[0001] Die Erfindung betrifft ein System zur Realisierung einer in einer Längsrichtung langgestreckten
Leuchte gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1. Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren
zum Herstellen eines solchen Systems.
[0002] Gattungsgemäße Systeme werden zur Realisierung von langgestreckten Leuchten verwendet,
die gemeinhin auch als Lichtbänder bezeichnet werden. Solche gattungsgemäßen langgestreckten
Leuchten bzw. Lichtbänder bilden eine eigene Gattung an Leuchten, die in einem breiten
Anwendungsbereich, beispielsweise in Lagerhallen, Produktionshallen oder Supermärkten,
eingesetzt werden. Damit diese Leuchten in einem entsprechend breiten Anwendungsbereich
eingesetzt werden können, sind diese Leuchten modular aufgebaut. Außerdem sind die
Leuchten so konzipiert, dass sie am Einsatzort auf einfache Weise in beliebiger Länge
montiert werden können. Zu diesem Zweck wird die Grundstruktur solcher Leuchten durch
in einer Längsrichtung langgestreckte Tragschienen gebildet, die jeweils einen Querschnitt
senkrecht zur Längsrichtung aufweisen, der entlang einer Vertikalrichtung an einem
Ende offen und an dem gegenüberliegenden Ende zumindest abschnittsweise geschlossen
ist und der entlang einer Transversalrichtung durch zwei Seitenwände begrenzt ist.
Vertikalrichtung und Transversalrichtung stehen senkrecht aufeinander und jeweils
senkrecht auf der Längsrichtung. Die Tragschienen werden üblicherweise an einer Raumdecke
so befestigt, dass das offene Ende des Querschnitts der Tragschienen von der Decke
weg zum Raum zeigt, so dass in den Tragschienen Leuchtmittel vorgesehen werden können,
die durch das offene Ende des Querschnitts der Tragschienen Licht in den Raum abstrahlen.
Die Tragschienen weisen üblicherweise einen Querschnitt nach Art einer U-Form mit
einem U-Boden und U-Seitenwänden auf, wobei der Boden dem offenen Ende des Querschnitts
gegenüberliegt und die Befestigung der Tragschienen an einer Raumdecke oder einer
Wand über den U-Boden erfolgt. Zur Realisierung der langgestreckten Leuchten bzw.
Lichtbänder werden die Tragschienen in Längsrichtung nebeneinander angeordnet und
über einen Verbinder miteinander verbunden, so dass die Tragschienen durch den Verbinder
in ihrer relativen Position zueinander festgelegt sind. Zumeist sind in den Leuchten
die Tragschienen an dem offenen Ende ihres Querschnitts durch eine Abdeckung verschlossen.
[0003] Zur Realisierung der beschriebenen gattungsgemäßen langgestreckten Leuchten wird
ein gattungsgemäßes System verwendet.
[0004] Ein gattungsgemäßes System umfasst mindestens zwei in Längsrichtung langgestreckte
Tragschienen zur Aufnahme von Leuchtmitteln und mindestens einen in Längsrichtung
langgestreckten Verbinder zum mechanischen Verbinden von zwei in Längsrichtung nebeneinander
angeordneten Tragschienen.
[0005] Zur Realisierung einer erläuterten gattungsgemäßen Leuchte werden die verschiedenen
Elemente des Systems in einer Betriebsposition zueinander angeordnet. Die Betriebsposition
beschreibt somit die relative Anordnung der Bauteile des Systems, die zur Realisierung
einer Leuchte erforderlich ist. In der Betriebsposition sind eine erste und eine zweite
Tragschiene in Längsrichtung nebeneinander angeordnet. Außerdem ist in der Betriebsposition
der Verbinder an den beiden Tragschienen angeordnet, insbesondere innerhalb des Querschnitts
beider Tragschienen angeordnet, wobei der Verbinder in der Betriebsposition die beiden
Tragschienen miteinander verbindet.
[0006] Zum Herstellen von längeren Lichtbändern müssen mehrere Tragschienen zusammengehalten
werden. Das stellt besonders hohe Anforderungen an die Stabilität des Systems. Ein
robuster Kontakt zwischen dem Verbinder und den Tragschienen ist für die Stabilität
des Systems entscheidend.
[0007] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein System zur Realisierung
einer in einer Längsrichtung langgestreckten Leuchte bereitzustellen, das robust und
einfach in Herstellung ist und die Stabilität der Leuchte verbessert.
[0008] Als eine Lösung der der vorliegenden Erfindung zugrundeliegenden Aufgabe schlägt
die Erfindung ein System mit den Merkmalen von Anspruch 1 sowie ein Verfahren mit
den Merkmalen des Anspruchs 16 vor. Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind
Gegenstände der Unteransprüche.
[0009] Das System umfasst mindestens zwei in Längsrichtung langgestreckte Tragschienen zur
Aufnahme von Leuchtmitteln und mindestens einen in Längsrichtung langgestreckten Verbinder
zum mechanischen Verbinden von zwei in Längsrichtung nebeneinander angeordneten Tragschienen.
Die Tragschienen und der Verbinder weisen jeweils einen Querschnitt senkrecht zur
Längsrichtung in Form einer Art eines U mit einem Boden und zwei Seitenwänden auf,
die von dem Boden weg entlang einer Vertikalen verlaufen und die entlang einer transversalen
Richtung durch den Boden verbunden sind. Jede der Tragschienen weist an beiden Seitenwänden
eine Längsführung auf, in die der Verbinder von einem Längsende der jeweiligen Tragschiene
aus einführbar ist. Die Längsführung ist ein einer Ausführungsform innerhalb der jeweiligen
Tragschiene, d.h. innerhalb der U-Form ihres Querschnitts, ausgebildet. In einer anderen
Ausführungsform ist die Längsführung außen an den Seitenwänden der jeweiligen Tragschiene
ausgebildet. Die Längsführung bildet, bezogen auf die Vertikale, ein oberes und ein
unteres Führungsende aus. Der Verbinder ist in einer Betriebsposition in die Längsführung
der beiden Tragschienen eingeschoben und verbindet die Tragschienen miteinander. Das
obere und das untere Führungsende der Längsführung stellen in der Betriebsposition
Stützflächen für den Verbinder bereit. Der Verbinder liegt in der Betriebsposition
an dem oberen und dem unterem Führungsende der Längsführung an. Dank der Längsführung
kann der Verbinder entlang der Längsrichtung zumindest mit einem Längsabschnitt seiner
Erstreckungslänge in die Längsführung einer Tragschiene eingeschoben werden. Im eingeschobenen
Zustand ist bevorzugt ein Formschluss, insbesondere auch ein Kraftschluss zwischen
dem Verbinder und der Tragschiene gewährleistet. Die Längsführung dient der optimalen
Ausrichtung des eingeschobenen Verbinders innerhalb der Tragschiene und dem Fixieren
des Verbinders relativ zur Tragschiene. In der Betriebsposition verbindet der Verbinder
zwei in Längsrichtung benachbarte Tragschienen, die bevorzugt in der Betriebsposition
mit ihren zueinander weisenden Längsenden aneinander anliegen oder um weniger als
2 mm, insbesondere weniger als 1 mm mit Bezug auf die Längsrichtung voneinander beabstandet
sind, wobei in der Betriebsposition der Verbinder in die Längsführung einer jeden
dieser beiden benachbarten Tragschienen eingeschoben ist und wie erläutert über das
Zusammenwirken mit der Längsführung relativ zu der jeweiligen Tragschiene fixiert
ist, wodurch die beiden benachbarten Tragschienen zueinander fixiert sind. Besonders
bevorzugt sind die Tragschienen und der Verbinder jeweils aus einem Blech hergestellt,
das zum Herstellen der jeweiligen Tragschiene bzw. des Verbinders zunächst ausgeschnitten,
insbesondere ausgestanzt, wird, und anschließend umgeformt wird, wodurch die Tragschiene
bzw. der Verbinder ihre Form erhalten.
[0010] Die Längsführung kann einstückig mit den Seitenwänden, insbesondere in Form von Absätzen,
die sich von den Seitenwänden der Tragschiene in der Transversalrichtung zur jeweils
gegenüberliegenden Seitenwand hin erstrecken, ausgebildet sein, insbesondere in Form
von durch Umformen, insbesondere Rollformen hergestellten Absätzen. Die Längsführung
kann beidseitig an den Innenseiten der beiden Seitenwände so ausgebildet sein, dass
das untere und das obere Führungsende jeweils durch einen Absatz der vertikal verlaufenen
Seitenwand, der sich in der transversalen Richtung erstreckt, gebildet ist. Das obere
Führungsende kann durch den transversal verlaufenen Boden der U-förmigen Tragschiene
gebildet sein, der entsprechend einen erläuterten von beiden Seitenwänden in Transversalrichtung
weg verlaufenden Absatz ausbilden kann. In einer Ausführungsform ist die Längsführung
kann in Form von Führungsschienen an die Innenseite der Seitenwände angebracht.
[0011] Erfindungsgemäß umfassen die Seitenwände des Verbinders jeweils einen entlang der
Vertikalen geradlinig verlaufenden Halteabschnitt, der durch ein oberes und ein unteres
Ende begrenzt ist, wobei das obere und das untere Ende des geradlinig verlaufenden
Halteabschnitts an dem oberen und unteren Führungsende der Längsführung anliegen.
Bevorzugt bilden die Halteabschnitte jeweils ein absolutes Ende des Verbinders bezogen
auf die Transversalrichtung aus.
