[0001] Die Erfindung betrifft eine Klemmvorrichtung zur Befestigung von Druckplatten auf
einem Plattenzylinder von Druckmaschinen, bestehend aus einer feststehenden oberen
Klemmleiste und einer unteren Klemmleiste, die in einem achsparallelen Spannkanal
angeordnet sind und in eine Klemm- und eine Wechselposition verbringbar ist.
[0002] Klemm- bzw. Spannvorrichtungen zum Befestigen von plattenförmigen Gegenständen, wie
beispielsweise Spann- oder Klemmvorrichtungen für das Befestigen von Druckplatten
auf einem Plattenzylinder einer Druckmaschine sind in sehr großer Vielfalt bekannt,
wobei die Druckplatte mit einer definierten Haltekraft geklemmt werden kann, jedoch
sind die Kräfte vergleichsweise gering und für verschiedene Plattendicken und Plattenmaterialien
(metallische oder nichtmetallische Platten) nicht universell mit einer gleich bleibend
hohen Klemmkraft einsetzbar. Man unterscheidet in manuelle und automatisch betätigbare
Klemm- und Spannvorrichtungen. Bei automatisierten Einrichtungen erfolgt das Klemmen
und Entklemmen der Druckplatten durch integrierte elektrische, pneumatische oder hydraulische
Stellmotore.
[0003] Bekannt ist auch, das automatisierte Klemmen und Entklemmen der Druckplatten von
einer gestellfesten Betätigungseinrichtung aus vorzunehmen, wobei der Plattenzylinder
in eine entsprechende, mit der Betätigungseinrichtung in eine korrespondierende Stellung
verbracht wird und durch Aufbringen einer Kraft auf das Ende eines schwenkbaren Hebels
die notwendigen Kräfte zum Entklemmen zu bewirken.
[0004] Zum Klemmen von Druckplatten wird, wie allgemein bekannt, eine untere Klemmleiste
gegen die obere Klemmleiste verschoben und mittels eines biegesteifen oder biegeelastischen
Elements in Klemmposition gehalten. Dazu steht mindestens ein Stellelement entweder
mit einem Kniehebelmechanismus oder einem Blattfederpaket in Wirkverbindung.
[0005] Aus der
DE 102 23 894 A1 ist eine Plattenklemmvorrichtung zum Befestigen einer Druckplatte auf einem Plattenzylinder
einer Druckmaschine bekannt, bei der mittels einer in einem Zylinderkanal festgelegten
oberen Klemmleiste und einer unteren Klemmleiste, welche zwischen einer Klemm- und
einer Wechselposition verschiebbar gelagert ist. Mit einem Stellmittel wird auf das
Schubelement eingewirkt und das freie untere Ende des Schubelements entlang der Schrägführung
geschoben, während das obere Ende des Schubelements um seinen Anlenkpunkt an der unteren
Klemmleiste und samt Klemmleiste relativ verschoben wird.
[0006] Durch diesen Vorgang wird die untere Klemmleiste entweder in Richtung obere Klemmleiste
in Klemmposition oder von der oberen Klemmleiste weg in eine Wechselposition verschoben.
Das Stellelement ist so ausgebildet, dass es das Schubelement entlang der Schrägführung
sowohl schieben / ziehen kann als auch als Druck ausübendes Mittel arbeitet.
[0007] Bekannt ist aus dem
DE 295 06 864 U1 eine Klemmvorrichtung zum Befestigen von Druckplatten auf Plattenzylindern von Druckmaschinen,
bestehend aus einer zylinderfest angeordneten unteren Klemmleiste und einer durch
Kniehebelmechanismen in eine Klemm- oder Wechselposition verbringbare obere Klemmleiste,
wobei die Kniehebelmechanismen mittels eines durch ein Druckmedium aufweitbaren zweiten
Schlauch in eine Totlage bzw. Übertotlage und durch einen aufweitbaren ersten Schlauch
aus der Totlage bzw. Übertotlage verbringbar ist.
[0008] Die
DE 34 22 530 C1 beschreibt eine Vorrichtung zum Befestigen einer biegsamen Druckplatte auf einem
Formzylinder einer Rotationsdruckmaschine, mit in einer Zylindergrube achsparallel
angeordneten, zum Spannen annähernd in Zylinderumfangsrichtung bewegbaren Spannschienen,
auf denen Klemmschienen in der Art eines zweiarmigen Hebels um eine Längsachse verschwenkbar
gelagert sind. Diese Vorrichtung besteht aus einer Spannschiene und einer auf dieser
mittels Kugelgelenkbolzen gelagerten Klemmschiene.
