TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die Erfindung betrifft eine Schneidmaschine für gewerbliche Zwecke, mit der sich
Brot, aber auch Käse, Wurst und dergleichen strangförmige Lebensmittel maschinell
in beliebig dicke Scheiben schneiden lassen. Bei der erfindungsgemäße Schneidmaschine
kann es sich insbesondere um eine Rundmessermaschine, grundsätzlich aber auch um eine
Gatterschneidmaschine handeln.
STAND DER TECHNIK
[0002] Aus der
DE 198 20 004 C2 ist eine Rundmessermaschine zum Schneiden eines Lebensmittel-Stranges in Scheiben
bekannt. Diese Schneidmaschine besitzt ein kreisförmiges Schneidmesser, das um seine
zentrale Achse rotieren und zusätzlich in einer Kreisbahn umhergeschwenkt werden kann.
Bei dieser Schwenkbewegung wird es durch das in Scheiben zu schneidende strangförmige
Lebensmittel hindurchgeführt. Das strangförmige Lebensmittel wird in einem kanalartigen
Schacht dem Schneidmesser zugeführt und in Scheiben zerschnitten. Die geschnittenen
Scheiben werden auf einer dem Schneidmesser in Förderrichtung nachgeordneten Lagerfläche
stehend gespeichert.
[0003] Aus der
DE 20 2006 013 561 U1 ist eine Gatterschneidmaschine für Lebensmittel wie insbesondere Brot bekannt. Die
Gatterschneidmaschine besitzt einen motorischen Antrieb für einen Vorschubbalken,
mit dem ein Lebensmittel durch eine Schneideinrichtung aus zwei Messergattern motorisch
hindurchgeschoben wird. Dieser motorische Antrieb arbeitet kontinuierlich, so dass
das Brot mit konstanter Geschwindigkeit durch die Schneideinrichtung hindurch transportiert
wird.
[0004] Die im Stand der Technik bekannten Schneidmaschinen besitzen in der Regel eine Verpackungsvorrichtung,
um die Verpackung des geschnittenen Scheiben-Pakets zu erleichtern. Dazu wird das
Scheiben-Paket auf einer plattenförmigen Ablage platziert. Anschließend kann eine
Tüte oder ein Beutel über die Ablage und das Scheiben-Paket gestülpt und das Lebensmittel
mit der Tüte oder dem Beutel von der Ablage heruntergeschoben werden. Die Ablage ist
in der Regel außerhalb des Gehäuses der Schneidmaschine vorhanden, um eine möglichst
bequeme Verpackung des Lebensmittels zu ermöglichen.
[0005] Aus der
DE 10 2014 000 297 A1 ist eine Schneidmaschine bekannt, bei der im Entnahmebereich und/ oder im Einlegebereich
eine vergleichbare Verpackungsvorrichtung vorhanden ist. Die Verpackungsvorrichtung
ist dabei innerhalb des Gehäuses der Schneidmaschine vorhanden. Durch diese Anordnung
der Verpackungsvorrichtung kann das Scheiben-Paket innerhalb der Schneidmaschine verpackt
werden. Nach wie vor muss das Verpacken des Scheiben-Pakets jedoch durch die Bedienperson
der Schneidmaschine, gegebenenfalls also durch den Endkunden, erfolgen.
[0006] Aus der
DE 10 2011 075 132 A1 ist eine Schneidmaschine bekannt, bei der eine Verpackungsfolienbahn in einer Verpackungsstation
bereitgehalten wird. Aus dieser Verpackungsfolienbahn wird um das Scheiben-Paket herum
ein Verpackungsbeutel geformt, dessen Seitennähte nach und nach verschweißt werden.
[0007] Die gattungsgebende
DE 93 10 344 U1 offenbart eine Schneidmaschine, bei der im Anschluss an den Schachtbereich ein Tütenpaket
vorhanden ist. In die oberste Tüte dieses Tütenpakets soll das geschnittene Scheiben-Paket
manuell oder automatisch eingeschoben werden können. Dazu wird die oberste Tüte des
Tütenpakets mittels eines Gebläses aufgehalten. Die oben beschriebenen Verpackungsmöglichkeiten
für das geschnittene Scheiben-Paket innerhalb der Schneidmaschine ermöglichen entweder
nur eine manuelle Verpackung innerhalb des Gehäuses oder sie sind mit einem großen
baulichen Aufwand verbunden. Daher haben sich automatisierte Verpackungsmöglichkeiten
für Schneidmaschinen im Handel noch nicht am Markt durchgesetzt.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0008] Ausgehend von diesem vorbekannten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, eine verbesserte Schneidmaschine für strangförmige Lebensmittel anzugeben,
bei der ein automatisiertes Verpacken des geschnittenen Scheiben-Pakets möglichst
einfach und zuverlässig innerhalb der Schneidmaschine erfolgen kann.
[0009] Die erfindungsgemäße Schneidmaschine ist durch die Merkmale des Hauptanspruchs 1
gegeben. Ein erfindungsgemäßes Schneidverfahren ist durch die Merkmale des nebengeordneten
Verfahrensanspruch gegeben.
[0010] Die erfindungsgemäße Schneidmaschine besitzt ein Gehäuse mit einem Einlegebereich
für das strangförmige Lebensmittel, einem Schneidmesser für das strangförmige Lebensmittel
und mit einem Entnahmebereich für das geschnittene strangförmige Lebensmittel. Darüber
hinaus ist ein Schacht zur Aufnahme des strangförmigen Lebensmittels vorhanden. Die
Längsrichtung des Schachtes entspricht der Vorschubrichtung des strangförmigen Lebensmittels.
