[0001] Die Erfindung betrifft eine Informationsträgerhaltevorrichtung zum Halten eines Informationsträgers
an einer Trägerfläche, ein Klebelement für eine solche Informationsträgerhaltevorrichtung
sowie ein Informationsträgerpräsentationsset mit einer Informationsträgerhaltevorrichtung
und einem Informationsträger und/oder einem Set von Klebelementen. Die Erfindung betrifft
weiterhin ein Verfahren zum Fixieren einer Informationsträgerhaltevorrichtung an einer
Trägerfläche, ein Verfahren zum Ablösen einer Informationsträgerhaltevorrichtung von
einer Trägerfläche, ein Herstellverfahren zur Herstellung einer Informationsträgerhaltevorrichtung
zum Halten eines Informationsträgers an einer Trägerfläche und eine Verwendung einer
Anzahl von Klebelementen zum Halten einer Informationsträgerhaltevorrichtung an einer
Trägerfläche.
[0002] Zur professionellen Präsentation von Informationen sind eine Vielzahl unterschiedlicher
Präsentations- bzw. Anzeigesysteme bekannt. Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich
dabei vor allem so genannte "Info-Rahmen" bzw. "Magnetrahmen", und zwar gleichermaßen
in der Arbeitswelt wie auch im privaten Umfeld. Solche Info-Rahmen zeichnen sich besonders
durch ihre einfache Montage auf verschiedenen Oberflächen aus, wobei der Info-Rahmen
schnell und ohne Hilfsmittel mit einem oder mehreren Informationsträgern individuell
bestückt werden kann. Dabei ist auch im Rahmen der nachfolgend beschriebenen vorliegenden
Erfindung unter einem Informationsträger ein Medium zur überwiegend graphischen bzw.
visuellen Darstellung von Informationen zu verstehen. Typische Informationsträger
in diesem Sinne sind Druckerzeugnisse wie z. B. öffentliche Aushänge, Sicherheitshinweise,
Pläne, Karten, Werbung, Plakate, Poster, Fotos etc., um nur einige zu nennen. Ein
Informationsträger kann z. B. ein Medium aus Papier oder Pappe, aber auch aus Folie,
einem dünnen Blech oder Holz sein. Ebenso ist auch ein elektronisches Anzeigemedium
denkbar, wie eine OLED-Anzeige-Folie, ein E-Paper oder dergleichen, auf denen Bild-
und/oder Schriftinformationen angezeigt werden können.
[0003] Im Allgemeinen weist ein Info-Rahmen eine Rückwand bzw. ein Basiselement und ein
die Rückwand bedeckendes, zumindest teilweise transparentes Deckelement auf. Üblicherweise
ist das Deckelement an zumindest einer seiner Kanten fest mit der Rückwand verbunden.
Im Übrigen können das Deckelement und das Basiselement mittels einer magnetischen
Anziehung in einer bestimmungsgemäßen Position zueinander gehalten werden. So ist
es mit nur geringem Aufwand möglich, das Deckelement zumindest teilweise von der Rückwand
zu lösen und so den Info-Rahmen zu "öffnen", z. B. um den Info-Rahmen mit einem Informationsträger
zu bestücken oder den Informationsträger auszutauschen. Ein solches Anzeigesystem
ist aus der
EP 0 875 056 B1 bekannt.
[0004] Zur besseren Präsentation des Informationsträgers kann der Info-Rahmen gemeinsam
mit dem Informationsträger an einer Trägerfläche, z. B. einer Wand befestigt werden.
Üblicherweise wird dazu eine Rückseite des Basiselements, welche bei bestimmungsgemäßer
Verwendung des Info-Rahmens der Wand bzw. Trägerfläche zugewandt ist, vollständig,
d. h. entsprechend ihrer gesamten Fläche, mit einer dünnen Klebfolie bedeckt.
[0005] Es hat sich jedoch gezeigt, dass es beim Ablösen des Info-Rahmens von der Trägerfläche
zu einer Beschädigung der Trägerfläche durch die Klebfolie kommen kann. Insbesondere
bei besonders empfindlichen Trägerflächen (z. B. Tapeten) kann es unter Umständen
sehr zeitaufwändig, wenn nicht gar unmöglich sein, die Klebfolie und somit den Info-Rahmen
ohne eine Beschädigung der Trägerfläche wieder von dieser abzulösen. Somit wird der
Anwendungsbereich des Info-Rahmens unnötigerweise eingeschränkt.
[0006] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Informationsträgerhaltevorrichtung
zum Halten eines Informationsträgers an einer Trägerfläche sowie ein entsprechendes
Verfahren zum Fixieren einer Informationsträgerhaltevorrichtung an einer Trägerfläche
und zum Ablösen einer Informationsträgerhaltevorrichtung von einer Trägerfläche bereitzustellen,
mit denen die zuvor genannten Nachteile vermieden werden. Weiterhin ist es eine Aufgabe
der Erfindung, ein Verfahren zur Herstellung einer solchen Informationsträgerhaltevorrichtung
zur Verfügung zu stellen.
[0007] Diese Aufgabe wird durch eine Informationsträgerhaltevorrichtung gemäß Patentanspruch
1, durch ein Informationsträgerpräsentationsset gemäß Patentanspruch 10 und durch
ein Klebelement gemäß Patentanspruch 11 sowie durch ein Verfahren zum Fixieren einer
Informationsträgerhaltevorrichtung an einer Trägerfläche nach Patentanspruch 12, durch
ein Verfahren zum Ablösen einer Informationsträgerhaltevorrichtung von einer Trägerfläche
nach Patentanspruch 13, durch ein Herstellverfahren zur Herstellung einer solchen
Informationsträgerhaltevorrichtung nach Patentanspruch 14 und durch die Verwendung
einer Anzahl von Klebelementen zum Halten einer Informationsträgerhaltevorrichtung
an einer Trägerfläche nach Patentanspruch 15 gelöst.
[0008] Eine erfindungsgemäße Informationsträgerhaltevorrichtung zum Halten und Darstellen
zumindest eines Informationsträgers an einer Trägerfläche umfasst ein rückseitiges
flächiges, z. B. folienartiges Basiselement, welches auch als Rückwand bezeichnet
wird. Im bestimmungsgemäßen Zustand der Informationsträgerhaltevorrichtung, d. h.
wenn die Informationsträgerhaltevorrichtung zum Halten wenigstens eines Informationsträgers
an der Trägerfläche befestigt ist, ist eine Rückseite des Basiselements der Trägerfläche
zugewandt. Das Basiselement umfasst einen umlaufenden Randbereich, welcher auf einer
von der Rückseite des Basiselements abgewandten Vorderseite des Basiselements angeordnet
ist. Dieser (vorderseitige) Randbereich umfasst, zumindest in einem Abschnitt, wenigstens
ein magnetisch wirksames Element. Weiterhin kann der Randbereich zumindest abschnittsweise
erhaben ausgebildet sein, wie später noch erläutert wird.
[0009] Unter einem Randbereich wird im Rahmen der Erfindung grundsätzlich ein äußerer Bereich
einer Grundfläche des Basiselements bzw. des nachfolgend beschriebenen Deckelements
verstanden. Der Randbereich erstreckt sich mit einer bestimmten Breite kontinuierlich
umlaufend entlang der äußeren, die Grundfläche begrenzenden Kanten (Begrenzungskanten)
des Basiselements bzw. des Deckelements. Entsprechend umfasst das Basis- bzw. Deckelement
einen vorderseitigen Randbereich auf einer Vorderseite und einen rückseitigen Randbereich
auf einer Rückseite des jeweiligen Elements. Vorzugsweise können die vorderseitigen
und rückseitigen Randbereiche eines jeweiligen Elements im Wesentlichen deckungsgleich
ausgebildet sein.
[0010] Eine erfindungsgemäße Informationsträgerhaltevorrichtung umfasst weiterhin ein flächiges
Deckelement, welches die Vorderseite des Basiselements bedeckt. Vorzugsweise ist das
Deckelement mittels einer flexiblen Deckfolie realisiert, wobei zumindest ein mittlerer
Bereich des Deckelements transparent bzw. für sichtbares Licht durchlässig ausgebildet
ist. Eine der Vorderseite des Basiselements zugewandte Rückseite des Deckelements
umfasst in zumindest einem Abschnitt des umlaufenden Randbereichs wenigstens ein magnetisch
wirksames Element. Das magnetisch wirksame Element ist so in diesem (rückseitigen)
Randbereich des Deckelements angeordnet, dass es mit dem magnetisch wirksamen Element
des Basiselements zusammenwirkt. Mittels einer magnetischen Anziehung zwischen den
magnetisch wirksamen Elementen können das Basiselement und das Deckelement in einer
bestimmungsgemäßen Anordnung zueinander gehalten werden, insbesondere so, dass zumindest
ein Informationsträger so zwischen der Deckfolie und dem Basiselement eingelagert
werden kann, dass der Informationsträger mittels der Informationsträgerhaltevorrichtung
an einer Trägerfläche gehalten werden kann. Erfindungsgemäß umfasst die vom Deckelement
bzw. der Vorderseite des Basiselements abgewandte Rückseite des Basiselements eine
Anzahl von definierten, partiellen Klebbereichen für jeweils ein partielles Klebelement.
Im Rahmen der Erfindung ist der Begriff "Anzahl" im lexikalischen Sinne als Zahl von
etwas zu verstehen, also als genau eins oder eine Mehrzahl, d. h. dass das betreffende
Merkmal einfach oder mehrfach vorhanden sein kann. Sofern in der nachfolgenden Beschreibung
in einer Erläuterung von einem bzw. einem einzelnen definierten, partiellen Klebbereich
die Rede ist, so kann diese Erläuterung umgekehrt prinzipiell auch für eine Mehrzahl
von Klebbereichen gelten. Mit anderen Worten kann zumindest ein einzelner oder eine
Mehrzahl von definierten, partiellen Klebbereichen für jeweils ein partielles Klebelement
auf dem Basiselement angeordnet sein. Der Einfachheit halber wird im Folgenden davon
ausgegangen, dass - wie bevorzugt - zumindest zwei definierte, partielle Klebbereiche
am bzw. im Basiselement angeordnet sind, ohne die Erfindung darauf zu beschränken.
[0011] Unter einem definierten, partiellen Klebbereich ist jeweils ein festgelegter, lokal
begrenzter Bereich der Rückseite des Basiselements zu verstehen, in welchem eine Befestigung
der Informationsträgerhaltevorrichtung an der Trägerfläche erfolgen kann. Der jeweilige
definierte Klebbereich ist zumindest hinsichtlich seiner Anordnung (Position) in einem
Bereich der Rückseite des Basiselements, seiner flächenmäßigen Ausdehnung (Größe)
sowie seiner Form (Kontur) vorbestimmt. Wie zu einem späteren Zeitpunkt noch erläutert
wird, kann eine Anzahl von definierten Klebbereichen z. B. mittels Umrisslinien auf
dem Basiselement gekennzeichnet sein.
[0012] Die definierten, partiellen Klebbereiche sind derart ausgebildet, dass jeweils ein
partielles Klebelement, zumindest mit einem Bereich einer "Klebfläche", innerhalb
des jeweiligen definierten Klebbereichs angeordnet werden kann. Unter einem "definierten,
partiellen" Klebbereich ist im Rahmen der Erfindung zu verstehen, dass jeweils nur
ein bestimmter, lokal begrenzter Teil-Bereich der Rückseite des Basiselements von
dem jeweiligen definierten Klebbereich umfasst ist. Folglich sind andere Bereiche
der Rückseite des Basiselements, welche nicht den definierten, partiellen Klebbereichen
zugeordnet sind, von der Befestigung der Informationsträgerhaltevorrichtung an der
Trägerfläche ausgenommen. Vorzugsweise kann die Gesamtfläche einer Anzahl von definierten,
partiellen Klebbereichen (bzw. die Fläche eines Klebbereichs, wenn nur ein einzelnes
Klebelement verwendet werden soll) zumindest 0,25%, besonders bevorzugt wenigstens
0,5%, insbesondere wenigstens 1,5% einer Grundfläche der Rückseite des Basiselements
umfassen. Vorzugsweise umfasst die Gesamtfläche der definierten, partiellen Klebbereiche
nicht mehr als 20%, besonders bevorzugt nicht mehr als 10%, insbesondere nicht mehr
als 5% der Grundfläche der Rückseite des Basiselements. Es sei darauf hingewiesen,
dass die Gesamtfläche der definierten, partiellen Klebbereiche aber auch bedarfsgerecht
an eine Informationsträgerhaltevorrichtung angepasst, d. h. vergrößert oder verkleinert
werden kann. Insbesondere kann eine Anpassung an die jeweilige Größe bzw. Ausgestaltung
der Rückseite des Basiselements sowie an spezifische Eigenschaften der Trägerfläche
(z. B. geringe Haftung der partiellen Klebelemente) und/oder des Informationsträgers
(z. B. hohes Gewicht) erfolgen.
[0013] Die definierten, partiellen Klebbereiche können jeweils schon ein partielles Klebelement
umfassen oder später erst damit ausgestattet werden. Nur solche Teil-Bereiche der
Rückseite des Basiselements, die von einem jeweiligen definierten, partiellen Klebbereich
umfasst sind, sind an der Klebverbindung zwischen der Informationsträgerhaltevorrichtung
und der Trägerfläche beteiligt bzw. vermitteln diese, wenn jeweils ein partielles
Klebelement, zumindest mit einer "Klebfläche", in dem jeweiligen definierten, partiellen
Klebbereich angeordnet ist.
[0014] Vorteilhafterweise wird durch die Anordnung einer Anzahl von definierten, partiellen
Klebbereichen für jeweils ein partielles Klebelement, bevorzugt durch eine Anzahl
von partiellen Klebelementen, eine Begrenzung, insbesondere eine Reduzierung, der
Größe der von der Trägerfläche abzulösenden klebenden Fläche der Informationsträgerhaltevorrichtung
erreicht. Damit kann das Ablösen der Informationsträgerhaltevorrichtung von der Trägerfläche
vereinfacht und beschleunigt werden. Weiterhin kann das Risiko einer Beschädigung
der Trägerfläche in Folge des Ablösens der Informationsträgerhaltevorrichtung von
der Trägerfläche reduziert werden.
[0015] Ein erfindungsgemäßes Informationsträgerpräsentationsset umfasst eine zuvor erläuterte
erfindungsgemäße Informationsträgerhaltevorrichtung sowie zumindest einen Informationsträger,
welcher einem Präsentationsbereich der Informationsträgerhaltevorrichtung zugeordnet
ist. Dabei kann der Informationsträger innerhalb des Präsentationsbereichs angeordnet
sein oder sich außerhalb dessen befinden und für die Anordnung im Präsentationsbereich
vorgesehen sein. Eine genaue Beschreibung des Präsentationsbereichs wird zu einem
späteren Zeitpunkt gegeben.
[0016] Alternativ oder zusätzlich kann das Informationsträgerpräsentationsset wenigstens
ein der Informationsträgerhaltevorrichtung zugeordnetes Set von partiellen Klebelementen
umfassen. Ein solches Klebelement-Set umfasst eine Anzahl von partiellen Klebelementen,
d. h. ein einzelnes oder mehrere partielle Klebelemente, so dass die Informationsträgerhaltevorrichtung
wenigstens einmalig, bevorzugt jedoch mehrmalig, an einer bzw. verschiedenen Trägerflächen
fixiert werden kann.
[0017] Bevorzugt kann eine Anzahl von partiellen Klebelementen des Klebelement-Sets, z.
B. zwei partielle Klebelemente, für eine erstmalige oder erneute "Bestückung" der
Informationsträgerhaltevorrichtung zumindest mit einer jeweiligen "Klebfläche" vollumfänglich
in einem jeweiligen definierten, partiellen Klebbereich des Basiselements angeordnet
werden. Somit kann durch die Ausgestaltung und Anordnung der definierten, partiellen
Klebbereiche auch die Ausgestaltung der partiellen Klebelemente, insbesondere die
Ausgestaltung der "Klebflächen", sowie die jeweilige Positionierung der partiellen
Klebelemente in einem Bereich der Rückseite des Basiselements bestimmt werden.
[0018] Vorteilhafterweise kann die Informationsträgerhaltevorrichtung, sobald sie erstmalig
von einer Trägerfläche gelöst bzw. eine Anzahl von partiellen Klebelementen aus den
jeweiligen definierten Klebbereichen des Basiselements entfernt wurde, mit einer Anzahl
von frischen bzw. neuen partiellen Klebelementen in den jeweils selben definierten
Klebbereichen "neubestückt" werden, d. h. die Informationsträgerhaltevorrichtung kann
entsprechend wiederverwendet werden. Bevorzugt kann ein Klebelement-Set daher eine
Mehrzahl von partiellen Klebelementen umfassen, so dass eine vorgebbare Anzahl von
"Neubestückungen" erfolgen kann. Dazu könnte ein Klebelement-Set beispielsweise zehn
partielle Klebelemente umfassen, so dass die Informationsträgerhaltevorrichtung bei
zwei jeweils zur Befestigung verwendeten partiellen Klebelementen zumindest fünfmalig
(wider-)verwendet werden kann. Vorzugsweise können passende erfindungsgemäße Klebeelemente
auch einzeln oder als Klebelement-Sets, unabhängig von der Informationsträgerhaltevorrichtung,
nachgekauft werden
[0019] Im Rahmen der Erfindung kann eine Kontur der partiellen Klebelemente bevorzugt so
ausgestaltet sein, dass sie an eine Kennzeichnung bzw. Kontur der definierten, partiellen
Klebbereiche eines Basiselements der den Klebelementen zugeordneten Informationsträgerhaltevorrichtung
angepasst ist bzw. dieser Kontur zumindest teilweise entspricht. Die partiellen Klebelemente
sind so ausgestaltet, dass zumindest ein klebender Bereich bzw. ein Bereich einer
"Klebfläche", welcher eine Klebverbindung zwischen dem Basiselement und der Trägerfläche
vermittelt, jeweils vollumfänglich innerhalb des jeweiligen definierten, partiellen
Klebbereichs angeordnet werden kann.
[0020] Bevorzugt können die partiellen Klebelemente, insbesondere im Bereich der Klebflächen,
jeweils zumindest einen pfeilförmigen bzw. zugespitzten Abschnitt oder dergleichen
aufweisen. Allerdings ist die Erfindung nicht auf eine bestimmte Ausgestaltung der
partiellen Klebelemente bzw. der Klebflächen beschränkt. Ebenso könnten die Klebflächen
ganz oder teilweise rechteckförmig, oval, halbkreisförmig etc. ausgebildet sein. Zusätzlich
zur Klebfläche, welche synonym auch als "klebender Bereich" bezeichnet wird, umfassen
die partiellen Klebelemente jeweils zumindest einen weiteren Bereich, bevorzugt einen
"nicht-klebenden" Bereich, wie nachfolgend noch erläutert wird. Besonders bevorzugt
sind die erfindungsgemäßen partiellen Klebelemente "auf Zug entklebend". Eine genaue
Beschreibung dieser Art der "Entklebung" wird zu einem späteren Zeitpunkt gegeben.
[0021] Durch die Verwendung einer Anzahl von "auf Zug entklebenden" partiellen Klebelementen
kann die erfindungsgemäße Informationsträgerhaltevorrichtung auf einer Vielzahl von
Trägerflächen mit unterschiedlichen Oberflächenbeschaffenheiten, insbesondere auch
auf groben Oberflächen, wie z. B. Raufasertapeten, Putz etc., befestigt werden. Vorteilhafterweise
kann das spätere Ablösen der Informationsträgerhaltevorrichtung von der Trägerfläche
besonders schonend für die Trägerfläche und die Informationsträgerhaltevorrichtung
erfolgen, wie nachfolgend erläutert wird. Diese Verwendung erfolgt dabei vorzugsweise
so, dass die partiellen Klebelemente einschließlich ihres "nicht-klebenden" Bereichs
vollständig von der Informationsträgerhaltevorrichtung und/oder dem Informationsträger
verdeckt sind, d. h. sich im bestimmungsgemäßen Einsatz zwischen Trägerfläche und
Informationsträgerhaltevorrichtung befinden.
[0022] Ein erfindungsgemäßes Verfahren zum Fixieren (Fixierverfahren) einer Informationsträgerhaltevorrichtung
an einer Trägerfläche weist zumindest die folgenden Schritte auf:
Zunächst wird eine Anzahl von partiellen Klebelementen, zumindest mit ihrer jeweiligen
Klebfläche, jeweils in einem zugeordneten definierten, partiellen Klebbereich einer
Rückseite eines Basiselements einer Informationsträgerhaltevorrichtung bereitgestellt.
Die partiellen Klebelemente können bereits in den jeweiligen partiellen Klebbereichen
angeordnet sein oder, wie bereits erläutert, im Rahmen einer erstmaligen "Bestückung"
bzw. "Neubestückung" dort erst noch angeordnet werden, z. B. durch händisches Andrücken
der partiellen Klebelemente an das Basiselement. Zur Befestigung der Informationsträgerhaltevorrichtung
an der Trägerfläche mittels einer Anzahl von partiellen Klebelementen kann das Basiselement
mit der Rückseite händisch an die Trägerfläche angedrückt werden.
[0023] Anschließend kann optional ein Präsentationsbereich der Informationsträgerhaltevorrichtung
"geöffnet" werden, indem zumindest ein magnetisch wirksames Element eines Deckelements
von zumindest einem magnetisch damit zusammenwirkenden Element des Basiselements abgelöst
bzw. abgehoben wird.
[0024] Optional kann dann zumindest ein Informationsträger im Präsentationsbereich der Informationsträgerhaltevorrichtung
angeordnet werden.
[0025] Zum optionalen "Schließen" des Präsentationsbereichs können das magnetisch wirksame
Element des Deckelements und das magnetisch wirksame Element des Basiselements so
zusammengebracht werden, dass das Deckelement und das Basiselement mittels einer magnetischen
Anziehung zwischen den jeweiligen magnetisch wirksamen Elementen in einer bestimmungsgemäßen
Anordnung zueinander gehalten werden. Damit kann ein unbeabsichtigtes Verlassen des
Informationsträgers aus dem Präsentationsbereich verhindert wird.
[0026] Der Informationsträger kann mittels der zuvor erläuterten Schritte zum "Öffnen" bzw.
"Schließen" des Präsentationsbereichs beliebig oft ausgetauscht werden, insbesondere
auch während die Informationsträgerhaltevorrichtung an der Trägerfläche befestigt
ist.
[0027] Das zuvor erläuterte Fixierverfahren kann natürlich auch dazu genutzt werden, zunächst
lediglich die Informationsträgerhaltevorrichtung, d. h. ohne einen zugeordneten Informationsträger,
an der Trägerfläche zu fixieren. Entsprechend kann dann die Anordnung des Informationsträgers
im Präsentationsbereich erst später erfolgen. Alternativ kann der Informationsträger
auch schon vor der Befestigung der Informationsträgerhaltevorrichtung an der Trägerfläche
in dem Präsentationsbereich angeordnet werden. Ebenso ist es möglich, dass zunächst
ein partielles Klebelement auf der Trägerfläche angebracht wird und anschließend die
Rückseite des Basiselements in dem definierten, partiellen Klebbereich mit dem Klebelement
bzw. der Trägerfläche verbunden wird.
[0028] Ein erfindungsgemäßes Verfahren zum Ablösen (Ablöseverfahren) einer Informationsträgerhaltevorrichtung
von einer Trägerfläche, wobei die Informationsträgerhaltevorrichtung bevorzugt gemäß
dem zuvor erläuterten erfindungsgemäßen Fixierverfahren an der Trägerfläche befestigt
wurde, umfasst zumindest die folgenden Schritte:
Zum "Öffnen" eines Präsentationsbereichs der Informationsträgerhaltevorrichtung kann
zumindest ein magnetisch wirksames Element eines Deckelements der Informationsträgerhaltevorrichtung
von zumindest einem magnetisch damit zusammenwirkenden Element eines Basiselements
der Informationsträgerhaltevorrichtung abgelöst bzw. abgehoben werden.
[0029] Sofern sich ein Informationsträger im Präsentationsbereich befindet, kann dieser
dann aus dem "geöffneten" Präsentationsbereich entnommen werden.
[0030] Zum eigentlichen Ablösen der Informationsträgerhaltevorrichtung von der Trägerfläche
wird eine Anzahl von partiellen Klebelementen von der Rückseite des Basiselements
und/oder von der Trägerfläche abgelöst, indem zunächst jeweils ein "nicht-klebender"
Bereich, welcher auch als "Anfasser" bezeichnet wird, und nachfolgend auch eine jeweilige
Klebfläche bzw. das jeweilige gesamte partielle Klebelement mit einer Zugrichtung
in einer Ebene einer Klebverbindung durch einen Bereich einer dem jeweiligen partiellen
Klebelement zugeordneten Aussparung des Basiselements gezogen wird. Bevorzugt kann
die Zugrichtung im Wesentlichen parallel zu einer Oberfläche der Trägerfläche bzw.
zu einer Vorderseite des Basiselements verlaufen. Der jeweilige Anfasser bzw. das
jeweilige gesamte partielle Klebelement wird dabei entlang der Längserstreckung des
jeweiligen partiellen Klebelements so in die Länge gezogen, und zwar bevorzugt nach
innen in Richtung einer Mitte der Rückwand hin, dass die jeweilige Klebverbindung
zwischen der Rückseite des Basiselements und der Trägerfläche vollständig unterbrochen
ist und die Informationsträgerhaltevorrichtung von der Trägerfläche abgelöst werden
kann.
[0031] Optional kann das Verfahren nachfolgend noch den Schritt des Aufbringens einer Anzahl
von neuen partiellen Klebelementen in jeweils einem definierten, partiellen Klebbereich
des Basiselements umfassen. Dies kann einem ersten Schritt des erfindungsgemäßen Fixierverfahrens
im Rahmen einer Wiederverwendung der Informationsträgerhaltevorrichtung entsprechen.
[0032] Vorteilhafterweise ist es mittels des erfindungsgemäßen Fixierverfahrens möglich,
eine Informationsträgerhaltevorrichtung bzw. einen Informationsträger so an einer
Trägerfläche zu befestigen, dass die Informationsträgerhaltevorrichtung bzw. der Informationsträger
gemäß dem erfindungsgemäßen Ablöseverfahren wieder von der Trägerfläche abgelöst werden
kann. Vorteilhafterweise kann die (Kleb-)Verbindung zwischen der Informationsträgerhaltevorrichtung,
die den abzulösenden Informationsträger umfasst, und der Trägerfläche mittels nur
eines einzigen Zuges an einem Anfasser des jeweiligen partiellen Klebelements gelöst
werden. Somit kann ein mühseliges, zeitaufwändiges "stückweises" Ablösen der Informationsträgerhaltevorrichtung
von der Trägerfläche vermieden werden, wobei die Wahrscheinlichkeit einer Beschädigung
der Trägerfläche verringert wird. Ebenso ist es vorteilhaft, dass das jeweilige partielle
Klebelement durch nur einen einzigen Handgriff sowohl vom Basiselement als auch von
der Trägerfläche überwiegend vollständig bzw. rückstandslos entfernt werden kann.
[0033] Ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Herstellung (Herstellverfahren) einer Informationsträgerhaltevorrichtung
zum Halten eines Informationsträgers an einer Trägerfläche umfasst zumindest die folgenden
Schritte:
Zunächst wird ein flächiges, folienartiges Basiselement der Informationsträgerhaltevorrichtung
bereitgestellt. Wie an anderer Stelle noch erläutert wird, kann das Basiselement vorzugsweise
aus Polypropylen, und zwar mittels Extrusion erzeugt werden. Bevorzugt kann ein "Basiselementbogen"
mit mehreren Nutzen hergestellt werden, wobei der "Basiselementbogen" dann, z. B.
mittels Stanzen, in mehrere Basiselemente vereinzelt werden kann. Bevorzugt kann in
jedes Basiselement eine Anzahl von Aussparungen, z. B. mittels Stanzen, eingebracht
werden. Anschließend wird eine Anzahl von definierten, partiellen Klebbereichen für
jeweils ein partielles Klebelement auf einer Rückseite eines jeden Basiselements vorgegeben,
vorzugsweise in einem Randbereich der jeweiligen Aussparung. Bevorzugt kann der jeweilige
definierte, partielle Klebbereich mittels einer entsprechenden Umrisslinie auf dem
Basiselement vorgegeben werden. Besonders bevorzugt kann gleich jeweils ein partielles
Klebelement in dem jeweiligen definierten, partiellen Klebbereich auf der Rückseite
des Basiselements angeordnet werden.
[0034] Anschließend wird zumindest ein magnetisch wirksames Element, z. B. ein Magnetstreifen,
in einem Randbereich einer Vorderseite des Basiselements angeordnet, vorzugsweise
durch Verklebung. Bevorzugt können zumindest drei magnetisch wirksame Elemente im
vorderseitigen Randbereich des Basiselements angeordnet werden, und zwar entlang von
drei Kanten des Basiselements. Optional kann in einem Abschnitt des Randbereichs,
in dem kein magnetisch wirksames Element angeordnet ist, z. B. entlang einer vierten
Kante, ein Scharnierklebeband angeordnet bzw. verklebt werden.
[0035] In einem weiteren Schritt wird ein Deckelement der Informationsträgerhaltevorrichtung
bereitgestellt, z. B. eine flexible Folie. Bevorzugt kann auch das Deckelement aus
einem überwiegend transparenten Polypropylen hergestellt werden. Entsprechend dem
Basiselement wird zumindest ein magnetisch wirksames Element, z. B. ein Magnetstreifen,
in einem Randbereich einer Rückseite des Deckelements angeordnet, vorzugsweise mittels
Verklebung. Anschließend werden das Basiselement und das Deckelement der Informationsträgerhaltevorrichtung
so zusammengefügt, dass die Rückseite des Deckelements die Vorderseite des Basiselements
vollflächig bedeckt bzw. dieser aufliegt. Die Kopplung erfolgt so, dass das magnetisch
wirksame Element des Deckelements mit dem magnetisch wirksamen Element des Basiselements
zusammenwirken kann, um das Deck- und Basiselement in einer bestimmungsgemäßen Position
zu halten, wenn das Deckelement dem Basiselement aufliegt. Die magnetisch wirksamen
Elemente können zusätzlich oder alternativ zur Verklebung mittels einer dünnen folienartigen
Schicht am Deckelement bzw. am Basiselement befestigt werden, ähnlich einer Lamination.
[0036] Weiterhin wäre auch eine Bedruckung mit magnetisch wirksamen Material möglich, wie
später noch erläutert wird. Alternativ könnte ein magnetisch wirksames Element auch
mittels einer dünnen metallhaltigen Folie im Randbereich des Basis- bzw. Deckelements
(auf-)laminiert werden.
[0037] Sofern am Basiselement ein optionales Scharnierklebeband angeordnet ist, kann dieses
entsprechend dem zuvor Erläuterten entlang einer Kante, vorzugsweise einer im bestimmungsgemäßen
Zustand der Informationsträgerhaltevorrichtung oberen Kante, des Deckelements verklebt
werden.
[0038] In dem Herstellverfahren kann zusätzlich eine Anzahl weiterer Prozessschritte vorgesehen
sein. Beispielsweise kann das Deckelement auf der Vorder- und/oder Rückseite im Randbereich
zumindest partiell bedruckt werden, z. B. nach der Art eines einfassenden Rahmens.
Bevorzugt kann die Bedruckung so erfolgen, dass die magnetisch wirksamen Elemente
des Deck- und Basiselements bei einer Draufsicht auf das Deckelement, zumindest im
"geschlossenen" Zustand des Präsentationsbereichs, vollständig verdeckt sind. Besonders
bevorzugt kann ein Rahmen nach der Art eines Passepartouts im Randbereich angeordnet
werden, so dass auch die äußeren Kanten eines im Präsentationsbereich der Informationsträgerhaltevorrichtung
angeordneten "passenden" Informationsträgers durch die Bedruckung verdeckt sind. Unter
"passend" ist hier zu verstehen, dass die Größe, insbesondere die Grundfläche, des
Informationsträgers der - konstruktiv bedingten - vorgegebenen Größe des Präsentationsbereichs
entspricht.
[0039] Bevorzugt kann auf dem Basiselement eine Anleitung zum Befestigen und/oder Ablösen
der Informationsträgerhaltevorrichtung an bzw. von einer Trägerfläche aufgedruckt
werden, vorzugsweise mittels eines Piktogramms und/oder eines 2D-Barcodes. Vorteilhafterweise
erfolgt die Bedruckung bzw. Anordnung so, dass die Anleitung über die Vorderseite
des Basiselements lesbar ist, z. B. wenn die Vorderseite durch den "geöffneten" Präsentationsbereich
betrachtet wird. Vorzugsweise kann jeweils eine Umrisslinie bzw. Kontur zur Kennzeichnung
eines jeweiligen definierten Klebbereichs auf das Basiselement aufgedruckt werden,
wobei die Anordnung bevorzugt so erfolgt, dass die Umrisslinien zumindest auf der
Rückseite des Basiselements sichtbar sind.
[0040] Für eine möglichst effiziente Herstellung der Informationsträgerhaltevorrichtung
können die Anleitung und die Konturlinien auf ein und dieselbe Seite des Basiselements
gedruckt werden, bevorzugt auf die Vorderseite des Basiselements. Dazu kann das Basiselement
entsprechend dem Deckelement zumindest partiell, vorzugsweise in einem mittleren Bereich,
überwiegend durchscheinend, d. h. für sichtbares Licht durchlässig, ausgebildet sein.
Somit sind die Konturlinien auch aus einer Rückansicht des Basiselements deutlich
sichtbar, z. B. während einer Anordnung von neuen partiellen Klebelementen in den
definierten Klebbereichen. Ein überwiegend durchsichtig ausgebildetes Basiselement
hat weiterhin den Vorteil, dass der Ablöseprozess der partiellen Klebelemente vom
Basiselement bzw. von der Trägerfläche durch die Vorderseite des Basiselements visuell
überwacht werden kann.
[0041] Wie zuvor für das Deckelement erläutert, kann auch der Randbereich des Basiselements
so bedruckt werden, z. B. nach der Art eines Passepartouts, dass die magnetisch wirksamen
Elemente des Basis- und Deckelements aus einer Rückansicht der Informationsträgerhaltevorrichtung
verdeckt sind. Die einzelnen zuvor genannten Prozessschritte können auch parallel
und/oder in einer anderen als der zuvor erläuterten Reihenfolge ablaufen.
[0042] In einer alternativen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Informationsträgerhaltevorrichtung
kann, wie später noch erläutert wird, auf die Anordnung von Aussparungen im Basiselement
verzichtet werden. Entsprechend kann der zugehörige Prozessschritt im Herstellverfahren
entfallen.
[0043] Zum Fixieren und Halten einer zuvor beschriebenen Informationsträgerhaltevorrichtung
an einer Trägerfläche kann erfindungsgemäß eine Anzahl von "auf Zug entklebenden"
partiellen Klebelementen verwendet werden. Die besonderen Vorteile, die sich aus der
Verwendung solcher erfindungsgemäßer partieller Klebelemente ergeben, werden in der
folgenden Beschreibung näher ausgeführt.
[0044] Weitere, besonders vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung
ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen sowie der nachfolgenden Beschreibung, wobei
die unabhängigen Ansprüche einer Anspruchskategorie auch analog zu den abhängigen
Ansprüchen und Ausführungsbeispielen einer anderen Anspruchskategorie weitergebildet
sein können und insbesondere auch einzelne Merkmale verschiedener Ausführungsbeispiele
bzw. Varianten zu neuen Ausführungsbeispielen bzw. Varianten kombiniert werden können.
[0045] Wie eingangs erwähnt, sind die magnetisch zusammenwirkenden Elemente in einem jeweiligen
Randbereich des Basis- bzw. Deckelements angeordnet, der wie zuvor erläutert nach
der Art eines Passepartouts bedruckt sein kann. Vorzugsweise können die (vorderseitigen
und/oder rückseitigen) Randbereiche des Basis- bzw. Deckelements, insbesondere deren
Breite, beim Deck- und Basiselement im Wesentlichen gleichartig, bevorzugt deckungsgleich,
ausgestaltet sein. Vorzugsweise kann eine Breite des jeweiligen Randbereichs wenigstens
0,25cm, besonders bevorzugt wenigstens 0,5cm, insbesondere wenigstens 1cm betragen.
Eine maximale Breite des jeweiligen Randbereichs kann weniger als 3cm, vorzugsweise
weniger als 2cm, besonders bevorzugt weniger als 1,5cm betragen.
