(19)
(11) EP 3 554 313 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
15.04.2020  Patentblatt  2020/16

(21) Anmeldenummer: 17707945.6

(22) Anmeldetag:  20.01.2017
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A47B 83/04(2006.01)
A47B 9/20(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/IB2017/000028
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2018/134631 (26.07.2018 Gazette  2018/30)

(54)

MÖBELKOMBINATION MIT EINEM TISCH UND EINEM KASTENFÖRMIGEN MÖBELKORPUS

FURNITURE COMBINATION HAVING A TABLE AND A BOX-SHAPED FURNITURE CARCASS

MEUBLE COMBINÉ COMPORTANT UNE TABLE ET UN CORPS DE MEUBLE EN FORME DE CAISSON


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
23.10.2019  Patentblatt  2019/43

(73) Patentinhaber: Steelcase Inc.
Grand Rapids, Michigan 49501-7594 (US)

(72) Erfinder:
  • KELLER, Ralf
    83024 Rosenheim (DE)

(74) Vertreter: Flach Bauer Stahl Patentanwälte Partnerschaft mbB 
Adlzreiterstraße 11
83022 Rosenheim
83022 Rosenheim (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
CN-A- 104 433 231
JP-A- 2009 213 568
CN-U- 202 154 255
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Möbelkombination mit einem Tisch und einem kastenförmigen Möbelkorpus.

    [0002] Es ist bekannt, einen Tisch mit einem kastenförmigen Möbelkorpus, beispielsweise einem Sideboard, dadurch miteinander zu kombinieren und zu verbinden, dass ein entsprechend verkürztes Tischbein auf die obere Deckelplatte des Möbelkorpus aufgeschraubt wird. Hierdurch ist es möglich, den Möbelkorpus in einen Bereich unterhalb des Tisches hinein zu verlagern, in dem sich der Tischfuß befindet. Nachteilig ist hierbei, dass die obere Deckelplatte des Möbelkorpus, auf welcher sich das Tischbein abstützt, sehr massiv ausgebildet werden muss, um den vom Tischbein ausgeübten Druck beschädigungsfrei und ohne Durchbiegung aufnehmen zu können.

    [0003] CN202154255U offenbart eine Möbelkombination mit einem Tisch und einem kastenförmigen Möbelkorpus.

    [0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Möbelkombination zu schaffen, welche den vorstehend erwähnten Nachteil vermeidet und eine gute Standfestigkeit des Tisches gewährleistet.

    [0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Möbelkombination mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.

    [0006] Die erfindungsgemäße Möbelkombination weist folgende Merkmale auf:
    • Der Möbelkorpus weist eine Möbelplatte auf, in der eine Durchtrittsöffnung vorgesehen ist,
    • der Tisch weist ein Tischbein auf, das durch die Durchtrittsöffnung der Möbelplatte hindurchgeführt ist,
    • das Tischbein ist innerhalb der Durchtrittsöffnung mittels einer Stützvorrichtung seitlich gegen die Möbelplatte abgestützt,
    • die Stützvorrichtung weist einen Rahmen auf, der in die Durchtrittsöffnung der Möbelplatte eingesetzt ist, und
    • innerhalb eines vom Rahmen umschlossenen Raums ist zumindest ein Stützbacken mit einem Backenkörper angeordnet, der einerseits an einer ersten Stützwand des Rahmens und andererseits am Tischbein abgestützt ist.


    [0007] Die erfindungsgemäße Möbelkombination hat den Vorteil, dass sich das durch die Durchtrittsöffnung hindurchgeführte Tischbein durch die Möbelplatte hindurch bis zum Boden erstrecken kann, wobei das Tischbein seitlich an der Möbelplatte abgestützt wird. Auf das Tischbein einwirkende Vertikalkräfte können somit direkt vom Tischbein auf den Boden übertragen werden. Eine Vertikalbelastung der oberen Deckelplatte entfällt. Hierdurch erübrigt sich eine Verstärkung der oberen Deckelplatte. Auf das Tischbein einwirkende Seitenkräfte werden dabei zusätzlich vom Möbelkorpus aufgenommen, was die Standfestigkeit des Tisches erhöht und seitliche Bewegungen und Schwingungen des Tisches minimiert. Weiterhin ist mit Hilfe des in den Rahmen eingesetzten Stützbackens eine einfache spielfreie oder spielarme seitliche Abstützung des Tischbeins möglich.

    [0008] Vorzugsweise ist der Backenkörper in verschiedenen Abständen zur ersten Stützwand am Rahmen abstützbar. Hierdurch ist es möglich, die Seitenabstützung des Tischbeins auf einfache Weise an unterschiedliche Tischbeinquerschnitte anzupassen, ohne die Durchtrittsöffnung in der Möbelplatte und die Stützvorrichtung ändern zu müssen.

    [0009] Vorzugsweise ist der Stützbacken auf Stegen oder in Nuten des Rahmens verschiebbar am Rahmen geführt. Dies ermöglicht auf einfache Weise eine stufenlose Verstellung des Stützbackens innerhalb des Rahmens. Der Stützbacken ist hierbei zweckmäßigerweise als Schlitten ausgeführt, der auf gegenüberliegenden Seiten, d.h. in seiner Querrichtung, am Rahmen geführt ist und in Verschieberichtung einseitig am Rahmen abgestützt ist. Alternativ hierzu ist es auch denkbar, den Stützbacken und den Rahmen derart auszubilden, dass der Stützbacken in mehreren unterschiedlichen Rastpositionen am Rahmen verankert werden kann.

    [0010] Vorzugsweise weist der Stützbacken mindestens ein am Backenkörper gehaltertes Stützelement auf, das in Richtung der ersten Stützwand über den Backenkörper übersteht, wobei der Überstand des Stützelements am Backenkörper variabel einstellbar ist. Hierdurch ist es auf besonders einfache Art und Weise möglich, den Backenkörper in unterschiedlichen Abständen zur ersten Stützwand abzustützen, den Freiraum innerhalb des Rahmens, der zum Hindurchführen des Tischbeins verbleibt, in der gewünschten Weise zu verkleinern und den Backenkörper genau neben dem Tischbein zu positionieren.

