[0001] Die Erfindung betrifft einen Steckverbinder mit einer Spannzange, eine Verwendung
des Steckverbinders zur Verbindung des Steckverbinders mit einem Kabelende, und ein
Verfahren zur Verbindung eines Steckverbinders mit einem Kabelende.
[0002] Die Erfindung liegt auf dem Gebiet der Elektrotechnik, insbesondere auf dem Gebiet
der Steckverbindertechnik. Üblicherweise werden Kontaktenden eines Kabels zur Verwendung
in Steckverbindern in einem Isolator gelagert und gehalten, um mit einem komplementären
Steckverbinder verbunden werden zu können. Der Isolator kann hierbei in dem Steckverbinder
fixiert sein, um ein Verrutschen des Isolators zu vermeiden, wobei diese Fixierung
beispielsweise über ein Halbschalensystem und Anschlagsflächen eines Steckverbindergehäuses
ermöglicht wird. Um einen sicheren Sitz der Kontaktenden des Kabels zu gewährleisten,
werden Kabelhaltesysteme, beispielsweise Spannzangensysteme verwendet.
[0003] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung einen Steckverbinder mit einer Spannzange
bereitzustellen, wobei der Steckverbinder eine verbesserte und effiziente Lagerung
des Kabels und eine kosteneffiziente Herstellung des Steckverbinders ermöglicht. Diese
Aufgabe wird jeweils durch einen Steckverbinder, eine Verwendung des Steckverbinders
und ein Verfahren gemäß der unabhängigen Ansprüche gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen
bilden den Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0004] Ein Aspekt betrifft einen Steckverbinder, wobei der Steckverbinder mindestens einen
Isolatorkörper und eine Spannzange umfasst. Der mindestens eine Isolatorkörper ist
hierbei ausgelegt, eine Vielzahl von Kontaktabschnitten mindestens eines Kabelendes
aufzunehmen. Hierzu kann der Isolatorkörper zumindest teilweise aus einem elektrisch-isolierenden
Material bzw. elektrisch nicht-leitendem Material ausgebildet sein, und/oder aus einem
magnetisch-isolierenden Material bzw. aus einem Material mit hoher magnetischer Permeabilität
ausgebildet sein. Der Isolatorkörper kann ferner zylindrisch bzw. zylinderartig ausgebildet
sein, wobei der Isolatorkörper nicht auf eine solche Form beschränkt ist. Vielmehr
kann der Isolatorkörper eine Vielzahl von Formen und/oder Querschnittsformen aufweisen.
Beispielsweise könnte der Isolatorkörper an einem Ende zylinderartig, und an einem
zweiten Ende quaderartig ausgebildet sein.
[0005] Der mindestens eine Isolatorkörper ist insbesondere ausgelegt, um an einem ersten
Ende des mindestens einen Isolatorkörpers mindestens einen Kontaktabschnitt bzw. eine
Vielzahl von Kontaktabschnitten des Kabelendes aufzunehmen. Ein Kontaktabschnitt kann
hierbei beispielsweise insbesondere ein Drahtkontakt sein. Der mindestens eine Isolatorkörper
kann eine Vielzahl von Kontaktaufnahmen aufweisen, wobei sich die Kontaktaufnahmen
insbesondere von dem ersten Ende zu einem zweiten, dem ersten Ende gegenüberliegenden
Ende durch den mindestens einen Isolatorkörper erstrecken bzw. durch den mindestens
einen Isolatorkörper verlaufen. Hierbei kann jede Kontaktaufnahme ausgebildet sein,
mindestens einen Kontaktabschnitt des Kabelendes aufzunehmen. Die Kontaktaufnahmen
können weiterhin ausgebildet sein, insbesondere in einem Betriebszustand des Steckverbinders,
mindestens einen Kontaktabschnitt zu lagern. Der Betriebszustand des Steckverbinders
ist im Rahmen dieser Beschreibung als der Zustand zu verstehen, in dem der mindestens
eine Isolatorkörper an der Spannzange gehalten bzw. fixiert ist, mindestens ein Kabelende
in der Spannzange festgelegt bzw. eingespannt ist, und mindestens ein Kontaktabschnitt
des Kabelendes in dem mindestens einen Isolatorkörper aufgenommen ist. Die Kontaktabschnitte
können hierbei in den Kontaktaufnahmen schiebbar gelagert sein und/oder der Isolatorkörper
kann mindestens ein Feststellelement aufweisen, welches ausgebildet ist, um mindestens
jeweils einen Kontaktabschnitt in mindestens jeweils einer Kontaktaufnahme zu halten
bzw. fixieren. Das mindestens eine Feststellelement kann hierbei als Federelement
und/oder Federbügelelement und/oder als Feststellschraubelement ausgebildet sein.
Hierdurch kann insbesondere eine sichere Lagerung des mindestens einen Kontaktabschnitts
in dem mindestens einen Isolatorkörper ermöglicht werden. Die Kontaktaufnahmen können
ferner einen Durchmesser senkrecht zu einer Achse eines aufgenommenen Kontaktabschnitts
aufweisen, welcher größer ist als ein Durchmesser des aufgenommenen Kontaktabschnitts
senkrecht zu der Achse des aufgenommenen Kontaktabschnitts. Hierdurch kann der Isolierungseffekt
des mindestens einen Isolatorkörpers erhöht werden, da eine zumindest teilweise Umgebung
der aufgenommenen Kontaktabschnitte durch einen isolierenden Fluid, insbesondere Luft
oder ein Schutzgas, oder durch ein Vakuum ermöglicht wird.
[0006] Der mindestens eine Isolatorkörper kann ferner mindestens ein internes Kontaktelement
aufweisen, welches in mindestens einer Kontaktaufnahme ausgebildet ist bzw. fixiert
ist. Das mindestens eine interne Kontaktelement kann sich hierbei zumindest teilweise
von dem ersten Ende des mindestens einen Isolatorkörpers zum zweiten Ende des mindestens
einen Isolatorkörpers erstrecken bzw. verlaufen. Hierbei kann das mindestens eine
interne Kontaktelement ausgebildet sein, mindestens einen Kontaktabschnitt des Kabelendes
aufzunehmen und/oder zu fixieren bzw. festzustellen und/oder einen elektrischen Kontakt
mit dem mindestens einen Kontaktabschnitt herzustellen. Hierdurch kann eine Verbindungssicherheit
und Produktion des Steckverbinders verbessert werden, da hierdurch fest mit dem mindestens
einen Isolatorkörper verbundene Kontaktelemente zur Verbindung mit der Vielzahl von
Kontaktabschnitten des mindestens einen Kabelendes und mit einem zum Steckverbinder
komplementären Steckverbinder bereitgestellt werden, sowie ein Einfädelungsprozess
der Vielzahl von Kontaktabschnitten des mindestens einen Kabelendes durch den mindestens
einen Isolatorkörper vereinfacht wird.
[0007] Das mindestens eine Kabelende kann beispielsweise hierbei als ein Kabelende eines
Stromkabels und/oder eines Datenkabels ausgebildet sein.
[0008] Der Steckverbinder umfasst ferner eine Spannzange, welche einstückig ausgebildet
ist. Einstückig ist im Rahmen dieser Beschreibung insbesondere als aus einem Stück
gefertigt zu verstehen. Die Spannzange umfasst hierbei mindestens ein Kabelhalteelement,
welches ausgelegt ist, in dem Betriebszustand des Steckverbinders das mindestens eine
Kabelende festzulegen bzw. einzuspannen. Hierdurch kann ein Herstellungsprozess des
Steckverbinders aufgrund der reduzierten Bauteilmenge einfacher und kostengünstiger
gestaltet werden. Insbesondere kann das mindestens eine Kabelhalteelement konfiguriert
sein, um eine Kraft auf das Kabelende ausüben zu können, um das mindestens eine Kabelende
in der Spannzange festzulegen bzw. einzuspannen, wodurch ein sicherer Sitz des mindestens
einen Kabelendes an der Spannzange gewährleistet wird. Hierbei kann das mindestens
eine Kabelhalteelement ausgelegt sein, um durch eine Presskraft bzw. eine Kompressionskraft,
welche radial bezüglich des Kabelendes in Richtung des Kabelendes auf das mindestens
eine Kabelhalteelement wirkt, gegen das mindestens eine Kabelende in der Spannzange
zu pressen und dieses somit festzulegen bzw. einzuspannen. Insbesondere kann das mindestens
eine Kabelhalteelement elastisch ausgelegt sein, um durch eine elastische Rückstellkraft
gegen das mindestens eine Kabelende in der Spannzange, beispielsweise als Haltebügelelement,
zu pressen und dieses somit festzulegen bzw. einzuspannen. Beispielsweise kann die
Spannzange mindestens zwei Kabelhalteelemente, welche ausgelegt sind, um durch eine
Presskraft bzw. eine Kompressionskraft gegen das mindestens eine Kabelende in der
Spannzange zu pressen und dieses somit festzulegen bzw. einzuspannen, und mindestens
zwei Kabelhalteelemente, welche ausgelegt sind, um durch eine elastische Rückstellkraft
gegen das mindestens eine Kabelende in der Spannzange zu pressen und dieses somit
festzulegen bzw. einzuspannen, umfassen. Insbesondere kann hierdurch ein Verbindungsprozess
des mindestens einen Kabelendes mit der Spannzange bzw. dem Steckverbinder vereinfacht
werden, da das mindestens eine Kabelende bereits durch die elastische Rückstellkraft
gehalten wird, bevor eine Presskraft bzw. eine Kompressionskraft auf die übrigen bzw.
anderen Kabelelemente wirkt.
[0009] Das mindestens eine Kabelhalteelement kann ferner mindestens ein reibungserhöhendes
Innenelement aufweisen, welches auf einer dem Kabelende zugewandten Seite des mindestens
einen Kabelhalteelements ausgebildet ist. Hierdurch kann ein sicherer Sitz des mindestens
einen Kabelendes in der Spannzange, insbesondere bezüglich ungewollter Bewegungen
des mindestens einen Kabelendes entlang einer Kabelachse, ermöglicht werden. Das mindestens
eine reibungserhöhende Innenelement kann beispielsweise als ein Keilvorsprung ausgebildet
sein, welcher ausgelegt ist, zumindest teilweise mit dem Kabelende bzw. einem Kabelmantel
des Kabelendes in Eingriff zu gelangen. Das mindestens eine reibungserhöhende Innenelement
kann beispielsweise als Innenfläche mit erhöhtem Haftreibungskoeffizienten relativ
zu einem durchschnittlichen Haftreibungskoeffizienten einer Gesamtoberfläche der Spannzange
ausgebildet sein. Das mindestens eine reibungserhöhende Innenelement kann beispielsweise
als eine beschichtete Innenfläche ausgebildet sein, wobei die Innenfläche mit einem
Klebstoff beschichtet ist. Insbesondere können alle Kabelhalteelemente die gleichen
bzw. identischen reibungserhöhende Innenelemente aufweisen.
[0010] Die Spannzange umfasst mindestens eine Isolatorhalteeinrichtung, welche den mindestens
einen Isolatorkörper an der Spannzange, insbesondere in dem Betriebszustand des Steckverbinders,
hält. Die mindestens eine Isolatorhalteeinrichtung ist hierbei einstückig mit der
Spannzange ausgebildet. Die mindestens eine Isolatorhalteeinrichtung kann ferner ausgelegt
sein, mit dem mindestens einen Isolatorkörper, bevorzugt lösbar, in Eingriff zu gelangen,
um den Isolatorkörper an der Spannzange zu halten bzw. zu fixieren. Hierbei kann die
mindestens eine Isolatorhalteeinrichtung insbesondere ausgelegt sein, den mindestens
einen Isolatorkörper derart zu fixieren, dass die mindestens eine Isolatorhalteeinrichtung
eine relative Bewegung des Isolatorkörpers entlang zweier entgegengesetzter Richtungen
blockiert bzw. verhindert. Hierdurch kann ein sicherer Sitz des mindestens einen Isolatorkörpers
an der Spannzange gewährleistet, sowie ein vereinfachter Herstellungsprozess des Steckverbinders
ermöglicht werden.
