[0001] Die Erfindung betrifft eine Zange mit einem beweglichen, eine bewegliche Backe ausbildenden
Zangenschenkel und einem, eine Festbacke ausbildenden Festschenkel, wobei der Festschenkel
über einen Verbindungsbolzen mit dem beweglichen Zangenschenkel beschränkt schwenkbeweglich
verbunden ist und der Verbindungsbolzen eine Öffnung im Festschenkel durchgreift,
wobei der Verbindungsbolzen entlang der Öffnung zur Einstellung einer Maulweite zwischen
beweglicher Backe und Festbacke verschiebbar ist, wobei der Verbindungsbolzen in seiner
Längsachse relativ zum beweglichen Zangenschenkel und zum Festschenkel zwischen einer
eine Schiebebewegung des Festschenkels zum beweglichen Zangenschenkel sperrenden und
einer die Schiebebewegung freigebenden Endstellung verschiebbar ist, wobei der Verbindungsbolzen
in der die Schiebebewegung freigebenden Endstellung arretierbar ausgebildet ist.
[0002] Derartige Zangen sind aus dem Stand der Technik bekannt. So offenbart beispielsweise
die
DE 39 29 323 C2 eine Zange, die sich dem Grunde nach auch bei der üblichen Handhabung bewährt hat.
[0003] Diese vorbekannte Zange weist eine bewegliche Backe auf, die über ein Gelenk mit
dem beweglichen Zangenschenkel um einen Verbindungsbolzen relativ zur Festbacke verschwenkbar
ist. Der Verbindungsbolzen ist in einem Langloch geführt, welches an gegenüberliegenden
Seitenflächen jeweils eine Verzahnung aufweist, die mit einer Verzahnung am Verbindungsbolzen
kämmt. Über die Verzahnung wird eine relative Anordnung der beweglichen Backe zur
Festbacke zur Einstellung einer Maulweite zwischen beweglicher Backe und Festbacke
fixiert. Um die bewegliche Backe entlang der Öffnung relativ zur Festbacke verschieben
zu können weist der Verbindungsbolzen neben einem Bereich mit der Verzahnung einen
verzahnungsfreien Bereich auf. Der Verbindungsbolzen ist in seiner Längsachsenrichtung
relativ zur Festbacke verschiebbar gelagert, so dass er zwischen zwei Endstellungen
verschiebbar ist. In der ersten Endstellung greift die Verzahnung des Verbindungsbolzens
in die Verzahnung in der Öffnung der Festbacke ein, so dass eine Schiebebewegung des
Festschenkels zum beweglichen Zangenschenkel bzw. der beweglichen Backe zur Festbacke
gesperrt ist. Wird der Verbindungsbolzen nun in seine zweite Endstellung verschoben,
so kommt die Verzahnung des Verbindungsbolzens außer Eingriff mit der Verzahnung in
der Öffnung. Der Verbindungsbolzen ist dann mit seinem verzahnungsfreien Bereich in
der Öffnung angeordnet und kann in Längsachsenrichtung der Öffnung verschoben werden.
Hierdurch wird die Maulweite, d. h. der Abstand zwischen beweglicher Backe und Festbacke
eingestellt.
[0004] Über eine Blattfeder wird der Verbindungsbolzen in der ersten Endstellung gehalten,
in der die Verzahnung des Verbindungsbolzens in die Verzahnung in der Öffnung eingreift.
Die Bewegung des Verbindungsbolzens in seiner Längsachsenrichtung erfolgt daher gegen
die Federspannung der Blattfeder.
[0005] Bei diesem vorbekannten Stand der Technik ist es nachteilig, dass der Verbindungsbolzen
während des Verschiebens der beweglichen Backe relativ zur Festbacke konstant gedrückt
werden muss, um eine Maulweite einzustellen und um zu verhindern, dass die Blattfeder
den Verbindungsbolzen in die verzahnte Stellung zurückführt bevor die erforderliche
Maulweite eingestellt ist. Dies ist insbesondere dann von Nachteil, wenn eine solche
Zange bei beschränkten Raumverhältnissen eingesetzt und insbesondere dort auf eine
entsprechende Maulweite eingestellt werden soll.
[0006] Eine gattungsgemäße Zange ist aus der
DE 10 2005 035 019 A1 bekannt. Diese vorbekannte Zange weist auf einer Oberfläche eines Schenkels einen
Schieber auf, der eine Aufnahme für den Verbindungsbolzen aufweist. An die Aufnahme
schließt sich eine Schrägfläche an, mit der der Verbindungsbolzen bei der Verschiebung
des Schiebers in Achsrichtung der den Verbindungsbolzen aufnehmenden Öffnung aus der
sperrenden in die freigebende Stellung verschoben wird. Der Schieber ist in der die
Schiebebewegung freigebenden Stellung arretierbar ausgebildet.
[0007] Es liegt der Erfindung daher die
Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Zange derart weiterzubilden, dass die Verschiebung
der beweglichen Backe relativ zur Festbacke und damit die Einstellung der Maulweite
wesentlich vereinfacht wird.
[0008] Als
Lösung dieser Aufgabenstellung ist eine Zange gemäß Anspruch 1 vorgesehen. Demzufolge ist
vorgesehen, dass der Verbindungsbolzen nach seiner Überführung aus der verzahnten
in die nicht verzahnte Stellung, in der die Schiebebewegung freigegeben ist arretierbar
ist, so dass ein Zurückführen des Verbindungsbolzens in die verzahnte Stellung deutlich
manipulierbar ist, in der die Arretierung des Verbindungsbolzens in der die Schiebebewegung
freigebenden Endstellung aktiv aufgehoben werden muss und nicht bereits dadurch erfolgt,
dass eine den Verbindungsbolzen gegen eine Federspannung belastende Kraft, beispielsweise
aufgebracht durch den Daumen, aufgehoben wird. Dies erleichtert die Handhabung der
Zange insbesondere bei beengten Raumverhältnissen im Einsatzbereich der Zange, da
beispielsweise der Daumen nicht konstant auf dem Verbindungsbolzen ruhen muss, um
diesen entgegen der Federspannung in der die Schiebebewegung freigebenden Endstellung
zu halten. Der Daumen kann demzufolge für andere Zwecke eingesetzt werden, beispielsweise
zur Unterstützung der Verschiebung der beweglichen Backe relativ zur Festbacke, um
die Maulweite zu vergrößern oder zu verkleinern.
[0009] Es ist vorgesehen, dass der Verbindungsbolzen eine Sperrvorrichtung aufweist, mit
der der Verbindungsbolzen in seiner axialen Bewegbarkeit relativ zum Festschenkel
an diesem festlegbar ist.
[0010] Eine alternative, nicht erfindungsgemäße Ausgestaltung sieht vor, dass der Verbindungsbolzen
durch eine an dem beweglichen Zangenschenkel angeordnete Sperrvorrichtung arretierbar
ist.
[0011] Die Sperrvorrichtung ist in der die Schiebebewegung freigebenden Endstellung durch
eine Schwenkbewegung des beweglichen Zangenschenkels relativ zum Festschenkel zwischen
die in der Öffnung angeordneten Verzahnung und der am Verbindungsbolzen angeordneten
Verzahnung verstellbar.
[0012] Demnach wird der bewegliche Zangenschenkel relativ zum Festschenkel verschwenkt,
nachdem der Verbindungsbolzen in die die Schiebebewegung freigebende Endstellung überführt
ist. Durch das Verschwenken des beweglichen Zangenschenkels kommt sodann die am Verbindungsbolzen
angeordnete Sperrvorrichtung in Kontakt mit dem Festschenkel, bevorzugt im Bereich,
der die Seitenflächen der Öffnung begrenzenden und vorzugsweise hierzu rechtwinklig
ausgerichteten Flächen, so dass der Verbindungsbolzen daran gehindert ist, in die
die Schiebebewegung sperrende Endstellung zurückgeschoben zu werden, beispielsweise
mittels einer aus dem Stand der Technik bekannten Blattfeder.
[0013] Auch bei der zweiten, nicht erfindungsgemäßen Ausführungsform, bei der der Verbindungsbolzen
durch eine an dem beweglichen Zangenschenkel angeordneten Sperrvorrichtung arretierbar
ist wird die Sperrung durch eine Schwenkbewegung des beweglichen Zangenschenkels relativ
zum Festschenkel ausgeführt, indem beispielsweise die an dem beweglichen Zangenschenkel
angeordnete Sperrvorrichtung in den Verbindungsbolzen einrastet und diesen in der
die Schiebebewegung freigebenden Endstellung arretiert.
[0014] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Öffnung eine an zumindest
einer ihrer Längsseiten angeordnete Verzahnung aufweist und dass der Verbindungsbolzen
eine damit kämmende Verzahnung aufweist, die sich über einen Teilbereich in Längsachsenrichtung
des Verbindungsbolzens erstreckt und dass die kämmende Verzahnung des Verbindungsbolzens
durch Verschiebung des Verbindungsbolzens außer Eingriff mit der Verzahnung in der
Öffnung bringbar ist.
[0015] Vorzugsweise ist die Sperrvorrichtung als plattenförmiges Element ausgebildet, welches
mit dem Verbindungsbolzen verbunden ist. Dieses plattenförmige Element kann der Anlage
an dem Festschenkel dienen.
[0016] Ist im nicht erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel das plattenförmige Element am
beweglichen Zangenschenkel angeordnet, so ist es von Vorteil, wenn dieses formschlüssig
in eine entsprechende Ausnehmung im Verbindungsbolzen eingreift. Hierbei kann es sich
beispielsweise um eine umlaufende Nut im Bereich des nicht verzahnten Abschnitts des
Verbindungsbolzens handeln. Das plattenförmige Element ist biegesteif ausgebildet.
[0017] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass der Festschenkel eine
Ausnehmung hat, in die die Sperrvorrichtung einrastbar ist. Die Sperrvorrichtung kann
auch stiftförmig ausgebildet sein, so dass die entsprechende Ausnehmung als Bohrung
vorgesehen ist, in der die Sperrvorrichtung bei verschwenktem beweglichen Zangenschenkel
eingreift.
[0018] Schließlich ist es nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen, dass der
Verbindungsbolzen gegenüber dem Festschenkel nicht verdrehbar und der bewegliche Schenkel
um den Verbindungsbolzen verdrehbar gelagert ist oder dass der Verbindungsbolzen gegenüber
dem beweglichen Schenkel nicht verdrehbar und gegenüber dem Festschenkel verdrehbar
gelagert ist.
[0019] Weitere Merkmale und Vorteile der erfindungsgemäßen Zange ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung der dazugehörigen Zeichnung. In der Zeichnung zeigen:
- Figur 1:
- eine erfindungsgemäße Zange mit geschlossenem Zangenmaul in einer ersten perspektivischen
Ansicht;
- Figur 2:
- die Zange gemäß Figur 1 mit geöffnetem Zangenmaul in einer zweiten perspektivischen
Ansicht;
- Figur 3:
- die Zange gemäß den Figuren 1 und 2 mit geöffnetem Zangenmaul in einer dritten perspektivischen
Ansicht;
- Figur 4:
- die Zange gemäß den Figuren 1 bis 3 mit geöffnetem Zangenmaul in einer vierten perspektivischen
Ansicht;
- Figur 5:
- die Zange gemäß Figur 1 mit geöffnetem Zangenmaul in einer Rückansicht;
- Figur 6:
- die Zange gemäß Figur 1 mit geöffnetem Zangenmaul und verschwenktem Zangenschenkel
in einer perspektivischen Ansicht;
- Figur 7:
- die Zange gemäß Figur 6 in einer Seitenansicht;
- Figur 7A:
- die Zange gemäß Figur 7 in einer geschnittenen Seitenansicht entlang der Schnittlinie
A - A in Figur 7;
- Figur 7B:
- die Zange gemäß Figur 7 in einer weiteren Schnittansicht entlang der Schnittlinie
B - B in Figur 7;
- Figur 8:
- die Zange gemäß Figur 7 mit geschlossenem Zangenmaul und
- Figur 8A:
- die Zange gemäß Figur 8 in einer Schnittansicht entlang der Schnittlinie A-A in Figur
8.
[0020] In den Figuren 1 bis 8 ist eine Zange 1 dargestellt, die einen beweglichen Zangenschenkel
2 und einen Festschenkel 3 aufweist. Der Zangenschenkel 2 und der Festschenkel 3 weisen
an einem Ende ein Griffelement 4 auf, welches aus einer Kunststoffumhüllung besteht,
die das aus Metall bestehende Ende des Zangenschenkels 2 bzw. des Festschenkels 3
umhüllt.
[0021] Der Festschenkel 3 weist an seinem dem Griffelement 4 gegenüberliegenden Ende eine
Festbacke 5 auf. Des Weiteren ist eine bewegliche Backe 6 vorgesehen, die relativ
zur Festbacke 5 entlang eines Abschnitts 7 des Festschenkels 3 verschiebbar angeordnet
ist. Die Backe 6 weist an ihrem dem Zangenschenkel 2 zugewandten Ende eine Ausnehmung
8 auf, in die ein Zapfen 9 des Zangenschenkels 2 eingreift.
[0022] Im Abschnitt 7 des Festschenkels 3 ist eine Öffnung 10 als Langloch ausgebildet,
welche an beiden parallel verlaufenden Seitenflächen jeweils eine Verzahnung 11 aufweist.
[0023] Die Backe 6 ist an ihrem dem Zangenschenkel 2 zugewandten Ende in einem Teilabschnitt
im Querschnitt U-förmig ausgebildet und übergreift mit einer derart ausgebildeten
Nut den Abschnitt 7 des Festschenkels 3. Die Backe 6 ist parallel zur Längserstreckung
der Öffnung 10 verschiebbar am Festschenkel 3, nämlich am Abschnitt 7 angeordnet.
[0024] Der Zangenschenkel 2 ist in seinem dem Festschenkel 3zugewandten Ende im Querschnitt
U-förmig ausgebildet und weist eine Ausnehmung 12 auf, die den Abschnitt 7 des Festschenkels
3 übergreift. Somit hat der Zangenschenkel 2 zwei parallel zueinander verlaufende
Stege 13, die beabstandet unter Ausbildung der Ausnehmung 12 zueinander angeordnet
sind. Endseitig weist jeder Steg 13 eine Bohrung 14 auf, in der ein Verbindungsbolzen
15 derart angeordnet ist, dass der Zangenschenkel 2 um den Verbindungsbolzen 15 relativ
zum Festschenkel 3 begrenzt verschwenkbar ist. Die Begrenzung der Verschwenkbarkeit
des Zangenschenkels 2 relativ zum Festschenkel 3 ist durch einen Anschlagnocken 16
vorgegeben, der mit einer korrespondierenden Anschlagfläche 17 am Festschenkel 3 in
Kontakt bringbar ist.
[0025] Der Verbindungsbolzen 15 weist einen Fingeransatz 18 auf, über den der Verbindungsbolzen
15 in seiner Längsachsenrichtung verschoben werden kann. Die Verschiebung erfolgt
gegen eine Blattfeder 19, die am Zangenschenkel 2 verschraubt ist (siehe Figur 2).
[0026] Der Verbindungsbolzen 15 weist einen ersten Bereich mit einer Verzahnung auf, die
mit den Verzahnungen 11 kämmt. An den Bereich mit der Verzahnung schließt sich bei
dem Verbindungsbolzen 15 ein Bereich ohne Verzahnung an. Die Länge des Verbindungsbolzens
15 ist derart gewählt, dass über den Fingeransatz 18 der Verbindungsbolzen 15, der
in seiner ersten Endstellung mit dem verzahnten Bereich in der Verzahnung 11 angeordnet
ist, derart verschoben werden kann, dass der Verbindungsbolzen 15 in seiner zweiten
Endstellung lediglich mit dem nicht verzahnten Bereich in der Öffnung 10 geführt ist,
so dass der Verbindungsbolzen 15 in dieser Endstellung in Längsachsenrichtung der
Öffnung 10 verschiebbar ist.
[0027] An dem Verbindungsbolzen 15 ist weiterhin eine Sperrvorrichtung 20 in Form eines
plattenförmigen Elements 21 angeordnet.
[0028] In den Figuren 7, 7A, 7B, 8 und 8A sind diese plattenförmigen Elemente 21 dargestellt
und es ist erkennbar, dass diese plattenförmigen Elemente 21 bei einer Verschwenkung
des Zangenschenkels 2 relativ zum Festschenkel 3 verhindern, dass der verzahnte Abschnitt
des Verbindungsbolzens 15 durch die Blattfeder 19 in den verzahnten Bereich der Öffnung
10 einrückt, indem die plattenförmigen Elemente 21 auf Flächen des Abschnitts 7 aufliegen.
Wird demgegenüber der Zangenschenkel 2 aus der in Figur 7 dargestellten Position in
die in Figur 8 dargestellte Position relativ zum Festschenkel 3 überführt, so werden
die diametral gegenüberliegend an dem Verbindungsbolzen 15 angeordneten plattenförmigen
Elemente 21 derart angeordnet, dass sie in Längsachsenrichtung der Öffnung 10 verlaufen,
wobei die Breite der plattenförmigen Elemente 21 geringer ist, als der Abstand der
Spitzen der Zähne der beiden gegenüberliegend angeordneten Verzahnungen 11. In der
in Figur 8 dargestellten Stellung kann somit der Verbindungsbolzen 15 über die Blattfeder
19 wieder in eine die Schiebebewegung sperrende Endstellung überführt werden.
[0029] Die plattenförmigen Elemente 21 sind diametral gegenüberliegend am Verbindungsbolzen
15 angeordnet.
[0030] Figur 2 zeigt im Übrigen einen an der Backe 6 angeordneten Führungssteg 22, der in
einer Nut 23 im Bereich 7 der Festbacke 5 geführt ist. Entsprechende Nuten 23 sind
auf beiden Seiten des Bereichs 7 angeordnet und dienen der Führung von gegenüberliegend
an der Backe 6 angeordneten Führungsstegen 22.
[0031] Die Figuren 2 bis 7 zeigen die Zange 1 mit einem geöffneten Zangenmaul 24, welches
durch Flächen 25 des Zangenschenkels 2 bzw. des Festschenkels 3 bestimmt ist. Demgegenüber
zeigen die Figuren 1 und 8 die Zange 1 mit geschlossenem Zangenmaul 24, bei dem die
Flächen 25 von Zangenschenkel 2 und Festschenkel 3 aneinander anliegen.
Bezugszeichenliste
[0032]
- 1
- Zange
- 2
- Zangenschenkel
- 3
- Festschenkel
- 4
- Griffelement
- 5
- Festbacke
- 6
- Backe
- 7
- Bereich
- 8
- Ausnehmung
- 9
- Zapfen
- 10
- Öffnung
- 11
- Verzahnung
- 12
- Ausnehmung
- 13
- Steg
- 14
- Bohrung
- 15
- Verbindungsbolzen
- 16
- Anschlagnocken
- 17
- Anschlagfläche
- 18
- Fingeransatz
- 19
- Blattfeder
- 20
- Sperrvorrichtung
- 21
- plattenförmiges Element
- 22
- Führungssteg
- 23
- Nut
- 24
- Zangenmaul
- 25
- Fläche
1. Zange mit einem beweglichen, eine bewegliche Backe (6) ausbildenden Zangenschenkel
(2) und einem, eine Festbacke (5) ausbildenden Festschenkel (3), wobei der Festschenkel
(3) über einen Verbindungsbolzen (15) mit dem beweglichen Zangenschenkel (2) beschränkt
schwenkbeweglich verbunden ist und der Verbindungsbolzen (15) eine Öffnung (10) im
Festschenkel (3) durchgreift, wobei der Verbindungsbolzen (15) entlang der Öffnung
(10) zur Einstellung einer Maulweite zwischen beweglicher Backe (6) und Festbacke
(5) verschiebbar ist, wobei der Verbindungsbolzen (15) in seiner Längsachse relativ
zum beweglichen Zangenschenkel (2) und zum Festschenkel (3) zwischen einer eine Schiebebewegung
des Festschenkels (3) zum beweglichen Zangenschenkel (2) sperrenden und einer die
Schiebebewegung freigebenden Endstellung verschiebbar ist, wobei der Verbindungsbolzen
(15) in der die Schiebebewegung freigebenden Endstellung arretierbar ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Verbindungsbolzen (15) eine Sperrvorrichtung (20) aufweist, mit der der Verbindungsbolzen
(15) in seiner axialen Bewegbarkeit relativ zum Festschenkel (3) an diesem festlegbar
ist und die Sperrvorrichtung (20) in der die Schiebebewegung freigebenden Endstellung
durch eine Schwenkbewegung des beweglichen Zangenschenkels (2) relativ zum Festschenkel
(3) zwischen einer in der Öffnung (10) angeordneten Verzahnung (11) und einer am Verbindungsbolzen
(15) angeordneten Verzahnung verstellbar ist.
2. Zange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (10) eine an zumindest einer ihrer Längsseiten angeordnete Verzahnung
(11) aufweist und dass der Verbindungsbolzen (15) eine damit kämmende Verzahnung aufweist,
die sich über einen Teilbereich in Längsachsenrichtung des Verbindungsbolzens (15)
erstreckt und dass die kämmende Verzahnung des Verbindungsbolzens (15) durch axiale
Verschiebung des Verbindungsbolzens (15) außer Eingriff mit der Verzahnung (11) in
der Öffnung (10) bringbar ist.
3. Zange nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Festschenkel (3) eine Ausnehmung hat, in die die Sperrvorrichtung (20) einrastbar
ist.
4. Zange nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsbolzen (15) gegenüber dem Festschenkel (3) nicht verdrehbar und der
bewegliche Zangenschenkel (2) um den Verbindungsbolzen (15) verdrehbar gelagert ist
oder dass der Verbindungsbolzen (15) gegenüber dem beweglichen Zangenschenkel (2)
nicht verdrehbar und gegenüber dem Festschenkel (3) verdrehbar gelagert ist.
1. Plier with a movable plier leg (2) forming a movable jaw (6) and a fixed leg (3) forming
a fixed jaw (5), the fixed leg (3) being connected to the movable plier leg (2) via
a connecting bolt (15) so as to be pivotable to a limited extent, and the connecting
bolt (15) passing through an opening (10) in the fixed leg (3), wherein the connecting
bolt (15) is displaceable along the opening (10) for setting a jaw width between the
movable jaw (6) and the fixed jaw (5), wherein the connecting bolt (15) is displaceable
in its longitudinal axis relative to the movable plier leg (2) and to the fixed jaw
(3) between an end position blocking a sliding movement of the fixed jaw (3) towards
the movable jaw (2) and an end position releasing the sliding movement, wherein the
connecting bolt (15) is designed to be lockable in the end position releasing the
sliding movement,
characterized in
that the connecting bolt (15) has a locking device (20) by means of which the connecting
bolt (15) can be fixed to the fixed leg (3) in its axial movability relative to the
latter, and the locking device (20) can be adjusted in the end position releasing
the sliding movement by a pivoting movement of the movable plier leg (2) relative
to the fixed leg (3) between a toothing (11) arranged in the opening (10) and a toothing
arranged on the connecting bolt (15).
2. Plier according to claim 1, characterized in that the opening (10) has a toothing (11) arranged on at least one of its longitudinal
sides and in that the connecting bolt (15) has a toothing which meshes therewith and extends over a
partial region in the longitudinal axis direction of the connecting bolt (15) and
in that the meshing toothing of the connecting bolt (15) can be disengaged from the toothing
(11) in the opening (10) by an axial displacement of the connecting bolt (15).
3. Plier according to claim 1 or 2, characterized in that the fixed leg (3) has a recess into which the locking device (20) can be engaged.
4. Plier according to any one of claims 1 to 3, characterized in that the connecting bolt (15) is mounted so as not to be rotatable relative to the fixed
leg (3) and the movable plier leg (2) is mounted so as to be rotatable about the connecting
bolt (15) or in that the connecting bolt (15) is mounted so as not to be rotatable relative to the movable
plier leg (2) and to be rotatable relative to the fixed leg (3).
1. Pince avec une branche de pince mobile (2) formant une mâchoire mobile (6) et une
branche fixe (3) formant une mâchoire fixe (5), la branche fixe (3) étant reliée par
un boulon de liaison (15) à la branche de pince mobile (2) de manière à pouvoir pivoter
de façon limitée et le boulon de liaison (15) traversant une ouverture (10) dans la
branche fixe (3), le boulon de liaison (15) pouvant être déplacé le long de l'ouverture
(10) pour régler une largeur de mâchoire entre la mâchoire mobile (6) et la mâchoire
fixe (5), le boulon de liaison (15) pouvant être déplacé dans son axe longitudinal
par rapport à la branche de pince mobile (2) et à la branche fixe (3) entre une position
finale bloquant un mouvement de coulissement de la branche fixe (3) par rapport à
la branche de pince mobile (2) et une position finale libérant le mouvement de coulissement,
le boulon de liaison (15) étant conçu de manière à pouvoir être bloqué dans la position
finale libérant le mouvement de coulissement,
caractérisée en ce que
le boulon de liaison (15) présente un dispositif de blocage (20) avec lequel le boulon
de liaison (15) peut être fixé sur la branche fixe (3) dans sa mobilité axiale par
rapport à celle-ci et que le dispositif de blocage (20) peut être réglé dans la position
finale libérant le mouvement de coulissement par un mouvement de pivotement de la
branche de pince mobile (2) par rapport à la branche fixe (3) entre une denture (11
) disposée dans l'ouverture (10) et une denture disposée sur le boulon de liaison
(15).
2. Pince selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'ouverture (10) présente une denture (11) disposée sur au moins un de ses côtés
longitudinaux et en ce que le boulon de liaison (15) présente une denture en prise avec celle-ci, qui s'étend
sur une zone partielle dans la direction de l'axe longitudinal du boulon de liaison
(15), et en ce que la denture en prise du boulon de liaison (15) peut être amenée hors de prise avec
la denture (11) dans l'ouverture (10) par un déplacement axial du boulon de liaison
(15).
3. Pince selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que la branche fixe (3) comporte un évidement dans lequel le dispositif de blocage (20)
peut être enclenché.
4. Pince selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le boulon de liaison (15) est monté de manière à ne pouvoir pas tourner par rapport
à la branche fixe (3) et la branche de pince mobile (2) est montée de manière à pouvoir
tourner autour du boulon de liaison (15) ou en ce que le boulon de liaison (15) est monté de manière à ne pouvoir pas tourner par rapport
à la branche de pince mobile (2) et est monté de manière à pouvoir tourner par rapport
à la branche fixe (3).