[0001] Die Erfindung betrifft eine Halteplatte für einen Staubsaugerbeutel.
[0002] Derartige Halteplatten sind in vielfältiger Form bekannt und weisen eine Durchtritts-
oder Füllöffnung auf, durch welche der Anschlussstutzen eines Staubsaugers in den
Staubsaugerbeutel gesteckt werden kann. Solche Staubsaugerstutzen können sehr unterschiedliche
Durchmesser aufweisen. Damit eine Halteplatte für verschiedene Stutzendurchmesser
verwendet werden kann, wird häufig eine elastische Dichtung oder ein Dichtring verwendet.
Solche Dichtungen bestehen üblicherweise aus Gummi oder einem thermoplastischen Elastomer
(TPE). Sie können einstückig mit der Halteplatte oder als separates Bauteil auf der
Halteplatte, unter der Halteplatte oder im Filterbeutel ausgebildet sein. Halteplatten
aus Pappe, bei denen vorgestanzte Teile herausgetrennt werden können, um den Lochdurchmesser
an den Staubsaugerstutzen anzupassen, sind ebenfalls bekannt.
[0003] Insbesondere ist aus der
DE 20 2008 004 025 ein Staubsaugerbeutel bekannt, bei dem zwischen einer Halteplatte und dem Staubsaugerbeutel
eine elastische Gummilage angeordnet ist, die durch eine weitere steife Materiallage
verstärkt wird. Bei der
DE 20 2008 002 010 U1 wird ein Staubsammelbeutel unmittelbar mit einer Dichtung aus einem polymeren Material
verklebt. Die
DE 10 2010 060 353 A1 beschreibt einen Staubsaugerbeutel, umfassend ein flächiges, elastisches Dichtungselement
welches innerhalb und/oder außerhalb der Beutelwand angeordnet ist. Aus der
DE 20 2004 008971 U1 ist ein Staubsaugerbeutel bekannt, bei dem ein flexibler Dichtring mit dem Beutel,
und die Halteplatte mit dem Dichtring verschweißt ist. Die
DE 10 2007 062 028 B4 beschreibt einen Staubfilterbeutel, bei dem eine Lage aus gummielastischem Material
einen vorstehenden Dichtring auf der Innenseite des Filterbeutels bildet.
[0004] Im Folgenden wird die relative Anordnung einer Halteplatte zu einem in ihr aufgenommenen
Staubsaugerstutzen im Falle eines unbefüllten, im Gehäuse eines Staubsaugers befestigten,
Staubsaugerbeutels, als "Referenzposition" bezeichnet. In der Referenzposition steckt
der Staubsaugerstutzen üblicherweise zentriert in der Füllöffnung, das heißt, in der
Ebene in der sich die Füllöffnung erstreckt, ist der Abstand zwischen dem Staubsaugerstutzen
und dem Rand der Füllöffnung im Wesentlichen konstant entlang des gesamten Umfangs
des Staubsaugerstutzens. Dabei schließt die Dichtung den Staubsaugerstutzen in der
Referenzposition gleichmäßig um seinen Umfang herum ab. Damit sind die Dichtungseigenschaften
der Halteplatte in der Referenzposition am besten.
[0005] Je nach Anordnung der Halteplatte im Bauraum eines Staubsaugers kann es vorkommen,
dass sich die Halteplatte bei Befüllen des Staubsaugerbeutels mit Staub aufgrund des
Gewichts des Sauggutes in einer radialen Richtung gegenüber der Referenzposition verschiebt.
Dabei bezeichnet "radial" hier Richtungen, welche in der Ebene liegen, in der sich
die Füllöffnung erstreckt. Demgegenüber wird der Staubsaugerstutzen selber üblicherweise
durch das Gewicht des Sauggutes nicht verschoben, da er im Betrieb zusätzlich durch
das Staubsaugergehäuse fixiert ist, welches eine wesentlich größere Steifigkeit als
die Halteplatte besitzt.
[0006] Eine solche radiale Verschiebung der Halteplatte führt insbesondere dazu, dass die
Füllöffnung aus der Referenzposition relativ zu dem in der Halteplatte aufgenommenen
Staubsaugerstutzen verschoben wird. Dies führt häufig zu einer Verformung der Dichtung
und damit zu einer Verschlechterung der Dichtungseigenschaften.
[0007] Auch kann sich die Halteplatte in ihrer Halterung verschieben, wenn der Staubsauger
zum Überprüfen des Füllstandes des Staubsaugerbeutels geöffnet wird, was häufig ein
Entfernen des Staubsaugerstutzens aus dem Beutel beinhaltet. Dies führt wiederum beim
Schließen des Gerätes zu einer radialen Verschiebung von Staubsaugerstutzen und Füllöffnung
relativ zu einander, und in der Konsequenz zu den oben beschriebenen negativen Auswirkungen
auf die Dichtungseigenschaften.
[0008] Die Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Halteplatte zur Verfügung zu stellen,
welche eine zuverlässige Abdichtung ermöglicht.
