[0001] Die Erfindung beziegt sich auf ein Montageteil insbesondere Stopfen, Hülse, Steckverbinder,
Abstandhalterhohlprofil, Sprossenendstücke, Schrauben, Nägel, Dichtscheiben für die
Isolierglasbranche.
[0002] Diese Montageteile werden in vielfältiger Art und Weise genutzt.
[0003] Oftmals besteht das Problem, daß derartige Montageteile nicht für Anwendungen geeignet
sind, die eine zumindest gewisse Dichtigkeit aufweisen müssen. Gerade bei der Herstellung
von Isolierglasscheiben ist es unerwünscht, daß die Edelgasfüllung entweicht. Dies
ist vor allem ein Kostenfaktor.
[0004] Daher liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Montageteil vorzuschlagen, welches
die geforderte und erwünschte Dichtigkeit aufweist.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Montageteil eine Dichteinrichtung
aus einem aufgespritzen Material aufweist.
[0006] Hiermit kann das Montageteil dicht eingesetzt werden.
[0007] Dabei hat es sich als sehr vorteilhaft erwiesen, wenn die Dichteinrichtung durch
ein abdichtendes, vorzugsweise weiches und elastisches oder teilelastisches Material
gebildet ist, welches nicht klebrig sein soll, wobei 1K PU, 2K PU, TPU (Thermoplastisches
Polyurethan) oder andere, Materialien vorgesehen sein können.
[0008] Solche Materialien eignen sich sehr gut zur vorübergehenden und zur dauerhaften Abdichtung.
[0009] Ebenfalls sehr vorteilhaft ist es erfindungsgemäß, wenn die Dichteinrichtung durch
ein geschäumtes Material mit elastischen oder teilelastischen Eigenschaften gebildet
ist, wobei 1K PU, 2K PU, TPU (Thermoplastisches Polyurethan) oder andere, insbesondere
schäumbare Materialien vorgesehen sein können.
[0010] Das geschäumte Material schmiegt sich besonders gut sowohl am Montageteil als auch
an demjenigen Teil an, in welches das Montageteil eingesetzt wird und sorgt so für
eine besonders gute Abdichtung.
[0011] Weiterhin hat es sich erfindungsgemäß als sehr vorteilhaft erwiesen, wenn die Dichteinrichtung
derart angeordnet ist, daß diese beim Einbau des Montageteils mit einem Gegenstück
in Interaktion zu treten vermag.
[0012] Hierdurch wird die Abdichtung erreicht.
[0013] Gemäß einer weiteren Fortbildung der Erfindung ist es sehr vorteilhaft, wenn die
Dichteinrichtung als Dichtungsmaterialraupe ausgebildet ist.
[0014] Dichtungsraupen können sehr zielgenau angeordnet werden, so daß die Dichteinrichtung
mit möglichst wenig Material ausgebildet werden kann.
[0015] Dabei ist es gemäß einer Fortbildung der Erfindung besonders vorteilhaft, wenn der
Querschnitt der Dichtungsmaterialraupe kastenförmig, trapezförmig, halbrund, rund,
mehreckig, pyramidal oder in Abwandlungen davon ausgebildet ist.
[0016] Mit solchen Dichtungsmaterialraupen lassen sich Abdichtungen für alle denkbaren Anforderungen
gestalten.
[0017] Weiterhin hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn die Dichtungsmaterialraupe
auf dem Montageteil oder in einer entsprechenden Vertiefung angeordnet ist.
[0018] Hiermit wird eine wesentliche Überhöhung des Dichtungsmaterial vermieden. Dennoch
kann genügend Dichtungsmaterial vorgesehen werden, sodaß die erwünschte Abdichtung
erzielt wird. Zudem kann die Dichtungsmaterialraupe beispielsweise bei einem Steckverbinder
für ein Abstandshalterhohlprofil in das Abstandshalterhohlprofil hinein rutschen und
so eine Abdichtung zwischen Steckverbinder und Abstandhalterhohlprofil herstellen.
[0019] Eine weitere erfindungsgemäß sehr vorteilhafte Weiterbildung liegt vor, wenn der
Verlauf der Dichtungsmaterialraupe gerade, schräg, gebogen, gewellt und/oder gezackt
ausgebildet ist.
[0020] Damit lässt sich die Dichtungsmaterialraupe so anordnen, daß auch unter widrigen
Umständen eine gute Abdichtung erzielt wird.
[0021] Äußerst vorteilhaft hat es sich erfindungsgemäß auch erwiesen, wenn eine oder mehrere,
insbesondere zwei oder drei Dichtungsmaterialraupen wenigstens annährend parallel
zueinander angeordnet sind.
