<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!DOCTYPE ep-patent-document PUBLIC "-//EPO//EP PATENT DOCUMENT 1.5.1//EN" "ep-patent-document-v1-5-1.dtd">
<!-- This XML data has been generated under the supervision of the European Patent Office -->
<ep-patent-document id="EP19163599B1" file="EP19163599NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="3569783" kind="B1" date-publ="20220112" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-5-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHUPLSK..HRIS..MTNORS..SM..................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>BDM Ver 2.0.14 (4th of August) -  2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>3569783</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20220112</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>19163599.4</B210><B220><date>20190319</date></B220><B240><B241><date>20200520</date></B241><B242><date>20200717</date></B242></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>102018112072</B310><B320><date>20180518</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20220112</date><bnum>202202</bnum></B405><B430><date>20191120</date><bnum>201947</bnum></B430><B450><date>20220112</date><bnum>202202</bnum></B450><B452EP><date>20210811</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>E04B   1/36        20060101AFI20190923BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="2"><text>E04B   1/74        20060101ALI20190923BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="3"><text>E04B   1/00        20060101ALI20190923BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B520EP><classifications-cpc><classification-cpc sequence="1"><text>E04B   1/0038      20130101 LI20190919BHEP        </text></classification-cpc><classification-cpc sequence="2"><text>E04B   1/74        20130101 FI20190919BHEP        </text></classification-cpc><classification-cpc sequence="3"><text>E04B   1/36        20130101 LI20190919BHEP        </text></classification-cpc></classifications-cpc></B520EP><B540><B541>de</B541><B542>BAUELEMENT ZUR THERMISCHEN ISOLIERUNG</B542><B541>en</B541><B542>COMPONENT FOR THERMAL INSULATION</B542><B541>fr</B541><B542>COMPOSANT DESTINÉ À L'ISOLATION THERMIQUE</B542></B540><B560><B561><text>EP-A1- 3 315 678</text></B561><B561><text>DE-A1- 19 722 051</text></B561><B561><text>DE-U1-202011 001 710</text></B561><B565><date>20190927</date></B565></B560></B500><B700><B720><B721><B725EP><text>Die Erfinder haben auf ihr Recht verzichtet, als solche bekannt gemacht zu werden.</text></B725EP></B721></B720><B730><B731><snm>Schöck Bauteile GmbH</snm><iid>101801865</iid><irf>30746-P-EP</irf><adr><str>Vimbucher Straße 2</str><city>76534 Baden-Baden</city><ctry>DE</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Lemcke, Brommer &amp; Partner 
Patentanwälte Partnerschaft mbB</snm><iid>101243736</iid><adr><str>Siegfried-Kühn-Straße 4</str><city>76135 Karlsruhe</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AL</ctry><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>BG</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>CZ</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>EE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>HR</ctry><ctry>HU</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IS</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LT</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>LV</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>MK</ctry><ctry>MT</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>NO</ctry><ctry>PL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>RO</ctry><ctry>RS</ctry><ctry>SE</ctry><ctry>SI</ctry><ctry>SK</ctry><ctry>SM</ctry><ctry>TR</ctry></B840></B800></SDOBI>
<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft ein Bauelement zur Wärmedämmung zwischen zwei durch eine Fuge getrennten Betonbauteilen, insbesondere einer Gebäudewand einerseits und einer Gebäudedecke andererseits, wobei das Bauelement einen in der Fuge anzuordnenden Isolierkörper sowie Bewehrungselemente zumindest zur Aufnahme und Übertragung von Druck- und/oder Schubkräften zwischen diesen Betonbauteilen umfasst.</p>
<p id="p0002" num="0002">Derartige thermisch isolierende und lastübertragende Bauelemente sind durch zahlreiche Schutzrechte der Patentsucherin bekannt, so z.B. durch <patcit id="pcit0001" dnum="EP0866185A2"><text>EP 0 866 185 A2</text></patcit>. Ähnliche Bauelemente sind aus der <patcit id="pcit0002" dnum="DE202011001710U1"><text>DE 20 2011 001 710 U1</text></patcit> in Form von erdbebensicheren Profilen zum Herstellen von Kältebrückenunterbrechungen und aus dem modularen Bauelementsystem zur Wärmedämmung der <patcit id="pcit0003" dnum="DE19722051A1"><text>DE 197 22 051 A1</text></patcit> bekannt.</p>
