[0001] Die Erfindung betrifft eine Haushaltsgerätevorrichtung, insbesondere eine Gargerätevorrichtung
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Aus dem Stand der Technik ist bereits eine Haushaltsgerätevorrichtung mit zumindest
einer Wechselrichtereinheit in Halbbrücken- oder Vollbrückenschaltung zum Betrieb
mehrerer Induktoren mittels eines Multiplexers bekannt.
[0003] Die
EP 1 206 164 A2 offenbart eine Vorrichtung, die zur Bestimmung des Aufstellorts von Gargeräten auf
einem Kochfeld eine Vielzahl von Heizzellen (Widerstände) umfasst, welche in einer
Matrix-Anordnung unterhalb einer hitzeresistenten Oberfläche verteilt sind, auf welcher
das Gargerät beliebig aufstellbar ist, wobei aufgrund der Bestimmung von Aufstellort,
Form und Maßen [des Kochgeräts] diejenigen Heizzellen mit Energie beaufschlagt werden,
welche unterhalb des Kochgeräts liegen, wobei die gleichen Heizzellen auch einzeln
zu der Bestimmung verwendet werden.
[0004] Die
EP 0 862 714 B1 zeigt eine Haushaltsgerätevorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0005] Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, eine gattungsgemäße Vorrichtung
mit verbesserten Eigenschaften hinsichtlich einer Effizienz bereitzustellen. Die Aufgabe
wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst, während vorteilhafte
Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung den Unteransprüchen entnommen werden
können.
[0006] Es wird eine Haushaltsgerätevorrichtung, insbesondere eine Gargerätevorrichtung und
vorzugsweise eine Kochfeldvorrichtung, vorgeschlagen, mit zumindest einer Anzahl N
von Zeilenschaltelementen, mit zumindest einer Anzahl M von Spaltenschaltelementen
und mit zumindest einer Heizmatrix, welche zumindest eine, insbesondere genau eine,
Anzahl NxM von Heizmatrixelementen aufweist, wobei für beliebige i von 1 bis N und
beliebige j von 1 bis M mit einer Gesamtanzahl N+M von Spaltenschaltelementen und
Zeilenschaltelementen größer als 2 gilt, dass das i,j-te Heizmatrixelement zumindest
einen, vorzugsweise genau einen, i,j-ten Induktor umfasst und sowohl mit dem i-ten
Zeilenschaltelement als auch mit dem j-ten Spaltenschaltelement verbunden ist.
[0007] Unter einer "Haushaltsgerätevorrichtung" soll in diesem Zusammenhang insbesondere
zumindest ein Teil, vorzugsweise zumindest eine Unterbaugruppe, eines Haushaltsgeräts
verstanden werden. Insbesondere kann die Haushaltsgerätevorrichtung auch das gesamte
Haushaltsgerät umfassen. Das Haushaltsgerät ist insbesondere als ein Gargerät, vorzugsweise
als eine Mikrowelle, ein Backofen und/oder ein, insbesondere variables, Kochfeld,
insbesondere ein Matrixkochfeld, und besonders bevorzugt als ein induktives Gargerät,
wie insbesondere ein Induktionsbackofen und/oder vorzugsweise ein Induktionskochfeld,
insbesondere eine Matrixinduktionskochfeld, ausgebildet. Unter einer "Gargerätevorrichtung"
soll insbesondere eine Haushaltsgerätevorrichtung verstanden werden, welche zumindest
teilweise ein Gargerät ausbildet. Unter einem "variablen Kochfeld" soll in diesem
Zusammenhang insbesondere ein Kochfeld verstanden werden, bei welchem Induktoren,
insbesondere in einem regelmäßigen räumlichen Anordnung, insbesondere unter einer
Kochfeldplatte der Haushaltsgerätevorrichtung, angeordnet sind und zumindest teilweise
wenigstens eine Heizzone, vorzugsweise mehrere variable Heizzonen, ausbilden, die
einen Bereich der Kochfeldplatte vorzugsweise von wenigstens 10 %, bevorzugt von zumindest
30 % und besonders vorteilhaft von zumindest 40 % einer Gesamtfläche der Kochfeldplatte
umfasst/umfassen. Insbesondere sind die Induktoren dazu vorgesehen, abhängig von einer
Position eines auf der Kochfeldplatte positionierten Gargeschirrs die Heizzone auszubilden
und an das Gargeschirr anzupassen. Unter "vorgesehen" soll insbesondere speziell programmiert,
ausgelegt und/oder ausgestattet verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer
bestimmten Funktion vorgesehen ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das
Objekt diese bestimmte Funktion in zumindest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand
erfüllt und/oder ausführt. Unter einer "Anzahl" soll insbesondere in diesem Zusammenhang
eine beliebige Zahl aus der Menge der natürlichen Zahlen verstanden werden. Insbesondere
soll stets gelten, dass die Gesamtanzahl N+M von Spaltenschaltelementen und Zeilenschaltelementen
größer als 2 ist, wenn die Anzahl N an Zeilenschaltelementen und/oder die Anzahl M
an Spaltenschaltelementen größer als 1 ist. Unter einem "Zeilenschaltelement" und/oder
einem "Spaltenschaltelement" sollen in diesem Zusammenhang insbesondere Schaltelemente
verstanden werden, welche Zeilen und/oder Spalten eines Rasters einer schaltbildlichen
Anordnung zugeordnet sind und/oder diese definieren. Die schaltbildliche Anordnung
ist insbesondere verschieden von einer räumlichen Anordnung, in welcher die Spaltenschaltelemente
und Zeilenschaltelemente in einer, von einem Fachmann bevorzugten und insbesondere
besonders kompakten Anordnung angeordnet sein können. Die Zeilenschaltelemente sind
insbesondere mit einem den Zeilenschaltelementen gemeinsamen Referenzpotential verbunden.
Das den Zeilenschaltelementen gemeinsame Referenzpotential ist insbesondere ein Betriebspotential
einer Betriebsspannung, mit welcher die Haushaltsgerätevorrichtung betrieben ist.
Das den Zeilenschaltelementen gemeinsame Referenzpotential ist dabei insbesondere
ein Massepotential. Die Spaltenschaltelemente sind insbesondere mit einem den Spaltenschaltelementen
gemeinsamen weiteren Referenzpotential verbunden. Das den Spaltenschaltelementen gemeinsame
weitere Referenzpotential ist insbesondere ein weiteres Betriebspotential der Betriebsspannung.
Das den Spaltenschaltelementen gemeinsame weitere Referenzpotential ist insbesondere
von einem Massepotential verschieden. Insbesondere liegt zwischen dem den Zeilenschaltelementen
gemeinsamen Referenzpotential und dem den Spaltenschaltelementen gemeinsamen weiteren
Referenzpotential eine Betriebsspannung an. Unter einem "Schaltelement" soll in diesem
Zusammenhang insbesondere ein Element verstanden werden, welches dazu vorgesehen ist,
in zumindest einem ersten Schaltzustand einen ersten Anschluss mit zumindest einem
zweiten Anschluss elektrisch leitend zu verbinden und in zumindest einem zweiten Schaltzustand
den ersten Anschluss von dem zweiten Anschluss zu trennen. Das Schaltelement weist
insbesondere zumindest einen Steueranschluss auf, über welchen der Schaltzustand des
Schaltelements steuerbar ist. Das Schaltelement ist insbesondere dazu vorgesehen,
in einem Schaltvorgang von einem der Schaltzustände in den jeweils anderen Schaltzustand
überzugehen. Das Schaltelement kann dabei als ein beliebiges, einem Fachmann als sinnvoll
erscheinendes Schaltelement, vorzugsweise Halbleiterschaltelement, ausgebildet sein,
wie beispielsweise als Transistor, vorzugsweise als FET, als MOSFET und/oder als IGBT,
vorzugsweise als RC-IGBT und besonders bevorzugt als ein HEMT-Transistor. Unter einem
"HEMT-Transistor" soll insbesondere ein High-Electron-Mobility-Transistor, insbesondere
mit einer besonders hohen Elektronen-Mobilität, verstanden werden, welche insbesondere
bei 25°C, insbesondere zumindest 400 cm
2 V
-1s
-1, bevorzugt zumindest 600 cm
2 V
-1s
-1, weiter bevorzugt zumindest 800 cm
2 V
-1s
-1 und besonders bevorzugt zumindest 1000 cm
2 V
-1s
-1 beträgt. Ferner sollen insbesondere Modulation-Doped Field-Effect-Transistoren (MODFET),
Two-Dimensional Electron-Gas-Field-Effect-Transistoren (TEGFET), Selectively-Doped
Heterojunction-Transistoren (SDHT) und/oder Heterojunction-Field-Effect-Transistoren
(HFET) als HEMT-Transistoren verstanden werden. Insbesondere weist das Schaltelement
zumindest einen ersten Anschluss, welcher vorzugsweise ein Source-Anschluss ist, einen
zweiten Anschluss, welcher vorzugsweise ein Drain-Anschluss ist, und/oder einen Steueranschluss,
welcher insbesondere ein Gate-Anschluss ist, auf. Dem Schaltelement können insbesondere
zumindest eine Diode, insbesondere eine Rückspeisediode, und/oder zumindest eine Kapazität,
insbesondere eine Dämpfungskapazität, der Haushaltsgerätevorrichtung parallel geschaltet
sein. Zumindest ein i-tes Zeilenschaltelement und zumindest ein j-tes Spaltenschaltelement,
die insbesondere in einer Vollbrückentopologie oder vorzugsweise in einer Halbbrücken-Topologie
verschaltet sind, dienen insbesondere als Wechselrichterschaltelemente und bilden
gemeinsam zumindest teilweise, vorzugsweise vollständig, eine i,j-te Wechselrichtereinheit
der Haushaltsgerätevorrichtung aus. Die Haushaltsgerätevorrichtung umfasst insbesondere
eine Anzahl N×M von Wechselrichtereinheiten. Unter einer "i,j-ten Wechselrichtereinheit"
soll insbesondere eine Einheit verstanden werden, die dazu vorgesehen ist, einen hochfrequenten
Heizstrom, vorzugsweise mit einer Frequenz von zumindest 1 kHz, insbesondere von wenigstens
10 kHz und vorteilhaft von mindestens 20 kHz, insbesondere zu einem Betrieb des i,j-ten
Induktors, bereitzustellen und/oder zu erzeugen. Die Haushaltsgerätevorrichtung weist
eine Steuereinheit auf, welche zu einer Ansteuerung der Zeilenschaltelemente und der
Spaltenschaltelemente vorgesehen ist. Unter einer "Steuereinheit" soll insbesondere
eine elektronische Einheit verstanden werden, die vorzugsweise in einer Steuer- und/oder
Regeleinheit eines Haushaltsgeräts zumindest teilweise integriert ist. Vorzugsweise
umfasst die Steuereinheit eine Recheneinheit und insbesondere zusätzlich zur Recheneinheit
eine Speichereinheit mit einem darin gespeicherten Steuer- und/oder Regelprogramm,
das dazu vorgesehen ist, von der Recheneinheit ausgeführt zu werden. Besonders vorteilhaft
ist die Steuereinheit dazu vorgesehen, die Zeilenschaltelemente und die Spaltenschaltelemente
als Wechselrichterschaltelemente anzusteuern, und zwar insbesondere derart, dass ein
weicher Schaltvorgang zwischen zumindest einem ersten Schaltzustand und einem zweiten
Schaltzustand der Schaltelemente auftritt. Unter einem "weichen Schaltvorgang" soll
insbesondere ein Schaltvorgang mit einer verschwindend geringen Verlustleistung verstanden
werden, welcher insbesondere dann auftritt, wenn der Schaltvorgang insbesondere zumindest
im Wesentlichen stromfrei und/oder vorzugsweise zumindest im Wesentlichen spannungsfrei
ist. Unter einem "zumindest im Wesentlichen stromfreien Schaltvorgang", welcher insbesondere
auch unter der englischen Bezeichnung "zero current switching (ZCS)" bekannt ist,
soll insbesondere ein weicher Schaltvorgang verstanden werden, bei dem ein Strom,
der insbesondere unmittelbar vor einem Schaltvorgang in dem i,j-ten Heizmatrixelement
und insbesondere in dem i,j-ten Induktor fließt, zumindest im Wesentlichen verschwindend
gering, insbesondere im Wesentlichen nul, ist. Insbesondere ist die Steuereinheit
dazu vorgesehen, die Schaltelemente bei einem zumindest im Wesentlichen stromfreien
Schaltvorgang mit einer Schaltfrequenz zu schalten, welche kleiner oder gleich einer
Resonanzfrequenz des i,j-ten Heizmatrixelements ist. Unter einem "zumindest im Wesentlichen
spannungsfreien Schaltvorgang", welcher auch unter der englischen Bezeichnung "zero
voltage switching (ZVS)" bekannt ist, soll insbesondere ein weicher Schaltvorgang
verstanden werden, bei dem eine Spannung, die insbesondere unmittelbar vor einem Schaltvorgang
an dem i,j-ten Heizmatrixelement und insbesondere an dem i,j-ten Induktor anliegt
und/oder abfällt, zumindest im Wesentlichen verschwindend gering, insbesondere im
Wesentlichen null, ist. Insbesondere ist die Steuereinheit dazu vorgesehen, die Schaltelemente
bei einem zumindest im Wesentlichen spannungsfreien Schaltvorgang mit einer Schaltfrequenz
zu schalten, welche größer ist als eine Resonanzfrequenz des i,j-ten Heizmatrixelements.