[0011] Insbesondere kann die Spannzange ausgelegt sein, den mindestens einen Isolatorkörper
an einem ersten Ende bzw. an einem ersten Endabschnitt der Spannzange zu halten bzw.
zu fixieren. Insbesondere kann die Spannzange ausgelegt sein, das mindestens eine
Kabelende an einem zweiten, dem ersten Ende der Spannzange gegenüberliegenden Ende
bzw. an einem zweiten, dem ersten Endabschnitt der Spannzange gegenüberliegenden Endabschnitt
der Spannzange zu halten bzw. zu fixieren. Insbesondere kann die Spannzange eine durchgehende
Öffnung aufweisen, welche sich von dem ersten Ende der Spannzange zu dem zweiten Ende
der Spannzange erstreckt.
[0012] Die Spannzange kann hierbei insbesondere aus einem Metall, bevorzugt aus Messing
oder vernickeltem Messing, und/oder aus einem Kunststoff, bevorzugt aus einem leitenden
Kunststoff, und/oder aus einem Kompositmaterial ausgebildet sein. Insbesondere kann
die Spannzange als Schirmelement ausgebildet sein, wobei die Spannzange das Kabelende
zumindest teilweise von externen elektromagnetischen Einflüssen und/oder mechanischen
Einwirkungen abschirmt bzw. schützt.
[0013] Vorzugsweise umfasst die mindestens eine Isolatorhalteeinrichtung mindestens ein
Vorder-Halteelement, welches den mindestens einen Isolatorkörper entlang einer ersten
Richtung an der Spannzange hält. Die erste Richtung kann hierbei parallel zu einer
Längsachse der Spannzange sein. Die Längsachse der Spannzange ist hierbei eine fiktive
Achse, welche sich von dem ersten Ende der Spannzange zu dem zweiten Ende der Spannzange
erstreckt bzw. von dem ersten Ende der Spannzange zu dem zweiten Ende der Spannzange
verläuft. Das mindestens eine Vorder-Halteelement kann ausgelegt sein, den mindestens
einen Isolatorkörper lösbar zu halten, wobei eine Lösung des mindestens einen Isolatorkörpers
von dem mindestens einen Vorder-Halteelement ohne Beschädigung und/oder Zerstörung
des mindestens einen Isolatorkörpers und/oder des mindestens einen Vorder-Halteelements
möglich ist. Das mindestens eine Vorder-Halteelement kann elastisch verformbar ausgebildet
sein. Das mindestens eine Vorder-Halteelement kann von einer Innenfläche der Spannzange
radial nach innen bezüglich der Längsachse der Spannzange vorstehen. Die Innenfläche
der Spannzange ist hierbei insbesondere eine Fläche der Spannzange, welche die Längsachse
zumindest teilweise umgibt und derselben zugewandt ist.
[0014] Vorzugsweise umfasst die mindestens eine Isolatorhalteeinrichtung mindestens ein
Rück-Halteelement, welches den mindestens einen Isolatorkörper entlang einer zweiten
Richtung an der Spannzange hält. Die zweite Richtung kann hierbei parallel zu einer
Längsachse der Spannzange sein, wobei die zweite Richtung antiparallel zu der ersten
Richtung ist. Das mindestens eine Rück-Halteelement kann ausgelegt sein, den mindestens
einen Isolatorkörper lösbar zu halten, wobei eine Lösung des mindestens einen Isolatorkörpers
von dem mindestens einen Rück-Halteelement ohne Beschädigung und/oder Zerstörung des
mindestens einen Isolatorkörpers und/oder des mindestens einen Rück-Halteelements
möglich ist. Das mindestens eine Rück-Halteelement kann elastisch verformbar ausgebildet
sein. Das mindestens eine Rück-Halteelement kann von der Innenfläche der Spannzange
radial nach innen bezüglich der Längsachse der Spannzange vorstehen.
[0015] Das mindestens eine Vorder-Halteelement kann mindestens ein Vorder-Rasthakenelement
umfassen, wobei das mindestens eine Vorder-Rasthakenelement mit dem mindestens einen
Isolatorkörper in Eingriff gelangt, um den mindestens einen Isolatorkörper entlang
der ersten Richtung an der Spannzange zu halten. Das mindestens eine Vorder-Rasthakenelement
kann insbesondere radial nach innen bezüglich der Längsachse der Spannzange von einer
Innenfläche der Spannzange vorstehen. Alternativ oder zusätzlich kann das mindestens
eine Vorder-Rasthakenelement insbesondere radial nach außen bezüglich der Längsachse
der Spannzange von einer Außenfläche der Spannzange vorstehen. Insbesondere kann das
mindestens eine Vorder-Halteelement mindestens zwei Vorder-Rasthakenelemente umfassen,
wobei die mindestens zwei Vorder-Rasthakenelemente rotationssymmetrisch bezüglich
der Längsachse ausgebildet sind. Hierdurch wird ein sicherer Sitz des mindestens einen
Isolatorkörpers an der Spannzange, sowie eine einfache Montage des mindestens einen
Isolatorkörpers an der Spannzange ermöglicht.
[0016] Das mindestens eine Vorder-Halteelement kann mindestens ein Vorder-Vorsprungselement
umfassen, wobei das mindestens eine Vorder-Vorsprungselement mit dem mindestens einen
Isolatorkörper in Kontakt gelangt, um den mindestens einen Isolatorkörper entlang
der ersten Richtung in der Spannzange zu halten, und, optional, wobei das mindestens
eine Vorder-Vorsprungelement zumindest teilweise umlaufend bezüglich der Längsachse
der Spannzange ausgebildet ist. Das mindestens eine Vorder-Vorsprungselement kann
insbesondere radial nach innen bezüglich der Längsachse der Spannzange von einer Innenfläche
der Spannzange vorstehen. Alternativ oder zusätzlich kann das mindestens eine Vorder-Vorsprungselement
insbesondere radial nach außen bezüglich der Längsachse der Spannzange von einer Außenfläche
der Spannzange vorstehen. Insbesondere kann das mindestens eine Vorder-Halteelement
mindestens zwei Vorder-Vorsprungselemente umfassen, wobei die mindestens zwei Vorder-Vorsprungselemente
rotationssymmetrisch bezüglich der Längsachse ausgebildet sind. Hierdurch wird ein
sicherer Sitz des mindestens einen Isolatorkörpers an der Spannzange, sowie eine einfache
Montage des mindestens einen Isolatorkörpers an der Spannzange ermöglicht.
[0017] Das mindestens eine Vorder-Halteelement kann mindestens ein Vorder-Rotationsrasthakenelement
umfassen, wobei das mindestens eine Vorder-Rotationsrasthakenelement mit dem mindestens
einen Isolatorkörper in Eingriff gelangt, um den mindestens einen Isolatorkörper entlang
der ersten Richtung in der Spannzange zu halten. Hierbei kann das mindestens eine
Vorder-Rotationsrasthakenelement insbesondere durch eine Drehbewegung des Isolatorkörpers
relativ zur Spannzange um die Längsachse mit dem Isolatorkörper in Eingriff gelangen.
Insbesondere kann hierdurch zusätzlich eine Drehsicherung ermöglicht werden, wobei
das mit dem Isolatorkörper in Eingriff stehende mindestens eine Vorder-Rotationsrasthakenelement
eine Drehbewegung des Isolatorkörpers relativ zur Spannzange um die Längsachse blockiert
bzw. verhindert. Das mindestens eine Vorder-Rotationsrasthakenelement kann insbesondere
radial nach innen bezüglich der Längsachse der Spannzange von einer Innenfläche der
Spannzange vorstehen. Alternativ oder zusätzlich kann das mindestens eine Vorder-Rotationsrasthakenelement
insbesondere radial nach außen bezüglich der Längsachse der Spannzange von einer Außenfläche
der Spannzange vorstehen. Insbesondere kann das mindestens eine Vorder-Halteelement
mindestens zwei Vorder-Rotationsrasthakenelemente umfassen, wobei die mindestens zwei
Vorder-Rotationsrasthakenelemente rotationssymmetrisch bezüglich der Längsachse ausgebildet
sind. Hierdurch wird ein sicherer Sitz des mindestens einen Isolatorkörpers an der
Spannzange, sowie eine einfache Montage des mindestens einen Isolatorkörpers an der
Spannzange ermöglicht.
[0018] Das mindestens eine Vorder-Halteelement kann mindestens ein Vorder-Verschraubungselement,
insbesondere ein Vorder-Gewindeelement umfassen, wobei das mindestens eine Vorder-Verschraubungselement
mit dem mindestens einen Isolatorkörper verschraubbar ist, um den mindestens einen
Isolatorkörper entlang der ersten Richtung in der Spannzange zu halten. Hierbei kann
das mindestens eine Vorder-Verschraubungselement insbesondere durch eine Drehbewegung
des Isolatorkörpers relativ zur Spannzange um die Längsachse mit dem Isolatorkörper
verschraubbar ausgelegt sein. Das mindestens eine Vorder-Verschraubungselement kann
insbesondere an einer Innenfläche der Spannzange, welche der Längsachse zugewandt
ist, angeordnet sein. Alternativ kann das mindestens eine Vorder-Verschraubungselement
insbesondere an einer Außenfläche der Spannzange, welche der Innenfläche der Spannzange
radial nach außen bezüglich der Längsachse gegenüberliegt, angeordnet sein. Das mindestens
eine Vorder-Verschraubungselement kann zumindest teilweise umlaufend bezüglich der
Längsachse der Spannzange ausgebildet sein. Das mindestens eine Vorder-Verschraubungselement
kann ein beliebiges Gewinde aufweisen, beispielsweise ein zylindrisches und/oder ein
konisches Gewinde. Hierdurch wird ein sicherer Sitz des mindestens einen Isolatorkörpers
an der Spannzange, sowie eine einfache Montage des mindestens einen Isolatorkörpers
an der Spannzange ermöglicht.
[0019] Das mindestens eine Vorder-Halteelement kann mindestens ein Vorder-Crimpelement umfassen,
wobei das mindestens eine Vorder-Crimpelement mit dem mindestens einen Isolatorkörper
in Eingriff gelangt bzw. gebracht wird, um den mindestens einen Isolatorkörper entlang
der ersten Richtung an der Spannzange zu halten. Hierbei kann das mindestens eine
Vorder-Crimpelement durch eine Verformung des mindestens einen Vorder-Crimpelements,
insbesondere durch Crimpen, Bördeln, Kräuseln, Quetschen und/oder Falten mit dem Isolatorkörper
in Eingriff gelangen. Das mindestens eine Vorder-Crimpelement kann insbesondere an
einer Innenfläche der Spannzange, welche der Längsachse zugewandt ist, angeordnet
sein. Alternativ kann das mindestens eine Vorder-Crimpelement insbesondere an einer
Außenfläche der Spannzange, welche der Innenfläche der Spannzange radial nach außen
bezüglich der Längsachse gegenüberliegt, angeordnet sein. Das mindestens eine Vorder-Crimpelement
kann zumindest teilweise umlaufend bezüglich der Längsachse der Spannzange ausgebildet
sein. Insbesondere kann das mindestens eine Vorder-Halteelement mindestens zwei Vorder-Crimpelemente
umfassen, wobei die mindestens zwei Vorder-Crimpelemente rotationssymmetrisch bezüglich
der Längsachse ausgebildet sind. Hierdurch wird ein sicherer Sitz des mindestens einen
Isolatorkörpers an der Spannzange, sowie eine einfache Montage des mindestens einen
Isolatorkörpers an der Spannzange ermöglicht.
[0020] Das mindestens eine Rück-Halteelement kann mindestens ein Rück-Rasthakenelement umfassen,
wobei das mindestens eine Rück-Rasthakenelement mit dem mindestens einen Isolatorkörper
in Eingriff gelangt, um den mindestens einen Isolatorkörper entlang der zweiten Richtung
an der Spannzange zu halten. Das mindestens eine Rück-Rasthakenelement kann insbesondere
radial nach innen bezüglich der Längsachse der Spannzange von einer Innenfläche der
Spannzange vorstehen. Alternativ oder zusätzlich kann das mindestens eine Rück-Rasthakenelement
insbesondere radial nach außen bezüglich der Längsachse der Spannzange von einer Außenfläche
der Spannzange vorstehen. Insbesondere kann das mindestens eine Rück-Halteelement
mindestens zwei Rück-Rasthakenelemente umfassen, wobei die mindestens zwei Rück-Rasthakenelemente
rotationssymmetrisch bezüglich der Längsachse ausgebildet sind. Hierdurch wird ein
sicherer Sitz des mindestens einen Isolatorkörpers an der Spannzange, sowie eine einfache
Montage des mindestens einen Isolatorkörpers an der Spannzange ermöglicht.
[0021] Das mindestens eine Rück-Halteelement kann mindestens ein Rück-Vorsprungselement
umfassen, wobei das mindestens eine Rück-Vorsprungselement mit dem mindestens einen
Isolatorkörper in Kontakt gelangt, um den mindestens einen Isolatorkörper entlang
der zweiten Richtung in der Spannzange zu halten, und, optional, wobei das mindestens
eine Rück-Vorsprungselement zumindest teilweise umlaufend bezüglich der Längsachse
der Spannzange ausgebildet ist. Das mindestens eine Rück-Vorsprungselement kann insbesondere
radial nach innen bezüglich der Längsachse der Spannzange von einer Innenfläche der
Spannzange vorstehen. Alternativ oder zusätzlich kann das mindestens eine Rück-Vorsprungselement
insbesondere radial nach außen bezüglich der Längsachse der Spannzange von einer Außenfläche
der Spannzange vorstehen. Insbesondere kann das mindestens eine Rück-Halteelement
mindestens zwei Rück-Vorsprungselemente umfassen, wobei die mindestens zwei Rück-Vorsprungselemente
rotationssymmetrisch bezüglich der Längsachse ausgebildet sind. Hierdurch wird ein
sicherer Sitz des mindestens einen Isolatorkörpers an der Spannzange, sowie eine einfache
Montage des mindestens einen Isolatorkörpers an der Spannzange ermöglicht.
[0022] Das mindestens eine Rück-Halteelement kann mindestens ein Rück-Rotationsrasthakenelement
umfassen, wobei das mindestens eine Rück-Rotationsrasthakenelement mit dem mindestens
einen Isolatorkörper in Eingriff gelangt, um den mindestens einen Isolatorkörper entlang
der zweiten Richtung in der Spannzange zu halten. Hierbei kann das mindestens eine
Rück-Rotationsrasthakenelement insbesondere durch eine Drehbewegung des Isolatorkörpers
relativ zur Spannzange um die Längsachse mit dem Isolatorkörper in Eingriff gelangen.
Insbesondere kann hierdurch zusätzlich eine Drehsicherung ermöglicht werden, wobei
das mit dem Isolatorkörper in Eingriff stehende mindestens eine Rück-Rotationsrasthakenelement
eine Drehbewegung des Isolatorkörpers relativ zur Spannzange um die Längsachse blockiert
bzw. verhindert. Das mindestens eine Rück-Rotationsrasthakenelement kann insbesondere
radial nach innen bezüglich der Längsachse der Spannzange von einer Innenfläche der
Spannzange vorstehen. Alternativ oder zusätzlich kann das mindestens eine Rück-Rotationsrasthakenelement
insbesondere radial nach außen bezüglich der Längsachse der Spannzange von einer Außenfläche
der Spannzange vorstehen. Insbesondere kann das mindestens eine Rück-Halteelement
mindestens zwei Rück-Rotationsrasthakenelemente umfassen, wobei die mindestens zwei
Rück-Rotationsrasthakenelemente rotationssymmetrisch bezüglich der Längsachse ausgebildet
sind. Hierdurch wird ein sicherer Sitz des mindestens einen Isolatorkörpers an der
Spannzange, sowie eine einfache Montage des mindestens einen Isolatorkörpers an der
Spannzange ermöglicht.
[0023] Das mindestens eine Rück-Halteelement kann mindestens ein Rück-Verschraubungselement,
insbesondere ein Rück-Gewindeelement umfassen, wobei das mindestens eine Rück-Verschraubungselement
mit dem mindestens einen Isolatorkörper verschraubbar ist, um den mindestens einen
Isolatorkörper entlang der zweiten Richtung in der Spannzange zu halten. Hierbei kann
das mindestens eine Rück-Verschraubungselement insbesondere durch eine Drehbewegung
des Isolatorkörpers relativ zur Spannzange um die Längsachse mit dem Isolatorkörper
verschraubbar ausgelegt sein. Das mindestens eine Rück-Verschraubungselement kann
insbesondere an einer Innenfläche der Spannzange, welche der Längsachse zugewandt
ist, angeordnet sein. Alternativ kann das mindestens eine Rück-Verschraubungselement
insbesondere an einer Außenfläche der Spannzange, welche der Innenfläche der Spannzange
radial nach außen bezüglich der Längsachse gegenüberliegt, angeordnet sein. Das mindestens
eine Rück-Verschraubungselement kann zumindest teilweise umlaufend bezüglich der Längsachse
der Spannzange ausgebildet sein. Das mindestens eine Rück-Verschraubungselement kann
ein beliebiges Gewinde aufweisen, beispielsweise ein zylindrisches und/oder ein konisches
Gewinde. Hierdurch wird ein sicherer Sitz des mindestens einen Isolatorkörpers an
der Spannzange, sowie eine einfache Montage des mindestens einen Isolatorkörpers an
der Spannzange ermöglicht.
[0024] Das mindestens eine Rück-Halteelement kann mindestens ein Rück-Crimpelement umfassen,
wobei das mindestens eine Rück-Crimpelement mit dem mindestens einen Isolatorkörper
in Eingriff gelangt, um den mindestens einen Isolatorkörper entlang der zweiten Richtung
in der Spannzange zu halten. Hierbei kann das mindestens eine Rück-Crimpelement durch
eine Verformung des mindestens einen Rück-Crimpelements, insbesondere durch Crimpen,
Bördeln, Kräuseln, Quetschen und/oder Falten mit dem Isolatorkörper in Eingriff gelangen.
Das mindestens eine Rück-Crimpelement kann insbesondere an einer Innenfläche der Spannzange,
welche der Längsachse zugewandt ist, angeordnet sein. Alternativ kann das mindestens
eine Rück-Crimpelement insbesondere an einer Außenfläche der Spannzange, welche der
Innenfläche der Spannzange radial nach außen bezüglich der Längsachse gegenüberliegt,
angeordnet sein. Das mindestens eine Rück-Crimpelement kann zumindest teilweise umlaufend
bezüglich der Längsachse der Spannzange ausgebildet sein. Insbesondere kann das mindestens
eine Vorder-Halteelement mindestens zwei Rück-Crimpelemente umfassen, wobei die mindestens
zwei Rück-Crimpelemente rotationssymmetrisch bezüglich der Längsachse ausgebildet
sind. Hierdurch wird ein sicherer Sitz des mindestens einen Isolatorkörpers an der
Spannzange, sowie eine einfache Montage des mindestens einen Isolatorkörpers an der
Spannzange ermöglicht.
[0025] Vorzugsweise weist der mindestens eine Isolatorkörper mindestens einen zumindest
teilweise umlaufenden Vorsprung auf, wobei der mindestens eine zumindest teilweise
umlaufende Vorsprung ausgelegt ist, mit dem mindestens einen Vorder-Halteelement und
dem mindestens einen Rück-Halteelement in Eingriff bzw. in Kontakt zu gelangen, um
den mindestens einen Isolatorkörper entlang der ersten Richtung und der zweiten Richtung
in der Spannzange zu fixieren. Der mindestens eine zumindest teilweise umlaufende
Vorsprung kann hierbei insbesondere kompatibel mit dem mindestens einen Vorder-Halteelement
und dem mindestens einen Rück-Halteelement ausgebildet sein. Beispielweise kann der
mindestens eine zumindest teilweise umlaufende Vorsprung Hakenelemente, Aussparungen,
Gewindeabschnitte, und/oder Anschlagsflächen entsprechend dem mindestens einen Vorder-Halteelement
und dem mindestens einen Rück-Halteelement aufweisen. Hierdurch wird ein sicherer
Sitz des mindestens einen Isolatorkörpers an der Spannzange, sowie eine einfache Montage
des mindestens einen Isolatorkörpers an der Spannzange ermöglicht.
[0026] Vorzugsweise umgibt bzw. umschließt die Spannzange den mindestens einen Isolatorkörper,
insbesondere in dem Betriebszustand, zumindest teilweise. Hierdurch wird beispielsweise
ein sicherer Sitz des mindestens einen Isolatorkörpers an der Spannzange ermöglicht.
Insbesondere kann die Spannzange ausgelegt sein, den mindestens einen Isolatorkörper
radial bezüglich der Längsachse vollständig zu umgeben, wodurch eine radiale Bewegung
des mindestens einen Isolatorkörpers in dem Betriebszustand verhindert bzw. blockiert
wird.
[0027] Vorzugsweise ist die Spannzange ausgelegt, dass der mindestens eine Isolatorkörper
zumindest teilweise entlang der Längsachse der Spannzange durch die Spannzange schiebbar
ist. Insbesondere kann die Spannzange ausgelegt sein, dass der mindestens eine Isolatorkörper
zumindest teilweise durch das erste Ende der Spannzange entlang der Längsachse der
Spannzange schiebbar ist bzw. zumindest teilweise in das erste Ende der Spannzange
entlang der Längsachse der Spannzange einführbar ist. Insbesondere kann die Spannzange
ausgelegt sein, dass der mindestens eine Isolatorkörper zumindest teilweise durch
das zweite Ende der Spannzange entlang der Längsachse der Spannzange schiebbar ist
bzw. zumindest teilweise in das zweite Ende der Spannzange entlang der Längsachse
der Spannzange einführbar ist.
[0028] Vorzugsweise ist die Spannzange ausgelegt, dass das Kabelende zumindest teilweise
entlang der Längsachse der Spannzange, insbesondere in einem Bereich zwischen der
mindestens einen Isolatorhalteeinrichtung und dem mindestens einen Kabelhalteelement,
durch die Spannzange schiebbar ist. Hierbei kann die Spannzange insbesondere ausgelegt
sein, so dass das Kabelende zumindest teilweise entlang der Längsachse der Spannzange
in einer Richtung vom zweiten Ende der Spannzange zu dem ersten Ende der Spannzange
schiebbar ist.
[0029] Vorzugsweise weist der mindestens eine Isolatorkörper mindestens einen Blockvorsprung
auf. Der mindestens eine Blockvorsprung kann einstückig mit dem mindestens einen Isolatorkörper
oder mit dem mindestens einen Isolatorkörper verbindbar ausgebildet sein. Der mindestens
eine Blockvorsprung kann bewegbar an dem mindestens einen Isolatorkörper angeordnet
bzw. gelagert sein. Hierbei kann der mindestens eine Blockvorsprung radial bezüglich
einer Körperachse des mindestens einen Isolatorkörpers bewegbar, insbesondere tastenartig
ausgebildet sein. Unter tastenartig ist in diesem Sinne zu verstehen, dass der mindestens
eine Blockvorsprung in einem Ruhezustand, in dem keine externen angelegten Kräfte
auf den mindestens einen Blockvorsprung wirken, mit einer vorbestimmten Höhe von dem
mindestens einen Isolatorkörper vorsteht, und wobei der mindestens eine Blockvorsprung
durch eine Kraft, welche radial nach innen bezüglich der Körperachse ausgerichtet
ist und auf den mindestens einen Blockvorsprung wirkt, radial nach innen bezüglich
der Körperachse bewegbar bzw. verlagerbar ist. Hierbei kann der mindestens eine Blockvorsprung
optional ausgebildet sein, um den Ruhezustand wiederherzustellen, sobald die angelegte
Kraft nicht mehr auf dem mindestens einen Blockvorsprung wirkt.
[0030] Die Spannzange kann mindestens eine Blockaussparung aufweisen, welche ausgelegt ist,
in dem Betriebszustand den mindestens einen Blockvorsprung zumindest teilweise aufzunehmen,
wobei die mindestens eine Blockaussparung und der mindestens eine Blockvorsprung ausgelegt
sind, in dem Betriebszustand eine Drehbewegung des mindestens einen Isolatorkörpers
relativ zur Spannzange um die Längsachse der Spannzange zu blockieren. Die mindestens
eine Blockaussparung kann sich hierbei insbesondere durch die Spannzange erstecken
bzw. verlaufen, wobei sich die mindestens eine Blockaussparung insbesondere von der
Innenfläche zur Außenfläche der Spannzange durch die Spannzange erstreckt. Alternativ
kann die mindestens eine Blockaussparung als radiale Vertiefung bezüglich der Längsachse
an der Innenfläche und/oder der Außenfläche ausgebildet sein. Die mindestens eine
Blockaussparung und der mindestens eine Blockvorsprung können ferner konfiguriert
sein, um den Isolatorkörper entlang der ersten Richtung und/oder entlang der zweiten
Richtung zu halten bzw. zu fixieren.
[0031] Vorzugsweise ist das mindestens eine Kabelhalteelement als Zugentlastungselement
ausgelegt, wobei das Zugentlastungselement konfiguriert ist, durch radiale Kompression
des Zugentlastungselements bezüglich der Längsachse das mindestens eine Kabelende
zu halten, wobei das mindestens eine Rück-Halteelement zwischen dem mindestens einen
Vorder-Halteelement und dem mindestens einen Kabelhalteelement angeordnet ist.
[0032] Vorzugsweise umfasst der Steckverbinder ferner ein Hülsenelement, welches zumindest
teilweise den mindestens einen Isolatorkörper und zumindest teilweise die Spannzange
umgibt. Das Hülsenelement kann aus einem Kunststoff, bevorzugt einem leitenden Kunststoff,
und/oder aus einem Metall, bevorzugt Messing und/oder vernickeltem Messing, und/oder
aus einem Kompositmaterial ausgebildet sein. Das Hülsenelement kann ferner einstückig
ausgebildet sein, wobei das Hülsenelement jedoch nicht auf eine einstückige Ausbildung
beschränkt ist. Insbesondere kann das Hülsenelement derart ausgebildet sein, dass
das Hülsenelement zusätzlich einen Abschnitt umgibt, welcher durch einen zu dem Steckverbinder
komplementären Steckverbinder zumindest teilweise in einem Zustand eingenommen wird,
in dem der Steckverbinder mit dem komplementären Steckverbinder verbunden ist. Insbesondere
kann das Hülsenelement derart ausgebildet sein, dass das Hülsenelement zumindest die
Vielzahl von Kontaktabschnitten des mindestens einen Kabelendes umlaufend bezüglich
der Längsachse umgibt bzw. umschließt. Hierdurch kann insbesondere eine elektromagnetische
Abschirmung bzw. ein Schutz eines Kontaktbereichs des Steckverbinders mit einem komplementären
Steckverbinder ermöglicht werden. Insbesondere kann das Hülsenelement derart ausgebildet
sein, dass kein direkter, insbesondere elektrischer Kontakt zwischen dem Hülsenelement
und der Vielzahl von Kontaktabschnitten des mindestens einen Kabelendes in dem Betriebszustand
stattfindet. Hierdurch kann insbesondere gewährleistet werden, dass kein Elektronenfluss
von dem Kabelende auf das Hülsenelement während eines Betriebs des Steckverbinders
stattfindet.
[0033] Insbesondere kann das Hülsenelement mit der Spannzange und/oder dem mindestens einen
Isolatorkörper verrastbar ausgebildet sein. Hierbei kann das Hülsenelement durch ein
Verrasten mit der Spannzange und/oder dem mindestens einen Isolatorkörper an der Spannzange
und/oder dem mindestens einen Isolatorkörper fixiert werden, wodurch eine hohe strukturelle
Stabilität und ein vereinfachter Montageprozess des Steckverbinders ermöglicht ist.
[0034] Vorzugsweise weist das Hülsenelement, insbesondere wenn der mindestens eine Isolatorkörper
mindestens einen Blockvorsprung umfasst, mindestens eine Hülsenblockaussparung auf,
welche den mindestens einen Blockvorsprung des mindestens einen Isolatorkörpers zumindest
teilweise aufnimmt bzw. wobei der mindestens einen Blockvorsprung des mindestens einen
Isolatorkörpers zumindest teilweise in der mindestens einen Hülsenblockaussparung
angeordnet ist, um eine Drehbewegung Spannzange relativ zum Hülsenelement um die Längsachse
der Spannzange zu blockieren. Hierdurch kann der mindestens eine Blockvorsprung als
durchgehende Drehsicherung des Steckverbinders gegen eine relative Drehbewegung des
mindestens einen Isolatorkörpers, der Spannzange und des Hülsenelements ausgebildet
sein. Ferner kann die mindestens eine Hülsenblockaussparung derart ausgebildet sein,
um das Hülsenelement relativ zu dem mindestens einen Isolatorkörper auszurichten.
[0035] Vorzugsweise kann der Steckverbinder mindestens ein Codierelement aufweisen, wobei
das mindestens eine Codierelement ausgelegt ist, eine Kategorie und/oder eine Identität
des Steckverbinders nach außen ersichtlich zu machen bzw. zu markieren und/oder eine
Verbindung des Steckverbinders mit einem nicht-kompatiblen Steckverbinder zu verhindern
bzw. zu blockieren. Somit kann der Steckverbinder, insbesondere die Vielzahl von Kontaktabschnitten
vor Beschädigungen durch eine Verbindung des Steckverbinders mit einem nicht-kompatiblen
Steckverbinder geschützt werden. Ferner kann die Verwendung des Steckverbinders vereinfacht
werden, da die Kategorie und/oder die Identität des Steckverbinders nach außen ersichtlich
gemacht ist bzw. markiert ist. Das mindestens eine Codierelement kann insbesondere
mindestens einen radial bezüglich der Längsachse nach innen, insbesondere von dem
Hülsenelement vorstehenden Schutzvorsprung umfassen, welcher ausgelegt ist, eine Verbindung
des Steckverbinders mit einem nicht-kompatiblen Steckverbinder zu verhindern bzw.
zu blockieren.
[0036] Vorzugsweise weist die Spannzange mindestens eine nach außen bezüglich der Längsachse
der Spannzange vorstehende Außennase, und das Hülsenelement mindestens eine Nasenaussparung
auf. Die mindestens eine Nasenaussparung kann insbesondere die mindestens eine Außennase
zumindest teilweise aufnehmen bzw. die mindestens eine Außennase der Spannzange kann
zumindest teilweise in der mindestens einen Nasenaussparung des Hülsenelements angeordnet
sein, um eine Drehbewegung der Spannzange relativ zum Hülsenelement um die Längsachse
der Spannzange zu blockieren. Insbesondere kann die Außennase in einem Endbereich
der Spannzange an dem zweiten Ende der Spannzange ausgebildet sein, wodurch insbesondere
eine effiziente Drehsicherung gegen eine Drehbewegung der Spannzange relativ zum Hülsenelement,
welche insbesondere durch eine Drehbewegung des mindestens einen Kabelendes bewirkt
wird, ermöglicht wird. Insbesondere können die Außennase der Spannzange und die Blockaussparung
der Spannzange an gegenüberliegenden Enden, bzw. an dem ersten Ende und dem zweiten
Ende der Spannzange ausgebildet sein.
[0037] Vorzugsweise umfasst der Steckverbinder mindestens eine Kompressionsmutter, wobei
die mindestens eine Kompressionsmutter ausgebildet ist, wobei durch ein Verschrauben
das mindestens eine Kabelhalteelement zumindest teilweise komprimierbar ist, um das
mindestens eine Kabelende in der Spannzange festzulegen bzw. einzuspannen. Hierzu
kann die mindestens eine Kompressionsmutter mindestens einen Gewindeabschnitt, insbesondere
mindestens einen Innengewindeabschnitt aufweisen. Der mindestens eine Gewindeabschnitt
bzw. der mindestens eine Innengewindeabschnitt kann hierbei als zylindrisches Gewinde
und/oder als konisches Gewinde ausgebildet sein. Die mindestens eine Kompressionsmutter
kann ferner mindestens zwei, bevorzugt gegenüberliegende Angriffsflächen aufweisen,
welche durch ein Werkzeug greifbar sind, um ein Drehmoment auf die mindestens eine
Kompressionsmutter zu übertragen.
[0038] Vorzugsweise ist die mindestens eine Kompressionsmutter mit der Spannzange verschraubbar
ausgebildet, wobei die mindestens eine Kompressionsmutter derart ausgebildet ist,
dass durch ein Verschrauben der mindestens einen Kompressionsmutter mit der Spannzange
das mindestens eine Kabelhalteelement zumindest teilweise komprimiert wird, um das
mindestens eine Kabelende in der Spannzange festzulegen bzw. einzuspannen. Hierdurch
kann ein sicherer Sitz der mindestens einen Kompressionsmutter an der Spannzange und
eine stabile Kompression des mindestens einen Kabelhalteelements ermöglicht werden.
[0039] Vorzugsweise ist die mindestens eine Kompressionsmutter mit dem Hülsenelement verschraubbar
ausgebildet, wobei die mindestens eine Kompressionsmutter derart ausgebildet ist,
dass durch ein Verschrauben der mindestens einen Kompressionsmutter mit dem Hülsenelement
das mindestens eine Kabelhalteelement zumindest teilweise komprimiert wird, um das
mindestens eine Kabelende in der Spannzange festzulegen bzw. einzuspannen. Hierdurch
kann ein sicherer Sitz der mindestens einen Kompressionsmutter an dem Hülsenelement
und eine stabile Kompression des mindestens einen Kabelhalteelements ermöglicht werden.
[0040] Vorzugsweise ist die mindestens eine Kompressionsmutter mit der Spannzange und mit
dem Hülsenelement verschraubbar ausgebildet, wobei die mindestens eine Kompressionsmutter
derart ausgebildet ist, dass durch ein Verschrauben der mindestens einen Kompressionsmutter
mit der Spannzange und dem Hülsenelement das mindestens eine Kabelhalteelement zumindest
teilweise komprimiert wird, um das mindestens eine Kabelende in der Spannzange festzulegen
bzw. einzuspannen. Hierzu kann beispielsweise die Spannzange einen ersten Außengewindeabschnitt
und das Hülsenelement einen zweiten Außengewindeabschnitt aufweisen, wobei der erste
Außengewindeabschnitt und der zweite Außengewindeabschnitt mit dem Innengewindeabschnitt
der mindestens einen Kompressionsmutter verschraubbar ausgebildet sind. Insbesondere
können der erste Außengewindeabschnitt und der zweite Außengewindeabschnitt einen
kontinuierlichen Gesamtaußengewindeabschnitt bilden. Der zweite Außengewindeabschnitt
kann beispielsweise in umlaufender Richtung bezüglich der Längsachse an die mindestens
eine Nasenaussparung des Hülsenelements angrenzend angeordnet sein, und der erste
Außengewindeabschnitt kann beispielsweise an einer Außenseite der mindestens einen
Außennase ausgebildet sein. Hierdurch kann ein sicherer Sitz der mindestens einen
Kompressionsmutter an der Spannzange und eine stabile Kompression des mindestens einen
Kabelhalteelements ermöglicht werden. Zusätzlich sind hierdurch das Hülsenelement
und die Spannzange durch das Verschrauben aneinander montierbar bzw. fixierbar.
[0041] Vorzugsweise umfasst der Steckverbinder ferner ein Schutzelement, welches ausgelegt
ist, die Spannzange und/oder den mindestens einen Isolatorkörper zumindest teilweise
vor externen Umwelteinflüssen zu schützen bzw. abzuschirmen. Unter externen Umwelteinflüssen
sind im Rahmen dieser Beschreibung insbesondere elektromagnetische Felder, auf den
Steckverbinder einwirkende Kräfte, Materialströme, und/oder chemische Reaktionen zu
verstehen. Das Schutzelement kann insbesondere das Hülsenelement zumindest teilweise
umgeben bzw. umschließen.
[0042] Ein weiterer Aspekt betrifft die Verwendung eines Steckverbinders zur Verbindung
des Steckverbinders mit einem Kabelende, wobei der Steckverbinder mindestens einen
Isolatorkörper, welcher ausgelegt ist, eine Vielzahl von Kontaktabschnitten von mindestens
einem Kabelende aufzunehmen, und eine Spannzange, welche einstückig ausgebildet ist,
umfasst. Die Spannzange umfasst hierbei insbesondere mindestens ein Kabelhalteelement,
welches ausgelegt ist, das mindestens eine Kabelende festzulegen bzw. einzuspannen,
und mindestens eine Isolatorhalteeinrichtung, welche in einem Betriebszustand des
Steckverbinders ausgelegt ist, den mindestens einen Isolatorkörper an der Spannzange
zu halten. Der Steckverbinder kann ferner eine beliebige Kombination der in der Beschreibung
beschriebenen und in den Figuren dargestellten Merkmale aufweisen.
[0043] Ein weiterer Aspekt betrifft ein Verfahren zur Verbindung eines Steckverbinders mit
einem Kabelende. Das Verfahren umfasst ein Bereitstellen eines Steckverbinders, wobei
der Steckverbinder mindestens einen Isolatorkörper umfasst, welcher ausgelegt ist,
eine Vielzahl von Kontaktabschnitten mindestens eines Kabelendes aufzunehmen, und
eine Spannzange umfasst, welche einstückig ausgebildet ist, und die Spannzange mindestens
ein Kabelhalteelement, welches ausgelegt ist, in dem Betriebszustand das mindestens
eine Kabelende festzulegen bzw. einzuspannen, und mindestens eine Isolatorhalteeinrichtung
umfasst, welche den mindestens einen Isolatorkörper an der Spannzange hält.
[0044] Das Verfahren umfasst ferner ein Fixieren bzw. Halten des mindestens einen Isolatorkörpers
an der Spannzange durch die mindestens eine Isolatorhalteeinrichtung. Ein weiterer
Verfahrensschritt umfasst ein Einführen des Kabelendes in die Spannzange durch das
mindestens eine Kabelhalteelement und Aufnehmen von mindestens einem Kontaktabschnitt
des Kabelendes in dem mindestens einen Isolatorkörper. Durch ein Einspannen bzw. Festlegen
des mindestens einen Kabelendes durch das mindestens eine Kabelhalteelement wird das
mindestens eine Kabelende an dem Steckverbinder bzw. der Spannzange gehalten bzw.
fixiert.
[0045] Das Verfahren kann insbesondere eine beliebige Kombination der in der Beschreibung
beschriebenen und in den Figuren dargestellten Merkmale aufweisen.
[0046] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in Figuren illustrativ dargestellten exemplarischen
Ausführungsformen erläutert. Hierbei sind die gezeigten Ausführungsformen insbesondere
nicht als beschränkend zu verstehen. Es zeigen:
- Figuren 1A und 1B:
- jeweils eine perspektivische Außenansicht und eine perspektivische Querschnittsansicht
eines Isolatorkörpers;
- Figur 2:
- eine Spannzange mit einer Isolatorhalteeinrichtung;
- Figur 3:
- einen Steckverbinder mit einem Isolatorkörper gemäß Figuren 1A und 1B, fixiert an
der Spannzange gemäß Figur 2;
- Figur 4:
- eine Querschnittsansicht des Steckverbinders gemäß Figur 3;
- Figur 5:
- eine perspektivische Außenansicht eines Hülsenelements;
- Figur 6:
- eine Querschnittsansicht eines Steckverbinders gemäß Figur 3 mit einem Hülsenelement
gemäß Figur 5;
- Figur 7:
- eine perspektivische Außenansicht eines Steckverbinders gemäß Figur 6;
- Figuren 8A und 8B:
- jeweils eine Kompressionsmutter und einen Steckverbinder gemäß Figur 7 mit einer montierten
Kompressionsmutter gemäß Figur 8A;
- Figuren 9A und 9B:
- jeweils ein Schutzelement und einen Steckverbinder gemäß Figur 8B mit einem montierten
Schutzelement gemäß Figur 9A;
- Figur 10:
- eine perspektivische Querschnittsansicht eines Steckverbinders gemäß Figur 9B ohne
montierte Kompressionsmutter.
[0047] Um eine vielfache Beschreibung der gleichen Bauteile in den illustrierten Figuren
zu vermeiden, gilt im Folgenden, dass gleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen
versehen sind. Somit kann ein Bauteil insbesondere eine beliebige Kombination der
dem Bauteil unter dessen Bezugszeichen zugeordneten Merkmale aufweisen.
[0048] Figuren 1A und 1B zeigen eine perspektivische Außenansicht eines Isolatorkörpers
10 und eine perspektivische Querschnittsansicht des Isolatorkörpers
10.
[0049] Der Isolatorkörper
10 ist hierbei insbesondere zylinderartig ausgebildet und kann zumindest teilweise aus
einem elektrisch-isolierenden Material bzw. elektrisch nicht-leitendem Material ausgebildet
sein, und/oder aus einem magnetisch-isolierenden Material bzw. aus einem Material
mit hoher magnetischer Permeabilität ausgebildet sein.
[0050] Der mindestens eine Isolatorkörper
10 ist hierbei insbesondere ausgelegt, eine Vielzahl von Kontaktabschnitten (nicht gezeigt)
mindestens eines Kabelendes (nicht gezeigt) aufzunehmen. Hierzu kann der mindestens
eine Isolatorkörper
10 eine Vielzahl von Kontaktaufnahmen
15 aufweisen, wobei sich die Kontaktaufnahmen
15 insbesondere von dem ersten Ende zu einem zweiten, dem ersten Ende gegenüberliegenden
Ende durch den mindestens einen Isolatorkörper
10 erstrecken bzw. durch den mindestens einen Isolatorkörper
10 verlaufen. Hierbei kann jede Kontaktaufnahme
15 ausgebildet sein, mindestens einen Kontaktabschnitt des Kabelendes aufzunehmen, wobei
jede Kontaktaufnahme
15 insbesondere zylinderförmig ausgebildet sein kann. Die Kontaktaufnahmen
15 können weiterhin ausgebildet sein, insbesondere in einem Betriebszustand des Steckverbinders
1, mindestens einen Kontaktabschnitt zu lagern. Insbesondere können mindestens zwei
Kontaktaufnahmen
15 in einem Bereich des Isolatorkörpers
10 zwischen dem ersten Ende des Isolatorkörpers
10 und dem zweiten Ende des Isolatorkörpers
10 zumindest teilweise fluidisch verbunden sein, um einen Isolierungseffekt eines die
Kontaktabschnitte umgebenden isolierenden Fluids, beispielsweise Luft, zu verstärken.
Die mindestens eine Kontaktaufnahme
15 kann ferner einen Durchmesser senkrecht zu einer Achse eines aufgenommenen Kontaktabschnitts
aufweisen, welcher größer ist als ein Durchmesser des aufgenommenen Kontaktabschnitts
senkrecht zu der Achse des aufgenommenen Kontaktabschnitts. Hierdurch kann der Isolierungseffekt
des mindestens einen Isolatorkörpers
10 erhöht werden, da eine zumindest teilweise Umgebung der aufgenommenen Kontaktabschnitte
in der Kontaktaufnahme
15 durch einen isolierenden Fluid, insbesondere Luft oder ein Schutzgas, oder durch
ein Vakuum ermöglicht wird.
[0051] Die mindestens eine Kontaktaufnahme
15 ist hierbei ausgelegt, dass mindestens ein Kontaktabschnitt in der mindestens einen
Kontaktaufnahme
15 schiebbar gelagert ist. Hierzu kann die mindestens eine Kontaktaufnahme
15 einen konstanten, ersten Durchmesser in einem Bereich von dem zweiten Ende des Isolatorkörpers
10 in Richtung des ersten Endes des Isolatorkörpers
10 aufweisen. Die mindestens eine Kontaktaufnahme
15 kann ferner in einem Bereich von dem ersten Ende des Isolatorkörpers
10 in Richtung des zweiten Endes des Isolatorkörpers
10 einen zweiten Durchmesser aufweisen, welcher kleiner als der erste Durchmesser ist.
Hierdurch kann insbesondere ein Kontaktanschlag
14 bzw. ein nach innen vorstehender, umlaufender Vorsprung in der mindestens einen Kontaktaufnahme
15 bereitgestellt sein. Der Bereich der mindestens einen Kontaktaufnahme
15 mit dem zweiten Durchmesser kann hierbei eine Kontaktöffnung
13 des Isolatorkörpers bilden. Die mindestens eine Kontaktaufnahme
15 kann ferner einen Abschnitt zwischen dem ersten Bereich und dem zweiten Bereich aufweisen,
welcher sich von dem ersten Bereich zu dem zweiten Bereich hin verjüngt, wodurch eine
kontinuierliche Innenfläche der mindestens einen Kontaktaufnahme
15 bereitgestellt ist. Hierdurch kann insbesondere ein Kontaktabschnitt eines Kabelendes
vereinfacht in der mindestens einen Kontaktaufnahme
15 gelagert werden, da der Kontaktabschnitt bei einem Einschieben in die mindestens
eine Kontaktaufnahme
15 von der Innenfläche der Kontaktaufnahme
15 in die Kontaktöffnung
13 geführt wird.
[0052] Insbesondere können die mindestens eine Kontaktaufnahme
15 parallel zueinander und/oder parallel zu einer Längsachse
LA (siehe Figur 4) des Steckverbinders
1 ausgebildet sein.
[0053] Der mindestens eine Isolatorkörper
10 kann mindestens einen zumindest teilweise umlaufenden Vorsprung
11 aufweisen, wobei der mindestens eine zumindest teilweise umlaufende Vorsprung
11 ausgelegt ist, mit dem mindestens einen Vorder-Halteelement
21 (siehe Figur 2) und dem mindestens einen Rück-Halteelement
22 (siehe Figur 2) in Eingriff bzw. in Kontakt zu gelangen, um den mindestens einen
Isolatorkörper
10 entlang einer ersten Richtung und einer zweiten, der ersten Richtung entgegengesetzten
Richtung in einer Spannzange
20 (siehe Figur 2) zu fixieren. Der zumindest teilweise umlaufende Vorsprung
11 kann sich hierbei insgesamt über mehr als eine Hälfte eines Umfangs des mindestens
einen Isolatorkörpers
10 erstrecken. Der zumindest teilweise umlaufende Vorsprung
11 ist exemplarisch mit einem quaderartigen Querschnittsprofil gezeigt, ist jedoch nicht
auf eine solche Form beschränkt. Vielmehr kann der zumindest teilweise umlaufende
Vorsprung
11 ein beliebiges Querschnittsprofil und/oder ein nicht-konstantes Querschnittsprofil
aufweisen. Hierdurch kann der mindestens eine zumindest teilweise umlaufende Vorsprung
11 angepasst werden, um optimal mit dem mindestens einen Vorder-Halteelement
21 (siehe Figur 2) und dem mindestens einen Rück-Halteelement
22 (siehe Figur 2) in Eingriff bzw. in Kontakt zu gelangen.
[0054] Der mindestens eine Isolatorkörper
10 weist ferner einen Blockvorsprung
12 auf, welcher von einer Außenfläche des Isolatorkörpers
10 vorsteht. Der eine Blockvorsprung
12 ist insbesondere hierbei einstückig mit dem mindestens einen Isolatorkörper
10 ausgebildet, kann jedoch auch mit dem mindestens einen Isolatorkörper
10 verbindbar ausgebildet sein. Der mindestens eine Blockvorsprung
12 kann hierbei eine beliebige Kombination von Merkmalen, wie oben beschrieben aufweisen.
Der Blockvorsprung
12 kann insbesondere quaderartig ausgebildet sein, wobei eine beliebige Anzahl von Kanten
des quaderartigen Blockvorsprungs
12 abgerundet bzw. abgeschliffen sein können, um ein Anordnen des Isolatorkörpers
10 in dem Steckverbinder
1 zu vereinfachen.
[0055] Figur 2 zeigt eine Spannzange
20 mit einer Isolatorhalteeinrichtung. Die Spannzange
20 ist hierbei insbesondere einstückig ausgebildet. Die Spannzange
20 kann hierbei insbesondere aus einem Metall, bevorzugt aus Messing oder vernickeltem
Messing, und/oder aus einem Kunststoff, bevorzugt aus einem leitenden Kunststoff,
und/oder aus einem Kompositmaterial ausgebildet sein. Insbesondere kann die Spannzange
20 als Schirmelement ausgebildet sein, wobei die Spannzange
20 das Kabelende zumindest teilweise von externen elektromagnetischen Einflüssen und/oder
mechanischen Einwirkungen abschirmt bzw. schützt.
[0056] Die Spannzange
20 umfasst hierbei eine Vielzahl von Kabelhalteelementen
26, welche ausgelegt sind, in dem Betriebszustand des Steckverbinders
1 das mindestens eine Kabelende festzulegen bzw. einzuspannen. Insbesondere ist die
Vielzahl von Kabelhalteelementen
26 konfiguriert, um eine Kraft auf das Kabelende ausüben zu können, um das mindestens
eine Kabelende in der Spannzange festzulegen bzw. einzuspannen. Hierbei ist die Vielzahl
von Kabelhalteelementen
26 insbesondere ausgelegt, um durch eine Presskraft bzw. eine Kompressionskraft, welche
radial in Richtung des Kabelendes auf die Vielzahl von Kabelhalteelementen
26 wirkt, gegen das mindestens eine Kabelende in der Spannzange
20 zu pressen und dieses somit festzulegen bzw. einzuspannen. Insbesondere ist die Vielzahl
von Kabelhalteelementen
26 elastisch verformbar ausgelegt, wodurch eine mehrfache Verformung durch die Presskraft
bzw. die Kompressionskraft möglich ist.
[0057] Jedes Kabelhalteelement
26 der Vielzahl von Kabelhalteelementen
26 weist ferner mindestens ein reibungserhöhendes Innenelement
27 auf, welches auf einer dem Kabelende zugewandten Seite jedes Kabelhalteelements
26 ausgebildet ist. Das mindestens eine reibungserhöhende Innenelement
27 ist beispielhaft als eine Anordnung von mindestens einem Keilvorsprung ausgebildet,
wobei jeder der Keilvorsprünge ausgelegt ist, zumindest teilweise mit dem Kabelende
bzw. einem Kabelmantel des Kabelendes in Eingriff zu gelangen.
[0058] Die Spannzange
20 umfasst mindestens eine Isolatorhalteeinrichtung, welche den mindestens einen Isolatorkörper
10 an der Spannzange
20, insbesondere in dem Betriebszustand des Steckverbinders
1, hält. Die mindestens eine Isolatorhalteeinrichtung ist hierbei einstückig mit der
Spannzange
20 ausgebildet. Insbesondere ist die Spannzange
20 ausgelegt, den mindestens einen Isolatorkörper
10 an einem ersten Ende bzw. an einem ersten Endabschnitt der Spannzange
20 zu halten bzw. zu fixieren, und das mindestens eine Kabelende an einem zweiten, dem
ersten Ende der Spannzange
20 gegenüberliegenden Ende bzw. an einem zweiten, dem ersten Endabschnitt der Spannzange
20 gegenüberliegenden Endabschnitt der Spannzange
20 zu halten bzw. zu fixieren. Hierbei ist die mindestens eine Isolatorhalteeinrichtung
insbesondere ausgelegt, den mindestens einen Isolatorkörper
10 derart zu fixieren, dass die mindestens eine Isolatorhalteeinrichtung eine relative
Bewegung des Isolatorkörpers
10 entlang zweier entgegengesetzter Richtungen blockiert bzw. verhindert. Die Spannzange
20 weist ferner eine durchgehende Öffnung auf, welche sich von dem ersten Ende der Spannzange
20 zu dem zweiten Ende der Spannzange
20 erstreckt.
[0059] Die mindestens eine Isolatorhalteeinrichtung weist mindestens ein Vorder-Halteelement
21 auf, welches den mindestens einen Isolatorkörper
10 entlang einer ersten Richtung an der Spannzange
20 hält. Die erste Richtung kann hierbei parallel zu einer Längsachse
LA der Spannzange
20 sein. Die Längsachse
LA der Spannzange
20 ist hierbei eine fiktive Achse, welche sich von dem ersten Ende der Spannzange
20 zu dem zweiten Ende der Spannzange
20 erstreckt bzw. von dem ersten Ende der Spannzange
20 zu dem zweiten Ende der Spannzange
20 verläuft.
[0060] Das mindestens eine Vorder-Halteelement
21 ist hierbei auf einem flexiblen und elastisch verformbaren Rastarm
23 der Spannzange
20 angeordnet, um den mindestens einen Isolatorkörper
10 lösbar zu halten, und steht von einer Innenfläche der Spannzange
20 radial nach innen bezüglich der Längsachse
LA der Spannzange
20 vor. Die Innenfläche der Spannzange
20 ist hierbei insbesondere eine Fläche der Spannzange
20, welche die Längsachse
LA zumindest teilweise umgibt und derselben zugewandt ist.
[0061] Das mindestens eine Vorder-Halteelement
21 ist insbesondere als mindestens ein Vorder-Rasthakenelement ausgebildet, wobei das
mindestens eine Vorder-Rasthakenelement mit dem mindestens einen Isolatorkörper
10, insbesondere mit dem zumindest teilweise umlaufenden Vorsprung
11 in Eingriff gelangt, um den mindestens einen Isolatorkörper
10 entlang der ersten Richtung an der Spannzange
20 zu halten. Umfasst das mindestens eine Vorder-Rasthakenelement mindestens zwei Vorder-Rasthakenelemente,
können diese insbesondere rotationssymmetrisch bezüglich der Längsachse
LA ausgebildet sein.
[0062] Die mindestens eine Isolatorhalteeinrichtung umfasst insbesondere mindestens ein
Rück-Halteelement
22, welches den mindestens einen Isolatorkörper
10 entlang einer zweiten Richtung an der Spannzange
20 hält. Die zweite Richtung kann hierbei parallel zu einer Längsachse
LA der Spannzange
20 sein, wobei die zweite Richtung antiparallel zu der ersten Richtung ist. Das mindestens
eine Rück-Halteelement
22 kann ausgelegt sein, den mindestens einen Isolatorkörper
10 lösbar zu halten. Das mindestens eine Rück-Halteelement
22 kann elastisch verformbar ausgebildet sein, und steht insbesondere von der Innenfläche
der Spannzange
20 radial nach innen bezüglich der Längsachse
LA der Spannzange
20 vor.
[0063] Das mindestens eine Rück-Halteelement
22 umfasst insbesondere mindestens ein Rück-Vorsprungselement, wobei das mindestens
eine Rück-Vorsprungselement mit dem mindestens einen Isolatorkörper
10 in Kontakt gelangt, um den mindestens einen Isolatorkörper
10 entlang der zweiten Richtung an der Spannzange
20 zu halten, und wobei das mindestens eine Rück-Vorsprungselement zumindest teilweise
umlaufend bezüglich der Längsachse
LA der Spannzange
20 ausgebildet ist. Insbesondere sind zwei der Rück-Halteelemente
22 auf dem elastischen Rastarmen
23 angeordnet. Die Rück-Halteelemente
22 sind hierbei zwischen dem mindestens einen Vorder-Halteelement
21 und dem mindestens einen Kabelhalteelement
26 angeordnet.
[0064] Die Spannzange
20 ist insbesondere ausgelegt, dass das Kabelende zumindest teilweise entlang der Längsachse
LA der Spannzange
20, in einem Bereich zwischen der mindestens einen Isolatorhalteeinrichtung und dem
mindestens einen Kabelhalteelement
26, durch die Spannzange
20 in einer Richtung vom zweiten Ende der Spannzange
20 zu dem ersten Ende der Spannzange
20 schiebbar ist.
[0065] Die Spannzange
20 weist eine Blockaussparung
24 auf, welche ausgelegt ist, in dem Betriebszustand den mindestens einen Blockvorsprung
12 zumindest teilweise aufzunehmen. Die mindestens eine Blockaussparung
24 kann sich hierbei insbesondere durch die Spannzange
20 erstecken bzw. verlaufen, wobei sich die mindestens eine Blockaussparung
24 insbesondere von der Innenfläche zur Außenfläche der Spannzange
20 durch die Spannzange
20 erstreckt.
[0066] Die Spannzange
20 weist ferner eine nach außen bezüglich der Längsachse
LA der Spannzange
20 vorstehende Außennase
25 bzw. Außenvorsprung auf. Die Außennase
25 ist hierbei insbesondere ausgelegt, zumindest teilweise in eine korrespondierende
Nasenaussparung
33 eines Hülsenelements
30 des Steckverbinders
1 aufgenommen bzw. in dieser angeordnet zu werden, wie nachfolgend bezüglich Figur
5 genauer beschrieben wird. Insbesondere sind die Außennase
25 der Spannzange
20 und die Blockaussparung
24 der Spannzange
20 an gegenüberliegenden Enden bzw. an dem ersten Ende und dem zweiten Ende der Spannzange
20 ausgebildet.
[0067] Figur 3 zeigt einen Steckverbinder
1 mit einem Isolatorkörper
10 und einer Spannzange
20. Der Isolatorkörper
10 ist hierbei exemplarisch wie in Figuren 1A und 1B ausgebildet. Die Spannzange
20 ist hierbei exemplarisch wie in Figur 2 ausgebildet. Insbesondere ist der Isolatorkörper
10 hierbei an der Spannzange
20 durch das mindestens eine Vorder-Halteelement
21 und das mindestens eine Rück-Halteelement
22 fixiert. Hierbei umgibt bzw. umschließt die Spannzange
20 den mindestens einen Isolatorkörper
10 zumindest teilweise entlang der Längsachse
LA und vollständig in radialer Richtung bezüglich der Längsachse
LA, wodurch eine radiale Bewegung des mindestens einen Isolatorkörpers
10 relativ zur Spannzange
20 verhindert bzw. blockiert ist.
[0068] Der Blockvorsprung
12 ist hierbei zumindest teilweise in der Blockaussparung
24 aufgenommen bzw. der Blockvorsprung
12 ist hierbei in der Blockaussparung
24 angeordnet, wodurch die Blockaussparung
24 und der Blockvorsprung
12 eine Drehbewegung des mindestens einen Isolatorkörpers
10 relativ zur Spannzange
20 um die Längsachse
LA der Spannzange
20 blockieren. Insbesondere ist hierdurch eine Ausrichtung der Kontaktaufnahmen
15 bzw. der Kontaktöffnungen
13 relativ zu der Spannzange
20 möglich.
[0069] Insbesondere ist die Spannzange
20 ausgelegt, dass der mindestens eine Isolatorkörper
10 zumindest teilweise entlang der Längsachse
LA der Spannzange
20 durch die Spannzange
20 schiebbar ist, bevor der Isolatorkörper
10 durch die Isolatorhalteeinrichtung fixiert wird. Insbesondere kann die Spannzange
20 ausgelegt sein, dass der mindestens eine Isolatorkörper
10 zumindest teilweise durch das erste Ende der Spannzange
20 entlang der Längsachse
LA der Spannzange
20 schiebbar ist bzw. zumindest teilweise in das erste Ende der Spannzange
20 entlang der Längsachse
LA der Spannzange
20 einführbar ist.
[0070] Figur 4 zeigt eine Querschnittsansicht eines Steckverbinders
1 mit einem Isolatorkörper
10 und einer Spannzange
20, wobei der Steckverbinder
1 hierbei exemplarisch wie in Figur 3 ausgebildet ist.
[0071] Hierbei gelangen insbesondere die Vorder-Halteelemente
21 und Rück-Halteelemente
22 mit dem zumindest teilweise umlaufenden Vorsprung
11 in Eingriff, um den Isolatorkörper
10 insbesondere in der ersten Richtung und der zweiten Richtung entlang der Längsachse
LA der Spannzange
20 an der Spannzange
20 zu fixieren.
[0072] Die Kontaktaufnahmen
15 sind hierbei als nicht durchgehend durch den Isolatorkörper
10 dargestellt, wobei dies jedoch auf der Wahl der Querschnittsfläche basiert.
[0073] Figur 5 zeigt eine perspektivische Außenansicht eines Hülsenelements
30 für einen Steckverbinder
1.
[0074] Das Hülsenelement
30 ist zylinderartig ausgebildet und insbesondere ausgelegt, um den mindestens einen
Isolatorkörper
10 und die Spannzange
20 zumindest teilweise zu umgeben. Das Hülsenelement
30 ist insbesondere einstückig ausgebildet und kann aus einem Kunststoff, bevorzugt
einem leitenden Kunststoff, und/oder aus einem Metall, bevorzugt Messing und/oder
vernickeltem Messing, und/oder aus einem Kompositmaterial gefertigt sein.
[0075] Insbesondere weist das Hülsenelement
30 eine Hülsenblockaussparung
32 auf, welche ausgelegt ist, den mindestens einen Blockvorsprung
12 des mindestens einen Isolatorkörpers
10 zumindest teilweise aufzunehmen bzw. wobei der Blockvorsprung
12 des mindestens einen Isolatorkörpers
10 zumindest teilweise in der Hülsenblockaussparung
32 anordenbar ist, um eine Drehbewegung Spannzange
20 relativ zum Hülsenelement
30 um die Längsachse
LA der Spannzange
20 zu blockieren. Hierdurch ist der Blockvorsprung
12 als durchgehende Drehsicherung des Steckverbinders
1 gegen eine relative Drehbewegung des mindestens einen Isolatorkörpers
10, der Spannzange
20 und des Hülsenelements
30 ausgebildet. Ferner ist die mindestens eine Hülsenblockaussparung
32 derart ausgebildet, um das Hülsenelement
30 relativ zu dem mindestens einen Isolatorkörper
10 auszurichten.
[0076] Das Hülsenelement
30 weist insbesondere eine Nasenaussparung
33 auf. Die Nasenaussparung
33 ist insbesondere ausgelegt, um die mindestens eine Außennase
25 der Spannzange
20 zumindest teilweise aufzunehmen bzw. die mindestens eine Außennase
25 der Spannzange
20 ist zumindest teilweise in der mindestens einen Nasenaussparung
33 des Hülsenelements
30 anordenbar, um eine Drehbewegung der Spannzange
20 relativ zum Hülsenelement
30 um die Längsachse
LA der Spannzange
20 zu blockieren.
[0077] Das Hülsenelement
30 ist insbesondere derart ausgebildet, dass das Hülsenelement
30 zusätzlich einen Raumabschnitt, insbesondere eine Steckeraufnahme
31 umgibt bzw. bildet, welche durch einen zu dem Steckverbinder
1 komplementären Steckverbinder zumindest teilweise in einem Zustand eingenommen wird,
in dem der Steckverbinder
1 mit dem komplementären Steckverbinder verbunden ist. Insbesondere ist das Hülsenelement
30 derart ausgebildet, dass das Hülsenelement
30 zumindest die Vielzahl von Kontaktabschnitten des mindestens einen Kabelendes umlaufend
bezüglich der Längsachse
LA umgibt bzw. umschließt. Ferner ist das Hülsenelement
30 insbesondere derart ausgebildet, dass kein direkter elektrischer Kontakt zwischen
dem Hülsenelement
30 und der Vielzahl von Kontaktabschnitten des mindestens einen Kabelendes in dem Betriebszustand
stattfindet.
[0078] Das Hülsenelement
30 weist ferner einen nach außen von dem Hülsenelement
30 vorstehenden Hülsenrasthaken
34 auf, welcher ausgelegt ist, das Hülsenelement
30 mit einem externen Objekt bzw. einem externen Gegenstand bzw. einer externen Vorrichtung
und/oder einem Schutzelement
50 zu verbinden bzw. das Hülsenelement
30 an einem externen Objekt bzw. einem externen Gegenstand bzw. einer externen Vorrichtung
und/oder einem Schutzelement
50 zu fixieren. Das Schutzelement
50 wird nachfolgend bezüglich Figur 9A und 9B genauer beschrieben.
[0079] Das Hülsenelement
30 weist mindestens eine, insbesondere zwei Angriffsflächen
35 auf, welche ausgelegt sind, so dass ein Werkzeug das Hülsenelement
30 an der mindestens einen Angriffsfläche
35 greifen und ein Drehmoment auf das Hülsenelement
30 übertragen kann. Die Angriffsflächen
35 sind insbesondere bevorzugt rotationssymmetrisch um das Hülsenelement
30 angeordnet.
[0080] Figur 6 zeigt eine Querschnittsansicht eines Steckverbinders
1 umfassend einen Isolatorkörper
10, eine Spannzange
20 und ein Hülsenelement
30. Insbesondere sind der Isolatorkörper
10 und die Spannzange
20 hierbei exemplarisch gemäß dem Steckverbinder
1 aus Figur 3 ausgebildet, und das Hülsenelement
30 ist hierbei exemplarisch gemäß dem Hülsenelement
30 aus Figur 5 ausgebildet.
[0081] Hierbei sind der Isolatorkörper
10 und die Spannzange
20 zumindest teilweise von dem Hülsenelement
30 umgeben, wobei der Blockvorsprung
12 des Isolatorkörpers
10 zumindest teilweise in der Blockaussparung
24 der Spannzange
20 und zumindest teilweise in der Hülsenblockaussparung
32 des Hülsenelements
30 aufgenommen bzw. angeordnet ist. Die Außennase
25 der Spannzange
20 ist ferner in der Nasenaussparung
33 des Hülsenelements
30 aufgenommen bzw. angeordnet.
[0082] Figur 7 zeigt eine perspektivische Außenansicht des Steckverbinders
1 aus Figur 6, wobei insbesondere die Anordnung des Blockvorsprungs
12 und der Außennase
25 dargestellt ist. Die Kabelhalteelemente
26 sind hierbei nicht von dem Hülsenelement
30 umgeben. Jedes Kabelelement
26 kann insbesondere einen Bereich mit einem großen Durchmesser radial bezüglich der
Längsachse
LA aufweisen, wodurch eine gute strukturelle Stabilität des Kabelelements
26 gewährleistet wird. Der Bereich mit dem großen Durchmesser kann ferner verjüngend
in Richtung eines Endes des Steckverbinders
1 ausgebildet sein, wodurch eine effiziente Anlegung einer Kompressionskraft, beispielsweise
durch eine Kompressionsmutter
50 (siehe Figur 8A) ermöglicht wird. Der Bereich mit dem großen Durchmesser kann insbesondere
über einen Bereich des Kabelelements
26 mit einem kleinen Durchmesser radial bezüglich der Längsachse
LA mit einem Rest der Spannzange
20 verbunden sein, wobei der Bereich mit dem kleinen Durchmesser eine effiziente elastische
Verformbarkeit der Kabelhalteelemente
26 ermöglicht.
[0083] Figuren 8A und 8B zeigen jeweils eine Kompressionsmutter
40 und einen Steckverbinder
1 mit einer montierten Kompressionsmutter
40. Der Steckverbinder
1 ist hierbei exemplarisch gemäß dem Steckverbinder
1 aus Figur 7 ausgebildet.
[0084] Die Kompressionsmutter
40 ist insbesondere ausgebildet, durch ein Verschrauben mit einem Bauteil des Steckverbinders
1, beispielsweise der Spannzange
20 und/oder dem Hülsenelement
30, das mindestens eine Kabelhalteelement
26 zumindest teilweise zu komprimieren ist, um das mindestens eine Kabelende in der
Spannzange
20 festzulegen bzw. einzuspannen. Hierzu kann die mindestens eine Kompressionsmutter
40 mindestens einen Gewindeabschnitt
41, insbesondere mindestens einen Innengewindeabschnitt aufweisen. Der mindestens eine
Gewindeabschnitt
41 bzw. der mindestens eine Innengewindeabschnitt kann hierbei als zylindrisches Gewinde
und/oder als konisches Gewinde ausgebildet sein.
[0085] Die Kompressionsmutter
40 ist hierbei mit dem Hülsenelement
30 verschraubbar ausgebildet, wobei die mindestens eine Kompressionsmutter
40 derart ausgelegt ist, dass durch ein Verschrauben der mindestens einen Kompressionsmutter
40 mit dem Hülsenelement
30 das mindestens eine Kabelhalteelement
26 zumindest teilweise in Richtung der Längsachse
LA gepresst wird, um das mindestens eine Kabelende in der Spannzange
20 festzulegen bzw. einzuspannen. Hierfür kann die Kompressionsmutter
40 einen Kompressionsabschnitt aufweisen, welcher angrenzend an den Gewindeabschnitt
41 auf einer Innenseite der Kompressionsmutter
40 angeordnet ist. Insbesondere ist der Kompressionsabschnitt verjüngend entlang der
Längsachse
LA in einer kabelseitigen Richtung bzw. in einer Richtung entlang der Längsachse
LA des Steckverbinders
1 hin zu dem Kabelende ausgebildet.
[0086] Die mindestens eine Kompressionsmutter
40 kann ferner mindestens zwei, bevorzugt gegenüberliegende Angriffsflächen
42 aufweisen, welche durch ein Werkzeug greifbar sind, um ein Drehmoment auf die mindestens
eine Kompressionsmutter
40 zu übertragen.
[0087] Figuren 9A und 9B zeigen jeweils ein Schutzelement
50 und einen Steckverbinder
1 mit einem montierten Schutzelement
50.
[0088] Das Schutzelement
50 ist zylinderförmig, insbesondere hohlzylinderförmig ausgebildet und bildet eine zentrale
Aufnahme
51. Die zentrale Aufnahme
51 ist hierbei insbesondere ausgelegt, um zumindest teilweise den Isolatorkörper
10 und/der die Spannzange
20 und/oder das Hülsenelement
30 aufzunehmen.
[0089] Das Schutzelement
50 weist weiterhin insbesondere mindestens eine Hülsenrasthakenaufnahme
52 auf, welche das Schutzelement
50 in radialer Richtung bezüglich der Längsachse
LA durchläuft bzw. sich durch das Schutzelement
50 in radialer Richtung bezüglich der Längsachse
LA erstreckt. Die mindestens eine Hülsenrasthakenaufnahme
52 ist ausgelegt, mindestens einen Hülsenrasthaken
34 in dem Betriebszustand des Steckverbinders
1 aufzunehmen. Insbesondere kann der mindestens eine Hülsenrasthaken
34 durch mindestens eine Hülsenrasthakenaufnahme
52 von dem Schutzelement
50 vorstehen.
[0090] Der Steckverbinder
1 kann insbesondere mindestens ein Codierelement
53 an dem Schutzelement
50 aufweisen, wobei das mindestens eine Codierelement
53 ausgelegt ist, eine Kategorie und/oder eine Identität des Steckverbinders
1 nach außen ersichtlich zu machen bzw. zu markieren und/oder eine Verbindung des Steckverbinders
1 mit einem nicht-kompatiblen Steckverbinder zu verhindern bzw. zu blockieren. Wie
bereits oben beschrieben kann ein alternatives oder zusätzliches Codierelement auch
auf bzw. an dem Hülsenelement
30 ausgebildet bzw. angeordnet sein.
[0091] Figur 10 zeigt eine perspektivische Querschnittsansicht eines Steckverbinders
1 mit einem Isolatorkörper
10, einer Spannzange
20, einem Hülsenelement
30, und einem Schutzelement
50. Eine nicht gezeigte Kompressionsmutter
40 ist mit dem Hülsenelement
30 verschraubbar ausgebildet. Ein Verfahren zur Verbindung eines Kabelendes mit einem
Steckverbinder
1 kann insbesondere ein Bereitstellen eines Isolatorkörpers
10 mit einer beliebigen Kombination der oben beschriebenen Merkmale und ein Bereitstellen
einer Spannzange
20 mit einer beliebigen Kombination der oben beschriebenen Merkmale umfassen. In einem
Folgeschritt wird der Isolatorkörper
10 an der Spannzange
20 fixiert bzw. befestigt, wobei eine Isolatorhalteeinrichtung der Spannzange
20 mit dem Isolatorkörper
10 zumindest teilweise in Eingriff gelangt. Das Verfahren kann ferner ein Bereitstellen
eines Hülsenelements
30 mit einer beliebigen Kombination der oben beschriebenen Merkmale und ein Verbinden
des Hülsenelements
30 mit dem Isolatorkörper
10 und/oder der Spannzange
20 umfassen, wobei der Isolatorkörper
10 und die Spannzange
20 während des Verbindens zumindest teilweise in dem Hülsenelement
30 angeordnet werden. Das Verfahren kann ferner ein Einführen eines Kabelendes in den
Steckverbinder
1, insbesondere durch eine Vielzahl von Kabelhalteelementen
26 bzw. vorbei an einer Vielzahl von Kabelhalteelementen
26 entlang der Längsachse
LA, und ein Aufnehmen mindestens eines Kontaktabschnitts des Kabelendes in den Isolatorkörper
10 umfassen. Das Verfahren kann ferner ein Bereitstellen einer Kompressionsmutter
40 mit einer beliebigen Kombination der oben beschriebenen Merkmale und ein Verschrauben
der Kompressionsmutter
40 mit der Spannzange
20 und/oder dem Hülsenelement
30 umfassen, wobei während des Verschraubens eine Kompressionskraft durch die Kompressionsmutter
40 auf die Spannzange
20, insbesondere auf die Kabelhaltelemente
26 der Spannzange
20 ausgeübt wird, um das Kabelende in der Spannzange
20 festzulegen bzw. zu fixieren bzw. einzuspannen. Das Verfahren kann ferner ein Bereitstellen
eines Schutzelements
50 mit einer beliebigen Kombination der oben beschriebenen Merkmale und ein Anordnen
des Schutzelements
50 an dem Hülsenelement
30, so dass das Hülsenelement
30, der Isolatorkörper
10 und die Spannzange
20 zumindest teilweise von dem Schutzelement
50 umgeben sind.
[0092] Die oben beschriebenen Verfahrensschritte sind nicht auf die dargestellte Reihenfolge
beschränkt. Vielmehr können die Verfahrensschritte jeweils mehrmals und/oder in einer
alternativen Reihenfolge durchgeführt werden, wobei ein oder mehr der oben beschriebenen
Verfahrenschritte auch nicht durchgeführt werden können.
[0093] Die in der Beschreibung und in den Figuren dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen
sind exemplarisch zu verstehen. Insbesondere kann ein Steckverbinder, eine Verwendung
eines solchen Steckverbinders und ein Verfahren zur Verbindung eines Steckverbinders
mit einem Kabelende jeweils eine beliebige Kombination der in der Beschreibung und
den Figuren offenbarten Merkmale aufweisen.
Bezugszeichenliste
[0094]
- 1
- Steckverbinder
- 10
- Isolatorkörper
- 11
- Umlaufender Vorsprung
- 12
- Blockvorsprung
- 13
- Kontaktöffnung
- 14
- Kontaktanschlag
- 15
- Kontaktaufnahme
- 20
- Spannzange
- 21
- Vorder-Halteelement
- 22
- Rück-Halteelement
- 23
- Rastarm
- 24
- Blockaussparung
- 25
- Außennase
- 26
- Kabelhalteelement
- 27
- Reibungserhöhendes Innenelement
- 30
- Hülsenelement
- 31
- Steckeraufnahme
- 32
- Hülsenblockaussparung
- 33
- Nasenaussparung
- 34
- Hülsenrasthaken
- 35
- Angriffsfläche des Hülsenelements
- 40
- Kompressionsmutter
- 41
- Gewindeabschnitt
- 42
- Angriffsfläche der Kompressionsmutter
- 50
- Schutzelement
- 51
- Zentral Aufnahme
- 52
- Hülsenrasthakenaufnahme
- 53
- Codierelement
1. Steckverbinder (1), umfassend:
mindestens einen Isolatorkörper (10), welcher ausgelegt ist, eine Vielzahl von Kontaktabschnitten
mindestens eines Kabelendes aufzunehmen; und
eine Spannzange (20), welche einstückig ausgebildet ist, umfassend:
mindestens ein Kabelhalteelement (26), welches ausgelegt ist, in einem Betriebszustand
des Steckverbinders (1) das mindestens eine Kabelende festzulegen, und
mindestens eine Isolatorhalteeinrichtung, welche den mindestens einen Isolatorkörper
(10) an der Spannzange (20) hält.
2. Steckverbinder (1) gemäß Anspruch 1,
wobei die mindestens eine Isolatorhalteeinrichtung mindestens ein Vorder-Halteelement
(21) umfasst, welches den mindestens einen Isolatorkörper (10) entlang einer ersten
Richtung an der Spannzange (20) hält,
wobei die mindestens eine Isolatorhalteeinrichtung mindestens ein Rück-Halteelement
(22) umfasst, welches den Isolatorkörper (10) entlang einer zweiten Richtung, welche
der ersten Richtung entgegengesetzt ist, an der Spannzange (20) hält,
wobei die erste Richtung und die zweite Richtung parallel zu einer Längsachse (LA)
der Spannzange (20) sind.
3. Steckverbinder (1) gemäß Anspruch 2,
wobei das mindestens eine Vorder-Halteelement (21) mindestens ein Vorder-Rasthakenelement
umfasst, wobei das mindestens eine Vorder-Rasthakenelement mit dem mindestens einen
Isolatorkörper (10) in Eingriff gelangt, um den mindestens einen Isolatorkörper (10)
entlang der ersten Richtung an der Spannzange (20) zu halten, und/oder
wobei das mindestens eine Vorder-Halteelement (21) mindestens ein Vorder-Vorsprungselement
umfasst, wobei das mindestens eine Vorder-Vorsprungselement mit dem mindestens einen
Isolatorkörper (10) in Kontakt gelangt, um den mindestens einen Isolatorkörper (10)
entlang der ersten Richtung in der Spannzange (20) zu halten.
4. Steckverbinder (1) gemäß Anspruch 2 oder 3,
wobei das mindestens eine Vorder-Halteelement (21) von einer Innenfläche der Spannzange
(20) radial nach innen bezüglich der Längsachse (LA) der Spannzange (20) vorsteht;
und/oder
wobei das mindestens eine Rück-Halteelement (22) mindestens ein Rück-Rasthakenelement
umfasst, welches ausgelegt ist, mit dem mindestens einen Isolatorkörper (10) in Eingriff
zu gelangen, um den mindestens einen Isolatorkörper (10) entlang der zweiten Richtung
an der Spannzange (20) zu halten, und/oder
wobei das mindestens eine Rück-Halteelement (22) mindestens ein Rück-Vorsprungselement
umfasst, welches ausgelegt ist, mit dem mindestens einen Isolatorkörper (10) in Kontakt
zu gelangen, um den mindestens einen Isolatorkörper (10) entlang der zweiten Richtung
an der Spannzange (20) zu halten, und , optional, wobei das mindestens eine Rück-Vorsprungselement
zumindest teilweise umlaufend bezüglich der Längsachse (LA) der Spannzange (20) ausgebildet
ist.
5. Steckverbinder (1) gemäß einem der Ansprüche 2 bis 4,
wobei das mindestens eine Rück-Halteelement (22) von einer Innenfläche der Spannzange
(20) radial nach innen bezüglich der Längsachse (LA) der Spannzange (20) vorsteht;
und/oder
wobei der mindestens eine Isolatorkörper (10) mindestens einen zumindest teilweise
umlaufenden Vorsprung (11) aufweist, wobei der mindestens eine zumindest teilweise
umlaufende Vorsprung (11) ausgelegt ist, mit dem mindestens einen Vorder-Halteelement
(21) und dem mindestens einen Rück-Halteelement (22) in Eingriff zu gelangen, um den
mindestens einen Isolatorkörper (10) entlang der ersten Richtung und der zweiten Richtung
in der Spannzange (20) zu fixieren.
6. Steckverbinder (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
wobei die Spannzange (20) den mindestens einen Isolatorkörper (10) zumindest teilweise
umgibt; und/oder
wobei die Spannzange (20) ausgelegt ist, dass der mindestens eine Isolatorkörper (10)
zumindest teilweise entlang der Längsachse (LA) der Spannzange (20) durch die Spannzange
(20) schiebbar ist; und/oder
wobei die Spannzange (20) ausgelegt ist, dass das mindestens eine Kabelende zumindest
teilweise entlang der Längsachse (LA) der Spannzange (20), insbesondere in einem Bereich
zwischen dem Isolatorkörper (10) und dem Kabelhalteelement (26), durch die Spannzange
(20) schiebbar ist; und/oder
wobei der mindestens eine Isolatorkörper (10) mindestens einen Blockvorsprung (12)
aufweist, wobei die Spannzange (20) mindestens eine Blockaussparung (24) aufweist,
welche den mindestens einen Blockvorsprung (12) zumindest teilweise aufnimmt, wobei
die mindestens eine Blockaussparung (24) und der mindestens eine Blockvorsprung (12)
eine Drehbewegung des mindestens einen Isolatorkörpers (10) relativ zur Spannzange
(20) um die Längsachse (LA) der Spannzange (20) blockieren.
7. Steckverbinder (1) gemäß einem der Ansprüche 2 bis 6,
wobei das mindestens eine Kabelhalteelement (26) als Zugentlastungselement ausgelegt
ist, wobei das Zugentlastungselement konfiguriert ist, durch radiale Kompression des
Zugentlastungselements das mindestens eine Kabelende zu halten,
wobei das mindestens eine Rück-Halteelement (22) zwischen dem mindestens einen Vorder-Halteelement
(21) und dem mindestens einen Kabelhalteelement (26) angeordnet ist.
8. Steckverbinder (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
wobei die Spannzange (20) aus einem Kunststoff, bevorzugt einem leitenden Kunststoff,
und/oder aus einem Metall, bevorzugt Messing und/oder vernickeltem Messing, und/oder
aus einem Kompositmaterial ausgebildet ist.
9. Steckverbinder (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, ferner umfassend ein
Hülsenelement (30), welches zumindest teilweise den mindestens einen Isolatorkörper
(10) und zumindest teilweise die Spannzange (20) umgibt, und, optional,
wobei das Hülsenelement (30) mindestens eine Hülsenblockaussparung (32) aufweist,
welche den mindestens einen Blockvorsprung (12) zumindest teilweise aufnimmt, um eine
Drehbewegung Spannzange (20) relativ zum Hülsenelement (30) um die Längsachse (LA)
der Spannzange (20) zu blockieren.
10. Steckverbinder (1) gemäß 1 Anspruch 9,
wobei die Spannzange (20) eine nach außen bezüglich der Längsachse (LA) der Spannzange
(20) vorstehende Außennase (25) aufweist,
wobei das Hülsenelement (30) mindestens eine Nasenaussparung (33) aufweist, welche
ausgelegt ist, die mindestens eine Außennase (25) zumindest teilweise aufzunehmen,
um eine Drehbewegung der Spannzange (20) relativ zum Hülsenelement (30) um die Längsachse
(LA) der Spannzange (20) zu blockieren.
11. Steckverbinder (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10, ferner umfassend mindestens
eine Kompressionsmutter (40), wobei:
die mindestens eine Kompressionsmutter (40) mit der Spannzange (20) verschraubbar
ist, und wobei die mindestens eine Kompressionsmutter (40) derart ausgebildet ist,
dass durch ein Verschrauben der mindestens einen Kompressionsmutter (40) mit der Spannzange
(20) das mindestens eine Kabelhalteelement (26) zumindest teilweise komprimiert wird,
um das mindestens eine Kabelende in der Spannzange (20) festzulegen bzw. einzuspannen;
und/oder
die mindestens eine Kompressionsmutter (40) mit dem Hülsenelement (30) verschraubbar
ist, und wobei die mindestens eine Kompressionsmutter (40) derart ausgebildet ist,
dass durch ein Verschrauben der mindestens einen Kompressionsmutter (40) mit dem Hülsenelement
(30) das mindestens eine Kabelhalteelement (26) zumindest teilweise komprimiert wird,
um das mindestens eine Kabelende in der Spannzange (20) festzulegen bzw. einzuspannen.
12. Steckverbinder (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11, ferner umfassend ein Schutzelement
(50), welches ausgelegt ist, die Spannzange (20) und/oder den mindestens einen Isolatorkörper
(10) zumindest teilweise vor externen Umwelteinflüssen zu schützen bzw. abzuschirmen.
13. Steckverbinder (1) gemäß Anspruch 12, solange dieser die Merkmale von Anspruch 9 umfasst,
wobei das Schutzelement (50) das Hülsenelement (30) zumindest teilweise umgibt.
14. Verwendung eines Steckverbinders (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 13 zur Verbindung
des Steckverbinders (1) mit einem Kabelende.
15. Verfahren zur Verbindung eines Steckverbinders (1) mit einem Kabelende, umfassend:
Bereitstellen eines Steckverbinders (1) umfassend:
mindestens einen Isolatorkörper (10), welcher ausgelegt ist, eine Vielzahl von Kontaktabschnitten
mindestens eines Kabelendes aufzunehmen; und
eine Spannzange (20), welche einstückig ausgebildet ist, umfassend:
mindestens ein Kabelhalteelement (26), welches ausgelegt ist, in einem Betriebszustand
des Steckverbinders (1) das mindestens eine Kabelende festzulegen, und mindestens
eine Isolatorhalteeinrichtung, welche den mindestens einen Isolatorkörper (10) an
der Spannzange (20) hält;
Fixieren des mindestens einen Isolatorkörpers (10) an der Spannzange (20)
durch die mindestens eine Isolatorhalteeinrichtung;
Einführen des Kabelendes in die Spannzange (20) durch das mindestens eine Kabelhalteelement
(26) und Aufnehmen von mindestens einem Kontaktabschnitt des Kabelendes in dem mindestens
einen Isolatorkörper (10); und
Einspannen bzw. Festlegen des mindestens einen Kabelendes durch das mindestens eine
Kabelhalteelement (26).