[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein System zur Überwachung des Zustands eines
Siebkorbs eines Sortierers zur Behandlung einer Faserstoffsuspension.
[0002] Ziel beim Sortieren ist das Abtrennen von störenden festen Bestandteilen aus Faserstoffsuspensionen.
Die Trennung erfolgt durch Sieben nach den Partikelmerkmalen Größe, Gestalt und Verformbarkeit.
Die Sortierung ist ein wichtiges Trennverfahren bei der Aufbereitung von Altpapier.
Abhängig vom Auflösegrad und der Beladung der Suspension mit Fremdstoffen und Faserstippen
werden unterschiedliche Sortierer eingesetzt. Dabei werden u.a. sogenannte Korbsortierer
mit einem in einem Gehäuse angeordneten Siebkorb verwendet.
[0003] Bei den bisher bekannten Korbsortierern werden die technischen Daten des Siebkorbs
auf einem Endring des Siebkorbs eingeschlagen. Da der Siebkorb im Gehäuse des betreffenden
Sortierers angeordnet ist, ist das Ablesen dieser technischen Daten relativ aufwendig.
Zudem bleibt der Verschleißzustand des Siebkorbs im ungewissen, zumal auch kein Lebenslauf
oder Historie für die Siebkörbe vorliegt und auch keine Betriebsdaten zur Verfügung
stehen.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein System zur Überwachung des Zustands
eines Siebkorbs eines Sortierers zur Behandlung einer Faserstoffsuspension anzugeben,
bei dem die zuvor genannten Probleme beseitigt sind. Dabei soll insbesondere ein schnelleres
fehlerfreies Auslesen der den Siebkorb betreffenden technischen Daten gewährleistet
und eine umfassendere Überwachung des Zustands des Siebkorbs von außen ermöglicht
werden.
[0005] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch ein System mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Systems ergeben sich
aus den Unteransprüchen, der vorliegenden Beschreibung sowie der Zeichnung.
[0006] Das erfindungsgemäße System zur Überwachung des Zustands eines Siebkorbs eines Sortierers
zur Behandlung einer Faserstoffsuspension umfasst eine dem in einem Gehäuse des Sortierers
angeordneten Siebkorb zugeordnete kabellose Identifikationseinheit und eine externe,
insbesondere mobile Leseeinheit zum berührungslosen Auslesen von den Siebkorb betreffenden
technischen Daten aus der Identifikationseinheit und zur Herstellung einer Verbindung
mit einer weitere den Sortierer betreffenden Daten enthaltenden externen Datenbank.
[0007] Aufgrund dieser Ausbildung können die den Siebkorb betreffenden technischen Daten
kabel- und berührungslos von außen, d.h. von außerhalb des Gehäuses des Sortierers
schnell und zuverlässig ausgelesen werden. Zudem kann über die externe Leseeinheit
auf in einer externen Datenbank enthaltene weitere den Sortierer betreffende Daten
zugegriffen werden, womit eine umfassendere Überwachung des Zustands des Siebkorbs
ermöglicht wird. Dabei kann beim Einbau des Siebkorbs eine entsprechende Siebkorbinformation
in die externe Datenbank eingelesen werden. Beim anschließenden Auslesen der den Siebkorb
betreffenden technischen Daten aus der dem Siebkorb zugeordneten Identifikationseinheit
kann dann die erforderliche Zuordnung von in der Datenbank enthaltenen Daten zu diesem
Siebkorb hergestellt werden. Die weiteren den Sortierer betreffenden Daten können
beispielsweise über ein Steuerungssystem der Fabrik, in der der Sortierer installiert
ist, gesammelt und der externen Datenbank zugeführt werden. Vertriebsmitarbeitern
und Kunden kann jeweils eine insbesondere mobile Leseeinheit ausgehändigt werden,
so dass diese den Siebkorb von außen, d.h. von außerhalb des Gehäuses kontrollieren
können.
[0008] Bevorzugt umfasst eine jeweilige Leseeinheit ein Display zur Wiedergabe von weiteren
den Sortierer betreffenden von der externen Datenbank abgerufenen Daten. Gemäß einer
zweckmäßigen praktischen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Systems umfasst die
Identifikationseinheit zumindest einen RFID-Chip (RFID = radiofrequency identification).