[0012] Das obere und das untere Ende des Halteabschnitts des Verbinders liegt zumindest
abschnittsweise an dem oberen und unteren Führungsende der Längsführung an, so dass
eine formschlüssige Verbindung des Verbinders mit der Tragschiene gewährleistet werden
kann. Diese Art Verbindung gewährleistet eine notwendige Steifigkeit der Leuchte und
ist dazu ausgebildet, einem Durchhängen der Leuchte an der Stelle, an der zwei der
Tragschienen verbunden sind, entgegenzuwirken. Besonders bevorzugt liegt der Halteabschnitt
über mindestens 10 %, insbesondere über mindestens 20 % seiner Erstreckungslänge an
dem oberen Führungsende einer der Tragschienen an und über mindestens 10 %, insbesondere
über mindestens 20 % seiner Erstreckungslänge an dem unteren Führungsende dieser Tragschiene
an. Die Erstreckungslänge in Längsrichtung des Halteabschnitts ist definiert über
die Länge, innerhalb der die den Halteabschnitt aufweisenden Seitenwand eine identische
Erstreckung in Vertikalrichtung aufweist, geradlinig verläuft und in der Betriebsposition
in der Längsführung angeordnet ist. In einer Ausführungsform ist der Halteabschnitt
ein in Längsrichtung durchgehender Längsabschnitt einer der Seitenwände, in einer
Ausführungsform ist der Halteabschnitt über mehrere Teilhalteabschnitts einer der
Seitenwände ausgebildet, die in Längsrichtung voneinander beabstandet sind, die jedoch
jeweils eine identische Erstreckung in Vertikalrichtung aufweisen, geradlinig verlaufen
und in der Betriebsposition in der Längsführung angeordnet sind.
[0013] Oberflächen des geradlinig verlaufenden Halteabschnitts müssen nicht glatt oder gerade
sein, beispielsweise kann der Halteabschnitt eine variierende Dicke entlang der Transversalrichtung
aufweisen. Indem der Halteabschnitt geradlinig verläuft, besteht jedenfalls eine gedachte
Gerade, die über die gesamte vertikale Erstreckung des Halteabschnitts in Transversalrichtung
innerhalb des Querschnitts der den Halteabschnitt aufweisenden Seitenwand verläuft,
wobei die Gerade bevorzugt parallel zur Vertikalen verläuft. Bevorzugt weist der Halteabschnitt
eine Länge entlang der Vertikalrichtung auf, die mindestens 2 cm, insbesondere mindestens
3 cm, insbesondere mindestens 5 cm beträgt. Bevorzugt verlaufen die Oberflächen des
Halteabschnitts, die den Halteabschnitt mit Bezug auf die Transversalrichtung begrenzen,
jeweils parallel zur genannten Gerade, insbesondere parallel zur Vertikalen. Die erläuterte
geradlinige Ausgestaltung des Halteabschnitts zwischen dem oberen und dem unteren
Ende minimiert seine Federeigenschaft in der Betriebsposition, in der das obere und
das untere Ende des Halteabschnitts entsprechend an dem oberen und unteren Führungsende
der Längsführung anliegen. Vorzugsweise ist der geradlinig verlaufende Halteabschnitt
vollkommen gerade.
[0014] Der geradlinig verlaufende Halteabschnitt erstreckt sich zumindest über einen Teil
der gesamten Länge, bezogen auf die Längsrichtung, des Verbinders. Die Erstreckungslänge
des Halteabschnitts entlang der Längsrichtung beträgt bevorzugt zwischen 5 % und 30
%, insbesondere zwischen 10% und 20 % der Gesamterstreckungslänge des Verbinders.
Hierdurch kann besonders vorteilhaft zum einen eine hinreichende Länge des Halteabschnitts,
zum anderen eine hinreichende Stabilität des Verbinders gewährleistet sein. Der Halteabschnitt
kann mehrere in Längsrichtung des Verbinders voneinander beabstandete Teilhalteabschnitte
umfassen, deren gemeinsame Länge die Erstreckungslänge des Halteabschnitts entlang
der Längsrichtung bildet.
[0015] Das erfindungsgemäße System bringt besondere Vorteile im Vergleich zu herkömmlichen
Systemen mit sich. Die vertikal geradlinig verlaufenden Halteabschnitte, die jeweils
an dem oberen und unteren Führungsende einer der Seitenwände der Tragschienen anliegen,
erlauben eine vorteilhafte Kraftübertragung von den Tragschienen zu dem Verbinder
mit einer besonders niedrigen Federwirkung. Der Verbinder beinhaltet keine Teile mit
Federwirkung und keine elastischen Teile. Hoher Festigkeit der Verbindung zwischen
den Tragschienen und dem Verbinder in Betriebsposition führt zu einer hohen Biegesteifigkeit
der zusammengesetzten Leuchte bzw. des Lichtbandes im Bereich des Verbinders und erlaubt
das Herstellen langer Lichtbänder.
[0016] In einer Ausführungsform begrenzen die vertikal geradlinig verlaufenden Halteabschnitte
des Verbinders den Verbinder in der transversalen Richtung. Vorzugsweise bilden die
Halteabschnitte die absoluten äußersten Enden des Verbinders in der Transversalrichtung.
Diese Ausführungsform erlaubt eine besonders stabile Verbindung zwischen dem Verbinder
und der Tragschiene in der Betriebsposition. Besonders bevorzugt ist jeder Halteabschnitt
des Verbinders über seine gesamte vertikale Erstreckung hinweg weniger als 5 mm von
der Innenseite der Seitenwand der Tragschiene beabstandet, an der er verläuft.
[0017] In einer Ausführungsform sind die Tragschienen jeweils aus einem Blech z.B. mittels
Umformen, beispielsweise mittels Rollformen, hergestellt, wobei die Seitenwände der
Tragschienen jeweils ein Paar aus unmittelbar benachbarten unteren und oberen Biegekanten
aufweisen, die durch einen geradlinigen Wandabschnitt verbunden sind. Die obere Biegekante
bildet das obere Führungsende der Längsführung, und die untere Biegekante bildet das
untere Führungsende der Längsführung. Vorzugsweise liegen in der Betriebsposition
die geradlinig verlaufenden Halteabschnitte des Verbinders an den geradlinigen Wandabschnitten
der Tragschienen in transversale Richtung an oder sind zumindest über ihre vertikale
Erstreckung durchgehend um weniger als 2 mm, insbesondere maximal 1 mm von ihnen beabstandet.
Anliegen bedeutet einen Kontakt über zumindest eine Teilfläche der Abschnitte. Jeder
der geradlinigen Wandabschnitte der Tragschienen erstreckt sich zwischen zwei unmittelbar
benachbarten Biegekanten, die die Führungsenden ausbilden. Dadurch, dass zwei unmittelbar
benachbarte Biegekanten die Führungsenden der Längsführung ausbilden, und somit keine
weitere Biegekante sondern nur der geradlinige Wandabschnitt vertikal zwischen den
beiden unmittelbar benachbarten Biegekanten vorgesehen ist, weist die Längsführung
eine hohe Steifigkeit auf, da eine Federwirkung zwischen den Führungsenden der Längsführung
nach Möglichkeit vermieden ist. Entsprechend ist der Halteabschnitt zwischen den Führungsenden
sehr stabil geführt.
[0018] In einer Ausführungsform sind die Seitenwände des Verbinders jeweils über eine in
Längsrichtung verlaufende Kante mit dem Boden des Verbinders verbunden. Dabei ist
die Kante in einer vertikalen Position zwischen dem oberen und dem unteren Ende des
vertikal geradlinig verlaufenden Halteabschnitts einer jeden Seitenwand angeordnet
und ist vertikal von diesen Enden beabstandet, wobei der Abstand der Kante von dem
oberen Ende des Halteabschnitts bevorzugt weniger als ein Viertel des Abstands der
Kante von dem unteren Ende des Halteabschnitts beträgt. Das obere Ende des Halteabschnitts,
d.h. das Ende, das dem Boden des Verbinders am nächsten ist, steht über die Kante
hervor. Die Kante kann sich in der Längsrichtung zwischen einem Längsende des Verbinders
und dem Halteabschnitt und/oder zwischen zwei Teilhalteabschnitten einer Seitenwand
erstrecken. Durch diese Ausführungsform ist eine robuste Ausgestaltung des Verbinders
durch die Verbindung der Seitenwände mit dem Boden gewährleistet und gleichzeitiger
Realisierung des geradlinigen Halteabschnitts, wobei darüber hinaus die vertikale
Länge des Halteabschnitts sehr präzise vorggebar ist, da die vertikalen Enden, d.h.
das obere und das untere Ende, des Halteabschnitts unabhängig von der Realisierung
der Kante durch eine Umformung festgelegt werden kann, beispielsweise durch einen
Stanzprozess. Dies ermöglicht eine sehr passgenaue Festlegung der vertikalen Länge
des Halteabschnitts, was wiederum eine sehr passgenaue Anpassung der vertikalen Länge
des Halteabschnitts an den vertikalen Abstand zwischen den Führungsenden der Längsführung
ermöglicht, wodurch die Fixierung des Verbinders zu den Tragschienen besonders fest
sein kann.
