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<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHUPLSKBAHRIS..MTNORSMESMMAKHTNMD..........</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>BDM Ver 0.1.67 (18 Oct 2017) -  1100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>3566815</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A1</B130><B140><date>20191113</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>19170618.3</B210><B220><date>20190423</date></B220><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>102018109703</B310><B320><date>20180423</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20191113</date><bnum>201946</bnum></B405><B430><date>20191113</date><bnum>201946</bnum></B430></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>B25B  29/02        20060101AFI20191004BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>BEFESTIGUNGSANORDNUNG ZUM VERSPANNEN VON BEFESTIGUNGSMITTELN MINDESTENS UMFASSEND EINE VERDREHSICHERUNG</B542><B541>en</B541><B542>FASTENING ARRANGEMENT FOR TENSIONING FIXING MEANS COMPRISING AT LEAST ONE ANTI-TWIST DEVICE</B542><B541>fr</B541><B542>DISPOSITIF DE FIXATION PERMETTANT DE TENDRE DES MOYENS DE FIXATION AU MOINS COMPORTANT UNE SÉCURITÉ ANTITORSION</B542></B540><B590><B598>3</B598></B590></B500><B700><B710><B711><snm>Schaaf GmbH &amp; Co. KG</snm><iid>101756015</iid><irf>880PA18002EP</irf><adr><str>Brüsseler Allee 22</str><city>41812 Erkelenz</city><ctry>DE</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Lönes, Thomas</snm><adr><str>Brüsseler Allee 22</str><city>41812 Erkelenz</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B740><B741><snm>Geskes, Christoph</snm><iid>101287231</iid><adr><str>Geskes Patent- und Rechtsanwälte 
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<p id="pa01" num="0001">Zur Lösung der Aufgabe eine verbesserte Befestigungsanordnung zum Verspannen von Befestigungsmitteln bereitzustellen, die eine verdrehsichere Fixierung des jeweiligen Befestigungsmittels für ein Verspannen der Befestigungsmittel ermöglicht, wird eine solche Befestigungsanordnung vorgeschlagen, die zum Verspannen von Befestigungsmitteln mindestens eine Verdrehsicherung umfasst, wobei die Verdrehsicherung anordenbar in einer Spannvorrichtung ist, und die Verdrehsicherung eine Längserstreckung in Richtung einer Längsachse und einen oberen Endbereich mit einer oberen Stirnseite, einen Mittelbereich und einen unteren Endbereich mit einer unteren Stirnseite aufweist, wobei der obere Endbereich und der untere Endbereich jeweils einen Endbereich der Längserstreckung bilden und zwischen dem oberen Endbereich und dem unteren Endbereich der Mittelbereich angeordnet ist, wobei der obere Endbereichderart ausgebildet ist, dass die Verdrehsicherung mittels der anordenbaren Spannvorrichtung zumindest rotatorisch fixierbar und der untere Endbereich derart ausgebildet ist, dass ein anordenbarer Bolzen zumindest rotatorisch fixierbar ist.
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<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft eine Befestigungsanordnung zum Verspannen von Befestigungsmitteln mit mindestens einer Verdrehsicherung, ein Befestigungsmittel zur Verspannung mittels einer Befestigungsanordnung, eine Verdrehsicherung, die Verwendung einer Befestigungsanordnung zum Verspannen von Befestigungsmitteln, und ein Verfahren zum Verspannen von Befestigungsmitteln mittels einer Befestigungsanordnung.</p>
<p id="p0002" num="0002">Zum Verspannen von Befestigungsmitteln sind Spannvorrichtungen bekannt. Bolzen, Schrauben, Muttern und Ähnliches, die verbindend an zwei Flanschen befestigt werden sollen, beispielsweise bei einer industriellen Herstellung von Anlagen, wie z.B. Windkraftanlagen, werden mit einer Spannvorrichtung an den Flanschen verspannt. Hierfür wird eine Schraube zumeist mit Hand oder mittels eines kleinen Drehmoments vorinstalliert. Durch diese erste Montage ist ein Halten der Flansche aufeinander möglich und der weitere Aufbau der Anlage kann erfolgen. Beim anschließenden weiteren Verspannen der Schraubverbindung mittels Spannvorrichtung besteht die Gefahr, dass sich die vorinstallierte Schraube mitdreht. Hierdurch kann die Schraube beispielsweise ungewollt aus einer Mutter ganz oder teilweise wieder herausgeschraubt werden. Der sogenannte Bolzenüberstand oder Gewindeüberstand, über den die Schraube über der Mutter herausragt, ist dann nicht mehr ausreichend, um durch die Spannvorrichtung eine bestimmte Kraft auf die Schaube und Mutterverbindung anzubringen, da nicht mehr genügend Gewinde im Eingriff ist. Dies kann zu lebensgefährlichen Zuständen durch Abriss des Befestigungsmittels führen.</p>
<p id="p0003" num="0003">Aufgabe der Erfindung ist es, eine verbesserte Befestigungsanordnung zum Verspannen von Befestigungsmitteln bereitzustellen, die eine verdrehsichere Fixierung des jeweiligen Befestigungsmittels für ein Verspannen der Befestigungsmittel ermöglicht.</p>
<p id="p0004" num="0004">Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst mittels einer Befestigungsanordnung zum Verspannen von Befestigungsmitteln mindestens umfassend eine Verdrehsicherung, wobei die Verdrehsicherung anordenbar in einer Spannvorrichtung ist, und die Verdrehsicherung eine Längserstreckung in Richtung einer Längsachse und einen oberen Endbereich mit einer oberen Stirnseite, einen Mittelbereich und einen unteren Endbereich mit einer unteren Stirnseite aufweist, wobei der obere Endbereich und der untere Endbereich jeweils einen Endbereich der Längserstreckung bilden und zwischen dem oberen<!-- EPO <DP n="2"> --> Endbereich und dem unteren Endbereich der Mittelbereich angeordnet ist, wobei der obere Endbereich derart ausgebildet ist, dass die Verdrehsicherung mittels einer anordenbaren Spannvorrichtung zumindest rotatorisch fixierbar und der untere Endbereich derart ausgebildet ist, dass ein anordenbarer Bolzen zumindest rotatorisch fixierbar ist. Im Sinne der Erfindung wird unter einer rotatorischen Fixierung eines Bauteils eine Halterung verstanden, wobei eine Drehung um eine Körperachse des Bauteils, bevorzugt eine Längsachse desselben, verhindert ist. Die erfindungsgemäße Befestigungsanordnung umfasst vorzugsweise weiterhin eine Spannvorrichtung.</p>