    [0011] Vorzugsweise besteht das Stützelement aus einer Schraube, die in eine am Backenkörper vorgesehene Gewindebohrung unterschiedlich weit einschraubbar ist und einen Schraubenkopf aufweist, der an der ersten Stützwand abgestützt ist. Dies ermöglicht auf besonders einfache Weise eine stufenlose Verstellung der Abstützposition des Backenkörpers innerhalb des Rahmens.

    [0012] Vorzugsweise umfasst der Backenkörper benachbart zum Tischbein einen ersten Stützabschnitt, der parallel zur ersten Stützwand des Rahmens verläuft, und zweite und dritte Stützabschnitte, die an den Enden des ersten Stützabschnitts über den ersten Stützabschnitt vorragen, derart, dass die ersten, zweiten und dritten Stützabschnitte eine dreiseitige Abstützung für das Tischbein im Rahmen bilden. Die ersten, zweiten und dritten Stützabschnitte bilden auf diese Weise eine U- oder C-förmige Anlagekontur, die zweckmäßigerweise an die Außenkontur des Tischbeins derart angepasst ist, dass sie das Tischbein auf drei Seiten eng umschließt. Hierdurch wird das Tischbein nicht nur in Verschieberichtung des Stützbackens, sondern auch in Querrichtung hierzu innerhalb des Rahmens durch den Stützbacken fixiert.

    [0013] Vorzugsweise ist der Stützbacken ein erster Stützbacken und die Stützvorrichtung weist einen zweiten Stützbacken auf, der derart im Rahmen angeordnet und von einer zweiten Stützwand des Rahmens, welche der ersten Stützwand diametral gegenüberliegt, abgestützt ist, dass das Tischbein zwischen dem ersten Stützbacken und dem zweiten Stützbacken spielfrei oder zumindest mit einem kleineren seitlichen Spiel als 1 mm angeordnet ist. Mit Hilfe des zweiten Stützbackens lässt sich die Position des Freiraums, durch den das Tischbein hindurchgeführt ist, innerhalb des Rahmens zusätzlich variieren. Alternativ hierzu ist es jedoch auch möglich, lediglich einen einzigen Stützbacken vorzusehen, um das Tischbein auf einer Seite abzustützen, während die andere Seite des Tischbeins direkt durch den Rahmen abgestützt wird.

    [0014] Vorzugsweise weist der Rahmen Stege auf, auf welche der zweite Stützbacken von oben her aufsetzbar ist. Hierdurch kann der zweite Stützbacken auf besonders einfache Weise in den Rahmen eingesetzt und positioniert werden.

    [0015] Vorzugsweise umfasst der zweite Stützbacken einen ersten Stützabschnitt, der parallel zur zweiten Stützwand des Rahmens verläuft, und zweite und dritte Stützabschnitte, die an den Enden des ersten Stützabschnitts über den ersten Stützabschnitt vorragen, derart, dass die ersten, zweiten und dritten Stützabschnitte eine dreiseitige Abstützung für das Tischbein im Rahmen bilden. Die ersten, zweiten und dritten Stützabschnitte des zweiten Stützbackens bilden hierbei eine U- oder C-förmige Außenkontur, die an die Querschnittsform des Tischbein angepasst ist und das Tischbein an drei Seiten abstützen kann. Zusammen mit dem ersten Stützbacken kann auf diese Weise ein viereckiges Tischbein über alle vier Eckenbereiche abgestützt werden.

    [0016] Vorzugsweise umschließt der Rahmen erste und zweite Räume, die durch einen Rahmenzwischensteg voneinander getrennt sind, wobei das Tischbein durch den ersten Raum hindurchgeführt ist und der zweite Raum zum Hindurchführen von Kabeln ausgebildet ist. Hierdurch ist es auf besonders einfache Weise möglich, Kabel, beispielsweise Elektro- oder Datenkabel, neben dem Tischbein durch die Möbelplatte hindurchzuführen.

    [0017] Vorzugsweise ist oberhalb der Stützvorrichtung eine Abdeckplatte angeordnet, mit der die Stützvorrichtung zumindest teilweise abgedeckt ist und die eine U-förmige, zu einer Seite hin offene Aussparung, die an den Querschnitt des Tischbeins angepasst ist, und eine weitere Aussparung umfasst, die oberhalb des zweiten, zum Hindurchführen von Kabeln bestimmten Raums anordenbar ist. Mittels einer derartigen Abdeckplatte kann der gesamte Rahmen um das Tischbein herum auf gefällige Weise derart abgedeckt werden, dass lediglich neben dem Tischbein ein Kabeldurchlass verbleibt. Weiterhin kann die Abdeckplatte auf einfache Weise montiert werden.

    [0018] Vorzugsweise weist der Rahmen seitlich nach außen vorstehende, federnde Clips zum Untergreifen der Möbelplatte auf. Hierdurch kann der Rahmen auf besonders einfache Weise von oben her in die Durchtrittsöffnung der Möbelplatte eingesetzt werden, bis ein seitlich nach außen vorstehender Rand des Rahmens auf der Möbelplatte aufliegt. Die Clips verhindern dann ein Abheben des Rahmens nach oben.

    [0019] Vorzugsweise weist der Backenkörper seitlich nach außen vorstehende, federnde Clips zum Untergreifen des Rahmens auf. Hierdurch kann der Backenkörper auf besonders einfache Weise von oben her in den Rahmen eingesetzt werden, bis er beispielsweise auf vorspringenden Stegen des Rahmens aufliegt. Die Clips verhindern dann ein Abheben des Backenkörpers nach oben.

    [0020] Vorzugsweise ist die die Aussparung aufweisende Möbelplatte eine Deckelplatte des Möbelkorpus und der Möbelkorpus weist eine als Bodenplatte ausgebildete untere Möbelplatte mit einer weiteren Durchtrittsöffnung für das Tischbein auf, wobei sich das Tischbein nach unten bis zu einem Boden erstreckt, auf dem der Möbelkorpus steht. Auf diese Weise werden vom Tischbein keinerlei Vertikalkräfte auf den Möbelkorpus aufgebracht. Alternativ hierzu ist es jedoch auch denkbar, das Tischbein lediglich durch die Deckelplatte des Möbelkorpus und gegebenenfalls auch durch Zwischenplatten hindurchzuführen und das Tischbein auf einer Bodenplatte des Möbelkorpus aufsitzen zu lassen.

    [0021] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
    Figur 1:
    eine erfindungsgemäße Möbelkombination mit einem Tisch und einem kastenförmigen Möbelkorpus schräg von oben,
    Figur 2:
    den Möbelkorpus von Figur 1 mit einer Stützeinrichtung, die in Explosionsdarstellung gezeigt ist,
    Figur 3:
    einen Rahmen der Stützeinrichtung in Alleinstellung,
    Figur 4:
    einen zweiten Stützbacken,
    Figur 5:
    einen ersten Stützbacken,
    Figur 6:
    eine Abdeckplatte,
    Figur 7:
    ein Einsetzteil für die Abdeckplatte von Figur 6,
    Figur 8:
    einen Blick auf die montierte Stützvorrichtung mit hindurchgeführtem Tischbein schräg von oben,
    Figur 9:
    eine Darstellung gemäß Figur 8, jedoch von einer anderen Seite her,
    Figur 10:
    eine Ansicht schräg von unten auf die montierte Stützvorrichtung mit hindurchgeführtem Tischbein,
    Figur 11:
    einen Vertikalschnitt durch den Möbelkorpus im Bereich des hindurchgeführten Tischbeins,
    Figur 12:
    die Einzelheit XII von Figur 11, und
    Figur 13:
    eine Ansicht schräg von oben auf eine untere Durchführung des Möbelkorpus, durch den sich das Tischbein hindurch erstreckt.


    [0022] Figur 1 zeigt eine Möbelkombination mit einem Tisch 1 und einem kastenförmigen Möbelkorpus 2. Der Tisch 1 umfasst ein Tischgestell mit zwei vertikalen Tischbeinen 3, 4, die am oberen Ende mittels eines horizontalen Längsholms 5 miteinander verbunden sind. In den beiden Übergangsbereichen zwischen dem Längsholm 5 und den Tischbeinen 3, 4 sind Querträger 6 vorgesehen, die sich rechtwinklig zum Längsholm 5 erstrecken. Auf den Querträgern 6 ist eine Tischplatte 7 befestigt, die in Figur 1 lediglich strichpunktiert eingezeichnet ist, um die Sicht auf darunter liegenden Teile freizugeben.

    [0023] Die beiden Tischbeine 3, 4 haben einen rechteckigen Querschnitt. Das vom Möbelkorpus 2 entfernte Tischbein 3 ist auf einem länglichen bodenseitigen Tischfuß 8 kippsicher befestigt, der sich parallel zu den Querträgern 6 erstreckt. Das gegenüberliegende Tischbein 4 erstreckt sich dagegen, wie aus den Figuren 11 und 12 ersichtlich, vertikal durch den Möbelkorpus 2 hindurch bis zum Boden, auf dem sich auch der Möbelkorpus 2 befindet.

    [0024] Die Höhe des Tischbeins 4 kann dabei, wie aus den Figuren 11 und 12 ersichtlich, mittels eines höhenverstellbar am unteren Ende des Tischbeins 4 befestigten Höheneinstellelements 9 variiert werden. Dieses Höheneinstellelement 9 umfasst in bekannter Weise einen auf den Boden aufsetzbaren Auflagekopf 10 und einen vertikalen Gewindebolzen 11, der mehr oder weniger weit in eine Gewindebohrung 12 einschraubbar ist, die sich in einem Bodenprofil 13 des Tischbeins 4 befindet.

    [0025] Der kastenförmige Möbelkorpus 2 hat im gezeigten Ausführungsbeispiel die Form eines Sideboards, dessen Höhe deutlich geringer ist als die Höhe des Tisches. Der Möbelkorpus 2 umfasst eine obere horizontale Möbelplatte 14, welche die Deckenplatte des Möbelkorpus 2 bildet. Bodenseitig umfasst der Möbelkorpus 2 eine untere horizontale Möbelplatte 15, welche den Boden des Möbelkorpus 2 bildet. Die untere Möbelplatte 15 ist mittels umlaufender Bodenleisten 16 mit etwas Abstand zum Boden angeordnet. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist weiterhin ein Teilbereich des Möbelkorpus 2 mittels einer vorderen Abdeckung oder einer Tür 17, insbesondere Schiebetür, verschlossen oder verschließbar.

    [0026] Aus Figur 2 ist ersichtlich, dass die obere Möbelplatte 14 eine Aussparung aufweist, die eine Durchtrittsöffnung 18 bildet, durch die sich das Tischbein 4 hindurch erstreckt. Im gezeigten Ausführungsbeispiel hat die Durchtrittsöffnung 18 eine rechteckige Form. Andere Formen, beispielsweise ovale Formen, sind ebenfalls möglich. Die Durchtrittsöffnung 18 ist wesentlich größer als der Querschnitt des hindurchgeführten Tischbeins 4.

    [0027] Um trotz des zwischen dem Tischbein 4 und dem Rand der Durchtrittsöffnung 18 vorhandenen Abstandes Seitenkräfte, die auf das Tischbein 4 einwirken, auf den Möbelkorpus 2 übertragen zu können, ist in die Durchtrittsöffnung 18 eine Stützvorrichtung 19 eingesetzt, wie in den Figuren 8 bis 10 dargestellt.

    [0028] Wesentliche Teile dieser Stützvorrichtung 19 werden im Folgenden anhand der Figuren 3 bis 5 näher erläutert.

    [0029] Wie aus Figur 3 ersichtlich, umfasst die Stützvorrichtung 19 einen rechteckförmigen Rahmen 20. Zweckmäßigerweise handelt es sich beim Rahmen 20 um ein Kunststoffteil. Der Rahmen 20 umfasst äußere Randprofile 21, die einen geschlossenen äußeren Ring bilden. Die Randprofile 21 haben im Wesentlichen einen L-förmigen Querschnitt mit einem vertikalen Profilschenkel 22 und einem oberen horizontalen Profilschenkel 23, der über den vertikalen Profilschenkel 22 nach außen vorsteht. Die vertikalen Profilschenkel 22 können mit geringem Spiel von oben her in die Durchtrittsöffnung 18 eingesetzt werden, bis die horizontalen Profilschenkel 23 auf der Oberseite der oberen Möbelplatte 14 aufliegen. Eine Verrastung des Rahmens 20 nach oben wird dabei durch federnde Clips 24 erreicht, die am unteren Ende von zwei diametral gegenüberliegenden vertikalen Profilschenkeln 22 nach außen vorstehen und die obere Möbelplatte 14 im eingesetzten Zustand des Rahmens 20 untergreifen. Zweckmäßigerweise sind die Clips 24 an die vertikalen Profilschenkel 22 einteilig angeformt.

    [0030] Der von den äußeren Randprofilen 21 eingeschlossene Raum wird durch einen Rahmenzwischensteg 25 in zwei rechteckförmige Bereiche oder Räume unterteilt, so dass ein erster rechteckförmiger Raum 26 und ein zweiter rechteckförmiger Raum 27 gebildet wird. Der erste Raum 26 ist etwas größer als der zweite Raum 27. Der erste Raum 26 dient zum Hindurchführen des Tischbeins 4, während der zweite Raum 27 einen zusätzlichen Freiraum schafft, um insbesondere Kabel durch die Möbelplatte 14 hindurchführen zu können.

    [0031] Der erste Raum 26 ist größer als der Querschnitt des Tischbeins 4, so dass dieses mit Abstand zu den Wänden des ersten Raums 26, d.h. mit Abstand zu den äußeren Randprofilen 21 und zum Rahmenzwischensteg 25, angeordnet werden kann.

    [0032] Um trotz dieses Abstands Seitenkräfte vom Tischbein 4 auf den Rahmen 20 und damit auf den Möbelkorpus 2 übertragen zu können, sind im ersten Raum 26 ein in Figur 5 dargestellter erster Stützbacken 28 und ein in Figur 4 dargestellter zweiter Stützbacken 29 eingesetzt. Der erste Stützbacken 28 ist, wie später noch näher ausgeführt wird, an einer ersten Stützwand 30, die durch ein äußeres Randprofil 21 gebildet wird, mit verstellbarem Abstand zu dieser ersten Stützwand 30 abgestützt. Der zweite Stützbacken 29 ist in unmittelbarer Nachbarschaft zu einer zweiten Stützwand 31 angeordnet, die ebenfalls durch ein äußeres Randprofil 21 gebildet wird und der ersten Stützwand 30 diametral gegenüberliegt.

    [0033] Wie aus Figur 5 ersichtlich, hat der erste Stützbacken 28 einen Backenkörper 28a mit einer im Wesentlichen quaderförmigen Außenkontur. Die Breite des ersten Stützbackens 28 ist derart bemessen, dass er von oben her mit geringem Spiel zwischen dem Rahmenzwischensteg 25 und dem diametral gegenüberliegenden äußeren Randprofil 21 eingesetzt werden kann. Die Höhenposition des ersten Stützbackens 28 innerhalb des Rahmens 20 wird dabei durch randseitige Stege 32 des Rahmens 20 bestimmt, die vom Rahmenzwischensteg 25 und vom gegenüberliegenden Randprofil 21 nach innen, d.h. in den ersten Durchtrittsbereich 26 hinein, vorstehen. Auf diese horizontalen Stege 32 können beidseitige Schulterbereiche 33 des Backenkörpers 28a aufgesetzt werden. Die Stege 32 des Rahmens 20 bilden dabei Führungsschienen, auf denen der erste Backenkörper 28a relativ zur ersten Stützwand 30 schlittenartig verschoben werden kann.

    [0034] Wie aus den Figuren 5 und 10 ersichtlich, ist an den beiden gegenüberliegenden Seitenwänden des ersten Stützbackens 28 jeweils ein federnder Clip 34 angeordnet. Diese Clips 34 untergreifen im eingesetzten Zustand des ersten Stützbackens 28 die Stege 32 des Rahmens 20 und verhindern so ein ungewolltes Abheben des ersten Stützbackens 28 nach oben. Die Clips 34 bilden somit eine Schnappverbindung, die ein einfaches Einsetzen des ersten Stützbackens 28 in den Rahmen 20 von oben und ein Verrasten in vertikaler Richtung ermöglicht.

    [0035] Die Wand 35 des ersten Stützbackens 28, die in Figur 5 rechts angeordnet ist, zeigt im eingesetzten Zustand des ersten Stützbackens 28 zur ersten Stützwand 30 des Rahmens 20 hin, wie auch aus Figur 8 ersichtlich. Zur Abstützung des ersten Stützbackens 28 gegenüber der ersten Stützwand 30 wird ein Stützelement 36 in Form einer Schraube verwendet, die von der Seite der Wand 35 her unterschiedlich weit in eine zentral im Backenkörper 28a angeordnete Gewindehülse 37 derart eingeschraubt werden kann, dass ein Schraubenkopf 38 unterschiedlich weit über die Wand 35 vorragt. Der Schraubenkopf 38 stützt sich dabei an der ersten Stützwand 30, insbesondere an einem vertikalen Verstärkungssteg 39 der ersten Stützwand 30, ab. Das Stützelement 36 ermöglicht auf diese Weise eine variable Positionierung des Stützbackens 28 innerhalb des ersten Durchtrittsbereichs 26 und damit eine Anpassung an unterschiedliche Querschnitte des Tischbeins 4.

    [0036] Der erste Stützbacken 28 weist an seinem der Wand 35 gegenüberliegenden Ende, das zur Anlage am Tischbein 4 ausgebildet ist, einen ersten Stützabschnitt 40 auf, der parallel zur Wand 35 und damit zur ersten Stützwand 30 des Rahmens 20 verläuft, und zweite und dritte Stützabschnitte 41, 42, die in Richtung des Tischbeins 4 über den ersten Stützabschnitt 40 vorspringen. Der Abstand zwischen den Schultern, die zwischen dem ersten Stützabschnitt 40 und dem zweiten bzw. dritten Stützabschnitt 41, 42 gebildet werden, entspricht der Breite des Tischbeins 4, so dass die zweiten und dritten Stützabschnitte 41, 42 spielfrei oder mit sehr geringem Spiel um die Ecken des Tischbeins 4 herumgeführt sind. Die ersten, zweiten und dritten Stützabschnitte 40, 41, 42 bilden damit eine dreiseitige Abstützung für das Tischbein 4 im Rahmen 20.

    [0037] Zweckmäßigerweise wird der erste Stützbacken 28 durch ein Kunststoffteil gebildet. Weiterhin ist es zweckmäßig, den ersten Stützbacken 28 zumindest überwiegend als gewichtsreduzierten Hohlkörper auszubilden, in dem jedoch Verstärkungswände, -brücken oder -stege vorhanden sein können, um eine Verformung zu vermeiden.

    [0038] Wie aus Figur 4 ersichtlich, hat der zweite Stützbacken 29 eine im Wesentlichen U-förmige Form. Der zweite Stützbacken 29 kann derart von oben her in den ersten Raum 26 des Rahmens 20 eingesetzt werden, dass eine Wand 43 des zweiten Stützbackens 29 an der zweiten Stützwand 31 des Rahmens 20 anliegt. Weiterhin ist die Breite des zweiten Stützbackens 29 so bemessen, dass er spielfrei oder mit nur sehr geringem seitlichen Spiel zwischen dem Rahmenzwischensteg 25 und dem diametral gegenüberliegenden äußeren Randprofil 21 des Rahmens 20 geführt ist.

    [0039] Die Höhenlage des zweiten Stützbackens 29 innerhalb des Rahmens 20 wird in gleicher oder ähnlicher Weise wie beim ersten Stützbacken 28 durch die seitlichen Stege 32 bestimmt, auf welche seitlich vorspringende Schulterbereiche 44 des zweiten Stützbackens 29 aufgesetzt werden können. Wie aus Figur 3 ersichtlich, können die Stege 32 auch in Stege 32a übergehen, die im Bereich der zweiten Stützwand 31 angeordnet sein, wobei sich in diesem Fall die Schulterbereiche 44 des zweiten Stützbackens 29 auch längs der Wand 43 erstrecken, so dass der zweite Stützbacken 29 dreiseitig auf den Stegen 32, 32a abgestützt ist.

    [0040] Eine Bewegung des zweiten Stützbackens 29 weg von der zweiten Stützwand 31 wird durch vertikal verlaufende Stege 45 des Rahmens 20 verhindert, die in vertikale Nuten 46 des zweiten Stützelements 29 eingreifen, welche in den Seitenwänden des zweiten Stützbackens 29 vorgesehen sind.

    [0041] Beim zweiten Stützbacken 29 handelt es sich wiederum um ein Kunststoffteil, das zumindest im Wesentlichen als Hohlteil ausgebildet ist und durch innere Verstärkungsstege oder -wände versteift sein kann, um eine Verformung zu verhindern.

    [0042] Der zweite Stützbacken 29 weist einen ersten Stützabschnitt 47 auf, der parallel zur zweiten Stützwand 31 verläuft und auf der gegenüberliegenden Seite wie der erste Stützabschnitt 40 des ersten Stützbackens 28 am Tischbein 4 anliegt. Beidseits dieses ersten Stützabschnitts 47 ragen zweite und dritte Stützabschnitte 48, 49 über den ersten Stützabschnitt 47 vor, so dass sich die zweiten und dritten Stützabschnitte 48, 49 um die Ecken des Tischbeins 4 herum erstrecken. Die inneren Seitenwände der zweiten und dritten Stützabschnitte 48, 49 liegen an den entsprechenden Seitenwänden des Tischbeins 4 spielfrei oder mit nur sehr geringem Spiel an. Die ersten, zweiten und dritte Stützabschnitte 47, 48, 49 bilden somit eine dreiseitige Abstützung für das Tischbein 4 im Rahmen 20.

    [0043] Wie insbesondere aus Figur 1 ersichtlich, kann die Stützvorrichtung 19 weiterhin eine Abdeckplatte 50 umfassen, mit welcher der Bereich zwischen dem Tischbein 4 und dem Rahmen 20 abdeckbar ist. Diese Abdeckplatte 50 ist in Figur 6 in Alleinstellung gezeigt. Sie weist eine zu einer Seite hin offene Aussparung 51 auf, durch die sich das Tischbein 4 hindurch erstreckt. Dadurch, dass die Aussparung 51 zu einer Seite hin offen ist, kann die Abdeckplatte 50 seitlich auf das Tischbein 4 aufgeschoben werden, bis der innere Rand 52 der Aussparung 51 am Tischbein 4 anstößt. Der offene Bereich hinter dem Tischbein 4 kann mittels einer Ergänzungsplatte 50a abgedeckt werden, die in Figur 2 dargestellt ist. Die Breite der Aussparung 51 ist so bemessen, dass das Tischbein 4 mit nur geringem Speil in die Aussparung 51 eingeführt werden kann. Die Aussparung 51 befindet sich somit oberhalb des ersten Raums 26 des Rahmens 20.

    [0044] Die Abdeckplatte 50 weist ferner eine weitere Aussparung 53 auf, die im montierten Zustand der Abdeckplatte 50 oberhalb des zweiten Raums 27 des Rahmens 20 liegt. Die durch die weitere Aussparung 23 gebildete Öffnung ist kleiner als die durch den zweiten Raum 27 gebildete Öffnung und dient zum Hindurchführen von Kabeln, insbesondere Daten- und Elektrokabeln.

    [0045] Ein in Figur 7 dargestelltes Einsetzteil 54 kann von oben her in die weitere Aussparung 53 eingesetzt werden, um diese nochmals zu verkleinern. Dieses Einsetzteil 54 weist eine ebene Abdeckplatte 55 auf, die vorzugsweise bündig in die weitere Aussparung 53 eingesetzt werden kann. Ein auf der unteren Seite der Abdeckplatte 55 vorgesehener und nach unten vorstehender Quersteg 56 schafft einen zusätzlichen formschlüssigen Halt innerhalb der weiteren Aussparung 53.