[0009] Diese Aufgabe wird durch eine Halteplatte gemäß Anspruch 1 gelöst. Besonders vorteilhafte
Weiterbildungen finden sich in den Unteransprüchen.
[0010] Die Halteplatte umfasst ein Dichtelement, sowie eine Grundplatte, in der eine Durchtrittsöffnung
ausgebildet ist. Die Durchtrittsöffnung kann insbesondere kreisförmig ausgebildet
sein. Es sind aber auch andere Formen der Durchtrittsöffnung möglich, beispielsweise
kann sie eine ovale, insbesondere ellipsoide, oder rechteckige Form besitzen.
[0011] Die Halteplatte kann an einer Halteeinrichtung in einem Staubsaugergehäuse anbringbar
sein. Alternativ kann der Staubsaugerfilterbeutel mit Hilfe der Halteplatte über einen
staubsaugerseitigen Anschlussstutzen schiebbar sein.
[0012] Das Dichtelement soll das Austreten von Staub aus dem Staubsaugerfilterbeutel vermeiden
oder begrenzen, indem es den Bereich zwischen dem inneren Rand der Durchtrittsöffnung
und der Außenseite eines Anschlussstutzens des Staubsaugers abdichtet. Das Dichtelement
kann aus Gummi und/oder aus TPE und/oder aus dem Material des Staubsaugerfilterbeutels
bestehen. Es kann aber auch aus jedem anderen Material bestehen, welches eine für
die nötige Dichtwirkung ausreichende Elastizität besitzt. Das Dichtelement kann an
die Halteplatte angespritzt sein.
[0013] Die Erfinder der vorliegenden Anmeldung haben erkannt, dass ein Problem der herkömmlichen
Halteplatten darin besteht, dass die verwendeten Dichtungen keine ausreichende Rückstellelastizität
besitzen, um die oben beschriebenen Verschiebungen auszugleichen. Aus diesem Grund
umfasst die Halteplatte eine Zentriervorrichtung, welches zumindest teilweise entlang
des Randes der Durchtrittsöffnung verläuft und mindestens ein erstes Federelement
umfasst. Gemäß der Erfindung übt das Federelement bei Verformung in radialer Richtung
eine der Verformung entgegen gerichtete Rückstellkraft aus.
[0014] Falls eine Verformung des Federelements aus einer radialen Verschiebung der Durchtrittsöffnung
relativ zu einem in der Halteplatte aufgenommenen Staubsaugerstutzen resultiert, sorgt
die Zentriervorrichtung mittels der Rückstellkraft dafür, dass die Halteplatte relativ
zu dem Staubsaugerstutzen in der Referenzposition gehalten und/oder in die Referenzposition
zurückgeführt wird. Mit anderen Worten erzeugt die Verformung des Federelements eine
Federkraft, welche auf den Staubsaugerstutzen übertragen wird. Da dieser, wie oben
dargelegt, durch das Staubsaugergehäuse fixiert ist, resultiert die entstehende, vom
Staubsaugerstutzen auf die Halteplatte wirkende, Gegenkraft in einer Verschiebung
der Halteplatte die der ursprünglichen radialen Verschiebung entgegengesetzt ist.
[0015] Das Federelement kann aus einem verformten Bereich der Halteplatte, insbesondere
der Grundplatte, gebildet werden.
[0016] Der verformte Bereich kann vorzugsweise wellenförmig verformt sein, wobei eine solche
Verformung eine oder mehrere Wellen beinhalten kann. Unter einer Welle ist dabei eine
Erhebung und/oder Vertiefung senkrecht zu der Haupterstreckungsebene der Halteplatte
zu verstehen. Zusätzlich kann auch ein ebener Bereich, der sich an eine Erhebung und/oder
Vertiefung anschließt, Teil der Welle sein. Das Profil einer solchen Erhebung kann
beispielsweise V- oder U-förmig sein. Falls der verformte Bereich mehrere Wellen beinhaltet,
so können die einzelnen Wellen dasselbe Profil oder unterschiedliche Profile besitzen.
Im Falle mehrerer Wellen können alle Wellen aus Erhebungen oder Vertiefungen bestehen,
oder es können sich Erhebungen und Vertiefungen abwechseln. Die einzelnen Wellen können
direkt aneinander angrenzen oder sie können durch unverformte Bereiche der Halteplatte
voneinander getrennt sein.
[0017] Die Wellen können dabei konzentrisch bezüglich der Durchtrittsöffnung angeordnet
sein. Dabei bedeutet konzentrisch, dass die Wellen im Wesentlichen parallel zum Rand
der Durchtrittsöffnung verlaufen.
[0018] Eine derartige Verformung bewirkt zum einen direkt, dass der verformte Bereich Federeigenschaften
annimmt. Des Weiteren kann der so verformte Bereich komprimiert werden, und ermöglicht
daher die Aufnahme von Staubsaugerstutzen mit unterschiedlichem Durchmesser. Anstelle
von Wellen kann der verformte Bereich auch andere Strukturen umfassen, welche dem
Bereich Federeigenschaften verleihen.
