausgestaltung des konischen Verbindungsbereichs und
einer Federkraft des Entkopplungsfederelements 96. Das Entkopplungsfederelement 96
ist dazu vorgesehen, das Entkopplungselement 94 mit einer Federkraft in Richtung des
Betätigungselements 34 zu beaufschlagen. Das Entkopplungsfederelement 96 ist in dem
Übertragungselement 100 der Spanneinheit 16 angeordnet. Das Übertragungselement 100
ist als Spanngabel ausgebildet. Das Übertragungselement 100 ist drehfest mit der Abtriebswelle
12 verbunden. Das Übertragungselement 100 ist entlang einer Spannachse 78 der Spanneinheit
16 translatorisch bewegbar. Das Übertragungselement 100 ist in der Abtriebswelle 12
beweglich gelagert. Das Übertragungselement 100 ist zumindest mittels des Spannfederelements
102 der Spanneinheit 16 entlang der Spannachse 78, insbesondere in Richtung der Bedieneinheit
24, mit einer Federkraft beaufschlagbar.
[0028] Die Entkopplungseinheit 86 weist zumindest ein Verbindungselement 104 auf, das dazu
vorgesehen ist, das Entkopplungselement 94 und das Übertragungselement 100 bewegungstechnisch
miteinander zu verbinden, insbesondere zumindest in einem Zustand der Abtriebswelle
12 mit einer geringen Drehzahl oder in einem Stillstand der Abtriebswelle 12. Das
Verbindungselement 104 ist als Bolzen ausgebildet. Das Verbindungselement 104 ist
am Entkopplungselement 94 angeordnet, insbesondere fixiert. Das Verbindungselement
104 ist zusammen mit dem Entkopplungselement 94 bewegbar. Das Verbindungselement 104
erstreckt sich in das Kulissenelement 98 der Entkopplungseinheit 86 (Figur 2). Das
Kulissenelement 98 ist als Kulissenführungsbahn ausgebildet. Das Kulissenelement 98
ist am Übertragungselement 100 angeordnet, insbesondere einteilig mit dem Übertragungselement
100 ausgebildet. Bei einer Rotationsbewegung der Abtriebswelle 12 ist das Entkopplungselement
94 und das Verbindungselement 104 infolge einer Bremsung durch eine Betätigung des
Betätigungselements 34 relativ zum Übertragungselement 100 drehbar, wobei das Verbindungselement
104 derart in dem als Kulissenführungsbahn ausgebildeten Kulissenelement 98 bewegbar
ist, dass das Entkopplungselement 94 gegen eine Federkraft des Entkopplungsfederelements
96 in eine Führungsausnehmung 106 des Übertragungselements 100 bewegbar ist. Eine
Betätigung des Bedienelements 26 während einer Drehbewegung der Abtriebswelle 12 ist
in eine Bewegung des Betätigungselements 34 und des Entkopplungselements 94 relativ
zum Übertragungselement 100 überführbar. Eine Bewegung des Übertragungselements 100
infolge einer Einwirkung einer Bedienerkraft mittels der Bedieneinheit 24 zu einer
Überführung des Spannelements 20, 22, insbesondere der Spannelemente 20, 22, ausgehend
von der Spannposition in die Löseposition während einer Drehbewegung der Abtriebswelle
12 ist weitestgehend unterbindbar. Bei einer geringen Drehzahl der Abtriebswelle 12
oder bei einem Stillstand der Abtriebswelle 12 ist eine von dem Betätigungselement
34 auf das Entkopplungselement 94 wirkende Axialkraft mittels eines Zusammenwirkens
des Verbindungselements 104 und dem als Kulissenführungsbahn ausgebildeten Kulissenelement
98 auf das Übertragungselement 100 übertragbar. Das Übertragungselement 100 ist mittels
der Bedieneinheit 24 gegen eine Federkraft des Spannfederelements 102 bewegbar. Das
Übertragungselement 100 ist dazu vorgesehen, das Spannelement 20, 22, insbesondere
die Spannelemente 20, 22, ausgehend von der Spannposition in die Löseposition zu bewegen.
