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(11) |
EP 3 574 281 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.03.2021 Patentblatt 2021/09 |
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Anmeldetag: 19.01.2018 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2018/051362 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2018/138021 (02.08.2018 Gazette 2018/31) |
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VORRICHTUNG ZUM ENTLÜFTEN ODER BELÜFTEN EINES RAUMES
DEVICE FOR VENTING AIR FROM OR SUPPLYING AIR TO A ROOM
DISPOSITIF POUR ÉVACUER DE L'AIR D'UN ESPACE OU ADMETTRE DE L'AIR DANS UN ESPACE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
26.01.2017 DE 102017101478
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.12.2019 Patentblatt 2019/49 |
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Patentinhaber: Rheinmetall Waffe Munition GmbH |
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29345 Unterlüß (DE) |
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Erfinder: |
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- WELKE, Ingomar
29223 Celle Niedersachsen (DE)
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Vertreter: Dietrich, Barbara |
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Thul Patentanwaltsgesellschaft mbH
Rheinmetall Platz 1 40476 Düsseldorf 40476 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A2-2014/164531 US-A1- 2014 251 120 US-B1- 7 191 694
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FR-A1- 2 990 504 US-B1- 6 405 630
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entlüften oder Belüften eines
Raumes, wobei der Raum durch Wände begrenzt ist, wie zum Beispiel in
US6405630 B beschrieben.
[0002] Solche Vorrichtungen werden zur Luftzuführung in, bzw. -abführung aus einem Raum
benötigt, wenn der Raum einen Luftaustausch mit der angrenzenden Umgebung benötigt.
Dieses ist beispielsweise in Fahrzeugen der Fall, zur Belüftung der Innenräume der
Fahrzeuge sowie auch zur Abführung und Zuführung der Luft einer Klimaanlage. Andere
Anwendungsbeispiele sind Be- und Entlüftung von stationären Räumen, wie beispielsweise
Häusern oder Containern.
[0003] Die erfindungsgemäße Vorrichtung soll einen Luftfluss zur Be- und Entlüftung des
Raumes ermöglichen und somit der Belüftung bzw. Entlüftung einen möglichst geringen
Widerstand entgegensetzen. Dazu wird eine Öffnung in mindestens einem der Wände benötigt.
Die Vorrichtung deckt dann diese Öffnung bei gleichzeitiger Ermöglichung des Luftflusses
ab. Die Vorrichtung soll jedoch robust und stabil gestaltet sein, sodass die Luftführung
möglichst durch äußere Einwirkung nicht beeinträchtigt wird.
[0004] Eine entsprechende Vorrichtung ist aus dem Stand der Technik bekannt, beispielsweise
aus der
DE 20 40 285. Diese offenbart eine Kühlanlage für Panzerfahrzeuge, wobei eine Kühllufteintrittsöffnung
im Dach vorgesehen ist und durch ein Gräting abgedeckt wird. Das Gräting ist entsprechend
stabil gestaltet, damit die Luftführung durch äußere Einwirkungen nicht beeinträchtigt
wird und sie so gestaltet ist, dass sie begehbar ist.
[0005] Durch die relativ großen Öffnungen eines Grätings ist jedoch ein Schutz gegen ballistische
äußere Einwirkungen, wie beispielsweise durch Projektile, nur schwer möglich.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es somit, eine Vorrichtung zum Entlüften und
Belüften eines Raumes bereitzustellen, wobei die Vorrichtung so gestaltet ist, dass
die Be- und Entlüftung möglichst gut gegen äußere Einwirkungen geschützt ist, auch
durch ballistische Einwirkung und trotzdem einen hohen Luftfluss ermöglicht.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Hauptanspruchs gelöst, nämlich durch eine
Vorrichtung zum Entlüften oder Belüften eines Raumes, wobei der Raum durch Wände begrenzt
ist, mit einer Lüftungsanlage zur Erzeugung eines Luftflusses und einer Öffnung in
mindestens einer der Wände, an welcher der Luftfluss beginnt oder endet. Erfindungsgemäß
ist die Vorrichtung zur Abdeckung der Öffnung geeignet, und aus mindestens drei Lochplatten
besteht, wobei die Lochplatten schichtweise aneinander angeordnet sind und zwei unterschiedliche
Härten aufweisen.