<p id="p0005" num="0005">Befestigungsmittel können Schrauben, Muttern, Bolzen, und Ähnliches sein. Unter Befestigungsmitteln in Sinne der Erfindung wird bevorzugt ein Bolzensystem verstanden. Ein Bolzensystem kann mehrere, insbesondere komplementäre, Befestigungsmittel umfassen, beispielsweise eine Schraube und eine Mutter. Das Bolzensystem umfasst beispielsweise zumindest einen Bolzen, eine Mutter und ein Widerlager. Das Widerlager ist in einer Ausführungsform als Schraubenkopf ausgebildet, der unmittelbar mit dem Bolzenmaterial verbunden ist. Der Bolzen kann dann als Schraube angesprochen werden. Das Bolzensystem besteht dann aus einem als Schraube ausgebildeten Bolzen und einer Mutter. Unterlegscheiben können stets vorgehen sein, die als Teil des Widerlagers angesprochen werden können. In einer weiteren Ausführungsform umfasst das Widerlager zumindest eine Gegenmutter. Das Bozensystem kann aus einer Mutter, einer Gegenmutter und einem Bolzen bestehen. Weiterhin kann das Bolzensystem in einer Ausführungsform zumindest eine, bevorzugt zwei Unterlegscheiben aufweisen. Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass die Mutter ein Mutterinnengewinde aufweist, das dem Außengewinde des Bolzens entspricht. Der Bolzen ist insbesondere ein Gewindebolzen, dessen Außengewinde mit dem Innengewinde der Mutter und gegebenenfalls der Gegenmutter korrespondiert. Unter Befestigungsmitteln in Sinne der Erfindung wird auch ein Bolzensystem mit Aufnahmevorrichtung verstanden. Die sogenannte Aufnahmevorrichtung ist bevorzugt eine Flanschverbindung, die mindestens zwei Flanschelemente beziehungsweise Flansche umfasst.</p>
<p id="p0006" num="0006">Die Verdrehsicherung ist vorzugsweise stabförmig. Die Verdrehsicherung ist besonders bevorzugt in Richtung der Längserstreckung der Verdrehversicherung im Wesentlichen stabförmig ausgebildet. Die Verdrehsicherung ist vorzugsweise aus Vollmaterial, besonders bevorzugt aus Metall, ausgebildet. Die Verdrehsicherung ist vorzugsweise mittels eines Dreh-und/oder Fräsverfahrens herstellbar.</p>
<p id="p0007" num="0007">Im Mittelbereich ist die Verdrehsicherung vorzugsweise zylinderförmig ausgebildet. Im Mittelbereich kann die Verdrehsicherung zumindest eine radial umlaufende Nut aufweisen. Die Nut ist vorzugsweise<!-- EPO <DP n="3"> --> näher zum oberen Endbereich als zum unteren Endbereich angeordnet. Bei einer Anordnung in der unteren Zugeinheit einer Spannvorrichtung kann die Nut aber auch näher zum unteren Endbreich angeordnet sein. In der Nut kann ein Sicherungsring für eine Sicherungsscheibe angeordnet werden.</p>
<p id="p0008" num="0008">Die erfindungsgemäße Verdrehsicherung kann durch eine beispielsweise, in Bezug auf einen anordenbaren Bolzen, komplementäre Ausbildung des unteren Endbereichs eine rotatorische Fixierung des Bolzen mittels Form- und/oder Kraftschluss realisieren. Die erfindungsgemäße Verdrehsicherung kann durch eine spezielle Ausbildung des obere Endbereichs, beispielsweise mittels Form- und/oder Kraftschluss, in oder an einer Spannvorrichtung rotatorisch fixiert werden.</p>
<p id="p0009" num="0009">Beispielsweise können der obere und/oder der untere Endbereich der Verdrehsicherung zumindest in Teilbereichen eine Form aufweisen, die mehrkantig ausgebildet ist. Bevorzugt ist der obere und/oder der untere Endbereich der Verdrehsicherung zumindest teilweise als Vierkant oder Sechskant ausgebildet. Der obere und der untere Endbereich können gleich oder unterschiedlich ausgebildet sein in Bezug auf Ihre Mehrkantigkeit. Die Verdrehsicherung kann jedoch auch durchgängig als Mehrkant, beispielsweise als Vierkantstab oder Sechskantstab, ausgebildet sein.</p>
<p id="p0010" num="0010">Die Verdrehsicherung weist bevorzugt einen oberen Endbereich mit einer oberen Stirnseite auf. Die Verdrehsicherung weist bevorzugt einen unteren Endbereich mit einer unteren Stirnseite auf. Die Stirnseiten können jeweils vorzugsweise mehrkantig, bevorzugt vier- oder sechseckig, ausgebildet sein.</p>
<p id="p0011" num="0011">Der obere und/oder der untere Endbereich der Verdrehsicherung können zumindest in Teilbereichen als Steckschlüssel beziehungsweise Stecknuss und/oder als Stiftschlüssel ausgebildet sein.</p>
<p id="p0012" num="0012">Der obere Endbereich und/oder untere Endbereich kann mehrstufig ausgebildet sein und verschiedene Querschnitte umfassen. Beispielsweise kann der obere Endbereich die Form eines Vierkants aufweisen, wobei angrenzend an die vierkantige Form ein zylindrisches Teilstück ausgebildet ist, das einen geringeren Durchmesser als das Mittelstück aufweist, und der untere Endbereich kann beispielsweise sechskantig ausgebildet sein.<!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<p id="p0013" num="0013">Der anordenbare Bolzen und/oder die anordenbare Spannvorrichtung weisen bevorzugt jeweils eine entsprechend annähernd gegensätzliche Form auf. In oder an dieser komplemtär ausgebildeten Form ist der obere und/oder der untere Endbereich der Verdrehsicherung anordenbar. Beim anordenbaren Bolzen ist die gegensätzliche Form bevorzugt im Bereich einer Stirnseite des Bolzens ausgebildet. Bei der Spannvorrichtung kann die gegensätzliche Form beispielsweise auf einem Deckelteil und/oder einen Adapter der Spannvorrichtung ausgebildet sein, bevorzugt in dem Deckteil. Möglich wäre aber auch eine gegensätzlich Form in einer unteren Zugeinheit der Spannvorrichtung. Der anordenbare Bolzen und/oder die anordenbare Spannvorrichtung weisen vorzugsweise eine zumindest teilweise zum oberen und/oder unteren Endbereich der Verdrehsicherung komplementär ausgebildete Aussparung oder Durchgangsöffnung auf. Der anordenbare Bolzen und/oder die anordenbare Spannvorrichtung können beispielsweise eine quaderförmige oder wabenförmige Aussparung aufweisen. Der anordenbare Bolzen kann bevorzugt eine Vier- oder Sechskant(sack)bohrung oder -ausnehmung im Bereich einer Stirnseite desselben aufweisen. Die Spannvorrichtung weist bevorzugt eine Vier- oder Sechskantbohrung, bevorzugt im Bereich eines Deckelteils desselben, bevorzugt eine durchgängige Bohrung, auf. Dementsprechend weist die Verdrehsicherung im oberen und im unteren Endbreich mit der oberen und unteren Stirnseite komplemetär ausgebildete Teilbereiche mit einer vierkantigen oder sechskantigen Außenkontur auf. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass die Verdrehsicherung eine vierkantige oder sechskantige Ausnehmung in ihrem unteren Endbereich aufweist. Dann ist eine hierzu komplemtär ausgebildetete Kontur im anordenbaren Bolzen in Form eines vierkantigen oder sechskantigen Vorsprungs ähnlich dem Endbereich eines Stiftschlüssels vorhanden.</p>
<p id="p0014" num="0014">Die Befestigungsanordnung umfasst zur Aufnahme der Verdrehsicherung vorzugsweise zumindest einen Innenraum. Der Innenraum kann als Schacht beziehungsweise Kanal, der insbesondere zylindrich ausgebildet sein kann, in der Befestigungsanordnung beziehungsweise der Spannvorrichtung ausgebildet sein. Die Verdrehsicherung ist vorzugsweise verschiebbar in dem Innenraum anordenbar. Verdrehsicherung ist vorzugweise ganz oder teilweise in dem Innenraum angeordnet.</p>
<p id="p0015" num="0015">Die Befestigungsanordnung umfasst vorzugsweise zumindest eine Befestigungseinheit. Die Befestigungseinheit ist vorzugsweise zum automatisierten Verspannen von Befestigungsmitteln ausgebildet. Die Befestigungseinheit weist vorzugsweise ein bestimmbares Drehmoment auf, mit welchem die Befestigungsmittel verspannt werden. Die Befestigungseinheit umfasst vorzugsweise zumindest eine Antriebsnuss zum Eingriff mit einer Mutter oder in Ausnehmungen einer Mutter und zum anschließenden Festdrehen der Mutter.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0016" num="0016">Die Spannvorrichtung weist bevorzugt ein Gehäuse mit einem Innenraum auf. Die Spannvorrichtung weist bevorzugt zumindest ein Deckelteil und/oder einen Adapter zur Fixierung der Verdrehsicherung auf. Das Deckelteil und/oder der Adapter weist bevorzugt eine entsprechend gegensätzliche beziehungsweise komplementäre Form zur Form des oberen Endbereiches der Verdrehsicherung auf. Das Deckelteil und/oder der Adapter können vorzugsweise eine komplementäre zur Form des oberen Endbereiches der Verdrehsicherung ausgebildete Aussparung und/oder Durchgangsöffnung aufweisen. Am Deckelteil der Spannvorrichtung ist vorzugswiese mittig, weiter bevorzugt in einer Längsrichtung der Spannvorrichtung unterhalb des Decketeils, der Adapter angeordnet. Der Adapter weist vorzugsweise eine Adapterausnehmung für die Verdrehsicherung und bevorzugt auch ein Federelement auf. Das Gehäuse mit dem Deckelteil weist vorzugsweise im Wesentlichen eine offene Seite auf, die zur teilweisen Aufnahme des anordenbaren Bolzens ausgebildet ist. Der Bolzenüberstand ist vorzugsweise im Bereich des Deckelteils oder in einem darüber angeordneten Bereich, der von einer Kappe bedeckt ist, ermittelbar. Das Deckelteil, die Kappe und/oder der Adapter weisen bevorzugt eine Durchgangsöffnung für die Verdrehsicherung auf.</p>
<p id="p0017" num="0017">Die Spannvorrichtung umfasst vorzugsweise zumindest eine Zugeinheit zur Längung des Befestigungsmittels. Die Zugeinheit weist ein Zugeinheitsinnengewinde zum Eingriff in das entsprechende Bolzenaußengewinde eines Bolzens im Bereich des Bolzenüberstands auf. Die Zugeinheit ist vorzugsweise in dem zumindest einen Innenraum der Spannvorrichtung angeordnet. Zur Aufnahme der Verdrehsicherung weist die Zugeinheit, vorzugsweise in Richtung der Längserstreckung der Spannvorrichtung, zumindest eine Sicherungsausnehmung auf, die durch die Zugeinheit hindurch verläuft. Die Verdrehsicherung ist vorzugsweise zumindest mit einem Teilbereich des Mittelbereiches in der Sicherungsausnehmung angeordnet.</p>
<p id="p0018" num="0018">Die Verdrehsicherung ist vorzugsweise derart ausgebildet oder in der Befestigungsanordnung gelagert, dass mit der Verdrehsicherung ein Bolzenüberstand (lu) messbar ist. Beispielsweise ist die Verdrehsicherung vorzugsweise derart verschiebbar in der Befestigunganorndung beziehungsweise der Spannvorrichtung gelagert, dass beispielsweise beim Verspannen die Verdrehsicherung durch den anordenbaren Bolzen nach oben und/oder zumindest teilweise aus der Befestigungsanordnung herausgedrückt wird, wobei durch die Verlagerung der Verdrehsicherung in der Befestigungsanordnung der Bolzenüberstand (lu) messbar oder ableitbar wird. Der obere Endbereich der Verdrehsicherung<!-- EPO <DP n="6"> --> kann zumindest eine Markierung umfassen, die beispielsweise zeigt, ob ein ausreichender Bolzenüberstand vorliegt. Die Markierung kann ein Farbmarkierung sein.</p>
<p id="p0019" num="0019">Zur Bestimmung des Bolzenüberstandes (lu) kann die Befestigungsanordnung eine Hülse umfassen, mit der der Bolzenüberstand (lu) messbar ist. Die Hülse ist vorzugsweise um die Verdrehsicherung herum angeordnet. Die Hülse wird vorzugsweise in Anlage mit der Stirnseite des anordenbaren Bolzens gebracht. Die Verdrehsicherung ist im Innenraum der Hülse anordenbar. Die Hülse ist vorzugsweise derart verschiebbar in der Befestigunganordnung beziehungsweise der Spannvorrichtung gelagert, dass beispielsweise beim Verspannen die Hülse durch den anordenbaren Bolzen beziehungsweise dessen Stirnseite nach oben und/oder zumindest teilweise aus der Befestigungsanordnung herausgedrückt wird, wobei die Verlagerung der Hülse in der Befestigungseinrichtung in der Bolzenüberstand (lu) messbar oder ableitbar wird. Gefährliche Betriebszustände, die bei einem mangelhaften Eingriff der Zugeinheit mit dem Bolzen auftreten, hervorgerufen durch Toleranzen der Bolzen und Flansche als auch der Spalte zwischen diesen, werden durch die Vorsehen einer Bestimmung des Bolzenüberstandes vermieden.</p>
<p id="p0020" num="0020">Die Befestigungsanordnung umfasst vorzugsweise mindestens ein Federelement, das zumindest in Teilbereichen um die Verdrehsicherung herum angeordnet ist. Durch ein erstes Federelement kann beim Verspannen die Verdrehsicherung gegen die Stirnseite des anordenbaren Bolzens gedrückt werden, damit die Verdrehsicherung und der Bolzen, ggf. nach einer Drehungbewegung der Verdrehsicherung, verrasten. Das erste Federelement steht in Wirkverbindung mit der Verdrehsicherung. In einer Kappe und/oder in dem Deckelteil der Spannvorrichtung kann das erste Federelement zur Anordnung beziehungsweise Pressung des unteren Endbereiches der Verdrehsicherung in eine Ausnehmung oder auf eine Stirnseite des Bolzens angeordnet sein, bevorzugt in der Kappe. Die Kappe ist oberhalb des Deckelteils angeordnet, zugeordnet dem oberen Endbereich der Verdrehsicherung. Das erste Federelement ist vorgespannt ausgebildet, und drückt beispielsweise gegen eine Sicherungsscheibe, die auf einem Sicherungsring aufliegt, der in einer Nut der Verdrehsicherung angeordnet ist. Ein zweites Federelement für die Anordnung beziehungsweise Pressung der Hülse auf der Bolzenstirnseite des Bolzens kann im Deckelteil und dem Adapter angeordnet sein.</p>
<p id="p0021" num="0021">Ein zweites Federelement für die Anordnung beziehungsweise Pressung der Hülse auf die Bolzenstirnseite des Bolzens kann im Deckelteil und/oder dem Adapter, bevorzugt im Deckelteil und im Adapter, angeordnet sein. Das zweite Federelement ist bevorzugt am Deckelteil oder Adapter gehalten, bevorzugt<!-- EPO <DP n="7"> --> am Deckelteil. Es ist vorgespannt zwischen dieser Halterung und einem Gegenlager, welches durch die Hülse zur Verfügunggestellt ist, beispielsweise durch an deren Außenumfang angeordnete Vorsprünge oder einen dort angeordneten vorspringenden Ring. Das Gegenlager wiederum kann vorzugsweise auf ein drittes Federelemt wirken, welches mit der Zugeinheit zusammenwirkt. Durch Vorsehung eines ersten, mit der Verdrehsicherung zusammenwirkenden Federelementes und einem zweiten, mit der Hülse zusammenwirkenden Federelement, sind die Bewegungen in Längsrichtung der Befestigungsanordnung von Verdrehsicherung und Hülse entkoppelt. Hierdurch wird der Bolzenüberstand mittels Bestimmung einer Differenzlänge zwischen Hülse und Verdrehsicherung, beispielsweise sensorisch, sehr genau bestimmbar.</p>
<p id="p0022" num="0022">Eine alternative Methode zur Bestimmung des Bolzenüberstandes wäre die Vorsehung einer Längsbohrung durch die gesamte Länge der Verdrehsicherung, so dass z.B. durch mechanische oder optische Taster oder Sensoren eine Differenz in Bezug auf die der Verdrehsicherung zugewandte Stirnseite des Bolzens für die Bewegung der Verdrehsicherung ermittelt werden kann. Bei einer solchen Ausfürhungsform der Erfindung ist vorteilhafter ein geringerer appartiver Aufwand notwendig, denn es muss nur ein erstes Federelement, welches in Wirkverbindung mit der Verdrehsicherung ist, vorgesehen sein. Das erste und bevorzugt einzige Federelement dieser Ausführungsform ist gegen die Zugeinrichtung vorgespannt gelagert. Es ist bevorzugt unterhalb zumindest teilweise unterhalb des Deckelteils und/oder des Adapters, bevorzugt teilweise nur im Adapter, gelagert.</p>
<p id="p0023" num="0023">Der Bolzenüberstand ist vorzugsweise im Bereich des Deckelteils oder in einem darüber angeordneten Bereich, der von einer Kappe bedeckt ist, ermittelbar. Gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform weist die Befestigungsanordnung eine Verdrehsicherung auf. Die Verdrehsicherung weist eine Längserstreckung in Richtung einer Längsachse x auf. Die Verdrehsicherung erstreckt sich im Wesentlichen stabförmig in Richtung der Längserstreckung. Die Verdrehsicherung weist einen oberen Endbereich mit einer oberen Stirnseite, einen Mittelbereich und einen unteren Endbereich mit einer unteren Stirnseite auf. Der obere Endbereich und der untere Endbereich bilden jeweils einen Endbereich der Längserstreckung und zwischen dem oberen Endbereich und dem unteren Endbereich ist der Mittelbereich angeordnet. Der obere Endbereich ist derart ausgebildet, dass die Verdrehsicherung mittels einer anordenbaren Spannvorrichtung zumindest rotatorisch um die Längsachse x fixierbar ist. Der untere Endbereich ist derart ausgebildet, dass ein anordenbarer Bolzen zumindest rotatorisch um die Längsachse x fixierbar ist. Der untere Endbereich weist die Form eines Vierkants auf, womit die untere Stirnseite im Wesentlichen rechteckig ausgebildet ist. Der Mittelbereich erstreckt sich ausgehend<!-- EPO <DP n="8"> --> vom unteren Endbereich im Wesentlichen zylindrisch in Richtung der Längserstreckung bis zum oberen Endbereich. Der Mittelbereich kann zylinderförmig oder vielkantig ausgebildet sein. Der Mittelbereich weist beabstandet zum oberen Endbereich eine Nut auf. In der Nut ist vorzugsweise ein Sicherungsring anordenbar. Die Nut ist alternativ mit Sicherungsring in der unteren Zugeinheit der Spannvorrichtung angeordnet. Der obere Endbereich ist in einer weiteren, alternativen Ausführungsform im Wesentlichen zweistufig ausgebildet. Angrenzend an den Mittelbereich weist der obere Endbereich die Form eines Vierkants auf. Angrenzend an die vierkantige Form weist der obere Endbereich ein relativ kleines zylindrisches Teilstück auf. Das zylindrische Teilstück des oberen Endbereiches weist einen etwas geringeren Durchmesser als der Mittelbereich auf. Dieses Teilstück, was auch als Endstück des oberen Endbereiches angesprochen werden kann, kann auch wegfallen, insbesondere, wenn eine Hülse, wie weiter unten beschrieben, vorgesehen ist.</p>
<p id="p0024" num="0024">Gemäß einer zweiten bevorzugten Ausführungsform weist die Befestigungsanordnung neben der Verdrehsicherung gemäß der ersten bevorzugten Ausführungsform eine Spannvorrichtung auf. Die Spannvorrichtung umfasst zumindest ein Gehäuse mit einem Deckelteil, eine Zugeinheit und eine Befestigungseinheit. Das Gehäuse weist einen Innenraum auf, in dem die Zugeinheit angeordnet ist. Die Zugeinheit weist ein Zugeinheitsinnengewinde zum Eingriff in das entsprechende Bolzenaußengewinde eines Bolzens im Bereich dessen Bolzenüberstands auf. In Richtung einer Längserstreckung der Verdrehsicherung weist die Zugeinheit eine Sicherungsausnehmung auf. Die Sicherungsausnehmung erstreckt sich vollständig durch die Zugeinheit. Durch die Sicherungsausnehmung hindurch ist die Verdrehsicherung mit ihrem Mittelbereich angeordnet. Das Gehäuse mit dem Deckelteil weist im Wesentlichen eine offene Seite auf, die bei einer Montage der Spannvorrichtung auf einer Mutterseite einer Aufnahmeeinheit in Richtung der Mutterseite ausgebildet ist. Am Deckelteil der Spannvorrichtung ist mittig ein Adapter angeordnet. Der Adapter weist eine Adapterausnehmung auf. In einer Adapterausnehmung des Adapters ist die Verdrehsicherung teilweise angeordnet. Die Verdrehsicherung ist vom Deckelteil rotatorisch fixiert. An einem dem Deckelteil gegenüberliegenden Ende der Spannvorrichtung ist ein Bolzen beziehungsweise ein Bolzensystem anordenbar. Die Spannvorrichtung umfasst eine Befestigungseinheit mit einer Antriebsnuss zum Eingriff in Ausnehmungen einer Mutter und zum anschließenden Festdrehen der Mutter.</p>
<p id="p0025" num="0025">In einer weiter bevorzugten Ausführungsform weist diese neben den beiden vorgenannten Ausbildungen zusätzlich eine Hülse auf, die sich um zumindest den Mittelbereich und einen Teil des oberen Endbereiches der Verdrehsicherung erstreckt. Mit der Hülse ist auch ein Bolzenüberstand lu messbar.<!-- EPO <DP n="9"> --> Die Hülse ist hierfür in Anlage mit einer Stirnseite eines anordenbaren Bolzens. Der Bolzenüberstand ist vorzugsweise im Bereich des Deckelteils oder in einem darüber angeordneten Bereich, der von einer Kappe bedeckt ist, ermittelbar. In der Kappe ist ein oberes, erstes Federelement zur Anordnung beziehungsweise Pressung des unteren Endbereiches der Verdrehsicherung in der Ausnehmung des Bolzens angeordnet. Das erste Federelement drückt gegen die Scheibe beziehungsweise Sicherungsscheibe, die auf dem Sicherungsring aufliegt, der in der Nut der Verdrehsicherung angeordnet ist. Ein unteres, zweites Federelement für die Anordnung beziehungsweise Pressung der Hülse auf der Bolzenstirnseite des Bolzens ist im Deckelteil und dem Adapter angeordnet. Beim Verspannen drückt der zu verspannende Bolzen die Verdrehsicherung gegen das obere, erste Federelement nach oben. Die Verdrehsicherung wird dann durch eine Durchgangsöffnung im Deckelteil beziehungsweise einer Kappe herausgedrückt. Hierdurch ist der Bolzenüberstand lu und/oder ein Längungswert Δl angezeigt beziehungsweise ermittelbar.</p>
<p id="p0026" num="0026">Weiter wird die Aufgabe gelöst durch eine Verdrehsicherung, wie oben beschrieben, insbesondere zur Verwendung in einer erfindungsgemäßen Befestigungsanordnung, und ein Befestigungsmittel zur Verspannung mittels einer Befestigungsanordnung, mindestens umfassend einen Bolzen eines Bolzensystems, wobei der Bolzen eine entsprechend gegensätzliche Form zu einer Form eines unteren Endbereiches einer Verdrehsicherung aufweist. Die Verdrehsicherung ist bevorzugt wie zur erfindungsgemäßen Befestigungsanordnung beschrieben ausgebildet. Der Bolzen ist bevorzugt wie zur erfindungsgemäßen Befestigungsanordnung beschrieben ausgebildet. Das Befestigungsmittel umfasst vorzugsweise zumindest eine Aufnahmevorrichtung, ausgebildet wie zur erfindungsgemäßen Befestigungsanordnung weiter oben beschrieben ist.</p>
<p id="p0027" num="0027">Gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform umfasst das Befestigungsmittel zumindest einen Bolzen mit einer Bolzenstirnseite, die beispielsweise eine abgewandte Seite von einem Widerlager des Bolzensystems bildet ist, auf der der Bolzen eine mittige Ausnehmung aufweist. Die Ausnehmung weist eine rechteckige Form auf. Die Ausnehmung ist als Vielkant-Ausnehmung ausgebildet, und ist bevorzugt vierkantig oder sechskantig ausgebildet. Der Bolzen ist vorzugsweise als ein HV Bolzen ausgebildet.</p>
<p id="p0028" num="0028">Das Bolzensystem umfasst vorzugsweise auch zumindest eine Mutter und zumindest ein Widerlager. Von einer Bolzenstirnseite abgewandt ist auf dem Bolzen beispielsweise ein Widerlager angeordnet. Das Widerlager weist vorzugsweise einen Schraubenkopf auf, der unmittelbar mit dem Bolzenmaterial<!-- EPO <DP n="10"> --> verbunden ist. Über dem Widerlager und unter der Mutter kann jeweils eine Unterlegscheibe angeordnet sein.</p>
<p id="p0029" num="0029">Die Aufnahmevorrichtung als Teil des Bolzensystems umfasst vorzugsweise eine Flanschverbindung, die weiter bevorzugt zwei Flansche aufweist. Die Aufnahmevorrichtung weist vorzugsweise eine Flanschausnehmung auf, die durch die beiden Flansche der Flanschverbindung hindurch verläuft. Ein Bolzen des Bolzensystems ist vorzugsweise in die Flanschausnehmung eingebracht. Die Mutter des Bolzensystems ist vorzugsweise einer Mutterseite der Aufnahmevorrichtung zugeordnet und das Widerlager einer gegenüberliegenden Seite der Aufnahmevorrichtung.</p>
<p id="p0030" num="0030">Weiterhin wird die Aufgabe gelöst durch eine Verwendung einer Befestigungsanordnung zum Verspannen von Befestigungsmitteln, wobei ein Bolzen eines Bolzensystems während der Verspannung von einer Verdrehsicherung fixiert wird. Die Befestigungsanordnung, die Verdrehsicherung und der Bolzen sind bevorzugt wie zur erfindungsgemäßen Befestigungsanordnung und zum erfindungsgemäßen Befestigungsmittel beschrieben ausgebildet.</p>
<p id="p0031" num="0031">Des Weiteren wird die Aufgabe gelöst durch ein Verfahren zum Verspannen von Befestigungsmitteln mittels einer Befestigungsanordnung, umfassend die Schritte
<ol id="ol0001" compact="compact" ol-style="">
<li>a) Einbringen eines Bolzens eines Bolzensystems in eine Flanschausnehmung einer Aufnahmevorrichtung,</li>
<li>b) Montieren einer Spannvorrichtung auf einer Mutterseite der Aufnahmevorrichtung,</li>
<li>c) Anordnen einer Verdrehsicherung an der Spannvorrichtung, so dass die Verdrehsicherung zumindest rotatorisch fixiert wird,</li>
<li>d) Anordnen der Verdrehsicherung am Bolzen, so dass der Bolzen zumindest rotatorisch fixiert wird, und</li>
<li>e) Verspannen der Befestigungsmittel.</li>
</ol></p>
<p id="p0032" num="0032">Die Befestigungsanordnung, die Verdrehsicherung, das Befestigungsmittel und der Bolzen sind bevorzugt wie zur erfindungsgemäßen Befestigungsanordnung und zum erfindungsgemäßen Befestigungsmittel weiter oben beschrieben ausgebildet. Das Befestigungsmittel umfasst vorzugsweise zumindest eine Aufnahmevorrichtung, die wie vorbeschrieben ausgebildet ist. Bevorzugt erfolgt Schritt c) dadurch, dass die Verdrehsicherung an einem Deckelteil oder einer Zugeinheit der Spannvorrichtung<!-- EPO <DP n="11"> --> angeordnet wird. Schritt e) erfolgt vorzugsweise mittels einer Befestigungseinheit der Spannvorrichtung. Die Befestigungseinheit kann wie zur erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung beschrieben, ausgebildet sein. Die Befestigungseinheit weist vorzugsweise ein bestimmbares Drehmoment auf, mit welchem die Befestigungsmittel verspannt werden. Das erfindungsgemäße Verfahren kann ein Ermitteln eines Bolzenüberstandes des Bolzensystems umfassen. Die Ermittlung kann insbesondere mittels der Verdrehsicherung erfolgen. Das erfindungsgemäße Verfahren kann auch ein Messen eines Längungswertes (Δl) des Bolzens umfassen. Hierfür kann der Bolzenüberstand vor und nach dem Verspannen gemessen werden, beispielsweise mittels der Verdrehsicherung. Die Änderung des Bolzenüberstands spielgelt dann die Längung beziehungsweise Streckung des Bolzens wieder.</p>
<p id="p0033" num="0033">Wird im Rahmen der vorliegenden Erfindung, auch umfassend das erfindungsgemäße Messsystem, der Begriff "etwa" oder "im Wesentlichen" in Bezug auf Werte oder Wertebereiche verwendet, ist hierunter dasjenige zu verstehen, was der Fachmann in dem gegebenen Zusammenhang als fachmännisch üblich ansehen wird. Insbesondere sind Abweichungen der angegeben Werte von +/-10 %, bevorzugt +/- 5 %, weiter bevorzugt von +/- 2 %, von den Begriffen "etwa" und "im Wesentlichen" umfasst.</p>
<p id="p0034" num="0034">Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen gehen aus den nachfolgenden Zeichnungen hervor. Gleiche Teile oder Teile mit gleicher Funktion können die gleichen Bezugszeichen aufweisen. Es zeigen:
<ul id="ul0001" list-style="none">
<li><figref idref="f0001">Fig. 1</figref> eine Ausführungsform einer Verdrehsicherung 20 in einer seitlichen Schnittansicht;</li>
<li><figref idref="f0001">Fig. 2</figref> die Verdrehsicherung 20 aus <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> in einer perspektivischen Ansicht;</li>
<li><figref idref="f0002">Fig. 3</figref> eine Ausführungsform einer Befestigungsanordnung 10 sowie eines Bolzensystems 82 in einem seitlichen Teilschnitt;</li>
<li><figref idref="f0002">Fig. 3a</figref> eine erste Detailansicht aus <figref idref="f0002">Fig. 3</figref>;</li>
<li><figref idref="f0002">Fig. 3b</figref> eine zweite Detailansicht aus <figref idref="f0002">Fig. 3</figref>;</li>
<li><figref idref="f0003">Fig. 4</figref> eine Ausführungsform eines Adapters 57 einer Spannvorrichtung 50 der Befestigungsanordnung 10 aus <figref idref="f0002">Fig. 3</figref> in einer seitlichen Schnittansicht; und<!-- EPO <DP n="12"> --></li>
<li><figref idref="f0003">Fig. 5</figref> eine Ausführungsform eines Befestigungsmittels 80 in einer seitlichen Schnittansicht durch eine Aufnahmevorrichtung 92.</li>
</ul></p>
<p id="p0035" num="0035"><figref idref="f0001">Fig. 1</figref> zeigt eine Ausführungsform einer Verdrehsicherung 20 in einer seitlichen Schnittansicht. Die Verdrehsicherung 20 weist eine Längserstreckung in Richtung einer Längsachse x auf. Die Verdrehsicherung 20 erstreckt sich im Wesentlichen stabförmig in Richtung der Längserstreckung. Die Verdrehsicherung weist einen oberen Endbereich 22 mit einer oberen Stirnseite 23, einen Mittelbereich 24 und einen unteren Endbereich 26 mit einer unteren Stirnseite 27 auf. Der obere Endbereich 22 und der untere Endbereich 26 bilden jeweils einen Endbereich der Längserstreckung und zwischen dem oberen Endbereich 22 und dem unteren Endbereich 26 ist der Mittelbereich 24 angeordnet.</p>
<p id="p0036" num="0036">Der untere Endbereich 26 weist die Form eines Vierkants auf, womit die untere Stirnseite 27 im Wesentlichen rechteckig ausgebildet ist. Der Mittelbereich 24 erstreckt sich ausgehend vom unteren Endbereich 26 im Wesentlichen zylindrisch in Richtung der Längserstreckung bis zum oberen Endbereich 22. Der im Wesentlichen zylindrische Mittelbereich, der auch mehrkantig, beispielsweise als Vierkant ausgebildet sein kann, weist leicht beabstandet zum oberen Endbereich 22, aber näher zum oberen Endbereich 22 als zum unteren Endbereich 26, eine Nut 25 auf. In der Nut 25 ist ein Sicherungsring anordenbar. Der obere Endbereich 22 ist im Wesentlichen zweistufig ausgebildet. Angrenzend an den Mittelbereich 24 weist der obere Endbereich 22 die Form eines Vierkants auf. Angrenzend an die vierkantige Form weist der obere Endbereich 22 ein relativ kleines zylindrisches Teilstück auf. Das zylindrische Endstück des oberen Endbereiches 22 weist einen etwas geringeren Durchmesser als das Mittelstück 24 auf. Er dient einer Art Vorixierung der Verdrehsicherung 20 in einer Spannvorrichtung durch Zusammenwirken mit einer Ausnehmung der Spannvorrichtung. Der obere Endbereich 22 ist derart ausgebildet, dass die Verdrehsicherung 20 mittels einer anordenbaren Spannvorrichtung 50 (siehe <figref idref="f0002">Fig. 3</figref> und <figref idref="f0003">4</figref>) zumindest rotatorisch um die Längsachse x fixierbar ist. Der untere Endbereich 26 ist derart ausgebildet, dass ein anordenbarer Bolzen 84 zumindest rotatorisch um die Längsachse x fixierbar ist.</p>
<p id="p0037" num="0037"><figref idref="f0001">Fig. 2</figref> zeigt die Verdrehsicherung 20 aus <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> in einer perspektivischen Ansicht. Verdeutlicht ist der obere Endbereich 22 mit der oberen Stirnseite 23, wobei der obere Endbereich 22 die stufige Ausbildung mit der zylindrischen und der vierkantigen Form aufweist. Angrenzend an den oberen Endbereich 22 ist der Mittelbereich 24 angeordnet, der die Nut 25 aufweist, die sich umlaufend erstreckt.<!-- EPO <DP n="13"> --> Des Weiteren ist der untere Endbereich 26 angrenzend an den Mittelbereich aufgeführt, der sich als Vierkant erstreckt.</p>
<p id="p0038" num="0038"><figref idref="f0002">Fig. 3</figref> zeigt eine Ausführungsform einer Befestigungsanordnung 10 sowie eines Bolzensystems 82 in einem seitlichen Teilschnitt. Die Spannvorrichtung 50 umfasst zumindest ein Gehäuse 54 mit einem Deckelteil 56 und eine Zugeinheit 60. Das Gehäuse 54 weist einen Innenraum 55 auf, in dem die Zugeinheit 60 angeordnet ist. Das Gehäuse 54 mit dem Deckelteil 56 weist im Wesentlichen eine offene Seite auf, die bei einer Montage der Spannvorrichtung 50 auf einer Mutterseite 96 (siehe <figref idref="f0003">Fig. 5</figref>) einer Aufnahmeeinheit, beispielsweise in Form eines Flanschverbindung, in Richtung der Mutterseite 96 ausgebildet ist. An einem dem Deckelteil 56 gegenüberliegenden Ende der Spannvorrichtung 50 ist das Bolzensystem 82 angeordnet. Das Bolzensystem 82 umfasst einen Bolzen 84, eine Mutter 88 und ein Widerlager 86. Das Widerlager 86 weist einen Schraubenkopf auf, der unmittelbar mit dem Bolzenmaterial verbunden ist. Die Mutter 88 umschließt den Bolzen 84, indem diese mit einem Mutterinnengewinde in ein Bolzenaußengewinde des Bolzens 84 greift. Der Bolzen 84 weist oberhalb der Mutter 88 einen Bolzenüberstand lu (siehe <figref idref="f0003">Fig. 5</figref>) auf, der sich in den Innenraum 55 der Spannvorrichtung 50 hinein erstreckt. Im Bereich des Bolzenüberstandes lu greift die Zugeinheit 60 den Bolzen 84. Die Zugeinheit 60 ist mit ihrem Zugeinheitsinnengewinde in Eingriff mit dem Bolzenaußengewinde des Bolzens 84.</p>
<p id="p0039" num="0039">Die Spannvorrichtung 50 umfasst die Befestigungseinheit 52, die die Mutter 88 im Wesentlichen umschließt. Die Befestigungseinheit 52 weist eine Antriebsnuss 53 auf, die in Ausnehmungen der Mutter 88 eingreifbar ausgebildet ist und somit die Mutter 88 dreht. Auf einer Bolzenstirnseite 85, die eine abgewandte Seite vom Widerlager 86 (siehe <figref idref="f0003">Fig.5</figref>) des Bolzensystems 82 bildet, weist der Bolzen 84 eine mittige Ausnehmung (<figref idref="f0002">Fig. 3</figref> nicht zu entnehmen) auf. Die Ausnehmung weist eine rechteckige Form auf und erstreckt sich in den Bolzen 84 hinein.</p>
<p id="p0040" num="0040">Am Deckelteil 56 der Spannvorrichtung 50 ist mittig ein Adapter 57 angeordnet. Der Adapter 57 weist eine Adapterausnehmung (siehe <figref idref="f0003">Fig. 4</figref>) auf. Zwischen der mittigen Ausnehmung auf der Stirnseite 85 des Bolzens 84 und der Adapterausnehmung 58 des Adapters 57 ist eine Verdrehsicherung 20 angeordnet. Die Verdrehsicherung 20, die anders als in den <figref idref="f0001">Fig. 1 und 2</figref> gezeigt kein zylindrisches Endstück im einem oberen Endbereich 22 aufweist, greift mit dem oberen Endbereich 22 in die Adapterausnehmung 58 und durch diese hindurch. Ein unterer Endbereich 26 der Verdrehsicherung 20<!-- EPO <DP n="14"> --> greift in die Ausnehmung des Bolzens 84. Die Verdrehsicherung 20 ist vom Deckelteil 56 rotatorisch fixiert. Weiter ist der Bolzen 84 von der Verdrehsicherung 20 rotatorisch fixiert.</p>
<p id="p0041" num="0041">Zwischen der Mutter 88 und dem Deckelteil 56 ist die Zugeinheit 60 im Innenraum 55 der Spannvorrichtung 50 angeordnet. In Richtung einer Längserstreckung der Verdrehsicherung 20 weist die Zugeinheit 60 eine Sicherungsausnehmung 62 auf. Die Sicherungsausnehmung 62 erstreckt sich vollständig durch die Zugeinheit 60. Durch die Sicherungsausnehmung 62 hindurch ist die Verdrehsicherung 20 mit einem Mittelbereich 24 angeordnet.</p>
<p id="p0042" num="0042">Des Weiteren erstreckt sich um zumindest den Mittelbereich 24 und Teiles des oberen Endbereiches 22 eine Hülse 45. Die Hülse 45 ist von der Befestigungsanordnung 10 umfasst. Mit der Hülse 45 ist ein Bolzenüberstand lu messbar. Die Hülse 45 liegt auf der Stirnseite 85 des Bolzens 84 auf. Der Bolzenüberstand, der auf der Stirnseite 85 des Bolzens 84 gemessen wird, ist vorzugsweise im Bereich des Deckelteils 56 oder in einem darüber angeordneten Bereich, der von einer Kappe 59 bedeckt ist, ermittelbar.</p>
<p id="p0043" num="0043"><figref idref="f0002">Fig. 3a</figref> zeigt eine Detailansicht der Befestigungsanordnung gemäß <figref idref="f0002">Fig. 3</figref> am oberen Endbereich 22 der Verdrehsicherung 20. In einer Kappe 59 ist ein oberes, erstes Federelement 40 zur Anordnung beziehungsweise Pressung des unteren Endbereiches 26 der Verdrehsicherung 20 in der Ausnehmung des Bolzens 84 angeordnet. Das erste Federelement 40 drückt gegen eine Scheibe 29, die auf einem Sicherungsring 28 aufliegt, der in die in <figref idref="f0001">Fig. 1 und Fig. 2</figref> gezeigte Nut 25 eingreift. Ein unteres, zweites Federelement 42 für die Anordnung beziehungsweise Pressung der Hülse 45 auf der Bolzenstirnseite 85 des Bolzens 84 ist im Deckelteil 56 und dem Adapter 57 angeordnet. Beim Verspannen drückt der zu verspannende Bolzen die Verdrehsicherung 20 gegen das erste Federelement 40 nach oben. Die Verdrehsicherung 20 wird so durch eine nicht bezeichnete Durchgangsöffnung im Deckelteil 59 herausgedrückt. Hierdurch wird der Bolzenüberstand lu und der Längungswert Δl angezeigt beziehungsweise ermittelbar.</p>
<p id="p0044" num="0044"><figref idref="f0002">Fig. 3b</figref> zeigt eine Detailansicht der Befestigungsanordnung gemäß <figref idref="f0002">Fig. 3</figref> am unteren Endbereich 26 der Verdrehsicherung 20. Der untere Endbereich 26 der Verdrehsicherung 20 ist formschlüssig in der Ausnehmung des Bolzens 84 angeordnet.<!-- EPO <DP n="15"> --></p>
<p id="p0045" num="0045"><figref idref="f0003">Fig. 4</figref> zeigt eine Ausführungsform eines Adapters 57 der Spannvorrichtung 50 der Befestigungsanordnung 10 aus <figref idref="f0002">Fig. 3</figref> in einer seitlichen Schnittansicht. Der Adapter 57 ist im Deckelteil 56 (siehe <figref idref="f0002">Fig. 3</figref>) angeordnet und weist eine Adapterausnehmung 58 auf. Die Adapterausnehmung 58 erstreckt sich durch den Adapter 57 hindurch, so dass zumindest die Verdrehsicherung 20 in der Adapterausnehmung 58 mit dem oberen Endbereich 22 der Verdrehsicherung 20 anordenbar ist.</p>
<p id="p0046" num="0046"><figref idref="f0003">Fig. 5</figref> zeigt eine Ausführungsform eines Befestigungsmittels 80 in einer seitlichen Schnittansicht durch eine Aufnahmevorrichtung 92. Das Befestigungsmittel 80 umfasst ein Bolzensystem 82 und die Aufnahmevorrichtung 92. Das Bolzensystem 82 weist einen Bolzen 84, eine Mutter 88 und ein Widerlager 86 auf. Der Bolzen 84 weist eine Bolzenstirnseite 85 auf. Die Bolzenstirnseite 85 ist auf dem Bolzen 84 abgewandt vom Widerlager 86 angeordnet. Über dem Widerlager 86 und unter der Mutter 88 ist jeweils eine nicht näher bezeichnete Unterlegscheibe angeordnet. Die Aufnahmevorrichtung 92 umfasst eine Flanschverbindung 93, die zwei Flansche aufweist. Die Aufnahmevorrichtung 92 weist eine Flanschausnehmung 95 auf, die durch die beiden Flansche der Flanschverbindung 93 hindurch verlaufen. Der Bolzen 84 des Bolzensystems 82 ist in die Flanschausnehmung 95 eingebracht. Die Mutter 88 des Bolzensystems 82 ist einer Mutterseite 96 der Aufnahmevorrichtung 92 zugeordnet und das Widerlager 86 einer gegenüberliegenden Seite der Aufnahmevorrichtung 92.</p>
<p id="p0047" num="0047">Der Bolzenüberstand lu ist bestimmt durch den freiliegenden seitlichen Abschnitt des Bolzens 84 zwischen der Bolzenstirnseite 85 und der Mutter 88. Die Spannvorrichtung 50 setzt am freiliegenden seitlichen Abschnitt des Bolzens beziehungsweise an einem dort vorliegenden Gewinde an.</p>
<p id="p0048" num="0048">Die in den Figuren dargestellten Ausführungsformen sind nicht beschränkend auszulegen. Vielmehr können dort beschriebene Merkmale untereinander und mit den zuvor beschriebenen Merkmalen zu weiteren Ausgestaltungen kombiniert werden.</p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="16"> -->
<claim id="c-de-0001" num="0001">
<claim-text>Befestigungsanordnung (10) zum Verspannen von Befestigungsmitteln (80) mindestens umfassend eine Verdrehsicherung (20), wobei die Verdrehsicherung (20) anordenbar in einer Spannvorrichtung (50) ist, und die Verdrehsicherung (20) eine Längserstreckung in Richtung einer Längsachse (x) und einen oberen Endbereich (22) mit einer oberen Stirnseite (23), einen Mittelbereich (24) und einen unteren Endbereich (26) mit einer unteren Stirnseite (27) aufweist, wobei der obere Endbereich (22) und der untere Endbereich (26) jeweils einen Endbereich der Längserstreckung bilden und zwischen dem oberen Endbereich (22) und dem unteren Endbereich (26) der Mittelbereich (24) angeordnet ist, wobei der obere Endbereich (22) derart ausgebildet ist, dass die Verdrehsicherung (20) mittels der anordenbaren Spannvorrichtung (50) zumindest rotatorisch fixierbar und der untere Endbereich (26) derart ausgebildet ist, dass ein anordenbarer Bolzen (84) zumindest rotatorisch fixierbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="0002">
<claim-text>Befestigungsanordnung (10) gemäß Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> zumindest der obere und/oder der untere Endbereich (22, 26) der Verdrehsicherung (20) zumindest in Teilbereichen eine Form aufweisen, die mehrkantig ausgebildet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="0003">
<claim-text>Befestigungsanordnung (10) gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> zumindest der obere und/oder der untere Endbereich (22, 26) der Verdrehsicherung (20) zumindest in Teilbereichen als Steckschlüssel bzw. Stecknuss und/oder als Stiftschlüssel ausgebildet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="0004">
<claim-text>Befestigungsanordnung (10) gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die 20Befestigungsanordnung (10) mindestens ein Federelement (40) umfasst, das zumindest in Teilbereichen um die Verdrehsicherung (20) herum angeordnet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="0005">
<claim-text>Befestigungsanordnung (10) gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Befestigungsanordnung (10) eine Spannvorrichtung<!-- EPO <DP n="17"> --> (50) umfasst, wobei die Spannvorrichtung (50) einen Innenraum (55) aufweist, in dem die Verdrehsicherung (20) angeordnet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0006" num="0006">
<claim-text>Befestigungsanordnung (10) gemäß Anspruch 5, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Spannvorrichtung (50) an einem Deckelteil (56) eine entsprechend gegensätzliche Form zu der Form des oberen Endbereiches (22) der Verdrehsicherung (20) aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0007" num="0007">
<claim-text>Befestigungsanordnung (10) gemäß einem oder mehreren der Ansprüche 5 und 6, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Spannvorrichtung (50) eine Zugeinheit (60) umfasst, die im Innenraum (55) der Spannvorrichtung (50) angeordnet ist, und die eine Sicherungsausnehmung (62) durch die Zugeinheit (60) hindurch verlaufend aufweist, in welcher die Verdrehsicherung (20) zumindest mit dem Mittelbereich (24) angeordnet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0008" num="0008">
<claim-text>Befestigungsanordnung (10) gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> mit der Verdrehsicherung (20) ein Bolzenüberstand (lu) messbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0009" num="0009">
<claim-text>Befestigungsanordnung (10) gemäß Anspruch 8, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Befestigungsanordnung (10) eine Hülse (45) umfasst, mit der der Bolzenüberstand (lu) messbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0010" num="0010">
<claim-text>Befestigungsanordnung (10) gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> mit der Verdrehsicherung (20) ein Längungswert (Δl) messbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0011" num="0011">
<claim-text>Befestigungsmittel (80) zur Verspannung mittels einer Befestigungsanordnung (10) gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, mindestens umfassend einen Bolzen (84) eines Bolzensystems (82), wobei der Bolzen (84) eine entsprechend gegensätzliche Form zu einer Form eines unteren Endbereiches (26) einer Verdrehsicherung (20) aufweist.<!-- EPO <DP n="18"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0012" num="0012">
<claim-text>Verdrehsicherung (20) zur Verwendung in einer Befestigungsanordnung gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüch 1 bis 10.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0013" num="0013">
<claim-text>Verwendung einer Befestigungsanordnung (10) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10 zum Verspannen von Befestigungsmitteln (80) nach Anspruch 11, wobei ein Bolzen (84) eines Bolzensystems (82) während der Verspannung von einer Verdrehsicherung (20) fixiert wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0014" num="0014">
<claim-text>Verfahren zum Verspannen von Befestigungsmitteln (80) nach Anspruch 11 mittels einer Befestigungsanordnung (10) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, umfassend die Schritte
<claim-text>a) Einbringen eines Bolzens (84) eines Bolzensystems (82) in eine Flanschausnehmung (95) einer Aufnahmevorrichtung (92),</claim-text>
<claim-text>b) Montieren einer Spannvorrichtung (50) auf einer Mutterseite (96) der Aufnahmevorrichtung (92),</claim-text>
<claim-text>c) Anordnen einer Verdrehsicherung (20) in der Spannvorrichtung (50), so dass die Verdrehsicherung (20) zumindest rotatorisch fixiert wird,</claim-text>
<claim-text>d) Anordnen der Verdrehsicherung (20) am Bolzen (84), so dass der Bolzen (84) zumindest rotatorisch fixiert wird, und</claim-text>
<claim-text>e) Verspannen der Befestigungsmittel (80).</claim-text></claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="19"> -->
<figure id="f0001" num="1,2"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="128" he="218" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="20"> -->
<figure id="f0002" num="3,3a,3b"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="148" he="206" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="21"> -->
<figure id="f0003" num="4,5"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="125" he="215" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<search-report-data id="srep" lang="de" srep-office="EP" date-produced=""><doc-page id="srep0001" file="srep0001.tif" wi="157" he="233" type="tif"/><doc-page id="srep0002" file="srep0002.tif" wi="155" he="233" type="tif"/></search-report-data><search-report-data date-produced="20191002" id="srepxml" lang="de" srep-office="EP" srep-type="ep-sr" status="n"><!--
 The search report data in XML is provided for the users' convenience only. It might differ from the search report of the PDF document, which contains the officially published data. The EPO disclaims any liability for incorrect or incomplete data in the XML for search reports.
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