[0046] Im Randbereich des Deck- bzw. Basiselements können jeweils zwei oder mehr magnetisch
wirksame Elemente angeordnet sein. Besonders bevorzugt können im Randbereich des Deck-
bzw. Basiselements jeweils drei flächige magnetisch wirksame Elemente so angeordnet
sein, dass sich jeweils ein einzelnes magnetisch wirksames Element streifenförmig
entlang einer Kante des Deck- bzw. Basiselements erstreckt, wobei die magnetisch wirksamen
Elemente nach außen hin mit der jeweils zugeordneten Kante des Deck- bzw. Basiselements
abschließen. Die magnetisch wirksamen Elemente sind vorzugsweise so in den Randbereichen
angeordnet, dass jeweils ein magnetisch wirksames Element eines Randbereichs jeweils
einem magnetisch wirksamen Element des anderen Randbereichs gegenüberliegt, wenn das
Deckelement dem Basiselement vollflächig aufliegt, d. h. wenn die Informationsträgerhaltevorrichtung
"geschlossen" ist. Im geschlossenen Zustand besteht also zumindest in einem Abschnitt
ein direkter Kontakt zwischen den Randbereichen des Deck- und Basiselements.
[0047] Zusätzlich können das Basis- und Deckelement in einem Bereich, vorzugsweise entlang
einer im bestimmungsgemäßen Einsatz oberen, horizontalen Kante der Informationsträgerhaltevorrichtung,
fest bzw. dauerhaft miteinander verbunden sein. Alternativ könnten die jeweiligen
Elemente aber auch entlang einer im bestimmungsgemäßen Einsatz der Informationsträgerhaltevorrichtung
unteren (horizontalen) oder seitlichen (vertikalen) Kante fest miteinander gekoppelt
sein. Dazu kann ein Scharnierklebeband entlang einer entsprechenden Kante des Basis-
und Deckelements verklebt werden. Das Scharnierklebeband kann z. B. mittels eines
herkömmlichen doppelseitig klebenden Klebebands einer bestimmten Stärke realisiert
sein. Vorteilhafterweise kann durch diese Kopplung erreicht werden, dass das Deckelement
vom Basiselement "wegklappbar" ist, wobei die beiden Elemente stets in einem Bereich
fest miteinander verbunden sind. Die Randbereiche des Deck- bzw. Basiselements können
also lediglich abschnittsweise magnetisch wirksame Elemente umfassen. Alternativ könnte
auch der gesamte Randbereich vollständig mit magnetisch wirksamen Elementen versehen
sein.
[0048] In der nachfolgenden Beschreibung wird der Einfachheit halber davon ausgegangen,
dass die Randbereiche des Deck- bzw. Basiselements jeweils entlang von drei Kanten
kontinuierlich umlaufend mit flächigen magnetisch wirksamen Elementen ausgebildet
sind. Zusätzlich sind das Deck- und Basiselement entlang einer vierten, im bestimmungsgemäßen
Einsatz oberen Kante der Informationsträgerhaltevorrichtung über ein Scharnierklebeband
fest miteinander verbunden. Allerdings soll die Erfindung nicht darauf beschränkt
sein.
[0049] Die magnetisch wirksamen Elemente können mittels eines Permanentmagnetelements oder
eines magnetisierbaren (bzw. magnethaftenden) Metallelements realisiert sein. Ein
solches Metallelement kann z. B. mittels einer Metallpulverbeschichtung, insbesondere
Bedruckung, in einem Randbereich aufgebracht sein. Dazu könnte beispielsweise eine
Art Ferritlack im Randbereich des Deckelements oder des Basiselements aufgebracht
sein. Dieser Ferritlack könnte beispielsweise als weitere Schicht auf den Lack zur
Bildung des Passepartouts im Randbereich aufgedruckt sein. Grundsätzlich könnte aber
auch gleich das Passepartout im Randbereich mit dem Ferritlack erzeugt werden. Zumindest
eine Komponente eines Paars von magnetisch zusammenwirkenden Elementen sollte mittels
eines Permanentmagnetelements realisiert sein.
[0050] Bevorzugt kann die magnetische Anziehung mittels zweier zusammenwirkender Permanentmagnetelemente
realisiert sein, wobei darauf zu achten ist, dass die Polarität passt, so dass sich
die jeweils zusammenwirkenden Permanentmagnetelemente gegenseitig anziehen. Solche
flächigen Permanentmagnetelemente können insbesondere auch als eine Art dickerer Folie
ausgebildet sein, welche z. B. unter dem Namen Permaflex® 928 im Handel verfügbar
ist. Hierbei handelt es sich um eine anisotrope Magnetfolie, deren eine Seite mit
einer Selbstklebebeschichtung versehen ist, wobei zwei Stück paarig deckungsgleich
passend zueinander magnetisiert sind, so dass jeweils eine Magnetfolie im Randbereich
des Deck- bzw. Basiselements aufgebracht, vorzugsweise verklebt, werden kann.
[0051] Bevorzugt kann der Randbereich des Basiselements und/oder Deckelements zumindest
abschnittsweise erhaben ausgebildet sein. Mit anderen Worten kann der Randbereich
sowohl partiell als auch umlaufend andere, d. h. außerhalb des Randbereichs liegende
Bereiche des Basiselements bzw. Deckelements in seiner Höhe überragen. Somit können
im geschlossenen Zustand der Informationsträgerhaltevorrichtung, was einem geschlossenen
Präsentationsbereich entspricht, zumindest Teilbereiche des Deck- und Basiselements
in Folge des erhabenen Randbereichs um einen gewissen Betrag voneinander beabstandet
sein. Die Höhe dieser Beabstandung kann im Wesentlichen durch eine Dicke bzw. Stärke
der jeweils aufgebrachten magnetisch wirksamen Elemente, z. B. der Magnetfolie, bestimmt
werden. Bevorzugt kann auch eine Dicke des Scharnierklebebands so bestimmt werden,
dass das Deck- und Basiselement im geschlossenen Zustand des Präsentationsbereichs
überwiegend parallel zueinander angeordnet sind.
[0052] Besonders bevorzugt können die Randbereiche des Deck- bzw. Basiselements mittels
der flächigen magnetisch wirksamen Elemente jeweils entlang von drei Kanten kontinuierlich
umlaufend erhaben ausgebildet sein. Vorteilhafterweise kann somit, zumindest im bestimmungsgemäßen
Zustand der Informationsträgerhaltevorrichtung, ein Informationsträger auf einen unteren,
horizontal angeordneten und dem Scharnierklebband gegenüberliegenden Randbereich "aufgelegt"
bzw. davon gestützt werden. Mittels der beiden übrigen, vertikal verlaufenden erhabenen
Randbereiche kann zusätzlich eine seitliche Fixierung des Informationsträgers erfolgen.
[0053] Durch die Ausgestaltung des erhabenen Randbereichs kann auch die Ausgestaltung des
Präsentationsbereichs der Informationsträgerhaltevorrichtung bestimmt werden. Der
Präsentationsbereich entspricht dem Bereich der Grundfläche des Basiselements, der
sich innerhalb des umlaufenden Randbereichs des Basiselements befindet. Im geschlossenen
Zustand wird der Präsentationsbereich durch das aufgelegte Deckelement bzw. dessen
Randbereich begrenzt.
[0054] Das Volumen des Präsentationsbereichs kann einzig durch die Höhe des zumindest partiell
erhabenen Randbereichs des Basiselements bestimmt werden. Bevorzugt kann das Volumen
des Präsentationsbereichs dadurch vergrößert werden, dass auch das Deckelement einen
zumindest partiell erhabenen Randbereich umfasst. Es sei darauf hingewiesen, dass
ein Präsentationsbereich auch dann zwischen einem Basis- und einem aufgelegten Deckelement
ausgebildet sein kann, wenn die jeweiligen Randbereiche nicht erhaben, sondern überwiegend
flach bzw. eben ausgebildet sind.
[0055] Um im Präsentationsbereich einen Informationsträger eines bestimmten Formats anordnen
zu können, müssen die Grundflächen des Basis- und Deckelements ausgehend von einer
Größe des Informationsträgers wenigstens um die Breite der jeweiligen Randbereiche
vergrößert sein. Vorzugsweise können die Grundflächen, welche sich aus einer Draufsicht
auf das Basis- bzw. Deckelement ergeben, überwiegend deckungsgleich ausgebildet sein.
Bevorzugt können die Grundflächen so ausgebildet sein, dass eine Standardgröße für
Papierformate (DIN EN ISO 216) im Präsentationsbereich der Informationsträgerhaltevorrichtung
angeordnet werden kann. Bevorzugt ist die Informationsträgerhaltevorrichtung dazu
ausgebildet, Informationsträger entsprechend einer Größe DIN A6, DIN A5, DIN A4, DIN
A3 oder DIN A2 etc. an einer Trägerfläche zu halten bzw. im Präsentationsbereich darzustellen.
Allerdings soll die Erfindung nicht darauf beschränkt sein. Auch Informationsträger
entsprechend einer anderen Standardgröße für Papierformate, z. B. gemäß dem "US-Letter-Format"
sowie andersartig ausgebildete Informationsträger (z. B. quadratische, runde, ovale
etc.) mit einer anderen Größe können mittels der Informationsträgerhaltevorrichtung
an einer Trägerfläche gehalten werden.
[0056] Wie an anderer Stelle bereits erläutert wurde ist es bevorzugt, dass in Abhängigkeit
der Größe bzw. der Ausgestaltung der Informationsträgerhaltevorrichtung die Gesamtfläche
der definierten, partiellen Klebbereiche spezifisch angepasst werden kann. Auch die
Positionierung der definierten, partiellen Klebbereiche kann in Abhängigkeit der Ausgestaltung
der Informationsträgerhaltevorrichtung bzw. des Basiselements vorgegeben sein.
[0057] Um einen Informationsträger mittels der Informationsträgerhaltevorrichtung an einer
Trägerfläche zu halten, kann eine beliebige Anzahl von partiellen Klebelementen auf
der Rückseite des Basiselements angeordnet sein, vorzugsweise jedoch eine Mehrzahl.
Es sei darauf hingewiesen, dass die Anzahl der zu verwendenden partiellen Klebelemente
in Abhängigkeit einer Reihe von Kriterien, z. B. die Ausgestaltung der Informationsträgerhaltevorrichtung,
die Oberflächenbeschaffenheit der Trägerfläche, das Gewicht eines Informationsträgers
etc., spezifisch, insbesondere situationsbedingt, angepasst werden kann. Nachfolgend
werden dennoch die Merkmale eines einzelnen partiellen Klebelements beschrieben, wobei
vorzugsweise eine Mehrzahl gleichartiger bzw. identischer partieller Klebelemente
auf der Rückseite des Basiselements angeordnet sein kann.
[0058] Das partielle Klebelement ist zur lösbaren Kopplung der Informationsträgerhaltevorrichtung
mit der Trägerfläche ausgebildet. Vorzugsweise ermöglicht das partielle Klebelement
eine reversible Befestigung der Informationsträgerhaltevorrichtung an der Trägerfläche.
Das partielle Klebelement ist dazu ausgebildet, einen belastungsfähigen Klebverbund
zwischen Informationsträgerhaltevorrichtung und Trägerfläche herzustellen. Das Haftvermögen
des partiellen Klebelements ist vorteilhafterweise ausreichend groß, um die Informationsträgerhaltevorrichtung
mitsamt einem oder mehreren von der Informationsträgerhaltevorrichtung umfassten Informationsträgern
zumindest für einen vorgebbaren Zeitraum an einer Trägerfläche zu befestigen. Vorzugsweise
kann dazu das partielle Klebelement, zumindest im Bereich der Klebfläche, beidseitig
haftend ausgebildet sein, wie dies z. B. von doppelseitig haftenden Klebebändern bekannt
ist.
[0059] Bevorzugt ist diese Klebbindung wieder lösbar, d. h. die Verklebung zwischen Informationsträgerhaltevorrichtung
und Trägerfläche kann vollständig und überwiegend rückstandslos aufgehoben werden,
wie nachfolgend näher erläutert wird.
[0060] Bevorzugt kann das partielle Klebelement der Informationsträgerhaltevorrichtung wie
bereits erwähnt "auf Zug entklebend" sein. Darunter ist zu verstehen, dass ein Haftvermögen
("Selbstklebe-Effekt") des Klebelements in Folge einer Dehnung des Klebelements verschwindet
bzw. zumindest gegenüber einer Anfangsklebkraft des Klebelements (signifikant) reduziert
wird. Besonders bevorzugt kann das auf Zug entklebende Klebelement streifenartig ausgebildet
sein, weshalb es auch als Klebstreifen oder Stripband bezeichnet wird.
[0061] Zum "Entkleben" bzw. zum Ablösen des Stripbands von der Trägerfläche und/oder der
Informationsträgerhaltevorrichtung kann das Stripband in Richtung seiner Längsausdehnung
in die Länge gezogen, d. h. gedehnt werden. Eine solche Dehnung bewirkt zumindest
abschnittsweise eine Dickenabnahme des Stripbands. Zum vollständigen Lösen des Klebverbunds
kann das partielle Klebelement mit einer Zugrichtung in der Ebene der Verklebung,
d. h. im Wesentlichen parallel zur Trägerfläche, aus einer Klebfuge gezogen werden.
Die Klebfuge entspricht hier dem Zwischenraum zwischen der Rückseite des Basiselements
und der damit verklebten Trägerfläche, welcher durch das partielle Klebelement ausgefüllt
ist. Bevorzugt kann das Stripband an einem Anfasser so in die Länge gezogen werden,
dass der Klebverbund vollständig aufgelöst wird oder die Klebverbindung zumindest
geschwächt bzw. gelockert wird. Besonders bevorzugt kann das partielle Klebelement
"ersetzbar" sein, d. h. nach dem Ablösen des Stripbands von dem Basiselement kann
ein neues Stripband mit einer Klebfläche in einem definierten, partiellen Klebbereich
für eine erneute Befestigung der Informationsträgerhaltevorrichtung an einer Trägerfläche
angeordnet werden.
[0062] Solche auf Zug entklebenden Materialien werden z. B. in der
DE 3331016 C2 beschrieben und sind im Handel unter dem Namen Powerstrips® der Firma tesa® oder
Command® Poster Strips der Firma 3M® bekannt. Besonders bevorzugt kann das partielle
Klebelement mittels Materialien realisiert sein, wie sie auch bei den zuvor erwähnten
Powerstrips® Verwendung finden, wobei die Erfindung nicht darauf beschränkt ist. Bevorzugt
kann zumindest der Bereich der Klebfläche ein kautschukhaltiges Material bzw. ein
Material mit vergleichbaren Eigenschaften umfassen, das eine Haftung der Klebfläche
auch auf Trägerflächen mit einer grobporigen Oberflächenstruktur (große Rauheit) ermöglicht,
wie z. B. Raufasertapeten, Holz, Putz etc. Weiterhin kann das Stripband eine Befestigung
der Informationsträgerhaltevorrichtung an einer Vielzahl weiterer Trägerflächen mit
unterschiedlichen Oberflächenbeschaffenheiten ermöglichen, wie z. B. Glas, Keramik,
Kunststoff, Metall etc., um nur einige zu nennen.
[0063] Wie bereits erwähnt kann zumindest ein Bereich des partiellen Klebelements, vorzugsweise
die Klebfläche, eine zugespitzte, pfeilförmige äußere Form aufweisen, wobei andere
"nicht klebende" Bereiche andersartig, z. B. rechteckförmig, ausgebildet sein können.
Besonders bevorzugt kann zumindest ein Bereich der Klebfläche rechtwinklig ausgebildet
sein. Das bedeutet, dass die äußeren Begrenzungskanten der Klebfläche, zumindest in
diesem rechtwinklig ausgebildeten Bereich der Klebfläche, näherungsweise in einem
90° Winkel zueinander angeordnet sein können. Bevorzugt kann der rechtwinklig ausgebildete
Bereich, welcher auch als Spitze der Klebfläche bzw. des partiellen Klebelements bezeichnet
werde könnte, an einem dem "nicht klebenden" Bereich des partiellen Klebelements gegenüberliegenden
Enden des Stripbands angeordnet sein.
[0064] Vorteilhafterweise kann ein derart ausgestaltetes partielles Klebelement so in einem
definierten, partiellen Klebbereich angeordnet werden, dass sich die Spitze der Klebfläche
in einen Eckbereich des Basiselements einfügt. Das bedeutet, die äußeren Begrenzungskanten
des partiellen Klebelements können, zumindest abschnittsweise, in unmittelbarer Nähe
zu den äußeren Begrenzungskanten des Basiselements verlaufen, bzw. sogar mit diesen
zusammenfallen.
[0065] Vorzugsweise kann die Klebfläche eines partiellen Klebelements eine Größe von wenigstens
0,5cm
2, besonders bevorzugt von wenigstens 0,75cm
2, insbesondere von wenigstens 1cm
2, insbesondere bevorzugt von wenigstens 1,5cm
2 aufweisen. Vorzugsweise umfasst die Klebfläche eine Größe von nicht mehr als 7cm
2, besonders bevorzugt von nicht mehr als 6cm
2, insbesondere von nicht mehr als 5cm
2. Die Fläche des Anfassers kann vorzugsweise gleich oder kleiner der Fläche des klebenden
Bereichs des partiellen Klebelements sein.
[0066] Vorteilhafterweise kann das Haftvermögen des partiellen Klebelements durch eine einfache
Längsdehnung so reduziert werden, dass das partielle Klebelement zügig und überwiegend
rückstandslos von der Informationsträgerhaltevorrichtung und/oder der Trägerfläche
abgelöst werden kann, wobei eine Beschädigung in Folge des Ablösevorgangs, insbesondere
bei wenig widerstandsfähigen Trägerflächen, vermieden werden kann. Besonders vorteilhaft
ist es weiterhin, dass die Informationsträgerhaltevorrichtung mittels des partiellen
Klebelements auch an porösen bzw. rauen Oberflächen sicher befestigt bzw. sauber von
diesen entfernt werden kann.
[0067] Wie zuvor erläutert kann jeweils ein partielles Klebelement vorzugsweise in einem
definierten, partiellen Klebbereich der Informationsträgerhaltevorrichtung angeordnet
sein. Bevorzugt kann eine Anzahl von definierten, partiellen Klebbereichen für jeweils
ein partielles Klebelement mittels einer jeweiligen Markierung auf dem Basiselement
gekennzeichnet sein. Dazu kann für jeden definierten, partiellen Klebbereich eine
eigene Kontur bzw. Umrisslinie in Form einer Schablone auf dem Basiselement angeordnet
sein. Die Umrisslinien können beispielsweise in dem erfindungsgemäßen Herstellungsverfahren
auf das Basiselement gedruckt werden.
[0068] Besonders bevorzugt können die definierten, partiellen Klebbereiche für das jeweilige
partielle Klebelement so auf der Rückseite des Basiselements angeordnet sein, dass
zumindest ein Bereich des jeweiligen partiellen Klebelements, vorzugsweise die Klebfläche,
in einem jeweiligen Randbereich einer Aussparung im Basiselement angeordnet ist, wenn
das jeweilige partielle Klebelement in dem jeweiligen definierten Klebbereich angeordnet
ist. Bevorzugt kann eine Anzahl von partiellen Klebelementen mit einem jeweiligen
klebenden Bereich so auf der Rückseite des Basiselements angeordnet sein, dass die
Klebfläche des jeweiligen Klebelements im jeweiligen Randbereich der Aussparung angeordnet
ist. Unter "Randbereich" ist ein die jeweilige Aussparung z. B. kreisförmig umgebender
Bereich des Basiselements zu verstehen, wobei der Randbereich z. B. eine Breite von
zumindest 0,5cm, vorzugsweise von zumindest 1cm aufweisen kann. Vorzugsweise kann
die Breite nicht mehr als 5cm, bevorzugt nicht mehr als 4cm betragen.
[0069] Besonders bevorzugt können die definierten, partiellen Klebbereiche so auf der Rückseite
des Basiselements angeordnet sein, dass eine Grenze zwischen dem klebenden und dem
"nicht-klebenden" Bereich des jeweiligen Stripbands zumindest abschnittsweise im Wesentlichen
auf dem jeweiligen Rand der Aussparung verläuft, wenn das Stripband mit dem klebenden
Bereich in dem definierten Klebbereich angeordnet ist. Entsprechend ist es bevorzugt,
dass die partiellen Klebelemente so auf der Rückseite des Basiselements angeordnet
sind, dass der jeweilige Bereich der Klebfläche (mit üblichen Toleranzen) direkt an
den jeweiligen Rand der Aussparung angrenzt, d. h. eine jeweilige Grenze zwischen
dem Anfasser und der Klebfläche des Stripbands kann zumindest abschnittsweise mit
dem jeweiligen Rand der Aussparung zusammenfallen. Besonders bevorzugt ist die jeweilige
Klebfläche vollumfänglich auf der Rückseite des Basiselements angeordnet, d. h. die
jeweilige Klebfläche ragt nicht in die jeweilige Aussparung hinein. Alternativ könnte
die jeweilige Grenze zwischen dem klebenden und dem "nicht-klebenden" Bereich aber
auch um einen gewissen Betrag vom jeweiligen Rand der Aussparung weg verschoben bzw.
davon beabstandet sein.
[0070] Bevorzugt kann eine Mehrzahl solcher auch als Ausschnitte bzw. Löcher bezeichneten
Öffnungen im Bereich des Basiselements angeordnet sein. Vorzugsweise können zumindest
zwei, bevorzugt vier einzelne Aussparungen in unterschiedlichen Bereichen des Basiselements
(beispielsweise in allen vier Eckbereichen) angeordnet werden. Es sei darauf hingewiesen,
dass ebenso auch eine einzelne, z. B. großflächige Aussparung im Basiselement angeordnet
sein kann. Die Größe wie auch die Positionierung der jeweiligen Aussparung im Basiselement
kann vorzugsweise in Abhängigkeit der Größe bzw. der Ausgestaltung der Informationsträgerhaltevorrichtung
bestimmt werden. In einem erfindungsgemäßen Herstellungsverfahren kann also eine entsprechende
Anzahl von Aussparungen vorzugsweise durch Stanzen in das Basiselement eingebracht
werden.
[0071] Weiterhin ist es bevorzugt, dass die definierten, partiellen Klebbereiche für das
jeweilige partielle Klebelement so auf der Rückseite des Basiselements angeordnet
sind, dass ein Anfasser bzw. ein nicht klebender Bereich des jeweiligen partiellen
Klebelements zumindest teilweise in einem Bereich der jeweiligen Aussparung des Basiselements
angeordnet ist, wenn das jeweilige partielle Klebelement, insbesondere das Stripband,
in dem jeweiligen partiellen Klebbereich angeordnet ist. Bevorzugt kann eine Anzahl
von partiellen Klebelementen mit einer jeweiligen Klebfläche so auf der Rückseite
des Basiselements angeordnet sein, dass der Anfasser des jeweiligen partiellen Klebelements
wenigstens partiell in einem Bereich der jeweiligen Aussparung des Basiselements angeordnet
ist. Vorzugsweise können die definierten, partiellen Klebbereiche und die Aussparungen
im Wesentlichen - bzw. zum größten Teil oder sogar vollumfänglich - in einem zentralen
Bereich des Basiselements, also innerhalb des umlaufenden Randbereichs angeordnet
sein.
[0072] Vorteilhafterweise kann durch die Anordnung der definierten Klebbereiche, bevorzugt
durch die Anordnung der Stripbänder in den definierten Klebbereichen, einerseits erreicht
werden, dass die Anfasser der Stripbänder im geschlossenen Zustand der Informationsträgerhaltevorrichtung
vollständig vom Informationsträger bzw. dem Deckelement und einem dazwischen angeordneten
Informationsträger verdeckt bzw. dahinter verborgen sind. Die Anfasser, wie auch die
übrigen Bestandteile der Stripbänder, überragen also die Außenkanten der Informationsträgerhaltevorrichtung
nicht. Andererseits kann durch den geöffneten Präsentationsbereich auf zumindest einen
Teilbereich der Anfasser, z. B. auf ein jeweiliges Endstück, zum Lösen der jeweiligen
Klebverbindung zugegriffen werden. Somit kann gleichermaßen eine optisch ansprechende
Präsentation des Informationsträgers und eine effiziente Art der Montage/Demontage
der Informationsträgerhaltevorrichtung erreicht werden.
[0073] Bevorzugt kann eine Fläche der jeweiligen Aussparung im Basiselement größer als eine
Fläche des Anfassers des jeweiligen partiellen Klebelements sein. Mit anderen Worten
kann der Bereich des jeweiligen Anfassers im Wesentlichen bzw. zumindest überwiegend
oder sogar vollumfänglich innerhalb der jeweiligen Aussparung angeordnet sein. Vorteilhafterweise
kann damit erreicht werden, dass zum Lösen der Klebverbindung zwischen Basiselement
und Trägerfläche sowohl der jeweilige Anfasser als auch das gesamte jeweilige Stripband
durch die jeweilige Aussparung gezogen werden können. Bevorzugt kann der jeweilige
Anfasser bzw. das gesamte jeweilige Stripband dazu nach innen, in Richtung einer Mitte
des Basiselements hin, gezogen werden. Allerdings könnte die Fläche der jeweiligen
Aussparung auch gleich oder kleiner der Fläche des jeweiligen Anfassers sein, z. B.
in Form eines schmalen Schlitzes, solange der Anfasser eine ausreichende Fläche zum
Anfassen aufweist, so dass ein Benutzer das Stripband langziehen kann.
[0074] Es ist ebenso denkbar, dass eine Fläche einer Aussparung im Basiselement um ein Vielfaches
gegenüber der Fläche eines jeweiligen Anfassers vergrößert ist, z. B. indem die Fläche
der Aussparung einen Großteil der Grundfläche des Basiselements umfasst. Bei einer
derartig ausgestalteten Aussparung könnte das Basiselement im Wesentlichen nur noch
aus einem umlaufenden Rahmen im Sinne einer äußeren Einfassung der Aussparung bestehen,
wobei der Rahmen zumindest der Ausgestaltung bzw. der Breite des Randbereichs des
Basiselements entsprechen sollte. Dabei könnte eine Mehrzahl von partiellen Klebelementen
im Randbereich von nur einer großflächigen Aussparung angeordnet werden. Entsprechend
kann eine Mehrzahl von Anfassern eines oder mehrerer partiellen Klebelemente in einer
gemeinsamen Aussparung angeordnet sein.
[0075] Um den Ablösevorgang der Stripbänder von der Informationsträgerhaltevorrichtung zu
erleichtern, kann das Basiselement zumindest partiell, insbesondere in einem die jeweilige
Aussparung umgebenden Bereich, im Wesentlichen formstabil ausgebildet sein. Damit
kann verhindert werden, dass sich beim Langziehen bzw. in Folge des Ablösens der Klebelemente
vom Basiselement und/oder der Trägerfläche (ruckartig) eine Falte im Basiselement
ausbildet, was zu einer Beschädigung der Trägerfläche führen könnte. Besonders bevorzugt
kann das Basiselement auch ganzflächig formstabil ausgebildet sein. Ein formstabil
ausgebildeter Bereich des Basiselements ist dadurch gekennzeichnet, dass er gegen
Belastungen, z. B. Zug- und/oder Druckbelastungen, wie sie typischerweise infolge
des Fixierens bzw. Ablösens eines auf Zug entklebenden Klebelements am bzw. vom Basiselement
auftreten, widerstandsfähig ist, so dass der Bereich auch nach einer mehrmaligen (Wieder-)Verwendung
der Informationsträgerhaltevorrichtung seine ursprüngliche (Ausgangs-)Form beibehält
bzw. wiederannimmt, also allenfalls elastisch verformbar ist, z. B. durch stärkere
externe Biegekräfte, und nicht schlaff wie z. B. eine dünne Folie ist. Vorzugsweise
kann das Basiselement dazu ganzflächig eine größere Materialstärke bzw. Dicke aufweisen
als das Deckelement, also nicht wie das Deckelement als flexible Folie ausgebildet
sein.
[0076] Vorteilhafterweise kann durch ein formstabiles Basiselement erreicht werden, dass
eine plastische Verformung in einem Bereich des Basiselements bzw. der Informationsträgerhaltevorrichtung
infolge des Ablösevorgangs der Stripbänder vom Basiselement und/oder der Trägerfläche
verhindert wird, was eine häufige Wiederbenutzung der Informationsträgerhaltevorrichtung
erlaubt.
[0077] Wie eingangs beschrieben, können das Basis- und Deckelement vorzugsweise aus einer
Art thermoplastischem Kunststoff gefertigt sein, z. B. Polypropylen (PP), Polyvinylchlorid
(PVC), Polyethylenterephthalat (PET), Polycarbonat (PC) etc., um nur einige zu nennen.
Bevorzugt kann der Kunststoff "bedruckbar" und "beklebbar" ausgebildet sein, so dass
eine handelsübliche Druckfarbe bzw. ein herkömmlicher Klebstoff dauerhaft auf dem
Kunststoff, d. h. auf dem Basis- und Deckelement haftet. Das Basiselement kann aus
einem zumindest 0,5mm, vorzugsweise wenigstens 0,6mm, besonders bevorzugt wenigstens
0,7mm starken Polypropylen gefertigt sein. Vorzugsweise weist das Basiselement eine
Dicke von nicht mehr als 1,0mm, besonders bevorzugt von nicht mehr als 0,9mm, insbesondere
von nicht mehr als 0,8mm auf. Das Deckelement kann mittels einer elastischen Folie
realisiert sein, wobei eine Stärke von 0,2mm bis 0,5mm bevorzugt ist. Es sei an dieser
Stelle darauf hingewiesen, dass die jeweilige Materialstärke des Basis- bzw. Deckelements
auch von den zuvor genannten Werten abweichen kann, d. h. die Erfindung ist nicht
auf eine bestimmte Materialstärke beschränkt.
[0078] Insbesondere bei großformatigen Informationsträgerhaltevorrichtungen (z. B. DIN A2)
kann die Materialstärke des Basiselements einen wesentlichen Einfluss auf das (Gesamt-)Gewicht
der Informationsträgerhaltevorrichtungen ausüben. Vorzugsweise kann daher die Gesamtfläche
der definierten, partiellen Klebelemente und/oder das Haftvermögen (die Klebkraft)
der einzelnen partiellen Klebelemente so bestimmt sein, insbesondere in Abhängigkeit
einer Ausgestaltung der Informationsträgerhaltevorrichtungen, dass die Informationsträgerhaltevorrichtungen
mittels des erfindungsgemäßen Halteverfahrens bzw. der erfindungsgemäßen partiellen
Klebelemente für einen vorgebbaren Zeitraum an einer Trägerfläche gehalten werden
kann. Um eine Darstellung des Informationsträgers zu ermöglichen, können das Basis-
und das Deckelement zumindest in Teilbereichen durchsichtig bzw. transparent ausgebildet
sein.
[0079] Vorzugsweise kann die Rückseite des Basiselements auch zumindest zwei partielle Klebelemente
entlang von zumindest zwei Kanten des Basiselements umfassen. Vorzugweise können die
partiellen Klebelemente streifenartig ausgebildet sein und besonders bevorzugt im
Randbereich entlang von zwei Längskanten des Basiselements verlaufen. Die partiellen
Klebelemente können jeweils unmittelbar an eine äußere (Begrenzungs-)Kante des Basiselements
angrenzen oder zumindest etwas von einer äußeren Kante beabstandet sein. Vorzugsweise
können die Klebelemente parallel zueinander und/oder parallel zu zumindest einer der
äußeren Kanten des Basiselements verlaufen. Die Klebelemente können vorzugsweise mittels
eines doppelseitig haftenden, transparenten Klebebands realisiert sein, wobei die
Entklebung nicht "auf Zug" erfolgen muss.
[0080] Vorteilhafterweise kann mit einer solchen Informationsträgerhaltevorrichtung erreicht
werden, dass zumindest zwei Informationsträger von zwei unterschiedlichen Seiten einer
Trägerfläche aus betrachtet werden können. Sofern es sich bei der Trägerfläche um
eine transparente Fläche, z. B. eine Glasscheibe handelt, kann ein erster Informationsträger
durch das Deckelement und ein zweiter, vom ersten Informationsträger abgewandter Informationsträger
durch die Rückseite des Basiselements dargestellt werden.
[0081] Die Erfindung wird im Folgenden unter Hinweis auf die beigefügten Figuren anhand
von Ausführungsbeispielen noch einmal näher erläutert. Dabei sind in den verschiedenen
Figuren gleiche Komponenten mit identischen Bezugsziffern versehen. Die Figuren sind
in der Regel nicht maßstäblich. Es zeigen:
Figur 1 eine perspektivische, teilweise im Schnitt dargestellte Ansicht eines Ausführungsbeispiels
der Informationsträgerhaltevorrichtung an einer Trägerfläche,
Figur 2 eine perspektivische, teilweise im Schnitt dargestellte Ansicht der Informationsträgerhaltevorrichtung
gemäß Figur 1 mit einem der Informationsträgerhaltevorrichtung zugeordneten Informationsträger,
Figur 3 eine schematische seitliche Ansicht eines Teils der Informationsträgerhaltevorrichtung
gemäß Figur 1,
Figur 4 eine Draufsicht auf die Vorderseite des Basiselements der Informationsträgerhaltevorrichtung
gemäß Figur 1,
Figuren 5 bis 7 verschiedene Anordnungen von Aussparungen in möglichen Basiselementen
gemäß mehrerer Ausführungsformen der Informationsträgerhaltevorrichtung,
Figuren 8 bis 11 verschiedene Ausgestaltungen von Aussparungen in möglichen Basiselementen
gemäß mehrerer Ausführungsformen der Informationsträgerhaltevorrichtung,
Figur 12 eine Draufsicht auf die Rückseite eines Basiselements gemäß einer weiteren
Ausführungsform der Informationsträgerhaltevorrichtung.
[0082] In Figur 1 ist ein besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Informationsträgerhaltevorrichtung 1 zum Halten eines Informationsträgers I an einer,
hier im Wesentlichen vertikalen, Trägerfläche T gezeigt. Die Informationsträgerhaltevorrichtung
1 umfasst ein Basiselement 10 sowie ein Deckelement 20, z. B. eine Deckfolie 20. In
dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Informationsträgerhaltevorrichtung
1 in einem geöffneten Zustand dargestellt, wobei das Deckelement 20 zumindest abschnittsweise
vom Basiselement 10 abgehoben ist. Dadurch ist der Präsentationsbereich 40 der Informationsträgerhaltevorrichtung
1 geöffnet, und ein Informationsträger I (siehe Figur 2) kann in den Präsentationsbereich
40 eingelegt werden.
[0083] In dem hiergezeigten Ausführungsbeispiel sind die Grundflächen des Basiselements
10 und des Deckelements 20 im Wesentlichen deckungsgleich, und zwar rechteckförmig
ausgebildet. Die beiden Elemente 10, 20 sind entlang einer im bestimmungsgemäßen Zustand
der Informationsträgerhaltevorrichtungen 1 oberen Kante fest miteinander verbunden,
z. B. mittels eines Scharnierklebebands 19. Das Scharnierklebeband 19, z. B. ein doppelseitiges
Klebeband einer definierten Schichtdicke, verläuft hier entlang von Querkanten 15,
25 des Basis- bzw. Deckelements 10, 20. Das Scharnierklebeband 19 verbindet hier den
oberen Teil des Randbereichs 11 auf einer Vorderseite 12 des Basiselements 10 fest
mit dem hier oberen Teil des Randbereichs 21 auf einer Rückseite 23 des Deckelements
20.
[0084] Der vorderseitige Randbereich 11 des Basiselements 10 ist hier an drei Seiten kontinuierlich
umlaufend mit flächigen, magnetisch wirksamen Elementen 14 in Form von Magnetstreifen
ausgebildet. Die magnetisch wirksamen Elemente 14 bzw. Magnetstreifen erstrecken sich
im Wesentlichen entlang einer gesamten Länge von zwei parallelen Längskanten 16 sowie
einer unteren Querkante 15 der Informationsträgerhaltevorrichtung 1. Eine Breite der
magnetisch wirksamen Elemente 14 entspricht hier im Wesentlichen einer Breite B des
Randbereichs 11. Es ist aber ebenso denkbar, dass ein magnetisch wirksames Element
14 mit einer geringeren Breite in dem vorderseitigen Randbereich 11 angeordnet wird.