[0009] Ein solcher RFID-Chip stellt insbesondere einen Transponder dar, der die den Siebkorb
betreffenden technischen Daten enthält. Der Transponder ist ein Funk-Kommunikationsmittel,
das eingehende Signale aufnimmt und automatisch beantwortet. Die Kopplung kann durch
von der Leseeinheit erzeugte magnetische Wechselfelder geringer Reichweite oder durch
hochfrequente Radiowellen erfolgen. Damit können nicht nur Daten übertragen, sondern
auch der Transponder mit Energie versorgt werden. Für größere Reichweiten ist beispielsweise
auch ein aktiver RFID-Chip mit eigener Stromversorgung denkbar.
[0010] Das Lesegerät kann eine Software enthalten, die den eigentlichen Leseprozess zum
Auslesen der den Siebkorb betreffenden technischen Daten aus der Identifikationseinheit
bzw. dem RFID-Chip steuert. Zudem kann die Leseeinheit eine RFID-Middleware mit einer
Schnittstelle zu der externen Datenbank umfassen.
[0011] Die Identifikationseinheit umfasst bevorzugt zumindest einen dem Siebkorb des Sortierers
zugeordneten RFID-Chip.
[0012] Gemäß einer zweckmäßigen praktischen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Systems
umfasst die Identifikationseinheit sowohl einen dem Siebkorb des Sortierers zugeordneten
RFID-Chip als auch einen dem Gehäuse des Sortierers zugeordneten RFID-Chip, wobei
der dem Siebkorb zugeordnete RFID-Chip über eine Software-Kopplung mit dem dem Gehäuse
zugeordneten RFID-Chip koppelbar und der dem Gehäuse zugeordnete RFID-Chip über die
Leseeinheit auslesbar ist.
[0013] Damit kann die Leseeinheit eine Verbindung zwischen dem dem Gehäuse zugeordneten
RFID-Chip und der externen Datenbank herstellen. Die Verbindung zwischen dem RFID-Chip
und der externen Datenbank wird in diesem Fall nicht durch das in der Regel metallische
Gehäuse des Sortierers beeinträchtigt.
[0014] Gemäß einer alternativen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Systems kann jedoch
auch unmittelbar der dem Siebkorb des Sortierers zugeordnete RFID-Chip über die Leseeinheit
auslesbar sein.
[0015] Insbesondere in dem Fall, dass unmittelbar der dem Siebkorb des Sortierers zugeordnete
RFID-Chip über die Leseeinheit auslesbar ist, ist der dem Siebkorb des Sortierers
zugeordnete RFID-Chip bevorzugt im Bereich der über einen Deckel verschließbaren Öffnung
des Sortierers angeordnet. Zum Auslesen des betreffenden RFID-Chips kann dann der
Deckel des Sortierers abgenommen werden, woraufhin mittels der Leseeinheit unmittelbar
der dem Siebkorb des Sortierers zugeordnete RFID-Chip ausgelesen werden kann.
[0016] Der dem Siebkorb des Sortierers zugeordnete RFID-Chip kann insbesondere an oder in
einem Endring des Siebkorbs angeordnet sein.
[0017] Insbesondere aus den zuvor genannten Gründen ist dabei von Vorteil, wenn der dem
Siebkorb des Sortierers zugeordnete RFID-Chip an oder in einem der durch einen Deckel
verschließbaren Öffnung des Sortierers benachbarten Endring des Siebkorbs angeordnet
ist.
[0018] Dabei ist der dem Siebkorb des Sortierers zugeordnete RFID-Chip bevorzugt an der
der Öffnung des Sortierers zugewandten Oberseite des Endrings angeordnet.
[0019] Von Vorteil ist insbesondere auch, wenn der dem Siebkorb des Sortierers zugeordnete
RFID-Chip an der radialen Innenseite des Endrings angeordnet ist, womit die Zugänglichkeit
des RFID-Chips zur Ankopplung der Leseeinheit weiter verbessert wird.
[0020] Es ist beispielsweise auch eine solche Ausführung denkbar, bei der der dem Siebkorb
des Sortierers zugeordnete RFID-Chip versenkt in dem Endring untergebracht ist. Dabei
ist der versenkt in dem Endring des Siebkorbs untergebrachte RFID-Chip bevorzugt mit
Kunststoff oder vorzugsweise Teflon gekapselt. Eine solche Abdeckung ist zweckmäßig,
da der Siebkorb in der Regel wiederaufbereitet, d.h. insbesondere verchromt und elektropoliert
wird.