[0019] In einer Ausführungsform bildet jede Seitenwand des Verbinders jeweils einen von
dem Halteabschnitt in Transversalrichtung weg verlaufenden Wandabsatz aus, der somit
ausgehend von dem Halteabschnitt in Transversalrichtung nach innen, d.h. zum Innenraum
des U-förmigen Verbinders, verläuft. Jede Seitenwand der Tragschienen bildet ausgehend
von ihrem oberen Führungsende jeweils einen in Transversalrichtung verlaufenden Wandabsatz
aus, der somit in der Betriebsposition ausgehend von dem Halteabschnitt in Transversalrichtung
nach innen, d.h. zum Innenraum der jeweiligen U-förmigen Tragschiene, verläuft. Jeweils
die von einer Seitenwand und dem an ihr verlaufenden Halteabschnitt gebildeten Wandabsätze
überlappen sich in der Betriebsposition zumindest innerhalb eines senkrecht zur Vertikalen
verlaufenden Flächenabschnitts, in dem sie vertikal voneinander beabstandet sind.
Vorzugsweise bildet jede Seitenwand des Verbinders, ausgehend vom vertikal geradlinig
verlaufenden Halteabschnitt auf der Höhe der Kante jeweils einen Wandabsatz in Transversalrichtung
aus, und jede Seitenwand der Tragschienen, ausgehend von ihrem oberen Führungsende,
insbesondere ausgehend vom geradlinigen Wandabschnitt auf Höhe der oberen Biegekante,
jeweils einen Wandabsatz in Transversalrichtung aus. Das System umfasst insbesondere
Befestigungsmittel, wobei der Verbinder in der Betriebsposition an zumindest einer
der Tragschienen innerhalb des Flächenabschnitts durch Befestigungsmittel befestigt
ist. Vorzugsweise weisen die Befestigungsmittel Schrauben auf, über die eine Verschraubung
oder Verpressen der Wandabsätze gebeneinander erfolgt, oder sind als zwischen den
Wandabsätzen wirkende Klemmeinrichtungen ausgebildet. Vorzugsweise weist der Wandabsatz
des Verbinders zumindest zwei Befestigungslöcher auf, die bevorzugt weniger als 5
mm, besonders bevorzugt weniger als 3 mm, insbesondere weniger als 2 mm in Transversalrichtung
von dem vertikal geradlinigen Halteabschnitt beabstandet sind. Dieser kurze Abstand
gewährleistet hohe Stabilität beim Verpressen durch Verschraubung. Besonders bevorzugt
weist der Verbinder an seinen Seitenwänden unterhalb der Befestigungslöcher eine Aussparung
zur Aufnahme eines Kopfes eines Befestigungsmittels, insbesondere einer Schraube,
auf. Dies ermöglicht es, das Befestigungsmittel in das sehr nah an dem Halteabschnitt
und somit an der Seitenwand angeordnete Befestigungsloch einzuführen. Zumindest zwei
der Befestigungslöcher sind, bezogen auf die Längsrichtung, bevorzugt weniger als
5 cm, besonders bevorzugt weniger als 3 cm von der Mitte des Verbinders entfernt.
In der Betriebsposition ist bevorzugt jedes der zwei Befestigungslöcher, bezogen auf
die Längsrichtung, bevorzugt weniger als 5 cm, besonders bevorzugt weniger als 3 cm
von den Enden der Tragschienen entfernt. Hierdurch kann eine besonders gute Fixierung
des Verbinders zu den Tragschienen erfolgen.
[0020] In einer Ausführungsform umfasst jede Seitenwand des Verbinders mehrere in Längsrichtung
voneinander beabstandete Teilhalteabschnitte. Die in Längsrichtung verlaufende Kante
umfasst dabei mehrere Teilkantenabschnitte, wobei zumindest zwischen zwei in Längsrichtung
aufeinanderfolgenden vertikal geradlinig verlaufenden Teilhalteabschnitten ein Teilkantenabschnitt
angeordnet ist. Teilkantenabschnitte und Teilhalteabschnitte sind stets in Längsrichtung
versetzt, bevorzugt direkt aufeinanderfolgend angeordnet.
[0021] In einer Ausführungsform ist der Verbinder aus einem Metall gegossen oder aus einem
Blech mittels Umformen geformt, wobei die Kanten der Seitenwände als Biegekanten ausgebildet
sind und wobei das obere und das untere Ende der geradlinig verlaufenden Halteabschnitte
einer jeden Seitenwand durch Schneiden hergestellt ist. Der Begriff Schneiden umfasst
mechanische Trennverfahren, die dazu geeignet sind, Blech zu verarbeiten, z.B. Stanzen.
Die Ausbildung der Enden des Halteabschnitts durch Schneiden gewährleistet auf einfache
Weise eine hohe Präzision bei der Herstellung des Verbinders. Halteabschnitte mit
einem präzisen Abstand zwischen dem oberen und dem unteren Ende, der dem vertikalen
Abstand zwischen den Führungsenden der Längsführung entspricht, können mit hoher Genauigkeit
hergestellt werden, da Maßabweichungen beim Schneiden oder Stanzen besonders niedrig
gehalten werden können.
[0022] In einer Ausführungsform ist der Verbinder in der Betriebsposition jeweils zur Hälfte
entlang seiner Längsrichtung in die beiden Tragschienen eingeschoben. Der Verbinder
greift dabei jeweils zur Hälfte in beide Tragschienen ein. Der Boden des Verbinders
weist vorzugsweise einen vertikalen Zentriervorsprung auf, der die Mitte des Verbinders,
auf die Längsrichtung bezogen, markiert. Der Verbinder kann bis zum Zentriervorsprung
in die jeweilige Tragschiene eingeschoben werden.
[0023] In einer Ausführungsform weist jede Seitenwand des Verbinders eine Mehrzahl an geradlinig
verlaufenden Teilhalteabschnitten auf, von denen zumindest jeweils einer in jeweils
einem der Endbereiche des Verbinders und zumindest einer im mittleren Bereich, bezogen
auf die Längsrichtung des Verbinders, angeordnet ist. Der mittlere Bereich definiert
bevorzugt einen Bereich, der sich symmetrisch um die exakte Mitte des Verbinders bezogen
auf seine Längserstreckung über insgesamt 10 % der gesamten Längserstreckung des Verbinders
erstreckt, der Endbereich definiert bevorzugt einen Bereich, der sich ausgehend von
einem Längsende über insgesamt 10 % der gesamten Längserstreckung des Verbinders erstreckt.
Durch die genannte Ausgestaltung kann eine besonders stabile Verbindung des Verbinders
mit den Tragschienen erreicht werden, da Kraftpunkte, über die der Verbinder an den
Tragschienen angreift, möglichst weit auseinander liegen können. Der Verbinder kann
beim Einwirken einer entlang der Vertikalrichtung wirkenden Kraft durch jeweils mindestens
zwei Teilhalteabschnitte an jeder der Tragschienen abgestützt sein. Der mittige Teilhalteabschnitt
kann, bezogen auf die Längsrichtung, mittig an seinem unteren Ende eine Kerbung aufweisen,
die den mittigen Teilhalteabschnitt in zwei Abschnitte teilen kann.
[0024] In einer bevorzugten Ausführungsform weisen die Tragschienen ein U-förmiges Querschnittsprofil
auf. Der Begriff U-förmig umfasst Profile, die zumindest als ein Teil des Profils
entlang der Vertikalen verlaufende Seitenwände und einen Boden umfassen, der die Seitenwände
in der Transversalrichtung verbindet, wobei weitere Teile des Profils vorhanden sein
können. Der Boden und die Seitenwände können im Querschnitt senkrecht zu der Längsrichtung
vollkommen geradlinig ausgebildet sein oder Krümmungen umfassen. Vorzugsweise weisen
die Tragschienen ein Querschnittsprofil in Form eines U mit geradlinig ausgebildeten
Seitenwänden auf.
[0025] In einer bevorzugten Ausführungsform weist der Verbinder ein U-förmiges Querschnittsprofil
auf. Das Profil des Verbinders im Bereich der Halteabschnitte ist bevorzugt komplementär
zu dem Profil der Tragschienen im Bereich der Längsführung ausgebildet. Die Erstreckung
des Verbinders in Längsrichtung beträgt vorzugsweise mindestens ein Fünftel der Erstreckung
einer jeden der Tragschienen in der Längsrichtung.
[0026] In einer Ausführungsform ist die Längsführung als innenseitige Führungsnuten an den
beiden Seitenwänden der Tragschienen ausgebildet. Die Tragschienen können aus Blech
hergestellt sein. Die Führungsnuten können durch Umformen ausgebildet sein.
[0027] In einer Ausführungsform umfasst das System mehrere Geräteträger, wobei jeder Geräteträger
einer Tragschiene zugeordnet ist, und wobei ein bestimmter Geräteträger in der Betriebsposition
in dem Aufnahmeraum einer ihm zugeordneten der Tragschienen zum Tragen von Leuchtmitteln
angeordnet ist. Vorzugsweise weisen die Tragschienen Führungsnuten für den jeweiligen
Geräteträger auf. Der Geräteträger kann Leiterplatten mit LEDs und insbesondere ein
Betriebsgerät tragen.
[0028] Vorzugsweise ist die Höhe der Seitenwände des Verbinders nicht konstant und ändert
sich entlang der Längsrichtung. Vorzugsweise ist die Höhe im Bereich der Halteabschnitte
am größten. In einer Ausführungsform ist das untere vertikale Ende jeder Seitenwand
des Verbinders in Längsrichtung symmetrisch ausgebildet, mit einer vertikalen Symmetrieachse,
wobei, ausgehend von den Längsenden des Verbinders, das untere vertikale Ende jeder
Seitenwand zuerst mit den unteren Enden der Halteabschnitte überreinstimmt, die an
den Längsenden des Verbinders angeordnet sind. Angrenzend an das untere Ende der Halteabschnitte
weist die Seitenwand bevorzugt Unterschneidungen auf, die graduell und rampenartig
in das untere Ende des im mittleren Bereich des Verbinders angeordneten Teilhalteabschnitts
übergehen. Das erleichtert das Einschieben des Verbinders in die Tragschienen, wobei
im Betriebszustand, in dem der Verbinder jeweils zu Hälfte in zwei Tragschienen eingeschoben
ist, der Formschluss des Verbinders mit den Tragschienen erreicht wird.
In einer Ausführungsform
[0029] In einer Ausführungsform umfasst das System ein zusätzliches Fixierelement zum Fixieren
der Verbindung des Verbinders mit einer Tragschiene gegen eine Verschiebung in Längsrichtung,
wobei in dem Boden des Verbinders eine Aussparungsanordnung mit Aussparungen vorgesehen
ist und das Fixierelement eine mit der Aussparungsanordnung korrespondierende Vorsprungsanordnung
mit Haltevorsprüngen aufweist, wobei in der Betriebsposition die Haltevorsprünge in
den Aussparungen angeordnet sind und das Fixierelement positionsfest zum Verbinder
fixieren. Besonders bevorzugt weist das Fixierelement ferner zumindest einen weiteren
Haltevorsprung auf, der mit einer in dem Boden der Tragschiene vorgesehenen Öffnung
korrespondierend ausgebildet ist und in der Betriebsposition in diese Öffnung eingreift
zum Fixieren der Tragschiene relativ zum Verbinder, wobei insbesondere der weitere
Haltevorsprung an seinem ersten Längsende eine Einführschräge und an seinem gegenüberliegenden
zweiten Längsende eine Halteseite aufweist. Über die Einführschräge und die gegenüberliegende
Halteseite ist gewährleistet, dass der Verbinder mit an ihm fixiertem Fixierelement
in der Längsrichtung in eine Tragschiene einführbar ist, wobei der weitere Haltevorsprung,
nachdem er die Begrenzung der Öffnung der Tragschiene passiert hat, in die Öffnung
einrasten kann, wobei ein Anschlag zwischen der Halteseite des Fixierelements und
der Begrenzung der Öffnung ausgebildet ist, durch den einer Auseinanderbewegung zwischen
Tragschiene und Verbinder, indem sich der Verbinder entgegen der Längsrichtung relativ
zur Tragschiene bewegt, vorgebeugt ist. Besonders bevorzugt weist das Fixierelement
darüber hinaus Kratznasen auf, mit denen es in der Betriebsposition an dem Boden der
Tragschiene, in deren Öffnung sein zumindest einer weiterer Haltevorsprung eingerastet
ist, kratzend anliegt zum Gewährleisten einer elektrischen Kontaktierung zwischen
Verbinder und Tragschiene.
[0030] Allgemein besonders bevorzugt sind sämtliche Tragschienen des erfindungsgemäßen Systems
jeweils identisch ausgebildet. Allgemein bevorzugt sind sämtliche Verbinder des erfindungsgemäßen
Systems jeweils identisch ausgebildet.
[0031] In einer Ausführungsform weist der Verbinder an seinem Boden in der Transversalrichtung
zu den Halteabschnitten nach innen versetzt zwei Halteführungen auf, wobei die Tragschienen
jeweils innerhalb der horizontalen Erstreckung ihres Bodens eine Halteführungsnut
aufweisen, wobei in der Betriebsposition die beiden Halteführungen jeweils an einer
ihnen zugewandten Begrenzung der Halteführungsnut angeordnet sind und in der Transversalrichtung
weniger als 1 mm von dieser Begrenzung beabstandet sind zum Gewährleisten einer zusätzlichen
Führung des Verbinders relativ zu den Tragschienen in der Betriebsposition, wobei
insbesondere in Transversalrichtung von den Halteführungen jeweils zum nächstliegenden
Halteabschnitt hin versetzt am Boden des Verbinders ein Anschlag vorgesehen ist zum
Begrenzen der Einführtiefe des Verbinders in die Tragschienen, wobei insbesondere
auf Höhe des Anschlags in Transversalrichtung an den Tragschienen eine Ausnehmung
zur Aufnahme des Anschlags in der Betriebsposition ausgebildet ist und in der Betriebsposition
der Anschlag in Längsrichtung an zumindest einer der Tragschienen anliegt.
[0032] Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Herstellen eines Systems zur Realisierung
einer langgestreckten Leuchte. Das Verfahren umfasst die Schritte:
- Herstellen von Tagschienen durch Ausschneiden von Außenkonturen der Tragschienen aus
einem Blech, Umformen des ausgeschnittenen Stücks um eine Längsachse, die in der Längsrichtung
X verläuft, wobei eine langgestreckte Form mit einem Querschnitt nach Art eines "U"
ausgebildet wird, das zwei in der Vertikalrichtung erstreckenden Seitenwände und einen
Boden umfasst, der die Seitenwände in der Transversalrichtung verbindet, sodass die
Seitenwände und der Boden einen Aufnahmeraum der Tragschiene bilden, und sodass an
jeder Seitenwand jeweils eine obere und eine untere Biegekante ausgebildet ist, die
eine dem Aufnahmeraum zugewandte Längsführung mit einem oberen und einem unteren Führungsende
ausbilden, zwischen denen ein geradliniger Wandabschnitt sich in Vertikalrichtung
erstreckt. Der Begriff "obere" bedeutet dabei "dem Boden der U-Form nächstliegende".
[0033] Das Verfahren umfasst ferner das Herstellen eines langgestreckten Verbinders zum
mechanischen Verbinden von zwei in Längsrichtung nebeneinander angeordneten Tragschienen,
wobei seine Außenkontur aus einem Blech ausgeschnitten wird und innerhalb der Außenkontur
sich in Längsrichtung erstreckende Schnittlinien ausgeschnitten werden, die zwei in
der Transversalrichtung voneinander beabstandeten Parallelreihen bilden, wobei der
Abstand der Schnittlinien der jeweiligen Reihe von der senkrecht zur Längsrichtung
nächstliegenden Außenkontur dem Abstand zwischen dem oberen und dem unteren Führungsende
der Tragschiene entspricht und wobei durch Umformen des Blechs zwei in der Längsrichtung
verlaufende Biegekanten erzeugt werden, so dass ein Körper mit einem U-förmigen Querschnitt
ausgebildet wird, der einen Boden und zwei durch die Biegekanten mit dem Boden verbundene
Seitenwände aufweist, die von dem Boden weg entlang einer Vertikalen verlaufen und
zwei entlang der Vertikalen geradlinig verlaufende Halteabschnitte umfassen, die jeweils
durch ein oberes und ein unteres Ende begrenzt ist, wobei die durch die Schnittlinien
ausgebildeten obere Enden der geradlinig verlaufenden Halteabschnitte über die Biegekante
in der Vertikalrichtung vorstehen. In einer Ausführungsform des Verfahrens wird während
des Herstellens der Tragschienen jede Seitenwand der Tragschienen, ausgehend vom geradlinigen
Wandabschnitt jeweils so umgeformt, dass auf der Höhe der oberen Biegekante ein Wandabsatz
in Transversalrichtung ausbildet wird, und während des Herstellens des Verbinders
das Blech so durch umgeformt wird, dass an jeder Seitenwand ausgehend von geradlinig
verlaufenden Halteabschnitten jeweils auf der Höhe der Biegekante ein Wandabsatz in
Transversalrichtung ausgebildet wird. Bevorzugt werden und in jedem der Wandabsätze
des Verbinders Löcher zur Aufnahme von Befestigungsmitteln, vorgesehen, wobei die
Löcher bevorzugt weniger als 2 mm von dem nächstliegenden geradlinigen Halteabschnitt
beabstandet sind.
[0034] Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Herstellung einer Leuchte mittels
eines erfindungsgemäßen Systems, wobei das Verfahren das Einführen des Verbinders
zur Hälfte entlang der Längsrichtung in eine erste der Tragschienen umfasst, so dass
das obere und das untere Ende der Halteabschnitte an dem oberen und unteren Führungsenden
der Längsführung anliegen, und das Fixieren des Verbinders mit der Tragschiene gegen
relative Verschiebung zur Tragschiene in der Längsrichtung umfasst.
[0035] In einer Ausführungsform des Verfahrens erfolgt das Fixieren des Verbinders mit der
ersten Tragschiene mittels Anpressen des Bodens der Tragschiene an den Boden des Verbinders
in der Vertikalrichtung durchgeführt wird, wobei insbesondere mindestens ein in Vertikalrichtung
am Boden des Verbinders abstehender Prägevorsprung des Verbinders zum Formschluss
mit einer im Boden der Tragschiene entstandenen Mulde kommt.
[0036] In einer Ausführungsform umfasst das Verfahren ferner das Einführen des Verbinders
in eine zweite der Tragschienen, so dass die beiden zu verbindenden Tragschienen durch
den Verbinder fugenfrei verbunden sind, und Fixieren der zweiten Tragschiene mit dem
Verbinder durch ein Fixierelement und/oder durch Befestigungsmittel.
[0037] Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf sieben Figuren anhand von Ausführungsbeispielen
näher erläutert.
