[0001] Die Erfindung betrifft ein System zur Realisierung einer in einer Längsrichtung langgestreckten
Leuchte gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 sowie eine mittels des Systems realisierte
Leuchte.
[0002] Gattungsgemäße Systeme werden zur Realisierung von langgestreckten Leuchten verwendet,
die gemeinhin auch als Lichtbänder bezeichnet werden. Solche gattungsgemäßen langgestreckten
Leuchten bzw. Lichtbänder bilden eine eigene Gattung an Leuchten, die in einem breiten
Anwendungsbereich, beispielsweise in Lagerhallen, Produktionshallen oder Supermärkten,
eingesetzt werden. Damit diese Leuchten in einem entsprechend breiten Anwendungsbereich
eingesetzt werden können, sind diese Leuchten modular aufgebaut. Außerdem sind die
Leuchten so konzipiert, dass sie am Einsatzort auf einfache Weise in beliebiger Länge
montiert werden können. Zu diesem Zweck wird die Grundstruktur solcher Leuchten durch
in einer Längsrichtung langgestreckte Tragschienen gebildet, die jeweils einen Querschnitt
senkrecht zur Längsrichtung aufweisen, der entlang einer Vertikalrichtung an einem
Ende offen und an dem gegenüberliegenden Ende zumindest abschnittsweise geschlossen
ist und der entlang einer Transversalrichtung durch zwei Seitenwände begrenzt ist.
Vertikalrichtung und Transversalrichtung stehen senkrecht aufeinander und jeweils
senkrecht auf der Längsrichtung. Die Tragschienen werden üblicherweise an einer Raumdecke
so befestigt, dass das offene Ende des Querschnitts der Tragschienen von der Decke
weg zum Raum zeigt, so dass in den Tragschienen Leuchtmittel vorgesehen werden können,
die durch das offene Ende des Querschnitts der Tragschienen Licht in den Raum abstrahlen.
Die Tragschienen weisen oftmals einen Querschnitt nach Art einer U-Form mit einem
U-Boden und U-Seitenwänden auf, wobei der Boden dem offenen Ende des Querschnitts
gegenüberliegt und die Befestigung der Tragschienen über den U-Boden erfolgt. Zur
Realisierung der langgestreckten Leuchten bzw. Lichtbänder werden die Tragschienen
in Längsrichtung nebeneinander angeordnet und über einen Verbinder miteinander verbunden,
so dass die Tragschienen durch den Verbinder in ihrer relativen Position zueinander
festgelegt sind. In jeder Tragschiene ist eine Stromleitschiene vorgesehen, die je
nach Ausführungsform auch mehrteilig ausgestaltet sein kann, wobei an den Längsenden
der Stromleitschiene Steckvorrichtungen vorgesehen sind und in den Stromleitschienen
Leitungsdrähte geführt sind. Eine Stromleitschiene ist somit geeignet, Leitungsdrähte.entlang
der Längsrichtung durch die ihr zugeordnete Tragschiene hindurch und zueinander und
zur Tragschiene isoliert zu führen. Über die Steckvorrichtungen können die Stromleitschienen
benachbarter Tragschienen miteinander auf einfache Weise durch Ineinanderstecken elektrisch
verbunden werden, und an den Leitungsdrähten können durch geeignete, im Stand der
Technik hinreichend bekannte Stromabgriffsmittel, Leuchtmittel versorgt werden. Zumeist
sind in den Leuchten die Tragschienen an dem offenen Ende ihres Querschnitts durch
eine Abdeckung verschlossen.
[0003] Zur Realisierung der beschriebenen gattungsgemäßen langgestreckten Leuchten wird
ein gattungsgemäßes System verwendet. Ein gattungsgemäßes System umfasst mehrere in
Längsrichtung langgestreckt ausgebildete Tragschienen, mehrere in Längsrichtung langgestreckt
ausgebildete Stromleitschienen, mehrere Steckvorrichtungen und zumindest einen Verbinder.
Zur Realisierung einer erläuterten gattungsgemäßen Leuchte werden die verschiedenen
Elemente des Systems in einer Betriebsposition zueinander angeordnet. Die Betriebsposition
beschreibt somit die relative Anordnung der Bauteile des Systems, die zur Realisierung
einer Leuchte erforderlich ist. In der Betriebsposition sind eine erste und eine zweite
Tragschiene in Längsrichtung nebeneinander angeordnet. Außerdem ist in der Betriebsposition
innerhalb des Querschnitts der ersten Tragschiene eine erste Stromleitschiene und
innerhalb des Querschnitts der zweiten Tragschiene eine zweite Stromleitschiene angeordnet.
Wie zu gattungsgemäßen Leuchten erläutert ist somit in der Betriebsposition jeweils
eine Stromleitschiene, die gegebenenfalls mehrteilig ausgebildet sein kann, von einer
Tragschiene aufgenommen. Außerdem ist in der Betriebsposition an den Tragschienen,
insbesondere innerhalb des Querschnitts beider Tragschienen, der Verbinder angeordnet,
wobei der Verbinder in der Betriebsposition die beiden Tragschienen miteinander verbindet.
Der Verbinder kann beispielsweise über Metallbänder realisiert sein, die innerhalb
des Querschnitts beider Tragschienen an den beiden benachbarten Tragschienen auf herkömmliche
Weise fixiert sind, beispielsweise über Rastverbindungen, Schraubverbindungen oder
Bajonettverbindungen. Auch kann der Verbinder beispielsweise als langgestrecktes Element
mit Exzenter-Klemmverbindungen an zwei voneinander beabstandeten Längsabschnitten
ausgebildet sein, über die ein Verklemmen des Verbinders mit den Tragschienen erfolgen
kann und eine entsprechende Fixierung der Tragschienen zueinander erfolgen kann. In
einer Ausführungsform ist der Verbinder als langgestrecktes Bauteil ausgebildet, das
einen Querschnitt nach Art einer U-Form aufweist, das in der Betriebsposition in von
den Tragschienen ausgebildeten Längsführungen angeordnet ist und mit den Tragschienen
verklemmt ist zum Fixieren der relativen Position der beiden Tragschienen zueinander.
In einer Ausführungsform ist der Verbinder ein von den Tragschienen vollständig separates
Bauteil, in einer Ausführungsform ist der Verbinder teilweise durch ein erstes, von
den Tragschienen separates Bauteil, teilweise durch zumindest eine der benachbarten
Tragschienen ausgebildetes zweites Bauteil ausgebildet, wobei dann diese Bauteile
zusammen die Funktion des Verbinders bereitstellen. Außerdem ist in der Betriebsposition
eine erste Steckvorrichtung mit der ersten Stromleitschiene und eine zweite, mit der
ersten korrespondierende Steckvorrichtung mit der zweiten Stromleitschiene verbunden,
und in der Betriebsposition sind die Steckvorrichtungen ineinandergesteckt, so dass
die Stromleitschienen der benachbarten Tragschienen durch die korrespondierenden Steckvorrichtungen
miteinander elektrisch verbunden sind. Beispielsweise kann eine der Steckvorrichtungen
als Stecker und die korrespondierende Steckvorrichtung als Buchse ausgebildet sein.
Allgemein sind besonders bevorzugt die Tragschienen aus einem Blech hergestellt, beispielsweise
mittels Stanz- und Biegeverfahrens. Allgemein bevorzugt ist der zumindest eine Verbinder
aus einem Blech hergestellt, bevorzugt mittels Stanz- und Biegeverfahrens. Allgemein
bevorzugt sind die Stromleitschienen und/oder Steckvorrichtungen aus Kunststoff hergestellt,
insbesondere mittels Spritzguss- oder Extrusionsverfahren, bevorzugt sind die Stromleitschienen
mittels Extrusionsverfahren und/oder die Steckvorrichtungen mittels Spritzguss hergestellt.
