[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Geschirrspülmaschine mit einer Einrichtung
zur Geruchsveränderung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Es ist das Problem bekannt, dass nach Beendigung des Spülgangs im Spülbehälter der
Geschirrspülmaschine ein nicht neutraler Geruch vorherrscht, der von vielen Kunden
als störend oder unangenehm empfunden wird. Insbesondere wird der Kunde beim Öffnen
einer Tür der Geschirrspülmaschine diesen Gerüchen ausgesetzt. Dieser entsteht beispielsweise
bei der Zersetzung organischer Bestandteile an dem Spülgut durch Bakterien.
[0003] Es ist daher ein Bestreben, den Kunden vor diesen Gerüchen möglichst weitgehend zu
bewahren.
[0004] Die
DE 10 2005 058 662 A1 sieht vor, dass die im Spülbehälter befindliche Luft an einer durch eine Lichtquelle
bestrahlten photokatalytischen Schicht vorbeigeführt wird, an der die in der Luft
enthaltenen geruchsbildenden Moleküle oxidieren. Wenn dabei nicht sämtliche Luft erfasst
wird, bleiben dennoch unangenehme Gerüche zurück. Auch bei den so oxidierten Molekülen
ist zudem kein angenehmer Duft erzeugt, so dass der Kunde beim Öffnen der Tür immer
noch kein positives Erleben hat.
[0005] Das Haushaltsgerät der
DE 10 2011 087 583 A1 weist ein Desodorierungssystem zum Entfernen geruchsaktiver Moleküle aus einem Prozessmedium
auf. Dabei ist das Desodorisierungssystem in einem zumindest während des Entfernens
der geruchsaktiven Moleküle geschlossenen Prozessraum des Haushaltsgeräts abgeordnet.
Es umfasst wenigstens zwei unterschiedliche, mit dem Prozessmedium beaufschlagbare
Desodorierungseinrichtungen aus der Gruppe der Filtrationseinrichtungen, Adsorptionseinrichtungen,
Absorptionseinrichtungen, Extraktionseinrichtungen, thermischen Desodorierungseinrichtungen,
oxidativen Desodorierungseinrichtungen und/oder biologischen Desodorierungseinrichtungen.
[0006] Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, hier eine Verbesserung zu erreichen.
[0007] Die Erfindung löst das Problem durch ein Haushaltsgerät mit den Merkmalen des Anspruchs
1 sowie durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 8. Hinsichtlich weiterer
vorteilhafter Ausgestaltungen und Merkmale der Erfindung wird auf die Ansprüche 2
bis 7 verwiesen.
[0008] Mit der Erfindung ist dadurch, dass bei einer gattungsgemäßen Geschirrspülmaschine
die Einrichtung zur Geruchsveränderung zumindest einen Ozongenerator und eine Anlage
zur Dufteinleitung umfasst, ein doppelter Effekt erreicht: zum einen wird durch den
Ozongenerator und die durch diesen entstehenden hochreaktiven Oa-Moleküle eine Neutralisation
von Gerüchen, insbesondere durch Oxidation von geruchsbildenden Molekülen, erreicht;
zum anderen ist durch die Anlage zur Dufteinleitung sichergestellt, dass ein vom Kunden
als angenehm empfundener Geruch entsteht, so dass auch bei nicht vollständiger Neutralisierung
eventuell verbleibende geruchsbildende Moleküle von dem angenehmen Duft überlagert
werden und sich so in jedem Fall ein positives Erleben für den Benutzer einstellt.
[0009] Sofern die Anlage zur Dufteinleitung einen Duftzerstäuber umfasst, können die angenehmen
Gerüche direkt in die Gasphase eingeleitet und dort großflächig verteilt werden, so
dass sich eine hohe Effektivität mit einer großvolumigen Verteilung der als angenehm
empfundenen Gerüche ergibt.
[0010] Insbesondere ist der von der Anlage zur Dufteinleitung einbringbare Geruch vom Kunden
wählbar, so dass dieser selbst die Geruchsart und/oder -intensität nach seinen individuellen
Vorstellungen einstellen und/oder optimieren kann.
[0011] Vorteilhaft kann die Anlage zur Dufteinleitung mit einem Gebläse kombiniert sein,
um auf diese Weise die mit dem als angenehm empfundenen Duft beaufschlagte Luft in
der gewünschten Art, zum Beispiel in Richtung der zu öffnenden Tür des Spülbehälters,
verteilen zu können.
[0012] Dabei ist es sehr effektiv, wenn das Gebläse ohnehin vorhanden und insbesondere zur
Trocknung von Spülgut einsetzbar ist. Ein weiteres Gebläse für die Geruchsänderung
muss dann nicht installiert werden; der konstruktive Aufwand für die erreichte Verbesserung
bleibt gering.
[0013] Erfindungsgemäß verfügt die Geschirrspülmaschine über eine Steuereinrichtung, in
der ein Ablauf hinterlegt ist, der zuerst die Geruchsneutralisierung durch den Ozongenerator
und nachfolgend die Einbringung des neuen Dufts durch die Anlage zur Dufteinleitung
vorsieht. Damit kann zunächst eine Beseitigung der bestehenden Gerüche durchgeführt
werden, insbesondere eine Oxidation, ehe dann die neuen Duftstoffe eingeleitet werden
und dann selbst nicht oxidiert werden. Würde dann weiter eine Beaufschlagung mit Ozon
stattfinden, bestünde die Gefahr, dass auch die gewünschten neuen Duftstoffe wieder
neutralisiert würden.
