| (19) |
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(11) |
EP 3 532 420 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.12.2020 Patentblatt 2020/50 |
| (22) |
Anmeldetag: 17.10.2017 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2017/076388 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2018/077654 (03.05.2018 Gazette 2018/18) |
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| (54) |
AUFZUGSANLAGE MIT AUSSORTIERTEN RIEMEN ALS AUSGLEICHSELEMENT ZUR KOMPENSATION DES
EIGENGEWICHTES DES TRAGMITTELS
LIFT ASSEMBLY WITH SORTED BELT AS COMPENSATION ELEMENT FOR COMPENSATING FOR THE INHERENT
WEIGHT OF THE LOAD CARRIER
ASCENSEUR COMPRENANT UNE COURROIE DISTINCTE EN TANT QU'ÉLÉMENT DE COMPENSATION DU
PROPRE POIDS DU MOYEN DE SUSPENSION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
31.10.2016 EP 16196584
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.09.2019 Patentblatt 2019/36 |
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Patentinhaber: Inventio AG |
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6052 Hergiswil (CH) |
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Erfinder: |
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- STUDER, Christian
6010 Kriens (CH)
- CAMBRUZZI, Andrea
8057 Zürich (CH)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 2 881 354 US-A1- 2008 223 665
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US-A1- 2004 055 831
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Aufzugsanlage, die eine Kabine, ein Gegengewicht sowie
mindestens ein Tragmittel umfasst, wobei das Tragmittel die Kabine und das Gegengewicht
zumindest teilweise trägt und die Kabine und das Gegengewicht über das Tragmittel
miteinander verbunden sind. Ferner umfasst die Aufzugsanlage ein Ausgleichselement
zur Kompensation des Gewichtes des Tragmittels.
[0002] In Aufzugsanlagen ist üblicherweise ein Gegengewicht zur Kompensation des Gewichtes
der Kabine und der in der Kabine aufnehmbaren Lasten vorgesehen. Das Gegengewicht
ist über das Tragmittel, über das die Kabine und das Gegengewicht getragen werden,
mit der Kabine verbunden und bewegt sich im Aufzugsschacht komplementär zur Kabine.
Bei dem Tragmittel handelt es sich insbesondere um Stahlseile oder Riemen.
[0003] Das Gewicht des Gegengewichts ist in einem vorbestimmten Verhältnis auf das Gewicht
der Kabine abgestimmt. Hierdurch soll zum einen erreicht werden, dass die für das
Bewegen der Kabine von dem Motor der Aufzugsanlage aufzubringenden Kräfte minimiert
werden, und zum anderen, dass die Traktion zwischen dem Tragmittel und den Scheiben,
über die das Tragmittel geführt ist, ausreichend ist um ein Rutschen des Seils auf
den Scheiben zu vermeiden.
[0004] Bei Aufzugsanlagen mit einer kleinen Hubhöhe ist hierbei das Gewicht der Tragmittel
selbst bei der Kompensation vernachlässigbar, da das Gewicht des Tragmittels im Vergleich
zum Gewicht der Kabine oder des Gegengewichtes deutlich kleiner ist.
[0005] Bei Aufzugsanlagen mit einer großen Hubhöhe dagegen sind entsprechend lange Tragmittel
notwendig, so dass ihr Eigengewicht bei der Kompensation nicht mehr vernachlässigt
werden kann. Insbesondere wenn die Aufzugskabine in eine der Endpositionen, also entweder
im Aufzugsschacht ganz unten oder ganz oben angeordnet ist, und somit das gesamte
Gewicht des Tragmittels auf einer Seite angeordnet ist, kann es bei hohen Aufzugsanlagen
vorkommen, dass das Gewicht des Tragmittels sogar deutlich größer als das Gewicht
der Aufzugskabine und des Gegengewichts ist.
[0006] Um diese variable Verteilung des nicht mehr vernachlässigbaren Gewichtes des Tragmittels
auf die kabinenseitige und gegengewichtsseitige Seite der Aufzugsanlage zu kompensieren,
ist es üblich, bei Aufzügen ein Ausgleichselement zur Kompensation des Gewichtes des
Tragmittels vorzusehen.
[0007] Bei bekannten Aufzügen werden insbesondere Ausgleichsketten oder Ausgleichsseile
aus Stahl verwendet, die an der Kabine und dem Gegengewicht befestigt werden und somit
zusammen mit dem Tragmittel einen geschlossenen Kreis bilden, so dass die Summe des
jeweiligen Gewichts des Tragmittels und des Ausgleichselementes kabinenseitig und
gegengewichtsseitig in etwa gleich sind und somit die Aufzugsanlage wieder ausbalanciert
ist.
[0008] Nachteilig an den bekannten Ausgleichsseilen und Ausgleichsketten zur Kompensation
des Gewichtes des Tragmittels ist es, dass speziell für diesen Zweck hergestellt Elemente
verwendet werden, wodurch der Materialbedarf, die Herstellungskosten und der Logistikaufwand
erhöht sind.
[0009] Eine Aufzugsanlage mit riemenartigen Kompensationsseilen ist aus dem Dokument
US 2004/055831 A1 bekannt.
[0010] Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Aufzugsanlage und ein Ausgleichselement zur Kompensation
des Gewichtes eines Tragmittels einer solchen Aufzugsanlage anzugeben, die einfach
und materialsparend aufgebaut sind. Ferner ist es Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren
zum Recyceln von Tragmitteln von Aufzugsanlagen anzugeben, mit dem auf einfache, kostengünstige
Weise Ausgleichselemente für Aufzugsanlagen hergestellt werden können.
[0011] Diese Aufgabe wird durch eine Aufzugsanlage mit den Merkmalen des Anspruchs 1, ein
Ausgleichselement mit den Merkmalen des weiteren unabhängigen Vorrichtungsanspruchs
sowie ein Verfahren mit den Merkmalen des unabhängigen Verfahrensanspruchs gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0012] Erfindungsgemäß weist die Aufzugsanlage eine Kabine, ein Gegengewicht sowie ein Tragmittel
auf, das die Kabine und das Gegengewicht zumindest teilweise trägt und über das die
Kabine und das Gegengewicht miteinander verbunden sind. Bei dem Tragmittel kann es
sich insbesondere um ein oder mehrere Seile und/oder einen oder mehreren Riemen handeln.
Das Tragmittel ist insbesondere über eine oder mehrere Scheiben geführt, wobei mindestens
eine dieser Scheiben über einen Motor antreibbar ist, so dass die Kabine und somit
auch das fest mit der Kabine gekoppelte Gegengewicht über den Motor innerhalb des
Aufzugsschachtes verfahrbar sind.
[0013] Ferner ist ein Ausgleichselement zur Kompensation des Eigengewichtes des Tragmittels
vorgesehen, wobei das Ausgleichselement mindestens einen Riemen umfasst. Bei dem als
Ausgleichselement dienenden Riemen handelt es sich um einen aussortierten, vormals
als Tragmittel für eine Kabine einer Aufzugsanlage verwendeten Riemen. Unter einem
aussortierten Riemen wird insbesondere ein Riemen verstanden, der zuvor in einer Aufzugsanlage
als Tragmittel verwendet wurde und im Rahmen der regelmäßigen Wartung aussortiert
und entsprechend aus der Aufzugsanlage ausgebaut wurde. Insbesondere kann der Riemen
aufgrund des Erreichens eines maximal zulässigen Alters und/oder des Erreichens einer
maximal zulässigen Anzahl an Biegewechseln aussortiert worden sein.
[0014] Hierdurch wird ein Recycling der aussortierten Riemen erreicht, indem dieser nun
nicht mehr als sicherheitsrelevante Tragmittel, sondern als Ausgleichselemente verwendet
werden, die einer deutlichen geringeren Beanspruchung als die Tragmittel unterliegen
und an die deshalb nicht so hohe Anforderungen gestellt werden. Somit müssen die Riemen
nicht entsorgt werden, sondern können mit einer anderen Bestimmung weiterverwendet
werden, wodurch keine teuren Ausgleichsseile oder Ausgleichsketten hergestellt werden
müssen. Hierdurch wird der Aufwand reduziert und die Kosten werden minimiert. Darüber
hinaus wird der Materialeinsatz verringert und durch das Recycling die Umwelt geschont.
[0015] Bei einer bevorzugten Ausführungsform umfasst das Ausgleichselement mindestens zwei
parallel zueinander verlaufende, aufeinander aufliegende Riemen.
[0016] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist das Ausgleichselement eine
vorbestimmte Anzahl parallel zueinander verlaufender, aufeinander aufliegender Riemen
auf, wobei die Anzahl derart vorbestimmt ist, dass das Gewicht des Ausgleichselementes
je Längeneinheit gleich dem Gewicht des Tragmittels je gleicher Längeneinheit ist.
Hierdurch wird erreicht, dass sich das Gewicht des Ausgleichselementes und des Tragmittels
unabhängig von der Position der Kabine innerhalb des Aufzugsschachtes immer ausgleichen.
Unter dem Aufeinanderaufliegen von parallel verlaufenden Riemen wird insbesondere
verstanden, dass die Riemen mit ihren flächigen, insbesondere flachen oder profilierten,
Seiten aufeinander aufliegen.
[0017] Die Riemen des Ausgleichselementes sind insbesondere miteinander verbunden, so dass
diese nicht zueinander verrutschen können und somit in ihrer vorbestimmten Position
gehalten sind. Die Riemen können insbesondere mithilfe eines Kalt- oder Heißlaminierverfahrens
miteinander verbunden werden. Hierdurch wird insbesondere ein sicherer Stoffschluss
zwischen den verschiedenen Riemen erreicht. Durch das Schmelzen der Riemen können
insbesondere auch die profilierten Seiten der Riemen miteinander verbunden werden,
da die Profile vorzugsweise zumindest teilweise abgeflacht werden. Zusätzlich oder
alternativ können die Riemen auch miteinander verschmolzen, miteinander verklebt und/oder
miteinander vernietet werden. Auf diese Weise kann eine sichere, einfache und kostengünstige
Verbindung der ausrangierten Riemen zu einem Ausgleichselement erreicht werden.