[0022] Damit können problemlos beispielsweise Stoßstellen zweier Abstandhalterhohlprofile
auf einem Steckverbinder abgedichtet werden.
[0023] Eine erfindungsgemäß sehr vorteilhafte Weiterbildung liegt auch vor, wenn das Montageteil
als Steckverbinder ausgebildet ist, wobei der Steckverbinder einen T-, U- oder kastenförmigem
Querschnitt aufweist und als Gerad-, Winkel-, Eck- oder Kreuzungsverbinder ausgebildet
ist, wobei der Steckverbinder für Abstandhalterhohlprofile für Isolierglasscheiben
vorgesehen ist und mit einem Bodenteil und zwei Längsseitenkanten, die als vom Boden
aufragende Schenkel ausgebildet sein können ausgerüstet sein kann, wobei dann das
Bodenteil zusammen mit den Längsseitenkanten den Körper des Verbinders bildet.
[0024] Diese Steckverbinder sind besonders gebräuchlich zur Verbindung von Abstandhalterhohlprofilen
im Isolierglasbau.
[0025] Äußerst vorteilhaft ist es gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung auch,
wenn das Montageteil als Steckverbinder für Sprossen, Sprossenendstück oder dergleichen
ausgebildet ist, wobei der Steckverbinder einen T-, U- oder kastenförmigem Querschnitt
aufweist und als Gerad-, Winkel-, Eck- oder Kreuzungsverbinder ausgebildet ist.
[0026] Auch diese Steckverbinder sind sehr gebräuchlich. Mit dem Dichtungsteil kann beispielsweise
eine Abdichtung, aber auch beispielsweise ein Klapperschutz vorgesehen werden.
[0027] Ebenfalls sehr vorteilhaft ist es erfindungsgemäß, wenn das Montageteil als Hülsen,
Stopfen oder Kombinationen hieraus ausgebildet ist.
[0028] Mit derartigen Montageteilen lassen sich beispielsweise ein Druckausgleich oder ein
Zugang zum Befüllen beispielsweise mit Edelgas realisieren. Dieser Zugang lässt sich
durch die erfindungsgemäße Dichtungseinrichtung dicht verschließen.
[0029] Eine weitere ebenfalls sehr vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung liegt vor, wenn
das Montageteil als Schraube, Nagel oder Scheibe ausgebildet ist.
[0030] Diese Montageteile bieten sich besonders zur gasdichten Montage von Sproßen oder
dergleichen an.
[0031] Erfindungsgemäß ist es äußerst vorteilhaft, wenn das Montageteil nach außen ragende,
vorzugsweise elastisch verformbare Lamellen aufweist, die im Falle eines Steckverbinders
an wenigstens einem Teil der Längsseiten und für jeden Einsteckabschnitt angeordnet
sein können, die geneigt oder gebogen ausgeführt sein können, wobei die Neigung oder
Biegung in Einsteckrichtung nach hinten ausgebildet sein kann.
[0032] Mit solchen Lamellen kann sich das Montageteil beispielsweise im Abstandhalterhohlprofil
verhaken und wird so gegen unerwünschtes Herausziehen gesichert. Damit bleibt auch
die Dichteinrichtung an der vorgesehenen Stelle.
[0033] Weiterhin hat es sich erfindungsgemäß als sehr vorteilhaft erwiesen, wenn eine Trag-
und/oder Stabilisierungseinrichtung vorgesehen ist, die im Falle eines U-förmigen
Steckverbinders im Bereich der freien Enden der Schenkel, vorzugsweise im Bereich
der Mitte der Längserstreckung des Steckverbinders zwischen den beiden Schenkeln angeordnet
ist.
[0034] Es ist denkbar, daß die Trag- und/oder Stabilisierungseinrichtung nicht nur zur Stabilisierung
und Versteifung des Montageteils genutzt wird, sondern auch zur Aufnahme der Dichteinrichtung.
[0035] Äußerst vorteilhaft ist es erfindungsgemäß, wenn mindestens ein Anschlag zur Begrenzung
der Einstecktiefe des Montageteils vorgesehen ist.
[0036] Hierdurch wird ein zu tiefes Einstecken des Montageteils verhindert.
[0037] Dabei hat es sich als sehr vorteilhaft erwiesen, wenn die Dichtungsmaterialraupe
bzw eine Dichtungsmaterialraupe im Bereich des Anschlages vorgesehen ist.
[0038] Damit ist die Dichtungsmaterialraupe dort positioniert, wo sie zum Abdichten benötigt
wird. Im Bereich des Anschlages ist dabei so zu verstehen, daß die Raupe dort angeordnet
ist, wo die Raupe benötigt wird, also im Bereich des Anschlages. Bei einem Steckverbinder
ist damit dann der durch den Anschlag vorgegebene Bereich der Längserstreckung des
Verbinders gemeint.