<p id="p0003" num="0003">Speziell die <patcit id="pcit0004" dnum="DE202011001710U1"><text>DE 20 2011 001 710 U1</text></patcit> offenbart Z-förmige Profile, welche derart ausgebildet sind, dass sie mindestens einen ebenen horizontalen Teil und mindestens einen ebenen vertikalen oder schrägen Teil aufweisen, um entsprechend verschieden gerichtete Belastungen aufnehmen bzw. übertragen zu können. Zweck eines solchen Z-förmigen Profils ist es, die verschiedenen Belastungskomponenten, wie sie beispielsweise insbesondere bei einem Erdbeben auftreten, weiterleiten und abführen zu können.</p>
<p id="p0004" num="0004"><patcit id="pcit0005" dnum="EP3315678A1"><text>EP 3 315 678 A1</text></patcit> offenbart ein Fertigbauteil zum Anschluss einer Betonkragplatte an einem Bauwerk, wobei das Fertigbauteil Versteifungsplatten 6 aus Stahl aufweist, deren Stirnflächen schräg gegenüber weiterhin noch vorhandenen Zug- oder Druckstäben (Bewehrungselementen) ausgerichtet sind. Aufgrund der schrägen Ausgestaltung der Stirnflächen der Versteifungsplatten können Querkräfte aufgenommen und übertragen werden, sodass auf aus dem Stand der Technik bekannte zusätzliche Querstäbe verzichtet werden kann.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0005" num="0005">Aufgrund der thermischen Trennung der Betonbauteile können sie sehr unterschiedlichen Temperaturen ausgesetzt sein, sodass es zu thermisch bedingten Relativbewegungen zwischen den Betonbauteilen kommen kann. Diese Relativverschiebungen sind mit bekannten Bewehrungssystemen, die die Biegeschlankheit der statischen Komponenten zum Ausgleich der Relativverschiebung nutzen, nur bedingt zu kompensieren. Es sind daher auch thermisch isolierende Bauelemente der eingangs genannten Gattung bekanntgeworden, bei denen die Bewehrungselemente zur Aufnahme von Druckkräften entweder als Drucklager mit stirnseitigen gewölbten Gleitflächen ausgebildet sind, sodass Relativbewegungen zwischen dem Drucklager und den angrenzenden Betonbauteilen bei gleichzeitiger Kippung des Drucklagers ermöglicht werden, oder als Drucklager, die auf der einem Betonbauteil zugewandten Seite bündig mit dem Isolierkörper abschließen und dort unter Zwischenfügung einer Gleitplatte am Betonbauteil anliegen, sodass Relativbewegungen zwischen dem Drucklager und dem angrenzenden Betonbauteil durch Gleitbewegung entlang der Gleitplatte ermöglicht werden.</p>
<p id="p0006" num="0006">In beiden Fällen führen somit die thermisch bedingten Relativbewegungen zwischen den Betonbauteilen zu einer Relativbewegung im Bereich der Drucklager. Regelmäßig führen solche Relativbewegungen zu einer hohen dynamischen Belastung der Drucklager im Bereich ihrer Stirnseiten, die oft mit Geräuschentwicklungen einhergehen.</p>
<p id="p0007" num="0007">Sofern die thermisch isolierenden Bauelemente nicht in sehr kurzen Abständen mit die Betonbauteile durchquerenden Dehnfugen kombiniert werden bzw. werden können, so kann die Größe der Relativverschiebungen bei üblichen Bauteilabmessungen eine Größenordnung annehmen, die Bauschäden nicht mehr ausschließt.</p>
<p id="p0008" num="0008">Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Bauelement der eingangs beschriebenen Gattung dahingehend zu verbessern, dass große Relativbewegungen zwischen den angrenzenden Betonbauteilen problemlos ermöglicht werden und große dynamische Belastungen der Bewehrungselemente reduziert werden.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0009" num="0009">Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das Bauelement zusätzliche Trennelemente aufweist, die zumindest in eines der beiden Betonbauteile hineinragen und darin Sollrissstellen für temperaturbedingte Längenänderungen relativ zum anderen Betonbauteil bilden und dass die in eines der beiden Betonbauteile hineinragenden Abschnitte der Trennelemente zumindest näherungsweise in einer Richtung orientiert sind, die zur Längserstreckungsrichtung des Isolierkörpers geneigt ist, wobei diese Neigung in einem Bereich zwischen 90° + 60° und 90° - 60° relativ zur Längserstreckung des Isolierkörpers liegt. Insbesondere liegt diese Neigung in der Größenordnung von etwa 90°. Da die Relativbewegung und/oder die gegenseitige Längenänderung der beiden Betonbauteile in der Regel in der Richtung der Betonbauteile erfolgt, in der diese entlang der Fuge ihr größtes Ausmaß aufweisen, entspricht diese Richtung der Längserstreckungsrichtung des Isolierkörpers.</p>