Unter einem "verschwindend geringen Wert" soll insbesondere ein Wert verstanden werden,
der insbesondere zumindest um einen Faktor 10, vorzugsweise zumindest um einen Faktor
50, bevorzugt zumindest um einen Faktor 100 und besonders bevorzugt zumindest um einen
Faktor 500 geringer ist als ein Betriebsmaximalwert. Unter einer "Heizmatrix" soll
insbesondere ein Raster einer schaltbildlichen Anordnung von i,j-ten Heizmatrixelementen
verstanden werden. Das i,j-te Heizmatrixelement ist insbesondere zumindest mittelbar
und vorzugsweise unmittelbar sowohl mit dem i-ten Zeilenschaltelement und dem j-ten
Spaltenschaltelement verbunden. Darunter, dass "zumindest zwei elektrische Bauteile
unmittelbar miteinander verbunden sind", soll in diesem Zusammenhang insbesondere
verstanden werden, dass eine Verbindung zwischen den elektrischen Bauteilen frei von
zumindest einem weiteren elektrischen Bauteil ist, welches eine Phase zwischen einem
Strom und einer Spannung und/oder vorzugsweise einen Strom und/oder eine Spannung
selbst verändert. Besonders bevorzugt weist der i,j-te Induktor zumindest einen, insbesondere
genau einen i,j-ten Anschluss auf, welcher sowohl mit dem i-ten Zeilenschaltelement,
insbesondere mit einem ersten Anschluss des i-ten Zeilenschaltelements, als auch mit
dem j-ten Spaltenschaltelement, insbesondere mit einem zweiten Anschluss des j-ten
Spaltenschaltelements, verbunden ist. Unter einem "Induktor" soll insbesondere ein
elektrisches Bauteil verstanden werden, welches in zumindest einem Garbetriebszustand
dazu vorgesehen ist, zumindest teilweise wenigstens ein Gargeschirr, welches auf der
Kochfeldplatte der Haushaltsgerätevorrichtung positioniert ist, induktiv zu erwärmen.
Der Induktor umfasst zumindest einen, vorzugsweise in Form einer Kreisscheibe, gewickelten
elektrischen Leiter, der in zumindest dem Garbetriebszustand von einem hochfrequenten
Heizstrom durchflossen wird. Der Induktor ist vorzugsweise dazu vorgesehen, elektrische
Energie in ein magnetisches Wechselfeld umzuwandeln, um in dem Gargeschirr Wirbelströme
und/oder Ummagnetisierungseffekte hervorzurufen, die in Wärme umgewandelt werden.
[0008] Durch eine entsprechende Ausgestaltung kann vorteilhaft eine Haushaltsgerätevorrichtung
mit verbesserten Eigenschaften hinsichtlich einer Effizienz, insbesondere einer Kosteneffizienz
und/oder Energieeffizienz, bereitgestellt werden. Insbesondere kann eine Anzahl an
Schaltelementen reduziert werden, da Schaltelemente teilweise mehrere Induktoren betreiben,
wodurch Bauteilkosten eingespart werden können. Weiter vorteilhaft können verschiedene
Induktoren der Heizmatrix individuell angesteuert werden, wodurch ein Energieverbrauch
gesenkt und insbesondere ein elektrisches Streufeld reduziert werden kann. Besonders
vorteilhaft ermöglicht die oben genannte Anordnung, dass die Schaltelemente weich
geschaltet werden können, und zwar insbesondere zumindest im Wesentlichen stromfreien
oder zumindest im Wesentlichen spannungsfrei, wodurch Schaltverluste reduziert werden
können. Ferner kann eine vorteilhafte Detektion von Gargeschirren ermöglicht werden,
wobei zusätzliche Bauteile, wie beispielsweise Sensorelemente, vermieden werden können.
[0009] Um einen für die Induktoren benötigten Bauraum zu verringern und insbesondere um
eine effiziente räumliche Anordnung der Induktoren für einen Garbetrieb von Gargeschirren
zu erreichen, wird ferner vorgeschlagen, dass die Induktoren räumlich in einer Induktormatrix
angeordnet sind, welche bezüglich eines Nachbarschaftsverhältnisses von zumindest
zwei der Induktoren relativ zueinander verschieden ist von der Heizmatrix, in welcher
die Induktoren schaltbildlich angeordnet sind. Unter einer "Induktormatrix" soll insbesondere
ein Raster einer räumlichen Anordnung der Induktoren unterhalb einer Kochfeldplatte
der Haushaltsgerätevorrichtung verstanden werden. Unter einem "verschiedenen Nachbarschaftsverhältnis"
soll insbesondere verstanden werden, dass nächste Nachbarn von i,j-ten Induktoren
in der Induktormatrix nicht nächste Nachbarn von i,j-ten Induktoren in der Heizmatrix
sind.
[0010] In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass in der
Induktormatrix die Induktoren räumlich so angeordnet sind, dass zumindest ein i,j-ter
Induktor, für welchen i=j in der Heizmatrix gilt, zu zumindest einem i,j-ten Induktor
benachbart ist, für welchen i≠j in der Heizmatrix gilt. Unter einem "i,j-ten Induktor,
für welchen i=j in der Heizmatrix gilt" soll insbesondere ein Diagonalinduktor verstanden
werden, welcher auf einer Diagonalen der Heizmatrix angeordnet ist. Unter einem "i,j-ten
Induktor, für welchen i≠j in der Heizmatrix gilt" soll insbesondere ein Außerdiagonalinduktor
verstanden werden, welcher außerhalb einer Diagonalen der Heizmatrix angeordnet ist.
Vorzugsweise ist zwischen zumindest zwei i,j-ten Induktoren, für welche i=j in der
Heizmatrix gilt, zumindest ein i,j-ter Induktor angeordnet, für welchen i≠j in der
Heizmatrix gilt. Besonders bevorzugt ist ein i,j-ter Induktor für welchen i=j in der
Heizmatrix gilt, von mehreren, insbesondere von zumindest drei, vorzugsweise von zumindest
vier und besonders bevorzugt von zumindest fünf i,j-ten Induktoren, für welche i≠j
in der Heizmatrix gilt, umgeben, vorzugsweise ringförmig umgeben. Alternativ ist denkbar,
dass die Heizmatrix frei ist von i,j-ten Heizmatrixelementen und insbesondere i,j-ten
Induktoren, für welche i=j in der Heizmatrix gilt. Hierdurch kann eine Ansteuerung
der Haushaltgerätevorrichtung weiter vereinfacht werden, da insbesondere ein gleichzeitiger
Betrieb von Diagonalinduktoren vermieden werden kann.
[0011] In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass
in der Induktormatrix i,j-te Induktoren gleicher i oder gleicher j zueinander benachbart
und vorzugsweise zueinander unmittelbar benachbart sind. Insbesondere sind die i,j-ten
Induktoren gleicher i oder gleicher j in einer gleichen Zeile oder Spalte der Heizmatrix
angeordnet. Insbesondere sind i,j-te Induktoren gleicher i oder j miteinander gruppiert
angeordnet und bilden insbesondere zumindest teilweise, vorzugsweise zumindest zu
einem Großteil und besonders bevorzugt vollständig zumindest eine Heizzone für ein
Gargeschirr aus. Weiter bevorzugt bilden i,j-te Induktoren verschiedener i oder j
zumindest teilweise verschiedene Heizzonen aus. Hierdurch kann eine Ansteuerung der
Haushaltgerätevorrichtung weiter vereinfacht werden, da insbesondere ein gleichzeitiger
Betrieb von zumindest zwei i,j-ten Induktoren, für welche i=j in der Heizmatrix gilt,
besonders vorteilhaft vermieden werden kann.
[0012] Denkbar ist, dass die Gesamtanzahl N+M von Spaltenschaltelementen und Zeilenschaltelementen
kleiner oder gleich der Anzahl N×M von Heizmatrixelementen ist. Um mit einer möglichst
geringen Gesamtanzahl N+M von Spaltenschaltelementen und Zeilenschaltelementen eine
Anzahl N×M von Heizmatrixelementen zu betreiben und vorteilhaft Bauteilkosten zu reduzieren,
wird vorgeschlagen, dass die Anzahl N von Spaltenschaltelementen gleich der Anzahl
M von Zeilenschaltelementen ist. Insbesondere ist die Heizmatrix dann als eine quadratische
Matrix ausgebildet.
[0013] Um eine ungewollte Ansteuerung von zumindest zwei Diagonalinduktoren auszuschließen,
wird vorgeschlagen, dass die Gesamtanzahl N+M von Spaltenschaltelementen und Zeilenschaltelementen
um eins größer ist als die Anzahl N×M von Heizmatrixelementen. Für diesen Fall ist
die Heizmatrix insbesondere als ein Vektor, vorzugsweise ein Zeilenvektor, insbesondere,
wenn die Anzahl N der Zeilenschaltelemente gleich 1, oder als ein Spaltenvektor, insbesondere
wenn die Anzahl M der Spaltenschaltelemente gleich 1 ist, ausgebildet.
[0014] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass das i,j-te Heizmatrixelement zumindest eine
i.j-te Diode aufweist, mittels welcher der i,j-te Induktor zumindest mit dem i-ten
Zeilenschaltelement verbunden ist. Insbesondere ist die i,j-te Diode an dem i,j-ten
Anschluss zwischen dem i,j-ten Induktor und dem i-ten Zeilenschaltelement angeschlossen.