[0009] Die
DE 10 2007 002 785 A1 beschreibt einen rotationssymmetrischen Körper mit einer Spannvorrichtung zur Befestigung
von plattenförmigen Gegenständen. Die dafür vorgesehene Klemm- bzw. Spannvorrichtung
umfasst eine feststehende obere Klemmleiste und eine bewegliche untere Klemmleiste,
die in eine Klemm- oder Wechselposition verschiebbar ist, wobei die untere Klemmleiste
an ihrer zum Inneren des rotationssymmetrischen Körpers weisenden Seite eine Lagerstelle
aufweist, in welcher das nach außen gerichtete Ende des oberen Armes eines biegesteifen
Elements (Gelenk) aufgenommen wird und das Ende des unteren Arms mit einem Federelement
in Verbindung steht.
[0010] _Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde die gattungsgemäße Klemmvorrichtung zur
Befestigung von Druckplatten auf Plattenzylindern von Druckmaschinen, so auszugestalten,
dass die unterschiedlichsten Plattenmaterialien und Plattendicken ohne Lagerkorrektur
mit einer maximalen Kraft ohne Deformationen geklemmt werden können.
[0011] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch eine Klemmvorrichtung nach den Merkmalen des
Anspruchs 1 gelöst. Weitere Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen aufgezeigt.
[0012] Durch die erfindungsgemäße Klemmvorrichtung ist es möglich, eine mit einfachen Mitteln
zu realisierende Vorrichtung zum Klemmen von Druckplatten so zu verändern, dass die
realisierbare Haltekraft an die Plattenstärke oder an das Plattenmaterial anpaßbar
ist. Die mit der Erfindung erreichbaren Vorteile liegen in der einfachen und in einem
geringen Bauraum beanspruchenden Ausführung der Vorrichtung.
[0013] Als wesentlicher Vorteil dieser erfindungsgemäßen Lösung ist zu nennen, dass durch
den Einsatz eines biegesteifen Elementes in Verbindung mit einer am unteren Bereich
der Klemmschiene angeordneten kurvenförmigen Führung verhältnismäßig geringe Schaltkräfte
aufgebracht werden müssen, dabei hohe Klemmkräfte realisiert werden, ohne den plattenförmigen
Körper zu beschädigen.
[0014] Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass durch die sehr hohen realisierbaren Klemmkräfte
in Verbindung mit einer massiven unteren Klemmleiste bzw. Klemmschiene ein universeller
Einsatz sowohl für metallische (z.B. Aluminium) als auch für nicht-metallische Platten
(z.B. Polyester) mit unterschiedlichen Plattendicken ermöglicht wird.
[0015] Die Klemmvorrichtung zur Befestigung von Druckplatten auf einen Plattenzylinder von
Druckmaschinen, mit einer in einem Plattenzylinderkanal festgelegten c-förmig ausgebildeten
oberen Klemmleiste, einer zwischen einer Klemm- und einer Wechselposition verschiebbaren
unteren Klemmleiste, umfasst ein Schaltelement, welches sich mit seinem oberen Endabschnitt
an einer Unterseite der unteren Klemmleiste und mit seinem unteren Endabschnitt an
einem unteren Abschnitt der C-förmig ausgebildeten oberen Klemmleiste abstützt und
wenigstens ein Stellmittel zum Angreifen an das Schaltelement, wobei das Schaltelement
als biegesteifes Element ausgebildet ist und mit seinem oberen Endabschnitt beim Schaltvorgang
gleitend an einer Kurvenführung auf der Unterseite der unteren Klemmleiste geführt
und mit seinem unteren Abschnitt in einer im unteren Abschnitt der C-förmig ausgebildeten
oberen Klemmleiste angeordneten Vorspanneinrichtung gehalten ist.
[0016] Beim Einsatz von plattenförmigen Gegenständen aus relativ weichem Material können
die dem plattenförmigen Gegenstand zugewandten Oberflächen der oben Klemmleiste und
der Klemmschiene mit einer Riffelung versehen werden.
[0017] Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung sind aus den übrigen
Unteransprüchen und aus dem nachfolgend anhand der Zeichnungen prinzipmäßig beschriebenen
Ausführungsbeispielen ersichtlich.
[0018] Es zeigen:
Figur 1: eine Klemmvorrichtung in Wechselposition,
Figur 2: die Klemmvorrichtung in Klemmposition mit geklemmter Platte.