[0008] Der Raum, der durch die efindungsgemäße Vorrichtung entlüftet oder belüftet werden
soll, ist durch Wände begrenzt und somit in sich geschlossen. Um nun einen Luftaustausch
zu ermögliche, ist eine Öffnung in mindestens einer der Wände vorgesehen, an weicher
der Luftfluss beginnt oder endet. Ebenso ist eine Lüftungsanlage zur Erzeugung eines
Luftflusses vorgesehen.
[0009] Eine solche Lüftungsanlage kann im einfachsten Falle ein Rohr oder Schlauch sein,
der den Innenraum mit der Öffnung im Raum verbindet. Durch Temperaturunterschiede
im Inneren des Raumes gegenüber außerhalb des Raumes oder auch durch unterschiedliche
Luftzusammensetzungen, beispielsweise unterschiedlicher Sauerstoffkonzentration, wird
dann der Luftfluss ermöglicht. Er führt vom Inneren des Raumes durch das Rohr oder
den Schlauch zur Öffnung hin. Die Luftflussrichtung kann hierbei von der Öffnung in
den Raum hinein oder anders herum sein.
[0010] Bevorzugterweise ist mindestens ein Ventilator oder eine ähnliche Strömungsmaschine
vorgesehen, welche eine Luftumwälzung generiert und somit den Luftfluss steuert oder
verstärkt. Ebenso kann als Lüftungsanlage eine Klimaanlage verwendet werden.
[0011] Durch die Lüftungsanlage entsteht nun ein Luftfluss hin zur Öffnung oder weg von
der Öffnung und durch die Öffnung ist somit der geschlossene Raum an Stelle der Öffnung
durchbrochen. Um diesen Durchbruch zu schützen wird die Öffnung erfindungsgemäß durch
mindestens drei Lochplatten abgedeckt. Die Lochplatten sind schichtweise aneinander
angeordnet und weisen zwei unterschiedliche Härten auf. Die Abdeckung ist damit derart
gestaltet, dass die Vorrichtung begehbar gestaltet ist, wenn beispielsweise die Öffnung
am Dach des Raumes angeordnet ist und gegen ballistische Einwirkung geschützt ist.
Dieser Schutz gegen ballistische Einwirkungen wird dadurch erzielt, dass zum einen
die Lochplatten mit der höheren Härte dafür sorgen, dass ballistische Einwirkungen
gar nicht erst in die Öffnung eintreten und die Lochplatte mit der niedrigeren Härte
dafür sorgt, dass die Energieeinwirkung durch die ballistische Einwirkung auf die
Vorrichtung kompensiert wird. Dies wird, unter anderem, dadurch erreicht, dass die
Lochplatte mit der niedrigeren Härte durch eine solche Einwirkung verformt wird und
somit die Energie aufnimmt.
[0012] Die mindestens drei Lagen sorgen durch ihre schichtweise Anordnung dafür, dass in
den Zwischenräumen bzw. Löchern Splitter und andere Materialabscherungen aufgefangen
werden und nicht in den Raum hineingelangen können.
[0013] Die Löcher der Lochplatten können je nach Anforderung gestaltet werden. So können
größere Löcher verwendet werden, um einen größeren Luftdurchfluss zu gewährleisten.
Je größer die Löcher sind, desto geringer ist jedoch der Schutz, den die Vorrichtung
vor äußeren Einwirkungen bietet. So kann durch Variation der Lochgröße bzw. der Lochüberschneidung,
je nach Anforderung, zwischen größtmöglichem Luftdurchfluss und größtmöglichem Schutz
variiert werden.
