[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Warenvorschubsystem für die abverkaufsgerechte
Präsentation von Waren, umfassend eine Schiene mit einem länglichen, sich in einer
Längsrichtung erstreckenden Boden, der eine Unterseite, eine Oberseite, zwei einander
gegenüber angeordnete Längsseiten, eine hintere Stirnseite sowie eine vordere Stirnseite
aufweist und zur Aufnahme von Waren dient, einen eine Warenanlagefläche definierenden
Schlitten, der auf dem Boden zwischen den Stirnseiten in Längsrichtung zwischen einer
hinteren und einer vorderen Position bewegbar ist, und ein Spannmittel, das im vorderen
Bereich der Schiene sowie an dem Schlitten befestigt ist und im gespannten Zustand
den Schlitten in Richtung des vorderen Bereichs der Schiene vorspannt.
[0002] Warenvorschubsysteme der eingangs genannten Art sind im Stand der Technik in verschiedensten
Ausgestaltungen bekannt. Sie dienen dazu, Waren stets an der vorderen Kante eines
Regals oder eines Displays zu positionieren. Dies verbessert zum einen das äußere
Erscheinungsbild des Regals oder Displays. Zum anderen wird den Kunden auch der Warenzugriff
erleichtert.
[0003] Die Schienen und Schlitten von Warenvorschubsystemen, die dauerhaft in Regalen platziert
werden, sind meist aus Kunststoff hergestellt, wobei die Vorspannung des Schlittens
in Richtung des vorderen Bereichs der Schiene durch metallische Federelemente realisiert
wird. Ein wesentlicher Nachteil solcher Warenvorschubsysteme besteht allerdings darin,
dass diese sehr kostspielig sind. Dies ist auch der Grund dafür, dass sie nicht für
Display-Systeme eingesetzt werden, also für meist aus Wellpappe hergestellte Aufsteller,
in denen Waren nur temporär im Rahmen von Verkaufsaktionen präsentiert werden.
[0004] Ferner sind Warenvorschubsysteme aus Karton oder Wellpappe bekannt, die zur einmaligen
Verwendung direkt in eine Warenumverpackung oder in ein Display eingesetzt werden.
Ein solches Warenvorschubsystem ist beispielsweise in der
DE 10 2004 015 701 B3 beschrieben. Dieses umfasst eine Schiene, einen Schlitten und ein Spannmittel. Die
Schiene weist einen zur Aufnahme von Waren dienenden, länglich ausgebildeten und sich
in einer Längsrichtung erstreckenden Boden mit einer Unterseite, einer Oberseite,
zwei einander gegenüber angeordneten Längsseiten, einer hinteren Stirnseite sowie
einer vorderen Stirnseite auf. Der Boden ist teilweise mehrlagig ausgebildet und besteht
aus einer unteren Bodenlage und zwei sich in Längsrichtung erstreckenden, quer zur
Längsrichtung voneinander beabstandeten oberen Bodenlagen, die jeweils durch eine
mit einer der Längsseiten der unteren Bodenlage verbundene Klappe gebildet werden,
die auf die Oberseite der unteren Bodenlage gefaltet sind. Zur Befestigung des durch
ein ringförmiges Gummiband gebildeten Spannmittels sind im Bereich der vorderen Stirnseite
des Bodens im Abstand voneinander zwei Öffnungen vorgesehen, durch die das Spannmittel
geführt ist. Der Schlitten besteht aus einer sich im Wesentlichen vertikal zwischen
den Längsseiten des Bodens der Schiene erstreckenden Wand und zwei mit dieser verbundenen,
nach hinten gefalteten Seitenwänden. Im unteren Bereich des Schlittens sind zwei Durchgangsöffnungen
zum Hindurchführen des Spannmittels ausgebildet. Letzteres erstreckt sich ausgehend
von seiner Befestigung im vorderen Bereich der Schiene innerhalb der zwischen den
beiden oberen Bodenlagen ausgebildeten Vertiefung zum Schlitten, so dass der Schlitten
im gespannten Zustand des Spannmittels in Richtung des vorderen Bereichs der Schiene
vorgespannt und zwischen einer hinteren und einer vorderen Schlittenposition zwischen
den oberen Bodenlagen geführt bewegbar ist. Die Schiene und der Schlitten sind jeweils
einteilig aus einem Zuschnitt aus Pappe oder Wellpappe gefaltet. Ein Nachteil des
in der
DE 10 2004 015 701 B3 beschriebenen Warenvorschubsystems besteht darin, dass dieses eine verhältnismäßig
geringe Formstabilität aufweist. So können insbesondere die beiden oberen Bodenlagen,
die auf die untere Bodenlage gefaltet sind, nur sicher in ihrer Position gehalten
werden, indem auf diesen Waren positioniert werden. Dies erweist sich insbesondere
bei der Bestückung des Warenvorschubsystems mit Waren als unhandlich. Ein weiterer
Nachteil besteht darin, dass die Warenanlagefläche des Schlittens aufgrund der Tatsache,
dass der Schlitten zwischen den beiden oberen Bodenlagen geführt ist, relativ klein
ist und nicht die gesamte Breite des Bodens überspannt. Dies führt dazu, dass die
Übertragung der Spannkraft des Spannmittels auf die an der Warenanlagefläche anliegende
Ware ungünstig ist. Noch ein weiterer Nachteil besteht darin, dass die Tiefe des Schlittens
aufgrund der nach hinten geklappten Seitenwände relativ groß ist. Entsprechend steht
nur ein Teil der Schiene für die Aufnahme von Waren zur Verfügung.
[0005] Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
ein Warenvorschubsystem der eingangs genannten Art mit alternativem Aufbau zu schaffen.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe schafft die vorliegende Erfindung ein Warenvorschubsystem
der eingangs genannten Art, das dadurch gekennzeichnet ist, dass der Boden eine untere,
mit einem Durchgangsloch versehene Bodenlage und zumindest eine auf die untere Bodenlage
gefaltete obere Bodenlage aufweist, in der eine längliche Durchgangsöffnung ausgebildet
ist, die deckungsgleich zum Durchgangsloch positioniert ist und sich ausgehend von
diesem in Längsrichtung nach hinten zur hinteren Schlittenposition erstreckt, und
dass das Spannmittel ausgehend von seiner Befestigung im vorderen Bereich der Schiene
durch das Durchgangsloch und die längliche Durchgangsöffnung zum Schlitten geführt
ist. Dank dieser erfindungsgemäßen Konstruktion kann die gesamte Schiene mehrlagig
ausgeführt werden, insbesondere zweilagig, was insgesamt eine hohe Stabilität, insbesondere
Formstabilität nach sich zieht. Darüber hinaus kann die gesamte obere Fläche der Schiene
als Aufnahmefläche für den Schlitten dienen, was dazu führt, dass die Warenanlagefläche
des Schlittens vergleichsweise groß gewählt werden und der Breite der Schiene im Wesentlichen
entsprechen kann. Somit kann die Spannkraft des Spannmittels sehr gleichmäßig über
den Schlitten auf die an der Warenanlagefläche anliegende Ware übertragen werden.
[0007] Gemäß einer Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist die Schiene an ihrer vorderen
Stirnseite mit wenigstens einem insbesondere mit zumindest einem Hinterschnitt ausgebildeten,
nach vorne oder aufwärts vorstehenden Vorsprung versehen, der zur Befestigung des
Spannmittels dient. Der Vorsprung kann insbesondere an der oberen Bodenlage ausgebildet
sein, so dass die Bodenlagen durch das Spannmittel gegeneinander gedrückt werden.
Besser noch ist der Vorsprung durch zwei Teilvorsprünge gebildet, die im Wesentlichen
deckungsgleich einerseits an der unteren Bodenlage und andererseits an der oberen
Bodenlage ausgebildet sind. Auf diese Weise wird eine noch bessere Stabilität erzielt.
[0008] Die Schiene weist bevorzugt zumindest eine aufwärts vorstehende Seitenwand auf, die
sich an eine der Längsseiten des Bodens anschließt und sich insbesondere über die
gesamte Länge des Bodens erstreckt. Dank einer solchen Seitenwand wird in einfacher
Weise eine Führung der auf der Schiene angeordneten Waren realisiert. Ist nur eine
einzelne Seitenwand vorgesehen, so kann eine entsprechende Seitenwand eines benachbart
angeordneten Warenvorschubsystems die Führung der Ware auf der Schiene auf der anderen
Seite übernehmen. Ebenso ist es natürlich auch möglich, jede Schiene mit zwei einander
gegenüber und sich parallel zueinander erstreckenden Seitenwänden zu versehen.
[0009] Vorteilhaft ist die Schiene einteilig aus einem Zuschnitt aus Pappe oder Wellpappe
hergestellt und insbesondere ohne weitere Hilfsmittel montiert. Entsprechend lässt
sich die Schiene einfach fertigen und montieren. Es sollte allerdings klar sein, dass
bei der Montage Befestigungsmittel verwendet werden können, insbesondere in Form von
Klebstoff, Druckösen, Klebebändern, Nieten oder dergleichen.
[0010] Gemäß einer Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist die obere Bodenlage insbesondere
stirnseitig mit der unteren Bodenlage verbunden und auf die untere Bodenlage gefaltet,
was zu einem einfachen und stabilen Aufbau des Schlittens führt.
[0011] Der Schlitten weist bevorzugt eine sich im Wesentlichen vertikal zwischen den Längsseiten
des Bodens der Schiene erstreckende Wand, welche die Warenanlagefläche definiert,
und eine mit dieser verbundene Bodenwand auf, die auf dem Boden der Schiene aufliegt,
wodurch ein einfacher und doch stabiler Aufbau erzielt wird.
[0012] Im unteren Bereich der sich im Wesentlichen vertikal erstreckenden Wand des Schlittens
ist vorteilhaft eine Durchgangsöffnung zum Hindurchführen des Spannmittels ausgebildet,
so dass im unteren Bereich des Schlittens ein Eingriff mit dem Spannmittel stattfindet.
[0013] Im oberen Bereich der sich im Wesentlichen vertikal erstreckenden Wand des Schlittens
ist bevorzugt ein aufwärts vorstehender Vorsprung zur Befestigung des Spannmittels
vorgesehen, der insbesondere mit zumindest einem Hinterschnitt versehen ist. Entsprechend
findet auch im oberen Bereich des Schlittens ein Eingriff mit dem Spannmittel statt,
wodurch eine optimale Kraftübertragung von der Warenanlagefläche des Schlittens auf
die an dieser anliegende Ware realisierbar ist.
[0014] In der Bodenwand des Schlittens kann eine Durchgangsöffnung zum Hindurchführen des
Spannmittels ausgebildet sein, was einer guten Kraftübertragung vom Spannmittel auf
den Schlitten zuträglich ist.
[0015] Der Schlitten weist vorteilhaft sich im Wesentlichen vertikal erstreckende Seitenwände
auf, welche die sich im Wesentlichen vertikal erstreckende Wand und die Bodenwand
seitlich miteinander verbinden, wodurch die Stabilität des Schlittens weiter verbessert
wird.
[0016] Die Bodenwand des Schlittens kann mehrlagig ausgebildet sein, was ebenfalls der Verbesserung
der Stabilität des Schlittens dient.
[0017] Bevorzugt sind Arretiermittel vorgesehen, die dazu ausgelegt sind, den Schlitten
auf der Schiene in der hinteren Schlittenposition zu arretieren. Im arretierten Zustand
kann das Warenvorschubsystem dann problemlos mit Ware bestückt werden, woraufhin dann
die Arretierung aufgehoben wird, um den Warenvorschub zu aktivieren. Die Arretiermittel
können beispielsweise zumindest einen von der Bodenwand des Schlittens abwärts vorstehenden
Rastvorsprung einerseits und zumindest eine in der Schiene im Bereich der hinteren
Schlittenposition ausgebildete, mit dem zumindest einen Rastvorsprung zusammenwirkende
Rastaussparung andererseits umfassen, oder umgekehrt.
[0018] Vorteilhaft ist der Schlitten aus einem einzelnen Zuschnitt aus Pappe oder Wellpappe
hergestellt und insbesondere ohne weitere Hilfsmittel montiert. Entsprechend lässt
sich der Schlitten einfach fertigen und montieren. Es sollte allerdings klar sein,
dass bei der Montage Befestigungsmittel verwendet werden können, insbesondere in Form
von Klebstoff, Druckösen, Klebebändern, Nieten oder dergleichen
[0019] Gemäß einer Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung sind an den Längsseiten des
Bodens der Schiene Verbindungselemente vorgesehen, die dazu ausgelegt sind, die Böden
der Schienen seitlich benachbart zueinander angeordneter Warenvorschubsysteme miteinander
zu verbinden, wobei die Verbindungselemente insbesondere in Form von Verbindungsvorsprüngen
und Verbindungsaussparungen ausgebildet sind, deren Abmessungen aufeinander angepasst
sind und die insbesondere formschlüssig ineinander greifen.
[0020] Das Spannmittel ist bevorzugt durch ein ringförmiges Gummiband gebildet.
[0021] Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden anhand der nachfolgenden
Beschreibung verschiedener Ausführungsformen erfindungsgemäßer Warenvorschubsysteme
unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung deutlich. Darin ist
Figur 1 eine perspektivische Ansicht eines Warenvorschubsystems gemäß einer ersten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, wobei sich ein Schlitten des Systems in
einer hinteren Schlittenposition befindet;
Figur 2 eine perspektivische Unteransicht des in Figur 1 dargestellten Warenvorschubsystems;
Figur 3 eine perspektivische Draufsicht eines Zuschnitts einer Schiene des in Figur
1 dargestellten Warenvorschubsystems im ungefalteten Zustand;
Figur 4 eine perspektivische Ansicht der in Figur 3 dargestellten Schiene im gefalteten
Zustand;
Figur 5 eine perspektivische Ansicht eines Zuschnitts eines Schlittens des in Figur
1 dargestellten Warenvorschubsystems im ungefalteten Zustand;
Figur 6 eine perspektivische Ansicht des in Figur 5 dargestellten Schlittens im teilweise
gefalteten Zustand;
Figur 7 eine perspektivische Ansicht des in Figur 5 dargestellten Schlittens im vollständig
gefalteten Zustand;
Figur 8 eine weitere perspektivische Ansicht der in Figur 7 dargestellten Anordnung;
Figur 9 eine perspektivische Rückansicht des in Figur 1 dargestellten Warenvorschubsystems,
wobei sich der Schlitten in einer vorderen Schlittenposition befindet;
Figur 10 eine perspektivische Ansicht eines Warenvorschubsystems gemäß einer zweiten
Ausführungsform der vorliegende Erfindung, wobei sich ein Schlitten in einer arretierten
hinteren Schlittenposition befindet;
Figur 11 eine perspektivische Ansicht einer Schiene des in Figur 10 dargestellten
Warenvorschubsystems im vollständig gefalteten Zustand;
Figur 12 eine perspektivische Ansicht eines Schlittens des in Figur 10 dargestellten
Warenvorschubsystems im vollständig gefalteten Zustand;
Figur 13 eine perspektivische Ansicht eines Warenvorschubsystems gemäß einer dritten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, wobei sich ein Schlitten in einer arretierten
hinteren Schlittenposition befindet;
Figur 14 eine perspektivische Unteransicht der in Figur 13 dargestellten Anordnung;
Figur 15 eine perspektivische Ansicht des in Figur 13 dargestellten Warenvorschubsystems,
wobei sich der Schlitten in einer mittleren Schlittenposition befindet;
Figur 16 eine perspektivische Ansicht eines Zuschnitts einer Schiene des in Figur
13 dargestellten Warenvorschubsystems im ungefalteten Zustand;
Figur 17 eine perspektivische Ansicht eines Zuschnitts eines Schlittens des in Figur
13 dargestellten Warenvorschubsystems im ungefalteten Zustand;
Figur 18 eine perspektivische Ansicht des in Figur 17 dargestellten Schlittens im
gefalteten Zustand und
Figur 19 eine perspektivische Ansicht zwei benachbart angeordneter, miteinander verbundener
Warenvorschubsysteme gemäß Figur 13, deren Schlitten sich jeweils in einer arretierten
hinteren Schlittenposition befinden.
[0022] Gleiche Bezugsziffern beziehen sich nachfolgend auf gleiche oder gleichartige Bauteile
bzw. Komponenten.
[0023] Die Figuren 1 und 2 zeigen ein Warenvorschubsystem 1 gemäß eine ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, das als Hauptkomponenten eine Schiene 2, einen Schlitten
3 und ein Spannmittel 4 aufweist.
[0024] Die in den Figuren 3 und 4 im Detail dargestellte Schiene 2 ist aus einem einteiligen
Zuschnitt aus Pappe oder Wellpappe gefaltet. Sie umfasst einen länglichen, sich in
einer Längsrichtung L erstreckenden Boden 5, der eine Unterseite 6, eine Oberseite
7, zwei einander gegenüber angeordnete Längsseiten 8 und 9, eine vordere Stirnseite
10 sowie eine hintere Stirnseite 11 aufweist und zur Aufnahme von Waren dient. Der
Boden 5 besteht vorliegend aus einer unteren Bodenlage 5a und einer obere Bodenlage
5b, die im Wesentlichen die gleichen Außenabmessungen aufweisen, entlang der hinteren
Stirnseite 11 des Bodens 5 miteinander verbunden und in Richtung des Pfeils A in Figur
3 aufeinander gefaltet sind. Die untere Bodenlage 5a ist im vorderen Bereich mit einem
vorliegend mittig angeordneten Durchgangsloch 12 versehen. In der oberen Bodenlage
5b ist eine längliche Durchgangsöffnung 13 ausgebildet, die im gefalteten Zustand
der Schiene 2 deckungsgleich zum Durchgangsloch 12 positioniert ist und sich ausgehend
von diesem in Längsrichtung L nach hinten erstreckt. An der vorderen Stirnseite 10
des Bodens 5 ist ein mit Hinterschnitten 14 ausgebildeter, nach vorne vorstehender
Vorsprung 15 ausgebildet, der zur Befestigung des Spannmittels 4 dient. Genauer gesagt
besteht der Vorsprung 15 aus zwei deckungsgleich übereinander angeordneten Teilvorsprüngen,
die stirnseitig an der unteren Bodenlage 5a und an der oberen Bodenlage 5b ausgebildet
sind. Ferner umfasst die Schiene 2 zwei aufwärts vorstehende Seitenwände 16 und 17,
die sich an die Längsseiten 8 und 9 des Bodens 5 anschließen und sich vorliegend über
die gesamte Länge des Bodens 5 erstrecken. Zur Montage der Schiene 2 ausgehend von
dem in Figur 3 dargestellten Zuschnitt wird die obere Bodenlage 5b auf die untere
Bodenlage 5a gefaltet. Ferner werden die Seitenwände 17 und 17 jeweils um 90° nach
oben geklappt.
[0025] Der in den Figuren 5 bis 8 im Detail dargestellte Schlitten 3 ist ebenfalls aus einem
einzelnen Zuschnitt aus Pappe oder Wellpappe hergestellt. Er umfasst eine sich im
montierten Zustand des Warenvorschubsystems 1 im Wesentlichen vertikal zwischen den
Längsseiten 8 und 9 des Bodens 5 der Schiene 2 erstreckende Wand 18, deren Breite
geringfügig kleiner als der Abstand zwischen den Längsseiten 8 und 9 gewählt ist und
deren Vorderseite eine Warenanlagefläche 19 definiert, sowie eine mit der Wand 18
verbundene Bodenwand 20. Die Wand 18 ist vorliegend um einen Winkel α zur Bodenwand
20 geneigt, wobei der Winkel α bevorzugt im Bereich zwischen 0 und 15° liegt. Im unteren
Bereich der Wand 18 ist eine vorliegend rechteckig ausgebildete Durchgangsöffnung
21 zum Hindurchführen des Spannmittels 4 vorgesehen, die grundsätzlich aber auch andere
Formen aufweisen kann, wie beispielsweise eine Trapezform oder eine ovale Form. Im
oberen Bereich der Wand 18 ist ein aufwärts vorstehender Vorsprung 22 angeordnet,
der mit Hinterschnitten 23 versehen ist und zur Befestigung des Spannmittels 4 dient.
Die Bodenwand 20 des Schlittens 3 ist mehrlagig ausgebildet und umfasst eine untere
Bodenwandlage 20a und ein obere Bodenwandlage 20b, an der stirnseitig eine Lasche
24 vorgesehen ist. In der Bodenwand 20 ist eine Durchgangsöffnung 25 zum Hindurchführen
des Spannmittels 4 ausgebildet, die durch zwei entsprechende Ausnehmungen in der unteren
Bodenwandlage 20a einerseits und in der oberen Bodenwandlage 20b andererseits gebildet
ist. Der Schlitten 3 umfasst ferner zwei sich im Wesentlichen vertikal erstreckende
Seitenwände 26 und 27, welche die Wand 18 und die Bodenwand 20 seitlich miteinander
verbinden. Stirnseitig sind die Seitenwände 26 und 27 jeweils mit Haltevorsprüngen
28 und 29 versehen. Zur Montage des Schlittens 3 werden die Seitenwände 26 und 27
des in Figur 5 dargestellten Zuschnitts in einem ersten Schritt um 90° umgelegt, woraufhin
auch die Haltevorsprünge 28 und 29 um 90° zueinander gefaltet werden, so dass sie
in einer gemeinsamen Ebene angeordnet sind, wie es in Figur 6 dargestellt ist. Die
zueinander weisenden Kanten der Haltevorsprünge 28 und 29 bilden in diesem Zustand
gemeinsam eine stirnseitig offene U-förmige Ausnehmung 30. In einem weiteren Schritt
wird die obere Bodenwandlage 20b auf die untere Bodenwandlage 20 gefaltet und dabei
die Lasche 24 in der Durchgangsöffnung 21 der Wand 18 positioniert. In diesem Zustand
sind dann die Haltevorsprünge 28 und 29, wie es in Figur 7 gezeigt ist, zwischen der
unteren Bodenwandlage 20a und der oberen Bodenwandlage 20b aufgenommen, wobei die
Position der U-förmigen Ausnehmung 30 mit der Position der Durchgangsöffnung 20 übereinstimmt.
[0026] Zur Erzeugung der in den Figuren 1 und 2 dargestellten Anordnung wird der Schlitten
3 in einem ersten Schritt derart auf die Oberseite 7 des Bodens 5 der Schiene 2 aufgesetzt,
dass die Bodenwand 20 des Schlittens 3 auf der Oberseite 7 des Bodens 5 der Schiene
2 aufliegt. In einem weiteren Schritt wird das Spannmittel 4, das vorliegend als ringförmiges
Gummiband bereitgestellt ist, von oben um den an der vorderen Stirnseite 10 des Bodens
5 vorgesehenen Vorsprung 15 gelegt, von unten durch das in der unteren Bodenlage 5a
der Schiene 2 positionierte Durchgangsloch 12 gefädelt, durch die in der oberen Bodenlage
5b des Bodens 5 der Schiene 2 vorgesehene längliche Durchgangsöffnung 13 zum Schlitten
3 geführt, dort durch die in der Wand 18 vorgesehene Durchgangsöffnung 21 sowie von
unten durch die in der Bodenwand 20 des Schlittens 3 angeordnete Durchgangsöffnung
25 gefädelt und um den im oberen Bereich der Wand 18 vorgesehenen Vorsprung 22 gelegt.
Entsprechend wird der Schlitten 3 von dem Spannmittel 4 in Richtung der vorderen Stirnseite
10 des Bodens 5 der Schiene 2 gezogen. Gleichzeitig werden die untere Bodenlage 5a
und die obere Bodenlage 5b der Schiene 2 durch das Spannmittel 4 aufeinander gedrückt.
Nunmehr kann das Warenvorschubsystem 1 in bekannter Weise in einer Warenumverpackung
oder in einem Display aus Pappe oder Wellpappe angeordnet (nicht gezeigt) und dann
mit Waren bestückt werden. Die auf der Oberseite 7 des Bodens 5 angeordneten Waren
werden dann von dem Schlitten 3 in Richtung der Vorderkante der Umverpackung bzw.
des Displays gedrückt, so dass die vorderste Ware dort zur Anlage kommt. Wird Ware
aus dem Warenvorschubsystem 1 entnommen, so wird der Schlitten 3 automatisch von dem
Spannmittel 4 nach vorne gezogen, so dass die in dem Warenvorschubsystem 1 verbleibende
Ware nach vorne geschoben wird.
[0027] An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass der Schlitten 3 des zuvor beschriebenen
Warenvorschubsystems 1 auch um 180° gedreht auf der Schiene 2 angeordnet werden kann.
Bei dieser Variante ist das Spannmittel 4 dann von oben um den an der vorderen Stirnseite
10 des Bodens 5 der Schiene 2 vorgesehenen Vorsprung 15 gelegt, von unten durch das
in der unteren Bodenlage 5a der Schiene 2 positionierte Durchgangsloch 12 gefädelt,
durch die in der oberen Bodenlage 5b des Bodens 5 der Schiene 2 vorgesehene längliche
Durchgangsöffnung 13 zum Schlitten 3 geführt, dort von unten durch die in der Bodenwand
20 des Schlittens 3 angeordnete Durchgangsöffnung 2 gefädelt, dann durch die in der
Wand 18 vorgesehene Durchgangsöffnung 21 geführt und schließlich von hinten um den
im oberen Bereich der Wand 18 vorgesehenen Vorsprung 22 gelegt. Diese Variante zeichnet
sich dadurch aus, dass Ware zusätzlich auf der Bodenwand 20 des Schlittens 3 zwischen
den Seitenwänden 26 und 27 positioniert werden kann, wodurch die Warenaufnahmekapazität
erhöht wird.
[0028] Die Figuren 10 bis 12 zeigen ein Warenvorschubsystem 1 gemäß einer zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung bzw. dessen Komponenten. Der Aufbau dieses Warenvorschubsystems
1 entspricht grundsätzlich dem Aufbau des zuvor beschriebenen Warenvorschubsystem
1. Ein erster Unterschied besteht darin, dass bei dem in Figur 10 dargestellten Warenvorschubsystem
1 die Schiene 2 und der Schlitten 3 Arretiermittel umfassen, um den Schlitten 3 temporär
in seiner hinteren Schlittenposition zu arretieren. Die Arretiermittel werden vorliegend
durch zwei in der Oberseite 7 der Schiene 2 im Bereich der hinteren Schlittenposition
ausgebildete, beabstandet voneinander angeordnete Rastaussparungen 31 und zwei von
der Bodenwand 20 des Schlittens abwärts vorstehende Rastvorsprünge 32 gebildet, die
mit den Rastaussparungen 31 wahlweise in Eingriff gebracht werden können, wie es in
Figur 10 gezeigt ist. Der Vorteil solcher Arretiermittel besteht darin, dass das Warenvorschubsystem
in der arretierten Schlittenstellung einfacher mit Ware bestückt werden kann. Es sollte
klar sein, dass alternativ auch die Bodenwand 20 mit Rastaussparungen und die Schiene
2 mit aufwärts von ihrer Oberseite 7 vorstehenden Rastvorsprüngen versehen sein kann,
auch wenn dies vorliegend nicht dargestellt ist. Ein weiterer Unterschied besteht
darin, dass die Schiene 2 des in Figur 10 dargestellten Warenvorschubsystems keine
Seitenwände 16 und 17 aufweist.
[0029] Die Figuren 13 bis 18 zeigen ein Warenvorschubsystem 1 gemäß einer dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung bzw. dessen Komponenten. Der Aufbau dieses Warenvorschubsystems
entspricht grundsätzlich dem Aufbau des Warenvorschubsystem 1 gemäß der zuvor beschriebenen
ersten Ausführungsform. Ein erster Unterschied besteht darin, dass die untere Bodenlage
5a und die obere Bodenlage 5b des Bodens 5 der Schiene 2 entlang der vorderen Stirnseite
10 des Bodens 5 miteinander verbunden sind. Darüber hinaus weist das in Figur 13 dargestellten
Warenvorschubsystem 1 nur eine einzelne Seitenwand 17 auf, die sich entlang der Längsseite
9 des Bodens 5 der Schiene 2 erstreckt und aufwärts von dem Boden 5 vorsteht. Ferner
sind die Längsseiten 8 und 9 des Bodens 5 der Schiene 2 mit Verbindungselementen versehen,
die dazu ausgelegt sind, die Böden 5 der Schienen 2 seitlich benachbart zueinander
angeordneter Warenvorschubsysteme 1 miteinander zu verbinden, wie es in Figur 19 gezeigt
ist. Die Verbindungselemente sind vorliegend in Form von Verbindungsvorsprüngen 33
und Verbindungsaussparungen 34 ausgebildet, deren Abmessungen aufeinander angepasst
sind und die formschlüssig ineinander greifen. Ein weiterer Unterschied besteht darin,
dass die Schiene 2 und der Schlitten 3 ähnlich wie das Warenvorschubsystem 1 gemäß
der zuvor beschriebenen zweiten Ausführungsform Arretiermittel umfassen, um den Schlitten
3 temporär in seiner hinteren Schlittenposition zu arretieren. Diese Arretiermittel
werden vorliegend durch eine einzelne an der Oberseite 7 der Schiene 2 vorgesehene
Rastaussparung 31 und einen einzelnen von der Bodenwand 20 des Schlittens 3 vorstehenden
Rastvorsprung 32 gebildet, der an die Rastaussparung 31 eingreifen kann, wie es in
Figur 13 gezeigt ist. Die Rastaussparung 31 ist im dargestellten Fall T-förmig geformt,
auch wenn grundsätzlich andere Formen denkbar sind. Der Rastvorsprung 32 wird durch
eine mit einer mittigen Öffnung zum Hindurchführen des Spannmittels 4 versehene Lasche
gebildet, die an der vorderen Kante der Bodenwand 20 des Schlittens 3 angeformt und
abwärts sowie nach hinten gebogen ist. Ferner ist an der hinteren Stirnseite der Schiene
2 eine Schlittenpodest 35 ausgebildet, das vorliegend aus einer aufwärts und nach
vorne gefalteten, sich parallel zur Oberseite 7 des Bodens 5 erstreckende Podestlasche
36 besteht, die mit einer abwärts vorstehenden Haltenase 37 in einer im Boden 5 der
Schiene 2 vorgesehenen Halteöffnung fixiert ist. Das Schlittenpodest 35 hält zum einen
die beiden Bodenlagen 5a und 5b des Bodens 5 der Schiene 2 zusammen. Zum anderen nimmt
es den Schlitten 3 in seiner hinteren Schlittenposition auf und kippt seinen vorderen
Bereich nach unten, um den Rastvorsprung 32 des Schlittens 3 in die Rastaussparung
31 der Schiene 2 zu drücken, wodurch eine besonders gute Arretierung des Schlittens
3 in der hinteren Schlittenstellung realisiert wird. Zur Entriegelung muss der Schlitten
3 lediglich leicht nach hinten gedrückt werden, so dass der Rastvorsprung 32 aus dem
Eingriff mit der Rastaussparung 31 gebracht wird. Noch ein weiterer Unterschied besteht
darin, dass der Schlitten 3 gegenüber den zuvor beschriebenen Ausführungsformen um
180° gedreht ist, wodurch mehr Platz zur Aufnahme von Ware zur Verfügung steht, da
zusätzliche Ware zwischen den Seitenwänden 27 und 27 des Schlittens 3 angeordnet werden
kann. Bei dieser Anordnung des Schlittens 3 kann auf die Durchgangsöffnung 21 zum
Hindurchführen des Spannmittels 4 verzichtet werden. Weitere kleinere Unterschiede
der einzelnen Zuschnitte der Schiene 2 und des Schlittens 3 ergeben sich aus der Zeichnung.
[0030] Wesentliche Vorteile der zuvor beschriebenen Warenvorschubsysteme bestehen insbesondere
in der vergleichsweise hohen Festigkeit und Formstabilität, der geringen Anzahl an
Einzelteilen, der preiswerten Herstellbarkeit unter Verwendung einfacher Maschinen,
der einfachen Montierbarkeit, der flexiblen Einsatzbarkeit in Umverpackungen und Displays
und der vollflächigen Bedruckbarkeit, um nur einige Aspekte zu nennen.
[0031] Es sollte klar sein, dass die zuvor beschriebenen Ausführungsformen nur als Beispiele
dienen und den Schutzbereich der vorliegenden Erfindung nicht einschränken, der durch
die beiliegenden Ansprüche definiert ist. So erfolgt die Montage der Schiene 2, des
Schlittens 3 und des Spannmittel 4 bei den beschriebenen Ausführungsformen allein
durch Falten. Es sollte jedoch klar sein, dass zusätzliche Montagehilfsmittel verwendet
werden können, wie beispielsweise Klebstoffe, Druckösen, Klebebänder, Nieten oder
dergleichen. Ferner sei darauf hingewiesen, dass die Abmessungen der Schiene 2 und
des Schlittens 3 verwendungsspezifisch verändert, insbesondere an die aufzunehmenden
Waren angepasst werden können.
1. Warenvorschubsystem (1) für die abverkaufsgerechte Präsentation von Waren, umfassend
eine Schiene (2) mit einem länglichen, sich in einer Längsrichtung (L) erstreckenden
Boden (5), der eine Unterseite (6), eine Oberseite (7), zwei einander gegenüber angeordnete
Längsseiten (8, 9), eine hintere Stirnseite (11) sowie eine vordere Stirnseite (10)
aufweist und zur Aufnahme von Waren dient, einen eine Warenanlagefläche (19) definierenden
Schlitten (3), der auf dem Boden (5) zwischen den Stirnseiten (8, 9) in Längsrichtung
(L) zwischen einer hinteren und einer vorderen Schlittenposition bewegbar ist, und
ein Spannmittel (4), das im vorderen Bereich der Schiene (2) sowie an dem Schlitten
(3) befestigt ist und im gespannten Zustand den Schlitten (3) in Richtung des vorderen
Bereichs der Schiene (2) vorspannt, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (5) eine untere, mit einem Durchgangsloch (12) versehene Bodenlage (5a)
und zumindest eine auf die untere Bodenlage (5a) gefaltete obere Bodenlage (5b) aufweist,
in der eine längliche Durchgangsöffnung (13) ausgebildet ist, die deckungsgleich zum
Durchgangsloch (12) positioniert ist und sich ausgehend von diesem in Längsrichtung
(L) nach hinten zur hinteren Schlittenposition erstreckt, und dass das Spannmittel
(4) ausgehend von seiner Befestigung im vorderen Bereich der Schiene (2) durch das
Durchgangsloch (12) und die längliche Durchgangsöffnung (13) zum Schlitten (3) geführt
ist.
2. Warenvorschubsystem (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiene (2) an ihrer vorderen Stirnseite (10) mit wenigstens einem insbesondere
mit zumindest einem Hinterschnitt (14) ausgebildeten, nach vorne oder aufwärts vorstehenden
Vorsprung (15) versehen ist, der zur Befestigung des Spannmittels (4) dient.
3. Warenvorschubsystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiene (2) zumindest eine aufwärts vorstehende Seitenwand (16, 17) aufweist,
die sich an eine der Längsseiten (8, 9) des Bodens (5) anschließt und sich insbesondere
über die gesamte Länge des Bodens (5) erstreckt.
4. Warenvorschubsystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiene (2) einteilig aus einem Zuschnitt aus Pappe oder Wellpappe hergestellt
und insbesondere ohne weitere Hilfsmittel montiert ist.
5. Warenvorschubsystem (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Bodenlage (5b) insbesondere stirnseitig mit der unteren Bodenlage verbunden
und auf die untere Bodenlage (5a) gefaltet ist.
6. Warenvorschubsystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (3) eine sich im Wesentlichen vertikal zwischen den Längsseiten (8,
9) des Bodens (5) der Schiene (2) erstreckende Wand (18), welche die Warenanlagefläche
(19) definiert, und eine mit dieser verbundene Bodenwand (20) aufweist, die auf dem
Boden (5) der Schiene (2) aufliegt.
7. Warenvorschubsystem (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass im unteren Bereich der sich im Wesentlichen vertikal erstreckenden Wand (18) eine
Durchgangsöffnung (21) zum Hindurchführen des Spannmittels (4) ausgebildet ist.
8. Warenvorschubsystem (1) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass im oberen Bereich der sich im Wesentlichen vertikal erstreckenden Wand (18) ein aufwärts
vorstehender Vorsprung (22) zur Befestigung des Spannmittels (4) vorgesehen ist, der
insbesondere mit zumindest einem Hinterschnitt (23) versehen ist.
9. Warenvorschubsystem (1) nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass in der Bodenwand (20) des Schlittens (3) eine Durchgangsöffnung (25) zum Hindurchführen
des Spannmittels (4) ausgebildet ist.
10. Warenvorschubsystem (1) nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (3) sich im Wesentlichen vertikal erstreckende Seitenwände (26, 27)
aufweist, welche die sich im Wesentlichen vertikal erstreckende Wand (18) und die
Bodenwand (20) seitlich miteinander verbinden.
11. Warenvorschubsystem (1) nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenwand (20) des Schlittens (3) mehrlagig ausgebildet ist.
12. Warenvorschubsystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Arretiermittel vorgesehen sind, die dazu ausgelegt sind, den Schlitten (3) auf der
Schiene (2) in der hinteren Schlittenposition zu arretieren.
13. Warenvorschubsystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (3) aus einem einzelnen Zuschnitt aus Pappe oder Wellpappe hergestellt
ist.
14. Warenvorschubsystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an den Längsseiten (8, 9) des Bodens (5) der Schiene (2) Verbindungselemente vorgesehen
sind, die dazu ausgelegt sind, die Böden (5) der Schienen (2) seitlich benachbart
zueinander angeordneter Warenvorschubsysteme (1) miteinander zu verbinden, wobei die
Verbindungselemente insbesondere in Form von Verbindungsvorsprüngen (33) und Verbindungsaussparungen
(34) ausgebildet sind, deren Abmessungen aufeinander angepasst sind und die insbesondere
formschlüssig ineinander greifen.
15. Warenvorschubsystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannmittel (4) durch ein ringförmiges Gummiband gebildet ist.