[0001] Die Erfindung richtet sich auf eine Antriebsanordnung eines Kraftfahrzeugs, aufweisend
ein Antriebselement und eine das Antriebselement haltende Haltevorrichtung, wobei
an der Haltevorrichtung an vorbestimmten Befestigungspositionen wenigstens zwei Befestigungseinrichtungen
ausgebildet sind, über welche die Haltevorrichtung an dem Kraftfahrzeug an einer vorgegebenen
Einbauposition befestigt werden kann.
[0002] Antriebsanordnungen der eingangs bezeichneten Art sind aus dem Stand der Technik
bekannt und werden beispielsweise an Heckklappen von Kraftfahrzeugen verwendet, um
ein Gesperre in Form eines Drehfallen-Schlosses mit Hilfe eines Antriebselements zu
betätigen. Dabei kann das Antriebselement als ein Aktuator ausgeführt sein, der auf
das Drehfallen-Schloss einwirkt. Zur Befestigung des Antriebselements an der Heckklappe
des Kraftfahrzeugs sind Haltevorrichtungen bekannt, welche zum Beispiel als ein plattenförmiges
Verbindungsmittel ausgeführt sind, um das Antriebselement über das Verbindungsmittel
sicher an der Heckklappe eines Kraftfahrzeugs zu befestigen. Da immer mehr Automobilhersteller
dazu übergehen, eine fest vorgegebene Einbauposition mit vorbestimmten Anbringungspositionen
für die Antriebsanordnung vorzuschreiben, ist die Flexibilität in der Wahl der Antriebselemente
stark eingeschränkt, zumal das Verbindungsmittel in den meisten Fällen lediglich eine
Adapterplatte darstellt, auf welcher das Antriebselement befestigt ist.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Lösung zu schaffen, die auf konstruktiv
einfache Weise eine verbesserte Antriebsanordnung eines Kraftfahrzeugs bereitstellt,
welche sich durch eine im Vergleich zum bekannten Stand der Technik erhöhte Flexibilität
in der Wahl des Antriebselements auszeichnet.
[0004] Bei einer Antriebsanordnung eines Kraftfahrzeugs der eingangs bezeichneten Art wird
die Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Haltevorrichtung einen Halterahmen
mit einem wenigstens einseitig offenen Aufnahmeraum und mit wenigstens einem Halteelement
aufweist, wobei das Antriebselement in den Aufnahmeraum eingesetzt angeordnet ist
und das wenigstens eine Halteelement das Antriebselement abstützend fixiert.
[0005] Vorteilhafte und zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben
sich aus den jeweiligen Unteransprüchen.
[0006] Durch die Erfindung wird eine Antriebsanordnung eines Kraftfahrzeugs zur Verfügung
gestellt, welche sich durch eine einfache und kostengünstige Konstruktion auszeichnet.
Dadurch, dass gemäß der Erfindung der Halterahmen der Haltevorrichtung einen wenigstens
einseitig offenen Aufnahmeraum und wenigstens ein Halteelement aufweist, ist eine
größere Flexibilität und Variabilität für unterschiedlich dimensionierte und gestaltete
Antriebselemente gegeben. Ein ausgewähltes Antriebselement ist dabei in den Aufnahmeraum
eingesetzt angeordnet, wobei der Halterahmen das Antriebselement allseitig umgibt.
Das Halteelement oder mehrere Halteelemente fixieren dabei das ausgewählte Antriebselement
innerhalb des Aufnahmeraumes, wobei die offene Seite des Aufnahmeraumes des Halteelements
dabei zum Beispiel einer Heckklappe zugewandt ist, wenn die Antriebsanordnung an einer
Heckklappe montiert ist, so dass verhindert wird, dass sich das Antriebselement aus
der offenen Seite des Aufnahmeraums heraus bewegen kann, sollte sich das Antriebselement
aus der Fixierung lösen.
[0007] Die Erfindung sieht in vorteilhafter Ausgestaltung vor, dass das wenigstens eine
Halteelement hakenförmig ausgebildet ist und den Aufnahmeraum zu wenigstens einer
Raumseite für das Antriebselement begrenzt, wobei das wenigstens eine Halteelement
das Antriebselement zumindest abschnittsweise untergreift. Durch diese Ausgestaltung
wird eine Raumseite des Aufnahmeraumes von dem wenigstens einen Halteelement gebildet,
wodurch Material eingespart und damit die Kosten für die Haltevorrichtung minimiert
werden können.
