| (19) |
 |
|
(11) |
EP 3 575 531 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
12.10.2022 Patentblatt 2022/41 |
| (22) |
Anmeldetag: 10.05.2019 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
ANLAGE ZUR FESTSTELLUNG EINES TÜR- ODER FENSTERFLÜGELS
SYSTEM FOR BLOCKING THE LEAF OF A DOOR OR A WINDOW
SYSTÈME DE FIXATION D'UN BATTANT DE PORTE OU DE FENÊTRE
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
28.05.2018 DE 102018208426
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
04.12.2019 Patentblatt 2019/49 |
| (73) |
Patentinhaber: GEZE GmbH |
|
71229 Leonberg (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- HUCKER, Matthias
76359 Marxzell (DE)
|
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 3 064 692
|
EP-A2- 2 400 104
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Anlage zur Feststellung eines Flügels einer Tür, eines
Fensters oder dergleichen mit einer Sperrvorrichtung zum Sperren, das heißt Verhindern
der Feststellung eines über eine Feststellvorrichtung feststellbaren Flügels einer
Tür, eines Fensters oder dergleichen, mit einer insbesondere elektromotorisch und/oder
elektromagnetisch betätigbaren, über eine Steuerungseinrichtung ansteuerbaren Sperre.
[0002] Eine Feststellanlage ist eine Einrichtung zum Offenhalten von Brandabschlüssen wie
insbesondere Brandschutztüren, Rauchschutztüren und/oder dergleichen. Sie sorgt dafür,
dass Feuerschutzabschlüsse bzw. Rauchabschlüsse offengehalten werden, bei einem Brand
bzw. im Fall von Rauchentwicklung jedoch sicher schließen.
[0003] Es sind unter anderem Feststellanlagen bekannt, die eine geöffnete Brandschutztür
entgegen der Federkraft eines mechanischen Speichers eines Antriebs ständig offenhalten.
Im Brandfall löst die Feststellanlage aus, wodurch die Tür durch die Federkraft des
mechanischen Speichers schließt. Dabei umfasst die Feststellanlage in der Regel eine
elektrische Energieversorgung, eine Feststellvorrichtung, eine Auslösevorrichtung
und eine Branddetektion.
[0004] Auch Antriebe wie insbesondere Türschließer oder bewegliche Türflügel mit einem mechanischen
Energiespeicher sind allgemein bekannt. Beim manuellen Öffnen des Türflügels wird
der mechanische Energiespeicher mit potentieller Energie aufgeladen, welche den losgelassenen
Flügel wieder schließt. Der mechanische Energiespeicher kann beispielsweise eine Federeinheit
umfassen, die durch das manuelle Öffnen des Türflügels gespannt wird und sich mit
dem Schließen des Türflügels wieder entspannt.
[0005] Zur Feststellung eines Flügels einer Tür, eines Fensters oder dergleichen wurde auch
bereits eine Ruhestrom-Feststellvorrichtung vorgeschlagen, die auf einer einen Permanentmagneten
und eine oder mehrere Spulen umfassenden Anordnung basiert. Dabei ist der Flügel bei
nicht bestromter Spule durch den Permanentmagneten feststellbar, während die Feststellung
mit einer zur Kompensation des Magnetfeldes des Permanentmagneten erfolgenden Bestromung
der Spule auslösbar ist. Es kann beispielsweise ein an der Wand oder dem Türflügel
vorgesehener Türhaftmagnet mit integrierten Spulen mit einer auf dem Türflügel angebrachten
Ankerplatte zusammenwirken. Denkbar ist beispielsweise auch eine in einer Gleitschiene
integrierte elektromechanische Feststellvorrichtung, bei der mittels eines Permanentmagneten
ein in der Gleitschiene geführter Gleitstein direkt oder über eine mechanische Übersetzung
feststellbar ist. Dabei muss die betreffende Anordnung nicht fest mit dem Türflügel
verbunden sein (Freeswing).
[0006] Wird bei einer Tür mit zugeordnetem Antrieb bzw. Türschließer der Türflügel geöffnet,
so wird potentielle Energie in die Federeinheit des Antriebs bzw. Türschließers geladen.
Erreicht beispielsweise bei einer Feststellvorrichtung mit Ankerplatte die Ankerplatte
den Permanentmagneten, so hält dieser die Ankerplatte gegen die Schließkraft des Antriebs
bzw. Türschließers fest. Zum Auslösen dieser Feststellung können eine oder mehrere
Spulen bestromt werden, um das Magnetfeld des Permanentmagneten zu kompensieren. Durch
die im Türschließer gespeicherte potentielle Energie entfernt sich mit dem Türflügel
auch die Ankerplatte wieder vom Permanentmagneten, woraufhin der Türschließer den
Türflügel schließt. Sobald die Ankerplatte hinreichend weit vom Permanentmagneten
entfernt ist, wird der Strom durch die wenigstens eine Spule wieder abgeschaltet.
[0007] Eine solche Ruhestrom-Feststellvorrichtung besitzt gegenüber nach dem Arbeitsstromprinzip
arbeitenden herkömmlichen Feststellvorrichtungen den wesentlichen Vorteil, dass nur
für die relativ kurze Zeit des Auslösens der Feststellvorrichtung elektrische Energie
benötigt wird.
[0008] Damit eine nach dem Ruhestromprinzip arbeitende Feststellvorrichtung sicher auslöst,
wurde auch bereits vorgeschlagen, solche Feststellvorrichtungen bezüglich der Energieversorgung,
der elektrischen Ansteuerung der Spulen und der Spulen selbst ein- oder mehrfach redundant
auszulegen.
[0009] Bei einer solchen redundant ausgelegten Feststellvorrichtung kann die Redundanz überwacht
werden. Bei Ausfall eines Redundanzzweiges ist die Feststellvorrichtung über einen
anderen Redundanzzweig auslösbar, woraufhin der Türflügel schließen kann.
[0010] Gegenüber den herkömmlichen Feststellvorrichtungen nach dem Arbeitsstromprinzip sowie
gegenüber auf einem bistabilen Prinzip basierenden Feststellvorrichtungen weist eine
Ruhestrom-Feststellvorrichtung nun aber insbesondere den Nachteil auf, dass sie im
Alarmfall nicht mehr auslösen kann, wenn der Türflügel nach einem Ausfall des letzten
Redundanzzweiges geöffnet wird und die Ankerplatte den Permanentmagneten erreicht.
So besteht dann auch keine Möglichkeit mehr, die Auslösung der Feststellung über einen
Redundanzzweig auszulösen.
[0011] Es sind auch bereits mechanische Sperren bekannt, durch die das Annähern der Ankerplatte
an den Permanentmagneten verhindert werden kann, um eine Feststellung des Flügels
zu verhindern. Solche Sperren sind üblicherweise elektromotorisch oder elektromagnetisch
betätigbar. Um Energie zu sparen, kann auch die Ansteuerung einer solchen Sperre nach
dem Ruhestromprinzip oder nach einem bistabilen Prinzip ausgeführt sein.
[0012] Tritt nun aber ein Fehler in der Ansteuerung einer solchen Sperre auf, so kann die
Sperre nicht mehr aktiviert werden. Wird jetzt der Türflügel nach einem Ausfall des
letzten Redundanzzweiges der Auslösevorrichtung geöffnet, wird sich die Ankerplatte
dem Permanentmagneten nähern, wodurch der Türflügel offengehalten wird. Die Tür bleibt
demzufolge in einem Brandfall offen.