[0021] Die erwähnte Anordnung des dem Siebkorb des Sortierers zugeordneten RFID-Chips an
oder in einem Endring des Siebkorbs trägt unter anderem dem Umstand Rechnung, dass
die Endringe eines Stabsiebkorbes mit zwischen diesen Endringen verlaufenden Stäben
einem geringeren Verschleiß unterliegen als die Stäbe.
[0022] Die weiteren den Sortierer betreffenden Daten sind bevorzugt zusammen mit den den
Siebkorb betreffenden technischen Daten in der externen Datenbank hinterlegt. Über
die aus der dem Siebkorb zugeordneten Identifikationseinheit ausgelesenen technischen
Daten kann somit die Zuordnung zu den weiteren den Sortierer betreffenden Daten in
der externen Datenbank hergestellt werden.
[0023] Gemäß einer bevorzugten praktischen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Systems
umfassen die über die Leseeinheit aus der externen Datenbank abrufbaren weiteren den
Sortierer betreffenden Daten Fertigungsdaten des Siebkorbs, Lebenslaufdaten des Siebkorbs,
Betriebsdaten des Sortierers, Verschleißdaten des Siebkorbs und/oder dergleichen.
[0024] Dabei können die Fertigungsdaten des Siebkorbs beispielsweise die Konstruktion, das
Material, die Größe usw. des Siebkorbs betreffende Daten enthalten. Die Lebenslaufdaten
des Siebkorbs können beispielsweise Daten bezüglich der Wiederaufbereitung des Siebkorbs,
bezüglich Lagerzeiten usw. enthalten. Die Betriebsdaten des Sortierers umfassen beispielsweise
die Laufzeit, den Durchfluss/Druck am Einlauf/Auslauf des Sortierers, die Rotationsgeschwindigkeit
usw. Diese Informationen können beispielsweise über die Maschinensteuerung des Sortierers
erhalten werden.
[0025] Von Vorteil ist insbesondere auch, wenn das erfindungsgemäße System Datenverarbeitungsmittel
umfasst, um auf der Basis der Lebensdauer vorheriger Siebkörbe, der gesamten bisher
vom Siebkorb behandelten Durchsatzmenge, der Rotationsgeschwindigkeit des Siebkorbs,
der Energiebilanz zwischen dem Eingang und den Ausgängen des Sortierers und/oder dergleichen
den Verschleißgrad des Siebkorbs und damit den nächsten Wechseltermin für den Siebkorb
zu ermitteln.
[0026] Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme
auf die Zeichnung näher erläutert.
[0027] In der Zeichnung zeigt Figur 1 in rein schematischer Darstellung eine beispielhafte
Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Systems 10 zur Überwachung des Zustands eines
Siebkorbs 12 eines Sortierers zur Behandlung einer Faserstoffsuspension.
[0028] Das System 10 umfasst gemäß Figur 2 eine dem in einem Gehäuse 24 des Sortierers angeordneten
Siebkorb 12 zugeordnete kabellose Identifikationseinheit 14 und eine externe, insbesondere
mobile Leseeinheit 16 zum berührungslosen Auslesen von den Siebkorb 12 betreffenden
technischen Daten 18 aus der Identifikationseinheit 14 und zur Herstellung einer Verbindung
mit einer weitere den Sortierer betreffende Daten enthaltenden externen Datenbank
20.
[0029] Die Leseeinheit 16 kann ein Display zur Wiedergabe von weiteren den Sortierer betreffenden
von der externen Datenbank abgerufenen Daten umfassen.
[0030] Die Identifikationseinheit 14 kann zumindest einen RFID-Chip umfassen. In diesem
Fall umfasst sie zumindest einen dem Siebkorb 12 des Sortierers zugeordneten RFID-Chip.
[0031] Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen Systems kann die
Identifikationseinheit 14 sowohl einen dem Siebkorb 12 des Sortierers zugeordneten
RFID-Chip als auch einen dem Gehäuse 24 des Sortierers zugeordneten RFID-Chip umfassen,
wobei der dem Siebkorb 12 zugeordnete RFID-Chip über eine Software-Kopplung mit dem
dem Gehäuse 24 zugeordneten RFID-Chip koppelbar und der dem Gehäuse 24 zugeordnete
RFID-Chip über die Leseeinheit 16 auslesbar ist.