[0008] Zur Geräuschentkopplung zwischen dem Antriebselement und zum Beispiel einer Heckklappe
des Kraftfahrzeugs kann die Haltevorrichtung über spezielle und kostenintensive Haltestifte
mit dem Kraftfahrzeug verbunden sein. Im Gegensatz dazu schlägt die Erfindung vor,
dass das Antriebselement von einer geräuschdämmenden bzw. schalldämmenden Einhausung
umgeben ist, wobei die Haltevorrichtung das Antriebselement über die geräuschdämmende
Einhausung festhaltend fixiert. Somit erfolgt gemäß der Erfindung eine Geräuschentkopplung
des Antriebselements von dem Kraftfahrzeug durch die Einhausung, welche darüber hinaus
mögliche Antriebsgeräusche des Antriebselements dämmt. Kostenintensive Haltestifte
brauchen folglich nicht länger verwendet werden, da die Geräuschentkopplung durch
die Einhausung erfolgt. Durch die Einhausung ist es daher möglich, schnell laufende
und hochdrehende Antriebselemente einzusetzen, die ein geringes Bauvolumen und Gewicht
aufweisen, wodurch sich die Gesamtkosten der Antriebsvorrichtung reduzieren lassen.
Das höhere Geräuschniveau solch schnell laufender und hochdrehender Antriebselemente
wird dabei von der Einhausung mehr als kompensiert.
[0009] Im Hinblick auf eine gute Geräusch- bzw. Schalldämmung ist es in Ausgestaltung der
Erfindung von Vorteil, wenn die geräuschdämmende Einhausung zumindest zum Teil aus
Polyurethan besteht. Dieses Material zeichnet sich zusätzlich zu seiner guten Geräusch-
und Schalldämmung durch ein optimales Verhältnis von Steifigkeit zu Gewicht, einer
guten Wärmeformbeständigkeit sowie einer guten thermischen Isolierung aus.
[0010] Von weiterem Vorteil ist es, wenn die geräuschdämmende Einhausung ein Einhausungs-Oberteil
und ein Einhausungs-Unterteil aufweist. Auf diese Weise kann durch ein Entfernen des
Einhausungs-Oberteils von dem Einhausungs-Unterteil ein Zugang zu dem von dem Einhausungs-Oberteil
und dem Einhausungs-Unterteil umgebenen Antriebselement geschaffen werden, um beispielsweise
ein defektes Antriebselement zu reparieren oder auszutauschen, ohne dass dabei die
Einhausung zerstört und ausgetauscht werden muss.
[0011] Die Flexibilität lässt sich in Ausgestaltung der Erfindung dadurch erhöhen, dass
die wenigstens zwei Befestigungseinrichtungen jeweils an einem Befestigungsansatz
ausgebildet sind, welcher sich von dem Halterahmen aus in eine von dem Aufnahmeraum
wegweisende Richtung erstreckt. Auf diese Weise kann der Aufnahmeraum flexibel auf
ein zu verwendendes Antriebselement angepasst werden, ohne dass dadurch eine Anpassung
und Neuanordnung der Befestigungseinrichtungen vorzunehmen ist, denn die Befestigungseinrichtungen
korrespondieren zu den fahrzeugseitigen Anbringungspositionen, die vom Fahrzeughersteller
entsprechend der vorgegebenen Einbauposition vorbestimmt sind.
[0012] Dabei ist es in Ausgestaltung der Erfindung von Vorteil, wenn das Einhausungs-Unterteil
wenigstens zwei seitlich abragende Abstützungsarme aufweist, welche zu den Befestigungsansätzen
derart korrespondierend ausgebildet sind, dass ein jeweiliger Abstützungsarm auf einem
zugeordneten Befestigungsansatz aufliegend angeordnet ist. Durch die abschnittsweise
Abstützung des Einhausungs-Unterteils auf dem Befestigungsansatz des Halterahmens
wird der Einhausung ein gewisses Maß an Stabilität verliehen, wobei ferner die Einhausung
durch die Abstützung definiert zu der Haltevorrichtung positioniert wird.
[0013] Die Haltevorrichtung ist über stift- oder bolzenförmige Verbindungen an beispielsweise
einer Heckklappe eines Kraftfahrzeugs befestigt. Damit die Einhausung für die Befestigung
kein störendes und nachteiliges Element darstellt, ist in Ausgestaltung der Erfindung
vorgesehen, dass die Befestigungseinrichtungen jeweils eine Befestigungsdurchgangsöffnung
umfassen und dass in einem jeden der Abstützungsarme des Einhausungs-Unterteils jeweils
eine Durchgangsöffnung ausgebildet ist, wobei die Durchgangsöffnungen des Einhausungs-Unterteils
und die Befestigungsdurchgangsöffnungen der Haltevorrichtung fluchtend zueinander
angeordnet sind.
[0014] Die Erfindung sieht in weiterer Ausgestaltung vor, dass die Befestigungsansätze jeweils
mit einer Stützwandung ausgebildet sind, wobei die Abstützungsarme des Einhausungs-Unterteils
zumindest auf zwei sich gegenüberliegenden Seiten an der entsprechenden Stützwandung
anliegen. Auf diese konstruktiv einfache Weise ist eine formschlüssige Verbindung
zwischen dem Einhausungs-Unterteil und der Haltevorrichtung geschaffen, wodurch eine
Bewegung des Einhausungs-Unterteils relativ zu der Haltevorrichtung in eine Raumrichtung
unterbunden ist.
[0015] Eine formschlüssige Verbindung in eine weitere Raumrichtung ist in Ausgestaltung
der Erfindung dadurch realisiert, dass an dem Einhausungs-Unterteil ferner wenigstens
ein Stützsteg angeformt ist, welcher seitlich von dem Einhausungs-Unterteil abragt
und von dem ein Abschnitt auf dem Halterahmen der Haltevorrichtung aufliegend angeordnet
ist.
[0016] Zur Vereinfachung des Zusammenbaus der erfindungsgemäßen Antriebsanordnung ist in
Ausgestaltung vorgesehen, dass an dem wenigstens einen Stützsteg eine Einsteckschräge
ausgebildet ist, welche an einem Abschnitt des Stützstegs ausgebildet ist, der dem
auf dem Halterahmen aufliegenden Abschnitt gegenüberliegt. Das von dem Einhausungs-Unterteil
und dem Einhausungs-Oberteil umgebene Antriebselement kann somit auf einfache Weise
in den Aufnahmeraum eingebracht werden, wobei bei Einbringung die Einsteckschräge
des Stützstegs an dem Halterahmen abgleitet, so dass der Stützsteg dann auf der anderen
Seite des Halterahmens anliegt und vom Halterahmen in dem Aufnahmeraum zurückgehalten
wird.
[0017] Dementsprechend sieht die Erfindung in einer Ausgestaltung vor, dass der wenigstens
eine Stützsteg auf einer Seitenfläche des Halterahmens aufliegt, von welcher aus sich
das wenigstens eine Halteelement erstreckt.
[0018] Zur Fixierung des von der Einhausung umgebenen Antriebselements innerhalb des Aufnahmeraumes
sieht die Erfindung in weiterer Ausgestaltung vor, dass das wenigstens eine Halteelement
des Halterahmens das Einhausungs-Oberteil hintergreifend und über das Einhausungs-Oberteil
den wenigstens einen Stützsteg des Einhausungs-Unterteils auf den Halterahmen drückend
ausgebildet ist. Die Einhausung ist folglich mit ihrem Einhausungs-Oberteil und dem
Stützsteg des Einhausungs-Unterteils zwischen dem hakenförmigen Halteelement und dem
Halterahmen in eingeklemmter Weise fixiert.
[0019] Zur Erleichterung des Zusammenbaus der erfindungsgemäßen Antriebsanordnung sieht
die Erfindung ferner vor, dass das Einhausungs-Oberteil und das Einhausungs-Unterteil
derart miteinander gelenkig verbunden sind, dass das Einhausungs-Oberteil an dem Einhausungs-Unterteil
aufklappbar gehalten ist. Diese Verbindung kann beispielsweise mit Hilfe eines Filmscharniers
realisiert werden.
[0020] Schließlich ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass die geräuschdämmende
Einhausung wenigstens zum Teil aus einem elastischen Material besteht. Durch diese
Ausgestaltung wird ein Toleranzausgleich für beispielsweise unterschiedliche Karosserieblechdicken
realisiert, so dass die Antriebsanordnung sehr flexibel einsetzbar ist.
[0021] Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und nachstehenden noch zu erläuternden
Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen
Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden
Erfindung zu verlassen. Der Rahmen der Erfindung ist nur durch die Ansprüche definiert.
[0022] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile des Gegenstandes der Erfindung ergeben
sich aus der nachfolgenden Beschreibung im Zusammenhang mit der Zeichnung, in der
ein beispielhaftes und bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt ist.
[0023] In der Zeichnung zeigt:
Figur 1 eine schematische Darstellung eines Kraftfahrzeugs mit einem Kraftfahrzeugschloss
und einer erfindungsgemäßen Antriebsanordnung, die an einer Heckklappe eines Kraftfahrzeugs
angebracht sind,
Figur 2 eine perspektivische Ansicht auf die Heckklappe, an welcher die erfindungsgemäße
Antriebsanordnung angebracht ist,
Figur 3 eine vergrößerte und perspektivische Detailansicht der Figur 2,
Figur 4 eine perspektivische Draufsicht auf die erfindungsgemäße Antriebsanordnung,
Figur 5 eine perspektivische Unteransicht auf die erfindungsgemäße Antriebsanordnung,
Figur 6 eine perspektivische Einzelteildarstellung der erfindungsgemäßen Antriebsanordnung,
Figur 7 eine Detailansicht der an einer Heckklappe angebrachten Antriebsanordnung
gemäß einer besonderen Ausgestaltung,
Figur 8 eine perspektivische Unteransicht auf die erfindungsgemäße Antriebsanordnung,
die in Figur 7 gezeigt ist,
Figur 9 eine perspektivische Einzelteildarstellung der erfindungsgemäßen Antriebsanordnung
gemäß der in den Figuren 7 und 8 gezeigten Ausgestaltung,
Figur 10 eine perspektivische Draufsicht auf die erfindungsgemäße Antriebsanordnung,
die in den Figuren 7 und 8 gezeigt ist,
Figur 11 eine Perspektivdarstellung eines Einhausungs-Oberteils der erfindungsgemäßen
Antriebsanordnung,
Figur 12 eine Perspektivdarstellung einer Haltevorrichtung der erfindungsgemäßen Antriebsanordnung,
Figur 13 eine perspektivische Schnittdarstellung der erfindungsgemäßen Antriebsanordnung
gemäß der Ausgestaltung der Figuren 7 und 8,
Figur 14 eine perspektivische Darstellung der Haltevorrichtung und eines an der Haltevorrichtung
anzubringenden Antriebselements, welches von einer Einhausung umgeben ist, und
Figur 15 eine perspektivische Darstellung des Antriebselements, wobei ein Einhausungs-Oberteil
und ein Einhausungs-Unterteil, welche die Einhausung bilden, gelenkig miteinander
verbunden sind.
[0024] In der Figur 1 ist ein Kraftfahrzeug 1 in Form eines PKWs exemplarisch dargestellt,
welches in dem Beispiel über eine Klappe bzw. Heckklappe 2 verfügt, die über ein Gesperre
3, welches beispielsweise als ein Drehfallenschloss ausgeführt sein kann, verschließbar
ist und geöffnet werden kann. Das Gesperre 3 ist über einen Bowdenzug 4 mit einer
Antriebsanordnung 5 verbunden. Die Antriebsanordnung 5 ist dabei an der Heckklappe
2 befestigt und bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel nach Art einer Zuziehvorrichtung
ausgeführt. Dabei dient bekanntermaßen die Antriebsanordnung 5 dazu, den Schließvorgang
für das Gesperre 3 automatisch durchzuführen, um das Kraftfahrzeugschloss 3 motorisch
aus einem Vorrastzustand in einen Hauptrastzustand zu überführen, wobei dabei die
Heckklappe 2 gegen die Kraft einer Dichtung in ihre Schließstellung verbracht wird.
Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass sich die Erfindung nicht auf eine
Heckklappe beschränkt. Denn die erfindungsgemäße Antriebsanordnung 5 kann zum Beispiel
an Kraftfahrzeugtüren oder an Kraftfahrzeug-Klappen jeglicher Art oder an anderen
Stellen eines Kraftfahrzeugs eingesetzt werden.
[0025] Die Figuren 2 und 3 zeigen die erfindungsgemäße Antriebsanordnung 5, wie sie an der
Heckklappe 2 des Kraftfahrzeugs 1 befestigt ist. Wie aus den Figuren 2 und 3 hervorgeht,
ist die Antriebsanordnung 5 auf der Innenseite der Heckklappe 2 angebracht, wobei
nach der Montage an der Heckklappe 2 die Antriebsanordnung 5 von einem Verkleidungsteil
überdeckt wird, welches aus Gründen der Übersichtlichkeit in den Figuren 2 und 3 weggelassen
ist. Wie insbesondere der Figur 3 zu entnehmen ist, welche eine vergrößerte Darstellung
der an der Heckklappe 2 angebrachten Antriebsanordnung 5 zeigt, weist die Antriebsanordnung
5 ein Antriebselement 6 und eine Haltevorrichtung 7 auf, wobei die Haltevorrichtung
7 das Antriebselement 6 hält und das Antriebselement 6 über die Haltevorrichtung 7
an der Heckklappe 2 befestigt ist.
[0026] In Zusammenschau der Figuren 2 bis 15 ist für die erfindungsgemäße Antriebsanordnung
5 mit all ihren Weiterbildungen und Ausgestaltungen zu erkennen, dass an der Haltevorrichtung
7 mehrere Befestigungseinrichtungen 8 ausgebildet sind. Insgesamt weist die Haltevorrichtung
7 drei Befestigungseinrichtungen 8 auf, wobei eine jeweilige Befestigungseinrichtung
8 eine in der Haltevorrichtung 7 ausgebildete Befestigungsdurchgangsöffnung 9 und
ein bolzenförmiges Befestigungselement 10 umfasst, welches in dem in den Figuren dargestellten
Ausführungsbeispiel mehrteilig ausgebildet ist und durch eine jeweilige Befestigungsdurchgangsöffnung
9 steckbar ist, um die Haltevorrichtung 7 an der Heckklappe 2 lösbar zu befestigen.
Die Mehrteiligkeit des Befestigungselements 10 ermöglicht es, Toleranzen bei der Anbringung
der Haltevorrichtung 7 an der Heckklappe 2 auszugleichen. Alternativ zu der in den
Figuren dargestellten Ausgestaltung der Befestigungseinrichtung 8 ist es auch denkbar,
dass das Befestigungselement 10 komplett oder ein Teil eines mehrteiligen Befestigungselements
10 mit der Haltevorrichtung 7 einstückig aus einem einzigen Werkstoff ausgebildet
ist, so dass die mit der Befestigungseinrichtung 8 einstückig ausgebildete Haltevorrichtung
7 durch einen Spritzguss-Prozess kostengünstig hergestellt ist. Alternativ kann ein
Teil des mehrteiligen Befestigungselements 10 an die Haltevorrichtung 7 angespritzt
sein.
[0027] Die Befestigungseinrichtungen 8 sind an vorbestimmten Befestigungspositionen 11 an
der Haltevorrichtung 7 ausgebildet, wobei die Befestigungspositionen 11 zueinander
entsprechend einer kraftfahrzeugseitigen Einbauposition angeordnet sind, welche von
Seiten der Fahrzeughersteller vorgegeben ist. Die vorgegebene Einbauposition für das
gezeigte Ausführungsbeispiel ist zum Beispiel aus den Figuren 2, 3 und 7 ersichtlich,
wobei die Einbauposition ferner dadurch charakterisiert ist, dass sie entsprechende
Einsteck- oder Einschrauböffnungen aufweist, welche den bolzenförmigen Befestigungselementen
10 zum lösbaren Befestigen dienen. Aus Gründen der Flexibilität sind die Befestigungseinrichtungen
8 nicht direkt an der rahmenförmigen Haltevorrichtung 7 ausgebildet. Vielmehr ist
eine jeweilige Befestigungseinrichtung 8 jeweils an einem Befestigungsansatz 19 ausgebildet,
welcher sich von der rahmenförmigen Haltevorrichtung 7 aus erstreckt (siehe zum Beispiel
Figuren 5 und 6).
[0028] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Haltevorrichtung 7 der Antriebsanordnung
5 einen Halterahmen 12 mit einem Aufnahmeraum 14 aufweist (siehe zum Beispiel Figuren
6, 9 und 12). Der Aufnahmeraum 14 dient zur Aufnahme und Halterung des Antriebselements
6 und ist für das Antriebselement 6 einseitig offen ausgeführt, so dass das Antriebselement
6 in nur eine Richtung aus dem Halterahmen 12, welcher das Antriebselement 6 umgibt,
herausbewegt werden kann. Folglich ist das Antriebselement 6 in den Aufnahmeraum 14
eingesetzt angeordnet. Der Halterahmen 12 weist ferner mehrere Halteelemente 15 auf,
die in dem gezeigten Ausführungsbeispiel hakenförmig ausgebildet sind, wobei die Halteelemente
15 das Antriebselement 6 abstützend fixieren. Wenn die Haltevorrichtung 7 an der Heckklappe
2 befestigt ist, verhindern somit die Halteelemente 15, dass das Antriebselement 6
aus dem Aufnahmeraum 14 herausgelangen kann, indem die Halteelemente 15 den Aufnahmeraum
14 zu wenigstens einer Raumseite für das Antriebselement 6 begrenzt. Die Raumseite
ist hierbei die Seite, die der Heckklappe 2 abgewandt ist. Dabei untergreifen die
Halteelemente 15 das Antriebselement 6 zumindest abschnittsweise, wie es zum Beispiel
aus Figur 4 ersichtlich ist.
[0029] Die bolzenförmigen Befestigungselemente 10 dienen bei der in den Figuren 2 bis 6
gezeigten Ausführungsform neben der Anbringung der Antriebsanordnung 5 an der Heckklappe
2 dazu, die Antriebsanordnung 5 von der Heckklappe 2 akustisch zu entkoppeln, damit
keine unerwünschten, durch die Frequenz des Antriebselements 6 erzeugten Geräusche
von der Antriebsanordnung 5 auf die Heckklappe 2 des Kraftfahrzeugs 1 übertragen werden.
Zur Geräuschentkopplung ist in Ausgestaltung der Antriebsanordnung 5 gemäß der Erfindung
vorgesehen, dass das Antriebselement 6 von einer geräuschdämmenden bzw. schalldämmenden
Einhausung 16 umgeben ist. Eine solche Ausgestaltung der vorstehend beschriebenen
Antriebsanordnung 5 ist in den Figuren 7 bis 15 gezeigt. Bei dieser Ausgestaltung
fixiert die Haltevorrichtung 7 das Antriebselement 6 über die geräuschdämmende Einhausung
16, so dass die Haltevorrichtung 7 die Einhausung 16, in welcher das Antriebselement
6 untergebracht ist, lösbar befestigt. Dabei besteht die geräuschdämmende Einhausung
16 zumindest zum Teil aus Polyurethan. Alternativ kann die Einhausung 16 auch aus
einem anderen Material bestehen, wobei die Einhausung 16 wenigstens zum Teil aus einem
elastischen Material besteht, um Toleranzen beim Einbau der Antriebsanordnung 5 an
der Heckklappe 2 auszugleichen.
[0030] Die geräuschdämmende Einhausung 16 umfasst ein Einhausungs-Oberteil 17 und ein Einhausungs-Unterteil
18 (siehe zum Beispiel Figuren 9, 13 und 15). Dabei sind die innenliegenden Konturen
von Einhausung-Oberteil 17 und Einhausungs-Unterteil 18 an die Außenkontur des Antriebselements
6 angepasst, so dass die Einhausung 16 ein konturangepasstes Gehäuse für das Antriebselement
6 bildet, wobei das Antriebselement 6 innerhalb des Gehäuses bzw. der Einhausung 16
untergebracht ist. Die Einhausung 16 und das darin untergebrachte Antriebselement
6 sind in den Aufnahmeraum 14 eingesteckt angeordnet. Dabei greifen die Halteelemente
15 an dem Einhausungs-Oberteil 17 an (siehe zum Beispiel Figur 13) und drücken das
Einhausungs-Oberteil 17 in Richtung des Halterahmens 12.
[0031] Die Befestigungseinrichtungen 8 sind - wie vorstehend ausgeführt - an der rahmenförmigen
Haltevorrichtung 7 ausgebildet. Genauer gesagt ist eine jeweilige Befestigungseinrichtung
8 an dem ihr zugeordneten Befestigungsansatz 19 ausgebildet. Dabei erstrecken sich
die jeweiligen Befestigungsansätze 19 von dem Halterahmen 12 aus in eine von dem Aufnahmeraum
14 wegweisende Richtung, wie es beispielsweise aus den Figuren 6 und 9 ersichtlich
ist. Ferner weist das Einhausungs-Unterteil 18 seitlich abragende Abstützungsarme
20 auf. Die Abstützungsarme 20 sind dabei derart korrespondierend zu den Befestigungsansätzen
19 ausgebildet, dass ein jeweiliger Abstützungsarm 20 auf einem zugeordneten Befestigungsansatz
19 aufliegend angeordnet ist, wie es beispielsweise aus den Figuren 10 und 13 ersichtlich
ist. Die Befestigungsansätze 19 des Halterahmens 12 bilden somit eine Abstützung für
die Abstützungsarme 20 des Einhausungs-Unterteils 18 aus und erhöhen damit die Stabilität
des Einhausungs-Unterteils 18. Wie die Figuren 6 und 12 zeigen, ragen sowohl die Halteelemente
15 als auch die Befestigungsansätze 19 von dem Halterahmen 12 ab, wobei sich die Halteelemente
15 und die Befestigungsansätze 19 in unterschiedliche Raumrichtungen erstrecken. Wie
insbesondere der Figur 12 zu entnehmen ist, ist in jedem der Abstützungsarme 20 des
Einhausungs-Unterteils 18 jeweils eine Durchgangsöffnung 21 ausgebildet. Indem die
Durchgangsöffnungen 21 des Einhausungs-Unterteils 18 und die Befestigungsdurchgangsöffnungen
9 der Haltevorrichtung 7 fluchtend zueinander angeordnet sind, kann ein jeweiliges
Befestigungselement 10 durch eine Durchgangsöffnung 21 und eine Befestigungsdurchgangsöffnung
9 gesteckt werden, um die Haltevorrichtung 7 an der Heckklappe 2 zu befestigen. Um
den Abstützungsarmen 20 einen sicheren Halt an den Befestigungsansätzen 19 zu gegeben,
sind die Befestigungsansätze 19 jeweils mit einer Stützwandung 22 ausgebildet (siehe
zum Beispiel Figuren 9 und 14). Dadurch liegt ein jeweiliger Abstützungsarm 20 zumindest
an zwei sich gegenüberliegenden Seiten an der entsprechenden Stützwandung 22 an. Mit
anderen Worten ist eine jeweilige Stützwandung 22 zumindest abschnittweise um einen
jeweiligen Abstützungsarm 20 herum verlaufend ausgebildet, so dass die Abstützungsarme
20 zwischen den ihnen zugewiesenen Stützwandungen 22 angeordnet sind. Die Stützwandungen
22 verlaufen dabei zumindest abschnittsweise um eine zugeordnete Befestigungsposition
11. Nach einem Zusammenbau der erfindungsgemäßen Antriebsvorrichtung 5 sind folglich
die Abstützungsarme 20 in von den Stützwandungen gebildete Aufnahmeräume der Befestigungsansätze
19 eingesteckt angeordnet.
[0032] Wie beispielsweise den Figuren 9, 10, 13 und 14 zu entnehmen ist, sind an dem Einhausungs-Unterteil
18 ferner Stützstege 23 angeformt, die seitlich von dem Einhausungs-Unterteil 18 abragen.
Wenn die Einhausung 16 in den Aufnahmeraum 14 der Haltevorrichtung 7 eingesteckt angeordnet
ist, sind die Stützstege 23 abschnittsweise auf dem Halterahmen 12 der Haltevorrichtung
7 aufliegend angeordnet, wie es beispielweise Figur 13 zeigt. Dabei liegen die Stützstege
23 auf einer Seitenfläche des Halterahmens 12 auf, von welcher aus sich die Halteelemente
15 aus erstrecken. Die Stützstege 23 weisen jeweils eine Einsteckschräge 24 auf, welche
auf einem Abschnitt des Stützstegs 23 ausgebildet ist, der dem auf dem Halterahmen
12 aufliegenden Abschnitt gegenüberliegt (siehe zum Beispiel Figur 13). Beim Zusammenbau
der Antriebsvorrichtung 5 wird die Einhausung 16 mit dem darin untergebrachten Antriebselement
6 in den Aufnahmeraum 14 eingesteckt, wobei die Einsteckschrägen 24 diesen Schritt
des Zusammenbaus erleichtern und das Einstecken erleichtern.
[0033] Wie vorstehend bereits angesprochen, sind die Einhausung 16 und das darin untergebrachte
Antriebselement 6 in den Aufnahmeraum 14 eingesteckt angeordnet, wobei die Halteelemente
15 an dem Einhausungs-Oberteil 17 angreifen und das Einhausungs-Oberteil 17 in Richtung
des Halterahmens 12 drücken. Im zusammengebauten Zustand der Antriebsvorrichtung 5
hintergreifen die Halteelemente 15 des Halterahmens 12 das Einhausungs-Oberteil 17
und drücken über das Einhausungs-Oberteil 17 die Stützstege 23 des Einhausungs-Unterteils
18 auf den Halterahmen 12, so dass die Einhausung 16 und damit das darin untergebrachte
Antriebselement 6 innerhalb des Aufnahmeraums 14 fixiert angeordnet sind.
[0034] In Figur 15 ist eine besondere Ausgestaltung gezeigt, bei welcher das Einhausungs-Oberteil
17 und das Einhausungs-Unterteil 18 derart miteinander gelenkig verbunden sind, dass
das Einhausungs-Oberteil 17 an dem Einhausungs-Unterteil 18 aufklappbar gehalten ist.
Die gelenkige Verbindung ist dabei nach Art eines Scharniers ausgebildet, wobei in
dem konkreten Ausführungsbeispiel die gelenkige Verbindung von einem Filmscharnier
gebildet ist.
[0035] Zusammenfassend richtet sich die Erfindung auf die Antriebsanordnung 5, welche das
Antriebselement 6 und die das Antriebselement 6 haltende Haltevorrichtung 7 aufweist.
An der Haltevorrichtung 7 sind an vorbestimmten Befestigungspositionen 11 Befestigungseinrichtungen
8 ausgebildet, über welche die Haltevorrichtung 7 an dem Kraftfahrzeug 1 an einer
vorgegebenen Einbauposition befestigt werden kann. Die Haltevorrichtung 7 weist den
Halterahmen 12 mit dem Aufnahmeraum 14 und den Halteelementen 15 auf, wobei das Antriebselement
6 in den Aufnahmeraum 14 eingesetzt angeordnet ist und die Halteelemente 15 das Antriebselement
6 abstützend fixieren. In Ausgestaltung ist die Einhausung 16 vorgesehen, in welcher
das Antriebselement 6 untergebracht ist. Die Einhausung 16 kapselt folglich das Antriebselement
6 ein, wobei die Einhausung 16 an dem Halterahmen 12 lösbar befestigt ist und von
dem Halterahmen 12 umgeben ist. Entsprechend ist das Antriebselement 6 mittels der
Einhausung 16 von der Haltevorrichtung 7 entkoppelt, d.h. es besteht zwischen dem
Antriebselement 6 und der Haltevorrichtung 7 kein direkter Kontakt, denn die Einhausung
16 ist zwischen der Haltevorrichtung 7 und dem Antriebselement 6 derart angeordnet,
dass das Antriebselement 6 von der Haltevorrichtung 7 geräuschentkoppelt ist.
[0036] Die vorstehend beschriebene Erfindung ist selbstverständlich nicht auf die beschriebene
und dargestellte Ausführungsform beschränkt. Es ist ersichtlich, dass an der in der
Zeichnung dargestellten Ausführungsform zahlreiche, dem Fachmann entsprechend der
beabsichtigten Anwendung naheliegende Abänderungen vorgenommen werden können, ohne
dass dadurch der Bereich der Erfindung verlassen wird. Zur Erfindung gehört alles
dasjenige, was in der Beschreibung enthalten und/oder in der Zeichnung dargestellt
ist, einschließlich dessen, was abweichend von dem konkreten Ausführungsbeispiel für
den Fachmann naheliegt.
1. Antriebsanordnung (5) eines Kraftfahrzeugs (1), aufweisend ein Antriebselement (6)
und eine das Antriebselement (6) haltende Haltevorrichtung (7), wobei an der Haltevorrichtung
(7) an vorbestimmten Befestigungspositionen (11) wenigstens zwei Befestigungseinrichtungen
(8) ausgebildet sind, über welche die Haltevorrichtung (7) an dem Kraftfahrzeug (1)
an einer vorgegebenen Einbauposition befestigt werden kann,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Haltevorrichtung (7) einen Halterahmen (12) mit einem wenigstens einseitig offenen
Aufnahmeraum (14) und mit wenigstens einem Halteelement (15) aufweist, wobei das Antriebselement
(6) in den Aufnahmeraum (14) eingesetzt angeordnet ist und das wenigstens eine Halteelement
(15) das Antriebselement (6) abstützend fixiert.
2. Antriebsanordnung (5) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Halteelement (15) hakenförmig ausgebildet ist und den Aufnahmeraum
(14) zu wenigstens einer Raumseite für das Antriebselement (6) begrenzt, wobei das
wenigstens eine Halteelement (15) das Antriebselement (6) zumindest abschnittsweise
untergreift.
3. Antriebsanordnung (5) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebselement (6) von einer geräuschdämmenden Einhausung (16) umgeben ist,
wobei die Haltevorrichtung (7) das Antriebselement (6) über die geräuschdämmende Einhausung
(16) festhaltend fixiert.
4. Antriebsanordnung (5) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die geräuschdämmende Einhausung (16) zumindest zum Teil aus Polyurethan besteht.
5. Antriebsanordnung (5) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die geräuschdämmende Einhausung (16) ein Einhausungs-Oberteil (17) und ein Einhausungs-Unterteil
(18) aufweist.
6. Antriebsanordnung (5) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens zwei Befestigungseinrichtungen (8) jeweils an einem Befestigungsansatz
(19) ausgebildet sind, welcher sich von dem Halterahmen (12) aus in eine von dem Aufnahmeraum
(14) wegweisende Richtung erstreckt.
7. Antriebsanordnung (5) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Einhausungs-Unterteil (18) wenigstens zwei seitlich abragende Abstützungsarme
(20) aufweist, welche zu den Befestigungsansätzen (19) derart korrespondierend ausgebildet
sind, dass ein jeweiliger Abstützungsarm (20) auf einem zugeordneten Befestigungsansatz
(19) aufliegend angeordnet ist.
8. Antriebsanordnung (5) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens zwei Befestigungseinrichtungen (8) jeweils eine Befestigungsdurchgangsöffnung
(9) umfassen und dass in einem jeden der Abstützungsarme (20) des Einhausungs-Unterteils
(18) jeweils eine Durchgangsöffnung (21) ausgebildet ist, wobei die Durchgangsöffnungen
(21) des Einhausungs-Unterteils (18) und die Befestigungsdurchgangsöffnungen (9) der
Haltevorrichtung (7) fluchtend zueinander angeordnet sind.
9. Antriebsanordnung (5) nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsansätze (19) jeweils mit einer Stützwandung (22) ausgebildet sind,
wobei die Abstützungsarme (20) des Einhausungs-Unterteils (18) zumindest auf zwei
sich gegenüberliegenden Seiten an der entsprechenden Stützwandung (22) anliegen.
10. Antriebsanordnung (5) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Einhausungs-Unterteil (18) ferner wenigstens ein Stützsteg (23) angeformt
ist, welcher seitlich von dem Einhausungs-Unterteil (18) abragt und welcher zumindest
abschnittsweise auf dem Halterahmen (12) der Haltevorrichtung (7) aufliegend angeordnet
ist.
11. Antriebsanordnung (5) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass an dem wenigstens einen Stützsteg (23) eine Einsteckschräge (24) ausgebildet ist,
welche auf einem Abschnitt des Stützstegs (23) ausgebildet ist, der dem auf dem Halterahmen
(12) aufliegenden Abschnitt gegenüberliegt.
12. Antriebsanordnung (5) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Stützsteg (23) auf einer Seitenfläche des Halterahmens (12) aufliegt,
von welcher aus sich das wenigstens eine Halteelement (15) erstreckt.
13. Antriebsanordnung (5) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Halteelement (15) des Halterahmens (12) das Einhausungs-Oberteil
(17) hintergreifend und über das Einhausungs-Oberteil (17) den wenigstens einen Stützsteg
(23) des Einhausungs-Unterteils (18) auf den Halterahmen (12) drückend ausgebildet
ist.
14. Antriebsanordnung (5) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Einhausungs-Oberteil (17) und das Einhausungs-Unterteil (18) derart miteinander
gelenkig verbunden sind, dass das Einhausungs-Oberteil (17) an dem Einhausungs-Unterteil
(18) aufklappbar gehalten ist.
15. Antriebsanordnung (5) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die geräuschdämmende Einhausung (16) wenigstens zum Teil aus einem elastischen Material
besteht.