Innerhalb des Gehäuses ist eine Verpackungseinrichtung für das geschnittene strangförmige
Lebensmittel vorhanden. Die Verpackungseinrichtung besitzt zumindest einen Tütenöffner
und zumindest ein Vorratslager für Tüten. Durch den Tütenöffner kann eine durch das
Vorratslager für Tüten bereitgestellte Tüte zumindest im Bereich der Tütenöffnung
aufgehalten werden. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass sich das Vorratslager für
Tüten in unmittelbarer Nähe zum Schneidmesser befindet, so dass die geschnittenen
Scheiben nach und nach in die Tüte eingeschoben werden können.
[0011] Das geschnittene Scheiben-Paket bildet sich auf diese Weise direkt innerhalb der
Tüte. Das Scheiben-Paket muss somit nicht erst manuell oder maschinell in die Tüte
eingeschoben werden, was dazu führen könnte, dass das Scheiben-Paket teilweise umfällt
und nicht als Ganzes verpackt werden kann. Da sich das Scheiben-Paket nach und nach
innerhalb der Tüte bildet, wird auch die Krümelbildung in diesem Bereich der Schneidmaschine
reduziert. Dies ist optisch vorteilhaft und auch in hygienischer Hinsicht vorzuziehen.
[0012] Erfindungsgemäß ist zumindest ein Niederhalter vorhanden, durch den die zumindest
eine Tüte zumindest abschnittsweise in Richtung des Schachtbodens gedrückt werden
kann, so dass die Tüte nicht vollständig von dem Tütenöffner geöffnet wird. Der Niederhalter
kann in Längsrichtung des Schachts verschieblich gelagert sein und so die Tüte nach
und nach immer weiter freigeben. Der Niederhalter kann somit dafür sorgen, dass die
einzelnen geschnittenen Scheiben innerhalb der Tüte nicht umfallen, so dass sich in
der Tüte ein optisch ansprechendes, der Form des strangförmigen Lebensmittels entsprechendes
Scheiben-Paket ausbildet.
[0013] Abhängig von der baulichen Ausgestaltung der Schneidmaschine kann es sich beim Einlegebereich
und beim Entnahmebereich um zwei unterschiedliche Bereiche der Schneidmaschine handeln.
Es wäre jedoch auch möglich, dass der Entnahmebereich dem Einlegebereich der Schneidmaschine
entspricht.
[0014] Das Vorratslager für Tüten kann grundsätzlich unterschiedliche Ausführungsformen
annehmen. Beispielswiese könnte es sich bei dem Vorratslager für Tüten um einen Tütenstapel
handeln, bei dem die Tüten übereinander gestapelt vorrätig gehalten werden. Dabei
können die einzelnen Tüten beispielsweise über zumindest eine Perforationslinie aneinander
befestigt sein. In diesem Fall könnte das Vorratslager für die Tüten insbesondere
als federbelastete Auflagerfläche ausgebildet sein. Abhängig von der Anzahl der Tüten
wird auf diese Weise immer die oberste Tüte in der optimalen Ausgabestellung angeboten.
[0015] Ein solches Tütenlager kann im Bodenbereich des Schachts vorgesehen werden. Es wäre
jedoch auch möglich, das Tütenlager im Bereich einer Seitenwand des Schachts oder
auch hängend vorzusehen.
[0016] Alternativ dazu könnte das Vorratslager für Tüten eine Vorratsrolle an Tüten aufweisen.
In diesem Fall wären die einzelnen Tüten nacheinander auf einer Rolle aufgewickelt
vorhanden und könnten nach und nach abgewickelt werden. Sofern die Tüten über eine
Sollbruchstelle, insbesondere über eine Perforationslinie miteinander verbunden sind,
können die Tüten bereits durch geringen Kraftaufwand voneinander getrennt werden.
[0017] Die Tüten können grundsätzlich aus verschiedenen Materialien bestehen, beispielsweise
aus Kunststoff-Folie oder aus Papier. Auch eine Kombination mehrerer Materialien wäre
denkbar. Form und Größe der Tüten können an die unterschiedlichen zu verpackenden
Lebensmittel angepasst sein.
[0018] Sofern der Einlegebereich für das strangförmige Lebensmittel und der Entnahmebereich
für das Scheiben-Paket auf unterschiedlichen Seiten der Schneideinheit liegen, kann
das Vorratslager für die Tüten frei zugänglich oberhalb des Schachts angeordnet sein.
[0019] In einer vorteilhaften Ausführungsform kann der Schacht der Schneidmaschine zumindest
abschnittsweise einen Zusatzboden aufweisen. Unterhalb dieses Zusatzbodens kann das
Vorratslager für Tüten angeordnet sein. Der Zusatzboden kann dabei zumindest teilweise
entfernbar ausgebildet sein, so dass nach dem zumindest teilweisen Entfernen des Zusatzbodens
zumindest eine Tüte des Vorratslagers frei zugänglich ist. Der Zusatzboden kann in
einer ersten Position vorzugsweise etwa waagrecht und damit parallel zum Schacht vorhanden
sein, so dass ein zu schneidendes Lebensmittel auf dem Zusatzboden abgelegt werden
kann. Um den Zusatzboden zu entfernen und das Tütenlager freizulegen, kann der Zusatzboden
vorzugsweise nach hinten in Richtung der Schachtwand weggeklappt werden. Nach dem
Entnehmen des verpackten Scheiben-Pakets kann der Zusatzboden wieder in seine Ausgangsposition
zurückklappen. Dies kann beispielsweise durch eine Sensoreinheit ausgelöst werden.
[0020] Auf diese Weise kann das Vorratslager für Tüten vor unberechtigtem Zugriff geschützt
werden. Beispielsweise kann auf diese Weise verhindert werden, dass sich Kunden an
dem Vorratslager für Tüten bedienen, die gar kein entsprechendes Lebensmittel kaufen
wollen.