[0085] Entsprechend sind auch im Randbereich 21 der Rückseite 23 des Deckelements 20 drei
flächige, magnetisch wirksame Elemente 24 bzw. Magnetstreifen entlang von zwei parallelen
Längskanten 26 bzw. einer hier oben dargestellten Querkante 25 kontinuierlich umlaufend
angeordnet. Die magnetisch wirksamen Elemente 24 sind so im rückseitigen Randbereich
21 des Deckelements 20 angeordnet, dass sie, wenn das Deckelement 20 dem Basiselement
10 aufliegt, mit den magnetisch wirksamen Elementen 14 des Basiselements 10 jeweils
zusammenwirken können. Mittels einer magnetischen Anziehung zwischen den magnetisch
wirksamen Elementen 14, 24 kann das Deckelement 20 in einer bestimmungsgemäßen Position
zum Basiselement 10 gehalten werden, so dass die Informationsträgerhaltevorrichtung
1 bzw. der Präsentationsbereich 40 geschlossen ist. Die Randbereiche 21, 11 des Deckelements
20 bzw. des Basiselements 10 sind im Wesentlichen deckungsgleich ausgebildet. Dies
gilt insbesondere für eine Breite B der Randbereiche 21, 11.
[0086] In den vier Eckbereichen des Basiselements 10 ist jeweils eine Aussparung 17 angeordnet.
In einem Randbereich jeder dieser Aussparungen 17 ist jeweils ein partielles Klebelement
30 so angeordnet, dass ein klebender Bereich 31 im Wesentlichen unmittelbar an den
Rand 18 der Aussparung 17 angrenzt. Der klebende Bereich 31, mit dem die Informationsträgerhaltevorrichtung
1 an der Trägerfläche T befestigt ist, hat hier zumindest abschnittsweise eine pfeilförmige
bzw. zugespitzte Ausgestaltung. Der klebende Bereich 31 könnte jedoch auch andersartig
ausgestaltet sein, z. B. rechteckförmig, oval, halbkreisförmig etc., um nur einige
Möglichkeiten zu nennen. Ein Anfasser 32 des partiellen Klebelements 30 ist vollumfänglich
im Bereich der Aussparung 17 angeordnet. Wie hier ersichtlich wird, ist es bei einem
geöffneten Präsentationsbereich 40 möglich, direkt auf den Anfasser 32 jedes einzelnen
partiellen Klebelements 30 zuzugreifen. Somit kann durch eine Dehnung des partiellen
Klebelements 30 entlang der Längserstreckung des partiellen Klebelements 30 parallel
zur Trägerfläche T sowohl der Anfasser 32, aber in weiterer Folge auch das gesamte
partielle Klebelement 30 zum Lösen einer Klebverbindung aus der Klebefuge, die sich
zwischen der Rückseite 13 des Basiselements 10 und der Trägerfläche T erstreckt, gelöst
werden.
[0087] Auf der Vorderseite 22 des Deckelements 20 ist ein bedruckter Rahmen 27 im Randbereich
21 des Deckelements 20 angeordnet. Der Rahmen 27 ist so ausgestaltet, dass bei einer
Draufsicht auf die geschlossene Informationsträgerhaltevorrichtung 1 bzw. auf die
Vorderseite 22 des Deckelements 20 die magnetisch wirksamen Elemente 24 im Randbereich
21 nicht mehr sichtbar sind. Vorzugsweise kann der Rahmen 27 nach der Art eines Passepartouts
ausgebildet sein, so dass die Kanten eines im Präsentationsbereich 40 angeordneten
Informationsträgers I durch das aufgelegte Deckelement 20 verdeckt sind (hier nicht
gezeigt). Entsprechend kann auch auf der Rückseite 13 des Basiselements 10 ein Rahmen
angeordnet sein (hier nicht gezeigt), wobei der Rahmen vorzugsweise so ausgestaltet
ist, dass auch bei einer Rückansicht der Informationsträgerhaltevorrichtung 1, d.
h. bei einer Draufsicht auf die Rückseite 13 des Basiselements 10, die magnetisch
wirksamen Elemente 14, 24 nicht sichtbar sind.
[0088] In Figur 2 ist die Informationsträgerhaltevorrichtung 1 gemäß Figur 1 gezeigt, wobei
hier ein Informationsträger I im Präsentationsbereich 40 angeordnet ist. Der Informationsträger
bedeckt im Wesentlichen die gesamte Grundfläche des Präsentationsbereichs 40. Vorteilhafterweise
sind damit auch die Aussparungen 17 im Basiselement 10 sowie die partiellen Klebelemente
30 (siehe Figur 1) vollständig durch den Informationsträger I verdeckt.
[0089] In Figur 3 ist eine seitliche Ansicht eines Teils der Informationsträgerhaltevorrichtung
1 gemäß Figur 1 gezeigt. In dieser Darstellung wird besonders deutlich, dass das Basiselement
10 einen erhabenen vorderseitigen Randbereich 11 umfasst. Der erhabene Randbereich
11 kann z. B. mittels eines flächigen magnetisch wirksamen Elements 14 (siehe Figur
1) bzw. Magnetstreifens nach der Art einer dickeren Magnetfolie realisiert sein, wobei
eine Höhe H des erhabenen Randbereichs 11 dann im Wesentlichen der Stärke der Magnetfolie
bzw. des Magnetstreifens entsprechen würde.
[0090] Entsprechend umfasst auch das Deckelement 20 einen erhabenen rückseitigen Randbereich
21 mit einer Höhe H', wobei die Höhe H' wieder durch ein magnetisch wirksames Element
bzw. einen Magnetstreifen erreicht werden kann. Das Deckelement 20 ist im Wesentlichen
vollumfänglich vom Basiselement 10 abgehoben, sodass die Informationsträgerhaltevorrichtung
1 und damit auch der Präsentationsbereich 40 (siehe Figur 1) geöffnet ist.
[0091] Figur 4 zeigt eine Draufsicht auf die Vorderseite 12 des Basiselements 10 der Informationsträgerhaltevorrichtung
gemäß Figur 1. In der linken oberen Ecke des hier gezeigten Ausführungsbeispiels ist
ein partielles Klebelement 30 im Randbereich einer Aussparung 17 gezeigt. Der klebende
Bereich 31 des partiellen Klebelements 30 ist vollumfänglich so auf der Rückseite
13 angeordnet, dass eine Grenze zwischen einem klebenden Bereich 31 und einem Anfasser
32 direkt auf einem Rand 18 der Aussparung 17 verläuft. Der klebende Bereich 31 ragt
somit nicht in die Aussparung 17 hinein. Der Anfasser 32 ist vollumfänglich innerhalb
der Aussparung 17 angeordnet.
[0092] Zum Ablösen des partiellen Klebelements 30 vom Basiselement 10 bzw. von der Trägerfläche
T (siehe Figur 1) kann der Anfasser 32 durch die Aussparung 17 im Wesentlichen parallel
zur Grundfläche des Basiselements 10 aus der Klebefuge gezogen werden. Dies wird im
unteren rechten Bereich der Figur 4 gezeigt. Das partielle Klebelement 30 wird händisch
entlang seiner Längserstreckung so lange in Richtung der Mitte des Basiselements 10
hin gedehnt, bis sowohl der Anfasser 32 als auch die Klebfläche 31 vollständig durch
die Aussparung 17 gezogen sind. Vorzugsweise kann während des Ablösevorgangs, also
beim Langziehen des partiellen Klebelements 30, das Basiselement 10, zumindest in
einem das partielle Klebelement 30 umgebenden Bereich, händisch an die Trägerfläche
T angedrückt werden (hier nicht gezeigt). Dadurch kann der Ablösevorgang besonders
kontrolliert erfolgen, wobei das Risiko einer Beschädigung der Informationsträgerhaltevorrichtung
1 und/oder der Trägerfläche T (siehe Figur 1) reduziert wird. Um den Ablöseprozess
des partiellen Klebelements 30 vom Basiselement 10 bzw. von der Trägerfläche T visuell
überwachen zu können, ist das Basiselement 10 zumindest innerhalb des Randbereichs
11 aus einem im Wesentlichen transparenten Kunststoff gefertigt.
[0093] Um ein neues partielles Klebelement 30 in einem Bereich des Basiselements 10 anzuordnen,
ist jeweils im Bereich der Aussparungen 17 ein jeweiliger definierter, partieller
Klebebereich 33 mittels einer Kennzeichnung 34 vorgegeben. Dies wird besonders bei
den hier rechts oben bzw. links unten dargestellten Aussparungen 17 deutlich, da dort
jeweils (noch) kein partielles Klebelement 30 in dem jeweiligen definierten, partiellen
Klebbereich 33 bzw. innerhalb der jeweiligen Kennzeichnung 34 angeordnet ist. Die
Kennzeichnungen 34 können z. B. mittels einer jeweiligen Umrisslinie 34 ähnlich einer
Schablone auf das Basiselement 10 gedruckt sein. Weiterhin ist in einem mittleren
Bereich des Basiselements 10 eine Anleitung zum Befestigen bzw. zum Lösen der Informationsträgerhaltevorrichtung
an bzw. von einer Trägerfläche angeordnet. Dazu sind ein Piktogramm 35 und ein 2D-Barcode
37 auf das Basiselement 10 gedruckt.
[0094] Die Figuren 5 bis 7 zeigen verschiedene mögliche Anordnungen von Aussparungen in
Basiselementen gemäß mehrerer Ausführungsformen der Informationsträgerhaltevorrichtung.
Die Aussparungen sind hier symbolisch als Kreis dargestellt, können jedoch auch andersartig
ausgestaltet sein, wie in den Figuren 8 bis 11 gezeigt ist.
[0095] Anders als in den Figuren 1 bis 4 sind in Figur 5 zwei Aussparungen 17 in zwei einander
schräg gegenüberliegenden Ecken des Basiselements 10 angeordnet. Alternativ können
die Aussparungen 17 auch in einem mittleren Bereich entlang von Querkanten 15, d.
h. auf halber Strecke zwischen zwei einander gegenüberliegenden Eckbereichen des Basiselements
10 angeordnet sein (Figur 6). In Figur 7 schließlich ist eine einzelne Aussparung
17 in einem zentralen, mittigen Bereich des Basiselements 10 angeordnet.
[0096] Die Figuren 8 bis 11 zeigen verschiedene mögliche Ausgestaltungen von Aussparungen
in Basiselementen gemäß mehrerer Ausführungsformen der Informationsträgerhaltevorrichtung.
[0097] In Figur 8 ist ein partielles Klebelement 30 mit einem klebenden Bereich 31 auf der
Rückseite 13 des Basiselements 10 im Randbereich einer quadratischen Aussparung 17
angeordnet. Der Anfasser 32 ist vollumfänglich innerhalb der Aussparung 17 angeordnet.
Wie hier gezeigt, verläuft eine Grenze zwischen der Klebfläche 31 und dem Anfasser
32 unmittelbar auf dem Rand 18 der Aussparung 17. Die Klebfläche 31 des partiellen
Klebelements 30 ist in einem definierten, partiellen Klebbereich 33 angeordnet, wobei
der definierte, partielle Klebbereich 33 mittels einer zumindest von der Rückseite
13 sichtbaren Kennzeichnung 34 auf dem transparenten Basiselement 10 vorgegeben ist.
Der pfeilförmige, zugespitzte Abschnitt der Klebfläche 31 ist hier im Wesentlichen
rechtwinklig ausgebildet und entspricht der Spitze der Klebfläche 31 bzw. des partiellen
Klebelements 30. Der rechtwinklig ausgebildete Bereich der Klebfläche 31 ist an einem
dem Anfasser 32 gegenüberliegenden Ende des streifenförmigen partiellen Klebelements
30 angeordnet. Die äußeren Kanten des rechtwinklig ausgebildeten Bereichs (der Spitze)
der Klebfläche 31 verlaufen überwiegend parallel zu den Begrenzungskanten 15, 16 des
Basiselements 10.
[0098] Die Klebfläche 31 könnte alternativ auch so in einem Eckbereich des Basiselements
10 angeordnet sein, dass die äußeren Kanten des rechtwinklig ausgebildeten Bereichs
bzw. der Spitze der Klebfläche 31 mit den äußeren Begrenzungskanten 15, 16 des Basiselements
zusammenfallen bzw. darauf verlaufen (hier nicht gezeigt).
[0099] Die Figuren 9 bis 11 zeigen weitere alternative Ausführungsformen der Ausgestaltung
einer Aussparung 17 im Basiselement 10. Die Aussparungen 17 können "zungenförmig"
(Figur 9), trapezförmig (Figur 10), "halbovalförmig" (Figur 11) oder beliebig andersartig
so ausgebildet sein, dass auf zumindest einen Teilbereich des Anfassers 32 in der
Aussparung 17 über die Vorderseite 12 des Basiselements 10 zugegriffen werden kann.
Der Übersichtlichkeit wegen wird bei den Figuren 9 bis 11 auf die Darstellung eines
partiellen Klebelements 30 bzw. eines definierten, partiellen Klebbereichs 33 verzichtet.
