[0001] Die Erfindung betrifft eine Positionieranordnung für eine an einem Türblatt montierbare
Türgriffgarnitur und eine Türgriffgarnitur für die Montage an einem mit einer Grifflochbohrung
versehenen Türblatt.
[0002] Türgriffgarnituren weisen gewöhnlich eine Betätigungshandhabe in Form eines Türgriffs
auf, der an einem mit einer Grifflochbohrung versehenen Türblatt axialfest-drehbar
gelagert ist, wobei die Betätigungshandhabe in einem Lagerteil sitzt, das in die Grifflochbohrung
eingesetzt ist. In der Betätigungshandhabe ist ein Mehrkant eingesetzt, beispielsweise
ein Vierkantstift, der die Grifflochbohrung und das Lagerteil durchsetzt und im Türblatt
in eine Schlossnuss eines Schlosskastens eingreift.
[0003] Für eine ansprechende Gestaltung der Türgriffgarnitur wird meist zwischen der Betätigungshandhabe
und dem Lagerteil eine Rosette oder ein Schild eingesetzt, die das Lagerteil und die
Grifflochbohrung sowie weitere Bohrungen im Türblatt überdecken sollen. Die Rosette
wird mittels Haltemitteln an dem Türblatt bzw. dem Schlosskasten befestigt, sodass
die Rosette bei Betätigung des Griffs stets in Position bleibt. Hierfür sind ebenfalls
Bohrungen in dem Türblatt vorgesehen.
[0004] Sämtliche Abstände und Bemaßungen unterliegen Normen, sodass Türgriffe und Schlösser
unterschiedlicher Hersteller kombinierbar sind. Durch die vorgegebenen Normabstände
und Normbemaßungen ist jedoch auch die Größe der Rosette vorgegeben, da die Rosette
ebenfalls mittels Haltemitteln mit der Tür bzw. dem Schlosskasten verbunden wird.
Dadurch ist es nicht ohne weiteres möglich, die Rosette zu verkleinern.
[0005] Außerdem kann es bei dem Einbau des Schlosskastens in das Türblatt zu einer Exzentrizität
zwischen der Grifflochbohrung und der Schlossnuss kommen, die den Mehrkant in dem
Schlosskasten drehbar aufnimmt. Dies tritt vor allem dann auf, wenn die entsprechenden
Ausnehmungen in der Tür nicht exakt hergestellt worden sind.
[0006] Probleme bereiten ferner Abweichungen im Durchmesser der Grifflochbohrungen. Diese
können mal schmaler mal breiter ausfallen, was die Montage der Türgriffgarnitur erschwert.
[0007] Für eine einfache und exakte Montage einer Türgriffgarnitur ist daher beispielsweise
gemäß der
DE 10 2016 102 602 A1 vorgesehen, dass zunächst ein Türgriff mit Mehrkant lose mit der Schlossnuss in Eingriff
gebracht wird. Der Mehrkant wirkt als Zentrierstab, auf den eine Lagerbuchse auf der
dem Türgriff gegenüberliegenden Seite aufgeschoben wird und in die Grifflochbohrung
mittels eines dafür vorgesehenes Einpresswerkzeug eingepresst wird. Das Einpresswerkzeug
ist im Wesentlichen eine Mutter, die auf ein Gewinde des Mehrkants aufgeschraubt wird.
Das Einpressen lässt sich durch ein entsprechendes Vorgehen auch für die andere Seite
des Türblatts wiederholen. Auf diese Weise wird eine Zentrierung von in die Grifflochbohrung
eingepressten Lagerbuchsen mit der Schlossnuss erreicht. Gemäß der
DE 10 2016 102 602 A1 ist weiterhin vorgesehen, dass eine Rosette formschlüssig in die Lagerbuchse eingreift.
Auf diese Weise soll die Rosette fixiert werden, ohne dass ein von außen sichtbares
Fixierelement notwendig ist. Somit ist die Rosette unabhängig von vorgegebenen Normabständen
zu deren Befestigung gestaltbar. Das soll zu einem besonders ansprechenden und hochwertigen
Erscheinungsbild der Türgriffgarnitur führen.
[0008] Ziel der Erfindung ist es, eine Positionieranordnung zu schaffen, welche die Montage
einer Türgriffgarnitur nicht nur vereinfacht, sondern zudem eine exakte Ausrichtung
der Drehachse der Betätigungshandhabe und des Mehrkants in Bezug auf die Schlossnuss
ermöglicht und die es ermöglicht, unterschiedliche Durchmesser der Grifflochbohrung
zu berücksichtigen.
[0009] Eine Türgriffgarnitur soll ebenfalls mit geringem Aufwand exakt zu montieren und
auszurichten sein, wobei für die Ausgestaltung der Rosette bzw. Blende der Türgriffgarnitur
eine große Variationsbreite ermöglicht werden soll. Insbesondere soll es möglich sein,
eine Rosette mit minimalen Abmessungen zu verwenden.
[0010] Die Aufgabe der Erfindung besteht mithin darin eine Türgriffgarnitur mit geringem
Aufwand exakt zu montieren und auszurichten, wobei für die Ausgestaltung der Rosette
bzw. Blende der Türgriffgarnitur eine große Variationsbreite ermöglicht werden soll.
[0011] Hauptmerkmale der Erfindung sind in Anspruch 1 und im kennzeichnenden Teil von Anspruch
14 angegeben. Ausgestaltungen sind Gegenstand der Ansprüche 2 bis 13 und 15 bis 17.
[0012] Die Erfindung betrifft eine Positionieranordnung für eine an einem Türblatt montierbare
Türgriffgarnitur, zur Ausrichtung einer Drehachse einer Betätigungshandhabe der Türgriffgarnitur
in einer Grifflochbohrung des Türblatts,
▪ mit einer Lagerbuchse, die zur Aufnahme und drehbaren Lagerung der Betätigungshandhabe
um die Drehachse mit einer Lageröffnung versehen ist, und
▪ mit einem Ausgleichsring, der zur Aufnahme der Lagerbuchse eine Aufnahmeöffnung
aufweist,
▪ wobei der Ausgleichsring in die Grifflochbohrung des Türblatts einsetzbar ist, und
▪ wobei die Lagerbuchse drehfest in die Aufnahmeöffnung des Ausgleichsrings einsetzbar
ist.
[0013] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Positionieranordnung ergibt sich der
Vorteil, dass der Ausgleichsring verschiedene Bohrungsdurchmesser bzw. Formen der
Grifflochbohrung ausgleichen kann, wenn die Lagerbuchse in den Ausgleichsring entsprechend
eingesetzt wird. Somit ist die Positionieranordnung fest, insbesondere drehfest form-
und/oder reibschlüssig in die Grifflochbohrung einsetzbar. Ein weiterer Vorteil der
erfindungsgemäßen Ausgestaltung ist dadurch gegeben, dass die Drehachse der Betätigungshandhabe
relativ zu der Grifflochbohrung ausrichtbar ist. Zur Ausrichtung der Drehachse ist
die Lagerbuchse gegen den Ausgleichsring justierbar. Insbesondere, wenn ein in ein
Türblatt eingelassenes Türschloss eine Schlossnuss aufweist, die nicht konzentrisch
zu der Grifflochbohrung des Türblatts ausgerichtet ist, lässt sich diese ungenaue
Ausrichtung durch die Positionieranordnung beheben. Somit ist durch die erfindungsgemäße
Positionieranordnung in vorteilhafter Weise eine Lagerbuchse gegeben, mit der beispielsweise
eine Betätigungshandhabe konzentrisch zu der Schlossnuss lagerbar ist. Durch den drehfesten
Einsatz der Lagerbuchse in dem Ausgleichsring ist einerseits eine zuverlässige Lagerung
der Betätigungshandhabe gegeben. Andererseits werden Spannungen gegenüber dem Türblatt,
die etwa auf eine exzentrische Ausrichtung der Betätigungshandhabe zu der Lagerbuchse
entstehen könnten, vermieden. Zudem ist durch die Flucht der Betätigungshandhabe mit
der Lagerbuchse und der gemeinsamen Drehachse eine leichtgängige Handhabung der Betätigungshandhabe
bzw. einer Griffgarnitur gegeben.
[0014] In einer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Lagerbuchse separat
von dem Ausgleichsring ausgebildet ist. Die Positionieranordnung ist also mit ihrer
Lagerbuchse und dem Ausgleichsring zumindest zweiteilig ausgebildet. Hierdurch wird
ermöglicht, dass die Lagerbuchse in beliebigen, bevorzugt in definierten Positionen
in den Ausgleichsring einsetzbar ist.
[0015] Optional ist vorgesehen, dass der Ausgleichsring zumindest abschnittsweise federelastisch
ausgebildet ist. Die Federelastizität kann einerseits durch die Auswahl eines gegenüber
herkömmlichen Materialien für Positionieranordnungen besonders elastischen Materials
für den Ausgleichsring erreicht werden. Andererseits ist durch die Konstruktion des
Ausgleichsrings vorgesehen, dass dieser federelastische Bereiche aufweist. Mittels
der federelastischen Bereiche lässt sich der Außendurchmesser des Ausgleichsrings
an den Innendurchmesser der Grifflochbohrung auch dann anpassen, wenn der Innendurchmesser
der Grifflochbohrung nicht dem Normdurchmesser entspricht oder eine von einer kreisrunden
Form abweichende Form aufweist. Zur Erreichung der zumindest abschnittsweisen Elastizität
kann vorgehsehen sein, dass der Ausgleichsring unterschiedliche Materialien aufweist.
[0016] In einer möglichen Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Ausgleichsring
radial zur Drehachse einen Anlageabschnitt und parallel zur Drehachse einen Halsabschnitt
aufweist. Hierbei ist vorzugsweise vorgesehen, dass der Ausgleichsring mit dem Anlageabschnitt
auf oder an dem Türblatt zur Anlage bringbar ist. Besonders bevorzugt ergibt sich
für eine optionale Ausgestaltung , dass der Halsabschnitt ein Fixierabschnitt ist,
mit dem der Ausgleichsring in der Grifflochbohrung des Türblatts festlegbar ist, wobei
durch eine weitere konstruktive Maßnahme vorgesehen sein kann, dass der Halsabschnitt
die Lagerbuchse drehfest in dem Ausgleichsring positioniert. Somit ergibt sich einerseits
der Vorteil, dass die Positionieranordnung zuverlässig in der Grifflochbohrung einsetzbar
ist. Insbesondere durch den Halsbereich, durch den die Positionieranordnung parallel
zur Drehachse in die Grifflochbohrung hineinragt, ist sichergestellt, dass die Positionieranordnung
einen ausreichenden Kraft- bzw. Reibschluss mit dem Türblatt herstellt, sodass die
bei der Benutzung der Betätigungshandhabe oder der Griffgarnitur auftretenden Kräfte
aufgenommen werden, ohne, dass die Positionieranordnung bewegt wird. Dadurch, dass
der Halsabschnitt die Lagerbuchse drehfest in dem Ausgleichsring positioniert, übernimmt
der Halsabschnitt in vorteilhafter Weise eine weitere Aufgabe, wodurch weitere Konstruktive
Maßnahmen zur Herstellung einer Drehfestigkeit zwischen Ausgleichsring und Lagerbuchse
entfallen können. Somit ist die Positionieranordnung gegenüber dem Türblatt drehfest
eingesetzt und ebenfalls in sich drehfest. Auf diese Weise ist die Betätigungshandhabe
besonders stabil in der Positionieranordnung gelagert.
[0017] Eine Ausgestaltung der Erfindung kann vorsehen, dass der Halsabschnitt an seinem
Außenumfang Vorsprünge, Rippen oder Lamellen trägt, die in endmontierter Position
des Ausgleichsrings in der Grifflochbohrung des Türblatts mit dem Innenumfang der
Grifflochbohrung formschlüssig und/oder reibschlüssig in Eingriff stehen. Die Vorsprünge
können zumindest teilweise in den Innenumfang der Grifflochbohrung, also in das Türblatt
einschneiden. Somit ergibt sich eine besonders feste, insbesondere drehfeste, Verbindung
zwischen dem Halsabschnitt, also dem Ausgleichsring und dem Türblatt.