[0021] Darüber hinaus kann bei dieser Ausführungsform der Entnahmebereich der Schneidmaschine
dem Einlegebereich für das ungeschnittene Lebensmittel entsprechen. Das strangförmige
Lebensmittel kann dazu auf den Zusatzboden aufgelegt und der Schneidvorgang gestartet
werden. Das zu schneidende Lebensmittel kann zunächst in Vorschubrichtung an dem Schneidmesser
vorbeitransportiert und anschließend wieder in Gegen-Vorschubrichtung erneut an dem
Schneidmesser vorbeigeführt werden. Sobald das zu schneidende Lebensmittel vollständig
in Vorschubrichtung an dem Schneidmesser vorbeigeführt wurde, kann der Zusatzboden
automatisch entfernt werden, so dass eine Tüte zum Verpacken des Scheiben-Pakets zum
Vorschein kommt. Wird das zu schneidende Lebensmittel anschließend in Gegen-Vorschubrichtung
erneut an dem Schneidmesser vorbeigeführt, kann der eigentliche Schneidvorgang beginnen.
Das Scheiben-Paket wird in diesem Fall wieder im Einlegebereich verpackt zur Entnahme
angeboten.
[0022] In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform kann eine Saugeinrichtung vorhanden
sein, durch die der untere Tütenboden lagefixiert werden kann. Dadurch kann verhindert
werden, dass der untere Tütenboden, auf dem das Scheiben-Paket zum Liegen kommt, während
des Verpackens des Scheiben-Pakets verrutscht, was die Bildung des Scheiben-Pakets
innerhalb der Tüte erschweren könnte. Eine solche Lagefixierung kann insbesondere
bei einem Tütenöffner mit Gebläse vorteilhaft sein.
[0023] Der Tütenöffner kann beispielsweise über ein Gebläse verfügen, durch das die Tüte
aufgeblasen wird, so dass die geschnittenen Scheiben oder auch das vollständige Scheiben-Paket
in die Tüte eingeschoben werden können.
[0024] In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform kann die zu öffnende Tüte einen
versteiften Randbereich aufweisen. Dieser versteifte Randbereich kann im geschlossenen
Zustand der Tüte in Art eines flachen Parallelogramms aufeinanderliegen. Durch den
Tütenöffner kann dieser versteifte Randbereich geöffnet werden, so dass die geschnittenen
Scheiben oder auch das vollständige Scheiben-Paket in die Tüte eingeschoben werden
können. Der Tütenöffner muss bei dieser Ausführungsform nicht zwingend über ein Gebläse
zum Aufblasen der Tüte verfügen. Der Tütenöffner könnte beispielsweise ein Greifelement
oder ein Saugelement aufweisen, durch das ein Teil des Randbereichs angehoben werden
kann, um die Tüte zu öffnen. Durch ein solches Saugelement könnte der versteifte Randbereich
sicher und schonend angehoben werden. Die Tüte wird dabei nicht beschädigt und sobald
der Unterdruck des Saugelements wieder aufgehoben wird, kann die Tüte problemlos aus
der Schneidmaschine entnommen werden. Der Kunde muss dabei keine komplizierte Verankerung
lösen, was zu Bedienfehlern führen würde. Alternativ dazu könnte der Tütenöffner beispielsweise
über ein Klappelement oder ein Schiebeelement verfügen, durch das die seitlichen Teile
des versteiften Randbereichs aufgestellt werden könnten. Der versteifte Randbereich
der Tüte kann darüber hinaus von einem Halteelement im Bereich des Schachtbodens gehalten
und somit von der Unterseite her lagefixiert werden.
[0025] Der versteifte Randbereich der Tüte kann vorzugsweise aus Karton oder einem kartonhaltigen
Material bestehen. Um die Tüte mit dem eingepackten Scheiben-Paket einfach verschließen
zu können, kann der versteifte Randbereich der Tüte über eine Sollbruchstelle mit
der restlichen Tüte verbunden sein. Der versteifte Randbereich kann somit einfach
abgetrennt werden, was das Verschließen der Tüte - beispielsweise mittels eines Knotens
- erleichtert.
[0026] Der versteifte Randbereich der Tüte kann im geöffneten Zustand vorzugsweise einen
etwa viereckigen Querschnitt aufweisen. Dadurch kann sich im geöffneten Zustand eine
möglichst große Öffnung bilden, so dass das Scheiben-Paket ohne Probleme eingeschoben
werden kann und nicht am Rand der Tüte hängen bleibt. Gleichzeitig kann der versteifte
Randbereich im geschlossenen Zustand der Tüte ein extrem flaches Parallelogramm bilden.
Die Tüten lassen sich so gut stapeln, was eine platzsparende Lagerung und einen wirtschaftlich
günstigen Transport ermöglicht.
[0027] Das Halteelement im Bereich des Schachtbodens, das der Fixierung des unteren Tütenbodens
dient, kann beispielsweise einen Bügel oder eine Klammer aufweisen, unter die der
versteifte Randbereich geschoben wird. Der versteifte Randbereich kann dabei im Bereich
des Tütenbodens nach außen verbreitert sein und einen Kragrand aufweisen. Dieser Kragrand
kann dann unter das Halteelement geschoben werden. Beim Entnehmen der gefüllten Tüte
wird der versteifte Randbereich vom Kunden automatisch leicht nach hinten weggezogen,
so dass der Kragrand unter dem Halteelement weggezogen wird und die Tüte ohne Schwierigkeiten
entnommen werden kann. Alternativ oder zusätzlich dazu kann das Halteelement im Bereich
des Schachtbodens zumindest ein Saugelement aufweisen, um den versteiften Randbereich
im Bereich des Tütenbodens zu fixieren.
[0028] Bei dem erfindungsgemäßen Schneidverfahren wird das strangförmige Lebensmittel zunächst
in einen Schacht der Schneidmaschine eingelegt. Anschließend wird das strangförmige
Lebensmittel in Vorschubrichtung an dem Schneidmesser vorbeigeführt und zu einem Scheiben-Paket
geschnitten. Das geschnittenen Scheiben-Paket wird innerhalb der Schneidmaschine in
eine Tüte verpackt, wobei die geschnittenen Scheiben erfindungsgemäß während des Schneidvorgangs
nach und nach in die Tüte eingeschoben werden, so dass sich innerhalb der Tüte ein
Scheiben-Paket bildet. Der Schacht der Schneidmaschine kann in diesem Fall etwa waagrecht,
aber auch etwa senkrecht ausgebildet sein. Es wäre auch möglich, den Schachtbereich
vor dem Schneidmesser etwa waagrecht und den Schachtbereich nach dem Schneidmesser
geneigt auszubilden. Der Schacht würde in diesem Fall einen Knick aufweisen.
[0029] Um die einzelnen Scheiben nach und nach in die Tüte einschieben zu können, wird der
Endbereich der Tüte durch zumindest einen Niederhalter nach unten gehalten. Der offene
Randbereich der Tüte wird dagegen aufgehalten, so dass die geschnittenen Scheiben
innerhalb der Tüte ein kompaktes Scheiben-Paket bilden können und nicht umfallen.
Erfindungsgemäß wird der zumindest eine Niederhalter dabei durch die geschnittenen
Scheiben nach und nach in Vorschubrichtung verschoben, so dass die Tüte immer weiter
für die geschnittenen Scheiben freigegeben wird.
[0030] In einer vorteilhaften Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens kann das strangförmige
Lebensmittel in entgegengesetzter Vorschubrichtung erneut an dem Schneidmesser vorbeigeführt
werden, wobei das Schneiden des strangförmigen Lebensmittels beim ersten oder beim
zweiten Vorbeiführen an dem Schneidmesser erfolgen kann.
[0031] In einer vorteilhaften Ausführungsform kann das strangförmige Lebensmittel auf einen
oberhalb des Schachts befindlichen Zusatzboden in die Schneidmaschine eingelegt werden.
Unterhalb des Zusatzbodens befindet sich zumindest eine Tüte, die freigelegt wird,
sobald der Zusatzboden zumindest teilweise entfernt wird. Dies kann insbesondere dadurch
erfolgen, dass der Zusatzboden nach oben weggeklappt wird. Auf diese Weise kann beim
erneuten Zurückführen des strangförmigen Lebensmittels oder des bereits geschnittenen
Scheiben-Pakets ein Verpacken des Scheiben-Pakets erfolgen.
[0032] Der offene Randbereich der Tüte kann aufgeblasen werden, um die geschnittenen Scheiben
in die Tüte einschieben zu können.
[0033] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform kann der offene Randbereich der Tüte
verstärkt sein. Auf diese Weise kann der Randbereich einerseits durch ein Halteelement
im Bereich des Schachtbodens gehalten und andererseits von einem Greifelement eines
Tütenöffners angehoben werden. Dadurch wird der Randbereich aufgehalten, so dass die
geschnittenen Scheiben in die Tüte eingeschoben werden können.
[0034] Bei der erfindungsgemäßen Schneidmaschine kann es sich sowohl um eine Rundmessermaschine
als auch um eine Gatterschneidmaschine handeln. Bei einer Rundmessermaschine kann
das Schneidmesser beispielsweise als Kreismesser oder als Sichelmesser ausgebildet
sein. Bei einer Gatterschneidmaschine kann das Schneidmesser entsprechend als Schneidgatter
ausgebildet sein.
[0035] Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung sind den in den Ansprüchen ferner angegebenen
Merkmalen sowie den nachstehenden Ausführungsbeispielen zu entnehmen.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
[0036] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele
näher beschrieben und erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Seitenansicht des Schachts einer erfindungsgemäßen Schneidmaschine
mit eingelegtem, ungeschnittenen Lebensmittel-Strang,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf den Schacht gemäß Fig. 1,
- Fig. 3
- eine Seitenansicht entsprechend Fig 1 mit teilweise geschnittenem Lebensmittel und
sich innerhalb der Tüte bildendem Scheiben-Paket,
- Fig. 4
- eine schematische Draufsicht auf eine nicht erfindungsgemäße zweite Art von Schneidmaschine
mit eingelegtem, ungeschnittenen Lebensmittel-Strang,
- Fig. 5
- eine schematische Draufsicht entsprechend Fig. 4 mit geschnittenem Scheiben-Paket
vor dem Verpacken in eine Tüte,
- Fig. 6
- eine schematische Draufsicht entsprechend Fig. 5 mit geschnittenem Scheiben-Paket
nach dem Verpacken in eine Tüte,
- Fig. 7
- eine schematische Draufsicht auf eine nicht erfindungsgemäße dritte Art von Schneidmaschine
mit eingelegtem, ungeschnittenen Lebensmittel-Strang,
- Fig. 8
- eine schematische Draufsicht entsprechend Fig. 7 mit geschnittenem Scheiben-Paket
vor dem Verpacken in eine Tüte,
- Fig. 9
- eine schematische Draufsicht entsprechend Fig. 8 mit geschnittenem Scheiben-Paket
nach dem Verpacken in eine Tüte,
- Fig. 10
- eine Draufsicht auf eine zusammengelegte Tüte mit verstärktem Randbereich,
- Fig. 11
- eine Draufsicht auf die geöffnete Tüte entsprechend Fig. 10,
- Fig. 12
- eine perspektivische Ansicht der Tüte entsprechend Fig. 11,
- Fig. 13
- eine schematische Seitenansicht des abgeknickten Schachts einer nicht erfindungsgemäßen
vierten Art von Schneidmaschine mit eingelegtem, ungeschnittenen Lebensmittel-Strang
und
- Fig. 14
- eine Seitenansicht entsprechend Fig 13 mit teilweise geschnittenem Lebensmittel und
sich innerhalb der Tüte bildendem Scheiben-Paket.
WEGE ZUM AUSFÜHREN DER ERFINDUNG
[0037] Die erfindungsgemäße Schneidmaschine ist im vorliegenden Beispielsfall als Rundmessermaschine
mit einem Kreismesser ausgebildet. Das Kreismesser ist in üblicher Art und Weise mit
einem Messerantrieb gekoppelt, der für die Rotation des Kreismessers und dessen Bewegung
durch das zu schneidende Lebensmittel sorgt. Im vorliegenden Beispielsfall handelt
es sich bei dem zu schneidenden Lebensmittel um ein Brot. Das Gehäuse der Schneidmaschine
kann regelmäßig mit einer transparenten Klappe verschlossen werden. Aus Sicherheitsgründen
kann der Schneidvorgang nur dann gestartet werden, wenn die Klappe geschlossen ist.
[0038] Die Schneidmaschine besitzt einen Schacht 10, dessen Längsrichtung der Vorschubrichtung
des eingelegten Lebensmittels 12 entspricht. Der Schacht 10 ist im vorliegenden Beispielsfall
etwa horizontal vorhanden. Der Schacht 10 der Schneidmaschine besitzt einen ersten,
rechten Schachtbereich 14 und einen zweiten, linken Schachtbereich 16, die durch einen
Schlitz 18 voneinander getrennt sind. Durch den Messerantrieb angetrieben wandert
das hier nicht dargestellte Kreismesser durch diesen Schlitz 18, so dass das im Bereich
des Schlitzes 18 vorhandene Lebensmittel 12 an dieser Stelle zertrennt wird. Bezogen
auf die Zeichnung entsteht dann links von diesem Schlitz 18 eine Lebensmittelscheibe
20. Rechts des Schlitzes 18 ist das Lebensmittel 12 noch unzertrennt vorhanden. Zum
Zerschneiden wird das Lebensmittel 12 durch einen Transportgreifer 22 in Richtung
auf den Schlitz 18 geschoben. Dazu besitzt der Transportgreifer 22 mehrere nebeneinander
liegende Krallen, die beim Schneidvorgang von oben in das Ende des Lebensmittels 12
hineinstechen.
[0039] In Vorschubrichtung unmittelbar hinter dem Schlitz 18 ist oberhalb des zweiten Schachtbereichs
16 eine Tüte 30 angeordnet. Die Tüte 30 stellt dabei die oberste Tüte eines Vorratslagers
in Form eines Tütenstapels dar. Der Tütenstapel ist auf einer federbelasteten Auflagerplatte
des Schachtbereichs 16 gelagert, so dass sich die oberste Tüte 30 immer in der korrekten
Position befindet. Der offene Randbereich 32 der Tüte 30 ist in Richtung des Schlitzes
18 hin gerichtet. Dieser offene Randbereich 32 wird bei der hier dargestellten Ausführungsform
durch einen Tütenöffner 34 in Form eines Gebläses aufgehalten. Der geschlossenen Endbereich
36 der Tüte 30 wird dagegen durch einen Niederhalter 40 nach unten gedrückt, so dass
in Fig. 1 und 2 lediglich ein sehr geringer Bereich der Tüte 30 aufgeblasen wird.
[0040] Der Niederhalter 40 besitzt im vorliegenden Beispielsfall zwei Haltearme 42, 44.
Diese Haltearme 42, 44 sind in Fig. 1 und 2 mit einem Abstand 46 zueinander vorhanden.
Der hintere Haltearm 44 ist dabei im Endbereich 36 der Tüte 30 vorgesehen, während
der vordere Haltearm 42 im vorderen Bereich der Tüte 30 angeordnet ist.
[0041] Die Tüte 30 ist so nah hinter dem Schlitz 18 vorhanden, dass die geschnittenen Lebensmittel-Scheiben
20 direkt in die Tüte 30 geschoben werden, sobald sie sich vom Kreismesser lösen.
Auf diese Weise bildet sich innerhalb der Tüte 30 nach und nach ein vollständiges
Scheiben-Paket 24.
[0042] Der vordere Haltearm 42 dient dabei auch als Scheibenhalter. Er verhindert, dass
die geschnittenen Lebensmittel-Scheiben 20 unkontrolliert umfallen. Dazu ist der vordere
Haltearm 42 im vorliegenden Beispielsfall längsverschieblich gelagert. Der hintere
Haltearm 44 bewegt sich im vorliegenden Beispielsfall nicht. Dadurch wird der Abstand
46 zwischen den beiden Haltearmen 42, 44 nach und nach immer kleiner.
[0043] Alternativ dazu könnte der vordere Haltearm 42 auch verschwenkbar gelagert sein.
Es wäre auch möglich, beide Haltearme 42, 44 gemeinsam zu verschieben; in diesem Fall
bliebe der Abstand 46 konstant.
[0044] Ist das Lebensmittel 12 vollständig aufgeschnitten, wird der Schneidvorgang automatisch
beendet. Zu diesem Zeitpunkt kann auch der Tütenöffner 34 gestoppt werden. Die Bedienperson
kann anschließend das bereits verpackte Scheiben-Paket 24 aus der Schneidmaschine
entnehmen. Dazu kann es gegebenenfalls notwendig sein, die oberste Tüte 30, in die
das Scheiben-Paket 24 verpackt wurde, von dem restlichen Tütenstapel abzureißen. Dies
ist in der Regel jedoch mit einem sehr geringen Kraftaufwand möglich. Auch ist es
der Kunde bereits gewöhnt, beim Einkauf hin und wieder eine Verpackungstüte abreißen
zu müssen (beispielsweise die auf Rollen angebotenen Verpackungstüten für loses Obst
und Gemüse), so dass der Kunde diesen Arbeitsschritt unproblematisch selbst ausführen
kann.
[0045] Im vorliegenden Beispielsfall befindet sich der Einlegebereich für das zu schneidende
Lebensmittel daher im Bereich des rechten Schachtbereichs 14 und der Entnahmebereich
für das Scheiben-Paket 24 im Bereich des zweiten, linken Schachtbereichs 16.
[0046] Eine alternative Ausführungsform der Schneidmaschine, die nicht in den Schutzbereich
der Ansprüche fällt, ist in den Fig. 4 bis 6 dargestellt. Die Tüte 30.2 ist in diesem
Fall zwar ebenfalls in Vorschubrichtung hinter dem Schlitz 18 angeordnet, allerdings
befindet sich die Tüte 30.2 im Bereich der Rückwand 50 des Schachts 10.2. Der offene
Randbereich 32.2 der Tüte 30.2 ist dabei in Richtung der Vorderwand 52 des Schachts
10.2 gerichtet.
[0047] In diesem Fall wird das Lebensmittel 12 wie gewohnt auf den Schachtboden des ersten
Schachtbereichs 14.2 gelegt und durch den Transportgreifer 22 nach und nach in Richtung
des Schlitzes 18 geschoben. Dabei wird das Lebensmittel 12 nach und nach in Scheiben
20 geschnitten, bis sich hinter dem Schlitz 18 auf dem Schachtboden des zweiten Schachtbereichs
16.2 ein vollständiges Scheiben-Paket 24 bildet (siehe Fig. 5). Dieses Scheiben-Paket
24 wird anschließend etwa senkrecht zur Vorschubrichtung und damit in Richtung der
Rückwand 50 des Schachts verschoben. Dabei wird das Scheiben-Paket 24 in die durch
einen hier nicht dargestellten Tütenöffner geöffnete Tüte 30.2 eingeschoben (siehe
Fig. 6). Das in der Tüte 30.2 verpackte Scheiben-Paket 24 kann anschließend aus der
Schneidmaschine entnommen werden.
[0048] Eine weitere alternative Ausführungsform der Schneidmaschine, die nicht in den Schutzbereich
der Ansprüche fällt, ist in den Fig. 7 bis 9 dargestellt. In diesem Fall befindet
sich oberhalb des Schachtbodens des ersten Schachtbereichs 14.3 ein Zusatzboden 60.
Auf diesen Zusatzboden 60 kann das zu schneidende Lebensmittel 12 aufgelegt werden
(siehe Fig. 7). Durch den Transportgreifer 22 wird das Lebensmittel 12 dann nach und
nach in Richtung des Schlitzes 18 geschoben und in Scheiben 20 geschnitten, bis sich
im zweiten Schachtbereich 16.3 hinter dem Schlitz 18 ein vollständiges Scheiben-Paket
24 gebildet hat. Anschließend wird der Transportgreifer 22 wieder in seine Ausgangsposition
hinter dem Zusatzboden 60 zurückgefahren.
[0049] Der Zusatzboden 60 kann im vorliegenden Beispielsfall um eine hintere Achse 62 nach
oben verschwenkt werden, so dass der Zusatzboden 60 etwa senkrecht angeordnet ist.
In dieser Stellung gibt der Zusatzboden 60 eine unterhalb des Zusatzbodens befindliche
Tüte 30.3 frei (siehe Fig. 8). In diese Tüte 30.3 kann nun das geschnittene Scheiben-Paket
24 in Gegen-Vorschubrichtung eingeschoben werden (siehe Fig. 9). Das in der Tüte 30.3
verpackte Scheiben-Paket 24 kann anschließend aus dem Schacht 10.3 der Schneidmaschine
entnommen werden.
[0050] Im Gegensatz zu dem in Fig. 7 bis 9 dargestellten Ausführungsbeispiel könnte das
Schneiden des Lebensmittels 12 auch erst beim Zurückführen in Gegen-Vorschubrichtung
erfolgen. In diesem Fall würde das Lebensmittel 12 zunächst in Vorschubrichtung über
den Schlitz 18 geschoben werden, ohne das Lebensmittel 12 in Scheiben zu schneiden.
Der Schneidvorgang würde erst beim Zurückführen in den ersten Schachtbereich erfolgen.
In diesem Fall könnte das Lebensmittel vergleichbar dem Ausführungsbeispiel entsprechend
Fig. 1 bis 3 auch direkt in die Tüte hinein geschnitten werden, so dass sich das Scheiben-Paket
unmittelbar innerhalb der Tüte bildet.
[0051] Die Tüte 30.3 ist in den Fig. 10 bis 12 näher dargestellt. Eine solche Tüte 30.3
könnte durch einen Tütenöffner aufgehalten werden, ohne dass ein Gebläse zwingend
notwendig wäre. Der Tütenöffner könnte dazu beispielsweise ein Saugelement, ein Greifelement,
ein Schiebeelement und/ oder ein Klappelement besitzen.
[0052] Die Tüte 30.3 besitzt einen verstärkten Randbereich 70 aus einem kartonhaltigen Material.
Dieser verstärkte Randbereich 70 besitzt insgesamt vier Wandbereiche 72, 74, 76, 78,
so dass dieser Randbereich 70 im geöffneten Zustand der Tüte 30.3 (siehe Fig. 11 und
12) einen viereckigen Querschnitt aufweist. Der untere Wandbereich 72, der im Bereich
des Tütenbodens angeordnet ist, weist einen nach außen weisenden Kragrand 80 auf.
Dieser Kragrand 80 kann unter ein im Bereich des Schachtbodens angeordnetes Halteelement
geschoben werden, um die Tüte 30.3 dort zu fixieren.
[0053] Der hintere Bereich 82 der Tüte 30.3 besteht aus einem Folienmaterial und ist daher
im Vergleich zu dem verstärkten Randbereich 70 sehr flexibel. Der hintere Bereich
82 kann von dem verstärkten Randbereich 70 abgerissen werden, um das Schließen der
Tüte 30.3 - insbesondere mittels eines Knotens - zu erleichtern. Dazu kann unmittelbar
hinter dem Randbereich 70 eine Perforationslinie vorhanden sein, um das Entfernen
des verstärkten Randbereichs 70 zu erleichtern.
[0054] Eine weitere alternative Ausführungsform der Schneidmaschine, die nicht in den Schutzbereich
der Ansprüche fällt, ist in den Fig. 13 und 14 dargestellt. Die Schneidmaschine besitzt
einen Schacht 10.4, dessen Längsrichtung der Vorschubrichtung des eingelegten Lebensmittels
12 entspricht. Der Schacht 10.4 ist im vorliegenden Beispielsfall abgewinkelt ausgebildet.
Der erste, rechte Schachtbereich 14.4 ist etwa horizontal angeordnet, während der
zweite, linke Schachtbereich 16.4 schräg nach unten verläuft. In Vorschubrichtung
unmittelbar hinter dem Schlitz 18 zwischen den beiden Schachtbereichen 14.4, 16.4
ist eine Tüte 30.4 angeordnet. Die Tüte 30.4 wird von einem hier nur schematisch dargestellten
Tütenöffner 86 aufgehalten.
[0055] In Vorschubrichtung hinter der Tüte 30.4 befindet sich ein Scheibenhalter 88. Der
Scheibenhalter 88 befindet sich zu Beginn des Schneidvorgangs (siehe Fig. 13) in der
Nähe des Schlitzes 18, so dass die Tüte 30.4 durch den Scheibenhalter 88 in ihrer
Längsausdehnung gestaucht wird. Der Scheibenhalter 88 ist im vorliegenden Beispielsfall
längsverschieblich gelagert und kann durch die nach und nach in die Tüte 30.4 hineinfallenden
Lebensmittelscheiben 20 in Richtung des Schachtendes 90 verschoben werden. Dabei kann
sich die Tüte 30.4 nach und nach immer mehr ausdehnen (siehe Fig. 14), so dass sich
innerhalb der Tüte 30.4 ein vollständiges Scheiben-Paket 24 bilden kann.
1. Schneidmaschine für strangförmige Lebensmittel (12)
- mit einem Gehäuse mit einem Einlegebereich für das strangförmige Lebensmittel (12)
und mit einem Entnahmebereich für das geschnittene strangförmige Lebensmittel (24),
- mit einem Schneidmesser für das strangförmige Lebensmittel (12),
- mit einem Schacht (10) zur Aufnahme des strangförmigen Lebensmittels (12), dessen
Längsrichtung der Vorschubrichtung des strangförmigen Lebensmittels (12) entspricht,
- mit einer Verpackungseinrichtung für das geschnittene strangförmige Lebensmittel
(12), die innerhalb des Gehäuses vorhanden ist,
- wobei die Verpackungseinrichtung zumindest einen Tütenöffner (34) und zumindest
ein Vorratslager für Tüten (30, 30.3) aufweist,
- wobei eine durch das Vorratslager für Tüten bereitgestellte Tüte (30, 30.3) durch
den Tütenöffner (34) zumindest im Bereich der Tütenöffnung (32) aufhaltbar ist,
- wobei das Vorratslager für Tüten (30, 30.3) in unmittelbarer Nähe zum Schneidmesser
angeordnet ist, so dass die geschnittenen Scheiben (20) nach und nach in die Tüte
(30, 30.3) einschiebbar sind,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- ein Niederhalter (40) vorhanden ist, durch den der geschlossene Endbereich (36)
der Tüte (30, 30.3) in Richtung des Schachtbodens haltbar ist,
- der offene Randbereich der Tüte (30, 30.3) durch den Tütenöffner (34) aufhaltbar
ist,
- der Niederhalter (40) einen vorderen Haltearm (42) und einen hinteren Haltearm (44)
aufweist, wobei der vordere Haltearm (42) schwenkbar oder in Längsrichtung des Schachts
(10) verschieblich gelagert ist, so dass der vordere Haltearm (42) durch die geschnittenen
Scheiben (20) nach und nach in Vorschubrichtung verschoben oder verschwenkt wird und
die Tüte (30, 30.3) durch den verschobenen oder verschwenkten vorderen Haltearm (42)
nach und nach immer weiter für die geschnittenen Scheiben (20) freigegeben wird.
2. Verfahren zum Schneiden von strangförmigen Lebensmitteln (12) mittels einer Schneidmaschine,
mit folgenden Verfahrensschritten,
- das strangförmige Lebensmittel (12) wird in einen Schacht (10) der Schneidmaschine
eingelegt,
- das strangförmige Lebensmittel (12) wird in Vorschubrichtung an einem Schneidmesser
vorbeigeführt,
- das geschnittene Scheiben-Paket (24) wird innerhalb der Schneidmaschine in eine
Tüte (30, 30.3) verpackt,
- wobei während des Schneidvorgangs die geschnittenen Scheiben (20) nach und nach
in die Tüte (30, 30.3) eingeschoben werden, so dass sich innerhalb der Tüte (30, 30.3)
ein Scheiben-Paket (24) bildet,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- der geschlossene Endbereich (36) der Tüte (30, 30.3) durch zumindest einen Niederhalter
(40) in Richtung des Schachtboden gehalten wird,
- der offene Randbereich (32) der Tüte (30, 30.3) aufgehalten wird, so dass die geschnittenen
Scheiben (20) in die Tüte (30, 30.3) eingeschoben werden können,
- der zumindest eine Niederhalter (40) einen vorderen Haltearm (42) und einen hinteren
Haltearm (44) aufweist, wobei der vordere Haltearm (42) durch die geschnittenen Scheiben
(20) nach und nach in Vorschubrichtung verschoben oder verschwenkt wird,
- die Tüte (30, 30.3) durch den verschobenen oder verschwenkten vorderen Haltearm
(42) nach und nach immer weiter für die geschnittenen Scheiben (20) freigegeben wird.
1. Slicing machine for elongate foodstuffs (12),
- having a housing with an introduction region for the elongate foodstuff (12) and
with a removal region for the sliced elongate foodstuff (24),
- having a cutting knife for the elongate foodstuff (12),
- having a shaft (10) for receiving the elongate foodstuff (12), the longitudinal
direction of which corresponds to the feeding direction of the elongate foodstuff
(12),
- having a packaging device for the sliced elongate foodstuff (12), which is present
inside the housing,
- wherein the packaging device has at least one bag opener (34) and at least one store
for bags (30, 30.3),
- wherein a bag (30, 30.3) provided by the store for bags is able to be kept open
by the bag opener (34) at least in the region of the bag opening (32),
- wherein the store for bags (30, 30.3) is arranged in the immediate vicinity of the
cutting knife, such that the sliced slices (20) are able to be inserted bit by bit
into the bag (30, 30.3),
- characterized in that
- a holding-down means (40) is provided, by way of which the closed end region (36)
of the bag (30, 30.3) is able to be held in the direction of the shaft bottom,
- the open peripheral region of the bag (30, 30.3) is able to be kept open by the
bag opener (34),
- the holding-down means (40) has a front holding arm (42) and a rear holding arm
(44), wherein the front holding arm (42) is mounted so as to be pivotable or so as
to be displaceable in the longitudinal direction of the shaft (10) such that the front
holding arm (42) is pivoted or displaced bit by bit in the feeding direction by the
sliced slices (20) and the bag (30, 30.3) is opened up bit by bit ever further for
the sliced slices (20) by the pivoted or displaced front holding arm (42).
2. Method for slicing elongate foodstuffs (12) by means of a slicing machine, having
the following method steps:
- the elongate foodstuff (12) is introduced into a shaft (10) of the slicing machine,
- the elongate foodstuff (12) is guided past a cutting knife in the feeding direction,
- the sliced slice pack (24) is packaged into a bag (30, 30.3) within the slicing
machine,
- wherein, during the slicing operation, the sliced slices (20) are inserted bit by
bit into the bag (30, 30.3) such that a slice pack (24) is formed within the bag (30,
30.3),
- characterized in that
- the closed end region (36) of the bag (30, 30.3) is held in the direction of the
shaft bottom by at least one holding-down means (40),
- the open peripheral region (32) of the bag (30, 30.3) is kept open such that the
sliced slices (20) can be inserted into the bag (30, 30.3),
- the at least one holding-down means (40) has a front holding arm (42) and a rear
holding arm (44), wherein the front holding arm (42) is pivoted or displaced bit by
bit in the feed direction by the sliced slices (20),
- the bag (30, 30.3) is opened up bit by bit ever further for the sliced slices (20)
by the pivoted or displaced front holding arm (42).
1. Machine de coupe pour produits alimentaires de forme allongée (12)
- comprenant un boîtier avec une zone d'introduction pour le produit alimentaire de
forme allongée (12) et avec une zone de prélèvement pour le produit alimentaire de
forme allongée coupé (24),
- comprenant une lame de coupe pour le produit alimentaire de forme allongée (12),
- comprenant un bac (10) pour recevoir le produit alimentaire de forme allongée (12),
dont la direction longitudinale correspond à la direction d'avancement du produit
alimentaire de forme allongée (12),
- comprenant un dispositif d'emballage pour le produit alimentaire de forme allongée
coupé (12), qui est présent à l'intérieur du boîtier,
- le dispositif d'emballage présentant au moins un ouvreur de sacs (34) et au moins
un réservoir à sacs (30, 30.3),
- un sac (30, 30.3) mis à disposition par le réservoir à sacs pouvant être maintenu
ouvert par l'ouvreur de sacs (34) au moins dans la zone de l'ouverture du sac (32),
- le réservoir à sacs (30, 30.3) étant agencé à proximité immédiate de la lame de
coupe, de telle sorte que les tranches coupées (20) peuvent être poussées graduellement
dans le sac (30, 30.3),
- caractérisée en ce que
- un serre-flan (40) est présent, par lequel la zone d'extrémité fermée (36) du sac
(30, 30.3) peut être maintenue en direction du fond du bac,
- la zone de bord ouverte du sac (30, 30.3) peut être maintenue ouverte par l'ouvreur
de sacs (34),
- le serre-flanc (40) présente un bras de maintien avant (42) et un bras de maintien
arrière (44), le bras de maintien avant (42) étant monté de manière pivotante ou déplaçable
dans la direction longitudinale du bac (10), de telle sorte que le bras de maintien
avant (42) est déplacé ou pivoté graduellement dans la direction d'avancement par
les tranches coupées (20) et le sac (30, 30.3) est dégagé graduellement de plus en
plus pour les tranches coupées (20) par le bras de maintien avant (42) déplacé ou
pivoté.
2. Procédé de coupe de produits alimentaires de forme allongée (12) au moyen d'une machine
de coupe, comprenant les étapes de procédé suivantes :
- le produit alimentaire de forme allongée (12) est introduit dans un bac (10) de
la machine de coupe,
- le produit alimentaire de forme allongée (12) est transporté dans la direction d'avancement
devant une lame de coupe,
- le paquet de tranches coupées (24) est emballé à l'intérieur de la machine de coupe
dans un sac (30, 30.3),
- pendant l'opération de coupe, les tranches coupées (20) étant introduites graduellement
dans le sac (30, 30.3), de telle sorte qu'un paquet de tranches (24) se forme à l'intérieur
du sac (30, 30.3),
- caractérisé en ce que
- la zone d'extrémité fermée (36) du sac (30, 30.3) est maintenue par au moins un
serre-flan (40) en direction du fond du bac,
- la zone de bord ouverte (32) du sac (30, 30.3) est maintenue ouverte, de telle sorte
que les tranches coupées (20) peuvent être poussées dans le sac (30, 30.3),
- l'au moins un serre-flanc (40) présente un bras de maintien avant (42) et un bras
de maintien arrière (44), le bras de maintien avant (42) étant déplacé ou pivoté graduellement
dans la direction d'avancement par les tranches coupées (20),
- le sac (30, 30.3) est dégagé graduellement de plus en plus pour les tranches coupées
(20) par le bras de maintien avant (42) déplacé ou pivoté.