<p id="p0010" num="0010">Das erfindungsgemäße Bauelement bewirkt hierbei eine partielle Auftrennung bzw. Streckung des Betonquerschnittes im fugennahen Randbereich derart, dass bei Relativverschiebungen zwischen den beiden Betonbauteilen Risse im zugehörigen Betonbauteil erzeugt werden können, die ausgehend von der Fuge in den angrenzenden Betonquerschnitt hineinlaufen. Indem die Rissbreite von Null auf eine Größenordnung im Millimeterbereich anwachsen kann, wird die Länge des zugehörigen Betonbauteils im fugennahen Randbereich um diese Größenordnung größer. Je nach Anzahl und Abstand der Trennelemente lässt sich durch die aufkumulierte Rissbreite eine entsprechende Vergrößerung der Länge des Betonbauteils erzielen und dadurch eine mehr oder weniger große Relativverschiebung zwischen den Betonbauteilen kompensieren. Denn befinden sich in dem kürzeren der beiden Betonbauteile die Risse, so lässt sich hierdurch die Länge des kürzeren Betonbauteils im zur Fuge benachbarten Bereich vergrößern und an die Länge des anderen Betonbauteils anpassen.</p>
<p id="p0011" num="0011">Im Idealfall erlaubt die Erfindung eine komplette Ausdehnungssynchronisation der an das Bauteil angrenzenden Betonbauteile.</p>
<p id="p0012" num="0012">Vorzugsweise erzeugen die Trennelemente Risse, die quer zur Richtung der thermisch bedingten Längenänderung verlaufen, weil dann Relativverschiebungen am besten ausgeglichen werden können. Es liegt aber auch im Rahmen der Erfindung, die Trennelemente nicht genau quer zur Richtung der Längenänderung,<!-- EPO <DP n="4"> --> sondern bis zu einem Winkel von etwa 60° anzuordnen, weil auch dann noch eine hinreichende Kompensation möglich ist.</p>
<p id="p0013" num="0013">Für die konstruktive Ausbildung der Trennelemente bieten sich dem Fachmann zahlreiche Möglichkeiten. Erfindungsgemäß sind die Trennelemente als biegeweiche Trennfolien ausgebildet. Sie können dabei plan, aber auch gekrümmt, insbesondere gewellt ausgebildet sein.</p>
<p id="p0014" num="0014">Erfindungsgemäß sind die Trennelemente alternativ oder ergänzend als plane, rechteckförmige, steife Rissbleche und/oder als kerbformgebende Formteile in Form von Keilen ausgebildet.</p>
<p id="p0015" num="0015">Grundsätzlich können sich die Trennelemente über die gesamte Fugentiefe quer zur Längserstreckung des Isolierkörpers erstrecken, also über die gesamte Höhe des Bauelementes. Im Allgemeinen genügt es aber, wenn sie sich nur über einen Teil der Fugenbreite erstrecken, vorzugsweise unter Freilassung der Fugenränder.</p>
<p id="p0016" num="0016">Zur Lagefixierung der Trennelemente im Bauelement empfiehlt es sich, dass sie zumindest mittelbar an den Bewehrungselementen angebracht sind, vorzugsweise an den Elementen zur Schubkraft- und/oder Druckübertragung. Besonders günstig ist es, wenn dabei mit kombinierten Schubkraft/Druckelementen gearbeitet wird, also mit Druckelementen, die formschlüssig in ihre angrenzenden Betonbauteile hineinragen und dadurch auch Schubkräfte übertragen können.</p>
<p id="p0017" num="0017">Es liegt aber auch im Rahmen der Erfindung, die Trennelemente nur im Isolierkörper zu fixieren, da sie selbst in statischer Hinsicht kaum belastet werden.</p>
<p id="p0018" num="0018">Wenn bei dem Gebäude, in das die erfindungsgemäßen Bauelemente eingebaut werden sollen, klare Vorhersagen hinsichtlich der Temperaturbelastung möglich sind, empfiehlt es sich, die Trennelemente nicht beidseitig, sondern nur einseitig aus dem Isolierkörper vorstehen zu lassen, nämlich auf der Seite desjenigen Betonbauteiles, das eine geringere Wärmedehnung erfährt, um durch die darin erzeugte Rissbildung dem anderen Bauteil mit der größeren temperaturabhängigen Dehnung folgen zu können.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0019" num="0019">Werden die Druck- und/oder Schubkraft übertragenden Bewehrungselemente zwischen den Sollrissstellen angeordnet, so ergibt sich der wesentliche Vorteil, dass die Relativbewegungen im Wesentlichen in den Bereichen zwischen diesen Bewehrungselementen stattfinden, so dass selbst große Relativbewegungen der Betonbauteile nicht dazu führen, dass die Bewehrungselemente an ihren Stirnseiten entsprechend großen Relativbewegungen gegenüber den angrenzenden Betonbauteilen ausgesetzt sind. Hierbei werden nicht nur die ungewünschten üblicherweise durch die Relativbewegungen verursachten Geräusche, sondern auch große dynamische Belastungen der Bewehrungselemente zur Aufnahme von Druck- und Schubkräften vermieden.</p>
<p id="p0020" num="0020">Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen und aus der Zeichnung; dabei zeigt:
<dl id="dl0001">
<dt>Figur 1</dt><dd>das erfindungsgemäße Bauelement zwischen einer Wand und einer Decke mit horizontal verlaufender Fuge in eingebautem Zustand;</dd>
<dt>Figur 2</dt><dd>einen Schnitt längs der Linie J-J in <figref idref="f0001">Figur 1</figref>;</dd>
<dt>Figuren 3a und 3b</dt><dd>eine schematische Darstellung der durch aufkumulierte Risse erzeugten Ausdehnungssynchronisation;</dd>
<dt>Figur 4</dt><dd>das erfindungsgemäße Bauelement zwischen einer Wand und einer Decke mit horizontaler Fuge in eingebautem Zustand;</dd>
<dt>Figur 5</dt><dd>eine Draufsicht auf <figref idref="f0002">Figur 3</figref> von oben.</dd>
</dl></p>
<p id="p0021" num="0021">In den <figref idref="f0001">Figuren 1 und 2</figref> erkennt man eine vertikal stehende Gebäudewand 1 aus Stahlbeton, die an ihrem oberen Ende über ein erfindungsgemäßes Bauelement 2 eine horizontal verlaufende Gebäudedecke 3 aus Stahlbeton trägt. Die Decke liegt hierbei mit ihrer horizontalen Unterseite 3a unter Zwischenfügung des Bauelements 2 auf der in horizontaler Ebene verlaufenden Stirnseite 1a der Gebäudewand 1 auf.<!-- EPO <DP n="6"> --></p>
<p id="p0022" num="0022">Das Bauelement 2 weist einen die horizontale Fuge 14 zwischen Wand 1 und Decke 3 ausfüllenden Isolierkörper 4 auf. Wie anhand des Schnittlinienverlaufs J-J aus <figref idref="f0001">Figur 1</figref> und der Draufsicht auf diese Schnittebene in <figref idref="f0001">Figur 2</figref> erkennbar ist, weist der Isolierkörper eine Längserstreckung in Richtung L auf. Diese Richtung L entspricht nicht nur dem größten Erstreckungsausmaß des Isolierkörpers 4, sondern auch dem größten Erstreckungsausmaß der beiden angrenzenden Betonbauteile 1 und 3 entlang der Fuge 14. Wenn diese unterschiedlichen Temperaturen ausgesetzt sind, so ändern sie ihre Länge entlang der Fuge nicht im selben Maß, wodurch es zu Relativbewegungen zwischen den beiden Betonbauteilen 1 und 3 in Richtung L, also entlang der Längserstreckung des Isolierkörpers kommt.</p>
<p id="p0023" num="0023">Das Bauelement 2 weist außerdem ein Druckelement 5 auf, das oben und unten aus dem Isolierkörper 4 in die Unterseite 3a der Decke 3 bzw. in die Stirnseite 1a der Wand 1 vorsteht und dadurch formschlüssig in den Stahlbeton der Wand 1 wie auch der Decke 3 eingebunden ist. Infolgedessen wirkt dieses Druckelement zugleich auch als Schubkräfte in horizontaler Richtung aufnehmendes Bewehrungselement.</p>
<p id="p0024" num="0024">Im Ausführungsbeispiel ist das Druckelement 5 als quaderförmiger Block ausgebildet. Es kann stattdessen selbstverständlich auch eine andere Form aufweisen. Falls dabei auf den formschlüssigen Eingriff mit den benachbarten Betonbauteilen verzichtet wird, werden zusätzliche Bewehrungselemente zur Schubkraftübertragung in das Bauelement 2 eingesetzt.</p>
<p id="p0025" num="0025">Wesentlich ist nun, dass das Bauelement 2 mehrere Trennelemente in Form von Rissblechen 6 umfasst. Diese Rissbleche sind etwa vertikal und senkrecht zur Wandebene orientiert, im Ergebnis also etwa senkrecht zur thermisch bedingten Längenänderungen in Richtung L. Die Rissbleche erstrecken sich nahezu über die gesamte Fugentiefe T, wobei sie zumindest einseitig, im Ausführungsbeispiel sowohl zur Wand 1 hin wie auch zur Decke 3 hin über den Isolierkörper 4 vorstehen und somit in die Stirnseite 1a der Wand 1 und die Unterseite 3a der Decke 3 formschlüssig eintauchen und dort betoniert werden.</p>
<p id="p0026" num="0026">Durch das Eindringen der Rissbleche 6 in die Wand 1 und die Decke 3 lösen die Rissbleche bei thermisch bedingten Relativbewegungen zwischen den Betonbauteilen<!-- EPO <DP n="7"> --> jeweils die Bildung kleiner Risse im sich in geringerem Ausmaß längenden Betonbauteil aus, durch die die Stirnseite 1a der Wand 1 bzw. die Unterseite 3a der Decke 3 ihre Abmessung in Richtung L bei jedem Rissblech 6 um eine Rissbreite R vergrößern können. Durch die Vielzahl dieser Rissbleche 6 und die dadurch "mitgelieferten" Rissbreiten R lassen sich große Relativbewegungen zwischen den Betonbauteilen kompensieren.</p>
<p id="p0027" num="0027">Die Systematik dieser Kompensation von Relativbewegung bzw. Ausdehnungsunterschieden wird anhand einer Prinzipskizze in den <figref idref="f0002">Figuren 3a und 3b</figref> erläutert:<br/>
<figref idref="f0002">Figuren 3a und 3b</figref> zeigen schematisch ein oberes Betonbauteil 13 und ein unteres Betonbauteil 11 sowie eine dazwischen belassene Fuge 24 mit einer Längserstreckung L und einer Fugentiefe T, die dem Abstand der beiden Betonbauteile entspricht. Entlang der Längserstreckung L der Fuge 24 sind mehrere Schubdrucklager 15 angeordnet, die einerseits an der Unterseite 13a des oberen Betonbauteils 13 und andererseits an der Oberseite 11a des unteren Betonbauteils 11 verankert sind.</p>
<p id="p0028" num="0028">Durch mehrere entlang der Fuge 24 verteilte und in <figref idref="f0002">Figur 3</figref> nicht dargestellte Rissbleche 6 wird eine Vielzahl nebeneinanderliegender Risse 17 im fugennahen Randbereich des oberen Betonbauteils 13 erzeugt, wobei sich die Risse 17 ausgehend von der Unterseite 13a des oberen Betonbauteils 13 in das obere Betonbauteil 13 über ein der Fugentiefe T etwa entsprechendes Maß hinein erstrecken. Die Risse erstrecken sich dabei im Wesentlichen in einer Ebene, die senkrecht zur Längserstreckung L der Fuge 24 und in <figref idref="f0002">Figur 3</figref> senkrecht zur Zeichenebene orientiert ist.</p>
<p id="p0029" num="0029">Um den Effekt der Risse 17 zu veranschaulichen, sind in den <figref idref="f0002">Figuren 3a und 3b</figref> Abstandsmaße I<sub>11</sub>, I<sub>13</sub>, I<sub>11'</sub> und I<sub>13'</sub> eingezeichnet: I<sub>11</sub> ist im Bereich des unteren Betonbauteils 11 der Abstand zwischen zwei zueinander benachbarten Schubdrucklagern 15 und I<sub>13</sub> ist im Bereich des oberen Betonbauteils 13 der Abstand zwischen den zwei Schubdrucklagern 15. In <figref idref="f0002">Figur 3a</figref> sind die Abstände I<sub>11</sub> und I<sub>13</sub> gleich groß.<!-- EPO <DP n="8"> --></p>
<p id="p0030" num="0030"><figref idref="f0002">Figur 3b</figref> zeigt nun einen Zustand, in dem sich die Länge des unteren Betonbauteils 11 gegenüber der Länge des oberen Betonbauteils 11 vergrößert hat. Da die Schubdrucklager 15 an der Unterseite 13a des oberen Betonbauteils 13 und an der Oberseite 11a des unteren Betonbauteils 11 verankert sind, sorgen diese für eine formschlüssige Verbindung zwischen oberem Betonbauteil 13 und Schubdrucklager 15 einerseits und zwischen unterem Betonbauteil 11 und Schubdrucklager 15 andererseits. Längt sich nun das untere Betonbauteil 11 in Richtung L, dann wird diese Längung über die Schubdrucklager 15 an das obere Betonbauteil 13 weitergegeben und übt hierbei eine Kraft in Richtung L auf das obere Betonbauteil 13 aus. Indem sich die Risse 17 bei entsprechender Kraftbeaufschlagung öffnen können, indem der gegenseitige Abstand der Rissflanken 17a, 17b entsprechend vergrößert wird, vergrößert sich auch die Gesamtlänge des oberen Betonbauteils 13 zumindest im Bereich der Unterseite 13a des oberen Betonbauteils 13. Zwar sind durch die geöffneten Risse 17 die Abstände 11' und 13' wiederum gleich groß, jedoch trägt jeweils die Rissbreite R eines jeden Risses 17 zur Vergrößerung des Abstandes I<sub>13'</sub> bei.</p>
<p id="p0031" num="0031">Insgesamt ist es durch die aufkumulierten Risse 17 möglich, die Relativverschiebungen zwischen zwei thermisch getrennten Betonbauteilen 11 und 13 auszugleichen, indem die Risse dafür sorgen, dass das an sich kürzere Betonbauteil sich an ihrem fugennahen Randbereich auffächert und dort insgesamt länger wird.</p>
<p id="p0032" num="0032">Die <figref idref="f0003">Figuren 4 und 5</figref> zeigen eine Einbausituation mit horizontal verlaufender Fuge 24. In diesem Fall liegt die Decke 23 nicht wie in den <figref idref="f0001">Figuren 1 und 2</figref> auf dem oberen Ende der Wand 21 auf, sondern stößt mit ihrer Stirnseite 23a seitlich gegen eine Seitenfläche 21a der nach oben weiterlaufende Wand. In der Fuge 24 zwischen Wand 21 und Decke 23 ist das erfindungsgemäße Bauelement 22 angeordnet. Sein Isolierkörper 24 füllt die genannte Fuge 24 aus, wogegen sein Druckelement 25 sowohl in Wandrichtung wie auch zur Decke hin aus dem Isolierkörper 24 vorsteht. Dadurch kommt es beim Betonieren der Wand 21 bzw. der Decke 23 zu einem formschlüssigen Eingriff mit dem Druckelement 25, welches dadurch gleichzeitig auch als Bewehrungselement zur Übertragung von Schubkräften fungiert.<!-- EPO <DP n="9"> --></p>
<p id="p0033" num="0033">Wesentlich ist auch hier, dass der Isolierkörper 24 von mehreren Rissblechen 26 durchquert ist. Diese Rissbleche sind in vertikaler Ebene quer zur Längserstreckung L des Isolierkörpers 24 angeordnet und ragen jeweils in die Wand 21 und die Decke 23 hinein, sodass es bei thermisch bedingten Relativverschiebungen zwischen Wand und Decke zu der beschriebenen Rissbildung kommt.</p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="10"> -->
