[0001] Die Erfindung betrifft eine Displayvorrichtung , die beispielsweise in Gebetsstätten,
Theatern, Museen und anderen Veranstaltungsräumen verwendet werden kann, um beispielsweise
alphanumerische Zeichen wie Kirchenliednummern, Kirchenliedtexte, andere Informationstexte,
Lauftexte sowie Einzelbilder, Laufbilder und auch Informationsvideos anzeigen zu können.
[0002] Aus der
DE 1 849 578 U1 ist eine insbesondere zur Liedanzeige in Kirchenräumen vorgesehene Schriftanordnung
bekannt, die wenigstens eine Steckschiene zur Aufnahme von Schriftzeichen aufweist.
Die Schriftzeichen sind entsprechend ihrem Schriftzug aus durch Spritzguss zu verarbeitendem
Material hergestellt, zu der Steckleiste kontrastierend gefärbt und mit einem Steckfuß
versehen, der von oben in die Steckschiene einsteckbar ist.
[0003] Aus der
DE 94 06 172 U1 ist eine Vorrichtung zur Lied- und Strophennummernanzeige bekannt, bei der über eine
Lichtquelle mit im Randbereich als Durchbrüche gebildete Zahlen- und Zeichendarstelllungen
versehene Scheiben paarweise nebeneinander angeordnet und motorisch unabhängig voneinander
angetrieben durchstrahlbar sind und in Lichtdurchtrittsrichtung gesehen hinter den
Scheiben eine Lochmaske angeordnet ist, deren Fenster gemeinsam einen Bereich der
nebeneinander angeordneten Scheiben überdeckt, wobei Scheiben vorgesehen sind, die
zwischen den Zahlen- bzw. Zeichendarstellungen im gleichmäßigen Abständen und Größen
in ihrem Randbereich mit Ausnehmungen versehen sind, wobei mindestens eine sich paarweise
im Anzeigebereich überdeckende Scheibenanordnung und eine weitere Scheibe oder eine
Scheibenanordnung nebeneinander angeordnet und eine weitere angetriebene Scheibe dieser
Art mittig zwischen diesen Scheiben und in der Höhe versetzt angeordnet ist, derart,
dass die nebeneinander liegenden Scheiben- bzw. Scheibenanordnungen eine im Fenster
der Lochmaske zusammen mit der weiteren Scheibe sichtbare bis zu dreistellige Zahlenangaben
und darunter eine ein- oder zweistelligen Zahlen- und Zeichenangabe bilden.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine heutigen Anforderungen besser gerecht
werdende Displayvorrichtung anzugeben.
[0005] Diese Aufgabe wird durch eine Displayvorrichtung mit den im Anspruch 1 angegebenen
Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind
in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0006] Die Vorteile einer mit den erfindungsgemäßen Merkmalen ausgestatteten Displayvorrichtung
bestehen insbesondere darin, dass sie schnell und einfach zur Anzeige der gewünschten
Signale einschaltbar ist und ebenso schnell und einfach ausschaltbar ist und im ausgeschalteten
Zustand unauffällig an eine jeweilige Umgebung angepasst sein kann. Insbesondere kann
im Falle einer Verwendung der Displayvorrichtung zur Liednummernanzeige in Kirchen
das ausgeschaltete Display dieselbe Farbe aufweisen wie die das Display seitlich umgebende
Wände, beispielsweise einen Grauton.
[0007] Weitere vorteilhafte Eigenschaften der Erfindung ergeben sich aus deren nachfolgender
beispielhafter Erläuterung anhand der Figuren. Es zeigt
- Figur 1
- eine Blockdarstellung eines Ausführungsbeispiels für eine Displayvorrichtung gemäß
der Erfindung und
- Figur 2
- Skizzen zur Veranschaulichung unterschiedlicher Betriebspositionen einer Displayvorrichtung
gemäß der Erfindung.
[0008] Die Figur 1 zeigt eine Blockdarstellung eines Ausführungsbeispiels für eine Displayvorrichtung
gemäß der Erfindung. Die dargestellte Displayvorrichtung 1 weist ein Display 2, eine
erste Glasscheibe 3, eine Schaltfolie 4 und eine zweite Glasscheibe 5 auf. Unter einer
Glasscheibe wird dabei eine transparente Scheibe verstanden, die aus Glas, Plexiglas
oder einem transparenten Kunststoff besteht.
[0009] Bei dem Display 2 handelt es sich vorzugsweise um ein LCD, ein TFT-Display oder ein
OLED.
[0010] Gemäß einer Ausführungsform weisen das Display 2, die erste Glasscheibe 3, die Schaltfolie
4 und die zweite Glasscheibe 5 ein gemeinsames Gehäuse 6 auf, das in der Figur 1 mit
gestrichelten Linien angedeutet ist.
[0011] Gemäß einer anderen Ausführungsform bildet das Display 2 eine erste bauliche Einheit.
Die erste Glasscheibe 3, die Schaltfolie 4 und die zweite Glasscheibe 5 bilden eine
auf der Vorderseite des Displays 2 angeordnete zweite bauliche Einheit.
[0012] Vorzugsweise ist die Schaltfolie 4 mit den beiden Glasscheiben 3 und 5 gebondet,
d. h. mittels jeweils einer Klebeverbindung verbunden.
[0013] Gemäß einem Ausführungsbeispiel liegt die Dicke der ersten Glasscheibe 3 im Bereich
zwischen 2 mm und 20 mm und die Dicke der zweiten Glasscheibe 5 im Bereich zwischen
2 mm und 4 mm.
[0014] Das Display 2 weist eine Vorderseite 2a und eine Rückseite 2b auf. Die erste Glasscheibe
3 weist eine Vorderseite 3a und eine Rückseite 3b auf. Die Schaltfolie 4 weist eine
Vorderseite 4a und eine Rückseite 4b auf. Die zweite Glasscheibe 5 weist eine Vorderseite
5a und eine Rückseite 5b auf.
[0015] Die erste Glasscheibe 3 ist mit ihrer Rückseite 3b auf der Vorderseite 2a des Displays
2 angeordnet. Die Schaltfolie 4 ist mit ihrer Rückseite 4b auf der Vorderseite 3a
der ersten Glasscheibe 3 angeordnet. Die zweite Glasscheibe 5 ist mit ihrer Rückseite
5b auf der Vorderseite 4a der Schaltfolie 4 angeordnet.
[0016] Des Weiteren weist die in der Figur 1 dargestellte Displayvorrichtung 1 eine mit
dem Display 2 verbundene Signalquelle 7 auf, bei der es sich um eine Datensignalquelle,
eine Bildsignalquelle oder eine Videosignalquelle handeln kann. Diese Signalquelle
7 stellt dem Display 2 darzustellende Informationsdaten bereit. Bei diesen Informationsdaten
handelt es sich beispielsweise um alphanumerische Zeichen, Lauftexte, Einzelbilder,
Laufbilder oder Informationsvideos. Diese Informationsdaten können in Veranstaltungsräumen
wie beispielsweise Gebetsstätten, Museen oder Theatern angezeigt werden. Erfolgt die
Anzeige in einer Gebetsstätte, beispielsweise einer Kirche, dann können mittels des
Displays 2 Kirchenliednummern und Strophennummern in Form von Einzelbildern und der
Text des jeweiligen Kirchenliedes in Form einer Laufschrift angezeigt werden. Erfolgt
die Anzeige in einem Museum, dann können mittels des Displays 2 Informationsdaten
angezeigt werden, die beispielsweise in Form von alphanumerischen Zeichen, Lauftexten,
Einzelbildern oder auch Informationsvideos ein neben dem Display angeordnetes Ausstellungsstück
näher erläutern. Erfolgt die Anzeige in einem Theater, dann kann mittels des Displays
2 beispielsweise eine Übersetzung eines von den Schauspielern in einer ersten Sprache
vorgetragenen Textes in eine andere Sprache in Form eines Lauftextes angezeigt werden.
Die auf dem Display darzustellenden Informationsdaten können einer Datenkonserve entnommen
sein oder mittels einer Bedieneinheit 9 eingegeben, in einem Speicher 20 zwischengespeichert
und von dort aus zur Wiedergabe auf dem Display 2 ausgelesen werden.
[0017] Die Wiedergabe der Informationssignale auf dem Display 2 wird von einer Steuereinheit
8 gesteuert. Diese Steuereinheit 8 kann wie in der Figur 1 dargestellt eine bauliche
Einheit mit der Signalquelle 7 bilden, d. h. integrierter Bestandteil der Signalquelle
7 sein. Alternativ dazu können die Steuereinheit 8 und die Signalquelle 7 auch separate
Bauteile sein, die miteinander verbunden sind.
[0018] Die Energieversorgung der in der Figur 1 dargestellten Displayvorrichtung 1 erfolgt
aus einer Wechselspannungsquelle 10, bei der es sich beispielsweise um ein herkömmliches
220 V-Wechselstromnetz handelt. Beim gezeigten Ausführungsbeispiel stellt die Wechselspannungsquelle
10 der Signalquelle 7 zu deren Spannungsversorgung eine 220 V-Wechselspannung zur
Verfügung. Des Weiteren stellt beim gezeigten Ausführungsbeispiel die Wechselspannungsquelle
10 einem Netzteil 11 ebenfalls eine 220V-Wechselspannung bereit.
[0019] Das Netzteil 11 ist zur Spannungsversorgung der Schaltfolie 4 vorgesehen und mit
dieser über einen Schalter 13 verbunden, bei dem es sich um einen elektronischen Schalter
oder einen elektromechanischen Schalter handelt. Mittels des Netzteils 11 wird die
von der Wechselspannungsquelle 10 bereitgestellte Wechselspannung in die von der Schaltfolie
4 benötigte Wechselspannung umgewandelt, die in Abhängigkeit von der jeweils verwendeten
Schaltfolie im Bereich zwischen 12 V und der von der Wechselspannungsquelle 10 bereitgestellten
Wechselspannung liegt.
[0020] Zur Steuerung des Schalters 13 ist eine Schaltersteuereinheit 12 vorgesehen, welcher
von der Steuereinheit 8 ein Steuersignal s1 zugeführt wird, wenn die Darstellung der
Informationssignale auf dem Display 2 beginnen soll. Als Reaktion auf den Empfang
des Steuersignals s1 führt die Schaltersteuereinheit 12 dem Schalter 13 ein diesen
durchschaltendes Steuersignal s2 zu, so dass die Schaltfolie 4 mit der von ihr benötigten
Wechselspannung versorgt wird. Die Schaltfolie 4 wird aufgrund dieser Spannungsversorgung
vom ausgeschalteten Zustand, in dem sie weitgehend intransparent ist und beispielsweise
eine Graufärbung aufweist, in den eingeschalteten Zustand gebracht, in welchem sie
transparent ist, so dass die auf dem Display 2 dargestellten Informationssignale für
einen vor der Displayvorrichtung 1 positionierten Betrachters sichtbar sind. Wird
der Schaltfolie die Spannungsversorgung wieder genommen, dann wird die Schaltfolie
4 wieder weitgehend intransparent und geht in einen transluzenten Zustand über, in
welchem ihre Lichtdurchlässigkeit um beispielsweise bis zu 90% reduziert ist.
[0021] In diesem ausgeschalteten Zustand der Schaltfolie 4 wird das Display 2 von der Schaltfolie
abgedeckt. Dadurch wird verhindert, dass das im ausgeschalteten Zustand sehr dunkel
bzw. schwarz erscheinende Display, dessen sehr dunkle bzw. schwarze Farbe oft als
störend empfunden wird, sichtbar ist. Stattdessen sieht der Betrachter durch die zweite
Glasscheibe 5 lediglich die Farbe der weitgehend intransparenten Schaltfolie 4, die
beispielsweise grau ist und vorzugsweise mit der Farbe einer der Displayvorrichtung
benachbarten Seitenwand eines Raumes zumindest annähernd übereinstimmt.
[0022] Aufgrund des Umstandes, dass die Schaltfolie 4 in ihrem ausgeschalteten Zustand nicht
vollständig lichtundurchlässig ist, ist zwischen der Schaltfolie 4 und dem Display
2 ein Abstand vorgesehen, in welchem die erste Glasscheibe 3 angeordnet ist. Diese
erste Glasscheibe 3, deren Dicke beispielsweise im Bereich zwischen 2 mm und 20 mm
liegt, dient zum einen als Abstandshalter zwischen dem Display 2 und der Schaltfolie
4 und hat des Weiteren die Aufgabe, die Stabilität der Schaltfolie 4 zu gewährleisten.
Durch diesen Abstand zwischen der Schaltfolie 4 und dem Display 2 erscheint die Schaltfolie
4 in ihrem ausgeschalteten Zustand in ihrer Originalfarbe bzw. ihrem Originalfarbton.
[0023] Die zweite Glasscheibe 5, deren Dicke beispielsweise zwischen 2 mm und 4 mm liegt,
dient ebenfalls zur Gewährleistung der Stabilität der Schaltfolie 4 und damit des
gesamten vor dem Display 2 angeordneten Systems, welches aus der Schaltfolie 4 und
den die Schaltfolie 4 beidseitig umgebenden Glasscheiben 3 und 5 besteht. Die zweite
Glasscheibe 4 ist vorzugsweise mattiert, um Lichtspiegelungen zu verhindern.
[0024] Die Steuereinheit 8 stellt der Schaltersteuereinheit 12 das Steuersignal s1 zur Einschaltung
der Schaltfolie 4 dann zur Verfügung, wenn ein Informationssignal auf dem Display
2 angezeigt werden soll, und stellt der Schaltersteuereinheit 12 ein Steuersignal
zur Abschaltung der Schaltfolie 4 zur Verfügung, wenn die Anzeige des Informationssignals
auf dem Display 2 beendet werden soll.
[0025] Die Schaltersteuereinheit kann gemäß einer Ausführungsform der Erfindung die Schaltersteuersignale
s2 für den Schalter 13 unmittelbar nach dem Empfang des ihr zugeführten Steuersignals
s1 bereitstellen.
[0026] Gemäß einer anderen Ausführungsform kann die Schaltersteuereinheit 12 die Schaltersteuersignale
s2 für den Schalter 13 auch derart zur Verfügung stellen, dass ein Dimmen der Schaltfolie
erfolgt, d. h., dass die Lichtdurchlässigkeit der Schaltfolie 4 bei deren Einschalten
langsam erhöht und bei deren Ausschalten langsam verringert wird.
[0027] Eine Umschaltung zwischen den beiden vorgenannten Ausführungsformen kann mittels
der Bedieneinheit 9 durchgeführt werden.
[0028] Die Figur 2 zeigt Skizzen zur Veranschaulichung unterschiedlicher Betriebspositionen
einer Displayvorrichtung gemäß der Erfindung.
[0029] In der Figur 2a ist die Displayvorrichtung 1 in eine Aussparung 15 einer Seitenwand
14 eines Raumes eingesetzt. In der Figur 2b ist die Displayvorrichtung 1 von einem
Gehäuse 6 umgeben und unter Verwendung von Befestigungsmitteln 16 an einer Seitenwand
14 des jeweiligen Raumes befestigt. Die Figur 2c zeigt eine Befestigung der Displayvorrichtung
1, die ein gemeinsames Gehäuse 6 aufweist, unter Verwendung von Befestigungsmitteln
16 an einer Raumdecke 17. Die Figur 2d zeigt eine Displayvorrichtung 1, die ein gemeinsames
Gehäuse 6 aufweist, welches auf einem Stativ 19 befestigt ist, das auf dem Raumboden
18 aufgestellt ist.
Bezugszeichenliste:
[0030]
- 1
- Displayvorrichtung
- 2
- Display
- 2a
- Vorderseite des Displays
- 2b
- Rückseite des Displays
- 3
- erste Glasscheibe
- 3a
- Vorderseite der ersten Glasscheibe
- 3b
- Rückseite der ersten Glasscheibe
- 4
- Schaltfolie
- 4a
- Vorderseite der Schaltfolie
- 4b
- Rückseite der Schaltfolie
- 5
- zweite Glasscheibe
- 5a
- Vorderseite der zweiten Glasscheibe
- 5b
- Rückseite der zweiten Glasscheibe
- 6
- gemeinsames Gehäuse
- 7
- Signalquelle
- 8
- Steuereinheit
- 9
- Bedieneinheit
- 10
- Wechselspannungsquelle
- 11
- Netzteil
- 12
- Schaltersteuereinheit
- 13
- Schalter
- 14
- Seitenwand eines Raumes
- 15
- Aussparung in der Seitenwand
- 16
- Befestigungsmittel
- 17
- Raumdecke
- 18
- Raumboden
- 19
- Stativ
- 20
- Speicher
- s1
- Steuersignal
- s2
- Steuersignal
1. Displayvorrichtung (1), welche ein Display (2) und eine zwischen zwei Glasscheiben
(3,5) angeordnete Schaltfolie (4) aufweist.
2. Displayvorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher das Display (2) ein LCD, ein TFT-Display
oder ein OLED ist.
3. Displayvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei welcher das Display (2), die erste
Glasscheibe (3), die Schaltfolie (4) und die zweite Glasscheibe (5) ein gemeinsames
Gehäuse (6) aufweisen.
4. Displayvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welcher das Display
(2) eine erste bauliche Einheit bildet und die erste Glasscheibe (3), die Schaltfolie
(4) und die zweite Glasscheibe (5) eine auf der Vorderseite des Displays angeordnete
zweite bauliche Einheit bilden.
5. Displayvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welcher die Schaltfolie
(4) mit beiden Glasscheiben (3,5) gebondet ist.
6. Displayvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welcher die Dicke
der ersten Glasscheibe (3) im Bereich zwischen 2 mm und 20 mm liegt und die Dicke
der zweiten Glasscheibe (5) im Bereich zwischen 2 mm und 4 mm liegt.
7. Displayvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, welche des Weiteren eine
mit dem Display (2) verbundene oder eine mit dem Display (2) eine bauliche Einheit
bildende Signalquelle (7) aufweist, bei der es sich um eine Datensignalquelle, eine
Bildsignalquelle oder eine Videosignalquelle handelt.
8. Displayvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, welche des Weiteren eine
Steuereinheit (8) aufweist.
9. Displayvorrichtung nach Anspruch 8, bei welcher die Steuereinheit (8) eine bauliche
Einheit mit der Signalquelle (7) bildet.
10. Displayvorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, welche eine mit der Steuereinheit (8) verbundene
Bedieneinheit (9) aufweist.
11. Displayvorrichtung nach Anspruch 10, bei welcher mittels der Bedieneinheit (9) Datensignale
eingebbar sind, die auf dem Display (2) darstellbar sind.
12. Displayvorrichtung nach Anspruch 11, bei welcher mittels der Bedieneinheit (9) Datensignale
eingebbar sind, die alphanumerischen Zeichen entsprechen.
13. Displayvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, welche eine Wechselspannungsquelle
(10) und ein mit der Wechselspannungsquelle (10) verbundenes Netzteil (11) aufweist,
dessen Ausgangsspannung zur Spannungsversorgung der Schaltfolie (4) vorgesehen ist.
14. Displayvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 - 13, bei welcher die Steuereinheit
(8) ein Steuersignal (s1) bereitstellt, mittels welchem die Schaltfolie (4) ein- oder
ausschaltbar ist, wobei die Steuereinheit (8) das Steuersignal (s1) einer Schaltersteuereinheit
(12) zuführt, die einen zwischen dem Netzteil (11) und der Schaltfolie (4) angeordneten
Schalter (13) steuert.
15. Verwendung einer Displayvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche zur
Darstellung von Informationssignalen in Gebetsstätten, Museen oder Theatern, wobei
es sich bei den Informationssignalen vorzugsweise um Kirchenliednummern und/oder Strophennummern
und/oder alphanumerische Texte handelt.