[0038] Es zeigen:
- Figur 1a:
- in einer schematischen Prinzipdarstellung ein Ausschnitt des erfindungsgemäßen Systems
gemäß einem Ausführungsbeispiel,
- Figur 1b:
- einen Ausschnitt einer Tragschiene in einer perspektivischen Ansicht gemäß einem Ausführungsbeispiel
nach Fig. 1a,
- Figur 2:
- in einer schematischen Prinzipdarstellung den Verbinder nach Fig. 1a in einer perspektivischen
Ansicht,
- Figur 3:
- in einer schematischen Prinzipdarstellung ein Querschnitt des Systems nach Fig. 1a,
- Figur 4:
- in einer schematischen Prinzipdarstellung ein Ausführungsbeispiel eines Fixierelements
zum Fixieren des Verbinders an einer Tragschiene nach Fig. 1a,
- Figur 5:
- in einer schematischen Prinzipdarstellung eine Ansicht von unten auf den Ausschnitt
gemäß Fig. 1a,
- Figur 6:
- in einer schematischen Prinzipdarstellung den Verbinder gemäß Fig. 2 in einer Seitenansicht,
- Figur 7:
- in schematischen Prinzipdarstellungen Ansichten einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform.
[0039] Figur 1a zeigt einen Ausschnitt des erfindungsgemäßen Systems 1 gemäß einem Ausführungsbeispiel.
Das System 1 zur Realisierung einer langgestreckten Leuchte umfasst zwei zu verbindende
Tragschienen 21, 22 und einen Verbinder 10, der dazu ausgebildet ist, die Tragschienen
21, 22 stirnseitig zu verbinden. Fig. 1a zeigt ein Beispiel mit zwei Tragschienen.
Das beschriebene System 1 ist dafür geeignet, mehrere Tragschienen durch erfindungsgemäße
Verbinder 10 zu verbinden. In Fig. 1a ist das System 1 in einer Position gezeigt,
in der der Verbinder 10 bis zu seiner Mitte in die erste Tragschiene 21 und nur teilweise
in die zweite Tragschiene 22 eingeschoben ist.
[0040] Sowohl der Verbinder 10, als auch die Tragschienen 21 und 22 weisen eine entlang
der Längsrichtung X langgestreckte Form auf. Die Erstreckung des Verbinders 10 in
Längsrichtung X beträgt ein Fünftel der Erstreckung jeder der Tragschienen 21, 22
in der Längsrichtung X. Der Verbinder 10 ist dazu ausgebildet, die zwei stirnseitig,
d.h. in Längsrichtung X nebeneinander angeordneten Tragschienen 21 und 22 mechanisch
zu verbinden, so dass eine langgestreckte Leuchte umfassend die beiden Tragschienen
21, 22 entstehen kann. Die Tragschienen 21, 22 dienen der Aufnahme von Leuchtmitteln,
Stromleitungen und weiteren Steuer- oder Betriebsgeräten. Die Tragschienen 21, 22
sind aus Blech durch Stanzen und Biegeverfahren hergestellt. Der Verbinder 10 ist
aus Blech durch Stanzen und Biegeverfahren hergestellt.
[0041] In Fig. 1b ist ein erstes Längsende einer Tragschiene 21, 22 dargestellt. Die Tragschienen
21, 22 weisen jeweils zwei Seitenwände 211, 212, von denen nur jeweils eine Seitenwand
211, 221 in der Fig. 1 zu sehen ist. Die Seitenwände 211, 212, 221, 222 erstrecken
sich in vertikaler Richtung Z senkrecht zu der Längsrichtung X. Die Tragschienen weisen
jeweils einen Boden 213, 223, der die Seitenwände in der transversalen Richtung Y
verbindet und an dem die Tragschienen an der Raumdecke befestigt werden können. Die
Seitenwände und der Boden jeder Tragschiene formen einen Aufnahmeraum 214 der Tragschiene,
der zur Aufnahme von Leuchtmitteln, Stromleitungen und weiteren Steuer- oder Betriebsgeräten
dient. Der Verbinder 10 ist in der Betriebsposition in den Aufnahmeraum 214 von zwei
zu verbindenden Tragschienen eingeschoben.
[0042] Der Verbinder 10 weist ebenfalls zwei Seitenwände 101, 102 auf, die sich in vertikaler
Richtung Z senkrecht zu der Längsrichtung X erstrecken und von denen nur eine Seitenwand
101 in der Fig. 1 zu sehen ist, und einen Boden 103, der die Seitenwände in transversaler
Richtung Y verbindet. Die Seitenwände 101, 102 sind jeweils durch eine in Längsrichtung
verlaufende Kante 109, die eine Biegekante ist, mit dem Boden 103 verbunden. Der Verbinder
10 weist, bezogen auf die Längsrichtung X, mittig einen Zentriervorsprung 105 auf,
der die Mitte des Verbinders 10 markiert. Der Zentriervorsprung 105 ist durch Stanzen
und Umformen hergestellt und steht in der Vertikalrichtung Z von der Ebene des Bodens
103 ab.
[0043] Die Tragschienen 21, 22 weisen jeweils an einem ihrer Längsenden in ihrem Boden 213
eine Ausnehmung 215 auf, die den Zentriervorsprung 105 aufnimmt, wenn der Verbinder
10 von diesem Längsende der Tragschiene in die Tragschiene eingeschoben ist.
[0044] Die Tragschienen 21, 22 sind mit ihren Böden 213, 223 an einem Träger, z.B. einer
Raumdecke befestigbar. Die offene untere Seite der Tragschienen 21, 22, d.h. die Abstrahlseite
der Leuchte, die den Böden 213, 223 der Tragschienen 21, 22 gegenüber liegt, ist bei
einer erfindungsgemäßen Leuchte durch eine nicht dargestellte lichtdurchlässige Abdeckung
abgedeckt.
[0045] In Betriebsposition ist der Verbinder 10 mittig zwischen den zu verbindenden Tragschienen
21, 22 ausgerichtet. Der mittigen Ausrichtung dient der Zentriervorsprung 105 auf
dem Boden 103 des Verbinders 10, der der Längszentrierung des Verbinders 10 bei dem
Zusammenbau der Leuchte dient. Die mittige Ausrichtung des Verbinders 10 zwischen
zwei Tragschienen führt zur Erhöhung der Biegesteifigkeit des Systems 1. Der Zentriervorsprung
105 begrenzt die Einschubtiefe des Verbinders 10 in die Tragschienen 21, 22.
[0046] In Figur 2 ist lediglich der Verbinder 10 gemäß der Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Systems 1 dargestellt. Der Verbinder 10 ist länglich ausgebildet und weist einen U-förmigen
Querschnitt entlang einer Vertikalen Z auf.
[0047] Jede Seitenwand 101, 102 des Verbinders 10 weist drei in Längsrichtung voneinander
beabstandete vertikal geradlinig verlaufende Teilhalteabschnitte 110 auf. Die gemeinsame
Länge der drei Teilhalteabschnitte 110 beträgt 10% der Länge des Verbinders 10. Jeder
der Teilhalteabschnitte 110 ist durch ein oberes 111 und ein unteres 112 Ende in Vertikalrichtung
Z begrenzt. Die vertikalen Enden 111, 112 der Teilhalteabschnitte 110 sind durch eine
Art Schneidens, nämlich durch das Stanzen des Blechs, aus dem der Verbinder hergestellt
wird, gefertigt, bevor das Blech zu einem Teil mit U-förmigen Querschnitt gebogen
wird, um Biegekanten 109 beidseitig des Bodens auszubilden. Die Teilhalteabschnitte
110 bleiben nach dem Ausbilden der Biegekanten 109 gerade. Die oberen Enden 111 der
Teilhalteabschnitte 110 stehen über die Biegekante 109 in Vertikalrichtung Z hervor.
Die Biegekante 109 ist in vertikaler Richtung Z zwischen dem oberen 111 und dem unteren
112 Ende der Teilhalteabschnitte 110 angeordnet. In Längsrichtung X des Verbinders
10 liegt die Biegekante 109 in Teilkantenabschnitten vor, zwei der Teilkantenabschnitte
liegen zwischen jeweils einem Längsende des Verbinders und einem der Teilhalteabschnitte
110, und zwei der Teilkantenabschnitte liegen zwischen zwei Teilhalteabschnitten 110
in Längsrichtung vor.
[0048] In Fig. 3 ist ein Querschnitt I-I entlang der Vertikalen Z des Systems 1 gemäß Fig.
1 dargestellt. Die Tragschienen 21, 22 und der Verbinder 10 weisen jeweils einen U-förmigen
Querschnitt auf. Die Seitenwände 101, 102 des Verbinders 10 und die Seitenwände 221,
22 der Tragschiene 22 sind im dargestellten Querschnitt als Schenkel der entsprechenden
"U"-s zu sehen. Die Seitenwände 101, 102 des Verbinders 10 sind jeweils über eine
in Längsrichtung X verlaufende Biegekante 109 mit dem Boden 103 verbunden.
[0049] Die Tragschienen 21, 22 weisen jeweils eine innenseitige Längsführung auf, in die
der Verbinder 10 eingeschoben wird. Die Längsführung der Tragschiene 22 ist auf der
Fig. 3 in Querschnitt zu sehen. Die Längsführung ist durch Biegen der Seitenwände
211, 212, 221, 222 der Tragschienen 21, 22 bereitgestellt und weist ein oberes und
ein unteres Führungsende 217, 218 auf. Die durch Biegen entstandenen Biegekanten bilden
das obere 217 und untere 218 Führungsende. Der geradlinige Wandabschnitt 219 zwischen
zwei unmittelbar benachbarten Biegekanten verläuft entlang der Vertikalen Z senkrecht
zu der Längsrichtung X und der Transversalrichtung Y. Die Längsführung ist an beiden
Seitenwänden jeder Tragschiene ausgebildet.