Die i,j-te Diode erlaubt insbesondere einen Stromfluss in Richtung des i-ten Zeilenschaltelements
und sperrt vorzugsweise einen Stromfluss in Richtung des i,j-ten Induktors. Insbesondere
für den Fall, dass die Anzahl an Zeilenschaltelementen gleich 1 ist, kann auf die
i,j-te Diode verzichtet werden. Zudem könnten insbesondere eine Rücklaufdiode und/oder
ein Dämpfungskondensator der Haushaltsgerätevorrichtung parallel zu dem j-ten Spaltenschaltelement
geschaltet sein. Weiter vorteilhaft weist das i,j-te Heizmatrixelement zumindest eine
i,j-te weitere Diode auf, mittels welcher der i,j-te Induktor zumindest mit dem j-ten
Spaltenschaltelement verbunden ist. Insbesondere ist die i,j-te weitere Diode an dem
i,j-ten Anschluss zwischen dem i,j-ten Induktor und dem j-ten Spaltenschaltelement
angeschlossen. Die i,j-te Diode erlaubt insbesondere einen Stromfluss in Richtung
des i,j-ten Induktors und sperrt vorzugsweise einen Stromfluss in Richtung des j-ten
Spaltenschaltelements. Ferner kann für den Fall, dass die Anzahl M an Spaltenschaltelementen
gleich 1 ist, auf die weitere i,j-te Diode verzichtet werden. Zudem könnten insbesondere
eine Rücklaufdiode und/oder ein Dämpfungskondensator parallel zu dem i-ten Zeilenschaltelement
geschaltet sein. Hierdurch kann insbesondere ein unkontrollierter Stromfluss insbesondere
zwischen mehreren Heizmatrixelementen vermieden werden.
[0015] Es wird ferner vorgeschlagen, dass das i,j-te Heizmatrixelement zumindest eine i,j-te
Kapazität aufweist, mittels welcher der i,j-te Induktor zumindest mit zumindest einem
den Heizmatrixelementen gemeinsamen Referenzpotential verbunden ist. Das den Heizmatrixelementen
gemeinsame Referenzpotential ist insbesondere das Betriebspotential. Ferner weist
das i,j-te Heizmatrixelement insbesondere zumindest eine i,j-te weitere Kapazität
auf, mittels welcher der i,j-te Induktor zumindest mit zumindest einem den Heizmatrixelementen
gemeinsamen weiteren Referenzpotential verbunden ist. Das weitere den Heizmatrixelementen
gemeinsame weitere Referenzpotential ist insbesondere das weitere Betriebspotential.
Die i,j-te Kapazität umfasst zumindest einen Kondensator. Vorzugsweise kann die Kapazität
mehrere Kondensatoren, insbesondere ein Kondensatornetzwerk, umfassen, welches vorzugsweise
aus zumindest teilweise zueinander in Reihe geschalteten und/oder parallel geschalteten
Kondensatoren besteht. Ferner kann die Kapazität insbesondere einstellbar sein. Der
i,j-te Induktor weist insbesondere zumindest einen i,j-ten weiteren Anschluss auf,
welcher sowohl mit der i,j-ten Kapazität als auch mit der i,j-ten weiteren Kapazität
verbunden ist. Hierdurch kann vorteilhaft eine Eigenfrequenz eines Schwingkreises
der Haushaltsgerätevorrichtung durch eine entsprechende Wahl der Kapazitäten auf den
Anwendungsbereich abgestimmt werden.
[0016] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Heizmatrix eine Anzahl N von Zeilendioden
umfasst, wobei die i-te Zeilendiode zumindest das i-te Zeilenschaltelement mit zumindest
einem den Zeilenschaltelementen gemeinsamen weiteren Referenzpotential, insbesondere
dem weiteren Betriebspotential, verbindet. Es wird ferner vorgeschlagen, dass die
Heizmatrix eine Anzahl M von Spaltendioden umfasst, wobei die j-te Spaltendiode zumindest
das j-te Spaltenschaltelement mit zumindest einem für die Spaltenschaltelemente gemeinsamen
Referenzpotential, insbesondere dem Betriebspotential, verbindet. Hierdurch kann ein
besonders weicher Schaltvorgang erreicht werden.
[0017] Die Steuereinheit ist in zumindest einem Gargeschirrerkennungsmodus dazu vorgesehen,
wenn eine Betriebsspannung einen zumindest im Wesentlichen verschwindend geringen
Wert annimmt, zumindest eine an zumindest einem der Induktoren auftretende elektrische
Kenngröße zu ermitteln. Die elektrische Kenngröße ist vorzugsweise mit einer elektromagnetischen
Kopplung des Induktors mit einem Gargeschirr, und zwar insbesondere mit einem Überdeckungsgrad
und/oder einem Material des Gargeschirrs, korreliert. Insbesondere kann die Steuereinheit
wenigstens anhand der elektrischen Kenngröße auf die elektromagnetische Kopplung des
Induktors mit dem Gargeschirr schließen und vorzugsweise diese bestimmen. Die elektrische
Kenngröße entspricht insbesondere einer direkten Steuergröße. Vorteilhaft handelt
es sich bei der elektrische Kenngröße um ein, insbesondere von einer Sensoreinheit
der Haushaltsgerätevorrichtung gemessenes, elektrisches Signal und/oder elektronisches
Signal. Vorzugsweise ist die elektrische Kenngröße eine Frequenz, Amplitude und/oder
Phase einer Spannung, welche an dem Induktor anliegt und/oder eines Stroms, welcher
durch den Induktor fließt. Hierdurch kann eine Flexibilität der Haushaltsgerätevorrichtung
verbessert werden, da Gargeschirre detektiert werden können.
[0018] Die Steuereinheit ist in dem Gargeschirrerkennungsmodus dazu vorgesehen, den Induktor
zuerst zu laden und anschließend, wenn eine Betriebsspannung einen zumindest im Wesentlichen
verschwindend geringen Wert annimmt, wieder zu entladen. Vorteilhaft ist die Steuereinheit
in dem Gargeschirrerkennungsmodus dazu vorgesehen, eine Kennlinie eines Entladevorgangs
des Induktors zu erfassen und mittels dieser Kennlinie die elektrische Kenngröße zu
ermitteln. Die Kennlinie ist insbesondere ein zeitlicher Verlauf der elektrischen
Kenngröße. Insbesondere ist die Steuereinheit dazu vorgesehen, durch eine Anpassung
einer Vergleichskennlinie an die Kennlinie, insbesondere basierend auf Parametern
zur Erzeugung der Vergleichskennlinie, den elektrischen Kennwert zu bestimmen. Hierdurch
kann auf einfache Art und Weise eine Entladung des Induktors erfolgen, wobei vermieden
werden kann, dass ein Kurzschluss mit weiteren elektrischen Bauteilen entsteht.
[0019] Die Haushaltsgerätevorrichtung soll hierbei insbesondere nicht auf die oben beschriebene
Anwendung und Ausführungsform beschränkt sein. Insbesondere kann die Haushaltsgerätevorrichtung
zu einer Erfüllung einer hierin beschriebenen Funktionsweise eine von einer hierin
genannten Anzahl von einzelnen Elementen, Bauteilen und Einheiten abweichende Anzahl
aufweisen. Vorzugsweise sollen bei den in dieser Offenbarung angegebenen Wertebereichen
auch innerhalb der genannten Grenzen liegende Werte als offenbart und als beliebig
einsetzbar gelten
[0020] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination.
[0021] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Haushaltsgerät mit einer Haushaltsgerätevorrichtung in einer schematischen Draufsicht,
- Fig. 2
- ein schematisches Schaltbild eines Teils der Haushaltsgerätevorrichtung mit einer
Heizmatrix,
- Fig. 3
- einen Teil der Haushaltsgerätevorrichtung mit einer Induktormatrix in einer schematischen
Draufsicht,
- Fig. 4
- einen schematischen Ablaufplan eines Verfahrens zum Betrieb der Haushaltsgerätevorrichtung
mit einem Gargeschirrerkennungsmodus,
- Fig. 5 a-b
- verschiedene Schaubilder mit typischen Strom- und/oder Spannungsverläufen bei einem
Betrieb der Haushaltsgerätevorrichtung,
- Fig. 6 a, b
- verschiedene Schaubilder mit typischen Strom- und/oder Spannungsverläufen bei einem
Betrieb der Haushaltsgerätevorrichtung,
- Fig. 7
- eine weitere Haushaltsgerätevorrichtung in einer schaltbildlichen Darstellung,
- Fig. 8
- eine weitere Haushaltsgerätevorrichtung in einer schaltbildlichen Darstellung,
- Fig. 9
- eine weitere Haushaltsgerätevorrichtung in einer schaltbildlichen Darstellung,
- Fig. 10
- eine weitere Haushaltsgerätevorrichtung in einer schaltbildlichen Darstellung,
- Fig. 11
- eine weitere Haushaltsgerätevorrichtung in einer schaltbildlichen Darstellung,
- Fig. 12
- eine weitere Haushaltsgerätevorrichtung in einer schaltbildlichen Darstellung,
- Fig. 13
- eine weitere Haushaltsgerätevorrichtung in einer schaltbildlichen Darstellung,
- Fig. 14
- eine weitere Haushaltsgerätevorrichtung in einer schaltbildlichen Darstellung,
- Fig. 15
- eine weitere Haushaltsgerätevorrichtung in einer schaltbildlichen Darstellung und
- Fig. 16
- eine weitere Haushaltsgerätevorrichtung in einer schaltbildlichen Darstellung.
[0022] Fig. 1 zeigt ein Haushaltsgerät 48a mit einer Haushaltsgerätevorrichtung in einer
schematischen Draufsicht. Das Haushaltsgerät 48a ist im vorliegenden Fall als ein
Gargerät ausgebildet. Das Haushaltsgerät 48a ist ein Kochfeld, und zwar insbesondere
ein variables Induktionskochfeld. Alternativ kann das Haushaltsgerät 48a als ein beliebiges,
von einem Kochfeld verschiedenes und insbesondere einem Fachmann als vorteilhaft erscheinendes
Haushaltsgerät 48a, insbesondere Gargerät, ausgebildet sein, wie beispielsweise als
eine Mikrowelle oder ein Induktionsbackofen.
[0023] Die Haushaltsgerätevorrichtung weist eine Kochfeldplatte 50a auf. Die Haushaltsgerätevorrichtung
ist dazu vorgesehen, zumindest ein Gargeschirr, welches an einer beliebigen Position
auf der Kochfeldplatte 50a angeordnet ist, zu betreiben. Die Kochfeldplatte 50a umfasst
bevorzugte Heizzonenpositionen 52a, welche bevorzugte Positionen für Gargeschirre
kennzeichnen. Im vorliegenden Fall weist die Kochfeldplatte 50a sechs bevorzugte Heizzonenpositionen
52a auf. Zur besseren Übersicht ist nur eine der bevorzugten Heizzonenpositionen 52a
mit einem Bezugszeichen versehen. Die Kochfeldplatte 50a kann insbesondere eine beliebige
Anzahl an bevorzugten Heizzonenpositionen 52a oder auch keine bevorzugten Heizzonenpositionen
52a aufweisen.
[0024] Fig. 2 zeigt ein schematisches Schaltbild eines Teils der Haushaltsgerätevorrichtung.
Die Haushaltsgerätevorrichtung umfasst zumindest eine Anzahl N von Zeilenschaltelementen
10a. Ferner umfasst die Haushaltsgerätevorrichtung zumindest eine Anzahl M von Spaltenschaltelementen
12a. Die Haushaltsgerätevorrichtung umfasst zumindest eine Heizmatrix 14a. Die Heizmatrix
14a weist für beliebige i von 1 bis N und beliebige j von 1 bis M zumindest ein i,j-tes
Heizmatrixelement 16a auf. Die Heizmatrix 14a weist eine Anzahl N×M von Heizmatrixelementen
16a auf. Eine Gesamtanzahl N+M von Zeilenschaltelementen 10a und Spaltenschaltelementen
12a ist größer als 2. Die Gesamtanzahl N+M von Zeilenschaltelementen 10a und Spaltenschaltelementen
12a ist kleiner oder gleich der Anzahl N×M von Heizmatrixelementen 16a. Im vorliegenden
Fall weist die Haushaltsgerätevorrichtung eine Anzahl von N=8 Zeilenschaltelementen
10a auf. Im vorliegenden Fall weist die Haushaltsgerätevorrichtung eine Anzahl von
N=3 Spaltenschaltelementen 12a auf. Zudem weist die Haushaltsgerätevorrichtung eine
Anzahl von N×M=24 Heizmatrixelementen 16a auf. Es ist jedoch auch denkbar, dass N
und/oder M eine beliebige andere natürliche Zahl sein kann, welche von einem Fachmann
als besonders vorteilhaft angesehen wird. Alternativ oder zusätzlich kann eine Anzahl
N gleich einer Anzahl M gewählt sein oder so, dass die Gesamtanzahl N+M um eins größer
ist als die Anzahl N×M.
[0025] Im Folgenden ist beispielhaft anhand i-ter, j-ter und i,j-ter elektrischer Bauteile
der Haushaltsgerätevorrichtung eine, insbesondere schaltbildliche, Anordnung der elektrischen
Bauteile der Haushaltsgerätevorrichtung erläutert. Dabei können die folgenden Erläuterungen
auf weitere, äquivalente elektrische Bauteile übertragen werden.
[0026] Das i-te Zeilenschaltelement 10a ist als ein Transistor ausgebildet. Das i-te Zeilenschaltelement
10a weist einen ersten Anschluss auf. Der erste Anschluss ist ein Source-Anschluss.
Der erste Anschluss des i-te Zeilenschaltelements 10a ist mit dem i,j-ten Heizmatrixelement
16a verbunden. Das i-te Zeilenschaltelement 10a weist einen zweiten Anschluss auf.
Der zweite Anschluss ist ein Drain-Anschluss. Der zweite Anschluss des i-ten Zeilenschaltelements
10a ist mit einem den Zeilenschaltelementen 10a gemeinsamen Referenzpotential 30a
verbunden. Das den Zeilenschaltelementen 10a gemeinsame Referenzpotential 30a ist
ein Betriebspotential einer Betriebsspannung und zwar vorzugsweise ein Massepotential.
Die Haushaltsgerätevorrichtung weist insbesondere einen Gleichrichter auf, welcher
eine Netzspannung zumindest teilweise in die Betriebsspannung wandelt. Die Betriebsspannung
ist dabei die Spannung, welche zwischen dem den Zeilenschaltelementen 10a gemeinsamen
Referenzpotential 30a und einem den Spaltenschaltelementen 12a gemeinsamen weiteren
Referenzpotential 32a anliegt. Das i-te Zeilenschaltelement 10a weist einen Steueranschluss
auf. Der Steueranschluss ist ein Gate-Anschluss. Der Steueranschluss ist mit einer
Steuereinheit 38a der Haushaltsgerätevorrichtung verbunden.
[0027] Das j-te Spaltenschaltelement 12a ist als ein Transistor ausgebildet. Das j-te Spaltenschaltelement
12a weist einen ersten Anschluss auf. Der erste Anschluss ist ein Source-Anschluss.
Der erste Anschluss des j-ten Spaltenschaltelements 12a ist mit dem den Spaltenschaltelementen
12a gemeinsamen weiteren Referenzpotential 32a verbunden. Das den Spaltenschaltelementen
12a gemeinsame weitere Referenzpotential 32a ist das weitere Betriebspotential. Das
j-te Spaltenschaltelement 12a weist einen zweiten Anschluss auf. Der zweite Anschluss
ist ein Drain-Anschluss. Der zweite Anschluss des j-ten Spaltenschaltelements 12a
ist mit dem i,j-ten Heizmatrixelement 16a verbunden. Das j-te Spaltenschaltelement
12a weist einen Steueranschluss auf. Der Steueranschluss ist ein Gate-Anschluss. Der
Steueranschluss ist mit der Steuereinheit 38a der Haushaltsgerätevorrichtung verbunden.
[0028] Das i-te Zeilenschaltelement 10a und das j-te Spaltenschaltelement 12a sind in einer
Halbbrücken-Topologie angeordnet. Es ist denkbar, dass die Haushaltsgerätevorrichtung
i-te weitere Zeilenschaltelemente 10a und j-te weitere Spaltenschaltelemente 12a umfasst,
so dass die i-ten Zeilenschaltelemente 10a, die i-ten weiteren Zeilenschaltelemente
10a, die j-ten Spaltenschaltelemente 12a und die j-ten weiteren Spaltenschaltelemente
12a in einer Vollbrücken-Topologie angeordnet sein können.
[0029] Das i-te Zeilenschaltelement 10a und das j-te Spaltenschaltelement 12a dienen als
Wechselrichterschaltelemente. Das i-te Zeilenschaltelement 10a und das j-te Spaltenschaltelement
12a bilden gemeinsam zumindest eine i,j-te Wechselrichtereinheit 54a der Haushaltsgerätevorrichtung
aus. Die Haushaltsgerätevorrichtung umfasst insbesondere eine Anzahl N×M Wechselrichtereinheiten
54a. Die Steuereinheit 38a ist dazu vorgesehen, das i-te Zeilenschaltelement 10a und
das j-te Spaltenschaltelement 12a als Wechselrichterschaltelemente anzusteuern. Die
Steuereinheit 38a steuert das i-te Zeilenschaltelement 10a und das j-te Spaltenschaltelement
12a so an, dass ein weicher Schaltvorgang zwischen zumindest einem ersten Schaltzustand
und einem zweiten Schaltzustand des i-ten Zeilenschaltelements 10a und des j-ten Spaltenschaltelements
12a auftritt.
[0030] Das i,j-te Heizmatrixelement 16a weist zumindest einen i,j-ten Induktor 18a auf.
Der i,j-te Induktor 18a ist sowohl mit dem i-ten Zeilenschaltelement 10a als auch
mit dem j-ten Spaltenschaltelement 12a verbunden. Der i,j-te Induktor 18a weist zumindest
einen i,j-ten Anschluss 20a auf. Der i,j-te Anschluss 20a ist sowohl mit dem i-ten
Zeilenschaltelement 10a, insbesondere dem ersten Anschluss des i-ten Zeilenschaltelements
10a, als auch mit dem j-ten Spaltenschaltelement 12a, insbesondere mit dem zweiten
Anschluss des j-ten Spaltenschaltelements 12a, verbunden. In der Heizmatrix 14a sind
insgesamt N×M Induktoren 18a schaltbildlich angeordnet.
[0031] Das i,j-te Heizmatrixelement 16a weist zumindest eine i,j-te Diode 24a auf. Mittels
der i,j-ten Diode 24a ist der i,j-te Induktor 18a zumindest mit dem i-ten Zeilenschaltelement
10a verbunden. Ein erster Anschluss der i,j-ten Diode 24a ist mit dem i,j-ten Anschluss
20a des i,j-ten Induktors 18a verbunden. Ein zweiter Anschluss der i,j-ten Diode 24a
ist mit einem ersten Anschluss des i-ten Zeilenschaltelements 10a verbunden. Die i,j-te
Diode 24a erlaubt einen Stromfluss in Richtung des i-ten Zeilenschaltelements 10a.
Die i,j-te Diode 24a sperrt einen Stromfluss in Richtung des i,j-ten Induktors 18a.
[0032] Das i,j-te Heizmatrixelement 16a weist zumindest eine i,j-te weitere Diode 26a auf.
Mittels der i,j-ten weiteren Diode 26a ist der i,j-te Induktor 18a zumindest mit dem
j-ten Spaltenschaltelement 12a verbunden. Ein erster Anschluss der i,j-ten weiteren
Diode 26a ist mit dem i,j-ten Anschluss des i,j-ten Induktors 18a verbunden. Ein zweiter
Anschluss der i,j-ten weiteren Diode 26a ist mit dem zweiten Anschluss des j-ten Spaltenschaltelements
12a verbunden. Die i,j-te weitere Diode 26a erlaubt einen Stromfluss in Richtung des
i,j-ten Induktors 18a. Die i,j-te weitere Diode 26a sperrt einen Stromfluss in Richtung
des j-ten Spaltenschaltelements 12a.
[0033] Das i,j-te Heizmatrixelement 16a weist zumindest eine i,j-te Kapazität 28a auf. Die
i,j-te Kapazität 28a ist ein Kondensator. Mittels der i,j-ten Kapazität 28a ist der
i,j-te Induktor 18a zumindest mit einem den Heizmatrixelementen 16a gemeinsamen Referenzpotential
30a verbunden. Das den Heizmatrixelementen 16a gemeinsame Referenzpotential 30a ist
das Betriebspotential. Ein erster Anschluss der i,j-ten Kapazität 28a ist mit einem
i,j-ten weiteren Anschluss 42a des i,j-ten Induktors 18a verbunden. Ein zweiter Anschluss
der i,j-ten Kapazität 28a ist mit dem gemeinsamen Referenzpotential 30a verbunden.
[0034] In Fig. 3 ist eine Draufsicht auf einen Teil der Haushaltsgerätevorrichtung mit einer
Induktormatrix 22a gezeigt. Im vorliegenden Fall sind i,j-te Induktoren 18a gleicher
i in der Fig. 3 mit einer gleichen Schraffur versehen. Induktoren 18a, für welche
i=j in der Heizmatrix 14a gilt, sind zusätzlich mit einem Punkt markiert. Die i,j-ten
Induktoren 18a sind räumlich in der Induktormatrix 22a angeordnet. Die Induktormatrix
22a ist bezüglich von Nachbarschaftsverhältnissen von zumindest zwei der i,j-ten Induktoren
18a relativ zueinander verschieden von der Heizmatrix 14a. In der Induktormatrix 22a
sind i,j-te Induktoren 18a gleicher i oder j zueinander benachbart. In der Induktormatrix
22a sind die i,j-ten Induktoren 18a räumlich so angeordnet, dass zumindest ein i,j-ter
Induktor 18a, für welchen i=j in der Heizmatrix 14a gilt, zu zumindest einem i,j-ten
Induktor 18a benachbart ist, für welchen i≠j in der Heizmatrix 14a gilt. Ein i,j-ter
Induktor 18a, für welchen i=j in der Heizmatrix 14a gilt, ist von mehreren, insbesondere
von zumindest drei, vorzugsweise von zumindest vier und besonders bevorzugt von zumindest
fünf, i,j-ten Induktoren 18a, für welche i≠j in der Heizmatrix 14a gilt, umgeben,
vorzugsweise ringförmig umgeben.
[0035] Fig. 4 zeigt ein Verfahren zur Steuerung der Haushaltsgerätevorrichtung. Im vorliegenden
Fall wird das Verfahren anhand eines beispielhaften Betriebs der elektrischen Bauteile
mit den Indizes i=1 und i=2, sowie der elektrischen Bauteile mit den Indizes j=1 und
j=2 beschrieben. Das Verfahren kann äquivalent auf die beliebigen weiteren i-ten elektrischen
Bauteile und j-ten elektrischen Bauteile übertragen werden.
[0036] Das Verfahren umfasst einen Betriebsschritt 56a. In dem Betriebsschritt 56a steuert
die Steuereinheit 38a das 2-te Zeilenschaltelement 10a und das 1-te Spaltenschaltelement
12a als Wechselrichterschaltelemente an. Das 2-te Zeilenschaltelement 10a und das
1-te Spaltenschaltelement 12a gehen abwechselnd durch einen Schaltvorgang von einem
ersten Schaltzustand in einen zweiten Schaltzustand über. Das 2-te Zeilenschaltelement
10a und das 1-te Spaltenschaltelement 12a verbinden das 2,1-te Heizmatrixelement 16a,
insbesondere den 2,1-ten Induktor 18a, abwechselnd mit dem Zeilenschaltelementen 10a
gemeinsamen Referenzpotential 30a und dem den Spaltenschaltelementen 12a gemeinsamen
weiteren Referenzpotential 32a. Das 2-te Zeilenschaltelement 10a und das 1-te Spaltenschaltelement
12a erzeugen eine Versorgungsspannung, mit welcher das 2,1-te Heizmatrixelement 16a,
insbesondere der 2,1-te Induktor 18a, betrieben wird. Durch das 2,1-te Heizmatrixelement
16a, insbesondere den 2,1-ten Induktor 18a, fließt ein Heizstrom.
[0037] Das Verfahren umfasst einen Gargeschirrerkennungsmodus 40a. Der Gargeschirrerkennungsmodus
40a läuft zeitlich gemeinsam mit dem Betriebsschritt 56a ab. Alternativ kann der Gargeschirrerkennungsmodus
40a unabhängig von dem Betriebsschritt 56a erfolgen. Der Gargeschirrerkennungsmodus
40a umfasst einen Ladeschritt 58a. In dem Ladeschritt 58a steuert die Steuereinheit
38a das 1-te Spaltenschaltelement 12a so an, dass dieses in einen ersten Schaltzustand
übergeht. Das 1,1-te Heizmatrixelement 16a, insbesondere die 1,1-te Kapazität 28a,
wird mittels des 1-ten Spaltenschaltelements 12a auf das den Spaltenschaltelementen
12a gemeinsame weitere Referenzpotential 32a geladen. Die Steuereinheit 38a steuert
das 1-te Zeilenschaltelement 10a so an, dass sich dieses in einem zweiten Schaltzustand
befindet und somit keine leitende Verbindung mit dem den Zeilenschaltelementen 10a
gemeinsamen Referenzpotential 30a herstellt. Es fließt kein Strom, wodurch die aufgeladene
Spannung erhalten bleibt. In gleicher Weise wird das 2,2-te Heizmatrixelement 16a,
insbesondere die 2,2-te Kapazität 28a, mit dem vom 2-ten Zeilenschaltelement 10a zur
Verfügung gestellten, den Zeilenschaltelementen 10a gemeinsamen Referenzpotential
30a geladen. In dem Ladeschritt 58a steuert die Steuereinheit 38a das 2-te Zeilenschaltelement
10a an, so dass dieses in einen zweiten Schaltzustand übergeht. Das 2,2-te Heizmatrixelement
16a, insbesondere die 2,2-te Kapazität 28a, wird auf das den Zeilenschaltelementen
10a gemeinsame Referenzpotential 30a geladen. Die Steuereinheit 38a steuert das 2-te
Spaltenschaltelement 12a so an, dass sich dieses in dem zweiten Schaltzustand befindet
und somit keine leitende Verbindung zu dem den Spaltenschaltelementen 12a gemeinsamen
weiteren Referenzpotential 32a hergestellt wird. Es fließt kein Strom, wodurch die
aufgeladene Spannung erhalten bleibt.
[0038] Der Gargeschirrerkennungsmodus 40a umfasst einen Entladeschritt 60a. Der Entladeschritt
60a wird während des Betriebsschritts 56a durchgeführt. Die Betriebsspannung, welche
zwischen dem 2-ten Zeilenschaltelement 10a und dem 1-ten Spaltenschaltelement 12a
anliegt, variiert mit der Zeit. Nimmt die Betriebsspannung einen zumindest im Wesentlichen
verschwindend geringen Wert an, wird der Entladeschritt 60a durchgeführt. Die Steuereinheit
38a entlädt das 1,1-te Heizmatrixelement 16a. Dazu schaltet die Steuereinheit 38a
das 1-te Zeilenschaltelement 10a in den ersten Schaltzustand. Das 1-te Zeilenschaltelement
10a verbindet das 1,1-te Heizmatrixelement 16a, insbesondere die 1,1-te Kapazität
28a, mit dem den Zeilenschaltelementen 10a gemeinsamen Referenzpotential 30a. Das
Heizmatrixelement 16a, insbesondere die 1,1-te Kapazität 28a, entlädt sich. Es wird
eine Kennlinie 46a des Entladevorgangs erfasst. Es wird eine weitere Kennlinie 47a
des Entladevorgangs erfasst.
[0039] Der Gargeschirrerkennungsmodus 40a umfasst einen Bestimmungsschritt 62a. In dem Bestimmungsschritt
62a wird eine Vergleichskennlinie an die im Entladeschritt 60a erfasste Kennlinie
46a und insbesondere an die weitere Kennlinie 47a angepasst. Aus Parametern der Vergleichskennlinie
wird eine Güte einer elektromagnetischen Kopplung bestimmt. Aus der Güte der elektromagnetischen
Kopplung wird ferner ein Überdeckungsgrad zwischen dem 1,1-ten Induktor 18a und einem
mit dem 1,1-ten Induktor 18a gekoppelten Gargeschirr und/oder ein Material des Gargeschirrs
bestimmt.
[0040] Fig. 5a zeigt ein Schaubild des Verfahrens zur Steuerung der Haushaltsgerätevorrichtung.
Auf einer Abszissenachse 64a ist eine Zeit aufgetragen. Auf einer Ordinatenachse 66a
ist eine Spannung aufgetragen. Eine erste Spannungskurve 68a zeigt einen zeitlichen
Verlauf der Versorgungsspannung, welche an dem 2,1-ten Heizmatrixelement 16a anliegt.
Eine zweite Spannungskurve 70a zeigt einen zeitlichen Verlauf einer Spannung, welche
an dem 1,1-ten Heizmatrixelement 16a anliegt. Eine dritte Spannungskurve 72a zeigt
einen zeitlichen Verlauf einer Spannung, welche an dem 1,2-ten Heizmatrixelement 16a
anliegt. Eine vierte Spannungskurve 74a zeigt einen zeitlichen Verlauf einer Spannung,
welche an dem 2,2-ten Heizmatrixelement 16a anliegt. Eine fünfte Spannungskurve 76a
zeigt einen zeitlichen Verlauf der Betriebsspannung. In Fig. 5b sind die Kurven 68a,
70a, 72a, 74a, 76a nochmals dargestellt. In Fig. 5b ist ein Bereich des Schaubilds
der Fig. 5a um einen Zeitpunkt T gezeigt, an welchem die Betriebsspannung einen zumindest
im Wesentlichen verschwindend geringen Wert annimmt. In Fig.5b weist die Abszissenachse
64a eine feinere Skalierung auf als in Fig. 5a.
[0041] Fig. 6a zeigt ein Schaubild des Verfahrens zur Steuerung der Haushaltsgerätevorrichtung.
Auf einer Abszissenachse 64a ist eine Zeit aufgetragen. Auf einer Ordinatenachse 66a
ist ein Strom aufgetragen. Eine erste Stromkurve 80a zeigt einen zeitlichen Verlauf
des Heizstroms, welcher durch das 2,1-te Heizmatrixelement 16a fließt. Eine zweite
Stromkurve 82a zeigt einen zeitlichen Verlauf eines Stroms, welcher durch das 1,1-te
Heizmatrixelement 16a fließt. Eine dritte Stromkurve 84a zeigt einen Strom, welcher
durch das 1,2-te Heizmatrixelement 16a fließt. Eine vierte Stromkurve 86a zeigt einen
Strom, welcher durch das 2,2-te Heizmatrixelement 16a fließt. In Fig. 6b ist ein Bereich
des Schaubilds der Fig. 6a um einen Zeitpunkt T gezeigt, an welchem die Betriebsspannung
einen zumindest im Wesentlichen verschwindend geringen Wert annimmt. In Fig.6b weist
die Abszissenachse 64a eine feinere Skalierung auf als in Fig. 6a.
[0042] Die zweite Stromkurve 82a und die zweite Spannungskurve 70a zeigen den Ladeschritt
58a des 1,1-ten Heizmatrixelements 16a. In dem Ladeschritt 58a wird das 1,1-te Heizmatrixelement
16a mit dem den Spaltenschaltelementen 12a gemeinsamen weiteren Referenzpotential
32a geladen. Im Entladeschritt 60a wird, sobald die Betriebsspannung, die fünfte Spannungskurve
76a, einen zumindest im Wesentlichen verschwindenden Wert annimmt, das 1,1-te Heizmatrixelement
16a entladen. Es fließt ein Strom, welcher der zweiten Stromkurve 82a entspricht.
Die zweite Spannungskurve 70a wird erfasst. Die zweite Spannungskennlinie dient als
eine Kennlinie 46a zur Ermittlung der elektrischen Kenngröße. Die zweite Stromkurve
82a wird erfasst. Die zweite Stromkurve 82a dient als weitere Kennlinie 47a zur Ermittlung
der elektrischen Kenngröße.
[0043] In den Fig. 7 bis 16 sind weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung gezeigt. Die
nachfolgende Beschreibung und die Zeichnungen beschränken sich im Wesentlichen auf
die Unterschiede zwischen den Ausführungsbeispielen, wobei bezüglich gleich bezeichneter
Bauteile, insbesondere in Bezug auf Bauteile mit gleichen Bezugszeichen, grundsätzlich
auch auf die Zeichnung und/oder die Beschreibung der anderen Ausführungsbeispiele,
insbesondere der Figuren 1 bis 6, verwiesen werden kann. Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele
ist der Buchstabe a den Bezugszeichen des Ausführungsbeispiels in den Figuren 1 bis
6 nachgestellt. In den Ausführungsbeispielen der Fig.7 bis 16 ist der Buchstabe a
durch die Buchstaben b bis h, k, p bzw. q ersetzt.
[0044] Fig. 7 zeigt ein Schaltbild eines weiteren Ausführungsbeispiels der Erfindung. Das
weitere Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem vorherigen Ausführungsbeispiel
zumindest im Wesentlichen hinsichtlich einer Anzahl N und einer Anzahl M. Im vorliegenden
Fall ist eine Anzahl N von Zeilenschaltelementen 10b gleich der Anzahl M von Spaltenschaltelementen
12b. Ferner ist die Gesamtanzahl N+M von Zeilenschaltelementen 10b und Spaltenschaltelementen
12b kleiner oder gleich der Anzahl N×M von Heizmatrixelementen 16b. Im vorliegenden
Fall ist die Anzahl N=4 und die Anzahl M=4. Im vorliegenden Fall ist/sind zumindest
das i-te Zeilenschaltelement 10b, insbesondere alle Zeilenschaltelemente 10b, und/oder
zumindest das j-te Spaltenschaltelement 12b, insbesondere alle Spaltenschaltelemente
12b, als Schalter, vorzugsweise Relais, ausgebildet. Ferner weist die Haushaltsgerätevorrichtung
eine zusätzliche Wechselrichtereinheit 54b auf. Die Wechselrichtereinheit 54b weist
ein erstes Wechselrichterelement 88b auf. Ferner weist die Wechselrichtereinheit 54b
ein zweites Wechselrichterelement 89b auf. Die Wechselrichterelemente 88b, 89b sind
als Transistoren ausgebildet. Das Wechselrichterelement 88b verbindet die Zeilenschaltelemente
10b mit einem den Zeilenschaltelementen 10b gemeinsamen Referenzpotential 30b. Das
weitere Wechselrichterelement 89b verbindet die Spaltenschaltelemente 12b mit einem
den Spaltenschaltelementen 12b gemeinsamen weiteren Referenzpotential 32b.
[0045] Fig. 8 zeigt ein Schaltbild eines weiteren Ausführungsbeispiels der Erfindung. Das
weitere Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem vorherigen Ausführungsbeispiel
zumindest im Wesentlichen hinsichtlich einer Anzahl N und M. Eine Gesamtanzahl N+M
von Zeilenschaltelementen 10c und Spaltenschaltelementen 12c ist um eins größer als
eine Anzahl N×M von Heizmatrixelementen 16c. Im vorliegenden Fall ist die Anzahl N=2
und die Anzahl M=1. Eine Heizmatrix 14c bildet einen schaltbildlichen Vektor, insbesondere
einen Spaltenvektor, aus. Bei einer Ausgestaltung, für die gilt, dass die Gesamtanzahl
N+M um eins größer ist als die Anzahl N, kann auf i,1-te Dioden verzichtet werden.
Ein erster Anschluss des i-ten Zeilenschaltelement 10c ist mit einem i,1-ten Anschluss
20c eines i,1-ten Induktors 18c verbunden.
[0046] Fig. 9 zeigt ein Schaltbild eines weiteren Ausführungsbeispiels der Erfindung. Das
weitere Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem vorherigen Ausführungsbeispiel
zumindest im Wesentlichen hinsichtlich einer Anzahl N und M. Eine Gesamtanzahl N+M
von Zeilenschaltelementen 10d und Spaltenschaltelementen 12d ist um eins größer als
eine Anzahl N×M von Heizmatrixelementen 16d. Im vorliegenden Fall ist die Anzahl N=1
und die Anzahl M=2. Eine Heizmatrix 14d bildet einen schaltbildlichen Vektor, insbesondere
einen Zeilenvektor, aus. Bei einer Ausgestaltung, für die gilt, dass die Gesamtanzahl
N+M um eins größer ist als die Anzahl N, kann auf 1,j-te Dioden verzichtet werden.
Ein erster Anschluss des j-ten Zeilenschaltelements 12d ist mit einem 1,j-ten Anschluss
20d eines 1,j-ten Induktors 18d verbunden.
[0047] Fig.10 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung. Das weitere Ausführungsbeispiel
unterscheidet sich von dem vorherigen Ausführungsbeispiel zumindest im Wesentlichen
hinsichtlich weiterer elektrischer Bauteile der Haushaltsgerätevorrichtung. Die Haushaltsgerätevorrichtung
weist eine Anzahl M von Spaltendioden 36e auf. Die j-te Spaltendiode 36e verbindet
zumindest ein j-tes Spaltenschaltelement 12e mit zumindest einem den Spaltenschaltelementen
12e gemeinsamen Referenzpotential 30e. Das den Spaltenschaltelementen 12e gemeinsame
Referenzpotential 30e ist gleich einem den Zeilenschaltelementen 10e gemeinsamen Referenzpotential
30e. Ein erster Anschluss des j-ten Spaltenschaltelements 12e ist mit einem den Spaltenschaltelementen
12e gemeinsamen weiteren Referenzpotential 32e verbunden. Ein zweiter Anschluss des
j-ten Spaltenschaltelements 12e ist mit einem ersten Anschluss einer j-ten Spaltendiode
36e verbunden. Die j-te Spaltendiode 36e sperrt einen Strom in Richtung des den Spaltenschaltelementen
12e gemeinsamen Referenzpotentials 30e. Die j-te Spaltendiode 36e lässt einen Strom
aus Richtung des den Spaltenschaltelementen 12e gemeinsamen Referenzpotentials 30e
zu.
[0048] Die Haushaltsgerätevorrichtung weist eine Anzahl N von Zeilendioden 34e auf. Die
i-te Zeilendiode 34e verbindet zumindest ein i-tes Zeilenschaltelement 10e mit zumindest
einem den Zeilenschaltelementen 10e gemeinsamen weiteren Referenzpotential 32e. Das
den Zeilenschaltelementen 10e gemeinsamen weitere Referenzpotential 32e ist eine weitere
Betriebsspannung. Das den Zeilenschaltelementen 10e gemeinsamen weiteren Referenzpotential
32e ist gleich dem den Spaltenschaltelementen 12e gemeinsame weitere Referenzpotential
32e. Ein erster Anschluss der i-ten Zeilendiode 34e ist mit einem ersten Anschluss
des i-ten Zeilenschaltelements 10e verbunden. Ein zweiter Anschluss der i-ten Zeilendiode
34e ist mit dem den Zeilenschaltelementen 10e gemeinsamen weiteren Referenzpotential
32e verbunden. Die i-te Zeilendiode 34e sperrt einen Strom aus Richtung des den Zeilenschaltelementen
10e gemeinsamen weiteren Referenzpotentials 32e. Die i-te Zeilendiode 34e lässt einen
Strom aus Richtung des den Zeilenschaltelementen 10e gemeinsamen weiteren Referenzpotentials
32e zu.
[0049] Ein i,j-tes Heizmatrixelement 16e weist zumindest eine i,j-te weitere Kapazität 29e
auf. Die i,j-te weitere Kapazität 29e ist ein Kondensator. Mittels der weiteren i,j-ten
Kapazität 29e ist ein i,j-ter Induktor 18e zumindest mit einem den Heizmatrixelementen
16e gemeinsamen weiteren Referenzpotential 32e verbunden. Das den Heizmatrixelementen
16e gemeinsame weitere Referenzpotential 32e ist eine weitere Betriebsspannung. Ein
erster Anschluss der i,j-ten weiteren Kapazität 28e ist mit einem i,j-ten weiteren
Anschluss 42e des i,j-ten Induktors 18e verbunden. Ein zweiter Anschluss der i,j-ten
Kapazität 28e ist mit dem den Heizmatrixelementen 16a gemeinsamen weiteren Referenzpotential
32e verbunden. Alternativ oder zusätzlich kann die i,j-te Kapazität 28e als ein Kondensatornetzwerk
ausgebildet sein, welches mehrere Kondensatoren in Reihe und/oder parallel geschaltete
Kondensatoren umfasst.
[0050] Fig.11 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung. Das weitere Ausführungsbeispiel
unterscheidet sich von dem vorherigen Ausführungsbeispiel zumindest im Wesentlichen
hinsichtlich einer Anzahl N und einer Anzahl M. Die Gesamtanzahl N+M von Zeilenschaltelementen
10f und Spaltenschaltelementen 12f ist um eins größer ist als die Anzahl NxM von Heizmatrixelementen
16f. Im vorliegenden Fall ist die Anzahl N=2 und die Anzahl M=1. Die Heizmatrix 14f
bildet einen schaltbildlichen Vektor, insbesondere einen Spaltenvektor, aus. Bei einer
Ausgestaltung, für die gilt, dass die Gesamtanzahl N+M um eins größer ist als die
Anzahl N, kann auf i,1-te Dioden verzichtet werden.
[0051] Fig.12 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung. Das weitere Ausführungsbeispiel
unterscheidet sich von dem vorherigen Ausführungsbeispiel zumindest im Wesentlichen
hinsichtlich einer Anzahl N und einer Anzahl M. Die Gesamtanzahl N+M von Zeilenschaltelementen
10g und Spaltenschaltelementen 12g ist um eins größer ist als die Anzahl N×M von Heizmatrixelementen
16g. Im vorliegenden Fall ist die Anzahl N=2 und die Anzahl M=1. Die Heizmatrix 14g
bildet einen schaltbildlichen Vektor, insbesondere einen Spaltenvektor, aus. Bei einer
Ausgestaltung, für die gilt, dass die Gesamtanzahl N+M um eins größer ist als die
Anzahl N. Es kann auf i,1-te Dioden verzichtet werden. Die Haushaltsgerätevorrichtung
weist eine Anzahl von N Rücklaufdioden 90g auf. Die i-te Rücklaufdiode 90g ist mit
dem i-ten Zeilenschaltelement 10g verbunden. Die i-te Rücklaufdiode 90g ist zu dem
i-ten Zeilenschaltelement 10g parallel geschaltet. Ein erster Anschluss der Rücklaufdiode
90g ist mit einem ersten Anschluss des i-ten Zeilenschaltelements 10g verbunden. Ein
zweiter Anschluss der i-ten Rücklaufdiode 90g ist mit einem zweiten Anschluss des
i-ten Zeilenschaltelements 10g verbunden. Die i-te Rücklaufdiode 90g sperrt einen
Stromfluss in Richtung des den Zeilenschaltelementen 10g gemeinsamen Referenzpotentials
30g. Die i-te Rücklaufdiode 90g lässt einen Stromfluss aus Richtung des den Zeilenschaltelementen
10g gemeinsamen Referenzpotentials 30g zu. Alternativ oder zusätzlich kann die Haushaltsgerätevorrichtung
eine Anzahl von weiteren Rücklaufdioden 90g aufweisen. Eine j-te weitere Rücklaufdiode
90g könnte parallel mit einem j-ten Spaltenschaltelement 12g geschaltet sein. Ferner
kann im vorliegenden Fall auf eine Spaltendiode verzichtet werden.
[0052] Fig.13 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung. Das weitere Ausführungsbeispiel
unterscheidet sich von dem vorherigen Ausführungsbeispiel zumindest im Wesentlichen
hinsichtlich einer Anzahl zusätzlicher elektrischer Bauteile. Das vorliegende Ausführungsbeispiel
unterscheidet sich durch eine Schaltung von Zeilendioden 34h. Im vorliegenden Fall
ist die i-te Zeilendiode 34h an einem i,j-ten Anschluss 20h eines i,j-ten Induktors
18h angeschlossen. Ein erster Anschluss der i-ten Zeilendiode 34h ist mit dem i,j-ten
Anschluss 20h verbunden. Ein zweiter Anschluss der i-ten Zeilendiode 34h ist mit einem
den Zeilenschaltelementen 10h gemeinsamen weiteren Referenzpotential 32h verbunden.
Die i-te Zeilendiode 34h sperrt einen Strom aus der Richtung des den Zeilenschaltelementen
10h gemeinsamen weiteren Referenzpotentials 32h. Die i-te Zeilendiode 34h lässt einen
Strom aus Richtung des den Zeilenschaltelementen 10h gemeinsamen weiteren Referenzpotential
32h durch.
[0053] Fig.14 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung. Das weitere Ausführungsbeispiel
unterscheidet sich von dem vorherigen Ausführungsbeispiel zumindest im Wesentlichen
hinsichtlich einer Anzahl zusätzlicher elektrischer Bauteile. Die Haushaltsgerätevorrichtung
weist eine Anzahl N von Zeilenkapazitäten 92k auf. Die i-te Zeilenkapazität 92k ist
parallel zu einem i-ten Zeilenschaltelement 10k geschaltet. Ferner ist die i-te Zeilenkapazität
92k parallel zu einem i-ten Rücklaufdiode 90k geschaltet. Ein erster Anschluss der
i-ten Zeilenkapazität 92k ist mit einem ersten Anschluss des i-ten Zeilenschaltelements
10k verbunden. Ein zweiter Anschluss der i-ten Zeilenkapazität 92k ist mit einem zweiten
Anschluss des i-ten Zeilenschaltelements 10k verbunden. Ferner kann im vorliegenden
Fall auf eine Spaltendiode verzichtet werden.
[0054] Fig.15 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung. Das weitere Ausführungsbeispiel
unterscheidet sich von dem vorherigen Ausführungsbeispiel zumindest im Wesentlichen
hinsichtlich einer Anzahl N und einer Anzahl M. Die Gesamtanzahl N+M von Zeilenschaltelementen
10p und Spaltenschaltelementen 12p ist um eins größer als die Anzahl NxM von Heizmatrixelementen
16p. Im vorliegenden Fall ist die Anzahl N=1 und die Anzahl M=2. Die Heizmatrix 14p
bildet einen schaltbildlichen Vektor, insbesondere einen Zeilenvektor, aus. Bei einer
Ausgestaltung, für die gilt, dass die Gesamtanzahl N+M um eins größer ist als die
Anzahl N, kann auf j,1-te weitere Dioden verzichtet werden. Die Haushaltsgerätevorrichtung
weist eine Anzahl von M weiteren Rücklaufdioden 91p auf. Die j-te weitere Rücklaufdiode
91p ist mit dem j-ten Spaltenschaltelement 12p verbunden. Die j-te weitere Rücklaufdiode
91p ist zu dem j-ten Spaltenschaltelement 12p parallel geschaltet. Ein erster Anschluss
der weiteren Rücklaufdiode 91p ist mit einem ersten Anschluss des j-ten Spaltenschaltelements
12p verbunden. Ein zweiter Anschluss der j-ten weiteren Rücklaufdiode 91p ist mit
einem zweiten Anschluss des j-ten Spaltenschaltelements 12p verbunden. Die j-te weitere
Rücklaufdiode 91p lässt einen Stromfluss in Richtung des den Spaltenschaltelementen
12p gemeinsamen Referenzpotentials 32p zu. Die j-te weitere Rücklaufdiode 91p sperrt
einen Stromfluss aus Richtung des den Spaltenschaltelementen 12p gemeinsamen Referenzpotentials
32. Alternativ oder zusätzlich kann die Haushaltsgerätevorrichtung eine Anzahl von
Rücklaufdioden 90p aufweisen. Eine i-te Rücklaufdiode 90p könnte parallel mit einem
i-ten Zeilenschaltelement 10p geschaltet sein. Ferner kann im vorliegenden Fall auf
eine Zeilendiode verzichtet werden. Ferner kann auf eine i-te Zeilendioden verzichtet
werden.
[0055] Fig.16 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung. Das weitere Ausführungsbeispiel
unterscheidet sich von dem vorherigen Ausführungsbeispiel zumindest im Wesentlichen
hinsichtlich einer Anzahl zusätzlicher elektrischer Bauteile. Die Haushaltsgerätevorrichtung
weist eine Anzahl M von Spaltenkapazitäten 93q auf. Die j-te Spaltenkapazitäten 93q
ist parallel zu einem j-ten Spaltenschaltelement 12q geschaltet. Die j-te Spaltenkapazitäten
93q ist parallel zu einem j-ten weiteren Rücklaufdiode 91q geschaltet. Ein erster
Anschluss der j-ten Spaltenkapazitäten 93q ist mit einem ersten Anschluss des j-ten
Spaltenschaltelements 12q verbunden. Ein zweiter Anschluss der j-te Spaltenkapazitäten
93q ist mit einem zweiten Anschluss des j-ten Spaltenschaltelements 12q verbunden.
Ferner kann auf eine i-te Zeilendioden verzichtet werden.
Bezugszeichen
[0056]
- 10
- Zeilenschaltelement
- 12
- Spaltenschaltelement
- 14
- Heizmatrix
- 16
- Heizmatrixelement
- 18
- Induktor
- 20
- Anschluss
- 22
- Induktormatrix
- 24
- Diode
- 26
- Weitere Diode
- 28
- Kapazität
- 29
- Kapazität
- 30
- Referenzpotential
- 32
- Weiteres Referenzpotential
- 34
- Zeilendiode
- 36
- Spaltendiode
- 38
- Steuereinheit
- 40
- Gargeschirrerkennungsmodus
- 42
- Weiterer Anschluss
- 46
- Kennlinie
- 47
- Kennlinie
- 48
- Haushaltsgerät
- 50
- Kochfeldplatte
- 52
- Heizzonenposition
- 54
- Wechselrichtereinheit
- 56
- Betriebsschritt
- 58
- Ladeschritt
- 60
- Entladeschritt
- 62
- Bestimmungsschritt
- 64
- Abszissenachse
- 66
- Ordinatenachse
- 68
- Erste Spannungskurve
- 70
- Zweite Spannungskurve
- 72
- Dritte Spannungskurve
- 74
- Vierte Spannungskurve
- 76
- Fünfte Spannungskurve
- 80
- Erste Stromkurve
- 82
- Zweite Stromkurve
- 84
- Dritte Stromkurve
- 86
- Vierte Stromkurve
- 88
- Wechselrichterelement
- 89
- Wechselrichterelement
- 90
- Rücklaufdiode
- 91
- Weitere Rücklaufdiode
- 92
- Zeilenkapazität
- 93
- Spaltenkapazität
- T
- Zeitpunkt
1. Haushaltsgerätevorrichtung, insbesondere Gargerätevorrichtung, mit zumindest einer
Anzahl N von Zeilenschaltelementen (10a-q), mit zumindest einer Anzahl M von Spaltenschaltelementen
(12a-q), mit zumindest einer Heizmatrix (14a-q), welche zumindest eine Anzahl N×M
von Heizmatrixelementen (16a-q) aufweist, wobei für beliebige i von 1 bis N und beliebige
j von 1 bis M mit einer Gesamtanzahl N+M von Zeilenschaltelementen (10a-q) und Spaltenschaltelementen
(12a-q) größer als 2 gilt, dass das i,j-te Heizmatrixelement (16a-q) zumindest einen
i,j-ten Induktor (18a-q) umfasst und sowohl mit dem i-ten Zeilenschaltelement (10a-q)
als auch mit dem j-ten Spaltenschaltelement (12a-q) verbunden ist, und mit einer Steuereinheit
(38a-q), welche zu einer Ansteuerung der Zeilenschaltelemente (10a-q) und der Spaltenschaltelemente
(12a-q) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (38a-q) in zumindest einem Gargeschirrerkennungsmodus (40a) dazu
vorgesehen ist, wenn die Betriebsspannung einen zumindest im Wesentlichen verschwindend
geringen Wert annimmt, zumindest eine an zumindest einem der Induktoren (18a-q) auftretende
elektrische Kenngröße zu ermitteln, wobei die Steuereinheit (38a-q) in dem Gargeschirrerkennungsmodus
(40a) dazu vorgesehen ist, den i,j-ten Induktor (18a-q) zuerst zu laden und anschließend,
wenn eine Betriebsspannung einen zumindest im Wesentlichen verschwindend geringen
Wert annimmt, wieder zu entladen.
2. Haushaltsgerätevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der i,j-te Induktor (18a-q) zumindest einen i,j-ten Anschluss (20a-q) aufweist, welcher
sowohl mit dem i-ten Zeilenschaltelement (10a-q) als auch mit dem j-ten Spaltenschaltelement
(12a-q) verbunden ist.
3. Haushaltsgerätevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet dass die Induktoren (18a-q) räumlich in einer Induktormatrix (22a) angeordnet sind, welche
bezüglich von Nachbarschaftsverhältnissen von zumindest zwei der Induktoren (18a-q)
relativ zueinander verschieden ist von der Heizmatrix (14a-q), in welcher die Induktoren
(18a-q) schaltbildlich angeordnet sind.
4. Haushaltsgerätevorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der Induktormatrix (22a) die Induktoren (18a-q) räumlich so angeordnet sind, dass
zumindest ein i,j-ter Induktor (18a-q), für welchen i=j in der Heizmatrix (14a-q)
gilt, zu zumindest einem i,j-ten Induktor (18a-q) benachbart ist, für welchen i≠j
in der Heizmatrix (14a-q) gilt.
5. Haushaltsgerätevorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der Induktormatrix (22a) i,j-te Induktoren (18a-q) gleicher i oder gleicher j
zueinander benachbart sind.
6. Haushaltsgerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl N von Zeilenschaltelementen (10b) gleich der Anzahl M von Spaltenschaltelementen
(12b) ist.
7. Haushaltsgerätevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamtanzahl N+M von Zeilenschaltelementen (10c; 10d; 10f-q) und Spaltenschaltelementen
(12c; 12d; 12f-q) um eins größer ist als die Anzahl NxM von Heizmatrixelementen (16c;
16d; 16f-q).
8. Haushaltsgerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das i,j-te Heizmatrixelement (16a; 16b; 16d; 16e; 16p; 16q) zumindest eine i.j-te
Diode (24a; 24b; 24d; 24e; 24p; 24q) aufweist, mittels welcher der i,j-te Induktor
(18a; 18b; 18d; 18e; 18p; 18q) zumindest mit dem i-ten Zeilenschaltelement (10a; 10b;
10d; 10e; 19p; 10q) verbunden ist.
9. Haushaltsgerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das i,j-te Heizmatrixelement (16a-c; 16e-k) zumindest eine i,j-te weitere Diode (26ac;
26e-k) aufweist, mittels welcher der i,j-te Induktor (18a-c; 18e-k) zumindest mit
dem j-ten Spaltenschaltelement (12a-e; 12e-k) verbunden ist.
10. Haushaltsgerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das i,j-te Heizmatrixelement (16a-q) zumindest eine i,j-te Kapazität (28a-q) aufweist,
mittels welcher der i,j-te Induktor (18a-q) zumindest mit zumindest einem den Heizmatrixelementen
(16a-q) gemeinsamen Referenzpotential (30a-q) verbunden ist.
11. Haushaltsgerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Anzahl M von Spaltendioden (36e; 36f; 36h; 36p; 36q), wobei die j-te Spaltendiode
(36e; 36f; 36h; 36p; 36q) zumindest das j-te Spaltenschaltelement (12e; 12f; 12h;
12p; 12q) mit zumindest einem den Spaltenschaltelementen (12e; 12f; 12h; 12p; 12q)
gemeinsamen Referenzpotential (30e; 30f; 30h; 30p; 30q) verbindet.
12. Haushaltsgerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Anzahl N von Zeilendioden (34e-k), wobei die i-te Zeilendiode (34e-k) zumindest
das i-te Zeilenschaltelement (10e-k) mit zumindest einem den Zeilenschaltelementen
(10e-k) gemeinsamen weiteren Referenzpotential (32e-k) verbindet.
13. Haushaltsgerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (38a-fq) dazu vorgesehen ist, die Zeilenschaltelemente (10a-q)
und die Spaltenschaltelemente (12a-q) als Wechselrichterschaltelemente anzusteuern.
14. Haushaltsgerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (38a-q) in dem Gargeschirrerkennungsmodus (40a) dazu vorgesehen
ist, eine Kennlinie (46a, 47a) eines Entladevorgangs des i,j-ten Induktors (18a-q)
zu erfassen und mittels dieser die elektrische Kenngröße zu ermitteln.