Dem Fachmann ist klar, dass zur Realisierung einer Leuchte mehrere, nahezu beliebig
viele Tragschienen mit zugeordneten Stromleitschienen und Steckvorrichtungen in Längsrichtung
nebeneinander angeordnet und über einen Verbinder mechanisch miteinander verbunden
bzw. über die korrespondierende Steckvorrichtungen elektrisch miteinander verbunden
werden können.
[0004] Als problematisch hat sich bei gattungsgemäßen Systemen die Realisierung der Steckverbindung
zwischen zwei miteinander korrespondierenden Steckvorrichtungen der Stromleitschienen
benachbarter Tragschienen herausgestellt. Die beiden korrespondierenden Steckvorrichtungen
werden üblicherweise ineinandergesteckt, indem sie entlang der Längsrichtung aufeinander
zubewegt werden. Bei dieser Relativbewegung sind die Stromleitschienen, an denen die
korrespondierenden Steckvorrichtungen angeordnet sind und die eine erhebliche Länge
in Längsrichtung aufweisen, insgesamt ebenfalls aufeinander zuzubewegen. Oftmals wird
zunächst die Stromleitschiene an der ihr zugeordneten Tragschiene befestigt, wonach
die Steckverbindung erzeugt wird, indem die gesamten Tragschienen in Längsrichtung
inklusive der Stromleitschienen und der daran angeordneten Steckvorrichtungen in Längsrichtung
aufeinander zubewegt werden. In jedem Fall ist für den Monteur das Zusammenführen
der Steckvorrichtungen schwierig und unhandlich durchzuführen. Da darüber hinaus die
Steckvorrichtungen üblicherweise eine hohe Anzahl an voneinander isolierten Kontakten
aufweisen, üblicherweise eine Anzahl von mindestens acht Steckkontakten, bevorzugt
von mindestens zehn, insbesondere elf Steckkontakten, müssen außerdem die korrespondierenden
Steckvorrichtungen bei dem Ineinanderstecken sehr präzise zueinander geführt werden,
damit die korrespondierenden Steckenden der korrespondierenden Steckvorrichtungen
ineinandergreifen können. Da die Handhabung langgestreckter Stromleitschienen ohne
zuvor erfolgte Befestigung an Tragschienen wegen der zu geringen Steifigkeit bei der
gegebenen Länge schwierig ist und da bei einer Fixierung der Stromleitschiene an der
Tragschiene und einem darauffolgenden Ineinanderstecken der korrespondierenden Steckvorrichtungen
die gesamten Einheiten umfassend Tragschiene, Stromleitschiene und Steckvorrichtung
präzise zueinander ausgerichtet werden müssen, ist für den Monteur bei gattungsgemäßen
Systemen die Realisierung einer elektrischen Verbindung benachbarter Stromleitschienen
durch das Ineinanderstecken der korrespondierenden Steckvorrichtungen stets schwierig.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein System zur Realisierung
einer in einer Längsrichtung langgestreckten Leuchte bereitzustellen, durch das die
oben beschriebenen Probleme, die bei gattungsgemäßen Systemen bei der Realisierung
einer Leuchte auftreten, zumindest teilweise behoben werden können.
[0006] Als eine Lösung der beschriebenen, der vorliegenden Erfindung zugrundeliegenden Aufgabe
schlägt die Erfindung ein System mit den Merkmalen von Anspruch 1 vor. Das System
umfasst mehrere in Längsrichtung langgestreckte Tragschienen, mehrere in Längsrichtung
langgestreckte Stromleitschienen, mehrere Steckvorrichtungen und zumindest einen Verbinder.
Die Tragschienen weisen jeweils einen Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung auf,
der entlang einer Vertikalrichtung und einem Ende offen ist und entlang einer Transversalrichtung
durch zwei Seitenwände begrenzt ist. In einer Betriebsposition sind eine erste und
eine zweite der Tragschienen in Längsrichtung nebeneinander angeordnet, ist innerhalb
des Querschnitts der ersten Tragschiene eine erste der Stromleitschienen und innerhalb
des Querschnitts der zweiten Tragschiene eine zweite der Stromleitschiene angeordnet,
ist der Verbinder an den Tragschienen angeordnet, verbindet der Verbinder die beiden
Tragschienen miteinander, ist eine erste der Steckvorrichtungen mit der ersten Stromleitschiene
und eine zweite, mit der ersten korrespondierende der Steckvorrichtungen mit der zweiten
Stromleitschiene verbunden und sind die Steckvorrichtungen ineinandergesteckt. Das
System kann weitere Merkmale aufweisen, die oben im Zusammenhang mit gattungsgemäßen
Systemen bzw. gattungsgemäßen Leuchten erläutert sind. Bevorzugt ist der Verbinder
in der Betriebsposition innerhalb des Querschnitts von erster und zweiter Tragschiene
angeordnet. Erfindungsgemäß weist die erste Steckvorrichtung einen Steckkörper auf,
wobei an zumindest einer den Steckkörper senkrecht zur Längsrichtung begrenzenden
Seite des Steckkörpers ein Haltevorsprung vorgesehen ist. Die Seite begrenzt den Steckkörper
in einer bestimmten Richtung, die senkrecht auf der Längsrichtung steht. Der Haltevorsprung
befindet sich somit bezogen auf den Abschnitt des Steckkörpers, der von der Seite
begrenzt ist, außerhalb des Steckkörpers, bezogen auf die bestimmte Richtung, entlang
der die Seite den Steckkörper begrenzt. Der Haltevorsprung weist eine Achse auf, über
die er mit dem Steckkörper verbunden ist. Die Achse verläuft bevorzugt entlang der
bestimmten Richtung, die insbesondere entlang der Transversalrichtung verläuft. Der
Haltevorsprung weist ferner zwei Haltebbereiche auf, die sich ausgehend von der Achse
entlang der Längsrichtung über mindestens 5 mm von der Achse weg erstrecken. Die Haltebereiche
befinden sich somit mit Bezug auf die Längsrichtung außerhalb der Achse. Bevorzugt
sind beide Haltebereiche ausschließlich über die Achse mit dem Steckkörper verbunden.
Der Verbinder weist eine Führung auf, wobei in der Betriebsposition die beiden Haltebereiche
des Haltevorsprungs in der Führung angeordnet sind. Alternativ die erste Tragschiene
die Führung auf, oder die Führung kann gemeinsam durch den Verbinder und die erste
Tragschiene gebildet sein. Die Führung ist bevorzugt langgestreckt ausgebildet, wobei
in dem Längserstreckungsbereich der Führung sowohl beide Haltebereiche als auch die
Achse angeordnet sind.