[0050] In Betriebsposition liegen das obere 111 und das untere 112 Ende der Teilhalteabschnitte
110 mit ihren Schmalseiten an dem oberen 217 und dem unterem 218 Führungsende der
Längsführung an.
[0051] Darüber hinaus liegen die Breitseiten der Teilhalteabschnitte 110 an den Innenseiten
der geradlinigen Wandabschnitte 219 der Tragschienen 21, 22 in der Transversalrichtung
Y an. Die Teilhalteabschnitte 110 begrenzen den Verbinder 10 in der Transversalrichtung
Y und bilden die äußersten Enden des Verbinders 10 in der Transversalrichtung Y.
[0052] Der Verbinder 10 in der in Fig. 1 gezeigten Position ist bis zum Zentriervorsprung
105 in die erste Tragschiene 21 eingeschoben. In Fig. 2 sind Prägevorsprunge 104 an
der Außenseite einer ersten, rechts in der Fig. 2 dargestellten Längshälfte des Verbinders
10 zu sehen. Der Verbinder 10 wird werkseitig bei dem Hersteller mit der ersten Längshälfte
in die erste Tragschiene 21 bis zum Zentriervorsprung 105 eingeschoben. Die dann übereinanderliegenden
Böden 103, 213 des Verbinders 10 und der ersten Tragschiene 21 werden entlang der
Vertikalrichtung Z verpresst, so dass durch dieses Umformverfahren die Prägevorsprünge
104 in den Boden 213 der Tragschiene 21 eingepresst werden, so dass die Tragschiene
21 auf dem Verbinder 10 in Längsrichtung durch den Formschluss zwischen den Prägevorsprüngen
104 und den im Boden 213 der Tragschiene 21 durch das Einpressen entstandenen Mulden
fixiert wird. Durch das Verpressen wird bevorzugt auch ein elektrischer Kontakt zwischen
Verbinder 10 und Tragschiene 21 hergestellt. In diesem Lieferzustand wird das System
1 an Kunden ausgeliefert, wobei die Tragschienen an einem Längsende zum Zentriervorsprung
105 eingeschobene und angepresste Verbinder 10 aufweisen, wobei eine zweite Längshälfte
des Verbinders 10 frei zugängig ist, für das Einschieben in ein freies Längsende einer
zweiten Tragschiene 22.
[0053] Kundenseitig wird die zweite Längshälfte des Verbinders 10, auf der Fig. 2 links
dargestellt, in die zweite Tragschiene 22 bis zum Zentriervorsprung 105 eingeschoben.
Die erste Tragschiene 21 hat an ihrem Boden 213 eine Ausnehmung 215, die den Zentriervorsprung
105 aufnimmt, so dass die zwei Tragschienen 21, 22 fugenfrei zu einander angeschoben
werden können und in der Betriebsposition einander stirnseitig kontaktieren können.
In der Betriebsposition ist der Verbinder 10 in die beiden zu verbindenden Tragschienen
21, 22 eingeschoben. In der Fig. 1 jedoch ist eine Zwischenposition gezeigt, in der
der Verbinder 10 nur teilweise in die zweite Tragschiene 22 eingeschoben ist.
[0054] Zum Fixieren der zweiten Tragschiene 22 an der zweiten Längshälfte des Verbinders
10 in der Betriebsposition weist der Boden 223 der Tragschiene 22 eine Öffnung 227
auf und der Boden 103 des Verbinders 10 eine Aussparungsanordnung mit Aussparungen
107 auf. Diese Öffnung bzw. Aussparungen dienen der Aufnahme von einem Fixierelement
30, das in der Fig. 4 dargestellt ist. Das Fixierelement 30 wird auf die Außenseite
des Bodens 103 des Verbinders 10 aufgelegt, d.h. auf die Seite, die dem Aufnahmeraum
115 des Verbinders 10 abgewandt ist und die in der Betriebsposition der Innenseite
des Bodens 223 der Tragschiene 22 zugewandt ist. Das auf den Verbinder 10 aufgesetzte
Fixierelement 30 ist in der Fig. 1 zu sehen. Das Fixierelement 30 ist aus Blech durch
Stanzen und Biegen hergestellt und umfasst einen flächiges Körper 300 und Haltevorsprünge,
nämlich vier Haltefüße 301 und eine Haltezunge 303, mit denen es in den Aussparungen
107 des Verbinders 10 verrastet. Wenn der Verbinder 10 in die Tragschiene 22 in Betriebsposition
eingeschoben ist, greifen Haltefüße 301 durch die Aussparungen 107 im Boden 103 des
Verbinders 10 nach unten in den Aufnahmeraum 115 des Verbinders 10 und die Haltezunge
303 greift horizontal in eine weitere Aussparung. Der weitere Vorsprung, der durch
Haltenasen 302 gebildet ist, greift durch die Öffnung 227 in dem Boden 223 der Tragschiene
22 nach oben zu der Außenseite der Tragschiene 22. Damit ist das Fixierelement 300
in Betriebsposition zwischen dem Boden 103 des Verbinders 10 und dem Boden 223 der
Tragschiene 22 eingesetzt und verhindert eine Längsverschiebung der Tragschiene 22
relativ zu dem Verbinder 10. Da der Verbinder 10 durch die Prägeabschnitte 104 an
der ersten Tragschiene 21 fixiert ist, sind die zwei Tragschienen 21, 22 in der Betriebsposition
in Längsrichtung gegeneinander fixiert. Die Kratznasen 304 des Fixierelements 30 dienen
einer Verbesserung des elektrischen Kontakts zwischen dem Verbinder 10 und der Tragschiene
22 zwecks Erdung.
[0055] Der Verbinder 10 weist beidseitig Wandabsätze 106 auf, die von den vertikal geradlinig
verlaufenden Halteabschnitten 110 einer jeder Seitenwand 101 auf der Höhe der Biegekante
109 in die transversale Richtung Y verlaufen. Die Tragschienen 21, 22 weisen den Wandabsätzen
106 komplementäre Wandabsätze 226 auf Höhe der oberen Biegekante auf, die von den
geradlinigen Wandabschnitten 219 in Transversalrichtung Y verlaufen. In den Wandabsätzen
106 des Verbinders 10 sind Befestigungslöcher 108 ausgebildet, von denen nur ein Befestigungsloch
108 in der Fig. 1 zu sehen ist. Die Befestigungslöcher 108 dienen der Aufnahme von
Schrauben 108a, die in diesem Ausführungsbeispiel als Befestigungsmittel der zusätzlichen
Verfestigung der Verbindung des Verbinders 10 mit der Tragschiene 22, an einem Längsende
der Tragschiene 22 dienen. Die eingeschraubten Schrauben 108a sind in Fig. 5 zu sehen.
Sie verpressen die Wandabsätze 106 des Verbinders 10 mit den Wandabsätzen 226 der
Tragschiene 22 für eine zusätzliche Festigkeit der Verbindung.
[0056] In Fig. 6 ist der Verbinder 10 gemäß Fig. 2 in einer Seitenansicht dargestellt. Die
Höhe der Seitenwände 101, 102 des Verbinders 10, von denen nur eine Seitenwand in
Fig. 6 zu sehen ist, ändert sich entlang der Längsrichtung X. Die Höhe ist im Bereich
der Teilhalteabschnitte 110 am größten. Das untere vertikale Ende jeder Seitenwand
101, 102 des Verbinders 10 ist in Längsrichtung X symmetrisch ausgebildet, mit einer
vertikalen Symmetrieachse S. An den Längsenden des Verbinders 10 entspricht das untere
vertikale Ende einer Seitenwand 101, 102 zuerst den unteren Enden 112 der Teilhalteabschnitte
110, die an den Längsenden des Verbinders 10 angeordnet sind. Angrenzend an das untere
Ende 112 der Teilhalteabschnitte 110 weist die Seitenwand 101, 102 Unterschneidungen
113, die graduell und rampenartig in das untere Ende 112 des im mittleren Bereich
des Verbinders 10 angeordneten Halteabschnitts 110 übergehen. In der Mitte des unteren
Endes des Verbinders 10 ist eine Kerbung 114 ausgebildet. Diese rampenartige Ausgestaltung
des unteren Endes des Verbinders 10 erleichtert das Einschieben des Verbinders 10
in die zu verbindenden Tragschienen 21, 22.
[0057] In Figur 7 umfassend die Figuren 7a und 7b ist eine weitere Ausführungsform eines
erfindungsgemäßen Systems 1 in zwei verschiedenen schematischen Prinzipdarstellungen
in Auszügen dargestellt. Diese Ausführungsform unterscheidet sich von der vorgenannt
beschriebenen insbesondere dadurch, dass der Verbinder 10 an seinem Boden 103 in der
Transversalrichtung Y zu den Halteabschnitten 110 nach innen versetzt zwei Halteführungen
1031 aufweist und dass die Tragschiene 21 innerhalb der horizontalen Erstreckung ihres
Bodens 213 eine Halteführungsnut aufweist. In der in Figur 7 dargestellten Betriebsposition
sind die beiden Halteführungen 1031 jeweils an einer ihnen zugewandten Begrenzung
der Halteführungsnut angeordnet und gewährleisten damit eine zusätzliche Führung des
Verbinders 10 zur Tragschiene 21. Außerdem ist am Boden 103 des Verbinders 10 jeweils
in Transversalrichtung Y von den Halteführungen 1031 zum jeweils nächstliegenden Halteabschnitt
110 hin versetzt jeweils ein Anschlag 1032 vorgesehen zum Begrenzen der Einführtiefe
des Verbinders 10 in die Tragschiene 21. Die Tragschiene 21 weist ihrerseits auf Höhe
des Anschlags 1032 in Transversalrichtung Y eine Ausnehmung zur Aufnahme des Anschlags
1032 in der Betriebsposition auf. An dem Boden 103 des Verbinders ist ferner ein als
Feder ausgebildetes Kratzelement 40 angeordnet, das mit seinen Kratzenden in der Betriebsposition
gegen den Boden 213 der Tragschiene 21 presst und dabei einen elektrischen Kontakt
zwischen dem Verbinder 10 und der Tragschiene 21 herstellt.
Bezugszeichenliste
[0058]
- 1
- System zur Realisierung einer langgestreckten Leuchte
- 10
- Verbinder
- 101
- Seitenwand des Verbinders
- 102
- Seitenwand des Verbinders
- 103
- Boden des Verbinders
- 104
- Prägevorsprung
- 105
- Zentriervorsprung
- 106
- Wandabsatz
- 107
- Aussparungen
- 108
- Befestigungsloch
- 108a
- Befestigungsmittel Schraube
- 109
- Kante des Verbinders
- 110
- Halteabschnitt
- 111
- oberes Ende von Halteabschnitt
- 112
- unteres Ende von Halteabschnitt
- 113
- Unterschneidung
- 114
- Kerbung
- 115
- Aufnahmeraum des Verbinders
- 21
- erste Tragschiene
- 211
- Seitenwand der ersten Tragschiene
- 212
- Seitenwand der ersten Tragschiene
- 213
- Boden der ersten Tragschiene
- 214
- Aufnahmeraum von Tragschiene
- 215
- Ausnehmung für einen Zentriervorsprung
- 217
- oberes Führungsende von Längsführung
- 218
- unteres Führungsende von Längsführung
- 219
- geradliniger Wandabschnitt
- 22
- zweite Tragschiene
- 221
- Seitenwand der zweiten Tragschiene
- 222
- Seitenwand der zweiten Tragschiene
- 223
- Boden der zweiten Tragschiene
- 226
- Wandabsatz
- 227
- Öffnung
- 30
- Fixierelement
- 300
- Körper des Fixierelements
- 301
- Haltefuß
- 302
- Haltenase
- 303
- Haltezunge
- 304
- Kratznase
- 40
- Kratzelement
- 1031
- Halteführung
- 1032
- Anschlag
- X
- Längsrichtung
- Y
- Transversalrichtung
- Z
- Vertikalrichtung
- S
- Symmetrieachse
1. System (1) zur Realisierung einer in einer Längsrichtung (X) langgestreckten Leuchte,
das System (1) umfassend mindestens zwei in Längsrichtung (X) langgestreckte Tragschienen
(21, 22) und mindestens einen in Längsrichtung (X) langgestreckten Verbinder (10)
zum mechanischen Verbinden von zwei in Längsrichtung nebeneinander angeordneten Tragschienen
(21, 22), wobei die Tragschienen (21, 22) und der Verbinder (10) jeweils einen Querschnitt
senkrecht zur Längsrichtung (X) in Form einer Art eines U mit einem Boden (213, 223,
103) und zwei Seitenwänden (211, 212, 221, 222, 101, 102) aufweisen, die von dem Boden
(213, 223, 103) weg entlang einer Vertikalen (Z) verlaufen und die entlang einer transversalen
Richtung (Y) durch den Boden (213, 223, 103) verbunden sind, wobei jede der Tragschienen
(21, 22) eine Längsführung aufweist, in die der Verbinder (10) von einem Längsende
der jeweiligen Tragschiene (21, 22) aus einführbar ist, wobei die Längsführung, bezogen
auf die Vertikale (Z), ein oberes(217) und ein unteres Führungsende (218) ausbildet,
wobei der Verbinder (10) in einer Betriebsposition in die Längsführung der beiden
Tragschienen (21, 22) eingeschoben ist und die Tragschienen (21, 22) miteinander verbindet,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Seitenwände (101, 102) des Verbinders (10) jeweils einen entlang der Vertikalen
(Z) geradlinig verlaufenden Halteabschnitt (110) umfassen, der durch ein oberes (111)
und ein unteres Ende (112) begrenzt ist, wobei in der Betriebsposition das obere (111)
und das untere Ende (112) des geradlinig verlaufenden Halteabschnitts (110) an dem
oberen (217) und unteren Führungsende (218) der Längsführung anliegen, wobei insbesondere
die vertikal geradlinig verlaufenden Halteabschnitte (110) des Verbinders (10) den
Verbinder (10) in der transversalen Richtung (Y) begrenzen.
2. System (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Tragschienen (21, 22) jeweils aus einem Blech mittels Umformen hergestellt sind,
wobei die Seitenwände (211, 212, 221, 222) der Tragschienen (21, 22) jeweils ein Paar
aus unmittelbar benachbarten unteren und oberen Biegekanten aufweisen, die durch einen
entlang der Vertikalen (Z) geradlinig verlaufenden Wandabschnitt (219) verbunden sind
und die das obere (217) und untere Führungsende (218) bilden, wobei insbesondere in
der Betriebsposition die entlang der Vertikalen (Z) geradlinig verlaufenden Halteabschnitte
(110) des Verbinders (10) in transversaler Richtung (Y) um weniger als 2 mm, insbesondere
um weniger als 1 mm von den entlang der Vertikalen (Z) geradlinig verlaufenden Wandabschnitten
(219) der Tragschienen (21, 22) beabstandet sind.
3. System (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Seitenwände (101, 102) des Verbinders (10) jeweils über eine in Längsrichtung
(X) verlaufende Kante (109) mit dem Boden (103) des Verbinders (10) verbunden sind,
wobei die Kante (109) in einer vertikalen Position zwischen dem oberen (111) und dem
unteren Ende (112) des vertikal geradlinig verlaufenden Halteabschnitts (110) einer
jeden Seitenwand (101, 102) angeordnet und vertikal von diesen Enden (111, 112) beabstandet
ist.
4. System (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
jede Seitenwand (101, 102) des Verbinders (10) jeweils einen von dem Halteabschnitt
(110) in Transversalrichtung (Y) weg verlaufenden Wandabsatz (106) ausbildet, und
jede Seitenwand (211, 212, 221, 222) der Tragschienen (21, 22), ausgehend von ihrem
oberen Führungsende (217), jeweils einen in Transversalrichtung (Y) verlaufenden Wandabsatz
(226) ausbildet, wobei jeweils die von einer Seitenwand (101, 102) und dem an ihr
verlaufenden Halteabschnitt (110) gebildeten Wandabsätze (106, 226) sich in der Betriebsposition
zumindest innerhalb eines senkrecht zur Vertikalen Z verlaufenden Flächenabschnitts,
in dem sie vertikal voneinander beabstandet sind, überlappen, wobei das System insbesondere
Befestigungsmittel (108a) umfasst und der Verbinder (10) in der Betriebsposition an
zumindest einer der Tragschienen (21, 22) innerhalb des Flächenabschnitts durch die
zwischen den Wandabsätzen (106, 226) von Tragschiene (21, 22) und Verbinder (10) wirkenden
Befestigungsmittel (108a) befestigt ist.
5. System (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
jede Seitenwand (101, 102) des Verbinders (10) mehrere in Längsrichtung (X) voneinander
beabstandete vertikal geradlinig verlaufende Teilhalteabschnitte (110) umfasst und
dass die in Längsrichtung (X) verlaufende Kante (109) mehrere Teilkantenabschnitte
umfasst, wobei zumindest zwischen zwei in Längsrichtung aufeinanderfolgenden vertikal
geradlinig verlaufenden Teilhalteabschnitten (110) ein Teilkantenabschnitt angeordnet
ist und wobei die Teilhalteabschnitte (110) gemeinsam den Halteabschnitt (110) der
Seitenwand (101, 103) ausbilden.
6. System (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Verbinder (10) aus einem Metall, insbesondere aus Aluminium oder Stahl, gegossen
ist aus einem Blech mittels Umformen geformt ist, wobei die Kanten (109) der Seitenwände
als Biegekanten (109) ausgebildet sind und wobei das obere (111) und das untere Ende
(112) der geradlinig verlaufenden Halteabschnitte (110) einer jeden Seitenwand (101,
102) durch Schneiden hergestellt sind.
7. System (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Verbinder (10) in der Betriebsposition jeweils zur Hälfte entlang seiner Längsrichtung
in die beiden Tragschienen (21, 22) eingeschoben ist.
8. System (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
jede Seitenwand (101, 102) des Verbinders (10) eine Mehrzahl an geradlinig verlaufenden
Teilhalteabschnitten (110) aufweist, die gemeinsam den Halteabschnitt (110) der Seitenwand
(101, 102) bilden, von denen zumindest jeweils einer an jeweils einem der Längsenden
des Verbinders (10) angeordnet ist und zumindest einer, bezogen auf die Längsrichtung
(X), im mittleren Bereich des Verbinders (10) angeordnet ist.
9. System (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Tragschienen (21, 22) ein U-förmiges Querschnittsprofil aufweisen, und/oder dass
der Verbinder (10) ein U-förmiges Querschnittsprofil aufweist und die Erstreckung
des Verbinders (10) in Längsrichtung (X) mindestens ein Fünftel der Erstreckung einer
der Tragschienen (21, 22) in der Längsrichtung (X) beträgt.
10. System (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Längsführung als innenseitige Führungsnuten an beiden Seitenwänden (211, 212,
221, 222) der Tragschienen (21, 22) ausgebildet ist.
11. System (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
innerhalb mindestens einer der Tragschienen (21, 22) ein Geräteträger angeordnet ist
zum Tragen von Leuchtmitteln.
12. System (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
das untere vertikale Ende jeder Seitenwand (101, 102) des Verbinders (10) in Längsrichtung
(X) symmetrisch ausgebildet ist, mit einer vertikalen Symmetrieachse (S), wobei insbesondere,
ausgehend von den Längsenden, das untere vertikale Ende jeder Seitenwand (101, 102)
ausgehend von den Längsenden des Verbinders (10) zuerst mit den unteren Enden (112)
der Teilhalteabschnitte (110) überreinstimmt, die an den Längsenden angeordnet sind,
gefolgt von Unterschneidungen (113), die graduell in das untere Ende (112) des im
mittleren Bereich des Verbinders (10) angeordneten Teilhalteabschnitts (110) übergehen.
13. System (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das System (1) ein Fixierelement (30) zum Fixieren der Verbindung des Verbinders (10)
mit einer Tragschiene (22) gegen eine Verschiebung in Längsrichtung (X) umfasst, wobei
in dem Boden (103) des Verbinders eine Aussparungsanordnung mit Aussparungen (107)
vorgesehen ist und das Fixierelement eine mit der Aussparungsanordnung korrespondierende
Vorsprungsanordnung mit Haltevorsprüngen (301, 303) aufweist, wobei in der Betriebsposition
die Haltevorsprünge (301, 303) in den Aussparungen (107) angeordnet sind und das Fixierelement
(30) positionsfest zum Verbinder (10) fixieren, wobei das Fixierelement (30) ferner
zumindest einen weiteren Haltevorsprung (302) aufweist, der mit einer in dem Boden
der Tragschiene (22) vorgesehenen Öffnung (227) korrespondierend ausgebildet ist und
in der Betriebsposition in diese Öffnung (227) eingreift zum Fixieren der Tragschiene
(22) relativ zum Verbinder (10), wobei insbesondere der weitere Haltevorsprung (302)
an seinem ersten Längsende eine Einführschräge und an seinem gegenüberliegenden zweiten
Längsende eine Halteseite aufweist zum Ermöglichen eines Einführens des Verbinders
(10) in der Längsrichtung in die Tragschiene (22) und zum Ausbilden eines Anschlags
der Halteseite an eine Begrenzung der Öffnung (227) in der Betriebsposition.
14. System (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Verbinder (10) an seinem Boden (103) in der Transversalrichtung (Y) zu den Halteabschnitten
(110) nach innen versetzt zwei Halteführungen (1031) aufweist, wobei die Tragschienen
(21, 22) jeweils innerhalb der horizontalen Erstreckung ihres Bodens (213, 223) eine
Halteführungsnut aufweisen, wobei in der Betriebsposition die beiden Halteführungen
(1031) jeweils an einer ihnen zugewandten Begrenzung der Halteführungsnut angeordnet
sind und weniger als 1 mm von dieser Begrenzung beabstandet sind zum Gewährleisten
einer zusätzlichen Führung des Verbinders (10) relativ zu den Tragschienen (213, 223)
in der Betriebsposition, wobei insbesondere in Transversalrichtung (Y) von den Halteführungen
(1031) jeweils zum nächstliegenden Halteabschnitt (110) hin versetzt am Boden (103)
des Verbinders ein Anschlag (1032) vorgesehen ist zum Begrenzen der Einführtiefe des
Verbinders (10) in die Tragschienen (21,22), wobei insbesondere auf Höhe des Anschlags
(1032) in Transversalrichtung (Y) an den Tragschienen eine Ausnehmung zur Aufnahme
des Anschlags (1032) in der Betriebsposition ausgebildet ist.
15. Verfahren zum Herstellen eines Systems (1) zur Realisierung einer langgestreckten
Leuchte, das Verfahren umfassend die Schritte:
- Herstellen von Tagschienen (21, 22) durch Ausschneiden von Außenkonturen der Tragschienen
(21, 22) aus einem Blech, Umformen des ausgeschnittenen Stücks um eine Längsachse,
die in eine Längsrichtung (X) verläuft, wobei eine langgestreckte Form mit einem Querschnitt
nach Art einer U ausgebildet wird, die jeweils zwei entlang einer Vertikalen (Z) erstreckenden
Seitenwände (211, 221, 221, 222) und einen Boden (213, 223) umfasst, der die Seitenwände
(211, 221, 221, 222) in einer Transversalrichtung (Y) verbindet, sodass die Seitenwände
(211, 221, 221, 222) und der Boden (213, 223) einen Aufnahmeraum (214) der Tragschiene
(21, 22) bilden, und sodass an jeder Seitenwand (211, 221, 221, 222) jeweils eine
obere und eine untere Biegekante ausgebildet ist, die eine dem Aufnahmeraum (214)
zugewandte Längsführung mit einem oberen (217) und einem unteren Führungsende (218)
ausbilden, zwischen denen ein geradliniger Wandabschnitt (219) sich in Vertikalrichtung
(Z) erstreckt,
- Herstellen eines langgestreckten Verbinders (10) zum mechanischen Verbinden von
zwei in Längsrichtung nebeneinander angeordneten Tragschienen (21, 22), wobei seine
Außenkontur aus einem Blech ausgeschnitten wird und innerhalb der Außenkontur sich
in Längsrichtung (X) erstreckende Schnittlinien ausgeschnitten werden, die zwei in
der Transversalrichtung (Y) voneinander beabstandeten Parallelreihen bilden, wobei
der Abstand der Schnittlinien der jeweiligen Reihe von der senkrecht zur Längsrichtung
(X) nächstliegenden Außenkontur dem Abstand zwischen dem oberen (217) und dem unteren
Führungsende (218) der Tragschiene (21, 22) entspricht und wobei durch Umformen des
Blechs zwei in der Längsrichtung (X) verlaufende Biegekanten (109) erzeugt werden,
so dass ein Körper mit einem U-förmigen Querschnitt ausgebildet wird, der einen Boden
(103) und zwei durch die Biegekanten (109) mit dem Boden (103) verbundene Seitenwände
(101, 102) aufweist, die von dem Boden (103) weg entlang einer Vertikalen (Z) verlaufen
und zwei entlang der Vertikalen (Z) geradlinig verlaufende Halteabschnitte (110) umfassen,
die jeweils durch ein oberes (111) und ein unteres Ende (112) begrenzt ist, wobei
die durch"die Schnittlinien ausgebildeten obere Enden (111) der geradlinig verlaufenden
Halteabschnitte (110) über die Biegekante (109) in der Vertikalrichtung (Z) vorstehen.
16. Verfahren nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet, dass
- während des Herstellens der Tragschienen (21, 22) jede Seitenwand (211, 212, 221,
222) der Tragschienen (21, 22), ausgehend vom geradlinigen Wandabschnitt (219 jeweils
so gebogen wird, dass auf Höhe der oberen Biegekante ein Wandabsatz (226) in der Transversalrichtung
(Y) ausbildet wird, und
- während des Herstellens des Verbinders (10) das Blech so umgeformt wird, dass an
jeder Seitenwand (101, 102) ausgehend von geradlinig verlaufenden Halteabschnitten
(110) jeweils ein Wandabsatz (106) in Transversalrichtung (Y) auf der Höhe der Biegekante
(109) ausgebildet wird, wobei insbesondere in jedem der Wandabsätze (106) in Kantennähe
Befestigungslöcher (108) zur Aufnahme von Befestigungsmitteln (108a) erzeugt werden.
17. Verfahren zur Herstellung einer Leuchte mittels des Systems nach einem der Ansprüche
1 bis 14,
gekennzeichnet, durch
- Einführen des Verbinders (10) zur Hälfte entlang seiner Längsrichtung in eine erste
der Tragschienen (21), so dass das obere (111) und das untere Ende (112) der Halteabschnitte
(110) an dem oberen (217) und unteren Führungsende (218) der Längsführung anliegen,
- Fixieren des Verbinders (10) mit der ersten Tragschiene (21) gegen eine Verschiebung
in die Längsrichtung (X), wobei insbesondere das Fixieren des Verbinders (10) mit
der ersten Tragschiene (21) zumindest teilweise mittels Anpressen des Bodens (213)
der Tragschiene (21) an den Boden (103) des Verbinders (10) in der Vertikalrichtung
(Z) durchgeführt wird, wobei insbesondere mindestens ein in Vertikalrichtung (Z) am
Boden (103) des Verbinders (10) abstehender Prägevorsprung (104) des Verbinders (10)
zum Formschluss mit einer im Boden (213) der Tragschiene (21) entstandenen Mulde kommt,
und insbesondere durch
- Einführen des Verbinders (10) in eine zweite der Tragschienen (22), so dass die
beiden zu verbindenden Tragschienen (21, 22) durch den Verbinder (10), insbesondere
fugenfrei, verbunden sind, und Fixieren der zweiten Tragschiene (22) mit dem Verbinder
(10) durch ein Fixierelement (30) und/oder durch Befestigungsmittel (108a).