[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Rohrreinigungsstab und ein Verfahren zum
Reinigen eines Rohrs. Das Dokument
US-A1-2015/176263 offenbart einen Rohrreinigungsstab gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und ein
Verfahren zum Reinigen eines Rohrs.
[0002] Fast jeder kennt das Problem: Das Wasser im Waschbecken oder in der Badewanne läuft
nicht mehr richtig ab und Schuld ist eine Ansammlung verknäulter und mit Seifenrückständen
verklebter Haare, die das Rohr verstopfen. Um dieses wieder frei zu bekommen, wird
überwiegend ein chemischer Abflussreiniger eingesetzt, da den Haaren anders nicht
beizukommen ist. Zwar schafft es der Abflussreiniger meist die Verstopfung zu lösen,
jedoch nur mit Hilfe der darin enthaltenen starken Chemikalien, die in der Lage sind,
die Haare zu zersetzten. Häufig handelt es sich dabei um alkalische Substanzen, wie
beispielsweise Natriumhydroxid. Weitere Bestandteile sind z.B. Chlorverbindungen und
Aluminium. Das Aluminium wird von der Lauge, sprich der alkalischen Substanz, unter
Wasserstoffentwicklung oxidiert und mit der bei dieser Reaktion entstehenden Hitze-
und Gasentwicklung wird wiederum eine mechanische Lockerung der Verstopfung erzielt.
Gerade die Wasserstoffentwicklung ist jedoch problematisch, da Wasserstoff mit Sauerstoff
aus der Luft zu einer Knallgasexplosion führen kann. Um dies zu verhindern ist wiederum
Nitrat im Abflussreiniger, welches mit dem Wasserstoff zu Ammoniak reagiert und diesen
so bindet. All diese Chemikalien gelangen über das Abwasser in die Kläranlage. Aufgrund
der Aggressivität der Chemikalien einerseits und der Hitze- und Gasentwicklung andererseits
ist das verstopfte Rohr einer besonderen Belastung ausgesetzt und kann durch das chemische
Reinigen beschädigt oder langfristig gesehen ganz zerstört werden. Hinzu kommt noch,
dass auch der Anwender selbst einem Risiko oder besser gesagt einer Gesundheitsgefahr
ausgesetzt ist. Der Abflussreiniger ist stark ätzend und darf nicht mit der Kleidung,
der Haut oder den Augen in Kontakt kommen und die entstehenden Gase sollten nicht
eingeatmet werden, da sie die Lunge stark reizen können. Daher empfiehlt es sich bei
der Rohrreinigung Schutzkleidung zu tragen, insbesondere eine Schutzbrille und Handschuhe,
auch sollte eine gute Belüftung des Raums sichergestellt sein.
[0003] Auch wenn die Funktionalität eines chemischen Abflussreinigers meist gegeben ist,
so besteht doch der Wunsch nach einer Alternative, die gleichwohl zuverlässig ist,
aber weniger aggressiv gegenüber Umwelt, Anwender und zu reinigenden Rohr.
[0004] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zum einfachen
und umweltfreundlichen Reinigen von Rohren bereitzustellen. Eine weitere Aufgabe besteht
darin, ein Verfahren zum einfachen und umweltfreundlichen Reinigen eines Rohres bereitzustellen.
[0005] Die Aufgabe wird gelöst durch eine Vorrichtung nach Anspruch 1.
[0006] Konkret handelt es sich bei dieser Vorrichtung um einen Rohrreinigungsstab mit einer
Längsachse, zwei Enden und einer Oberfläche, wobei mindestens ein Teil der Oberfläche
Unebenheiten aufweist, in Form von Vertiefungen.
[0007] Der Rohrreinigungsstab kann entweder auf der gesamten Oberfläche Unebenheiten aufweisen
oder nur auf einem Teil der Oberfläche. Dieser Teil muss jedoch nicht zusammenhängend
sein, es kann sich also auch um mehrere Bereiche handeln, die gemeinsam den besagten
mindestens einen Teil der Oberfläche bilden. Die Unebenheiten bilden eine unebene
mikroskopische und makroskopische Oberflächenstruktur, an welcher die Haare hängenbleiben
bzw. sich verhaken können.
[0008] In einer Ausführungsform des Rohrreinigungsstabs, welche mit jeder der noch zu nennenden
Ausführungsformen kombiniert werden kann, sofern nicht im Widerspruch dazu, umfasst
der Rohrreinigungsstab mindestens eines der folgenden Materialien:
- Holz, insbesondere Bambus und/oder Buche;
- Metall, insbesondere Eisen und Aluminium;
- Metalllegierungen, insbesondere rostfreier Edelstahl;
- Kunststoff, insbesondere Polyethylen, Polypropylen, Polyvinylchlorid oder Polyethylenterephthalat;
- Gummi/Kautschuk, insbesondere Styrol- Butadien-Kautschuk, Butadien-Kautschuk oder
Butylkautschuk;
oder eine Kombination daraus. Gemäß der Erfindung ist der Rohrreinigungsstab aus Holz,
insbesondere aus Bambus und/oder Buche gefertigt.
[0009] Steht der Umweltaspekt im Vordergrund, so bietet es sich an, den Rohrreinigungsstab
aus einem Material oder einer Kombination aus Materialien zu fertigen, die zu den
nachwachsenden Rohstoffen zählen, biologisch abbaubar sind, und/oder bei deren Entsorgung
keine giftigen/umweltgefährdenden Rückstände bleiben oder giftige/umweltgefährdende
Stoffe entstehen. So ein nachwachsender Rohstoff kann beispielsweise Holz sein, insbesondere
Bambus, am besten in naturbelassener, unbehandelter Form. Auch heimische Hölzer, seien
es Nadelhölzer, Laubhölzer oder Sträucher, können verwendet werden, wie beispielsweise
Kiefer, Tanne, Fichte, Lärche, Douglasie, Zypresse, Eibe, Weide, Pappel, Walnuss,
Birke, Erle, Haselnuss, Buche, Kastanie, Eiche, Ulme, Platane, Ahorn, Linde, Ölbaumgewächs
(z.B. Olive), Flieder, Buchs, Rose, Apfel, Birne, Quitte, Zwetschge, Pflaume, Kirsche
oder Vogelbeere. Hinzu kommt, dass Holz auch biologisch abbaubar ist. Alternativ können
aber auch sogenannte Biokunststoffe, die auf nachwachsenden Rohstoffen basieren, und
biologisch abbaubare Kunststoffe verwendet werden. Des Weiteren können recycelte Materialien,
wie recycelter Kunststoff, zum Einsatz kommen. Grundsätzlich ist jedoch jedes der
gelisteten Materialien geeignet, da allesamt besser für die Umwelt sind als der Einsatz
scharfer Chemikalien.
[0010] In einer Ausführungsform des Rohrreinigungsstabs, welche mit jeder der bereits genannten
Ausführungsformen und mit jeder der noch zu nennenden Ausführungsformen kombiniert
werden kann, sofern nicht im Widerspruch dazu, sind die Unebenheiten gebildet durch
mindestens eines der Folgenden:
- Körner;
- Zapfen;
- Noppen;
- Fasern;
- Härchen;
- Spiralen;
- Nuten;
- Rillen;
- Kerben;
- Risse;
oder eine Kombination daraus. Gemäß der Erfindung sind die Vertiefungen als Rillen
oder als einer durchgängigen Rille ausgebildet.
[0011] Erhebungen: Härchen oder Fasern können angeordnet sein, wie dies in einem Klettverschluss
der Fall ist, und so dafür sorgen, dass sich Haare darin verhaken. Die Länge der Härchen
oder Fasern liegt beispielsweise in der Grössenordnung von 0.5 mm bis 1 cm, die Dicke
hingegen in der Grössenordnung von 0.05 mm bis 0.2 mm. Auch kann die Oberfläche eine
Körnung aufweisen, die für eine Rauigkeit der Oberfläche sorgt. Je nachdem, wie fein
die Körnung bzw. wie rau die Oberfläche sein soll, liegt die Korngrösse zwischen 15
µm und 1000 µm. Eine sehr feine Körnung entspricht einer Korngrösse von ca. 15 µm
bis 75 µm, eine feine Körnung entspricht einer Korngrösse von ca. 75 µm bis 200 µm,
eine mittlere Körnung entspricht einer Korngrösse von ca. 200 µm bis 500 µm und eine
grobe Körnung entspricht einer Korngrösse von grösser 500 µm. Zapfen oder Noppen hingegen
haben typischerweise einen Durchmesser in der Grössenordnung von 100 µm bis 1 cm und
eine Höhe in der Grössenordnung von 100 µm bis 3 cm. Spiralen, die sich um den Stab
wickeln, können z.B. einen Durchmesser von 0.1 cm bis 1 cm haben und sie können beispielsweise
mit einem Abstand von 0 cm bis 3 cm von dem Grundkörper des Rohrreinigungsstabs beabstandet
sein.
[0012] Vertiefungen: Nuten oder Rillen können unterbrochen sein oder sich auf der gesamten,
die Unebenheiten aufweisenden Oberflächen durchlaufend erstrecken. Ihr Querschnitt
kann beispielsweise rechteckig, dreieckig oder halbrund sein, ihre Tiefe kann beispielsweise
zwischen 0.1 cm und 2 cm und ihre Breite kann beispielsweise zwischen 0.1 mm und 0.5
cm liegen. Eine Kerbe kann vergleichbare oder identische Masse aufweisen. Risse können
z.B. feine Haarrisse sein, die mehrere Zentimeter tief sein können aber lediglich
0.05 mm bis 0.2 mm dick sind.
[0013] Selbstverständlich kann die durch die Unebenheiten gebildete Oberflächenstruktur
oder Beschaffenheit durch eine Kombination an unterschiedlichen Arten an Unebenheiten
gebildet sein. Eine solche Kombination kann eine geordnete oder willkürliche benachbarte
Anordnung unterschiedlicher Unebenheiten sein oder auch eine Kombination im Sinne
einer Vereinigung unterschiedlicher Unebenheiten, wie beispielsweise einer Rille,
deren Oberfläche eine Körnung aufweist oder einer Spirale, die mit Noppen versehen
ist.
[0014] In einer Ausführungsform des Rohrreinigungsstabs sind die Unebenheiten makroskopisch
und/oder mikroskopisch. Gemäß der Erfindung sind die Unebenheiten makroskopisch und
mikroskopisch.
[0015] Eine mikroskopische, also nur mit einem optischen Vergrösserungshilfsmittel erkennbare
Unebenheit ist beispielsweise eine feine Körnung oder ein Haarriss. Eine makroskopische,
also mit dem blossen Auge erkennbare Unebenheit ist zum Beispiel eine Rille von 2
mm Breite oder Noppen mit einer Höhe von 0.5 cm.
[0016] In einer Ausführungsform des Rohrreinigungsstabs, welche mit jeder der bereits genannten
Ausführungsformen und mit jeder der noch zu nennenden Ausführungsformen kombiniert
werden kann, sofern nicht im Widerspruch dazu, sind die Unebenheiten durch Beizen,
Sägen, Spalten, Hobeln, Bohren, Schaben, Schleifen, Schnitzen, Lasern, Drehen, Fräsen,
Gravieren, Gießen, Prägen, Punzieren, Treiben, Stanzen oder Ätzen geformt worden.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Unebenheiten durch
Sägen, Schleifen, Fräsen oder Prägen geformt worden.
[0017] Beispielweise können bei einem Rohrreinigungsstab aus Holz in einem ersten Schritt
mikroskopische Unebenheiten in Form einer mikrorauen Oberfläche durch Schleifen erzeugt
werden und in einem zweiten Schritt können makroskopische Unebenheiten in Form von
Rillen durch Sägen erzeugt werden.
[0018] In einer Ausführungsform des Rohrreinigungsstabs, welche mit jeder der bereits genannten
Ausführungsformen und mit jeder der noch zu nennenden Ausführungsformen kombiniert
werden kann, sofern nicht im Widerspruch dazu, sind die Unebenheiten angeordnet auf
einer durchgängige und/oder unterbrochene Umhüllung, welche den Rohrreinigungsstab
mindestens teilweise umgibt.
[0019] Eine solche Umhüllung kann fest oder löslich mit dem Grundkörper des Rohrreinigungsstabs
verbunden sein. Ist letzteres der Fall, kann die Umhüllung ersetzt oder gar bedarfsangepasst
ausgewechselt werden. Die Umhüllung kann starr oder flexibel sein.
[0020] In einer Ausführungsform des Rohrreinigungsstabs, welche mit jeder der bereits genannten
Ausführungsformen und mit jeder der noch zu nennenden Ausführungsformen kombiniert
werden kann, sofern nicht im Widerspruch dazu, umfasst die durchgängige und/oder unterbrochene
Umhüllung mindestens eines der folgenden Materialien:
- Silikon;
- Kautschuk/Gummi;
- Polyester;
oder eine Kombination daraus.
[0021] Ist die Umhüllung beispielsweise aus Silikon oder Kautschuk, so ist sie flexibel
und besitzt bereits inhärent eine "klebrige" Oberfläche an der Haare gerne haften
bleiben. In Kombination mit den Unebenheiten wird der Haar-Hafteffekt somit zusätzlich
verstärkt.
[0022] In einer bevorzugten erfindungsgemässen Ausführungsform des Rohrreinigungsstabs ist
der Rohrreinigungsstab rund.
[0023] In einer bevorzugten erfindungsgemässen Ausführungsform des Rohrreinigungsstabs ist
mindestens eines der Enden des Rohrreinigungsstabs angespitzt.
[0024] Durch eine spitze Form kann das Haarknäuel im Abfluss gut durchstossen oder mindestens
teilweise durchdrungen werden und die Wechselwirkungsfläche, also die Fläche auf der
die Unebenheiten und die Haare in Kontakt kommen, wird vergrössert, sodass die Haftung
der Haare und somit der Reinigungseffekt verbessert wird.
[0025] In einer bevorzugten erfindungsgemässen Ausführungsform des Rohrreinigungsstabs ist
der Rohrreinigungsstab konisch ausgebildet.
[0026] In einer Ausführungsform des Rohrreinigungsstabs, welche mit jeder der bereits genannten
Ausführungsformen und mit jeder der noch zu nennenden Ausführungsformen kombiniert
werden kann, sofern nicht im Widerspruch dazu, sind die Unebenheiten mindestens teilweise
durch Rillen gebildet, welche im Wesentlichen quer zur Längsachse des Rohrreinigungsstabs
angeordnet sind.
[0027] Bei den Rillen kann es sich um mehrere nicht miteinander in Verbindung stehende Rillen
handeln, es kann jedoch auch nur eine durchgängige Rille sein, die spiralförmig entlang
der Längsachse des Rohrreinigungsstabs ausgebildet ist.
[0028] In einer bevorzugten erfindungsgemässen Ausführungsform des Rohrreinigungsstabs,
welche mit jeder der bereits genannten Ausführungsformen und mit jeder der noch zu
nennenden Ausführungsformen kombiniert werden kann, sofern nicht im Widerspruch dazu,
liegt der Durchmesser beziehungsweise liegen die Kantenlängen des Querschnitts des
Rohrreinigungsstabs in der Grössenordnung von 1 mm bis 30 mm, insbesondere von 3 mm
bis 7 mm und/oder liegt die Länge des Rohrreinigungsstabs in der Grössenordnung von
10 cm bis 100 cm, insbesondere von 20 cm bis 60 cm.
[0029] In einer bevorzugten erfindungsgemässen Ausführungsform des Rohrreinigungsstabs ist
der Rohrreinigungsstab zumindest teilweise flexibel ausgebildet.
[0030] Eine flexible Ausführungsform bietet die Möglichkeit, dass sich der Rohrreinigungsstab
optimal an den Verlauf des zu reinigenden Rohres anpassen kann.
[0031] Die weitere Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren nach Anspruch 9.
[0032] Konkret handelt es sich bei diesem Verfahren um ein Verfahren zum Reinigen eines
Rohrs unter Verwendung eines Rohrreinigungsstabs nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
welches die folgenden Schritte umfasst:
- Einführen des Rohrreinigungsstabs in das Rohr;
- Rotieren des Rohrreinigungsstabs um die Längsachse (X) des Rohrreinigungsstabs;
- Herausführen des Rohrreinigungsstabs aus dem Rohr.
[0033] Der Rohrreinigungsstab wird in das Rohr eingeführt bis dessen zuerst eingeführtes
Ende auf die Verstopfung stösst und diese zumindest teilweise durchdringt, damit die
Haare der Verstopfung sich mindestens teils in dem Ende des Rohrreinigungsstabs verhakt
haben. Wird der Rohrreinigungsstab nun um seine Längsachse gedreht, so werden die
Haare um den Stab gewickelt und sind immer besser mit dem Rohrreinigungsstab verbunden.
Sind die Haare ausreichen fixiert bzw. verhakt, so wird der Stab mitsamt den Haaren
aus dem Rohr gezogen, die Verstopfung ist gelöst und das Wasser kann wieder fliessen.
[0034] In einer bevorzugten erfindungsgemässen Ausführungsform des Verfahrens umfasst das
Verfahren den weiteren Schritt:
- Entsorgen des herausgeführten Rohrreinigungsstabs, insbesondere im Hausmüll.
[0035] Im Gegensatz zu den chemischen Rohrreinigern kann der Rohrreinigungsstab einfach
im Hausmüll entsorgt werden und stellt keine oder nur eine geringe Umweltbelastung
dar. Handelt es sich um einen Rohrreinigungsstab aus einem biologisch abbaubaren Material,
so kann dieser sogar im Biomüll oder auf dem Kompost entsorgt werden. Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung werden nachstehend anhand von Figuren noch näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 eine Ausführungsform eines Rohrreinigungsstabs;
Fig. 2 eine Ausführungsform eines erfindungsgemässen Rohrreinigungsstabs mit Rillen;
Fig. 3 eine Ausführungsform eines erfindungsgemässen Rohrreinigungsstabs mit einem
angespitzten Ende;
Fig. 4 eine Ausführungsform eines erfindungsgemässen konisch ausgebildeten Rohrreinigungsstabs;
Fig. 5 eine Ausführungsform eines erfindungsgemässen konisch ausgebildeten Rohrreinigungsstabs
mit einem angespitzten Ende;
Fig. 6 eine Ausführungsform eines erfindungsgemässen Rohrreinigungsstabs mit durchgängiger
Umhüllung;
Fig. 7 eine Ausführungsform eines erfindungsgemässen flexiblen Rohrreinigungsstabs;
Fig. 8 eine Ausführungsform eines erfindungsgemässen Rohrreinigungsstabs mit einer
verschieden ausgebildeten Oberfläche;
Fig. 9 eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemässen Rohrreinigungsstabs mit
einer verschieden ausgebildeten Oberfläche;
Fig. 10 eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemässen Rohrreinigungsstabs
mit Rillen;
Fig. 11 einen Ausschnitt eines Querschnitts durch einen beispielhaften Rohrreinigungsstab
mit unterschiedlichen Unebenheiten.
[0036] In Figur 1 ist ein Rohrreinigungsstab 1 abgebildet, welcher zwei Enden 10;11 und
eine Längsachse X aufweist. Der Rohrreinigungsstab 1 hat eine Länge l und je nachdem
ob der Rohrreinigungsstab rund ausgebildet ist oder einen eckigen Querschnitt aufweist,
besitzt er einen Durchmesser d oder eine Kantenlänge a,b, beispielsweise eines rechteckigen
Querschnitts. Der Rohrreinigungsstab 1 besitzt eine Oberfläche 12, welche bei einem
runden Stab beispielsweise dessen Mantelfläche entspricht. Ein Teil dieser Oberfläche
120 weist Unebenheiten 130 auf. Bei den hier schematisch dargestellten Unebenheiten
handelt es sich um Erhöhungen, wie beispielsweise Noppen, Zapfen, Körner, Fasern,
Wiederhaken oder eine Kombination daraus. Entscheidend ist, dass der mindestens eine
Teil der Oberfläche 120 eine Struktur aufweist, die dafür sorgt, dass sich Haare darin
verheddern, daran hängenbleiben, darin verhaken können. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel
ist der mit den Unebenheiten 130 versehene Teil der Oberfläche 120 durchgängig ausgebildet
und umfasst einen nicht-unterbrochenen Abschnitt der Oberfläche 12 des Rohrreinigungsstabs
1.
[0037] Figur 2 zeigt einen Rohrreinigungsstab 1, der ähnlich gestaltet ist zu dem aus Figur
1. Jedoch unterscheidet sich der hier dargestellte Rohrreinigungsstab 1 durch die
Art bzw. Ausbildung der Unebenheiten. In diesem Ausführungsbeispiel sind die Unebenheiten
nämlich gebildet durch Vertiefungen und nicht durch Erhebungen. Bei den Vertiefungen
handelt es sich genau genommen um Rillen 131 in der Oberfläche des Rohrreinigungsstabs.
Die dargestellten Rillen verlaufen in einem Winkel α in Bezug auf die Längsachse X
des Rohrreinigungsstabs 1. Der Winkel α kann zwischen 0° und 180° liegen. Bevorzugt
liegt er zwischen 15° und 60°, insbesondere zwischen 30° und 45° oder zwischen 120°
und 165°, insbesondere zwischen 135° und 150°. Liegt der Winkel α zwischen 0° und
90° und wurde der Rohrreinigungsstab mit dem Ende 11 voran in das zu Reinigende Rohr
eingeführt, so bietet es sich an den Stab zum Reinigen in Richtung 15 um die Längsachse
X zu drehen. So werden die Harre mit der Drehbewegung auf den Rohrreinigungsstab aufgedreht.
Liegt der Winkel α zwischen 90° und 180°, so bietet es sich an, den Stab zum Reinigen
in Richtung 14 um die Längsachse X zu drehen.
[0038] Figur 3 zeigt einen Rohrreinigungsstab 1 mit Unebenheiten 130 auf dem einen Teil
der Oberfläche 120. Im Gegensatz zu den in den Figuren 1 und 2 dargestellten Rohrreinigungsstäben
besitzt dieser ein angespitztes Ende 11. Das gezeigte Ende ist pyramidenförmig bzw.
kegelförmig, je nachdem ob es sich um einen Rohrreinigungsstab mit einer runden bzw.
eckigen Querschnittsfläche handelt. Das angespitzte Ende muss jedoch nicht zwangsläufig
eine tatsächliche Spitze aufweisen, es kann sich auch nur um eine Verjüngung handeln,
deren Ende abgeflacht ist.
[0039] Figur 4 zeigt einen Rohrreinigungsstab 1 mit Unebenheiten 130 auf einem Teil der
Oberfläche 120. Der Rohrreinigungsstab 1 besitzt eine konische Grundform. Das heisst,
dass sich der Durchmesser bzw. die Kantenlänge der Querschnittsfläche oder anders
gesagt die Querschnittsfläche des Rohrreinigungsstabs 1 an und für sich von einem
Ende 10 zum anderen Ende 11 hin verkleinert. Das Ende mit der kleineren Querschnittsfläche
ist bevorzugt das Ende, dass voran in das Rohr eingeführt wird.
[0040] Figur 5 zeigt einen konischen Rohrreinigungsstab 1 mit Spitze an einem Ende 11 und
Unebenheiten in Form von Rillen 131 auf der Oberfläche 120. In diesem Ausführungsbeispiel
entspricht der mindestens eine Teil der Oberfläche, der Unebenheiten aufweist, der
gesamten Mantelfläche des Rohrreinigungsstabs 1.
[0041] Bei dem in Figur 6 gezeigten Rohrreinigungsstab 1 sind die Unebenheiten 130 auf einer
durchgängigen Umhüllung 121, welche den Rohrreinigungsstab teilweise umgibt, angeordnet.
Die Umhüllung 121 in diesem Beispiel ist aus einem flexiblen Material, wie beispielsweise
Silikon, und ist nicht fest mit dem Rohrreinigungsstab verbunden, sondern kann einfach
über diesen gezogen werden. Die Umhüllung ist somit wechselbar bzw. auswechselbar.
Beispielsweise kann der Rohrreinigungsstab mit verschieden ausgeführten Umhüllungen
bereitgestellt werden und je nach Art der Rohrverstopfung kann dann die am besten
geeignete Umhüllung 121 individuell ausgewählt und als der Teil der Oberfläche 120
mit den Unebenheiten 130 auf dem Stab angebracht werden.
[0042] Figur 7 zeigt einen flexiblen Rohrreinigungsstab 1 dessen gesamte Oberfläche 120
mit Unebenheiten versehen ist. Dabei kann der Rohrreinigungsstab vollständig flexibel
ausgestaltet sein oder nur ein Bereich, wie beispielsweise ein Endbereich oder ein
Mittelteil, kann flexibel sein. Ist der Rohrreinigungsstab 1 mindestens teilweise
flexibel ausgebildet, so kann er sich optimal an die Geometrie des zu reinigenden
Rohrs anpassen.
[0043] Ein Teil der Oberfläche 120 des in Figur 8 dargestellten Rohrreinigungsstabs 1 weist
Unebenheiten auf, und zwar zwei Arten an Unebenheiten, sprich einerseits Noppen 132
und andererseits Spiralen 133, die sich entlang der Längsachse X um den Rohrreinigungsstab
1 wickeln. Dem Ende 11 zugewandt befinden sich die Spiralen 133, dem Ende 10 zugewandt
befinden sich die Noppen 132. Jedoch muss nicht zwangsläufig eine Trennung in "Unebenheitsbereiche"
vorliegen. Verschiedene Arten an Unebenheiten können auch alternierend oder in willkürlicher
Kombination auf der Oberfläche 120 angeordnet sein.
[0044] Figur 9 zeigt einen Rohrreinigungsstab 1 mit verschieden ausgestalteten Oberflächen
120',120" , 120‴, 120ʺʺ mit Unebenheiten. Die Unebenheiten befinden sich auf unterbrochenen
Umhüllungen 122 und weisen die unterschiedlichsten Strukturen auf. Die dargestellten
unterbrochenen Umhüllungen 122 sind fest mit dem Rohrreinigungsstab 1 verbunden und
sind beispielsweise in Form von Streifen unterschiedlichster Orientierung oder in
Form von Punkten realisiert. Des Weiteren weist der abgebildete Rohrreinigungsstab
1 einen Griff bzw. Griffbereich 13 auf, hier dargestellt als Verjüngung, der das Bedienen
und die Handhabung des Rohrreinigungsstabs 1 verbessert und der ergonomisch geformt
sein kann.
[0045] Der in Figur 10 dargestellte Rohrreinigungsstab 1 ist aus Bambus gefertigt und eines
seiner Enden ist angespitzt ausgebildet. Der Rohrreinigungsstab 1 weist zwei Arten
an Unebenheiten auf, einerseits Rillen 131, genauer genommen Querrillen, andererseits
ist der Teil der Oberfläche 120, in welchem die Rillen 131 angeordnet sind, rau ausgebildet,
sprich weist zusätzliche Unebenheiten in Form einer Körnung also in Form von Körnern
135 auf. Der Rohrreinigungsstab 1 weist daher zwei Typen von Unebenheiten auf, die
in makroskopisch (mit blossem Auge erkennbar; Rillen 131) und mikroskopisch (nur mithilfe
eins Mikroskops erkennbar; Körner 135) unterteilt werden können und gleichzeitig und/oder
in Kombination auf mindestens einem Teil der Oberfläche 120 des Rohrreinigungsstabs
1 vorhanden sein können.
[0046] In Figur 11 abgebildet ist ein Ausschnitt aus einem Querschnitt durch einen beispielhaften
Rohrreinigungsstab 1, welcher verschiedene Arten an Unebenheiten umfasst. Dargestellt
sind feine Härchen 134 oder Fasern, Körner 135, Zapfen 136, Nuten 137 oder Kerben,
Risse 138 und eine Spirale 133. Die einzelnen Elemente eines Typs Unebenheiten können
dabei identisch zueinander ausgebildet sein (bspw. Härchen 134 und Nuten 137) oder
sich voneinander unterscheiden (bspw. Zapfen 136 und Risse 138).
Bezugszeichen
[0047]
- 1
- Rohrreinigungsstab
- 10, 11
- Ende des Rohrreinigungsstabs
- 12
- Oberfläche
- 120
- Teil der Oberfläche mit Unebenheiten
- 121
- Umhüllung durchgängig
- 122
- Umhüllung unterbrochen
- 130
- Unebenheit
- 131
- Rille
- 132
- Noppe
- 133
- Spirale
- 134
- Härchen
- 135
- Korn
- 136
- Zapfen
- 137
- Nut
- 138
- Riss
- 13
- Griff, Griffbereich
- 14
- Richtung einer Drehung um die Längsachse X
- 15
- Richtung einer Drehung um die Längsachse X
- X
- Längsachse des Rohrreinigungsstabs
- d
- Durchmesser des Rohrreinigungsstabs
- a; b
- Kantenlängen der Querschnittsfläche
- l
- Länge des Rohrreinigungsstabs
- α
- Winkel relativ zur Längsachse
1. Rohrreinigungsstab (1) mit einer Längsachse (X), zwei Enden (10, 11) und einer Oberfläche
(12), wobei mindestens ein Teil der Oberfläche (120) Unebenheiten (130) aufweist,
wobei die Unebenheiten (130) makroskopisch und mikroskopisch sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Rohrreinigungsstab (1) aus Holz gefertigt ist und die makroskopischen Unebenheiten
(130) als Vertiefungen aus mehreren Rillen (123),die sich auf der gesamten, die Unebenheiten(130)
aufweisenden Oberflächen durchlaufend erstrecken, oder aus einer durchgängigen Rille
(123), die spiralförmig entlang einer Längsachse (X) des Rohrreinigungsstabes (1)ausgebildet
ist, gebildet sind.
2. Rohrreinigungsstab (1) nach Anspruch 1, wobei der Rohrreinigungsstab mindestens einem
der folgenden Materialien gefertigt ist:
- Bambus und/oder Buche;
3. Rohrreinigungsstab (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Unebenheiten
(130) durch Sägen, Schleifen, Fräsen oder Prägen geformt worden sind.
4. Rohrreinigungsstab (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Rohrreinigungsstab
rund ist.
5. Rohrreinigungsstab (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei mindestens eines
der Enden (11; 12) angespitzt ist.
6. Rohrreinigungsstab (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Rohrreinigungsstab
konisch ausgebildet ist.
7. Rohrreinigungsstab (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Durchmesser
(d) beziehungsweise die Kantenlängen (a, b) des Querschnitts des Rohrreinigungsstabs
in der Größenordnung von 1 mm bis 20 mm, insbesondere von 3 mm bis 7 mm liegt beziehungsweise
liegen und/oder die Länge (1) des Rohrreinigungsstabs in der Größenordnung von 10
cm bis 100 cm, insbesondere von 20 cm bis 60 cm liegt.
8. Rohrreinigungsstab (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Rohrreinigungsstab
zumindest teilweise flexibel ausgebildet ist.
9. Verfahren zum Reinigen eines Rohrs unter Verwendung eines Rohrreinigungsstabs (1)
nach einem der Ansprüche 1 bis 8, umfassend die folgenden Schritte:
- Einführen des Rohrreinigungsstabs in das Rohr;
- Rotieren des Rohrreinigungsstabs um die Längsachse (X) des Rohrreinigungsstabs;
- Herausführen des Rohrreinigungsstabs aus dem Rohr.
10. Verfahren nach Anspruch 9, umfassend den weiteren Schritt:
- Entsorgen des herausgeführten Rohrreinigungsstabs, insbesondere im Hausmüll, Kompost
oder Biomüll.
1. A pipe cleaning rod (1) comprising: a longitudinal axis (X), two ends (10, 11) and
a surface (12), wherein at least a part of the surface (120) includes uneven portions
(130), wherein the uneven portions (130) are macroscopic and microscopic, characterized in that the pipe cleaning rod (1) is made of wood and the macroscopic uneven portions (130)
are formed of one of recesses consisting of a plurality of grooves (123) continuously
extending on the entire surfaces comprising the uneven portions (130) or a continuous
groove (123) formed in a helical shape along a longitudinal axis (X) of the pipe cleaning
rod (1).
2. The pipe cleaning rod (1) according to claim 1, wherein the pipe cleaning rod is made
of at least one of the following materials:
Bamboo and/or beech.
3. The pipe cleaning rod (1) according to any of the previous claims, wherein the uneven
portions (130) are formed by sawing, grinding, milling or stamping.
4. The pipe cleaning rod (1) according to any of the previous claims, wherein the pipe
cleaning rod is round.
5. The pipe cleaning rod (1) according to any of the previous claims, wherein at least
one of the ends (11; 12) is sharpened.
6. The pipe cleaning rod (1) according to any of the previous claims, wherein the pipe
cleaning rod is formed in a conical shape.
7. The pipe cleaning rod (1) according to any of the previous claims, wherein the diameter
(d) or the lengths of the edges (a, b) of the cross-section of the pipe cleaning rod
is within the range of 1 mm to 20 mm, especially 3 mm to 7 mm and/or the length (l)
of the pipe cleaning rod is within the range of 10 cm to 100 cm, especially 20 cm
to 60 cm.
8. The pipe-cleaning rod (1) according to any of the previous claims, wherein the pipe
cleaning rod is at least partly formed in a flexible manner.
9. A method for cleaning a pipe by using a pipe cleaning rod (1) according to any of
claims 1 to 8, comprising the following steps:
- Inserting the pipe cleaning rod into the pipe;
- Rotating the pipe cleaning rod about the longitudinal axis (X) of the pipe cleaning
rod;
- Extracting the pipe cleaning rod from the pipe.
10. The method according to claim 9, comprising the following further step:
- Discarding the extracted pipe cleaning rod, especially in household waste, compost
or organic waste.
1. Tige de nettoyage de tuyaux (1) avec un axe longitudinal (X), deux extrémités (10,
11) et une surface (12), dans laquelle au moins une partie de la surface (120) ayant
des irrégularités (130), dans laquelle les irrégularités (130) étant macroscopiques
et microscopiques, caractérisée en ce que la tige de nettoyage de tuyaux (1) est fabriquée en bois et en ce que les irrégularités macroscopiques (130) se présentent sous forme de creux constitués
de plusieurs rainures (123), qui s'étendent de manière continue sur toute la surface
ayant les irrégularités (130), ou d'une rainure continue (123) qui est formée en spirale
le long d'un axe longitudinal (X) de la tige de nettoyage de tuyaux (1).
2. La tige de nettoyage de tuyaux (1) selon la revendication 1, dans laquelle la tige
de nettoyage de tuyaux est fabriquée à partir d'au moins un des matériaux suivants
:
- bambou et/ou hêtre.
3. La tige de nettoyage de tuyaux (1) selon l'une des revendications précédentes, dans
laquelle les irrégularités (130) ont été formées par sciage, ponçage, fraisage ou
estampage.
4. La tige de nettoyage de tuyaux (1) selon l'une des revendications précédentes, dans
laquelle la tige de nettoyage de tuyaux est ronde.
5. La tige de nettoyage de tuyaux (1) selon l'une des revendications précédentes, dans
laquelle au moins une des extrémités (11 ; 12) est pointue.
6. La tige de nettoyage de tuyaux (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
dans laquelle la tige de nettoyage de tuyaux étant de forme conique.
7. La tige de nettoyage de tuyaux (1) selon l'une des revendications précédentes, dans
laquelle le diamètre (d) ou les longueurs d'arêtes (a, b) de la section transversale
de la tige de nettoyage de tuyaux sont de l'ordre de 1 mm à 20 mm, en particulier
de 3 mm à 7 mm et/ou la longueur (1) de la tige de nettoyage de tuyaux est de l'ordre
de 10 cm à 100 cm, en particulier de 20 cm à 60 cm.
8. La tige de nettoyage de tuyaux (1) selon l'une des revendications précédentes, dans
laquelle la tige de nettoyage de tuyaux est au moins partiellement flexible.
9. Procédé de nettoyage d'un tuyau en utilisant une tige de nettoyage de tuyau (1) selon
l'une des revendications 1 à 8, comprenant les étapes suivantes :
- introduction de la tige de nettoyage de tuyau dans le tuyau ;
- faire tourner la tige de nettoyage de tuyau autour de l'axe longitudinal (X) de
la tige de nettoyage de tuyau ;
- sortie de la tige de nettoyage de tuyau du tuyau.
10. Procédé selon la revendication 9, comprenant l'étape supplémentaire :
- élimination de la tige de nettoyage de tuyaux extraite, en particulier dans les
déchets ménagers, le compost ou les déchets biologiques.