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EP 3 540 305 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.05.2021 Patentblatt 2021/19 |
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Anmeldetag: 18.03.2019 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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SYSTEM ZUR REALISIERUNG EINES LICHTBANDS
SYSTEM FOR IMPLEMENTING A LIGHT STRIP
SYSTÈME DE RÉALISATION D'UNE BANDE LUMINEUSE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
16.03.2018 DE 102018106233
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.09.2019 Patentblatt 2019/38 |
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Patentinhaber: TRILUX GmbH & Co. KG |
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59759 Arnsberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Drölle, Alexander
59846 Sundern (DE)
- Ufermann, Helmut
59457 Werl-Westönnen (DE)
- Hadeil, Mohammed
33758 Schloß Holte-Stukenbrock (DE)
- Niggemann, Rudolf
59759 Arnsberg (DE)
- Luttermann, Dirk
59469 Ense (DE)
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| (74) |
Vertreter: Lippert Stachow Patentanwälte Rechtsanwälte |
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Partnerschaft mbB
Postfach 30 02 08 51412 Bergisch Gladbach 51412 Bergisch Gladbach (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
CH-A- 486 661 DE-B- 1 235 677
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DE-A1- 19 840 058 DE-U1-202010 006 329
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein System zur Realisierung einer in einer Längsrichtung langgestreckten
Leuchte gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1. Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren
zum Herstellen eines solchen Systems.
[0002] Gattungsgemäße Systeme werden zur Realisierung von langgestreckten Leuchten verwendet,
die gemeinhin auch als Lichtbänder bezeichnet werden. Solche gattungsgemäßen langgestreckten
Leuchten bzw. Lichtbänder bilden eine eigene Gattung an Leuchten, die in einem breiten
Anwendungsbereich, beispielsweise in Lagerhallen, Produktionshallen oder Supermärkten,
eingesetzt werden. Damit diese Leuchten in einem entsprechend breiten Anwendungsbereich
eingesetzt werden können, sind diese Leuchten modular aufgebaut. Außerdem sind die
Leuchten so konzipiert, dass sie am Einsatzort auf einfache Weise in beliebiger Länge
montiert werden können. Zu diesem Zweck wird die Grundstruktur solcher Leuchten durch
in einer Längsrichtung langgestreckte Tragschienen gebildet, die jeweils einen Querschnitt
senkrecht zur Längsrichtung aufweisen, der entlang einer Vertikalrichtung an einem
Ende offen und an dem gegenüberliegenden Ende zumindest abschnittsweise geschlossen
ist und der entlang einer Transversalrichtung durch zwei Seitenwände begrenzt ist.
Vertikalrichtung und Transversalrichtung stehen senkrecht aufeinander und jeweils
senkrecht auf der Längsrichtung. Die Tragschienen werden üblicherweise an einer Raumdecke
so befestigt, dass das offene Ende des Querschnitts der Tragschienen von der Decke
weg zum Raum zeigt, so dass in den Tragschienen Leuchtmittel vorgesehen werden können,
die durch das offene Ende des Querschnitts der Tragschienen Licht in den Raum abstrahlen.
Die Tragschienen weisen üblicherweise einen Querschnitt nach Art einer U-Form mit
einem U-Boden und U-Seitenwänden auf, wobei der Boden dem offenen Ende des Querschnitts
gegenüberliegt und die Befestigung der Tragschienen an einer Raumdecke oder einer
Wand über den U-Boden erfolgt. Zur Realisierung der langgestreckten Leuchten bzw.
Lichtbänder werden die Tragschienen in Längsrichtung nebeneinander angeordnet und
über einen Verbinder miteinander verbunden, so dass die Tragschienen durch den Verbinder
in ihrer relativen Position zueinander festgelegt sind. Zumeist sind in den Leuchten
die Tragschienen an dem offenen Ende ihres Querschnitts durch eine Abdeckung verschlossen.
[0003] Zur Realisierung der beschriebenen gattungsgemäßen langgestreckten Leuchten wird
ein gattungsgemäßes System verwendet.
[0004] Ein gattungsgemäßes System umfasst mindestens zwei in Längsrichtung langgestreckte
Tragschienen zur Aufnahme von Leuchtmitteln und mindestens einen in Längsrichtung
langgestreckten Verbinder zum mechanischen Verbinden von zwei in Längsrichtung nebeneinander
angeordneten Tragschienen.
[0005] Zur Realisierung einer erläuterten gattungsgemäßen Leuchte werden die verschiedenen
Elemente des Systems in einer Betriebsposition zueinander angeordnet. Die Betriebsposition
beschreibt somit die relative Anordnung der Bauteile des Systems, die zur Realisierung
einer Leuchte erforderlich ist. In der Betriebsposition sind eine erste und eine zweite
Tragschiene in Längsrichtung nebeneinander angeordnet.
[0006] Außerdem ist in der Betriebsposition der Verbinder an den beiden Tragschienen angeordnet,
insbesondere innerhalb des Querschnitts beider Tragschienen angeordnet, wobei der
Verbinder in der Betriebsposition die beiden Tragschienen miteinander verbindet.
[0007] Zum Herstellen von längeren Lichtbändern müssen mehrere Tragschienen zusammengehalten
werden. Das stellt besonders hohe Anforderungen an die Stabilität des Systems. Ein
robuster Kontakt zwischen dem Verbinder und den Tragschienen ist für die Stabilität
des Systems entscheidend. In
DE 20 2010 006 329 U1 ist beispielsweise ein System mit Tragschienen und Verbinder offenbart, wobei der
Verbinder einen U-förmigen Querschnitt mit Boden und Seitenwänden aufweist, wobei
in einer Betriebsposition des Systems der Verbinder in einer Längsführung einer jeden
Tragschiene eingeführt ist und dabei mit seinen Seitenwänden unmittelbar an den Seitenwänden
der Tragschiene anliegend verläuft und sich dabei auch an Biegekanten der Tragschiene
abstützt. In
CH 486661 A ist ein System mit zwei Tragschienen und einem H-förmigen Verbinder offenbart, der
als Kunststoff-Pressteil ausgebildet ist und in einer Betriebsposition des Systems
in jeweils eine Längsführung der Tragschienen eingeführt ist zum Halten der Tragschienen
aneinander. In
DE 12 35 677 B ist ein System mit Tragschienen und Verbinder offenbart, wobei der Verbinder in einer
Betriebsposition in jeweils eine Längsführung der Tragschiene eingeführt ist und sich
dabei auch an Biegekanten der Tragschienen abstützt. In
DE 198 40 058 A1 ist ein System mit Tragschienen und Verbinder offenbart, der schräg verlaufende Seitenwände
hat, über die er sich in der Betriebsposition an einem oberen und einem unteren Ende
der Tragschienen abstützt.
[0008] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein System zur Realisierung
einer in einer Längsrichtung langgestreckten Leuchte bereitzustellen, das robust und
einfach in Herstellung ist und die Stabilität der Leuchte verbessert.
[0009] Als eine Lösung der der vorliegenden Erfindung zugrundeliegenden Aufgabe schlägt
die Erfindung ein System mit den Merkmalen von Anspruch 1 sowie ein Verfahren mit
den Merkmalen des Anspruchs 14 und ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 16
vor. Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstände der Unteransprüche.
[0010] Das System umfasst mindestens zwei in Längsrichtung langgestreckte Tragschienen zur
Aufnahme von Leuchtmitteln und mindestens einen in Längsrichtung langgestreckten Verbinder
zum mechanischen Verbinden von zwei in Längsrichtung nebeneinander angeordneten Tragschienen.
Die Tragschienen und der Verbinder weisen jeweils einen Querschnitt senkrecht zur
Längsrichtung in Form einer Art eines U mit einem Boden und zwei Seitenwänden auf,
die von dem Boden weg entlang einer Vertikalen verlaufen und die entlang einer transversalen
Richtung durch den Boden verbunden sind. Jede der Tragschienen weist an beiden Seitenwänden
eine Längsführung auf, in die der Verbinder von einem Längsende der jeweiligen Tragschiene
aus einführbar ist. Die Längsführung ist ein einer Ausführungsform innerhalb der jeweiligen
Tragschiene, d.h. innerhalb der U-Form ihres Querschnitts, ausgebildet. In einer anderen
Ausführungsform ist die Längsführung außen an den Seitenwänden der jeweiligen Tragschiene
ausgebildet. Die Längsführung bildet, bezogen auf die Vertikale, ein oberes und ein
unteres Führungsende aus. Der Verbinder ist in einer Betriebsposition in die Längsführung
der beiden Tragschienen eingeschoben und verbindet die Tragschienen miteinander. Das
obere und das untere Führungsende der Längsführung stellen in der Betriebsposition
Stützflächen für den Verbinder bereit. Der Verbinder liegt in der Betriebsposition
an dem oberen und dem unterem Führungsende der Längsführung an. Dank der Längsführung
kann der Verbinder entlang der Längsrichtung zumindest mit einem Längsabschnitt seiner
Erstreckungslänge in die Längsführung einer Tragschiene eingeschoben werden. Im eingeschobenen
Zustand ist bevorzugt ein Formschluss, insbesondere auch ein Kraftschluss zwischen
dem Verbinder und der Tragschiene gewährleistet. Die Längsführung dient der optimalen
Ausrichtung des eingeschobenen Verbinders innerhalb der Tragschiene und dem Fixieren
des Verbinders relativ zur Tragschiene. In der Betriebsposition verbindet der Verbinder
zwei in Längsrichtung benachbarte Tragschienen, die bevorzugt in der Betriebsposition
mit ihren zueinander weisenden Längsenden aneinander anliegen oder um weniger als
2 mm, insbesondere weniger als 1 mm mit Bezug auf die Längsrichtung voneinander beabstandet
sind, wobei in der Betriebsposition der Verbinder in die Längsführung einer jeden
dieser beiden benachbarten Tragschienen eingeschoben ist und wie erläutert über das
Zusammenwirken mit der Längsführung relativ zu der jeweiligen Tragschiene fixiert
ist, wodurch die beiden benachbarten Tragschienen zueinander fixiert sind. Besonders
bevorzugt sind die Tragschienen und der Verbinder jeweils aus einem Blech hergestellt,
das zum Herstellen der jeweiligen Tragschiene bzw. des Verbinders zunächst ausgeschnitten,
insbesondere ausgestanzt, wird, und anschließend umgeformt wird, wodurch die Tragschiene
bzw. der Verbinder ihre Form erhalten.
[0011] Die Längsführung kann einstückig mit den Seitenwänden, insbesondere in Form von Absätzen,
die sich von den Seitenwänden der Tragschiene in der Transversalrichtung zur jeweils
gegenüberliegenden Seitenwand hin erstrecken, ausgebildet sein, insbesondere in Form
von durch Umformen, insbesondere Rollformen hergestellten Absätzen. Die Längsführung
kann beidseitig an den Innenseiten der beiden Seitenwände so ausgebildet sein, dass
das untere und das obere Führungsende jeweils durch einen Absatz der vertikal verlaufenen
Seitenwand, der sich in der transversalen Richtung erstreckt, gebildet ist. Das obere
Führungsende kann durch den transversal verlaufenen Boden der U-förmigen Tragschiene
gebildet sein, der entsprechend einen erläuterten von beiden Seitenwänden in Transversalrichtung
weg verlaufenden Absatz ausbilden kann. In einer Ausführungsform ist die Längsführung
kann in Form von Führungsschienen an die Innenseite der Seitenwände angebracht.
[0012] Erfindungsgemäß umfassen die Seitenwände des Verbinders jeweils einen entlang der
Vertikalen geradlinig verlaufenden Halteabschnitt, der durch ein oberes und ein unteres
Ende begrenzt ist, wobei das obere und das untere Ende des geradlinig verlaufenden
Halteabschnitts an dem oberen und unteren Führungsende der Längsführung anliegen.
Bevorzugt bilden die Halteabschnitte jeweils ein absolutes Ende des Verbinders bezogen
auf die Transversalrichtung aus.
[0013] Das obere und das untere Ende des Halteabschnitts des Verbinders liegt zumindest
abschnittsweise an dem oberen und unteren Führungsende der Längsführung an, so dass
eine formschlüssige Verbindung des Verbinders mit der Tragschiene gewährleistet werden
kann. Diese Art Verbindung gewährleistet eine notwendige Steifigkeit der Leuchte und
ist dazu ausgebildet, einem Durchhängen der Leuchte an der Stelle, an der zwei der
Tragschienen verbunden sind, entgegenzuwirken. Besonders bevorzugt liegt der Halteabschnitt
über mindestens 10 %, insbesondere über mindestens 20 % seiner Erstreckungslänge an
dem oberen Führungsende einer der Tragschienen an und über mindestens 10 %, insbesondere
über mindestens 20 % seiner Erstreckungslänge an dem unteren Führungsende dieser Tragschiene
an. Die Erstreckungslänge in Längsrichtung des Halteabschnitts ist definiert über
die Länge, innerhalb der die den Halteabschnitt aufweisenden Seitenwand eine identische
Erstreckung in Vertikalrichtung aufweist, geradlinig verläuft und in der Betriebsposition
in der Längsführung angeordnet ist. In einer Ausführungsform ist der Halteabschnitt
ein in Längsrichtung durchgehender Längsabschnitt einer der Seitenwände, in einer
Ausführungsform ist der Halteabschnitt über mehrere Teilhalteabschnitts einer der
Seitenwände ausgebildet, die in Längsrichtung voneinander beabstandet sind, die jedoch
jeweils eine identische Erstreckung in Vertikalrichtung aufweisen, geradlinig verlaufen
und in der Betriebsposition in der Längsführung angeordnet sind.