Figur 3: Einzelheit Klemmleiste / biegesteifes Element
Figur 4: Einzelheit Klemmleiste / biegesteifes Element
Figur 5: eine weitere Klemmvorrichtung in Wechselposition
Figur 6: eine weitere Klemmvorrichtung in Klemmposition
[0019] Die
Figur 1 zeigt in einer geschnittenen Seitenansicht eine Klemmvorrichtung in der Wechselposition.
In den rotationssymmetrischer Körper, hier beispielsweise ein Plattenzylinder
1 einer Druckmaschine, ist in einer vorgesehenen Vertiefung, dem Zylinderkanal, die
Klemmvorrichtung
2 angeordnet.
[0020] Die obere Klemmleiste
3 der Klemmvorrichtung
2 ist feststehend, annährend C-förmig ausgebildet und mit dem Plattenzylinder
1 fest verbunden. Die obere Klemmleiste
3 weist eine Klemmfläche
3.1 auf, gegen die die aufzuspannende Druckplatte
11 mit der unteren Klemmleiste bzw. Klemmschiene
5 geklemmt bzw. fixiert wird.
[0021] In die untere Klemmleiste bzw. Klemmschiene
5 ist an ihrer zum Inneren des Plattenzylinders
1 weisende Seite eine Lagerstelle
5.1 vorgesehen, wobei die Lagerstelle
5.1 das obere Ende des biegesteifen Elementes
6 gleitbeweglich aufnimmt.
[0022] Dabei erstrecken sich die Klemmleiste
3, Deckleiste
10 und Klemmleiste bzw. Klemmschiene
5 über die gesamte Breite des Plattenzylinders
1. Das untere Ende des biegesteifen Elementes
6 wird durch die Lagerstelle
6.1 an der Vorspanneinrichtung
4 beweglich abgestützt, wobei die Federelemente
7 im Abstand zueinander angeordnet sind. Die Spalthöhe sowie die aufzubringende Kraft
kann mittels einer Vorspanneinrichtung
4 eingestellt werden.
[0023] Denkbar ist es auch, dass Klemmleiste
3, Deckleiste und / oder Klemmleiste bzw. Klemmschiene
5 diese Elemente über die Länge des Plattenzylinders
1 mehrteilig angeordnet sind. Über die Länge der Klemmvorrichtung
2 sind in möglichst gleichen Abständen mehrere biegesteife Elemente
6 angeordnet.
[0024] Die Wechselposition wird durch entsprechendes Schalten der Stellelemente, hier beispielsweise
mittels vorgesehener pneumatischer Druckmittel aufweitbaren Druckschlauch
8 erreicht, in dem der Druckschlauch
8 mit Druck beaufschlagt wird, der Druckschlauch
9 unbefüllt bleibt und so das biegesteife Element
6 nach links auslenkt, wodurch die auf die untere Klemmleiste bzw. Klemmschiene
5 wirkende Kraft zurückgenommen wird.
[0025] Die
Figur 2 zeigt in einer geschnittenen Seitenansicht die Klemmvorrichtung
2 in der Klemmposition.
[0026] Die Klemmposition wird dadurch erreicht, in dem der Druckschlauch
9 mit Druck beaufschlagt wird, Druckschlauch
8 bleibt unbefüllt. Das biegesteife Element
6 drückt die untere Klemmleiste bzw. Klemmschiene
5, nachdem die Lagerstelle
5.1 erreicht ist, nach oben. Damit wird nun die in bisherigen Abstand befindliche Druckplatte
11 an die Klemmfläche
3.1 der oberen Klemmleiste
3 gedrückt und sicher zwischen der oberen Fläche der Klemmschiene
5 und der Klemmfläche
3.1 fixiert und sicher geklemmt.
[0027] Durch den Einsatz eines einstellbaren Druckstücks
4 bzw. Federelementes
7, die zusammen die Vorspanneinrichtung bilden, ist es möglich, auf rotationssymmetrischen
Körpern plattenförmige Gegenstände sicher aufzuspannen, wobei Plattenstärken von beispielsweise
0,1 bis 1 mm mit einer einzigen Spanneinrichtung gespannt werden können.
[0028] Die
Figuren 3 und
4 zeigen als Einzelheit die Lagerstelle
5.1 des oberen Endabschnittes
13 des biegesteifen Elements
6 an der unteren Klemmleiste (Klemmschiene)
5. Die untere Seite der Klemmleiste (Klemmschiene)
5 weist eine Kurvenführung
12 auf, an der der obere Endabschnitt
13 des biegesteifen Elements
6 beim Schaltvorgang von der Klemm- in die Wechselposition und umgekehrt entlang gleitet.