[0100] In Figur 12 ist eine Draufsicht auf die Rückseite eines Basiselements gemäß einer
weiteren Ausführungsform der Informationsträgerhaltevorrichtung 1 gezeigt. Hier sind
auf der Rückseite 13 des Basiselements 10 zwei streifenartige partielle Klebelemente
36 angeordnet. Die partiellen Klebelemente 36 erstrecken sich im Wesentlichen entlang
der gesamten Länge der parallelen Längskanten 16 des Basiselements 10 im rückseitigen
Randbereich des Basiselements 10. Vorzugsweise können die partiellen Klebelemente
36 mittels eines doppelseitigen, transparenten Klebebands 36 realisiert sein. Vorteilhafterweise
ermöglicht diese Ausführungsform, dass mittels einer einzigen Informationsträgerhaltevorrichtung
1 wenigstens zwei Informationsträger I (siehe Figur 2) in unterschiedliche Richtungen
präsentiert bzw. dargestellt werden können, sofern die Informationsträgerhaltevorrichtung
1 an einer überwiegend transparenten Trägerfläche T befestigt ist. Ein erster Informationsträger
I kann über das Deckelement 20 (hier nicht gezeigt) dargestellt werden, während ein
zweiter Informationsträger I durch die Rückseite 13 des Basiselements 10 dargestellt
werden kann.
[0101] Es wird abschließend noch einmal darauf hingewiesen, dass es sich bei den vorhergehend
detailliert beschriebenen Informationsträgerhaltevorrichtungen lediglich um Ausführungsbeispiele
handelt, welche vom Fachmann in verschiedenster Weise modifiziert werden können, ohne
den Bereich der Erfindung zu verlassen. Beispielsweise könnten die Grundflächen des
Basis- bzw. Deckelements auch dreieckig bzw. anderweitig polygonal, oval, rund oder
andersartig ausgebildet sein. Ebenso ist es möglich, dass die Informationsträgerhaltevorrichtung
an einer geneigten Trägerfläche (z. B. Dachschräge) oder horizontalen Trägerfläche
(z. B. Decke) befestigt ist. Weiterhin schließt die Verwendung der unbestimmten Artikel
"ein" bzw. "eine" nicht aus, dass die betreffenden Merkmale auch mehrfach vorhanden
sein können.
Bezugszeichenliste
[0102]
- 1
- Informationsträgerhaltevorrichtung
- 10
- Basiselement
- 11
- Randbereich Basiselement
- 12
- Vorderseite Basiselement
- 13
- Rückseite Basiselement
- 14
- Magnetisch wirksames Element
- 15
- Querkante Basiselement
- 16
- Längskante Basiselement
- 17
- Aussparung
- 18
- Rand der Aussparung
- 19
- Scharnierklebeband/Abstandshalter
- 20
- Deckelement
- 21
- Randbereich Deckelement
- 22
- Vorderseite Deckelement
- 23
- Rückseite Deckelement
- 24
- Magnetisch wirksames Element
- 25
- Querkante Deckelement
- 26
- Längskante Deckelement
- 27
- Rahmen
- 30
- Partielles Klebelement
- 31
- Klebender Bereich
- 32
- Anfasser
- 33
- Definierter, partieller Klebbereich
- 34
- Kennzeichnung definierter Klebbereich
- 35
- Piktogramm
- 36
- Partielles Klebelement
- 37
- 2D-Barcode
- 40
- Präsentationsbereich
- B
- Breite Randbereich
- H
- Höhe erhabener Rand
- I
- Informationsträger
- T
- Trägerfläche
1. Informationsträgerhaltevorrichtung (1) zum Halten eines Informationsträgers (I) an
einer Trägerfläche (T), wobei die Informationsträgerhaltevorrichtung (1) zumindest
umfasst:
- ein Basiselement (10) mit einem auf einer Vorderseite (12) des Basiselements (10)
angeordneten Randbereich (11), welcher zumindest ein magnetisch wirksames Element
umfasst (14),
- ein die Vorderseite (12) des Basiselements (10) bedeckendes Deckelement (20) mit
einer Rückseite (23), welche einen Randbereich (21) mit zumindest einem magnetisch
wirksamen Element (24) umfasst, wobei das magnetische Element (24) des Deckelements
(20) mit dem magnetischen Element (14) des Basiselements (10) zusammenwirkt,
wobei eine Rückseite (13) des Basiselements (10) eine Anzahl von definierten, partiellen
Klebbereichen (33) für jeweils ein partielles Klebelement (30), bevorzugt eine Anzahl
von partiellen Klebelementen (30), umfasst.
2. Informationsträgerhaltevorrichtung nach Anspruch 1, wobei ein partielles Klebelement
(30) zur lösbaren Kopplung der Informationsträgerhaltevorrichtung (1) mit einer Trägerfläche
(T) ausgebildet ist.
3. Informationsträgerhaltevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei ein partielles Klebelement
(30), bevorzugt ein streifenartig ausgebildetes partielles Klebelement (30), auf Zug
entklebend ist.
4. Informationsträgerhaltevorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das
Basiselement (10) eine Anzahl von Aussparungen (17) umfasst.
5. Informationsträgerhaltevorrichtung nach Anspruch 4, wobei die definierten, partiellen
Klebbereiche (33) für das jeweilige partielle Klebelement (30), bevorzugt die partiellen
Klebelemente (30), so auf der Rückseite (13) des Basiselements (10) angeordnet sind,
dass zumindest ein Bereich des jeweiligen partiellen Klebelements (30) in einem jeweiligen
Randbereich der Aussparung (17) angeordnet ist.
6. Informationsträgerhaltevorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die
definierten, partiellen Klebbereiche (33) für das jeweilige partielle Klebelement
(30) mittels einer Kennzeichnung (34) vorgegeben sind.
7. Informationsträgerhaltevorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche 4 bis 6,
wobei die definierten, partiellen Klebbereiche (33) für das jeweilige partielle Klebelement
(30), bevorzugt die partiellen Klebelemente (30), so auf der Rückseite (13) des Basiselements
(10) angeordnet sind, dass ein Anfasser (32) des jeweiligen partiellen Klebelements
(30) in einem Bereich der jeweiligen Aussparung (17) des Basiselements (10) angeordnet
ist und/oder wobei eine Fläche der jeweiligen Aussparung (17) größer als eine Fläche
des Anfassers (32) des jeweiligen partiellen Klebelements (30) ist.
8. Informationsträgerhaltevorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das
Basiselement (10) zumindest partiell formstabil ausgebildet ist.
9. Informationsträgerhaltevorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die
Rückseite (13) des Basiselements (10) zumindest zwei, insbesondere streifenartig ausgebildete,
partielle Klebelemente (36) entlang von zumindest zwei Kanten (16) des Basiselements
(10) umfasst.
10. Informationsträgerpräsentationsset umfassend eine Informationsträgerhaltevorrichtung
(1) nach einem der vorstehenden Ansprüche sowie
einen einem Präsentationsbereich (40) der Informationsträgerhaltevorrichtung (1) zugeordneten
Informationsträger (I)
und/oder
ein der Informationsträgerhaltevorrichtung (1) zugeordnetes Set von partiellen Klebelementen
(30).
11. Klebelement (30) für eine Informationsträgerhaltevorrichtung (1) gemäß einem der vorstehenden
Ansprüche 1 bis 9 und/oder ein Informationsträgerpräsentationsset nach Anspruch 10,
wobei ein Klebelement (30) auf Zug entklebend ist und eine Form aufweist, dass es
an eine Kontur eines zugeordneten definierten, partiellen Klebbereichs (33) der Informationsträgerhaltevorrichtung
(1) angepasst ist, wobei das Klebelement (30) bevorzugt zumindest einen pfeilförmigen
Abschnitt aufweist.
12. Verfahren zum Fixieren einer Informationsträgerhaltevorrichtung (1) an einer Trägerfläche
(T) mit zumindest den folgenden Schritten:
- Bereitstellung einer Anzahl von Klebelementen (30) jeweils in einem zugeordneten
definierten, partiellen Klebbereich (33) einer Rückseite (13) eines Basiselements
(10) einer Informationsträgerhaltevorrichtung (1),
- Befestigung der Informationsträgerhaltevorrichtung (1) an der Trägerfläche (T) mittels
der Klebelemente (30),
- optional Öffnen eines Präsentationsbereichs (40) der Informationsträgerhaltevorrichtung
(1) unter Ablösen zumindest eines magnetisch wirksamen Elements (24) eines Deckelements
(20) der Informationsträgerhaltevorrichtung (1) von zumindest einem magnetisch wirksamen
Element (14) des Basiselements (10) der Informationsträgerhaltevorrichtung (1),
- optional Einlegen zumindest eines Informationsträgers (I) in den Präsentationsbereich
(40) der Informationsträgerhaltevorrichtung (1) und
- optional Schließen des Präsentationsbereichs (40) durch Zusammenbringen des zumindest
einen magnetisch wirksamen Elements (24) des Deckelements (20) der Informationsträgerhaltevorrichtung
(1) mit dem zumindest einen magnetisch wirksamen Element (14) des Basiselements (10)
der Informationsträgerhaltevorrichtung (1), so dass das Deckelement (20) und das Basiselement
(10) mittels einer magnetischen Anziehung zwischen den jeweiligen magnetisch wirksamen
Elementen (14, 24) in einer vorgebbaren Anordnung gehalten werden.
13. Verfahren zum Ablösen einer Informationsträgerhaltevorrichtung (1) von einer Trägerfläche
(T) mit zumindest den folgenden Schritten:
- Öffnen eines Präsentationsbereichs (40) der Informationsträgerhaltevorrichtung (1)
unter Ablösen zumindest eines magnetisch wirksamen Elements (24) eines Deckelements
(20) der Informationsträgerhaltevorrichtung (1) von zumindest einem magnetisch wirksamen
Element (14) eines Basiselements (10) der Informationsträgerhaltevorrichtung (1),
- optional Entnahme zumindest eines Informationsträgers (I) aus dem Präsentationsbereich
(40),
- Ablösen einer Anzahl von Klebelementen (30) vom Basiselement (10) und/oder von der
Trägerfläche (T), wobei jeweils ein Anfasser (32) der Klebelemente (30) mit einer
Zugrichtung in einer Ebene einer Klebverbindung durch einen Bereich einer dem jeweiligen
Klebelement (30) zugeordneten Aussparung (17) des Basiselements (10) gezogen wird
und
- Ablösen der Informationsträgerhaltevorrichtung (1) von der Trägerfläche (T).
14. Verfahren zur Herstellung einer Informationsträgerhaltevorrichtung (1) zum Halten
eines Informationsträgers (I) an einer Trägerfläche (T) mit zumindest den folgenden
Schritten:
- Bereitstellen eines Basiselements (10) der Informationsträgerhaltevorrichtung (1),
- Anordnung einer Anzahl von definierten, partiellen Klebbereichen (33) für jeweils
ein partielles Klebelement (30), bevorzugt Anordnung einer Anzahl von partiellen Klebelementen
(30), in einem Bereich einer Rückseite (13) des Basiselements (10),
- Aufbringen zumindest eines magnetisch wirksamen Elements (14) in einen Randbereich
(11) einer Vorderseite (12) des Basiselements (10),
- Bereitstellen eines Deckelements (20) der Informationsträgerhaltevorrichtung (1),
- Aufbringen zumindest eines magnetisch wirksamen Elements (24) in einen Randbereich
(21) einer Rückseite (23) des Deckelements (20) und
- Zusammenfügen des Basiselements (10) und des Deckelements (20) der Informationsträgerhaltevorrichtung
(1).
15. Verwendung einer Anzahl von auf Zug entklebenden Klebelementen (30) zum Fixieren einer
Informationsträgerhaltevorrichtung (1) an einer Trägerfläche (T), welche Informationsträgerhaltevorrichtung
(1) zumindest ein Basiselement (10) mit einem auf einer Vorderseite (12) des Basiselements
(10) angeordneten Randbereich (11) mit zumindest einem magnetisch wirksamen Element
(14) und ein die Vorderseite (12) des Basiselements (10) bedeckendes Deckelement (20)
mit einer Rückseite (23) mit einem Randbereich (21) mit zumindest einem mit dem magnetischen
Element (14) des Basiselements (10) zusammenwirkenden magnetisch wirksamen Element
(24) umfasst.