[0032] Gemäß einer alternativen beispielhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen Systems
10 kann auch unmittelbar der dem Siebkorb 12 des Sortierers zugeordnete RFID-Chip
über die Leseeinheit 16 auslesbar sein.
[0033] Insbesondere in dem Fall, dass unmittelbar der dem Siebkorb 12 des Sortierers zugeordnete
RFID-Chip über die Leseeinheit 16 auslesbar ist, ist der dem Siebkorb 12 des Sortierers
zugeordnete RFID-Chip zweckmäßigerweise im Bereich der über einen Deckel verschließbaren
Öffnung des Sortierers angeordnet.
[0034] Dabei kann der dem Siebkorb 12 des Sortierers zugeordnete RFID-Chip insbesondere
an oder in einem der durch einen Deckel verschließbaren Öffnung des Sortierers benachbarten
Endring 22 des Siebkorbs 12 angeordnet sein. Im vorliegenden Fall ist der dem Siebkorb
12 des Sortierers zugeordnete RFID-Chip entsprechend an oder in dem oberen Endring
22 des Siebkorbs 12 angeordnet.
[0035] Dabei kann der dem Siebkorb 12 des Sortierers zugeordnete RFID-Chip beispielsweise
an der der Öffnung des Sortierers zugewandten Oberseite des Endrings 22 oder auch
an der radialen Innenseite des Endrings 22 angeordnet sein.
[0036] Es ist jedoch beispielsweise auch eine solche Ausführung denkbar, bei der der dem
Siebkorb 12 des Sortierers zugeordnete RFID-Chip versenkt in dem Endring 22 untergebracht
ist. Dabei kann der versenkt in dem Endring 22 des Siebkorbs 12 untergebrachte RFID-Chip
mit einer insbesondere aus Kunststoff und vorzugsweise aus Teflon bestehenden Abdeckung
versehen sein. Mit einer solchen Abdeckung wird dem Umstand Rechnung getragen, dass
der Siebkorb 12 in der Regel wiederaufbereitet, d.h. verchromt und elektropoliert
wird.
[0037] Die weiteren den Sortierer betreffenden Daten können zusammen mit den den Siebkorb
12 betreffenden technischen Daten in der externen Datenbank 20 hinterlegt sein. Über
die von der Identifikationseinheit 14 eines jeweiligen Siebkorbs 12 ausgelesenen technischen
Daten 18 können somit die betreffenden weiteren in der externen Datenbank 20 enthaltenen
Daten dem Siebkorb 12 zugeordnet werden.
[0038] Die über die Leseeinheit 16 aus der externen Datenbank 20 abrufbaren weiteren den
Sortierer betreffenden Daten können insbesondere Fertigungsdaten des Siebkorbs 12,
Lebenslaufdaten des Siebkorbs 12, Betriebsdaten des Sortierers und/oder dergleichen
umfassen. Dabei umfassen die Fertigungsdaten des Siebkorbs 12 beispielsweise die Konstruktion,
das Material, die Größe oder dergleichen des Siebkorbs 12 betreffende Daten. Die Lebenslaufdaten
des Siebkorbs 12 können beispielsweise Daten zur Wiederaufbereitung des Siebkorbs
12, Lagerzeiten usw. umfassen. Die Betriebsdaten des Sortierers umfassen beispielsweise
Daten bezüglich der Laufzeit, des Durchflusses/Drucks am Einlauf/Auslauf des Sortierers,
Daten bezüglich der Rotationsgeschwindigkeit des Siebkorbs 12 und/oder dergleichen.
Die betreffenden Informationen können insbesondere von der Maschinensteuerung des
Sortierers geliefert werden.
[0039] Zudem kann das erfindungsgemäße System 10 beispielsweise im Lesegerät 16 und/oder
in der externen Datenbank 20 integrierte Datenverarbeitungsmittel umfassen, um auf
der Basis der Lebensdauer vorheriger Siebkörbe, der gesamten bisher vom Siebkorb 12
behandelten Durchsatzmenge, der Rotationsgeschwindigkeit des Siebkorbs 12, der Energiebilanz
zwischen dem Eingang und den Ausgängen des Sortierers und/oder dergleichen den Verschleißgrad
des Siebkorbs 12 und damit den nächsten Wechseltermin für den Siebkorb 12 zu ermitteln.