[0019] Die Ausdehnung des verformten Bereichs in Umfangrichtung der Durchtrittsöffnung kann
sich radial nach außen vergrößern. So kann beispielsweise im Falle einer kreisförmigen
Durchtrittsöffnung das Federelement durch die wellenförmige Verformung eines Kreisringsektors
der Halteplatte gebildet werden, also durch ein Segment der Halteplatte, welches,
ausgehend vom Mittelpunkt der Durchtrittsöffnung, durch zwei unterschiedliche Radien
und einen dazwischenliegenden Kreisring gebildet wird. Durch eine solche Ausbildung
kann auf einfache Art und Weise erreicht werden, dass die Rückstellkraft senkrecht
zum Rand der Durchtrittsöffnung wirkt.
[0020] Die Halteplatte kann mehrstückig ausgebildet sein. Dabei kann das Zentierelement
mit der Grundplatte verklebt oder verschweißt sein.
[0021] Alternativ kann die Halteplatte einstückig ausgebildet sein, insbesondere kann die
Zentriervorrichtung einstückig mit der Grundplatte ausgebildet sein. In dieser Ausbildungsform
kann die Zentriervorrichtung zumindest teilweise den Rand der Durchtrittsöffnung bilden.
[0022] Die Halteplatte kann weiterhin mindestens ein zweites Federelement umfassen. In diesem
Fall kann die Anordnung der Federelemente insbesondere so gestaltet sein, dass sie
keine Drehsymmetrie bezüglich der Durchtrittsöffnung besitzt. Hier ist eine n-fache
Drehsymmetrie der Anordnung der Federelemente bezüglich der Durchtrittsöffnung so
zu verstehen, dass die Anordnung der Federelemente durch eine Rotation um 360°/n um
eine Achse, die der Mittelachse des Staubsaugerstutzens in der Referenzposition entspricht,
in sich selbst überführt werden kann. Dabei ist zu beachten dass eine "einfache" Drehsymmetrie
gleichbedeutend mit keiner Drehsymmetrie ist. Durch eine solche Anordnung der Federelemente
kann erreicht werden, dass eine stärkere Federwirkung entgegen einer Hauptbelastungsrichtung
erzielt wird. Die Hauptbelastungsrichtung kann beispielsweise die Richtung der Schwerkraft
im Betrieb des Staubsaugers sein.
[0023] Die Federelemente können gleich groß sein oder unterschiedliche Größen aufweisen.
Insbesondere können sie unterschiedliche Ausdehnungen in Umfangrichtung der Durchtrittsöffnung
aufweisen. Weiterhin können die Federelemente in Umfangsrichtung voneinander beabstandet
sein oder nur durch Einschnitte voneinander getrennt sein. Mit anderen Worten kann
zwischen jeweils zwei Federelementen ein unverformter Bereich der Halteplatte oder
ein Freiraum liegen.
[0024] Die Zentriervorrichtung der Halteplatte kann weiterhin als Membranfeder ausgebildet
sein. Eine Membranfeder beschreibt hier eine Feder, die sich im Wesentlichen in einer
Hauptausdehnungsebene erstreckt, wobei die Ausdehnung in dieser Ebene (Länge, Breite)
um ein Vielfaches größer ist, als in einer Richtung senkrecht zu dieser Ebene (Dicke).
Die Membranfeder besitzt dabei eine Rückstellkraft senkrecht zu ihrer Hauptausdehnungsebene.
So kann nicht nur eine Stabilisierung des eingeführten Staubsaugerstutzens in radialer,
sondern auch in axialer Richtung, d.h., gegenüber Verschiebungen entlang seiner Mittelachse,
erreicht werden. Beispielsweise kann so die Verformung der Halteplatte durch das Gewicht
aufgesaugten Staubguts auch in dem Fall verhindert oder ausgeglichen werden, wenn
die Mittelachse des Staubsaugerstutzens im Betrieb parallel zur Richtung der Schwerkraft
verläuft.
[0025] Die Halteplatte kann einen Thermoplast umfassen. Insbesondere kann die Zentriervorrichtung
ganz oder teilweise aus einem Thermoplast bestehen. Insbesondere können die Federelemente
aus einem Thermoplast bestehen. Dabei ist unter einem Thermoplast ein thermoplastischer
Kunststoff zu verstehen, der kein thermoplastisches Elastomer ist. Der Thermoplast
kann beispielsweise Polyethylenterephthalat (PET), Polycarbonat (PC), hartes Polyvinylchlorid
(Hart-PVC), Polypropylen (PP), Polyethylen (PE) oder Polyactat (PLA) sein. In einer
Ausführung kann der Thermoplast ein rezyklierter Kunststoff, beispielsweise rezykliertes
PET (rPET) oder rezykliertes PP (rPP), sein. Dadurch kann die Umweltverträglichkeit
der Halteplatte verbessert werden.