Die Figur 3 zeigt den oberen Endabschnitt
13 des biegesteifen Elements
6, das halbkreisförmig gerundet ist, in Verbindung mit der Kurvenführung
12 der unteren Klemmleiste (Klemmschiene)
5, während die Figur 4 eine weitere Ausführung zeigt.
[0029] Gemäß der
Figur 4 ist der obere Endabschnitt
13 des beigesteifen Elements
6 halbkreisförmig gerundet und weist zueinander beabstandet Rolleneinsätze
14 auf. Durch den Einsatz von Rollenseinsätzen
14 in den oberen Endabschnitten
13 des biegesteifen Elements
6 können Reibungsverluste beim Gleiten des oberen Endabschnittes
13 auf der Kurvenführung
12 der unteren Klemmleiste (Klemmschiene)
5 vermindert werden.
[0030] Die
Figur 5 zeigt in einer geschnittenen Seitenansicht eine weitere Ausführung der Klemmvorrichtung
in der Wechselposition. In den rotationssymmetrischer Körper, hier beispielsweise
ein Plattenzylinder
1 einer Druckmaschine, ist in einer vorgesehenen Vertiefung, dem Zylinderkanal
2, die Klemmvorrichtung
3 angeordnet.
[0031] Die obere Klemmleiste
3 der Klemm- bzw. Spannvorrichtung
2 ist feststehend ausgebildet und mit dem Plattenzylinder
1 fest verbunden. Die obere Klemmleiste
3 weist eine Klemmfläche
3.1 auf, gegen die die aufzuspannende Druckplatte mit der unteren Klemmleiste bzw. Klemmschiene
5 geklemmt bzw. fixiert wird.
[0032] In die untere Klemmleiste bzw. Klemmschiene
5 ist an ihrer zum Inneren des Plattenzylinders
1 weisende Seite eine Lagerstelle
5.1 vorgesehen, wobei die Lagerstelle
5.1 den oberen Endabschnitt
13 des biegesteifen Elementes
6 gleitbeweglich aufnimmt.
[0033] Dabei erstrecken sich die Klemmleiste
3, Deckleiste
10 und Klemmleiste bzw. Klemmschiene
5 über die gesamte Breite des Plattenzylinders
1. Das untere Ende des biegesteifen Elementes
6 wird durch die Lagerstelle
6.1 an der Vorspanneinrichtung, die aus Druckstücken
4 und Federelementen
7 gebildet wird, beweglich abgestützt. Die Federelemente
7 sind im Abstand zueinander angeordnet. Die Spalthöhe sowie die aufzubringende Kraft
kann mittels einer Vorspanneinrichtung eingestellt werden.
[0034] Die Wechselposition wird durch entsprechendes Schalten der Stellelemente, hier beispielsweise
mittels vorgesehener pneumatischer Druckmittel aufweitbaren Druckschlauch
8 erreicht, in dem der Druckschlauch
8 mit Druck beaufschlagt wird, die Druckfeder
15 wird belastet und das biegesteife Element
6 nach links auslenkt, wodurch die auf die untere Klemmleiste bzw. Klemmschiene
5 wirkende Kraft zurückgenommen wird.
[0035] Die
Figur 6 zeigt in einer geschnittenen Seitenansicht eine weitere Ausführung der Klemmvorrichtung
2 in der Klemmposition.
[0036] Die Klemmposition wird dadurch erreicht, in dem der Druckschlauch
8 entspannt (entleert) wird und sich die Druckfeder
15 entspannt. Das biegesteife Element
6 drückt die untere Klemmleiste bzw. Klemmschiene
5, nachdem die Lagerstelle
5.1 erreicht ist, nach oben. Damit wird nun die in bisherigen Abstand befindliche Druckplatte
11 an die Klemmfläche
3.1 der oberen Klemmleiste
3 gedrückt und sicher zwischen der oberen Fläche der Klemmschiene
5 und der Klemmfläche
3.1 fixiert und sicher geklemmt.
[0037] Durch den Einsatz eines einstellbaren Druckstücks
4 bzw. Federelementes
7, die Vorspanneinrichtung bilden, ist es möglich, auf rotationssymmetrischen Körpern
plattenförmige Gegenstände sicher aufzuspannen, wobei Plattenstärken von beispielsweise
0,1 bis 1 mm mit einer einzigen Spanneinrichtung gespannt werden können.