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Bauelement (2, 22) zur Wärmedämmung zwischen zwei durch eine Fuge getrennten Betonbauteilen (1, 3, 11, 13, 21, 23), insbesondere einer Gebäudewand einerseits und einer Gebäudedecke andererseits, wobei das Bauelement (2, 22) einen in der Fuge anordenbaren Isolierkörper (4, 24) und Bewehrungselemente (5, 15, 25) zumindest zur Aufnahme und Übertragung von Druck- und/oder Schubkräften zwischen diesen Betonbauteilen umfasst, welche Bewehrungselemente (5, 15, 25) aus dem Isolierkörper vorstehen, und wobei das Bauelement (2, 22) zusätzliche Trennelemente (6, 26) aufweist, die zumindest einseitig über den Isolierkörper (4, 24) vorstehen und dazu geeignet sind, zumindest mit Teilbereichen in eines der beiden Betonbauteile (1, 3, 13, 21, 23) hineinzuragen und darin Sollrissstellen (7, 17, 27) für temperaturbedingte Längenänderungen relativ zum anderen Betonbauteil bilden, wobei die in eines der beiden Betonbauteile (1, 3, 13, 21, 23) hineinragbaren Teilbereiche der Trennelemente (6, 26) zumindest näherungsweise in einer Richtung orientiert sind, die relativ zur Längserstreckungsrichtung L des Isolierkörpers geneigt ist; <b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> die Trennelemente (6, 26) als biegeweiche Trennfolien und/oder als plane, rechteckförmige, steife Rissbleche und/oder als kerbformgebende Formteile in Form von Keilen ausgebildet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Bauelement (2, 22) nach Anspruch 1,
<claim-text><b>dadurch gekennzeichnet,</b></claim-text>
<claim-text><b>dass</b> die Trennelemente (6, 26) im Wesentlichen in Ebenen verlaufen, die relativ zur Längserstreckungsrichtung des Isolierkörpers eine Neigung in einem Bereich zwischen 90° + 60° und 90° - 60° und insbesondere in der Größenordnung von etwa 90° aufweisen.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Bauelement (2, 22) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
<claim-text><b>dadurch gekennzeichnet,</b></claim-text>
<claim-text><b>dass</b> sich die Trennelemente (6, 26) über eine gesamte Breite quer zur Längserstreckung des Isolierkörpers (4, 24) erstrecken.</claim-text><!-- EPO <DP n="11"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Bauelement (2, 22) nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
<claim-text><b>dadurch gekennzeichnet,</b></claim-text>
<claim-text><b>dass</b> sich die Trennelemente (6, 26) nur über einen Teil einer Breite quer zur Längserstreckung L des Isolierkörpers (4, 24) erstrecken, vorzugsweise unter Freilassung der Ränder.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Bauelement (2, 22) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
<claim-text><b>dadurch gekennzeichnet,</b></claim-text>
<claim-text><b>dass</b> die Trennelemente (6, 26) zumindest mittelbar an Bewehrungselementen des Bauelementes und insbesondere an Bewehrungselementen zur Schubkraftübertragung angebracht sind.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Bauelement (2, 22) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
<claim-text><b>dadurch gekennzeichnet,</b></claim-text>
<claim-text><b>dass</b> die Trennelemente (6, 26) insbesondere mittig zwischen zwei zueinander benachbarten Bewehrungselementen (5, 15, 25) angeordnet sind.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Bauelement (2, 22) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
<claim-text><b>dadurch gekennzeichnet,</b></claim-text>
<claim-text><b>dass</b> die Trennelemente (6, 26) ganz oder teilweise vom Isolierkörper (4, 24) gehalten sind.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Bauelement (2, 22) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
<claim-text><b>dadurch gekennzeichnet,</b></claim-text>
<claim-text><b>dass</b> es als Bausatz mit zusammensteckbaren Isolierkörpern (4, 24) und/oder Bewehrungselementen (5, 15, 25) und/oder Trennelementen (6, 26) ausgebildet ist.</claim-text></claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="en"><!-- EPO <DP n="12"> -->
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Structural element (2, 22) for thermal insulation between two concrete structural components (1, 3, 11, 13, 21, 23) separated by a gap, especially between a building wall on one side and a building ceiling on the other side, wherein the structural element (2, 22) comprises an insulating body (4, 24) positionable in the gap and reinforcing elements (5, 15, 25) for at least absorbing and transmitting compressive and/or shear forces between those concrete structural components, which reinforcing elements (5, 15, 25) project from the insulating body, and wherein the structural element (2, 22) has additional separating elements (6, 26) which project beyond the insulating body (4, 24) on at least one side and are suitable, at least with sub-regions, for extending into one of the two concrete structural components (1, 3, 13, 21, 23) and forming therein predetermined crack locations (7, 17, 27) for temperature-induced changes in length relative to the other concrete structural component, wherein the sub-regions of the separating elements (6, 26) capable of extending into one of the two concrete structural components (1, 3, 13, 21, 23) are oriented at least approximately in a direction which is inclined relative to the direction of longitudinal extent L of the insulating body,
<claim-text><b>characterised in that</b></claim-text>
<claim-text>the separating elements (6, 26) are in the form of flexible separating films and/or in the form of planar, rectangular, rigid crack-control sheets and/or in the form of notch-forming wedge-shaped elements.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>Structural element (2, 22) according to claim 1,
<claim-text><b>characterised in that</b></claim-text>
<claim-text>the separating elements (6, 26) run essentially in planes which, relative to the direction of longitudinal extent of the insulating body, have an inclination in a range between 90° + 60° and 90° - 60° and especially of the order of about 90°.</claim-text><!-- EPO <DP n="13"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>Structural element (2, 22) according to either one of the preceding claims,
<claim-text><b>characterised in that</b></claim-text>
<claim-text>the separating elements (6, 26) extend over an entire width transversely with respect to the longitudinal extent of the insulating body (4, 24).</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>Structural element (2, 22) according to either one of claims 1 and 2,
<claim-text><b>characterised in that</b></claim-text>
<claim-text>the separating elements (6, 26) extend over only a portion of a width transversely with respect to the longitudinal extent L of the insulating body (4, 24), preferably leaving the edges free.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>Structural element (2, 22) according to any one of the preceding claims,
<claim-text><b>characterised in that</b></claim-text>
<claim-text>the separating elements (6, 26) are mounted at least indirectly on reinforcing elements of the structural element and especially on reinforcing elements for the purpose of shear force transmission.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>Structural element (2, 22) according to any one of the preceding claims,
<claim-text><b>characterised in that</b></claim-text>
<claim-text>the separating elements (6, 26) are arranged especially centrally between two mutually adjacent reinforcing elements (5, 15, 25).</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>Structural element (2, 22) according to any one of the preceding claims,
<claim-text><b>characterised in that</b></claim-text>
<claim-text>the separating elements (6, 26) are held entirely or partly by the insulating body (4, 24).</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>Structural element (2, 22) according to any one of the preceding claims,<!-- EPO <DP n="14"> -->
<claim-text><b>characterised in that</b></claim-text>
<claim-text>it is in the form of a kit having interlockable insulating bodies (4, 24) and/or reinforcing elements (5, 15, 25) and/or separating elements (6, 26).</claim-text></claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims03" lang="fr"><!-- EPO <DP n="15"> -->
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Elément structurel (2, 22) affecté à l'isolation thermique entre deux parties (1, 3, 11, 13, 21, 23) d'ouvrages en béton séparées par un joint, notamment une paroi de bâtiment, d'une part, et un plafonnage de bâtiment d'autre part, sachant que l'élément structurel (2, 22) inclut un corps isolant (4, 24) pouvant être disposé dans ledit joint, et des éléments d'armature (5, 15, 25) au moins dévolus à l'absorption et à la transmission de forces de pression et/ou de poussée entre ces parties d'ouvrages en béton, lesquels éléments d'armature (5, 15, 25) font saillie au-delà du corps isolant, et sachant que ledit élément structurel (2, 22) comporte des éléments additionnels de séparation (6, 26) qui dépassent au moins d'un côté au-delà dudit corps isolant (4, 24) et sont appropriés pour pénétrer, au moins par des régions partielles, dans l'une des deux parties (1, 3, 13, 21, 23) d'ouvrages en béton dans laquelle ils forment des zones (7, 17, 27) de fissuration par destination dédiées à des variations de longueur, conditionnées par la température, vis-à-vis de l'autre partie d'ouvrage en béton, sachant que les régions partielles desdits éléments de séparation (6, 26), qui sont aptes à pénétrer dans l'une des deux parties (1, 3, 13, 21, 23) d'ouvrages en béton, sont orientées au moins approximativement dans une direction inclinée par rapport à la direction de l'étendue longitudinale L du corps isolant,
<claim-text><b>caractérisé par le fait</b></claim-text>
