[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Zigarettenmagazin in Verbindung mit bzw. für
eine Zigarettenverpackungsmaschine mit einer oder mehreren Schachtgruppen mit jeweils
mehreren nebeneinander angeordneten, jeweils durch Schachtwände begrenzten Schächten,
entlang derer Zigaretten im Wesentlichen parallel zu den Schachtwänden durch Eigengewicht
förderbar sind. Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Betreiben eines
solchen Magazins.
[0002] Zigaretten-Magazine gehören zur Standardausrüstung einer ZigarettenVerpackungsmaschine.
Ein Zigarettenmagazin besteht in der Regel aus einem oberen Vorratsbehälter für die
Zigaretten und aus einer an der Unterseite derselben anschließenden Gruppe von aufrechten
bzw. leicht geneigten Schächten. Die Schächte sind dabei durch dünne Schachtwände
voneinander abgeteilt. Sie haben regelmäßig einen Abstand voneinander, der nur geringfügig
größer ist als der Durchmesser einer Zigarette. Die Zigaretten werden über eine Einfüllöffnung
fortlaufend oder chargenweise in den Vorratsbehälter eingefüllt. Innerhalb desselben
liegen die Zigaretten in paralleler und regelmäßig horizontaler Ausrichtung eng nebeneinander.
Die Zigaretten gelangen dann schwerkraftbedingt bzw. infolge ihres Eigengewichts von
dem Vorratsbehälter in die Schächte, wobei in jedem Schacht jeweils eine Reihe von
übereinander angeordneten Zigaretten gebildet wird. An den Unterseiten der Schächte
werden die Zigaretten dann in Gruppen bzw. als Formation entnommen. Jeweils mehrere
Horizontalreihen von Zigaretten - regelmäßig bis zu drei übereinander - werden aus
den Schächten in Längsrichtung der Zigaretten ausgeschoben unter Bildung einer dem
Inhalt einer Zigarettenpackung entsprechenden Zigaretten-Gruppe.
[0003] Durch Vibration der Verpackungsmaschine oder aus anderen Gründen kann es bei der
Abwärtsbewegung der Zigaretten in den Schächten dazu kommen, dass sich Tabak insbesondere
aus dem vorderen Bereich einzelner Zigaretten löst. Insbesondere bei grobkörnigem
Tabak können sich die Tabakkrümel dann im jeweiligen Schacht festsetzen und eine weitere
Abwärtsbewegung der Zigaretten im Schacht verhindern. Dies kann zur Folge haben, dass
die gewünschte Zigarettenformation unvollständig, lageverschoben oder fehlerhaft ausgestoßen
wird und es zu einer Fehlproduktion kommt.
[0004] Aus der
DE 110 44 24 ist bekannt, Bodenflächen der Zigarettenmagazine mittels Schwingungserreger bzw.
Vibrationserzeuger in Schwingungen zu versetzen, um auf diese Weise festsitzende Krümel
bzw. verklemmte Zigaretten zu lösen. Insbesondere wenn weit oben in dem Magazin Tabakkrümel
im Schacht festsitzen, kann es allerdings passieren, dass die Amplitude der Schwingung
in diesem Bereich nicht mehr ausreicht, um diese zu entfernen.
[0005] Aus der
DE 955 755 C, der
GB 340 883 A, der
DE 513 997 C oder der
DE 101 49 21 B sind außerdem Zigarettenmagazine und Vorrichtungen zum Ordnen von Zigaretten bekannt,
bei denen einzelne oder mehrere Schachtwände eines Schachts durch Bewegung eines Elements,
an sie zumindest teilweise angeordnet sind, mitbewegt werden.
[0006] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Zigarettenmagazin der eingangs genannten
Art weiterzuentwickeln.
[0007] Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Zigarettenmagazin mit den Merkmalen des Anspruchs
1 sowie durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 9.
[0008] Danach ist ein erfindungsgemäßes Zigarettenmagazin, bei dem mehrere oder sämtliche
Schachtwände jeder Schachtgruppe, nämlich jeweils Stirnseiten der Schachtwände, mit
mindestens einer gemeinsamen, beweglich, insbesondere frei schwingend gelagerten Vibrationsplatte
derart wirkverbunden sind, dass die Vibrationen der Platte im Betrieb auf die Schachtwände
übertragen werden, und bei dem die Vibrationsplatte eine Rückwand des Zigarettenmagazins
bildet, die die Schächte bereichsweise oder vollständig verschließt, insbesondere
deren rückwärtige offene Stirnseiten, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein
(insbesondere oberer) Bereich der Rückwand an einer ortsfesten Lagereinrichtung befestigt
ist oder befestigbar ist, vorzugsweise mittels Schrauben, und wobei der Vibrationserzeuger
zur Übertragung der Vibrationen mindestens mit einem anderen freien, bevorzugt von
dem vorgenannten Bereich beabstandeten (insbesondere weiter unten angeordneten) (nicht
fixierten) Bereich der Rückwand wirkverbunden ist, insbesondere einem Endbereich,
der durch mindestens bereichsweise elastische Verformung der Rückwand relativ zu dem
fixierten Rückwandbereich hin und her bewegbar ist. Die bewegliche Lagerung der Vibrationsplatte
erfolgt demnach dadurch, dass die Rückwand nur in einem vorzugsweise schmalen Bereich
fixiert wird während die anderen Bereiche unfixiert bleiben und somit in der vorgenannten
Weise relativ zu dem fixierten Bereich bewegt werden können. Dabei ist die Vibrationsplatte
mit einem (elektrisch oder pneumatisch betriebenen) Vibrationserzeuger gezielt in
Vibrationen versetzbar.
[0009] Vorzugsweise ist die Vibrationsplatte kraft- und/oder formschlüssig mit den Schachtwänden
verbunden, beispielsweise mit diesen verschraubt.
[0010] Die Vibrationsplatte kann Bestandteil eines übergeordneten Bauteils jeglicher Form
sein.
[0011] Vorteilhafterweise können erfindungsgemäß auf diese Weise die Vibrationen genau dort
eingeleitet werden, wo sie die größte Wirkung erzielen sollen, um beispielsweise Förderblockaden
der Zigaretten durch Tabakkrümel zu verhindern bzw. aufzulösen, nämlich direkt an
den Schachtwänden bzw. den Schächten.
[0012] Was die Ausbildung des Zigarettenmagazins betrifft, so stehen die Schächte der Schachtgruppen
im installierten Zustand des Zigarettenmagazins in an sich bekannter Weise zweckmäßigerweise
aufrecht, ggf. mit insbesondere abschnittsweiser (geringfügiger) Neigung zur Vertikalen,
wobei die Abstände der Schachtwände so gewählt sind, dass in jedem Schacht eine Reihe
von übereinander angeordneten Zigaretten Aufnahme findet.
[0013] Dabei verfügt das Zigarettenmagazin in der Regel über einen Vorratsbehälter für Zigaretten,
an denen sich unten die Schächte der Schachtgruppe(n) anschließen.
[0014] Häufig entspricht die Tiefe eines Schachtes in etwa der Länge einer Zigarette. Damit
die Zigaretten nicht vorne oder rückwärtig aus den Schächten herausgleiten können,
können die Stirnseiten zu beiden Seiten der Schächte jeweils durch eine Vorder- oder
Rückwand teilweise oder vollständig verschlossen sein. Es kann auch nur eine Seite
verschlossen sein.
[0015] Die Vibrationsplatte bildet eine solche, mit den Schachtwänden (insbesondere mit
deren jeweiligen rückwärtigen Stirnseiten) insbesondere kraft- und/oder formschlüssig
verbundene (beispielsweise verschraubte) Rückwand. Diese Rückwand kann dabei die Schächte,
insbesondere deren entsprechenden (rückwärtigen) offenen Stirnseiten, entsprechend
bereichsweise oder vollständig verschließen.
[0016] Die Vibrationsplatte kann sich im Übrigen über die gesamte Breite und Höhe sämtlicher
Schachtgruppen erstrecken, sodass die Schächte jeweils an ihren jeweiligen Stirnseiten
durch die Vibrationsplatte vollständig verschlossen sind. Alternativ kann - insofern
mehrere Schachtgruppen vorhanden sind - jeweils eine Vibrationsplatte auch nur jeweils
einer Schachtgruppe zugeordnet sein und deren Schächte bzw. die genannten Stirnseiten
jeweils in der beschriebenen Weise ganz oder bereichsweise verschließen.
[0017] Was die Vibrationsbewegungen bzw. die Schwingungsbewegungen betrifft, die durch die
Vibrationsplatte ausgelöst werden, so erfolgen diese vorzugsweise in Längsrichtung
der Zigaretten - regelmäßig waagerecht bzw. horizontal -, also senkrecht zur Vibrationsplattenebene.
Dies wird durch entsprechende Ausbildung der Lagerung der Vibrationsplatte sowie durch
entsprechende Ausbildung des Vibrationserzeugers ermöglicht.
[0018] Die Vibrationen können aber auch senkrecht zu den Schachtwänden innerhalb der Plattenebene
erfolgen, also letztlich senkrecht zu der Längserstreckung der Zigaretten.
[0019] Auch Vibrationsbewegungen innerhalb der Plattenebene, und zwar parallel zu den Schachtwänden
sind denkbar (regelmäßig Auf- und Abbewegungen in der Vertikalen) oder Vibrationsbewegungen
in der Plattenebene, die kreis- oder ellipsenförmig verlaufen. Auch Kombinationen
oder Überlagerungen solcher Bewegungen können sinnvoll sein.
[0020] In einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist jeder Schachtgruppe des Zigarettenmagazins,
vgl. oben, mindestens eine eigene Vibrationsplatte zugeordnet. Dabei können die Vibrationsplatten
untereinander verbunden sein, bspw. durch mindestens ein Verbindungsmittel, wie etwa
einen Verbindungssteg, sodass sie - bei Beaufschlagung mit Vibrationen durch einen
ihnen zugeordneten bzw. mit ihnen wirkverbundenen Vibrationserzeuger - mit gleicher
Frequenz vibrieren.
[0021] In diesem Fall kann vorgesehen sein, dass mindestens zwei Vibrationsplatten ein gemeinsamer
Vibrationserzeuger zugeordnet ist, der insbesondere kraft- und/oder formschlüssig
mit diesen verbunden ist, sodass der Vibrationserzeuger gleichzeitig das Verbindungsmittel
bildet. Bevorzugt ist ein solcher Vibrationserzeuger jeweils zwei benachbarten Vibrationsplatten
zugeordnet bzw. an diesen angeordnet, sodass er von ihm erzeugte Vibrationen auf beide
Vibrationsplatten überträgt.
[0022] Vorzugsweise sind sämtliche Vibrationsplatten untereinander verbunden, sodass sie
nach Anregung durch mindestens einen Vibrationserzeuger mit gleicher Frequenz vibrieren.
[0023] Die mindestens eine Vibrationsplatte bzw. regelmäßig sämtliche Vibrationsplatten
sind zweckmäßigerweise an einem (gemeinsamen) ortsfesten Lagerelement beweglich gelagert,
insbesondere an einer ortsfesten Lagerplatte. Und zwar derart, dass die jeweilige
Vibrationsplatte relativ zu dem ortsfesten Lagerelement vibrieren kann. Zu diesem
Zweck können beispielsweise elastische Lagermittel, beispielsweise Gummipuffer oder
dergleichen vorgesehen sein, die einerseits mit dem Lagerelement, andererseits mit
der Vibrationsplatte verbunden sind.
[0024] In weiterer Ausbildung der Erfindung sind vorzugsweise mindestens zwei Schachtgruppen
oder mindestens zwei verschiedenen Bereichen einer Schachtgruppe jeweils separate,
insbesondere unverbundene Vibrationsplatten und Vibrationserzeuger zugeordnet. Bevorzugt
derart, dass die beiden Vibrationsplatten und mit ihnen die beiden Schachtgruppen
bzw. die beiden verschiedenen Schachtgruppenbereiche unabhängig voneinander in Vibrationen
versetzt werden können, sodass sie auch mit verschiedenen Frequenzen, Phasen und/oder
Amplituden etc. vibrieren können.
[0025] Wenn beispielsweise unterschiedliche Bereiche der jeweiligen Schachtgruppe, etwa
ein oberer und ein unterer Bereich einer Schachtgruppe, jeweils separat mit einer
eigenen Vibrationsplatte wirkverbunden sind, könnte der obere Bereich mit Vibrationen
anderer Richtung, anderer Amplitude, anderer Frequenz und/oder anderer Phase etc.
beaufschlagt werden als der untere Bereich. Dies kann schon deshalb zweckmäßig sein,
da in der Regel die Wandstärken der Schachtwände von oben nach unten abnehmen und
somit im unteren Bereich größere Schwingmassen vorhanden sind als im oberen Bereich.
Mit anderen Worten gibt es in diesem Fall unterschiedliche Schwingungssysteme mit
entsprechend auch unterschiedlichen Resonanzfrequenzen, was bei jeweils nicht angepasster
Auslegung der Schwingungen bzw. Vibrationen zu Problemen führen kann.
[0026] Bevorzugt sind die beiden bzw. mindestens zwei Vibrationserzeuger so angeordnet bzw.
so mit dem zugeordneten Bereich der Schachtgruppe wirkverbunden und/oder so ausgebildet,
dass die Vibrationsbewegungen der dem einen Vibrationserzeuger zugeordneten Vibrationsplatte
winklig zu den Vibrationsbewegungen der dem anderen Vibrationserzeuger zugeordneten
Vibrationsplatte erfolgen oder erfolgen können.
[0027] Was die feste Lagereinrichtung betrifft, an der die Rückwand in dem genannten Bereich
fixiert bzw. befestigt wird, so kann es sich dabei beispielsweise um ein (ortsfestes)
Gehäuse handeln oder sie kann ein solches umfassen.
[0028] In weiterer Ausbildung der vorgenannten Gedanken umfasst der Vibrationserzeuger mindestens
ein insbesondere längliches Federteil, vorzugsweise mindestens zwei Federteile, insbesondere
ein Federstahlblech, wobei das (ggf. jeweilige) Federteil einen ersten Befestigungsbereich
aufweist, der an dem freien Bereich der Rückwand befestigt ist, und einen zweiten
Befestigungsbereich, der ortsfest gelagert ist bzw. an einer ortsfesten Lagereinrichtung
befestigt ist, wobei zwischen den beiden Befestigungsbereichen ein insbesondere von
einer (elektro-)motorisch angetriebenen Exzenterwelle bewegtes, vorzugsweise vertikale
Auf- und Abbewegungen ausführendes Bewegungsübertragungsorgan des Vibrationserzeugers
mit dem Federteil wirkverbunden ist.
[0029] Der erste Befestigungsbereich und der zweite Befestigungsbereich können sich gegenüberliegende
Endbereiche des Federteils sein, wobei das Bewegungsübertragungsorgan an dem Federteil
bevorzugt im Wesentlichen mittig zwischen diesen beiden Endbereichen befestigt ist.
[0030] In weiterer Ausbildung der Erfindung können vertikale Auf- und Abbewegungen des Bewegungsübertragungsorgans
zu Auf- und Abbewegungen des Federteils in einem Bereich zwischen dem ersten und zweiten
Befestigungsbereich des Federteils führen, die wiederum Hin- und Herbewegungen bzw.
die Vibrationsbewegungen der Rückwand bewirken.
[0031] Was das Bewegungsübertragungsorgan betrifft, so kann es ein mit der Exzenterwelle
verbundenes Pleuel sein, wobei die Exzenterwelle vorzugsweise von einem insbesondere
drehzahlgeregelten (Servo-)Motor angetrieben ist.
[0032] Die erfindungsgemäße Lösung der eingangs genannten Aufgabe gemäß Anspruch 9 zeichnet
sich dadurch aus, die Frequenz und/oder die Amplitude und/oder die Phasen der Vibrationen
bzw. der Schwingungen, die der mindestens eine Vibrationserzeuger erzeugt, im Betrieb
des Zigarettenmagazins periodisch wiederholend zu verändern. Durch diese Anpassungen
beispielsweise der Frequenz im Betrieb bzw. die Beaufschlagung mit Vibrationen unterschiedlichster
Parameter wird die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass für jede unterschiedliche Förderblockade
durch
[0033] Tabakkrümel oder dergleichen geeignete bzw. passende Vibrationen/Schwingungen eingeleitet
werden können, die die jeweilige Blockade auflösen können.
[0034] Insofern, wie oben bereits angedeutet, mindestens zwei Schachtgruppen oder mindestens
zwei verschiedene Bereiche einer Schachtgruppe jeweils separate, insbesondere unverbundene
Vibrationsplatten und Vibrationserzeuger zugeordnet sind, kann vorgesehen sein, im
Betrieb des Zigarettenmagazins einen Vibrationserzeuger mindestens zeitweise mit einer
anderen Frequenz und/oder Amplitude und/oder Phase zu betreiben als den anderen Vibrationserzeuger.
Beispielsweise könnte ein erster Vibrationserzeuger mit konstanter Frequenz betrieben
werden, ein zweiter mit sich periodisch wiederholend ändernder Frequenz.
[0035] Im Betrieb des Zigarettenmagazins kann sich herausstellen, dass die aktuellen Ist-Vibrationen,
die die jeweilige Schachtgruppe vollzieht, - ausgelöst durch die mit dem jeweiligen
Vibrationserzeuger verbundene Vibrationsplatte -, von erwünschten Vibrationen bzw.
Soll-Vibrationen abweichen. Beispielsweise könnte je nach Art der jeweils verwendeten
Zigaretten oder je nach Füllgrad des jeweiligen Zigarettenmagazins die jeweilige in
Vibrationen zu versetzende Schachtgruppe unterschiedliche Ist-Massen aufweisen, die
zu einem jeweils anderen, insbesondere unerwünschten Vibrations- oder Schwingungsverhalten
der jeweiligen Schachtgruppe führen.
[0036] Aus diesem Grund kann gemäß einer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen sein, im
Betrieb des Zigarettenmagazins die von dem jeweiligen Vibrationserzeuger erzeugten
Ist-Schwingungen der jeweiligen Schachtgruppe automatisch (bevorzugt mehrfach, insbesondere
kontinuierlich oder in vorbestimmten Zeitabständen) mit einem Sensor zu messen, beispielsweise
mit einem insbesondere an der jeweiligen Schachtgruppe angeordneten Beschleunigungssensor,
und dann den Vibrationserzeuger abhängig von dem Messergebnis automatisch zu steuern/zu
regeln.
[0037] Konkret würden im Betrieb dann ein oder mehrere Betriebsparameter bzw. Steuerungsparameter
des Vibrationserzeugers (wie etwa Phase, Frequenz und/oder Amplitude) automatisch
nach Maßgabe der Messungen der jeweiligen Ist-Vibrationen bzw. Schwingungen der jeweiligen
Schachtgruppe bzw. der Schachtwände derselben eingestellt/verändert werden.
[0038] Es kann auf diese Weise ein geschlossener Regelkreis umgesetzt werden, mit dem sichergestellt
wird, dass im Betrieb die Ist-Werte der die die Regelgröße darstellenden Vibrationen/Schwingungen
der jeweiligen Schachtgruppe auch erwünschten/hinterlegten Vibrations- bzw. Schwingungs-Sollwerten
entsprechen.
[0039] Weiter kann vorgesehen sein, dass kontinuierlich oder periodisch automatisch ermittelt
wird, ob eine Störung in einem oder mehreren der Schächte vorliegt, insbesondere eine
Förderblockade bzw. ein Förderstau, und dass für den Fall, dass eine solche Störung
ermittelt wurde, die Frequenz und/oder die Amplitude und/oder die Phase der Vibrationen
bzw. der Schwingungen, die der Vibrationserzeuger erzeugt, automatisch verändert wird.
[0040] Ob eine solche Störung vorliegt, könnte ggf. anhand von geeigneten Prüfmessungen
erkannt werden. Beispielsweise, indem in der oben angedeuteten Weise die Ist-Vibrationen
der Schächte bzw. ggf. Schachtgruppen erfasst werden. Wenn die Ist-Vibrationen in
einem bestimmten Maß von Soll-Vibrationen abweichen, kann dies auf eine Störung bzw.
einen Fehler hinweisen. Es sind alternativ verschiedenste andere Prüfmessungsarten
denkbar, um eine solche Störung direkt oder indirekt zu ermitteln.
[0041] In einer Weiterbildung dieses Gedankens werden die Vibrationen bzw. die Schwingungen,
die der Vibrationserzeuger erzeugt, nach der Ermittlung einer Störung automatisch
solange verändert, bis die Störung beseitigt ist. Um zu prüfen, ob die Störung nach
einer solchen Änderung beseitigt ist, werden bevorzugt in der Folge insbesondere kontinuierlich
oder periodisch weitere Prüfmessungen durchgeführt.
[0042] Gemäß einem weiteren Gedanken könnten die Parameterwerte der Frequenz und/oder der
Amplitude und/oder der Phase der Vibrationen bzw. der Schwingungen, die der Vibrationserzeuger
erzeugt, automatisch abhängig von der Art der Zigaretten gewählt oder verändert werden,
mit der das Magazin befüllt ist oder befüllt werden soll, sodass bei einer ersten
Zigarettenart mindestens ein anderer Parameterwert eingestellt wird als bei einer
zweiten, von der ersten abweichenden Zigarettenart.
[0043] Wie der Fachmann erkennt, sind sämtliche der oben genannten Verfahren mit einer oder
mehreren Steuerungen umsetzbar, in der/denen die Verfahren abgebildet sind, und an
die ggf. der oder die oben genannten Sensoren sowie der/die Vibrationserzeuger angeschlossen
sind bzw. von der/denen diese gesteuert werden.
[0044] Weitere Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den beigefügten Patentansprüchen,
der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie aus den beigefügten
Zeichnungen.
[0045] Darin zeigt:
- Fig. 1
- eine vereinfachte Darstellung einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Zigarettenmagazins mit zwei Schachtgruppen in einer Schrägansicht,
- Fig. 2
- einen Schnitt entlang der Schnittlinie II-II in Fig. 1,
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf das Zigarettenmagazin entlang der Blickrichtung III in Fig. 2,
- Fig. 4
- eine vergrößerte Einzelheit IV entsprechend Fig. 3 einer zweiten, abweichenden Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Zigarettenmagazins,
- Fig. 5
- eine dritte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Zigarettenmagazins in einer Darstellung
entsprechend Fig. 4,
- Fig. 6
- die Einzelheit VI aus Fig. 4 in vergrößerter Darstellung,
- Fig. 7
- die Darstellung entsprechend Fig. 6 in einem zeitlich späteren Zustand,
- Fig. 8
- drei exemplarische Schwingungs-Zeit-Diagramme zur Visualisierung möglicher Schwingungen/Vibrationen
eines Vibrationserzeugers eines erfindungsgemäßen Zigarettenmagazins,
- Fig. 9
- eine Rückansicht einer dritten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Zigarettenmagazins,
- Fig. 10
- einen Schnitt entlang der Schnittlinie X-X in Fig. 10.
[0046] Die Figuren 1-8 zeigen ein Zigarettenmagazin 10, wie es beispielsweise in einer an
sich bekannten Zigarettenverpackungsmaschine zum Einsatz kommen kann. Es weist im
oberen Bereich einen nicht dargestellten Vorratsbehälter auf, in dem eine Vielzahl
von Zigaretten 11 Aufnahme findet. Befüllt wird ein solcher Vorratsbehälter in der
Regel durch eine obere Öffnung.
[0047] Innerhalb des Vorratsbehälters sind Leitorgane 12 angeordnet, die die Zigaretten
11 zu zwei unterhalb des Vorratsbehälters angeordnete Schachtgruppen 13 leiten. Die
Zigaretten liegen parallel zueinander und waagerecht ausgerichtet, wobei die Zigarettenenden
aller Zigaretten 11 idealerweise im Wesentlichen in einer gemeinsamen senkrechten
Ebene liegen.
[0048] Jede Schachtgruppe 13 weist mehrere Schächte 14 auf, im vorliegenden Fall jeweils
sieben. In Folge der Schwerkraft gleiten die Zigaretten 11 aus dem Vorratsbehälter
in die Schächte 14, wobei in jedem Schacht 14 eine Reihe von übereinander angeordneten
Zigaretten 11 Aufnahme findet.
[0049] Die Schächte 14 sind jeweils seitlich begrenzt durch (aufrechte) Schachtwände 15.
Der Abstand der Schachtwände 15 zueinander ist so gewählt, dass waagerecht bzw. horizontal
im Wesentlichen nur eine Zigarette in jeden Schacht 14 passt, also nicht mehrere nebeneinander.
[0050] Die Schächte 14 sowie die Schachtwände 15 einer Schachtgruppe 13 verlaufen in der
Regel jeweils in leichter Schrägstellung zueinander, nämlich mit nach unten zunehmendem
Abstand voneinander. Zu diesem Zweck nimmt die Breite der Schachtwände 15 von oben
nach unten ab. Dies muss aber nicht so sein.
[0051] Die Tiefe jedes Schachtes 14 entspricht im Wesentlichen einer Zigarettenlänge. Sie
kann aber auch (geringfügig) größer oder kleiner sein.
[0052] Am unteren Auslass der Schachtgruppen 13 werden die Zigaretten 11 entsprechend der
jeweils von einer Zigarettenpackung aufzunehmenden Formation aus Zigaretten 11 gruppiert
bzw. gruppenweise durch einen Ausschieber 16 ausgeschoben.
[0053] Die offenen rückwärtigen Stirnseiten der Schächte 14, d. h. die rückwärtigen Seiten
zwischen den jeweiligen Schachtwänden 15 jedes Schachtes 14 jeder Schachtgruppe 13,
sind jeweils im Wesentlichen verschlossen.
[0054] Vorliegend im unteren Bereich der Schächte 14 jeder Schachtgruppe 13 jeweils durch
eine feststehende (vertikale) Platte 17, die an den entsprechenden rückwärtigen Stirnseiten
der Schächte 14 bzw. der Schachtwände 15 anliegt.
[0055] Im oberen Bereich der Schächte 14 jeder Schachtgruppe 13 jeweils durch eine beweglich
gelagerte Vibrationsplatte 18, die bündig in jeweils einem zugeordneten Ausschnitt
der feststehenden Platte 17 sitzt.
[0056] Die Vibrationsplatte 18 jeder Schachtgruppe 13 ist fest, vorliegend kraftschlüssig,
mit der Schachtgruppe 13 derselben verbunden, beispielsweise verschraubt. Vorliegend
mit (den) rückwärtigen Stirnseiten der Schachtwände 15.
[0057] Jede Vibrationsplatte 18 ist unter Verwendung von Lagermitteln 20 beweglich an einem
ortsfesten Lagerelement 19 gelagert, vorliegend einer ortsfesten Tragplatte.
[0058] Wie beispielsweise in Fig. 2 gut zu erkennen ist, können die Lagermittel 20 elastische
Puffer sein oder umfassen, wie etwa Gummipuffer oder dergleichen, die mit rückwärtigen
Befestigungsstreifen der Vibrationsplatte 18 zusammenwirken. Entscheidend ist nur,
dass die jeweilige Vibrationsplatte 18 in einer oder mehreren Richtungen relativ zu
dem ortsfesten Lagerelement 19 Bewegungen ausführen kann.
[0059] Die Vibrationsplatten 18 sind mittels eines pneumatisch oder elektrisch betriebenen,
steuerbaren Vibrationserzeugers 21 (Vibrator) in Vibrationen bzw. Schwingungen versetzbar.
Derartige Vibrationserzeuger 21 sind bekannt, sodass auf deren Ausbildungen hier nicht
näher eingegangen wird.
[0060] In dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 bis 3 ist der Vibrationserzeuger 21 an den
beiden Vibrationsplatten 18 angeordnet bzw. kraft- und/oder formschlüssig mit diesen
(wirk-)verbunden, vgl. Fig. 2, sodass er im Betrieb gleichzeitig beide Vibrationsplatten
18 in Schwingungen bzw. Vibrationen versetzen kann.
[0061] Zu diesem Zweck ist ein Abschnitt des Vibrationserzeugers 21 mit der einen Vibrationsplatte
18 verbunden, ein anderer Abschnitt mit der anderen Vibrationsplatte 18.
[0062] Da die Vibrationsplatten 18 jeweils andererseits - wie oben ausgeführt - kraft- und/oder
formschlüssig mit den jeweiligen Schachtwänden 15 der zugeordneten Schachtgruppe 13
verbunden sind, werden im Betrieb des Vibrationserzeugers 21 die Schwingungen desselben
zunächst auf die Vibrationsplatten 18 und dann unmittelbar auf die Schachtwände 15
übertragen. Hierdurch ist es möglich, beispielsweise Tabakkrümel 22, vgl. Fig. 6 und
7, aus Positionen, in denen sie ein weiteres Herabgleiten der Zigaretten 11 innerhalb
der Schächte 14 blockieren, vgl. Fig. 6, in eine nicht blockierende Stellung zu bewegen,
vgl. Fig. 7.
[0063] In diesem Zusammenhang ist im Übrigen denkbar, die Schachtwände 15 unter Bildung
eines gemeinsamen, winklig zu den Schachtwänden 15 verlaufenden (insbesondere horizontalen)
Transportkanals 23 jeweils - von oben nach unten gesehen - mehrteilig (vorliegend
zweiteilig) auszubilden. An den Transportkanal 23 sind die einzelnen Schächte 14 jeweils
einzeln angeschlossen.
[0064] Entlang des Transportkanals 23 können sich dann mithilfe der erfindungsgemäß eingebrachten
Vibrationen gelöste Tabakkrümel aus den jeweiligen Schächten herausbewegen, insbesondere
horizontal nach außen, vgl. ebenfalls Fig. 6, 7.
[0065] Was die Richtung der Schwingungen bzw. Vibrationen betrifft, die die Vibrationsplatten
18 in die Schachtwände 15 einbringen bzw. auf diese übertragen können, so gibt es
erfindungsgemäß diverse Möglichkeiten.
[0066] Besonders bevorzugt werden Vibrationsbewegungen senkrecht zur Vibrationsplattenebene
eingebracht, sodass die Schachtwände 15 entsprechend in Längsrichtung der Zigaretten
11 bzw. in Horizontalrichtung hin- und herbewegt werden.
[0067] Es können aber auch Vibrationen in der Plattenebene erzeugt werden, die kreis- oder
ellipsenförmig verlaufen, vgl. Fig. 4. Hierfür ist allerdings eine alternative Lagerung
bzw. Aufhängung der Vibrationsplatten 18 erforderlich, wie sie beispielhaft in den
Ausführungsformen der Fig. 4 und 5 skizzenhaft gezeigt ist (unter Weglassung der Lagerelemente,
auf denen sich die Lagermittel 20 abstützen).
[0068] Denkbar ist im Übrigen auch, Vibrationsbewegungen zu erzeugen, die parallel zu den
Schachtwänden 15 in der Plattenebene verlaufen oder senkrecht zu den Schachtwänden
15 in der Plattenebene, vgl. Fig. 5.
[0069] Auch die Überlagerung verschiedener solcher Vibrationsbewegungen ist möglich.
[0070] In den Fig. 4 und 5 ist des Weiteren angedeutet, dass erfindungsgemäß vorgesehen
sein kann, verschiedenen Bereichen jeder Schachtgruppe jeweils separate und insbesondere
unverbundene Vibrationsplatten 18 sowie Vibrationserzeuger 21 zuzuordnen. Insbesondere
derart, dass die jeweiligen Vibrationsplatten 18 - und mit ihnen die Schachtgruppen
13 bzw. die entsprechenden Schachtgruppenbereiche - unabhängig voneinander in Vibrationen
versetzt werden können. Auf diese Weise werden im Ergebnis verschiedene Schwingungssysteme
geschaffen, die je nach Bedarf mit unterschiedlichen Vibrationen beaufschlagt werden
können.
[0071] Exemplarisch ist des Weiteren in dem oberen Diagramm in Fig. 8 zu erkennen, dass
im Standardfall die eine oder die mehreren Vibrationsplatten 18 mit einer gleichförmigen
Frequenz und gleichförmiger Amplitude beaufschlagt werden können.
[0072] Es können aber auch wechselnde Frequenzen und wechselnde Amplituden vorgesehen sein,
vgl. das mittlere Diagramm in Fig. 8.
[0073] Schließlich ist es auch denkbar, mehrere Vibrationserzeuger mit unterschiedlichen
Frequenzen und Amplituden zu belegen, sodass sich die einzelnen Schwingungen überlagern
können, vgl. unteres Diagramm in Fig. 8.
[0074] Die Fig. 9, 10 zeigen eine weitere Ausführungsform 10' eines erfindungsgemäßen Zigarettenmagazins.
Gleiche oder gleichartige Bauteile werden - insofern passend - mit denselben Bezugsziffern
versehen wie bei dem oben beschriebenen Zigarettenmagazin 10.
[0075] Auch bei dem Zigarettenmagazin 10' sind die Schachtwände 15 jeweils unmittelbar mit
einer bzw. der Vibrationsplatte 18 verbunden. Die Vibrationsplatte 18 erstreckt sich
entlang aller Schachtgruppen 13 bzw. Schächte 14 und bildet entsprechend die Rückwand
für sämtliche Schachtgruppen 13 bzw. Schächte 14. Stirnseiten sämtlicher Schachtwände
15 sind mit der Vibrationsplatte 18 verbunden.
[0076] Das Zigarettenmagazin 10' unterscheidet sich von dem Zigarettenmagazin 10 insbesondere
durch die Art der beweglichen Lagerung der Vibrationsplatte 18, die Art des Erzeugens
der Vibrationen und die Art des Übertragens derselben auf die Vibrationsplatte 18.
[0077] Die Vibrationsplatte 18 ist in einem oberen (schmalen) (End-)Bereich fest mit einer
ortsfesten Lagereinrichtung 24 verbunden.
[0078] Konkret weist die Vibrationsplatte 18 an zwei gegenüberliegenden, voneinander beabstandeten
Seiten jeweils obere, seitliche Befestigungsabschnitte 25a, b auf, die jeweils mit
einem Hauptteil 26 der Vibrationsplatte 18 über einen schmalen Verbindungsbereich
27a bzw. 27b bzw. Verbindungssteg einstückig verbunden sind.
[0079] Die Befestigungsabschnitte 25a, b sind jeweils mittels Befestigungsmitteln 28, hier
Schrauben, fest mit der Lagereinrichtung 24 verbunden bzw. an dieser fixiert, nämlich
im vorliegenden Fall an vertikalen Gehäuseteilen 29a, 29b des Zigarettenmagazins 10'.
[0080] Im unteren Bereich der Vibrationsplatte 18 bzw. des Hauptteils 26 derselben ist die
Vibrationsplatte 18 nicht fixiert, sondern freihängend ausgebildet. Hierdurch ist
eine mindestens bereichsweise elastische Verformung des unteren Bereichs der Vibrationsplatte
18 relativ zu dem fixierten oberen Bereich möglich. Im vorliegenden Beispiel um eine
horizontale Drehachse, die im oberen Bereich der Vibrationsplatte 18 in etwa auf Höhe
der Befestigungsabschnitte 25a, b verläuft.
[0081] Die Vibrationsplatte 18 kann demnach bei entsprechender Anregung durch einen Vibrationserzeuger
21' Hin- und Herbewegungen in einer senkrecht zu der horizontalen Drehachse verlaufenden,
vertikalen Ebene durchführen. In Fig. 9 werden die auf einer gekrümmten Bahn verlaufenden
Bewegungen in annähernd zur Bildebene senkrechter Richtung ausgeführt.
[0082] Zur Erzeugung dieser Bewegungen ist der Vibrationserzeuger 21' in besonderer Weise
ausgebildet.
[0083] Er umfasst einen (drehzahlgeregelten) Servomotor 31, der eine sich entlang der Vibrationsplatte
18 mit Abstand und parallel zu dieser in einer Horizontalebene erstreckende, umlaufende
Welle 32 antreibt.
[0084] Die Welle 32 ist mittels Drehlagern 33a, b drehbar an der Lagereinrichtung 24 bzw.
an den Gehäuseteilen 29a, b gelagert.
[0085] Bei der Welle 32 handelt es sich vorliegend um eine Exzenterwelle, die jeweils mit
Bewegungsübertragungsorganen 34a, b, nämlich vorliegend Pleueln bzw. Pleuelstangen,
verbunden sind.
[0086] Die Bewegungsübertragungsorgane 34a, b vollziehen jeweils bei Drehung der Welle 32
Hin- und Herbewegungen, nämlich vorliegend Auf- und Abbewegungen in einer vertikalen
Ebene, vgl. Fig. 10.
[0087] Jedes Bewegungsübertragungsorgan 34a, b ist jeweils (vorliegend mittels einer Klemmung)
an einem Federteil 30a bzw. 30b befestigt. Im vorliegenden Fall sind die Federteile
30a, b als Feder(stahl)bleche ausgebildet.
[0088] Jedes Federteil 30a, b weist jeweils einen ersten Befestigungsbereich 35 auf, der
mit der Vibrationsplatte 18 verbunden ist bzw. an dieser befestigt ist (vorliegend
mittels einer Klemmung). Der erste Befestigungsbereich 35 ist in diesem Ausführungsbeispiel
gleichzeitig ein erster Endbereich des jeweiligen Federteils 30a, b.
[0089] Weiter weist jedes Federteil 30a, b einen zweiten Befestigungsbereich 37 auf, vorliegend
ein dem ersten Endbereich gegenüberliegender Endbereich des jeweiligen Federteils
30a, b, der ortsfest gelagert ist. Und zwar jeweils an einem ortsfesten Lagerteil
36a, b bzw. einer Querstütze der Lagereinrichtung 24.
[0090] Das jeweilige Bewegungsübertragungsorgan 34a, b ist an dem jeweiligen Federteil 30a,
b (im Wesentlichen) mittig befestigt.
[0091] Im Betrieb des Zigarettenmagazins 10' treibt der Servomotor 31 die Welle 32 an, wodurch
die Bewegungsübertragungsorgane 34a, b auf und ab bewegt werden.
[0092] Ausgehend von der in Fig. 10 gezeigten, unausgelenkten Stellung des Federteils 30a,
b führt eine Bewegung des jeweiligen Bewegungsübertragungsorgans 34a, b nach unten
zu einer entsprechenden Abwärtsbewegung des Federteils 30a, b (vgl. strichpunktierte
Linie in Fig. 10), und damit im Ergebnis zu einer Bewegung der Vibrationsplatte 18
nach hinten bzw. in Fig. 9 aus der Bildebene heraus.
[0093] Eine nachfolgende Rückbewegung des Bewegungsübertragungsorgans 34a, b nach oben führt
zu einer Rückbewegung der Vibrationsplatte 18 in die Bildebene hinein.
[0094] Bei entsprechend (hoch-)frequenter Drehung des Servomotors 31 werden auf diese Weise
die gewünschten Vibrationen bzw. Hin- und Herbewegungen der Vibrationsplatte 18 erzeugt.
Bezugszeichenliste
[0095]
- 10
- Zigarettenmagazin
- 10'
- Zigarettenmagazin
- 11
- Zigarette
- 12
- Leitorgan
- 13
- Schachtgruppe
- 14
- Schacht
- 15
- Schachtwand
- 16
- Ausschieber
- 17
- ortsfeste Platte
- 18
- Vibrationsplatte
- 19
- Lagerelement
- 20
- Lagermittel
- 21
- Vibrationserzeuger
- 21'
- Vibrationserzeuger
- 22
- Tabakkrümel
- 23
- Transportkanal
- 24
- Lagereinrichtung
- 25a, b
- Befestigungsabschnitte
- 26
- Hauptteil
- 27a, b
- Verbindungsbereiche
- 28
- Befestigungsmittel
- 29a, b
- Gehäuseteile
- 30a, b
- Federteile
- 31
- Servomotor
- 32
- Welle
- 33a, b
- Lager
- 34a, b
- Bewegungsübertragungsorgane
- 35
- erster Befestigungsbereich
- 36a, b
- Lagerteil
- 37
- zweiter Befestigungsbereich
1. Zigarettenmagazin für eine Zigarettenverpackungsmaschine, mit einem Vibrationserzeuger
(21, 21') und mit einer oder mehreren Schachtgruppen (13) mit jeweils mehreren nebeneinander
angeordneten, jeweils durch Schachtwände (15) begrenzten Schächten (14), entlang derer
Zigaretten (11) im Wesentlichen parallel zu den Schachtwänden (15) durch Eigengewicht
förderbar sind, wobei mehrere oder sämtliche Schachtwände (15) einer oder jeder Schachtgruppe
(13), nämlich jeweils Stirnseiten der Schachtwände (15), mit mindestens einer gemeinsamen,
beweglich, insbesondere frei schwingend gelagerten, mit dem Vibrationserzeuger (21,
21') in Vibrationen versetzbaren Vibrationsplatte (18) derart wirkverbunden sind,
dass die Vibrationen der Vibrationsplatte (18) im Betrieb auf die Schachtwände (15)
übertragbar sind, wobei die Vibrationsplatte (18) eine Rückwand ist bzw. bildet, die
die Schächte (15) bereichsweise oder vollständig verschließt, insbesondere deren rückwärtige
offene Stirnseiten, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein, insbesondere oberer, Bereich der Rückwand an einer ortsfesten Lagereinrichtung
(24) fixiert ist oder fixierbar ist, wobei der Vibrationserzeuger (21, 21') zur Übertragung
der Vibrationen mindestens mit einem anderen, insbesondere weiter unten angeordneten,
freien Bereich der Rückwand, insbesondere einem Endbereich, wirkverbunden ist, der
durch mindestens bereichsweise elastische Verformung der Rückwand relativ zu dem fixierten
oder fixierbaren Rückwandbereich hin und her bewegbar ist.
2. Zigarettenmagazin gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vibrationsplatte (18) durch entsprechende Ausbildung der Lagerung und des Vibrationserzeugers
(21, 21') Vibrationsbewegungen senkrecht zur Plattenebene vollzieht oder Vibrationsbewegungen
in der Plattenebene, und zwar senkrecht zu den Schachtwänden (15), oder Vibrationsbewegungen
in der Plattenebene, und zwar parallel zu den Schachtwänden (15), oder eine Vibrationsbewegung
in der Plattenebene, die kreis- oder ellipsenförmig verläuft.
3. Zigarettenmagazin gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Schachtgruppen (13) oder mindestens zwei verschiedenen Bereichen
einer Schachtgruppe (13) jeweils separate, insbesondere unverbundene Vibrationsplatten
(18) und Vibrationserzeuger (21) zugeordnet sind, bevorzugt derart, dass die beiden
Vibrationsplatten (18) und mit ihnen die beiden Schachtgruppen (13) bzw. die beiden
verschiedenen Schachtgruppenbereiche unabhängig voneinander in Vibrationen versetzt
werden können.
4. Zigarettenmagazin gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Vibrationserzeuger (21) so angeordnet und/oder ausgebildet sind, dass
im Betrieb die Vibrationsbewegungen der dem einen Vibrationserzeuger (21) zugeordneten
Vibrationsplatte (18) winklig zu den Vibrationsbewegungen der dem anderen Vibrationserzeuger
(21) zugeordneten Vibrationsplatte erfolgen oder erfolgen können.
5. Zigarettenmagazin gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Vibrationserzeuger (21') mindestens ein insbesondere längliches Federteil (30a,
b) umfasst, vorzugsweise mindestens zwei Federteile (30a, b), insbesondere ein Federstahlblech,
wobei das oder das jeweilige Federteil (30a, b) einen ersten Befestigungsbereich aufweist,
der an dem freien Bereich der Rückwand befestigt ist, und einen zweiten Befestigungsbereich,
der an einer ortsfesten Lagereinrichtung (24) befestigt ist, wobei zwischen den beiden
Befestigungsbereichen ein insbesondere von einer motorisch angetriebenen Exzenterwelle
(32) bewegtes, vorzugsweise vertikale Auf- und Abbewegungen ausführendes Bewegungsübertragungsorgan
(34a, b) des Vibrationserzeugers (21') mit dem Federteil (30a, b) wirkverbunden ist.
6. Zigarettenmagazin gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Befestigungsbereich und der zweite Befestigungsbereich sich gegenüberliegende
Endbereiche des Federteils (30a, b) sind, und dass das Bewegungsübertragungsorgan
(34a, b) an dem Federteil (30a, b) bevorzugt im Wesentlichen mittig zwischen diesen
beiden Endbereichen befestigt ist.
7. Zigarettenmagazin gemäß Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass vertikale Auf- und Abbewegungen des Bewegungsübertragungsorgans (34a, b) zu Auf-
und Abbewegungen des Federteils (30a, b) in einem Bereich zwischen dem ersten und
zweiten Befestigungsbereich des Federteils (30a, b) führen, die Hin- und Herbewegungen
bzw. die Vibrationsbewegungen der Rückwand bewirken.
8. Zigarettenmagazin gemäß Anspruch 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Bewegungsübertragungsorgan (34a, b) ein mit der Exzenterwelle (32) verbundenes
Pleuel ist, und dass die Exzenterwelle (32) von einem drehzahlgeregelten Motor angetrieben
ist.
9. Verfahren zum Betreiben eines Zigarettenmagazins (10, 10') einer Zigarettenverpackungsmaschine,
mit einem Vibrationserzeuger (21, 21') und mit einer oder mehreren Schachtgruppen
(13) mit jeweils mehreren nebeneinander angeordneten, jeweils durch Schachtwände (15)
begrenzten Schächten (14), entlang derer Zigaretten (11) im Wesentlichen parallel
zu den Schachtwänden (15) durch Eigengewicht förderbar sind, wobei jeweils Stirnseiten
der Schachtwände (15), mit mindestens einer gemeinsamen, beweglich, insbesondere frei
schwingend gelagerten, mit dem Vibrationserzeuger (21, 21') in Vibrationen versetzbaren
Vibrationsplatte (18) derart wirkverbunden sind, dass die Vibrationen der Vibrationsplatte
(18) im Betrieb auf die Schachtwände übertragen werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Frequenz und/oder die Amplitude und/oder die Phase der Vibrationen bzw. der Schwingungen,
die der Vibrationserzeuger (21, 21') erzeugt, im Betrieb des Zigarettenmagazins (10,
10') periodisch wiederholend verändert wird
10. Verfahren gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Schachtgruppen (13) oder mindestens zwei verschiedenen Bereichen
einer Schachtgruppe (13) jeweils separate, insbesondere unverbundene Vibrationsplatten
(18) und Vibrationserzeuger (21) zugeordnet sind, wobei im Betrieb des Zigarettenmagazins
(10, 10') ein Vibrationserzeuger (21) mindestens zeitweise mit einer anderen Frequenz
und/oder Amplitude und/oder Phase betrieben wird als der andere Vibrationserzeuger
(21).
11. Verfahren gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Vibrationserzeuger (21) mit konstanter Frequenz betrieben wird, der andere
Vibrationserzeuger (21) mit sich insbesondere periodisch wiederholend ändernder Frequenz.
12. Verfahren gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 9-11, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Schachtgruppen (13) oder mindestens zwei verschiedenen Bereichen
einer Schachtgruppe (13) jeweils separate, insbesondere unverbundene Vibrationsplatten
(18) und Vibrationserzeuger (21) zugeordnet sind, bevorzugt derart, dass die beiden
Vibrationsplatten (18) und mit ihnen die beiden Schachtgruppen (13) bzw. die beiden
verschiedenen Schachtgruppenbereiche unabhängig voneinander in Vibrationen versetzt
werden können, wobei im Betrieb des Zigarettenmagazins (10) die Vibrationsbewegungen
des einen Vibrationserzeugers so eingestellt werden, dass sie mindestens zeitweise
winklig zu der des anderen Vibrationserzeugers erfolgen.
13. Verfahren gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 9-12, dadurch gekennzeichnet, dass kontinuierlich oder periodisch automatisch ermittelt wird, ob eine Störung in einem
oder mehreren Schächten (14) vorliegt, insbesondere eine Förderblockade bzw. eine
Förderstau, und dass für den Fall, dass eine solche Störung ermittelt wurde, die Frequenz
und/oder die Amplitude und/oder die Phase der Vibrationen bzw. der Schwingungen, die
der Vibrationserzeuger (21, 21') erzeugt, automatisch verändert wird.
14. Verfahren gemäß Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass nach Ermittlung der Störung die Frequenz und/oder die Amplitude und/oder die Phase
der Vibrationen bzw. der Schwingungen, die der Vibrationserzeuger (21, 21') erzeugt,
solange verändert werden, bis die Störung beseitigt ist.
15. Verfahren gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 9-14, dadurch gekennzeichnet, dass die Parameterwerte der Frequenz und/oder der Amplitude und/oder der Phase der Vibrationen
bzw. der Schwingungen, die der Vibrationserzeuger (21, 21') erzeugt, automatisch abhängig
von der Art der Zigaretten (11) gewählt oder verändert wird, mit der das Magazin befüllt
ist oder befüllt werden soll, sodass bei einer ersten Zigarettenart mindestens ein
anderer Parameterwert eingestellt wird als bei einer zweiten, von der ersten abweichenden
Zigarettenart.
1. Cigarette magazine for a cigarette-packaging machine, having a vibration generator
(21, 21') and having one or more shaft groups (13) each with a plurality of shafts
(14) which are arranged one beside the other, are delimited in each case by shaft
walls (15) and along which cigarettes (11) can be conveyed, substantially parallel
to the shaft walls (15), under their own weight, wherein a plurality of, or all, the
shaft walls (15) of one or each shaft group (13), that is to say in each case end
sides of the shaft walls (15), are operatively connected to at least one common vibration
plate (18), which is mounted in a movable, in particular freely oscillating, manner
and can be made to vibrate by the vibration generator (21, 21'), such that the vibrations
of the vibration plate (18) can be transmitted to the shaft walls (15) during operation,
wherein the vibration plate (18) is or forms a rear wall, which partially or fully
closes the shafts (15), in particular the rear, open end sides of the same, characterized in that at least one, in particular upper, region of the rear wall is or can be fixed on
a fixed-location bearing device (24), wherein, for the purpose of transmitting the
vibrations, the vibration generator (21, 21') is operatively connected at least to
one other, in particular lower-down, free region of the rear wall, in particular an
end region, which, as a result of at least partial elastic deformation of the rear
wall, can be moved back and forth relative to the fixed or fixable rear-wall region.
2. Cigarette magazine according to Claim 1, characterized in that, as a result of the bearing arrangement and of the vibration generator (21, 21')
being appropriately designed, the vibration plate (18) performs vibratory movements
in a direction perpendicular to the plate plane, or vibratory movements along the
plate plane specifically in a direction perpendicular to the shaft walls (15), or
vibratory movements along the plate plane specifically parallel to the shaft walls
(15), or a circular or elliptical vibratory movement along the plate plane.
3. Cigarette magazine according to one or more of the preceding claims, characterized in that at least two shaft groups (13) or at least two different regions of a shaft group
(13) are each assigned separate, in particular non-connected, vibration plates (18)
and vibration generators (21), preferably such that the two vibration plates (18),
and with them the two shaft groups (13) or the two different shaft-group regions,
can be made to vibrate independently of one another.
4. Cigarette magazine according to Claim 3, characterized in that the two vibration generators (21) are arranged and/or designed such that, during
operation, the vibratory movements of the vibration plate (18) assigned to the one
vibration generator (21) take place, or can take place, at an angle to the vibratory
movements of the vibration plate assigned to the other vibration generator (21).
5. Cigarette magazine according to one or more of the preceding claims, characterized in that the vibration generator (21') comprises at least one in particular elongate spring
part (30a, b), preferably at least two spring parts (30a, b), in particular a spring-steel
sheet, wherein the, or the respective, spring part (30a, b) has a first fastening
region, which is fastened on the free region of the rear wall, and a second fastening
region, which is fastened on a fixed-location bearing device (24), wherein a movement-transmission
member (34a, b) of the vibration generator (21'), the movement-transmission member
being moved in particular by a motor-driven eccentric shaft (32) and carrying out
preferably vertical movements up and down, is operatively connected to the spring
part (30a, b) between the two fastening regions.
6. Cigarette magazine according to Claim 5, characterized in that the first fastening region and the second fastening region are opposite end regions
of the spring part (30a, b), and in that the movement-transmission member (34a, b) is fastened on the spring part (30a, b),
preferably essentially centrally between these two end regions.
7. Cigarette magazine according to Claim 5 or 6, characterized in that vertical movements of the movement-transmission member (34a, b) up and down result
in the spring part (30a, b) moving up and down in a region between the first and second
fastening regions of the spring part (30a, b), the latter movements causing the rear
wall to move back and forth or to vibrate.
8. Cigarette magazine according to Claim 5, 6 or 7, characterized in that the movement-transmission member (34a, b) is a connecting rod, which is connected
to the eccentric shaft (32), and in that the eccentric shaft (32) is driven by a speed-controlled motor.
9. Method for operating a cigarette magazine (10, 10') of a cigarette-packaging machine,
having a vibration generator (21, 21') and having one or more shaft groups (13) each
with a plurality of shafts (14) which are arranged one beside the other, are delimited
in each case by shaft walls (15) and along which cigarettes (11) can be conveyed,
substantially parallel to the shaft walls (15), under their own weight, wherein in
each case end sides of the shaft walls (15) are operatively connected to at least
one common vibration plate (18), which is mounted in a movable, in particular freely
oscillating, manner and can be made to vibrate by the vibration generator (21, 21'),
such that the vibrations of the vibration plate (18) are transmitted to the shaft
walls during operation, characterized in that the frequency and/or the amplitude and/or the phase of the vibrations or of the oscillations
generated by the vibration generator (21, 21') are/is changed on a periodically repeating
basis during operation of the cigarette magazine (10, 10').
10. Method according to Claim 9, characterized in that at least two shaft groups (13) or at least two different regions of a shaft group
(13) are each assigned separate, in particular non-connected, vibration plates (18)
and vibration generators (21), wherein, during operation of the cigarette magazine
(10, 10'), one vibration generator (21) is at least temporarily operated at a different
frequency and/or amplitude and/or phase to the other vibration generator (21).
11. Method according to Claim 10, characterized in that the one vibration generator (21) is operated at a constant frequency, and the other
vibration generator (21) is operated at a frequency which changes in particular on
a periodically repeating basis.
12. Method according to one or more of the preceding Claims 9-11, characterized in that at least two shaft groups (13) or at least two different regions of a shaft group
(13) are each assigned separate, in particular non-connected, vibration plates (18)
and vibration generators (21), preferably such that the two vibration plates (18),
and with them the two shaft groups (13) or the two different shaft-group regions,
can be made to vibrate independently of one another, wherein, during operation of
the cigarette magazine (10), the vibratory movements of the one vibration generator
are set such that they at least temporarily take place at an angle to those of the
other vibration generator.
13. Method according to one or more of the preceding Claims 9-12, characterized in that it is automatically determined on a continuous or periodic basis whether there is
a disturbance present in one or more shafts (14), in particular a conveying blockage
or a conveying backlog, and in that, in the event where such a disturbance has been determined, a change is automatically
made to the frequency and/or the amplitude and/or the phase of the vibrations or of
the oscillations generated by the vibration generator (21, 21').
14. Method according to Claim 13, characterized in that, once the disturbance has been determined, a change is made to the frequency and/or
the amplitude and/or the phase of the vibrations or of the oscillations generated
by the vibration generator (21, 21') until such time as the disturbance has been removed.
15. Method according to one or more of the preceding Claims 9-14, characterized in that the parameter values of the frequency and/or of the amplitude and/or of the phase
of the vibrations or of the oscillations generated by the vibration generator (21,
21') are automatically selected or changed in dependence on the type of cigarettes
(11) with which the magazine is or should be filled, and therefore at least one different
parameter value is set for a first type of cigarette than is the case for a second
type of cigarette, which differs from the first.
1. Magasin de cigarettes destiné à une machine d'emballage de cigarettes, ledit magasin
comprenant un générateur de vibrations (21, 21') et un ou plusieurs groupes de puits
(13) pourvus chacun d'une pluralité de puits (14) qui sont disposés les uns à côté
des autres et délimités chacun par des parois de puits (15) et le long desquels des
cigarettes (11) peuvent être transportées par leur propre poids sensiblement parallèlement
aux parois de puits (15), une pluralité ou la totalité des parois de puits (15) d'un
ou de chaque groupe de puits (13), c'est à dire les côtés frontaux des parois de puits
(15), étant reliées fonctionnellement à au moins une plaque vibrante commune (18)
montée de manière mobile, notamment de manière à osciller librement, et pouvant vibrer
conjointement avec le générateur de vibrations (21, 21') de manière à ce que les vibrations
de la plaque vibrante (18) puissent être transmises en fonctionnement aux parois de
puits (15), la plaque vibrante (18) étant ou formant une paroi arrière qui ferme par
zones ou complètement les puits (15), en particulier leurs côtés frontaux arrière
ouverts, caractérisé en ce qu'au moins une zone, notamment supérieure, de la paroi arrière est fixée ou peut être
fixée à un dispositif de stockage fixe (24),
le générateur de vibrations (21, 21') étant fonctionnellement relié, afin de transmettre
les vibrations, à au moins une autre zone libre de la paroi arrière, en particulier
une zone disposée plus bas, en particulier une zone d'extrémité, qui peut être déplacée
suivant un mouvement alternatif par déformation élastique, au moins par endroits,
de la paroi arrière par rapport à la zone de paroi arrière fixée ou pouvant être fixée.
2. Magasin de cigarettes selon la revendication 1, caractérisé en ce que, en raison d'une conception appropriée du montage et du générateur de vibrations
(21, 21'), la plaque vibrante (18) effectue des mouvements vibratoires perpendiculairement
au plan de la plaque ou des mouvements vibratoires dans le plan de la plaque, c'est-à-dire
perpendiculairement aux parois de puits (15) ou des mouvements vibratoires dans le
plan de la plaque, c'est-à-dire parallèlement aux parois de puits (15), ou un mouvement
vibratoire dans le plan de la plaques qui s'étend en forme de cercle ou d'ellipse.
3. Magasin de cigarettes selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins deux groupes de puits (13) ou au moins deux zones différentes d'un groupe
de puits (13) sont associés chacun à des plaques vibrantes (18), et des générateurs
de vibrations (21), séparés, en particulier non reliés, de préférence de manière à
ce que les deux plaques vibrantes (18), et avec elles les deux groupes de puits (13)
ou les deux zones de groupes de puits différentes, puissent vibrer indépendamment
l'un de l'autre.
4. Magasin de cigarettes selon la revendication 3, caractérisé en ce que les deux générateurs de vibrations (21) sont disposés et/ou conçus de telle sorte
que, pendant le fonctionnement, les mouvements vibratoires de la plaque vibrante (18),
associée à un générateur de vibrations (21), soient effectués ou puissent être effectués
angulairement par rapport aux mouvements vibratoires de l'autre plaque vibrante (21)
associée au générateur de vibrations.
5. Magasin de cigarettes selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que le générateur de vibrations (21') comprend au moins une partie à ressort (30a, b),
notamment allongée, de préférence au moins deux parties à ressort (30a, b), en particulier
une tôle d'acier à ressort, la partie à ressort ou la partie à ressort respective
(30a, b) comportant une première zone de fixation qui est fixée à la zone libre de
la paroi arrière, et une deuxième zone de fixation qui est fixée à un dispositif à
palier fixe (24), un organe de transmission de mouvement (34a, b) du générateur de
vibration (21'), lequel organe est déplacé notamment par un arbre excentrique (32)
entraîné par moteur et effectuant de préférence des mouvements verticaux de montée
et de descente, étant relié fonctionnellement à la partie à ressort (30a, b) entre
les deux zones de fixation.
6. Magasin de cigarettes selon la revendication 5, caractérisé en ce que la première zone de fixation et la deuxième zone de fixation sont des zones d'extrémité
opposées de la partie à ressort (30a, b), et en ce que l'organe de transmission de mouvement (34a, b) est fixé à la partie à ressort (30a,
b) de préférence sensiblement au milieu entre ces deux zones d'extrémité.
7. Magasin de cigarettes selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que les mouvements verticaux de montée et de descente de l'organe de transmission de
mouvement (34a, b) entraînent des mouvements de montée et de descente de la partie
à ressort (30a, b) dans une zone située entre la première et la deuxième zone de fixation
de la partie à ressort (30a, b), ce qui provoque des mouvements alternatifs ou des
mouvements vibratoires de la paroi arrière.
8. Magasin de cigarettes selon la revendication 5, 6 ou 7, caractérisé en ce que l'organe de transmission de mouvement (34a, b) est une bielle reliée à l'arbre excentrique
(32), et en ce que l'arbre excentrique (32) est entraîné par un moteur à vitesse de rotation réglable.
9. Procédé de fonctionnement d'un magasin de cigarettes (10, 10') d'une machine d'emballage
de cigarettes, ledit magasin comprenant un générateur de vibrations (21, 21') et un
ou plusieurs groupes de puits (13) pourvus chacun d'une pluralité de puits (14) qui
sont disposés les uns à côté des autres et délimités chacun par des parois de puits
(15) et le long desquels des cigarettes (11) peuvent être transportées par leur propre
poids sensiblement parallèlement aux parois de puits (15), des côtés frontaux des
parois de puits (15), étant reliés fonctionnellement à au moins une plaque vibrante
commune (18) montée de manière mobile, notamment de manière à osciller librement,
et pouvant vibrer conjointement avec le générateur de vibrations (21, 21') de manière
à ce que les vibrations de la plaque vibrante (18) soient transmises en fonctionnement
aux parois de puits (15), caractérisé en ce que la fréquence et/ou l'amplitude et/ou la phase des vibrations ou des oscillations,
que le générateur de vibrations (21, 21') génère pendant le fonctionnement du magasin
de cigarettes (10, 10'), sont modifiées périodiquement et de manière répétée.
10. Procédé selon la revendication 9, caractérisé en ce qu'au moins deux groupes de puits (13) ou au moins deux zones différentes d'un groupe
de puits (13) sont associés chacun à des plaques vibrantes (18), et des générateurs
de vibrations (21), séparés, en particulier non reliés, pendant le fonctionnement
du magasin de cigarettes (10, 10') un générateur de vibrations (21) étant actionné
au moins temporairement à une fréquence et/ou une amplitude et/ou une phase différentes
de celles de l'autre générateur de vibrations (21).
11. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce qu'un générateur de vibrations (21) est actionné à une fréquence constante et l'autre
générateur de vibrations (21) est actionné à une fréquence qui varie notamment périodiquement
et de manière répétée.
12. Procédé selon une ou plusieurs des revendications précédentes 9 à 11, caractérisé en ce qu'au moins deux groupes de puits (13) ou au moins deux zones différentes d'un groupe
de puits (13) sont associés chacun à des plaques vibrantes (18), et des générateurs
de vibrations (21), séparés, en particulier non reliés, de préférence de manière à
ce que les deux plaques vibrantes (18), et avec elles les deux groupes de puits (13)
ou les deux zones de groupes de puits différentes, puissent vibrer indépendamment
l'un de l'autre, pendant le fonctionnement du magasin de cigarettes (10) les mouvements
vibratoires d'un générateur de vibrations étant réglés de manière à être effectués
au moins temporairement angulairement par rapport à ceux de l'autre générateur de
vibrations.
13. Procédé selon une ou plusieurs des revendications précédentes 9 à 12, caractérisé en ce qu'il est déterminé automatiquement de manière continue ou périodique s'il y a une perturbation
dans un ou plusieurs puits (14), en particulier un blocage du transporteur ou un bourrage
du transporteur, et en ce que, si une telle perturbation a été déterminée, la fréquence et/ou l'amplitude et/ou
la phase des vibrations ou des oscillations que le générateur de vibrations (21, 21')
génère, est modifiée automatiquement.
14. Procédé selon la revendication 13, caractérisé en ce que, après détermination de la perturbation, la fréquence et/ou l'amplitude et/ou la
phase des vibrations ou des oscillations que le générateur de vibrations (21, 21')
génère, sont modifiées jusqu'à ce que la perturbation soit éliminée.
15. Procédé selon une ou plusieurs des revendications précédentes 9 à 14, caractérisé en ce que les valeurs de paramètre de la fréquence et/ou de l'amplitude et/ou de la phase des
vibrations ou des oscillations, que le générateur de vibrations (21, 21') génère,
sont sélectionnées ou modifiées automatiquement en fonction du type de cigarettes
(11) avec lesquelles le magasin est rempli ou doit être rempli de façon à régler pour
un premier type de cigarette au moins une autre valeur de paramètre qui est différente
de celle pour un deuxième type de cigarette.