[0029] Das Bedienelement 26 umfasst den Exzenterabschnitt 72 zu einer Betätigung des Betätigungselements
34 der Bedieneinheit 24. Das Betätigungselement 34 ist translatorisch beweglich entlang
der Rotationsachse 64 gelagert, insbesondere in der Abtriebswelle 12 und/oder im Getriebegehäuse
54. Das Betätigungselement 34 ist gegen eine Verdrehung relativ zum Getriebegehäuse
54 im Getriebegehäuse 54 fixiert, insbesondere infolge zumindest einer seitlichen
Abflachung des Betätigungselements 34, die eine axiale Bewegung ermöglicht und eine
rotatorische Bewegung unterbindet. Vorzugsweise weist das Betätigungselement 34 an
zwei sich abgewandten Seiten des Betätigungselements 34 jeweils zumindest eine Abflachung
auf. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Betätigungselement 34 eine andere, einem
Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltung aufweist, wie beispielsweise einen
polygonalen Querschnitt, eine Verzahnung o. dgl., die dazu vorgesehen ist, das Betätigungselement
34 gegen eine Verdrehung relativ zum Getriebegehäuse 54 zu sichern. Im Bereich des
Betätigungselements 34 ist vorzugsweise ein Dichtungselement 74, wie beispielsweise
eine Gummidichtung o. dgl., angeordnet, um insbesondere ein Eindringen von Schmutz
in das Getriebegehäuse 54 und/oder in die Spanneinheit 16 zumindest weitestgehend
zu vermeiden. Das Dichtungselement 74 liegt vorzugsweise an dem Betätigungselement
34 an. Das Betätigungselement 34 ist insbesondere relativ zum Dichtungselement 74
beweglich gelagert. Das Betätigungselement 34 gleitet bei einer Bewegung relativ zum
Dichtungselement 74 an zumindest einer Dichtfläche des Dichtungselements 74.
[0030] Das Bedienelement 26 weist zu einer Bewegung des Spannelements 20, 22, insbesondere
der Spannelemente 20, 22, in die Löseposition zumindest eine Betätigungsfläche 28
auf, die derart angeordnet ist, dass zumindest ein Krafteinleitungspunkt 30 des Bedienelements
26 bei einem Zusammenwirken mit einer Kontaktfläche 32 eines beweglich gelagerten
Betätigungselements 34 der Bedieneinheit 24 in Abhängigkeit von einer Bewegung des
Bedienelements 26 auf der Kontaktfläche 32 bewegbar ist (vgl. Figuren 3 und 4). Die
Betätigungsfläche 28 des Bedienelements 26 ist bevorzugt an dem Exzenterabschnitt
72 des Bedienelements 26 angeordnet. Vorzugsweise erfolgt bei einem Zusammenwirken
der Betätigungsfläche 28 des Bedienelements 26 und der Kontaktfläche 32 des Betätigungselements
34 ein Linienkontakt zwischen der Betätigungsfläche 28 des Bedienelements 26 und der
Kontaktfläche 32 des Betätigungselements 34. Der zumindest eine Krafteinleitungspunkt
30 des Bedienelements 26 ist vorzugsweise auf einer Kontaktlinie der Betätigungsfläche
28 des Bedienelements 26 angeordnet. Bevorzugt erfolgt bei einem Zusammenwirken der
Betätigungsfläche 28 des Bedienelements 26 und der Kontaktfläche 32 des Betätigungselements
34 ein Linienkontakt zwischen der Betätigungsfläche 28 des Bedienelements 26 und der
Kontaktfläche 32 des Betätigungselements 34 entlang der Kontaktlinie der Betätigungsfläche
28 des Bedienelements 26. Es ist jedoch auch denkbar, dass bei einem Zusammenwirken
der Betätigungsfläche 28 des Bedienelements 26 und der Kontaktfläche 32 des Betätigungselements
34 ein punktförmiger Kontakt erfolgt, wobei der punktförmige Kontakt an dem zumindest
einen Krafteinleitungspunkt 30 des Bedienelements 26 erfolgt. Vorzugsweise wird der
zumindest eine Krafteinleitungspunkt 30 des Bedienelements 26 von einem Berührungspunkt
der Betätigungsfläche 28 des Bedienelements 26 gebildet, der dazu vorgesehen ist,
bei einem Zusammenwirken der Betätigungsfläche 28 des Bedienelements 26 und der Kontaktfläche
32 des Betätigungselements 34 an der Kontaktfläche 32 des Betätigungselements 34 anzuliegen
(Figuren 3 und 4).