Bezugszeichenliste
[0040]
- 10
- System
- 12
- Siebkorb
- 14
- Identifikationseinheit
- 16
- Leseeinheit
- 18
- technische Daten
- 20
- externe Datenbank
- 22
- Endring
- 24
- Gehäuse
1. System (10) zur Überwachung des Zustands eines Siebkorbs (12) eines Sortierers zur
Behandlung einer Faserstoffsuspension, mit einer dem in einem Gehäuse des Sortierers
angeordneten Siebkorb zugeordneten kabellosen Identifikationseinheit (14) und einer
externen, insbesondere mobilen Leseeinheit (16) zum berührungslosen Auslesen von den
Siebkorb (12) betreffenden technischen Daten (18) aus der Identifikationseinheit (14)
und zur Herstellung einer Verbindung mit einer weitere den Sortierer betreffende Daten
enthaltenden externen Datenbank (20).
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leseeinheit (16) ein Display zur Wiedergabe von weiteren den Sortierer betreffenden
von der externen Datenbank abgerufenen Daten umfasst.
3. System nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Identifikationseinheit (14) zumindest einen RFID-Chip umfasst.
4. System nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Identifikationseinheit (14) zumindest einen dem Siebkorb (12) des Sortierers
zugeordneten RFID-Chip umfasst.
5. System nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Identifikationseinheit (14) sowohl einen dem Siebkorb (12) des Sortierers zugeordneten
RFID-Chip als auch einen dem Gehäuse (24) des Sortierers zugeordneten RFID-Chip umfasst,
wobei der dem Siebkorb (12) zugeordnete RFID-Chip über eine Software-Kopplung mit
dem dem Gehäuse (24) zugeordneten RFID-Chip koppelbar und der dem Gehäuse zugeordnete
RFID-Chip über die Leseeinheit (16) auslesbar ist.
6. System nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass unmittelbar der dem Siebkorb (12) des Sortierers zugeordnete RFID-Chip über die Leseeinheit
(16) auslesbar ist.
7. System nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der dem Siebkorb (12) des Sortierers zugeordnete RFID-Chip im Bereich der über einen
Deckel verschließbaren Öffnung des Sortierers angeordnet ist.
8. System nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der dem Siebkorb (12) des Sortierers zugeordnete RFID-Chip an oder in einem Endring
(22) des Siebkorbs (12) angeordnet ist.
9. System nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der dem Siebkorb (12) des Sortierers zugeordnete RFID-Chip an oder in einem der durch
einen Deckel verschließbaren Öffnung des Sortierers benachbarten Endring (22) des
Siebkorbs (12) angeordnet ist.
10. System nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der dem Siebkorb (12) des Sortierers zugeordnete RFID-Chip an der der Öffnung des
Sortierers zugewandten Oberseite des Endrings (22) angeordnet ist.
11. System nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der dem Siebkorb (12) des Sortierers zugeordnete RFID-Chip an der radialen Innenseite
des Endrings (22) angeordnet ist.
12. System nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der dem Siebkorb (12) des Sortierers zugeordnete RFID-Chip versenkt in dem Endring
(22) untergebracht ist.
13. System nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der versenkt in dem Endring des Siebkorbs (12) untergebrachte RFID-Chip mit einer
insbesondere aus Kunststoff und vorzugsweise aus Teflon bestehenden Abdeckung oder
Kapselung versehen ist.
14. System nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die weiteren den Sortierer betreffenden Daten zusammen mit den den Siebkorb (12)
kennzeichnenden technischen Daten (18) in der externen Datenbank (20) hinterlegt sind.
15. System nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die über die Leseeinheit (16) aus der externen Datenbank (20) abrufbaren weiteren
den Sortierer betreffenden Daten Fertigungsdaten des Siebkorbs (12), Lebenslaufdaten
des Siebkorbs (12), Betriebsdaten des Sortierer und/oder dergleichen umfassen.
16. System nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es Datenverarbeitungsmittel umfasst, um auf der Basis der Lebensdauer vorheriger
Siebkörbe, der gesamten bisher vom Siebkorb (12) behandelten Durchsatzmenge, der Rotationsgeschwindigkeit
des Siebkorbs (12), der Energiebilanz zwischen dem Eingang und den Ausgängen des Sortierers
und/oder dergleichen den Verschleißgrad des Siebkorbs (12) und damit den nächsten
Wechseltermin für den Siebkorb (12) zu ermitteln.