Bezugszeichenaufstellung
[0038]
- 1 -
- Plattenzylinder
- 2 -
- Klemmvorrichtung
- 3 -
- obere Klemmleiste
- 3.1 -
- Klemmfläche
- 4 -
- Druckstücke
- 5 -
- untere Klemmleiste (Klemmschiene)
- 5.1 -
- Lagerstelle
- 6 -
- biegesteifes Element
- 6.1 -
- Lagerstelle
- 7 -
- Federelement
- 8 -
- Druckschlauch
- 9 -
- Druckfeder
- 10 -
- Deckleiste
- 11 -
- Druckplatte / plattenförmiger Gegenstand
- 12 -
- Kurvenführung
- 13 -
- obere Ende
- 14 -
- Rolleneinsätze
- 15 -
- Druckfeder
1. Klemmvorrichtung zur Befestigung von Druckplatten (11) auf einen Plattenzylinder (1)
von Druckmaschinen, mit einer in einem Plattenzylinderkanal festgelegten C-förmig
ausgebildeten oberen Klemmleiste (3), einer zwischen einer Klemm- und einer Wechselposition
verschiebbaren unteren Klemmleiste (5), einem Schaltelement, welches sich mit seinem
oberen Endabschnitt (13) an einer Unterseite der unteren Klemmleiste (5) und mit seinem
unteren Endabschnitt an einem unteren Abschnitt der C-förmig ausgebildeten oberen
Klemmleiste (3) abstützt und wenigstens einem Stellelement zum Angreifen an das Schaltelement,
wobei das Schaltelement als biegesteifes Element (6) ausgebildet ist, aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß
das biegesteife Element (6) mit seinem oberen Endabschnitt (13) beim Schaltvorgang
gleitend an einer Kurvenführung (12) auf der Unterseite der unteren Klemmleiste (5)
geführt und mit seinem unteren Abschnitt in einem im unteren Abschnitt der C-förmig
ausgebildeten oberen Klemmleiste (3) angeordneten Druckstück (4) gehalten ist, wobei
das Druckstück (4) mit einer Lagerstelle (6.1) zur beweglichen Aufnahme des unteren
Endabschnitts des biegesteifen Elements (6) versehen ist und das Druckstück (4) mit
einem Federelement (7) zusammen eine Vorspanneinrichtung, mit deren Hilfe die Spalthöhe
zwischen unterer Klemmleiste (5) und oberer Klemmleiste (3) und die beim Klemmen der
Druckplatten (11) aufzubringende Kraft voreinstellbar ist, bilden.
2. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
nur die untere Klemmleiste bzw. Klemmschiene (5) beweglich ausgeführt ist.
3. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die untere Klemmleiste (5) an ihrer zum Inneren des Plattenzylinders (1) weisende
Seite eine Lagerstelle (5.1) mit einer Kurvenführung (12) aufweist, von welcher der
obere Endabschnitt (13) des biegesteifen Elementes (6) gleitbeweglich aufgenommen
wird.
4. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
über die Länge der unteren Klemmleiste bzw. Klemmschiene (5) ein oder verteilt mehrere
biegesteife Elemente (6) angeordnet sind.
5. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
obere Klemmleiste (3), und / oder untere Klemmleiste (5) mehrteilig ausgebildet und
in gleichen Abständen zueinander über die Länge des Plattenzylinders (1) angeordnet
sind.
6. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
der obere Endabschnitt (13) des biegesteifen Elements (6) halbkreisförmig gerundet
ist.
7. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
der obere Endabschnitt (13) des biegesteifen Elements (6) halbkreisförmig gerundet
ist und zueinander beabstandet Rolleneinsätze (14) aufweist.
1. Clamping device for fixing printing plates (11) on the plate cylinder (1) of printing
presses, having a C-shaped upper clamping bar (3) fixed in a plate cylinder channel,
a lower clamping bar (5) that can be moved between a clamping position and a changing
position, a switching element which is supported by its upper end section (13) on
one underside of the lower clamping bar (5) and by its lower end section on one underside
of the C-shaped upper clamping bar (3), and which has at least one adjusting element
for engaging the switching element, wherein the switching element is constructed as
a flexurally rigid element (6), characterised in that the flexurally rigid element (6) is guided, during the switching operation, by its
upper end section (13) sliding on a cam guide (12) located on the underside of the
lower clamping bar (5) and which is held at its lower section by a thrust piece (4)
arranged in the lower portion of the C-shaped upper clamping strip (3), wherein the
thrust piece (4) is provided with a bearing point (6.1) for movably receiving the
lower end section of the flexurally rigid element (6), and wherein the pressure piece
(4) forms, together with a spring element (7), a prestressing device that helps in
pre-setting the gap height between the lower clamping strip (5) and the upper clamping
strip (3) as well as the force to be applied when clamping the pressure plates (11).
2. A clamping device according to claim 1, characterised in that only the lower clamping bar or clamping rail (5) is designed to be movable.
3. A clamping device according to claims 1 and 2, characterised in that the lower clamping strip (5) has, on its side facing the interior of the plate cylinder
(1), a bearing point (5.1) with a cam guide (12), by which the upper end portion (13)
of the flexurally rigid element (6) is received in a slidable manner.
4. A clamping device according to claims 1 to 3,
characterised in that
one or more flexurally rigid elements (6) are arranged over the length of the lower
clamping strip or clamping rail (5).
5. A clamping device according to claims 1 to 4,
characterised in that
the upper clamping strip (3) and/or the lower clamping strip (5) are of a multi-part
design whose parts arranged at equal distances from one another over the length of
the plate cylinder (1).
6. A clamping device according to claims 1 to 5,
characterised in that
the upper end section (13) of the flexurally rigid element (6) is rounded in a semi-circular
shape.
7. A clamping device according to claims 1 to 6,
characterised in that
the upper end section (13) of the flexurally rigid member (6) is rounded in a semi-circular
shape and has roller inserts (14) spaced apart from one another.
1. Dispositif de serrage pour la fixation de plaques d'impression (11) sur un cylindre
porte-plaques (1) de machines d'impression, comportant une barre de serrage supérieure
en forme de C (3) fixée dans un canal du cylindre porte-plaque ; une barre de serrage
inférieure (5) pouvant être déplacée entre une position de serrage et une position
de changement ; un élément de commutation qui s'appuie, par son extrémité supérieure
(13), sur une face inférieure de la barre de serrage inférieure (5) et par son extrémité
inférieure sur une face inférieure de la barre de serrage supérieure en forme de C
(3) ; et au moins un élément de réglage pour engager l'élément de commutation, l'élément
de commutation étant conçu comme un élément rigide en flexion (6), caractérisé en ce que l'élément rigide en flexion (6) est guidé, pendant l'opération de commutation, par
son extrémité supérieure (13) qui coulisse sur un guidage à came (12) sur la face
inférieure de la bande de serrage inférieure (5) et qui est maintenu, par sa partie
inférieure, dans une pièce de pression (4) disposée dans la partie inférieure de la
bande de serrage supérieure en forme de C (3) ; la pièce de pression (4) étant pourvue
d'un point d'appui (6.1) pour recevoir, de manière mobile, l'extrémité inférieure
de l'élément rigide en flexion (6) puis formant, ensemble avec un élément de ressort
(7), un dispositif de précontrainte à l'aide duquel la hauteur de l'interstice entre
la bande de serrage inférieure (5) et la bande de serrage supérieure (3) ainsi que
la force à appliquer lors du serrage des plaques de pression (11) peuvent être préréglées.
2. Dispositif de serrage selon la revendication 1, caractérisé en ce que seule la barre ou le rail de serrage inférieur (5) est mobile.
3. Dispositif de serrage selon les revendications 1 et 2, caractérisé en ce que la bande de serrage inférieure (5) présente, sur sa face orientée vers l'intérieur
du cylindre porte-plaque (1), un point d'appui (5.1) avec un guidage à came (12),
par lequel l'extrémité supérieure (13) de l'élément rigide en flexion (6) est reçue
de manière coulissante.
4. Dispositif de serrage selon les revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
un ou plusieurs éléments rigides en flexion (6) sont disposés ou répartis sur la longueur
de la barre ou le rail de serrage inférieur (5).
5. Dispositif de serrage selon les revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
la bande de serrage supérieure (3) et/ou la bande de serrage inférieure (5) sont construites
en plusieurs pièces qui sont disposées, les uns des autres, à distance égale sur la
longueur du cylindre porte-plaque (1).
6. Dispositif de serrage selon les revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
l'extrémité supérieure (13) de l'élément rigide en flexion (6) est arrondie en forme
de demi-cercle.
7. Dispositif de serrage selon les revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que
l'extrémité supérieure (13) de l'élément rigide en flexion (6) est arrondie en forme
de demi-cercle et comporte des inserts à rouleau (14) espacés les uns des autres.