15. Haushaltsgerät (48a), insbesondere Gargerät, mit einer Haushaltsgerätevorrichtung
nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
1. Household appliance device, in particular a cooking appliance device, with at least
a number N of row switching elements (10a-q), with at least a number M of column switching
elements (12a-q), with at least one heating matrix (14a-q), which has at least a number
NxM of heating matrix elements (16a-q),
wherein for any i from 1 to N and any j from 1 to M with a total number N+M of row
switching elements (10a-q) and column switching elements (12a-q) greater than 2, the
heating matrix element (16a-q) at position i,j comprises at least one inductor (18a-q)
at position i,j and is connected to both the i-th row switching element (10a-q) and
the j-th column switching element (12a-q), and a control unit (38a-q), which is provided
to activate the row switching elements (10a-q) and the column switching elements (12a-q).
characterised in that in at least one cookware detection mode (40a), when the operating voltage has an
at least essentially vanishingly low value, the control unit (38a-q) is provided to
determine at least one electrical characteristic variable occurring at at least one
of the inductors (18a-q), wherein in cookware detection mode (40a) the control unit
(38a-q) is provided first to charge the inductor (18a-q) at position i,j and then,
when an operating voltage has an at least essentially vanishingly low value, to discharge
it again.
2. Household appliance device according to claim 1, characterised in that the inductor (18a-q) at position i,j has at least one connection (20a-q) at position
i,j, which is connected to both the i-th row switching element (10a-q) and the j-th
column switching element (12a-q).
3. Household appliance device according to claim 1 or 2, characterised in that the inductors (18a-q) are arranged spatially in an inductor matrix (22a) which differs,
in respect of proximity relationships of at least two of the inductors (18a-q) relative
to one another, from the heating matrix (14a-q) in which the inductors (18a-q) are
arranged in a schematic circuit.
4. Household appliance device according to in claim 3, characterised in that in the inductor matrix (22a) the inductors (18a-q) are arranged spatially such that
at least one inductor (18a-q) at position i,j, for which i=j in the heating matrix
(14a-q), is adjacent to at least one inductor (18a-q) at position i,j, for which i≠j
in the heating matrix (14a-q).
5. Household appliance device according to claim 3 or 4, characterised in that in the inductor matrix (22a) inductors (18a-q) at position i,j of identical i or
identical j are adjacent to one another.
6. Household appliance device according to one of the preceding claims, characterised in that the number N of row switching elements (10b) is equal to the number M of column switching
elements (12b).
7. Household appliance device according to one of claims 1 to 5, characterised in that the total number N+M of row switching elements (10c; 10d; 10f-q) and column switching
elements (12c; 12d; 12f-q) is one greater than the number NxM of heating matrix elements
(16c; 16d; 16f-q).
8. Household appliance device according to one of the preceding claims, characterised in that the heating matrix element (16a; 16b; 16d; 16e; 16p, 16q) at position i,j has at
least one diode (24a; 24b; 24d; 24e; 24p; 24q) at position i,j, by means of which
the inductor (18a; 18b; 18d; 18e; 18p; 18q) at position i,j is connected at least
to the i-th row switching element (10a; 10b; 10d; 10e; 19p; 10q).
9. Household appliance device according to one of the preceding claims, characterised in that the heating matrix element (16a-c; 16e-k) at position i,j has at least one further
diode (26ac; 26e-k) at position i,j, by means of which the inductor (18a-c; 18e-k)
at position i,j is connected at least to the j-th column switching element (12a-e;
12e-k).
10. Household appliance device according to one of the preceding claims, characterised in that the heating matrix element (16a-q) at position i,j has at least one capacitance (28a-q)
at position i,j, by means of which the inductor (18a-q) at position i,j is connected
at least to at least one reference potential (30a-q) common to the heating matrix
elements (16a-q).
11. Household appliance device according to one of the preceding claims, characterised by a number M of column diodes (36e; 36f; 36h; 36p; 36q), wherein the j-th column diode
(36e; 36f; 36h; 36p; 36q) connects at least the j-th column switching element (12e;
12f; 12h; 12p; 12q) to at least one reference potential (30e; 30f; 30h; 30p; 30q)
common to the column switching elements (12e; 12f; 12h; 12p; 12q).
12. Household appliance device according to one of the preceding claims, characterised by a number N of row diodes (34e-k), wherein the i-th row diode (34e-k) connects at
least the i-th row switching element (10e-k) to at least one further reference potential
(32e-k) common to the row switching elements (10e-k).
13. Household appliance device according to one of the preceding claims, characterised in that the control unit (38a-fq) is provided to activate the row switching elements (10a-q)
and the column switching elements (12a-q) as inverter switching elements.
14. Household appliance device according to one of the preceding claims, characterised in that in cookware detection mode (40a) the control unit (38a-q) is provided to acquire
a characteristic line (46a, 47a) of a discharging operation of the inductor (18a-q)
at position i,j and to use this to determine the electrical characteristic variable.
15. Household appliance (48a), in particular a cooking appliance, with a household appliance
device according to one of the preceding claims.
1. Dispositif pour appareils électroménagers, en particulier dispositif d'appareil de
cuisson, avec au moins un nombre N d'éléments de commutation de ligne (10a-q), avec
au moins un nombre M d'éléments de commutation de colonne (12a-q), avec au moins une
matrice chauffante (14a-q), qui présente au moins un nombre N x M d'éléments de matrice
chauffante (16a-q), dans lequel pour tout i de 1 à N et tout j de 1 à M avec un nombre
total N + M d'éléments de commutation de ligne (10a-q) et d'éléments de commutation
de colonne (12a-q) de plus de 2, il s'applique que l'i,jème élément de matrice chauffante
(16a-q) comprend au moins un i,jème inducteur (18a-q) et est relié aussi bien à l'ième
élément de commutation de ligne (10-q) qu'au jème élément de commutation de colonne
(12a-q), et avec une unité de commande (38a-q) qui est prévue pour une commande des
éléments de commutation de ligne (10a-q) et des éléments de commutation de colonne
(12a-q), caractérisé en ce que l'unité de commande (38a-q) est prévue dans au moins un mode de reconnaissance de
plat de cuisson (40a) pour, lorsque la tension de fonctionnement absorbe une valeur
au moins faible pour l'essentiel infime, déterminer au moins grandeur caractéristique
électrique survenant au niveau d'au moins un des inducteurs (18a-q), dans lequel l'unité
de commande (38a-q) est prévue dans le mode de reconnaissance de plat de cuisson (40a)
pour d'abord charger l'i,jème inducteur (18a-q) et ensuite de nouveau le décharger
lorsqu'une tension de fonctionnement absorbe une valeur au moins faible pour l'essentiel
infime.
2. Dispositif pour appareils électroménagers selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'i,jème inducteur (18a-q) présente au moins un i,jème raccordement (20a-q), qui
est relié aussi bien à l'ième élément de commutation de ligne (10a-q) qu'au jème élément
de commutation de colonne (12a-q).
3. Dispositif pour appareils électroménagers selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les inducteurs (18a-q) sont disposés dans l'espace dans une matrice d'inducteurs
(22a), qui est différente en ce qui concerne des comportements de voisinage d'au moins
deux des inducteurs (18a-q) l'un par rapport à l'autre et de la matrice chauffante
(14a-q) dans laquelle les inducteurs (18a-q) sont disposés de manière illustrant la
commutation.
4. Dispositif pour appareils électroménagers selon la revendication 3, caractérisé en ce que dans la matrice d'inducteurs (22a) les inducteurs (18a-q) sont disposés dans l'espace
de sorte qu'au moins un i,jème inducteur (18a-q), pour lequel i = j dans la matrice
chauffante (14a-q) est voisin d'au moins un i,jème inducteur (18a-q) pour lequel i
≠ j dans la matrice chauffante (14a-q).
5. Dispositif pour appareils électroménagers selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que dans la matrice d'inducteurs (22a) des i,jèmes inducteurs (18a-q) de même i ou de
même j sont adjacents l'un à l'autre.
6. Dispositif pour appareils électroménagers selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que le nombre N d'éléments de commutation de ligne (10b) est identique au nombre M d'éléments
de commutation de colonne (12b).
7. Dispositif pour appareils électroménagers selon l'une quelconque des revendications
1 à 5, caractérisé en ce que le nombre total N + M d'éléments de commutation de ligne (10c ; 10d ; 10f-q) et d'éléments
de commutation de colonne (12c ; 12d ; 12f-q) est plus grand de un que le nombre N
x M d'éléments de matrice chauffante (16c ; 16d ; 16f-q).
8. Dispositif pour appareils électroménagers selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que l'i,jème élément de matrice chauffante (16a ; 16b ; 16d ; 16e ; 16p ; 16q) présente
au moins une i,jème diode (24a ; 24b ; 24d ; 24e ; 24p ; 24q) au moyen de laquelle
l'i,jème inducteur (18a ; 18b ; 18d ; 18e ; 18p ; 18q) est relié à au moins l'ième
élément de commutation de ligne (10a ; 10b ; 10d ; 10e ; 19p ; 10q).
9. Dispositif pour appareils électroménagers selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que l'i,jème élément de matrice chauffante (16a-c ; 16e-k) présente au moins une i,jème
autre diode (26a-c ; 26e-k) au moyen de laquelle l'i,jème inducteur (18a-c ; 18e-k)
est relié au moins au jème élément de commutation de colonne (12a-e ; 12e-k).
10. Dispositif pour appareils électroménagers selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que l'i,jème élément de matrice chauffante (16a-q) présente au moins une i,jème capacité
(28a-q) au moyen de laquelle l'i,jème inducteur (18a-q) est au moins relié à au moins
un potentiel de référence (30a-q) commun aux éléments de matrice chauffante (16a-q).
11. Dispositif pour appareils électroménagers selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé par un nombre M de diodes de colonne (36e ; 36f ; 36h ; 36p ; 36q), dans lequel la jème
diode de colonne (36e ; 36f ; 36h ; 36p ; 36q) relie au moins le jème élément de commutation
de colonne (12e ; 12f ; 12h ; 12p ; 12q) à au moins un potentiel de référence (30e
; 30f ; 30h ; 30p ; 30q) commun aux éléments de commutation de colonne (12e ; 12f
; 12h ; 12p ; 12q).
12. Dispositif pour appareils électroménagers selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé par un nombre N de diodes de ligne (34e-k), dans lequel l'ième diode de ligne (34e-k)
relie au moins l'ième élément de commutation de ligne (10e-k) à au moins un autre
potentiel de référence (32e-k) commun aux éléments de commutation de ligne (10e-k).
13. Dispositif pour appareils électroménagers selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que l'unité de commande (38a-fq) est prévue pour commander les éléments de commutation
de ligne (10a-q) et les éléments de commutation de colonne (12a-q) comme éléments
de commutation d'onduleur.
14. Dispositif pour appareils électroménagers selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que l'unité de commande (38a-q) est prévue pour détecter dans le mode de reconnaissance
de plat de cuisson (40a) une courbe caractéristique (46a, 47a) d'un processus de décharge
de l'i,jème inducteur (18a-q) et déterminer la grandeur caractéristique électrique
au moyen de celle-ci.
15. Appareil électroménager (48a), en particulier appareil de cuisson, avec un dispositif
pour appareils électroménagers selon l'une quelconque des revendications précédentes.