[0018] Dementsprechend kann in einer konstruktiven Weiterbildung vorgehsehen sein, dass
die Vorsprünge, Rippen oder Lamellen im Querschnitt im Wesentlichen dreieckförmig
oder trapezförmig ausgebildet sind. Durch die Dreieckform oder Trapezform ist der
Halsabschnitt bzw. der Ausgleichsring leicht herstellbar, wobei die Formen gleichermaßen
dazu geeignet sind in ein Türblatt zur Herstellung eines Reibschlusses einzugreifen.
Die Dreieckform und auch die Trapezform bieten sich insbesondere dann an, wenn der
Halsabschnitt und/oder der Ausgleichsring als Guss- bzw. Spritzgussteil hergestellt
werden.
[0019] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung kann zur Erhöhung der Elastizität des
Ausgleichsrings bzw. des Halsabschnitts vorsehen, dass die Vorsprünge, Rippen oder
Lamellen an ihren dem Anlageabschnitt zugewandten Enden einen Abstand zu dem Anlageabschnitt
aufweisen. Dadurch, dass die Vorsprünge, Rippen oder Lamellen nicht mit dem Anlageabschnitt
verbunden sind, ist die Beweglichkeit des Halsabschnitts in radialer Richtung, also
senkrecht zur Drehachse sowohl nach innen in Bezug auf die Positionierandordnung als
auch nach außen in Bezug auf die Positionieranordnung erhöht.
[0020] Eine weitere vorteilhafte Maßnahme kann für den Ausgleichsring vorsehen, dass die
Vorsprünge, Rippen oder Lamellen an ihren dem Anlageabschnitt abgewandten Enden Anlaufschrägen
aufweisen. Somit ist der Ausgleichsring besonders leicht in die Grifflochbohrung des
Türblatts einsetzbar. Ein Verkanten des Ausgleichsrings wird wirksam vermieden, auch
wenn der Anlageabschnitt des Ausgleichsrings beim Einsetzen nicht exakt parallel zu
dem Türblatt ausgerichtet ist. Zudem müssen diesbezüglich keine Anschrägungen oder
Fasungen an der Grifflochbohrung vorgesehen sein, sodass das Türblatt weniger zu bearbeiten
ist.
[0021] Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass der Anlageabschnitt des Ausgleichsrings
in Höhe eines jeden dem Anlageabschnitt zugewandten Endes der Vorsprünge, Rippen oder
Lamellen mit einer Aussparung versehen ist. Dadurch wird in vorteilhafter Weise erreicht,
dass die Federelastizität zwischen Halsabschnitt und Anlageabschnitt im Bereich der
Vorsprünge, Rippen oder Lamellen weiter erhöht wird, da durch die Aussparung eine
strukturelle Schwächung des Anlageabschnitts gegeben ist.
[0022] Weiterhin kann gemäß einer optionalen Ausgestaltung vorgesehen sein, dass der Halsabschnitt
in Umfangsrichtung in Abschnitte unterteilt ist. In einer bevorzugten Ausgestaltung
kann dann zusätzlich vorgesehen sein, dass jeder Abschnitt an seinem Außenumfang einen
Vorsprung, eine Rippe oder eine Lamelle trägt. Somit wird erreicht, dass der Ausgleichsring
abschnittsweise in die Grifflochbohrung eingreift bzw. einen Form- und/oder Reibschluss
mit der Grifflochbohrung herstellt. Vorteilhafterweise ist der Ausgleichsring dadurch
insbesondere an Grifflochbohrungen adaptierbar, die einen von dem Normdurchmesser
abweichenden Durchmesser oder eine von der kreisrunden Form abweichende Form aufweisen.
[0023] In einer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Abschnitte in Umfangsrichtung
des Ausgleichsrings in definierten Winkelabständen angeordnet sind. Bevorzugt ist
vorgesehen, dass die Abschnitte in äquidistanten Winkelabständen angeordnet sind.
Durch die Definition von Winkelabständen und insbesondere von äquidistanten Winkelabständen
ist der Ausgleichsring, wenn er in die Grifflochbohrung eingesetzt wird, gleichmäßig
in die Grifflochbohrung einspannbar. Durch die Definition von Winkelabständen, insbesondere
äquidistanten Winkelabständen, lässt sich weiterhin eine Lagerbuchse vorsehen, die
in verschiedenen Drehwinkelstellungen in den Ausgleichsring einsetzbar ist, wobei
die Abschnitte die jeweilige Drehwinkelstellung definieren.
[0024] In einer wichtigen konstruktiven Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein,
dass zwischen den Abschnitten des Halsabschnitts Zwischenräume ausgebildet sind. Somit
ist der Halsabschnitt durch diskrete Abschnitte gebildet. Der Halsabschnitt ist dadurch
insbesondere kammartig bzw. lamellenartig in Umfangsrichtung des Ausgleichsrings ausgebildet.
Durch die Zwischenräume wird nochmals die Elastizität bzw. Federelastizität des Halsabschnitts
erhöht.
[0025] Eine zusätzliche optionale Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass der Ausgleichsring
an seinem Innenumfang mit Nuten versehen ist, die im Wesentlichen parallel zur Drehachse
der Betätigungshandhabe ausgerichtet sind und die in Umfangsrichtung des Ausgleichsrings
in äquidistanten Winkelabständen angeordnet sind. Durch die parallel zur Drehachse
der Betätigungshandhabe ausgerichteten Nuten wird erreicht, dass die Lagerbuchse in
dem Ausgleichsring parallel zu der Drehachse, also parallel zu einer axialen Richtung,
geführt einsetzbar ist. Auf diese Weise wird die Montage der Positionieranordnung
erleichtert, da die Freiheitsgrade, unter denen die Lagerbuchse in den Ausgleichsring
einsetzbar ist, verringert werden.
[0026] Eine weitere Ausgestaltung des Anlageabschnitts sieht vor, dass die Nuten im Bereich
der Abschnitte des Halsabschnitts ausgebildet sind und sich über die gesamte axiale
Höhe des Ausgleichsrings erstrecken. Ergänzend hierzu kann vorgesehen sein, dass weitere
Nuten im Bereich der Zwischenräume des Halsabschnitts ausgebildet sind und sich über
die axiale Höhe des Anlageabschnitts erstrecken. Durch die Ausbildung der Nuten im
Bereich der Abschnitte ist der Anlagering in diesen Bereichen stabilisiert, wenn die
Führungsbuchse in den Ausgleichsring eingesetzt wird. Eine alternative oder zusätzliche
Stabilisierung kann durch die Ausbildung der Nuten ausschließlich im Bereich des Anlageabschnitts
erreicht werden
[0027] In einer besonders günstigen Weiterbildung ist vorgesehen, dass die Nuten und die
weiteren Nuten im Querschnitt senkrecht zur Drehachse identisch ausgebildet sind,
weil dadurch die Lagerbuchse sowohl durch die Nuten, als auch durch die weiteren Nuten
in dem Ausgleichsring führbar ist. Zudem ist die Lagerbuchse durch eine entsprechende
Ausgestaltung selektiv entweder in den Nuten oder in den weiteren Nuten führbar, wodurch
ebenfalls eine selektive Stabilisierung des Ausgleichsring erreicht wird. Dies ist
besonders vorteilhaft, da somit die elastischen Eigenschaften, bzw. die federelastischen
Eigenschaften des Ausgleichsrings beeinflussbar sind.
[0028] Eine Ausgestaltung der Erfindung kann vorsehen, dass die Abschnitte des Halsabschnitts
quer zur Drehachse federnd angeordnet sind. Auf diese Weise wird die Adaptivität des
Ausgleichsrings an den Bohrlochdurchmesser in vorteilhafter Weise gewährleistet ohne,
dass die Stabilität des Ausgleichsrings, etwa bei Torsionsbeanspruchung durch Torsionen
in Umfangsrichtung des Anlagerings wesentlich beeinträchtigt wird.
[0029] Daher ist in einer weiteren optionalen, konstruktiv günstigen Ausgestaltung der Erfindung
vorgesehen, dass der Anlageabschnitt und der Halsabschnitt des Ausgleichsrings einstückig
sind. Somit ist der Ausgleichsring leicht, etwa durch Gussverfahren, insbesondere
Spritzguss, herstellbar. Zudem wird so eine ausreichende Torsionsstabilität gewährleistet.
[0030] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung des Ausgleichsrings kann vorgesehen sein, dass
der Anlageabschnitt des Ausgleichsrings am Innenumfang mit einer Einlaufschräge versehen
ist. Somit ist die Lagerbuchse besonders leicht in den Ausgleichsring einsetzbar.
Ein Verkanten der Lagerbuchse wird wirksam vermieden, auch wenn die Stirnflächen der
Lagerbuchse und des Ausgleichsrings beim Einsetzen nicht exakt parallel zueinander
ausgerichtet sind.
[0031] Betreffend die Lagerbuchse ist gemäß einer optionalen Weiterbildung vorgesehen, dass
die Lagerbuchse radial zur Drehachse einen Auflageabschnitt und parallel zur Drehachse
einen Lagerabschnitt aufweist. Entsprechend ist der Auflageabschnitt dazu ausgebildet,
in einer montierten Position der Positionieranordnung auf dem Anlageabschnitt des
Ausgleichsring aufzuliegen. Der Auflageabschnitt liegt hierbei auf der dem Türblatt
abgewandten Seite des Anlageabschnitts auf. Der Lagerabschnitt dient der Lagerung
der Betätigungshandhabe in der Positionieranordnung. Der Lagerabschnitt ist in den
Halsabschnitt des Ausgleichsrings einsetzbar. Somit ist die Positionieranordnung besonders
kompakt ausgestaltbar bzw. auch in Grifflochbohrungen einsetzbar, die kleiner sind,
als durch einen Normdurchmesser vorgesehen ist. In einer Ausgestaltung der Erfindung
kann dementsprechend weiterhin vorgesehen sein, dass die Lagerbuchse mit dem Auflageabschnitt
auf oder an dem Ausgleichsring zur Anlage bringbar ist.
[0032] In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass der
Ausgleichsring die Lagerbuchse in endmontierter Position von Ausgleichsring und Lagerbuchse
drehfest positioniert. Somit wird die Festigkeit der Positionieranordnung, insbesondere
gegenüber den durch die Betätigungshandhabe in die Positionieranordnung eingeleiteten
Kräfte, erhöht. Zudem ist dadurch eine zuverlässige Lagerung der Betätigungshandhabe
in der Lagerbuchse gewährleistet, da sich die Lagerbuchse über den Ausgleichsring
drehfest an dem Griffloch abstützen kann.
[0033] Konstruktiv kann optional vorgesehen sein, dass der Lagerabschnitt an seinem Außenumfang
Positionierelemente trägt, die in endmontierter Position von Ausgleichsring und Lagerbuchse
mit dem Ausgleichsring formschlüssig in Eingriff stehen. Hierdurch ist in vorteilhafter
Weise eine Positionierung der Lagerbuchse in dem Ausgleichsring ermöglicht. Gemäß
einer konkreteren Ausgestaltung kann hierzu vorgesehen sein, dass die Positionierelemente
in Umfangsrichtung der Lagerbuchse in definierten Winkelabständen angeordnet sind.
Besonders bevorzugt ist in einer Weiterbildung vorgesehen, dass die Positionierelemente
in äquidistanten Winkelabständen angeordnet sind.
[0034] Für ein Zusammenwirken der Lagerbuchse mit dem Ausgleichsring kann in einer optionalen
Weiterbildung vorgesehen sein, dass die Anzahl der Positionierelemente der Lagerbuchse
der Anzahl der Abschnitte des Ausgleichsrings entspricht. Auf diese Weise lässt sich
in der montierten Position entweder ein Eingriff zwischen den Positionierelementen
und den Abschnitten herstellen, oder die Positionierelemente mit den Abschnitten außer
Eingriff halten. Dies ist insbesondere dann möglich, wenn die Winkelabstände zwischen
den Positionierelementen der Lagerbuchse den Winkelabständen zwischen den Abschnitten
des Ausgleichsrings entsprechen.
[0035] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass jedes Positionierelement
zumindest abschnittsweise einen Vorsprung aufweist, der formschlüssig mit einer der
Nuten es Ausgleichsrings in Eingriff bringbar ist. Hierdurch lässt sich die Lagerbuchse
in definierten Positionen, die durch die Nuten vorgegeben sind, in den Ausgleichsring
einsetzen. Durch die Vorsprünge der Lagerbuchse und die Nuten des Ausgleichsrings
ist zudem in der montierten Position eine Feder-Nut-Verbindung gegeben, die insbesondere
hinsichtlich der Drehfestigkeit vorteilhaft ist. Außerdem ist die Lagerbuchse somit
in axialer Richtung geführt in den Ausgleichsring einsetzbar.
[0036] Eine weitere optionale konstruktive Maßnahme sieht vor, dass jedes Positionierelement
in Umfangsrichtung der Lagerbuchse schmaler ausgebildet ist als die Zwischenräume
des Ausgleichsrings. Dadurch ist in vorteilhafter Weise gewährleistet, dass die Positionierelemente
nicht unter die Abschnitte des Halsabschnitts ragen, wenn die Lagerbuchse derart in
den Ausgleichsring eingesetzt ist, dass die Positionierelemente in den Zwischenräumen
liegen. Diese konstruktive Maßnahme beschränkt allerdings nicht, dass die Lagerbuchse
ebenso derart in den Ausgleichsring eingesetzt werden kann, dass die Positionierelemente
unter den Abschnitten des Halsabschnitts liegen. Sofern die Positionierelemente in
den Zwischenräumen zu liegen kommen, ist ein Federn der Abschnitte in der radialen
Richtung ermöglicht. Hierfür sind optional die weiteren Nuten vorgesehen. Die Positionierelemente
behindern dies durch die Begrenzung ihrer in Umfangsrichtung gesehenen Breite nicht.
Insbesondere ist ein Einfedern der Abschnitte, also eine Bewegung radial nach innen
in Bezug auf die Positionieranordnung, ermöglicht. Sofern diese Bewegung vermieden
werden soll, können die Positionierelemente der Lagerbuchse radial unterhalb der Abschnitte
angeordnet werden. Hierfür sind optional die Nuten vorgesehen.
[0037] Zu Verbesserung der Handhabung der Positionieranordnung während deren Montage kann
vorgesehen sein, dass der Auflageabschnitt der Lagerbuchse umfangsseitig mit mindestens
einem radial nach innen einspringenden Einschnitt versehen ist. Bevorzugt ist gemäß
einer Weiterbildung vorgesehen, dass der mindestens eine Einschnitt des Auflageabschnitts
einem Vorsprung der Positionierelemente der Lagerbuchse zugeordnet ist. Der Einschnitt
ermöglich dem Benutzer in vorteilhafter Weise die Durchsicht durch den Auflageabschnitt
der Führungsbuchse auf den Anlageabschnitt des Ausgleichsrings. Wenn die Führungsbuchse
derart in den Ausgleichsring eingesetzt ist, dass die Positionierelemente mit den
Abschnitten radial in Überdeckung sind, dann ist eine Durchsicht durch den Einschnitt
auf die Ausnehmungen des Anlageabschnitts des Ausgleichsrings ermöglicht. Dadurch
erkennt der Benutzer diese Konfiguration der Positionierungsanordnung. Wenn die Positionierelemente
der Führungsbuchse im Bereich der Zwischenräume des Halsabschnitts des Ausgleichsrings
angeordnet sind, dann sind die Ausnehmungen des Anlageabschnitts des Ausgleichsrings
durch den Auflagering überdeckt, weil die Ausnehmung in eine
[0038] Weiterhin ist zur Erhöhung der Benutzerfreundlichkeit alternativ oder zusätzlich
dazu vorgesehen, dass in dem Auflageabschnitt eine Markierung vorgesehen ist. Die
Markierung kann ein einfacher Aufdruck oder eine Einbuchtung in dem Auflageabschnitt
sein. Bevorzugt verläuft die Markierung in einer Richtung senkrecht zur Drehachse.
Auf diese Weise ist die Drehwinkelstellung der Lagerbuchse zu dem Ausgleichsring stets
feststellbar und insbesondere während der Montage der Positionieranordnung definiert
kontrollierbar.
[0039] Gemäß einer wichtigen konstruktiven Ausgestaltung der Positionieranordnung kann vorgesehen
sein, dass die Lagerbuchse zentrisch zum Außenumfang des Lagerabschnitts eine Längsachse
hat und dass die Lageröffnung der Lagerbuchse exzentrisch zur L ngeordnet ist. Somit
wird für die Positionieranordnung in vorteilhafter Weise erreicht, dass die Drehachse
der Betätigungshandhabe relativ zu der Grifflochbohrung ausrichtbar ist. Somit wird
durch die Variation der Drehwinkelstellung zwischen der Lagerbuchse und dem Ausgleichsring
erreicht, dass die Drehachse der in die Positionieranordnung einzusetzenden und in
dem Lagerabschnitt zu lagernden Betätigungshandhabe zur der Grifflochbohrung versetzbar
ist. Insbesondere lässt sich durch die Exzentrizität der Lageröffnung gleichzeitig
eine Lagerung und das Vorsehen der Positionierungsmöglichkeit für die Positionieranordnung
erreichen. Somit liegt ein konstruktiv einfacher Aufbau mit im Wesentlichen nur Teilen
der Positionieranordnung vor, der sich daher auch besonders einfach montieren lässt.
[0040] Dementsprechend sieht eine Ausgestaltung der Erfindung vor, dass die Lagerbuchse
in einer ersten Position und in einer zweiten Position in den Ausgleichsring einsetzbar
ist, wobei in der ersten Position die Vorsprünge der Positionierelemente der Lagerbuchse
in die Nuten der Abschnitte des Ausgleichsrings eingreifen, und wobei in der zweiten
Position die Vorsprünge der Positionierelemente der Lagerbuchse in die Nuten der Zwischenräume
des Ausgleichsrings eingreifen. In der ersten Position sind die Abschnitte des Ausgleichsrings
somit in einer Bewegung in radialer Richtung nach innen gehindert. In der zweiten
Position sind die federnd an dem Anlagering angeordneten Abschnitte sowohl radial
nach innen, als auch radial nach außen beweglich. Die erste Position eignet sich dazu,
die Positionieranordnung in eine Grifflochbohrung einzusetzen, die ein Normmaß aufweist
oder ein geringfügig oberhalb des Normmaß liegenden Innendurchmesser aufweist. Der
Eingriff der Positionieranordnung in die Grifflochbohrung wird durch das Einsetzen
der Positionierelemente radial innerhalb der Abschnitte verstärkt, weil die Elastizität
des Ausgleichsrings durch die Abstützung der Abschnitte auf dem Innenumfang des Ausgleichsrings
verringert wird. Für Grifflochbohrungen, die einen Innendurchmesser aufweisen, der
kleiner als der Normdurchmesser ist, oder für Grifflochbohrungen, deren Umfang von
einer kreisrunden Form abweicht, ist die vorteilhaft die zweite Position vorgesehen.
In dieser zweiten Position ist die Elastizität des Ausgleichsrings in radialer Richtung
und insbesondere die Bewegung der Abschnitte radial nach innen gewährleistet. Besonders
bevorzugter Weise ist daher zwischen dem Innenumfang des Halsabschnitts des Ausgleichsrings
und dem Außenumfang des Lagerabschnitts der Lagerbuchse in radialer Richtung ein Zwischenraum
vorgesehen, der die Bewegung der Abschnitte in radialer Richtung, insbesondere bezogen
auf die Positionieranordnung nach innen, zulässt. Die Positionieranordnung und insbesondere
der Ausgleichsring ist in dieser zweiten Position elastischer, sodass der Ausgleichsring
Durchmesservariationen in Umfangsrichtung der Grifflochbohrung oder parallel zur Drehachse
ausgleichen kann.
[0041] In einer Ausgestaltung ist vorgesehen, dass der Ausgleichsring zwölf Abschnitte aufweist
und die Lagerbuchse zwölf Positionierelemente aufweist. Auf diese Weise wird erreicht,
dass die Lagerbuchse zwölf erste Positionen einnehmen kann. Die Änderung der Drehwinkelstellung
der Lagerbuchse gegenüber dem Ausgleichsring in der ersten Position entspricht hierbei
dem Winkelabstand der Abschnitte bzw. der Positionierelemente. Gleiches gilt für die
zweiten Positionen. Die Änderung der Drehwinkelstellung der Lagerbuchse gegenüber
dem Ausgleichsring in der zweiten Position entspricht hierbei dem Winkelabstand der
Abschnitte bzw. der Positionierelemente. Bevorzugt werden durch die Auswahl der ersten
Position und der zweiten Position Durchmesserabweichungen in der Grifflochbohrung
ausgeglichen. Hierbei wird ein zu großer Durchmesser in der ersten Position dadurch
ausgeglichen, dass die Positionierelemente in der ersten Position radialer Richtung
hinter den Abschnitten liegen. Ein zu kleiner Durchmesser wird dadurch ausgeglichen,
dass die Positionierelemente in der zweiten Position in den Zwischenräumen liegen.
In einer weiteren Ausgestaltung ist durch die Wahl der Winkelposition der Lagerbuchse
relativ zum Ausgleichsring die Position der Drehachse innerhalb der Grifflochbohrung
variierbar.
[0042] Die Erfindung betrifft weiterhin eine Türgriffgarnitur für die Montage an einem mit
einer Grifflochbohrung versehenen Türblatt,
▪ mit einer Betätigungshandhabe, die drehbar um eine Drehachse an oder in einem Lagerkörper
gelagert ist, wobei der Lagerkörper in die Grifflochbohrung einsetzbar ist,
▪ mit einem Mehrkant, der drehfest mit der Betätigungshandhabe verbunden ist und die
Grifflochbohrung, den Lagerkörper sowie ein in dem Türblatt angeordnetes Schloss axial
durchsetzt, und
▪ mit einer Rosette zur Abdeckung der Grifflochbohrung und des Lagerkörpers, wobei
die Rosette zwischen der Betätigungshandhabe und dem Lagerkörper angeordnet ist,
wobei erfindungsgemäß vorgesehen ist, dass der Lagerkörper eine Positionieranordnung
gemäß einer oder mehrerer der obenstehenden Ausgestaltungen ist.
[0043] Durch das Vorsehen der erfindungsgemäßen Positionieranordnung in der Türgriffgarnitur
ist die Betätigungshandhabe relativ zu der Grifflochbohrung des Türblatts ausrichtbar.
Somit werden alle nötigen Ausrichtungen allein durch die Positionieranordnung sichergestellt.
Dadurch entfällt die Notwendigkeit, in dem Türblatt weitere Befestigungsmöglichkeiten,
wie z.B. Zentrierbohrungen oder Befestigungsbohrungen vorzusehen. Dadurch wird in
besonders vorteilhafter Weise ein gefälliges Aussehen der Türgriffgarnitur erreicht.