EP3064692A1 offenbart ein Beispiel einer Anlage zur Feststellung eines Türflügels.
[0013] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Feststellanlage der eingangs genannten
Art anzugeben, bei der die zuvor erwähnten Probleme beseitigt sind. Dabei soll insbesondere
gewährleistet sein, dass die Sperre auch bei möglicherweise auftretenden Fehlern in
deren Ansteuerung und insbesondere bei einer einfach- oder mehrfach redundant ausgeführten
Ruhestrom-Feststellvorrichtung auch noch vor einem Ausfall des letzten Redundanzzweiges
der Feststellvorrichtung noch sicher aktivierbar ist.
[0014] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Feststellanlage mit den Merkmalen des
Anspruchs 1 gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Feststellanlage
ergeben sich aus den Unteransprüchen, der vorliegenden Beschreibung sowie der Zeichnung.
[0015] Die erfindungsgemäße Anlage mit Vorrichtung zum Sperren der Feststellung eines über
eine Feststellvorrichtung feststellbaren Flügels einer Tür, eines Fensters oder dergleichen
umfasst eine insbesondere elektromotorisch und/oder elektromagnetisch betätigbare,
über eine Steuerungseinrichtung ansteuerbare Sperre. Dabei ist die Steuerungseinrichtung
ein- oder mehrfach redundant ausgeführt, wobei die Sperre über eine entsprechende
Anzahl von Redundanzzweigen ansteuerbar und die Funktionsfähigkeit der verschiedenen
Redundanzzweige über die Steuerungseinrichtung jeweils überwachbar ist.
[0016] Es ist somit auch bei einem vollständigen Ausfall bzw. einem Ausfall auch des letzten
Redundanzzweiges der Ansteuerung der Feststellvorrichtung ausgeschlossen, dass der
Flügel im Brandfall offengehalten wird, da die Sperre auch vor dem Ausfall des letzten
Redundanzzweiges der Feststellvorrichtung noch sicher aktivierbar ist.
[0017] Bevorzugt ist die Funktionsfähigkeit eines jeweiligen Redundanzzweiges durch die
Steuerungseinrichtung kontinuierlich oder in vorgebbaren zeitlichen Abständen überwachbar.
[0018] Gemäß einer zweckmäßigen praktischen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anlage
umfasst die Steuerungseinrichtung der Sperrvorrichtung zumindest zwei redundant ausgeführte,
jeweils einem Redundanzzweig zugeordnete Steuerkanäle.
[0019] Dabei ist über die verschiedenen Steuerkanäle der Steuerungseinrichtung vorteilhafterweise
jeweils eine dem betreffenden Redundanzzweig zugeordnete eigene insbesondere elektromotorische
und/oder elektromagnetische Betätigungseinrichtung zur Betätigung der Sperre ansteuerbar.
Indem nicht nur redundante Steuerkanäle, sondern auch redundante Betätigungseinrichtungen
zur Betätigung der Sperre vorgesehen sind, wird eine entsprechend höhere Sicherheit
bei der Ansteuerung der Sperre erreicht.
[0020] Zur weiteren Erhöhung der Sicherheit der Ansteuerung der Sperre ist insbesondere
auch von Vorteil, wenn den verschiedenen Redundanzzweigen zu deren Versorgung mit
insbesondere elektrischer Energie jeweils eine eigene Energiequelle zugeordnet ist,
wobei über die einem jeweiligen Redundanzzweig zugeordnete Energiequelle bevorzugt
jeweils auch zumindest ein weiterer Redundanzzweig mit Energie versorgbar ist.
[0021] Bevorzugt ist über den Steuerkanal eines jeweiligen Redundanzzweiges sowohl die dem
betreffenden Redundanzzweig zugeordnete Energiequelle als auch die einem jeweiligen
weiteren Redundanzzweig zugeordnete Energiequelle überwachbar.
[0022] Fällt beispielsweise eine einem Redundanzzweig zugeordnete Energiequelle aus, so
kann dieser Redundanzzweig auch über die Energiequelle wenigstens eines weiteren Redundanzzweiges
mit Energie versorgt werden.
[0023] Vorteilhafterweise sind die verschiedenen Energiequellen über den Steuerkanal eines
jeweiligen Redundanzzweiges kontinuierlich oder in vorgebbaren zeitlichen Abständen
überwachbar.
[0024] Gemäß einer weiteren bevorzugten praktischen Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Anlage ist, insbesondere bei ausgelöster Feststellung des Flügels, zur Überwachung
der Funktionsfähigkeit eines jeweiligen Redundanzzweiges die diesem zugeordnete Betätigungseinheit
durch den dem Redundanzzweig zugeordneten Steuerkanal der Steuerungseinrichtung der
Sperrvorrichtung ansteuerbar und durch diesen Steuerkanal anhand einer Rückmeldung
feststellbar, ob die Sperre aktiviert wurde oder nicht.
[0025] Ein jeweiliger Steuerkanal kann somit bei ausgelöster Feststellung testen, ob er
über die zugeordnete Betätigungseinheit die Sperre aktivieren kann. Über die Rückmeldung
kann er die Aktivierbarkeit der Sperre überwachen.
[0026] Von Vorteil ist insbesondere auch, wenn, insbesondere bei aktivierter Feststellung
des Flügels, zur Überwachung der Funktionsfähigkeit eines jeweiligen Redundanzzweiges
die diesem zugeordnete Betätigungseinheit durch den dem Redundanzzweig zugeordneten
Steuerkanal der Steuerungseinrichtung der Sperrvorrichtung ansteuerbar und durch diesen
Steuerkanal der durch die Betätigungseinrichtung fließende Strom überwachbar ist.
[0027] Bei aktivierter Feststellung, bei der beispielsweise eine Ankerplatte an einem Permanentmagneten
anliegt, ist somit eine unvollständige Testung eines jeweiligen Redundanzzweiges möglich,
indem die zugeordnete Betätigungseinheit beispielsweise nur mit so viel Energie versorgt
wird, dass die Sperre nicht weiter bewegt oder gedreht bzw. gegen einen Anschlag gedrückt
wird. Der dabei durch die Betätigungseinrichtung fließende Strom wird dann überwacht.
[0028] Zweckmäßigerweise ist die Steuerungseinrichtung der Sperrvorrichtung so ausgeführt,
dass über deren Steuerkanäle eine gegenseitige Überwachung der verschiedenen Redundanzzweige
erfolgt.
[0029] Vorteilhafterweise kann die Steuerungseinrichtung der Sperrvorrichtung zudem so ausgeführt
sein, dass bei einem erkannten Fehler eines jeweiligen Redundanzzweiges die Sperre
nach gelöster Feststellung des Flügels über wenigstens einen weiteren Redundanzzweig
aktivierbar ist.
[0030] Gemäß einer vorteilhaften praktischen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anlage
ist als Sperre eine elektromotorisch betätigbare bistabile Sperre vorgesehen, wobei
eine Betätigungseinheit zur Betätigung der Sperre bevorzugt einen Elektromotor umfasst.
[0031] Gemäß einer vorteilhaften alternativen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anlage
kann als Sperre auch eine elektromagnetisch betätigbare Sperre vorgesehen sein.
[0032] Dabei umfasst die Sperre vorteilhafter Weise eine bistabile elektromagnetisch betätigbare
Sperre. In diesem Fall umfasst eine Betätigungseinheit zur Betätigung der Sperre bevorzugt
zwei bistabile Elektromagnete oder einen bistabilen Elektromagneten mit zwei Spuleneinheiten.
[0033] Der Anker eines jeweiligen bistabilen Elektromagneten ist zur Betätigung der Sperre
bevorzugt über eine mechanische Übersetzung mit der Sperre koppelbar oder gekoppelt.
Dadurch kann insbesondere ein fehlerhaftes Zurücksetzen der Sperre bei anschlagendem
Flügel verhindert werden.
[0034] Gemäß einer vorteilhaften alternativen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anlage
kann als Sperre auch eine nach dem Ruhestromprinzip elektromagnetisch betätigbare
Sperre vorgesehen sein.
[0035] In diesem Fall umfasst eine Betätigungseinheit zur Betätigung der Sperre bevorzugt
einen Permanentmagneten und wenigstens eine diesem zugeordnete elektrische Spule,
wobei die Sperre bei nicht bestromter elektrischer Spule durch das Magnetfeld des
Permanentmagneten in ihrem deaktivierten Zustand gehalten und bei einer Bestromung
der elektrischen Spule und einer dadurch bewirkten Kompensation des Magnetfeldes des
Permanentmagneten insbesondere durch die Schwerkraft, eine Federkraft und/oder dergleichen
aktivierbar ist. In diesem Fall ist lediglich eine unvollständige Testung der Ansteuerung
der Sperre möglich, da die aktivierte Sperre nur manuell deaktiviert werden kann.
[0036] Die erfindungsgemäße Anlage zur Feststellung eines Flügels einer Tür, eines Fensters
oder dergleichen umfasst einen Antrieb mit wenigstens einem mechanischen Energiespeicher,
der durch eine Öffnungsbewegung des Flügels aufgeladen und mit einer Schließbewegung
des Flügels entladen wird. Dabei kann es sich bei dem Antrieb insbesondere um einen
Türschließer handeln. Zudem umfasst die erfindungsgemäße Feststellanlage eine nach
dem Ruhestromprinzip arbeitende Feststellvorrichtung mit einer Permanentmagneteinheit
zur Feststellung des Flügels und wenigstens einer elektrischen Spule, die über eine
Steuerungseinrichtung so ansteuerbar ist, dass eine Kompensation des Magnetfeldes
und damit eine Auslösung der Feststellvorrichtung und Freigabe des Flügels erfolgt.
Bevorzugt ist dabei die Feststellvorrichtung insbesondere bezüglich der Energieversorgung,
der elektrischen Ansteuerung der wenigstens einen Spule und/oder der Spule selbst
durch eine entsprechende Anzahl von Redundanzzweigen ein- oder mehrfach redundant
ausgeführt.
[0037] Indem erfindungsgemäß auch die Sperre über eine entsprechende Anzahl von Redundanzzweigen
ein- oder mehrfach redundant ansteuerbar und die Funktionsfähigkeit der verschiedenen
der Sperre zugeordneten Redundanzzweige über die zugeordnete Steuerungseinrichtung
überwachbar ist, ist auch bei einem vollständigen Ausfall bzw. einem Ausfall auch
des letzten Redundanzzweiges einer Ruhestrom-Feststellvorrichtung ausgeschlossen,
dass der Flügel im Brandfall offengehalten wird, da die Sperre auch vor dem Ausfall
des letzten Redundanzzweiges der Feststellvorrichtung noch sicher aktivierbar ist.
[0038] Bevorzugt sind die Redundanzzweige zur Ansteuerung der Sperre und die Redundanzzweige
zur Ansteuerung der Feststellvorrichtung zumindest teilweise getrennt voneinander
ausgeführt sind, wobei die getrennt voneinander ausgeführten Redundanzzweige vorteilhafterweise
über eine Kommunikationsverbindung miteinander verbindbar oder verbunden sind.
[0039] In bestimmten Fällen ist auch von Vorteil, wenn die Redundanzzweige zur Ansteuerung
der Sperre und die Redundanzzweige zur Ansteuerung der Feststellvorrichtung zumindest
teilweise gemeinsame Bauelemente wie insbesondere gemeinsame Energiequellen, eine
gemeinsame Steuerungseinrichtung bzw. gemeinsame Mikrocontroller und/oder dergleichen
umfassen und/oder zur Ansteuerung der Sperre und zur Ansteuerung der Feststellvorrichtung
gemeinsame Redundanzzweige vorgesehen sind.
[0040] Bevorzugt sind die Sperrvorrichtung und die Feststellvorrichtung über die Redundanzzweige
so ansteuerbar, dass bei aktivierter Feststellung des Flügels bei einem erkannten
Fehler eines jeweiligen Redundanzzweiges der Sperrvorrichtung zunächst die Feststellvorrichtung
auslösbar und nach gelöster Feststellung des Flügels über wenigstens einen weiteren
Redundanzzweig der Sperrvorrichtung die Sperre aktivierbar ist.
[0041] Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf die Zeichnung näher erläutert; in dieser zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer beispielhaften Ausführungsform einer Sperrvorrichtung
einer erfindungsgemäßen Feststellanlage und
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung einer beispielhaften Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Feststellanlage.
[0042] Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung eine beispielhafte Ausführungsform einer
Vorrichtung 10 zum Sperren der Feststellung eines über eine Feststellvorrichtung feststellbaren
Flügels einer Tür, eines Fensters oder dergleichen.
[0043] Die Sperrvorrichtung 10 umfasst eine insbesondere elektromotorisch und/oder elektromagnetisch
betätigbare, über eine Steuerungseinrichtung 12 ansteuerbare Sperre 14. Dabei ist
die Steuerungseinrichtung 12 ein- oder mehrfach redundant ausgeführt und die Sperre
14 über eine entsprechende Anzahl von Redundanzzweigen 16, 18 ansteuerbar, deren Funktionsfähigkeit
jeweils über die Steuerungseinrichtung 12 überwachbar ist.
[0044] Die Funktionsfähigkeit eines jeweiligen Redundanzzweiges 16, 18 kann durch die Steuerungseinrichtung
12 insbesondere kontinuierlich oder in vorgebbaren zeitlichen Abständen überwachbar
sein.
[0045] Die Steuerungseinrichtung 12 umfasst zumindest zwei redundant ausgeführte, jeweils
einem Redundanzzweig 16, 18 zugeordnete Steuerkanäle 20, 22, über die jeweils eine
dem betreffenden Redundanzzweig 16, 18 zugeordnete eigene insbesondere elektromotorische
und/oder elektromagnetische Betätigungseinrichtung 24, 26 zur Betätigung der Sperre
14 ansteuerbar ist.
[0046] Den verschiedenen Redundanzzweigen 16, 18 ist zu deren Versorgung mit insbesondere
elektrischer Energie jeweils eine eigene Energiequelle 28, 30 zugeordnet. Wie aus
der Fig. 1 ersichtlich, kann dabei über die einem jeweiligen Redundanzzweig zugeordnete
Energiequelle 28, 30 bevorzugt jeweils auch zumindest ein weiterer Redundanzzweig
16, 18 mit Energie versorgbar sein.
[0047] Über den Steuerkanal 20, 22 eines jeweiligen Redundanzzweiges 16, 18 kann sowohl
die dem betreffenden Redundanzzweig 16, 18 zugeordnete Energiequelle 28, 30 als auch
die einem jeweiligen weiteren Redundanzzweig 16, 18 zugeordnete Energiequelle 28,
30 überwachbar sein. Dabei können die verschiedenen Energiequellen 28, 30 über den
Steuerkanal 20, 22 eines jeweiligen Redundanzzweiges 16, 18 insbesondere kontinuierlich
oder in vorgebbaren zeitlichen Abständen überwachbar sein.
[0048] Insbesondere bei ausgelöster Feststellung des Flügels kann zur Überwachung der Funktionsfähigkeit
eines jeweiligen Redundanzzweiges 16, 18 die diesem zugeordnete Betätigungseinheit
24, 26 durch den dem betreffenden Redundanzzweig 16, 18 zugeordneten Steuerkanal 20,
22 der Steuerungseinrichtung 12 ansteuerbar sein, wobei durch diesen Steuerkanal 20,
22 dann anhand einer Rückmeldung 32, 34 feststellbar ist, ob die Sperre 14 aktiviert
wurde oder nicht.
[0049] Insbesondere bei aktivierter Feststellung des Flügels kann zur Überwachung der Funktionsfähigkeit
eines jeweiligen Redundanzzweiges 16, 18 die diesem zugeordnete Betätigungseinheit
24, 26 durch den dem Redundanzzweig 16, 18 zugeordneten Steuerkanal 20, 22 der Steuerungseinrichtung
12 ansteuerbar und durch diesen Steuerkanal 20, 22 der durch die Betätigungseinrichtung
24, 26 fließende Strom überwachbar sein.
[0050] Wie in Fig. 1 durch die bidirektionale Verbindung 36 zwischen den beiden Steuerkanälen
20, 22 angedeutet, kann die Steuerungseinrichtung 12 insbesondere auch so ausgeführt
sein, dass über deren Steuerkanäle 20, 22 eine gegenseitige Überwachung der verschiedenen
Redundanzzweige 16, 18 erfolgt.
[0051] Darüber hinaus kann die Steuerungseinrichtung 12 insbesondere auch so ausgeführt
sein, dass bei einem erkannten Fehler eines jeweiligen Redundanzzweiges 16, 18 die
Sperre 14 nach gelöster Feststellung des Flügels über wenigstens einen weiteren Redundanzzweig
16, 18 aktivierbar ist.
[0052] Als Sperre 14 kann beispielsweise eine elektromotorisch betätigbare bistabile Sperre
vorgesehen sein. In diesem Fall umfasst eine zugehörige Betätigungseinheit 24, 26
einen Elektromotor.
[0053] Zur Steuerung der Sperre stehen im vorliegenden Fall beispielsweise zwei vollständig
redundant aufgebaute Kanäle bzw. Redundanzzweige 16, 18 zur Verfügung. Jeder Redundanzzweig
16, 18 wird aus zwei verschiedenen Energiequellen 28, 30 versorgt und kann unabhängig
vom jeweils anderen Redundanzzweig 16, 18 die Sperre 14 und seine eigene Betätigungseinheit
24, 26 bzw. Elektromotor aktivieren. Jeder Kanal bzw. Redundanzzweig 16, 18 überwacht
kontinuierlich oder testet regelmäßig oder in vorgebbaren zeitlichen Abständen beide
Energiequellen 28, 30. Jeder Steuerkanal 20, 22 bzw. jeder Resonanzzweig 16, 18 testet
bei ausgelöster Feststellung, ob er mit seiner Betätigungseinheit 24, 26 bzw. Elektromotor
die Sperre 14 aktivieren kann und überwacht dies mittels der zugeordneten Rückmeldung
32, 34.
[0054] Bei aktiver Feststellung, bei der beispielsweise eine Ankerplatte am Permanentmagneten
der Feststellvorrichtung anliegt, ist eine unvollständige Testung möglich, indem jede
Betätigungseinheit 24, 26 bzw. jeder Elektromotor nur mit so viel Energie versorgt
wird, dass dieser sich nicht dreht (z.B. mit wenig Energie gegen einen Anschlag gedrückt
wird) und der durch die Betätigungseinheit 24, 26 bzw. den Elektromotor fließende
Strom überwacht wird.
[0055] Wird ein Fehler in einem Redundanzzweig 16, 18 erkannt, löst die Feststellung des
Flügels aus (falls die Feststellung beispielsweise durch eine am Permanentmagneten
anliegende Ankerplatte aktiviert ist), und die Sperre 14 wird über wenigstens einen
anderen Redundanzzweig 16, 18 aktiviert. Eine weitere Feststellung des Türflügels
ist jetzt nicht mehr möglich.
[0056] Als Sperre 14 kann beispielsweise auch eine elektromagnetisch betätigbare Sperre
vorgesehen sein. Dabei kann die Sperre 14 beispielsweise als eine bistabile elektromagnetisch
betätigbare Sperre oder als eine nach dem Ruhestromprinzip elektromagnetisch betätigbare
Sperre ausgeführt sein. Im Fall einer bistabilen elektromagnetisch betätigbaren Sperre
14 kann eine zugehörige Betätigungseinheit 24, 26 beispielsweise zwei bistabile Elektromagnete
oder einen bistabilen Elektromagneten mit zwei Spuleneinheiten umfassen. Der Anker
eines jeweiligen bistabilen Elektromagneten kann zur Betätigung der Sperre 14 über
eine mechanische Übersetzung mit der Sperre 14 koppelbar oder gekoppelt sein, wodurch
ein fehlerhaftes Zurücksetzen der Sperre 14 bei anschlagendem Flügel ausgeschlossen
ist.
[0057] Im Fall einer nach dem Ruhestromprinzip elektromagnetisch betätigbaren Sperre 14
kann eine zugehörige Betätigungseinheit 24, 26 einen Permanentmagneten und wenigstens
eine diesem zugeordnete elektrische Spule umfassen, wobei die Sperre 14 bei nicht
bestromter elektrischer Spule durch das Magnetfeld des Permanentmagneten in ihrem
deaktivierten Zustand gehalten und bei einer Bestromung der elektrischen Spule und
einer dadurch bewirkten Kompensation des Magnetfeldes des Permanentmagneten insbesondere
durch die Schwerkraft, eine Federkraft und/oder dergleichen aktivierbar ist.
[0058] Bei einer solchen Ausführung können die Redundanzzweige 16, 18 allerdings nur unvollständig
getestet werden, da die aktivierte Sperre 14 lediglich manuell deaktiviert werden
kann.
[0059] Die insbesondere jeweils als elektrische Energiequellen vorgesehen Energiequellen
28, 30 können jeweils ein Stromnetz, wenigstens einen Akkumulator, wenigstens eine
Batterie und/oder dergleichen umfassen.
[0060] Fig. 2 zeigt in schematischer Darstellung eine beispielhafte Ausführungsform einer
erfindungsgemäßen Anlage 38 zur Feststellung eines Flügels einer Tür, eines Fensters
oder dergleichen. Die Anlage 38 umfasst einen beispielsweise als Türschließer ausgeführten
Antrieb 40 mit wenigstens einem mechanischen Energiespeicher, der durch eine Öffnungsbewegung
des Flügels aufgeladen und mit einer Schließbewegung des Flügels entladen wird, eine
nach dem Ruhestromprinzip arbeitende Feststellvorrichtung 42 mit einer Permanentmagneteinheit
44 zur Feststellung des mit einer Ankerplatte 50 versehenen Flügels und wenigstens
einer elektrischen Spule 46, die über eine Steuerungseinrichtung so ansteuerbar ist,
dass eine Kompensation des Magnetfeldes und damit eine Auslösung der Feststellvorrichtung
42 und Freigabe des Flügels erfolgt, sowie eine Sperrvorrichtung 10, die beispielsweise
so ausgeführt sein kann, wie dies anhand der Fig. 1 beschrieben wurde.
[0061] Die Feststellvorrichtung 42 kann insbesondere bezüglich der Energieversorgung, der
elektrischen Ansteuerung der wenigstens einen Spule 46 und/oder der Spule 46 selbst
ein- oder mehrfach redundant ausgeführt sein und dazu eine entsprechende Anzahl von
Redundanzzweigen 48 umfassen.
[0062] Die Redundanzzweige 16, 18 zur Ansteuerung der Sperre 14 und die Redundanzzweige
48 zur Ansteuerung der Feststellvorrichtung 42 können zumindest teilweise getrennt
voneinander ausgeführt sein, wobei die getrennt voneinander ausgeführten Redundanzzweige
16, 18 bzw. 42 über eine Kommunikationsverbindung miteinander verbindbar oder verbunden
sein können.
[0063] Die Redundanzzweige 16, 18 zur Ansteuerung der Sperre 14 und die Redundanzzweige
42 zur Ansteuerung der Feststellvorrichtung 42 können jedoch auch zumindest teilweise
gemeinsame Bauelemente wie insbesondere gemeinsame Energiequellen, eine gemeinsame
Steuerungseinrichtung bzw. gemeinsame Mikrocontroller und/oder dergleichen umfassen.
Denkbar sind insbesondere auch solche Ausführungen, bei denen zur Ansteuerung der
Sperre 14 und zur Ansteuerung der Feststellvorrichtung 42 gemeinsame Redundanzzweige
vorgesehen sind.
[0064] Die Sperrvorrichtung 10 und die Feststellvorrichtung 42 können über die Redundanzzweige
16, 18, 42 insbesondere so ansteuerbar sein, dass bei aktivierter Feststellung des
Flügels bei einem erkannten Fehler eines jeweiligen Redundanzzweiges 16, 18 der Sperrvorrichtung
10 zunächst die Feststellvorrichtung 42 auslösbar und nach gelöster Feststellung des
Flügels über wenigstens einen weiteren Redundanzzweig 16, 18 der Sperrvorrichtung
10 die Sperre 14 aktivierbar ist.
[0065] Die redundante Ansteuerung der Sperre 14 kann beispielsweise als eigene unabhängige
Baugruppe realisiert sein, die mit der Ansteuerung der Feststellung kommuniziert,
oder aber auch Bestandteil der Ansteuerung der Feststellung sein. Im letzteren Fall
können beide Ansteuerungen gemeinsame Bauelemente oder auch gemeinsame Redundanzzweige
nutzen.
Bezugszeichenliste
[0066]
- 10
- Sperrvorrichtung
- 12
- Steuerungseinrichtung
- 14
- Sperre
- 16
- Redundanzzweig der Sperrvorrichtung
- 18
- Redundanzzweig der Sperrvorrichtung
- 20
- Steuerkanal
- 22
- Steuerkanal
- 24
- Betätigungseinheit
- 26
- Betätigungseinheit
- 28
- Energiequelle
- 30
- Energiequelle
- 32
- Rückmeldung
- 34
- Rückmeldung
- 36
- Bidirektionale Verbindung
- 38
- Feststellanlage
- 40
- Antrieb
- 42
- Feststellvorrichtung
- 44
- Permanentmagneteinheit
- 46
- elektrische Spule
- 48
- Redundanzzweig der Feststellvorrichtung
- 50
- Ankerplatte
1. Anlage (38) zur Feststellung eines Flügels einer Tür, eines Fensters oder dergleichen,
mit einem Antrieb (40) mit wenigstens einem mechanischen Energiespeicher, der durch
eine Öffnungsbewegung des Flügels aufgeladen und mit einer Schließbewegung des Flügels
entladen wird, und mit einer nach dem Ruhestromprinzip arbeitenden Feststellvorrichtung
(42) mit einer Steuerungseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Feststellvorrichtung (42) eine Permanentmagneteinheit (44) zur Feststellung des
Flügels und wenigstens eine elektrischen Spule (46), die über die Steuerungseinrichtung
so ansteuerbar ist, dass eine Kompensation des Magnetfeldes und damit eine Auslösung
der Feststellvorrichtung (42) und Freigabe des Flügels erfolgt aufweist, wobei die
Anlage (38) ferner eine Sperrvorrichtung (10) zum Sperren, das heißt Verhindern der
Feststellung des über die Feststellvorrichtung (42) feststellbaren Flügels, mit einer
Steuerungseinrichtung (12) und einer insbesondere elektromotorisch und/oder elektromagnetisch
betätigbaren, über die Steuerungseinrichtung (12) ansteuerbaren Sperre (14) aufweist,
wobei die Steuerungseinrichtung (12) ein- oder mehrfach redundant ausgeführt, die
Sperre (14) über eine entsprechende Anzahl von Redundanzzweigen (16,18) der Sperrvorrichtung
(10) ansteuerbar und die Funktionsfähigkeit der verschiedenen Redundanzzweige (16,18)
über die Steuerungseinrichtung (12) jeweils überwachbar ist.
2. Anlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet , dass die Funktionsfähigkeit eines jeweiligen Redundanzzweiges (16,18) durch die Steuerungseinrichtung
(12) kontinuierlich überwachbar ist.
3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet , dass die Funktionsfähigkeit eines jeweiligen Redundanzzweiges (16,18) durch die Steuerungseinrichtung
(12) in vorgebbaren zeitlichen Abständen überwachbar ist.
4. Anlage nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet , dass die Steuerungseinrichtung (12) zumindest zwei redundant ausgeführte, jeweils einem
Redundanzzweig (16,18) zugeordnete Steuerkanäle (20,22) umfasst.
5. Anlage nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet , dass über die verschiedenen Steuerkanäle (20,22) der Steuerungseinrichtung (12) jeweils
eine dem betreffenden Redundanzzweig (16,18) zugeordnete eigene insbesondere elektromotorische
und/oder elektromagnetische Betätigungseinrichtung (24,26) zur Betätigung der Sperre
(14) ansteuerbar ist.
6. Anlage nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet , dass den verschiedenen Redundanzzweigen (16,18) zu deren Versorgung mit insbesondere elektrischer
Energie jeweils eine eigene Energiequelle (28,30) zugeordnet ist, wobei über die einem
jeweiligen Redundanzzweig zugeordnete Energiequelle (28,30) bevorzugt jeweils auch
zumindest ein weiterer Redundanzzweig (16,18) mit Energie versorgbar ist.
7. Anlage nach Anspruch 4 und 6,
dadurch gekennzeichnet , dass über den Steuerkanal (20,22) eines jeweiligen Redundanzzweiges (16,18) sowohl die
dem betreffenden Redundanzzweig zugeordnete Energiequelle (28,30) als auch die einem
jeweiligen weiteren Redundanzzweig (16,18) zugeordnete Energiequelle (28,30) überwachbar
ist.
8. Anlage nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet , dass die verschiedenen Energiequellen (28,30) über den Steuerkanal (20,22) eines jeweiligen
Redundanzzweiges (16,18) kontinuierlich überwachbar sind.
9. Anlage nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet , dass die verschiedenen Energiequellen (28,30) über den Steuerkanal (20,22) eines jeweiligen
Redundanzzweiges (16,18) in vorgebbaren zeitlichen Abständen überwachbar sind.
10. Anlage nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche 4 bis 9,
dadurch gekennzeichnet , dass insbesondere bei ausgelöster Feststellung des Flügels zur Überwachung der Funktionsfähigkeit
eines jeweiligen Redundanzzweiges (16,18) eine diesem zugeordnete Betätigungseinheit
(24,26) durch den dem Redundanzzweig (16,18) zugeordneten Steuerkanal (20,22) der
Steuerungseinrichtung (12) ansteuerbar und durch diesen Steuerkanal (20,22) anhand
einer Rückmeldung (32,34) feststellbar ist, ob die Sperre (14) aktiviert wurde oder
nicht.
11. Anlage nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche 4 bis 10,
dadurch gekennzeichnet , dass insbesondere bei aktivierter Feststellung des Flügels zur Überwachung der Funktionsfähigkeit
eines jeweiligen Redundanzzweiges (16,18) eine diesem zugeordnete Betätigungseinheit
(24,26) durch den dem Redundanzzweig (16,18) zugeordneten Steuerkanal (20,22) der
Steuerungseinrichtung (12) ansteuerbar und durch diesen Steuerkanal (20,22) der durch
die Betätigungseinheit (24,26) fließende Strom überwachbar ist.
12. Anlage nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche 4 bis 11,
dadurch gekennzeichnet , dass die Steuerungseinrichtung (12) so ausgeführt ist, dass über deren Steuerkanäle (20,22)
eine gegenseitige Überwachung der verschiedenen Redundanzzweige (16,18) erfolgt.
13. Anlage nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet , dass die Steuerungseinrichtung (12) so ausgeführt ist, dass bei einem erkannten Fehler
eines jeweiligen Redundanzzweiges (16,18) die Sperre (14) nach gelöster Feststellung
des Flügels über wenigstens einen weiteren Redundanzzweig (16,18) aktivierbar ist.
14. Anlage nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet , dass als Sperre (14) eine elektromotorisch betätigbare bistabile Sperre vorgesehen ist.
15. Anlage nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet , dass eine Betätigungseinheit (24,26) zur Betätigung der bistabilen Sperre einen Elektromotor
umfasst.
16. Anlage nach einem der Ansprüche1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet , dass als Sperre (14) eine elektromagnetisch betätigbare Sperre vorgesehen ist.
17. Anlage nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet , dass als Sperre (14) eine bistabile elektromagnetisch betätigbare Sperre vorgesehen ist.
18. Anlage nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet , dass eine Betätigungseinheit (24,26) zur Betätigung der Sperre zwei bistabile Elektromagnete
oder einen bistabilen Elektromagneten mit zwei Spuleneinheiten umfasst.
19. Anlage nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet , dass der Anker eines jeweiligen bistabilen Elektromagneten zur Betätigung der Sperre (14)
über eine mechanische Übersetzung mit der Sperre koppelbar oder gekoppelt ist.
20. Anlage nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet , dass als Sperre (14) eine nach dem Ruhestromprinzip elektromagnetisch betätigbare Sperre
vorgesehen ist.
21. Anlage nach Anspruch 20,
dadurch gekennzeichnet , dass eine Betätigungseinheit (24,26) zur Betätigung der Sperre (14) einen Permanentmagneten
und wenigstens eine diesem zugeordnete elektrische Spule umfasst, wobei die Sperre
(14) bei nicht bestromter elektrischer Spule durch das Magnetfeld des Permanentmagneten
in ihrem deaktivierten Zustand gehalten und bei einer Bestromung der elektrischen
Spule und einer dadurch bewirkten Kompensation des Magnetfeldes des Permanentmagneten
insbesondere durch die Schwerkraft, eine Federkraft und/oder dergleichen aktivierbar
ist.
22. Anlage nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet , dass die Feststellvorrichtung (42) insbesondere bezüglich der Energieversorgung, der elektrischen
Ansteuerung der wenigstens einen Spule (46) und/oder der Spule (46) selbst ein- oder
mehrfach redundant ausgeführt ist und dazu eine entsprechende Anzahl von Redundanzzweigen
(48) umfasst.
23. Anlage nach Anspruch 22,
dadurch gekennzeichnet , dass die Redundanzzweige (16,18) zur Ansteuerung der Sperre (14) und die Redundanzzweige
(48) zur Ansteuerung der Feststellvorrichtung (42) zumindest teilweise getrennt voneinander
ausgeführt sind, wobei die getrennt voneinander ausgeführten Redundanzzweige (16,18
bzw. 42) vorzugsweise über eine Kommunikationsverbindung miteinander verbindbar oder
verbunden sind.
24. Anlage nach Anspruch 22 oder 23,
dadurch gekennzeichnet , dass die Redundanzzweige (16,18) zur Ansteuerung der Sperre (14) und die Redundanzzweige
(42) zur Ansteuerung der Feststellvorrichtung (42) zumindest teilweise gemeinsame
Bauelemente wie insbesondere gemeinsame Energiequellen, eine gemeinsame Steuerungseinrichtung
bzw. gemeinsame Mikrocontroller und/oder dergleichen umfassen und/oder zur Ansteuerung
der Sperre (14) und zur Ansteuerung der Feststellvorrichtung (42) gemeinsame Redundanzzweige
vorgesehen sind.
25. Anlage nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet , dass die Sperrvorrichtung (10) und die Feststellvorrichtung (42) über die Redundanzzweige
(16,18, 42) so ansteuerbar sind, dass bei aktivierter Feststellung des Flügels bei
einem erkannten Fehler eines jeweiligen Redundanzzweiges (16,18) der Sperrvorrichtung
(10) zunächst die Feststellvorrichtung (42) auslösbar und nach gelöster Feststellung
des Flügels über wenigstens einen weiteren Redundanzzweig (16,18) der Sperrvorrichtung
(10) die Sperre (14) aktivierbar ist.
1. System (38) for holding open a leaf of a door, window or the like, comprising a drive
(40) with at least one mechanical energy store, which is charged up by an opening
movement of the leaf and is discharged with a closing movement of the leaf, and comprising
a hold-open device (42) operating on the quiescent current principle with a control
device,
characterized in that the hold-open device (42) has a permanent magnet unit (44) for holding open the leaf
and at least one electric coil (46), which can be controlled via the control device
such that the magnetic field is compensated and therefore the hold-open device (42)
is released and the leaf freed,
wherein the system (38) further has a blocking device (10) for blocking, which means
preventing the leaf that can be held open by the hold-open device (42) from being
held open, having a control device (12) and a blocking unit (14) that can in particular
be actuated by an electric motor and/or electromagnetically and can be controlled
via the control device (12),
wherein the control device (12) is designed with single redundancy or multiple redundancy,
the blocking unit (14) can be controlled via a corresponding number of redundancy
branches (16, 18) of the blocking device (10), and the functionality of each of the
various redundancy branches (16, 18) can be monitored via the control device (12)
.
2. System according to Claim 1,
characterized in that the functionality of a respective redundancy branch (16, 18) can be monitored continuously
by the control device (12).
3. System according to Claim 1 or 2,
characterized in that the functionality of a respective redundancy branch (16, 18) can be monitored by
the control device (12) at predefined time intervals.
4. System according to at least one of the preceding claims,
characterized in that the control device (12) comprises at least two redundantly implemented control channels
(20, 22) each assigned to a redundancy branch (16, 18).
5. System according to Claim 4,
characterized in that an individual, in particular electric-motor and/or electromagnetic, actuating device
(24, 26) assigned to the relevant redundancy branch (16, 18) for actuating the blocking
unit (14) can be respectively controlled via the various control channels (20, 22)
of the control device (12).
6. System according to at least one of the preceding claims,
characterized in that an individual energy source (28, 30) is respectively assigned to the various redundancy
branches (16, 18) for their supply with in particular electrical energy, wherein,
in each case, at least one further redundancy branch (16, 18) can preferably also
be supplied with energy via the energy source (28, 30) assigned to a respective redundancy
branch.
7. System according to Claim 4 and 6,
characterized in that both the energy source (28, 30) assigned to the relevant redundancy branch and the
energy source (28, 30) assigned to a respective further redundancy branch (16, 18)
can be monitored via the control channel (20, 22) of a respective redundancy branch
(16, 18).
8. System according to Claim 7,
characterized in that the various energy sources (28, 30) can be monitored continuously via the control
channel (20, 22) of a respective redundancy branch (16, 18).
9. System according to Claim 7,
characterized in that the various energy sources (28, 30) can be monitored at predefinable time intervals
via the control channel (20, 22) of a respective redundancy branch (16, 18).
10. System according to at least one of the preceding Claims 4 to 9,
characterized in that in particular when the hold-open device of the leaf has been released, to monitor
the functionality of a respective redundancy branch (16, 18), an actuating unit (24,
26) assigned to the latter can be controlled through the control channel (20, 22)
of the control device (12) that is assigned to the redundancy branch (16, 18) and,
by using feedback (32, 34), this control channel (20, 22) can determine whether the
blocking unit (14) has been activated or not.
11. System according to at least one of the preceding Claims 4 to 10,
characterized in that in particular when the hold-open device of the leaf has been activated, to monitor
the functionality of a respective redundancy branch (16, 18), an actuating unit (24,
26) assigned to the latter can be controlled through the control channel (20, 22)
that is assigned to the redundancy branch (16, 18), and the current flowing through
the actuating unit (24, 26) can be monitored through this control channel (20, 22).
12. System according to at least one of the preceding Claims 4 to 11,
characterized in that the control device (12) is designed such that mutual monitoring of the various redundancy
branches (16, 18) is carried out via its control channels (20, 22).
13. System according to at least one of the preceding claims,
characterized in that the control device (12) is designed such that when a fault is detected in a respective
redundancy branch (16, 18), the blocking unit (14) can be activated via at least one
further redundancy branch (16, 18) after the leaf hold-open device has been released.
14. System according to at least one of the preceding claims,
characterized in that a bistable blocking unit that can be actuated by an electric motor is provided as
the blocking unit (14).
15. System according to Claim 14,
characterized in that an actuating unit (24, 26) for actuating the bistable blocking unit comprises an
electric motor.
16. System according to one of Claims 1 to 13,
characterized in that a blocking unit that can be actuated electromagnetically is provided as the blocking
unit (14).
17. System according to Claim 16,
characterized in that a bistable blocking unit that can be actuated electromagnetically is provided as
the blocking unit (14).
18. System according to Claim 17,
characterized in that an actuating unit (24, 26) for actuating the blocking unit comprises two bistable
electromagnets or a bistable electromagnet having two coil units.
19. System according to Claim 18,
characterized in that the armature of a respective bistable electromagnet for actuating the blocking unit
(14) is or can be coupled to the blocking unit via a mechanical transmission.
20. System according to Claim 16,
characterized in that a blocking unit that can be actuated electromagnetically on the quiescent current
principle is provided as the blocking unit (14).
21. System according to Claim 20,
characterized in that an actuating unit (24, 26) for actuating the blocking unit (14) comprises a permanent
magnet and at least one electric coil assigned to the latter, wherein, when the electric
coil is not energized, the blocking unit (14) is held in its deactivated state by
the magnetic field of the permanent magnet and, when the electric coil is energized
and compensation for the magnetic field of the permanent magnet is effected as a result,
the blocking unit can be activated in particular by gravity, a spring force and/or
the like.
22. System according to one of the preceding claims,
characterized in that the hold-open device (42) is designed with single redundancy or multiple redundancy,
in particular with respect to the energy supply, the electrical control of the at
least one coil (46) and/or the coil (46) itself and, to this end, comprises a corresponding
number of redundancy branches (48).
23. System according to Claim 22,
characterized in that the redundancy branches (16, 18) for controlling the blocking unit (14) and the redundancy
branches (48) for controlling the hold-open device (42) are at least partly implemented
separately from one another, wherein the redundancy branches (16, 18 and 42) implemented
separately from one another are or can be preferably connected to one another via
a communications connection.
24. System according to Claim 22 or 23,
characterized in that the redundancy branches (16, 18) for controlling the blocking unit (14) and the redundancy
branches (42) for controlling the hold-open device (42) at least partly comprise common
components such as in particular common energy sources, a common control device or
common microcontroller and/or the like, and/or common redundancy branches are provided
for controlling the blocking unit (14) and for controlling the hold-open device (42).
25. System according to at least one of the preceding claims,
characterized in that the blocking device (10) and the hold-open device (42) can be controlled via the
redundancy branches (16, 18, 42) such that when the hold-open device of the leaf has
been activated and a fault is detected in a respective redundancy branch (16, 18)
of the blocking device (10), firstly the hold-open device (42) can be released and,
after the hold-open device of the leaf has been released via at least one further
redundancy branch (16, 18) of the blocking device (10), the blocking unit (14) can
be activated.
1. Système (38) permettant de bloquer un battant d'une porte, d'une fenêtre ou similaires,
comprenant un entraînement (40) doté d'au moins un accumulateur d'énergie mécanique
qui est chargé par un mouvement d'ouverture du battant et est déchargé par un mouvement
de fermeture du battant, et comprenant un dispositif de blocage (42) fonctionnant
selon le principe du courant en circuit fermé et doté d'un moyen de commande,
caractérisé en ce que le dispositif de blocage (42) présente une unité à aimant permanent (44) servant
à bloquer le battant, et au moins une bobine électrique (46) qui peut être pilotée
par le moyen de commande de telle sorte qu'une compensation du champ magnétique et
donc un déclenchement du dispositif de blocage (42) et une libération du battant ont
lieu, le système (38) présentant en outre un dispositif d'inhibition (10) permettant
d'inhiber, c'est-à-dire d'empêcher le blocage du battant pouvant être bloqué par le
dispositif de blocage (42), doté d'un moyen de commande (12) et d'un élément inhibiteur
(14) pouvant être actionné, en particulier de manière électromotrice et/ou électromagnétique,
et pouvant être piloté par le moyen de commande (12),
dans lequel le moyen de commande (12) est réalisé de manière une ou plusieurs fois
redondante, l'élément inhibiteur (14) peut être piloté par un nombre correspondant
de branches redondantes (16, 18) du dispositif d'inhibition (10) et la capacité de
fonctionnement des différentes branches redondantes (16, 18) peut être surveillée
respectivement par le moyen de commande (12).
2. Système selon la revendication 1, caractérisé en ce que la capacité de fonctionnement d'une branche redondante (16, 18) respective peut être
surveillée en continu par le moyen de commande (12).
3. Système selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la capacité de fonctionnement d'une branche redondante (16, 18) respective peut être
surveillée par le moyen de commande (12) à des intervalles de temps prédéfinissables.
4. Système selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le moyen de commande (12) comprend au moins deux canaux de commande (20, 22) réalisés
de manière redondante et respectivement associés à une branche redondante (16, 18).
5. Système selon la revendication 4, caractérisé en ce que les différents canaux de commande (20, 22) du moyen de commande (12) permettent de
piloter respectivement un moyen d'actionnement propre (24, 26), en particulier électromoteur
et/ou électromagnétique, associé à la branche redondante (16, 18) correspondante,
pour l'actionnement de l'élément inhibiteur (14).
6. Système selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que respectivement une source d'énergie propre (28, 30) est associée aux différentes
branches redondantes (16, 18) en vue de leur alimentation en énergie électrique, ladite
source d'énergie (28, 30) associée à une branche redondante respective permettant
de préférence d'alimenter en énergie respectivement aussi au moins une autre branche
redondante (16, 18).
7. Système selon les revendications 4 et 6, caractérisé en ce que le canal de commande (20, 22) d'une branche redondante (16, 18) respective, à la
fois la source d'énergie (28, 30) associée à la branche redondante correspondante,
et la source d'énergie (28, 30) associée à une autre branche redondante (16, 18) respective
peuvent être surveillées.
8. Système selon la revendication 7, caractérisé en ce que les différentes sources d'énergie (28, 30) peuvent être surveillées en continu par
le canal de commande (20, 22) d'une branche redondante (16, 18) respective.
9. Système selon la revendication 7, caractérisé en ce que les différentes sources d'énergie (28, 30) peuvent être surveillées par le canal
de commande (20, 22) d'une branche redondante (16, 18) respective à des intervalles
de temps prédéfinissables.
10. Système selon au moins l'une des revendications précédentes 4 à 9, caractérisé en ce qu'en particulier lorsque le blocage du battant est déclenché, pour la surveillance de
la capacité de fonctionnement d'une branche redondante (16, 18) respective, une unité
d'actionnement (24, 26) associée à celle-ci peut être pilotée par le canal de commande
(20, 22), associé à la branche redondante (16, 18), du moyen de commande (12), et
ce canal de commande (20, 22) permet de constater à l'aide d'une rétroaction (32,
34) si l'élément inhibiteur (14) a été activé ou non.
11. Système selon au moins l'une des revendications précédentes 4 à 10, caractérisé en ce qu'en particulier lorsque le blocage du battant est activé, pour la surveillance de la
capacité de fonctionnement d'une branche redondante (16, 18) respective, une unité
d'actionnement (24, 26) associée à celle-ci peut être pilotée par le canal de commande
(20, 22), associé à la branche redondante (16, 18), du moyen de commande (12), et
ce canal de commande (20, 22) permet de surveiller le courant passant à travers l'unité
d'actionnement (24, 26).
12. Système selon au moins l'une des revendications précédentes 4 à 11, caractérisé en ce que le moyen de commande (12) est réalisé de telle sorte qu'une surveillance mutuelle
des différentes branches redondantes (16, 18) est effectuée par ses canaux de commande
(20, 22).
13. Système selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le moyen de commande (12) est réalisé de telle sorte qu'en cas d'erreur identifiée
d'une branche redondante (16, 18) respective, l'élément inhibiteur (14) peut être
activé par au moins une autre branche redondante (16, 18) une fois le blocage du battant
libéré.
14. Système selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un élément inhibiteur bistable à actionnement électromoteur est prévu comme élément
inhibiteur (14).
15. Système selon la revendication 14, caractérisé en ce qu'une unité d'actionnement (24, 26) comprend un moteur électrique pour l'actionnement
de l'élément inhibiteur bistable.
16. Système selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisé en ce qu'un élément inhibiteur à actionnement électromagnétique est prévu comme élément inhibiteur
(14).
17. Système selon la revendication 16, caractérisé en ce qu'un élément inhibiteur à actionnement électromagnétique bistable est prévu comme élément
inhibiteur (14).
18. Système selon la revendication 17, caractérisé en ce qu'une unité d'actionnement (24, 26) comprend pour l'actionnement de l'élément inhibiteur
deux électroaimants bistables ou un électroaimant bistable avec deux unités de bobine.
19. Système selon la revendication 18, caractérisé en ce que l'induit d'un électroaimant bistable respectif peut être ou est couplé à l'élément
inhibiteur par une transmission mécanique pour l'actionnement de l'élément inhibiteur
(14).
20. Système selon la revendication 16, caractérisé en ce qu'un élément inhibiteur à actionnement électromagnétique selon le principe du courant
en circuit fermé est prévu comme élément inhibiteur (14).
21. Système selon la revendication 20, caractérisé en ce qu'une unité d'actionnement (24, 26) comprend pour l'actionnement de l'élément inhibiteur
(14) un aimant permanent et au moins une bobine électrique associée à celui-ci, dans
lequel, lorsque la bobine électrique n'est pas alimentée, l'élément inhibiteur (14)
est maintenu dans son état désactivé par le champ magnétique de l'aimant permanent,
et lorsque la bobine électrique est alimentée et une compensation du champ magnétique
de l'aimant permanent est ainsi provoquée, il peut être activé en particulier par
la force de gravité, une force de ressort et/ou similaires.
22. Système selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de blocage (42) est réalisé de manière une ou plusieurs fois redondante,
en particulier en termes d'alimentation en énergie, de pilotage électrique de ladite
au moins une bobine (46) et/ou de la bobine (46) elle-même et comprend à cet effet
un nombre correspondant de branches redondantes (48).
23. Système selon la revendication 22, caractérisé en ce que les branches redondantes (16, 18) pour le pilotage de l'élément inhibiteur (14) et
les branches redondantes (48) pour le pilotage du dispositif de blocage (42) sont
réalisées de manière au moins partiellement séparée les unes des autres, dans lequel
les branches redondantes (16, 18 ou 42) réalisées séparément les unes des autres peuvent
ou sont de préférence reliées les unes aux autres par une liaison de communication.
24. Système selon la revendication 22 ou 23, caractérisé en ce que les branches redondantes (16, 18) pour le pilotage de l'élément inhibiteur (14) et
les branches redondantes (42) pour le pilotage du dispositif de blocage (42) comprennent
au moins partiellement des composants communs, comme en particulier des sources d'énergie
communes, un moyen de commande commun ou un microcontrôleur commun et/ou similaires,
et/ou des branches redondantes communes sont prévues pour le pilotage de l'élément
inhibiteur (14) et pour le pilotage du dispositif de blocage (42).
25. Système selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif d'inhibition (10) et le dispositif de blocage (42) peuvent être pilotés
par des branches redondantes (16, 18, 42) de telle sorte que lorsque le blocage du
battant est activé, en cas d'erreur identifiée d'une branche redondante (16, 18) respective
du dispositif d'inhibition (10), d'abord le dispositif de blocage (42) peut être déclenché,
et une fois le blocage du battant libéré, l'élément inhibiteur (14) peut être activé
par au moins une autre branche redondante (16, 18) du dispositif d'inhibition (10).

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente