[0001] Die Erfindung betrifft ein pneumatisch betreibbares Arbeitsgerät, insbesondere zur
Verwendung im Karosseriebau der Kraftfahrzeug-Industrie, mit einem insbesondere doppelt
wirkenden Zylinder, der ein Zylindergehäuse, einen in diesem verschieblichen Kolben
und eine mit diesem verbundene, linear verschiebliche und aus dem Zylindergehäuse
herausgeführte Kolbenstange zum Betätigen eines Arms, insbesondere Spannarms oder
Schwenkarms, des Arbeitsgeräts aufweist, wobei der außerhalb des Zylindergehäuses
angeordnete Bereich der Kolbenstange innerhalb eines Kopfgehäuses des Arbeitsgeräts
angeordnet ist und die Kolbenstange innerhalb des Kopfgehäuses mindestens ein Schaltelement
aufnimmt, sowie mit einer mit dem Kopfgehäuse verbundenen Einrichtung zum Erfassen
und Abfragen mindestens einer Stellung des Schaltelements, wobei das Kopfgehäuse zwei
miteinander verbundene Gehäuseteile aufweist und in einem Trennbereich der beiden
Gehäuseteile die Einrichtung angeordnet ist.
[0002] Derartige Arbeitsgeräte, bei denen die Kolbenstange über einen Kniehebel auf den
Arm, insbesondere Spannarm oder Schwenkarm, des Arbeitsgeräts einwirkt, werden üblicherweise
als Kniehebelspannvorrichtung oder Kniehebelschwenkvorrichtung bezeichnet.
[0003] Bei einem Arbeitsgerät mit Spannarm kommt diesem in aller Regel die Aufgabe zu, ein
Werkstück bzw. einen Gegenstand zu spannen. In der einen Endstellung des verschieblichen
Kolbens nimmt der Spannarm seine Spannstellung ein, während in der anderen Endstellung
des Kolbens der Spannarm sich in der geöffneten Stellung befindet. Die Kolbenstange
kann in ihrer Länge einstellbar sein, sodass unterschiedliche Öffnungswinkel des Spannarms
mittels des Arbeitsgeräts darstellbar sind. In diesem Fall wird mittels der Einrichtung
zum Erfassen und Abfragen einerseits dieselbe Stellung des Schaltelements in der Spannstellung
des Spannarms und eine in Abhängigkeit von der gewählten Länge der Kolbenstange variable
Stellung dieses Schaltelements oder eines anderen Schaltelements mittels der Einrichtung
abgefragt.
[0004] Arbeitsgeräte, die einen Schwenkarm aufweisen, dienen dem Zweck, einen mit dem Schwenkarm
verbundenen bzw. an diesem befestigten Gegenstand bzw. Werkstück um einen definierten
Winkel zu schwenken. Solche Arbeitsgeräte können gleichfalls als Kniehebelschwenkvorrichtung
ausgebildet sein, womit die Kolbenstange über einen Kniehebel auf den Schwenkarm einwirkt.
In der einen Endstellung des Kniehebels, in dem Kniehebelabschnitte im Wesentlichen
einen rechten Winkel zueinander bilden, befindet sich der Gegenstand bzw. das Werkstück
in einer Endstellung. In der entgegengesetzten Endstellung des Kolbens ist der Gegenstand
bzw. das Werkstück aus dieser Endstellung heraus geschwenkt. Somit ist es in aller
Regel nicht erforderlich, den Schwenkwinkel des Schwenkarms verstellen zu können,
womit nur zwei Endstellungen erforderlich sind. Für pneumatisch betriebene Arbeitsgeräte
sind unterschiedliche Ausbildungen und Anordnungen von Einrichtungen zum Erfassen
und Abfragen mindestens einer Stellung des Schaltelements vorgeschlagen worden.
[0005] Aus der
EP 1 878 539 A1 ist es bei einem Arbeitsgerät bekannt, eine Einrichtung zum Erfassen und Abfragen
mindestens einer Stellung eines Schaltelements, vorliegend einer Vielzahl von Stellungen
des Schaltelements, als eine Komponente auszubilden. Diese wird insgesamt in eine
Ausnehmung zwischen zwei Gehäuseteilen eines Kopfgehäuses eingeschoben und von außen
mit dem Kopfgehäuse verschraubt. Diese Ausbildung der Einrichtung bedingt eine aufwendige
Montage, weil die Einrichtung in Längserstreckung des Arbeitsgeräts eingesetzt wird
und zuvor ein Zylindergehäuse des Arbeitsgeräts zu demontieren ist, weil die Einrichtung
von dem Bereich des Zylindergehäuses ausgehend in das Kopfgehäuse einzuschieben ist.
Der einteilige Aufbau der Einrichtung ist ferner nur unzureichend bzw. nicht für unterschiedliche
Baureihen von Arbeitsgeräten geeignet.
[0006] Ein Arbeitsgerät der eingangs genannten Art, das somit die Merkmale des Oberbegriffs
des Patentanspruchs 1 aufweist, ist aus der
EP 2 548 700 A1 bekannt. Bei diesem ist die Einrichtung zum Erfassen und Abfragen mindestens einer
Stellung des Schaltelements zweiteilig ausgebildet. Die Einrichtung weist ein innerhalb
des Kopfgehäuses angeordnetes mechanisches Bauteil auf, das unter Einwirkung des kolbenstangenseitigen
Schaltelements verschieblich ist. Entsprechend der Verschiebestellung des Bauteils
wirkt dieses mit optischen Sensoren eines außerhalb des Kopfgehäuses angeordneten
und mit diesem verschraubten weiteren Teil der Einrichtung zum Erfassen und Abfragen
zusammen. Dieses Arbeitsgerät ist im Übrigen durch die Anmelderin umfangreich vertrieben
worden und weist zwecks Abfragen der mindestens einen Stellung des Schaltelements
mehrere elektrische Anzeigen und einen elektrischen Anschluss für ein elektrisches
Gerät auf. Somit lässt bzw. lassen sich unmittelbar am Arbeitsgerät und/oder dem externen
Gerät zumindest eine oder beide Endstellungen der Kolbenstange erfassen und darstellen.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Arbeitsgerät der eingangs genannten
Art so weiterzubilden, dass im Bereich der Einrichtung zum Erfassen und Abfragen eine
wesentliche Vereinfachung bezüglich Bauweise und Montage zu verzeichnen ist und darüber
hinaus bezüglich unterschiedlicher Baureihen eine effektive Standardisierung möglich
ist.
[0008] Gelöst wird die Aufgabe durch ein Arbeitsgerät, das gemäß den Merkmalen des Patentanspruchs
1 ausgebildet ist.
[0009] Bei dem Arbeitsgerät ist vorgesehen, dass die Einrichtung zum Erfassen und Abfragen
eine erste Komponente zum Erfassen der mindestens einen Stellung des Schaltelements
und eine zweite separate Komponente zum Abfragen der mindestens einen Stellung des
Schaltelements aufweist, wobei die erste Komponente in den beiden Gehäuseteilen zwischen
diesen gelagert ist, sowie die erste Komponente auf einer einem Inneren des Kopfgehäuses
zugewandten Seite Erfassungsmittel zum Erfassen der mindestens einen Stellung des
Schaltelements aufweist und die erste Komponente auf einer einem Äußeren des Kopfgehäuses
zugewandten Seite erste elektrische Kontaktmittel, die mit den Erfassungsmitteln zusammenwirken,
aufweist, wobei die zweite Komponente im Bereich der dem Äußeren des Kopfgehäuses
zugewandten Seite angeordnet und mit dem Kopfgehäuse verbunden ist, sowie die zweite
Komponente zweite elektrische Kontaktmittel, die die ersten Kontaktmittel kontaktieren,
aufweist und mit den zweiten Kontaktmitteln zusammenwirkende Ausgabemittel aufweist,
wobei die Ausgabemittel die mittels der Erfassungsmittel erfasste mindestens eine
Stellung des Schaltelements ausgeben.
[0010] Bei diesem Arbeitsgerät erfolgt somit eine funktionelle Trennung der Einrichtung
zum Erfassen und Abfragen mindestens einer Stellung des Schaltelements in die zwei
Komponenten, nämlich erste Komponente und zweite Komponente. Hierbei dient die erste
Komponente dem Erfassen mindestens einer Stellung des Schaltelements, hingegen die
zweite Komponente dem Abfragen mindestens einer Stellung des Schaltelements. Die beiden
Komponenten wirken ausschließlich über die diesem zugeordneten Kontaktmittel zusammen,
somit das erste elektrische Kontaktmittel und das zweite elektrische Kontaktmittel.
Wegen dieser funktionellen Trennung der Einrichtung zum Erfassen und Abfragen mindestens
einer Stellung des Schaltelements kann eine einzige zweite Komponente für die gesamte
Produktionspalette unterschiedlicher pneumatisch betreibbarer Arbeitsgeräte Verwendung
finden. Dies ermöglicht einen signifikanten Abbau des Lagerbestands und die Reduzierung
vorzuhaltender Ersatzteile. Betreffend diese zweite Komponente ist nur dasselbe Ersatzteil
zu bevorraten.
[0011] Da die zweite Komponente im Bereich der Außenseite des Kopfgehäuses positioniert
ist, kann sie einfach am Kopfgehäuse befestigt bzw. bezüglich des Kopfgehäuses demontiert
werden.
[0012] Auch die Lagerung der ersten Komponente ist besonders einfach und sicher, weil sie
in den beiden Gehäuseteilen zwischen diesen gelagert ist. Eine besonders einfache
Bauweise ist diesbezüglich gegeben, wenn die erste Komponente in das eine Gehäuseteil
eingelegt, insbesondere eingesteckt wird und anschließend die beiden Gehäusesteile
zusammengefügt werden, wobei die erste Komponente in das andere Gehäuseteil eingefügt,
insbesondere eingesteckt wird. Werden die beiden Gehäuseteile fest miteinander verbunden,
insbesondere miteinander verschraubt, sind keine weiteren Befestigungsmittel für die
erste Komponente zwecks deren Lagerung in den beiden Gehäuseteilen erforderlich.
[0013] Die elektrische Kontaktierung der beiden Komponenten der Einrichtung zum Erfassen
und Abfragen mindestens einer Stellung des Schaltelements erfolgt besonders vorteilhaft
beim Verbinden der zweiten Komponente mit dem Kopfgehäuse bei bereits im Kopfgehäuse
gelagerter erster Komponente. Es ist nur erforderlich, die zweite Komponente in deren
Befestigungsstellung bezüglich des Kopfgehäuses zu bringen. Hierbei gelangen deren
zweite elektrische Kontaktmittel unmittelbar in Kontakt mit den ersten elektrischen
Kontaktmitteln der ersten Komponente. Es sind bei dieser Ausbildung somit keine besonderen
Maßnahmen zum Verbinden der beiden Kontaktmittel vorzusehen.
[0014] Es ist insbesondere vorgesehen, dass das eine Kontaktmittel eine nachgiebige Kontaktfeder
und das andere Kontaktmittel eine Kontaktplatte aufweist, wobei die Kontaktfeder die
Kontaktplatte kontaktiert. Die Kontaktplatte kann somit starr ausgebildet sein, während
die Kontaktfeder nachgiebig ist. Aufgrund der Nachgiebigkeit der Kontaktfeder ist
eine Anlage der Kontaktmittel unter Vorspannung und damit eine dauerhaft sichere Kontaktierung
gewährleistet.
[0015] Die nachgiebige Kontaktfeder ist insbesondere der zweiten Komponente zugeordnet.
Die Kontaktfeder stellt somit das zweite elektrische Kontaktmittel dar. Es ist aber
durchaus denkbar, wobei dies allerdings baulich aufwendiger ist, eine Anordnung vorzusehen,
bei der die nachgiebige Kontaktfeder der ersten Komponente zugeordnet ist, somit das
erste elektrische Kontaktmittel darstellt.
[0016] Die Erfassungsmittel der ersten Komponente sind vorzugsweise als optische Sensoren
ausgebildet. Insbesondere handelt es sich um ein oder mehrere Sensorpaare, wobei das
jeweilige Sensorpaar durch einen optischen Sender und einen optischen Empfänger gebildet
ist.
[0017] Die Erfassungsmittel sind insbesondere dem ersten Kontaktmittel in demjenigen Bereich
dieses Kontaktmittels zugeordnet, in dem sich das mit der Kolbenstange verbundene
Schaltelement in einer Öffnungsstellung des Arms, insbesondere Spannarms oder Schwenkarms
befindet. Es können durchaus weitere Erfassungsmittel vorgesehen sein, die andere
Positionen des Arms erfassen, beispielsweise eine Position des Arms, die dessen anderer
Endstellung entspricht, insbesondere einer Schließstellung des Spannarms.
[0018] Die zweite Komponente weist insbesondere ein Gehäuse auf. Dieses Gehäuse ist insbesondere
mit beiden Gehäuseteilen des Kopfgehäuses verbunden, insbesondere mit diesem verschraubt.
Vorzugsweise weist das Gehäuse der zweiten Komponente auf einer dem Kopfgehäuse zugewandten
Seite die zweiten Kontaktmittel auf und es sind auf einer oder mehreren anderen Seiten
die Ausgabemittel angeordnet.
[0019] Insbesondere ist vorgesehen, dass die Ausgabemittel ein oder mehrere elektrische
Anzeigen oder einen elektrischen Anschluss für ein externes Gerät aufweisen. Bei den
elektrischen Anzeigen handelt es sich insbesondere um Leuchten, wobei insbesondere
eine Leuchte dann aufleuchtet, wenn sich das Schaltelement in einer Position zwischen
einem Sensorpaar befindet, das an einer Stelle angeordnet ist, die der Stellung des
Schaltelements in der geöffneten Endstellung des Arms, insbesondere Spannarms, entspricht.
Befindet sich der Spannarm in einer anderen Stellung, somit das Schaltelement in einer
hiervon abweichenden Position, ermittelt dieses Sensorpaar keine Anwesenheit des Schaltelements
und es leuchtet dann die andere Leuchte auf, die anzeigt, dass der Arm sich nicht
in der Öffnungsstellung bzw. das Schaltelement sich nicht in der mit dieser Öffnungsstellung
korrespondierenden Stellung befindet. Eine weitere Leuchte kann beispielsweise anzeigen,
ob die elektrische Einrichtung zum Erfassen und Abfragen mindestens einer Stellung
des Schaltelements bestromt oder stromlos ist. Der ebenfalls vorgesehene elektrische
Anschluss für ein externes Gerät ermöglicht es, diese Information nicht unmittelbar
an der zweiten Komponente abzufragen, sondern über eine mit dem elektrischen Anschluss
verbundene Leitung zwecks Abfrage einem extern elektrischen Gerät zuzuführen.
[0020] Die erste Komponente ist insbesondere derart gestaltet, dass die sie einen leistenförmigen
Grundkörper aufweist. Ein solcher lässt sich besonders einfach in den beiden Gehäusehälften
zwischen diesen lagern und ist auch unter dem Aspekt des linearen Verfahrweges des
Schaltelements funktionell optimal gestaltet. Vorzugsweise ist der Grundkörper derart
gestaltet, dass er auf einer Seite die Erfassungsmittel und auf einer dieser Seite
abgewandten Seite die ersten Kontaktmittel aufnimmt. Diese Gestaltung ist funktional
besonders vorteilhaft, weil die Erfassungsmittel unmittelbar dem Bewegungsweg des
Schaltelements zugeordnet sind und die ersten Kontaktmittel, von der Außenseite des
Kopfgehäuses besonders gut zugänglich, unmittelbar den zweiten Kontaktmitteln zugeordnet
ist.
[0021] Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Grundkörper auf abgewandten Seiten Vorsprünge
oder Rücksprünge aufweist, die in komplementär gestaltete Rücksprünge oder Vorsprünge
der Gehäuseteile eingreifen. Aufgrund dieser Gestaltung kann eine besonders einfache
Anordnung und Verbindung des Grundkörpers und damit der ersten Komponente im Kopfgehäuse
geschaffen werden, indem eine Formschlussanordnung zwischen Grundkörper und den Gehäuseteilen
bewerkstelligt wird.
[0022] Insbesondere ist vorgesehen, dass der Grundkörper auf abgewandten Seiten Vorsprünge,
insbesondere kegelstumpfförmige Vorsprünge aufweist, die bei miteinander verbundenen
Gehäuseteilen in Vertiefungen, insbesondere kegelstumpfförmige Vertiefungen der Gehäuseteile
eingesetzt sind, insbesondere spielfrei eingesetzt sind. Demzufolge sind keine eigenständigen
Befestigungsmittel zum Befestigen des Grundkörpers und damit der ersten Komponente
am Kopfgehäuse erforderlich.
[0023] Vielmehr wird der Grundkörper in das eine Gehäuseteil des Kopfgehäuses eingesteckt
und dann das andere Gehäuseteil auf den Grundkörper aufgesteckt, wobei die beiden
Gehäuseteile dann aneinanderliegen und es nur erforderlich ist, die beiden Gehäuseteile
miteinander zu verschrauben.
[0024] Besonders zweckmäßig ist es, wenn das Kopfgehäuse im Trennbereich der beiden Gehäuseteile
einen Durchgang aufweist, wobei im Bereich des Durchgangs die ersten Kontaktmittel
angeordnet sind. Demzufolge ist eine besonders einfache Kontaktierung der ersten Kontaktmittel
mit den zweiten Kontaktmitteln möglich, wenn die zweite Komponente an die erste Komponente
angelegt und mit dieser verbunden wird.
[0025] Weitere Merkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen, der Beschreibung der
Figuren und den Figuren selbst dargestellt, wobei bemerkt wird, dass alle Einzelmerkmale
und alle Kombinationen von Einzelmerkmalen erfindungswesentlich sind.
[0026] In den Figuren ist die Erfindung anhand zweiter Ausführungsbeispiele dargestellt,
ohne hierauf beschränkt zu sein.
[0027] Es zeigt:
- Fig. 1
- eine erste Ausführungsform eines pneumatisch betreibbaren Arbeitsgeräts, veranschaulicht
in einer räumlichen Darstellung,
- Fig. 2
- das Arbeitsgerät gemäß Fig. 1, bei demontierter zweiter Komponente,
- Fig. 3
- eine vergrößerte Darstellung des in Fig. 2 umrandeten Teilbereichs des Kopfgehäuses
mit der dort befindlichen ersten Komponente der Einrichtung zum Erfassen und Abfragen
mindestens einer Stellung des Schaltelements,
- Fig. 4
- eine räumliche Ansicht des Arbeitsgeräts von einer anderen Seite, bei demontiertem
einem Gehäuseteil des Kopfgehäuses,
- Fig. 5
- eine Detaildarstellung des in Fig. 4 umrandeten Bereichs der ersten Komponente der
Einrichtung zum Erfassen und Abfragen mindestens einer Stellung des Schaltelements,
- Fig. 6
- einen Längsschnitt durch das Kopfgehäuse im Bereich der ersten Komponente,
- Fig. 7
- eine räumliche Ansicht des Arbeitsgeräts, bei nicht veranschaulichtem vorderen Gehäuseteil
des Kopfgehäuses in einer Explosionsdarstellung bezüglich der zugeordneten ersten
Komponente, veranschaulicht für eine gegenüber der Darstellung in Fig. 4 alternativen
Stellung von Kolbenstange und Schaltelement,
- Fig. 8
- bezüglich des in Fig. 7 umrandeten Teilbereichs eine vergrößerte Darstellung der zweiten
Komponente im Bereich deren Kontaktmittel,
- Fig. 9
- eine Seitenansicht des Arbeitsgeräts, bei abgenommenem vorderem Gehäuseteil des Kopfgehäuses,
veranschaulicht in einer Stellung der Kolbenstange gemäß Fig. 7,
- Fig. 10
- in einer räumlichen Ansicht die erste Komponente,
- Fig. 11
- bezüglich des umrandeten Bereichs gemäß Fig. 10 eine vergrößerte Darstellung des Teilbereichs
des unteren Endes der ersten Komponente,
- Fig. 12
- die erste Komponente in einer gegenüber der Blickrichtung gemäß Fig. 10 entgegengesetzten
Blickrichtung gesehen,
- Fig. 13
- die zweite Komponente in einer räumlichen Ansicht,
- Fig. 14
- den in Fig. 13 gekennzeichneten Teilbereich in einer vergrößerten Darstellung,
- Fig. 15
- einen Schnitt durch die zweiten elektrischen Kontaktmittel, die als nachgiebige Kontaktfedern
ausgebildet sind, veranschaulicht in einer entspannten Position der Kontaktfeder und
einer eingeschwenkten Kontaktposition der Kontaktfeder,
- Fig. 16
- eine Ansicht XVI gemäß Fig. 15,
- Fig. 17
- die Einrichtung zum Erfassen und Abfragen mindestens einer Stellung des Schaltelements,
somit die beiden Komponenten, veranschaulicht in einem Mittellängsschnitt,
- Fig. 18
- betreffend den markierten Bereich in Fig. 17 eine vergrößerte Darstellung dieses Teilbereichs,
- Fig. 19
- die Einrichtung zum Erfassen und Abfragen mindestens einer Stellung des Schaltelements
bei einem gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel ausgebildeten Arbeitsgerät, veranschaulicht
in einer Explosionsdarstellung, wobei die ersten Kontaktmittel als Kontaktfedern und
die zweiten Kontaktmittel als Kontaktplatte ausgebildet sind,
- Fig. 20
- die Anordnung gemäß Fig. 19, gesehen in einer entgegengesetzten Blickrichtung.
Figurenbeschreibung
[0028] Ein pneumatisch betriebenes Arbeitsgerät 1 dient insbesondere der Verwendung im Karosseriebau
der Kraftfahrzeug-Industrie. Das Arbeitsgerät 1 weist einen doppelt wirkenden Zylinder
2 auf. Dieser weist ein Zylindergehäuse 3, einen in diesem verschieblichen, nicht
gezeigten Kolben und eine mit dem Kolben verbundene, linear verschiebliche und aus
dem Zylindergehäuse 3 herausgeführte Kolbenstange 4 zum Betätigen eines nicht veranschaulichten
Arms des Arbeitsgeräts 1 auf. Der außerhalb des Zylindergehäuses 3 angeordnete Bereich
der Kolbenstange 4 ist innerhalb eines Kopfgehäuses 5 des Arbeitsgeräts 1 angeordnet.
Im Bereich ihres dem Kolben abgewandten Endes ist die Kolbenstange 4 gelenkig mit
einem Kniehebel 6 verbunden, dessen anderes Ende drehfest mit einer Ausgangswelle
7 verbunden ist. Diese ist im Bereich abgewandter Enden in zwei das Kopfgehäuse 5
bildenden Gehäuseteilen 8 und 9 schwenkbar gelagert, wobei diese Enden der Ausgangswelle
7 aus dem Kopfgehäuse 5 herausragen und dort ein mehreckiges Profil aufweisen. In
diesem Bereich ist der Arm, vorliegend Spannarm oder Schwenkarm, drehfest und axial
festgelegt in der Ausgangswelle 7 gelagert. Die beiden Gehäuseteile 8, 9 weisen in
einander zugewandten Bereichen flächige Aufnahmen 10 auf, im Bereich derer das Arbeitsgerät
1 insbesondere an einem Roboterarm gelagert wird. Im Bereich der Aufnahmen 10 angeordnete
Gewindebohrungen 11 dienen dem Verschrauben des Arbeitsgeräts 1 mit dem Roboterarm.
[0029] Die Kolbenstange 4 nimmt innerhalb des Kopfgehäuses 5 ein Schaltelement 12 auf. Dieses
wird entsprechend der Ein- und Ausfahrbewegung der Kolbenstange 4 linear bewegt. Das
Schaltelement 12 ist als sich senkrecht zur Längsachse der Kolbenstange 4 erstreckende,
von der Kolbenstange 4 in Richtung der Aufnahmen 4 orientierte Fahne ausgebildet.
[0030] Das Arbeitsgerät 1 weist eine mit dem Kopfgehäuse 5 verbundene Einrichtung 13 zum
Erfassen und Abfragen mindestens einer Stellung des Schaltelements 12, konkret dem
Erfassen von zwei Endstellungen des Schaltelements 12 auf. Diese Einrichtung 13 ist
in einem Trennbereich der beiden Gehäuseteile 8, 9 angeordnet, somit dort wo das Kopfgehäuse
5 geteilt ist.
[0031] Die Einrichtung 13 weist eine erste Komponente 14 zum Erfassen der beiden Endstellungen
des Schaltelements 12 und eine zweite, separate Komponente 15 zum Abfragen dieser
beiden Stellungen des Schaltelements 12 auf. Hierbei ist die erste Komponente 14 in
den beiden Gehäuseteilen 8, 9 zwischen diesen gelagert. Ferner weist die erste Komponente
14 auf einer einem Inneren des Kopfgehäuses 4 zugewandten Seite Erfassungsmittel 16
zum Erfassen der beiden genannten Stellungen des Schaltelements 12 auf. Die erste
Komponente 14 weist ferner auf einer einem Äußeren des Kopfgehäuses 5 zugewandten
Seite erste elektrische Kontaktmittel 17, die mit den Erfassungsmitteln 16 zusammenwirken,
auf. Die zweite Komponente 15 ist im Bereich der dem Äußeren des Kopfgehäuses 5 zugewandten
Seite angeordnet und mit dem Kopfgehäuse 5, konkret mit den beiden Gehäuseteilen 8
und 9 verbunden. Die zweite Komponente 15 weist zweite elektrische Kontaktmittel 18,
die die ersten Kontaktmittel 17 kontaktieren und mit den zweiten Kontaktmitteln 18
zusammenwirkende Ausgabemittel 19 auf. Die Ausgabemittel 19 geben die mittels der
Erfassungsmittel 16 erfassten Stellungen des Schaltelements 12 aus.
[0032] Die erste Komponente 14 weist einen leistenförmigen Grundkörper 20 auf. Dieser nimmt
auf einer Seite die Erfassungsmittel 16 und auf der dieser Seite abgewandten Seite
die ersten Kontaktmittel 17 auf. Der Grundkörper 20 weist auf abgewandten Seiten Vorsprünge
21 auf, wobei jeweils zwei Vorsprünge 21 miteinander fluchten. Die Vorsprünge 21 greifen
in komplementär gestaltete Rücksprünge 22 der Gehäuseteile 8 und 9 ein. Konkret greifen
zwei auf einer Seite des Grundkörpers 20 angeordnete Vorsprünge 21 in zwei Rücksprünge
22 des einen Gehäuseteils 8 und zwei auf der anderen Seite des Grundkörpers 20 angeordnete
Vorsprünge 21 in zwei Rücksprünge 22 des anderen Gehäuseteils 9 ein. Die Vorsprünge
21 bzw. Rücksprünge 22 sind kegelstumpfförmig ausgebildet. Vor dem Montieren des Kopfgehäuses
5, somit dem Zusammenschrauben der Gehäuseteile 8 und 9, wird der Grundkörper 20 mit
dessen auf der einen Seite angeordneten beiden Vorsprüngen 21 in die beiden zugeordneten
Rücksprünge 22 des Gehäuseteils 8 eingesetzt und dann die beiden Gehäuseteile 8 und
9 aneinandergelegt, wobei die auf der anderen Seite befindlichen Vorsprünge 21 des
Grundkörpers 20 in die zugewandten Rücksprünge 22 des anderen Gehäuseteils 9 eingreifen.
In diesem Zustand werden die beiden Gehäuseteile 8, 9 miteinander verschraubt.
[0033] Die Erfassungsmittel 16 sind als optische Sensoren ausgebildet. Konkret sind zwei
Sensorpaare 23, 24 vorgesehen, wobei das jeweilige Sensorpaar durch einen optischen
Sender 25 und einen optischen Empfänger 26 gebildet ist. Licht wird vom optischen
Sender 25 zum optischen Empfänger 26 geleitet. Unterbricht das verfahrbare Schaltelement
12 den Lichtstrahl, wird dies von der ersten Komponente 14 erfasst und diese Information
an die zweite Komponente 15 weitergeleitet.
[0034] Das Kopfgehäuse 5 weist im Trennbereich der beiden Gehäuseteile 8, 9 einen Durchgang
27 auf. Im Bereich des Durchgangs 27 sind die ersten Kontaktmittel 17 angeordnet.
[0035] Die zweite Komponente 15 weist ein Gehäuse 28 auf. Dieses ist mit den beiden Gehäuseteilen
8, 9 verschraubt. Das Gehäuse 28 nimmt auf der dem Kopfgehäuse 5 zugewandten Seite
die zweiten Kontaktmittel 18 auf und es sind auf der dieser Seite abgewandten Seite
des Gehäuses 28 die Ausgabemittel 19 angeordnet. Die Ausgabemittel 19 weisen mehrere
elektrische Anzeigen, konkret drei elektrische Anzeigen 29 und einen elektrischen
Anschluss 30 für ein externes Gerät auf. Bei den drei Anzeigen 29 handelt es sich
um solche, die den Zustand "Strom anliegend", "Arm in einer Endstellung" und "Arm
in der anderen Endstellung" anzeigen, wobei diese beiden Endstellungen bei einem Spannarm
dessen Öffnungs- und Schließstellung bezeichnen und bei einem Schwenkarm dessen beide
Schwenkendpositionen bezeichnen. Der elektrische Anschluss 30 kann mit einem externen
Gerät verbunden werden, sodass die abgefragten Stellungen des Schaltelements dort
zusätzlich angezeigt werden können.
[0036] Bei der in den Fig. 1 bis 18 beschriebenen Ausführungsform weisen die ersten Kontaktmittel
17 eine starre Kontaktplatte 31 mit mehreren Kontakten 34 und die zweiten Kontaktmittel
18 nachgiebige Kontaktfedern 32 auf, die die Kontakte 34 der Kontaktplatte 31 unter
Federvorspannung kontaktieren, wenn die zweite Komponente 15 mit dem Kopfgehäuse 5
verschraubt ist. Die Befestigung erfolgt mittels zweier Schrauben 33, die das Gehäuse
28 durchsetzen und in die Gehäuseteile 8, 9 eingeschraubt sind.
[0037] Das Arbeitsgerät 1 gemäß dem in den Fig. 19 und 20 veranschaulichten zweiten Ausführungsbeispiel
unterscheidet sich von dem ersten Ausführungsbeispiel nur dadurch, dass die ersten
Kontaktmittel 17 als Kontaktfedern 32 und die zweiten Kontaktmittel 18 als starre
Kontaktplatte 31 mit den Kontakten 34 ausgebildet sind. Somit sind dem Grundkörper
20 die Kontaktfedern 32 und dem Gehäuse 28 die Kontakte 34 zugeordnet.
[0038] Aus Gründen optimaler Oxidationsbeständigkeit sind die Kontaktflächen von Kontaktfedern
32 und Kontakten 34 vorzugsweise vergoldet.
[0039] Durch die Verwendung einer zusätzlichen Dichtung zwischen dem Gehäuse 28 und dem
Kopfgehäuse 5 und/oder einer zusätzlichen Dichtung zwischen den beiden Komponenten
14 und 15 lässt sich bei dem Arbeitsgerät 1 die Schutzklasse IP 65 darstellen.
Bezugszeichenliste
[0040]
- 1
- Arbeitsgerät
- 2
- Zylinder
- 3
- Zylindergehäuse
- 4
- Kolbenstange
- 5
- Kopfgehäuse
- 6
- Kniehebel
- 7
- Ausgangswelle
- 8
- Gehäuseteil
- 9
- Gehäuseteil
- 10
- Aufnahme
- 11
- Gewindebohrung
- 12
- Schaltelement
- 13
- Einrichtung
- 14
- erste Komponente
- 15
- zweite Komponente
- 16
- Erfassungsmittel
- 17
- erstes Kontaktmittel
- 18
- zweites Kontaktmittel
- 19
- Ausgabemittel
- 20
- Grundkörper
- 21
- Vorsprung
- 22
- Rücksprung
- 23
- Sensorpaar
- 24
- Sensorpaar
- 25
- optischer Sender
- 26
- optischer Empfänger
- 27
- Durchgang
- 28
- Gehäuse
- 29
- elektrische Anzeige
- 30
- elektrischer Anschluss
- 31
- Kontaktplatte
- 32
- Kontaktfeder
- 33
- Schraube
- 34
- Kontakt
1. Pneumatisch betreibbares Arbeitsgerät (1), insbesondere zur Verwendung im Karosseriebau
der Kraftfahrzeug-Industrie, mit einem insbesondere doppelt wirkenden Zylinder (2),
der ein Zylindergehäuse (3), einen in diesem verschieblichen Kolben und eine mit diesem
verbundene, linear verschiebliche und aus dem Zylindergehäuse (3) herausgeführte Kolbenstange
(4) zum Betätigen eines Arms, insbesondere Spannarms oder Schwenkarms des Arbeitsgeräts
aufweist, wobei der außerhalb des Zylindergehäuses (3) angeordnete Bereich der Kolbenstange
(4) innerhalb eines Kopfgehäuses (5) des Arbeitsgeräts (1) angeordnet ist und die
Kolbenstange (4) innerhalb des Kopfgehäuses (5) mindestens ein Schaltelement (12)
aufnimmt, sowie mit einer mit dem Kopfgehäuse (5) verbundenen Einrichtung (13) zum
Erfassen und Abfragen mindestens einer Stellung des Schaltelements (12), wobei das
Kopfgehäuse (5) zwei miteinander verbundene Gehäuseteile (8, 9) aufweist und in einem
Trennbereich der beiden Gehäuseteile (8, 9) die Einrichtung (13) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (13) zum Erfassen und Abfragen eine erste Komponente (14) zum Erfassen
der mindestens einen Stellung des Schaltelements (12) und eine zweite separate Komponente
(15) zum Abfragen der mindestens einen Stellung des Schaltelements (12) aufweist,
wobei die erste Komponente (14) in den beiden Gehäuseteilen (8, 9) zwischen diesen
gelagert ist, sowie die erste Komponente (14) auf einer einem Inneren des Kopfgehäuses
(5) zugewandten Seite Erfassungsmittel (16) zum Erfassen der mindestens einen Stellung
des Schaltelements (12) aufweist und die erste Komponente (14) auf einer einem Äußeren
des Kopfgehäuses (5) zugewandten Seite erste elektrische Kontaktmittel (17), die mit
den Erfassungsmitteln (16) zusammenwirken, aufweist, wobei die zweite Komponente (15)
im Bereich der dem Äußeren des Kopfgehäuses (5) zugewandten Seite angeordnet und mit
dem Kopfgehäuse (5) verbunden ist, sowie die zweite Komponente (15) zweite elektrische
Kontaktmittel (18), die die ersten Kontaktmittel (17) kontaktieren, aufweist und mit
den zweiten Kontaktmitteln (18) zusammenwirkende Ausgabemittel (19) aufweist, wobei
die Ausgabemittel (19) die mittels der Erfassungsmittel (16) erfasste mindestens eine
Stellung des Schaltelements (12) ausgeben.
2. Arbeitsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Komponente (14) einen leistenförmigen Grundkörper (20) aufweist.
3. Arbeitsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (20) auf einer Seite die Erfassungsmittel (16) und auf einer dieser
Seite abgewandten Seite die ersten Kontaktmittel (17) aufnimmt.
4. Arbeitsgerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (20) auf abgewandten Seiten Vorsprünge (21) oder Rücksprünge aufweist,
die in komplementär gestaltete Rücksprünge (22) oder Vorsprünge der Gehäuseteile (8,
9) eingreifen.
5. Arbeitsgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (20) auf abgewandten Seiten Vorsprünge (21), insbesondere kegelstumpfförmige
Vorsprünge (21) aufweist, die bei miteinander verbundenen Gehäuseteilen (8, 9) in
Vertiefungen (22), insbesondere kegelstumpfförmige Vertiefungen (22) der Gehäuseteile
(8, 9) eingesetzt sind, insbesondere spielfrei eingesetzt sind.
6. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Erfassungsmittel (16) als optische Sensoren ausgebildet sind.
7. Arbeitsgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere Sensorpaare (23, 24) vorgesehen sind, wobei das jeweilige Sensorpaar
(23 bzw. 24) durch einen optischen Sender (25) und einen optischen Empfänger (26)
gebildet ist.
8. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopfgehäuse (5) im Trennbereich der beiden Gehäuseteile (8, 9) einen Durchgang
(27) aufweist, wobei im Bereich des Durchgangs (27) die ersten Kontaktmittel (17)
angeordnet sind.
9. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Komponente (15) ein Gehäuse (28) aufweist.
10. Arbeitsgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Komponente (15), insbesondere das Gehäuse (28), mit beiden Gehäuseteilen
(8, 9) verbunden, insbesondere mit diesen verschraubt ist.
11. Arbeitsgerät nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (28) auf einer dem Kopfgehäuse (5) zugewandten Seite die zweiten Kontaktmittel
(18) aufnimmt und auf einer oder mehreren anderen Seiten die Ausgabemittel (19) angeordnet
sind.
12. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgabemittel (19) ein oder mehrere elektrische Anzeigen (29) oder einen elektrischen
Anschluss (30) für ein externes Gerät aufweisen.
13. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der Ausgabemittel (19) ein erster oder zweiter Zustand des Arms, insbesondere
zwei Endstellungen des Arms, anzeigbar sind, insbesondere zusätzlich anzeigbar ist,
ob die Einrichtung (13) zum Erfassen und Abfragen bestromt ist.
14. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Kontaktmittel (17 bzw. 18) mindestens eine nachgiebige Kontaktfeder (32)
und das andere Kontaktmittel (18 bzw. 17) eine Kontaktplatte, die mit mindestens einem
Kontakt versehen ist, aufweist, wobei die jeweilige Kontaktfeder (32) einen Kontakt
der Kontaktplatte (31) kontaktiert.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Pneumatisch betreibbares Arbeitsgerät (1), insbesondere zur Verwendung im Karosseriebau
der Kraftfahrzeug-Industrie, mit einem insbesondere doppelt wirkenden Zylinder (2),
der ein Zylindergehäuse (3), einen in diesem verschieblichen Kolben und eine mit diesem
verbundene, linear verschiebliche und aus dem Zylindergehäuse (3) herausgeführte Kolbenstange
(4) zum Betätigen eines Arms, insbesondere Spannarms oder Schwenkarms des Arbeitsgeräts
aufweist, wobei der außerhalb des Zylindergehäuses (3) angeordnete Bereich der Kolbenstange
(4) innerhalb eines Kopfgehäuses (5) des Arbeitsgeräts (1) angeordnet ist und die
Kolbenstange (4) innerhalb des Kopfgehäuses (5) mindestens ein Schaltelement (12)
aufnimmt, sowie mit einer mit dem Kopfgehäuse (5) verbundenen Einrichtung (13) zum
Erfassen und Abfragen mindestens einer Stellung des Schaltelements (12), wobei das
Kopfgehäuse (5) zwei miteinander verbundene Gehäuseteile (8, 9) aufweist und in einem
Trennbereich der beiden Gehäuseteile (8, 9) die Einrichtung (13) angeordnet ist, wobei
die Einrichtung (13) zum Erfassen und Abfragen eine erste Komponente (14) zum Erfassen
der mindestens einen Stellung des Schaltelements (12) und eine zweite separate Komponente
(15) zum Abfragen der mindestens einen Stellung des Schaltelements (12) aufweist,
wobei die erste Komponente (14) in den beiden Gehäuseteilen (8, 9) zwischen diesen
gelagert ist, sowie die erste Komponente (14) auf einer einem Inneren des Kopfgehäuses
(5) zugewandten Seite Erfassungsmittel (16) zum Erfassen der mindestens einen Stellung
des Schaltelements (12) aufweist und die erste Komponente (14) auf einer einem Äußeren
des Kopfgehäuses (5) zugewandten Seite erste elektrische Kontaktmittel (17), die mit
den Erfassungsmitteln (16) zusammenwirken, aufweist, wobei die zweite Komponente (15)
im Bereich der dem Äußeren des Kopfgehäuses (5) zugewandten Seite angeordnet und mit
dem Kopfgehäuse (5) verbunden ist, sowie die zweite Komponente (15) zweite elektrische
Kontaktmittel (18), die die ersten Kontaktmittel (17) kontaktieren, aufweist und mit
den zweiten Kontaktmitteln (18) zusammenwirkende Ausgabemittel (19) aufweist, wobei
die Ausgabemittel (19) die mittels der Erfassungsmittel (16) erfasste mindestens eine
Stellung des Schaltelements (12) ausgeben, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Kontaktierung der beiden Komponenten (14, 15) der Einrichtung (13)
zum Erfassen und Abfragen mindestens einer Stellung des Schaltelements (12) beim Verbinden
der zweiten Komponente (15) mit dem Kopfgehäuse (5) bei bereits im Kopfgehäuse (5)
gelagerter erster Komponente (14) erfolgt.
2. Arbeitsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Komponente (14) einen leistenförmigen Grundkörper (20) aufweist.
3. Arbeitsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (20) auf einer Seite die Erfassungsmittel (16) und auf einer dieser
Seite abgewandten Seite die ersten Kontaktmittel (17) aufnimmt.
4. Arbeitsgerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (20) auf abgewandten Seiten Vorsprünge (21) oder Rücksprünge aufweist,
die in komplementär gestaltete Rücksprünge (22) oder Vorsprünge der Gehäuseteile (8,
9) eingreifen.
5. Arbeitsgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (20) auf abgewandten Seiten Vorsprünge (21), insbesondere kegelstumpfförmige
Vorsprünge (21) aufweist, die bei miteinander verbundenen Gehäuseteilen (8, 9) in
Vertiefungen (22), insbesondere kegelstumpfförmige Vertiefungen (22) der Gehäuseteile
(8, 9) eingesetzt sind, insbesondere spielfrei eingesetzt sind.
6. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Erfassungsmittel (16) als optische Sensoren ausgebildet sind.
7. Arbeitsgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere Sensorpaare (23, 24) vorgesehen sind, wobei das jeweilige Sensorpaar
(23 bzw. 24) durch einen optischen Sender (25) und einen optischen Empfänger (26)
gebildet ist.
8. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopfgehäuse (5) im Trennbereich der beiden Gehäuseteile (8, 9) einen Durchgang
(27) aufweist, wobei im Bereich des Durchgangs (27) die ersten Kontaktmittel (17)
angeordnet sind.
9. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Komponente (15) ein Gehäuse (28) aufweist.
10. Arbeitsgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Komponente (15), insbesondere das Gehäuse (28), mit beiden Gehäuseteilen
(8, 9) verbunden, insbesondere mit diesen verschraubt ist.
11. Arbeitsgerät nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (28) auf einer dem Kopfgehäuse (5) zugewandten Seite die zweiten Kontaktmittel
(18) aufnimmt und auf einer oder mehreren anderen Seiten die Ausgabemittel (19) angeordnet
sind.
12. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgabemittel (19) ein oder mehrere elektrische Anzeigen (29) oder einen elektrischen
Anschluss (30) für ein externes Gerät aufweisen.
13. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der Ausgabemittel (19) ein erster oder zweiter Zustand des Arms, insbesondere
zwei Endstellungen des Arms, anzeigbar sind, insbesondere zusätzlich anzeigbar ist,
ob die Einrichtung (13) zum Erfassen und Abfragen bestromt ist.
14. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Kontaktmittel (17 bzw. 18) mindestens eine nachgiebige Kontaktfeder (32)
und das andere Kontaktmittel (18 bzw. 17) eine Kontaktplatte, die mit mindestens einem
Kontakt versehen ist, aufweist, wobei die jeweilige Kontaktfeder (32) einen Kontakt
der Kontaktplatte (31) kontaktiert.