[0007] Das erfindungsgemäße System bringt dank der Ausgestaltung der ersten Steckvorrichtung
besondere Vorteile im Vergleich zu herkömmlichen Systemen mit sich. Durch das Vorsehen
eines Steckkörpers, der einen Haltevorsprung aufweist, der über eine Achse mit dem
Steckkörper wie erläutert verbunden ist und dessen Haltebereiche in der Führung des
Verbinders bzw. der ersten Tragschiene geführt sind, ist zum einen eine Fixierung
der ersten Steckvorrichtung relativ zum Verbinder gewährleistet, zum anderen jedoch
gleichzeitig eine flexible Ausrichtung des Steckkörpers relativ zum Verbinder unter
Aufrechterhaltung der Fixierung des Steckkörpers relativ zu dem Verbinder. Denn dank
der Anordnung der Haltebereiche entlang der Längsrichtung außerhalb der Achse kann
der Steckkörper um die Achse verschwenkt werden, während seine Haltebereiche in der
Führung geführt sind. Bei dem Ineinanderstecken von zwei korrespondierenden Steckvorrichtungen
zur Realisierung einer Leuchte mit Hilfe des erfindungsgemäßen Systems kann somit
zunächst die erste Steckvorrichtung mittels der Haltebereiche an dem Verbinder fixiert
werden, wonach anschließend die zweite Steckvorrichtung in Längsrichtung auf die erste
Steckvorrichtung aufgeschoben werden kann und der Verbinder dabei eine Haltefunktion
bezogen auf die erste Steckvorrichtung erfüllt. Dabei ist eine hochpräzise Ausrichtung
der zweiten Steckvorrichtung relativ zur ersten Steckvorrichtung nicht erforderlich,
da die erste Steckvorrichtung dank der Lagerung um die Achse bei dem Aufeinandertreffen
von erster und zweiter Steckvorrichtung relativ zum Verbinder verschwenken kann, wodurch
das Ineinanderstecken von erster und zweiter Steckvorrichtung erheblich vereinfacht
sein kann. Als besonders vorteilhaft hat sich herausgestellt, die Haltebereiche so
auszugestalten, dass sie zumindest längsabschnittsweise eine größere vertikale Erstreckung
als die Achse aufweisen. Hierdurch kann ein Verkippen des Steckkörpers relativ zum
Verbinder während der Anordnung der Haltebereiche in der Führung besonders umfassend
ermöglicht sein. Als besonders vorteilhaft hat sich herausgestellt, die Haltebereiche
so auszugestalten, dass sie jeweils über weniger als ein Drittel ihrer Erstreckungslänge
in Längsrichtung ihre maximale vertikale Erstreckungslänge aufweisen und/oder über
weniger als ein Drittel ihrer Erstreckungslänge in Längsrichtung hinweg eine vertikale
Erstreckungslänge aufweisen, die mindestens 2 mm größer als die vertikale Erstreckungslänge
der Achse ist. Dadurch ergibt sich eine möglichst kleine Anlagefläche der Haltebereiche
entlang der Vertikalrichtung an der Führung bzw. ein ausreichender vertikaler Spielraum,
wodurch ein Verkippen des Steckkörpers relativ zu dem Verbinder noch weiter vereinfacht
sein kann. Ferner hat sich als besonders vorteilhaft herausgestellt, die vertikale
Erstreckungslänge der Haltebereiche jeweils geringfügig kleiner als die vertikale
Erstreckungslänge der Führung auszugestalten, so dass ein vertikales Spiel zwischen
Führung und Haltebereichen besteht. Beispielsweise kann die vertikale Erstreckungslänge
der Haltebereiche zwischen 0,5 mm und 2 mm weniger betragen als die vertikale Erstreckungslänge
der Führung. Durch das Spiel kann eine Variabilität der Ausrichtung des Steckkörpers
relativ zum Verbinder noch weiter verbessert sein. In einer Ausführungsform ist jedoch
aus Fertigkeitsgründen kein solches vertikales Spiel vorgesehen, so dass die Haltebereiche
in der Betriebsposition vertikal an der Führung anliegen. Dem erfindungsgemäßen System
liegt dabei stets der erfindungsgemäße Gedanke zugrunde, dass der Haltevorsprung eine
Achse aufweist, innerhalb deren Erstreckung die Verbindung zwischen Haltevorsprung
und Steckkörper realisiert ist, wobei die Haltebereiche sich von der Achse ausgehend
in Längsrichtung weg erstrecken, wodurch die Flexibilität der Ausrichtung des Steckkörpers
relativ zum Verbinder gewährleistet ist, während die Steckvorrichtung über ihren Haltevorsprung
relativ zum Verbinder fixiert ist. Als besonders vorteilhaft hat sich darüber hinaus
das Vorsehen von Einlaufschrägen an dem von der ersten Stromleitschiene weggewandten
Ende der ersten Steckvorrichtung herausgestellt. Dieses Ende ist als Steckende ausgebildet,
das mit dem korrespondierenden Steckende der zweiten Steckvorrichtung zusammengeführt
wird zum Herstellen einer elektrischen Verbindung zwischen den Steckkontakten der
beiden Steckvorrichtungen. Die Einlaufschrägen sind Anschrägungen am genannten Ende
der ersten Steckvorrichtung, die die zweite Steckvorrichtung bei einem Auftreffen
der zweiten Steckvorrichtung auf das genannte Ende der ersten Steckvorrichtung zur
Position hinleiten, in der die Kontakte von erster und zweiter Steckvorrichtung ineinandergreifen
können. Die Einlaufschrägen in Kombination mit der Verdrehbarkeit des Steckkörpers
relativ zum Verbinder vereinfacht in besonders hohem Maße das Ineinanderstecken von
erster und zweiter Steckvorrichtung bei der Realisierung einer Leuchte mittels des
erfindungsgemäßen Systems. Besonders bevorzugt sind die Einlaufschrägen in dem Erstreckungsbereich
des Steckkörpers vorgesehen. Besonders bevorzugt sind Einlaufschrägen sowohl an dem
genannten Ende der ersten Steckvorrichtung als auch an dem der zweiten Stromleitschiene
weggewandten Längsende der zweiten Steckvorrichtung vorgesehen. Besonders bevorzugt
sind die Haltebereiche über die Achse in Transversalrichtung von dem Steckkörper beabstandet.
Besonders bevorzugt verläuft die Achsenrichtung parallel zur Transversalrichtung.
[0008] In einer Ausführungsform weisen die Haltebereiche jeweils zwei entlang der Längsrichtung
verlaufende und entlang der Vertikalrichtung durch einen Freiraum voneinander beabstandete
Haltestege auf, die an einem ihrer Längsenden mit der Achse verbunden sind und an
ihrem gegenüberliegenden Längsende über einen vertikal verlaufenden Steg miteinander
verbunden sind. Die Erfinder haben erkannt, dass eine entsprechende Realisierung der
Haltebereiche gewährleistet, dass die Haltebereiche zum einen eine hinreichende Stabilität
zum Fixieren der ersten Steckvorrichtung relativ zum Verbinder aufweisen, dass zum
anderen jedoch gleichzeitig eine zumindest längsabschnittsweise Komprimierung der
Haltebereiche entlang der Vertikalrichtung ermöglicht ist, wodurch eine noch flexiblere
Ausrichtung des Steckkörpers relativ zum Verbinder und somit ein noch einfacheres
Ineinanderstecken von erster und zweiter Steckvorrichtung zur Realisierung einer Leuchte
ermöglicht sein kann.
[0009] In einer Ausführungsform ist an jedem der Haltestege jeweils ein Vorsprung vorgesehen,
der sich vertikal von dem jeweiligen Haltesteg weg erstreckt. Besonders bevorzugt
ist der Vorsprung an der Seite des Haltestegs angeordnet, die vertikal von der Seite
des Haltestegs abgewandt ist, an der der vertikal benachbarte Haltesteg angeordnet
ist. Besonders bevorzugt nimmt jeder der Vorsprünge jeweils weniger als ein Drittel
der Längserstreckung des Haltebereichs ein, bevorzugt weniger als ein Fünftel der
Längserstreckung des Haltebereichs, in dem er angeordnet ist. Entsprechend gewährleisten
die Vorsprünge, dass die Haltebereiche in einem kleinen Längsabschnittsbereich eine
größere vertikale Erstreckung aufweisen als in den anliegenden Längsabschnittsbereichen.
Hierdurch kann besonders bevorzugt gewährleistet sein, dass die Haltebereiche in einem
Längsabschnittsbereich eine größere vertikale Erstreckung aufweisen als die Achse.
Besonders bevorzugt sind die in einem der Haltebereiche vorgesehenen Vorsprünge vertikal
übereinander angeordnet, so dass an den beiden vertikal voneinander beabstandeten
Haltestegen jeweils ein Vorsprung angeordnet ist, wobei die beiden Vorsprünge, die
an den beiden vertikal übereinander angeordneten Haltestegen angeordnet sind und die
sich in demselben Haltebereich befinden, vertikal übereinander angeordnet sind. Besonders
bevorzugt sind die Vorsprünge im mittleren Drittel der Längserstreckung des jeweiligen
Haltebereichs angeordnet. Die Vorsprünge und ihre wie erläutert besonders bevorzugte
Anordnung gewährleisten in zunehmendem Maße eine Vereinfachung der beliebigen Ausrichtung
des Steckkörpers relativ zum Verbinder, während die erste Steckvorrichtung über ihre
Haltebereiche relativ zum Verbinder fixiert ist. In einer Ausführungsform ist die
erste Steckvorrichtung über eine Führungseinrichtung entlang der Transversalrichtung
relativ zum Verbinder geführt. Die Führungseinrichtung kann beispielsweise über eine
an dem Verbinder vorgesehene Nut und eine an der ersten Steckvorrichtung vorgesehene
Feder oder eine an dem Verbinder vorgesehene Feder und eine an der ersten Steckvorrichtung
vorgesehene Nut realisiert sein. Besonders bevorzugt ist durch die Führungseinrichtung
die erste Steckvorrichtung relativ zum Verbinder entlang der Transversalrichtung mit
einem Spiel zwischen 0,5 mm und 2 mm geführt, insbesondere zwischen 0,5 mm und 1 mm.
Dies kann beispielsweise durch entsprechende Ausgestaltung von Nut und Feder realisiert
sein. Nut und Feder können dabei beispielsweise in Längsrichtung langgestreckt ausgebildet
sein. In einer Ausführungsform kann die Führungseinrichtung einen Führungsabschnitt
umfassen, der an der ersten Steckvorrichtung angeordnet ist und einen korrespondierenden
Führungsabschnitt, der an dem Verbinder vorgesehen ist, hintergreift zum Festlegen
der relativen Position der ersten Steckvorrichtung relativ zum Verbinder mit Bezug
auf die Transversalrichtung. In einer Ausführungsform ist an zumindest einem der Haltestege,
bevorzugt an einer Mehrzahl der Haltestege, bevorzugt an sämtlichen Haltestegen, ein
Führungsabschnitt vorgesehen, der sich vertikal über die an dem Haltesteg vorgesehenen
Vorsprünge hinaus erstreckt und der in Transversalrichtung versetzt zu den Vorsprüngen
des Haltestegs angeordnet ist. Der Führungsabschnitt kann beispielsweise einen Abschnitt
des Verbinders hintergreifen, indem er entlang der Vertikalrichtung und entlang der
Längsrichtung parallel zu dem Abschnitt des Verbinders verläuft.
[0010] In einer Ausführungsform ist an beiden in der Transversalrichtung gegenüberliegenden
Seiten des Steckkörpers jeweils ein Haltevorsprung vorgesehen, wobei jeder der Haltevorsprünge
jeweils eine Achse aufweist, über die er mit dem Steckkörper verbunden ist, und jeder
der Haltervorsprünge jeweils zwei Haltebereiche aufweist, die sich ausgehend von der
jeweiligen Achse entlang der Längsrichtung über mindestens 5 mm von der jeweiligen
Achse weg erstrecken. Die Achsen der beiden Haltevorsprünge fluchten bevorzugt mit
Bezug auf die Transversalrichtung. Hierdurch kann eine Verkippbarkeit des Steckkörpers
relativ zum Verbinder um beide Achsen besonders begünstigt sein. In der beschriebenen
Ausführungsform weist der Verbinder bevorzugt zwei sich in der Transversalrichtung
gegenüberliegende Führungen auf, wobei in der Betriebsposition der Steckkörper zwischen
den beiden Führungen und in jeder der Führungen jeweils die beiden Haltebereiche von
jeweils einem der Haltevorsprünge angeordnet sind. Der Steckkörper erstreckt sich
somit zumindest mit einem Transversalabschnitt zwischen den beiden Führungen. Besonders
bevorzugt erstreckt sich der Steckkörper mit seiner gesamten Transversalerstreckung
zwischen den beiden Führungen. Durch das Vorsehen der beiden Führungen und der beiden
Haltevorsprünge kann eine besonders zuverlässige Fixierung der ersten Steckvorrichtung
relativ zum Verbinder gewährleistet sein. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform,
in der wie erläutert zwei Haltevorsprünge vorgesehen sind, weisen zwei sich in der
Transversalrichtung gegenüberliegende Haltestege jeweils einen wie oben erläuterten
Führungsabschnitt auf. Beispielsweise kann dieser Führungsabschnitt an einem die Führung
des Verbinders bzw. der Tragschiene begrenzenden Abschnitts des Verbinders bzw. der
Tragschiene entlang verlaufen. Hierdurch kann eine besonders zuverlässige Fixierung
des Steckkörpers relativ zum Verbinder bzw. der Tragschiene mit Bezug auf die Transversalrichtung
realisiert sein, wobei durch die Vorgabe des Abstands der Führungsabschnitte der sich
in Transversalrichtung gegenüberliegende Haltestege und des Abstand der beiden Führungen
bezogen auf die Transversalrichtung das Spiel entlang der Transversalrichtung zwischen
Verbinder und Steckkörper unter Aufrechterhaltung der genannten Fixierung mit Bezug
auf die Transversalrichtung festgelegt sein. Besonders bevorzugt ist an einem vertikalen
Ende des Steckkörpers in Transversalrichtung zwischen den beiden Haltevorsprüngen
ein weiterer Führungsabschnitt vorgesehen, der in der Betriebsposition in einer in
dem Verbinder vorgesehenen Längsnut angeordnet und seitlich geführt ist.
[0011] In einer Ausführungsform sind die Haltebereiche, insbesondere die Haltestege, jeweils
an einem axialen Endbereich der Achse des Haltevorsprungs angeordnet. Hierdurch kann
die Verkippbarkeit des Steckkörpers relativ zum Verbinder so weit wie möglich vereinfacht
sein, da durch die Anordnung der Haltebereiche in den axialen Endbereichen der Achse
eine möglichst große Erstreckungslänge der Achse zwischen Steckkörper und Haltebereichen
ermöglicht ist, so dass eine Deformation der Achse relativ zum Steckkörper begünstigt
ist. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass der Begriff "Achse" in der vorliegenden
Anmeldung nicht im Sinne einer Achse verstanden werden darf, um die die Haltebereiche
frei rotierbar sind. Vielmehr bezeichnet die Achse den Abschnitt des Haltevorsprungs,
über den er mit dem Steckkörper verbunden ist. Eine Verkippung des Steckkörpers relativ
zum Verbinder kann beispielsweise über eine Torsion des Haltevorsprungs im Bereich
seiner Achse ermöglicht sein und/oder über eine Verdrehbarkeit bzw. Verbiegbarkeit
der Haltebereiche, insbesondere der Haltestege, um eine Gerade entlang der Transversalrichtung
relativ zur Achse. Dadurch, dass die Haltebereiche jeweils an einem axialen Ende der
Achse des Haltevorsprungs angeordnet sind, kann bevorzugt ermöglicht sein, dass die
Haltebereiche entlang der Transversalrichtung über die Achse um mindestens 2 mm, bevorzugt
um mindestens 3 mm von dem Steckkörper beabstandet sind. Besonders bevorzugt ist die
Achse zumindest in ihrem axialen Endbereich, in dem die Haltebereiche angeordnet sind,
nach Art eines Hohlzylinders, insbesondere mit rechteckigem Querschnitt ausgebildet.