[0031] Das Bedienelement 26 weist die Bewegungsachse 36, insbesondere eine Schwenkachse,
auf, die relativ zu einer Bewegungsachse 38 des Betätigungselements 34 versetzt, insbesondere
windschief, angeordnet ist. Die Bewegungsachse 38 des Betätigungselements 34 verläuft
vorzugsweise zumindest im Wesentlichen parallel, insbesondere koaxial, zu einer Spannachse
78 der Spanneinheit 16 und/oder zur Rotationsachse 64 der Abtriebswelle 12. Die Spannachse
78 verläuft bevorzugt zumindest im Wesentlichen parallel, insbesondere koaxial, zur
Rotationsachse 64 der Abtriebswelle 12. Das Bedienelement 26 weist die Bewegungsachse
36 auf, wobei eine durch die Bewegungsachse 36 des Bedienelements 26 und den Krafteinleitungspunkt
30 verlaufende Gerade 40 mit der Kontaktfläche 32 des Betätigungselements 34 in Abhängigkeit
von einer Betätigungsposition und/oder Bewegungsposition des Bedienelements 26 in
einer zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Bewegungsachse 36 des Bedienelements
26 verlaufenden Ebene einen Winkel 42 aus einem Winkelbereich von 35° bis 85° einschließen
(vgl. Figuren 3 und 4). Vorzugsweise schließt die durch die Bewegungsachse 36 des
Bedienelements 26 und den Krafteinleitungspunkt 30 verlaufende Gerade 40 in einer
Betätigungsposition und/oder Bewegungsposition des Bedienelements 26, in der das Bedienelement
26 ausgehend von einer Ruheposition des Bedienelements 26 (Figur 2) in eine Kontaktposition
des Bedienelements 26 (Figur 3) bewegt ist, mit der Kontaktfläche 32 des Betätigungselements
34 einen Winkel 42 ein, der kleiner ist als 50° und größer ist als 35°, insbesondere
einen Winkel 42 mit einem Wert von 40° (Figur 3). In der Kontaktposition des Bedienelements
26 liegt vorzugsweise die Betätigungsfläche 28 an der Kontaktfläche 32 an, wobei das
Betätigungselement 34 entlang der Bewegungsachse 38 des Betätigungselements 34 durch
das Bedienelement 26 unbewegt ist. Bevorzugt schließt die durch die Bewegungsachse
36 des Bedienelements 26 und den Krafteinleitungspunkt 30 verlaufende Gerade 40 in
einer Betätigungsposition und/oder Bewegungsposition des Bedienelements 26, in der
das Bedienelement 26 ausgehend von der Ruheposition (Figuren 2 und 5) oder ausgehend
von der Kontaktposition (Figur 3) in eine Endposition des Bedienelements 26 bewegt
ist (Figur 4), mit der Kontaktfläche 32 des Betätigungselements 34 einen Winkel 42
ein, der kleiner ist als 90° und größer ist als 70°, insbesondere einen Winkel 42
mit einem Wert von 80°. In der Endposition des Bedienelements 26 liegt vorzugsweise
die Betätigungsfläche 28 an der Kontaktfläche 32 an, wobei das Betätigungselement
34 entlang der Bewegungsachse 38 des Betätigungselements 34 maximal mittels des Bedienelements
26 bewegt ist.
[0032] Der Krafteinleitungspunkt 30 ist infolge einer Bewegung des Bedienelements 26 entlang
einer Geraden auf der Kontaktfläche 32 bewegbar, insbesondere bei einer Bewegung des
Bedienelements 26 ausgehend von der Kontaktposition des Bedienelements 26 in die Endposition
des Bedienelements 26. Der Krafteinleitungspunkt 30 ist infolge einer Bewegung des
Bedienelements 26 zumindest im Wesentlichen über eine Maximalerstreckung 44 der Kontaktfläche
32 entlang einer Geraden auf der Kontaktfläche 32 bewegbar, insbesondere bei einer
Bewegung des Bedienelements 26 ausgehend von der Kontaktposition des Bedienelements
26 in die Endposition des Bedienelements 26. Das Bedienelement 26 ist schwenkbar gelagert
und weist einen minimalen Leerhubwinkel 46 von mehr als 5° auf. Vorzugsweise weist
das Bedienelement 26 einen maximalen Leerhubwinkel 46 von weniger als 20°, insbesondere
von 18°, auf. Der maximale Leerhubwinkel 46 ist ein Winkel, um den das Bedienelement
26 bei einer Schwenkbewegung des Bedienelements 26 ausgehend von der Ruheposition
(Figuren 2 und 5) in die Kontaktposition (Figur 3) bewegbar ist. Das Bedienelement
26 weist zumindest eine Anschlagfläche 48 auf, die eine maximale Bewegung, insbesondere
einen maximalen Hubwinkel, des Bedienelements 26 begrenzt und angrenzend an die Betätigungsfläche
28 am Bedienelement 26 angeordnet ist. Die Anschlagfläche 48 ist vorzugsweise dazu
vorgesehen, in der Endposition des Bedienelements 26 am Getriebegehäuse 54 anzuliegen,
um eine maximale Bewegung, insbesondere einen maximalen Hubwinkel, des Bedienelements
26 zu begrenzen. Das Bedienelement 26 weist die Bewegungsachse 36, insbesondere eine
Schwenkachse, und zumindest zwei Bedienflächen 50, 52 auf, die entlang einer zumindest
im Wesentlichen senkrecht zur Bewegungsachse 36 des Bedienelements 26 verlaufenden
Richtung an sich abgewandten Seiten des Bedienelements 26 angeordnet sind. Eine der
zumindest zwei Bedienflächen 50, 52 ist zu einer Einwirkung einer Bedienerkraft zu
einer Bewegung des Bedienelements 26 ausgehend von der Ruheposition (Figuren 2 und
5) in die Kontaktposition (Figur 3) vorgesehen, insbesondere infolge einer Einwirkung
einer Druckkraft eines Bedieners auf die eine der zumindest zwei Bedienflächen 50,
52. Eine der zumindest zwei Bedienflächen 50, 52 ist zu einer Einwirkung einer Bedienerkraft
zu einer Bewegung des Bedienelements 26 ausgehend von der Kontaktposition (Figur 3)
in die Endposition (Figur 4) vorgesehen, insbesondere infolge einer Einwirkung einer
Zugkraft eines Bedieners auf die eine der zumindest zwei Bedienflächen 50, 52.
[0033] Die Bedieneinheit 24 umfasst zumindest ein Federelement 80, das das Bedienelement
26 mit einer Federkraft in Richtung der Ruheposition (Figuren 2 und 5) des Bedienelements
26 beaufschlagt (Figuren 5 und 6). Das Federelement 80 ist vorzugsweise als Torsionsfeder,
insbesondere als Schenkelfeder, ausgebildet. Das Federelement 80 stützt sich mit einem
Ende am Bedienelement 26 ab und mit einem weiteren Ende stützt sich das Federelement
80 am Getriebegehäuse 54 ab (Figur 6). Das Federelement 80 ist dazu vorgesehen, das
Bedienelement 26 mit einer Federkraft um die Bewegungsachse 36 des Bedienelements
26 zu beaufschlagen. Das Federelement 80 ist vorzugsweise in einem Bereich einer Lagerausnehmung
82 des Bedienelements 26 angeordnet. Das Federelement 80 ist dazu vorgesehen, den
Exzenterabschnitt 72 des Bedienelements 26 an einem Grundkörper 84 des Bedienelements
26 bei einer Montage des Bedienelements 26 vorzufixieren. In einem am Getriebegehäuse
54 angeordneten Zustand des Bedienelements 26 und des Federelements 80 ist das Federelement
zu einer Rückstellung des Bedienelements 26 in die Ruheposition und/oder zu einem
Halten des Bedienelements 26 in der Ruheposition vorgesehen. Der Grundkörper 84 ist
vorzugsweise aus einem Kunststoff oder aus einem Elastomer gebildet. Der Exzenterabschnitt
72 ist vorzugsweise aus einem metallischen Werkstoff gebildet. Die Bedienflächen 50,
52 sind am Grundkörper 84 angeordnet. Zudem liegt der Grundkörper 84 in der Ruheposition
(Figuren 2 und 5) an dem Getriebegehäuse 54 an. Es kann vorteilhaft während eines
Betriebs der tragbaren Werkzeugmaschine 14 eine Dämpfung gegen Schwingungen des Bedienelements
26 ermöglicht werden.
[0034] Figur 7 zeigt ein Kraftdiagramm einer Bedienelementkraft des Bedienelements 26 im
Vergleich zu einer Federkraft des Spannfederelements 102 während einer Bewegung des
Bedienelements 26 um die Bewegungsachse 36 des Bedienelements 26. Das Kraftdiagramm
ist als Kraft-Weg(Winkel)-Diagramm ausgebildet, bei dem eine Kraft über einen Weg
aufgetragen ist. Ein oberer Graph 88 des Kraftdiagramms zeigt einen Verlauf einer
Bedienelementkraft des Bedienelements 26 bei einer Bewegung von der Ruheposition (Figuren
2 und 5) in die Endposition (Figur 4). Ein mittlerer Graph 90 zeigt einen Verlauf
einer Bedienelementkraft des Bedienelements 26 bei einer Bewegung von der Endposition
(Figur 4) in die Ruheposition (Figuren 2 und 5). Ein unterer Graph 92 zeigt einen
Federkraftverlauf des Spannfederelements 102 in Abhängigkeit von der Bewegung des
Bedienelements 26.
1. Schnellspannvorrichtung für eine zumindest eine rotierend antreibbare Abtriebswelle
(12) aufweisende tragbare Werkzeugmaschine, insbesondere Winkelschleifmaschine, mit
zumindest einer Spanneinheit (16), die zu einer werkzeuglosen Fixierung einer Einsatzwerkzeugeinheit
(18) an der Abtriebswelle (12) zumindest ein beweglich gelagertes Spannelement (20,
22) zu einer Spannkrafteinwirkung auf die Einsatzwerkzeugeinheit (18) in einer Spannposition
des Spannelements (20, 22) aufweist, und mit zumindest einer Bedieneinheit (24) zumindest
zu einer Bewegung des Spannelements (20, 22) in eine Löseposition, die zumindest ein
beweglich gelagertes Bedienelement (26), insbesondere einen beweglich gelagerten Bedienhebel,
aufweist, wobei das Bedienelement (26) zu einer Bewegung des Spannelements (20, 22) in die Löseposition
zumindest eine Betätigungsfläche (28) aufweist, die derart angeordnet ist, dass zumindest
ein Krafteinleitungspunkt (30) des Bedienelements (26) bei einem Zusammenwirken mit
einer Kontaktfläche (32) eines beweglich gelagerten Betätigungselements (34) der Bedieneinheit
(24) in Abhängigkeit von einer Bewegung des Bedienelements (26) auf der Kontaktfläche
(32) bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (26) eine Bewegungsachse (36), insbesondere eine Schwenkachse,
und zumindest zwei Bedienflächen (50, 52) aufweist, die entlang einer zumindest im
Wesentlichen senkrecht zur Bewegungsachse (36) des Bedienelements (26) verlaufenden
Richtung an sich abgewandten Seiten des Bedienelements (26) angeordnet sind und zumindest
eine der zumindest zwei Bedienflächen (50, 52) dazu vorgesehen sind, eine Bewegung
des Bedienelements (26) ausgehend von der Ruheposition in die Kontaktposition hervorzurufen,
insbesondere infolge einer Einwirkung einer Druckkraft eines Bedieners auf die zumindest
eine der zumindest zwei Bedienflächen (50, 52).
2. Schnellspannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (26) eine Bewegungsachse (36), insbesondere eine Schwenkachse,
aufweist, die relativ zu einer Bewegungsachse (38) des Betätigungselements (34) versetzt,
insbesondere windschief, angeordnet ist.
3. Schnellspannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (26) eine Bewegungsachse (36), insbesondere eine Schwenkachse,
aufweist, wobei eine durch die Bewegungsachse (36) des Bedienelements (26) und den
Krafteinleitungspunkt (30) verlaufende Gerade (40) mit der Kontaktfläche (32) des
Betätigungselements (34) in Abhängigkeit von einer Betätigungsposition des Bedienelements
(26) in einer zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Bewegungsachse (36) des Bedienelements
(26) verlaufenden Ebene einen Winkel (42) aus einem Winkelbereich von 35° bis 85°
einschließen.
4. Schnellspannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Krafteinleitungspunkt (30) infolge einer Bewegung des Bedienelements (26) entlang
einer Geraden auf der Kontaktfläche (32) bewegbar ist.
5. Schnellspannvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Krafteinleitungspunkt (30) infolge einer Bewegung des Bedienelements (26) zumindest
im Wesentlichen über eine Maximalerstreckung (44) der Kontaktfläche (32) entlang einer
Geraden auf der Kontaktfläche (32) bewegbar ist.
6. Schnellspannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (26) schwenkbar gelagert ist und einen minimalen Leerhubwinkel
(46) von mehr als 5° aufweist.
7. Schnellspannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (26) zumindest eine Anschlagfläche (48) aufweist, die eine maximale
Bewegung, insbesondere einen maximalen Hubwinkel, des Bedienelements (26) begrenzt
und angrenzend an die Betätigungsfläche (28) am Bedienelement (26) angeordnet ist.
8. Tragbare Werkzeugmaschine, insbesondere Winkelschleifmaschine, mit einer Schnellspannvorrichtung
nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
9. Tragbare Werkzeugmaschine nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch zumindest ein Getriebegehäuse (54), an dem das Bedienelement (26) beweglich gelagert
ist und im Nahbereich von zumindest einer Lüftungsöffnung (56) des Getriebegehäuses
(54) angeordnet ist, wobei das Bedienelement (26) zumindest in einem unbetätigten
Zustand zumindest im Wesentlichen lüftungsöffnungsüberdeckungsfrei an dem Getriebegehäuse
(54) angeordnet ist.
1. Quick-action clamping device for a portable power tool, in particular angle grinder,
which has at least one output shaft (12) which can be driven in rotation, having at
least one clamping unit (16) which, for tool-free fixing of an insert tool unit (18)
to the output shaft (12), has at least one movably mounted clamping element (20, 22)
for exertion of a clamping force on the insert tool unit (18) in a clamping position
of the clamping element (20, 22), and having at least one operator control unit (24)
at least for moving the clamping element (20, 22) into a release position, which operator
control unit has at least one movably mounted operator control element (26), in particular
a movably mounted operator control lever, wherein, for a movement of the clamping element (20, 22) into the release position, the operator
control element (26) has at least one actuating surface (28) which is arranged in
such a way that at least one force introduction point (30) of the operator control
element (26) during an interaction with a contact surface (32) of a movably mounted
actuating element (34) of the operator control unit (24) is movable on the contact
surface (32) in a manner dependent on a movement of the operator control element (26),
characterized in that the operator control element (26) has a movement axis (36), in particular a pivot
axis, and has at least two operator control surfaces (50, 52) which are arranged on
mutually averted sides of the operator control element (26) along a direction extending
at least substantially perpendicularly to the movement axis (36) of the operator control
element (26), and at least one of the at least two operator control surfaces (50,
52) is provided for causing a movement of the operator control element (26) from the
rest position into the contact position, in particular owing to a pressure force being
exerted by a user on the at least one of the at least two operator control surfaces
(50, 52) .
2. Quick-action clamping device according to Claim 1, characterized in that the operator control element (26) has a movement axis (36), in particular a pivot
axis, which is arranged so as to be offset, in particular skewed, relative to a movement
axis (38) of the actuating element (34).
3. Quick-action clamping device according to either of the preceding claims, characterized in that the operator control element (26) has a movement axis (36), in particular a pivot
axis, wherein a straight line (40) extending through the movement axis (36) of the
operator control element (26) and the force introduction point (30) includes, in a
plane extending at least substantially perpendicularly to the movement axis (36) of
the operator control element (26), an angle (42) in an angle range from 35° to 85°
with the contact surface (32) of the actuating element (34) in a manner dependent
on an actuation position of the operator control element (26) .
4. Quick-action clamping device according to one of the preceding claims, characterized in that the force introduction point (30) is movable along a straight line on the contact
surface (32) owing to a movement of the operator control element (26).
5. Quick-action clamping device according to Claim 4, characterized in that the force introduction point (30) is movable along a straight line on the contact
surface (32) at least substantially over a maximum extent (44) of the contact surface
(32) owing to a movement of the operator control element (26).
6. Quick-action clamping device according to one of the preceding claims, characterized in that the operator control element (26) is mounted in a pivotable manner and has a minimum
idle travel angle (46) of greater than 5°.
7. Quick-action clamping device according to one of the preceding claims, characterized in that the operator control element (26) has at least one stop surface (48) which limits
a maximum movement, in particular a maximum travel angle, of the operator control
element (26) and is arranged adjacent to the actuating surface (28) on the operator
control element (26).
8. Portable power tool, in particular angle grinder, having a quick-action clamping device
according to one of the preceding claims.
9. Portable power tool according to Claim 8, characterized by at least one gearing housing (54) on which the operator control element (26) is movably
mounted and is arranged in the vicinity of at least one ventilation opening (56) of
the gearing housing (54), wherein the operator control element (26), at least in a
non-actuated state, is arranged on the gearing housing (54) so as to at least substantially
not overlap the ventilation opening.
1. Dispositif de serrage rapide pour une machine-outil portable présentant au moins un
arbre de sortie (12) entraînable en rotation, notamment une meuleuse d'angle, avec
au moins une unité de serrage (16) qui, pour une fixation sans outil d'une unité d'outil
rapportée (18) sur l'arbre de sortie (12), présente au moins un élément de serrage
(20, 22) monté mobile pour une action de force de serrage sur l'unité d'outil rapportée
(18) dans une position de serrage de l'élément de serrage (20, 22), et avec au moins
une unité de commande (24) au moins pour un déplacement de l'élément de serrage (20,
22) dans une position de desserrage, qui présente au moins un élément de commande
(26) monté mobile, notamment un levier de commande monté mobile, l'élément de commande
(26) présentant au moins une surface d'actionnement (28) pour un déplacement de l'élément
de serrage (20, 22) dans la position de desserrage, qui est agencée de telle sorte
qu'au moins un point d'application de force (30) de l'élément de commande (26), lors
d'une coopération avec une surface de contact (32) d'un élément d'actionnement (34)
monté mobile de l'unité de commande (24), peut être déplacé en fonction d'un déplacement
de l'élément de commande (26) sur la surface de contact (32), caractérisé en ce que l'élément de commande (26) présente un axe de déplacement (36), notamment un axe
de pivotement, et au moins deux surfaces de commande (50, 52), qui sont agencées le
long d'une direction s'étendant au moins essentiellement perpendiculairement à l'axe
de déplacement (36) de l'élément de commande (26) sur des côtés opposés de l'élément
de commande (26) et au moins l'une des au moins deux surfaces de commande (50, 52)
est prévue pour provoquer un déplacement de l'élément de commande (26) à partir de
la position de repos vers la position de contact, notamment suite à une action d'une
force de pression d'un opérateur sur l'au moins une des au moins deux surfaces de
commande (50, 52).
2. Dispositif de serrage rapide selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de commande (26) présente un axe de déplacement (36), notamment un axe
de pivotement, qui est agencé en décalage, notamment de manière oblique, par rapport
à un axe de déplacement (38) de l'élément d'actionnement (34).
3. Dispositif de serrage rapide selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'élément de commande (26) présente un axe de déplacement (36), notamment un axe
de pivotement, une droite (40) passant par l'axe de déplacement (36) de l'élément
de commande (26) et le point d'application de force (30) formant avec la surface de
contact (32) de l'élément d'actionnement (34), en fonction d'une position d'actionnement
de l'élément de commande (26), dans un plan au moins essentiellement perpendiculaire
à l'axe de déplacement (36) de l'élément de commande (26), un angle (42) dans une
plage angulaire de 35° à 85°.
4. Dispositif de serrage rapide selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le point d'application de force (30) peut être déplacé le long d'une droite sur la
surface de contact (32) suite à un déplacement de l'élément de commande (26).
5. Dispositif de serrage rapide selon la revendication 4, caractérisé en ce que le point d'application de force (30) peut être déplacé le long d'une droite sur la
surface de contact (32) suite à un déplacement de l'élément de commande (26) au moins
essentiellement sur une étendue maximale (44) de la surface de contact (32).
6. Dispositif de serrage rapide selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'élément de commande (26) est monté pivotant et présente un angle de course à vide
minimal (46) de plus de 5°.
7. Dispositif de serrage rapide selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'élément de commande (26) présente au moins une surface de butée (48) qui limite
un déplacement maximal, notamment un angle de course maximal, de l'élément de commande
(26) et est agencée de manière adjacente à la surface d'actionnement (28) sur l'élément
de commande (26) .
8. Machine-outil portable, notamment meuleuse d'angle, avec un dispositif de serrage
rapide selon l'une quelconque des revendications précédentes.
9. Machine-outil portable selon la revendication 8, caractérisée par au moins un carter de transmission (54) sur lequel l'élément de commande (26) est
monté mobile et est agencé à proximité d'au moins une ouverture d'aération (56) du
carter de transmission (54), l'élément de commande (26) étant agencé sur le carter
de transmission (54) au moins essentiellement sans recouvrement de l'ouverture d'aération,
au moins dans un état non actionné.