[0014] Oberflächen des geradlinig verlaufenden Halteabschnitts müssen nicht glatt oder gerade
sein, beispielsweise kann der Halteabschnitt eine variierende Dicke entlang der Transversalrichtung
aufweisen. Indem der Halteabschnitt geradlinig verläuft, besteht jedenfalls eine gedachte
Gerade, die über die gesamte vertikale Erstreckung des Halteabschnitts in Transversalrichtung
innerhalb des Querschnitts der den Halteabschnitt aufweisenden Seitenwand verläuft,
wobei die Gerade bevorzugt parallel zur Vertikalen verläuft. Bevorzugt weist der Halteabschnitt
eine Länge entlang der Vertikalrichtung auf, die mindestens 2 cm, insbesondere mindestens
3 cm, insbesondere mindestens 5 cm beträgt. Bevorzugt verlaufen die Oberflächen des
Halteabschnitts, die den Halteabschnitt mit Bezug auf die Transversalrichtung begrenzen,
jeweils parallel zur genannten Gerade, insbesondere parallel zur Vertikalen. Die erläuterte
geradlinige Ausgestaltung des Halteabschnitts zwischen dem oberen und dem unteren
Ende minimiert seine Federeigenschaft in der Betriebsposition, in der das obere und
das untere Ende des Halteabschnitts entsprechend an dem oberen und unteren Führungsende
der Längsführung anliegen. Vorzugsweise ist der geradlinig verlaufende Halteabschnitt
vollkommen gerade.
[0015] Der geradlinig verlaufende Halteabschnitt erstreckt sich zumindest über einen Teil
der gesamten Länge, bezogen auf die Längsrichtung, des Verbinders. Die Erstreckungslänge
des Halteabschnitts entlang der Längsrichtung beträgt bevorzugt zwischen 5 % und 30
%, insbesondere zwischen 10% und 20 % der Gesamterstreckungslänge des Verbinders.
Hierdurch kann besonders vorteilhaft zum einen eine hinreichende Länge des Halteabschnitts,
zum anderen eine hinreichende Stabilität des Verbinders gewährleistet sein. Der Halteabschnitt
kann mehrere in Längsrichtung des Verbinders voneinander beabstandete Teilhalteabschnitte
umfassen, deren gemeinsame Länge die Erstreckungslänge des Halteabschnitts entlang
der Längsrichtung bildet.
[0016] Das erfindungsgemäße System bringt besondere Vorteile im Vergleich zu herkömmlichen
Systemen mit sich. Die vertikal geradlinig verlaufenden Halteabschnitte, die jeweils
an dem oberen und unteren Führungsende einer der Seitenwände der Tragschienen anliegen,
erlauben eine vorteilhafte Kraftübertragung von den Tragschienen zu dem Verbinder
mit einer besonders niedrigen Federwirkung. Der Verbinder beinhaltet keine Teile mit
Federwirkung und keine elastischen Teile. Hoher Festigkeit der Verbindung zwischen
den Tragschienen und dem Verbinder in Betriebsposition führt zu einer hohen Biegesteifigkeit
der zusammengesetzten Leuchte bzw. des Lichtbandes im Bereich des Verbinders und erlaubt
das Herstellen langer Lichtbänder.
[0017] In einer Ausführungsform begrenzen die vertikal geradlinig verlaufenden Halteabschnitte
des Verbinders den Verbinder in der transversalen Richtung. Vorzugsweise bilden die
Halteabschnitte die absoluten äußersten Enden des Verbinders in der Transversalrichtung.
Diese Ausführungsform erlaubt eine besonders stabile Verbindung zwischen dem Verbinder
und der Tragschiene in der Betriebsposition. Besonders bevorzugt ist jeder Halteabschnitt
des Verbinders über seine gesamte vertikale Erstreckung hinweg weniger als 5 mm von
der Innenseite der Seitenwand der Tragschiene beabstandet, an der er verläuft.
[0018] In einer Ausführungsform sind die Tragschienen jeweils aus einem Blech z.B. mittels
Umformen, beispielsweise mittels Rollformen, hergestellt, wobei die Seitenwände der
Tragschienen jeweils ein Paar aus unmittelbar benachbarten unteren und oberen Biegekanten
aufweisen, die durch einen geradlinigen Wandabschnitt verbunden sind. Die obere Biegekante
bildet das obere Führungsende der Längsführung, und die untere Biegekante bildet das
untere Führungsende der Längsführung. Vorzugsweise liegen in der Betriebsposition
die geradlinig verlaufenden Halteabschnitte des Verbinders an den geradlinigen Wandabschnitten
der Tragschienen in transversale Richtung an oder sind zumindest über ihre vertikale
Erstreckung durchgehend um weniger als 2 mm, insbesondere maximal 1 mm von ihnen beabstandet.
Anliegen bedeutet einen Kontakt über zumindest eine Teilfläche der Abschnitte. Jeder
der geradlinigen Wandabschnitte der Tragschienen erstreckt sich zwischen zwei unmittelbar
benachbarten Biegekanten, die die Führungsenden ausbilden. Dadurch, dass zwei unmittelbar
benachbarte Biegekanten die Führungsenden der Längsführung ausbilden, und somit keine
weitere Biegekante sondern nur der geradlinige Wandabschnitt vertikal zwischen den
beiden unmittelbar benachbarten Biegekanten vorgesehen ist, weist die Längsführung
eine hohe Steifigkeit auf, da eine Federwirkung zwischen den Führungsenden der Längsführung
nach Möglichkeit vermieden ist. Entsprechend ist der Halteabschnitt zwischen den Führungsenden
sehr stabil geführt.
[0019] Erfindungsgemäß sind die Seitenwände des Verbinders jeweils über eine in Längsrichtung
verlaufende Kante mit dem Boden des Verbinders verbunden. Dabei ist die Kante in einer
vertikalen Position zwischen dem oberen und dem unteren Ende des vertikal geradlinig
verlaufenden Halteabschnitts einer jeden Seitenwand angeordnet und ist vertikal von
diesen Enden beabstandet, wobei der Abstand der Kante von dem oberen Ende des Halteabschnitts
bevorzugt weniger als ein Viertel des Abstands der Kante von dem unteren Ende des
Halteabschnitts beträgt. Das obere Ende des Halteabschnitts, d.h. das Ende, das dem
Boden des Verbinders am nächsten ist, steht über die Kante hervor. Die Kante erstreckt
sich in der Längsrichtung zwischen einem Längsende des Verbinders und dem Halteabschnitt
und/oder zwischen zwei Teilhalteabschnitten einer Seitenwand. Durch diese Ausführungsform
ist eine robuste Ausgestaltung des Verbinders durch die Verbindung der Seitenwände
mit dem Boden gewährleistet und gleichzeitiger Realisierung des geradlinigen Halteabschnitts,
wobei darüber hinaus die vertikale Länge des Halteabschnitts sehr präzise vorgebbar
ist, da die vertikalen Enden, d.h. das obere und das untere Ende, des Halteabschnitts
unabhängig von der Realisierung der Kante durch eine Umformung festgelegt werden kann,
beispielsweise durch einen Stanzprozess. Dies ermöglicht eine sehr passgenaue Festlegung
der vertikalen Länge des Halteabschnitts, was wiederum eine sehr passgenaue Anpassung
der vertikalen Länge des Halteabschnitts an den vertikalen Abstand zwischen den Führungsenden
der Längsführung ermöglicht, wodurch die Fixierung des Verbinders zu den Tragschienen
besonders fest sein kann.
[0020] In einer Ausführungsform bildet jede Seitenwand des Verbinders jeweils einen von
dem Halteabschnitt in Transversalrichtung weg verlaufenden Wandabsatz aus, der somit
ausgehend von dem Halteabschnitt in Transversalrichtung nach innen, d.h. zum Innenraum
des U-förmigen Verbinders, verläuft. Jede Seitenwand der Tragschienen bildet ausgehend
von ihrem oberen Führungsende jeweils einen in Transversalrichtung verlaufenden Wandabsatz
aus, der somit in der Betriebsposition ausgehend von dem Halteabschnitt in Transversalrichtung
nach innen, d.h. zum Innenraum der jeweiligen U-förmigen Tragschiene, verläuft. Jeweils
die von einer Seitenwand und dem an ihr verlaufenden Halteabschnitt gebildeten Wandabsätze
überlappen sich in der Betriebsposition zumindest innerhalb eines senkrecht zur Vertikalen
verlaufenden Flächenabschnitts, in dem sie vertikal voneinander beabstandet sind.
Vorzugsweise bildet jede Seitenwand des Verbinders, ausgehend vom vertikal geradlinig
verlaufenden Halteabschnitt auf der Höhe der Kante jeweils einen Wandabsatz in Transversalrichtung
aus, und jede Seitenwand der Tragschienen, ausgehend von ihrem oberen Führungsende,
insbesondere ausgehend vom geradlinigen Wandabschnitt auf Höhe der oberen Biegekante,
jeweils einen Wandabsatz in Transversalrichtung aus. Das System umfasst insbesondere
Befestigungsmittel, wobei der Verbinder in der Betriebsposition an zumindest einer
der Tragschienen innerhalb des Flächenabschnitts durch Befestigungsmittel befestigt
ist. Vorzugsweise weisen die Befestigungsmittel Schrauben auf, über die eine Verschraubung
oder Verpressen der Wandabsätze gebeneinander erfolgt, oder sind als zwischen den
Wandabsätzen wirkende Klemmeinrichtungen ausgebildet. Vorzugsweise weist der Wandabsatz
des Verbinders zumindest zwei Befestigungslöcher auf, die bevorzugt weniger als 5
mm, besonders bevorzugt weniger als 3 mm, insbesondere weniger als 2 mm in Transversalrichtung
von dem vertikal geradlinigen Halteabschnitt beabstandet sind. Dieser kurze Abstand
gewährleistet hohe Stabilität beim Verpressen durch Verschraubung. Besonders bevorzugt
weist der Verbinder an seinen Seitenwänden unterhalb der Befestigungslöcher eine Aussparung
zur Aufnahme eines Kopfes eines Befestigungsmittels, insbesondere einer Schraube,
auf. Dies ermöglicht es, das Befestigungsmittel in das sehr nah an dem Halteabschnitt
und somit an der Seitenwand angeordnete Befestigungsloch einzuführen. Zumindest zwei
der Befestigungslöcher sind, bezogen auf die Längsrichtung, bevorzugt weniger als
5 cm, besonders bevorzugt weniger als 3 cm von der Mitte des Verbinders entfernt.
In der Betriebsposition ist bevorzugt jedes der zwei Befestigungslöcher, bezogen auf
die Längsrichtung, bevorzugt weniger als 5 cm, besonders bevorzugt weniger als 3 cm
von den Enden der Tragschienen entfernt. Hierdurch kann eine besonders gute Fixierung
des Verbinders zu den Tragschienen erfolgen.
[0021] In einer Ausführungsform umfasst jede Seitenwand des Verbinders mehrere in Längsrichtung
voneinander beabstandete Teilhalteabschnitte. Die in Längsrichtung verlaufende Kante
umfasst dabei mehrere Teilkantenabschnitte, wobei zumindest zwischen zwei in Längsrichtung
aufeinanderfolgenden vertikal geradlinig verlaufenden Teilhalteabschnitten ein Teilkantenabschnitt
angeordnet ist. Teilkantenabschnitte und Teilhalteabschnitte sind stets in Längsrichtung
versetzt, bevorzugt direkt aufeinanderfolgend angeordnet.
[0022] In einer Ausführungsform ist der Verbinder aus einem Metall gegossen oder aus einem
Blech mittels Umformen geformt, wobei die Kanten der Seitenwände als Biegekanten ausgebildet
sind und wobei das obere und das untere Ende der geradlinig verlaufenden Halteabschnitte
einer jeden Seitenwand durch Schneiden hergestellt ist. Der Begriff Schneiden umfasst
mechanische Trennverfahren, die dazu geeignet sind, Blech zu verarbeiten, z.B. Stanzen.
Die Ausbildung der Enden des Halteabschnitts durch Schneiden gewährleistet auf einfache
Weise eine hohe Präzision bei der Herstellung des Verbinders. Halteabschnitte mit
einem präzisen Abstand zwischen dem oberen und dem unteren Ende, der dem vertikalen
Abstand zwischen den Führungsenden der Längsführung entspricht, können mit hoher Genauigkeit
hergestellt werden, da Maßabweichungen beim Schneiden oder Stanzen besonders niedrig
gehalten werden können.
[0023] In einer Ausführungsform ist der Verbinder in der Betriebsposition jeweils zur Hälfte
entlang seiner Längsrichtung in die beiden Tragschienen eingeschoben. Der Verbinder
greift dabei jeweils zur Hälfte in beide Tragschienen ein. Der Boden des Verbinders
weist vorzugsweise einen vertikalen Zentriervorsprung auf, der die Mitte des Verbinders,
auf die Längsrichtung bezogen, markiert. Der Verbinder kann bis zum Zentriervorsprung
in die jeweilige Tragschiene eingeschoben werden.
[0024] In einer Ausführungsform weist jede Seitenwand des Verbinders eine Mehrzahl an geradlinig
verlaufenden Teilhalteabschnitten auf, von denen zumindest jeweils einer in jeweils
einem der Endbereiche des Verbinders und zumindest einer im mittleren Bereich, bezogen
auf die Längsrichtung des Verbinders, angeordnet ist. Der mittlere Bereich definiert
bevorzugt einen Bereich, der sich symmetrisch um die exakte Mitte des Verbinders bezogen
auf seine Längserstreckung über insgesamt 10 % der gesamten Längserstreckung des Verbinders
erstreckt, der Endbereich definiert bevorzugt einen Bereich, der sich ausgehend von
einem Längsende über insgesamt 10 % der gesamten Längserstreckung des Verbinders erstreckt.
Durch die genannte Ausgestaltung kann eine besonders stabile Verbindung des Verbinders
mit den Tragschienen erreicht werden, da Kraftpunkte, über die der Verbinder an den
Tragschienen angreift, möglichst weit auseinander liegen können. Der Verbinder kann
beim Einwirken einer entlang der Vertikalrichtung wirkenden Kraft durch jeweils mindestens
zwei Teilhalteabschnitte an jeder der Tragschienen abgestützt sein. Der mittige Teilhalteabschnitt
kann, bezogen auf die Längsrichtung, mittig an seinem unteren Ende eine Kerbung aufweisen,
die den mittigen Teilhalteabschnitt in zwei Abschnitte teilen kann.
[0025] In einer bevorzugten Ausführungsform weisen die Tragschienen ein U-förmiges Querschnittsprofil
auf. Der Begriff U-förmig umfasst Profile, die zumindest als ein Teil des Profils
entlang der Vertikalen verlaufende Seitenwände und einen Boden umfassen, der die Seitenwände
in der Transversalrichtung verbindet, wobei weitere Teile des Profils vorhanden sein
können. Der Boden und die Seitenwände können im Querschnitt senkrecht zu der Längsrichtung
vollkommen geradlinig ausgebildet sein oder Krümmungen umfassen. Vorzugsweise weisen
die Tragschienen ein Querschnittsprofil in Form eines U mit geradlinig ausgebildeten
Seitenwänden auf.
[0026] In einer bevorzugten Ausführungsform weist der Verbinder ein U-förmiges Querschnittsprofil
auf. Das Profil des Verbinders im Bereich der Halteabschnitte ist bevorzugt komplementär
zu dem Profil der Tragschienen im Bereich der Längsführung ausgebildet. Die Erstreckung
des Verbinders in Längsrichtung beträgt vorzugsweise mindestens ein Fünftel der Erstreckung
einer jeden der Tragschienen in der Längsrichtung.
[0027] In einer Ausführungsform ist die Längsführung als innenseitige Führungsnuten an den
beiden Seitenwänden der Tragschienen ausgebildet. Die Tragschienen können aus Blech
hergestellt sein. Die Führungsnuten können durch Umformen ausgebildet sein.
[0028] In einer Ausführungsform umfasst das System mehrere Geräteträger, wobei jeder Geräteträger
einer Tragschiene zugeordnet ist, und wobei ein bestimmter Geräteträger in der Betriebsposition
in dem Aufnahmeraum einer ihm zugeordneten der Tragschienen zum Tragen von Leuchtmitteln
angeordnet ist. Vorzugsweise weisen die Tragschienen Führungsnuten für den jeweiligen
Geräteträger auf. Der Geräteträger kann Leiterplatten mit LEDs und insbesondere ein
Betriebsgerät tragen.
[0029] Vorzugsweise ist die Höhe der Seitenwände des Verbinders nicht konstant und ändert
sich entlang der Längsrichtung. Vorzugsweise ist die Höhe im Bereich der Halteabschnitte
am größten. In einer Ausführungsform ist das untere vertikale Ende jeder Seitenwand
des Verbinders in Längsrichtung symmetrisch ausgebildet, mit einer vertikalen Symmetrieachse,
wobei, ausgehend von den Längsenden des Verbinders, das untere vertikale Ende jeder
Seitenwand zuerst mit den unteren Enden der Halteabschnitte überreinstimmt, die an
den Längsenden des Verbinders angeordnet sind. Angrenzend an das untere Ende der Halteabschnitte
weist die Seitenwand bevorzugt Unterschneidungen auf, die graduell und rampenartig
in das untere Ende des im mittleren Bereich des Verbinders angeordneten Teilhalteabschnitts
übergehen. Das erleichtert das Einschieben des Verbinders in die Tragschienen, wobei
im Betriebszustand, in dem der Verbinder jeweils zu Hälfte in zwei Tragschienen eingeschoben
ist, der Formschluss des Verbinders mit den Tragschienen erreicht wird.
[0030] In einer Ausführungsform umfasst das System ein zusätzliches Fixierelement zum Fixieren
der Verbindung des Verbinders mit einer Tragschiene gegen eine Verschiebung in Längsrichtung,
wobei in dem Boden des Verbinders eine Aussparungsanordnung mit Aussparungen vorgesehen
ist und das Fixierelement eine mit der Aussparungsanordnung korrespondierende Vorsprungsanordnung
mit Haltevorsprüngen aufweist, wobei in der Betriebsposition die Haltevorsprünge in
den Aussparungen angeordnet sind und das Fixierelement positionsfest zum Verbinder
fixieren. Besonders bevorzugt weist das Fixierelement ferner zumindest einen weiteren
Haltevorsprung auf, der mit einer in dem Boden der Tragschiene vorgesehenen Öffnung
korrespondierend ausgebildet ist und in der Betriebsposition in diese Öffnung eingreift
zum Fixieren der Tragschiene relativ zum Verbinder, wobei insbesondere der weitere
Haltevorsprung an seinem ersten Längsende eine Einführschräge und an seinem gegenüberliegenden
zweiten Längsende eine Halteseite aufweist. Über die Einführschräge und die gegenüberliegende
Halteseite ist gewährleistet, dass der Verbinder mit an ihm fixiertem Fixierelement
in der Längsrichtung in eine Tragschiene einführbar ist, wobei der weitere Haltevorsprung,
nachdem er die Begrenzung der Öffnung der Tragschiene passiert hat, in die Öffnung
einrasten kann, wobei ein Anschlag zwischen der Halteseite des Fixierelements und
der Begrenzung der Öffnung ausgebildet ist, durch den einer Auseinanderbewegung zwischen
Tragschiene und Verbinder, indem sich der Verbinder entgegen der Längsrichtung relativ
zur Tragschiene bewegt, vorgebeugt ist. Besonders bevorzugt weist das Fixierelement
darüber hinaus Kratznasen auf, mit denen es in der Betriebsposition an dem Boden der
Tragschiene, in deren Öffnung sein zumindest einer weiterer Haltevorsprung eingerastet
ist, kratzend anliegt zum Gewährleisten einer elektrischen Kontaktierung zwischen
Verbinder und Tragschiene.
[0031] Allgemein besonders bevorzugt sind sämtliche Tragschienen des erfindungsgemäßen Systems
jeweils identisch ausgebildet. Allgemein bevorzugt sind sämtliche Verbinder des erfindungsgemäßen
Systems jeweils identisch ausgebildet.
[0032] In einer Ausführungsform weist der Verbinder an seinem Boden in der Transversalrichtung
zu den Halteabschnitten nach innen versetzt zwei Halteführungen auf, wobei die Tragschienen
jeweils innerhalb der horizontalen Erstreckung ihres Bodens eine Halteführungsnut
aufweisen, wobei in der Betriebsposition die beiden Halteführungen jeweils an einer
ihnen zugewandten Begrenzung der Halteführungsnut angeordnet sind und in der Transversalrichtung
weniger als 1 mm von dieser Begrenzung beabstandet sind zum Gewährleisten einer zusätzlichen
Führung des Verbinders relativ zu den Tragschienen in der Betriebsposition, wobei
insbesondere in Transversalrichtung von den Halteführungen jeweils zum nächstliegenden
Halteabschnitt hin versetzt am Boden des Verbinders ein Anschlag vorgesehen ist zum
Begrenzen der Einführtiefe des Verbinders in die Tragschienen, wobei insbesondere
auf Höhe des Anschlags in Transversalrichtung an den Tragschienen eine Ausnehmung
zur Aufnahme des Anschlags in der Betriebsposition ausgebildet ist und in der Betriebsposition
der Anschlag in Längsrichtung an zumindest einer der Tragschienen anliegt.
[0033] Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Herstellen eines Systems zur Realisierung
einer langgestreckten Leuchte. Das Verfahren umfasst die Schritte:
- Herstellen von Tagschienen durch Ausschneiden von Außenkonturen der Tragschienen aus
einem Blech, Umformen des ausgeschnittenen Stücks um eine Längsachse, die in der Längsrichtung
X verläuft, wobei eine langgestreckte Form mit einem Querschnitt nach Art eines "U"
ausgebildet wird, das zwei in der Vertikalrichtung erstreckenden Seitenwände und einen
Boden umfasst, der die Seitenwände in der Transversalrichtung verbindet, sodass die
Seitenwände und der Boden einen Aufnahmeraum der Tragschiene bilden, und sodass an
jeder Seitenwand jeweils eine obere und eine untere Biegekante ausgebildet ist, die
eine dem Aufnahmeraum zugewandte Längsführung mit einem oberen und einem unteren Führungsende
ausbilden, zwischen denen ein geradliniger Wandabschnitt sich in Vertikalrichtung
erstreckt. Der Begriff "obere" bedeutet dabei "dem Boden der U-Form nächstliegende".
[0034] Das Verfahren umfasst ferner das Herstellen eines langgestreckten Verbinders zum
mechanischen Verbinden von zwei in Längsrichtung nebeneinander angeordneten Tragschienen,
wobei seine Außenkontur aus einem Blech ausgeschnitten wird und innerhalb der Außenkontur
sich in Längsrichtung erstreckende Schnittlinien ausgeschnitten werden, die zwei in
der Transversalrichtung voneinander beabstandeten Parallelreihen bilden, wobei der
Abstand der Schnittlinien der jeweiligen Reihe von der senkrecht zur Längsrichtung
nächstliegenden Außenkontur dem Abstand zwischen dem oberen und dem unteren Führungsende
der Tragschiene entspricht und wobei durch Umformen des Blechs zwei in der Längsrichtung
verlaufende Biegekanten erzeugt werden, so dass ein Körper mit einem U-förmigen Querschnitt
ausgebildet wird, der einen Boden und zwei durch die Biegekanten mit dem Boden verbundene
Seitenwände aufweist, die von dem Boden weg entlang einer Vertikalen verlaufen und
zwei entlang der Vertikalen geradlinig verlaufende Halteabschnitte umfassen, die jeweils
durch ein oberes und ein unteres Ende begrenzt ist, wobei die durch die Schnittlinien
ausgebildeten obere Enden der geradlinig verlaufenden Halteabschnitte über die Biegekante
in der Vertikalrichtung vorstehen. In einer Ausführungsform des Verfahrens wird während
des Herstellens der Tragschienen jede Seitenwand der Tragschienen, ausgehend vom geradlinigen
Wandabschnitt jeweils so umgeformt, dass auf der Höhe der oberen Biegekante ein Wandabsatz
in Transversalrichtung ausbildet wird, und während des Herstellens des Verbinders
das Blech so durch umgeformt wird, dass an jeder Seitenwand ausgehend von geradlinig
verlaufenden Halteabschnitten jeweils auf der Höhe der Biegekante ein Wandabsatz in
Transversalrichtung ausgebildet wird. Bevorzugt werden und in jedem der Wandabsätze
des Verbinders Löcher zur Aufnahme von Befestigungsmitteln, vorgesehen, wobei die
Löcher bevorzugt weniger als 2 mm von dem nächstliegenden geradlinigen Halteabschnitt
beabstandet sind.
[0035] Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Herstellung einer Leuchte mittels
eines erfindungsgemäßen Systems, wobei das Verfahren das Einführen des Verbinders
zur Hälfte entlang der Längsrichtung in eine erste der Tragschienen umfasst, so dass
das obere und das untere Ende der Halteabschnitte an dem oberen und unteren Führungsenden
der Längsführung anliegen, und das Fixieren des Verbinders mit der Tragschiene gegen
relative Verschiebung zur Tragschiene in der Längsrichtung umfasst. Die Seitenwände
des Verbinders sind jeweils über eine in Längsrichtung verlaufende Kante mit dem Boden
des Verbinders verbunden, wobei die Kante in einer vertikalen Position zwischen dem
oberen und dem unteren Ende des vertikal geradlinig verlaufenden Halteabschnitts einer
jeden Seitenwand angeordnet und vertikal von diesen Enden beabstandet ist, wobei sich
die Kante in Längsrichtung zwischen einem Längsende des Verbinders und dem jeweiligen
Halteabschnitt und/oder zwischen zwei Teilhalteabschnitten des jeweiligen Halteabschnitts
der jeweiligen Seitenwand erstreckt, die in Längsrichtung voneinander beabstandet
sind und jeweils eine identische Erstreckung in Vertikalrichtung aufweisen, geradlinig
verlaufen und in der Betriebsposition in der Längsführung angeordnet sind.
[0036] In einer Ausführungsform des Verfahrens erfolgt das Fixieren des Verbinders mit der
ersten Tragschiene mittels Anpressen des Bodens der Tragschiene an den Boden des Verbinders
in der Vertikalrichtung durchgeführt wird, wobei insbesondere mindestens ein in Vertikalrichtung
am Boden des Verbinders abstehender Prägevorsprung des Verbinders zum Formschluss
mit einer im Boden der Tragschiene entstandenen Mulde kommt.
[0037] In einer Ausführungsform umfasst das Verfahren ferner das Einführen des Verbinders
in eine zweite der Tragschienen, so dass die beiden zu verbindenden Tragschienen durch
den Verbinder fugenfrei verbunden sind, und Fixieren der zweiten Tragschiene mit dem
Verbinder durch ein Fixierelement und/oder durch Befestigungsmittel.
[0038] Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf sieben Figuren anhand von Ausführungsbeispielen
näher erläutert.