[0026] Die Halteplatte kann mittels Thermoformen oder Tiefziehen hergestellt werden. Auch
eine Herstellung durch Spritzgießen ist möglich.
[0027] Die Erfindung stellt weiterhin einen Staubsaugerfilterbeutel gemäß Anspruch 11 bereit,
umfassend eine Beutelwand und eine der vorstehend beschriebenen Halteplatten.
[0028] Die Halteplatte kann somit eines oder mehrere der oben beschriebenen Merkmale aufweisen.
[0029] Die Beutelwand des Staubsaugerfilterbeutels kann eine oder mehrere Filtermateriallagen,
insbesondere eine oder mehrere Vliesstofflagen umfassen. Staubsaugerfilterbeutel mit
einer derartigen Beutelwand aus mehreren Filtermateriallagen sind beispielsweise aus
der
EP 2 011 556 oder der
EP 0 960 645 bekannt. Als Material für die Vliesstofflagen können verschiedenste Kunststoffe verwendet
werden, beispielsweise Polypropylen und/oder Polyester. Insbesondere die mit der Halteplatte
zu verbindende Lage der Beutelwand kann eine Vliesstofflage sein. Die Beutelwand des
Staubsaugerfilterbeutels kann ebenfalls Kunststoff-Recyclat umfassen oder daraus bestehen.
Beispielsweise kann die Beutelwand wie in der
EP 3 219 376 A1 beschrieben ausgebildet sein.
[0030] Der Begriff Vliesstoff ("Nonwoven") wird gemäß der Definition nach ISO Standard ISO9092:1988
bzw. CEM Standard EN29092 verwendet. Insbesondere sind die Begriffe Faservlies oder
Vlies und Vliesstoff auf dem Gebiet der Herstellung von Vliesstoffen wie folgt gegeneinander
abgegrenzt und auch im Sinne der vorliegenden Erfindung so zu verstehen. Zur Herstellung
eines Vliesstoffes werden Fasern und/oder Filamente verwendet. Die lockeren oder losen
und noch ungebundenen Fasern und/oder Filamente werden als Vlies oder Faservlies (Web)
bezeichnet. Durch einen sog. Vliesbindeschritt entsteht aus einem derartigen Faservlies
schließlich ein Vliesstoff, der eine ausreichende Festigkeit aufweist, um z.B. zu
Rollen aufgewickelt zu werden. Mit anderen Worten wird ein Vliesstoff durch die Verfestigung
selbsttragend ausgebildet. (Details zur Verwendung der hierin beschriebenen Definitionen
und/oder Verfahren lassen sich auch dem Standardwerk "
Vliesstoffe", W. Albrecht, H. Fuchs, W. Kittelmann, Wiley-VCH, 2000, entnehmen.)
[0031] Die Beutelwand kann eine Durchgangsöffnung aufweisen, insbesondere wobei die Durchgangsöffnung
der Beutelwand fluchtend zur Durchtrittsöffnung der Grundplatte angeordnet ist. Durch
die Durchtrittsöffnung in der Grundplatte und die Durchgangsöffnung in der Beutelwand
kann eine Einströmöffnung gebildet werden, durch welche die zu reinigende Luft in
das Innere des Staubsaugerfilterbeutels strömen kann.
[0032] Der Staubsaugerfilterbeutel kann zudem ein oder mehrere Dichtelemente umfassen, welche
die Dichtwirkung der Zentriervorrichtung ergänzen.
[0033] Die Dichtelemente können dabei im Beutel und/oder zwischen Beutel und Halteplatte
und/oder auf der Halteplatte angeordnet sein.
[0034] Die Dichtelemente können aus Gummi, und/oder aus TPE und/oder aus dem Material des
Staubsaugerfilterbeutels bestehen. Sie können aber auch aus jedem anderen Material
bestehen, welches eine für die nötige Dichtwirkung ausreichende Elastizität besitzen.
[0035] Die Erfindung stellt weiterhin einen Staubsaugerbeutel gemäß Anspruch 12 bereit,
umfassend eine Beutelwand, mindestens ein Dichtelement, und eine Halteplatte. Dabei
umfasst die Haltplatte eine Grundplatte, in der eine Durchtrittsöffnung ausgebildet
ist, sowie eine Zentriervorrichtung, welches zumindest teilweise entlang des Randes
der Durchtrittsöffnung verläuft und mindestens ein erstes Federelement umfasst. Das
Federelement bei Verformung in radialer Richtung eine der Verformung entgegen gerichtete
Rückstellkraft aus.
[0036] Im Gegensatz zu dem Staubsaugerbeutel gemäß Anspruch 11 ist bei dieser Ausführungsform
das mindestens eine Dichtelement nicht Teil der Halteplatte, sondern ein separates
Bauteil. Das mindestens eine Dichtelement kann dabei im Beutel und/oder zwischen dem
Beutel und der Halteplatte angeordnet sein.
