[0001] Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung beziehen sich auf ein Beleuchtungs-Baukastensystem,
das Beleuchtungskörper in unterschiedlichen Formen (Außenform plus Leuchtfläche) umfasst.
Entsprechend bevorzugten Ausführungsbeispielen sind die Beleuchtungskörper ausgebildet,
um Stroboskopblitze abzugeben.
[0002] Die heutige Scheinwerfertechnik kennt im Wesentlichen zwei verschiedene Scheinwerferkonzepte,
nämlich (erstens) Konzepte mit einem fixen gleichförmigen Gehäuse, wie z. B. einem
länglichen Beleuchtungselement oder einem punktförmigen Beleuchtungselement, oder
(zweitens) Konzepte basierend auf Leisten, wie z. B. LED-Leisten, die beliebig formbar
sind. Der Nachteil der ersten Konzepte ist, dass diese schwer in ihrer Form anpassbar
sind, so dass eine bestimmte Scheinwerferanordnung immer durch mühsame Ausrichtung
und Positionierung des individuellen Scheinwerfers gegenüber den anderen Scheinwerfern
erfolgen muss. Nachteilig bei den zweiten Konzepten ist, dass die angesprochenen LED-Leisten
häufig in Bezug auf die Lichtausbeute und die Lichtcharakteristik nachteilig sind.
Deshalb besteht der Bedarf nach einem verbesserten Konzept.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Beleuchtungs-Baukastensystem zu schaffen,
das die oben erläuterten Nachteile vermeidet.
[0004] Die Aufgabe wird durch die unabhängigen Patentansprüche gelöst.
[0005] Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung schaffen ein Beleuchtungs-Baukastensystem
mit zumindest zwei Beleuchtungskörpern, die je eine Leuchtfläche aufweisen, wobei
sich die mindestens zwei Beleuchtungskörper in Bezug auf ihre Außenform, die die Leuchtfläche
umrahmt, unterscheiden. Das Baukastensystem ist so konzipiert, dass die mindestens
zwei Beleuchtungskörper mechanisch miteinander (z.B. durch eine Art Flansch) verbindbar
sind.
[0006] Entsprechend Ausführungsbeispielen kann einer der mindestens zwei Beleuchtungskörper
die Form eines Kreissegments (z. B. eines 45°- Kreissegments, 90°-Kreissegments, 120°-Kreissegments
oder 180°-Kreissegments) oder die Form eines Vollkreises (360°-Kreissegment) aufweisen,
während ein zweiter der mindestens zwei Beleuchtungskörper die Form einer Kreisbogenfläche
(z. B. mit einem 30°-Winkel oder einen 90°-Winkel) hat. Entsprechend dieser Variante
ist es vorteilhaft, dass der Vollkreis oder der Halbkreis bzw. allgemein das Kreissegment
durch die Kreisbogenfläche (Fläche definiert/eingeschlossen durch zwei unterschiedliche
Radien um eine gemeinsamen Mittelpunkt und zwei in einem bestimmten Winkel zueinander
angeordnete Schnittgeraden zu den zwei Radien) umrahmt werden kann, um insgesamt die
Fläche des mittels des Beleuchtungs-Baukastensystems hergestellten Gesamtleuchtkörpers
zu vergrößern. Hierbei kann entsprechend bevorzugten Ausführungsbeispielen das erste
der mindestens zwei Beleuchtungskörper die Form eines Kreissegments oder Vollkreises
aufweisen, wobei der Außenradius des Kreissegments oder des Vollkreises dem Innenradius
der Kreisbogenfläche entspricht.
[0007] In weiteren Ausführungsbeispielen kann der erste, zweite oder ein weiterer der mindestens
zwei Beleuchtungskörper die Form eines Vierecks aufweisen bzw. eines Rechtecks aufweisen,
wobei hier dann vorzugsweise dieses Element das Viereck/Rechteck dieselbe Breite hat
wie die Breite der Kreisbogenfläche. Bei einem derartigen Ausführungsbeispiel wird
es vorteilhafterweise erreicht, dass der Beleuchtungskörper in einer beliebigen länglichen
Form (Kurven durch die Kreisbogenflächen und Geraden durch die Rechtecke) zu einem
"Lichtband" oder einer "Schlange" arrangiert werden können.
[0008] Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass
durch Kreissegmente, Kreisbogenflächen und Rechtecke ein flexibel zusammenstellbarer
Baukasten geschaffen werden kann, so dass mit selbigen nahezu jede Beleuchtungsform
(auf der zweidimensionalen Fläche) realisierbar ist. Dadurch, dass die Beleuchtungskörper
eine flächige Form aufweisen, auf welche beispielsweise eine Vielzahl von Leuchtelementen,
wie Leuchtdioden angeordnet sind, kann auch eine ausreichende Lichtleistung erreicht
werden. Durch die mechanische Verbindungsfähigkeit der Beleuchtungselemente zueinander
wird die Ausrichtung der Elemente ermöglicht.
[0009] Hierbei ist also entsprechend einem Ausführungsbeispiel der eine Beleuchtungskörper
mit dem anderen Beleuchtungskörper derart verbunden, dass die Verbindung entlang einer
vollständigen Außenkante eines der zwei Beleuchtungskörper erfolgt, z. B. einer gebogenen
Außenkante oder auch einer geraden Außenkante.
[0010] Entsprechend Ausführungsbeispielen weist jeder Beleuchtungskörper eine Vielzahl von
Leuchtelementen, wie Leuchtdioden auf, die flächig über die Leuchtfläche verteilt
sind. Entsprechend einem zusätzlichen Ausführungsbeispiel kann die Vielzahl der Leuchtelemente
oder Leuchtdioden derart angeordnet sein, dass eine Mehrzahl an weißen Leuchtelementen
oder Leuchtdioden um den Flächenschwerpunkt der Leuchten angeordnet sind, während
eine Mehrzahl an farbigen Leuchtelementen oder Leuchtdioden entlang der Außenform
angeordnet sind. Zusätzlich oder alternativ können entsprechend Ausführungsbeispielen
einzelne Leuchtelemente oder Leuchtdioden linienartig angeordnet sein. Auch wäre es
entsprechend weiteren Ausführungsbeispielen denkbar, dass eine oder mehrere punktförmige
Beleuchtungsquellen ausgebildet werden. Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel umfasst
jedes Leuchtelement (auch mehrere oder viele Leuchtelemente je Beleuchtungskörper
möglich) ein zentrales weißes Leuchtelement /weiße LED mit mehreren ringförmig um
das weiße Leuchtelement angeordneten (in der Farbe anpassbaren) Leuchtelementen /
RGB-LEDs (z.B. 3 Stück oder 16 Stück). Entsprechend zusätzlichen Ausführungsbeispielen
können die Beleuchtungselemente oder zumindest einzelne Beleuchtungselemente der Beleuchtungskörper
ausgebildet sein, um Lichtblitze zu emittieren, so dass ein Stroboskop ausgebildet
wird. Hierbei wäre es beispielsweise denkbar, dass einige der Beleuchtungselemente
Lichtblitze bzw. weiße Lichtblitze stroboskopartig ausbilden, während die darum liegenden
Leuchtelemente in der RGB-Konfiguration eine entsprechende Farbe ausleuchten können.
Entsprechend Ausführungsbeispielen können mehrere Leuchtelemente zugehörig zu unterschiedlichen
Beleuchtungskörpern synchronisiert sein, so dass die Lichtblitze gleichzeitig emittiert
werden.
[0011] Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel bezieht sich auf einen Baukasten, bei dem eine
Vielzahl von Beleuchtungskörpern als Kreissegmentflächen gebildet sind und miteinander
gekoppelt sind, um eine Beleuchtungsschlange auszubilden, wobei durch diese Beleuchtungsschlange
zumindest ein Beleuchtungskörper in Form eines Kreises oder Kreissegmentes eingeschlossen
wird.
[0012] Ein weiteres Ausführungsbeispiel schafft einen Beleuchtungskörper, der eine Leuchtfläche
sowie eine Vielzahl von Leuchtelementen aufweist, die flächig über die Leuchtfläche
verteilt sind. Hierbei ist jedes Leuchtelement durch eine zentrale weiße Leuchtdiode
und zumindest zwei, bevorzugt mindestens vier, mehr als vier, mehr als 10 oder 16
RGB-Leuchtdioden geformt, wobei die RGB-Leuchtdioden die weiße Leuchtdiode umringen.
Das Umringen kann kreisförmig, in mehreren Kreisen, rechteckig oder ähnlich erfolgen.
Entsprechend Ausführungsbeispiel kann die weiße Leuchtdiode ausgebildet sein, um Lichtblitze
(z.B. 0,5 bis 40 Hz) zu emittieren, so dass ein Stroboskop gebildet wird. Weiße Leuchtdioden
bieten den Vorteil eine ausreichend hohen Ausleuchtung, wobei durch die RGB-Leuchtdioden
die Farbtemperatur auch die der Lichtblitze angepasst / variiert werden kann.
[0013] Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen definiert. Ausführungsbeispiel werden
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert. Schematisch zeigen:
- Fig. 1a-c
- zeigen drei unterschiedliche Ausprägungen von Beleuchtungskörpern mit einer vollkreisförmigen
Ausprägung gemäß Ausführungsbeispielen;
- Fig. 1d-e
- zeigen zwei unterschiedliche Ausprägungen von Beleuchtungskörpern in Form eines Kreisbogensegments;
- Fig. 2a-b
- einen Beleuchtungskörper in Form von Kreisbogenflächen;
- Fig. 3a-b
- zeigen Beleuchtungskörper in Form von Rechtecken;
- Fig. 4a-c
- zeigen die Kombination von vollkreisförmigen und kreisbogenflächenförmigen Beleuchtungskörpern
zu einem Baukastensystem gemäß Ausführungsbeispielen;
- Fig. 5a-b
- zeigen die Kombination von vollkreisförmigen, rechteckigen und kreisbogenflächenförmigen
Beleuchtungskörpern zu BeleuchtungsBaukastensystemen gemäß weitern Ausführungsbeispielen;
- Fig. 6a-d
- die Kombination aus rechteckigen und kreisbogenförmigen Beleuchtungselementen zu vier
unterschiedlichen Strukturen gemäß weiteren Ausführungsbeispielen; und
- Fig. 7
- einen Beleuchtungskörper mit einer speziellen Anordnung der Leuchtelemente gemäß Ausführungsbeispielen.
[0014] Bevor nachfolgend Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung anhand der beiliegenden
Zeichnungen erläutert werden, sei darauf hingewiesen, dass gleichwirkende Elemente
und Strukturen mit gleichen Bezugszeichen versehen sind, so dass die Beschreibung
derer aufeinander anwendbar bzw. austauschbar ist.
[0015] Bezugnehmend auf die Fig. 1a bis 1e, 2a bis 2b, 3a bis 3b werden nun mögliche Beleuchtungskörper
in unterschiedlichen Formen und unterschiedlichen Bestückungen mit Leuchtelementen
erläutert, die zusammen einen Beleuchtungs-Baukasten formen. Dieser Beleuchtungs-Baukasten
ist exemplarisch in den Fig. 4a bis 4b bzw. 5a bis 5b zusammengestellt.
[0016] Fig. 1a zeigt eine vollkreisförmige Beleuchtungseinheit 100 mit einer Beleuchtungsfläche
102, die von dem Gehäuse 104 eingerahmt wird. Die Beleuchtungsfläche 102 ist durch
eine Vielzahl von Leuchtelementen 106, wie z. B. weißen LEDs oder RGB-LEDs gebildet,
die regelmäßig sich nahezu vollflächig (d. h. bis zum Rand 104) über die Fläche 102
erstrecken.
[0017] Fig. 1b zeigt ebenfalls ein vollkreisförmiges Beleuchtungselement 110, das ein Außengehäuse
104 sowie eine Beleuchtungsfläche 112 umfasst. Innerhalb dieser Beleuchtungsfläche
112 sind vier Beleuchtungskörper 116 vorgesehen, die wie ein Quadrant angeordnet sind
und das kreisförmige Gehäuse 104 bzw. die kreisförmige Beleuchtungsfläche 112 von
innen ausfüllen.
[0018] Fig. 1c zeigt ein kreisförmiges Beleuchtungselement 120, das das Gehäuse 104 sowie
eine Beleuchtungsfläche 122 umfasst. Innerhalb dieser Beleuchtungsfläche 122 ist ein
linienartiges Beleuchtungselement 126 vorgesehen, dass sich diagonal über die Beleuchtungsfläche
122 erstreckt.
[0019] Alle Beleuchtungskörper 100, 110 und 120 sind vergleichbar gleich groß und vollkreisförmig.
Folglich sind die Gehäuse 104 gleich oder vergleichbar.
[0020] Bezüglich der Gehäuse 104 sei angemerkt, dass diese auf ihrer kreisbogenförmigen
Außenseite Eingriffnahmemittel aufweisen können, mittels welchen der Beleuchtungskörper
100, 110 oder 120 mit weiteren Beleuchtungskörpern verbindbar ist. Diese Eingriffnahmemittel
können beispielsweise Schienen sein, beispielsweise Schienen mit einer Schwalbenschwanzführung,
so dass ein Ineinanderschieben möglich ist. Alternativ wären noch andere Verbinder
z. B. mit einer Nut und einem zusätzlichen Klemmelement denkbar.
[0021] Fig. 1d zeigt einen Beleuchtungskörper 130, der halbkreisförmig ist, also ein 180°-Kreissegment
ausbildet. Dieser weist eine Beleuchtungsfläche 132 auf, innerhalb welcher die Beleuchtungselemente
106, vollflächig, d. h. bis zum Rand angeordnet sind. Der Beleuchtungskörper 130 weist
ein Gehäuse 134 auf, das im Wesentlichen durch einen 180°-Halbkreis wie eine Verbindungsgerade
gebildet ist. Beide Flächen können als Verbindungsflächen dienen.
[0022] Fig. 1e zeigt ein weiteres Beleuchtungselement 140, hier in Form eines 90°-Kreissegments.
Das Beleuchtungselement 140 weist eine Beleuchtungsfläche 142 auf, die mit den Beleuchtungselementen
106 gefüllt ist. Das zugehörige Gehäuse 144 weist eine 90°-Kreissegmentfläche sowie
zwei gerade Flächen auf. Alle Flächen sind beispielsweise mittels Verbindungsmitteln
versehen.
[0023] Auch wenn bei den Ausführungsbeispielen aus Fig. 1d und 1e diese immer im Zusammenhang
mit den Beleuchtungselementen 106 erläutert wurde, sei an dieser Stelle darauf hingewiesen,
dass auch andere Beleuchtungselemente, wie z. B. Beleuchtungselemente vergleichbar
mit dem Beleuchtungselement 116 oder 126 verwendet werden können.
[0024] Die Beleuchtungselemente 106, 116 und 126 können entweder farbig betrieben werden
(RGB) oder auch als weiße LEDs oder auch als Kombination (vgl. Fig. 7) ausgebildet
sein. Bei weißen LEDs ist es vorteilhaft, dass diese eine hohe Lichtmenge emittieren
können, so dass bei kurzzeitiger Ansteuerung, z. B. im Bereich von 1 bis 50 Hz ein
Stroboskop-Effekt erzielt werden kann. Insofern sind diese LEDs ausgebildet, ein Stroboskop
zu bilden. Vorzugsweise sind die Leuchtelemente 106, 116 und 126 innerhalb eines Beleuchtungskörpers
100, 110 und 120 synchronisiert.
[0025] Fig. 2a zeigt vier kreisbogenförmige Beleuchtungskörper 200, die eine Beleuchtungsfläche
202 mit einer Vielzahl von Beleuchtungselementen 106 umfassen. Der Beleuchtungskörper
200 bildet einen 90°-Winkel aus, nämlich in Form einer Kreisbogenfläche. Die Kreisbogenfläche
wird von dem Gehäuse 204 eingeschlossen. Das Gehäuse 204 ist also durch zwei Kreisbögen
um einen gemeinsamen Mittelpunkt mit unterschiedlichen Radien definiert, die jeweils
denselben Winkel aufweisen. Die Enden dieser zwei Kreisbögen sind durch Geraden verbunden.
[0026] Es sei an dieser Stelle angemerkt, dass auch wenn die Kreisbogenfläche 202 als 90°-Kreisbogenfläche
ausgeführt ist, diese auch anders ausgeführt sein kann, wie beispielsweise durch die
gestrichelten Linien dargestellt ist. Die gestrichelten Linien teilen die Kreisbogenfläche
202 in vier gleichgroße Kreisbogenflächen mit beispielsweise 22,5° ein.
[0027] Entsprechend Ausführungsbeispielen sind sowohl die geraden Seitenflächen des Gehäuses
204, und/oder die gebogenen Seitenflächen 104 ausgebildet, um mit anderen entsprechenden
Seitenflächen verbunden zu werden. Eine Verbindung der geraden Seitenflächen ist in
Fig. 2b illustriert. Durch die Verbindung der vier Kreissegmentflächen 200 kann ein
Beleuchtungsring ausgebildet werden. Dieser Beleuchtungsring ist mit dem Bezugszeichen
220 versehen.
[0028] Fig. 3a zeigt einen viereckigen bzw. hier rechteckigen Beleuchtungskörper 300, der
eine Vielzahl von Beleuchtungselementen 106 in der Beleuchtungsfläche 302 aufweist.
Die Beleuchtungsfläche wird durch das Gehäuse 304 eingeschlossen. Das Gehäuse 304
kann ebenso wie die im Zusammenhang mit den Beleuchtungselementen 200 erläuterten
Gehäuse 204 an allen vier Flächen Eingriffnahmeabschnitte aufweisen, so dass über
die Seiten eine Verbindung zu weiteren Beleuchtungselementen erfolgen kann.
[0029] Fig. 3b zeigt einen weiteren Beleuchtungskörper 310, der eine Beleuchtungsfläche
314 aufweist, wobei sich längs der Beleuchtungsfläche 314 ein Beleuchtungselement
126 erstreckt. Bezüglich der Form des Beleuchtungskörpers 310 sei darauf hingewiesen,
dass dieser mit dem Beleuchtungskörper 300 vergleichbar ist und deshalb auch dasselbe
Gehäuse 304 aufweist.
[0030] Fig. 4a zeigt die Kombination der Beleuchtungselemente 200 bzw. insbesondere der
Beleuchtungskörperanordnung 220 mit dem Beleuchtungselement 100. Das Beleuchtungselement
100 wird von den vier Beleuchtungskörpern 220 eingerahmt, die über ihre Längsseiten
(geraden Seiten) miteinander verbunden sind und jeweils über ihre innere gebogene
Fläche mit dem Beleuchtungskörper 100 bzw. der Außenfläche des Beleuchtungskörpers
100 verbunden ist. Die Verbindung erfolgt über entsprechend passende Eingriffnahmemittel
wie z. B. entsprechende Profile oder Klemmen. Im Resultat wird der kreisförmige Beleuchtungskörper
100 in seiner Kreisfläche durch die vier Kreisflächensegmente 200 vergrößert.
[0031] Fig. 4b zeigt die Kombination der vier kreisbogenförmigen Beleuchtungskörper 200
mit dem Beleuchtungskörper 110, der ebenso wie der Beleuchtungskörper 100 in Fig.
4a in dem Ring der Anordnung 220 angeordnet ist.
[0032] Fig. 4c zeigt die Kombination der Anordnung 220 umfassend vier Kreisbogenflächen
200 mit dem Beleuchtungskörper 120.
[0033] Fig. 5a zeigt eine Zusammenstellung von mehreren Beleuchtungskörpern 200, die schlangenförmig
in Reihe angeordnet sind. Hierbei sei angemerkt, dass ebenso wie bei der Anordnung
220 die Beleuchtungskörper 200 immer über ihre Stirnflächen, d. h. die geraden Flächen
miteinander verbunden sind. Am einen Ende der Schlange / des Leuchtbands sind zwei
rechteckige Beleuchtungselemente 300 ebenfalls über die Stirnseite angekoppelt. Des
Weiteren umschließt das Leuchtband in einer 180°-Biegung den Beleuchtungskörper 100,
der über 180°-Fläche mit der Innenseite der kreisbogenförmigen Beleuchtungselemente
200 gekoppelt ist.
[0034] Fig. 5b zeigt ebenfalls eine Schlange umfassend eine Vielzahl von in entsprechend
unterschiedlicher Richtung miteinander verbundenen Beleuchtungselementen 200 (Verbindung
über die Stirnseiten). An einem Ende des Leuchtbands ist ein Beleuchtungselement 310
(ebenfalls über die Stirnseite) angekoppelt. Zusätzlich umschließt das Leuchtband
in einer 180°-Biegung (bestehend aus zwei 90°-Kreisbogenflächen 200) den Beleuchtungskörper
120, so dass die Verbindung wiederum über die Innenseite der Kreisbogenflächen mit
der Außenseite des Vollkreises erfolgt.
[0035] Um sicherzustellen, dass beispielsweise die kreisbogenflächigen Elemente 200 über
die Stirnseite mit den rechteckigen Elementen 300 über die Stirnseite verbunden werden
können, weisen die rechteckigen Elemente sowie die kreisbogenflächigen Elemente vorzugsweise
dieselbe Breite auf.
[0036] Damit sichergestellt ist, dass die vollkreisförmigen oder halbkreisförmigen Elemente
mit den kreisbogenflächenförmigen Elementen verbunden werden können, weisen die kreisförmigen
oder kreissegmentförmigen Beleuchtungselemente einen Außenradius auf, der dem Innenradius
der Kreisbogenflächenelemente 200 entspricht.
[0037] Fig. 6a zeigt eine weitere Anwendung des Baukastensystems entsprechend obigen Erläuterungen.
In Fig. 6a ist eine rechteckflächige Anordnung dargestellt, die aus 4x4 rechteckigen
Beleuchtungselementen 340 besteht. Jedes dieser rechteckförmigen Beleuchtungselemente
340 weist auf der Beleuchtungsfläche 342 eine Vielzahl von regelmäßig angeordneten
Beleuchtungselementen 346 auf. Diese Beleuchtungselemente 346 sind entsprechend einem
zusätzlichen Ausführungsbeispiel besonders ausgeführt, nämlich weisen eine weiße LED
in der Mitte auf und außen herum eine Vielzahl von darum angeordneten, z. B. kreisförmig
angeordneten RGB-LEDs. Beispielsweise sind 16 RGB-LEDs denkbar. Bei der Beleuchtungsfläche
342 wird diese von 25 weißen LEDs (5x5) mit 25x16 RGB-LEDs im Kreis um die 25 weißen
LEDs realisiert.
[0038] Mit dem Bezugszeichen 348 ist der Verbindungspunkt im Rahmen der Beleuchtungselemente
340 markiert. An dieser Stelle sei angemerkt, dass mit der hier dargestellten 4x4-Matrix
aus den 4x4 Beleuchtungskörpern 340 beispielsweise eine Fläche von 1x1 m abgedeckt
werden kann.
[0039] Fig. 6b zeigt 12 schlangenförmig angeordnete kreisbogenflächenförmige Beleuchtungskörper
160. Diese schließen hier jeweils einen 45°-Winkel ein und umfassen auf der Beleuchtungsfläche
166 eine Vielzahl, wie z. B. 25 Beleuchtungselemente 346, die wiederum einzelne zentral
angeordnete weiße LEDs sowie kreisförmig außen herum angeordnete RGB-LEDs, z. B. 16
je weiße LEDs, umfassen können.
[0040] Durch die schlangenförmige Anordnung ergibt sich beispielsweise eine Höhe von 1 m
bei einer Länge von 2,50 m.
[0041] Fig. 6c zeigt die Kombination aus den Beleuchtungskörpern 340 mit den Beleuchtungskörpern
160. Wie zu erkennen ist, sind die Beleuchtungskörper 340 dazu ausgebildet, um über
jede der vier Seiten mit einem weiteren Beleuchtungskörper verbunden zu werden. Hier
sind die Beleuchtungskörper 340 derart angeordnet, dass ein Buchstabe D durch sechs
Beleuchtungskörper 340 sowie vier Beleuchtungskörper 160 ausgebildet wird. Die Außenabmessungen
sind ca. 1x1 m.
[0042] In Fig. 6d wird dargestellt, dass durch acht Beleuchtungselemente 160 ein Beleuchtungsring
mit einem Durchmesser von 1 m ausgebildet sein kann. Die Beleuchtungselemente 160
sind jeweils über die Stirnseite miteinander verbunden.
[0043] An dieser Stelle sein angemerkt, dass je Beleuchtungskörper unterschiedliche LEDs,
wie z. B. die flächig angeordneten LEDs oder auch andere Beleuchtungselemente, wie
z. B. linienförmige Beleuchtungselemente (in Längs- oder Diagonalausrichtung) eingesetzt
werden können. Auch können diese LEDs zur kontinuierlichen Beleuchtung oder auch zur
Stroboskop-artigen Beleuchtung ausgebildet bzw. angesteuert werden.
[0044] Auch sei an dieser Stelle angemerkt, dass der oben erläuterte Formenraum für den
Baukasten, der vorzugsweise drei, mindestens aber zwei verschiedene Formen umfasst,
nicht durch die obigen Ausführungsbeispiele eingeschränkt ist, sondern dass auch unterschiedliche
weitere Formen (Viertelkreis, halbrund oder mehreckige Form) zum Einsatz kommen kann.
[0045] Auch die mechanische Verbindung ist nicht durch die oben erläuterten Schienenverbinder
beschränkt. Alternativ können auch Steckverbinder verwendet werden. Hierbei ist es
entsprechend weiteren Ausführungsbeispielen vorteilhafterweise möglich, dass auch
eine rechteckige Verbindung der einzelnen Beleuchtungselemente zueinander realisiert
werden kann.
[0046] Fig. 7 zeigt den Beleuchtungskörper 160. Wie zu erkennen ist sind die (25) Beleuchtungselementen
346 regelmäßig, z.B. je 5 oder mehrere auf einer Linie, wobei immer zwei Linien einen
Winkel einschließen, angeordnet. Entsprechend Ausführungsbeispielen kann jedes Beleuchtungselementen
346 durch mehre einzelne Subelemente geformt sein, nämlich ein weißes Beleuchtungssubelementen
346 w (weiße LED) mit mehreren, z.B. 10 oder 10 weiteren (farbigen) Beleuchtungssubelementen
346r (RGB-LEDs) außerherum. Diese Subelemente 346r können ringförmig (ein Ring, zwei
Ringe, usw.) oder eckig um das Subelemente 346w angeordnet sein.
1. Beleuchtungs-Baukastensystem mit folgenden Merkmalen:
mindestens zwei Beleuchtungskörper (100, 110, 120; 200, 300, 310; 340, 360), die je
eine Leuchtfläche (102, 112, 122; 202, 302, 312, 342) aufweisen,
wobei sich die mindestens zwei Beleuchtungskörper (100, 110, 120; 200; 300, 310, 340,
360) in Bezug auf eine Außenform, die die Leuchtfläche (102, 112, 122; 202; 302, 312,
342) umrahmt, unterscheiden,
wobei die mindestens zwei Beleuchtungskörper (100, 110, 120; 200; 300, 310, 340, 360)
mechanisch miteinander verbindbar sind;
wobei die Leuchtelemente der mindestens zwei Beleuchtungskörper (100, 110, 120; 200;
300, 310, 340, 360) ausgebildet sind, um Lichtblitze zu emittieren, so dass ein Stroboskop
gebildet wird und wobei die Leuchteinheiten der mindestens zwei Beleuchtungskörper
(100, 110, 120; 200; 300, 310, 340, 360) miteinander synchronisiert sind, sodass sie
gleichzeitig die Lichtblitze emittieren.
2. Beleuchtungs-Baukastensystem gemäß Anspruch 1, wobei ein erster der mindestens zwei
Beleuchtungskörper (100, 110, 120; 200; 300, 310, 340, 360) die Form eines Kreissegments
oder eines 90°-Kreissegments aufweist.
3. Beleuchtungs-Baukastensystem gemäß Anspruch 1, wobei ein erster der mindestens zwei
Beleuchtungskörper (100, 110, 120; 200; 300, 310, 340, 360) die Form eines Vollkreises
aufweist.
4. Beleuchtungs-Baukastensystem gemäß einem der vorherigen Ansprüche, wobei ein zweiter
der mindestens zwei Beleuchtungskörper (100, 110, 120; 200; 300, 310, 340, 360) die
Form einer Kreisbogenfläche mit einem Winkel oder 90°-Winkel aufweist.
5. Beleuchtungs-Baukastensystem gemäß einem der vorherigen Ansprüche, wobei der erste
oder der zweite oder ein dritter der mindestens zwei Beleuchtungskörper (100, 110,
120; 200; 300, 310, 340, 360) die Form eines Vierecks oder eines Rechtecks aufweist.
6. Beleuchtungs-Baukastensystem gemäß Anspruch 5, wobei der zweite der mindestens zwei
Beleuchtungskörper (100, 110, 120; 200; 300, 310, 340, 360) die Form einer Kreisbogenfläche
aufweist, wobei die Kreisbogenfläche hinsichtlich ihrer Breite der Breite des Vierecks
oder des Rechtecks entspricht.
7. Beleuchtungs-Baukastensystem gemäß Anspruch 4, wobei der erste der mindestens zwei
Beleuchtungskörper (100, 110, 120; 200; 300, 310, 340, 360) die Form eines Kreissegments
oder Vollkreises aufweist und wobei der Außenradius des Kreissegments oder des Vollkreises
dem Innenradius der Kreisbogenfläche entspricht.
8. Beleuchtungs-Baukastensystem gemäß einem der vorherigen Ansprüche, wobei das Baukastensystem
mindestens drei unterschiedlich geformte Beleuchtungskörper (100, 110, 120; 200; 300,
310, 340, 360) aufweist.
9. Beleuchtungs-Baukastensystem gemäß einem der vorherigen Ansprüche, wobei zumindest
einer der mindestens zwei Beleuchtungskörper (100, 110, 120; 200; 300, 310, 340, 360)
eine Vielzahl von Leuchtelementen oder Leuchtdioden aufweist, die flächig über die
Leuchtfläche (102, 112, 122; 202; 302, 312, 342) verteilt sind.
10. Beleuchtungs-Baukastensystem gemäß Anspruch 9, wobei die Vielzahl der Leuchtelemente
oder Leuchtdioden derart angeordnet ist, dass eine Mehrzahl an weißen Leuchtelementen
oder Leuchtdioden um den Flächenschwerpunkt der Leuchtfläche (102, 112, 122; 202;
302, 312, 342) angeordnet ist, während eine Mehrzahl an farbigen Leuchtelementen oder
Leuchtdioden entlang der Außenform (104, 204, 304) angeordnet ist.
11. Beleuchtungs-Baukastensystem gemäß einem der vorherigen Ansprüche, wobei zumindest
einer der mindestens zwei Beleuchtungskörper (100, 110, 120; 200; 300, 310, 340, 360)
ein oder mehrere Leuchtelemente oder Leuchtdioden aufweist, die eine linienartige
Ausleuchtung der Leuchtfläche (102, 112, 122; 202; 302, 312, 342) ermöglichen.
12. Beleuchtungs-Baukastensystem gemäß einem der vorherigen Ansprüche, wobei zumindest
einer der mindestens zwei Beleuchtungskörper (100, 110, 120; 200; 300, 310, 340, 360)
ein oder mehrere Leuchtelemente oder Leuchtdioden aufweist, die ein oder mehrere punktförmige
Beleuchtungsquellen formen, die über die Leuchtfläche (102, 112, 122; 202; 302, 312,
342) verteilt sind.
13. Beleuchtungs-Baukastensystem gemäß einem der vorherigen Ansprüche, wobei die mindestens
zwei Beleuchtungskörper (100, 110, 120; 200; 300, 310, 340, 360) elektrisch miteinander
verbunden sind.
14. Beleuchtungs-Baukastensystem gemäß Anspruch 4 oder gemäß Anspruch 4 mit Rückbezug
auf Anspruch 2 oder 3, wobei eine Vielzahl an zweiten Beleuchtungskörpern (100, 110,
120; 200; 300, 310, 340, 360) in Serie miteinander gekoppelt sind, um so eine Beleuchtungsschlange
auszubilden, oder
wobei eine Vielzahl der zweiten Beleuchtungskörper (100, 110, 120; 200; 300, 310,
340, 360) in Serie miteinander gekoppelt sind und zumindest zwei der Vielzahl der
zweiten Beleuchtungskörper (100, 110, 120; 200, 300, 310, 340, 360) einen ersten Beleuchtungskörper
(100, 110, 120; 200, 300, 310, 340, 360) einschließen.
15. Beleuchtungs-Baukastensystem gemäß einem der vorherigen Ansprüche, wobei die zumindest
zwei Beleuchtungskörper (100, 110, 120; 200, 300, 310, 340, 360) entlang einer vollständigen
Außenkante eines der zwei Beleuchtungskörper (100, 110, 120; 200, 300, 310, 340, 360)
verbunden sind.
16. Beleuchtungs-Baukastensystem gemäß einem der Ansprüche 9 bis 12, wobei jedes Leuchtelement
oder jede Leuchtdiode durch eine zentrale weiße Leuchtdiode und zumindest zwei, bevorzugt
mindestens vier RGB-Leuchtdioden geformt ist, wobei die RGB-Leuchtdioden die weiße
Leuchtdiode umringen.
17. Beleuchtungs-Baukastensystem gemäß einem der Ansprüche 9 bis 12 oder 16, wobei jedes
Leuchtelement oder jede Leuchtdiode einzeln ansteuerbar ist.
18. Beleuchtungskörper (100, 110, 120; 200, 300, 310; 340, 360), der eine Leuchtfläche
(102, 112, 122; 202, 302, 312, 342) sowie eine Vielzahl von Leuchtelementen aufweist,
die flächig über die Leuchtfläche (102, 112, 122; 202; 302, 312, 342) verteilt sind,
wobei jedes Leuchtelement durch eine zentrale weiße Leuchtdiode und zumindest zwei
RGB-Leuchtdioden geformt ist, wobei die RGB-Leuchtdioden die weiße Leuchtdiode umringen;
wobei die weiße Leuchtdiode ausgebildet ist, um Lichtblitze zu emittieren, so dass
ein Stroboskop gebildet wird.
19. Beleuchtungskörper (100, 110, 120; 200, 300, 310; 340, 360) gemäß Anspruch 18, wobei
mindestens vier, mehr als vier, mehr als 10 oder 16 RGB-Leuchtdioden je Leuchtelement
vorgesehen ist.