[0044] In einer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Rosette mit ihrer Unterseite
auf der in die Aufnahmeöffnung des Ausgleichsrings eingesetzten Lagerbuchse gleitend
aufliegt. Weiterhin kann zur Erreichung eines gefälligen Aussehens der Türgriffgarnitur
vorgesehen sein, dass die Rosette ausschließlich auf dem Auflageabschnitt der Lagerbuchse
gleitend aufliegt. In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung ist vorgesehen, dass
die Rosette drehfest mit der Betätigungshandhabe verbunden ist. Weiterhin ist bevorzugt
vorgesehen, dass die Rosette in axialer Richtung an einer Seite durch die Lagerbuchse
festgelegt ist und in einer anderen axialen Richtung an einem Anschlag der Betätigungshandhabe
festgelegt ist. Somit wird in vorteilhafter Weise erreicht, dass die Rosette nicht
an dem Türblatt befestigt werden muss. Die Rosette ist in allen Richtungen entweder
durch die Betätigungshandhabe oder durch die Lagerbuchse fixiert. Durch die drehfeste
Anordnung der Rosette auf der Betätigungshandhabe dreht die Rosette bei der Betätigung
der Betätigungshandhabe mit. Dies ist wahrnehmbar, wenn die Rosette nicht kreisrund,
insbesondere oval oder mehreckig, ausgebildet ist. Für den Fall, dass die Rosette
kreisrund ausgebildet ist, ist ein Unterschied zu einer auf dem Türblatt festgelegten,
insbesondere drehfest festgelegten, Rosette nicht unmittelbar zu erkennen. Dadurch,
dass die Rosette mit der Betätigungshandhabe mitdrehend ausgestaltet ist, ist ein
besonders gefälliges, modernes Erscheinungsbild der Türgriffgarnitur erreichbar. Gleichermaßen
kann durch die Wahl einer kreisrunden Rosette ein konventionelles Erscheinungsbild
der Türgriffgarnitur erreicht werden, ohne, dass die Rosette unmittelbar an dem Türblatt
befestigt werden muss. Auf diese Weise ist die Türgriffgarnitur mit der erfindungsgemäßen
Positionieranordnung für eine Vielzahl von Verwendungszwecken einsetzbar.
[0045] Die Erfindung kann dadurch weitergebildet sein, dass die Rosette einen umlaufenden
Rand aufweist, der eine dem Türblatt zugewandte Stirnkante aufweist. Durch das Vorsehen
eines entsprechenden Rands an der Rosette sind der Anlagering und der Auflagering
in einer Richtung parallel zum Türblatt bzw. senkrecht zur Drehachse zumindest teilweise
verdeckt. Dadurch wird ein gefälliges Erscheinungsbild der Türgriffgarnitur erreicht.
[0046] In einer Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die Rosette und der Rand einstückig
sind. Dadurch lässt sich die Rosette besonders einfach, beispielsweise durch Biege-Stanzverfahren,
herstellen.
[0047] Für eine gleitende Lagerung der Rosette kann vorgesehen sein, dass der Rand der Rosette
den Anlageabschnitt des Ausgleichsrings und den Auflageabschnitt der Lagerbuchse in
radialer Richtung zur Drehachse überragt. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass
der Rand der Rosette den Anlageabschnitt des Ausgleichsrings und den Auflageabschnitt
der Lagerbuchse in radialer Richtung zur Drehachse zumindest teilweise überragt. Dadurch
sind der Anlagering und der Auflagering in einer Richtung parallel zum Türblatt bzw.
senkrecht zur Drehachse zumindest teilweise verdeckt, wodurch ein gefälliges Erscheinungsbild
der Türgriffgarnitur erreicht wird.
[0048] Dementsprechend ist es gemäß einer optionalen Ausgestaltung konstruktiv günstig,
wenn die Türgriffgarnitur derart eingerichtet ist, dass eine gemeinsame Höhe des Anlageabschnitts
des Ausgleichsrings und des Auflageabschnitts der Lagerbuchse über dem Türblatt größer
ist als eine Innenhöhe zwischen der Unterseite der Rosette und der Stirnkante des
umlaufenden Rands der Rosette. Somit ist zwischen der Rosette und dem Türblatt ein
Spalt vorgesehen, der in einer bevorzugten Ausgestaltung möglichst klein gewählt wird.
Durch den Spalt ist sichergestellt, dass eine drehfest mit der Betätigungshandhabe
verbundene Rosette mit ihrer Stirnkante nicht auf dem Türblatt kratzt, wodurch Beschädigungen
auf dem Türblatt vermieden werden.
[0049] Zur Festlegung der Rosette an der Betätigungshandhabe kann vorgesehen sein, dass
die Rosette eine Handhabendurchführung zur Aufnahme der Betätigungshandhabe aufweist.
Außerdem kann vorgesehen sein, dass am Innenumfang der Handhabendurchführung der Rosette
radial zur Drehachse nach innen vorstehende Vorsprünge ausgebildet sind, die in montierter
Position der Betätigungshandhabe mit korrespondierenden Ausnehmungen an der Betätigungshandhabe
in Eingriff stehen. So ist eine drehfeste Anordnung der Betätigungshandhabe an der
Rosette besonders einfach herstellbar. Die Vorsprünge am Innenumfang der Handhabendurchführung
lassen sich vorteilhaft in einem Arbeitsschritt mit der Herstellung der Rosette herstellen.
[0050] Ein gefälliges Aussehen der Betätigungshandhabe wird dadurch erreicht, dass die Rosette
einen mehreckigen, vorzugsweise einen viereckigen, ganz besonders bevorzugt einen
quadratischen Rand aufweist.
[0051] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Rosette im
Querschnitt unwesentlich größer als der maximale Durchmesser der Grifflochbohrung
ist. In einer bevorzugten Ausgestaltung ist zudem vorgesehen, dass die Rosette im
Querschnitt größer als der maximale Durchmesser des Lagerkörpers, insbesondere der
Positionieranordnung und weiterhin insbesondere größer als der Durchmesser des Ausgleichsrings
ist. Auf diese Weise ist die Rosette im Querschnitt minimal groß ausgestaltet, was
einem gefälligen, modernen Aussehen vorteilhaft entgegenkommt.
[0052] In einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, dass der Ausgleichsring in einer
Richtung senkrecht zur Drehachse elastisch ist. Auf diese Weise lässt sich der Ausgleichsring
leicht in eine Grifflochbohrung einsetzen und ist durch die Elastizität in der Grifflochbohrung
verspannbar. Somit wird in vorteilhafter Weise einfach ein drehfester Einsatz des
Ausgleichsring bzw. der Positioniervorrichtung in der Grifflochbohrung erreicht.
[0053] In einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, dass der Ausgleichsring fest in der
Grifflochbohrung eingesetzt ist. Durch den festen Sitz des Ausgleichsrings in der
Grifflochbohrung wird in vorteilhafter Weise sichergestellt, dass die Positionieranordnung
zuverlässig in dem Türblatt einsitzt und beispielsweise eine in der Lagerbuchse einsetzende
Betätigungshandhabe zuverlässig lagern kann.
[0054] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass der Ausgleichsring ringförmig ausgebildet ist,
wodurch sich der Vorteil ergibt, dass die Einbaulage des Ausgleichsrings, etwa in
einer Grifflochbohrung eines Türblatts, beliebig ist.
[0055] Bevorzugter Weise ist vorgesehen, dass der Ausgleichsring eine zentrale Aufnahmeöffnung
aufweist, wobei besonders bevorzugter Weise ist vorgesehen ist, dass die Lagerbuchse
in die Aufnahmeöffnung einsetzbar ist. Durch das Einsetzen der Lagerbuchse in die
zentrale Aufnahmeöffnung des Ausgleichsrings lässt sich die Positionieranordnung besonders
einfach in einem Türblatt montieren. Zunächst kann der Ausgleichsring in eine Grifflochbohrung
des Türblatts eingesetzt werden, in dem er in einer besonders bevorzugten Ausführungsform
in die Grifflochbohrung eingepresst wird. In einem zweiten Schritt ist dann die Lagerbuchse,
der zur Führung etwa einer Betätigungshandhabe dient, in diesen Ausgleichsring, insbesondere
in die Aufnahmeöffnung einsetzbar.
[0056] Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform sieht vor, dass die Lagerbuchse ringförmig
ausgebildet ist, wodurch die Einbaulage der Lagerbuchse in dem Ausgleichsring beliebig
ist.
[0057] Besonders vorteilhaft ist in einer Ausführungsform vorgesehen, dass die Lagerbuchse
die Form eines Hohlzylinders aufweist. Eine bevorzugte Weiterbildung sieht vor, dass
die Lagerbuchse eine Lageröffnung aufweist. Dadurch ist der Vorteil gegeben, dass
eine in den Lagerbuchse eingesetzte Betätigungshandhabe in der Lagerbuchse lagerbar
ist.
[0058] Weiterhin ist in einer alternativen Ausgestaltung vorgesehen, dass die Lageröffnung
exzentrisch zu einem Außenumfang der Lagerbuchse ist. Dadurch lässt sich in vorteilhafter
Weise die Drehachse einer beispielsweise in der Lagerbuchse eingesetzten Betätigungshandhabe
durch die Rotation der Lagerbuchse gegen den Ausgleichsring ausrichten.
[0059] Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform sieht vor, dass Lagerbuchse je Position
in mindestens zwei Drehwinkelstellungen, bevorzugt in zwölf Drehwinkelstellungen,
drehfest mit dem Ausgleichsring in Eingriff bringbar ist. Durch die Drehwinkelstellungen
lässt sich die Lagerbuchse beliebig genau in dem Ausgleichsring ausrichten, wodurch
ebenfalls die Lage der Drehachse der Positionieranordnung entsprechend den vorgesehenen
Drehwinkelstellungen fein einstellbar ist.
[0060] Weiterhin sieht eine bevorzugte Ausführungsform vor, dass der Ausgleichsring einen
Anlageabschnitt aufweist. Hierdurch lässt sich der Ausgleichsring in besonders vorteilhafter
Weise an einem Türblatt abstützen, wenn der Ausgleichsring in eine Grifflochbohrung
eines Türblatts eingesetzt ist. Durch den Anlageabschnitt entsteht ein Auflagebereich
auf dem Türblatt, wodurch das Türblatt geschont wird. Auf diese Weise wird eine Beschädigung
des Türblatts während des Einbaus und des Betriebs der Positionieranordnung vermieden.
Besonders vorteilhaft ist daher in einer Ausführungsform vorgesehen, dass sich der
Anlageabschnitt in einer radialen Richtung senkrecht zu der Drehachse erstreckt. In
einer bevorzugten Ausführungsform ist folglich vorgesehen, dass der Anlageabschnitt
in einer Montageposition an eine Seite des Türblatts anlegbar ist.
[0061] In einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, dass der Anlageabschnitt entlang
einer Umfangsrichtung mindestens eine Aussparung aufweist. Weiterhin ist in einer
bevorzugten Ausgestaltung vorgesehen, dass der Anlageabschnitt mindestens drei, bevorzugt
mindestens zwölf Aussparungen aufweist. Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform
sieht vor, dass die Aussparungen regelmäßig entlang des Umfangs der Positionieranordnung
bzw. entlang der Umfangsrichtung verteilt sind. Hierdurch ergibt sich der Vorteil,
dass die Lage und Ausrichtung des Ausgleichsrings auch in einem eingebauten Zustand
erkennbar ist.
[0062] Bevorzugter Weise ist vorgesehen, dass der Ausgleichsring einen Halsabschnitt aufweist,
der sich senkrecht von dem Anlageabschnitt weg erstreckt. Bevorzugter Weise ist vorgesehen,
dass der Halsabschnitt durch mindestens einen Abschnitt gebildet ist. Vorzugsweise
ist vorgesehen, dass der Halsabschnitt durch mindestens drei, bevorzugt mindestens
zwölf Abschnitte gebildet ist. Durch den Halsabschnitt ist die Positionieranordnung
beispielsweise in einer Grifflochbohrung eines Türblatts sicher montierbar und zuverlässig
ausrichtbar. Dadurch, dass Abschnitte vorgesehen sind, lässt sich der Halsabschnitt
auch an Grifflochbohrungen anpassen, die nicht exakt rund sind.
[0063] Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform sieht vor, dass der mindestens eine Abschnitt
einen Längsteil aufweist. Besonders bevorzugter Weise ist vorgesehen, dass sich der
Längsteil in einer Richtung entlang der Drehachse erstreckt. Eine weitere bevorzugte
Ausführungsform sieht vor, dass der Längsteil einen dreieckigen Querschnitt aufweist.
Durch den dreieckigen Querschnitt der Abschnitte, insbesondere an deren Längsteilen,
lässt sich der Ausgleichsring ähnlich einer Presspassung mit einer Grifflochbohrung
verbinden. Hieraus ergibt sich der Vorteil, dass der Halsabschnitt sowohl parallel
zu der Drehachse festgelegt ist, als auch dessen Rotation um die Drehachse vermieden
wird. Es ist also ein fester Sitz der Positionieranordnung in der Grifflochbohrung
gegeben. In einer Ausführungsform ist daher vorgesehen, dass eine Spitze des dreieckigen
Querschnitts bezogen auf den Ausgleichsring nach außen gerichtet ist.
[0064] Weiterhin ist besonders zweckmäßig, dass der mindestens eine Abschnitt einen Querteil
aufweist. In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass sich der Querteil quer zum
Längsteil erstreckt. Weiterhin sieht eine bevorzugte Ausführungsform vor, dass der
mindestens eine Abschnitt durch den Querteil mit dem Anlageabschnitt verbunden ist.
Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform sieht vor, dass der mindestens eine Abschnitt
federnd mit dem Anlageabschnitt verbunden ist. Durch die federnde Verbindung des Abschnitts
mit dem Anlageabschnitt lässt sich der Abschnitt bzw. die Positionieranordnung besonders
einfach in die Grifflochbohrung einsetzen, wobei während des Einsetzens durch die
Rückstellkraft des federnd an dem Anlageabschnitt angeordneten Abschnitts eine Spannung
aufgebaut wird, die die Positionieranordnung fest in der Grifflochbohrung hält.
[0065] Besonders vorteilhaft ist in einer Ausführungsform vorgesehen, dass der mindestens
eine Abschnitt, in einer Richtung entlang der Drehachse gesehen, an beiden Enden angeschrägt
ist. Durch die Anschrägung des Abschnitt wird einerseits das Einsetzen des Ausgleichsrings
in beispielsweise eine Grifflochbohrung erleichtert. Zudem wird das Einsetzen der
Lagerbuchse in den Halsabschnitt erleichtert, wenn die Abschnitte auf der dem Anlageabschnitt
zugewandten Seite angeschrägt sind.
[0066] In einer bevorzugten Ausführungsform ist daher vorgehsehen, dass der mindestens eine
Abschnitt und der Abschnitt einstückig ausgebildet sind. In einer weiteren Ausführungsform
ist vorgesehen, dass der mindestens eine Abschnitt, der Abschnitt und der Anlageabschnitt
einstückig ausgebildet sind. Weiterhin ist in einer alternativen Ausgestaltung vorgesehen,
dass der Ausgleichsring einstückig ausgebildet ist. Durch die Einstückigkeit des Ausgleichsrings
wird dessen Festigkeit erhöht.
[0067] Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform sieht vor, dass der Ausgleichsring als
Material einen Kunststoff aufweist. Der Ausgleichsring aus Kunststoff lässt sich beispielsweise
mittels Spritzgießverfahren leicht herstellen und weist eine gewisse Grundelastizität
auf. Alternativ ist vorgesehen, dass der Ausgleichsring als Material ein Metall aufweist.
Dieser alternativen Ausführungsform erhöht sich die Festigkeit des Ausgleichsrings,
wodurch höhere Kräfte von dem Ausgleichsring aufgenommen werden können, wobei gleichermaßen
eine gewisse Elastizität des Ausgleichsrings sichergestellt ist.
[0068] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Lagerbuchse einen Auflageabschnitt aufweist,
der sich senkrecht zur Drehachse erstreckt. Bevorzugter Weise ist vorgesehen, dass
der Auflageabschnitt mindestens einen Einschnitt an dem äußeren Umfang aufweist. Besonders
bevorzugter Weise ist vorgesehen, dass der Auflageabschnitt mindestens drei Einschnitte,
bevorzugt zwölf Einschnitte, an der radial äußeren Seite aufweist.
[0069] Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform sieht vor, dass der Auflageabschnitt eine
senkrecht zur Drehachse verlaufende Markierung auf einer dem Ausgleichsring abgewandten
Seite aufweist. Durch die Markierung ist ein Anzeigemittel gegeben, durch das vorzugsweise
der Drehwinkel der Lagerbuchse gegenüber dem Ausgleichsring festgestellt werden kann.
Auf diese Weise kann die Lage der Drehachse in der Grifflochbohrung mittels der Positionieranordnung
kontrolliert justiert werden.
[0070] Eine bevorzugte Weiterbildung sieht vor, dass die Lagerbuchse einen Lagerabschnitt
aufweist, der sich senkrecht zu dem Auflageabschnitt erstreckt. Eine weitere bevorzugte
Ausführungsform sieht vor, dass die Lageröffnung in dem Lagerabschnitt liegt. In einer
Ausführungsform ist außerdem vorgesehen, dass der Lagerabschnitt im Bereich der Lageröffnung
eine ebene, zylindrische Innenfläche aufweist. Weiterhin ist besonders zweckmäßig,
dass der Lagerabschnitt durchgängig ausgebildet ist. Somit ergibt sich der Vorteil,
dass beispielsweise eine Betätigungshandhabe in der Positionieranordnung lagerbar
ist. Insbesondere durch eine ebene Innenfläche der Lagerbuchse wird die Lagerung der
Betätigungshandhabe verbessert.
[0071] Außerdem ist in einer Ausführungsform vorgesehen, dass ein Innenumfang der Lageröffnung
und der Außenumfang der Lagerbuchse nicht konzentrisch zueinander ausgerichtet sind.
Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform sieht vor, dass der Innenumfang der Lageröffnung
und ein äußerer Umfang des Auflageabschnitts exzentrisch zueinander ausgerichtet sind.
Dadurch ist der Mittelpunkt der Lagerbuchse bzw. der Lageröffnung, also die Lage der
Drehachse in der Positionieranordnung durch eine Rotation der Lagerbuchse gegen den
Ausgleichsring bestimmbar. Auf diese Weise lässt sich besonders vorteilhaft und einfach
die Lage bzw. Ausrichtung der Drehachse beispielsweise zu einer Grifflochbohrung bestimmen.
[0072] Weiterhin sieht eine bevorzugte Ausführungsform vor, dass der Lagerabschnitt auf
der Außenseite mindestens ein Positionierelement aufweist. Besonders vorteilhaft ist
in einer Ausführungsform vorgesehen, dass sich das mindestens eine Positionierelement
parallel zur Drehachse zumindest teilweise über den Lagerabschnitt erstreckt. Mithilfe
der Positionierelemente lässt sich die Lagerbuchse in dem Ausgleichsring besonders
zuverlässig positionieren. In einer bevorzugten Ausführungsform ist außerdem vorgehsehen,
dass das mindestens eine Positionierelement einen dreieckigen Querschnitt aufweist.
Durch den dreieckigen Querschnitt der Positionierteile lässt sich eine drehfeste Verbindung
mit dem Ausgleichsring, insbesondere mit den Abschnitten des Halsabschnitts des Ausgleichsrings
herstellen, wenn die Abschnitte eine entsprechende Nut aufweisen.
[0073] In einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, dass mindestens drei, bevorzugt
mindestens zwölf Positionierelemente auf der Außenseite des Lagerabschnitts angeordnet
sind. Weiterhin ist in einer Ausgestaltung vorgesehen, dass die Positionierelemente
entlang des Außenumfangs gleich verteilt sind. Dies ist insbesondere dann von Vorteil
wenn die Positionierelemente mit den Abschnitten in Eingriff bringbar sind. Dadurch
wird eine Verdrehsicherung der Lagerbuchse gegenüber dem Ausgleichsring erreicht.
[0074] Weiterhin ist in einer Ausgestaltung vorgesehen, dass das mindestens eine Positionierelement
und/oder der Lagerabschnitt auf der dem Auflageabschnitt gegenüberliegenden Seite
angeschrägt sind. Somit lässt sich die Lagerbuchse in besonders vorteilhafter Weise
einfach in den Ausgleichsring einsetzen.
[0075] Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform sieht vor, dass die Lagerbuchse einstückig
ausgebildet ist. Dadurch, dass die Lagerbuchse einstückig ausgebildet ist, lässt sich
dieser beispielsweise mittels Spritzgussverfahren herstellen. Bevorzugter Weise ist
daher vorgesehen, dass die Lagerbuchse als Material einen Kunststoff aufweist.
[0076] Alternativ ist vorgesehen, dass die Lagerbuchse als Material ein Metall aufweist.
Wenn die Lagerbuchse aus Metall vorgesehen ist, dann ist eine besonders langlebige
und zuverlässige Lagerung beispielsweise einer Betätigungshandhabe in der Lagerbuchse
bzw. dessen Lageröffnung gegeben.
[0077] Eine bevorzugte Weiterbildung sieht vor, dass Positionierelemente in einer ersten
Position mit den Abschnitten des Halsabschnitts in einer Richtung senkrecht zur Drehachse
benachbart anordenbar, bevorzugt in Eingriff, sind. Auf diese Weise ist die Positionieranordnung
gleichermaßen fest in eine Grifflochbohrung einsetzbar, da durch die entsprechende
Anordnung der Lagerbuchse und des Ausgleichsring ein Zusammendrücken des Ausgleichsrings
verhindert wird. Andererseits ist eine Verdrehsicherung der Lagerbuchse gegenüber
dem Ausgleichsring durch den Eingriff der Positionierelemente mit den Abschnitten
des Halsabschnitts gegeben.
[0078] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform sieht vor, dass die die Positionierelemente
in einer zweiten Position mit den Abschnitten in einer Richtung entlang des Außenumfangs
benachbart anordenbar sind. Auf diese Weise sind die Abschnitte weiterhin federnd
gegenüber dem Anlageabschnitt gelagert. Somit lässt sich der Ausgleichsring bzw. die
Positionieranordnung leicht in die Grifflochbohrung einsetzen.
[0079] In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass der Auflageabschnitt auf dem Anlageabschnitt
gelagert ist. Auf diese Weise ist ein Anschlag der Lagerbuchse in einer Richtung senkrecht
zur Drehachse gegenüber dem Ausgleichsring gegeben.
[0080] Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus dem Wortlaut
der Ansprüche sowie aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand
der Zeichnungen. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Explosionsdarstellung der Positionieranordnung in einer Grifflochbohrung eines
Türblatts;
- Fig. 2
- eine separate Darstellung des Ausgleichsrings der Positionieranordnung;
- Fig. 3
- eine perspektivische Explosionsdarstellung der Positionieranordnung;
- Fig. 4
- eine perspektivische Darstellung der Positionieranordnung in der ersten Position;
- Fig. 5
- eine perspektivische Darstellung der Positionieranordnung in der zweiten Position;
- Fig. 6
- eine perspektivische Explosionsdarstellung der Türgriffgarnitur mit der Rosette;
- Fig. 7
- eine Schnittdarstellung einer in ein Türblatt eingesetzten Griffgarnitur mit der Positionieranordnung
und
- Fig. 8
- eine Ansicht des Mehrkantmitnehmers in dem Griffhals der Türgriffgarnitur.
[0081] Im Folgenden werden einander ähnliche oder identische Elemente mit denselben Bezugszeichen
gekennzeichnet.
[0082] Figur 1 zeigt eine Positionieranordnung 1 die einen Ausgleichsring 10 aufweist, der in eine
Grifflochbohrung 210 eines Türblatts 200 einsetzbar ist. In diesem Ausgleichsring
10 ist eine Lagerbuchse 50 einsetzbar.
[0083] Der Ausgleichsring 10 weist einen Anlageabschnitt 20 auf. Der Anlageabschnitt 20
erstreckt sich in einer radialen Richtung senkrecht zu einer durch den Ausgleichsring
10 verlaufende Drehachse D. Der Ausgleichsring 10 liegt mit dem Anlageabschnitt 20
an dem Türblatt 200 an, wenn der Ausgleichsring 10 in die Grifflochbohrung 210 des
Türblatts 200 eingesetzt ist.
[0084] Der Ausgleichsring 10 weist ferner eine zentrale Aufnahmeöffnung 11 auf. Die Aufnahmeöffnung
11 ist konzentrisch zu der Drehachse D angeordnet. Die Aufnahmeöffnung 11 ist weiterhin
im Wesentlichen kreisförmig ausgebildet.
[0085] Parallel zu der Drehachse D erstreckt sich von dem Anlageabschnitt 20 ein Halsabschnitt
30 in Richtung der Grifflochbohrung 210 des Türblatts 200. Dieser Halsabschnitt 30
sitzt in der Grifflochbohrung 210 des Türblatts 200, wenn der Ausgleichsring 10 in
das Türblatt 200 eingesetzt ist. Der Halsabschnitt 30 stützt sich gegen den Umfang
der Grifflochbohrung 210 ab. Der Halsabschnitt 30 ist im Wesentlichen kreisförmig.
[0086] Der Halsabschnitt 30 wird durch einen oder mehrere Abschnitte 31 gebildet. Die Abschnitte
31 des Halsabschnitt 30 erstrecken sich senkrecht von dem Anlageabschnitt 20. In dem
Bereich in dem sich die Abschnitte 31 von dem Anlageabschnitt 20 aus erstrecken sind
in dem Anlageabschnitt 20 Aussparungen 21 vorgesehen. Radial von der Drehachse D aus
gesehen, liegen die Aussparungen 21 auf einer parallel zu der Drehachse D verlaufenden
Ebene mit den Abschnitten 31. Die Abschnitte 31 werden in Fig. 2 näher beschrieben.
[0087] Die Lagerbuchse 50 weist einen Auflageabschnitt 60 und einen Lagerabschnitt 70 auf.
Der Lagerabschnitt 70 ist im Wesentlichen kreisförmig. Die Lagerbuchse 50 hat eine
Lageröffnung 51 und einen Außenumfang 52. Im Bereich der Lageröffnung 51 hat die Lagerbuchse
50 eine Innenfläche 54 die einen Innenumfang 53 bildet. Die Innenfläche 54 der Lageröffnung
51 ist im Wesentlichen eben ausgebildet.
[0088] Der Außenumfang 52 der Lagerbuchse 50 ist konzentrisch zu der Drehachse D ausgebildet.
Die Lageröffnung 51, die durch die Innenfläche 54 mit dem Innenumfang 53 gebildet
ist, ist nicht konzentrisch, sondern exzentrisch zu der Drehachse D ausgerichtet.
Somit ist die Lageröffnung 51 auch exzentrisch zu dem Außenumfang 52 der Lagerbuchse
50 ausgerichtet. Daraus ergibt sich, dass die Lageröffnung 51 ebenfalls exzentrisch
zu der Aufnahmeöffnung 11 bzw. exzentrisch zu dem Ausgleichsring 10 bzw. dessen Halsabschnitt
30 angeordnet ist.
[0089] Der Auflageabschnitt 60 der Lagerbuchse 50 erstreckt sich in radialer Richtung senkrecht
zu der Drehachse D. In einer montierten Position liegt der Auflageabschnitt 60 der
Lagerbuchse 50 auf dem Anlageabschnitt 20 des Ausgleichsring 10 auf. Der Auflageabschnitt
60 ist kreisförmig ausgebildet und weist an seinem äußeren Umfang 61 mindestens einen
Einschnitt 62 auf.
[0090] Dieser mindestens eine Einschnitt 62 ist dreieckförmig ausgebildet und zeigt mit
seiner spitzen Seite in Richtung der Drehachse D.
[0091] Der Auflageabschnitt 60 weist ferner eine Markierung 63 auf, die sich in einer radialen
Richtung senkrecht zur Drehachse D über den gesamten Auflageabschnitt 60 auf einer
dem Türblatt 200 abgewandten Seite erstreckt.
[0092] Auf dem Außenumfang 52 der Lagerbuchse 50 weist der Lagerabschnitt 70 mindestens
ein Positionierelement 71 auf. Das Positionierelement 71 ist in einer radialen Richtung
senkrecht zur Drehachse D auf einer zu der Drehachse D parallelen Ebene mit den Einschnitten
62 angeordnet. Das Positionierelement 71 wird in Fig. 3 näher beschrieben.
[0093] Wenn die Positionieranordnung 1 in die Grifflochbohrung 210 eines Türblatts 200 montiert
ist, ist die Lagerbuchse 50 in den Ausgleichsring 10 eingesetzt, wobei der Lagerabschnitt
70 in den Halsabschnitt 30 hineinragt. Hierbei sind die Abschnitte 31 und die Positionierelemente
71 bevorzugt formschlüssig über Nuten 34a, 34b in Eingriff, wobei die Nuten 34a in
den Abschnitten 31 an der Innenseite des Halsabschnitts 30 einliegen und die weiteren
Nuten 34b in dem Anlagering 20 einliegen. Die Lagerbuchse 50 und der Ausgleichsring
10 sind hierbei in zwei Montagepositionen, nämlich in einer ersten Position P1 und
in einer zweiten Position P2 montierbar. Für jede dieser Positionen bestehen verschiedene
Drehwinkelstellungen, in denen die Lagerbuchse 50 und der Ausgleichsring 10 zueinander
ausrichtbar sind.
[0094] Die erste Position P1 ist in Figur 4 dargestellt, während die zweite Position P2
in Figur 5 dargestellt ist. Die Anzahl der möglichen Drehwinkelstellungen entspricht
der Anzahl der Positionierelemente 71 bzw. der Abschnitte 31.
[0095] Durch die verschiedenen Drehwinkelstellungen, die durch eine Verdrehung der Lagerbuchse
50 um die Drehachse D erreicht werden, ist die Lageröffnung 51 in der Grifflochbohrung
210 des Türblatts 200 ausrichtbar.
[0096] Der Mittelpunkt der Lageröffnung 51 definiert die Lage der Drehachse D und ist durch
die Exzentrizität zwischen der Lageröffnung 51 und dem Außenumfang 52 der Lagerbuchse
50 bzw. durch der Exzentrizität Lageröffnung 51 zu dem Ausgleichsring 10 relativ zu
einer Längsachse A positionierbar. Die Längsachse A liegt zentrisch zum Außenumfang
74 des Lagerabschnitts 70.
[0097] Die Lagerbuchse 50 ist mit ihrer Lageröffnung 51 dazu geeignet, einen Halsabschnitt
111 bzw. einen Griffhalseinsatz 120 einer Griffgarnitur aufzunehmen. Der Griffhalseinsatz
120 bzw. der Halsabschnitt 111 sind an der Innenfläche 54 der Lagerbuchse 50 geführt.
Insbesondere liegt der Griffhalseinsatz 120 bzw. der Halsabschnitt 111 an dem Innenumfang
53 der Lagerbuchse 50 an, wodurch eine Gleitlagerung ausgebildet ist.
[0098] Auf diese Weise ist eine Betätigungshandhabe 110 insbesondere mit ihrem Halsabschnitt
111 so in der Grifflochbohrung 210 ausrichtbar, dass der Halsabschnitt 111 der Betätigungshandhabe
110 und die Schlossnuss eines Schloss, das in dem Türblatt 200 angeordnet ist, auf
einer gemeinsamen Drehachse D liegen
[0099] In Figur 1 erkennt man weiterhin, dass der Ausgleichsring 10 mehrere Aussparungen
21 in dessen Anlageabschnitt 20 aufweist. Diese Aussparungen 21 sind in Umfangsrichtung
gleichmäßig entlang des Anlageabschnitt 20 verteilt.
[0100] Die Aussparungen 21 sind dreieckförmig ausgebildet und mit ihrer spitzen Seite senkrecht
zu der Drehachse D radial nach außen hin ausgerichtet. In dem Auflageabschnitt 60
der Lagerbuchse 50 sind in Umfangsrichtung an dem äußeren Umfang 61 Einschnitte 62
angeordnet, die entlang des äußeren Umfangs 61 gleichmäßig verteilt sind. Diese Einschnitte
62 haben eine dreieckige Form und zeigen mit ihrer spitzen Seite in einer Richtung
senkrecht zur Drehachse D radial nach innen.
[0101] Ferner ist in dem Auflageabschnitt 60 mindestens eine Markierung 63 angeordnet, die
senkrecht zu der Drehachse D radial von innen nach außen verläuft und sich über die
gesamte Stirnfläche des Auflageabschnitts 60 erstreckt.
[0102] Die Einschnitte 62 und Aussparungen 21 wirken so zusammen, dass für den Benutzer
feststellbar ist, ob sich die Positionieranordnung 1 in der ersten Position P1 oder
in der zweiten Position P2 befindet.
[0103] In einer der Positionen P1, P2, insbesondere in der ersten Position P1, sind die
Aussparungen 21 und die Einschnitte 62 so angeordnet, dass bei einer Betrachtung parallel
zur Drehachse D die Aussparungen 21 durch die Einschnitte 62 hindurch sichtbar sind.
[0104] In einer anderen Position, insbesondere in der zweiten Position P2, sind die Aussparungen
21 durch den zwischen den Einschnitten 62 liegenden Auflageabschnitt 60 verdeckt.
[0105] Die Markierung 63 kann von einem Benutzer der Positionieranordnung 1 dazu genutzt
werden, die Drehwinkelstellung der Lagerbuchse 50 in dem Ausgleichsring 10 zu bestimmen.
[0106] Figur 2 zeigt den Ausgleichsring 10 mit dem Anlageabschnitt 20 den darin angeordneten Aussparungen
21 und dem sich senkrecht von dem Anlageabschnitt 20 erstreckenden Halsabschnitt 30,
der die Abschnitte 31 aufweist. Die Abschnitte 31 haben jeweils einen Längsteil 32
und einen Querteil 33. In Umfangsrichtung zwischen den Abschnitte 31 sind Zwischenräume
37 angeordnet.
[0107] Der jeweilige Längsteil 32 der Abschnitte 31 erstreckt sich im Wesentlichen senkrecht
von dem Anlageabschnitt 20 in Richtung der Drehachse D. Der jeweilige Längsteil 32
hat einen dreieckigen Querschnitt. Die Spitze des dreieckigen Querschnitts zeigt in
radialer Richtung, bezogen auf den Ausgleichsring 10, nach außen.
[0108] Der jeweilige Abschnitt 31 ist mittels des Querteils 33 an dem Anlageabschnitt 20
angebracht. Insbesondere ist der jeweilige Abschnitt 31 im Bereich der Aufnahmeöffnung
11 an dem Ausgleichsring 10 angeordnet.
[0109] Sofern mehrere Abschnitte 31 vorgesehen sind, sind diese Abschnitte 31 in Umfangsrichtung
der Aufnahmeöffnung 11 nebeneinander angeordnet. In der vorliegenden Ausführungsform
sind die Abschnitte 31 in Umfangsrichtung entlang der Aufnahmeöffnung 11 mit ihrem
Querteil 33 benachbart angeordnet. Der jeweilige Querteil 33 erstreckt sich in Umfangsrichtung
der Aufnahmeöffnung 11 weiter als die Längsteile 32 der Abschnitte 31. Die Querteile
33 stoßen in Stoßbereichen 36 aneinander. In den Stoßbereichen 36 sind die Querteile
angeschrägt, sodass eine nach außen zulaufende Ausnehmung in dem jeweiligen Stoßbereich
36 ausgebildet ist. Diese Stoßbereiche 36 bilden die weiteren Nuten 34b.
[0110] Die Längsteile 32 der Abschnitte 31 weisen auf einer radial inneren Seite des Halsabschnitts
30 jeweils parallel zu der Drehachse D verlaufende Nuten 34a auf.
[0111] Dadurch, dass die Abschnitte 31 ausschließlich mittels des Querteils 33 an dem Anlageabschnitt
20 angeordnet sind, ergibt sich für die Abschnitte 31 eine gefederte Lagerung an dem
Anlageabschnitt 20 bzw. an dem Ausgleichsring 10.
[0112] Durch eine derartige Anbringung bzw. durch die federnde Lagerung lassen sich insbesondere
die Längsteile 32 der Abschnitte 31 in einer radialen Richtung, also senkrecht zu
der Drehachse D, bewegen.
[0113] Die Abschnitte 31 haben auf der dem Anlageabschnitt 20 abgewandten Seite auf der
radial äußeren Seite eine Anschrägung, sodass diese leicht in eine Grifflochbohrung
210 eines Türblatts 200 einsetzbar sind. Ebenso haben die Querteile 33 in dem an dem
Anlageabschnitt 20 auf der radial inneren Seite eine Anschrägung, sodass der Lagerabschnitt
70 der Lagerbuchse 50 leicht in die Aufnahmeöffnung 11 des Ausgleichsring 10 einsetzbar
ist.
[0114] Der Ausgleichsring weist ferner einen Innenumfang 12 auf. An dem Innenumfang ist
im Bereich des Anlageabschnitts eine Einlaufschräge 13 angeordnet, mittels derer die
Lagerbuchse besonders leicht in den Ausgleichsring 10 einsetzbar ist.
[0115] Für einen leichten Einsatz des Ausgleichsrings 10 in die Grifflochbohrung 210 weisen
die Vorsprünge 35 Anlaufschrägen 35a auf der dem Anlageabschnitt 20 gegenüberliegenden
Seite auf. Die Vorsprünge weisen ferner auf der dem Anlageabschnitt 20 zugewandten
Seite zu dem Anlageabschnitt 20 einen Abstand 39 auf. Ein Außenumfang 38 des Ausgleichsrings
10 wird zumindest teilweise durch die Vorsprünge 35 gebildet.
[0116] Ein Außenumfang 74 der Lagerbuchse 50 wird zumindest teilweise durch die Positionierelemente
71 gebildet.
[0117] Figur 3 zeigt den Ausgleichsring 10 und die Lagerbuchse 50 in einer Explosionsdarstellung,
in der der Ausgleichsring 10 und die Lagerbuchse 50 nicht miteinander in Eingriff
sind.
[0118] In dieser Figur ist die Lagerbuchse 50 mit ihrem Auflageabschnitt 60, ihrem Lagerabschnitt
70 und dem Außenumfang 52 erkennbar. Auf dem Außenumfang 52 sind Positionierelemente
71 angeordnet. Die Positionierelemente 71 sind aus einem Grundkörper 73 und einem
dreieckigen Vorsprung 72 gebildet. Zwischen den Positionierelementen 71 befindet sich
jeweils ein Zwischenbereich 55.
[0119] Der Lagerabschnitt 70 ist im Wesentlichen ringförmig ausgebildet. Der Außenumfang
52 ist zu dem Innenumfang 53 exzentrisch. Somit hat der Lagerabschnitt 70 eine in
Umfangsrichtung variable Wandstärke. Die auf dem Außenumfang 52 angeordneten Positionierelemente
71 sind auf der dem Auflageabschnitt 60 abgewandten Seite auf der radial äußeren Seite
angeschrägt, sodass der Lagerabschnitt 70 bzw. die Lagerbuchse 50 leicht in die Aufnahmeöffnung
11 des Ausgleichsrings 10 einsetzbar ist.
[0120] Die Positionierelemente 71 sind als Ausformungen gegenüber dem Außenumfang 52 ausgebildet,
und weisen auf einer radial äußeren Seite einen dreieckigen Querschnitt auf. Die Positionierelemente
71 erstrecken sich auf dem Außenumfang 52 von dem Auflageabschnitt 60 bis zu einem
dem Auflageabschnitt 60 gegenüberliegenden Ende des Lagerabschnitts 70.
[0121] Die Abschnitte 31 sind mittels der Querteile 33 an dem Anlageabschnitt 20 angebracht.
Die Vorsprünge 35 sind in dem Anlageabschnitt 20 radial außerhalb des Querteils 33
angeordnet und erstrecken sich in Umfangsrichtung nicht so weit wie der jeweilige
Querteil 33. Auf diese Weise sind die Abschnitte 31 federnd an dem Anlageabschnitt
20 angebracht.
[0122] Figur 4 zeigt eine perspektivische Darstellung eines Zusammenbaus der Positionieranordnung
1. Die Positionieranordnung 1 befindet sich hierbei in einer ersten Position P1. Die
Lagerbuchse 50 ist in den Ausgleichsring 10 eingeschoben. In dieser ersten Position
P1 sind die Positionierelemente 71 des Lagerabschnitts 70 mit den Abschnitten 31 des
Halsabschnitts 30 in Eingriff, sodass sie in einer Richtung senkrecht zur Drehachse
gesehen, übereinanderliegen. Hierbei ist jeweils eine radial äußerer Vorsprung 72
des jeweiligen Positionierelement 71 mit der jeweiligen Nut 34a des jeweiligen Abschnitts
31 in Eingriff.
[0123] Auf diese Weise ist ein fester Sitz in einer Grifflochbohrung 210 eines Türblatts
200 erreichbar, auch wenn die Grifflochbohrung 210 einen etwas größeren Durchmesser
aufweist, als der Außendurchmesser des Halsabschnitts 30 in einer nicht montierten
Position.
[0124] Durch den Eingriff der Abschnitte 31 mit den Positionierelement 71 in der radialen
Richtung senkrecht zur Drehachse D ist eine Verdrehsicherung der Lagerbuchse 50 gegen
den Ausgleichsring 10 gegeben.
[0125] Figur 5 zeigt eine perspektivische Darstellung eines Zusammenbaus der Positionieranordnung
1. Die Positionieranordnung 1 befindet sich hierbei in einer zweiten Position P2.
Die Lagerbuchse 50 ist in den Ausgleichsring 10 eingeschoben. In dieser Darstellung
erkennt man sehr gut, dass der Lagerabschnitt 70 der Lagerbuchse 50 ringförmig ist
und eine sich in Umfangsrichtung ändernde Wandstärke aufweist.
[0126] Der Innenumfang 53 der Lagerbuchse 50 bzw. des Lagerabschnitts 70 ist exzentrisch
zu dem Außenumfang 52 der Lagerbuchse 50 bzw. des Lagerabschnitts 70.
[0127] In der zweiten Position P2 sind die Positionierelemente 71 und die Abschnitte 31
jeweils in einer radialen Richtung nicht benachbart. Vielmehr sind die Positionierelemente
71 und die Abschnitte 31 in Umfangsrichtung benachbart.
[0128] Die Abschnitte 31 sind in einer radialen Richtung senkrecht zur Drehachse D federnd
an dem Anlageabschnitt 20 des Ausgleichsring 10 angeordnet.
[0129] In der zweiten Position P2 ist der Halsabschnitt 30 auch in Grifflochbohrungen 210
von Türblättern 200 einsetzbar, bei denen der Durchmesser der Grifflochbohrung 210
im Bereich des Durchmessers des Halsabschnitts 30 oder darunter liegt. Gegebenenfalls
können die Abschnitte 31 durch die federnde Lagerung an dem Anlageabschnitt 20 etwas
nachgeben, sodass der Ausgleichsring 10 bzw. die Positionieranordnung 1 vollständig
und fest in die Grifflochbohrung 210 des Türblatts 200 einsetzbar ist.
[0130] Durch den Eingriff der Abschnitte 31 mit den Positionierelement 71 in Umfangsrichtung
ist eine Verdrehsicherung der Lagerbuchse 50 gegen den Ausgleichsring 10 gegeben.
[0131] Wie insbesondere aus den Figuren 4 und 5 erkennbar ist, erstreckt sich der Lagerabschnitt
70 der Lagerbuchse 50 in einer radialen Richtung senkrecht zu der Drehachse D einschließlich
der Positionierelemente 71 weniger weit als der Halsabschnitt 30 des Ausgleichsrings
10 einschließlich der Abschnitte 31.
[0132] In dieser zweiten Position P2 sind die Abschnitte 31 und die Positionierelemente
71 in Umfangsrichtung der Positionieranordnung 1 nebeneinander angeordnet. Die Positionierelemente
71 liegen in den Zwischenräumen 37 ein und die Abschnitte 31 liegen in den Zwischenbereichen
55 ein. Die Positionierelemente 71, die jeweils aus einem Grundkörper 73 und einem
Vorsprung 72 bestehen, liegen in der zweiten Position P2 mit dem Vorsprung 72 in den
weiteren Nuten 34b in den Stoßbereichen 36 ein.
[0133] Die
Figuren 6 bis 8 zeigen eine Griffgarnitur 100 mit einer Betätigungshandhabe 110, die einen Halsabschnitt
111 und einen Griffabschnitt 112 aufweist.
[0134] In Figur 6 ist die Betätigungshandhabe 110 Türgriffgarnitur 100 dargestellt. Der Halsabschnitt
111 erstreckt sich parallel zu der Drehachse D und senkrecht zu dem Griffabschnitt
112. In dem Halsabschnitt 111 ist ein Griffhalseinsatz 120 eingesetzt.
[0135] Der Griffhalseinsatz 120 ragt zumindest teilweise aus dem Halsabschnitt 111 heraus.
Der Griffhalseinsatz 120 ist mit dem Halsabschnitt 111 drehfest verbunden.
[0136] Die Griffgarnitur weist weiterhin eine Rosette 170 auf die Rosette 170 hat eine Handhabendurchführung
171. Die Rosette 170 ist mit der Handhabendurchführung 171 entlang der Drehachse D
auf den Griffhalseinsatz 120 oder den Halsabschnitt 111 der Betätigungshandhabe 110
aufschiebbar.
[0137] Die Rosette 170 ist mit der Betätigungshandhabe 110 drehfest verbunden. Hierfür weist
der Griffhalseinsatz 120 Nuten 121a,b,c,d auf. Mit diesem Nuten 121a,b,c,d sind radiale
Vorsprünge 173a,b,c,d der Rosette 170, die an dem Innenumfang 177 der Handhabendurchführung
171 der Rosette 170 radial nach innen stehend angeordnet sind. Die Nuten 121a,b,c,d
sind halbkreisförmige Ausschnitte in dem Griffhalseinsatz 120. Die radialen Vorsprünge
173a,b,c,d sind halbkreisförmige Ausformungen an dem Innenumfang 177 der Handhabendurchführung
171 der Rosette 170.
[0138] Die Rosette 170 hat in dieser Ausführungsform stellvertretend einen quadratischen
Rand 175. Diese Ausführungsform ist allerdings nicht hierauf beschränkt. Der Rand
175 kann ebenfalls rechteckig, polygonal, kreisförmig oder elliptisch sein.
[0139] Figur 7 zeigt einen Schnitt durch ein Türblatt 200 im Bereich der Grifflochbohrung 210. Man
erkennt, dass der Halsabschnitt 111 einer Betätigungshandhabe 110 mit dem Griffhalseinsatz
120 in den Lagerkörper L bzw. die Positionieranordnung 1 hineinragt, die zumindest
teilweise in die Grifflochbohrung 210 eingesetzt ist.
[0140] Der Griffhalseinsatz 120 hat einen kreisrunden Querschnitt und ist an dem Innenumfang
53 der Lagerbuchse 50 gelagert. In den Griffhalseinsatz 120 ist ein Mehrkant 150 eingesetzt.
Dieser Mehrkant 150 stellt eine drehfeste Verbindung mit einer Schlossnuss eines nicht
dargestellten Türschlosses her.
[0141] Man erkennt weiterhin, dass zwischen der Lagerbuchse 50 und dem Türblatt 200 der
Ausgleichsring 10 mit dem Anlageabschnitt 20 an dem Türblatt 200 anliegt. Die Lagerbuchse
50 liegt mit dem Auflageabschnitt 60 auf der dem Türblatt 200 abgewandten Seite des
Anlageabschnitt 20 auf dem Anlageabschnitt 20 auf.
[0142] Auf der dem Türblatt 200 abgewandten Seite des Auflageabschnitts 60 liegt die Rosette
170 auf. Die Rosette 170 ist auf dem Auflageabschnitt 60 gelagert. Die Rosette 170
weist an ihrem Rand 175 eine Stirnkante 176 auf. Der Rand 175ist eine Umbiegung der
Rosette 170 in Richtung des Türblatts 200. Durch diesen Rand 175 wird eine Innenhöhe
174 der Rosette 170 definiert. Diese Innenhöhe 174 ist geringer als die gemeinsame
Höhe 181 des Anlageabschnitt 20 und des Auflageabschnitts 60 außerhalb des Türblatts
200. Dadurch ist ein Spalt 182 zwischen der Rosette 170 und dem Türblatt 200 definiert.
[0143] Figur 8 zeigt eine Ansicht der Betätigungshandhabe 110 parallel zur Drehachse D. Man erkennt,
dass der Griffhalseinsatz 120 in den Halsabschnitt 111 der Betätigungshandhabe 110
eingesetzt ist. Die Nuten 121a,b,c,d sind entlang eines äußeren Umfangs des Griffhalseinsatz
120 angeordnet. Die Nuten 121a,b,c,d sind halbkreisförmig ausgebildet.
[0144] Die Erfindung ist nicht auf eine der vorbeschriebenen Ausführungsformen beschränkt,
sondern in vielfältiger Weise abwandelbar. So kann die Positionieranordnung beispielsweise
auch für Betätigungshandhaben von Fensterflügeln verwendet werden, wenn die Positionieranordnung
in Grifflochbohrungen von Fensterflügeln eingesetzt wird. Die Erfindung ist auch hierauf
nicht beschränkt. Ein Einsatz in bzw. mit sämtlichen Betätigungshandhaben von Gebäudeöffnungsverschlüssen
ist denkbar.
[0145] Sämtliche aus den Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung hervorgehenden Merkmale
und Vorteile, einschließlich konstruktiver Einzelheiten, räumlicher Anordnungen und
Verfahrensschritten, können sowohl für sich als auch in den verschiedensten Kombinationen
erfindungswesentlich sein.
Bezugszeichenliste
1 |
Positionieranordnung |
71 |
Positionierelement |
10 |
Ausgleichsring |
72 |
Vorsprung |
11 |
Aufnahmeöffnung |
73 |
Grundkörper |
12 |
Innenumfang |
74 |
Außenumfang |
13 |
Einlaufschräge |
100 |
Türgriffgarnitur |
20 |
Anlageabschnitt |
110 |
Betätigungshandhabe |
21 |
Aussparung |
111 |
Halsabschnitt |
30 |
Halsabschnitt |
112 |
Griffabschnitt |
31 |
Abschnitt |
120 |
Griffhalseinsatz |
32 |
Längsteil |
121a,b,c,d |
Nut |
33 |
Querteil |
150 |
Mehrkant |
34a |
Nut |
|
|
34b |
weitere Nut |
170 |
Rosette |
35 |
Vorsprung |
171 |
Handhabendurchführung |
35a |
Anlaufschräge |
172 |
Unterseite |
36 |
Stoßbereich |
173a,b,c,d |
Vorsprung |
37 |
Zwischenraum |
174 |
Innenhöhe |
38 |
Außenumfang |
175 |
Rand |
39 |
Abstand |
176 |
Stirnkante |
50 |
Lagerbuchse |
177 |
Innenumfang |
51 |
Lageröffnung |
180 |
Flanschteil |
52 |
Außenumfang |
181 |
Höhe |
53 |
Innenumfang |
182 |
Spalt |
54 |
Innenfläche |
200 |
Türblatt |
55 |
Zwischenbereich |
210 |
Grifflochbohrung |
60 |
Auflageabschnitt |
D |
Drehachse |
61 |
äußerer Umfang |
P1 |
Erste Position |
62 |
Einschnitt |
P2 |
Zweite Position |
63 |
Markierung |
A |
Längsachse |
70 |
Lagerabschnitt |
L |
Lagerkörper |
1. Positionieranordnung (1) für eine an einem Türblatt (200) montierbare Türgriffgarnitur
(100), zur Ausrichtung einer Drehachse (D) einer Betätigungshandhabe (110) der Türgriffgarnitur
(100) in einer Grifflochbohrung (210) des Türblatts (200),
▪ mit einer Lagerbuchse (50), die zur Aufnahme und drehbaren Lagerung der Betätigungshandhabe
(110) um die Drehachse (D) mit einer Lageröffnung (51) versehen ist, und
▪ mit einem Ausgleichsring (10), der zur Aufnahme der Lagerbuchse (50) eine Aufnahmeöffnung
(11) aufweist,
▪ wobei der Ausgleichsring (10) in die Grifflochbohrung (210) des Türblatts (200)
einsetzbar ist, und
▪ wobei die Lagerbuchse (50) drehfest in die Aufnahmeöffnung (11) des Ausgleichsrings
(10) einsetzbar ist.
2. Positionieranordnung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgleichsring (10) zumindest abschnittsweise federelastisch ausgebildet ist.
3. Positionieranordnung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgleichsring (10) radial zur Drehachse (D) einen Anlageabschnitt (20) und parallel
zur Drehachse (D) einen Halsabschnitt (30) aufweist, wobei der Halsabschnitt (30)
ein Fixierabschnitt ist, mit dem der Ausgleichsring (10) in der Grifflochbohrung (210)
des Türblatts (200) festlegbar ist, und der die Lagerbuchse (50) drehfest in dem Ausgleichsring
(10) positioniert.
4. Positionieranordnung (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Halsabschnitt (30) an seinem Außenumfang (38) Vorsprünge (35), Rippen oder Lamellen
trägt, die in endmontierter Position des Ausgleichsrings (10) in der Grifflochbohrung
(210) des Türblatts (210) mit dem Innenumfang der Grifflochbohrung (210) formschlüssig
und/oder reibschlüssig in Eingriff stehen.
5. Positionieranordnung (1) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Halsabschnitt (30) in Umfangsrichtung in Abschnitte (31) unterteilt ist, wobei
jeder Abschnitt (31) an seinem Außenumfang (38) einen Vorsprung (35), eine Rippe oder
eine Lamelle trägt.
6. Positionieranordnung (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Abschnitten (31) des Halsabschnitts (30) Zwischenräume (37) ausgebildet
sind.
7. Positionieranordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgleichsring (10) an seinem Innenumfang (12) mit Nuten (34a, 34b) versehen
ist, die im Wesentlichen parallel zur Drehachse (D) der Betätigungshandhabe (110)
ausgerichtet sind und die in Umfangsrichtung des Ausgleichsrings (10) in äquidistanten
Winkelabständen angeordnet sind, wobei die Nuten (34a) im Bereich der Abschnitte (31)
des Halsabschnitts (30) ausgebildet sind und sich über die gesamte axiale Höhe des
Ausgleichsrings (10) erstrecken, und wobei weitere Nuten (34b) im Bereich der Zwischenräume
(37) des Halsabschnitts (30) ausgebildet sind und sich über die axiale Höhe des Anlageabschnitts
(20) erstrecken.
8. Positionieranordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerbuchse (50) radial zur Drehachse (D) einen Auflageabschnitt (60) und parallel
zur Drehachse (D) einen Lagerabschnitt (70) aufweist.
9. Positionieranordnung (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerabschnitt (70) an seinem Außenumfang (74) Positionierelemente (71) trägt,
die in endmontierter Position von Ausgleichsring (10) und Lagerbuchse (50) mit dem
Ausgleichsring (10) formschlüssig in Eingriff stehen, wobei die Positionierelemente
(71) in Umfangsrichtung der Lagerbuchse (50) in definierten Winkelabständen angeordnet
sind.
10. Positionieranordnung (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Positionierelement (71) zumindest abschnittsweise einen Vorsprung (72) aufweist,
der formschlüssig mit einer der Nuten (34a, 34b) des Ausgleichsrings (10) in Eingriff
bringbar ist.
11. Positionieranordnung (1) nach einem der Ansprüche 9 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Positionierelement (71) in Umfangsrichtung der Lagerbuchse (50) schmaler ausgebildet
ist als die Zwischenräume (37) des Ausgleichsrings (10).
12. Positionieranordnung (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerbuchse (50) zentrisch zum Außenumfang (74) des Lagerabschnitts (70) eine
Längsachse (A) hat und dass die Lageröffnung (51) der Lagerbuchse (50) exzentrisch
zur Längsachse (A) angeordnet ist.
13. Positionieranordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerbuchse (50) in einer ersten Position (P1) und in einer zweiten Position
(P2) in den Ausgleichsring (10) einsetzbar ist, wobei in der ersten Position (P1)
die Vorsprünge (72) der Positionierelemente (71) des Lagerbuchse (50) in die Nuten
(34a) der Abschnitte (31) des Ausgleichsrings (10) eingreifen, und wobei in der zweiten
Position (P2) die Vorsprünge (72) der Positionierelemente (71) der Lagerbuchse (50)
in die weiteren Nuten (34b) der Zwischenräume (37) des Ausgleichsrings (10) eingreifen.
14. Türgriffgarnitur (100) für die Montage an einem mit einer Grifflochbohrung (210) versehenen
Türblatt (200),
▪ mit einer Betätigungshandhabe (110), die drehbar um eine Drehachse (D) an oder in
einem Lagerkörper (L) gelagert ist, wobei der Lagerkörper (L) in die Grifflochbohrung
(210) einsetzbar ist,
▪ mit einem Mehrkant (150), der drehfest mit der Betätigungshandhabe (110) verbunden
ist und die Grifflochbohrung (210), den Lagerkörper (L) sowie ein in dem Türblatt
(200) angeordnetes Schloss axial durchsetzt, und
▪ mit einer Rosette (170) zur Abdeckung der Grifflochbohrung (210) und des Lagerkörpers
(L), wobei die Rosette (170) zwischen der Betätigungshandhabe (110) und dem Lagerkörper
(L) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerkörper (L) eine Positionieranordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis
13 ist.
15. Türgriffgarnitur (100) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Rosette (170) mit ihrer Unterseite (172) auf der in die Aufnahmeöffnung (11)
des Ausgleichsrings (10) eingesetzten Lagerbuchse (50) gleitend aufliegt.
16. Türgriffgarnitur (100) nach einem der Ansprüche 14 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Rosette (170) drehfest mit der Betätigungshandhabe (110) verbunden ist.
17. Türgriffgarnitur (100) nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Rosette (170) einen umlaufenden Rand (175) aufweist, der eine dem Türblatt (200)
zugewandte Stirnkante (176) aufweist, wobei eine gemeinsame Höhe (181) des Anlageabschnitts
(20) des Ausgleichsrings (10) und des Auflageabschnitts (60) der Lagerbuchse (50)
über dem Türblatt (200) größer ist als eine Innenhöhe (174) zwischen der Unterseite
(172) der Rosette (170) und der Stirnkante (176) des umlaufenden Rands (175) der Rosette
(170).