<claim-text><b>que</b> les éléments de séparation (6, 26) sont réalisés en tant que films séparateurs souples à la flexion et/ou en tant que tôles planes, rectangulaires et rigides, génératrices de fissures, et/ou en tant que pièces moulées qui revêtent la forme de coins conférant un profil entaillé.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Elément structurel (2, 22) selon la revendication 1,
<claim-text><b>caractérisé par le fait</b></claim-text>
<claim-text><b>que</b> les éléments de séparation (6, 26) s'étendent, pour l'essentiel, dans des plans présentant, par rapport à la direction de l'étendue longitudinale du corps isolant, une inclinaison située dans une plage comprise entre 90° + 60° et 90° - 60°, et en particulier de l'ordre d'environ 90°.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Elément structurel (2, 22) selon l'une des revendications précédentes,
<claim-text><b>caractérisé par le fait</b></claim-text>
<claim-text><b>que</b> les éléments de séparation (6, 26) s'étendent sur l'intégralité d'une largeur, transversalement par rapport à l'étendue longitudinale du corps isolant (4, 24).</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Elément structurel (2, 22) selon l'une des revendications 1 ou 2,
<claim-text><b>caractérisé par le fait</b><!-- EPO <DP n="16"> --></claim-text>
<claim-text><b>que</b> les éléments de séparation (6, 26) s'étendent uniquement sur une partie d'une largeur transversalement par rapport à l'étendue longitudinale L du corps isolant (4, 24), de préférence en laissant les bords exposés.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Elément structurel (2, 22) selon l'une des revendications précédentes,
<claim-text><b>caractérisé par le fait</b></claim-text>
<claim-text><b>que</b> les éléments de séparation (6, 26) sont implantés au moins indirectement sur des éléments d'armature dudit élément structurel et, en particulier, sur des éléments d'armature dévolus à la transmission de forces de poussée.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Elément structurel (2, 22) selon l'une des revendications précédentes,
<claim-text><b>caractérisé par le fait</b></claim-text>
<claim-text><b>que</b> les éléments de séparation (6, 26) sont interposés, en particulier centralement, entre deux éléments d'armature (5, 15, 25) voisins l'un de l'autre.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Elément structurel (2, 22) selon l'une des revendications précédentes,
<claim-text><b>caractérisé par le fait</b></claim-text>
<claim-text><b>que</b> les éléments de séparation (6, 26) sont retenus par le corps isolant (4, 24), en totalité ou en partie.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Elément structurel (2, 22) selon l'une des revendications précédentes,
<claim-text><b>caractérisé par le fait</b></claim-text>
<claim-text><b>qu'</b>il est réalisé sous la forme d'un ensemble structurel doté de corps isolants (4, 24) et/ou d'éléments d'armature (5, 15, 25) et/ou d'éléments de séparation (6, 26), pouvant être solidarisés par emboîtement.</claim-text></claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="17"> -->
<figure id="f0001" num="1,2"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="137" he="217" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="18"> -->
<figure id="f0002" num="3a,3b"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="149" he="97" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="19"> -->
<figure id="f0003" num="4,5"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="161" he="230" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<ep-reference-list id="ref-list">
<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
<ul id="ref-ul0001" list-style="bullet">
<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="EP0866185A2"><document-id><country>EP</country><doc-number>0866185</doc-number><kind>A2</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0002]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="DE202011001710U1"><document-id><country>DE</country><doc-number>202011001710</doc-number><kind>U1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0002">[0002]</crossref><crossref idref="pcit0004">[0003]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0003" dnum="DE19722051A1"><document-id><country>DE</country><doc-number>19722051</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0003">[0002]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0004" dnum="EP3315678A1"><document-id><country>EP</country><doc-number>3315678</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0005">[0004]</crossref></li>
</ul></p>
</ep-reference-list>
</ep-patent-document>