    [0046] Wie aus den Figuren 11 und 12 ersichtlich, weist die untere Möbelplatte 15 des Möbelkorpus 2 eine weitere Durchtrittsöffnung 57 auf, die vertikal unterhalb der oberen Durchtrittsöffnung 18 angeordnet ist. Wie bereits ausgeführt, erstreckt sich das Tischbein 4 durch diese weitere Durchtrittsöffnung 57 nach unten bis zum Boden, auf dem auch der Möbelkorpus 2 steht. Diese weitere Durchtrittsöffnung 57 ist größer als der Querschnitt des Tischbeins 4, so dass zwischen dem Tischbein 4 und dem Rand der weiteren Durchtrittsöffnung 57 ein umlaufender Freiraum vorhanden ist. Dieser Freiraum kann durch zwei Einsetzelemente 58, 59 abgedeckt werden, die von oben her in die weitere Durchtrittsöffnung 57 eingeclipst werden können und miteinander eine um das Tischbein 4 umlaufende Abdeckung bilden.

    [0047] Wie aus Figur 13 ersichtlich, kann im Einsetzelement 58 eine Durchtrittsöffnung 60 vorgesehen sein, die insbeondere zum Hindurchführen von Kabeln, insbesondere Daten- oder Elektrokabeln, dient.

    [0048] Die Verrastung der Einsetzelemente 58, 59 an der unteren Möbelplatte 15 erfolgt wiederum durch randseitige Clips 61, die von den Einsetzelementen 58, 59 seitlich nach außen vorstehen und im montierten Zustand die untere Möbelplatte 15 untergreifen.

    [0049] Die Einsetzelemente 58, 59 dienen in erster Linie dazu, den Freiraum um das Tischbein 4 herum abzudecken. Die Einsetzelemente 58, 59 müssen keine Stützfunktion zur Seite hin haben, da Seitenbewegungen des Tischbeins 4 im bodennahen Bereich nicht oder nur minimal auftreten, wenn der Tisch im oberen Bereich, d.h. über die Tischplatte 7, Seitenkräfte erfährt. Vielmehr ist es sogar zweckmäßig, dass die Einsetzelemente 58, 59 seitlich etwas nachgeben können, um sich der Position des eingesetzten Tischbeins 4 anzupassen und eine einfache, verspannungsfreie Montage der Einsetzelemente 58, 59 zu ermöglichen. Zu diesem Zweck sind die Clips 61 zweckmäßigerweise, wie aus Figur 12 ersichtlich, U-förmig ausgebildet, so dass die außenliegenden Schenkel der Clips 61 bei Bedarf um ein gewisses Maß nach innen zurückweichen können.

    [0050] Die Einsetzelemente 58, 59 sind wiederum zweckmäßigerweise jeweils aus einem einstückigen Kunststoffteil gefertigt.

    [0051] Wie aus Figur 2 ersichtlich, kann auf der oberen Möbelplatte 14 weiterhin eine die Durchtrittsöffnung 18 umgebende Auflageplatte 62 angeordnet sein, die insbesondere aus Kunststoff oder einem Metallblech besteht. Diese Auflageplatte 62 weist eine Aussparung 63 auf, die derart ausgebildet und bemessen ist, dass die auf der Möbelplatte 14 aufliegenden horizontalen Profilschenkel 23 des Rahmens 20 nur einen geringen Abstand zu den Seitenrändern der Aussparung 63 haben. Die auf den Rahmen 20 aufgesetzte Abdeckplatte 50 übergreift randseitig auch etwas die Auflageplatte 62.


    Ansprüche

    1. Möbelkombination mit einem Tisch (1) und einem kastenförmigen Möbelkorpus (2), aufweisend folgende Merkmale:

    - der Möbelkorpus (2) weist eine Möbelplatte (14) auf, in der eine Durchtrittsöffnung (18) vorgesehen ist,

    - der Tisch (1) weist ein Tischbein (4) auf, das durch die Durchtrittsöffnung (18) hindurchgeführt ist,

    - das Tischbein (4) ist innerhalb der Durchtrittsöffnung (18) mittels einer Stützvorrichtung (19) seitlich gegen die Möbelplatte (14) abgestützt,

    - die Stützvorrichtung (19) weist einen Rahmen (20) auf, der in die Durchtrittsöffnung (18) der Möbelplatte (14) eingesetzt ist,
    dadurch gekennzeichnet dass

    - innerhalb eines vom Rahmen (20) umschlossenen Raums (26) ein Stützbacken (28) mit einem Backenkörper (28a) angeordnet ist, der einerseits an einer ersten Stützwand (30) des Rahmens (20) und andererseits am Tischbein (4) abgestützt ist.


     
    2. Möbelkombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Backenkörper (28a) in verschiedenen Abständen zur ersten Stützwand (30) am Rahmen (20) abstützbar ist.
     
    3. Möbelkombination nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützbacken (28) auf Stegen (32) des Rahmens (20) verschiebbar am Rahmen (20) geführt ist.
     
    4. Möbelkombination nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützbacken (28) mindestens ein am Backenkörper (28a) gehaltertes Stützelement (36) aufweist, das in Richtung der ersten Stützwand (30) über den Backenkörper (28a) übersteht, wobei der Überstand des Stützelements (36) über den Backenkörper (28a) variabel einstellbar ist.
     
    5. Möbelkombination nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützelement (36) aus einer Schraube besteht, die in eine am Backenkörper (28a) vorgesehene Gewindebohrung unterschiedlich weit einschraubbar ist und einen Schraubenkopf (38) aufweist, der an der ersten Stützwand (30) abgestützt ist.
     
    6. Möbelkombination nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Backenkörper (28a) benachbart zum Tischbein (4) einen ersten Stützabschnitt (40), der parallel zur ersten Stützwand (30) des Rahmens (20) verläuft, und zweite und dritte Stützabschnitte (41, 42) umfasst, die an den Enden des ersten Stützabschnitts (40) über den ersten Stützabschnitt (40) vorragen, derart, dass die ersten, zweiten und dritten Stützabschnitte (40, 41, 42) eine dreiseitige Abstützung für das Tischbein (4) im Rahmen (20) bilden.
     
    7. Möbelkombination nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützbacken (28) ein erster Stützbacken ist und die Stützvorrichtung (19) einen zweiten Stützbacken (29) aufweist, der derart im Rahmen (20) angeordnet und von einer zweiten Stützwand (31) des Rahmens (20), welche der ersten Stützwand (30) diametral gegenüberliegt, abgestützt ist, dass das Tischbein (4) zwischen dem ersten Stützbacken (28) und dem zweiten Stützbacken (29) spielfrei angeordnet ist.
     
    8. Möbelkombination nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (20) Stege (32, 32a) aufweist, auf welche der zweite Stützbacken (29) von oben her aufsetzbar ist.
     
    9. Möbelkombination nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Stützbacken (29) einen ersten Stützabschnitt (47), der parallel zur zweiten Stützwand (31) des Rahmens (20) verläuft, und zweite und dritte Stützabschnitte (48, 49) umfasst, die an den Enden des ersten Stützabschnitts (47) über den ersten Stützabschnitt (47) vorragen, derart, dass die ersten, zweiten und dritten Stützabschnitte (47, 48, 49) eine dreiseitige Abstützung für das Tischbein (4) im Rahmen (20) bilden.
     
    10. Möbelkombination nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (20) erste und zweite Räume (26, 27) umschließt, die durch einen Rahmenzwischensteg (25) voneinander getrennt sind, wobei das Tischbein (4) durch den ersten Raum (26) hindurchgeführt ist und der zweite Raum (27) zum Hindurchführen von Kabeln ausgebildet ist.
     
    11. Möbelkombination nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb der Stützvorrichtung (19) eine Abdeckplatte (50) angeordnet ist, mit der die Stützvorrichtung (19) zumindest teilweise abgedeckt ist und die U-förmige, zu einer Seite offene Aussparung (51), die an den Querschnitt des Tischbeins (4) angepasst und oberhalb des das Tischbein (4) aufnehmenden Raums (26) anordenbar ist, und eine weitere Aussparung (53) umfasst, die oberhalb des zweiten Raums (27) anordenbar ist.
     
    12. Möbelkombination nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (20) seitlich nach außen vorstehende, federnde Clips (24) zum Untergreifen der Möbelplatte (14) aufweist.
     
    13. Möbelkombination nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Backenkörper (28a) seitlich nach außen vorstehende, federnde Clips (34) zum Untergreifen des Rahmens (20) aufweist.
     
    14. Möbelkombination nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die die Aussparung (18) aufweisende Möbelplatte (14) eine Deckenplatte des Möbelkorpus (2) ist und der Möbelkorpus (2) eine untere Möbelplatte (15) mit einer weiteren Durchtrittsöffnung (57) für das Tischbein (4) aufweist, wobei sich das Tischbein (4) nach unten bis zu einem Boden erstreckt, auf dem der Möbelkorpus (2) steht.
     


    Claims

    1. Furniture combination having a table (1) and a box-shaped furniture body (2), comprising the following features:

    - the furniture body (2) has a furniture panel (14) in which a passage (18) is provided, the table (1) has a table leg (4) which is guided through the passage (18),

    - the table leg (4) is supported laterally against the furniture panel (14) inside the passage (18) by means of a support device (19),

    - the support device (19) has a frame (20) which is inserted into the passage (18) of the furniture panel (14),
    characterised in that

    - a support jaw (28) having a jaw body (28a) is arranged within a space (26) enclosed by the frame (20), which jaw body is supported on one side on a first support wall (30) of the frame (20) and on the other side on the table leg (4).


     
    2. Furniture combination according to claim 1, characterised in that the jaw body (28a) can be supported on the frame (20) at different distances from the first support wall (30).
     
    3. Furniture combination according to either claim 1 or claim 2, characterised in that the support jaw (28) is displaceably guided on the frame (20) on ridges (32) of the frame (20).
     
    4. Furniture combination according to any of the preceding claims, characterised in that the support jaw (28) has at least one support element (36) held on the jaw body (28a), which support element protrudes beyond the jaw body (28a) in the direction of the first support wall (30), the protrusion of the support element (36) beyond the jaw body (28a) being variably adjustable.
     
    5. Furniture combination according to claim 4, characterised in that the support element (36) consists of a screw which can be screwed to various extents into a threaded hole provided in the jaw body (28a) and has a screw head (38) which is supported on the first support wall (30).
     
    6. Furniture combination according to any of the preceding claims, characterised in that the jaw body (28a) adjacent to the table leg (4) comprises a first support portion (40) which extends in parallel with the first support wall (30) of the frame (20), and comprises second and third support portions (41, 42) projecting beyond the first support portion (40) at the ends of the first support portion (40), such that the first, second and third support portions (40, 41, 42) provide three-sided support for the table leg (4) in the frame (20).
     
    7. Furniture combination according to any of the preceding claims, characterised in that the support jaw (28) is a first support jaw and the support device (19) has a second support jaw (29) which is arranged in the frame (20) and supported by a second support wall (31) of the frame (20) which is diametrically opposite the first support wall (30) in such a way that the table leg (4) is arranged with zero backlash between the first support jaw (28) and the second support jaw (29).
     
    8. Furniture combination according to claim 7, characterised in that the frame (20) has ridges (32, 32a) on which the second support jaw (29) can be placed from above.
     
    9. Furniture combination according to either claim 7 or claim 8, characterised in that the second support jaw (29) comprises a first support portion (47) which extends in parallel with the second support wall (31) of the frame (20), and comprises second and third support portions (48, 49) projecting beyond the first support portion (47) at the ends of the first support portion (47), such that the first, second and third support portions (47, 48, 49) provide three-sided support for the table leg (4) in the frame (20).
     
    10. Furniture combination according to any of claims 7 to 9, characterised in that the frame (20) encloses first and second spaces (26, 27) which are separated from one another by a frame intermediate ridge (25), the table leg (4) being guided through the first space (26) and the second space (27) being designed for cables to be guided therethrough.
     
    11. Furniture combination according to claim 10, characterised in that a cover panel (50) is arranged above the support device (19), by means of which cover panel the support device (19) is covered at least in part and which comprises a U-shaped recess (51) that is open to one side, is adapted to the cross section of the table leg (4) and can be arranged above the space (26) accommodating the table leg (4), and a further recess (53) that can be arranged above the second space (27).
     
    12. Furniture combination according to any of the preceding claims, characterised in that the frame (20) has outwardly projecting, resilient clips (24) on the side for engaging under the furniture panel (14).
     
    13. Furniture combination according to any of the preceding claims, characterised in that the jaw body (28a) has outwardly projecting, resilient clips (34) on the side for engaging under the frame (20).
     
    14. Furniture combination according to any of the preceding claims, characterised in that the furniture panel (14) having the recess (18) is a ceiling panel of the furniture body (2) and the furniture body (2) has a lower furniture panel (15) having a further passage (57) for the table leg (4), the table leg (4) extending down to a floor on which the furniture body (2) stands.
     


    Revendications

    1. Meuble combiné comportant une table (1) et un corps de meuble (2) en forme de caisson, comprenant les éléments suivants :

    - le corps de meuble (2) comprend une plaque de meuble (14) dans laquelle est prévue une ouverture traversante (18),

    - la table (1) comprend un pied de table (4) mené à travers l'ouverture traversante (18),

    - le pied de table (4) est soutenu latéralement contre la plaque de meuble (14) au moyen d'un dispositif de soutien (19) à l'intérieur de l'ouverture traversante (18),

    - le dispositif de soutien (19) comprend un cadre (20) qui est inséré dans l'ouverture traversante (18) de la plaque de meuble (14),
    caractérisé en ce que

    - un mors de soutien (28) comportant un corps de mors (28a) est disposé à l'intérieur d'un espace (26) entouré par le cadre (20), ledit corps étant soutenu d'une part contre une première paroi de soutien (30) du cadre (20) et d'autre part contre le pied de table (4).


     
    2. Meuble combiné selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que
    le corps de mors (28a) peut être soutenu sur le cadre (20) à différentes distances de la première paroi de soutien (30).
     
    3. Meuble combiné selon la revendication 1 ou 2,
    caractérisé en ce que
    le mors de soutien (28) est guidé sur le cadre (20) de façon mobile en translation sur des barrettes (32) du cadre (20).
     
    4. Meuble combiné selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    le mors de soutien (28) comprend au moins un élément de soutien (36) retenu sur le corps de mors (28a) et dépassant au-delà du corps de mors (28a) en direction de la première paroi de soutien (30), le dépassement de l'élément de soutien (36) au-delà du corps de mors (28a) étant réglable de façon variable.
     
    5. Meuble combiné selon la revendication 4,
    caractérisé en ce que
    l'élément de soutien (36) est constitué d'une vis qui peut être vissée à des profondeurs différentes dans un perçage taraudé prévu sur le corps de mors (28a) et qui comprend une tête de vis (38) soutenue contre la première paroi de soutien (30).
     
    6. Meuble combiné selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    le corps de mors (28a) comprend, au voisinage du pied de table (4), une première portion de soutien (40) s'étendant parallèlement à la première paroi de soutien (30) du cadre (20), une seconde et une troisième portions de soutien (41, 42) faisant saillie au-delà de la première portion de soutien (40) aux extrémités de la première portion de soutien (40), de telle sorte que les première, seconde et troisième portions de soutien (40, 41, 42) constituent un soutien sur trois côtés pour le pied de table (4) dans le cadre (20).
     
    7. Meuble combiné selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    le mors de soutien (28) est un premiers mors de soutien et le dispositif de soutien (19) comprend un second mors de soutien (29) qui est disposé dans le cadre (20) et soutenu par une seconde paroi de soutien (31) du cadre (20), diamétralement opposée à la première paroi de soutien (30), de telle sorte que le pied de table (4) est disposé sans jeu entre le premier mors de soutien (28) et le second mors de soutien (29).
     
    8. Meuble combiné selon la revendication 7,
    caractérisé en ce que
    le cadre (20) comprend des barrettes (32, 32a) sur lesquelles le second mors de soutien (29) peut être posé depuis le haut.
     
    9. Meuble combiné selon la revendication 7 ou 8,
    caractérisé en ce que
    le second mors de soutien (29) comprend une première portion de soutien (47) qui s'étend parallèlement à la seconde paroi de soutien (31) du cadre (20), ainsi qu'une seconde et une troisième portion de soutien (48, 49) qui font saillie au-delà de la première portion de soutien (47) aux extrémités de la première portion de soutien (47), de telle sorte que la première, la seconde et la troisième portion de soutien (47, 48, 49) constituent un soutien sur trois côtés pour le pied de table (4) dans le cadre (20).
     
    10. Meuble combiné selon l'une des revendications 7 à 9,
    caractérisé en ce que
    le cadre (20) entoure un premier et un second espace (26, 27) qui sont séparés l'un de l'autre par une barrette intermédiaire (25), le pied de table (4) étant mené à travers le premier espace (26), et le second espace (27) étant réalisé pour faire passer des câbles.
     
    11. Meuble combiné selon la revendication 10,
    caractérisé en ce que
    une plaque de couverture (50) est disposée au-dessus du dispositif de soutien (19) et recouvre au moins partiellement le dispositif de soutien (19) et qui comprend une première échancrure (51) en forme de U, ouverte vers un côté, adaptée à la section transversale du pied de table (4) et susceptible d'être disposée au-dessus de l'espace (26) recevant le pied de table (4), et une autre échancrure (53) susceptible d'être disposée au-dessus du second espace (27).
     
    12. Meuble combiné selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    le cadre (20) comprend des clips élastiques (24) faisant saillie latéralement vers l'extérieur et destinés à engager la plaque de meuble (14) par le dessous.
     
    13. Meuble combiné selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    le corps de mors (28a) comprend des clips élastiques (34) faisant saillie latéralement vers l'extérieur et destinés à engager le cadre (20) par le dessous.
     
    14. Meuble combiné selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    la plaque de meuble (14) présentant l'échancrure (18) est une plaque de dessus du corps de meuble (2), et le corps de meuble (2) présente une plaque de meuble (15) inférieure pourvue d'une autre ouverture traversante (57) pour le pied de table (4), le pied de table (4) s'étendant vers le bas jusqu'à un sol sur lequel repose le corps de meuble (2).
     




    Zeichnung




















    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente