Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Wartungskorb für Seilbahnen, eine Seilbahn und
ein Verfahren zur Wartung einer Seilbahn.
Stand der Technik
[0002] Seilbahnen transportieren an einem Seil hängende Kabinen, Sessel oder andere Transportbehälter
zwischen zwei Orten. Vorzugsweise ist das Seil umlaufend. Zur Stützung und/oder Führung
des Seils wird das Seil, insbesondere das Förderseil, auf von Stützstrukturen getragenen
Rollenbatterien getragen.
[0003] Fig. 1 und 2 zeigen ein Beispiel eines Ausschnitts einer solchen Seilbahn mit einem
Seil 3, einer Stützstruktur 1 und einer Rollenbatterie 2.
[0004] Die Stützstruktur 1 ist hier als Stützpfeiler mit einem Stützenschaft 11 und mit
einer auch Joch genannten Querstrebe 12 ausgeführt. Der Stützenschaft 11 und/oder
die Querstrebe 12 können aber auch durch andere Stützstrukturen ersetzt werden, wie
zum Beispiel ein Gebäude oder ein Fels. Vorzugsweise ragt die Querstrebe 12 auf zwei
Seiten aus, so dass an jeder Extremität der Querstrebe 12 eine Rollenbatterie 2 gelagert
werden kann, auf denen das Seil 3 in unterschiedliche Richtungen bewegt wird. Allerdings
ist es auch möglich, dass die Stützstruktur 1 nur eine Rollenbatterie 2 trägt. Oft
weisen Stützstrukturen 1 auch ein Abhebejoch 13 auf, an dem bestimmte Teile der Seilbahn,
z.B. das Seil 3, befestigt werden können.
[0005] Die Rollenbatterie 2 ist eine Baugruppe, die eine Mehrzahl von hintereinander angeordneten
Rollen 21 zur Führung und Sicherung des Seils 3 aufweist. Rollenbatterien 2 tragen
das Gewicht eines Seils 3 und dessen Gehänge (Hochhalter), drücken ein Seil 3 nach
unten (Niederhalter) oder Kombinieren diese Funktionen (Wechselhalter). Fig. 1 und
2 zeigen exemplarisch einen Hochhalter, der im Detail nur in Fig. 1 gezeigt, während
Fig. 2 die Rollenbatterien 2 nur schematisch als Viereck dargestellt. Die Rollenbatterie
2 weist in der Regel eine Batteriestruktur und Seilrollen oder Rollen 21 auf, wobei
die Rollen 21 in der Batteriestruktur drehbar gelagert sind, so dass das Seil 3 auf
den Rollen 21 der Rollenbatterie 2 geführt wird. Die Batteriestruktur ist in der Regel
mittels einer Hauptachse 4 drehbar um eine horizontale Achse, die rechtwinkelig zu
der Seilrichtung verläuft, an einem oder an beiden Enden der Querstrebe 12 gelagert.
Allerdings ist eine Lagerung an anderen Teilen einer Stützstruktur ebenfalls möglich.
Vorzugsweise weist die Batteriestruktur selbst eine Hauptwippe 24 und eine Mehrzahl
Wippen 25, die drehbar auf Wippenachsen 23 (vorzugsweise mit der gleichen Achsrichtung
wie die Hauptachse 4) in der Hauptwippe 24 gelagert sind, auf. Die Wippen 25 lagern
die einzelnen Rollen 21 (oder auch weitere Unterwippen) auf entsprechenden Rollenachsen
22. Vorzugweise weist die unterste Wippenebene zwei Rollen 21 auf. Vorzugsweise weist
die Rollenbatterie mindestens vier Rollen 21 auf.
[0006] Die Rollenbatterie 2 wiegt in der Regel mehr als 500 kg, oft mehr als 1 oder 2 Tonnen,
so dass eine Verschiebung und Wartung der Rollenbatterie durch eine Person vor Ort
unmöglich werden. Die Wartung einer solchen Rollenbatterie 2 beinhaltet den Ausbau
aller Drehachsen, deren Reinigung und Prüfung und den erneuten Einbau der Drehachsen.
Dazu muss die Rollenbatterie 2 mit einem Kran oder Helikopter von dem Stützpfeiler
1 entfernt werden, um diese Wartung durchzuführen, und daraufhin wieder an diesem
montiert werden. Dies erfordert weiterhin, dass die Rollenbatterie 2 von oben zugänglich
ist, wofür in der Regel das Seil 3 von den Rollen 21 der Rollenbatterie 2 entfernt
und nach innen verschoben werden muss. Dies erfordert zusätzlich zu dem hohen Aufwand
des Transports der Rollenbatterie einige Stunden Vorbereitung für jeden Pfeiler. Die
gegenwärtige Lösung des Stands der Technik zur Wartung der Rollenbatterien ist deshalb
aufwendig und nicht zufriedenstellend. Auch aufgrund des hohen Gewichts der Rollenbatterien
und der hohen darauf liegenden Last, gibt es im Stand der Technik keine Lösung, wie
die Achsen der Rollenbatterie ohne Abtransport der Rollenbatterien gewartet werden
können.
Darstellung der Erfindung
[0008] Es ist ein Ziel der Erfindung, die Wartung von Seilbahnen, insbesondere von Rollenbatterien,
zu verbessern.
[0009] Erfindungsgemäss wird dieses Ziel mit einem Verfahren zur Wartung und einem Wartungskorb
nach den unabhängigen Ansprüchen erreicht.
[0010] Durch die Verwendung eines Wartungskorbs, kann ein Wartungstechniker sich direkt
an die Wartungsstelle der Seilbahn bewegen und vor Ort die notwendige Wartungsarbeit
erledigen. Die aufwendige Demontage und der Abtransport von Wartungsteilen wie z.B.
der Rollenbatterien entfallen somit.
[0011] Durch das Sicherns der Last der Rollenbatterie an einer Stützstruktur der Seilbahn
kann die Last der Rollenbatterie, die z.B. durch deren Gewicht oder durch das Seil
der Seilbahn verursacht wird, von der Achse genommen werden, so dass diese bewegt,
gereinigt und/oder geprüft werden kann ohne die Rollenbatterie abtransportieren zu
müssen. Dadurch kann die Last der Rollenbatterie von der Achse genommen werden, so
dass diese gereinigt und/oder geprüft werden kann während die Rollenbatterie 2 bzw.
die Hauptwippe 24 in der gesicherten Position bleibt. Vorzugsweise wird die Last an
einem Abstützjoch der Stützstruktur gesichert wird.
[0012] Durch die zwei Hubmechanismen an den zwei Hängevorrichtungen kann der Höhenunterschied
des Seils an den beiden Befestigungspunkten mit den zwei Hubmechanismen ausgeglichen
werden. Dies erlaubt dem sich auf der Arbeitsplattform befindlichen Wartungstechniker
weiter zur Wartung der Seilbahn die Höhe der Arbeitsplattform so einzustellen, dass
er an die entsprechende Wartungsstelle gelangt.
[0013] Weitere vorteilhafte Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0014] In einem Ausführungsbeispiel wird die Last an einem Abstützjoch der Stützstruktur
gesichert.
[0015] In einem Ausführungsbeispiel wird zur Sicherung der Last ein Hubmechanismus verwendet.
[0016] In einem Ausführungsbeispiel ist der Hubmechanismus zum Anheben der Position der
Arbeitsplattform relativ zu der Wartungskorbstruktur ausgebildet.
[0017] In einem nicht beanspruchten Ausführungsbeispiel ist die Wartungskorbstruktur zwischen
dem ersten Hubmechanismus und dem zweiten Hubmechanismus nur über die höhenverstellbare
Arbeitsplattform verbunden.
[0018] In einem Ausführungsbeispiel weist der erste Hubmechanismus ein seilartiges Gebilde,
das die Arbeitsplattform mit der ersten Hängevorrichtung verbindet, und einen Mechanismus
zum Einstellen der Länge des seilartigen Gebildes, um den Abstand zwischen der ersten
Hängevorrichtung und der Arbeitsplattform einzustellen, auf, wobei der zweite Hubmechanismus
ein seilartiges Gebilde, das die Arbeitsplattform mit der zweiten Hängevorrichtung
verbindet, und einen Mechanismus zum Einstellen der Länge des seilartigen Gebildes,
um den Abstand zwischen der ersten Hängevorrichtung und der Arbeitsplattform einzustellen,
aufweist.
[0019] In einem nicht beanspruchten Ausführungsbeispiel weist das seilartige Gebilde des
ersten und zweiten Hubmechanismus jeweils zwei seilartige Untergebilde auf.
[0020] In einem nicht beanspruchten Ausführungsbeispiel tragen die vier seilartigen
[0021] Untergebilde die Arbeitsplattform an den vier Ecken.
[0022] In einem nicht beanspruchten Ausführungsbeispiel ist die Arbeitsplattform auf einem
Hubschlitten jedes Hubmechanismus so gelagert, dass sich die Arbeitsplattform um eine
horizontale Achse drehen kann, die rechtwinkelig zu der Verbindungslinie zwischen
dem ersten Befestigungspunkt und dem zweiten Befestigungspunkt angeordnet ist.
[0023] In einem Ausführungsbeispiel ermöglicht/ermöglichen die erste Hängevorrichtung und/oder
die zweite Hängevorrichtung eine Drehung der Arbeitsplattform um eine vertikale Achse.
[0024] In einem nicht beanspruchten Ausführungsbeispiel ist der Wartungskorb ausgebildet,
die Arbeitsplattform horizontal und senkrecht zu der Seilrichtung zu verschieben.
[0025] In einem nicht beanspruchten Ausführungsbeispiel ist der Boden der Arbeitsplattform
als Gitterrost ausgebildet.
[0026] In einem nicht beanspruchten Ausführungsbeispiel weist der Wartungskorb einen Kran
auf.
[0027] In einem nicht beanspruchten Ausführungsbeispiel weist der Kran eine erste Stützvorrichtung,
eine zweite Stützvorrichtung, einen Querträger zwischen der ersten und zweiten Stützvorrichtung
und einen an dem Querträger befestigten Hubmechanismus auf, wobei der Kran ausgebildet
ist, mit der ersten Stützvorrichtung auf dem Wartungskorb abgestützt zu werden und
mit der zweiten Stützvorrichtung auf einer Stützstruktur der Seilbahn abgestützt zu
werden.
[0028] In einem nicht beanspruchten Ausführungsbeispiel ist die erste Stützvorrichtung auf
einer Struktur des Wartungskorbs befestigt, die eine Verschiebung der montierten ersten
Stützvorrichtung in Seilrichtung erlaubt.
[0029] In einem nicht beanspruchten Ausführungsbeispiel weist der Wartungskorb eine
[0030] Prüfvorrichtung zur magnetinduktiven Materialprüfung auf.
[0031] In einem nicht beanspruchten Ausführungsbeispiel weist der Wartungskorb einen Kleinteilereiniger
mit einer fettlösenden Reinigungsflüssigkeit auf.
[0032] In einem nicht beanspruchten Ausführungsbeispiel weist die Wartungsarbeit die folgenden
Schritte auf: Drehen einer Hauptwippe der Rollenbatterie um eine Achse, die die Hauptwippe
trägt, so dass das Seil von in einer ersten Seite der Hauptwippe gelagerten Rollen
abgehoben wird; Reinigen und/oder Prüfen und/oder Austauschen der in der ersten Seite
der Hauptwippe gelagerten Achsen, Gleitlager, Wippen und/oder Rollen; Drehen der Hauptwippe
der Rollenbatterie um eine Achse, die die Hauptwippe trägt, so dass das Seil von in
einer der ersten Seite gegenüberliegenden zweiten Seite der Hauptwippe gelagerten
Rollen abgehoben wird; und Reinigen und/oder Prüfen und/oder Austauschen der in der
zweiten Seite der Hauptwippe gelagerten Achsen, Gleitlager, Wippen und/oder Rollen.
[0033] In einem nicht beanspruchten Ausführungsbeispiel weist das Reinigen und/oder Prüfen
und/oder Austauschen der in der einen Seite der Hauptwippe gelagerten Achsen, Gleitlager,
Wippen und/oder Rollen das Sichern der auf dieser Seite gelagerten Wippe mit einem
auf der Arbeitsplattform abgestützten Kran auf.
[0034] Weitere Ausführungsformen werden aus der Beschreibung eines exemplarischen Ausführungsbeispiels
deutlich.
Kurze Beschreibung der Figuren
[0035] Die Erfindung wird anhand der beigefügten Figuren näher erläutert, wobei zeigen
- Fig. 1
- eine erste Ansicht eines Seilbahnstützpfeilers aus dem Stand der Technik mit einer
Rollenbatterie.
- Fig. 2
- eine zweite Ansicht des Seilbahnstützpfeilers aus Fig. 1.
- Fig. 3
- eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemässen
Wartungskorbs.
- Fig. 4
- ein Schnitt durch die Linie IV-IV aus Fig. 3.
- Fig. 5
- ein Schnitt durch die Linie V-V aus Fig. 5.
- Fig. 6
- eine schematische Darstellung des Wartungskorbs aus Fig. 3 mit einer Seilsteigung.
- Fig. 7A bis 7E
- Darstellung der Schritte eines Ausführungsbeispiels eines Verfahrens zur Wartung einer
Seilbahn.
- Fig. 8
- ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Wartungskorbs.
- Fig. 9
- eine Draufsicht eines Hubmechanismus eines Wartungskorbs.
- Fig. 10
- eine Seitenansicht des Hubmechanismus aus Fig. 9.
- Fig. 11
- eine Draufsicht eines Hubmechanismus eines Wartungskorbs.
- Fig. 12
- eine Seitenansicht des Hubmechanismus aus Fig. 11.
- Fig. 13A
- ein schematischer Schnitt der Lagerung der Rollenbatterie in der Stützstruktur mit
einer Hauptachse.
- Fig. 13B
- ein erster Schritt zum teilweisen Ausbau der Hauptachse.
- Fig. 13C
- ein zweiter Schritt zum teilweisen Ausbau der Hauptachse.
- Fig. 13D
- ein dritter Schritt zum teilweisen Ausbau der Hauptachse.
Wege zur Ausführung der Erfindung
[0036] Die Elemente einer Seilbahn wurden bereits im Rahmen des Stands der Technik in Fig.
1 und 2 beschrieben und werden hier nicht erneut beschrieben.
[0037] Zur Wartung der Seilbahn wird nun ein Wartungskorb vorgeschlagen, der einen Wartungstechniker
an eine Wartungsstelle der Seilbahn transportieren kann. Fig. 3, 4, 5 und 6 zeigen
ein Ausführungsbeispiel eines solchen Wartungskorbs 5. Der Wartungskorb 5 weist eine
Wartungskorbstruktur, eine Hängevorrichtung 6 und eine Arbeitsplattform 8 auf.
[0038] Die Hängevorrichtung 6 ist ausgebildet zur hängenden Befestigung der Wartungskorbstruktur
an dem Seil 3 der Seilbahn. Vorzugsweise weist die Hängevorrichtung 6 einen Befestigungsmechanismus
62 auf, mit dem der Wartungskorb 5 an einem Hängegestänge 61 für Fahrzeuge (Kabinen,
Sesselbahn, etc.) der Seilbahn befestigt werden kann, wobei das Hängegestänge 61 an
dem Seil 3 befestigt ist. Dies erlaubt, den Wartungskorb 5 an unterschiedlichen Hängegestängen
61 unterschiedlicher Seilbahnen zu befestigen. Dieser Befestigungsmechanismus 62 kann
z.B. ein Flansch sein oder eine Öffnung, in die das Hängegestänge eingeführt und befestigt
werden kann, oder jeder andere Befestigungsmechanismus sein. Alternativ könnte der
Befestigungsmechanismus 62 auch direkt aus einem Hängegestänge 61 bestehen, das auf
dem Seil 3, z.B. mit einer Klemme, Kupplung oder Kuppelklemme, befestigt werden kann.
Vorzugsweise weist die Hängevorrichtung 6 mindestens ein Gelenk 63, 64 auf, das oder
die die Wartungskorbstruktur mit einem, zwei oder mehr Freiheitsgraden drehbar lagert.
Vorzugsweise erlaubt das mindestens eine Gelenk 63, 64 eine drehbare Lagerung der
Wartungskorbstruktur bzw. des Wartungskorbs 5 um eine horizontale Achse 63', die rechtwinkelig
zu der Seilrichtung ausgerichtet ist. Vorzugsweise erlaubt das mindestens eine Gelenk
63, 64 eine drehbare Lagerung des Wartungskorbs 5 bzw. der Wartungskorbstruktur um
eine vertikale Achse 64'. Dies ist insbesondere vorteilhaft, in dem nachfolgend beschriebenen
Ausführungsbeispiel mit zwei Hängevorrichtungen 6. In dem Ausführungsbeispiel sind
die zwei Gelenke 63 und 64 für die zwei Drehungen vorgesehen. Es ist aber auch möglich
nur ein gemeinsames Gelenk für beide Drehungen vorzusehen. Es ist ebenfalls möglich,
keine drehbare Lagerung in der Hängevorrichtung 6 vorzusehen. Vorzugsweise weist die
Hängevorrichtung 6 zwei der zuvor beschriebenen Hängevorrichtungen 6 auf, so dass
der Wartungskorb 5 an zwei Befestigungspunkten entlang des Seils 3 gelagert werden
kann. Vorzugsweise sind beide Hängevorrichtungen 6 an dem gleichen Seil 3 befestigt.
Allerdings ist es auch möglich, die zwei Hängevorrichtungen 6 an unterschiedlichen
Seilen, z.B. ein Zugseil und ein Tragseil zu befestigen bzw. zu führen. Die zwei Befestigungspunkte
des Wartungskorbs 5 entlang des Seils 3 befinden sich vorzugsweise an den beiden Extremitäten
des Wartungskorbs 5. Die Befestigung des Wartungskorbs 5 an zwei Befestigungspunkten
erlaubt eine stabile (nicht schwankende) Arbeitsplattform 8, was für Wartungsarbeiten
eine grosse Hilfe ist. Durch das Gelenk 64 mit der vertikalen Drehachse 64' kann ein
solcher Wartungskorb 5 bzw. die Wartungskorbstruktur besser um die Umlaufpunkte an
den Enden der Seilbahn oder um sonstige Kurven geführt werden. Allerdings ist es auch
möglich den Wartungskorb 5 bzw. die Wartungskorbstruktur an nur einer Hängevorrichtung
6 zu befestigen.
[0039] An der Hängevorrichtung 6 ist die Wartungskorbstruktur befestigt. Falls die Hängevorrichtung
6 nur an einem Befestigungspunkt am Seil 3 befestigt ist, so ist die Wartungskorbstruktur
vorzugsweise zentriert über dem Schwerpunkt des Wartungskorbs 5 an der Hängevorrichtung
6 befestigt. Fall die Hängevorrichtung 6 mit zwei Hängevorrichtungen 6 an zwei Befestigungspunkten
an dem Seil 3 befestigt sind, so wird die Wartungskorbstruktur (vorzugsweise an deren
Extremitäten) an den zwei Hängevorrichtungen 6 befestigt.
[0040] Die Arbeitsplattform 8 ist nun auf der Wartungskorbstruktur befestigt, so dass Wartungsarbeiten
an der Wartungsstelle durch den auf der Arbeitsplattform 8 befindlichen Wartungstechniker
durchführbar sind. Die Arbeitsplattform 8 ist dabei vorzugsweise länger als 2 Meter
(m), vorzugsweise länger als 3 m, vorzugsweise länger als 4 m. Die Länge erstreckt
sich grundsätzlich in Richtung des Seils 3. Die Arbeitsplattform 8 ist dabei vorzugsweise
breiter als 50 Zentimeter (cm), vorzugsweise breiter als 80 cm, vorzugsweise breiter
als 1 m/100 cm. Die Breite erstreckt sich grundsätzlich rechtwinkelig zu dem Seil
3. Vorzugsweise ist die Arbeitsplattform 8 rechtwinkelig. Der Boden der Arbeitsplattform
8 weist vorzugsweise einen Gitterrost auf. Der Gitterrost ist vorzugsweise in allen
Bereichen des Bodens angeordnet, auf denen sich der Wartungstechniker bewegen kann.
Der Gitterrost hat sich dabei als besonders vorteilhaft erwiesen, da auch bei Schnee
und Verunreinigung mit rutschigen Materialien wie Öl und Fett weiterhin einen sicheren
Stand für den Wartungstechniker erlaubt. Vorzugsweise weist die Arbeitsplattform 8
ein Geländer auf, so dass ein sich auf der Arbeitsplattform 8 befindlicher Wartungstechniker
sich festhalten kann und/oder gegen Herunterfallen geschützt wird. Vorzugsweise läuft
das Geländer um die für den Wartungstechniker zugänglichen Seiten der Arbeitsplattform
8 herum.
[0041] Vorzugsweise weist die Arbeitsplattform 8 einen Arbeitstisch, vorzugsweise eine Werkbank,
auf. Der Arbeitstisch ist vorzugsweise beweglich auf der Arbeitsplattform 8 angeordnet,
z.B. auf Rollen und/oder Schienen. Vorzugsweise weist die Arbeitsplattform 8 eine
Leiter auf. Vorzugsweise ist diese Leiter in das Geländer integriert.
[0042] Vorzugsweise weist die Arbeitsplattform 8 eine Prüfbank zur magnetinduktiven Materialprüfung
von Teilen der Seilbahn, insbesondere der Rollenbatterie, insbesondere von Achsen,
insbesondere der Hauptachse 4, der Wippenachsen 23 und/oder der Rollenachsen 22 auf.
Diese Prüfbank zur magnetinduktiven Materialprüfung wird auch als MT Prüfbank bezeichnet.
Die magnetinduktive Materialprüfung ist vorzugsweise eine Magnetpulverprüfung. Die
Prüfbank ist dabei mobil auf der Arbeitsplattform 8 befestigt, so dass die Prüfbank
zur Materialprüfung der Hauptachse 4 der Rollenbatterie zur Ausnehmung 4' in der Stützstruktur
1 bewegt werden kann. Für die Materialprüfung der restlichen Teile wird die Prüfbank
vorzugsweise auf der Arbeitsplattform 8, vorzugsweise auf dem Arbeitstisch befestigt.
Die Materialprüfung ist vorzugsweise eine zerstörungsfreie Werkstoffprüfung (ZfP).
Dies dient zum Beispiel zum Aufspüren von Rissen in dem Teil.
[0043] Vorzugsweise weist die Arbeitsplattform 8, vorzugsweise der Arbeitstisch einen Kleinteilereiniger
zur Reinigung der zu wartenden Teile der Seilbahn auf. Vorzugsweise ist der Kleinteilereiniger
ausgebildet, die besagten Teile mittels eines Reinigungsfluids zu reinigen. Das Reinigungsfluid
ist zum Beispiel Pressluft oder eine Reinigungsflüssigkeit. Als Reinigungsflüssigkeit
wird vorzugsweise eine fettlösende Flüssigkeit verwendet, um die Teile von verschmutztem
Öl oder Fett zu befreien. Vorzugsweise weist der Kleinteilereiniger ein Reinigungswerkzeug
auf, das in Fluidverbindung mit einer Quelle bzw. Speicher für das Reinigungsfluid
steht, so dass die besagten Teile mit dem Reinigungswerkzeug und dem aus dem Reinigungswerkzeug
austretenden Reinigungsfluid gereinigt werden können. Vorzugsweise weist der Kleinteilereiniger
weiterhin eine Auffangvorrichtung auf, um eine Ablussflüssigkeit aufzufangen. Der
Kleinteilereiniger und/oder das Reinigungswerkzeug ist dabei so mobil, dass es zu
der Ausnehmung 4' der Hauptachse 4 geführt werden kann, um die Hauptachse 4 vor Ort
zu reinigen.
[0044] Vorzugsweise weist die Arbeitsplattform 8 eine Mehrzahl an Transportkisten auf. Die
Transportkisten sind vorzugsweise an unterschiedlichen Positionen auf der Arbeitsplattform
8 befestigbar. Vorzugsweise werden die Transportkisten an dem Geländer 82 der Arbeitsplattform
8 befestigt. Vorzugsweise werden die Transportkisten an der Aussenseite der Arbeitsplattform
8 an dem Geländer 82 der Arbeitsplattform 8 befestigt, so dass die Transportkisten
den Arbeitsraum der Arbeitsplattform 8 innerhalb des Geländers 82 nicht einschränken.
Die Transportkisten sind vorzugsweise rundum geschlossen (mit Ausnahme evtl. einer
kleinen Öffnung an der unteren Seite für Kondenswasser), so dass das Transportgut
gegen Wind und Wetter geschützt ist. Die Transportkisten sind vorzugsweise an der
Seite der Arbeitsplattform 8 an dem Geländer 82 befestigt, die von den Stützen 1 weg
zeigt (normalerweise rechts in Vorwärtsfahrtrichtung).
[0045] Ersatzteile wie Ersatzrollen 21, Ersatzwippen 24, 25 und Ersatzachsen 4, 22 und 23
werden ebenfalls in dem Wartungskorb 5 transportiert, um diese Teile auszutauschen,
falls die Prüfung einen Schaden an diesen geprüften Teilen ergibt. Die Arbeitsplattform
8 weist an der zu den Stützen 1 hinzeigenden Seite der Arbeitsplattform 8, vorzugsweise
an dem dortigen Geländer 82 Halterungen für die Ersatzteile auf. Diese Halterungen
sind vorzugsweise so ausgebildet, dass die Ersatzteile sich auch bei einem Bewegen
der Arbeitsplattform 8 sicher gehalten werden. Vorzugsweise sind diese Halterungen
an der Innenseite des Geländers 82 angeordnet, so dass das Gewicht der Ersatzteile
als Ausgleichsgewicht für den Wartungskorb 5 dient.
[0046] Die Arbeitsplattform 8 weist vorzugsweise weiterhin Wartungswerkzeuge, insbesondere
Prüf- und/oder Revisionswerkzeuge und/oder Verbrauchsmaterial wie Schmiermittel, Gleitlager,
Schrauben, Muttern, etc. auf. Diese können zum Beispiel in den Transportkisten und/oder
auf dem Arbeitstisch transportiert werden.
[0047] Die Arbeitsplattform 8 weist weiterhin mindestens eine Sicherungsvorrichtung, 9 wie
Seilzüge, Lastschlingen und/oder Hydraulikzylinder auf. Diese Sicherungsvorrichtung(en)
erlauben die Arbeitsplattform 8, den Wartungskorb 5, das Seil 3, die Rollenbatterie
2 und/oder die Wippe(n) 24, 25 an der Stütze 1, insbesondere an dem Abhebejoch 13
zu sichern. Als Sicherungsvorrichtung 9 wird besonders vorteilhaft ein Hydraulikzylinder
verwendet. Ein Hydraulikaggregat wird für die Bestätigung des Hydraulikzylinders verwendet.
Vorteilhafterweise wird ein Hydraulikaggregat für die Betätigung mehrerer Hydraulikzylinder
verwendet. Das Hydraulikaggregat wird vorzugsweise mechanisch, d.h. durch einen Wartungstechniker,
angetrieben. Allerdings ist auch ein elektrischer Antrieb möglich.
[0048] Die Arbeitsplattform 8 weist vorzugsweise eine Hydraulikpumpe auf, die Hydraulikflüssigkeit
aus einem Hydraulikspeicher in ein Hydrauliksystem pumpt. Die Hydraulikpumpe kann
händisch angetrieben werden oder durch einen Elektromotor. Das Hydrauliksystem weist
einen Verteilerblock auf, der die Hydraulikpumpe mit mehreren Hydraulikverbrauchern
verbindet. Die Verbindung zu den Verbrauchern kann dabei fest sein oder, wie bevorzugt,
entfernbar über Anschlüsse realisiert sein. Ein Verbraucher könnte zum Beispiel ein
Hydraulikmotor sein, um den Hubmechanismus 7 oder den weiteren Hubmechanismus zu betätigen.
Weitere Verbraucher könnten Hydraulikzylinder sein, die wie zuvor beschrieben als
Sicherungsvorrichtungen 9 verwendet werden können.
[0049] Die Arbeitsplattform 8 weist vorzugsweise einen Stromgenerator auf, der den für die
Werkzeuge und/oder die Prüfbank notwendigen Strom erzeugt. Der Stromgenerator könnte
evtl. auch direkt die Hydraulikpumpe antreiben.
[0050] Vorzugsweise weist die Arbeitsplattform 8, vorzugsweise der Arbeitstisch, einen weiteren
Hubmechanismus auf. Dieser weitere Hubmechanismus ist zum Beispiel ein Scherenlift.
Der Hubmechanismus ist so auf der Arbeitsplattform 8 bzw. dem Arbeitstisch angeordnet,
dass er sich unterhalb des Seils 3 befindet. Der Hubmechanismus kann aber auch ein
Kran sein. Vorzugsweise weist der Kran eine erste Stützvorrichtung, eine zweite Stützvorrichtung
und einen Kranquerträger auf. Die erste Stützvorrichtung ist auf der Arbeitsplattform
8 befestigt oder befestigbar. Die zweite Stützvorrichtung ist auf der Stützstruktur
1, vorzugsweise auf einer ebenen Plattform (Podest) der Stützstruktur 1 befestigbar
oder abstellbar. Der Kranquerträger ist zwischen den beiden Stützvorrichtungen angeordnet.
Die erste und/oder die zweite Stützvorrichtung ist in ihrer Höhe verstellbar, so dass
der Kranquerträger horizontal ausgerichtet werden kann. Die erste Stützvorrichtung
kann dabei fest auf der Arbeitsplattform 8 oder auf einer in Seilrichtung beweglichen
Struktur der Arbeitsplattform 8 montiert sein, so dass die erste Stützvorrichtung
nur noch in ihrer Höhe und Position in Seilrichtung eingestellt werden muss und nicht
bei jeder Wartung montiert werden muss. Vorzugsweise wird die erste Stützvorrichtung
bzw. dessen bewegliche Struktur an der Aussenseite des Geländers 82 der Arbeitsplattform
8 bzw. auf dem Geländer 82 montiert. Dadurch wird der Platz auf der Arbeitsplattform
5 nicht durch den Kran eingeschränkt. Die erste Stützvorrichtung bleibt somit bei
der Fahrt des Wartungskorbs 5 montiert. Allerdings könnte die erste Stützvorrichtung
auch einfach innerhalb des Geländers 82 und/oder auf dem Boden der Arbeitsplattform
8 abgestützt werden. Die zweite Stützvorrichtung wird vorzugsweise auf der Stützstruktur
1 abgestützt. Die erste und/oder zweite Stützvorrichtung weist zwei Stützbeine auf,
so dass diese Stützvorrichtung stabiler steht. Der Querträger und/oder die zweite
Stützvorrichtung des Krans können während der Fahrt des Wartungskorbs 5 eingefahren
oder eingeklappt oder demontiert werden. So kann zum Beispiel der Querträger zu der
von den Stützen 1 weg zeigenden Seite des Wartungskorbs 5 verschoben werden, so dass
der Querträger, evtl. mit der zweiten Stützvorrichtung während der Fahrt nicht stört.
Auf dem Querträger ist vorzugsweise ein Seilzug angeordnet, mit dem Teile angehoben
werden können. Die Position des Seilzugs auf dem Querträger zwischen der ersten und
zweiten Stützvorrichtung kann vorzugsweise (auch unter Belastung) verschoben werden
und fixiert werden. Dies wird vorzugsweise durch einen auf dem Kranquerträger verschiebbaren
Schlitten oder Laufkatze erreicht, an dem der Seilzug befestigt ist. Der Kran ist
vorzugsweise aus Metall, vorzugsweise aus Aluminium. Mit dem weiteren Hubmechanismus
kann die Rollenbatterie 2 bzw. Teile der Rollenbatterie entlastet werden, um die Rollenbatterie
2 für die Prüfung und/oder Wartung zu zerlegen. Insbesondere kann der weitere Hubmechanismus
zur Stützung der Wippen 25 und/oder Rollen 21 verwendet werden, um die Wippen- und/oder
Rollenachsen 22 und/der 23 für die Prüfung und/oder Wartung auszubauen.
[0051] In einem Ausführungsbeispiel ist die Arbeitsplattform 8 gegenüber der Wartungskorbstruktur
beweglich. Dies erlaubt, die Arbeitsplattform 8 gegenüber der Wartungsstelle besser
(als die durch die Wartungskorbstruktur vorgegebene Position der Arbeitsplattform
8) zu positionieren. In einem einfachen Fall kann die Arbeitsplattform 8 während der
Wartungsarbeiten an der Stützstruktur 1 befestigt werden. Dies kann zum Beispiel mit
in deren Länge beweglichen Lastschlingen, Seilzügen und/oder Hydraulikzylindern erreicht
werden. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel weist die Wartungskorbstruktur einen
Hubmechanismus 7 auf, der die Arbeitsplattform 8 gegenüber der Wartungskorbstruktur
anheben kann. Somit kann die Arbeitsplattform 8 näher an die Wartungsstelle gebracht
werden. Vorzugsweise wird als Hubmechanismus 7 ein hydraulischer Mechanismus verwendet.
Allerdings sind auch mechanische Hubmechanismen möglich. Vorzugsweise wird der Hubmechanismus
7 durch die Kraft des Wartungstechnikers betätigt. Allerdings ist auch eine motorische
Betätigung möglich. Vorzugsweise weist der Hubmechanismus zwei Hubmechanismen auf,
so dass die Enden der Arbeitsplattform 8 in Seilrichtung unterschiedlich gegenüber
der Wartungskorbstruktur (und vorzugsweise unabhängig voneinander) angehoben werden
können. Dadurch kann eine Seilsteigung ausgeglichen werden, wenn die Wartungskorbstruktur
an zwei Befestigungspunkten entlang des Seils 3 aufgehängt wird. Dies ist in Fig.
6 exemplarisch gezeigt.
[0052] Erfindungsgemäss wird mit zwei Hängevorrichtungen 6 und zwei Hubmechanismen 7 die
Wartungskorbstruktur aus zwei getrennten Wartungskorbstrukturen gebildet, die jeweils
an einer der beiden Hängevorrichtungen 6 befestigt sind. Jede Wartungskorbstruktur
weist einen der Hubmechanismen 7 auf. Die beiden Hubmechanismen 7 weisen jeweils einen
Hubschlitten 71 auf, der mit einem entsprechenden Befestigungspunkt der Arbeitsplattform
8 (vorzugsweise an dessen Extremitäten in Seilrichtung) verbunden ist. Zwischen einem
oder beiden Hubmechanismen 7, vorzugsweise zwischen dem oder den Hubschlitten 71,
und der Arbeitsplattform 8 ist vorzugsweise noch ein Gelenk 81 angeordnet, das eine
Drehung der Arbeitsplattform 8 gegenüber dem Hubschlitten 71 um eine horizontale Achse
81' erlaubt. Vorzugsweise bildet jede der beiden Wartungskorbstrukturen eine Führung
für den Hubschlitten 71 aus. Vorzugsweise sind die zwei Wartungskorbstrukturen nur
über die Arbeitsplattform 8 verbunden. Dies spart viel Gewicht. Allerdings ist es
ebenfalls möglich, eine gemeinsame / verbundene Wartungskorbstruktur zwischen beiden
Hängevorrichtungen 6 vorzusehen, auf der dann die Arbeitsplattform 8 (beweglich oder
nicht) gelagert ist.
[0053] Fig. 8 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Wartungskorbs.
[0054] Die Arbeitsplattform 8 weist ein Rahmengestell auf. Das Rahmengestell bildet ein
Geländer 82 und ein Bodengestell aus. Das Rahmengestell und/oder das Bodengestell
ist aus (verschweissten) Metallstangen gebildet. Das Bodengestell trägt eine Bodenfläche,
auf der der oder die Wartungstechniker stehen und sich bewegen kann oder können, und/oder
den Arbeitstisch. Das Bodengestell bildet vorzugsweise eine die Arbeitsplattform 8
umrandendes/umlaufendes Rahmengestänge aus. Vorzugsweise weist das Bodengestell weiterhin
zwischen dem Rahmengestänge ein weiteres Verstärkungs- oder Versteifungsgestänge auf.
[0055] Der Wartungskorb 5 in Fig. 8 weist wie das letzte Ausführungsbeispiel zwei Hängevorrichtungen
6, vorzugsweise an den beiden Extremitäten (in Seilrichtung) des Wartungskorbs 5 auf.
Diese werden hier näher beschrieben. Die Hängevorrichtung 6 weist ein Hängegestänge
61 auf, das mit einem Seilbefestigungsmechanismus wie einer Klemme, Kupplung oder
Kuppelklemme an dem Seil 3 befestigbar ist. Das Hängegestänge 61 weist eine grob U-förmige
Form auf, so dass das Hängegestänge 61 zuerst grob horizontal (senkrecht zu der Seilrichtung)
von dem Seil 3 weggeführt wird, dann grob vertikal nach unten geführt wird und dann
wieder grob horizontal (senkrecht zu der Seilrichtung) wieder unter das Seil 3 bzw.
unter den Seilbefestigungsmechanismus geführt wird. Vorzugsweise weist die Hängevorrichtung
6 weiter eine Querträger 65 auf. Die Querstrebe 65 ist unter dem Hängegestänge 61
befestigt. Die Querträger 65 ist vorzugsweise ausgebildet, die Arbeitsplattform 8,
vorzugsweise den Hubmechanismus 7, den die Arbeitsplattform 8 höhenverstellbar trägt,
zu tragen. Die Querträger 65 ist vorzugsweise verschiebbar zu dem Hängegestänge 61
befestigt. Die Verschieberichtung ist vorzugsweise horizontal und/oder senkrecht zu
der Seilrichtung. Dies erlaubt, die Arbeitsplattform 8 in die Verschieberichtung optimal
zu der Stützstruktur 1, insbesondere zu der Rollenbatterie 2 zu positionieren. Die
Seilrichtung des Wartungskorbs ist auch ohne Befestigung an einem Seil 3 einer Seilbahn
durch den Seilbefestigungsmechanismus, durch die durch die beiden Hängevorrichtungen
6 definierte Richtung oder durch den Befestigungsmechanismus 62 definiert. Die Verschiebevorrichtung
zur Verschiebung der Arbeitsplattform horizontal und/oder senkrecht zu der Seilrichtung
könnte aber auch anders realisiert sein. Die beschriebene Hängevorrichtung 6 könnte
auch als einzelne Hängevorrichtung 6 für einen Wartungskorb verwendet werden. Die
beschriebene Hängevorrichtung 6 kann auch in dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiels
des Wartungskorbs 5 aus Fig. 3 bis 6 verwendet werden. Der Seilbefestigungsmechanismus
weist vorzugsweise eine Klemmkupplung auf, mit der die Hängevorrichtung 6 auf dem
Seil 3 befestigt werden kann. Für den Umlauf des Wartungskorbs 5 von der ersten Fahrtrichtung
zu der entgegenlaufenden zweiten Fahrtrichtung zum Beispiel an der Bergstation kann
so die Hängevorrichtung 6 von dem Seil 3 entkuppelt werden. Vorzugsweise weist der
Seilbefestigungsmechanismus weiter Rollmittel auf, um die Hängevorrichtung 6 in einer
dafür vorgesehenen Umlaufführung zu führen, während die während des Umlaufs Klemmkupplung
ausgekuppelt wird. Vorzugweise weisen die Rollmittel zwei in Seilrichtung hintereinander
angeordnete Rollen auf.
[0056] Das Ausführungsbeispiel in Fig. 8 zeigt eine weitere Alternative für einen Hubmechanismus
7. Der nachfolgend beschriebene Hubmechanismus 7 wird vorzugsweise an beiden Extremitäten
in Seilrichtung der Arbeitsplattform 8 angeordnet, so dass der Abstand der Arbeitsplattform
8 vom Seil 3 bzw. von der Hängevorrichtung 6 an beiden Enden der Arbeitsplattform
8 eingestellt werden kann. Der nachfolgend beschriebene Hubmechanismus 7 kann auch
in dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiels des Wartungskorbs 5 aus Fig. 3 bis
6 verwendet werden.
[0057] Der Hubmechanismus 7 weist ein seilartiges Gebilde 75 auf, das die Arbeitsplattform
8 mit der Wartungskorbstruktur bzw. mit der Hängevorrichtung 6 verbindet. Das seilartige
Gebilde 75 ist vorzugsweise eine Kette, kann aber auch als Seil, Drahtseil oder anderes
flexibles, in Längsrichtung tragendes, längliches Gebilde ausgebildet sein. Die Kette
ist vorzugsweise eine eindimensional bewegliche Kette, vorzugsweise eine Rollenkette.
Eindimensional bewegliche Ketten haben den Vorteil, dass die Bewegung der Arbeitsplattform
8 ausser in der Ebene der Kettenbewegung nicht oder nur gedämpft möglich ist. Dies
verhindert ein zu grosses Schwanken der Arbeitsplattform 8 unter dem Seil 3. Vorzugsweise
ist die Bewegungsrichtung der eindimensionalen Kette parallel zu der Seilrichtung
angeordnet. Allerdings ist es auch möglich zweidimensional bewegliche Kette, wie zum
Beispiel eine Gliederkette, oder andere eindimensional bewegliche Kettenarten zu verwenden.
Ketten haben eine hohe Traglast und sind sehr stabil gegenüber Fremdeinflüssen wie
Feuer und Witterung. Das seilartige Gebilde 75 weist vorzugsweise zwei seilartige
Untergebilde 75 auf, die auf zwei Seiten des Seils 3 oder des Seilbefestigungsmechanismus
die Arbeitsplattform 8 mit der Hängevorrichtung 6 (insbesondere mit dem Querträger
65) verbindet. Vorzugsweise sind zwei Ecken der Arbeitsplattform 8 mit zwei lateralen
Extremitäten der Hängevorrichtung 6 bzw. des Querträgers 61 verbunden. Im Falle von
zwei Hubvorrichtungen 7 werden somit die vier Ecken der Arbeitsplattform 8 mit vier
seilartigen Untergebilden 75 mit den zwei Hängevorrichtungen 6 verbunden. In dem in
Fig. 8 gezeigten Ausführungsbeispiel sind die beiden seilartigen Untergebilde 75 aus
einem gemeinsamen seilartigen Gebilde 75 ausgebildet. Das gemeinsame seilartige Gebilde
75 erstreckt sich von (einem ersten Ende) der Querstrebe 65 zu (einer Ecke) der Arbeitsplattform
8. Dort wird das seilartige Gebilde 75 umgelenkt und wieder zurück zur (Mitte der)
Querstrebe 65 geführt. Dort wird das seilartige Gebilde 75 wieder umgelenkt und zurück
zu (einer weiteren Ecke) der Arbeitsplattform 8 geführt. Dort wird das seilartige
Gebilde 75 erneut umgelenkt und zurück zu (dem zweiten Ende) der Querstrebe 65 geführt.
[0058] Der Hubmechanismus 7 weist weiterhin einen Mechanismus auf, der die Länge des seilartigen
Gebildes 75 zwischen der Hängevorrichtung 6 und der Arbeitsplattform 8 verändern kann.
Der Mechanismus ist vorzugsweise ausgebildet, in das seilartige Gebilde einzugreifen
und das seilartige Gebilde relativ zu dem Mechanismus zu verschieben. Dieser Mechanismus
kann entweder in der Hängevorrichtung 6 oder auf der Arbeitsplattform 8 angeordnet
sein. In dem Ausführungsbeispiel in Fig. 8 ist dieser Mechanismus in der Hängevorrichtung
6, hier dem Querbalken 65 angeordnet, der das oder die Ende(n) des seilartigen Gebildes
75 verkürzt oder verlängert. Der Mechanismus kann zum Beispiel als Seil- oder Kettenzug
ausgebildet werden.
[0059] Nachteilig an dem beschriebenen Mechanismus ist, dass die Verstellbarkeit der Höhe
durch die Maximallänge der durch das seilartige Gebilde 75 gebildete Schlaufe begrenzt
ist. Durch die Zickzackführung des seilartigen Gebildes 75 muss eine sehr lange Kette
verwendet werden, um eine grosse Verstellbarkeit zu erreichen. Dies führt zu einem
grossen Gewicht.
[0060] Fig. 9 bis 12 zeigen zwei alternative Ausführungsbeispiele für den Hubmechanismus
7. Die beiden seilartigen Untergebilde 75 verbinden wie oben beschrieben die Hängevorrichtung
6 und die Arbeitsplattform 8. Ein erstes Ende des seilartigen Untergebildes 75 ist
(fest) mit einer der Arbeitsplattform 8 oder der Hängevorrichtung 6 verbunden. Das
dem ersten Ende gegenüberliegende zweite Ende des seilartigen Untergebildes 75 ist
mit dem Mechanismus auf dem anderen der Arbeitsplattform 8 oder der Hängevorrichtung
6 verbunden. Der Mechanismus kann den Haltepunkt entlang des seilartigen Gebildes
75 frei einstellen und/oder verändert den Abstand zwischen der Hängevorrichtung 6
oder der Arbeitsplattform 8. Dies erlaubt den Abstand zwischen Hängevorrichtung 6
und der Arbeitsplattform 8 bis zu der Länge des seilartigen Untergebildes 75 einzustellen.
Dadurch kann die Arbeitsplattform 8 zum Beispiel ohne Kran oder sonstiges Hubgerät
an ein nahezu beliebig hohes Seil 3 zu den an dem Seil 3 befestigten Hängevorrichtungen
6 hochgezogen werden. Es müssen nur die Hängevorrichtungen 6 an dem Seil 3 befestigt
werden. Vorzugsweise ist der Mechanismus auf der Arbeitsplattform 8 angeordnet. Dadurch
kann der Rest des seilartigen Untergebildes 75 unterhalb des Mechanismus bzw. der
Arbeitsplattform herunterhängen oder gelagert werden. Das zweite Ende des seilartigen
Untergebildes 75 kann zum Beispiel in eine Kiste unterhalb des Mechanismus und/oder
unterhalb der Arbeitsplattform transportiert werden. Aufgrund des offenen zweiten
Endes des seilartigen Untergebilde 75, können die beiden Hängevorrichtungen 6 auch
ohne die Arbeitsplattform 8 an dem Seil 3 befestigt werden und die Arbeitsplattform
8 nachträglich mit den beiden Mechanismen des Hubmechanismus 7 an den zweiten Enden
der vier seilartigen Untergebilde 75 verbunden werden.
[0061] In dem Ausführungsbeispiel in Fig. 9 und 10 weist der Mechanismus für jedes seilartige
Untergebilde 75 zwei Halteräder 77 auf. Jedes Halterad 77 greift in das seilartige
Untergebilde 75 ein und hält das seilartige Untergebilde 75 fest. Das seilartige Untergebilde
75 verläuft zwischen den beiden Halterädern 77, so dass das seilartige Untergebilde
75 nicht aus den beiden Halterädern 77 herausrutschen kann. Durch Drehung eines oder
beider der beiden Halteräder 77 kann die Position des seilartigen Gebildes 75 zu dem
Mechanismus bzw. zu der Arbeitsplattform 8 verschoben werden. Die Halteräder 77 sind
vorzugsweise so angeordnet, dass sich der Zwischenraum zwischen den beiden Halterädern
77, durch den das seilartige Untergebilde 75 läuft, sich (in vertikaler Richtung)
unter der Befestigung des ersten Endes des seilartigen Untergebildes 75 an der Hängevorrichtung
65 angeordnet ist. Dadurch verläuft das seilartige Gebilde 75 von dem ersten Ende
bis zu dem Mechanismus bzw. dem Zwischenraum zwischen den beiden Halterädern 77 und
ebenfalls nach dem Mechanismus geradlinig in vertikaler Richtung. Die Spannmittel
78 bzw. die Lagermittel 78 sichern die Drehachsen der beiden Drehachsen 76, auf denen
die Halteräder 77 drehen, um ein Herausspringen des seilartigen Gebildes 75 aus den
Halterädern 77 zu verhindern. Die Drehachsen 76 sind parallel zueinander angeordnet.
Die Drehachsen 76 sind parallel zu der schmalen Seite der Arbeitsplattform 8 und/oder
rechtwinkelig zu der langen Seite der Arbeitsplattform 8 bzw. zu der Seilrichtung
angeordnet. Die Drehachsen 76 sind drehbar an der Arbeitsplattform 8 gelagert. Die
Halteräder 77 sind vorzugsweise Kettenräder, z.B. ein Zahnrad für eine Rollenkette
oder ein Taschenrad für eine Gliederkette. Für andere seilartige Gebilde 75 können
zum Beispiel Klemm oder Reibungsräder als Halteräder 77 verwendet werden. Vorzugsweise
laufen die vier Halteräder 77 für die zwei seilartigen Untergebilde 75 auf den gleichen
zwei Achsen 76, so dass die zwei Halteräder 77 auf beiden Seiten gleichzeitig gedreht
werden und der Abstand zwischen der Hängevorrichtung 6 und der Arbeitsplattform 8
für beide seilartige Untergebilde 75 gleich ist. Der Mechanismus weist weiter ein
Drehmittel 79 auf, das eine Drehung der Achse 76 bzw. der Achsen 76 verursacht. Das
Drehmittel 79 weist evtl. eine Übersetzung auf, die den Kraftaufwand für die Drehung
der Achse 76 reduziert. Das Drehmittel 76 ist vorzugsweise hydraulisch.
[0062] In dem beschriebenen Ausführungsbeispiel sind die beiden Achsen 76 der Halteräder
77 auf der gleichen Höhe angeordnet. Alternativ ist es aber auch möglich, die Drehachsen
76 der beiden Halteräder 77 vertikal (und horizontal) versetzt zueinander anzuordnen,
so dass die Drehachsen 76 auf unterschiedlichen Höhen angeordnet sind. Dies ist zum
Beispiel in dem Ausführungsbeispiel in den Fig. 11 und 12 gezeigt. Dies erlaubt das
seilartige Untergebilde 75 von dem ersten Ende des seilartigen Untergebildes 75 zu
dem unteren Halterad 77 zu führen, um dieses untere Halterad 77 herum, zurück zu dem
oberen Halterad 77, um das obere Halterad 77 herum zurück nach unten zu führen. Die
Umlenkung um jedes Halterad 77 ist dabei vorzugsweise 180°. Eine Sicherheitsvorrichtung
90 an der dem zweiten Ende des seilartigen Untergebildes 75 zugewandten Seite des
oberen Halterads 77 kann verwendet werden, um ein Herausspringen des seilartigen Untergebildes
75 aus dem oberen Halterad 77 zu verhindern. Eine ähnliche Sicherheitsvorrichtung
90 könnte auf der anderen Seite des oberen Halterads 77 und/oder an einer oder beider
Seiten des unteren Halterads 77 verwendet werden.
[0063] In einem nicht gezeigten Ausführungsbeispiel wäre es auch möglich, die beiden Drehachsen
76 vertikal übereinander anzuordnen, so dass das seilartige Untergebilde 75 einmal
auf einer ersten horizontalen Seite um das obere Halterad 77 und einmal auf einer
der ersten horizontalen Seite gegenüberliegenden horizontalen Seite um das untere
Halterad 77 läuft. Somit wird das seilartige Untergebilde 75 S-förmig zwischen den
beiden Halterädern 77 geführt. Das Gewicht der Arbeitsplattform 8 führt dazu, dass
das seilartige Untergebilde 75 gegen die Halteräder 77 gedrückt werden.
[0064] In einem nicht gezeigten Ausführungsbeispiel wäre es auch möglich, den Mechanismus
zur Einstellung des Abstands zwischen der Hängevorrichtung 6 und der Arbeitsplattform
8 an der Hängevorrichtung 6 anzuordnen. Das erste Ende der seilartigen Untergebilde
75 wird dann auf der Arbeitsplattform 8 angeordnet. Der Mechanismus könnte so aus
(nur) zwei (anstatt vier) Halterädern bestehen, wobei um jedes Halterad jeweils ein
seilartiges Untergebilde 75 um 180° umgelenkt wird. Das zweite Ende des seilartigen
Untergebildes 75 kann nach der Umlenkung um das entsprechende Halterad frei herunterhängen.
Das seilartige Untergebildet 75 wird von der Arbeitsplattform 8 zu dem entsprechenden
Halterad der Hängevorrichtung 6 geführt, dort um 180° umgelenkt und dann wieder nach
unten geführt (frei hängend). Die beiden Halteräder für die beiden seilartigen Untergebilde
75 können auf einer gemeinsamen Achse 76 gelagert sein. Die gemeinsame Achse 76 kann
in dem Querträger 65 oder zumindest parallel zu diesem gelagert sein.
[0065] Vorzugsweise weisen die Hängevorrichtungen 6 ein nicht gezeigtes Gelenk auf, das
eine Drehung um eine vertikale Achse erlaubt. Das Gelenk könnte zum Beispiel zwischen
dem Hängegestänge 61 und dem Querträger 65 oder in dem Hängegestänge 61 angeordnet
sein.
[0066] Erfindungsgemäss kann die Wartungsarbeit an Seilbahnen signifikant verkürzt und vereinfacht
werden, wenn der Wartungstechniker mit einem an dem Seil 3 der Seilbahn hängenden
Wartungskorb an die Wartungsstelle befördert wird und vor Ort die notwendigen Wartungsarbeiten
ausführt.
[0067] In Fig. 7A bis 7E sind die Schritte eines Verfahrens zur Wartung einer Seilbahn am
Beispiel einer Wartung einer Rollenbatterie 2, wie sie z.B. in der Einleitung beschrieben
wurde, beschrieben.
[0068] In einem ersten Schritt wird ein Wartungskorb, z.B. der Wartungskorb 5, an dem Seil
3 der Seilbahn befestigt. Dann wird der Wartungstechniker mit dem Wartungskorb 5 an
die Wartungsstelle, z.B. den Ort der zu wartenden Rollenbatterie 2, befördert (siehe
Fig. 7A). Wenn der Wartungskorb 5 eine bewegliche Arbeitsplattform 8 aufweist, kann
die Arbeitsplattform 8 noch so positioniert werden, dass die Wartungsarbeit an der
Rollenbatterie 2 gut durchgeführt werden kann (siehe Fig. 6). Vorzugsweise wird dies
mit der Betätigung des Hubmechanismus 7 bzw. der Hubmechanismen 7 realisiert. Der
Wartungskorb 5 bzw. die Arbeitsplattform 5 wird vorzugsweise an der Stützstruktur
1 stabilisiert. Dies wird zum Beispiel durch Stützstäbe erreicht.
[0069] In einem zweiten Schritt wird nun die Wartungsarbeit durchgeführt. Im Falle der Rollenbatterie
2 ist das erste Problem, dass die Hauptachse 4, auf der das gesamte Gewicht der Rollenbatterie
2 und die Last des Seils 3 aufliegt, ausgebaut werden muss. Dazu wird in einem bevorzugten
Ausführungsbeispiel die Rollenbatterie 2 an der Wartungsstelle an der Stützstruktur
1, vorzugsweise an dem Abhebejoch 13, gesichert. Dies führt dazu, dass die Last auf
der Hauptachse 4 soweit reduziert wird, dass die Hauptachse 4 an der Wartungsstelle
ausgebaut werden kann. Dazu wird eine Sicherungsvorrichtung 9 verwendet. Vorzugsweise
basiert die Sicherung der Rollenbatterie 2 auf einem Aufhängen der Last der Rollenbatterie
2 auf der Stützstruktur 1 bzw. dem Abhebejoch 13 (siehe Fig. 7B). Dies kann zum Beispiel
mit einem oder mehreren Hubmechanismen 9, z.B. einem Seilzug, geschehen. Seilzug umfasst
dabei auch seilartige Gebilde, wie Bänder, Ketten etc.. Vorzugsweise weist der Seilzug
ein seilartiges Gebilde 91 und ein hydraulischen Zylinder 92 auf. Vorzugsweise ist
der hydraulische Zylinder 92 ein doppelt wirkender Zweifachhydraulikzylinder. Allerdings
kann die Sicherung in manchen Fällen auch auf der Abstützung an der Stützstruktur
1 bzw. dem Abhebejoch 13 basieren, z.B. wenn das Seil 3 die Rollenbatterie 2 nach
oben beaufschlagt und die Rollenbatterie 2 von dem Abhebejoch 13 so abgestützt werden
muss, dass die Hauptachse 4 aus der Rollenbatterie 2 aus der Rollenbatterie 2 entnommen
werden kann. Nach der Sicherung der Rollenbatterie 2 wird nun die Hauptachse 4 aus
der Hauptachsöffnung 4' in der Rollenbatterie 2 und der Stützstruktur 1 entnommen,
während die Rollenbatterie 2 bzw. zumindest die Hauptwippe 24 von der Sicherungsvorrichtung
9 an Ort und Stelle gehalten wird (siehe Fig. 7C). Nun kann die Hauptachse 4 gereinigt
und/oder geprüft werden. Vorzugsweise werden weiterhin weitere (z.B. Wippen- und Rollen-)Achsen
22 und 23 aus der Rollenbatterie 2 ausgebaut, gereinigt und/oder geprüft. Wie zuvor
beschrieben kann dafür der weitere Hubmechanismus der Arbeitsplattform 8 verwendet
werden, um die Wippe 25 oder die Rolle 21 für den Ausbau ihrer Achse 23 oder 22 abzustützen.
Alle ausgebauten Achsen 4, 22 und/oder 23 werden wieder in die Rollenbatterie 2 eingebaut
(siehe Fig. 7D). Da die Rollenbatterie 2 durch die Sicherungsvorrichtung 9 lastfrei
oder zumindest lastreduziert ist, kann der Wartungstechniker die Rollenbatterie 2
zu der Stützstruktur 1 so positionieren, dass die Hauptachse 4 wieder in die Hauptachsöffnung
4' der Rollenbatterie 2 und der Stützstruktur 1 eingeführt werden kann. Danach wird
die Rollenbatterie 2 entsichert, so dass die Last wieder auf der Hauptachse 4 lagert
(siehe Fig. 7E).
[0070] In einem dritten Schritt kann der Wartungstechniker mit dem Wartungskorb 5 zu einer
nächsten Wartungsstelle, z.B. der nächsten Rollenbatterie 2 befördert werden.
[0071] In einem alternativen zweiten Schritt wird einer oder zwei der folgenden zwei Wartungsschritte
durchgeführt: eine Reinigung und/oder Revision/Prüfung der Hauptachse 4 und eine Reinigung
und/oder Revision/Prüfung der restlichen Rollenbatterie 2. Wenn beide Wartungsschritte
ausgeführt werden, so spielt deren Reihenfolge keine Rolle.
[0072] Vor dem Durchführen einer oder beider der Wartungsschritte wird vorzugsweise das
Seil 3 mit einer Sicherungsvorrichtung, vorzugsweise einem Hydraulikzylinder an der
Stützstruktur 1, vorzugsweise an dem Abhebejoch gesichert. Das Sichern des Seils 3
beinhaltet vorzugsweise ein Abheben des Seils 3 von den Rollen der Rollenbatterie
2. Allerdings ist dieser Schritt optional und die Wartungsschritte könnten auch mit
auf den Rollen 21 der Rollenbatterie 2 gelagerten Seil 3 vollzogen werden. Vorzugsweise
wird das Seil mit einer Sicherungsvorrichtung über der Hauptachse 4 und/oder in der
Mitte der Hauptwippe 24 an der Stützstruktur 1 gesichert. Vorzugsweise wird das Seil
3 nur soweit angehoben, dass das Seil 3 auf der ersten und zweiten Seite zumindest
einer der in der Hauptwippe 24 gelagerten Rollen 21 geführt bleibt. Dies gibt eine
zusätzliche Sicherheit für die Führung des Seils 3 und verhindert ein umständliches
Einfädeln des Seils 3 in die Rollen 21 nach den durchgeführten Wartungsarbeiten.
[0073] Im Folgenden wird die Reinigung und/oder Prüfung der Hauptachse 4 beschrieben. Wie
zuvor beschrieben wird in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel die Rollenbatterie
2 an der Wartungsstelle an der Stützstruktur 1, vorzugsweise an dem Abhebejoch 13,
gesichert. Dies führt dazu, dass die Last auf der Hauptachse 4 soweit reduziert wird,
dass die Hauptachse 4 an der Wartungsstelle bewegt bzw. ausgebaut werden kann. Dazu
wird eine Sicherungsvorrichtung verwendet. Vorzugsweise basiert die Sicherung der
Rollenbatterie 2 auf einem Aufhängen der Last der Rollenbatterie 2 auf der Stützstruktur
1 bzw. dem Abhebejoch 13. Vorzugsweise weist die Sicherheitsvorrichtung zwei Untersicherheitsvorrichtungen,
vorzugsweise zwei Hydraulikzylinder auf, die die beiden Extremitäten in Seilrichtung
der Hauptwippe 24 an der Stützstruktur 1 bzw. dem Abhebejoch 13 sichern bzw. aufhängen.
Allerdings könnte die Rollenbatterie 2 bzw. die Hauptwippe 24 auch mit der oben beschriebenen
Sicherungsvorrichtung 9 an der Stützstruktur 1 gesichert werden. Vorzugsweise wird
die Hauptachse 4 für die Prüfung bzw. Reinigung nicht komplett aus der Ausnehmung
4' genommen. Die Hauptachse 4, ist auf einer (z.B. von der Stützstruktur 1 wegzeigenden)
ersten Seite und einer (z.B. zu der Stützstruktur 1 hinzeigenden) zweiten Seite der
Hauptwippe 24 in der Ausnehmung 4' der Stützstruktur 1 gelagert (siehe Fig. 13A).
Die Hauptachse 4 wird nun in eine erste Richtung (senkrecht zu der Seilrichtung und/oder
von der Stützstruktur 1 weg) aus der ersten Seite der Ausnehmung 4' herausgeschoben.
Die Hauptachse 4 wird (nur) soweit herausgeschoben, so dass die Hauptachse 4 auf der
ersten Seite noch in der Ausnehmung 4' der Stützstruktur 1 und der Hauptwippe 24 befindet.
Gleichzeitig wird von der zweiten Seite aus, eine Hilfsachse 96 mit dem gleichen Durchmesser
oder einem (etwas) grösseren Durchmesser wie die Hauptachse 4 in die Ausnehmung 4'
der Stützstruktur 1 und der Hauptwippe 24 geschoben (siehe Fig. 13D). Die Hilfsachse
wird soweit hineingeschoben, so dass die Hilfsachse auf der zweiten Seite in der Ausnehmung
4' sowohl der Stützstruktur 1 als auch der Hauptwippe 24 befindet. Somit sichert die
Hauptachse 4 die Hauptwippe 24 auf der ersten Seite und die Hilfsachse die Hauptwippe
24 auf der zweiten Seite. Dies vermeidet auch ein aufwendiges Ausrichten der Ausnehmung
4' der Hauptwippe 24 zu der Ausnehmung 4' der Stützstruktur 1, um die Hauptachse 4
später wieder einzuführen. Fig. 13B bis 13D zeigen ein bevorzugtes Verfahren, um die
Hauptachse 4 aus der Ausnehmung 4' wie beschrieben teilweise herauszuschieben. Die
Hilfsachse 96 wird dazu auf der zweiten Seite die Hilfsachse 96 an der Hauptachse
4 angeordnet, so dass deren Enden aufeinander liegen und deren Umfang bündig angeordnet
sind. Mit einem Hydraulikzylinder 94 wird die Hilfsachse 96 gegen die Hauptachse 4
gedrückt, so dass die Hauptachse 5 auf der ersten Seite herausgeschoben wird und gleichzeitig
die Hilfsachse auf der zweiten Seite in die Ausnehmung 4' der Stützstruktur 1 hineingeschoben
wird. Wie beschrieben wird die Hilfsachse 96 soweit in die Ausnehmung 4' geschoben,
bis die Hilfsachse 4' sich sowohl in der Ausnehmung 4' der Stützstruktur 1 und der
Ausnehmung 4' der Hauptwippe 24 befindet und die Hauptwippe 24 auf der zweiten Seite
trägt (siehe Fig. 13C). Vorzugsweise weist die Hilfsachse eine entlang der Achsrichtung
durchgehende Ausnehmung auf. Vorzugsweise ist diese Ausnehmung rotationssymmetrisch
angeordnet, so dass die Hilfsachse 96 hohlzylinderförmig ausgebildet ist. Der Hydraulikzylinder
94 weist einen Stempel 93 auf, der von der Hydraulik des Hydraulikzylinders 94 bewegt
werden kann und die Hilfsachse 96 in die Ausnehmung 4' schieben kann. Entweder weist
der Stempel 93 einen Aufsatz 95 auf, der den Stempel 93 soweit verbreitert, dass der
Stempel 93 nicht in die Ausnehmung der Hilfsachse 96 eingeführt werden kann. Alternativ
kann der Stempel 93 so verschoben werden, dass er gegen die Hilfsachse 96 drückt.
Alternativ kann der Stempel 93 auch so breit ausgebildet sein, dass er nicht in die
Ausnehmung 4' passt. In letzterem Fall muss für den nächsten Schritt der Stempel 93
einen Aufsatz aufweisen, der in die Ausnehmung 4' passt. Der Stempel 93 wird nun durch
die durchgehende Ausnehmung der Hilfsachse 96 geschoben und drückt nun die Hauptachse
4 weiter aus der ersten Seite der Ausnehmung 4' heraus (siehe Fig. 13D). Die Hauptachse
4 wird dabei nur soweit herausgeschoben, dass die Hauptachse 4 noch in der Ausnehmung
4' der Hauptwippe und in der Ausnehmung 4' der ersten Seite der Stützstruktur 1 gelagert
ist. Somit bleibt die Hauptwippe 24 für die meiste Zeit auf beiden Seiten durch die
Hilfsachse 96 und die teilweise herausgeschobene Hauptachse 4 gesichert. Dieses Verfahren
hat den Vorteil, dass die Hilfsachse 96 relativ kurz und somit gewichtssparend ausgeführt
werden kann. Ausserdem kann die Hilfsachse 96 auf beiden Seiten einfach eingeführt
werden, auch wenn dort wenig Platz ist. Alternativ könnte die Hilfsachse 96 auch länger
ausgeführt werden, so dass der Stempel 93 nicht durch die Hilfsachse 96 hindurchgeführt
werden muss. Alternativ könnte die Hautachse 4 auch direkt mit dem Hydraulikzylinder
herausgeschoben werden. Der aus der ersten Seite herausstehende Teil der Hauptachse
4 kann nun einer Reinigung und/oder einer Prüfung unterzogen werden. Für die Reinigung
wird der Kleinteilereiniger und/oder dessen Reinigungswerkzeug zu dem aus der Ausnehmung
4' der Stützstruktur 1 herausstehenden Hauptachse 4 geführt. Für die Prüfung wird
die Prüfbank zu dem aus der Ausnehmung 4' der Stützstruktur 1 herausstehenden Hauptachse
4 geführt und die Rissprüfung dort durchgeführt. Auf der zweiten Seite kann nun das
Gleitlager in der Stützstruktur 1 und/oder in der Hauptwippe 24 herausgenommen werden.
Falls die Rollenbatterie auf der zweiten Seite mit der Hilfsachse 96 gesichert ist,
muss dazu die Hilfsachse 96 herausgenommen werden. Da die Rollenbatterie weiter durch
die mindestens eine Sicherungsvorrichtung an der Stützvorrichtung 1, insbesondere
dem Abhebejoch 13, und/oder durch die Hauptachse 4 auf der ersten Seite an der Stützvorrichtung
1 gesichert ist, ist dies möglich. Da die Hilfsachse 96 eine durchgehende Ausnehmung
aufweist, kann man durch die durchgehende Ausnehmung hinter die Hilfsachse 96 greifen
und diese herausziehen. Je nach notwendiger Kraft kann dies per Hand/Finger oder mit
einem Werkzeug durchgeführt werden. Vorzugsweise ist der oben für das Reinschieben
verwendete Hydraulikzylinder in zwei Richtungen betreibbar und kann so auch für das
herausziehen der Hilfsachse 96 verwendet werden. Das Gleitlager wird in der Regel
ausgetauscht (oder gereinigt und/oder geprüft) und wieder in die Ausnehmung 4' der
Stützstruktur 1 und/oder der Rollenbatterie 2 eingeführt. Danach wird die Hauptachse
4 wieder vollständig in die Ausnehmung 4' der Hauptwippe 24 und der Stützstruktur
1 zurückgeschoben. Dies kann mit Hilfe des nun auf der ersten Seite angeordneten Hydraulikzylinders
94 durchgeführt werden. Wenn die Rollenbatterie nicht perfekt zentriert ist, ist das
Einführen der Hauptachse 4 schwergängig und kann zu Beschädigungen des Gleitlagers
führen. Deshalb wird vorzugsweise die Hilfsachse 96 auf der zweiten Seite wieder in
die Ausnehmung 4' der Stützstruktur 1 und der Rollenbatterie 2/der Hauptwippe 24 geschoben.
Dadurch wird die Ausnehmung 4' zu der Ausnehmung 4' der Rollenbatterie 2 zentriert
und die Hauptachse 4 kann nun einfach in die Ausnehmung 4' der Rollenbatterie 2 und
der zweiten Seite der Stützstruktur 1 geschoben werden. Gleichzeitig wird die Hilfsachse
aus der Ausnehmung 4' aus der zweiten Seite wieder herausgeschoben. Vorzugsweise ist
der Durchmesser der Hilfsachse 96 etwas grösser als der Durchmesser der Hauptachse
4, so dass die Hilfsachse 96 eine optimale Zentrierung bewirkt. Die Hilfsachse 96
kann somit sowohl zur zusätzlichen Sicherung der Rollenbatterie 2 als auch zur besseren
Zentrierung der Ausnehmungen 4' der Rollenbatterie 2 und der Stützstruktur 1 verwendet
werden. Der Vorgang der Zentrierung der Ausnehmungen 4' und des Einführens der Hauptachse
4 dauerte im Stand der Technik oft mehr als eine Stunde. Durch das beschriebene Verfahren
kann dieser Vorgang signifikant verkürzt werden. Allerdings ist es auch möglich den
Vorgang ohne die Hilfsachse 96 durchzuführen. Das gleiche Prozedere wird nun analog
in die zweite Richtung wiederholt. Die Hauptachse 4 wird nun in eine zweite Richtung
(senkrecht zu der Seilrichtung und/oder zu der Stützstruktur 1 weg) aus der zweiten
Seite der Ausnehmung 4' herausgeschoben. Die Hauptachse 4 wird (nur) soweit herausgeschoben,
so dass die Hauptachse 4 auf der zweiten Seite noch in der Ausnehmung 4' der Stützstruktur
1 und der Hauptwippe 24 befindet. Gleichzeitig wird von der ersten Seite aus, die
Hilfsachse in die Ausnehmung 4' der Stützstruktur 1 und der Hauptwippe 24 geschoben.
Die Hilfsachse wird soweit hineingeschoben, so dass die Hilfsachse auf der zweiten
Seite in der Ausnehmung 4' sowohl der Stützstruktur 1 als auch der Hauptwippe 24 befindet.
Der aus der zweiten Seite herausstehende Teil der Hauptachse 4 kann nun einer Reinigung
und/oder einer Prüfung unterzogen werden. Danach wird die Hauptachse 4 wieder vollständig
in die Ausnehmung 4' der Hauptwippe 24 und der Stützstruktur 1 (in die erste Richtung)
zurückgeschoben. Gleichzeitig wird die Hilfsachse aus der Ausnehmung 4' aus der ersten
Seite herausgeschoben. Somit kann die gesamte Hauptachse 4 geprüft und/oder gereinigt
werden, ohne diese vollständig aus der Ausnehmung 4' entfernen zu müssen, wenn die
Prüfung der Hauptachse 4 ergibt, dass diese ok ist. Andernfalls wird diese komplett
herausgeschoben und durch eine Ersatzhauptachse 4 ersetzt.
[0074] Das Reinigen und/oder Prüfen der restlichen Rollenbatterie 2 wird im Folgenden beschrieben.
Vorzugsweise wird hierfür die Hauptwippe 24 auf einer ersten Seite/Extremität in Seilrichtung
(zum Beispiel der Bergseite) der Hauptwippe 24 mit der Sicherungsvorrichtung so zu
der Stützstruktur 1, vorzugsweise dem Abhebejoch 13 bewegt, dass zumindest eine der
Rollen der ersten Seite in Seilrichtung der Hauptwippe 24 gegen das Seil 3 gedrückt
wird. Dadurch dreht sich die Rollenbatterie 2 bzw. die Hauptwippe 24 um die Hauptachse
4 und das Seil 3 gibt die Rollen 21 der gegenüberliegenden zweiten Seite (z.B. die
Talseite) frei. Dies hat den Vorteil, dass das Seil während der Reinigung bzw. der
Revision immer in zumindest einer der Rollen 21 der Rollenbatterie 2 geführt bleibt.
Die zumindest eine Wippe 25, Achse 22, 23, Gleitlager und/oder Rolle 21, die auf der
zweiten Seite der Hauptwippe 24 (relativ zu der Hauptachse 4) gelagert sind/ist, kann/können
nun der Reinigung und/oder der Prüfung und/oder dem Austausch unterzogen werden. Dazu
wird die zumindest eine Wippe 25 der zweiten Seite der Hauptwippe 24 mit dem weiteren
Hubmechanismus, vorzugsweise dem Kran gesichert, so dass die mindestens eine Achse
23 lastfrei ist. Die mindestens eine Achse 23, die die mindestens eine Wippe 25 lagert,
kann nun ausgebaut werden. Dadurch kann die an der ausgebauten Achse 23 gelagerte
Wippe 25 auf die Arbeitsplattform 8 herabgelassen werden, auseinander genommen werden,
dessen Einzelteile gereinigt, geprüft und evtl. ersetzt werden, wieder zusammengebaut
werden und erneut mit der ebenfalls gereinigten und geprüften Achse 23 wieder in der
Hauptwippe 24 befestigt werden. Sollte die zweite Seite in Seilrichtung der Hauptwippe
24 mehr als eine Wippe 25 aufweisen, so wird dies für jede der Wippe 25 durchgeführt.
Die Sicherungsvorrichtung auf der ersten Seite der Hauptwippe 24 wird wieder zurückbewegt,
so dass das Seil 3 wieder zurück in zumindest eine der Rollen 21 der zweiten Seite
der Hauptwippe 24 gelangt. Das gleiche wird nun auf der anderen Seite durchgeführt.
Vorzugsweise wird hierfür die Hauptwippe 24 auf der zweiten Seite der Hauptwippe 24
mit der Sicherungsvorrichtung so zu der Stützstruktur 1, vorzugsweise dem Abhebejoch
13 bewegt, dass zumindest eine der Rollen 21 der zweiten Seite in Seilrichtung der
Hauptwippe 24 gegen das Seil 3 gedrückt werden. Dadurch dreht sich die Rollenbatterie
2 bzw. die Hauptwippe 24 um die Hauptachse 4 und das Seil 3 gibt die Rollen 21 der
gegenüberliegenden ersten Seite in Seilrichtung frei. Die zumindest eine Wippe 25,
die auf der zweiten Seite in Seilrichtung der Hauptwippe 24 gelagert ist, kann nun
der Reinigung und der Prüfung unterzogen werden. Dazu wird die zumindest eine Wippe
25 der ersten Seite der Hauptwippe 24 mit dem weiteren Hubmechanismus, vorzugsweise
dem Kran gesichert, so dass die mindestens eine Achse 23 lastfrei ist. Die gleichen
Wartungsschritte wie auf der zweiten Seite werden nun auf der ersten Seite in Seilrichtung
durchgeführt. Die Sicherungsvorrichtung auf der zweiten Seite der Hauptwippe 24 wird
wieder zurückbewegt, so dass das Seil 3 wieder zurück in zumindest eine der Rollen
21 der ersten Seite der Hauptwippe 24 gelangt.
1. Wartungskorb für die Wartung einer Seilbahn aufweisend:
eine Wartungskorbstruktur;
eine Hängevorrichtung (6) zur hängenden Befestigung der Wartungskorbstruktur an einem
Seil (3) der Seilbahn, wobei die Hängevorrichtung (6) eine erste Hängevorrichtung
und eine zweite Hängevorrichtung aufweist, wobei die erste Hängevorrichtung zur hängenden
Befestigung der Wartungskorbstruktur an einem ersten Befestigungspunkt an dem Seil
(3) der Seilbahn ausgebildet ist, und die zweite Hängevorrichtung zur hängenden Befestigung
der Wartungskorbstruktur an einem zweiten Befestigungspunkt an dem Seil (3) der Seilbahn
ausgebildet ist; und
eine Arbeitsplattform (8) ausgebildet zum Transport eines Wartungstechnikers an eine
Wartungsstelle der Seilbahn und zur Durchführung der Wartungsarbeit an der Wartungsstelle
durch den Wartungstechniker,
wobei die Wartungskorbstruktur einen Hubmechanismus (7) mit einem ersten Hubmechanismus
und einem zweiten Hubmechanismus aufweist, wobei die Arbeitsplattform (8) zwischen
dem ersten und dem zweiten Hubmechanismus gelagert ist,
wobei der erste Hubmechanismus in der Wartungskorbstruktur auf der Seite der ersten
Hängevorrichtung angeordnet ist und der zweite Hubmechanismus in der Wartungskorbstruktur
auf der Seite der zweiten Hängevorrichtung angeordnet ist, so dass der Abstand der
Arbeitsplattform (8) von dem Seil (3) an dem ersten Befestigungspunkt mit dem ersten
Hubmechanismus und der Abstand der Arbeitsplattform (8) von dem Seil (3) an dem zweiten
Befestigungspunkt mit dem zweiten Hubmechanismus unterschiedlich eingestellt werden
können,
wobei der erste Hubmechanismus (7) ein seilartiges Gebilde (75), das die Arbeitsplattform
(8) mit der ersten Hängevorrichtung (6) verbindet, und einen Mechanismus zum Einstellen
der Länge des seilartigen Gebildes (75), um den Abstand zwischen der ersten Hängevorrichtung
(6) und der Arbeitsplattform (8) einzustellen, aufweist, wobei der zweite Hubmechanismus
(7) ein seilartiges Gebilde (75), das die Arbeitsplattform (8) mit der zweiten Hängevorrichtung
(6) verbindet, und einen Mechanismus zum Einstellen der Länge des seilartigen Gebildes
(75), um den Abstand zwischen der zweiten Hängevorrichtung (6) und der Arbeitsplattform
(8) einzustellen, aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
das seilartige Gebilde des ersten und zweiten Hubmechanismus jeweils zwei seilartige
Untergebilde (75) aufweist, die auf zwei Seiten des Seils (3) oder des Befestigungspunkts
die Arbeitsplattform (8) mit der Hängevorrichtung (6) verbinden.
2. Wartungskorb nach Anspruch 1, wobei die vier seilartigen Untergebilde (75) die Arbeitsplattform
(8) an vier Ecken tragen.
3. Wartungskorb nach Anspruch 1 oder 2, wobei die erste und zweite Hängevorrichtung (6)
jeweils eine Querträger (65) aufweisen, wobei die zwei seilartige Untergebilde (75)
jedes des ersten und zweiten Hubmechanismus auf zwei Seiten des Seils (3) oder des
Befestigungspunkts die Arbeitsplattform (8) mit dem Querträger (65) verbinden.
4. Wartungskorb für die Wartung einer Seilbahn aufweisend:
eine Wartungskorbstruktur;
eine Hängevorrichtung (6) zur hängenden Befestigung der Wartungskorbstruktur an einem
Seil (3) der Seilbahn, wobei die Hängevorrichtung (6) eine erste Hängevorrichtung
und eine zweite Hängevorrichtung aufweist, wobei die erste Hängevorrichtung zur hängenden
Befestigung der Wartungskorbstruktur an einem ersten Befestigungspunkt an dem Seil
(3) der Seilbahn ausgebildet ist, und die zweite Hängevorrichtung zur hängenden Befestigung
der Wartungskorbstruktur an einem zweiten Befestigungspunkt an dem Seil (3) der Seilbahn
ausgebildet ist; und
eine Arbeitsplattform (8) ausgebildet zum Transport eines Wartungstechnikers an eine
Wartungsstelle der Seilbahn und zur Durchführung der Wartungsarbeit an der Wartungsstelle
durch den Wartungstechniker,
wobei die Wartungskorbstruktur einen Hubmechanismus (7) mit einem ersten Hubmechanismus
und einem zweiten Hubmechanismus aufweist, wobei die Arbeitsplattform (8) zwischen
dem ersten und dem zweiten Hubmechanismus gelagert ist,
wobei der erste Hubmechanismus in der Wartungskorbstruktur auf der Seite der ersten
Hängevorrichtung angeordnet ist und der zweite Hubmechanismus in der Wartungskorbstruktur
auf der Seite der zweiten Hängevorrichtung angeordnet ist, so dass der Abstand der
Arbeitsplattform (8) von dem Seil (3) an dem ersten Befestigungspunkt mit dem ersten
Hubmechanismus und der Abstand der Arbeitsplattform (8) von dem Seil (3) an dem zweiten
Befestigungspunkt mit dem zweiten Hubmechanismus unterschiedlich eingestellt werden
können,
dadurch gekennzeichnet, dass die erste Hängevorrichtung (6) und die zweite Hängevorrichtung (6) eine Drehung der
Arbeitsplattform (8) um eine vertikale Achse ermöglichen.
5. Wartungskorb nach Anspruch 4, wobei die erste Hängevorrichtung (6) und die zweite
Hängevorrichtung (6) eine Drehung der Arbeitsplattform (8) um eine vertikale Achse
ermöglichen, so dass der Wartungskorb (5) um Umlaufpunkte an Enden der Seilbahn geführt
werden kann.
6. Wartungskorb nach Anspruch 4 oder 5, wobei die Hängevorrichtung (6) ein Gelenk (63)
aufweist, das eine drehbare Lagerung des Wartungskorbs (5) um die vertikale Achse
(64) erlaubt.
7. Wartungskorb für die Wartung einer Seilbahn aufweisend:
eine Wartungskorbstruktur;
eine Hängevorrichtung (6) zur hängenden Befestigung der Wartungskorbstruktur an einem
Seil (3) der Seilbahn, wobei die Hängevorrichtung (6) eine erste Hängevorrichtung
und eine zweite Hängevorrichtung aufweist, wobei die erste Hängevorrichtung zur hängenden
Befestigung der Wartungskorbstruktur an einem ersten Befestigungspunkt an dem Seil
(3) der Seilbahn ausgebildet ist, und die zweite Hängevorrichtung zur hängenden Befestigung
der Wartungskorbstruktur an einem zweiten Befestigungspunkt an dem Seil (3) der Seilbahn
ausgebildet ist; und
eine Arbeitsplattform (8) ausgebildet zum Transport eines Wartungstechnikers an eine
Wartungsstelle der Seilbahn und zur Durchführung der Wartungsarbeit an der Wartungsstelle
durch den Wartungstechniker,
wobei die Wartungskorbstruktur einen Hubmechanismus (7) mit einem ersten Hubmechanismus
und einem zweiten Hubmechanismus aufweist, wobei die Arbeitsplattform (8) zwischen
dem ersten und dem zweiten Hubmechanismus gelagert ist,
wobei der erste Hubmechanismus in der Wartungskorbstruktur auf der Seite der ersten
Hängevorrichtung angeordnet ist und der zweite Hubmechanismus in der Wartungskorbstruktur
auf der Seite der zweiten Hängevorrichtung angeordnet ist, so dass der Abstand der
Arbeitsplattform (8) von dem Seil (3) an dem ersten Befestigungspunkt mit dem ersten
Hubmechanismus und der Abstand der Arbeitsplattform (8) von dem Seil (3) an dem zweiten
Befestigungspunkt mit dem zweiten Hubmechanismus unterschiedlich eingestellt werden
können,
dadurch gekennzeichnet, dassdie erste und zweite Hängevorrichtung (6) jeweils ein Hängegestänge (61) und
einen Befestigungsmechanismus (62) aufweist, wobei das Hängegestänge (61) an dem Seil
(3) befestigbar ist, wobei der Wartungskorb (5) mit dem Befestigungsmechanismus (62)
an dem Hängegestänge (61) befestigbar ist, so dass der Wartungskorb (5) an unterschiedlichen
Hängegestängen (61) unterschiedlicher Seilbahnen befestigbar ist.
8. Wartungskorb nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei der Hubmechanismus (7) zum Anheben
der Position der Arbeitsplattform (8) relativ zu der Wartungskorbstruktur ausgebildet
ist.
9. Seilbahn mit einem Wartungskorb nach einem der Ansprüche 1 bis 8.
10. Verfahren zur Wartung einer Seilbahn, aufweisend die folgenden Schritte:
Befördern eines Wartungstechnikers mit einem an einem Seil (3) der Seilbahn hängend
befestigten Wartungskorb nach einem der Ansprüche 1 bis 8 an eine Wartungsstelle;
und
Durchführen der Wartungsarbeit durch den sich auf der Arbeitsplattform (8) befindlichen
Wartungstechniker an der Wartungsstelle.
11. Verfahren nach Anspruch 10, wobei die Seilbahn an der Wartungsstelle eine Rollenbatterie
(2) aufweist und die Wartungsarbeit die folgenden Schritte aufweist:
Sichern der Last der Rollenbatterie (2) oder eines Teils der Rollenbatterie an einer
Stützstruktur (1) der Rollenbatterie (2), so dass eine Achse (4), auf der die Rollenbatterie
(2) oder der Teil der Rollenbatterie (2) gelagert ist, grundsätzlich lastfrei ist
und von dem Wartungstechniker herausgenommen werden kann;
Reinigen und/oder Prüfen der Achse (4), wobei die Rollenbatterie (2) oder eine Hauptwippe
(24) der Rollenbatterie (2) während der Reinigung und/oder Prüfung der Achse (4) nicht
abtransportiert wird oder in der gesicherten Position verbleibt;
Entsichern der Last der Rollenbatterie (2).
12. Verfahren zur Wartung einer Seilbahn,:
eine Wartungskorbstruktur;
eine Hängevorrichtung (6) zur hängenden Befestigung der Wartungskorbstruktur an einem
Seil (3) der Seilbahn, wobei die Hängevorrichtung (6) eine erste Hängevorrichtung
und eine zweite Hängevorrichtung aufweist, wobei die erste Hängevorrichtung zur hängenden
Befestigung der Wartungskorbstruktur an einem ersten Befestigungspunkt an dem Seil
(3) der Seilbahn ausgebildet ist, und die zweite Hängevorrichtung zur hängenden Befestigung
der Wartungskorbstruktur an einem zweiten Befestigungspunkt an dem Seil (3) der Seilbahn
ausgebildet ist; und
eine Arbeitsplattform (8) ausgebildet zum Transport eines Wartungstechnikers an eine
Wartungsstelle der Seilbahn und zur Durchführung der Wartungsarbeit an der Wartungsstelle
durch den Wartungstechniker,
wobei die Wartungskorbstruktur einen Hubmechanismus (7) mit einem ersten Hubmechanismus
und einem zweiten Hubmechanismus aufweist, wobei die Arbeitsplattform (8) zwischen
dem ersten und dem zweiten Hubmechanismus gelagert ist,
wobei der erste Hubmechanismus in der Wartungskorbstruktur auf der Seite der ersten
Hängevorrichtung angeordnet ist und der zweite Hubmechanismus in der Wartungskorbstruktur
auf der Seite der zweiten Hängevorrichtung angeordnet ist, so dass der Abstand der
Arbeitsplattform (8) von dem Seil (3) an dem ersten Befestigungspunkt mit dem ersten
Hubmechanismus und der Abstand der Arbeitsplattform (8) von dem Seil (3) an dem zweiten
Befestigungspunkt mit dem zweiten Hubmechanismus unterschiedlich eingestellt werden
können,
wobei der erste Hubmechanismus (7) ein seilartiges Gebilde (75), das die Arbeitsplattform
(8) mit der ersten Hängevorrichtung (6) verbindet, und einen Mechanismus zum Einstellen
der Länge des seilartigen Gebildes (75), um den Abstand zwischen der ersten Hängevorrichtung
(6) und der Arbeitsplattform (8) einzustellen, aufweist, wobei der zweite Hubmechanismus
(7) ein seilartiges Gebilde (75), das die Arbeitsplattform (8) mit der zweiten Hängevorrichtung
(6) verbindet, und einen Mechanismus zum Einstellen der Länge des seilartigen Gebildes
(75), um den Abstand zwischen der zweiten Hängevorrichtung (6) und der Arbeitsplattform
(8) einzustellen, aufweist;
wobei das Verfahren die folgenden Schritte aufweist:
Befördern eines Wartungstechnikers mit einem an einem Seil (3) der Seilbahn hängend
befestigten Wartungskorb an eine Wartungsstelle; und
Durchführen der Wartungsarbeit durch den sich auf der Arbeitsplattform (8) befindlichen
Wartungstechniker an der Wartungsstelle,
wobei die Seilbahn an der Wartungsstelle eine Rollenbatterie (2) aufweist und die
Wartungsarbeit durch die folgenden Schritte gekennzeichnet ist:
Sichern der Last der Rollenbatterie (2) an einer Stützstruktur (1) der Rollenbatterie
(2), so dass eine Hauptachse (4), auf der die Rollenbatterie (2) gelagert ist, grundsätzlich
lastfrei ist und von dem Wartungstechniker herausgenommen werden kann;
Reinigen und/oder Prüfen der Hauptachse (4), wobei die Rollenbatterie (2) oder eine
Hauptwippe (24) der Rollenbatterie (2) während der Reinigung und/oder Prüfung der
Hauptachse (4) nicht abtransportiert wird oder in der gesicherten Position verbleibt;
Entsichern der Last der Rollenbatterie (2).
13. Verfahren zur Wartung einer Seilbahn,:
eine Wartungskorbstruktur;
eine Hängevorrichtung (6) zur hängenden Befestigung der Wartungskorbstruktur an einem
Seil (3) der Seilbahn, wobei die Hängevorrichtung (6) eine erste Hängevorrichtung
und eine zweite Hängevorrichtung aufweist, wobei die erste Hängevorrichtung zur hängenden
Befestigung der Wartungskorbstruktur an einem ersten Befestigungspunkt an dem Seil
(3) der Seilbahn ausgebildet ist, und die zweite Hängevorrichtung zur hängenden Befestigung
der Wartungskorbstruktur an einem zweiten Befestigungspunkt an dem Seil (3) der Seilbahn
ausgebildet ist; und
eine Arbeitsplattform (8) ausgebildet zum Transport eines Wartungstechnikers an eine
Wartungsstelle der Seilbahn und zur Durchführung der Wartungsarbeit an der Wartungsstelle
durch den Wartungstechniker,
wobei die Wartungskorbstruktur einen Hubmechanismus (7) mit einem ersten Hubmechanismus
und einem zweiten Hubmechanismus aufweist, wobei die Arbeitsplattform (8) zwischen
dem ersten und dem zweiten Hubmechanismus gelagert ist,
wobei der erste Hubmechanismus in der Wartungskorbstruktur auf der Seite der ersten
Hängevorrichtung angeordnet ist und der zweite Hubmechanismus in der Wartungskorbstruktur
auf der Seite der zweiten Hängevorrichtung angeordnet ist, so dass der Abstand der
Arbeitsplattform (8) von dem Seil (3) an dem ersten Befestigungspunkt mit dem ersten
Hubmechanismus und der Abstand der Arbeitsplattform (8) von dem Seil (3) an dem zweiten
Befestigungspunkt mit dem zweiten Hubmechanismus unterschiedlich eingestellt werden
können,
wobei der erste Hubmechanismus (7) ein seilartiges Gebilde (75), das die Arbeitsplattform
(8) mit der ersten Hängevorrichtung (6) verbindet, und einen Mechanismus zum Einstellen
der Länge des seilartigen Gebildes (75), um den Abstand zwischen der ersten Hängevorrichtung
(6) und der Arbeitsplattform (8) einzustellen, aufweist, wobei der zweite Hubmechanismus
(7) ein seilartiges Gebilde (75), das die Arbeitsplattform (8) mit der zweiten Hängevorrichtung
(6) verbindet, und einen Mechanismus zum Einstellen der Länge des seilartigen Gebildes
(75), um den Abstand zwischen der zweiten Hängevorrichtung (6) und der Arbeitsplattform
(8) einzustellen, aufweist;
wobei das Verfahren die folgenden Schritte aufweist:
Befördern eines Wartungstechnikers mit einem an einem Seil (3) der Seilbahn hängend
befestigten Wartungskorb an eine Wartungsstelle; und
Durchführen der Wartungsarbeit durch den sich auf der Arbeitsplattform (8) befindlichen
Wartungstechniker an der Wartungsstelle,
wobei die Seilbahn an der Wartungsstelle eine Rollenbatterie (2) aufweist und die
Wartungsarbeit durch die folgenden Schritte gekennzeichnet ist:
Sichern der Last der Rollenbatterie (2) oder eines Teils der Rollenbatterie an einer
Stützstruktur (1) der Rollenbatterie (2), so dass eine Achse (4), auf der die Rollenbatterie
(2) oder der Teil der Rollenbatterie (2) gelagert ist, grundsätzlich lastfrei ist
und von dem Wartungstechniker herausgenommen werden kann;
Prüfen der Achse (4), wobei die Rollenbatterie (2) oder eine Hauptwippe (24) der Rollenbatterie
(2) während der Prüfung der Achse (4) in der gesicherten Position verbleibt; und
Entsichern der Last der Rollenbatterie (2).
14. Verfahren nach Anspruch 13, wobei die Achse (4) mit einer Prüfbank zur magnetinduktiven
Materialprüfung der Arbeitsplattform (8) geprüft wird.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche Anspruch 11 bis 14, wobei
die Achse (4) auf einer ersten Seite aus einer Ausnehmung (4') für die Achse (4) teilweise
herausgeschoben wird,
der teilweise aus der ersten Seite herausgeschobene Teil der Achse (4) gereinigt und/oder
geprüft wird,
die Achse (4) auf einer zweiten Seite aus der Ausnehmung (4') teilweise herausgeschoben
wird, und
der teilweise aus der zweiten Seite herausgeschobene Teil der Achse (4) gereinigt
und/oder geprüft wird.
16. Verfahren nach Anspruch 15, wobei die Achse (4) soweit herausgeschoben wird, dass
die Hauptachse (4) sich auf der herausgeschobenen Seite noch in der Ausnehmung (4')
der Stützstruktur (1) und der Ausnehmung (4') der Hauptwippe (24) befindet und/oder
dass die Hauptachse (4) auf der der herausgeschobenen Seite entgegengesetzten Seite
aus der Ausnehmung (4') der Stützstruktur (1) herausgeschoben ist.
17. Verfahren nach Anspruch 15 oder 16, wobei während die Achse (4) auf der herausgeschobenen
Seite aus der Ausnehmung (4') teilweise herausgeschoben wird eine Hilfsachse (96)
auf der der herausgeschobenen Seite entgegengesetzten Seite in die Ausnehmung (4')
der Stützstruktur (1) und der Hauptwippe (24) geschoben wird, bis diese sich auf der
der herausgeschobenen Seite entgegengesetzten Seite in der Ausnehmung (4') der Stützstruktur
(1) und der Ausnehmung (4') der Hauptwippe (24) befindet.
18. Verfahren nach Anspruch 16 oder 17, wobei während die Achse (4) auf der herausgeschobenen
Seite aus der Ausnehmung (4') teilweise herausgeschoben wird, ein Gleitlager auf der
der herausgeschobenen Seite entgegensetzten Seite der Ausnehmung (4') herausgenommen
und das Gleitlager oder ein Ersatzgleitlager wieder eingesetzt wird.
19. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 18, wobei die Wartungsarbeit die folgenden
Schritte aufweist:
Herausnehmen der Achse (4) vor dem Reinigen und/oder Prüfen der Achse (4); und
Wiedereinführen der Hauptachse (4) nach dem Reinigen und/oder Prüfen der Achse (4).
20. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 19, wobei die Last an einem Abhebejoch (13)
der Stützstruktur (1) gesichert wird.
1. Maintenance cage for the maintenance of a cable car, having:
a maintenance cage structure;
a suspension device (6) for fastening the maintenance cage structure so as to be suspended
from a cable (3) of the cable car, wherein the suspension device (6) has a first suspension
device and a second suspension device, wherein the first suspension device is configured
for fastening the maintenance cage structure so as to be suspended from a first fastening
point on the cable (3) of the cable car, and the second suspension device is configured
for fastening the maintenance cage structure so as to be suspended from a second fastening
point on the cable (3) of the cable car; and
a working platform (8) configured for transporting a maintenance technician to a maintenance
location of the cable car and for carrying out the maintenance work at the maintenance
location by the maintenance technician,
wherein the maintenance cage structure has a lifting mechanism having a first lifting
mechanism and a second lifting mechanism, wherein the working platform (8) is mounted
between the first and the second lifting mechanism,
wherein the first lifting mechanism is disposed in the maintenance cage structure
at the side of the first suspension device, and the second lifting mechanism is disposed
in the maintenance cage structure at the side of the second suspension device, such
that the spacing of the working platform (8) from the cable (3) at the first fastening
point can be adjusted by the first lifting mechanism and the spacing of the working
platform (8) from the cable (3) at the second fastening point can be adjusted by the
second lifting mechanism in a mutually different manner,
wherein the first lifting mechanism has a cable-type structure (75) which connects
the working platform (8) to the first suspension device (6), and a mechanism for adjusting
the length of the cable-type structure (75) so as to adjust the spacing between the
first suspension device (6) and the working platform (8); wherein the second lifting
mechanism (7) has a cable-type structure (75) which connects the working platform
(8) to the second suspension device (6), and a mechanism for adjusting the length
of the cable-type structure (75) so as to adjust the spacing between the second suspension
device (6) and the working platform (8)
characterized in that
the cable-type structure (75) of the first and second lifting mechanism comprises,
respectively, two cable-type sub-structures (75) which connect the working platform
(8) to the suspension device (6) on two sides of the cable (3) or of the fastening
point.
2. Maintenance cage according to Claim 1 or 2, wherein the four cable-type sub-structures
(75) support the work platform (8) at four corners.
3. Maintenance cage according to Claim 1 or 2, wherein the first and second suspension
devices (6) each have a traverse (65), wherein the two cable-type substructures (75)
of each of the first and second lifting mechanism connect on the two sides of the
rope (3) or of the fastening point the work platform (8) with the cross member (65).
4. Maintenance cage for the maintenance of a cable car, having:
a maintenance cage structure;
a suspension device (6) for fastening the maintenance cage structure so as to be suspended
from a cable (3) of the cable car, wherein the suspension device (6) has a first suspension
device and a second suspension device, wherein the first suspension device is configured
for fastening the maintenance cage structure so as to be suspended from a first fastening
point on the cable (3) of the cable car, and the second suspension device is configured
for fastening the maintenance cage structure so as to be suspended from a second fastening
point on the cable (3) of the cable car; and
a working platform (8) configured for transporting a maintenance technician to a maintenance
location of the cable car and for carrying out the maintenance work at the maintenance
location by the maintenance technician,
wherein the maintenance cage structure has a lifting mechanism having a first lifting
mechanism and a second lifting mechanism, wherein the working platform (8) is mounted
between the first and the second lifting mechanism,
wherein the first lifting mechanism is disposed in the maintenance cage structure
at the side of the first suspension device, and the second lifting mechanism is disposed
in the maintenance cage structure at the side of the second suspension device, such
that the spacing of the working platform (8) from the cable (3) at the first fastening
point can be adjusted by the first lifting mechanism and the spacing of the working
platform (8) from the cable (3) at the second fastening point can be adjusted by the
second lifting mechanism in a mutually different manner,
characterized in that
the first suspension device (6) and the second suspension device (6) enable a rotation
of the working platform (8) about a vertical axis.
5. Maintenance cage according to Claim 5, wherein the first suspension device (6) and
the second suspension device (6) enable a rotation of the working platform (8) about
a vertical axis so that the maintenance cage can be conducted around the circulation
points at the ends of the cable car.
6. Maintenance cage according to Claim 5 or 6, wherein the suspension device (6) has
a joint (63) which allows the maintenance cage (5) to be rotatably mounted about the
vertical axis (64).
7. Maintenance cage for the maintenance of a cable car, having:
a maintenance cage structure;
a suspension device (6) for fastening the maintenance cage structure so as to be suspended
from a cable (3) of the cable car, wherein the suspension device (6) has a first suspension
device and a second suspension device, wherein the first suspension device is configured
for fastening the maintenance cage structure so as to be suspended from a first fastening
point on the cable (3) of the cable car, and the second suspension device is configured
for fastening the maintenance cage structure so as to be suspended from a second fastening
point on the cable (3) of the cable car; and
a working platform (8) configured for transporting a maintenance technician to a maintenance
location of the cable car and for carrying out the maintenance work at the maintenance
location by the maintenance technician,
wherein the maintenance cage structure has a lifting mechanism having a first lifting
mechanism and a second lifting mechanism, wherein the working platform (8) is mounted
between the first and the second lifting mechanism,
wherein the first lifting mechanism is disposed in the maintenance cage structure
at the side of the first suspension device, and the second lifting mechanism is disposed
in the maintenance cage structure at the side of the second suspension device, such
that the spacing of the working platform (8) from the cable (3) at the first fastening
point can be adjusted by the first lifting mechanism and the spacing of the working
platform (8) from the cable (3) at the second fastening point can be adjusted by the
second lifting mechanism in a mutually different manner,
characterized in that
the first and the second suspension device (6) each have a suspension linkage (61)
and a fastening mechanism (62), wherein the suspension linkage (61) is able to be
fastened to the cable (3), wherein the maintenance cage (5) by way of the fastening
mechanism (62) is able to be fastened to the suspension linkage (61) such that the
maintenance cage (5) is able to be fastened to different suspension linkages (61)
of different cable cars.
8. Maintenance cage according to one of claims 1 to 7, wherein the lifting mechanism
(7) is configured for lifting the position of the working platform (8) relative to
the maintenance cage structure.
9. Cable car having a maintenance cage according to one of Claims 1 to 8.
10. Method for the maintenance of a cable car, said method comprising the following steps:
- conveying a maintenance technician by a maintenance cage according to one of Claims
1 to 8 to a maintenance location, said maintenance cage being fastened so as to be
suspended from a cable (3) of the cable car; and
- carrying out the maintenance work at the maintenance location by the maintenance
technician located on the working platform (8).
11. Method according to Claim 10, wherein the cable car at the maintenance location has
a sheave assembly (2) and the maintenance work comprises the following steps:
- securing the load of the sheave assembly (2) or of part of the sheave assembly on
a support structure (1) of the sheave assembly (2) such that an axle (4) on which
the sheave assembly (2) or part of the sheave assembly (2) is mounted is substantially
free of any load and can be removed by the maintenance technician;
- cleaning and/or checking the axle (4), wherein the sheave assembly (2) or a primary
compensator (24) of the sheave assembly (2) is not transported away or remains in
the secured position during cleaning and/or checking of the axle (4);
- unlocking the load of the sheave assembly (2).
12. Method for the maintenance of a cable car, :
a maintenance cage structure;
a suspension device (6) for fastening the maintenance cage structure so as to be suspended
from a cable (3) of the cable car, wherein the suspension device (6) has a first suspension
device and a second suspension device, wherein the first suspension device is configured
for fastening the maintenance cage structure so as to be suspended from a first fastening
point on the cable (3) of the cable car, and the second suspension device is configured
for fastening the maintenance cage structure so as to be suspended from a second fastening
point on the cable (3) of the cable car; and
a working platform (8) configured for transporting a maintenance technician to a maintenance
location of the cable car and for carrying out the maintenance work at the maintenance
location by the maintenance technician,
wherein the maintenance cage structure has a lifting mechanism having a first lifting
mechanism and a second lifting mechanism, wherein the working platform (8) is mounted
between the first and the second lifting mechanism,
wherein the first lifting mechanism is disposed in the maintenance cage structure
at the side of the first suspension device, and the second lifting mechanism is disposed
in the maintenance cage structure at the side of the second suspension device, such
that the spacing of the working platform (8) from the cable (3) at the first fastening
point can be adjusted by the first lifting mechanism and the spacing of the working
platform (8) from the cable (3) at the second fastening point can be adjusted by the
second lifting mechanism in a mutually different manner,
wherein the first lifting mechanism has a cable-type structure (75) which connects
the working platform (8) to the first suspension device (6), and a mechanism for adjusting
the length of the cable-type structure (75) so as to adjust the spacing between the
first suspension device (6) and
the working platform (8); wherein the second lifting mechanism (7) has a cable-type
structure (75) which connects the working platform (8) to the second suspension device
(6), and a mechanism for adjusting the length of the cable-type structure (75) so
as to adjust the spacing between the second suspension device (6) and the working
platform (8)
wherein said method comprising the following steps:
conveying a maintenance technician to a maintenance location by a maintenance cage,
said maintenance cage being fastened so as to be suspended from a cable (3) of the
cable car; and
carrying out the maintenance work at the maintenance location by the maintenance technician
located on the working platform (8),
wherein the cable car has a roller battery (2) at the maintenance location and the
maintenance work is characterized by the following steps:
Securing the load of the roller battery (2) on a support structure (1) of the roller
battery (2), so that a main axis (4), on which the roller battery (2) is mounted,
is basically load-free and can be removed by the maintenance technician;
Cleaning and/or testing the main axis (4), wherein the roller battery (2) or a main
rocker (24) of the roller battery (2) during cleaning and/or testing of the main axis
(4) is not transported away or remains in the secured position;
freeing the load of the roller battery (2).
13. Method for the maintenance of a cable car, :
a maintenance cage structure;
a suspension device (6) for fastening the maintenance cage structure so as to be suspended
from a cable (3) of the cable car, wherein the suspension device (6) has a first suspension
device and a second suspension device, wherein the first suspension device is configured
for fastening the maintenance cage structure so as to be suspended from a first fastening
point on the cable (3) of the cable car, and the second suspension device is configured
for fastening the maintenance cage structure so as to be suspended from a second fastening
point on the cable (3) of the cable car; and
a working platform (8) configured for transporting a maintenance technician to a maintenance
location of the cable car and for carrying out the maintenance work at the maintenance
location by the maintenance technician,
wherein the maintenance cage structure has a lifting mechanism having a first lifting
mechanism and a second lifting mechanism, wherein the working platform (8) is mounted
between the first and the second lifting mechanism,
wherein the first lifting mechanism is disposed in the maintenance cage structure
at the side of the first suspension device, and the second lifting mechanism is disposed
in the maintenance cage structure at the side of the second suspension device, such
that the spacing of the working platform (8) from the cable (3) at the first fastening
point can be adjusted by the first lifting mechanism and the spacing of the working
platform (8) from the cable (3) at the second fastening point can be adjusted by the
second lifting mechanism in a mutually different manner,
wherein the first lifting mechanism has a cable-type structure (75) which connects
the working platform (8) to the first suspension device (6), and a mechanism for adjusting
the length of the cable-type structure (75) so as to adjust the spacing between the
first suspension device (6) and the working platform (8); wherein the second lifting
mechanism (7) has a cable-type structure (75) which connects the working platform
(8) to the second suspension device (6), and a mechanism for adjusting the length
of the cable-type structure (75) so as to adjust the spacing between the second suspension
device (6) and the working platform (8)
wherein said method comprising the following steps:
conveying a maintenance technician to a maintenance location by a maintenance cage,
said maintenance cage being fastened so as to be suspended from a cable (3) of the
cable car; and
carrying out the maintenance work at the maintenance location by the maintenance technician
located on the working platform (8),
wherein the cable car has a roller battery (2) at the maintenance location and the
maintenance work is characterized by the following steps:
Securing the load of the roller battery (2) or a part of the roller battery (2) on
a support structure (1) of the roller battery (2), so that an axis (4), on which the
roller battery (2) or the part of the roller battery (2) is mounted, is basically
load-free and can be removed by the maintenance technician;
Testing the axis (4), wherein the roller battery (2) or a main rocker (24) of the
roller battery (2) during testing of the axis (4) remains in the secured position;
and
freeing the load of the roller battery (2).
14. Method according to claim 13, wherein the axis (4) is tested with a test bench of
the work platform (8) for magneto-inductive material testing.
15. Method according to one of claims 11 to 14, wherein
- the axle (4) on a first side is partially extracted from a clearance (4') for the
axle (4);
- the part of the axle (4) partially extracted from the first side is cleaned and/or
checked;
- the axle (4) on a second side is partially extracted from the clearance (4'); and
- the part of the axle (4) partially extracted from the second side is cleaned and/or
checked.
16. Method according to Claim 15, wherein the axle (4) is extracted so far that the primary
axle (4) on the extracted side is still situated in the clearance (4') of the support
structure (1) and the clearance (4') of the primary compensator (24) and/or that the
primary axle (4) on the side opposite the extracted side is extracted from the clearance
(4') of the support structure (1).
17. Method according to Claim 15 or 16, wherein, while the axle (4) on the extracted side
is being partially extracted from the clearance (4'), an auxiliary axle (96) on the
side opposite the extracted side is inserted into the clearance (4') of the support
structure (1) and of the primary compensator (24) until said auxiliary axle (96) on
the side opposite the extracted side is situated in the clearance (4') of the support
structure (1) and the clearance (4') of the primary compensator (24).
18. Method according to Claim 16 or 17, wherein, while the axle (4) on the extracted side
is being partially extracted from the clearance (4'), a friction bearing on the side
opposite the extracted side is removed from the clearance (4') and the friction bearing
or a replacement friction bearing is re-inserted.
19. Method according to one of Claims 10 to 18, wherein the maintenance work comprises
the following steps:
- removing the axle (4) prior to cleaning and/or checking the axle (4); and
- re-introducing the primary axle (4) after cleaning and/or checking the axle (4).
20. Method according to one of Claims 10 to 19, wherein the load is secured on a raising
yoke (13) of the support structure (1).
1. Nacelle de maintenance destinée à la maintenance d'un téléphérique, présentant:
une structure de nacelle de maintenance ;
un dispositif de suspension (6) pour la fixation suspendue de la structure de nacelle
de maintenance à un câble (3) du téléphérique, le dispositif de suspension (6) présentant
un premier dispositif de suspension et un deuxième dispositif de suspension, le premier
dispositif de suspension étant réalisé pour la fixation suspendue de la structure
de nacelle de maintenance à un premier point de fixation sur le câble (3) du téléphérique,
et le deuxième dispositif de suspension étant réalisé pour la fixation suspendue de
la structure de nacelle de maintenance à un deuxième point de fixation sur le câble
(3) du téléphérique; et
une plate-forme de travail (8) réalisée pour le transport d'un technicien de maintenance
jusqu'à un site de maintenance du téléphérique et pour l'exécution du travail de maintenance
sur le site de maintenance par le technicien de maintenance,
la structure de nacelle de maintenance présente un mécanisme de levage doté d'un premier
mécanisme de levage et d'un deuxième mécanisme de levage, la plate-forme de travail
(8) étant montée entre le premier et le deuxième mécanisme de levage,
le premier mécanisme de levage étant disposé dans la structure de nacelle de maintenance
du côté du premier dispositif de suspension, et le deuxième mécanisme de levage étant
disposé dans la structure de nacelle de maintenance du côté du deuxième dispositif
de suspension de sorte que la distance de la plate-forme de travail (8) au câble (3)
au premier point de fixation peut être réglée avec le premier mécanisme de levage
et la distance de la plate-forme de travail (8) au câble (3) au deuxième point de
fixation peut être réglée différemment avec le deuxième mécanisme de levage,
dans laquelle le premier mécanisme de levage présente un élément en forme de corde
(75) qui relie la plate-forme de travail (8) au premier dispositif de suspension (6),
et un mécanisme pour le réglage de la longueur de l'élément en forme de corde (75)
afin de régler la distance entre le premier dispositif de suspension (6) et la plate-forme
de travail (8), le deuxième mécanisme de levage (7) présentant un élément en forme
de corde (75) qui relie la plate-forme de travail (8) au deuxième dispositif de suspension
(6), et un mécanisme pour le réglage de la longueur de l'élément en forme de corde
(75) afin de régler la distance entre le deuxième dispositif de suspension (6) et
la plate-forme de travail (8)
caractérisée en ce que
l'élément en forme de corde (75) du premier et deuxième mécanisme de levage comprend
respectivement deux sous-éléments en forme de corde (75) qui relient la plate-forme
de travail (8) au dispositif de suspension (6) sur deux côtés du câble (3) ou du point
de fixation.
2. Nacelle de maintenance selon la revendication 1, dans laquelle les quatre sous-structures
en forme de corde (75) supportent la plate-forme de travail (8) aux quatre coins.
3. Nacelle de maintenance selon la revendication 1 ou 2, dans laquelle les premier et
deuxième dispositifs de suspension (6) comportent chacun une traverse (65), les deux
sous-structures en forme de corde (75) de chacun des premier et deuxième mécanismes
de levage connectent sur le deux côtés de la corde (3) ou du point de fixation de
la plateforme de travail (8) avec la traverse (65).
4. Nacelle de maintenance destinée à la maintenance d'un téléphérique, présentant:
une structure de nacelle de maintenance ;
un dispositif de suspension (6) pour la fixation suspendue de la structure de nacelle
de maintenance à un câble (3) du téléphérique, le dispositif de suspension (6) présentant
un premier dispositif de suspension et un deuxième dispositif de suspension, le premier
dispositif de suspension étant réalisé pour la fixation suspendue de la structure
de nacelle de maintenance à un premier point de fixation sur le câble (3) du téléphérique,
et le deuxième dispositif de suspension étant réalisé pour la fixation suspendue de
la structure de nacelle de maintenance à un deuxième point de fixation sur le câble
(3) du téléphérique; et
une plate-forme de travail (8) réalisée pour le transport d'un technicien de maintenance
jusqu'à un site de maintenance du téléphérique et pour l'exécution du travail de maintenance
sur le site de maintenance par le technicien de maintenance,
la structure de nacelle de maintenance présente un mécanisme de levage doté d'un premier
mécanisme de levage et d'un deuxième mécanisme de levage, la plate-forme de travail
(8) étant montée entre le premier et le deuxième mécanisme de levage,
le premier mécanisme de levage étant disposé dans la structure de nacelle de maintenance
du côté du premier dispositif de suspension, et le deuxième mécanisme de levage étant
disposé dans la structure de nacelle de maintenance du côté du deuxième dispositif
de suspension de sorte que la distance de la plate-forme de travail (8) au câble (3)
au premier point de fixation peut être réglée avec le premier mécanisme de levage
et la distance de la plate-forme de travail (8) au câble (3) au deuxième point de
fixation peut être réglée différemment avec le deuxième mécanisme de levage,
caractérisée en ce que
le premier dispositif de suspension (6) et le deuxième dispositif de suspension (6)
permettent une rotation de la plate-forme de travail (8) autour d'un axe vertical.
5. Nacelle de maintenance selon la revendication 4, dans laquelle le premier dispositif
de suspension (6) et le deuxième dispositif de suspension (6) permettent une rotation
de la plateforme de travail (8) autour d'un axe vertical afin que la nacelle de maintenance
(5) puisse être guidé autour des points de circulation aux extrémités du téléphérique.
6. Nacelle de maintenance selon la revendication 4 ou 5, dans lequel le dispositif de
suspension (6) comporte une articulation (63) qui permet à la nacelle de maintenance
(5) d'être monté rotatif autour de l'axe vertical (64).
7. Nacelle de maintenance destinée à la maintenance d'un téléphérique, présentant :
une structure de nacelle de maintenance ;
un dispositif de suspension (6) pour la fixation suspendue de la structure de nacelle
de maintenance à un câble (3) du téléphérique, le dispositif de suspension (6) présentant
un premier dispositif de suspension et un deuxième dispositif de suspension, le premier
dispositif de suspension étant réalisé pour la fixation suspendue de la structure
de nacelle de maintenance à un premier point de fixation sur le câble (3) du téléphérique,
et le deuxième dispositif de suspension étant réalisé pour la fixation suspendue de
la structure de nacelle de maintenance à un deuxième point de fixation sur le câble
(3) du téléphérique; et
une plate-forme de travail (8) réalisée pour le transport d'un technicien de maintenance
jusqu'à un site de maintenance du téléphérique et pour l'exécution du travail de maintenance
sur le site de maintenance par le technicien de maintenance,
la structure de nacelle de maintenance présente un mécanisme de levage doté d'un premier
mécanisme de levage et d'un deuxième mécanisme de levage, la plate-forme de travail
(8) étant montée entre le premier et le deuxième mécanisme de levage,
le premier mécanisme de levage étant disposé dans la structure de nacelle de maintenance
du côté du premier dispositif de suspension, et le deuxième mécanisme de levage étant
disposé dans la structure de nacelle de maintenance du côté du deuxième dispositif
de suspension de sorte que la distance de la plate-forme de travail (8) au câble (3)
au premier point de fixation peut être réglée avec le premier mécanisme de levage
et la distance de la plate-forme de travail (8) au câble (3) au deuxième point de
fixation peut être réglée différemment avec le deuxième mécanisme de levage,
caractérisée en ce que
le premier et le deuxième dispositif de suspension (6) présentent respectivement une
tringlerie de suspension (61) et un mécanisme de fixation (62), la tringlerie de suspension
(61) pouvant être fixée au câble (3), la nacelle de maintenance (5) pouvant être fixée
par le mécanisme de fixation (62) à la tringlerie de suspension (61) de sorte que
la nacelle de maintenance (5) peut être fixée à différentes tringleries de suspension
(61) de différents téléphériques.
8. Nacelle de maintenance selon une des revendications 1 à 7, dans lequel le mécanisme
de levage (7) est conçu pour élever la position de la plate-forme de travail (8) par
rapport à la structure de la nacelle de maintenance.
9. Téléphérique comprenant une nacelle de maintenance selon l'une quelconque des revendications
1 à 8.
10. Procédé de maintenance d'un téléphérique, présentant les étapes suivantes:
acheminer un technicien de maintenance par une nacelle de maintenance selon l'une
quelconque des revendications 1 à 8, fixée en suspension à un câble (3) du téléphérique,
jusqu'à un site de maintenance ; et
exécuter le travail de maintenance par le technicien de maintenance se trouvant sur
la plateforme de travail (8) sur le site de maintenance.
11. Procédé selon la revendication 10, dans lequel le téléphérique présente un train de
galets (2) sur le site de maintenance, et le travail de maintenance présente les étapes
suivantes:
bloquer la charge du train de galets (2) ou d'une partie du train de galets sur une
structure de support (1) du train de galets (2) de sorte qu'un axe (4) sur lequel
le train de galets (2) ou la partie du train de galets (2) est monté(e) est en principe
hors charge et peut être retiré par le technicien de maintenance ;
nettoyer et/ou contrôler l'axe (4), le train de galets (2) ou un archet principal
(24) du train de galets (2) n'étant pas évacué ou restant dans la position bloquée
pendant le nettoyage et/ou le contrôle de l'axe (4) ;
débloquer la charge du train de galets (2).
12. Procédé de maintenance d'un téléphérique, :
une structure de nacelle de maintenance ;
un dispositif de suspension (6) pour la fixation suspendue de la structure de nacelle
de maintenance à un câble (3) du téléphérique, le dispositif de suspension (6) présentant
un premier dispositif de suspension et un deuxième dispositif de suspension, le premier
dispositif de suspension étant réalisé pour la fixation suspendue de la structure
de nacelle de maintenance à un premier point de fixation sur le câble (3) du téléphérique,
et le deuxième dispositif de suspension étant réalisé pour la fixation suspendue de
la structure de nacelle de maintenance à un deuxième point de fixation sur le câble
(3) du téléphérique; et
une plate-forme de travail (8) réalisée pour le transport d'un technicien de maintenance
jusqu'à un site de maintenance du téléphérique et pour l'exécution du travail de maintenance
sur le site de maintenance par le technicien de maintenance,
la structure de nacelle de maintenance présente un mécanisme de levage doté d'un premier
mécanisme de levage et d'un deuxième mécanisme de levage, la plate-forme de travail
(8) étant montée entre le premier et le deuxième mécanisme de levage,
le premier mécanisme de levage étant disposé dans la structure de nacelle de maintenance
du côté du premier dispositif de suspension, et le deuxième mécanisme de levage étant
disposé dans la structure de nacelle de maintenance du côté du deuxième dispositif
de suspension de sorte que la distance de la plate-forme de travail (8) au câble (3)
au premier point de fixation peut être réglée avec le premier mécanisme de levage
et la distance de la plate-forme de travail (8) au câble (3) au deuxième point de
fixation peut être réglée différemment avec le deuxième mécanisme de levage,
dans laquelle le premier mécanisme de levage présente un élément en forme de corde
(75) qui relie la plate-forme de travail (8) au premier dispositif de suspension (6),
et un mécanisme pour le réglage de la longueur de l'élément en forme de corde (75)
afin de régler la distance entre le premier dispositif de suspension (6) et la plate-forme
de travail (8), le deuxième mécanisme de levage (7) présentant un élément en forme
de corde (75) qui relie la plate-forme de travail (8) au deuxième dispositif de suspension
(6), et un mécanisme pour le réglage de la longueur de l'élément en forme de corde
(75) afin de régler la distance entre le deuxième dispositif de suspension (6) et
la plate-forme de travail (8)
dans laquelle la procédé présent les étapes suivantes:
acheminer un technicien de maintenance par une nacelle de maintenance, fixée en suspension
à un câble (3) du téléphérique, jusqu'à un site de maintenance ; et
exécuter le travail de maintenance par le technicien de maintenance se trouvant sur
la plateforme de travail (8) sur le site de maintenance,
dans lequel le téléphérique dispose d'une batterie à rouleaux (2) à la site de maintenance
et les travaux de maintenance sont caractérisés par les étapes suivantes :
Fixation de la charge de la batterie à rouleaux (2) sur une structure de support (1)
de la batterie à rouleaux (2), de sorte qu'un axe principal (4), sur lequel la batterie
à rouleaux (2) est montée, soit pratiquement sans charge et peut être démonté par
le technicien de maintenance,
Nettoyage et/ou test de l'axe principal (4), la batterie à rouleaux (2) ou une bascule
principale (24) de la batterie à rouleaux (2) n'étant pas transportée pendant le nettoyage
et/ou le test de l'axe principal (4) ou restant dans la position sécurisée pendant
le nettoyage et/ou le test de l'axe principal (4);
Déverrouillez la charge de la batterie du rouleau (2).
13. Procédé de maintenance d'un téléphérique, :
une structure de nacelle de maintenance ;
un dispositif de suspension (6) pour la fixation suspendue de la structure de nacelle
de maintenance à un câble (3) du téléphérique, le dispositif de suspension (6) présentant
un premier dispositif de suspension et un deuxième dispositif de suspension, le premier
dispositif de suspension étant réalisé pour la fixation suspendue de la structure
de nacelle de maintenance à un premier point de fixation sur le câble (3) du téléphérique,
et le deuxième dispositif de suspension étant réalisé pour la fixation suspendue de
la structure de nacelle de maintenance à un deuxième point de fixation sur le câble
(3) du téléphérique; et
une plate-forme de travail (8) réalisée pour le transport d'un technicien de maintenance
jusqu'à un site de maintenance du téléphérique et pour l'exécution du travail de maintenance
sur le site de maintenance par le technicien de maintenance,
la structure de nacelle de maintenance présente un mécanisme de levage doté d'un premier
mécanisme de levage et d'un deuxième mécanisme de levage, la plate-forme de travail
(8) étant montée entre le premier et le deuxième mécanisme de levage,
le premier mécanisme de levage étant disposé dans la structure de nacelle de maintenance
du côté du premier dispositif de suspension, et le deuxième mécanisme de levage étant
disposé dans la structure de nacelle de maintenance du côté du deuxième dispositif
de suspension de sorte que la distance de la plate-forme de travail (8) au câble (3)
au premier point de fixation peut être réglée avec le premier mécanisme de levage
et la distance de la plate-forme de travail (8) au câble (3) au deuxième point de
fixation peut être réglée différemment avec le deuxième mécanisme de levage,
dans laquelle le premier mécanisme de levage présente un élément en forme de corde
(75) qui relie la plate-forme de travail (8) au premier dispositif de suspension (6),
et un mécanisme pour le réglage de la longueur de l'élément en forme de corde (75)
afin de régler la distance entre le premier dispositif de suspension (6) et la plate-forme
de travail (8), le deuxième mécanisme de levage (7) présentant un élément en forme
de corde (75) qui relie la plate-forme de travail (8) au deuxième dispositif de suspension
(6), et un mécanisme pour le réglage de la longueur de l'élément en forme de corde
(75) afin de régler la distance entre le deuxième dispositif de suspension (6) et
la plate-forme de travail (8)
dans laquelle la procédé présent les étapes suivantes:
acheminer un technicien de maintenance par une nacelle de maintenance, fixée en suspension
à un câble (3) du téléphérique, jusqu'à un site de maintenance ; et
exécuter le travail de maintenance par le technicien de maintenance se trouvant sur
la plateforme de travail (8) sur le site de maintenance,
dans lequel le téléphérique dispose d'une batterie à rouleaux (2) à la site de maintenance
et les travaux de maintenance sont caractérisés par les étapes suivantes :
Fixation de la charge de la batterie à rouleaux (2) ou une partie de la batterie à
rouleaux (2) sur une structure de support (1) de la batterie à rouleaux (2), de sorte
qu'un axe (4), sur lequel la batterie à rouleaux (2) ou la partie de la batterie à
rouleaux (2) est montée, soit pratiquement sans charge et peut être démonté par le
technicien de maintenance,
Test de l'axe (4), la batterie à rouleaux (2) ou une bascule principale (24) de la
batterie à rouleaux (2) restant dans la position sécurisée pendant le test de l'axe
(4);
Déverrouillez la charge de la batterie du rouleau (2).
14. Procédé selon la revendication 13, dans lequel l'axe (4) est testé avec un banc d'essai
de la plate-forme de travail (8) pour tester les matériaux magnéto-inductif.
15. Procédé selon une des revendications 11 à 14 , dans lequel
l'axe (4) est sorti partiellement sur un premier côté d'un évidement (4') pour l'axe
(4),
la partie de l'axe (4) partiellement sortie du premier côté est nettoyée et/ou contrôlée,
l'axe (4) est partiellement sorti sur un deuxième côté de l'évidement (4'), et
la partie de l'axe (4) partiellement sortie du deuxième côté est nettoyée et/ou contrôlée.
16. Procédé selon la revendication 15, dans lequel l'axe (4) est sorti à tel point que
l'axe principal (4) se trouve du côté sorti toujours dans l'évidement (4') de la structure
de support (1) et dans l'évidement (4') de l'archet principal (24), et/ou que l'axe
principal (4) est sorti de l'évidement (4') de la structure de support (1) du côté
opposé au côté sorti.
17. Procédé selon la revendication 15 ou 16, dans lequel, pendant que l'axe (4) est partiellement
sorti de l'évidement (4') du côté sorti, un axe auxiliaire (96) est inséré dans l'évidement
(4') de la structure de support (1) de l'archet principal (24) du côté opposé au côté
sorti jusqu'à ce qu'il se trouve dans l'évidement (4') de la structure de support
(1) et dans l'évidement (4') de l'archet principal (24) du côté opposé au côté sorti.
18. Procédé selon la revendication 16 ou 17, dans lequel l'axe (4) est sorti partiellement
de l'évidement (4') du côté sorti, un palier lisse est retiré du côté opposé au côté
sorti de l'évidement (4'), et le palier lisse ou un palier lisse de rechange est remis
en place.
19. Procédé selon l'une quelconque des revendications 10 à 18, dans lequel le travail
de maintenance présente les étapes suivantes:
retirer l'axe (4) avant le nettoyage et/ou le contrôle de l'axe (4) ; et
réintroduire l'axe principal (4) après le nettoyage et/ou le contrôle de l'axe (4).
20. Procédé selon l'une quelconque des revendications 10 à 19, dans lequel la charge est
bloquée au niveau d'une barre de relèvement (13) de la structure de support (1).