[0001] Die Erfindung betrifft eine Tischplatte für einen Arbeitstisch, einen Standfuß für
einen Arbeitstisch sowie einen Arbeitstisch mit einer Tischplatte und Standfüßen.
Ferner betrifft die Erfindung ein System umfassend einen Arbeitstisch mit einer Tischplatte
und Standfüßen sowie eine Verpackung.
[0002] Gängige Arbeitstische, wie sie zum Beispiel als Schreibtische im Büroumfeld oder
im Homeoffice-Umfeld Anwendung finden, folgen relativ starren Konzepten, wobei Aspekte
einer umfangreichen Funktionalität und Aspekte einer flexiblen, anpassbaren und sicheren
Handhabung in verschiedenen Bediensituationen beziehungsweise Verwendungssituationen
nur mit Abstrichen und Kompromissen zusammenführbar sind.
[0003] Es ist somit eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Tischplatte für einen
Arbeitstisch, einen Standfuß für einen Arbeitstisch, einen Arbeitstisch an sich sowie
ein System mit einem solchen Arbeitstisch und einer Verpackung der eingangs genannten
Art zu beschreiben, die einem systematischen Ansatz folgend sämtliche Aspekte einer
umfangreichen Funktionalität sowie einer flexiblen, anpassbaren und sicheren Handhabung
in sämtlichen Bedien- und Verwendungssituationen in Einklang bringen.
[0004] Diese Aufgabe wird gemäß einem ersten Aspekt durch eine Tischplatte nach Patentanspruch
1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen offenbart.
[0005] Die Tischplatte ist für einen Arbeitstisch eingerichtet und weist eine Wabenstruktur
auf, die sich entlang einer Haupterstreckungsebene der Tischplatte erstreckt. Aus
der Wabenstruktur sind ein oder mehrere Bereiche gemäß einem vorbestimmten Layout
ausgeschnitten zur Aufnahme elektrischer und/oder mechanischer Komponenten.
[0006] Eine derart konstruierte Tischplatte für einen Arbeitstisch vereint auf besonders
vorteilhafte Weise sämtliche Aspekte einer umfangreichen Funktionalität des Arbeitstisches
mit einer flexiblen, anpassbaren und sicheren Handhabung des Arbeitstisches. Elektrische
und/oder mechanische Komponenten für eine vorbestimmte Funktionalität des Arbeitstisches
können dabei in den einen oder mehreren Bereichen aufgenommen werden, die aus der
Wabenstruktur gemäß dem vorbestimmten Layout ausgeschnitten sind. Auf diese Weise
können Komponenten für eine elektrische und/oder mechanische Funktionalität der Tischplatte
beziehungsweise eines Arbeitstisches, bei dem eine solche Tischplatte Anwendung findet,
unmittelbar in die Tischplatte integriert werden. Dies hat den Vorteil, dass elektrische
und/oder mechanische Komponenten nicht zwangsläufig auf einer Ober- oder Unterseite
oder einer Seitenfläche der Tischplatte (in einem aufgestellten Zustand der Tischplatte
an einem Arbeitstisch) angebracht oder aufgenommen werden müssen. Zum Beispiel können
elektrische Komponenten und deren Verkabelung derart in die Tischplatte integriert
werden, dass diese eine Handhabung der Tischplatte, zum Beispiel während einer Montage,
während eines Arbeitens an der Tischplatte, während eines Transports oder einer Lagerung
oder auch während einer anderen Handhabung, wie zum Beispiel während eines Verpackens
oder eines Entpackens der Tischplatte oder auch während solcher Handhabungen in Bezug
auf einen mit dieser Tischplatte vervollständigten Arbeitstisch nicht behindern und
sogar begünstigen bzw. vereinfachen. Auch aus Gründen einer Betriebssicherheit können
elektrische und/oder mechanische Komponenten auf diese Weise derart innerhalb der
Wabenstruktur der Tischplatte eingefasst sein, dass diese keine Gefahr für einen Benutzer
darstellen. Insofern kann einer Verletzung oder sonstigen Gefährdung eines Lebewesens
beziehungsweise einer Beschädigung der elektrischen und/oder mechanischen Komponenten
während der Handhabung der Tischplatte vorgebeugt werden.
[0007] Auch vor dem Hintergrund einer flexiblen sowie anpassbaren Konstruktion bietet die
erläuterte Tischplatte Vorteile gegenüber herkömmlichen Lösungen. Zum Beispiel kann
durch das vorbestimmte Layout der einen oder mehreren Bereiche, die aus der Wabenstruktur
der Tischplatte ausgeschnitten sind, ein vorbestimmter Funktionsumfang der Tischplatte
berücksichtigt werden, sodass die Tischplatte flexibel, ggf. unter Berücksichtigung
individueller Kundenwünsche, mit elektrischen und/oder mechanischen Komponenten für
bestimmte erwünschte Funktionalitäten bestückt werden kann. Ferner ist auf einfache
Weise möglich, ein bestimmtes (Basis-) Layout der einen oder mehreren ausgeschnittenen
Bereiche der Wabenstruktur um ein bestimmtes zusätzliches Layout ausgeschnittener
Bereiche zu ergänzen. Zum Beispiel können auf einfache Weise ein oder mehrere weitere
Bereiche aus der Wabenstruktur ausgeschnitten werden, um bestimmte Funktionalitäten
(elektrischer und/oder mechanischer Natur) in der Tischplatte zu ergänzen. Das Ausschneiden
eines oder mehrerer Layouts mit den entsprechenden Bereichen kann beispielsweise während
einer Fertigung der Tischplatte erfolgen.
[0008] Ein Fertigungsverfahren für eine Tischplatte der erläuterten Art kann dabei den Schritt
umfassen, dass aus der Wabenstruktur ein oder mehrere Bereiche gemäß einem oder mehreren
vorbestimmten Layouts ausgeschnitten werden. Auf diese Weise ist die Tischplatte sehr
flexibel an bestimmte Kundenwünsche anpassbar.
[0009] Elektrische Komponenten der erläuterten Art können beispielsweise Komponenten für
eine Höhenverstellung eines Arbeitstisches sein, bei dem die erläuterte Tischplatte
Anwendung findet. Weitere elektrische Komponenten können beispielsweise eine elektrische
Energieversorgung von elektrischen oder elektronischen Geräten umfassen, zum Beispiel
Netzteile, induktive Ladevorrichtungen (sogenannte kabellose Ladematten), und so weiter.
Ferner können auch elektronische Geräte wie Anzeigeelemente, Displays, elektronische
Authentifizierungsvorrichtungen, Kartenleser, RFID-Leser, NFC-Leser, biometrische
Identifikationsgeräte oder elektronische Sicherheitseinrichtungen als elektrische
Komponenten vorgesehen werden.
[0010] Mechanische Komponenten der erläuterten Art können zum Beispiel funktionale Ergänzungselemente
wie Schubladen, Fächer, Abdeckungen, Halterungen, Führungskanäle zum Führen von Leitungen,
Kabeln, und so weiter umfassen.
[0011] Aufgrund der Konstruktion der Tischplatte mit der sich entlang einer Haupterstreckungsebene
der Tischplatte erstreckende Wabenstruktur ist trotz eines oder mehrerer ausgeschnittener
Bereiche die Tischplatte stabil in ihrem Aufbau und kann derart ausgeführt werden,
dass sie sämtlichen Belastungen, Biegemomenten, und so weiter ausreichend standhält.
Neben der Stabilität ist ein weiterer Vorteil der Wabenstruktur dadurch gegeben, dass
die Tischplatte dennoch mit verhältnismäßig geringem Gewicht verglichen mit herkömmlichen
Lösungen aufgebaut werden kann. Die Wabenstruktur ist zum Beispiel als Wabenkern mit
sechseckigen (hexagonalen) Waben ausgeführt. Andere Formen der Waben sind natürlich
auch möglich. Zum Beispiel sind die Waben aus 100% Recyclingpapier oder Recyclingpappe
aufgebaut. Insofern sind die Materialien der Wabenstruktur umweltfreundlich abbaubar
oder wiederverwertbar.
[0012] Der Begriff Haupterstreckungsebene der Tischplatte beschreibt hier eine Hauptausdehnung
beziehungsweise Hauptabmessung der Tischplatte mit einer vorgegebenen Länge und Breite
der Tischplatte, wobei die Haupterstreckungsebene der Tischplatte verglichen zu Erstreckungen
der Tischplatte in anderen Raumrichtungen (Tiefe beziehungsweise Dicke der Tischplatte)
wesentlich größer ist. Insofern umfasst die Haupterstreckungsebene der Tischplatte
die Arbeitsfläche der Tischplatte.
[0013] In diversen Ausführungsformen weist die Tischplatte zwei Plattenelemente auf, die
in einer Dickenrichtung (Tiefenrichtung) senkrecht zur Haupterstreckungsebene (aufgespannt
durch Länge und Breite) der Tischplatte voneinander beabstandet angeordnet sind. Die
Wabenstruktur ist dabei zwischen den beiden Plattenelementen der Tischplatte angeordnet.
Die beiden Plattenelemente können beispielsweise jeweils als Spanplatte ausgeführt
sein. Eines oder beide der Plattenelemente können zudem mit einer Dekor-Beschichtung
beschichtet sein.
[0014] Ein Herstellungsverfahren der oben erläuterten Art zur Herstellung der Tischplatte
umfasst zum Beispiel die Schritte eines Verklebens der Wabenstruktur (nach dem Ausschneiden
der ein oder mehreren Bereiche aus der Wabenstruktur) mit den jeweiligen Plattenelementen
und gegebenenfalls ein Einfassen dieser Anordnung über eine Randleiste, Seitenleiste
oder entsprechendes Furnier, zum Beispiel durch Verkleben. Dabei kann jegliches Verkleben
beispielsweise über ein formaldehydfreies Polyuretanklebersystem erfolgen.
[0015] Aufgrund der Konstruktion der Tischplatte mit zwei, die Wabenstruktur einfassenden,
Plattenelementen können elektrische und/oder mechanische Komponenten der oben erläuterten
Art, die in den einen oder mehreren aus der Wabenstruktur ausgeschnittenen Bereichen
aufgenommen sind, gänzlich vor einem Zugang durch einen Benutzer geschützt in der
Tischplatte aufgenommen werden. Auf diese Weise sind elektrische und/oder mechanische
Komponenten quasi "eingegossen" in die Tischplatte. Eine derartige Konstruktion der
Tischplatte verbessert somit die Betriebssicherheit zusätzlich.
[0016] In bestimmten Ausführungsformen der Tischplatte führt zum Beispiel lediglich ein
Stromkabel an einer vorbestimmten Stelle aus der Tischplatte heraus, um zum Beispiel
elektrische Komponenten innerhalb der Tischplatte an das Stromnetz anzuschließen.
Ansonsten können sämtliche weiteren Komponenten innerhalb der Tischplatte bevorzugt
vollständig eingeschlossen sein. In diesen Ausführungsformen können eine oder mehrere
Abdeckungen vorgesehen sein, um einen Zugang zu den in die Tischplatte integrierten
Komponenten bzw. Bereichen zu ermöglichen. Dies kann zu Wartungszwecken oder für einen
Austausch der Komponenten oder für eine Erweiterung der Tischplatte mit bestimmten
elektrischen/mechanischen Funktionalitäten der oben erläuterten Art vorteilhaft sein.
[0017] In diversen Ausführungen der Tischplatte können dennoch Öffnungen in der Tischplatte
eingerichtet sein, in die oder aus denen elektrische und/oder mechanische Komponenten
hinein oder heraus führen. Beispielsweise kann die Tischplatte Öffnungen für Standfüße
zum Aufbau eines kompletten Arbeitstisches aufweisen. Standfüße können dann in diese
Öffnungen (Montageöffnungen) eingesetzt und montiert werden.
[0018] Vorteilhaft findet die Tischplatte der oben erläuterten Art Anwendung in einem Arbeitstisch,
der neben der Tischplatte auch Standfüße aufweist. Die Tischplatte ist dann gemäß
der oben erläuterten Art ausgeführt. Auch ein derartiger Arbeitstisch vereint auf
vorteilhafte Weise sämtliche Aspekte einer umfangreichen Funktionalität mit einer
flexiblen, anpassbaren und sicheren Handhabung in sämtlichen Bedien- und Verwendungssituationen.
[0019] In diversen Ausführungsformen ist ein auf diese Weise aufgebauter Arbeitstisch elektrisch
höhenverstellbar. In den ein oder mehreren aus der Wabenstruktur ausgeschnittenen
Bereichen sind dabei eine oder mehrere Steuerungskomponenten zur Steuerung der elektrischen
Höhenverstellung integriert. Aufgrund der Konstruktion der Tischplatte gemäß den obigen
Erläuterungen ist eine vollständige Integration sämtlicher Steuerungskomponenten und
ein damit einhergehendes Kabelmanagement einer elektrischen Verkabelung der Steuerungskomponenten
(und etwaiger Antriebe) für die elektrische Höhenverstellung ermöglicht. Ein derartiger
Arbeitstisch hat gegenüber herkömmlichen Lösungen den Vorteil, dass entsprechende
Steuerungskomponenten und deren Verkabelung nicht offen für einen Benutzer zugänglich
am Tisch beziehungsweise an der Tischplatte montiert sind und etwaigen Beschädigungen,
Gefährdungen des Benutzers oder etwaigem Missbrauch unterliegen. Vielmehr sind derartige
Komponenten bei dem Arbeitstisch der hier erläuterten Art in die Tischplatte eingefasst
und werden während der normalen Handhabung für einen Benutzer unzugänglich abgedeckt.
Ein solcher Arbeitstisch vereint somit auf besonders vorteilhafte Art und Weise einen
erweiterten Funktionsumfang einer Höhenverstellung mit einer flexiblen und dennoch
sicheren Handhabung des Arbeitstisches. Insbesondere in Anwendungsfällen des Arbeitstisches
in einer Büroumgebung oder in einer Homeoffice-Umgebung bietet der Arbeitstisch somit
gegenüber herkömmlichen Lösungen Vorteile. Vor dem Hintergrund einer Betriebssicherheit
schützt der Arbeitstisch somit die damit in Berührung kommenden Personen und Lebewesen
(zum Beispiel Arbeitnehmer/Personal im Büroumfeld oder Personen, insbesondere Kinder,
Haustiere und so weiter im Homeoffice-Umfeld).
[0020] In diversen Ausführungsformen des Arbeitstisches mit einer integrierten elektrischen
Höhenverstellung der erläuterten Art, umfassen die eine oder mehreren Steuerungskomponenten
eine elektrische Sicherung zum Sperren beziehungsweise Freigeben der elektrischen
Höhenverstellung. Die elektrische Sicherung weist dabei ein Kontaktelement auf zum
Zusammenwirken mit einem Gegenkontaktelement zum Freigeben oder Sperren der elektrischen
Höhenverstellung. Beispielsweise ist eine entsprechende Sicherung dadurch realisiert,
dass eine Benutzer-Karte (Smartcard) ein Kontaktelement aufweist und bei Einstecken
der Benutzer-Karte in eine entsprechende Vorrichtung am Arbeitstisch das Kontaktelement
mit einem Gegenkontaktelement zusammenwirkt zum Freigeben oder Sperren der elektrischen
Höhenverstellung. Ein Zusammenwirken der Kontaktelemente kann zum Beispiel elektrisch
und/oder magnetisch und/oder mechanisch erfolgen.
[0021] In diversen Ausführungsformen des Arbeitstisches der oben erläuterten Art sind die
Standfüße oder Teile der Standfüße (z.B. Stand- oder Säulenelemente) in ihrer Orientierung
relativ zur Haupterstreckungsebene der Tischplatte veränderlich positionierbar. Die
Standfüße oder Teile der Standfüße können in einem ersten Montagezustand parallel
oder nahezu parallel zur Haupterstreckungsebene der Tischplatte positionierbar sein,
wobei sie in einem zweiten Montagezustand senkrecht zur Haupterstreckungsebene der
Tischplatte positionierbar sind. In der letztgenannten Position können die Standfüße
oder Teile der Standfüße bezüglich der Tischplatte festlegbar sein. Vorteilhaft kann
zwischen dem ersten Montagezustand und dem zweiten Montagezustand gewechselt werden.
Die veränderliche Positionierung der Standfüße oder der Teile der Standfüße in ihrer
Orientierung relativ zur Haupterstreckungsebene der Tischplatte hat den Vorteil, dass
der Arbeitstisch sehr kompakt transportiert und gelagert werden kann, falls er nicht
in Gebrauch ist. Dazu werden die Standfüße bzw. Teile der Standfüße in ihrer Orientierung
bezüglich der Tischplatte in den ersten erläuterten Montagezustand gebracht. In dieser
Form kann der Arbeitstisch platzsparend und kompakt verpackt, transportiert und aufbewahrt
werden. Insbesondere ein Verpacken des Arbeitstisches ist in einem kompakten kleinvolumigen
Paket möglich.
[0022] Die Integration des elektrischen und/oder mechanischen Funktionsumfangs in die Tischplatte,
wie oben erläutert, begünstigt die Möglichkeit, die Standfüße oder Teile der Standfüße
in ihrer Orientierung relativ zur Tischplatte, wie erläutert, zu verändern. Dadurch
das die elektrischen und/oder mechanischen Komponenten innerhalb der Tischplatte integriert
werden können, kann ein Zusammenwirken zwischen der Tischplatte und den Standfüßen
(abgesehen von notwendigen Verkabelungen für elektrische Komponenten innerhalb der
Standfüße, zum Beispiel für eine elektrische Höhenverstellung der oben genannten Art
oder ähnlichem) frei von Komponenten gehalten werden, die für einen Funktionsumfang
des Arbeitstisches erforderlich sind. Diese sind vollständig in der Tischplatte beziehungsweise
in den Standfüßen eingefasst. Dadurch kann der Arbeitstisch in einer quasi "eingeklappten"
Position der Standfüße oder der Teile der Standfüße bezüglich der Tischplatte als
kompaktes Paket einem Endkunden bereitgestellt werden. Dieser muss lediglich die Standfüße
oder Teile der Standfüße in ihrer Orientierung relativ zur Tischplatte von dem ersten
Montagezustand in die Position gemäß dem zweiten Montagezustand bringen und die Standfüße
oder Teile der Standfüße in dieser Position bezüglich der Tischplatte festlegen. Auf
diese Weise ermöglicht der Arbeitstisch eine sehr einfache Montage beim Endkunden,
ohne dass Verkabelungen aufwendig verlegt oder elektrische/weitere mechanische Komponenten
montiert werden müssen.
[0023] Eine Orientierung der Standfüße oder Teile der Standfüße relativ zur Tischplatte
im ersten Montagezustand parallel oder nahezu parallel zur Haupterstreckungsebene
der Tischplatte bedeutet hier, dass die Standfüße oder Teile der Standfüße in ihrer
Haupterstreckung (die letztendlich die Höhe des montierten Arbeitstisches bestimmt)
parallel oder nahezu parallel zur Haupterstreckungsebene der Tischplatte positioniert
sind. Parallel oder nahezu parallel bedeutet dabei, dass die Standfüße oder Teile
der Standfüße in einem Winkel von nahezu 0° oder in einem sehr kleinen Winkel (wesentlicher
kleiner als 90°) in ihrer Haupterstreckung bezüglich der Haupterstreckungsebene der
Tischplatte orientiert sind. Im zweiten Montagezustand dagegen sind die Standfüße
oder Teile der Standfüße bezüglich der Tischplatte senkrecht, das heißt in einem Winkel
von 90° oder nahezu 90° relativ zur Tischplatte, orientiert.
[0024] In diversen Ausführungsformen des Arbeitstisches mit einer elektrischen Höhenverstellung
der oben erläuterten Art in Kombination mit einer veränderbaren Orientierung der Standfüße
oder Teile der Standfüße relativ zur Tischplatte, wie ebenfalls oben erläutert, sind
in den Standfüßen oder Teilen der Standfüße elektrische Antriebe für die elektrische
Höhenverstellung integriert. Die elektrischen Antriebe sind über ein oder mehrere
Kabel an die eine oder mehreren Steuerungskomponenten (integriert in der Tischplatte)
angebunden. Ein Einzug-Mechanismus kann dabei in die Tischplatte oder in die Standfüße
oder Teile der Standfüße integriert sein zum Einziehen der ein oder mehreren Kabel
der elektrischen Antriebe, wenn die Standfüße oder Teile der Standfüße aus dem ersten
Montagezustand in den zweiten Montagezustand positioniert werden. Eine derartige Konstruktion
unterstützt ein Kabelmanagement der oben erläuterten Art dahingehend, dass ein Benutzer
während der Montage des Arbeitstisches die Standfüße oder Teile der Standfüße lediglich
aus dem ersten Montagezustand in den zweiten Montagezustand bringen muss, wobei Kabel,
die zwischen den Standfüßen oder Teilen der Standfüße und der Tischplatte verlaufen,
automatisch über den Einzug-Mechanismus in die Tischplatte oder in die Standfüße oder
Teile der Standfüße eingezogen werden. Das eine oder die mehreren Kabel sind dabei
vorteilhaft derart verlegt, dass sie innerhalb der Standfüße oder Teile der Standfüße
verlaufen und bei einer Montage der Standfüße oder Teile der Standfüße im zweiten
Montagezustand vollständig von den Standfüßen oder Teilen der Standfüße beziehungsweise
der Tischplatte eingefasst werden, ohne dass sie nach außen zugänglich sind. Ein entsprechender
Einzug-Mechanismus kann beispielsweise durch eine vorgespannte (gefederte) Lagerung
eines Zug- oder Wickelmechanismus ausgeführt sein, der bei Anheben eines Standfußes
oder Teils eines Standfußes aus dem ersten Montagezustand ausgelöst wird. Dadurch
wird das Kabel entsprechend eingezogen beziehungsweise geführt, während der Standfuß
oder Teil des Standfußes in den zweiten Montagezustand positioniert wird, sodass das
Kabel automatisch eingezogen wird und ein Verklemmen einer Kabelschlaufe zwischen
dem Standfuß oder Teil des Standfußes und der Tischplatte verhindert wird.
[0025] Die obige Aufgabe wird gemäß einem zweiten Aspekt durch einen Standfuß gemäß Patentanspruch
8 gelöst. Der Standfuß ist für einen Arbeitstisch eingerichtet und weist ein oder
mehrere Dekorelemente mit jeweils einer flächigen Hauptabmessung auf. Das eine oder
die mehreren Dekorelemente erstrecken sich entlang ihrer flächigen Hauptabmessungen
über zumindest einen Teil der Oberfläche des Standfußes und sind am Standfuß festgelegt.
Eine Festlegung des einen oder der mehreren Dekorelemente am Standfuß kann beispielsweise
über ein oder mehrere Magnetelemente, Magnetfolie, Klebefolie, Klett, oder ähnliches
erfolgen. Vorteilhaft kann die Festlegung des einen oder der mehreren Dekorelemente
am Standfuß dabei derart eingerichtet sein, dass das eine oder die mehreren Dekorelemente
lösbar am Standfuß festgelegt sind. Dies ist vorteilhaft derart eingerichtet, dass
ein Lösen durchführbar ist, ohne den Standfuß oder ein entsprechendes Dekorelement
zu beschädigen oder zu zerstören.
[0026] Auch ein derartiger Standfuß vereint vor dem Hintergrund eines systematischen Ansatzes
eine umfangreiche Funktionalität beziehungsweise Anpassbarkeit eines Arbeitstisches
mit einer vereinfachten Handhabung. Der auf diese Weise ausgeführte Standfuß ermöglicht
auf einfache Weise eine Anpassung beziehungsweise einen Austausch von Dekorelementen
am Standfuß, ohne dass der gesamte Standfuß oder sonstige Teile des Standfußes ausgetauscht
beziehungsweise beschädigt oder zerstört werden müssen. Zum Austauschen eines Dekorelementes
mit einem anderen Dekorelement muss das erste Dekorelement lediglich vom Standfuß
abgenommen werden, wobei ein neues Dekorelement am Standfuß festgelegt werden kann.
Auf diese Weise ist der Standfuß an verschiedene Dekorelemente, zum Beispiel passend
zu einem Oberflächendekor einer Tischplatte eines Arbeitstisches, in dem der Standfuß
eingesetzt wird, anpassbar.
[0027] Vorteilhaft findet ein derartig konstruierter Standfuß Anwendung in einem Arbeitstisch,
der ein oder mehrere solcher Standfüße aufweist. In diversen Ausführungsformen ist
ein solcher Arbeitstisch gemäß der oben im Zusammenhang mit dem ersten Aspekt erläuterten
Art und Weise ausgeführt.
[0028] Die obige Aufgabe wird gemäß einem dritten Aspekt durch ein System gemäß Patentanspruch
11 gelöst. Das System umfasst einen Arbeitstisch mit einer Tischplatte und Standfüßen
sowie eine Verpackung. Die Tischplatte weist Montageöffnungen beziehungsweise Montagehalterungen
zur Aufnahme der Standfüße oder von Teilen der Standfüße in einer montierten Position
senkrecht zu einer Haupterstreckungsebene der Tischplatte auf. Bei dem System sind
die Standfüße oder die Teile der Standfüße (in deren Haupterstreckung) parallel oder
nahezu parallel zur Haupterstreckungsebene der Tischplatte in einer demontierten Position
gelagert. Die Standfüße oder Teile der Standfüße werden vermittels eines oder mehrerer
ersten Verpackungselemente der Verpackung, die die Standfüße oder die Teile der Standfüße
zumindest teilweise umgeben oder umschließen, in der demontierten Position gehalten.
Die Montageöffnungen beziehungsweise Montagehalterungen in der Tischplatte werden
vermittels eines oder mehrerer zweiten Verpackungselemente der Verpackung verdeckt.
Bei dem System werden die Tischplatte, die Standfüße oder die Teile der Standfüße
sowie die ersten und zweiten Verpackungselemente zumindest teilweise von einem oder
mehreren Umverpackungselementen der Verpackung umgeben.
[0029] Ein derartiges System bringt vorteilhaft die Vorzüge eines Arbeitstisches mit relativ
zur Tischplatte in ihrer Position veränderlichen Standfüßen bzw. Teilen von Standfüßen
in Einklang mit einer speziell dafür eingerichteten und konzipierten (smarten) Verpackung,
die den Arbeitstisch in einer kompakten Aufbewahrungskonfiguration mit den entsprechend
demontierten Standfüßen bzw. Teilen von Standfüßen hält und sicher in der Verpackung
aufnimmt. Gleichzeitig werden die Montageöffnungen beziehungsweise Montagehalterungen
in der Tischplatte vor Verschmutzung oder Beschädigung geschützt.
[0030] Die erläuterte Verpackung ermöglicht somit einen sicheren Transport beziehungsweise
eine sichere Aufbewahrung des kompakten Arbeitstisches in der erläuterten Positionierung
der Standfüße oder Teile der Standfüße relativ zur Tischplatte. Ein weiterer Vorteil
der hier erläuterten Verpackung besteht darin, dass sie technisch derart ausgeführt
ist, dass ein Aufbau des Arbeitstisches beziehungsweise eine Montage der Standfüße
oder Teile der Standfüße und ein Abbau des Arbeitstisches beziehungsweise eine Demontage
der Standfüße oder Teile der Standfüße durch die Verpackung selbst beziehungsweise
durch die von der Verpackung umfassten ersten und zweiten Verpackungselemente unterstützt
werden.
[0031] Die ersten und zweiten Verpackungselemente sind derart konzipiert und in die Verpackung
integriert, dass sie neben einem Schutz der Teile des Arbeitstisches durch ihre Anordnung
und Positionierung innerhalb der Verpackung gleichzeitig die einzelnen Schritte zum
Auspacken beziehungsweise Montieren des Arbeitstisches (und entsprechende Schritte
zum Einpacken und Demontieren des Arbeitstisches) unterstützen. Auf diese Weise vereinfacht
die Verpackung selbst die Montage des Arbeitstisches aus dem erläuterten System beziehungsweise
die Demontage des Arbeitstisches und Verpackung des Arbeitstisches in das erläuterte
System. Die Position der einzelnen Verpackungselemente gibt dabei die Reihenfolge
der durchzuführenden Schritte zum Montieren beziehungsweise Demontieren der Standfüße
oder Teile der Standfüße relativ zur Tischplatte vor.
[0032] Ein derartiges System unterstützt und erleichtert somit auch die Handhabung des Arbeitstisches
in einer Bediensituation, die das Montieren des Arbeitstisches beziehungsweise das
Demontieren des Arbeitstisches umfasst. Die Funktionalität des Arbeitstisches wird
dabei in synergetischer Art und Weise mit der Position und Funktion der ersten und
zweiten Verpackungselemente der Verpackung in Einklang gebracht.
[0033] In diversen Ausführungen des erläuterten Systems ist der Arbeitstisch gemäß den Ausführungen
oder Weiterbildungen ausgestaltet, wie sie hinsichtlich des ersten und zweiten Aspektes
oben erläutert worden sind.
[0034] Sämtliche Aspekte der hier dargestellten Erfindung einer Tischplatte, eines Standfußes
sowie eines Arbeitstisches und eines Systems mit einem solchen Arbeitstisch und einer
erläuterten Verpackung wirken in synergetischer Weise derart zusammen, dass einem
systematischen Ansatz folgend ein hinsichtlich seiner Handhabung und flexiblen Anpassung
an einen gewünschten Funktionsumfang verbesserter Arbeitstisch mit seinen Komponenten
Tischplatte und Standfuß geschaffen wird. Ein solcher systematischer Ansatz erstreckt
sich neben einer betriebsgemäßen Handhabung des Arbeitstisches auch in die Montage
beziehungsweise Demontage und damit einhergehende Verpackung des Arbeitstisches.
[0035] Die Erfindung wird nachfolgend unter Zuhilfenahme mehrerer Zeichnungen näher erläutert.
[0036] Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Arbeitstisches,
- Figuren 2a und 2b
- Ansichten von Komponenten gemäß einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Tischplatte,
- Figur 3
- eine perspektivische Darstellung eines Teils einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Tischplatte,
- Figuren 4a und 4b
- Ansichten des Arbeitstisches gemäß Figur 1 in verschiedenen demontierten Zuständen,
- Figuren 5a und 5b
- perspektivische Ansichten einer Ausführungsform einer Karte zum Steuern einer Sicherung
eines erfindungsgemäßen Arbeitstisches,
- Figuren 5c und 5d
- Ansichten eines Teils einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Arbeitstisches
mit darin eingesetzter Karte gemäß den Figuren 5a und 5b,
- Figuren 6a und 6b
- perspektivische Ansichten von Komponenten einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Standfußes für einen Arbeitstisch,
- Figur 7a
- eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Systems
eines Arbeitstisches mit einer Verpackung in einem ersten Zustand,
- Figur 7b
- das System gemäß Figur 7a in einem zweiten Zustand,
- Figur 7c
- das System gemäß Figur 7a in einem dritten Zustand und
- Figur 7d
- das System gemäß Figur 7a in einem vierten Zustand.
[0037] Figur 1 zeigt eine Ausführungsform eines Arbeitstisches 1 gemäß der vorliegenden
Erfindung. Der Arbeitstisch 1 umfasst eine Tischplatte 2 sowie zwei Standfüße 4. Der
Arbeitstisch 1 ist gemäß der Ausführungsform in Figur 1 höhenverstellbar. Hierzu sind
in den Standfüßen 4 elektrische Antriebe (nicht dargestellt) eingerichtet. Jeder Standfuß
4 umfasst eine Basis 5 zum Aufstellen auf eine Aufstellfläche sowie eine Säule 6.
Für die Höhenverstellung sind die elektrischen Antriebe z.B. innerhalb der Säulen
6 der Standfüße 4 integriert. Dadurch können die Standfüße 4 in einer Z-Richtung bezüglich
einer Auszuglänge der Säulen 6 verändert werden, wodurch der Arbeitstisch 1 in Z-Richtung
höhenverstellbar ist. Zum Beispiel können die Säulen 6 der Standfüße 4 derart aufgebaut
sein, dass zwei oder mehrere Elemente ineinandergreifen und relativ zueinander in
ihrer Länge veränderbar beziehungsweise über die elektrischen Antriebe elektrisch
verfahrbar sind.
[0038] Des Weiteren umfasst der Arbeitstisch 1 an seiner Tischplatte 2 ein elektrisches
Bedienfeld 3 zur Steuerung der Höhenverstellung. Das Bedienfeld 3 kann zum Beispiel
zwei Drucktaster und optional ein Display oder sonstige elektronische Komponenten
aufweisen. Zum Beispiel können über die Drucktaster am Bedienfeld 3 die elektrischen
Antriebe zur Höhenverstellung der Standfüße angesteuert werden. Zum Beispiel kann
ein Drucktaster ein Verstellen in Z-Richtung (nach oben) und ein Drucktaster ein Verstellen
entgegen der Z-Richtung (nach unten) bewirken.
[0039] Gemäß der Ausführungsform in Figur 1 sind sämtliche elektrischen und/oder mechanischen
Komponenten des Arbeitstisches 1, abgesehen von der Tischplatte 2 und den Standfüßen
4 selbst, innerhalb der Tischplatte 2 beziehungsweise innerhalb der Standfüße 4 integriert.
Das bedeutet, dass im aufgestellten Zustand des Arbeitstisches 1 gemäß Figur 1 keinerlei
elektrische und/oder mechanische Komponenten für einen Benutzer zugänglich an den
Standfüßen 4 oder an der Tischplatte 2 (abgesehen vom Bedienfeld 3) angeordnet sind.
Auch Verkabelungen oder sonstige Komponenten sind innerhalb des Arbeitstisches 1 integriert.
Auf diese Weise gewährleistet der Arbeitstisch 1 eine sehr hohe Betriebssicherheit.
[0040] Zu den Dimensionierungen des Arbeitstisches 1 sei angemerkt, dass sich die Tischplatte
2 entlang einer Haupterstreckungsebene erstreckt, die entlang der X- und Y-Richtungen
gemäß Figur 1 aufgespannt wird. Die Arbeitsfläche der Tischplatte 2 entspricht daher
der Haupterstreckungsebene der Tischplatte 2. Die Haupterstreckungsebene der Tischplatte
2 beschreibt daher die Hauptabmessungen der Tischplatte 2 in X- beziehungsweise Y-Richtung.
Die Tischplatte 2 kann gemäß der Ausführungsform aus Figur 1 zum Beispiel eine Länge
entlang der X-Richtung von 140 cm, eine Breite entlang der Y-Richtung von 75 cm und
eine Tiefe (Dicke) in Z-Richtung von 3,8 cm aufweisen. Die Tischplatte 2 ist in ihrer
Haupterstreckungsebene daher wesentlich länger und breiter als sie in einer dazu senkrechten
Richtung (Z-Richtung) dick ist.
[0041] Der Arbeitstisch 1 der Ausführungsform gemäß Figur 1 kann beispielsweise in einer
Höhe (entlang der Z-Richtung) von mindestens 68 cm bis maximal 118 cm verstellt werden.
Die erläuterten Abmessungen und Höhenmaße sind selbstverständlich lediglich beispielhaft
und können in anderen Ausführungsformen von den genannten Werten abweichen.
[0042] Die Figuren 2a und 2b zeigen Ansichten von Komponenten einer Ausführungsform einer
Tischplatte 2 gemäß der Erfindung. Eine derartige Tischplatte 2 kann zum Beispiel
in der Ausführungsform eines Arbeitstisches 1 gemäß Figur 1 Anwendung finden.
[0043] In den Ansichten gemäß den Figuren 2a und 2b ist nur ein Teil der Tischplatte 2 dargestellt,
wobei ein oberes Plattenelement der Tischplatte 2 abgenommen ist, sodass der Blick
auf interne Komponenten freigegeben ist, wie sie innerhalb der Tischplatte 2 integriert
sind.
[0044] Figur 2a zeigt zunächst eine perspektivische Darstellung. Die Tischplatte 2 weist
eine Wabenstruktur 7 auf, die sich entlang einer Haupterstreckungsebene (vergleiche
obige Erläuterungen zu Figur 1) der Tischplatte 2 erstreckt. Die Wabenstruktur 7 ist
als Wabenkern mit einer Vielzahl von aufgebauten Waben ausgeführt. Die Waben können
beispielsweise als hexagonale Waben ausgeführt sein. Andere Formungen sind selbstverständlich
ebenfalls denkbar. Die Waben der Wabenstruktur 7 sind als Wandstrukturen aufgebaut,
deren Wände senkrecht zur Haupterstreckungsebene der Tischplatte 2, das heißt in einer
Dickenrichtung (Z-Richtung gemäß Figur 1) orientiert sind. Die Wabenstruktur 7 kann
in der Ausführungsform gemäß Figur 2a beispielsweise aus 100 % Recyclingpapier beziehungsweise
Recyclingpappe aufgebaut sein. Dies ermöglicht eine umweltfreundliche Ausführung der
Tischplatte 2 und verleiht der Tischplatte 2 dennoch eine ausreichende Stabilität
bezüglich sämtlichen betriebsgemäßen Belastungen.
[0045] Wie Figur 2a zeigt, sind mehrere Bereiche 8 gemäß einem vorbestimmten Layout aus
der Wabenstruktur 7 ausgeschnitten und eingerichtet elektrische und/oder mechanische
Komponenten aufzunehmen. Gemäß der Ausführungsform in Figur 2a ist zum Beispiel eine
Komponente 9 in einen zentral angeordneten Bereich 8 aufgenommen. Die Komponente 9
kann zum Beispiel eine Steuerungskomponente zur Steuerung einer elektrischen Höhenverstellung
(vergleiche Ausführungen zu Figur 1) sein.
[0046] Die Ausschneidungen (sogenannte Cut-Outs) in der Wabenstruktur 7 können gemäß dem
dargestellten Layout zum Beispiel während eines Herstellungsverfahrens der Tischplatte
2 in die Wabenstruktur 7 eingeschnitten beziehungsweise eingefräst oder auf sonstige
Weise eingeformt werden. Dabei werden die Waben der Wabenstruktur 7 in ihren Wänden
derart beschnitten, dass das in Figur 2a dargestellte Layout mit den Hohlräumen beziehungsweise
Bereichen 8 und den die Bereiche 8 verbindenden Kanälen geschaffen wird.
[0047] Figur 2b zeigt die Komponenten gemäß Figur 2a in einer Draufsicht. Hierbei ist zu
erkennen, dass durch die Hohlräume und Kanäle (Cut-Outs), die aus der Wabenstruktur
7 herausgeschnitten sind, die entsprechenden Bereiche 8 zum Aufnehmen der elektrischen
und/oder mechanischen Komponenten geschaffen sind. Zum Bespiel können in den jeweiligen
Bereichen 8 gemäß der Konfiguration in Figur 2b elektrische und/oder mechanische Komponenten
9, 9a, 9b, 10 u.a. für eine Höhenverstellung eines Arbeitstisches vorgesehen sein,
bei dem die Tischplatte 2 gemäß den Figuren 2a und 2b eingesetzt wird. Die Komponenten
9, 9a, 9b, 10 können neben der bereits zu Figur 2a erläuterten Steuerungskomponente
9 auch weitere Komponenten 9a und 9b zum Bedienen beziehungsweise Steuern der Höhenverstellung
aufweisen. Zum Beispiel kann ein Bedienelement 3 gemäß Figur 1 als Komponente 9a gemäß
Figur 2b in die Tischplatte integriert sein. Die Steuerungskomponente 9 gemäß Figur
2b kann beispielsweise eine Motorsteuereinheit sein, zum Steuern eines oder mehrerer
elektrischer Antriebe für eine Höhenverstellung (siehe Erläuterungen gemäß Figur 1).
Alternativ oder ergänzend können die Komponenten 9, 9a auch andere Funktionalitäten
aufweisen. Die Komponente 9b kann beispielsweise als Kabelführung beziehungsweise
Längenausgleich für eine Kabelführung zwischen den sonstigen Komponenten 9, 9a und
10 eingerichtet sein. Zum Beispiel kann die Komponente 9b einen Einzugmechanismus
aufweisen zum Einziehen beziehungsweise Freigeben einer elektrischen Verkabelung in
Richtung hin zu den Komponenten 10 der Tischplatte 2. Eine derartige Funktionalität
wird weiter unten näher erläutert.
[0048] Die Komponenten 10 stellen gemäß der Ausführung in Figur 2b Aussparungen beziehungsweise
Montageöffnungen in der Tischplatte 2 zum Aufnehmen von Standfüßen zum Aufbauen eines
gesamten Arbeitstisches dar, wie er beispielhaft in Figur 1 dargestellt ist. Die Montageöffnungen
10 können beispielsweise in ein oder mehrere Plattenelemente der Tischplatte 2 eingefräst
sein.
[0049] Sämtliche Verkabelungen und sonstigen elektrischen und/oder mechanischen Verbindungen
zwischen den Komponenten 9, 9a, 9b und 10 werden in der Ausführungsform gemäß Figur
2b innerhalb der Hohlräume beziehungsweise Kanäle (Cut-Outs) geführt, die aus der
Wabenstruktur 7 (siehe auch Figur 2a) ausgeschnitten sind. Neben den in den Figuren
2a und 2b dargestellten Komponenten 9, 9a, 9b und 10 können alternativ oder ergänzend
auch andere oder zusätzliche Komponenten aufgenommen sein. Zum Beispiel können weitere
elektrische Komponenten in entsprechende Bereiche 8 in der Wabenstruktur 7 aufgenommen
sein, um neben einer elektrischen Höhenverstellung weitere elektrische Zusatzfunktionen
der Tischplatte 2 bereitzustellen. Diese können zum Beispiel eine induktive Ladefunktionalität
für mobile elektronische Endgeräte sein. Weitere mechanische Komponenten können zum
Beispiel Halterungen beziehungsweise Aufnahmen für Zusatzkomponenten wie Schubladen,
Abdeckungen usw. sein, die in die Tischplatte 2 integriert werden.
[0050] Aufgrund der in den Figuren 2a und 2b dargestellten Ausführung einer Tischplatte
2 über eine Wabenstruktur 7 mit entsprechenden Bereichen beziehungsweise Hohlräumen
und Kanälen 8 können elektrische und/oder mechanische Komponenten aller Art direkt
in die Tischplatte 2 integriert werden. Aufgrund dessen kann die Tischplatte 2 derart
aufgebaut werden, dass keinerlei Komponenten an Außenflächen der Tischplatte 2 angebracht
werden müssen. Auch Verkabelungen oder mechanische Verbindungen zwischen Komponenten
können geschützt in die Tischplatte 2 integriert und gewissermaßen "eingegossen" werden.
Die Tischplatte 2 kann derart eingerichtet sein, dass zum Beispiel lediglich ein Stromkabel
(nicht dargestellt) an einer vorbestimmten Stelle aus der Tischplatte 2 herausführt,
um zum Beispiel elektrische Komponenten 9, 9a innerhalb der Tischplatte 2 an das Stromnetz
anzuschließen. Zum Beispiel kann dieses Stromkabel an der Komponente 9 entspringen.
Bis auf dieses Stromkabel können sämtliche anderen Verkabelungen innerhalb der Wabenstruktur
7 der Tischplatte 2 aufgenommen sein.
[0051] Figur 3 zeigt einen Teil einer Ausführungsform einer Tischplatte 2, wie sie zum Beispiel
als Tischplatte 2 gemäß den Figuren 1 bis 2b Anwendung finden kann. Gemäß der Ausführungsform
aus Figur 3 umfasst die Tischplatte 2 zwei Plattenelemente 11a und 11b, die in Dickenrichtung
(Z-Richtung gemäß Figur 1) senkrecht zu einer Haupterstreckungsebene (entlang den
X- und Y-Richtungen gemäß Figur 1) der Tischplatte 2 voneinander beabstandet angeordnet
sind. Eine Wabenstruktur 7 (vergleiche Erläuterungen zu den Figuren 2a und 2b) ist
zwischen den beiden Plattenelementen 11a und 11b angeordnet. Die Schichtung der Plattenelemente
11a und 11b sowie der dazwischen aufgenommenen Wabenstruktur 7 wird über ein weiteres
seitliches Plattenelement 11c eingefasst, das in seiner Hauptabmessung senkrecht zu
den Plattenelementen 11a beziehungsweise 11b angeordnet ist. Figur 3 veranschaulicht
die Anordnung der Wandungen der Wabenstruktur 7 senkrecht zu den jeweiligen Haupterstreckungen
der beiden Plattenelemente 11a und 11b. Die Wabenstruktur 7 gemäß Figur 3 kann analog
zur Wabenstruktur 7 gemäß den Figuren 2a und 2b ausgeführt sein. Die Wabenstruktur
7 gemäß Figur 3 kann alternativ von der Wabenstruktur 7 gemäß den Figuren 2a und 2b
abweichen.
[0052] Die beiden Plattenelemente 11a und 11b und/oder das Plattenelement 11c können beispielsweise
als Spanplatten mit einer Dekor-Beschichtung ausgeführt sein. Die jeweilige Dekor-Beschichtung
bildet ein an den äußeren Oberflächen (Außenseiten) der Tischplatte 2 eingerichtetes
ästhetisches Erscheinungsbild. Die beiden Plattenelemente 11a und 1b, und ggf. das
Plattenelement 11c, sind beispielsweise mit der Wabenstruktur 7 verklebt. Eine derartige
Verklebung erfolgt zum Beispiel über ein hochwertiges formaldehydfreies Polyurethanklebersystem.
[0053] Die Wabenstruktur 7 gemäß Figur 3 kann entsprechende Bereiche beziehungsweise Hohlräume
und Kanäle 8 aufweisen, wie sie im Zusammenhang mit den Figuren 2a und 2b oben erläutert
worden sind. Entsprechende Bereiche, Hohlräume und Kanäle 8 sind aus der Wabenstruktur
7 ausgeschnitten. Des Weiteren zeigt die Ausführungsform gemäß Figur 3 eine Aussparung
beziehungsweise Montageöffnung 10, die aus dem unteren Plattenelement 11b ausgeschnitten
ist. Innerhalb der Aussparung beziehungsweise Montageöffnung 10 können mechanische
und/oder elektrische Komponenten aufgenommen werden. Diese können zum Beispiel Standfüße
4 eines Arbeitstisches 1 gemäß Figur 1 und/oder Komponenten 9, 9a, 9b, 10 gemäß den
Figuren 2a und 2b umfassen.
[0054] Die Figuren 4a und 4b zeigen einen Arbeitstisch 1, wie er beispielsweise gemäß der
Ausführungsform aus Figur 1 aufgebaut ist, in alternativen demontierten Zuständen.
Figur 4a zeigt hierzu eine erste Ausführungsform, während Figur 4b eine alternative,
zweite Ausführungsform zeigt.
[0055] Gemäß Figur 4a ist eine Tischplatte 2 des Arbeitstisches 1 gezeigt, die in einem
rahmenförmigen Umverpackungselement 13 einer Verpackung aufgenommen ist. Das Umverpackungselement
13 kann Teil einer Verpackung sein, wie sie weiter unten näher erläutert wird.
[0056] Säulen 6 zweier Standfüße 4 (siehe z.B. Figur 1) sind gemäß der Anordnung in Figur
4a in ihren jeweiligen Haupterstreckungen parallel oder nahezu parallel zu einer Haupterstreckung
der Tischplatte 2 angeordnet. Die jeweiligen Basen 5, die zusammen mit den entsprechenden
Säulen 6 einen Standfuß 4 gemäß Figur 1 aufbauen, sind in ihrem Haupterstreckungen
ebenfalls parallel oder nahezu parallel zur Haupterstreckung der Tischplatte 2 versetzt
neben den Säulen 6 angeordnet. Figur 4a veranschaulicht zudem zwei Montageöffnungen
10, in die die jeweiligen Säulen 6 zum Montieren der Standfüße 4 gemäß Figur 1 eingesetzt
und festgelegt werden können. Gemäß der Ausführungsform in Figur 4a können die Säulen
6 über Schraubverbindungen in einem Randbereich der Montageöffnungen 10 festgeschraubt
werden. Hierzu können die beiden Säulen 6, die für eine platzsparende Aufbewahrung
gemäß Figur 4a seitlich versetzt zu einer Verbindungsgeraden zwischen den beiden Montageöffnungen
10 angeordnet sind, jeweils nach oben geschwenkt und in Richtung der jeweiligen Montageöffnung
10 gesetzt werden, sodass sie aus der in Figur 4a dargestellten Position um 90° geschwenkt
werden und jeweils in die zugehörige Montageöffnung 10 eingesetzt werden. Die Säulen
6 können sodann über Schrauben an den Randbereichen der Montageöffnungen 10 verschraubt
werden.
[0057] Kabel 12, die eine elektrische Verbindung zwischen in den Säulen 6 integrierten elektrischen
Komponenten (zum Beispiel Antriebskomponenten für eine Höhenverstellung) und weiteren
elektrischen Komponenten innerhalb der Tischplatte 2 umfassen, können über einen Einzugmechanismus,
wie er als Komponente 9b im Zusammenhang mit Figur 2b oben erläutert worden ist, automatisch
in die Tischplatte 2 eingezogen werden, sobald die beiden Säulen 6 aus der in Figur
4a dargestellten Position nach oben geschwenkt werden. Dies verhindert, dass die Kabel
12 während des Montierens der Säulen 6 behindern beziehungsweise beschädigt, geknickt
oder abgezwickt werden. Schließlich können noch die beiden Basen 5 jeweils über Schraubverbindungen
mit den oberen Enden der in den Montageöffnungen 10 festgelegten Säulen 6 verbunden
werden, sodass die Standfüße 4 gemäß Figur 1 aufgebaut sind.
[0058] Alternativ zu der in Figur 4a dargestellten Ausführungsform können auch andere Verriegelungsmechanismen
vorgesehen sein. zum Beispiel können scharnierartige Schwenkmechanismen eingerichtet
sein zum Schwenken der Säulen 6 aus einer Orientierung parallel zur Tischplatte 2
in eine Orientierung senkrecht zur Tischplatte 2, sodass die Säulen 6 in ihren Hauptabmessungen
jeweils um 90° bezüglich der Tischplatte 2 geschwenkt sind und senkrecht nach oben
von der Tischplatte 2 fortweisen. Über entsprechende Rastmittel an den Schwenkmechanismen
können die Säulen 6 in der finalen Montageposition an beziehungsweise in den Montageöffnungen
10 eingerastet werden. Derartige Rastmittel können derart ausgeführt sein, dass die
Säulen 6 in der finalen Montageposition automatisch in den Montageöffnungen 10 verriegeln.
[0059] Eine Anordnung der Komponenten gemäß Figur 4a erlaubt eine platzsparende Unterbringung
sämtlicher Komponenten für eine Lagerung beziehungsweise einen Transport eines vollständigen
Arbeitstisches 1 gemäß Figur 1. Eine Anordnung gemäß Figur 4a kann zum Beispiel im
Rahmen einer geeignet gewählten smarten Verpackung sämtlicher Komponenten angewendet
werden, wobei die Komponenten sicher, einfach und dennoch platzsparend aufbewahrt
beziehungsweise transportiert werden können.
[0060] Figur 4b zeigt eine zu Figur 4a alternative Ausführungsform, wobei im Unterschied
zu Figur 4a die Standfüße mit den Säulen 6 und den bereits daran montierten Basen
5 eingerichtet sind. Die Basen 5 sind dabei senkrecht zu den Säulen 6 an letzteren
angeschraubt oder auf sonstige Weise verbunden. Auf diese Weise sind zwei im Wesentlichen
T-förmige Standfüße gebildet (siehe auch Figur 1). Die beiden T-förmigen Standfüße
sind gemäß Figur 4b nahezu parallel zu einer Haupterstreckungsebene der Tischplatte
2 angeordnet und bilden auf diese Weise einen demontierten Zustand analog zu einem
Zustand gemäß Figur 4a. Analog zu einem Vorgehen gemäß Figur 4a können die Standfüße
gemäß Figur 4b an den Säulen 6 um 90° beziehungsweise nahezu 90° nach oben geschwenkt
werden, sodass die Säulen 6 senkrecht zur Tischplatte 2 in entsprechenden Montageöffnungen
10 (siehe Figur 4a) angeordnet werden. Die Säulen 6 können sodann analog zu den Ausführungen
gemäß Figur 4a in beziehungsweise an den Montageöffnungen 10 festgelegt werden. Bzgl.
weiterer Ausführungen wird auf die Erläuterungen zu Figur 4a Bezug genommen.
[0061] Die Figuren 5a bis 5d zeigen eine Ausführungsform eines Konzeptes für eine Sicherung
einer elektrischen Bedienbarkeit eines Arbeitstisches 1, wie er beispielsweise gemäß
Figur 1 ausgeführt sein kann. Die elektrische Bedienbarkeit kann zum Beispiel eine
elektrische Höhenverstellung der oben erläuterten Art sein. Die elektrische Bedienbarkeit
kann jedoch alternativ oder ergänzend auch jegliche andere elektrische Funktionalität
zum Bedienen beziehungsweise Benutzen des Arbeitstisches 1 sein.
[0062] Zunächst zeigen die Figuren 5a und 5b ein Bedienelement in Form einer Karte 15, die
ein Benutzer des Arbeitstisches mit sich führt. Das Gehäuse der Karte 15 kann zum
Beispiel aus Kunststoff gefertigt sein. Gemäß der Ausführungsform in Figur 5b umfasst
die Karte 15 aus Figur 5a einen Grundkörper 17 sowie eine Abdeckung 16, die ein Gegenkontaktelement
18 zum Zusammenwirken mit einem Kontaktelement einer Sicherung aufweist, die innerhalb
einer Tischplatte 2 des Arbeitstisches integriert ist. Dies wird im Weiteren näher
erläutert. Das Gegenkontaktelement 18 umfasst in der Ausführungsform gemäß Figur 5b
einen Magneten.
[0063] Gemäß Figur 5c kann die Karte 15 von einem Benutzer in eine Halterung 19 eingesteckt
werden, die an einer äußeren Fläche der Tischplatte 2 angebracht ist. Die Tischplatte
2 kann in der Ausführungsform gemäß Figur 5c analog zu einer Tischplatte 2 der oben
erläuterten Art ausgeführt und eingerichtet sein. Wie Figur 5d veranschaulicht, ist
die Karte 15 in die Halterung 19 an der Tischplatte 2 eingesteckt. Dadurch wirkt der
Magnet 18 (siehe Figur 5b) mit einem Kontaktelement einer Sicherung 14 zusammen, die
innerhalb der Tischplatte 2 integriert ist. Die Sicherung 14 kann zum Beispiel innerhalb
einer Aussparung beziehungsweise innerhalb eines Bereiches, Hohlraums oder Kanals
8 aufgenommen sein, der aus einer Wabenstruktur 7 einer Tischplatte 2 der oben erläuterten
Art ausgeschnitten ist.
[0064] Ein Kontaktelement der Sicherung 14 zum Zusammenwirken mit dem Magneten 18 der Karte
15 kann zum Beispiel ein Reed-Kontakt sein. Durch magnetisches Zusammenwirken mit
dem Magneten 18 können zwei Reed-Kontaktelemente geschlossen werden, wenn die Karte
15 gemäß Figur 5d mit ihrem Magneten 18 in der Nähe positioniert ist. Durch das Schließen
der Reed-Kontaktelemente kann ein elektrischer Stromkreis innerhalb der Sicherung
14 geschlossen werden, sodass eine entsprechende elektrische Funktionalität beziehungsweise
elektrische Bedienbarkeit elektrischer beziehungsweise elektronischer Komponenten
innerhalb der Tischplatte 2 und/oder innerhalb von Standfüßen 4 eines Arbeitstisches
1 (vergleiche Figur 1) funktionsfähig ist.
[0065] Wird dagegen die Karte 15 aus der Anordnung gemäß Figur 5d entfernt, so wirkt der
Magnet 18 nicht mehr mit den entsprechenden Reed-Kontaktelementen der Sicherung 14
innerhalb der Tischplatte 2 zusammen, wodurch die Reed-Kontaktelemente öffnen bzw.
offengehalten werden. Dadurch bleibt auch ein elektrischer Stromkreis innerhalb der
Tischplatte 2 geöffnet, wodurch eine elektrische Funktionalität beziehungsweise elektrische
Bedienbarkeit unterbunden wird.
[0066] Kontaktelemente beziehungsweise Gegenkontaktelemente der Sicherung 14 und der Karte
15 können alternativ auch auf andere Weise elektrisch, elektronisch, elektromechanisch,
elektromagnetisch, usw. realisiert werden.
[0067] Ergänzend sei zu der Anordnung gemäß Figur 5d noch darauf hingewiesen, dass die Karte
15 stabil mechanisch in der Halterung 19 gehalten wird. Hierzu kann an der Innenseite
der Halterung 19 ein Vorsprung vorgesehen sein, der in eine Nut an der Karte 15 eingreift
und die Karte 15 in der Halterung 19 hält. Dies ist durch eine kreisförmige Markierung
in Figur 5d hervorgehoben. Auf diese Weise wird verhindert, dass die Karte 15 aus
der Halterung 19 rutscht und einen elektrischen Stromkreis überraschend bzw. abrupt
öffnet beziehungsweise unterbricht.
[0068] Die in den Figuren 5a bis 5d erläuterten Mechanismen, Komponenten und Maßnahmen können
zum Beispiel als Kindersicherung für eine Tischplatte 2 beziehungsweise für einen
Arbeitstisch 1 der oben erläuterten Art eingerichtet werden. Dies ist insbesondere
im Homeoffice-Umfeld vorteilhaft. Alternativ oder ergänzend kann auf diese Weise auch
eine personalisierte Bedienbarkeit einer Tischplatte 2 beziehungsweise eines Arbeitstisches
1 der oben erläuterten Art realisiert werden. Dies kann zum Beispiel im Büro-Umfeld
Anwendung finden, sodass sichergestellt wird, dass nur ein autorisierter Benutzer,
der im Besitz einer entsprechenden Karte 15 ist, eine entsprechende Bedienbarkeit
der erläuterten Art durchführen kann. Ferner können z.B. auch bestimmte Parameter,
wie z.B. eine personalisierte Höheneinstellung (Memory-Funktion), implementiert sein,
die bei Zusammenwirken der Karte 15 und der Sicherung 14 angefahren bzw. eingestellt
werden. Alternativ zu einer Karte 15 können auch Schlüsselanhänger (so genannte Badges)
realisiert sein. Weiter alternativ können entsprechende Funktionalitäten der erläuterten
Art zum Beispiel auch in tragbaren mobilen Endgeräten, wie Smartphones, Smartwatches
oder ähnlichem, integriert sein.
[0069] Die Figuren 6a und 6b zeigen Ausführungsformen von Komponenten eines erfindungsgemäßen
Standfußes 4 zum Einsatz an beziehungsweise in einem Arbeitstisch 1 der oben erläuterten
Art. Figur 6a zeigt eine Basis 5 eines entsprechenden Standfußes 4, wie er zum Beispiel
gemäß der oben erläuterten Art ausgeführt sein kann. Ein oder mehrere Dekorelemente
20a bis 20c können alternativ an der Basis 5 angeordnet werden. Ein jedes Dekorelement
20a bis 20c weist hierfür eine flächige Hauptabmessung auf und wird derart an der
Basis 5 festgelegt, dass das jeweilige Dekorelement 20a bis 20c sich entlang seiner
flächigen Hauptabmessung entlang eines Teils der Oberfläche der Basis 5 erstreckt,
die mit den äußeren Abmessungen des jeweiligen Dekorelementes 20a bis 20c in Deckung
ist. Ein jeweiliges Dekorelement 20a bis 20c kann zum Beispiel über Magnetelemente,
Magnetfolie, Klebefolie, Klett, o.ä. an der Basis 5 des Standfußes festgelegt werden.
Ein jedes Dekorelement 20a bis 20c sowie die Basis 5 weisen gemäß der Ausführungsform
in Figur 6a zwei zentral angeordnete Öffnungen auf. Diese dienen zum Verschrauben
der Basis 5 mit jeweils angeordnetem Dekorelement 20a bis 20c an einem weiteren Teil
des Standfußes 4. Das weitere Teil des Standfußes 4 kann zum Beispiel eine Säule 6
der oben erläuterten Art sein.
[0070] Figur 6b zeigt drei Teilansichten eines Teils eines Standfußes 4 mit der jeweils
montierten Basis 5, wobei jeweils ein anderes Dekorelement 20a bis 20c gemäß Figur
6a an der Basis 5 festgelegt ist.
[0071] Die Ausführungen gemäß den Figuren 6a und 6b ermöglichen eine Variabilität eines
Standfußes 4 bezüglich seines Dekorelementes 20a bis 20c, welche auf einfache Weise
ausgewechselt, ausgetauscht beziehungsweise variiert werden können. Auf diese Weise
ist zum Beispiel eine Anpassbarkeit des Standfußes 4 an ein Oberflächen-Dekor einer
Tischplatte 2 der oben erläuterten Art möglich. Somit kann auch das gesamte ästhetische
Erscheinungsbild eines Arbeitstisches 1 der oben erläuterten Art variiert beziehungsweise
angepasst werden. Ein Dekorelement 20a bis 20c kann zum Beispiel auch auf einfache
Weise ausgetauscht werden, wenn es beschädigt ist. Auf diese Weise ist eine Reparatur
beziehungsweise Wiederherstellung des Standfußes auf einfache Weise gegeben, ohne
die Basis 5 und/oder eine Säule 6 des Standfußes 4 oder den gesamten Standfuß 4 oder
gar den gesamten Arbeitstisch 1 inklusive Tischplatte 2 austauschen zu müssen. Auf
diese Weise wirkt eine Anpassbarkeit des Standfußes 4 gemäß den Merkmalen der Figuren
6a und 6b synergetisch zusammen mit einer weiteren anpassbaren beziehungsweise variablen
Funktionalität eines Standfußes 4 beziehungsweise eines Arbeitstisches 1 der oben
erläuterten Art.
[0072] In zu den Figuren 6a und 6b alternativen Ausführungsformen können anstelle eines
Dekorelementes 20a bis 20c auch mehrere Dekorelemente gleichzeitig an der Basis 5
des Standfußes 4 angeordnet sein. Z.B. können zwei Dekorelemente eingerichtet sein,
die an der Oberfläche der Basis 5 jeweils auf gegenüberliegenden Seiten der Säule
6 angeordnet sind, sodass die Säule 6 von den beiden Dekorelementen an der Basis 5
umgeben wird. Derartige alternative Ausführungsformen haben den Vorteil, dass die
Basis 5 nicht von der Säule 6 abmontiert werden muss, um ein Dekorelement von der
Basis 5 abzulösen. Vielmehr kann ein Dekorelement vorteilhaft gänzlich öffnungsfrei
ausgeführt sein. Ein solches Dekorelement kann schraubenlos an der Basis 5 festgelegt
sein.
[0073] Die Figuren 7a bis 7d zeigen eine Ausführungsform eines Systems 21 mit einem Arbeitstisch
und einer Verpackung. Der Arbeitstisch kann beispielsweise gemäß der oben erläuterten
Art ausgeführt sein. Die Verpackung bildet dabei eine Art smarte oder intelligente
Verpackung zum platzsparenden und sicheren Aufbewahren sämtlicher Komponenten des
Arbeitstisches verbunden mit einer einfachen Montage beziehungsweise Demontage sämtlicher
Komponenten.
[0074] Figur 7a zeigt das System 21 in einem ersten Zustand. In diesem Zustand ist eine
äußere Umverpackung derart geöffnet, dass bis auf ein unteres Umverpackungselement
13 die einzelnen Komponenten des Arbeitstisches zugänglich sind. Die Tischplatte 2
des Arbeitstisches ist in dem Umverpackungselement 13 aufgenommen und wird von diesem
geschützt, während die Montage des Arbeitstisches voranschreitet. Der Arbeitstisch
weist gemäß der Ausführungsform in Figur 7a zwei Standfüße 4 auf, wobei die Standfüße
4 gemäß der Ausführungsform in Figur 4b bezüglich der Tischplatte 2 orientiert sind.
Die Standfüße 4 können gemäß der oben erläuterten Art eingerichtet sein.
[0075] Die Standfüße 4 werden von einem oder mehreren ersten Verpackungselementen 22 umgeben
beziehungsweise eingefasst. In der Ausführungsform des Systems 21 gemäß Figur 7a sind
die ersten Verpackungselemente 22 kreuzförmig ausgeführt und umgeben die übereinandergelegten
T-förmigen Standfüße 4 somit von allen Seiten. Weitere Bereiche der Tischplatte 2
sind über zweite Verpackungselemente 23a und 23b verdeckt. Ein Benutzer kann die zweiten
Verpackungselemente 23a und 23b aus dem Umverpackungselement 13 herausnehmen, was
in Figur 7b dargestellt ist. Markierungen beziehungsweise Nummerierungen auf den Verpackungselementen
22, 23a, 23b beziehungsweise auf an den Standfüßen 4 angebrachten weiteren Elementen
signalisieren einem Benutzer die Reihenfolge der einzelnen Montageschritte. Auf diese
Weise umfasst die intelligente Verpackung nicht nur eine stabile und sichere Aufbewahrung
der einzelnen Komponenten des Arbeitstisches, sondern leitet einen Benutzer anhand
der Formgebung und Anordnung der einzelnen Verpackungselemente 22, 23a, 23b durch
die einzelnen Montageschritte zum Aufbauen des Arbeitstisches. So signalisiert z.B.
jeweils eine 1 auf den Verpackungselementen 23a und 23b gemäß Figur 7a einem Benutzer,
dass dieser in einem ersten Schritt diese beiden Verpackungselemente 23a und 23b entfernen
muss.
[0076] Gemäß Figur 7b, die einen zweiten Zustand des Systems 21 zeigt, sind die zweiten
Verpackungselemente 23a und 23b entfernt, sodass Montageöffnungen 10 in der Tischplatte
2 offenliegen. Die Montageöffnungen 10 können analog zu den oben erläuterten Ausführungen
eingerichtet sein. Im Zustand gemäß Figur 7b sind die beiden Standfüße 4 weiterhin
von den ersten Verpackungselementen 21 eingefasst und werden weiterhin stabil und
sicher gehalten.
[0077] Unterstützt von dem Verpackungskonzept des Systems 21 kann der Benutzer im Folgenden
ausgehend von dem Zustand gemäß Figur 7b die beiden Standfüße 4 jeweils aus der dargestellten
Position nach oben schwenken, sodass diese gemäß Figur 7c senkrecht zur Tischplatte
2 aufgestellt werden und in die Montageöffnungen 10 (siehe Figur 7b) eingreifen. Die
Standfüße 4 können in den Montageöffnungen 10 festgelegt, zum Beispiel festgeschraubt,
werden. Hierzu wird auf die obigen Erläuterungen, insbesondere zu den Ausführungsformen
gemäß Figur 4a und 4b verwiesen. Nach Durchführung entsprechender Montageschritte
zur Montage der Standfüße 4 gemäß Figur 7c an der Tischplatte 2 können die Verpackungselemente
22 schließlich entfernt werden, sodass der Tisch mit der Tischplatte 2 und den daran
montierten Standfüßen 4 gemäß dem Zustand in Figur 7d fertig montiert ist. Ein Benutzer
muss den Tisch schließlich nur noch an der Tischplatte 2 aus dem Umverpackungselement
13 herausheben und, um 180° gedreht, auf einer Standfläche aufstellen. Auf diese Weise
kann ein Arbeitstisch 1, zum Beispiel gemäß der Ausführungsform in Figur 1, aufgebaut
werden.
[0078] Ein entsprechendes Rückbauen eines Arbeitstisches zum Einpacken, z.B. für einen Transport
oder eine Lagerung, erfolgt in umgedrehter Durchführung der Schritte und Maßnahmen
beginnend gemäß Figur 7d hin zu Figur 7a analog. Ein System 21 mit einer intelligenten
Verpackung, wie sie zu den Figuren 7a bis 7d erläutert worden ist, erlaubt eine sichere
Aufbewahrung beziehungsweise einen sicheren Transport des Arbeitstisches in einem
demontieren Zustand, wobei der Arbeitstisch sehr platzsparend aufgenommen ist. Insbesondere
kann der Arbeitstisch auf diese Weise in einem einzelnen Paket verpackt und an einen
Endkunden geliefert werden. Zum Beispiel kann ein derartiges Paket Höchstmaße von
150 x 80 x 25 cm aufweisen. Das Gewicht des Arbeitstisches kann unter 30 kg gehalten
werden, sodass auch vor diesem Hintergrund ein relativ gut handhabbares Paket herstellbar
ist. Auf diese Weise ist ein "handliches" Paket realisiert. Auch eine Lagerung des
Arbeitstisches im demontierten Zustand, verpackt im System 21, kann auf diese Weise
platzsparend und damit lagerungskostenschonend erfolgen. Insbesondere für Großraumbüros
oder Unternehmen mit einer großen Anzahl solcher Arbeitstische ist dies vorteilhaft,
falls nicht alle Arbeitstische ständig in Benutzung sind. Die intelligente Verpackung
des Systems 21 führt den Kunden, wie erläutert, beim Auspacken durch die einzelnen
Montageschritte des Arbeitstisches. Insbesondere eine Klappbarkeit der Standfüße 4,
wie oben erläutert, wird dadurch unterstützt beziehungsweise hervorgehoben.
[0079] Ein System 21 gemäß den Figuren 7a bis 7d kann alternativ auch auf Standfüße 4 angewendet
werden, die gemäß Figur 4a demontiert sind. In dieser Ausführung sind entsprechende
Verpackungselemente 22 bzw. 23a und 23b unter Umständen anzupassen, um die Einzelteile
5, 6 des Standfußes zu umschließen und zu verpacken. In Analogie zu den Figuren 7a
bis 7d gibt die Formgebung und Positionierung der Verpackungselemente 22 bzw. 23a
und 23b auch in dieser Ausführung die einzelnen Montageschritte zum Auspacken und
Zusammenbauen der Einzelteile vor.
[0080] Die im Rahmen dieser Offenbarung erläuterten Aspekte einer Tischplatte, eines Standfußes
sowie eines gesamten Arbeitstisches mit einer Tischplatte und Standfüßen und auch
ein entsprechendes Verpackungssystem bzw. -konzept ermöglichten das synergetische
Zusammenspiel sämtlicher erläuterten Vorzüge und vorteilhaften Aspekte, die einem
systematischen Ansatz zur Verbesserung eines Arbeitstisches folgen, um eine Funktionalität
beziehungsweise einen Funktionsumfang des Arbeitstisches mit einer sicheren, flexiblen
und einfachen Handhabung in jeglicher Bedienbeziehungsweise Verwendungssituation in
Einklang zu bringen. Auf diese Weise bildet der hier erläuterte Arbeitstisch und dessen
Komponenten eine ganzheitliche, vollumfängliche und systemorientierte Funktionalität,
insbesondere aufgrund der Aspekte einer Höhenverstellung, Klappbarkeit von Standfüßen
und einer Anpassbarkeit an unterschiedliche Funktionalitäten realisiert durch den
speziellen Aufbau der Tischplatte beziehungsweise der Standfüße. Alle diese Aspekte
spielen synergetisch zusammen, sodass ein insgesamt gegenüber herkömmlichen Lösungen
verbesserter Arbeitstisch mit seinen Komponenten geschaffen ist. Dank eines hier erläuterten
Systems, umfassend einen solchen Arbeitstisch und eine intelligente Verpackung, kann
der Arbeitstisch platzsparend, einfach und sicher verpackt, verstaut, montiert und
demontiert werden.
Bezugszeichenliste
[0081]
- 1
- Arbeitstisch
- 2
- Tischplatte
- 3
- Bedienfeld
- 4
- Standfüße
- 5
- Basis
- 6
- Säule
- 7
- Wabenstruktur
- 8
- ausgeschnittener Bereich
- 9
- Komponente
- 9a, 9b
- Komponente
- 10
- Aussparungen/Montageöffnungen
- 11a, 11b, 11c
- Plattenelemente
- 12
- Kabel
- 13
- Umverpackungselement
- 14
- Sicherung
- 15
- Karte
- 16
- Abdeckung
- 17
- Grundkörper
- 18
- Gegenkontaktelement
- 19
- Halterung
- 20a, 20b, 20c
- Dekorelement
- 21
- System
- 22
- erstes Verpackungselement
- 23a, 23b
- zweites Verpackungselement
1. Tischplatte (2) für einen Arbeitstisch (1), wobei die Tischplatte (2) eine Wabenstruktur
(7) aufweist, die sich entlang einer Haupterstreckungsebene der Tischplatte (2) erstreckt,
wobei aus der Wabenstruktur (7) ein oder mehrere Bereiche (8) gemäß einem vorbestimmten
Layout ausgeschnitten sind zur Aufnahme elektrischer und/oder mechanischer Komponenten
(9, 9a, 9b).
2. Tischplatte (2) nach Anspruch 1, wobei die Tischplatte (2) zwei Plattenelemente (11a,
11b) aufweist, die in einer Dickenrichtung senkrecht zur Haupterstreckungsebene der
Tischplatte (2) voneinander beabstandet angeordnet sind, wobei die Wabenstruktur (7)
zwischen den beiden Plattenelementen (11a, 11b) angeordnet ist.
3. Arbeitstisch (1) mit einer Tischplatte (2) und Standfüßen (4), wobei die Tischplatte
(2) nach Anspruch 1 oder 2 ausgeführt ist.
4. Arbeitstisch (1) nach Anspruch 3, wobei der Arbeitstisch (1) elektrisch höhenverstellbar
ist und wobei in den ein oder mehreren aus der Wabenstruktur (7) ausgeschnittenen
Bereichen (8) eine oder mehrere Steuerungskomponenten (9, 9a) zur Steuerung der elektrischen
Höhenverstellung integriert sind.
5. Arbeitstisch nach Anspruch 4, wobei die eine oder mehreren Steuerungskomponenten (9,
9a) eine elektrische Sicherung (14) zum Sperren der elektrischen Höhenverstellung
umfassen, wobei die elektrische Sicherung (14) ein Kontaktelement aufweist zum Zusammenwirken
mit einem Gegenkontaktelement (18) zum Freigeben oder Sperren der elektrischen Höhenverstellung.
6. Arbeitstisch (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 5, wobei die Standfüße (4) oder Teile
der Standfüße (4) in ihrer Orientierung relativ zur Haupterstreckungsebene der Tischplatte
(2) veränderlich positionierbar sind und in einem ersten Montagezustand parallel oder
nahezu parallel zur Haupterstreckungsebene der Tischplatte (2) positionierbar sind
und in einem zweiten Montagezustand senkrecht zur Haupterstreckungsebene der Tischplatte
(2) positionierbar und in dieser Position bezüglich der Tischplatte (2) festlegbar
sind, wobei zwischen dem ersten Montagezustand und dem zweiten Montagezustand gewechselt
werden kann.
7. Arbeitstisch (1) nach Anspruch 4 oder 5 und 6, wobei in den Standfüßen (4) elektrische
Antriebe für die elektrische Höhenverstellung integriert sind,
wobei die elektrischen Antriebe über ein oder mehrere Kabel (12) an die eine oder
mehreren Steuerungskomponenten angebunden sind, und wobei in die Tischplatte (2) oder
in die Standfüße (4) ein Einzug-Mechanismus (9b) integriert ist zum Einziehen der
ein oder mehreren Kabel (12) der elektrischen Antriebe, wenn die Standfüße (4) oder
die Teile der Standfüße (4) aus dem ersten Montagezustand in den zweiten Montagezustand
positioniert werden.
8. Standfuß (4) für einen Arbeitstisch (1), wobei der Standfuß (4) ein oder mehrere Dekorelemente
(20a, 20b, 20c) mit jeweils einer flächigen Hauptabmessung aufweist, wobei das eine
oder die mehreren Dekorelemente (20a, 20b, 20c) sich entlang ihrer flächigen Hauptabmessungen
über zumindest einen Teil der Oberfläche des Standfußes (4) erstrecken und am Standfuß
(4) festgelegt sind.
9. Arbeitstisch (1) mit einem Standfuß (4) nach Anspruch 8.
10. Arbeitstisch (1) nach Anspruch 9, wobei der Arbeitstisch (1) nach einem der Ansprüche
3 bis 7 ausgeführt ist.
11. System (21) umfassend einen Arbeitstisch (1) mit einer Tischplatte (2) und Standfüßen
(4) sowie eine Verpackung, wobei die Tischplatte (2) Montageöffnungen (10) zur Aufnahme
der Standfüße (4) oder von Teilen der Standfüße (4) in einer montierten Position senkrecht
zu einer Haupterstreckungsebene der Tischplatte (2) aufweist, wobei die Standfüße
(4) oder die Teile der Standfüße (4) parallel oder nahezu parallel zur Haupterstreckungsebene
der Tischplatte (2) in einer demontierten Position gelagert sind und vermittels eines
oder mehrerer ersten Verpackungselemente (22) der Verpackung, die die Standfüße (4)
oder die Teile der Standfüße (4) zumindest teilweise umgeben, in der demontierten
Position gehalten werden,
wobei die Montageöffnungen (10) in der Tischplatte (2) vermittels eines oder mehrerer
zweiten Verpackungselemente (23a, 23b) der Verpackung verdeckt werden, und
wobei die Tischplatte (2), die Standfüße (4) oder die Teile der Standfüße (4) sowie
die ersten und zweiten Verpackungselemente (22, 23a, 23b) zumindest teilweise von
einem oder mehreren Umverpackungselementen (13) der Verpackung umgeben werden.
12. System (21) nach Anspruch 11, wobei der Arbeitstisch (1) nach einem der Ansprüche
3 bis 7, 9 oder 10 ausgeführt ist.