[0014] Weiter ist es günstig, wenn der Träger des gewünschten neuen Dufts über zumindest
eine Kartusche in der Geschirrspülmaschine halterbar ist. Dabei sind auch mehrere
Kartuschen möglich, aus denen der Kunde beispielsweise auch individuell Mischungen
von Duftstoffen zusammenstellen kann.
[0015] Für einen einfachen und preiswerten Aufbau kann der Ozongenerator beispielhaft eine
UV-Lampe zur Luftionisierung umfassen.
[0016] Ein Verfahren für das Betreiben einer Einrichtung zur Duftveränderung einer Geschirrspülmaschine,
bei dem zuerst eine Geruchsneutralisierung durch einen Ozongenerator und anschließend
die Einbringung eines neuen Dufts durch eine Anlage zur Dufteinleitung stattfindet,
was zu den o. g. Vorteilen führt, ist gesondert unter Schutz gestellt.
[0017] Ist der Steuereinrichtung der Zeitpunkt vorbekannt, zu dem die Tür geöffnet wird,
so kann es nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung zweckmäßig sein, dass
die Luft im von der Tür verschlossenen Spülbehälter zuerst mittels des Ozongenerators
geruchsneutralisiert und anschließend diese geruchsneutralisierte Luft im von der
Tür verschlossenen Spülbehälter mittels der Anlage zur Dufteinleitung beduftet wird,
d.h. mit ein oder mehreren Duftstoffen parfümiert wird, und dass erst danach die Tür
zum vorgegebenen Zeitpunkt geöffnet wird. Dies stellt sicher, dass unmittelbar nach
dem Zeitpunkt, zu dem die Tür, vorzugsweise mittels eines Türöffnungsmechanismus automatisiert,
aufgeht, die Beduftungsstoffe für den jeweiligen Benutzer ausreichend deutlich wahrnehmbar
sind. Die Tür kann insbesondere dann aufgehen, wenn das jeweilig durchzuführende Geschirrspülprogramm
vollständig fertig ist. Sie kann in einer anderen Variante auch bereits vorher, insbesondere
mit Beginn des Endabschnitts des spülgangabschließenden Trocknungsgangs des jeweilig
durchzuführenden Geschirrspülprogramms vor dem Endzeitpunkt des Geschirrspülprogramms,
zur Trocknungsunterstützung z.B. mit Hilfe eines Türöffnungsmechanismus um einen Öffnungsspalt
aufgemacht werden und während dieses Endabschnitts geöffnet bleiben. Falls hingegen
der Steuereinrichtung der Geschirrspülmaschine der Zeitpunkt der Türöffnung unbekannt
ist, so kann es nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung zweckmäßig sein,
dass die Luft im Spülbehälter der Geschirrspülmaschine bis zum Ende eines durchzuführenden
Geschirrspülprogramms, insbesondere während dessen letzten Teilprogrammschritts, bevorzugt
während des Endabschnitts, d.h. unmittelbar vor dem Ende der Trocknungsphase des durchzuführenden
Geschirrspülprogramms, zuerst mittels des Ozongenerators geruchsneutralisiert wird,
bevor die Tür geöffnet wird, und dass erst anschließend beim und/oder unmittelbar
nach dem Öffnen der Tür die Luft im Spülbehälter, insbesondere die aus dessen Beschickungsöffnung
entweichende Luft, mittels der Anlage zur Dufteinleitung beduftet wird. Dadurch ist
sichergestellt, dass die Beduftungsstoffe vom Benutzer beim Türöffnen und/oder zeitnah
danach wahrnehmbar sind. Würden die Duftstoffe hingegen bereits unmittelbar nach dem
Ozonisieren bis zum Ende eines durchzuführenden Geschirrspülprogramms mittels der
Beduftungsanlage in die Luft des Spülbehälters eingebracht werden und die Tür erst
viel später danach wie z.B. einige Stunden später vom Benutzer von Hand geöffnet werden,
so könnten diese Beduftungsstoffe im Spülbehälter bereits wieder teilweise oder vollständig
abgebaut und/oder verflogen sein.
[0018] Sonstige Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen wiedergegeben.
[0019] Die vorstehend erläuterten und/oder in den Unteransprüchen wiedergegebenen vorteilhaften
Aus- und Weiterbildungen der Erfindung können dabei - außer z. B. in den Fällen eindeutiger
Abhängigkeiten oder unvereinbarer Alternativen - einzeln oder aber auch in beliebiger
Kombination miteinander zur Anwendung kommen.
[0020] Die Erfindung und ihre vorteilhaften Aus- und Weiterbildungen sowie deren Vorteile
werden nachfolgend anhand von Ausführungsbeispiele darstellenden Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigen, jeweils in einer schematischen Prinzipskizze:
- Fig. 1
- eine schematische perspektivische Ansicht von schräg vorne einer Ausführungsform eines
Haushaltsgeräts, hier beispielhaft einer Geschirrspülmaschine, mit einer hier vorderseitigen
Tür,
- Fig. 2
- eine nur schematische Darstellung eines Ozongenerators mit einer Anlage zur Dufteinleitung
und einer mit beiden verbundenen Steuereinrichtung zur zeitlich definierten Bedienung
der genannten Einrichtungen,
- Fig. 3
- in schematischer Darstellung den zeitlichen Ablauf eines durchzuführenden Geschirrspülprogramms
gemäß einer ersten vorteilhaften Beduftungsvariante der Erfindung für den Fall, dass
der Zeitpunkt der Türöffnung der Steuereinrichtung der Geschirrspülmaschine bekannt
ist, und
- Figur 4
- in schematischer Darstellung den zeitlichen Ablauf eines durchzuführenden Geschirrspülprogramms
gemäß einer zweiten vorteilhaften Beduftungsvariante der Erfindungfür den Fall, dass
der Zeitpunkt der Türöffnung der Steuereinrichtung der Geschirrspülmaschine unbekannt
ist.
[0021] Die in Figur 1 schematisch dargestellte Geschirrspülmaschine 1 ist eine Haushaltsgeschirrspülmaschine.
Sie weist als Bestandteil eines teilweise nach außen offenen oder geschlossenen Gerätekörpers
5 einen Spülbehälter 2 zur Aufnahme von zu bearbeitendem Spülgut wie Geschirr, Töpfen,
Bestecken, Gläsern, Kochutensilien u. ä. auf. Das Spülgut kann dabei zum Beispiel
in Geschirrkörben 11 und/oder einer Besteckschublade 10 halterbar und dabei von sog.
Spülflotte beaufschlagbar sein. Als Spülflotte wird dabei frisches oder insbesondere
im Betrieb umlaufendes Wasser mit oder ohne Reinigungsmittel und/oder Klarspülmittel
und/oder Trocknungsmittel verstanden. Der Spülbehälter 2 kann einen zumindest im wesentlichen
rechteckigen Grundriss mit einer in Betriebsstellung einem Benutzer zugewandten Vorderseite
V aufweisen. Diese Vorderseite V kann dabei einen Teil einer Küchenfront aus nebeneinander
stehenden Küchenmöbeln bilden oder bei einem allein stehenden Gerät auch ohne Bezug
zu weiteren Möbeln sein.
[0022] Der Spülbehälter 2 ist insbesondere an dieser Vorderseite V von einer Tür 3 verschließbar.
Diese Tür 3 ist in Figur 1 in teilweise geöffneter und dann schräg zur Vertikalen
stehenden Stellung gezeigt. In ihrer Schließstellung steht sie hingegen aufrecht und
ist gemäß der Zeichnung zu ihrer Öffnung um eine untere Horizontalachse nach vorne
und unten in Richtung des Pfeils 4 aufschwenkbar, so daß sie in vollständig geöffneter
Stellung zumindest nahezu horizontal liegt.
[0023] An ihrer in Schließstellung vertikalen, dem Benutzer zugewandten Außen- und Vorderseite
V kann die Tür 3 mit einer Dekorplatte 6 versehen sein, um damit eine optische und/oder
haptische Aufwertung und/oder eine Anpassung an umliegende Küchenmöbel zu erfahren.
[0024] Das Haushaltsgerät, hier die Geschirrspülmaschine 1, ist als allein stehendes oder
als sog. teilintegriertes oder auch als voll integriertes Gerät ausgebildet. Im letztgenannten
Fall kann der Gerätekörper 5 auch im wesentlichen mit den Außenwandungen des Spülbehälters
2 abschließen. Ein diesen außen umgebendes Gehäuse kann dann entbehrlich sein. Im
unteren Bereich der Geschirrspülmaschine kann sich ein Sockel 12 zur Aufnahme von
insbesondere Funktionselementen, wie etwa einer Pumpe oder insbesondere Heizpumpe
wie auch eines Gebläses, befinden.
[0025] Der beweglichen Tür 3 ist im Ausführungsbeispiel gemäß der Zeichnung in ihrem oberen
Bereich eine in Querrichtung Q der Geschirrspülmaschine erstreckte Bedienblende 8
zugeordnet, die eine von der Vorderseite V zugängliche Eingriffsöffnung 7 zum manuellen
Öffnen und/oder Schließen der Tür 3 umfassen kann. In Querrichtung Q hat die Geschirrspülmaschine
häufig eine Erstreckung von 45, 50 oder 60 Zentimetern. In Tiefenrichtung von der
Vorderseite V nach hinten liegt die Erstreckung häufig ebenfalls bei etwa 60 Zentimetern.
Die Werte sind nicht zwingend.
[0026] Der Spülbehälter 2 ist umlaufend von insgesamt bei geschlossener Tür 3 vier vertikalen
Wandungen 13 sowie zwei horizontalen Wandungen 13 begrenzt, von denen eine eine Decke
und eine weitere einen Boden des Spülbehälters 2 bildet. Der Spülbehälter 2 ist daher
bei geschlossener Tür 3 dicht abgeschlossen, so dass darin befindliche Luft häufig
eine recht lange Verweildauer in dem kleinen und durch Spülgut zusätzlich eingeschränkten
Volumen des Spülbehälters 2 aufweist. Insbesondere gilt dies, wenn nach dem Ende des
Spülgangs die Tür 3 nicht gleich vom Kunden geöffnet wird. Dadurch, daß die Tür 3
häufig in Richtung des Pfeils 4 nach unten hin öffnet, tritt die Luft aus dem Spülbehälter
2 häufig im Wesentlichen nach schräg oben und vorne aus, also direkt in Richtung des
Gesichts des öffnenden Kunden.
[0027] Um die im Spülbehälter 2 befindliche Luft beeinflussen zu können, ist der Geschirrspülmaschine
1 zumindest eine insgesamt mit 14 bezeichnete Einrichtung zur Geruchsveränderung zugeordnet.
Diese umfasst zumindest einen Ozongenerator 15 und eine Anlage bzw. Vorrichtung zur
Dufteinleitung 16. Es sind daher zumindest zwei die Luft aktiv beeinflussende Einheiten
vorhanden.
[0028] Diese Einrichtung 14 kann auf die Luft im Spülbehälter 2 einwirken, insbesondere
am Ende eines Spülgangs und bereits vor dem regulären Öffnen der Tür 3. Die Einrichtung
14 kann daher an verschiedenen Stellen der Geschirrspülmaschine 1 angeordnet sein,
die Teile 15 und 16 müssen auch nicht direkt einander benachbart sein. Vorteilhaft
nutzt die Einrichtung 14 ein Gebläse 17 (in Figur 2 schematisch angedeutet), das die
Luft zumindest im Spülbehälter 2 umwälzen und beispielsweise auch durch eine in einer
Seitenwand 13 befindliche Leitung zur Trocknung unter Nutzung eines Sorptionsmaterials,
insbesondere Zeolithgranulats, leiten kann. Dieses Gebläse 17 ist idealerweise dann
ohnehin schon vorhanden. Der Ozongenerator 15 und die Anlage zur Dufteinleitung 16
können auch beispielsweise an der Innenseite der Tür 3 oder an der Decke 13 des Spülbehälters
2 angeordnet und diesem zugewandt sein. Die Einrichtung 14 kann auch während der Türöffnung
noch weiterlaufen.
[0029] Der Ozongenerator 15 kann eine UV-Lampe zur Luftionisierung umfassen und damit ein
im Aufbau einfaches und in der dauerhaften Anwendung zuverlässiges Gerät bilden. Auch
andere Prinzipien zur Ionisierung und Bildung von O3-Molekülen aus O2-Molekülen können
zusätzlich oder alternativ angewandt werden.
[0030] Die Anlage 16 zur Dufteinleitung umfasst hier zumindest einen Duftzerstäuber 18,
der aus einer - wie hier gezeichnet - oder mehreren Kartuschen 19 gespeist werden
kann und die darin zum Beispiel in flüssiger Form enthaltenen Duftstoffe fein vernebelt
versprühen kann.
[0031] Der von der Anlage zur Dufteinleitung einbringbare Geruch kann vom Kunden wählbar
sein, zum Beispiel derart, dass im Handel Kartuschen 19 mit verschiedenen Düften erhältlich
und vom Kunden individuell nach seiner Auswahl in die Geschirrspülmaschine 1 einsetzbar
sind. Auch kann es möglich sein, gleichzeitig Kartuschen 19 mit verschiedenen Stoffen
in die Geschirrspülmaschine 1 einzusetzen und über einen elektronisch angesteuerten
Mischer kundenspezifisch unterschiedliche Mischungen zu kreieren.
[0032] Weiter verfügt die Geschirrspülmaschine über eine Steuereinrichtung 20, mit der u.
a. die Einrichtung 14 automatisch angesteuert werden kann, beispielsweise nach einem
Spülgang und direkt am Ende eines Trocknungsgangs oder noch mit diesem in der Endphase
überlappend. In der Steuereinrichtung 20 ist ein Ablaufprogramm hinterlegt, nach dem
bei Aktivierung der Einrichtung 14 zuerst die Geruchsneutralisierung durch den Ozongenerator
15 eingeschaltet und nachfolgend die Einbringung des neuen Dufts durch die Anlage
16 zur Dufteinleitung aktiviert wird. Beides kann je nach Auslegung auch teilweise
zeitlich überlappen. Mit der Ozonisierung kann auch eine Entkeimung der Luft einhergehen.
Die Steuereinrichtung 20 kann zum Beispiel über eine Datenbusleitung 21 sowohl auf
den Ozongenerator 15 als auch auf die Anlage 16 zur Dufteinleitung als auch ggf. auf
das Gebläse 17 einwirken. Ein Regelkreis ist dabei möglich, indem beispielsweise ausgangsseitig
des Ozongenerators 15 eine Sensorik vorgesehen ist.
[0033] Die Duftveränderung einer Geschirrspülmaschine 1 wird daher so betrieben, dass zuerst
eine Geruchsneutralisierung bestehender - unangenehmer - Gerüche durch einen Ozongenerator
15 und anschließend die Einbringung eines neuen Dufts durch eine Anlage 16 zur Dufteinleitung
stattfindet. Ein neuer Duft wird daher erst nach der Neutralisierung des alten, unangenehmen
Geruchs "eingestellt". Nach dem Öffnen der Tür 3 kann man dann den zum Beispiel selbst
definierten Geruch riechen. Dieser überdeckt auch eventuell noch verbliebene Reste
des alten, unangenehmen Geruchs, wenn dieser durch die Ozonisierung nicht vollständig
neutralisiert werden konnte. Umgekehrt wird aufgrund der vorher erfolgten Neutralisierung
nur eine geringe Menge des "neuen" Dufts benötigt, um beim Kunden ein angenehmes Empfinden
zu erzeugen.
[0034] Es ergibt sich somit durch die Einheiten 15 und 16 eine doppelte Sicherheit für den
Schutz des Kunden vor unangenehmen Gerüchen.
[0035] Falls der Steuereinrichtung 20 vorbekannt ist, zu welchem Zeitpunkt t
auf die Fronttür 3 aufgemacht wird, ist es insbesondere vorteilhaft, vorher mittels des
Ozongenerators 15 die Luft im von der Tür 3 noch verschlossenen Innenraum des Spülbehälters
2 weitgehend geruchszuneutralisieren und anschließend die geruchsneutralisierte Luft
im von der Tür noch verschlossenen Innenraum des Spülbehälters mittels der Anlage
16 zur Dufteinleitung zu beduften, und erst danach die Tür 3 zum vorgegebenen Zeitpunkt
T
auf zu öffnen. Dies stellt sicher, dass unmittelbar nach dem Zeitpunkt, zu dem die Tür
aufgeht, die Beduftungsstoffe für den jeweiligen Benutzer ausreichend deutlich wahrnehmbar
sind. Die Tür kann insbesondere dann aufgehen, wenn das jeweilig durchzuführende Geschirrspülprogramm
vollständig fertig ist. Dies entspricht dem Endezeitpunkt des Geschirrspülprogramms.
Die Tür kann in einer anderen vorteilhaften Variante auch bereits vorher, insbesondere
mit Beginn des Endabschnitts des spülgangabschließenden Trocknungsgangs des jeweilig
durchzuführenden Geschirrspülprogramms, zur Trocknungsunterstützung - z.B. mit Hilfe
eines Türöffnungsmechanismus - um einen Öffnungsspalt aufgemacht werden und während
dieses zeitlichen Endabschnitts geöffnet bleiben. Die Tür kann vorzugsweise mittels
eines Türöffnungsmechanismus, der von der Steuereinrichtung über eine Steuerleitung
angesteuert wird, automatisiert um einen schmalen Öffnungsspalt aufgedrückt werden.
Nach einer anderen Variante kann das Türschloss der Tür über eine Steuerleitung von
der Steuereinrichtung entriegelt werden, so dass die Tür dann aufgrund ihrer Schwerkraft
ein Stück weit von selbst unter Bildung eines schmalen Öffnungsspalts auffällt. Natürlich
sind auch andere Möglichkeiten zur selbsttätigen Türöffnung denkbar.
[0036] Figur 3 zeigt in schematischer Darstellung den zeitlichen Ablauf des Spülgangs SG
eines durchzuführenden Geschirrspülprogramms in den eine erste vorteilhafte Beduftungsvariante
der Erfindung zusätzlich eingefügt ist. Dabei ist der Steuereinrichtung 20 der Zeitpunkt
t
auf bekannt, zu dem die Tür 3 selbsttätig öffnet. Dies ist im Ausführungsbeispiel ein
Zeitpunkt zum Endzeitpunkt tTE des spülgangabschließenden Trocknungsgangs TG hin.
Insbesondere liegt der Öffnungszeitpunkt t
auf in der zweiten Hälfte, bevorzugt im letzten Drittel der Trocknungszeitdauer tTE -
tTA des Trocknungsgangs TG. Während des Endabschnitts tTE - t
auf des Trocknungsgangs TG, der den ein oder mehreren vorausgehenden flüssigkeitsführenden
Teilspülgängen TSi des Spülgangs SG nachfolgt, wird die Tür 3 zur Trocknungsunterstützung
geöffnet. Die ein oder mehreren flüssigkeitsführenden Teilspülgänge TSi sind vorzugsweise
ein oder mehrere Vorspülgänge, ein sich daran anschließender Reinigungsgang unter
Zuführung von Reinigungsmittel zum Spülwasser, ggf. ein oder mehrere nachfolgende
Zwischenspülgänge, und schließlich ein Klarspülgang unter Zudosierung von Klarspülmittel
zum Spülwasser. Im jeweiligen flüssigkeitsführenden Teilspülgang wird mittels der
ein oder mehreren Sprüheinrichtungen im Spülbehälter Frischwasser oder mit Reinigungsmittel
oder Klarspülmittel versetztes Wasser auf das zu reinigende Spülgut in den ein oder
mehreren Aufnahmen, insbesondere Besteckschublade oder Geschirrkorb, versprüht. Im
Ausführungsbeispiel von Figur 3 beginnen die ein oder mehreren flüssigkeitsführenden
Teilspülgänge zum Zeitpunkt tTSA und enden zum späteren Zeitpunkt tTSE. Danach beginnt
der spülgangabschließende Trocknungsgang TG zum Zeitpunkt tTA.
[0037] Wenn die Tür 3 zum Zeitpunkt t
auf während des Trocknungsgangs TG aufmacht, wird von der Steuereinrichtung 20 der Ozongenerator
15 der Geruchsveränderungseinrichtung 14 vor dem Zeitpunkt t
auf vom Zeitpunkt toz bis zum Zeitpunkt t
OD für eine Zeitdauer t
OD - toz zur Ozonerzeugung betrieben und daran unmittelbar anschließend vom Startzeitpunkt
t
OD bis zum Zeitpunkt tauf die Anlage zur Dufteinleitung 16 zur Parfümierung der Luft
im Spülbehälter betrieben. Der Ozongenerator 15 wird also zum Zeitpunkt toz eingeschaltet
und zum Zeitpunkt t
OD ausgeschaltet; die Anlage zur Dufteinleitung 16 wird zum Zeitpunkt t
OD eingeschaltet und zum Zeitpunkt t
auf ausgeschaltet. Im unmittelbaren Zeitabschnitt t
auf - toz vor dem Zeitpunkt t
auf des Türaufgehens wird also eine Ozonisierung OZ und eine nachfolgende Beduftung OD
durchgeführt. Auf diese Weise entströmt dem Innenraum des Spülbehälters beim Öffnen
der Tür ein für den Benutzer angenehmer Geruch bzw. Duft. Da vor der Beduftung OD
für Benutzer als schlecht riechend wahrgenommene Gerüche durch die zeitlich vorausgehende
Ozonisierung der Luft im Innenraum des Spülbehälters weitgehend eliminiert worden
sind, kann die zeitlich unmittelbar nachfolgende Beduftung mit ein oder mehreren für
den Benutzer als angenehm empfundenen Düften unbeeinträchtigt (d.h. unbeaufschlagt
von schlechten Gerüchen) und wirkungsvoll erfolgen.
[0038] Falls hingegen der Steuereinrichtung 20 der Geschirrspülmaschine 1 der Zeitpunkt
t
auf der Türöffnung unbekannt ist, so kann es nach einer vorteilhaften Weiterbildung der
Erfindung zweckmäßig sein, dass die Luft im Spülbehälter 2 der Geschirrspülmaschine
bis zum Ende eines durchzuführenden Geschirrspülprogramms, insbesondere während dessen
letzten Teilprogrammschritts, bevorzugt während des Endabschnitts, d.h. unmittelbar
vor dem Ende der Trocknungsphase TG des durchzuführenden Geschirrspülprogramms, zuerst
mittels des Ozongenerators 15 geruchsneutralisiert wird, bevor die Tür 3 geöffnet
wird, und dass erst anschließend beim und/oder unmittelbar nach dem Öffnen der Tür
die Luft im Spülbehälter, insbesondere die aus dessen Beschickungsöffnung entweichende
Luft, mittels der Anlage zur Dufteinleitung 16 beduftet wird. Dadurch ist sichergestellt,
dass die Beduftungsstoffe vom Benutzer beim Türöffnen und/oder zeitnah danach wahrnehmbar
sind. Würden die Duftstoffe hingegen bereits unmittelbar nach dem Ozonisieren bis
zum Ende eines durchzuführenden Geschirrspülprogramms mittels der Beduftungsanlage
in die Luft des Spülbehälters eingebracht werden und die Tür erst viel später danach
wie z.B. einige Stunden später vom Benutzer von Hand geöffnet werden, so könnten diese
Beduftungsstoffe im Spülbehälter bereits wieder teilweise oder vollständig abgebaut
und/oder verflogen sein.
[0039] Diese Vorgehensweise veranschaulicht die Figur 4 in schematischer Darstellung. Zum
Zeitpunkt tSA startet der Spülgang SG des durchzuführenden Geschirrspülprogramms.
Er endet zum Zeitpunkt tTE. Zunächst werden ein oder mehrere flüssigkeitsführende
Teilspülgänge TSi wie bereits zum Ausführungsbeispiel von Figur 3 beschrieben durchgeführt.
Während des jeweiligen flüssigkeitsführenden Teilspülgangs wird das zu reinigende
Spülgut im Spülbehälter 2 mittels ein oder mehrerer Sprüheinrichtungen mit Frischwasser,
mit Reinigungsmittel versetztes Wasser, oder mit Klarspülmittel versetztes Wasser
besprüht. Ein üblicher Spülgang weist einen Vorspülgang auf, bei dem das Spülgut mit
Frischwasser beaufschlagt wird, einen nachfolgenden Reinigungsgang, bei dem das Spülgut
mit mit Reinigungsmittel versetztem Wasser, insbesondere Frischwasser, das auf eine
Mindesttemperatur aufgeheizt wird, beaufschlagt wird, ggf. mindestens einen nachfolgenden
Zwischenspülgang mit Frischwasser, und einen anschließenden Klarspülgang auf, bei
dem das Spülgut mit mit Klarspülmittel versetztem Wasser, insbesondere Frischwasser,
beaufschlagt wird. Nach dem Ende des letzten flüssigkeitsführenden Teilspülgangs,
üblicherweise des Klarspülgangs folgt der Trocknungsgang TG zum Trocknen des noch
nassen Spülguts. Der Trocknungsgang startet zum Zeitpunkt tTA und endet zum späteren
Zeitpunkt tTE. Während des gesamten Spülgangs SG bleibt dabei die Tür 3 geschlossen.
Kurz vor dem Endzeitpunkt tTE des Trocknungsgangs TG schaltet die Steuereinrichtung
20 den Ozongenerator 15 zum Zeitpunkt toz* für eine Restzeitdauer tTE - toz* der Gesamttrocknungszeitdauer
tTE - tTA ein und schaltet diesen zum Endzeitpunkt tTE des Trocknungsgangs TG, d.h.
dem Ende des Geschirrspülprogramms ab. Durch diese Ozonisierungsphase OZ werden im
Spülbehälter in der Luft enthaltene Gerüche weitgehend neutralisiert. In der Regel
kann dann noch einige Zeit (wie z.B. können sogar einige Stunden) vergehen, bis der
Benutzer erst zu einem späteren Zeitpunkt t
auf die Tür 3, insbesondere von Hand, schließlich aufmacht, um das gereinigte und getrocknete
Spülgut zu entladen. Um jetzt dem Benutzer ein positives Geruchserlebnis zu bieten,
schaltet die Steuereinrichtung 20 die Anlage 16 zur Dufteinleitung 16 für eine festgelegte
Zeitdauer ein, so dass die zuvor bei geschlossener Tür neutralisierte Luft im Spülbehälter
mit mindestens einem von Benutzer als positiv wahrnehmbaren Duft beaufschlagt wird.
Diese Beduftungsphase OD dauert vom Zeitpunkt t
auf des Türaufmachens für eine festgelegte Zeitdauer bis zum Zeitpunkt t
OD* an. Diese Zeitdauer too* - t
auf kann vorzugsweise im Minutenbereich, insbesondere zwischen 1 Minute und 5 Minuten
liegen.
[0040] Bezüglich beider vorstehender Ausführungsvarianten ist die Zeitdauer für die Ozonisierung
OZ vorzugsweise im Minutenbereich, insbesondere zwischen 1 Minute und 10 Minuten gewählt.
Vorzugsweise ist die Zeitdauer für die Beduftung bzw. Parfümierung OD im Minutenbereich,
insbesondere zwischen 1 Minute und 5 Minuten gewählt.
Bezugszeichenliste
[0041]
- 1
- Geschirrspülmaschine,
- 2
- Spülbehälter,
- 3
- Tür,
- 4
- Öffnungsrichtung,
- 5
- Gerätekörper,
- 6
- Dekorplatte,
- 7
- Griffmulde,
- 8
- Bedienblende,
- 10
- Besteckschublade,
- 11
- Geschirrkorb,
- 12
- Sockel,
- 13
- Wandung,
- 14
- Einrichtung zur Geruchsveränderung,
- 15
- Ozongenerator,
- 16
- Anlage zur Dufteinleitung,
- 17
- Gebläse,
- 18
- Duftzerstäuber,
- 19
- Kartusche(n),
- 20
- Steuereinrichtung,
- 21
- Datenbusleitung,
- Q
- Querrichtung,
- V
- Vorderseite der Geschirrspülmaschine
1. Geschirrspülmaschine (1), insbesondere Haushaltsgeschirrspülmaschine, mit zumindest
einer Einrichtung (14) zur Geruchsveränderung,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Einrichtung (14) zur Geruchsveränderung zumindest einen Ozongenerator (15) und
eine Anlage (16) zur Dufteinleitung umfasst,
und dass die Geschirrspülmaschine über eine Steuereinrichtung (20) verfügt, in der ein Ablauf
hinterlegt ist, der zuerst die Geruchsneutralisierung durch den Ozongenerator (15)
und nachfolgend die Einbringung des neuen Dufts durch die Anlage (16) zur Dufteinleitung
vorsieht.
2. Geschirrspülmaschine (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Anlage (16) zur Dufteinleitung einen Duftzerstäuber umfasst.
3. Geschirrspülmaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der von der Anlage (16) zur Dufteinleitung einbringbare Geruch vom Kunden wählbar
ist.
4. Geschirrspülmaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Anlage (16) zur Dufteinleitung mit zumindest einem Gebläse (17) kombiniert ist.
5. Geschirrspülmaschine (1) nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Gebläse (17) ohnehin vorhanden und insbesondere zur Trocknung von Spülgut einsetzbar
ist.
6. Geschirrspülmaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Träger des Dufts über zumindest eine Kartusche (19) in der Geschirrspülmaschine
(1) halterbar ist.
7. Geschirrspülmaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Ozongenerator (15) eine UV-Lampe zur Luftionisierung umfasst.
8. Verfahren für das Betreiben einer Einrichtung zur Duftveränderung einer Geschirrspülmaschine
(1), nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zuerst eine Geruchsneutralisierung durch einen Ozongenerator (15) und anschließend
die Einbringung eines neuen Dufts durch eine Anlage (16) zur Dufteinleitung stattfindet.
9. Verfahren nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass vor dem, insbesondere unmittelbar vor dem, der Steuereinrichtung (20) vorbekannten
Zeitpunkt (tauf) der Türöffnung, insbesondere während des letzten Teilprogrammschritts, bevorzugt
während des Endabschnitts des Trocknungsschritts (TG), eines durchzuführenden Geschirrspülprogramms
(SG), die Luft im von der Tür (3) verschlossenen Spülbehälter (2) zuerst mittels des
Ozongenerators (15) geruchsneutralisiert und anschließend diese geruchsneutralisierte
Luft im von der Tür (3) verschlossenen Spülbehälter (2) mittels der Anlage (16) zur
Dufteinleitung beduftet wird, und dass erst danach die Tür (3) zum vorgegebenen Zeitpunkt
(tauf) geöffnet wird.
10. Verfahren nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass bei der Steuereinrichtung (20) der Geschirrspülmaschine unbekanntem Zeitpunkt der
Türöffnung die Luft im Spülbehälter (2) der Geschirrspülmaschine bis zum Ende eines
durchzuführenden Geschirrspülprogramms, insbesondere während dessen letzten Teilprogrammschritts,
bevorzugt während eines Endabschnitts der Trocknungsphase (TG) des durchzuführenden
Geschirrspülprogramms, zuerst mittels des Ozongenerators (15) geruchsneutralisiert
wird, bevor die Tür (3) geöffnet wird, und dass erst anschließend beim oder unmittelbar
nach dem Öffnen der Tür (3) die Luft im Spülbehälter (2), insbesondere die aus dessen
Beschickungsöffnung entweichende Luft, mittels der Anlage (16) zur Dufteinleitung
beduftet wird.
1. Dishwasher (1), in particular household dishwasher, having at least one mechanism
(14) for modifying odour,
characterised in that
the mechanism (14) for modifying odour comprises at least one ozone generator (15)
and a system (16) for fragrance introduction,
and the dishwasher has a control device (20), in which a process is stored, which
firstly provides for the odour neutralisation by means of the ozone generator (15)
and then the introduction of the new fragrance by means of the system (16) for fragrance
introduction.
2. Dishwasher (1) according to claim 1,
characterised in that
the system (16) for fragrance introduction comprises a fragrance diffusor.
3. Dishwasher (1) according to one of claims 1 or 2,
characterised in that
odour which can be introduced by the system (16) for fragrance introduction can be
selected by the customer.
4. Dishwasher (1) according to one of claims 1 to 3,
characterised in that
the system (16) for fragrance introduction is combined with at least one fan (17).
5. Dishwasher (1) according to claim 4,
characterised in that
the fan (17) is already present and can be used in particular to dry items to be washed.
6. Dishwasher (1) according to one of claims 1 to 5,
characterised in that
the fragrance carrier can be held in the dishwasher (1) by way of at least one cartridge
(19).
7. Dishwasher (1) according to one of claims 1 to 6,
characterised in that
the ozone generator (15) comprises a UV lamp for air ionisation.
8. Method for operating a mechanism for modifying fragrance in a dishwasher (1), according
to one of the preceding claims,
characterised in that
an odour neutralisation firstly takes place by means of an ozone generator (15) and
then the introduction of a new fragrance by means of a system (16) for fragrance introduction.
9. Method according to claim 8,
characterised in that
prior to the, in particular immediately prior to the time instant (topen) of the door opening which is previously known to the control device (20), in particular
during the last sub-program step, preferably during the end section of the drying
step (TG), of a dishwasher program (SG) to be run, the air in the dishwasher cavity
(2) closed by the door (3) is firstly odour-neutralised by means of the ozone generator
(15) and this odour-neutralised air in the dishwasher cavity (2) sealed by the door
(3) is then fragranced by means of the system (16) for fragrance introduction, and
only then is the door (3) opened at the predetermined time instant (topen).
10. Method according to claim 8,
characterised in that
with the time instant of the door opening which is not known to the control device
(20) of the dishwasher, the air in the dishwasher cavity (2) of the dishwasher is
odour-neutralised by the end of a dishwasher program to be run, in particular during
its last sub-program step, preferably during an end section of the drying phase (TG)
of the dishwasher program to be run, firstly by means of the ozone generator (15),
before the door (3) is opened, and that the air in the dishwasher cavity (2), in particular
the air escaping from its loading opening, is then fragranced by means of the system
(16) for fragrance introduction only during or immediately after opening the door
(3).
1. Lave-vaisselle (1), en particulier lave-vaisselle ménager, avec au moins un dispositif
(14) de modification des odeurs, caractérisé en ce que le dispositif (14) de modification des odeurs comprend au moins un générateur d'ozone
(15) et une installation (16) d'introduction de senteurs, et en ce que le lave-vaisselle possède un dispositif de commande (20) dans lequel un déroulement
est enregistré, lequel déroulement prévoit d'abord la neutralisation des odeurs par
le générateur d'ozone (15) puis l'apport de la nouvelle senteur par l'installation
(16) d'introduction de senteurs.
2. Lave-vaisselle (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'installation (16) d'introduction d'odeurs comprend un diffuseur de senteurs.
3. Lave-vaisselle (1) selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que le client peut sélectionner l'odeur à apporter par l'installation (16) d'introduction
de senteurs.
4. Lave-vaisselle (1) selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'installation (16) d'introduction de senteurs est combinée à au moins un ventilateur
(17).
5. Lave-vaisselle (1) selon la revendication 4, caractérisé en ce que le ventilateur (17) est de toute façon présent et s'utilise en particulier pour le
séchage de la vaisselle.
6. Lave-vaisselle (1) selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu' au moins une cartouche (19) permet de maintenir le support de senteur dans le lave-vaisselle
(1).
7. Lave-vaisselle (1) selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le générateur d'ozone (15) comprend une lampe UV pour l'ionisation de l'air.
8. Procédé d'exploitation d'un dispositif de modification des senteurs d'un lave-vaisselle
(1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une neutralisation des odeurs par un générateur d'ozone (15) s'opère d'abord, suivie
par l'apport d'une nouvelle senteur par une installation (16) d'introduction de senteurs.
9. Procédé selon la revendication 8, caractérisé en ce qu'avant, en particulier immédiatement avant l'instant (tauf) d'ouverture de porte préalablement connu par le dispositif de commande (20), en
particulier durant la dernière étape de programme partielle, de préférence durant
la section terminale de l'étape de séchage (TG), d'un programme de lave-vaisselle
(SG) à exécuter, le générateur d'ozone (15) neutralise d'abord les odeurs de l'air
présent dans la cuve de lavage (2) fermée par la porte (3) et cet air neutralisé en
odeurs dans la cuve de lavage (2) fermée par la porte (3) est ensuite parfumé au moyen
de l'installation (16) d'introduction de senteurs, et en ce que la porte (3) s'ouvre
seulement ensuite à l'instant (tauf) prescrit.
10. Procédé selon la revendication 8, caractérisé en ce qu'en présence d'un instant d'ouverture de porte inconnu par le dispositif de commande
(20) du lave-vaisselle, l'air présent dans la cuve de lavage (2) du lave-vaisselle
est d'abord neutralisé en odeurs au moyen du générateur d'ozone (15) jusqu'à la fin
d'un programme de lave-vaisselle à exécuter, en particulier durant sa dernière étape
de programme partielle, de préférence durant une section terminale de la phase de
séchage (TG) du programme de lave-vaisselle à exécuter, avant l'ouverture de la porte
(3), et en ce que l'installation (16) d'introduction de senteurs parfume seulement ensuite lors de
l'ouverture de la porte (3) ou immédiatement après celle-ci l'air se trouvant dans
la cuve de lavage (2), en particulier l'air qui s'échappe de son orifice de remplissage.