Es hat sich herausgestellt, dass hierdurch die beschriebene Funktion der Achse, nämlich
die Verbindung der Haltebereiche mit dem Steckkörper unter Gewährleistung einer Verkippbarkeit
des Steckkörpers relativ zu den Haltebereichen, besonders vorteilhaft gewährleistet
ist.
[0012] In einer Ausführungsform ist an der Achse des Haltevorsprungs, bevorzugt in einem
vertikalen Endbereich der Achse des Haltevorsprungs, eine Rastnase angeordnet, der
eine in dem Verbinder vorgesehene Ausnehmung zugeordnet ist, wobei in der Betriebsposition
die Rastnase in die Ausnehmung eingerastet ist zum Festlegen der Position der ersten
Steckvorrichtung relativ zum Verbinder entlang der Längsrichtung. Besonders bevorzugt
weist die erste Steckvorrichtung wie erläutert mehrere Haltevorsprünge auf, wobei
zumindest an der Achse von einem der Haltevorsprünge, insbesondere an den Achsen mehrerer
Haltevorsprünge, eine Rastnase angeordnet ist, der eine entsprechende Ausnehmung zugeordnet
ist und die in der Betriebsposition in die entsprechende Ausnehmung eingerastet ist.
[0013] In einer Ausführungsform ist die Führung des Verbinders bzw. der Tragschiene als
zu einem Längsende des Verbinders bzw. der Tragschiene offene, in Längsrichtung langgestreckte
Aussparung ausgebildet, in die die Haltebereiche des Haltevorsprungs der ersten Steckvorrichtung,
insbesondere die Haltebereiche sämtlicher Haltevorsprünge der ersten Steckvorrichtung,
entlang der Längsrichtung zum Erreichen der Betriebsposition einschiebbar sind, bevorzugt
ausgehend von dem Längsende des Verbinders aus. Dies kann die Montage einer erfindungsgemäßen
Leuchte mittels eines erfindungsgemäßen Systems besonders vereinfachen, da die erste
Steckvorrichtung auf einfache Weise durch Einstecken entlang der Längsrichtung in
den Verbinder mit dem Verbinder verbunden werden kann. Besonders bevorzugt weisen
die Tragschienen jeweils eine Längsführung auf, in die der Verbinder von einem Längsende
der jeweiligen Tragschiene aus entlang der Längsrichtung einschiebbar ist. Hierdurch
kann die Montage einer erfindungsgemäßen Leuchte mittels des erfindungsgemäßen Systems
besonders vereinfacht sein. Besonders bevorzugt kann der Verbinder in die erste Tragschiene
ausgehend von einem Längsende der ersten Tragschiene aus einschiebbar sein, wonach
anschließend die erste Steckvorrichtung in den Verbinder einschiebbar sein kann, wonach
anschließend die beiden Tragschienen mittels des Verbinders miteinander verbunden
werden können, während sie in Längsrichtung aufeinander zugeschoben werden und dabei
der Verbinder in Längsrichtung ausgehend von dem der ersten Tragschiene zugewandten
Längsende der zweiten Tragschiene aus in die zweite Tragschiene eingeschoben wird,
wobei während des Einschiebens des Verbinders in die zweite Tragschiene die zweite
Steckvorrichtung in die erste Steckvorrichtung einsteckbar ist. Hierdurch kann die
Montage der erfindungsgemäßen Leuchten mittels des erfindungsgemäßen Systems besonders
vereinfacht sein.
[0014] In einer Ausführungsform weisen die Tragschienen jeweils einen Querschnitt senkrecht
zur Längsrichtung nach Art einer U-Form mit einem U-Boden und zwei U-Seitenwänden
auf, die von dem U-Boden weg entlang der Vertikalrichtung verlaufen und die entlang
der Transversalrichtung durch den U-Boden verbunden sind. Besonders bevorzugt weist
der Verbinder einen Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung nach Art einer U-Form
mit vertikal verlaufenden Verbinder-Seitenwänden und transversal verlaufendem Verbinder-Boden
auf, wobei insbesondere in den beiden vertikal verlaufenden Verbinder-Seitenwänden
und/oder in den beiden vertikal verlaufenden Tragschienen-Seitenwänden jeweils eine
Führung vorgesehen ist. Durch die Ausgestaltung von Tragschiene und/oder Verbinder
mit einem Querschnitt nach Art einer U-Form lassen sich Tragschiene und/oder Verbinder
besonders einfach und kostengünstig mit einer hinreichenden Stabilität herstellen.
Durch die Ausgestaltung von sowohl Tragschienen als auch Verbinder mit einem Querschnitt
nach Art einer U-Form kann das Ineinanderschieben entlang der Längsrichtung des Verbinders
in die Tragschienen unter hinreichender Fixierung der Tragschienen zueinander besonders
begünstigt sein. Durch die Ausbildung von zwei Führungen in den beiden Verbinder-Seitenwänden
und das Vorsehen von jeweils einem Haltevorsprung an den beiden in der Transversalrichtung
gegenüberliegenden Seiten des Steckkörpers, wobei die Haltebereiche der beiden Haltevorsprünge
in der Betriebsposition jeweils in einer der beiden Führungen angeordnet sind, kann
auf sehr einfache Weise eine sehr zuverlässige Fixierung der ersten Steckvorrichtung
relativ zum Verbinder ermöglicht sein.
[0015] Die Erfindung betrifft ferner eine Steckvorrichtung zur Realisierung eines erfindungsgemäßen
Systems. Die Steckvorrichtung weist einen Steckkörper auf, wobei an zumindest einer
den Steckkörper senkrecht zur Längsrichtung begrenzenden Seite des Steckkörpers ein
Haltevorsprung vorgesehen ist, der eine Achse aufweist, über die er mit dem Steckkörper
verbunden ist, und der zwei Haltebereiche aufweist, die sich ausgehend von der Achse
entlang der Längsrichtung über mindestens 5 mm von der Achse weg erstrecken. Die Steckvorrichtung
ist zum Einführen der beiden Haltebereiche des Haltevorsprungs in einer an einem Verbinder
vorgesehenen Führung ausgebildet. Besonders bevorzugt weist die Steckvorrichtung an
beiden in der Transversalrichtung gegenüberliegenden Seiten des Steckkörpers jeweils
einen Haltevorsprung auf, wobei jeder der Haltevorsprünge jeweils eine Achse aufweist,
über die er mit dem Steckkörper verbunden ist, und jeweils zwei Haltebereiche aufweist,
die sich ausgehend von der jeweiligen Achse entlang der Längsrichtung über mindestens
5 mm von der Achse weg erstrecken. Bevorzugt ist die Steckvorrichtung zum Einführen
ihres Steckkörpers zwischen zwei an einem Verbinder vorgesehenen, in der Transversalrichtung
sich gegenüberliegenden Führungen unter Einführung der beiden Haltebereiche eines
jeden ihrer beiden Haltevorsprünge in jeweils eine der Führungen ausgebildet.