[0018] Insbesondere handelt es sich bei allen Riemen, die zu einem Ausgleichselement miteinander
verbunden werden, um aussortierte, vormals als Tragmittel verwendete Riemen, so dass
kein oder nur ein minimaler Einsatz von neuen Materialien notwendig ist und quasi
das gesamte Ausgleichselement nur aus recycelten Elementen besteht. Alternativ können
auch gemischt aussortierte und neue Riemen oder auch nur neue, also unbenutzte, Riemen
zu einem Ausgleichselement miteinander verbunden werden.
[0019] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist das Ausgleichselement sowohl
an der Kabine als auch an dem Gegengewicht, insbesondere jeweils an der Unterseite,
also der bei bestimmungsgemäßer Montage der Aufzugsanlage dem Schachtboden zugewandten
Seite, der Kabine bzw. des Gegengewichtes angeordnet. Hierbei kann das Ausgleichselement
entweder frei innerhalb des Schachtes hängen und/oder über eine Spannvorrichtung,
insbesondere eine gefederte Spannvorrichtung, an dem Boden des Aufzugsschachtes befestigt
sein, so dass das Ausgleichselement immer unter Spannung ist.
[0020] Bei einer ganz besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfasst das Ausgleichselement
eine vorbestimmte Anzahl parallel zueinander verlaufender, aufeinander aufliegender
Riemen, wobei die Anzahl derart vorbestimmt ist, dass das Gewicht des Ausgleichselementes
je Längeneinheit gleich dem Gewicht des Tragmittels je Längeneinheit ist, und wobei
die Riemen des Ausgleichselementes miteinander verbunden sind.
[0021] Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Ausgleichselement zum Kompensieren
des Gewichtes eines Tragmittels einer Aufzugsanlage, wobei das Ausgleichselement mindestens
ein aussortiertes, vormals als Tragmittel für eine Kabine einer Aufzugsanlage verwendetes
Tragmittel umfasst. Hierdurch wird erreicht, dass die Ausgleichselemente nicht aus
neuem Rohmaterial eigens und kostenintensiv hergestellt werden müssen, sondern dass
das aussortierte Tragmittel somit als Ausgleichselement weiterverwendet und somit
recycelt werden können.
[0022] Bei dem aussortierten Tragmittel des Ausgleichselementes handelt es sich insbesondere
um einen aussortierten, vormals als Tragmittel für eine Kabine einer Aufzugsanlage
verwendeten Riemen.
[0023] Das Ausgleichselement kann insbesondere mit den in auf den Anspruch 1 rückbezogenen
abhängigen Ansprüchen angegebenen Merkmalen weitergebildet werden.
[0024] Anstelle eines Riemens oder zusätzlich zu mindestens einem Riemen kann das aussortierte
Tragmittel des Ausgleichselementes auch ein aussortiertes, vormals als Tragmittel
für eine Kabine einer Aufzugsanlage verwendetes Seil sein.
[0025] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfasst das Ausgleichselement
insbesondere mehrere aussortierte, vormals als Tragmittel für Kabinen von Aufzugsanlagen
verwendete miteinander verbundene Seile. Hierdurch wird erreicht, dass auch die aussortierten
Tragmittelseile nunmehr als Ausgleichselement weiterverwendet werden können. Die Verwendung
von Seilen hat im Vergleich zu Riemen den Vorteil, dass nicht so viele Seile miteinander
verbunden werden müssen, da die Seile von sich aus ein höheres Eigengewicht je Längeneinheit
als die üblichen Riemen aufweisen.
[0026] Die Anzahl der miteinander zum Ausgleichselement verbundenen Seile ist insbesondere
wiederum derart gewählt, dass das Gewicht des Ausgleichselements je Längeneinheit
gleich dem Gewicht je gleicher Längeneinheit des Tragmittels einer Aufzugsanlage,
für das das Ausgleichselement bestimmt ist, ist.
[0027] Die Seile können insbesondere miteinander zum Ausgleichselement verflochten werden.
Alternativ sind auch andere Verbindungsarten der Seile miteinander denkbar, beispielsweise
ein Verkleben und/oder Verschweißen.
[0028] Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft eine Aufzugsanlage, die eine Kabine, ein
Gegengewicht sowie ein Tragmittel umfasst, wobei das Tragmittel die Kabine und das
Gegengewicht miteinander verbindet und diese zumindest teilweise trägt. Ferner umfasst
die Aufzugsanlage mindestens ein zuvor beschriebenes Ausgleichselement zur Kompensation
des Gegengewichtes des Tragmittels.
[0029] Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Verfahren zum Recyceln von Tragmitteln
von Aufzugsanlagen, bei dem gebrauchte Tragmittel, die eine Kabine und/oder ein Gegengewicht
einer Aufzugsanlage zumindest teilweise getragen haben, aus der Aufzugsanlage ausgebaut
werden, insbesondere weil sie eine Anzahl an maximal zulässigen Biegezyklen und/oder
ein maximal zulässiges Alter erreicht haben.
[0030] Anschließend werden mindestens zwei gebrauchte Tragmittel zum Erreichen eines vorbestimmten
Gewichtes pro Längeneinheit miteinander verbunden. Das sich durch das Verbinden der
gebrauchten Tragmittel ergebende Element wird dann als Ausgleichselement in einer
Aufzugsanlage zur Kompensation des Gewichtes des Tragmittels dieser Aufzugsanlage
verwendet.
[0031] Bei dieser Aufzugsanlage muss es sich nicht um diejenige Aufzugsanlage handeln, in
der zuvor die gebrauchten nunmehr als Ausgleichselement verwendeten Tragmittel auch
als Tragmittel verwendet wurden.
[0032] Das Verfahren kann mit den in den auf die unabhängigen Vorrichtungsansprüche rückbezogenen
abhängigen Vorrichtungsansprüchen angegebenen Merkmalen bzw. entsprechenden Verfahrensmerkmalen
weitergebildet werden.
[0033] Insbesondere kann es sich bei den gebrauchten Tragmitteln, die zum Ausgleichselement
miteinander verbunden werden, um aussortierte Riemen handeln, die zuvor als Tragmittel
in einer Aufzugsanlage verwendet wurden.
[0034] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung,
die die Erfindung im Zusammenhang mit den beigefügten Figuren näher erläutert.
[0035] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische, perspektivische Darstellung einer Aufzugsanlage;
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung eines Ausgleichselementes der Aufzugsanlage nach Fig.
1 gemäß einer ersten Ausführungsform;
- Fig. 3
- eine schematische Darstellung eines Ausgleichselementes der Aufzugsanlage nach Fig.
1 gemäß einer zweiten Ausführungsform; und
- Fig. 4
- eine schematische Darstellung eines Ausgleichselementes der Aufzugsanlage nach Fig.
1 gemäß einer dritten Ausführungsform.
[0036] In Fig. 1 ist eine schematische Darstellung einer Aufzugsanlage 10 gezeigt. Die Aufzugsanlage
10 umfasst eine Kabine 12 sowie ein Gegengewicht 14, die über ein Tragmittel 16 miteinander
verbunden sind. Das Tragmittel 16 umfasst insbesondere ein Seil oder mehrere Seile,
insbesondere Seile aus Stahl und/oder synthetischen Fasern. Alternativ oder zusätzlich
kann das Tragmittel 16 auch einen oder mehrere Riemen aufweisen, wobei jeder Riemen
insbesondere eine Vielzahl von Seilen aufweist, die in einem gemeinsamen Mantel aus
einem Kunststoff eingebettet sind.
[0037] Das Tragmittel 16 ist bei der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform über zwei Scheiben
18, 20 geführt, von denen mindestens eine mithilfe eines nicht dargestellten Motors
antreibbar ist, so dass die Kabine 12 und entsprechend gegenläufig das Gegengewicht
14 innerhalb des Aufzugsschachtes der Aufzugsanlage 10 verfahren werden können. Bei
einer alternativen Ausführungsform der Erfindung kann das Tragmittel 16 auch über
mehr oder weniger als zwei Scheiben 18, 20 geführt sein. Darüber hinaus kann bei einer
alternativen Ausführungsform der Erfindung, anders als in Fig. 1 gezeigt, auch nicht
eine einfache, sondern eine doppelte Aufhängung der Kabine 12 und des Gegengewichtes
14 an dem Tragmittel 16 vorgesehen sein. Hierbei kann insbesondere das Tragmittel
16 unter dem Boden der Kabine 12 hindurchgeführt sein.
[0038] Je nach Position der Kabine 12 und entsprechend des Gegengewichtes 14 innerhalb des
Aufzugsschachtes befindet sich ein unterschiedlich langer Anteil des Tragmittels 16
bezogen auf die beiden Scheiben 18 bzw. 20 entweder auf der Seite der Kabine 12 oder
der Seite des Gegengewichtes 14, so dass bedingt durch das Eigengewicht des Tragmittels
16 die Ausbalancierung ohne weitere Hilfsmaßnahmen nicht gewährleistet ist. Zum Ausgleich
des Eigengewichtes des Tragmittels 16 ist daher ein Ausgleichselement 22 vorgesehen,
welches an der Kabine 12 und dem Gegengewicht 14 befestigt ist. Durch dieses Ausgleichselement
22 wird zusammen mit dem Tragmittel 16 ein geschlossener Kreis gebildet, so dass das
durch das Tragmittel 16 und das Ausgleichselement 22 sich in Summe ergebende Gesamtgewicht
sowohl auf der Seite der Kabine 12 als auch der Seite des Gegengewichtes 14 immer
in etwa gleich ist und somit die Ausbalancierung die Aufzugsanlage 10 unabhängig von
der Position der Kabine 12 und des Gegengewichtes 14 ist.
[0039] In Fig. 2 ist eine schematische Schnittdarstellung eines solchen Ausgleichselementes
22 gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung gezeigt. Bei dieser ersten Ausführungsform
der Erfindung umfasst das Ausgleichselement 22 zwei Riemen 24, 26, die parallel zueinander
verlaufenen, aufeinander aufliegen und miteinander verbunden sind. Insbesondere können
die Riemen 24, 26 miteinander verschmolzen, aufeinander auflaminiert, miteinander
verklebt und/oder zusammengenietet sein, so dass ihre relative Position zueinander
fest ist und sie ein einheitliches Ausgleichselement 22 bilden. Bei den Riemen 24,
26 handelt es sich insbesondere um alte, gebrauchte, aussortierte Riemen, die zuvor
als Tragmittel zum Tragen einer Aufzugskabine und/oder eines Gegengewichtes innerhalb
einer Aufzugsanlage verwendet wurden und aus dieser Aufzugsanlage ausgebaut wurden.
Unter solchen gebrauchten, aussortierten Riemen werden insbesondere solche Riemen
24, 26 verstanden, die aufgrund des Erreichens einer maximalen Anzahl an Biegungszyklen
und/oder eines maximalen Alters nicht mehr als Tragmittel verwendet werden dürfen
und somit einer der Aufzugsanlage ausgebaut wurden. Zusätzlich oder alternativ können
auch solche Riemen als Ausgleichselement 22 recycelt werden, die zwar noch nicht ihre
maximale Anzahl an Biegezyklen und/oder ihr maximales Alter erreicht haben, sondern
aufgrund von anderen Umständen aus Aufzugsanlagen ausgebaut wurden, beispielsweise
bei Modernisierungen von Aufzugsanlagen.
[0040] Hierdurch wird ein Recycling der Riemen 24, 26 erreicht, so dass das Ausgleichselement
22 nicht aus neuen Riemen oder anderen Komponenten hergestellt werden muss, sondern
ausschließlich solche Elemente verwendet werden, die ansonsten bisher aussortiert
und auf den Müll verbracht wurden.
[0041] Hierdurch wird der Einsatz von neuem Material reduziert und die Kosten werden minimiert.
Darüber hinaus wird die Umwelt geschont.
[0042] Jeder der Riemen 24, 26 weist eine Vielzahl von Seilen, insbesondere Stahlseilen,
auf, von denen jeweils eines beispielhaft mit dem Bezugszeichen 30 bezeichnet ist.
Diese Seile sind in einem Mantel 32 vollständig umschlossen eingebettet, wobei dieser
Mantel 32 insbesondere aus einem Kunststoff, vorzugsweise Polyamid, besteht.
[0043] Bei dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel sind die beiden Riemen 24, 26 derart
miteinander verbunden, dass sie mit ihren flachen Seiten, also denjenigen Seiten,
die keine Profilrillen, über die die Riemen 24. 26, wenn sie als Tragmittel eingesetzt
sind, sonst in entsprechend komplementären Riemen von den Scheiben 18, 20 laufen,
aufweisen, miteinander verbunden sind.
[0044] In Fig. 3 ist ein Ausgleichselement 122 gemäß einer zweiten Ausführungsform gezeigt,
bei dem nicht nur zwei Riemen, sondern insgesamt vier Riemen 124 bis 130 aufeinander
aufliegen und miteinander verbunden sind.
[0045] Bei einer alternativen Ausführungsform der Erfindung können auch mehr oder weniger
als vier Riemen, beispielsweise drei oder fünf Riemen, miteinander zu einem Ausgleichselement
22, 122 verbunden sein. Insbesondere ist die Anzahl der Riemen 124 bis 130, die zum
Ausgleichselement 122 miteinander verbunden werden, derart gewählt, dass das sich
ergebende Gewicht pro Meter demjenigen Gewicht pro Meter des Tragmittels 16 der Aufzugsanlage
10, in dem das Ausgleichselement 22, 122 zur Kompensation eingesetzt werden soll,
entspricht.
[0046] Wenn das Tragmittel 16 der Aufzugsanlage 10 eine Vielzahl von Riemen aufweist, so
umfasst das Ausgleichselement 22, 122 insbesondere die gleiche Anzahl an Riemen.
[0047] Bei einer alternativen, in Figur 4 gezeigten, dritten Ausführungsform eines Ausgleichselements
222 können die beiden Riemen 224. 226 auch mit ihren profilierten Seiten aufeinander
aufliegen. Alternativ ist es ebenfalls möglich, dass die flache Seite des einen Riemens
mit der profilierten Seite des anderen Riemens in Kontakt steht.
[0048] Bei einer alternativen Ausführungsform der Erfindung kann das Ausgleichselement 22,
122, 222 auch einen oder mehrere aussortierte Seile umfassen, die miteinander verbunden
sind. Auf diese Weise wird insbesondere auch ein Recycling von aussortierten ehemals
als Tragmittel eingesetzten Seilen als Ausgleichselement 22, 122, 222 erreicht, so
dass auch die Seile nicht unnötig weggeschmissen werden müssen, sondern auch nach
Erreichen ihrer für die Verwendung als Tragmittel maximal zulässigen Lebensdauer und/oder
dem Erreichen der für die Verwendung als Tragmittel maximal zulässigen Anzahl an Biegezyklen
noch weiterverwendet werden können.
[0049] Bei einer weiteren alternativen Ausführungsform der Erfindung kann das Ausgleichselement
22, 122, 222 auch sowohl mindestens einen Riemen als auch mindestens ein Seil, insbesondere
einen aussortierten Riemen und ein aussortiertes Seil, umfassen.
Bezugszeichenliste
[0050]
- 10
- Aufzugsanlage
- 12
- Kabine
- 14
- Gegengewicht
- 16
- Tragmittel
- 18, 20
- Scheiben
- 22, 122, 222
- Ausgleichselement
- 24, 26, 124 bis 130, 224, 226
- Riemen
- 30
- Seil
- 32
- Mantel
1. Aufzugsanlage
mit einer Kabine (12),
einem Gegengewicht (14),
mindestens einem Tragmittel (16), das die Kabine (12) und das Gegengewicht (14) zumindest
teilweise trägt und über das die Kabine (12) und das Gegengewicht (14) miteinander
verbunden sind, und
mit einem Ausgleichselement (22, 122, 222) zur Kompensation des Gewichtes des Tragmittels
(16),
wobei das Ausgleichselement (22, 122, 222) mindestens einen Riemen (24, 26, 124 bis
130, 224, 226) umfasst,
dadurch gekennzeichnet, dass der Riemen (24, 26, 124 bis 130, 224, 226) ein aussortierter, vormals als Tragmittel
für eine Kabine einer Aufzugsanlage verwendeter Riemen (24, 26, 124 bis 130, 224,
226) ist bzw. die Riemen (24, 26, 124 bis 130, 224, 226) aussortierte, vormals als
Tragmittel für Kabinen von Aufzugsanlagen verwendete Riemen (24, 26, 124 bis 130,
224, 226) sind.
2. Aufzugsanlage (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgleichselement (22, 122, 222) mindestens zwei parallel zueinander verlaufende,
aufeinander aufliegende Riemen (24, 26, 124 bis 130, 224, 226) aufweist.
3. Aufzugsanlage (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgleichselement (22, 122, 222) eine vorbestimmte Anzahl parallel zueinander
verlaufender, aufeinander aufliegender Riemen (24, 26, 124 bis 130, 224, 226) aufweist,
und dass die Anzahl derart vorbestimmt ist, dass das Gewicht des Ausgleichelements
(22, 122, 222) je Längeneinheit gleich dem Gewicht des Tragmittels (16) je gleicher
Längeneinheit ist.
4. Aufzugsanlage (10) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Riemen (24, 26, 124 bis 130, 224, 226) des Ausgleichselements (22) miteinander
verbunden sind.
5. Aufzugsanlage (10) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Riemen (24, 26, 124 bis 130, 224, 226) aufeinander auflaminiert, miteinander
verschmolzen, miteinander verklebt und/oder vernietet sind.
6. Aufzugsanlage (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgleichselement (22, 122, 222) an der Kabine (12) und dem Gegengewicht (14)
befestigt ist.
7. Ausgleichselement (22, 122, 222) zum Kompensieren des Gewichts eines Tragmittels (16)
einer Aufzugsanlage (10), dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgleichselement (22, 122, 222) mindestens ein aussortiertes, vormals als Tragmittel
für eine Kabine einer Aufzugsanlage verwendetes Tragmittel (24, 26, 124 bis 130, 224,
226) umfasst.
8. Ausgleichselement (22, 122, 222) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass aussortierte Tragmittel des Ausgleichselements (22, 122, 222) ein aussortierter,
vormals als Tragmittel für eine Kabine einer Aufzugsanlage verwendeter Riemen (24,
26, 124 bis 130, 224, 226) ist.
9. Ausgleichselement (22, 122, 222) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das aussortierte Tragmittel des Ausgleichselements (22, 122, 222) ein aussortiertes,
vormals als Tragmittel für eine Kabine einer Aufzugsanlage verwendetes Seil ist.
10. Ausgleichselement (22, 122, 222) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgleichselement (22, 122, 222) mehrere aussortierte, vormals als Tragmittel
für Kabinen von Aufzugsanlagen verwendete, miteinander verbundene Seile umfasst.
11. Ausgleichselement (22, 122, 222) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Seile miteinander verflochten sind.
12. Aufzugsanlage (10)
mit einer Kabine (12),
einem Gegengewicht (14),
mindestens einem Tragmittel (16), das die Kabine (12) und das Gegengewicht (14) zumindest
teilweise trägt und über das die Kabine (12) und das Gegengewicht (14) miteinander
verbunden sind, und
mit einem Ausgleichselement (22, 122, 222) nach einem der Ansprüche 7 bis 11.
13. Verfahren zum Recyceln von Tragmitteln von Aufzugsanlagen
bei dem gebrauchte Tragmittel (24, 26, 124 bis 130, 224, 226), die eine Kabine und/oder
ein Gegengewicht einer Aufzugsanlage zumindest teilweise getragen haben, aus der Aufzugsanlage
ausgebaut werden,
bei dem die gebrauchten Tragmittel (24, 26, 124 bis 130, 224, 226) zum Erreichen eines
vorbestimmten Gewichtes pro Längeneinheit miteinander verbunden werden, und
bei dem das sich durch das Verbinden der Tragmittel (24, 26, 124 bis 130, 224, 226)
ergebende Element als Ausgleichselement (22, 122, 222) in einer Aufzugsanlage (10)
zur Kompensation des Gewichts des Tragmittels (16) dieser Auszugsanlage (10) verwendet
wird.
1. Elevator system
comprising a car (12),
a counterweight (14),
at least one support means (16) which at least partly supports the car (12) and the
counterweight (14) and by means of which the car (12) and the counterweight (14) are
interconnected, and
comprising a compensating element (22, 122, 222) for compensating for the weight of
the support means (16),
the compensating element (22, 122, 222) comprising at least one belt (24, 26, 124
to 130, 224, 226),
characterized in that the belt (24, 26, 124 to 130, 224, 226) is a discarded belt (24, 26, 124 to 130,
224, 226) that was previously used as a support means for a car of an elevator system,
or the belts (24, 26, 124 to 130, 224, 226) are discarded belts (24, 26, 124 to 130,
224, 226) that were previously used as support means for cars of elevator systems.
2. Elevator system (10) according to claim 1, characterized in that the compensating element (22, 122, 222) has at least two belts (24, 26, 124 to 130,
224, 226) which extend in parallel with one another and lie on top of one another.
3. Elevator system (10) according to either claim 1 or claim 2, characterized in that the compensating element (22, 122, 222) has a predetermined number of belts (24,
26, 124 that 130, 224, 226) which extend in parallel with one another and lie on top
of one another, and in that the number is predetermined such that the weight of the compensating element (22,
122, 222) per unit of length is equal to the weight of the support means (16) per
the same unit of length.
4. Elevator system (10) according to either claim 2 or claim 3, characterized in that the belts (24, 26, 124 to 130, 224, 226) of the compensating element (22) are interconnected.
5. Elevator system (10) according to claim 4, characterized in that the belts (24, 26, 124 to 130, 224, 226) are laminated onto one another, fused together,
bonded together and/or riveted.
6. Elevator system (10) according to any of the preceding claims, characterized in that the compensating element (22, 122, 222) is fastened to the car (12) and to the counterweight
(14).
7. Compensating element (22, 122, 222) for compensating for the weight of a support means
(16) of an elevator system (10), characterized in that the compensating element (22, 122, 222) comprises at least one discarded support
means (24, 26, 124 to 130, 224, 226) that was previously used as a support means for
a car of an elevator system.
8. Compensating element (22, 122, 222) according claim 7, characterized in that the discarded support means of the compensating element (22, 122, 222) is a discarded
belt (24, 26, 124 to 130, 224, 226) that was previously used as a support means for
a car of an elevator system.
9. Compensating element (22, 122, 222) according claim 8, characterized in that the discarded support means of the compensating element (22, 122, 222) is a discarded
cable that was previously used as a support means for a car of an elevator system.
10. Compensating element (22, 122, 222) according to claim 9, characterized in that the compensating element (22, 122, 222) comprises a plurality of discarded, interconnected
cables that were previously used as support means for cars of elevator systems.
11. Compensating element (22, 122, 222) according to claim 10, characterized in that the cables are interwoven.
12. Elevator system (10)
comprising a car (12),
a counterweight (14),
at least one support means (16) which at least partly supports the car (12) and the
counterweight (14) and by means of which the car (12) and the counterweight (14) are
interconnected, and
comprising a compensating element (22, 122, 222) according to any of claims 7 to 11.
13. Method for recycling support means of elevator systems
in which used support means (24, 26, 124 to 130, 224, 226) which have at least partly
supported a car and/or a counterweight of an elevator system are removed from the
elevator system,
in which the used support means (24, 26, 124 to 130, 224, 226) are interconnected
in order to achieve a predetermined weight per unit of length, and
in which the element resulting from connecting the support means (24, 26, 124 to 130,
224, 226) is used as a compensating element (22, 122, 222) in an elevator system (10)
for compensating for the weight of the support means (16) of said elevator system
(10).
1. Installation d'ascenseur
comportant une cabine (12),
un contrepoids (14),
au moins un moyen de suspension (16) qui soutient au moins partiellement la cabine
(12) et le contrepoids (14) et par lequel la cabine (12) et le contrepoids (14) sont
reliés entre eux, et
comportant un élément de compensation (22, 122, 222) permettant la compensation du
poids du moyen de suspension (16),
l'élément de compensation (22, 122, 222) comprenant au moins une courroie (24, 26,
124 à 130, 224, 226),
caractérisée en ce que la courroie (24, 26, 124 à 130, 224, 226) est une courroie (24, 26, 124 à 130, 224,
226) extraite, utilisée précédemment comme moyen de suspension pour une cabine d'une
installation d'ascenseur, ou en ce que les courroies (24, 26, 124 à 130, 224, 226) sont des courroies (24, 26, 124 à 130,
224, 226) extraites, utilisées précédemment comme moyens de suspension pour des cabines
d'installations d'ascenseur.
2. Installation d'ascenseur (10) selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'élément de compensation (22, 122, 222) comporte au moins deux courroies (24, 26,
124 à 130, 224, 226) s'étendant parallèlement l'une à l'autre et reposant l'une sur
l'autre.
3. Installation d'ascenseur (10) selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'élément de compensation (22, 122, 222) comporte un nombre prédéfini de courroies
(24, 26, 124 à 130, 224, 226) s'étendant parallèlement les unes aux autres et reposant
les unes sur les autres, et en ce que le nombre est prédéfini de telle manière que le poids de l'élément de compensation
(22, 122, 222) pour chaque unité de longueur est égal au poids du moyen de suspension
(16) pour chaque unité de même longueur.
4. Installation d'ascenseur (10) selon la revendication 2 ou 3, caractérisée en ce que les courroies (24, 26, 124 à 130, 224, 226) de l'élément de compensation (22) sont
reliées les unes aux autres.
5. Installation d'ascenseur (10) selon la revendication 4, caractérisée en ce que les courroies (24, 26, 124 à 130, 224, 226) sont laminées les unes sur les autres,
fusionnées, collées et/ou rivetées entre elles.
6. Installation d'ascenseur (10) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'élément de compensation (22, 122, 222) est fixé à la cabine (12) et au contrepoids
(14).
7. Élément de compensation (22, 122, 222) permettant la compensation du poids d'un moyen
de suspension (16) d'une installation d'ascenseur (10), caractérisé en ce que l'élément de compensation (22, 122, 222) comprend au moins un moyen de suspension
(24, 26, 124 à 130, 224, 226) extrait, utilisé précédemment comme moyen de suspension
pour une cabine d'une installation d'ascenseur.
8. Élément de compensation (22, 122, 222) selon la revendication 7, caractérisé en ce que le moyen de suspension extrait de l'élément de compensation (22, 122, 222) est une
courroie extraite (24, 26, 124 à 130, 224, 226), utilisée précédemment comme moyen
de suspension pour une cabine d'une installation d'ascenseur.
9. Élément de compensation (22, 122, 222) selon la revendication 8, caractérisé en ce que le moyen de suspension extrait de l'élément de compensation (22, 122, 222) est un
câble extrait, utilisé précédemment comme moyen de suspension pour une cabine d'une
installation d'ascenseur.
10. Élément de compensation (22, 122, 222) selon la revendication 9, caractérisé en ce que l'élément de compensation (22, 122, 222) comprend une pluralité de câbles extraits
et reliés entre eux, utilisés précédemment comme moyens de suspension pour des cabines
d'installations d'ascenseur.
11. Élément de compensation (22, 122, 222) selon la revendication 10, caractérisé en ce que les câbles sont entrelacés ensemble.
12. Installation d'ascenseur (10)
comportant une cabine (12),
un contrepoids (14),
au moins un moyen de suspension (16) qui soutient au moins partiellement la cabine
(12) et le contrepoids (14) et par lequel la cabine (12) et le contrepoids (14) sont
reliés l'un à l'autre, et
comportant un élément de compensation (22, 122, 222) selon l'une des revendications
7 à 11.
13. Procédé de recyclage de moyens de suspension d'installations d'ascenseur,
selon lequel des moyens de suspension (24, 26, 124 à 130, 224, 226) usagés, ayant
soutenu au moins partiellement une cabine et/ou un contrepoids d'une installation
d'ascenseur, sont retirés de l'installation d'ascenseur,
selon lequel les moyens de suspension (24, 26, 124 à 130, 224, 226) usagés sont reliés
les uns aux autres pour atteindre un poids prédéfini par unité de longueur, et
selon lequel l'élément résultant de la liaison des moyens de suspension (24, 26, 124
à 130, 224, 226) est utilisé comme élément de compensation (22, 122, 222) dans une
installation d'ascenseur (10) pour compenser le poids du moyen de suspension (16)
de ladite installation d'ascenseur (10).


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