[0039] Es zeigen:
- Figur 1a:
- in einer schematischen Prinzipdarstellung ein Ausschnitt des erfindungsgemäßen Systems
gemäß einem Ausführungsbeispiel,
- Figur 1b:
- einen Ausschnitt einer Tragschiene in einer perspektivischen Ansicht gemäß einem Ausführungsbeispiel
nach Fig. 1a,
- Figur 2:
- in einer schematischen Prinzipdarstellung den Verbinder nach Fig. 1a in einer perspektivischen
Ansicht,
- Figur 3:
- in einer schematischen Prinzipdarstellung ein Querschnitt des Systems nach Fig. 1a,
- Figur 4:
- in einer schematischen Prinzipdarstellung ein Ausführungsbeispiel eines Fixierelements
zum Fixieren des Verbinders an einer Tragschiene nach Fig. 1a,
- Figur 5:
- in einer schematischen Prinzipdarstellung eine Ansicht von unten auf den Ausschnitt
gemäß Fig. 1a,
- Figur 6:
- in einer schematischen Prinzipdarstellung den Verbinder gemäß Fig. 2 in einer Seitenansicht,
- Figur 7:
- in schematischen Prinzipdarstellungen Ansichten einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform.
[0040] Figur 1a zeigt einen Ausschnitt des erfindungsgemäßen Systems 1 gemäß einem Ausführungsbeispiel.
Das System 1 zur Realisierung einer langgestreckten Leuchte umfasst zwei zu verbindende
Tragschienen 21, 22 und einen Verbinder 10, der dazu ausgebildet ist, die Tragschienen
21, 22 stirnseitig zu verbinden. Fig. 1a zeigt ein Beispiel mit zwei Tragschienen.
Das beschriebene System 1 ist dafür geeignet, mehrere Tragschienen durch erfindungsgemäße
Verbinder 10 zu verbinden. In Fig. 1a ist das System 1 in einer Position gezeigt,
in der der Verbinder 10 bis zu seiner Mitte in die erste Tragschiene 21 und nur teilweise
in die zweite Tragschiene 22 eingeschoben ist.
[0041] Sowohl der Verbinder 10, als auch die Tragschienen 21 und 22 weisen eine entlang
der Längsrichtung X langgestreckte Form auf. Die Erstreckung des Verbinders 10 in
Längsrichtung X beträgt ein Fünftel der Erstreckung jeder der Tragschienen 21, 22
in der Längsrichtung X. Der Verbinder 10 ist dazu ausgebildet, die zwei stirnseitig,
d.h. in Längsrichtung X nebeneinander angeordneten Tragschienen 21 und 22 mechanisch
zu verbinden, so dass eine langgestreckte Leuchte umfassend die beiden Tragschienen
21, 22 entstehen kann. Die Tragschienen 21, 22 dienen der Aufnahme von Leuchtmitteln,
Stromleitungen und weiteren Steuer- oder Betriebsgeräten. Die Tragschienen 21, 22
sind aus Blech durch Stanzen und Biegeverfahren hergestellt. Der Verbinder 10 ist
aus Blech durch Stanzen und Biegeverfahren hergestellt.
[0042] In Fig. 1b ist ein erstes Längsende einer Tragschiene 21, 22 dargestellt. Die Tragschienen
21, 22 weisen jeweils zwei Seitenwände 211, 212, von denen nur jeweils eine Seitenwand
211, 221 in der Fig. 1 zu sehen ist. Die Seitenwände 211, 212, 221, 222 erstrecken
sich in vertikaler Richtung Z senkrecht zu der Längsrichtung X. Die Tragschienen weisen
jeweils einen Boden 213, 223, der die Seitenwände in der transversalen Richtung Y
verbindet und an dem die Tragschienen an der Raumdecke befestigt werden können. Die
Seitenwände und der Boden jeder Tragschiene formen einen Aufnahmeraum 214 der Tragschiene,
der zur Aufnahme von Leuchtmitteln, Stromleitungen und weiteren Steuer- oder Betriebsgeräten
dient. Der Verbinder 10 ist in der Betriebsposition in den Aufnahmeraum 214 von zwei
zu verbindenden Tragschienen eingeschoben.
[0043] Der Verbinder 10 weist ebenfalls zwei Seitenwände 101, 102 auf, die sich in vertikaler
Richtung Z senkrecht zu der Längsrichtung X erstrecken und von denen nur eine Seitenwand
101 in der Fig. 1 zu sehen ist, und einen Boden 103, der die Seitenwände in transversaler
Richtung Y verbindet. Die Seitenwände 101, 102 sind jeweils durch eine in Längsrichtung
verlaufende Kante 109, die eine Biegekante ist, mit dem Boden 103 verbunden. Der Verbinder
10 weist, bezogen auf die Längsrichtung X, mittig einen Zentriervorsprung 105 auf,
der die Mitte des Verbinders 10 markiert. Der Zentriervorsprung 105 ist durch Stanzen
und Umformen hergestellt und steht in der Vertikalrichtung Z von der Ebene des Bodens
103 ab.
[0044] Die Tragschienen 21, 22 weisen jeweils an einem ihrer Längsenden in ihrem Boden 213
eine Ausnehmung 215 auf, die den Zentriervorsprung 105 aufnimmt, wenn der Verbinder
10 von diesem Längsende der Tragschiene in die Tragschiene eingeschoben ist.
[0045] Die Tragschienen 21, 22 sind mit ihren Böden 213, 223 an einem Träger, z.B. einer
Raumdecke befestigbar. Die offene untere Seite der Tragschienen 21, 22, d.h. die Abstrahlseite
der Leuchte, die den Böden 213, 223 der Tragschienen 21, 22 gegenüber liegt, ist bei
einer erfindungsgemäßen Leuchte durch eine nicht dargestellte lichtdurchlässige Abdeckung
abgedeckt.
[0046] In Betriebsposition ist der Verbinder 10 mittig zwischen den zu verbindenden Tragschienen
21, 22 ausgerichtet. Der mittigen Ausrichtung dient der Zentriervorsprung 105 auf
dem Boden 103 des Verbinders 10, der der Längszentrierung des Verbinders 10 bei dem
Zusammenbau der Leuchte dient. Die mittige Ausrichtung des Verbinders 10 zwischen
zwei Tragschienen führt zur Erhöhung der Biegesteifigkeit des Systems 1. Der Zentriervorsprung
105 begrenzt die Einschubtiefe des Verbinders 10 in die Tragschienen 21, 22.
[0047] In Figur 2 ist lediglich der Verbinder 10 gemäß der Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Systems 1 dargestellt. Der Verbinder 10 ist länglich ausgebildet und weist einen U-förmigen
Querschnitt entlang einer Vertikalen Z auf.
[0048] Jede Seitenwand 101, 102 des Verbinders 10 weist drei in Längsrichtung voneinander
beabstandete vertikal geradlinig verlaufende Teilhalteabschnitte 110 auf. Die gemeinsame
Länge der drei Teilhalteabschnitte 110 beträgt 10% der Länge des Verbinders 10. Jeder
der Teilhalteabschnitte 110 ist durch ein oberes 111 und ein unteres 112 Ende in Vertikalrichtung
Z begrenzt. Die vertikalen Enden 111, 112 der Teilhalteabschnitte 110 sind durch eine
Art Schneidens, nämlich durch das Stanzen des Blechs, aus dem der Verbinder hergestellt
wird, gefertigt, bevor das Blech zu einem Teil mit U-förmigen Querschnitt gebogen
wird, um Biegekanten 109 beidseitig des Bodens auszubilden. Die Teilhalteabschnitte
110 bleiben nach dem Ausbilden der Biegekanten 109 gerade. Die oberen Enden 111 der
Teilhalteabschnitte 110 stehen über die Biegekante 109 in Vertikalrichtung Z hervor.
Die Biegekante 109 ist in vertikaler Richtung Z zwischen dem oberen 111 und dem unteren
112 Ende der Teilhalteabschnitte 110 angeordnet. In Längsrichtung X des Verbinders
10 liegt die Biegekante 109 in Teilkantenabschnitten vor, zwei der Teilkantenabschnitte
liegen zwischen jeweils einem Längsende des Verbinders und einem der Teilhalteabschnitte
110, und zwei der Teilkantenabschnitte liegen zwischen zwei Teilhalteabschnitten 110
in Längsrichtung vor.
[0049] In Fig. 3 ist ein Querschnitt I-I entlang der Vertikalen Z des Systems 1 gemäß Fig.
1 dargestellt. Die Tragschienen 21, 22 und der Verbinder 10 weisen jeweils einen U-förmigen
Querschnitt auf. Die Seitenwände 101, 102 des Verbinders 10 und die Seitenwände 221,
22 der Tragschiene 22 sind im dargestellten Querschnitt als Schenkel der entsprechenden
"U"-s zu sehen. Die Seitenwände 101, 102 des Verbinders 10 sind jeweils über eine
in Längsrichtung X verlaufende Biegekante 109 mit dem Boden 103 verbunden.
[0050] Die Tragschienen 21, 22 weisen jeweils eine innenseitige Längsführung auf, in die
der Verbinder 10 eingeschoben wird. Die Längsführung der Tragschiene 22 ist auf der
Fig. 3 in Querschnitt zu sehen. Die Längsführung ist durch Biegen der Seitenwände
211, 212, 221, 222 der Tragschienen 21, 22 bereitgestellt und weist ein oberes und
ein unteres Führungsende 217, 218 auf. Die durch Biegen entstandenen Biegekanten bilden
das obere 217 und untere 218 Führungsende. Der geradlinige Wandabschnitt 219 zwischen
zwei unmittelbar benachbarten Biegekanten verläuft entlang der Vertikalen Z senkrecht
zu der Längsrichtung X und der Transversalrichtung Y. Die Längsführung ist an beiden
Seitenwänden jeder Tragschiene ausgebildet.
[0051] In Betriebsposition liegen das obere 111 und das untere 112 Ende der Teilhalteabschnitte
110 mit ihren Schmalseiten an dem oberen 217 und dem unterem 218 Führungsende der
Längsführung an.
[0052] Darüber hinaus liegen die Breitseiten der Teilhalteabschnitte 110 an den Innenseiten
der geradlinigen Wandabschnitte 219 der Tragschienen 21, 22 in der Transversalrichtung
Y an. Die Teilhalteabschnitte 110 begrenzen den Verbinder 10 in der Transversalrichtung
Y und bilden die äußersten Enden des Verbinders 10 in der Transversalrichtung Y.
[0053] Der Verbinder 10 in der in Fig. 1 gezeigten Position ist bis zum Zentriervorsprung
105 in die erste Tragschiene 21 eingeschoben. In Fig. 2 sind Prägevorsprunge 104 an
der Außenseite einer ersten, rechts in der Fig. 2 dargestellten Längshälfte des Verbinders
10 zu sehen. Der Verbinder 10 wird werkseitig bei dem Hersteller mit der ersten Längshälfte
in die erste Tragschiene 21 bis zum Zentriervorsprung 105 eingeschoben. Die dann übereinanderliegenden
Böden 103, 213 des Verbinders 10 und der ersten Tragschiene 21 werden entlang der
Vertikalrichtung Z verpresst, so dass durch dieses Umformverfahren die Prägevorsprünge
104 in den Boden 213 der Tragschiene 21 eingepresst werden, so dass die Tragschiene
21 auf dem Verbinder 10 in Längsrichtung durch den Formschluss zwischen den Prägevorsprüngen
104 und den im Boden 213 der Tragschiene 21 durch das Einpressen entstandenen Mulden
fixiert wird. Durch das Verpressen wird bevorzugt auch ein elektrischer Kontakt zwischen
Verbinder 10 und Tragschiene 21 hergestellt. In diesem Lieferzustand wird das System
1 an Kunden ausgeliefert, wobei die Tragschienen an einem Längsende zum Zentriervorsprung
105 eingeschobene und angepresste Verbinder 10 aufweisen, wobei eine zweite Längshälfte
des Verbinders 10 frei zugängig ist, für das Einschieben in ein freies Längsende einer
zweiten Tragschiene 22.
[0054] Kundenseitig wird die zweite Längshälfte des Verbinders 10, auf der Fig. 2 links
dargestellt, in die zweite Tragschiene 22 bis zum Zentriervorsprung 105 eingeschoben.
Die erste Tragschiene 21 hat an ihrem Boden 213 eine Ausnehmung 215, die den Zentriervorsprung
105 aufnimmt, so dass die zwei Tragschienen 21, 22 fugenfrei zu einander angeschoben
werden können und in der Betriebsposition einander stirnseitig kontaktieren können.
In der Betriebsposition ist der Verbinder 10 in die beiden zu verbindenden Tragschienen
21, 22 eingeschoben. In der Fig. 1 jedoch ist eine Zwischenposition gezeigt, in der
der Verbinder 10 nur teilweise in die zweite Tragschiene 22 eingeschoben ist.
[0055] Zum Fixieren der zweiten Tragschiene 22 an der zweiten Längshälfte des Verbinders
10 in der Betriebsposition weist der Boden 223 der Tragschiene 22 eine Öffnung 227
auf und der Boden 103 des Verbinders 10 eine Aussparungsanordnung mit Aussparungen
107 auf. Diese Öffnung bzw. Aussparungen dienen der Aufnahme von einem Fixierelement
30, das in der Fig. 4 dargestellt ist. Das Fixierelement 30 wird auf die Außenseite
des Bodens 103 des Verbinders 10 aufgelegt, d.h. auf die Seite, die dem Aufnahmeraum
115 des Verbinders 10 abgewandt ist und die in der Betriebsposition der Innenseite
des Bodens 223 der Tragschiene 22 zugewandt ist. Das auf den Verbinder 10 aufgesetzte
Fixierelement 30 ist in der Fig. 1 zu sehen. Das Fixierelement 30 ist aus Blech durch
Stanzen und Biegen hergestellt und umfasst einen flächiges Körper 300 und Haltevorsprünge,
nämlich vier Haltefüße 301 und eine Haltezunge 303, mit denen es in den Aussparungen
107 des Verbinders 10 verrastet. Wenn der Verbinder 10 in die Tragschiene 22 in Betriebsposition
eingeschoben ist, greifen Haltefüße 301 durch die Aussparungen 107 im Boden 103 des
Verbinders 10 nach unten in den Aufnahmeraum 115 des Verbinders 10 und die Haltezunge
303 greift horizontal in eine weitere Aussparung. Der weitere Vorsprung, der durch
Haltenasen 302 gebildet ist, greift durch die Öffnung 227 in dem Boden 223 der Tragschiene
22 nach oben zu der Außenseite der Tragschiene 22. Damit ist das Fixierelement 300
in Betriebsposition zwischen dem Boden 103 des Verbinders 10 und dem Boden 223 der
Tragschiene 22 eingesetzt und verhindert eine Längsverschiebung der Tragschiene 22
relativ zu dem Verbinder 10. Da der Verbinder 10 durch die Prägeabschnitte 104 an
der ersten Tragschiene 21 fixiert ist, sind die zwei Tragschienen 21, 22 in der Betriebsposition
in Längsrichtung gegeneinander fixiert. Die Kratznasen 304 des Fixierelements 30 dienen
einer Verbesserung des elektrischen Kontakts zwischen dem Verbinder 10 und der Tragschiene
22 zwecks Erdung.
[0056] Der Verbinder 10 weist beidseitig Wandabsätze 106 auf, die von den vertikal geradlinig
verlaufenden Halteabschnitten 110 einer jeder Seitenwand 101 auf der Höhe der Biegekante
109 in die transversale Richtung Y verlaufen. Die Tragschienen 21, 22 weisen den Wandabsätzen
106 komplementäre Wandabsätze 226 auf Höhe der oberen Biegekante auf, die von den
geradlinigen Wandabschnitten 219 in Transversalrichtung Y verlaufen. In den Wandabsätzen
106 des Verbinders 10 sind Befestigungslöcher 108 ausgebildet, von denen nur ein Befestigungsloch
108 in der Fig. 1 zu sehen ist. Die Befestigungslöcher 108 dienen der Aufnahme von
Schrauben 108a, die in diesem Ausführungsbeispiel als Befestigungsmittel der zusätzlichen
Verfestigung der Verbindung des Verbinders 10 mit der Tragschiene 22, an einem Längsende
der Tragschiene 22 dienen. Die eingeschraubten Schrauben 108a sind in Fig. 5 zu sehen.
Sie verpressen die Wandabsätze 106 des Verbinders 10 mit den Wandabsätzen 226 der
Tragschiene 22 für eine zusätzliche Festigkeit der Verbindung.
[0057] In Fig. 6 ist der Verbinder 10 gemäß Fig. 2 in einer Seitenansicht dargestellt. Die
Höhe der Seitenwände 101, 102 des Verbinders 10, von denen nur eine Seitenwand in
Fig. 6 zu sehen ist, ändert sich entlang der Längsrichtung X. Die Höhe ist im Bereich
der Teilhalteabschnitte 110 am größten. Das untere vertikale Ende jeder Seitenwand
101, 102 des Verbinders 10 ist in Längsrichtung X symmetrisch ausgebildet, mit einer
vertikalen Symmetrieachse S. An den Längsenden des Verbinders 10 entspricht das untere
vertikale Ende einer Seitenwand 101, 102 zuerst den unteren Enden 112 der Teilhalteabschnitte
110, die an den Längsenden des Verbinders 10 angeordnet sind. Angrenzend an das untere
Ende 112 der Teilhalteabschnitte 110 weist die Seitenwand 101, 102 Unterschneidungen
113, die graduell und rampenartig in das untere Ende 112 des im mittleren Bereich
des Verbinders 10 angeordneten Halteabschnitts 110 übergehen. In der Mitte des unteren
Endes des Verbinders 10 ist eine Kerbung 114 ausgebildet. Diese rampenartige Ausgestaltung
des unteren Endes des Verbinders 10 erleichtert das Einschieben des Verbinders 10
in die zu verbindenden Tragschienen 21, 22.
[0058] In Figur 7 umfassend die Figuren 7a und 7b ist eine weitere Ausführungsform eines
erfindungsgemäßen Systems 1 in zwei verschiedenen schematischen Prinzipdarstellungen
in Auszügen dargestellt. Diese Ausführungsform unterscheidet sich von der vorgenannt
beschriebenen insbesondere dadurch, dass der Verbinder 10 an seinem Boden 103 in der
Transversalrichtung Y zu den Halteabschnitten 110 nach innen versetzt zwei Halteführungen
1031 aufweist und dass die Tragschiene 21 innerhalb der horizontalen Erstreckung ihres
Bodens 213 eine Halteführungsnut aufweist. In der in Figur 7 dargestellten Betriebsposition
sind die beiden Halteführungen 1031 jeweils an einer ihnen zugewandten Begrenzung
der Halteführungsnut angeordnet und gewährleisten damit eine zusätzliche Führung des
Verbinders 10 zur Tragschiene 21. Außerdem ist am Boden 103 des Verbinders 10 jeweils
in Transversalrichtung Y von den Halteführungen 1031 zum jeweils nächstliegenden Halteabschnitt
110 hin versetzt jeweils ein Anschlag 1032 vorgesehen zum Begrenzen der Einführtiefe
des Verbinders 10 in die Tragschiene 21. Die Tragschiene 21 weist ihrerseits auf Höhe
des Anschlags 1032 in Transversalrichtung Y eine Ausnehmung zur Aufnahme des Anschlags
1032 in der Betriebsposition auf. An dem Boden 103 des Verbinders ist ferner ein als
Feder ausgebildetes Kratzelement 40 angeordnet, das mit seinen Kratzenden in der Betriebsposition
gegen den Boden 213 der Tragschiene 21 presst und dabei einen elektrischen Kontakt
zwischen dem Verbinder 10 und der Tragschiene 21 herstellt.
Bezugszeichenliste
[0059]
- 1
- System zur Realisierung einer langgestreckten Leuchte
- 10
- Verbinder
- 101
- Seitenwand des Verbinders
- 102
- Seitenwand des Verbinders
- 103
- Boden des Verbinders
- 104
- Prägevorsprung
- 105
- Zentriervorsprung
- 106
- Wandabsatz
- 107
- Aussparungen
- 108
- Befestigungsloch
- 108a
- Befestigungsmittel Schraube
- 109
- Kante des Verbinders
- 110
- Halteabschnitt
- 111
- oberes Ende von Halteabschnitt
- 112
- unteres Ende von Halteabschnitt
- 113
- Unterschneidung
- 114
- Kerbung
- 115
- Aufnahmeraum des Verbinders
- 21
- erste Tragschiene
- 211
- Seitenwand der ersten Tragschiene
- 212
- Seitenwand der ersten Tragschiene
- 213
- Boden der ersten Tragschiene
- 214
- Aufnahmeraum von Tragschiene
- 215
- Ausnehmung für einen Zentriervorsprung
- 217
- oberes Führungsende von Längsführung
- 218
- unteres Führungsende von Längsführung
- 219
- geradliniger Wandabschnitt
- 22
- zweite Tragschiene
- 221
- Seitenwand der zweiten Tragschiene
- 222
- Seitenwand der zweiten Tragschiene
- 223
- Boden der zweiten Tragschiene
- 226
- Wandabsatz
- 227
- Öffnung
- 30
- Fixierelement
- 300
- Körper des Fixierelements
- 301
- Haltefuß
- 302
- Haltenase
- 303
- Haltezunge
- 304
- Kratznase
- 40
- Kratzelement
- 1031
- Halteführung
- 1032
- Anschlag
- X
- Längsrichtung
- Y
- Transversalrichtung
- Z
- Vertikalrichtung
- S
- Symmetrieachse
1. System (1) zur Realisierung einer in einer Längsrichtung (X) langgestreckten Leuchte,
das System (1) umfassend mindestens zwei in Längsrichtung (X) langgestreckte Tragschienen
(21, 22) und mindestens einen in Längsrichtung (X) langgestreckten Verbinder (10)
zum mechanischen Verbinden von zwei in Längsrichtung nebeneinander angeordneten Tragschienen
(21, 22), wobei die Tragschienen (21, 22) und der Verbinder (10) jeweils einen Querschnitt
senkrecht zur Längsrichtung (X) in Form einer Art eines U mit einem Boden (213, 223,
103) und zwei Seitenwänden (211, 212, 221, 222, 101, 102) aufweisen, die von dem Boden
(213, 223, 103) weg entlang einer Vertikalen (Z) verlaufen und die entlang einer transversalen
Richtung (Y) durch den Boden (213, 223, 103) verbunden sind, wobei jede der Tragschienen
(21, 22) eine Längsführung aufweist, in die der Verbinder (10) von einem Längsende
der jeweiligen Tragschiene (21, 22) aus einführbar ist, wobei die Längsführung, bezogen
auf die Vertikale (Z), ein oberes(217) und ein unteres Führungsende (218) ausbildet,
wobei der Verbinder (10) in einer Betriebsposition in die Längsführung der beiden
Tragschienen (21, 22) eingeschoben ist und die Tragschienen (21, 22) miteinander verbindet,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Seitenwände (101, 102) des Verbinders (10) jeweils einen entlang der Vertikalen
(Z) geradlinig verlaufenden Halteabschnitt (110) umfassen, der durch ein oberes (111)
und ein unteres Ende (112) begrenzt ist, wobei in der Betriebsposition das obere (111)
und das untere Ende (112) des geradlinig verlaufenden Halteabschnitts (110) an dem
oberen (217) und unteren Führungsende (218) der Längsführung anliegen, wobei insbesondere
die vertikal geradlinig verlaufenden Halteabschnitte (110) des Verbinders (10) den
Verbinder (10) in der transversalen Richtung (Y) begrenzen, wobei die Seitenwände
(101, 102) des Verbinders (10) jeweils über eine in Längsrichtung (X) verlaufende
Kante (109) mit dem Boden (103) des Verbinders (10) verbunden sind, wobei die Kante
(109) in einer vertikalen Position zwischen dem oberen (111) und dem unteren Ende
(112) des vertikal geradlinig verlaufenden Halteabschnitts (110) einer jeden Seitenwand
(101, 102) angeordnet und vertikal von diesen Enden (111, 112) beabstandet ist, wobei
sich die Kante (109) in Längsrichtung zwischen einem Längsende des Verbinders (10)
und dem Halteabschnitt (110) und/oder zwischen zwei Teilhalteabschnitten (110) des
Halteabschnitts (110) der jeweiligen Seitenwand (101, 102) erstreckt, die in Längsrichtung
(X) voneinander beabstandet sind und jeweils eine identische Erstreckung in der Vertikalen
(Z) aufweisen, geradlinig verlaufen und in der Betriebsposition in der Längsführung
angeordnet sind.
2. System (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Tragschienen (21, 22) jeweils aus einem Blech mittels Umformen hergestellt sind,
wobei die Seitenwände (211, 212, 221, 222) der Tragschienen (21, 22) jeweils ein Paar
aus unmittelbar benachbarten unteren und oberen Biegekanten aufweisen, die durch einen
entlang der Vertikalen (Z) geradlinig verlaufenden Wandabschnitt (219) verbunden sind
und die das obere (217) und untere Führungsende (218) bilden, wobei insbesondere in
der Betriebsposition die entlang der Vertikalen (Z) geradlinig verlaufenden Halteabschnitte
(110) des Verbinders (10) in transversaler Richtung (Y) um weniger als 2 mm, insbesondere
um weniger als 1 mm von den entlang der Vertikalen (Z) geradlinig verlaufenden Wandabschnitten
(219) der Tragschienen (21, 22) beabstandet sind.
3. System (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
jede Seitenwand (101, 102) des Verbinders (10) jeweils einen von dem Halteabschnitt
(110) in Transversalrichtung (Y) weg verlaufenden Wandabsatz (106) ausbildet, und
jede Seitenwand (211, 212, 221, 222) der Tragschienen (21, 22), ausgehend von ihrem
oberen Führungsende (217), jeweils einen in Transversalrichtung (Y) verlaufenden Wandabsatz
(226) ausbildet, wobei jeweils die von einer Seitenwand (101, 102) und dem an ihr
verlaufenden Halteabschnitt (110) gebildeten Wandabsätze (106, 226) sich in der Betriebsposition
zumindest innerhalb eines senkrecht zur Vertikalen Z verlaufenden Flächenabschnitts,
in dem sie vertikal voneinander beabstandet sind, überlappen, wobei das System insbesondere
Befestigungsmittel (108a) umfasst und der Verbinder (10) in der Betriebsposition an
zumindest einer der Tragschienen (21, 22) innerhalb des Flächenabschnitts durch die
zwischen den Wandabsätzen (106, 226) von Tragschiene (21, 22) und Verbinder (10) wirkenden
Befestigungsmittel (108a) befestigt ist.
4. System (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
jede Seitenwand (101, 102) des Verbinders (10) mehrere in Längsrichtung (X) voneinander
beabstandete vertikal geradlinig verlaufende Teilhalteabschnitte (110) umfasst und
dass die in Längsrichtung (X) verlaufende Kante (109) mehrere Teilkantenabschnitte
umfasst, wobei zumindest zwischen zwei in Längsrichtung aufeinanderfolgenden vertikal
geradlinig verlaufenden Teilhalteabschnitten (110) ein Teilkantenabschnitt angeordnet
ist und wobei die Teilhalteabschnitte (110) gemeinsam den Halteabschnitt (110) der
Seitenwand (101, 103) ausbilden.
5. System (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Verbinder (10) aus einem Metall, insbesondere aus Aluminium oder Stahl, gegossen
ist oder aus einem Blech mittels Umformen geformt ist, wobei die Kanten (109) der
Seitenwände als Biegekanten (109) ausgebildet sind und wobei das obere (111) und das
untere Ende (112) der geradlinig verlaufenden Halteabschnitte (110) einer jeden Seitenwand
(101, 102) durch Schneiden hergestellt sind.
6. System (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Verbinder (10) in der Betriebsposition jeweils zur Hälfte entlang seiner Längsrichtung
in die beiden Tragschienen (21, 22) eingeschoben ist.
7. System (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
jede Seitenwand (101, 102) des Verbinders (10) eine Mehrzahl an geradlinig verlaufenden
Teilhalteabschnitten (110) aufweist, die gemeinsam den Halteabschnitt (110) der Seitenwand
(101, 102) bilden, von denen zumindest jeweils einer an jeweils einem der Längsenden
des Verbinders (10) angeordnet ist und zumindest einer, bezogen auf die Längsrichtung
(X), im mittleren Bereich des Verbinders (10) angeordnet ist.
8. System (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Tragschienen (21, 22) ein U-förmiges Querschnittsprofil aufweisen, und/oder dass
der Verbinder (10) ein U-förmiges Querschnittsprofil aufweist und die Erstreckung
des Verbinders (10) in Längsrichtung (X) mindestens ein Fünftel der Erstreckung einer
der Tragschienen (21, 22) in der Längsrichtung (X) beträgt.
9. System (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Längsführung als innenseitige Führungsnuten an beiden Seitenwänden (211, 212,
221, 222) der Tragschienen (21, 22) ausgebildet ist.
10. System (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
innerhalb mindestens einer der Tragschienen (21, 22) ein Geräteträger angeordnet ist
zum Tragen von Leuchtmitteln.
11. System (1) nach einem der Ansprüche 7 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
das untere vertikale Ende jeder Seitenwand (101, 102) des Verbinders (10) in Längsrichtung
(X) symmetrisch ausgebildet ist, mit einer vertikalen Symmetrieachse (S), wobei insbesondere,
ausgehend von den Längsenden, das untere vertikale Ende jeder Seitenwand (101, 102)
ausgehend von den Längsenden des Verbinders (10) zuerst mit den unteren Enden (112)
der Teilhalteabschnitte (110) überreinstimmt, die an den Längsenden angeordnet sind,
gefolgt von Unterschneidungen (113), die graduell in das untere Ende (112) des im
mittleren Bereich des Verbinders (10) angeordneten Teilhalteabschnitts (110) übergehen.
12. System (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das System (1) ein Fixierelement (30) zum Fixieren der Verbindung des Verbinders (10)
mit einer Tragschiene (22) gegen eine Verschiebung in Längsrichtung (X) umfasst, wobei
in dem Boden (103) des Verbinders eine Aussparungsanordnung mit Aussparungen (107)
vorgesehen ist und das Fixierelement eine mit der Aussparungsanordnung korrespondierende
Vorsprungsanordnung mit Haltevorsprüngen (301, 303) aufweist, wobei in der Betriebsposition
die Haltevorsprünge (301, 303) in den Aussparungen (107) angeordnet sind und das Fixierelement
(30) positionsfest zum Verbinder (10) fixieren, wobei das Fixierelement (30) ferner
zumindest einen weiteren Haltevorsprung (302) aufweist, der mit einer in dem Boden
der Tragschiene (22) vorgesehenen Öffnung (227) korrespondierend ausgebildet ist und
in der Betriebsposition in diese Öffnung (227) eingreift zum Fixieren der Tragschiene
(22) relativ zum Verbinder (10), wobei insbesondere der weitere Haltevorsprung (302)
an seinem ersten Längsende eine Einführschräge und an seinem gegenüberliegenden zweiten
Längsende eine Halteseite aufweist zum Ermöglichen eines Einführens des Verbinders
(10) in der Längsrichtung in die Tragschiene (22) und zum Ausbilden eines Anschlags
der Halteseite an eine Begrenzung der Öffnung (227) in der Betriebsposition.
13. System (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Verbinder (10) an seinem Boden (103) in der Transversalrichtung (Y) zu den Halteabschnitten
(110) nach innen versetzt zwei Halteführungen (1031) aufweist, wobei die Tragschienen
(21, 22) jeweils innerhalb der horizontalen Erstreckung ihres Bodens (213, 223) eine
Halteführungsnut aufweisen, wobei in der Betriebsposition die beiden Halteführungen
(1031) jeweils an einer ihnen zugewandten Begrenzung der Halteführungsnut angeordnet
sind und weniger als 1 mm von dieser Begrenzung beabstandet sind zum Gewährleisten
einer zusätzlichen Führung des Verbinders (10) relativ zu den Tragschienen (213, 223)
in der Betriebsposition, wobei insbesondere in Transversalrichtung (Y) von den Halteführungen
(1031) jeweils zum nächstliegenden Halteabschnitt (110) hin versetzt am Boden (103)
des Verbinders ein Anschlag (1032) vorgesehen ist zum Begrenzen der Einführtiefe des
Verbinders (10) in die Tragschienen (21,22), wobei insbesondere auf Höhe des Anschlags
(1032) in Transversalrichtung (Y) an den Tragschienen eine Ausnehmung zur Aufnahme
des Anschlags (1032) in der Betriebsposition ausgebildet ist.
14. Verfahren zum Herstellen eines Systems (1) zur Realisierung einer langgestreckten
Leuchte, das Verfahren umfassend die Schritte:
- Herstellen von Tagschienen (21, 22) durch Ausschneiden von Außenkonturen der Tragschienen
(21, 22) aus einem Blech, Umformen des ausgeschnittenen Stücks um eine Längsachse,
die in eine Längsrichtung (X) verläuft, wobei eine langgestreckte Form mit einem Querschnitt
nach Art einer U ausgebildet wird, die jeweils zwei entlang einer Vertikalen (Z) erstreckenden
Seitenwände (211, 221, 221, 222) und einen Boden (213, 223) umfasst, der die Seitenwände
(211, 221, 221, 222) in einer Transversalrichtung (Y) verbindet, sodass die Seitenwände
(211, 221, 221, 222) und der Boden (213, 223) einen Aufnahmeraum (214) der Tragschiene
(21, 22) bilden, und sodass an jeder Seitenwand (211, 221, 221, 222) jeweils eine
obere und eine untere Biegekante ausgebildet ist, die eine dem Aufnahmeraum (214)
zugewandte Längsführung mit einem oberen (217) und einem unteren Führungsende (218)
ausbilden, zwischen denen ein geradliniger Wandabschnitt (219) sich in Vertikalrichtung
(Z) erstreckt,
- Herstellen eines langgestreckten Verbinders (10) zum mechanischen Verbinden von
zwei in Längsrichtung nebeneinander angeordneten Tragschienen (21, 22), wobei seine
Außenkontur aus einem Blech ausgeschnitten wird und innerhalb der Außenkontur sich
in Längsrichtung (X) erstreckende Schnittlinien ausgeschnitten werden, die zwei in
der Transversalrichtung (Y) voneinander beabstandeten Parallelreihen bilden, wobei
der Abstand der Schnittlinien der jeweiligen Reihe von der senkrecht zur Längsrichtung
(X) nächstliegenden Außenkontur dem Abstand zwischen dem oberen (217) und dem unteren
Führungsende (218) der Tragschiene (21, 22) entspricht und wobei durch Umformen des
Blechs zwei in der Längsrichtung (X) verlaufende Biegekanten (109) erzeugt werden,
so dass ein Körper mit einem U-förmigen Querschnitt ausgebildet wird, der einen Boden
(103) und zwei durch die Biegekanten (109) mit dem Boden (103) verbundene Seitenwände
(101, 102) aufweist, die von dem Boden (103) weg entlang einer Vertikalen (Z) verlaufen
und zwei entlang der Vertikalen (Z) geradlinig verlaufende Halteabschnitte (110) umfassen,
die jeweils durch ein oberes (111) und ein unteres Ende (112) begrenzt ist, wobei
die durch die Schnittlinien ausgebildeten obere Enden (111) der geradlinig verlaufenden
Halteabschnitte (110) über die Biegekante (109) in der Vertikalrichtung (Z) vorstehen.
15. Verfahren nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, dass
- während des Herstellens der Tragschienen (21, 22) jede Seitenwand (211, 212, 221,
222) der Tragschienen (21, 22), ausgehend vom geradlinigen Wandabschnitt (219 jeweils
so gebogen wird, dass auf Höhe der oberen Biegekante ein Wandabsatz (226) in der Transversalrichtung
(Y) ausbildet wird, und
- während des Herstellens des Verbinders (10) das Blech so umgeformt wird, dass an
jeder Seitenwand (101, 102) ausgehend von geradlinig verlaufenden Halteabschnitten
(110) jeweils ein Wandabsatz (106) in Transversalrichtung (Y) auf der Höhe der Biegekante
(109) ausgebildet wird, wobei insbesondere in jedem der Wandabsätze (106) in Kantennähe
Befestigungslöcher (108) zur Aufnahme von Befestigungsmitteln (108a) erzeugt werden.
16. Verfahren zur Herstellung einer Leuchte mittels des Systems nach einem der Ansprüche
1 bis 13,
gekennzeichnet, durch
- Einführen des Verbinders (10) zur Hälfte entlang seiner Längsrichtung in eine erste
der Tragschienen (21), so dass das obere (111) und das untere Ende (112) der Halteabschnitte
(110) an dem oberen (217) und unteren Führungsende (218) der Längsführung anliegen,
wobei die Seitenwände (101, 102) des Verbinders (10) jeweils über eine in Längsrichtung
(X) verlaufende Kante (109) mit dem Boden (103) des Verbinders (10) verbunden sind,
wobei die Kante (109) in einer vertikalen Position zwischen dem oberen (111) und dem
unteren Ende (112) des vertikal geradlinig verlaufenden Halteabschnitts (110) einer
jeden Seitenwand (101, 102) angeordnet und vertikal von diesen Enden (111, 112) beabstandet
ist, wobei sich die Kante (109) in Längsrichtung zwischen einem Längsende des Verbinders
(10) und dem jeweiligen Halteabschnitt (110) und/oder zwischen zwei Teilhalteabschnitten
(110) des jeweiligen Halteabschnitts (110) der jeweiligen Seitenwand (101, 102) erstreckt,
die in Längsrichtung (X) voneinander beabstandet sind und jeweils eine identische
Erstreckung in der Vertikalen (Z) aufweisen, geradlinig verlaufen und in der Betriebsposition
in der Längsführung angeordnet sind,
- Fixieren des Verbinders (10) mit der ersten Tragschiene (21) gegen eine Verschiebung
in die Längsrichtung (X), wobei insbesondere das Fixieren des Verbinders (10) mit
der ersten Tragschiene (21) zumindest teilweise mittels Anpressen des Bodens (213)
der Tragschiene (21) an den Boden (103) des Verbinders (10) in der Vertikalrichtung
(Z) durchgeführt wird, wobei insbesondere mindestens ein in Vertikalrichtung (Z) am
Boden (103) des Verbinders (10) abstehender Prägevorsprung (104) des Verbinders (10)
zum Formschluss mit einer im Boden (213) der Tragschiene (21) entstandenen Mulde kommt,
und insbesondere durch
- Einführen des Verbinders (10) in eine zweite der Tragschienen (22), so dass die
beiden zu verbindenden Tragschienen (21, 22) durch den Verbinder (10), insbesondere
fugenfrei, verbunden sind, und Fixieren der zweiten Tragschiene (22) mit dem Verbinder
(10) durch ein Fixierelement (30) und/oder durch Befestigungsmittel (108a).
1. System (1) for implementing a luminaire elongated in a longitudinal direction (X),
the system comprising at least two mounting rails (21, 22) elongated in the longitudinal
direction (X) and at least one connector (10) elongated in the longitudinal direction
(X) for mechanically connecting two mounting rails (21, 22) arranged next to each
other in the longitudinal direction, wherein the mounting rails (21, 22) and the connector
(10) each have a cross section perpendicular to the longitudinal direction (X) in
the form of a U having a base (213, 223, 103) and two side walls (211, 212, 222, 101,
102) extending away from the base (213, 223, 103) along a vertical (Z) and connected
to each another by the base (213, 223, 103) along a transverse direction (Y), wherein
each of the support rails (21, 22) has a longitudinal guide into which the connector
(10) can be inserted from one longitudinal end of the respective support rail (21,
22), wherein the longitudinal guide, referred to the vertical (Z), forms an upper
(217) and a lower guide end (218), wherein the connector (10) in a operating position
is inserted into the longitudinal guide of the two support rails (21, 22) and connects
said support rails (21, 22) to one another,
characterized in that
the side walls (101, 102) of the connector (10) each comprise a retaining section
(110) running in a straight line along the vertical (Z) and bounded by an upper (111)
and a lower end (112), wherein in the operating position said upper (111) and lower
end (112) of the rectilinear retaining section (110) abut the upper (217) and lower
guide end (218) of the longitudinal guide, wherein in particular the vertically rectilinear
retaining sections (110) of the connector (10) define said connector (10) in the transverse
direction (Y), wherein the side walls (101, 102) of the connector (10) are connected
each to the base (103) of the connector (10) via an edge (109) extending in a longitudinal
direction (X), wherein said edge (109) is arranged a vertical position between the
upper (111) and lower end (112) of the vertically rectilinear retaining section (110)
of each side wall (101, 102) and is vertically spaced from these ends (111, 112),
wherein the edge (109) extends in the longitudinal direction between a longitudinal
end of the connector (10) and the retaining section (110) and/or between two retaining
subsections (110) of the retaining section (110) of the respective side wall (101,
102) which are spaced from each other in the longitudinal direction (X) and each have
an identical extent in the vertical (Z), run in a straight line and are arranged in
the longitudinal guide in the operating position.
2. System (1) according to claim 1,
characterized in that
the support rails (21, 22) are each made of a metal sheet by a forming process, wherein
the side walls (211, 212, 221, 222) of the mounting rails (21, 22) each have a pair
of directly adjacent lower and upper bending edges which are connected by a wall section
(219) that extends in a straight line along the vertical (Z) and which form the upper
(217) and lower guide end (218), wherein in particular, in the operating position,
the retaining sections (110) of the connector (10) which run in a straight line along
the vertical (Z) are spaced in the transverse direction (Y) by less than 2 mm, in
particular less than 1 mm, from the wall sections (219) of the support rails (21,
22) running in straight line along the vertical (Z).
3. System (1) according to any of the preceding claims,
characterized in that
each side wall (101, 102) of the connector (10) respectively forms a wall shoulder
(106) extending away from the retaining section (110) in the transverse direction
(Y) and each side wall (211, 212, 221, 222) of the support rails (21, 22), starting
from their upper guide end (217), respectively forms a wall shoulder (226) extending
in the transverse direction (Y), wherein the wall shoulders (106, 226) respectively
formed by one side wall (101, 102) and the retaining section (110) running along it
overlap each other in the operating position at least within a surface portion which
extends perpendicularly with respect to the vertical (Z) and in which they are spaced
from each other vertically, wherein the system in particular comprises fixing means
(108a) and the connector (10) in the operating position is fixed to at least one of
the support rails (21, 22) within said surface portion by said fixing means (108a)
which are effective between the wall shoulders (106, 226) of the support rail (21,
22) and the connector (10).
4. System (1) according to any of the preceding claims,
characterized in that
each side wall (101, 102) of the connector (10) comprises several retaining subsections
(110) which are spaced from each other in the longitudinal direction (X) and which
extend vertically in a straight line and that the edge (109a) which extends in the
longitudinal direction comprises several edge subsections, one edge subsection being
arranged between at least two retaining subsections (110) which are consecutive in
the longitudinal direction and extend vertically in a straight line, said retaining
subsections (110) together forming the retaining section (110) of the side wall (101,
103) .
5. System (1) according to any of the preceding claims,
characterized in that
the connector (10) is cast from metal, in particular aluminum or steel, or is formed
of a metal sheet by a forming process, wherein the edges (109) of the side walls are
formed as bending edges (109) and wherein the upper (111) and lower end (112) of the
rectilinear retaining sections (110) of each side wall (101, 102) are produced by
cutting.
6. System (1) according to any of the preceding claims,
characterized in that,
in the operating position, half of the connector (10) is inserted into each of the
two support rails (21, 22) in its longitudinal direction.
7. System (1) according to any of the preceding claims,
characterized in that each side wall (101, 102) of the connector (10) comprises a plurality of rectilinear
retaining subsections (110) which together form the retaining section (110) of the
side wall (101, 102) and at least one of which is arranged on a respective one of
the longitudinal ends of the connector (10) and at least one is arranged in the central
region of the connector (10), referred to the longitudinal direction (X).
8. System (1) according to any of the preceding claims,
characterized in that
the support rails (21, 22) have a U-shaped cross-sectional profile and/or that the
connector (10) has a U-shaped cross-sectional profile and the extent of the connector
(10) in the longitudinal direction (X) is at least one fifth of the extension of the
support rails (21, 22) in the longitudinal direction (X).
9. System (1) according to any of the preceding claims,
characterized in that
the longitudinal guide is designed as inside guide grooves on both side walls (211,
212, 221, 222) of the support rails (21, 22).
10. System (1) according to any of the preceding claims,
characterized in that
a device carrier for carrying lighting means is arranged within at least one of the
support rails (21, 22).
11. System (1) according to any of claims 7 to 10,
characterized in that
the lower vertical end of each side wall (101, 102) of the connector (10) is symmetrical
in the longitudinal direction (X), with a vertical axis of symmetry (S), wherein in
particular, starting from the longitudinal ends, the lower vertical end of each side
wall (102, 102) first matches the lower ends (112) of the holding subsections (110)
that are arranged on the longitudinal ends, followed by undercuts (113) that gradually
merge into the lower end (112) of the retaining subsection (110) arranged in the central
region of the connector (10), starting from the longitudinal ends of the connector
(10).
12. System (1) according to any of the preceding claims,
characterized in that
the system (1) comprises a fixing element (30) for fixing the connection of the connector
(10) to a support rail (22) against displacement in the longitudinal direction (X),
wherein in the base (103) of the connector a recess arrangement with recesses (107)
is provided and the fixing element has a projection arrangement with retaining projections
(301, 303) corresponding to the recess arrangement, wherein in the operating position
said retaining projections (301, 303) are arranged in the recesses (107) and fix the
fixing element (30) in its position with respect to the connector (10), wherein the
fixing element (30) further has at least one additional retaining projection (302)
that is formed corresponding to an opening (227) provided in the base of the support
rail (22) and engages this opening (227) in the operating position to fix the support
rail (22) with respect to the connector (10), wherein in particular said additional
projection (302) has an insertion slope on its first longitudinal end and a retaining
side on its opposing second longitudinal end to enable insertion of the connector
(10) in the longitudinal direction into the support rail (22) and to form a stop of
the retaining side against a boundary of the opening (227) in the operating position.
13. System (1) according to any of the preceding claims,
characterized in that
the connector (10) has two retaining guides (1031) on its base (103) offset inwards
in the transverse direction (Y) relative to the retaining sections (110), the support
rails (21, 22) each having a retaining guide groove within the horizontal extent of
their base (213, 223), wherein in the operating position the two retaining guides
(1031) are each arranged at a boundary of the retaining guide groove facing them and
are spaced less than 1 mm from this boundary to ensure additional guidance of the
connector (10) relative to the support rails (213, 223) in the operating position,
wherein a stop (1032) is provided on the base (103) of the connector, in particular
offset in the transverse direction (Y) from the retaining guides (1031) towards the
respective nearest retaining section (110), for limiting the depth of insertion of
the connector (10) into the support rails (21, 22), wherein a recess for receiving
the stop (1032) in the operating position is formed in particular at the level of
the stop (1032) in the transverse direction (Y) on the support rails.
14. Method for producing a system (1) for implementing an elongated luminaire, the method
comprising the steps of:
- producing support rails (21, 22) by cutting outer contours of the support rails
(21, 22) from a metal sheet, shaping the cut-out piece about a longitudinal axis that
runs in a longitudinal direction (X), wherein an elongated shape having a cross-section
in the manner of a U is created which has two side walls (211, 221, 221, 222) extending
along a vertical (Z) and a base (213, 223) connecting said side walls (211, 221, 221,
222) in a transverse direction (Y) so that the side walls (211, 221, 221, 222) and
the base (213, 223) form a receiving space (214) of the support rail (21, 22) and
so that on each side wall (211, 221, 221, 222) a respective upper and lower bending
edge is formed which form a longitudinal guide which faces the receiving space (214)
and which has an upper (217) and lower guide end (218) between which a rectilinear
wall section (219) extends in the vertical direction (Z),
- producing an elongated connector (10) for mechanically connecting two mounting rails
(21, 22) arranged adjacent to each other in the longitudinal direction, wherein its
outer contour is cut out from a metal sheet and cut lines extending in the longitudinal
direction (X) are cut out within the outer contour, which cut lines form two parallel
rows spaced from each other in the transverse direction (Y), wherein the spacing of
the cut lines of the respective row from the outer contour which is nearest perpendicularly
to the longitudinal direction (X) corresponds to the spacing between the upper (217)
and lower guide end (218) of the support rail (21, 22) and wherein two bending edges
(109) extending in the longitudinal direction (X) are produced by shaping the metal
sheet so that a body with a U-shaped cross-section is created which has a base (103)
and two side walls (101, 102) which are connected to the base (103) by the bending
edges (109), which side walls (101, 102) extend away from the base (103) along a vertical
(Z) and comprise two retaining sections (110) extending in a straight line along the
vertical (Z), each bounded by an upper end (111) and a lower end (112), the upper
ends (111) of the rectilinear retaining sections (110) formed by the cut lines projecting
beyond the bending edge (109) in the vertical direction (Z).
15. Method according to claim 14,
characterized in that
- during the manufacture of the support rails (22, 22), each side wall (211, 212,
221, 222) of the support rails (21, 22) is respectively bent in such a way that, starting
from the rectilinear wall section (219), a wall shoulder (226) is formed in the transverse
direction (Y) at the level of the upper bending edge, and
- during the manufacture of the connector (10), the metal sheet is formed in such
a way that, starting from the rectilinearly extending retaining portions (110), a
respective wall shoulder (106) is formed on each side wall (101, 102) in the transverse
direction (Y) at the level of the bending edge (109), fastening holes (108) for receiving
fastening means (108a) being produced in particular in each of the wall shoulders
(106) in the vicinity of the edge.
16. Method for producing a luminaire by means of the system according to any one of claims
1 to 13,
characterized by
- inserting half of the connector (10) along its longitudinal direction into a first
of the support rails (21) so that the upper (111) and lower (112) ends of the retaining
sections (110) abut the upper (217) and lower guide ends (218) of the longitudinal
guide, wherein the side walls (101, 102) of the connector (10) are each connected
to the base (103) of the connector (10) by an edge (109) extending in the longitudinal
direction (X), the edge (109) being located in a vertical position between the upper
(111) and the lower end (112) of the vertically rectilinear retaining portion (110)
of each side wall (101, 102) and vertically spaced from said ends (111, 112), said
edge (109) extending longitudinally between one longitudinal end of the connector
(10) and the respective retaining section (110) and/or between two retaining subsections
(110) of the respective retaining section (110) of the respective side wall (101,
102) spaced from each other in the longitudinal direction (X) and each having an identical
extent in the vertical (Z), extending rectilinearly and being arranged in the longitudinal
guide in the operating position,
- fixing the connector (10) to the first support rail (21) against displacement in
the longitudinal direction (X),
wherein in particular the fixing of the connector (10) with the first support rail
(21) is carried out at least partly by means of pressing the base (213) of the support
rail (21) against the base (103) of the connector (10) in the vertical direction (Z),
wherein in particular at least one embossment projection (104) of the connector (10)
projecting at the base (103) of the connector (10) in the vertical direction comes
to a form closure with a depression formed in the base (213) of the support rail (21),
and in particular by means of
- inserting the connector (10) into a second of the support rails (22) so that the
two support rails (21, 22) to be connected are connected by the connector (10), in
particular without joints, and fixing the second support rail (22) to the connector
(10) by a fixing element (30) and/or by fastening means (108a).
1. Système (1) de réalisation d'un luminaire allongé dans une direction longitudinale
(X), le système comprenant au moins deux rails de montage (21, 22) allongés dans la
direction longitudinale (X) et au moins un connecteur (10) allongé dans la direction
longitudinale (X) pour relier mécaniquement deux rails de montage (21), 22) disposés
l'un à côté de l'autre dans la direction longitudinale, les rails de montage (21,
22) et le connecteur (10) présentant chacun une section transversale perpendiculaire
à la direction longitudinale (X) en forme de U avec un fond (213, 223, 103) et deux
parois latérales (211, 212, 222, 101), 102) s'étendant à partir de la base (213, 223,
103) le long d'une verticale (Z) et reliés entre eux par la base (213, 223, 103) le
long d'une direction transversale (Y), dans lequel chacun des rails de support (21,
22) comporte un guide longitudinal dans lequel le connecteur (10) peut être inséré
à partir d'une extrémité longitudinale du rail de support (21) respectif (21, 22),
dans lequel le guide longitudinal, par rapport à la verticale (Z), forme une extrémité
de guidage supérieure (217) et une extrémité de guidage inférieure (218), dans lequel
le connecteur (10), dans une position de fonctionnement, est inséré dans le guide
longitudinal des deux rails de support (21, 22) et relie lesdits rails de support
(21, 22) l'un à l'autre,
caractérisé en ce que
les parois latérales (101, 102) du connecteur (10) comprennent chacune une section
de retenue (110) s'étendant en ligne droite le long de la verticale (Z) et délimitée
par une extrémité supérieure (111) et une extrémité inférieure (112), dans lequel,
en position de fonctionnement, lesdites extrémités supérieure (111) et inférieure
(112) de la section de retenue rectiligne (110) viennent en butée contre l'extrémité
de guidage supérieure (217) et inférieure (218) du guide longitudinal, dans lequel
en particulier les sections de retenue (110) verticalement rectilignes du connecteur
(10) définissent ledit connecteur (10) dans la direction transversale (Y), dans lequel
les parois latérales (101, 102) du connecteur (10) sont reliées chacune à la base
(103) du connecteur (10) par un bord (109) s'étendant dans une direction longitudinale
(X), dans lequel ledit bord (109) est disposé en position verticale entre l'extrémité
supérieure (111) et l'extrémité inférieure (112) de la section de retenue (110) verticalement
rectiligne de chaque paroi latérale (101, 102) et est espacé verticalement de ces
extrémités (111, 112), dans lequel le bord (109) s'étend dans la direction longitudinale
entre une extrémité longitudinale du connecteur (10) et la section de retenue (110)
et/ou entre deux sous-sections de retenue (110) de la section de retenue (110) de
la paroi latérale respective (101, 102) qui sont espacées l'une de l'autre dans la
direction longitudinale (X) et qui ont chacune une étendue identique dans la verticale
(Z), s'étendent en ligne droite et sont disposées dans le guidage longitudinal en
position de fonctionnement.
2. Système (1) selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les rails de support (21, 22) sont chacun fabriqués en tôle par un procédé de formage,
dans lequel les parois latérales (211, 212, 221, 222) des rails de support (21, 22)
présentent chacune une paire de bords de pliage inférieur et supérieur directement
adjacents qui sont reliés par une section de paroi (219) qui s'étend en ligne droite
le long de la verticale (Z) et qui forment l'extrémité de guidage supérieure (217)
et inférieure (218), dans lequel, en particulier, en position de fonctionnement, les
sections de retenue (110) du connecteur (10) qui s'étendent en ligne droite le long
de la verticale (Z) sont espacées dans la direction transversale (Y) de moins de 2
mm, en particulier de moins de 1 mm, des sections de paroi (219) des rails de support
(21, 22) s'étendant en ligne droite le long de la verticale (Z).
3. Système (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
chaque paroi latérale (101, 102) du connecteur (10) forme respectivement un épaulement
de paroi (106) s'étendant dans la direction transversale (Y) à partir de la section
de retenue (110) et chaque paroi latérale (211, 212, 221, 222) des rails de support
(21, 22), en partant de leur extrémité de guidage supérieure (217), forme respectivement
un épaulement de paroi (226) s'étendant dans la direction transversale (Y), dans lequel
les épaulements de paroi (106, 226) formés respectivement par une paroi latérale (101,
102) et la section de retenue (110) s'étendant le long de celui-ci se chevauchent
en position de fonctionnement au moins dans une partie de surface qui s'étend perpendiculairement
à la verticale (Z) et dans laquelle ils sont espacés l'un de l'autre verticalement,
le système comprenant en particulier des moyens de fixation (108a) et le connecteur
(10) en position de fonctionnement étant fixé à au moins un des rails de support (21,
22) dans ladite partie de surface par lesdits moyens de fixation (108a) qui agissent
entre les épaulements de paroi (106, 226) du rail de support (21, 22) et le connecteur
(10).
4. Système (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
chaque paroi latérale (101, 102) du connecteur (10) comporte plusieurs sections de
retenue (110) espacées les unes des autres dans la direction longitudinale (X) et
s'étendant verticalement en ligne droite, et que le bord (109a) s'étendant dans la
direction longitudinale comporte plusieurs sections de bord, une section de bord étant
disposée entre au moins deux sections de retenue (110) consécutives dans la direction
longitudinale et s'étendant verticalement en ligne droite, ces sections de retenue
(110) formant ensemble la section de retenue (110) de la paroi latérale (101, 103).
5. Système (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le connecteur (10) est coulé en métal, en particulier en aluminium ou en acier, ou
est formé d'une tôle par un procédé de formage, les bords (109) des parois latérales
étant formés comme des arêtes de pliage (109) et les extrémités supérieure (111) et
inférieure (112) des sections de retenue rectilignes (110) de chaque paroi latérale
(101, 102) étant produites par découpage.
6. Système (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que,
en position de fonctionnement, la moitié du connecteur (10) est insérée dans chacun
des deux rails de support (21, 22) dans sa direction longitudinale.
7. Système (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
chaque paroi latérale (101, 102) du connecteur (10) comprend plusieurs sections de
retenue (110) rectilignes qui forment ensemble la section de retenue (110) de la paroi
latérale (101, 102) et dont au moins une est disposée sur une des extrémités longitudinales
du connecteur (10) et au moins une est disposée dans la région centrale du connecteur
(10), par rapport à la direction longitudinale (X).
8. Système (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les rails de support (21, 22) ont un profil de section transversale en forme de U
et/ou que le connecteur (10) a un profil de section transversale en forme de U et
que l'extension du connecteur (10) dans la direction longitudinale (X) est au moins
égale à un cinquième de l'extension des rails de support (21, 22) dans la direction
longitudinale (X).
9. Système (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que
le guide longitudinal est conçu comme des rainures de guidage intérieures sur les
deux parois latérales (211, 212, 221, 222) des rails de support (21, 22).
10. Système (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
un porte-dispositif pour porter des sources lumineuses est disposé à l'intérieur d'au
moins un des rails de support (21, 22) .
11. Système (1) selon l'une des revendications 7 à 10,
caractérisé en ce que
l'extrémité verticale inférieure de chaque paroi latérale (101, 102) du connecteur
(10) est symétrique dans la direction longitudinale (X), avec un axe de symétrie vertical
(S), dans lequel en particulier, en partant des extrémités longitudinales, l'extrémité
verticale inférieure de chaque paroi latérale (102, 102) correspond d'abord aux extrémités
inférieures (112) des sous-sections de retenue (110) qui sont disposées sur les extrémités
longitudinales, puis aux contre-dépouilles (113) qui se fondent progressivement dans
l'extrémité inférieure (112) de la sous-section de retenue (110) disposée dans la
région centrale du connecteur (10), en partant des extrémités longitudinales de l'élément
de liaison (10) .
12. Système (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que
le système (1) comprend un élément de fixation (30) pour fixer la connexion du connecteur
(10) à un rail de support (22) contre un déplacement dans la direction longitudinale
(X), dans lequel dans la base (103) du connecteur un arrangement d'évidements avec
des évidements (107) est prévu et l'élément de fixation a un arrangement de saillies
avec des saillies de retenue (301, 303) correspondant à la disposition des évidements,
dans lequel, en position de fonctionnement, lesdites saillies de retenue (301, 303)
sont disposées dans les évidements (107) et fixent l'élément de fixation (30) dans
sa position par rapport au connecteur (10), dans lequel l'élément de fixation (30)
comporte en outre au moins une saillie de retenue supplémentaire (302) qui est formée
de manière à correspondre à une ouverture (227) prévue dans la base du rail de support
(22) et qui s'engage dans cette ouverture (227) en position de fonctionnement pour
fixer le rail de support (22) par rapport au connecteur (10), dans laquelle en particulier
ladite saillie de retenue supplémentaire (302) présente une pente d'insertion sur
sa première extrémité longitudinale et un côté de retenue sur sa deuxième extrémité
longitudinale opposée pour permettre l'insertion du connecteur (10) dans la direction
longitudinale dans le rail de support (22) et pour former une butée du côté de retenue
contre une limitation de l'ouverture (227) en position de fonctionnement.
13. Système (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le connecteur (10) présente sur sa base (103) deux guides de retenue (1031) décalés
vers l'intérieur dans la direction transversale (Y) par rapport aux profilés de retenue
(110), les rails de support (21, 22) présentant chacun une rainure de guidage de retenue
dans l'étendue horizontale de leur base (213, 223), dans lequel, en position de fonctionnement,
les deux guides de retenue (1031) sont disposés chacun à une limitation de la rainure
de guidage de retenue qui leur fait face et sont espacés de moins de 1 mm de cette
limitation pour assurer un guidage supplémentaire du connecteur (10) par rapport aux
rails de support (213), 223) en position de fonctionnement, une butée (1032) étant
prévue sur la base (103) du connecteur, en particulier décalée dans la direction transversale
(Y) des guides de retenue (1031) vers la section de retenue (110) respectivement la
plus proche, pour limiter la profondeur d'insertion du connecteur (10) dans les rails
de support (21, 22), un évidement destiné à recevoir la butée (1032) en position de
fonctionnement étant formé en particulier au niveau de la butée (1032) dans la direction
transversale (Y) sur les rails de support.
14. Procédé de production d'un système (1) de réalisation d'un luminaire allongé, le procédé
comprenant les étapes suivantes:
- produire des rails de support (21, 22) en découpant des contours extérieurs des
rails de support (21, 22) dans une tôle, former la pièce découpée autour d'un axe
longitudinal qui s'étend dans une direction longitudinale (X), dans lequel une forme
allongée ayant une section transversale en forme de U est créée qui a deux parois
latérales (211, 221, 221, 222) s'étendant le long d'une verticale (Z) et une base
(213, 223) reliant lesdites parois latérales (211, 221, 221, 222) dans une direction
transversale (Y) de sorte que les parois latérales (211, 221, 221, 222) et la base
(213, 223) forment un espace de réception (214) du rail de support (21, 22) et que
sur chaque paroi latérale (211, 221., 221, 222) un bord de pliage supérieur et un
bord de pliage inférieur sont respectivement formés, qui forment un guidage longitudinal
orienté vers l'espace de réception (214) et qui présentent une extrémité de guidage
supérieure (217) et une extrémité de guidage inférieure (218) entre lesquelles s'étend
une section de paroi rectiligne (219) dans la direction verticale (Z),
- produire un connecteur allongé (10) pour la liaison mécanique de deux rails de support
(21, 22) disposés l'un à côté de l'autre dans la direction longitudinale, dont le
contour extérieur est découpé dans une tôle et dans lequel sont découpées des lignes
de coupe s'étendant dans la direction longitudinale (X), qui forment deux rangées
parallèles espacées l'une de l'autre dans la direction transversale (Y), la distance
entre les lignes de coupe de la rangée respective et le contour extérieur le plus
proche perpendiculairement à la direction longitudinale (X) correspondant à la distance
entre les extrémités de guidage supérieure (217) et inférieure (218) du rail de support
(21), 22) et dans lequel deux arêtes de pliage (109) s'étendant dans la direction
longitudinale (X) sont produites en façonnant la tôle de manière à créer un corps
à section transversale en forme de U qui présente une base (103) et deux parois latérales
(101, 102) qui sont reliées à la base (103) par les arêtes de pliage (109), lesquelles
parois latérales (101), 102) s'étendent à partir de la base (103) le long d'une verticale
(Z) et comprennent deux sections de retenue (110) s'étendant en ligne droite le long
de la verticale (Z), chacune étant délimitée par une extrémité supérieure (111) et
une extrémité inférieure (112), les extrémités supérieures (111) des sections de retenue
rectilignes (110) formées par les lignes de coupe faisant saillie au-delà de l'arête
de pliage (109) dans la direction verticale (Z).
15. Procédé selon la revendication 14,
caractérisé en ce que
- lors de la fabrication des rails de support (22, 22), chaque paroi latérale (211,
212, 221, 222) des rails de support (21, 22) est respectivement pliée de telle sorte
que, à partir de la section de paroi rectiligne (219), un épaulement de paroi (226)
est formé dans la direction transversale (Y) au niveau de l'arête de pliage supérieur,
et
- lors de la fabrication du connecteur (10), la tôle est formée de telle sorte que,
à partir des parties de retenue (110) s'étendant de manière rectiligne, un épaulement
de paroi (106) respectif est formé sur chaque paroi latérale (101, 102) dans la direction
transversale (Y) au niveau de l'arête de pliage (109), des trous de fixation (108)
destinés à recevoir des moyens de fixation (108a) étant notamment réalisés dans chacun
des épaulements de paroi (106) à proximité de l'arête.
16. Procédé de fabrication d'un luminaire au moyen du système selon l'une quelconque des
revendications 1 à 13,
caractérisé par
- l'insertion d'une moitié du connecteur (10) dans sa direction longitudinale dans
un premier des rails de support (21) de sorte que les extrémités supérieure (111)
et inférieure (112) des sections de retenue (110) butent contre les extrémités de
guidage supérieure (217) et inférieure (218) du guide longitudinal, les parois latérales
(101, 102) du connecteur (10) sont chacun reliés à la base (103) du connecteur (10)
par une arête (109) s'étendant dans la direction longitudinale (X), l'arête (109)
étant située dans une position verticale entre l'extrémité supérieure (111) et l'extrémité
inférieure (112) de la section de retenue (110) verticalement rectiligne de chaque
paroi latérale (101, 102) et espacée verticalement de ces extrémités (111, 112), ladite
arête (109) s'étendant longitudinalement entre une extrémité longitudinale du connecteur
(10) et la section de retenue respective (110) et/ou entre deux sous-sections de retenue
(110) de la section de retenue respective (110) de la paroi latérale respective (101,
102) espacées l'une de l'autre dans la direction longitudinale (X) et ayant chacune
une étendue identique dans la verticale (Z), s'étendant de manière rectiligne et étant
disposé dans le dispositif de guidage longitudinal en position de fonctionnement,
- la fixation du connecteur (10) au premier rail de support (21) contre tout déplacement
dans la direction longitudinale (X),
la fixation du connecteur (10) avec le premier rail de support (21) s'effectuant en
particulier au moins partiellement par pression de la base (213) du rail de support
(21) contre la base (103) du connecteur (10) dans la direction verticale (Z), au moins
une saillie d'emboutissage (104) du connecteur (10) dépassant en particulier sur la
base (103) du connecteur (10) dans la direction verticale se fermant par complémentarité
de forme avec un creux formé dans la base (213) du rail de support (21), et en particulier
par
- l'insertion du connecteur (10) dans un deuxième des rails de support (22) de sorte
que les deux rails de support (21, 22) à relier soient reliés par le connecteur (10),
en particulier sans joints, et la fixation du deuxième rail de support (22) au connecteur
(10) par un élément de fixation (30) et/ou par des moyens de fixation (108a).
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