[0016] Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Herstellung einer in einer Längsrichtung
langgestreckten Leuchte, die mehrere in einer Längsrichtung langgestreckt ausgebildete
Tragschienen und zumindest einen Verbinder aufweist, über den zwei in Längsrichtung
benachbarte Tragschienen miteinander verbunden sind. Erfindungsgemäß werden in einem
ersten Verfahrensschritt der Verbinder in eine erste der Tragschienen eingeführt und
Stromleitschienen innerhalb des Querschnitts der Tragschienen fixiert und an ihren
axialen Enden mit elektrischen Steckvorrichtungen verbunden. Eine erste Steckvorrichtung,
die in dem ersten Verfahrensschritt mit der Stromleitschiene der ersten Tragschiene
verbunden wird, weist einen Steckkörper auf, wobei an zumindest einer den Steckkörper
senkrecht zur Längsrichtung begrenzenden Seite des Steckkörpers ein Haltevorsprung
vorgesehen ist, der eine Achse aufweist, über die er mit dem Steckkörper verbunden
ist, und der zwei Haltebereiche aufweist, die sich ausgehend von der Achse entlang
der Längsrichtung über mindestens 5 mm von der Achse weg erstrecken. In dem ersten
Verfahrensschritt werden die beiden Haltebereiche des Haltevorsprungs in eine an dem
Verbinder oder an der ersten Tragschiene vorgesehene Führung eingeführt, vorzugsweise
entlang der Längsrichtung in die Führung eingeschoben. In einem zweiten Verfahrensschritt
wird der Verbinder mit seinem von der ersten Tragschiene abgewandten Längsende in
eine zweite Tragschiene eingeführt, wobei die erste Steckvorrichtung in dem zweiten
Verfahrensschritt entlang der Längsrichtung auf eine mit der ersten Steckvorrichtung
korrespondierende zweite Steckvorrichtung aufgeschoben wird, die mit der Stromleitschiene
der zweiten Tragschiene verbunden ist, wobei während des Aufschiebens der ersten und
zweiten Steckvorrichtung aufeinander eine Bewegung der Haltebereiche relativ zur Achse
der ersten Steckvorrichtung und insbesondere relativ zu dem Verbinder erfolgt. Vorteile
des erfindungsgemäßen Verfahrens und Merkmale und Vorteile weiterer Ausführungsformen
des erfindungsgemäßen Verfahrens sind dem Fachmann aus den obigen Erläuterungen betreffend
das erfindungsgemäße System ersichtlich. Die Erfindung betrifft ferner eine Leuchte,
die mittels des erfindungsgemäßen Systems hergestellt ist und in der sich die Bauteile
des erfindungsgemäßen Systems in der erläuterten Betriebsposition befinden. Die Leuchte
weist ferner Leuchtmittel auf, die innerhalb der Querschnitte der Tragschienen angeordnet
sind und die mit Leitungsdrähten, die in der Stromleitschiene der jeweiligen Tragschiene
geführt sind, in elektrischem Kontakt stehen.
[0017] Allgemein besonders bevorzugt sind sämtliche Tragschienen des erfindungsgemäßen Systems
jeweils identisch ausgebildet. Allgemein bevorzugt sind sämtliche Verbinder des erfindungsgemäßen
Systems jeweils identisch ausgebildet. Allgemein besonders bevorzugt sind zumindest
an einer Mehrzahl der Stromleitschienen, die jeweils einer Tragschiene zugeordnet
sind, in der Betriebsposition an einem Längsende einer Steckvorrichtung angeordnet,
die wie die oben erläuterte erste Steckvorrichtung ausgebildet ist, und an dem gegenüberliegenden
Längsende einer Steckvorrichtung angeordnet, die wie die oben erläuterte zweite Steckvorrichtung
ausgebildet ist. Allgemein besonders bevorzugt sind sämtliche Stromleitschienen jeweils
identisch ausgebildet. Allgemein besonders bevorzugt sind sowohl Tragschienen als
auch Verbinder aus einem Blech mittels Schneid- und Umformverfahrens hergestellt.
[0018] Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf drei Figuren anhand eines Ausführungsbeispiels
näher erläutert.
[0019] Es zeigen:
- Figur 1:
- in einer schematischen Prinzipdarstellung die erste Steckvorrichtung einer Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Systems;
- Figur 2:
- in einer schematischen Prinzipdarstellung den Verbinder einer Ausführungsform eines
erfindungsgemäßen Systems;
- Figur 3:
- in drei verschiedenen Prinzipdarstellungen verschiedene Ansichten von jeweils einem
Ausschnitt einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Systems.
[0020] In Figur 1 ist die erste Steckvorrichtung 1 einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Systems schematisch dargestellt. Aus Figur 1 ist zu erkennen, dass die Steckvorrichtung
1 einen Steckkörper 100 aufweist, an dessen beiden in der Transversalrichtung Y gegenüberliegenden
Seiten jeweils ein Haltevorsprung vorgesehen ist. Jeder der Haltevorsprünge weist
eine Achse 10 auf, über die er mit dem Steckkörper 100 verbunden ist, und zwei Haltebereiche,
die sich ausgehend von der Achse 10 entlang der Längsrichtung X über mindestens 5
mm von der Achse 10 weg erstrecken. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel weisen die
Haltebereiche jeweils zwei entlang der Längsrichtung X verlaufende und entlang der
Vertikalrichtung durch einen Freiraum 110 beabstandete Haltestege 11 auf, die an einem
ihrer Längsenden mit der Achse 10 verbunden sind und an ihrem gegenüberliegenden Längsende
über einen vertikal verlaufenden Steg 111 miteinander verbunden sind. An jedem Haltesteg
11 ist jeweils ein Vorsprung 12 und jeweils ein Führungsabschnitt 13 vorgesehen. Die
Haltestege 11 sind jeweils an einem axialen Endbereich der Achse 10 angeordnet.
[0021] Die Achse 10 ist nach Art eines Hohlzylinders mit quadratischem Querschnitt ausgebildet.
An der Achse 10 ist ferner eine Rastnase 14 angeordnet, die dank ihres Hebelarms relativ
zur Achse vertikal beweglich ist. An dem Steckkörper 100 ist ein weiterer Führungsabschnitt
15 vorgesehen, über den die erste Steckvorrichtung 1 relativ zu einem Verbinder mit
Bezug auf die Transversalrichtung Y geführt sein kann.
[0022] In Figur 2 ist in einer Prinzipdarstellung der Verbinder 2 der Ausführungsform eines
erfindungsgemäßen Systems dargestellt, zu dem auch die erste Steckvorrichtung 1 gemäß
Figur 1 gehört. Der Verbinder 2 weist einen Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung
X nach Art einer U-Form auf. Entsprechend weist der Verbinder 2 entlang der Vertikalrichtung
Z verlaufende Verbinder-Seitenwände 21 und einen Verbinder-Boden 20 auf, der die Verbinder-Seitenwände
21 in der Transversalrichtung Y miteinander verbindet. An seinem den Verbinder-Boden
20 vertikal gegenüberliegenden Ende ist der Verbinder 2 offen. Wie aus Figur 2 zu
erkennen, weist der Verbinder 2 eine Längsnut 23 auf, die zur Aufnahme des in Figur
1 gezeigten weiteren Führungsabschnitts 15 ausgebildet ist, sowie Führungen 22, die
zur Aufnahme der Haltebereiche und der Achse 10 der Haltevorsprünge ausgebildet ist,
sowie Ausnehmungen 24, die zur Aufnahme der Rastnasen 14 ausgebildet sind, die an
jedem Haltevorsprung vorgesehen sind.
[0023] In Figur 3 umfassend die Figuren 3a, 3b und 3c sind verschiedene Ansichten von Ausschnitten
des erfindungsgemäßen Systems in Prinzipdarstellungen schematisch dargestellt, zu
dem die Steckvorrichtung 1 gemäß Figur 1 und der Verbinder 2 gemäß Figur 2 gehören.
In Figur 3a und Figur 3b sind sämtliche gezeigten Komponenten des erfindungsgemäßen
Systems in der Betriebsposition des Systems dargestellt. In Figur 3c ist erläuterungshalber
eine zweite Steckvorrichtung 4 des erfindungsgemäßen Systems nicht in der Betriebsposition
des Systems dargestellt, damit die korrespondierende Ausgestaltung von erster Steckvorrichtung
1 und zweiter Steckvorrichtung 4 besser erkennbar ist. Nachfolgend wird erläuterungshalber
auf sämtliche Figuren 3a, 3b und 3c gemeinsam eingegangen. Aus diesen Figuren ist
ersichtlich, dass in der Betriebsposition die Haltebereiche und somit die Haltestege
11, die Achse 10 und die vertikalen Stege 111 eines jeden Haltevorsprungs jeweils
in einer Führung 22 des Verbinders 2 angeordnet sind. Außerdem ist ersichtlich, dass
die Führungen 22 in den Verbinder-Seitenwänden 21 vorgesehen sind und als zu einem
Längsende des Verbinders 2 offene, in Längsrichtung langgestreckte Aussparungen ausgebildet
sind, in die zum Realisieren der Betriebsposition die Haltebereiche des Haltevorsprungs
der ersten Steckvorrichtung 1 entlang der Längsrichtung X eingeschoben werden können.
Bei diesem Einschieben greift gleichzeitig der weitere Führungsabschnitt 15 in die
Längsnut 23 des Verbinders 2 ein, und die Führungsabschnitte 13, die an den Haltestegen
11 vorgesehen sind, werden so relativ zu Abschnitten des Verbinders 2 positioniert,
die die Führungen 22 des Verbinders 2 begrenzen, dass sie diese hintergreifen, so
dass die Führungsabschnitte 13 gemeinsam mit dem weiteren Führungsabschnitt 15 eine
Fixierung der ersten Steckvorrichtung 1 relativ zum Verbinder 2 in der Betriebsposition
mit einem gewissen Spiel entlang der Transversalrichtung Y gewährleisten. Ferner ist
ersichtlich, dass die an den Haltestegen 11 vorgesehenen Vorsprünge 12 einen Anschlag
der Haltebereiche an der Führung 22 des Verbinders 2 gewährleisten und dass die Führungsabschnitte
13 in der Transversalrichtung Y zu den Vorsprüngen 12 versetzt sind und sich entlang
der Vertikalrichtung Z über die Vorsprünge 12 hinaus erstrecken. Außerdem ist ersichtlich,
dass die Haltebereiche dank ihrer Ausgestaltung über die Haltestege und den an den
Haltestegen 11 vorgesehenen Vorsprünge 12 eine nicht unerhebliche Verkippbarkeit des
Steckkörpers 100 relativ zum Verbinder 2 ermöglichen, wenn sich das System in der
Betriebsposition befindet und somit die Haltebereiche in den Führungen 22 des Verbinders
2 geführt sind zum Fixieren der ersten Steckvorrichtung 1 relativ zum Verbinder 2.
[0024] Aus Figur 3 ist ferner ersichtlich, dass in der Betriebsposition der Verbinder 2
längsabschnittsweise in die erste Tragschiene 3 eingeschoben ist. Die zweite Tragschiene
ist in Figur 3 nicht gezeigt, die zweite Steckvorrichtung 4 nur erläuterungshalber.
Sowohl die erste Tragschiene 3 als auch der Verbinder 2 weisen jeweils einen Querschnitt
senkrecht zur Längsrichtung X nach Art einer U-Form auf. Dabei bildet die erste Tragschiene
3 eine Längsführung aus, in die der Verbinder 2, wie insbesondere aus Figur 3a ersichtlich,
einschiebbar ist zum Fixieren des Verbinders relativ zur ersten Tragschiene 3. Die
Fixierung des Verbinders 2 relativ zur zweiten Tragschiene erfolgt analog, indem der
Verbinder 2, nachdem er in die erste Tragschiene 3 eingeschoben wurde, anschließend
mit seinem von der ersten Tragschiene 3 abgewandten Längsende in die zweite Tragschiene
eingeschoben wird. Das erfindungsgemäße System ermöglicht dank der besonderen Ausgestaltung
der ersten Steckvorrichtung ein zuverlässiges und unkompliziertes Ineinanderstecken
von erster Steckvorrichtung 1 und zweiter Steckvorrichtung 4, indem diese in Längsrichtung
X aufeinander zubewegt und dabei ineinandergesteckt werden. Bei der beschriebenen
Ausführungsform sind hierzu darüber hinaus Einlaufschrägen 16 an der ersten Steckvorrichtung
1 ausgebildet und Einlaufschrägen 46 an der zweiten Steckvorrichtung 4. Dank der Einlaufschrägen
16, 46 und dank der Verkippbarkeit der ersten Steckvorrichtung 1 relativ zum Verbinder
2 finden die Steckenden von erster und zweiter Steckvorrichtung 1, 4 mühelos ineinander,
wenn die erste Tragschiene 3 mit eingestecktem Verbinder 2 und darin fixierter erster
Steckvorrichtung 1 in Längsrichtung X auf eine zweite Tragschiene aufgeschoben wird,
an der die zweite Steckvorrichtung 4 fixiert ist.
Bezugszeichenliste
[0025]
- 1
- erste Steckvorrichtung
- 2
- Verbinder
- 3
- erste Tragschiene
- 4
- zweite Steckvorrichtung
- 10
- Achse
- 11
- Haltesteg
- 12
- Vorsprung
- 13
- Führungsabschnitt
- 14
- Rastnase
- 15
- Führungsabschnitt
- 16
- Einlaufschräge
- 20
- Verbinder-Boden
- 21
- Verbinder-Seitenwand
- 22
- Führung
- 23
- Längsnut
- 24
- Ausnehmung
- 46
- Einlaufschräge
- 100
- Steckkörper
- 110
- Freiraum
- 111
- Steg
- X
- Längsrichtung
- Y
- Transversalrichtung
- Z
- Vertikalrichtung
1. System zur Realisierung einer in einer Längsrichtung (X) langgestreckten Leuchte,
das System umfassend mehrere in einer Längsrichtung (X) langgestreckt ausgebildete
Tragschienen (3), mehrere in Längsrichtung (X) langgestreckt ausgebildete Stromleitschienen,
mehrere Steckvorrichtungen (1, 4) und zumindest einen Verbinder (2), wobei die Tragschienen
(3) jeweils einen Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung (X) aufweisen, der entlang
einer Vertikalrichtung (Z) an einem Ende offen ist und entlang einer Transversalrichtung
(Y) durch zwei Seitenwände begrenzt ist, wobei in einer Betriebsposition eine erste
und eine zweite Tragschiene (3) in Längsrichtung (X) nebeneinander angeordnet sind
und innerhalb des Querschnitts der ersten Tragschiene (3) eine erste Stromleitschiene
und innerhalb des Querschnitts der zweiten Tragschiene eine zweite Stromleitschiene
angeordnet ist und der Verbinder (2) an den Tragschienen (3) angeordnet ist und die
beiden Tragschienen (3) miteinander verbindet und eine erste Steckvorrichtung (1)
mit der ersten Stromleitschiene und eine zweite (4), mit der ersten korrespondierende
Steckvorrichtung (1) mit der zweiten Stromleitschiene verbunden ist und die Steckvorrichtungen
(1, 4) ineinandergesteckt sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
die erste Steckvorrichtung (1) einen Steckkörper (100) aufweist, wobei an zumindest
einer den Steckkörper (100) senkrecht zur Längsrichtung (X) begrenzenden Seite des
Steckkörpers (100) ein Haltevorsprung vorgesehen ist, der eine Achse (10) aufweist,
über die er mit dem Steckkörper (100) verbunden ist, und zwei Haltebereiche aufweist,
die sich ausgehend von der Achse (10) entlang der Längsrichtung (X) über mindestens
5 mm von der Achse (10) weg erstrecken, wobei der Verbinder (2) oder eine der Tragschienen
(3) eine Führung (22) aufweist, wobei in der Betriebsposition die beiden Haltebereiche
des Haltevorsprungs in der Führung (22) angeordnet sind.
2. System nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Haltebereiche jeweils zwei entlang der Längsrichtung (x) verlaufende und entlang
der Vertikalrichtung (Z) durch einen Freiraum voneinander beabstandete Haltestege
(11) aufweisen, die an einem ihrer Längsenden mit der Achse (10) verbunden sind und
an ihrem gegenüberliegenden Längsende über einen vertikal verlaufenden Steg (111)
miteinander verbunden sind.
3. System nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
an jedem der Haltestege (11) jeweils ein Vorsprung (12) vorgesehen ist, der sich vertikal
von dem jeweiligen Haltesteg (11) weg erstreckt, wobei insbesondere die in einem der
Haltebereiche vorgesehenen Vorsprünge (12) vertikal übereinander angeordnet sind und/oder
im mittleren Drittel der Längserstreckung des jeweiligen Haltebereichs angeordnet
sind.
4. System nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
an zumindest einem der Haltestege (11) ein Führungsabschnitt (13) vorgesehen ist,
der sich vertikal über die an dem Haltesteg (11) vorgesehenen Vorsprünge (12) hinaus
erstreckt und der in Transversalrichtung (Y) versetzt zu den Vorsprüngen (12) des
Haltestegs (11) angeordnet ist.
5. System nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
an beiden in der Transversalrichtung (Y) gegenüberliegenden Seiten des Steckkörpers
(100) jeweils ein Haltevorsprung vorgesehen ist, wobei jeder der Haltevorsprünge eine
Achse (10) aufweist, über die er mit dem Steckkörper (100) verbunden ist, und zwei
Haltebereiche aufweist, die sich ausgehend von der Achse (10) entlang der Längsrichtung
(X) über mindestens 5 mm von der Achse (10) weg erstrecken, wobei der Verbinder (2)
oder eine der Tragschienen (3) zwei sich in der Transversalrichtung (Y) gegenüberliegende
Führungen (22) aufweist, wobei in der Betriebsposition der Steckkörper (100) zwischen
den beiden Führungen (22) und in jeder der Führungen (22) jeweils die beiden Haltebereiche
von jeweils einem der Haltevorsprünge angeordnet sind.
6. System nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
an einem vertikalen Ende des Steckkörpers (100) in Transversalrichtung (Y) zwischen
den Haltevorsprüngen ein weiterer Führungsabschnitt (15) vorgesehen ist, der in der
Betriebsposition in einer in dem Verbinder (2) vorgesehenen Längsnut (23) angeordnet
und seitlich geführt ist.
7. System nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Haltebereiche jeweils an einem axialen Endbereich der Achse (10) des Haltevorsprungs
angeordnet sind, wobei die Achse (10) insbesondere in ihrem axialen Endbereich nach
Art eines Hohlzylinders, insbesondere mit rechteckigem Querschnitt, ausgebildet ist.
8. System nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
an der Achse (10) des Haltevorsprungs eine Rastnase (14) angeordnet ist, der eine
in dem Verbinder (2) vorgesehene Ausnehmung (24) zugeordnet ist, wobei in der Betriebsposition
die Rastnase (14) in die Ausnehmung (24) eingerastet ist zum Festlegen der Position
der ersten Steckvorrichtung (1) relativ zum Verbinder (2) entlang der Längsrichtung
(X).
9. System nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Führung (22) des Verbinders (2) oder der Tragschiene (3) als zu einem Längsende
des Verbinders (2) oder der Tragschiene (3) offene, in Längsrichtung (X) langgestreckte
Aussparungen ausgebildet ist, in die die Haltebereiche des Haltevorsprungs der ersten
Steckvorrichtung (1) entlang der Längsrichtung (X) zum Erreichen der Betriebsposition
einschiebbar sind.
10. System nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Tragschienen (3) jeweils eine Längsführung aufweisen, in die der Verbinder (2)
von einem Längsende der jeweiligen Tragschiene (3) aus entlang der Längsrichtung (X)
einschiebbar ist.
11. System nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Tragschienen (3) jeweils einen Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung (X) nach
Art einer U-Form mit einem U-Boden und zwei U-Seitenwänden aufweisen, die von dem
U-Boden weg entlang der Vertikalrichtung (Z) verlaufen und die entlang der Transversalrichtung
(Y) durch den U-Boden verbunden sind, wobei insbesondere der Verbinder (2) einen Querschnitt
senkrecht zur Längsrichtung (X) nach Art einer U-Form mit vertikal verlaufenden Verbinder-Seitenwänden
(21) und transversal verlaufendem Verbinder-Boden (20) aufweist.
12. Steckvorrichtung (1, 4) zur Realisierung eines Systems nach einem der vorangehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Steckvorrichtung (1, 4) einen Steckkörper (100) aufweist, wobei an zumindest einer
den Steckkörper (100) senkrecht zur Längsrichtung (X) begrenzenden Seite des Steckkörpers
(100) ein Haltevorsprung vorgesehen ist, der eine Achse (10) aufweist, über die er
mit dem Steckkörper (100) verbunden ist, und zwei Haltebereiche aufweist, die sich
ausgehend von der Achse (10) entlang der Längsrichtung (X) über mindestens 5 mm von
der Achse (10) weg erstrecken, wobei die Steckvorrichtung (1, 4) zum Einführen der
beiden Haltebereiche des Haltevorsprungs in eine an einem Verbinder (2) oder einer
der Tragschienen (3) vorgesehene Führung (22) ausgebildet ist.
13. Verfahren zur Herstellung einer in einer Längsrichtung (X) langgestreckten Leuchte,
die mehrere in einer Längsrichtung (X) langgestreckt ausgebildete Tragschienen (3)
und zumindest einen Verbinder (2) aufweist, über den zwei in Längsrichtung (X) benachbarte
Tragschienen (3) miteinander verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
in einem ersten Verfahrensschritt der Verbinder (2) in eine erste Tragschiene (3)
eingeführt wird und Stromleitschienen innerhalb des Querschnitts der Tragschienen
(3) fixiert und an ihren axialen Enden mit elektrischen Steckvorrichtungen (1, 4)
verbunden werden, wobei eine erste Steckvorrichtung (1), die mit der Stromleitschiene
der ersten Tragschiene (3) verbunden wird, einen Steckkörper (100) aufweist, wobei
an zumindest einer den Steckkörper (100) senkrecht zur Längsrichtung (X) begrenzenden
Seite des Steckkörpers (100) ein Haltevorsprung vorgesehen ist, der eine Achse (10)
aufweist, über die er mit dem Steckkörper (100) verbunden ist, und zwei Haltebereiche
aufweist, die sich ausgehend von der Achse (10) entlang der Längsrichtung (X) über
mindestens 5 mm von der Achse (10) weg erstrecken, und wobei die beiden Haltebereiche
des Haltevorsprungs in eine an dem Verbinder (2) oder an der ersten Tragschienen (3)
vorgesehene Führung (22) eingeführt werden, wobei in einem zweiten Verfahrensschritt
der Verbinder (2) mit seinem von der ersten Tragschiene (3) abgewandten Längsende
in eine zweite Tragschiene eingeführt wird, wobei die erste Steckvorrichtung (1) in
dem zweiten Verfahrensschritt entlang der Längsrichtung (X) auf eine mit der ersten
Steckvorrichtung (1) korrespondierende zweite Steckvorrichtung (4) aufgeschoben wird,
die mit der Stromleitschiene der zweiten Tragschiene verbunden ist, wobei während
des Aufschiebens der ersten und zweiten Steckvorrichtung (1, 4) aufeinander eine Bewegung
der Haltebereiche relativ zur Achse (10) der ersten Steckvorrichtung (1) erfolgt.