[0037] Die Beutelwand, das Dichtelement sowie die Zentriervorrichtung können jeweils eines
oder mehrere der oben beschriebenen Merkmale aufweisen.
[0038] Weitere Merkmale der Erfindung werden nachfolgend anhand der beispielhaften Figuren
erläutert. Dabei zeigt:
- Figur 1a - 1c
- schematisch eine herkömmliche Halteplatte mit Staubsaugerstutzen in Referenzposition
in Draufsicht (a), sowie in Referenzposition (b) und bei Belastung in einer radialen
Richtung (c) in Schnittansicht;
- Figur 2
- schematisch den Aufbau eines beispielhaften Staubsaugerfilterbeutels;
- Figur 3
- eine schematische Darstellung einer beispielhaften Halteplatte in Draufsicht;
- Figur 4a und 4b
- eine schematische Darstellung einer beispielhaften Halteplatte in Referenzposition
(a) und bei Belastung in einer radialen Richtung (b) in Schnittansicht; und
- Figur 5a - 5c
- Profile beispielhafter Zentriervorrichtungen.
[0039] Figur 1a zeigt schematisch eine herkömmliche Halteplatte 1 mit einer Durchtrittsöffnung
2 und einem an der Halteplatte 1 angebrachten Dichtelement 3 in Draufsicht. In die
Durchtrittsöffnung 2 ist ein Staubsaugerstutzen 4 eingeführt.
[0040] In Figur 1b ist die Halteplatte 1 mit Staubsaugerstutzen 4 in Referenzposition in
Schnittansicht abgebildet. Es ist zu sehen, dass das Dichtelement 3 den Staubsaugerstutzen
4 vollumfänglich abschließt.
[0041] Figur 1c zeigt die Halteplatte 1 mit eingeführtem Staubsaugerstutzen 4 nach einer
Verschiebung in radialer Richtung, beispielsweise aufgrund der Gewichtskraft von in
einem Staubsaugerbeutel aufgenommenem Sauggut, welche durch den nach unten zeigenden
Pfeil illustriert ist. Durch die Verschiebung ist ein Spalt 5 zwischen dem Dichtelement
3 und dem Staubsaugerstutzen 4 entstanden, durch den Staub aus dem Staubsaugerbeutel
in das Innere des Staubsaugers entweichen kann.
[0042] Figur 2 zeigt den schematischen Aufbau eines beispielhaften Staubsaugerfilterbeutels.
Der Filterbeutel umfasst eine Beutelwand 6, eine Halteplatte 7, sowie eine Einströmöffnung,
durch welche die zu filternde Luft in den Filterbeutel strömt. Die Einströmöffnung
wird hier durch eine Durchtrittsöffnung 8 in der Grundplatte der Halteplatte 7 und
eine fluchtend dazu angeordnete Durchgangsöffnung in der Beutelwand 6 gebildet. Die
Halteplatte 7 dient der Fixierung des Staubsaugerfilterbeutels in einer korrespondierenden
Halterung in einem Gehäuse eines Staubsaugers.
[0043] Die Beutelwand 6 umfasst wenigstens eine Vliesstofflage, beispielsweise aus einem
schmelzgesponnenen Feinfaserspinnvliesstoff (Meltblownvliesstoff) oder einem Filamentspinnvliesstoff
(Spunbond).
[0044] Die Halteplatte 7 umfasst eine Grundplatte aus einem thermoplastischen Kunststoff.
Beispielsweise kann rezykliertes Kunststoffmaterial, beispielsweise rezykliertes Polypropylen
(rPP) oder rezykliertes Polyethylenterephthalat (rPET), für die Grundplatte verwendet
werden.
[0045] Für viele Kunststoff-Recyclate bestehen einschlägige internationale Normen. Für PET-Kunststoff-Recyclate
ist beispielsweise die DIN EN 15353:2007 einschlägig.
[0046] Der für die Zwecke der vorliegenden Erfindung verwendete Begriff "rezyklierter Kunststoff"
ist dabei synonym zu verstehen zu Kunststoff-Recyclaten. Zur begrifflichen Definition
wird hierbei auf die Norm DIN EN 15347:2007 verwiesen.
[0047] Eine Draufsicht auf eine beispielhafte Halteplatte, die in Verbindung mit einem Filterbeutel
wie in Figur 2 dargestellt Verwendung finden kann, ist in Figur 3 gezeigt. Darin ist
die Halteplatte 7 mit Durchtrittsöffnung 8 zu sehen. Die Grundplatte der Halteplatte
7 ist hier schematisch rechteckig dargestellt, kann jedoch beliebige Formen aufweisen,
die insbesondere mit der entsprechenden Halteeinrichtung im Staubsaugergehäuse korrespondieren
können.