[0039] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist es äußerst vorteilhaft, wenn
die Trag- und/oder Stabilisierungseinrichtung als Platte, Gitter, Strebenkombination
oder dergleichen ausgebildet ist, wobei die Trag- und/oder Stabilisierungseinrichtung
im Falle eines Steckverbinders auf der maximalen Höhe des Steckverbinders oder unterhalb
der maximalen Höhe des Steckverbinders angeordnet ist, und/oder daß die Trag- und/oder
Stabilisierungseinrichtung schräg angeordnet ist.
[0040] Damit wird eine optimale Position der Dichtungsmaterialraupe gewährleistet. Eine
schräge Anordnung der Trag- und/oder Stabilisierungseinrichtung bedeutet nicht nur
in Querrichtung des Steckverbinders schräg, sonder es kann auch in Längsrichtung des
Steckverbinders eine schräge oder ansteigende Anordnung vorgesehen sein.
[0041] Gemäß einer weiteren Fortbildung der Erfindung ist es äußerst vorteilhaft, wenn die
Dichtungsmaterialraupe mindestens auf einer Seite bzw. auf mindestens einem Teil des
Umfangs des Montageteils angeordnet ist.
[0042] Hierdurch wird eine sehr gute Abdichtung im notwendigen Bereich ermöglicht.
[0043] Dabei hat es sich als sehr vorteilhaft erwiesen, wenn die Dichtungsmaterialraupe
zumindest auf zwei Seiten des Montageteils vorgesehen ist.
[0044] Damit wird eine optimale Abdichtung erzielt. Es ist denkbar, daß beispielsweise auf
eine nachträgliche Butylierung verzichtet werden kann. Zumindest ist bis zur Anbringung
der Butylierung eine hinreichende Dichtigkeit gegeben, so daß unerwünschter Austritt
von beispielsweise Edelgas vermieden wird.
[0045] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist es besonders vorteilhaft, wenn
die Dichtungsmaterialraupe heiß oder kalt auf das Montageteil aufgespritzt ist.
[0046] Damit wird eine sehr gute Haftung der Dichtungsmaterialraupe erzielt.
[0047] Sehr vorteilhaft ist es in diesem Zusammenhang, wenn die Dichtungsmaterialraupe nach
dem Aufspritzen durch Erhitzen fixiert ist, wobei beispielsweise ein Strahlungsofen
oder ein Heißluftofen vorgesehen sein kann.
[0048] Dadurch wird die Haftung verbessert und zudem kann die Oberfläche der Dichtungsmaterialraupe
geschlossen werden, so daß diese nicht mehr klebrig ist. Die Dichtwirkung wird dadurch
nicht beeinträchtigt. Allerdings können die Montageteile problemlos transportiert
und gehandhabt werden.
[0049] Besonders vorteilhaft ist es erfindungsgemäß dabei auch, wenn das Montageteil und/oder
die Dichtungsmaterialraupe mit einem Primer behandelt ist.
[0050] Durch den Primer kann einerseits die Haftung der Dichtungsmaterialraupe auf dem Montageteil
verbessert werden und andererseits kann die Oberfläche der Dichtungsmaterialraupe
für die spätere Verwendung vorbereitet werden. Auch eine Inhibitierung für den Transport
ist denkbar.
[0051] Gemäß einer weiteren Weiterbildung der Erfindung ist es sehr vorteilhaft, wenn das
Montageteil aus Metall, Kunststoff oder anderen geeigneten Materialien hergestellt
ist und beispielsweise im Falle von Kunststoff im Spritzgußverfahren hergestellt sein
kann.
[0052] Hierdurch sind die jeweiligen Montageteile an die spätere Verwendung angepasst.
[0053] Eine weitere sehr vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt auch vor, wenn das
Montageteil als Hohlprofil oder dergleichen ausgebildet ist und die Dichtungsmaterialraupe
im Bereich eines Endes des Hohlprofils an der Stirnseite, außen am oder innen im Hohlprofil
angeordnet ist.
[0054] Damit können auch handelsübliche Steckverbinder genutzt werden, wobei die Verbindung
durch die am Hohlprofil vorgesehene Dichtungsmaterialraupe abgedichtet wird.
[0055] Äußerst vorteilhaft ist es erfindungsgemäß auch, wenn ein Klapperschutz auf einen
Sprossenverbinder in Form einer Dichtungsmaterialraupe aufgespritzt ist.
[0056] Damit kann ein wirksamer Klapperschutz sichergestellt werden, der gegenüber bisherigen,
mehrteiligen Konstruktionen bestechend einfach aufgebaut ist.
[0057] Im folgenden wird die Erfindung anhand mehrerer Ausführungsbeispiele veranschaulicht.
[0058] Dabei zeigen:
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf eine erste Variante eines erfindungsgemäßen Montageteils, welches
als Steckverbinder ausgeführt ist,
- Fig. 2
- ein Schaubild desselben Steckverbinders,
- Fig. 3
- eine Seitenansicht des Steckverbinders,
- Fig. 4
- eine Ansicht der Stirnseite des Steckverbinders,
- Fig. 5
- ein Schaubild einer zweite Variante eines erfindungsgemäßen Montageteils, wobei der
Steckverbinder als Eckverbinder ausgebildet ist,
- Fig. 6
- eine Draufsicht dieses Steckverbinders,
- Fig. 7
- eine Seitenansicht dieses Steckverbinders,
- Fig. 8
- eine Ansicht einer Stirnseite dieses Steckverbinders,
- Fig. 9
- ein Schaubild eines als Steckverbinders mit einseitig angeordneten Lamellen ausgeführten
Montageteils,
- Fig. 10
- ein Schaubild eines Montageteils, das als Steckverbinder mit geschlossener Trag- und/oder
Stabilisierungseinrichtung ausgebildet ist, und
- Fig. 11
- eine Draufsicht auf den Boden eines als Steckverbinder ausgebildeten Montageteils
mit Dichteinrichtung.
[0059] Mit 1 ist in Fig. 1 ein als U-förmiger Verbinder für Abstandhalter-Hohlprofile für
Mehrscheibenisoliergläser ausgebildetes Montageteil bezeichnet. Dieser Verbinder 1
besteht im wesentlichen aus einem Boden 2 und zwei an den Rändern des Bodens 2 angebrachten
Längsseitenstegen 3 und 4, so daß das U-förmige Profil des Verbinders 1 definiert
wird.
[0060] An den Außenseiten der Längsseitenstege 3 und 4 sind nach außen weisende, in Einsteckrichtung
nach hinten weisende Lamellen 5 vorgesehen, die sich in den Hohlprofilen zu verkeilen
vermögen. Gemäß weiteren Ausgestaltungsbeispielen können die Lamellen 5 auch nur an
einem Längsseitensteg 3 oder 4 oder Abschnitten davon angeordnet sein.
[0061] Im Bereich der Mitte des Verbinders 1 sind ebenfalls an den Außenseiten der Längsseitenstege
3 und 4 für jede Einsteckrichtung jeweils ein Mittenanschlag 6 vorgesehen, der die
Einstecktiefe des Verbinders 1 in die Hohlprofile begrenzt.
[0062] Den Mittenanschlägen 6 ist jeweils ein Ausgleichselement 7 zugeordnet, das gegenüber
den Mittenanschlägen 6 jeweils am anderen Längsseitensteg 3 und 4 vorgesehen ist.
[0063] Der Mittenanschlag 6 ist elastisch federnd ausgebildet und sorgt einerseits dafür,
daß die Hohlprofilenden nicht über die Mitte des Steckverbinders geschoben werden
und auch daß die Hohlprofilenden an den Ausgleichselementen 7 anliegen. Andererseits
werden etwaige Fertigungstoleranzen des Hohlprofils ausgeglichen. Ein Wackeln des
Verbinders 1 im Hohlprofil wird vermieden. Die Mittenanschläge 6 können dabei auch
eine teilweise plastische Umformung erfahren. In der Regel wird eine Überlagerung
von plastischer und elastischer Umformung vorgesehen werden, da damit auch von innen
auf das Abstandhalterhohlprofil wirkende Kräfte auf ein Mindestmaß reduziert werden
können und so eine unerwünschte Verformung derselben vermieden wird.
[0064] Es ist denkbar, daß auch nur ein Mittenanschlag 6 und/oder ein Ausgleichselement
7 je Steckverbinder vorgesehen ist. Auf das Ausgleichselement 7 kann bei entsprechenden
Anforderungen auch völlig verzichtet werden.
[0065] Die Ausgleichselemente 7 können zusätzlich den Steckverbinder in radialer Richtung
und auch in Querrichtung versteifen.
[0066] Der Boden 2 kann in jeder Einsteckrichtung eine oder mehrere nicht dargestellte Durchbrechungen
und/oder Vertiefungen an der Außenseite des Bodens 2 aufweisen. In diese Vertiefungen
und in die Durchbrechungen hinein können bestimmte aufgesteckte Hohlprofile verstemmt
werden, wodurch eine feste mechanische Verbindung geschaffen wird. Dies ist jedoch
nur eine der vielfältigen Ausgestaltungsmöglichkeiten.
[0067] Die Längsseitenstege 3 und 4 sind vom Boden 2 ausgehend sich verjüngend ausgebildet.
Der Übergang zwischen Boden 2 und den Längsseitenstegen 3 und 4 ist jeweils abgerundet.
Durch diese Ausgestaltung wird die Stabilität in Bezug auf Querkräfte erhöht. Dennoch
sind die oberen Enden der Längsseitenstege 3 und 4 flexibel.
[0068] Die nach außen ragenden Lamellen 5 können dabei, wie in den Ausführungsbeispielen
dargestellt, schräg gestellt sein und sich auch in Richtung der freien Enden der Längsseitenstege
3 und 4 nach außen erweitern. Das bedeutet, daß die oberen Enden der Lamellen 5 eine
größere Gesamtbreite des Steckverbinders 1 erzeugen als die unteren Enden.
[0069] Mit dieser schrägen Ausgestaltung der Lamellen 5 können sich diese besonders gut
im Abstandhalterhohlprofil verkrallen. Zudem wird der größte Druck auf das Abstandhalterhohlprofil
im Bereich der Kanten ausgeübt, wo dieses auch am stabilsten ist.
[0070] Es ist auch nicht nötig, daß die Lamellen 5 die gesamte Höhe der Längsseitenstege
3 und 4 einnehmen. So ist es durchaus ausreichend, wie in den Ausführungsbeispielen
dargestellt, daß diese nur gut die Hälfte der Höhe der Längsseitenstege 3 und 4 einnehmen.
Dabei sind die Lamellen 5 am oberen Ende der Längsseitenstege 3 und 4 angeordnet.
[0071] Die Lamellen 5 können ausgehend von den Längsseitenstegen 3 und 4 sich verjüngend
ausgebildet sein, wodurch gerade an deren Enden eine nochmals verbesserte Flexibilität
hergestellt wird und damit eine sehr gute Anpassung an Breitentoleranzen der Abstandhalterhohlprofile
erfolgt.
[0072] Unterhalb der Lamellen 5 können noch Dichtrippen 8 vorgesehen sein, die gegenüber
den Lamellen 5 rückspringend ausgeführt sind. Diese können unterhalb der Lamellen
5 einen Durchfluß von Trockungsmittel zu den Stoßstellen der Abstandhalterhohlprofile
verhindern. Die Dichtrippen 8 können dabei einen Raum für etwaige Verbindungsnähte
der Abstandhalterhohlprofile frei lassen.
[0073] Die Dichtrippen 8 können dabei Teil einzelner Lamellen 5 sein.
[0074] Desweiteren kann der Verbinderkörper, gebildet durch den Boden 2 und die Längsseitenstege
3 und 4 an der offenen Seite verstärkt bzw. stabilisiert werden. Hierzu ist eine Aussteifung
11 vorgesehen. Die Aussteifung 11 kann aus sich kreuzenden Streben 12 aufgebaut sein.
Vorteilhaft ist es, wenn in der Mitte der Längserstreckung des Steckverbinders zumindest
ein Abschnitt der Versteifung in Verbinderquerrichtung vorgesehen ist. Es ist aber
auch denkbar, daß je nach gewünschter Aussteifung aber auch andere Strebenkombinationen
eingesetzt werden. So ist es beispielsweise denkbar, daß rein diagonale Streben 12
vorgesehen werden, die erst bei größeren Deformationen zu einer Aussteifung des Steckverbinders
1 führen, bei geringen Deformationen jedoch mit federn.
[0075] Die Aussteifung 11 kann auch als Platte ausgeführt sein.
[0076] Die Aussteifung 11 ist vorzugsweise in der Mitte der Längserstreckung des Verbinders
1 vorgesehen, also im Stoßbereich der Abstandhalterhohlprofilenden.
[0077] Die Aussteifung 11 ist dabei auf oder unterhalb der größten Höhenerstreckung des
Steckverbinders 1 angebracht. Etwaige Überhöhungen auf den Längsseitenstegen sind
für die Höhe des Steckverbinders ohne Belang.
[0078] Auf der Aussteifung 11 ist eine Dichteinrichtung 13 angeordnet, die in der Lage ist,
für eine Abdichtung der Stoßstelle der Abstandhalterhohlprofilenden zu sorgen.
[0079] Die Dichteinrichtung 13 besteht gemäß der Erfindung aus einem abdichtenden, vorzugsweise
weichen und elastischen oder teilelastischen Material, welches nicht klebrig sein
soll.
[0080] In der Vergangenheit wurde oft Butyl eingesetzt um die Stoßstellen abzudichten. Mit
Butyl versehene Steckverbinder müssen jedoch gesondert gehandhabt werden. Eine Schüttgutverarbeitung
ist nicht möglich, da das Butyl klebrig ist und damit die Steckverbinder verunreinigt.
[0081] Aus diesem Grund wurden die Butyldichtungen auf den Steckverbindern abgedeckt. Bei
der Verarbeitung musste diese Abdeckung entfernt werden.
[0082] Daher ist der Einsatz von nicht klebrigen, aber dennoch weichen Dichtungsmaterialien
von besonderem Vorteil.
[0083] Gemäß der vorliegenden Erfindung werden geschäumte oder ungeschäumte Materialien
mit elastischen oder teilelastischen Eigenschaften eingesetzt, wobei 1K PU, 2K PU,
TPU (Thermoplastisches Polyurethan) oder andere Materialien vorgesehen sein können.
[0084] Diese Materialien lassen sich besonders gut mit dem Steckverbinder verbinden, da
sich diese Materialien auf den Verbinder aufspritzen lassen.
[0085] Es wird dadurch eine stabile Verbindung geschaffen, so daß das Dichtmaterial beim
Aufschieben der Abstandhalterhohlprofile nicht abgeschoben wird.
[0086] Dabei werden vorzugsweise geschlossenporige Materialien eingesetzt, so daß diese
auch beim Beschädigungen noch dichten und nur eine geringe Gefahr von Schmutzaufnahme
besteht.
[0087] Durch diese Abdichtung kann ein unerwünschter Austritt von Füllgasen aus dem Scheibenzwischenraum
zumindest bis zur endgültigen Versiegelung bzw. Verklebung des Abstandhalters und
der Scheiben mit Dichtmittel, hier wird in der Regel Butyl verwendet, verhindert werden.
[0088] Das Dichtungsmaterial kann dabei als Dichtungsmaterialraupe ausgebildet sein, deren
Querschnitt kastenförmig, trapezförmig, halbrund, rund, mehreckig, pyramidal oder
in Abwandlungen davon ausgebildet sein kann.
[0089] Die Dichtungsmaterialraupe kann dabei auf der Aussteifung 11 vorgesehen sein. Ebenso
kann die Dichtungsmaterialraupe zusätzlich oder alternativ auf der Außenseite des
Bodens, aber auch zusätzlich oder alternativ auf den Seiten des Steckverbinders angeordnet
sein. Eine umlaufende oder teilweise umlaufende Dichtungsmaterialraupe ist denkbar.
[0090] Bei anderen Montagteilen kann die Dichtungsmaterialraupe entsprechend im jeweiligen
Dichtbereich angeordnet werden. So kann die Dichtungsmaterialraupe auf Stopfen, Hülsen,
Sprossenendstücke, Schrauben, Nägel, Dichtscheiben usw. angeordnet werden, wobei diese
vorzugsweise für die Isolierglasbranche vorgesehen sind.
[0091] In jedem Fall kann die Dichtungsmaterialraupe auf der Oberfläche oder einer Vertiefung
angebracht sein.
[0092] Auch ist es denkbar, daß die Dichtungsmaterialraupe beispielsweise an der Stoßkante
und/oder in der Nähe der Stoßkante auf der Innenseite des Abstandhalterhohlprofils
angeordnet ist.
[0093] Mehrere Dichtungsmaterialraupen können nebeneinander und dabei wenigstens annähernd
parallel angeordnet sein. So ist es denkbar, daß auf einem Steckverbinder zwei Dichtungsmaterialraupen,
jeweils eine für ein Abstandhalterhohlprofilende, vorgesehen sind.
[0094] Der Verlauf der Dichtungsmaterialraupe kann gerade, schräg, gebogen, gewellt und/oder
gezackt sein.
[0095] Ist ein Anschlag zur Begrenzung der Einstecktiefe eines Montageteils vorgesehen,
so ist die Dichtungsmaterialraupe vorzugsweise im Bereich des Anschlages so angeordnet,
daß sich eine optimale Abdichtung ergibt.
[0096] Eine ein- oder beidseitige Anordnung ist denkbar.
[0097] Wird das Montageteil, wie im zweiten Ausführungsbeispiel dargestellt als Eckverbinder
ausgeführt, so ist ein Eckteil 21 vorgesehen, an welches sich zwei Einsteckhälften
des Steckverbinders anschließen.
[0098] Eine Trag- und/oder Stabilisierungseinrichtung 11 kann sich dabei an das Eckteil
21 anschließen.
[0099] Auch eine partielle Ausbildung des Verbinders als Vollverbinder im Bereich des Eckteils
21 ist denkbar.
[0100] Die Dichteinrichtung 13 ist entweder auf der Trag- und/oder Stabiliserungseinrichtung
11, an der jeweiligen Stirnseite des Eckteils 21 oder auf dem als Vollverbinder ausgebildeten
Bereich angeordnet. Auch eine Anordnung nur auf dem Boden der Verbinderhälften bzw.
auf der Stoßkante oder der Innenseite des Abstandhalterhohlprofils ist denkbar.
[0101] Das Eckteil 21 sollte die Abmessungen des Verbinderkörpers geringfügig überragen,
um eine Anschlagwirkung zu erzielen. Ein Überragen der Außenabmessungen der Abstandhalterhohlprofile
ist in der Regel nicht notwendig und sollte zumindest an den Seiten, an denen schlußendlich
die Glasscheiben anliegen, vermieden werden.
[0102] Das Eckteil 21 kann verschiedene Winkel einnehmen, so daß unterschiedliche Glasgestaltungen
möglich sind. In der Regel wird der Winkel jedoch 90° betragen.
[0103] Es ist in diesem Zusammenhang aber auch denkbar, daß das Eckteil 21 einen Winkel
von 180° einschließt, also daß ein Geradeverbinder vorgesehen ist.
[0104] Derartige Verbinder bieten sich zum Beispiel für die Befestigung von Sprossen im
Scheibenzwischenraum an.
[0105] Sprossenendstücke und Sprossenverbinder lassen sich ebenfalls mit der erfindungsgemäßen
Dichteinrichtung 13 ausrüsten. So kann bei Sprossenendstücken der Bereich, in dem
das Sprossenendstück mit dem Abstandhalterhohlprofil verbunden wird, mit der Dichteinrichtung
ausgerüstet sein. Sprossenendstücke werden angenagelt, angeschraubt oder mittels einer
Klammer angeschossen. Es wird so vermieden, daß Füllgas aus dem Scheibenzwischenraum
über den Nagel, die Schraube bzw. die Klammer entweicht.
[0106] Auch Sprossenverbinder können mit der erfindungsgemäßen Dichteinrichtung 13 ausgerüstet
sein. Dort wird die Dichteinrichtung 13 als Klapperschutz auf den Sprossenverbinder
aufgebracht, so daß sich der Sprossenverbinder weich an die jeweilige Glasscheibe
direkt oder indirekt anschmiegt.
[0107] Die Montageteile können aus Metall, Kunststoff oder anderen geeigneten Materialien
hergestellt sein. Im Falle von Kunststoff ist es denkbar, daß diese im Spritzgußverfahren
hergestellt sind.
[0108] Die Dichtungsmaterialraupe wird auf das Montageteil aufgespritzt. Das Aufspritzen
kann mit heißem oder kaltem Material erfolgen.
[0109] Eine Vorbehandlung mit einem Primer ist ebenso denkbar, wie eine Nachbehandlung beispielsweise
mit einem Strahlungsofen oder einem Heißluftofen. Andere Nachbehandlungen sind denkbar.
Ebenso ist es denkbar, daß die Dichtungsmaterialraupe mit einem Primer oder Schutz
versehen wird, der bei Verwendung eine bessere Abdichtung ermöglicht.
[0110] Wird ein Primer oder Schutz, beispielsweise ein Schutzlack, auf die Dichtungsmaterialraupe
aufgebracht, so ist es denkbar, daß dieser bei der ersten Verwendung zerstört wird
und so die Dichtungsmaterialraupe frei liegt. Ebenso kann der Primer für eine verbesserte
Verbindung der Dichtungsmaterialraupe zum Gegenstück des Montageteils sorgen.
1. Montageteil insbesondere Stopfen, Hülse, Steckverbinder, Abstandhalterhohlprofil,
Sprossenendstücke, Schrauben, Nägel, Dichtscheiben für die Isolierglasbranche, dadurch gekennzeichnet, daß das Montageteil eine Dichteinrichtung aus einem aufgespritzen Material aufweist.
2. Montageteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichteinrichtung durch ein abdichtendes, vorzugsweise weiches und elastisches
oder teilelastisches Material gebildet ist, welches nicht klebrig sein soll, wobei
1K PU, 2K PU, TPU (Thermoplastisches Polyurethan) oder andere, Materialien vorgesehen
sein können und/oder daß die Dichteinrichtung durch ein geschäumtes Material mit elastischen
oder teilelastischen Eigenschaften gebildet ist, wobei 1K PU, 2K PU, TPU (Thermoplastisches
Polyurethan) oder andere, insbesondere schäumbare Materialien vorgesehen sein können.
3. Montageteil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichteinrichtung derart angeordnet ist, daß diese beim Einbau des Montageteils
mit einem Gegenstück in Interaktion zu treten vermag.
4. Montageteil nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichteinrichtung als Dichtungsmaterialraupe ausgebildet ist, wobei der Querschnitt
der Dichtungsmaterialraupe kastenförmig, trapezförmig, halbrund, rund, mehreckig,
pyramidal oder in Abwandlungen davon ausgebildet sein kann und/oder wobei die Dichtungsmaterialraupe
auf dem Montageteil oder in einer entsprechenden Vertiefung angeordnet sein kann.
5. Montageteil nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Verlauf der Dichtungsmaterialraupe gerade, schräg, gebogen, gewellt und/oder
gezackt ausgebildet ist und/oder daß eine oder mehrere, insbesondere zwei oder drei
Dichtungsmaterialraupen wenigstens annährend parallel zueinander angeordnet sind.
6. Montageteil nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Montageteil als Steckverbinder ausgebildet ist, wobei der Steckverbinder (1)
einen T-, U- oder kastenförmigem Querschnitt aufweist und als Gerad-, Winkel-, Eck-
oder Kreuzungsverbinder ausgebildet ist, wobei der Steckverbinder für Abstandhalterhohlprofile
für Isolierglasscheiben vorgesehen ist und mit einem Bodenteil (2) und zwei Längsseitenkanten,
die als vom Boden (2) aufragende Schenkel (3, 4) ausgebildet sein können ausgerüstet
sein kann, wobei dann das Bodenteil (2) zusammen mit den Längsseitenkanten den Körper
des Verbinders (1) bildet und/oder daß das Montageteil als Steckverbinder für Sprossen,
Sprossenendstück oder dergleichen ausgebildet ist, wobei der Steckverbinder (1) einen
T-, U- oder kastenförmigem Querschnitt aufweist und als Gerad-, Winkel-, Eck- oder
Kreuzungsverbinder ausgebildet ist und/oder daß das Montageteil als Hülsen, Stopfen
oder Kombinationen hieraus ausgebildet ist und/oder daß das Montageteil als Schraube,
Nagel oder Scheibe ausgebildet ist.
7. Montageteil nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Montageteil nach außen ragende, vorzugsweise elastisch verformbare Lamellen (5)
aufweist, die im Falle eines Steckverbinders an wenigstens einem Teil der Längsseiten
und für jeden Einsteckabschnitt angeordnet sein können, die geneigt oder gebogen ausgeführt
sein können, wobei die Neigung oder Biegung in Einsteckrichtung nach hinten ausgebildet
sein kann
8. Montageteil nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Trag- und/oder Stabilisierungseinrichtung vorgesehen ist, die im Falle eines
U-förmigen Steckverbinders im Bereich der freien Enden der Schenkel (3, 4), vorzugsweise
im Bereich der Mitte der Längserstreckung des Steckverbinders (1) zwischen den beiden
Schenkeln (3, 4) angeordnet ist.
9. Montageteil nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Anschlag zur Begrenzung der Einstecktiefe des Montageteils vorgesehen
ist, wobei die Dichtungsmaterialraupe bzw eine Dichtungsmaterialraupe im Bereich des
Anschlages vorgesehen sein kann.
10. Montageteil nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Trag- und/oder Stabilisierungseinrichtung (11) als Platte, Gitter, Strebenkombination
oder dergleichen ausgebildet ist, wobei die Trag- und/oder Stabilisierungseinrichtung
(11) im Falle eines Steckverbinders auf der maximalen Höhe des Steckverbinders (1)
oder unterhalb der maximalen Höhe des Steckverbinders (1) angeordnet ist, und/oder
daß die Trag- und/oder Stabilisierungseinrichtung schräg angeordnet ist.
11. Montageteil nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsmaterialraupe mindestens auf einer Seite bzw. auf mindestens einem Teil
des Umfangs des Montageteils angeordnet ist, wobei die Dichtungsmaterialraupe zumindest
auf zwei Seiten des Montageteils vorgesehen sein kann.
12. Montageteil nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsmaterialraupe heiß oder kalt auf das Montageteil aufgespritzt ist.
13. Montageteil nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsmaterialraupe nach dem Aufspritzen durch Erhitzen fixiert ist, wobei
beispielsweise ein Strahlungsofen oder ein Heißluftofen vorgesehen sein kann und/oder
daß das Montageteil und/oder die Dichtungsmaterialraupe mit einem Primer behandelt
ist.
14. Montageteil nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Montageteil aus Metall, Kunststoff oder anderen geeigneten Materialien hergestellt
ist und beispielsweise im Falle von Kunststoff im Spritzgußverfahren hergestellt sein
kann.
15. Montageteil nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Montageteil als Hohlprofil oder dergleichen ausgebildet ist und die Dichtungsmaterialraupe
im Bereich eines Endes des Hohlprofils an der Stirnseite, außen am oder innen im Hohlprofil
angeordnet ist.
16. Montageteil nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Klapperschutz auf einen Sprossenverbinder in Form einer Dichtungsmaterialraupe
aufgespritzt ist.