[0014] Die Lochplatten bestehen erfindungsgemäß aus zwei unterschiedlichen Härten, wobei
die nach außen gerichtete Lochplatte eine hohe Härte aufweisen sollte. Dies dient
der Realisierung der Begehbarkeit der vorliegenden Vorrichtung und sorgt dafür, dass
möglichst ein hoher Schutz des Raumes besteht. Die Verwendung eines Materials mit
einer höheren Härte sorgt dafür, dass die Öffnung sicher abgedeckt ist und somit der
Raum weitestgehend von den Wänden und der Vorrichtung vollständig begrenzt ist.
[0015] Bevorzugterweise verlaufen die Löcher in den Lochplatten senkrecht, d. h. sie verlaufen
senkrecht zur Ebene der Platte. Dieser senkrechte Lochverlauf begünstigt einen möglichst
kurzen Luftflussweg durch die Lochplatte und somit einen möglichst geringen Widerstand.
Die Löcher der Lochplatte können aber auch schräg zur Ebene der Lochplatte angeordnet
sein, um einen größeren Schutz gegen äußere Einwirkungen zu gewährleisten. Hierbei
ist es dann auch möglich, dass die Bohrungen in den unterschiedlichen Lochplatten
in unterschiedlichen Schräglagen vorgesehen sind, oder die Schrägen der Löcher entgegengesetzt
zueinander sind, sodass eine erste Lochplatte Löcher mit einer bestimmten Schräge
aufweist und die danach folgende Lochplatte also die darunterliegenden oder darüber
liegenden Löcher in einem entgegengesetzten Winkel zur ersten Lochplatte aufweist.
Diese Maßnahmen begünstigen ebenfalls einen Schutz gegen äußere Einwirkungen, insbesondere
ballistische Einwirkungen auf die Vorrichtung.
[0016] Durch die schräge Anordnung der Löcher ist es auch möglich, die einzelnen Lochplatten
dünner zu gestalten als bei senkrecht verlaufenden Löchern, da der Weg durch die Lochplatte
bei einem schräg angeordneten Loch bereits länger ist als durch ein senkrecht angeordnetes
Loch. Die Schutzfunktion der Lochplatte kann also durch die Dicke und/oder durch die
Anordnung der Löcher in der Lochplatte gewährleistet werden.
[0017] In einer besonderen Ausführungsform sind die Lochplatten mit der höheren Härte aus
Panzerstahl gefertigt. Dies hat den Vorteil, dass bei Einbringung der Vorrichtung
in ein gepanzertes Fahrzeug, das gleiche Material verwendet werden kann, wie es zur
Panzerung des Fahrzeugs bereits verwendet wird.
[0018] Ebenso ist in einer bevorzugten Ausführungsform die Lochplatte mit der niedrigeren
Härte aus Aluminium gefertigt. Der Werkstoff Aluminium begünstigt eine Verformung
der Lochplatte bzw. der Löcher bei Einwirkung auf die Lochplatte, sodass Energie aufgenommen
werden kann und somit der Raum entsprechend geschützt ist.
[0019] Zur Vereinfachung der Montage ist weiterhin in einer bevorzugten Ausführungsform
vorgesehen, dass die Lochplatten in einen Einbaurahmen eingepasst sind. Der Einbaurahmen
mit den Lochplatten wird dann in die Öffnung eingepasst. Die Lochplatten selber können
mittels Aufnahmemittel geschichtet werden. Dazu wird bevorzugterweise vorgeschlagen,
dass an den Ecken der Lochplatten entsprechende Bohrungen vorgesehen sind, um mittels
Aufnahmemittel die Platten aufeinander geschichtet zu montieren. In der Ausführungsform
mit dem Einbaurahmen können die Aufnahmemittel auch an dem Einbaurahmen angebracht
werden. In der einfachsten Ausführungsform bestehen die Aufnahmemittel aus Bolzen.
Zur Befestigung der Lochplatten können diese auf den Aufnahmemitteln arretiert werden,
beispielsweise mittels Muttern.
[0020] Die Löcher in den Lochplatten sind als durchgehende Ausnehmungen zu verstehen, wobei
die Form der Löcher zunächst nicht festgelegt ist. Bevorzugterweise wird jedoch vorgeschlagen,
dass die Lochplatten mit runden Löchern ausgestaltet sind, da diese fertigungstechnisch
einfach als Bohrung ausgeführt werden können. Ebenso ist es jedoch auch möglich, die
Löcher mehreckig zu gestalten. Dies kann beispielsweise durch Stanzen der Lochplatten
geschehen.
[0021] Die Lochplatten sind bevorzugterweise parallel zueinander angeordnet, was einen gleichmäßigen
durchgehenden Schutz innerhalb der gesamten Öffnung gewährleistet. Die Löcher können
aber auch versetzt zueinander oder schräg zueinander angeordnet sein. Je nach Schutzanforderung,
wenn z. B eine sehr große Öffnung verwendet wird, können Bereiche unter der Öffnung
größeren Schutz bedürfen als andere. Somit können die Platten mit unterschiedlichen
Dicken zueinander angeordnet sein, um den Schutz, den die Platten für die Öffnung
gewährleisten, örtlich unterschiedlich zu gestalten. Außerdem könnte mindestens eine
Platte wellenförmig auf mindestens einer Oberfläche gestaltet sein. Diese Bauform
begünstigt die Eigenschaft eines Splitterfanges.
[0022] Bevorzugterweise wird der Raum mit der Vorrichtung in einem Fahrzeug, insbesondere
einem gepanzerten Fahrzeug verwendet. Es ist aber ebenso möglich, den Raum in anderen
schutzbedürftigen Objekten einzubauen, beispielsweise Gebäude, Container oder stationäre,
gepanzerte Einheiten.
[0023] Weitere Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der beigefügten Zeichnung.
[0024] Es zeigt Fig. 1:
- einen perspektivischen Aufbau der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
[0025] Fig. 1 zeigt die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Entlüften oder Belüften eines Raumes,
wobei der Raum an sich nicht gezeigt ist. Die Vorrichtung besteht dazu aus drei Lochplatten
1, 2, 3, welche in einem Rahmen 6 angeordnet werden. Die Lochplatten 1, 2, 3 werden
parallel zueinander ausgerichtet und geschichtet im Rahmen 6 montiert. Zur Montage
der Lochplatten 1, 2, 3 sind Aufnahmemittel 5 vorgesehen. Diese sorgen dafür, dass
die Lochplatten 1, 2, 3 fest zueinander montiert sind.
[0026] Die Lochplatten 1, 2, 3 weisen Löcher 4 auf. In Fig. 1 sind die Löcher 4 regelmäßig
und gleichmäßig auf den Lochplatten 1, 2, 3 verteilt und sorgen für einen ausreichenden
Luftfluss der Lüftungsanlage, welche den Raum mit der Vorrichtung verbindet.
[0027] Die Löcher 4 können schräg angeordnet sein oder wie im vorliegenden Figurenbeispiel
senkrecht. Durch diese Anordnungsmöglichkeit sowie den Überschneidungen der Löcher
4 zueinander kann der mögliche Luftfluss geregelt werden. Ebenso wird durch diese
Anordnung der Schutz beeinflusst, welcher sich durch die Vorrichtung für die Öffnung
ergibt. Die Vorrichtung schützt die Öffnung vor äußeren Einwirkungen, insbesondere
ballistischer Einwirkung.
[0028] Zum Erreichen dieser Schutzwirkung bestehen die Lochplatten aus unterschiedlich Härten,
wobei die Lochplatten 1, 3 die höhere Härte gegenüber der Lochplatte 2 aufweisen.
[0029] Durch diesen sandwichartigen Aufbau wird erreicht, dass bei ballistischen Einwirkungen
sich zum einen Splitter zwischen und/oder in den einzelnen Lochplatten 1, 2 3 verfangen
und nicht in die Lüftungsanlage bzw. den Raum gelangen. Zum anderen sorgt das weiche
Material der Lochplatte 2 dafür, dass Splitter das weiche Material verformen und somit
die Energie der Splitter aufgenommen werden kann, bevor sie auf die Lüftungsanlage
oder den Raum einwirken kann.
[0030] Der Einbaurahmen 6 in welchem die Lochplatten 1, 2, 3 angeordnet sind, wird durch
einfache Montagemittel in die Öffnung eingepasst. Dies kann durch Verschraubungen,
Verschweißen, Verlöten oder Einrasten geschehen.
[0031] Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die oben genannten Merkmale begrenzt, vielmehr
sind weitere Ausgestaltungen denkbar. So können die Lochplatten statt rechteckig auch
jede andere Form annehmen, beispielsweise rund oder oval. Dadurch kann die Vorrichtung
auf die entsprechende zu schützende Öffnung eingepasst werden. Ebenso sind auch weitere
Materialien für die Lochplatten denkbar, wie beispielsweise Edelstahl und Kunststoff.
Wichtig hierbei ist lediglich, dass die Platten mit den höheren Härten dazu geeignet
sind, äußeren Einwirkungen zu widerstehen, weshalb sich harte Metalle als wirkungsvoll
erwiesen haben. Dahingegen muss die Platte mit der niedrigeren Härte dazu geeignet
sein, Energie aufnehmen zu können, beispielsweise durch Verformung. Dazu können Aluminium,
Kunststoffe aber auch Gummi oder Hartpapier verwendet werden.
1. Vorrichtung zum Entlüften oder Belüften eines Raumes,
wobei der Raum durch Wände begrenzt ist,
mit einer Lüftungsanlage zur Erzeugung eines Luftflusses
und einer Öffnung in mindestens eine der Wände, an welcher der Luftfluss beginnt oder
endet, wobei die Vorrichtung mindestens drei Lochplatten (1, 2, 3) aufweist, welche
geeignet sind, die Öffnung abzudecken, wobei die Lochplatten (1, 2, 3) geschichtet
zueinander angeordnet sind
und die Lochplatten (1, 2, 3) zwei unterschiedliche Härten aufweisen,
dadurch gekennzeichnet,
dass die beiden äußeren Lochplatten (1, 3) die höhere Härte gegenüber der mindestens einen
Lochplatte (2) dazwischen aufweisen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lochplatten (1, 2, 3) senkrecht verlaufende Löcher (4) aufweisen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lochplatten (1, 2, 3) schräg verlaufende Löcher (4) aufweisen.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lochplatten (1, 3) mit der höheren Härte aus Panzerstahl gefertigt sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lochplatten (2) mit der niedrigeren Härte aus Aluminium gefertigt sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Lochplatten (1, 2, 3) in einem Einbaurahmen (6) eingepasst sind, welcher in die
Öffnung einsetzbar ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Lochplatten (1, 2, 3) so angeordnet sind, dass die Löcher (4) der Lochplatten
(1, 2, 3) versetzt zueinander positioniert sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Lochplatten (1, 2, 3) so angeordnet sind, dass die Löcher (4) der Lochplatten
(1, 2, 3) positionsgleich sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Löcher (4) der Lochplatten (1, 2, 3) rund sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Löcher (4) der Lochplatten (1, 2, 3) mehreckig sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Lochplatten (1, 2, 3) parallel zueinander angeordnet sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Lochplatten (1, 2, 3) durch Aufnahmemittel (5) geschichtet angeordnet sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum in einem Fahrzeug angeordnet ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung mit der Wand, in welcher die Öffnung eingebracht ist, in einer Ebene
verlaufen kann.
1. Device for removing air from, or supplying air to, a space,
wherein the space is surrounded by walls,
having a ventilation system for generating an air flow and an opening in at least
one of the walls, at which the air flow begins or ends,
wherein the device has at least three perforated plates (1, 2, 3) which are suitable
for covering the opening,
wherein the perforated plates (1, 2, 3) are arranged in layers relative to one another,
and the perforated plates (1, 2, 3) exhibit two different hardnesses,
characterized
in that the two outer perforated plates (1, 3) exhibit the greater hardness by comparison
with the at least one perforated plate (2) located therebetween.
2. Device according to Claim 1, characterized in that the perforated plates (1, 2, 3) exhibit perpendicularly running holes (4).
3. Device according to Claim 1, characterized in that the perforated plates (1, 2, 3) exhibit obliquely running holes (4).
4. Device according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the perforated plates (1, 3) with the greater hardness are produced from reinforced
steel.
5. Device according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the perforated plates (2) with the lower hardness are produced from aluminium.
6. Device according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the perforated plates (1, 2, 3) are fitted in an installation frame (6) which can
be inserted in the opening.
7. Device according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the perforated plates (1, 2, 3) are arranged in such a manner that the holes (4)
in the perforated plates (1, 2, 3) are offset relative to one another.
8. Device according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the perforated plates (1, 2, 3) are arranged in such a manner that the holes (4)
in the perforated plates (1, 2, 3) are in the same position.
9. Device according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the holes (4) in the perforated plates (1, 2, 3) are round.
10. Device according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the holes (4) in the perforated plates (1, 2, 3) are polygonal.
11. Device according to one of Claims 1 to 10, characterized in that the perforated plates (1, 2, 3) are arranged parallel to one another.
12. Device according to one of Claims 1 to 11, characterized in that the perforated plates (1, 2, 3) are arranged layered by receiving means (5).
13. Device according to one of Claims 1 to 12, characterized in that the space is arranged in a vehicle.
14. Device according to one of Claims 1 to 13, characterized in that the device with the wall in which the opening is introduced can run in a plane.
1. Dispositif pour évacuer de l'air d'un espace et admettre de l'air dans un espace,
l'espace étant délimité par des parois,
muni d'une unité d'aération pour la génération d'un flux d'air,
et d'une ouverture dans au moins une des parois, au niveau de laquelle le flux d'air
débute ou finit,
le dispositif comprenant au moins trois plaques perforées (1, 2, 3),
qui sont appropriées pour recouvrir l'ouverture,
les plaques perforées (1, 2, 3) étant agencées de manière superposée les unes sur
les autres,
et les plaques perforées (1, 2, 3) présentant deux duretés différentes,
caractérisé en ce que
les deux plaques perforées extérieures (1, 3) présentent la dureté plus élevée par
rapport à ladite au moins une plaque perforée (2) entre elles.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les plaques perforées (1, 2, 3) comprennent des trous s'étendant perpendiculairement
(4).
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les plaques perforées (1, 2, 3) comprennent des trous s'étendant obliquement (4).
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les plaques perforées (1, 3) ayant la dureté plus élevée sont fabriquées en acier
blindé.
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les plaques perforées (2) ayant la dureté plus faible sont fabriquées en aluminium.
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les plaques perforées (1, 2, 3) sont encastrées dans un cadre de montage (6), qui
est insérable dans l'ouverture.
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les plaques perforées (1, 2, 3) sont agencées de telle sorte que les trous (4) des
plaques perforées (1, 2, 3) soient positionnés en décalage les uns par rapport aux
autres.
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les plaques perforées (1, 2, 3) sont agencées de telle sorte que les trous (4) des
plaques perforées (1, 2, 3) soient aux mêmes positions.
9. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que les trous (4) des plaques perforées (1, 2, 3) sont ronds.
10. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que les trous (4) des plaques perforées (1, 2, 3) sont polygonaux.
11. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que les plaques perforées (1, 2, 3) sont agencées en parallèle les unes par rapport aux
autres.
12. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que les plaques perforées (1, 2, 3) sont agencées de manière superposée par des moyens
de réception (5).
13. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que l'espace est agencé dans un véhicule.
14. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que le dispositif peut s'étendre dans un plan avec la paroi dans laquelle l'ouverture
est aménagée.

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