[0048] Weiterhin zeigt Figur 3 eine Zentriervorrichtung 9 als Teil der Halteplatte 7. Die
Zentriervorrichtung 9 ist hier als einteilig mit der Grundplatte der Halteplatte 7
ausgebildet gezeigt, es kann jedoch auch ein separates Element sein, welches beispielsweise
durch Verkleben und/oder Verschweißen mit der Halteplatte 7 verbunden ist. In Figur
3 verläuft die Zentriervorrichtung vollständig um den Umfang der Durchtrittsöffnung
8 herum, es kann jedoch auch auf einen Teil des Umfangs beschränkt sein.
[0049] Die Zentriervorrichtung 9 umfasst in Figur 3 vier Federelemente 10, 11, 12, 13, welche
durch Einschnitte 14 voneinander getrennt sind. Mit anderen Worten besteht in der
in Figur 3 gezeigten Ausführungsform die Zentriervorrichtung 9 aus den vier Federelementen
10, 11, 12, 13. Die Zentriervorrichtung 9 kann aber auch eine Basisplatte umfassen,
auf der die Federelemente befestigt werden, beispielswiese durch Verkleben, Verschrauben
oder Verschweißen. In diesem Fall können die Federelemente separate Elemente sein,
die voneinander beabstandet sind, insbesondere können sie in Umfangrichtung der Durchtrittsöffnung
8 voneinander beabstandet sein. Die Abstände zwischen den Federelementen können dabei
gleich groß oder verschieden sein. Die Anzahl der Federelemente ist nicht auf vier
beschränkt, die Zentriervorrichtung 9 umfasst aber immer mindestens ein Federelement.
[0050] In Figur 3 werden die Federelemente 10, 11, 12, 13 werden durch verformte Bereiche
der Halteplatte 7 gebildet. Dabei werden die verformten Bereiche durch sich abwechselnde
Erhöhungen und/oder Vertiefungen gebildet, wobei zwischen den Erhöhungen und/oder
Vertiefungen zusätzlich ebene Bereiche angeordnet sein können. Insbesondere wiederholt
sich die Abfolge der Verformungen periodisch; dabei bildet jeweils eine Periode eine
Welle 15. Falls also beispielsweise die verformten Bereiche durch sich abwechselnde
Erhöhungen und Vertiefungen gebildet werden, stellen jeweils eine Erhöhung und eine
angrenzende Vertiefung eine Welle 15 dar.
[0051] In Figur 3 umfassen die Federelemente 10, 11, 12, 13 jeweils vier Wellen 15. Die
Federelemente können aber eine beliebige Anzahl von Wellen 15 aufweisen.
[0052] In dem in Figur 3 gezeigten Ausführungsbeispiel bilden die Wellen 15 konzentrische
Ringstrukturen um die Durchtrittsöffnung 8 herum.
[0053] Figur 3 zeigt weiterhin, dass die Anordnung der Federelemente 10, 11, 12, 13 bezüglich
der Durchtrittsöffnung 8 keine Drehsymmetrie besitzt. Insbesondere ist das Federelement
10 größer als die Federelemente 11, 12 und 13. Dadurch ist die Federkraft des Federelements
10 auch größer als die der Federelemente 11, 12 und 13. Wird die Halteplatte 7 so
in einen Staubsauger eingebaut, dass die Hauptbelastungsrichtung in Richtung des Federelements
10 weist, so wird in diese Richtung die höchste Rückstellkraft erreicht. In Figur
3 ist dies mit einem Pfeil, der die Richtung der Schwerkraft anzeigt, illustriert.
Wirkt die Schwerkraft in Richtung des Pfeils, so wird durch die Verschiebung der Halteplatte
7 das Federelement 10 am stärksten komprimiert. Da das Federelement 10 auch die stärkste
Rückstellkraft besitzt, wird so sichergestellt, dass die Verschiebung in Hauptbelastungsrichtung
kompensiert werden kann.
[0054] Die Anordnung der Federelemente kann aber auch eine n-fache Drehsymmetrie bezüglich
der Durchtrittsöffnung 8 besitzen, wobei n eine ganze Zahl ist, die größer als 1 ist.
Dies ist beispielsweise vorteilhaft, wenn es im Betrieb des Staubsaugers keine Hauptbelastungsrichtung
gibt, die in der Ebene der Halteplatte 7 liegt. Dies kann insbesondere der Fall sein,
wenn die Achse des Staubsaugerstutzens 4 im Betrieb im Wesentlichen parallel zur Richtung
der Schwerkraft verläuft.
[0055] Die Figuren 4a und 4b zeigen analog zu den Figuren 1b und 1c eine schematische Schnittansicht
durch die beispielhafte Halteplatte 7 mit einem eingeführten Staubsaugerstutzen 4.
In Figur 4a und Figur 4b ist auch ein Dichtelement 16 zu sehen, welches auf der Innenseite
der Halteplatte 7 angebracht ist. Insbesondere ist das abgebildete Dichtelement 16
an einem Federelement angebracht, was vorteilhaft sein kann, um Material einzusparen.
Das Dichtelement 16 kann aber auch an unverformten Bereichen der Halteplatte 7 angebracht
sein. Weiterhin kann das Dichtelement 16 in Draufsicht die Federelemente auch in radialer
Richtung vollständig abdecken. Dies ist beispielsweise dann vorteilhaft, wenn die
Federelemente durch Einschnitte 14 voneinander getrennt sind. Das Dichtelement 16
kann auch auf der Außenseite der Halteplatte 7 angebracht sein.
[0056] Das Dichtelement 16 kann ein thermoplastisches Elastomer umfassen, beispielsweise
basierend auf Polypropylen, oder daraus bestehen. Das Dichtelement 16 soll das Austreten
von Staub aus dem Staubsaugerfilterbeutel vermeiden oder begrenzen, indem es den Bereich
zwischen dem inneren Rand der Durchtrittsöffnung 8 und der Außenseite eines Anschlussstutzens
des Staubsaugers abdichtet. Die hier gezeigte Dichtlippe ist jedoch nur optional.
Es ist auch denkbar, dass das Beutelmaterial des Staubsaugerfilterbeutels selbst als
Dichtring benutzt wird, wie dies beispielsweise in der
DE 102 03 460 offenbart ist. Auch die Verwendung einer Dichtmembran zwischen Halteplatte 7 und
Beutelwand 6, wie in der
EP 2 044 874 offenbart, ist möglich.
[0057] Figur 4a zeigt die Halteplatte 7 und den Staubsaugerstutzen 4 in Referenzposition.
Es ist zu sehen, dass das Dichtelement 16 den Staubsaugerstutzen 4 vollumfänglich
abschließt.
[0058] In Figur 4b sind die Halteplatte 7 und der Staubsaugerstutzen 4 unter dem Einfluss
einer, durch den Pfeil illustrierten, Kraft zu sehen, die derjenigen Kraft entspricht,
die in Figur 1c auf die Halteplatte 1 wirkt. Figur 4b zeigt, dass das Federelement
10 gegenüber Figur 4a verformt ist. Aufgrund dieser Verformung übt es eine Rückstellkraft
aus, die der wirkenden Kraft entgegengesetzt ist. Die Verschiebung der Platte 7 und
die daraus resultierende Verformung des Dichtelements 16 ist geringer als in dem in
Figur 1c illustrierten Fall, obwohl die wirkende Kraft dieselbe ist. Es bildet sich
daher kein, beziehungsweise ein kleinerer, Spalt zwischen dem Dichtelement 16 und
dem Staubsaugerstutzen 4. Mit anderen Worten werden die Dichtungseigenschaften des
Dichtelements 16 durch die in radialer Richtung wirkende Kraft verbessert.
[0059] In der in Figur 4b illustrierten Situation wirken die Kräfte zwischen dem Federelement
und dem Staubsaugerstutzen 4 mittelbar über das Dichtelement 16. Es ist jedoch auch
möglich, dass der Staubsaugerstutzen 4 in direktem Kontakt mit dem Federelement steht,
und die Kräfte direkt zwischen diesen Elementen wirken.
[0060] Figur 5 zeigt mögliche Ausführungsformen der Federelemente 10, 11, 12, 13 im Profil.
Die Wellen 15 können beispielsweise durch sich abwechselnde U-förmige Erhebungen und
ebene Bereiche gebildet werden, wie in Figur 5a gezeigt. Alternativ können sie durch
sich abwechselnde U-förmige Erhebungen und U-förmige Vertiefungen gebildet werden,
wie in Figur 5b dargestellt. In diesem Fall hat die gesamte Welle ein S-Profil. Figur
5c zeigt eine Ausführungsform, bei der sich V-förmige Erhebungen und Vertiefungen
abwechseln. Es ist jedoch auch möglich, U- und V-förmige Erhebungen miteinander und/oder
ebenen Bereichen zu kombinieren. Die Erhebungen und/oder Vertiefungen müssen auch
nicht spitz oder rund zulaufen, sondern können an ihren jeweiligen Enden abgeflacht
sein.
[0061] Es versteht sich, dass in den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen genannte
Merkmale nicht auf diese speziellen Kombinationen beschränkt und auch in beliebigen
anderen Kombinationen möglich sind. Weiterhin versteht es sich, dass in den Figuren
gezeigte Geometrien nur beispielhaft sind und auch in beliebigen anderen Ausgestaltungen
möglich sind.
1. Halteplatte (7) für einen Staubsaugerfilterbeutel, umfassend:
ein Dichtelement (16);
eine Grundplatte, in der eine Durchtrittsöffnung (8) ausgebildet ist; und
eine Zentriervorrichtung (9), welche zumindest teilweise entlang des Umfangs der Durchtrittsöffnung
(8) verläuft,
wobei die Zentriervorrichtung (9) mindestens ein erstes Federelement (10) umfasst,
welches bei Verformung in radialer Richtung eine der Verformung entgegen gerichtete
Rückstellkraft ausübt.
2. Halteplatte gemäß Anspruch 1, wobei das mindestens eine Federelement aus einem verformten
Bereich der Halteplatte gebildet wird.
3. Halteplatte gemäß Anspruch 2, wobei der verformte Bereich wellenförmig verformt ist.
4. Halteplatte gemäß Anspruch 3, wobei der verformte Bereich eine oder mehrere Wellen
(15) umfasst, die konzentrisch bezüglich der Durchtrittsöffnung angeordnet sind.
5. Halteplatte gemäß Anspruch einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Zentriervorrichtung
als Membranfeder ausgebildet ist.
6. Halteplatte gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Zentriervorrichtung
einstückig mit der Grundplatte ausgebildet ist.
7. Halteplatte gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Halteplatte mindestens
eine radiale Ausnehmung(14) im Bereich der Zentriervorrichtung aufweist.
8. Halteplatte gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei die Zentriervorrichtung weiterhin mindestens ein zweites Federelement (11, 12,
13) umfasst;
wobei das mindestens zweite Federelement bei Verformung in radialer Richtung eine
der Verformung entgegen gerichtete Rückstellkraft ausübt; und
wobei die Anordnung des ersten (10) und des zweiten (11, 12, 13) Federelements keine
Drehsymmetrie bezüglich der Durchtrittsöffnung besitzt.
9. Halteplatte gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, umfassend ein Thermoplast und/oder
einen rezyklierten Kunststoff.
10. Halteplatte gemäß Anspruch 9, wobei die Halteplatte thermogeformt, ein Tiefziehteil
oder ein Spritzgussteil ist.
11. Staubsaugerfilterbeutel umfassend eine Halteplatte gemäß einem der vorhergehenden
Ansprüche.
12. Staubsaugerfilterbeutel, umfassend:
mindestens ein Dichtelement (16); und
eine Halteplatte (7), wobei die Halteplatte umfasst:
eine Grundplatte, in der eine Durchtrittsöffnung (8) ausgebildet ist; und
eine Zentriervorrichtung (9), welche zumindest teilweise entlang des Umfangs der Durchtrittsöffnung
(8) verläuft,
wobei die Zentriervorrichtung (9) mindestens ein erstes Federelement (10) umfasst,
welches bei Verformung in radialer Richtung eine der Verformung entgegen gerichtete
Rückstellkraft ausübt.
13. Staubsaugerfilterbeutel gemäß einem der Ansprüche 11 oder 12, wobei das mindestens
eine Dichtelement (16) im Beutel, und/oder zwischen dem Beutel und der Halteplatte
angeordnet ist.
14. Staubsaugerfilterbeutel gemäß einem der Ansprüche 11, 12 oder 13, wobei das mindestens
eine Dichtelement aus Gummi, TPE oder aus dem Material des Staubsaugerfilterbeutels
besteht.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Halteplatte (7) für einen Staubsaugerfilterbeutel, umfassend:
ein Dichtelement (16);
eine Grundplatte, in der eine Durchtrittsöffnung (8) ausgebildet ist; und
eine Zentriervorrichtung (9), welche zumindest teilweise entlang des Umfangs der Durchtrittsöffnung
(8) verläuft,
wobei die Zentriervorrichtung (9) mindestens ein erstes Federelement (10) umfasst,
welches bei Verformung in radialer Richtung eine der Verformung entgegen gerichtete
Rückstellkraft ausübt,
wobei das mindestens eine Federelement aus einem verformten Bereich der Halteplatte
gebildet wird, und
wobei der verformte Bereich wellenförmig verformt ist.
2. Halteplatte gemäß Anspruch 1, wobei der verformte Bereich eine oder mehrere Wellen
(15) umfasst, die konzentrisch bezüglich der Durchtrittsöffnung angeordnet sind.
3. Halteplatte gemäß Anspruch einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Zentriervorrichtung
als Membranfeder ausgebildet ist.
4. Halteplatte gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Zentriervorrichtung
einstückig mit der Grundplatte ausgebildet ist.
5. Halteplatte gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Halteplatte mindestens
eine radiale Ausnehmung (14) im Bereich der Zentriervorrichtung aufweist.
6. Halteplatte gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei die Zentriervorrichtung weiterhin mindestens ein zweites Federelement (11, 12,
13) umfasst;
wobei das mindestens zweite Federelement bei Verformung in radialer Richtung eine
der Verformung entgegen gerichtete Rückstellkraft ausübt; und
wobei die Anordnung des ersten (10) und des zweiten (11, 12, 13) Federelements keine
Drehsymmetrie bezüglich der Durchtrittsöffnung besitzt.
7. Halteplatte gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, umfassend ein Thermoplast und/oder
einen rezyklierten Kunststoff.
8. Halteplatte gemäß Anspruch 9, wobei die Halteplatte thermogeformt, ein Tiefziehteil
oder ein Spritzgussteil ist.
9. Staubsaugerfilterbeutel umfassend eine Halteplatte gemäß einem der vorhergehenden
Ansprüche.