[0001] Die Erfindung betrifft ein Sicherheitselement mit einem Magnetmerkmal, das der Absicherung
von Sicherheitspapieren, Wertdokumenten und anderen Datenträgern dient. Die Erfindung
betrifft auch ein Verfahren zum Herstellen solcher Sicherheitselemente, sowie einen
mit einem solchen Sicherheitselement ausgestatteten Datenträger.
[0002] Datenträger, wie Wert- oder Ausweisdokumente, aber auch andere Wertgegenstände, wie
etwa Markenartikel, werden zur Absicherung oft mit Sicherheitselementen versehen,
die eine Überprüfung der Echtheit des Datenträgers gestatten und die zugleich als
Schutz vor unerlaubter Reproduktion dienen. Die Sicherheitselemente können beispielsweise
in Form eines in eine Banknote eingebetteten Sicherheitsfadens, einer Abdeckfolie
für eine Banknote mit Loch, eines aufgebrachten Sicherheitsstreifens, eines selbsttragenden
Transferelements oder auch in Form eines direkt auf ein Wertdokument aufgedruckten
Merkmalsbereichs ausgebildet sein.
[0003] Eine besondere Rolle bei der Echtheitsabsicherung spielen Sicherheitselemente, die
betrachtungswinkelabhängige visuelle Effekte zeigen, da diese selbst mit modernsten
Kopiergeräten nicht reproduziert werden können. Für diesen Zweck werden seit einiger
Zeit auch magnetisch ausrichtbare Effektpigmente eingesetzt, die magnetisch in Form
eines darzustellenden Motivs ausgerichtet sind, wie beispielsweise in der Druckschrift
WO 2009/033601 A1 beschrieben.
[0005] Ausgehend davon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Fälschungssicherheit
und die visuelle Attraktivität von Sicherheitselementen mit magnetisch ausrichtbaren
Magnetpigmenten weiter zu erhöhen. Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen
Ansprüche gelöst. Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0006] Die Erfindung stellt ein Sicherheitselement zur Absicherung von Sicherheitspapieren,
Wertdokumenten und anderen Datenträgern bereit, mit
- einem Magnetmerkmal aus einer Farbschicht mit magnetisch ausgerichteten Magnetpigmenten,
bei dem die Umrissform des Sicherheitsmerkmals ein Umrissmotiv in Form von Mustern,
Zeichen oder einer Codierung bildet, und die Magnetpigmente im Inneren des Magnetmerkmals
durch bereichsweise unterschiedliche Ausrichtung ein Modulationsmotiv in Form von
Mustern, Zeichen oder einer Codierung bilden, und
- einem motivförmig ausgebildeten Zusatzmerkmal, das gepassert zu dem Magnetmerkmal
angeordnet ist und dessen Motivform zumindest teilweise das Umrissmotiv und/oder das
Modulationsmotiv des Magnetmerkmals wiederholt und/ oder ergänzt, wobei
- das Zusatzmerkmal durch eine Kombination einer Lumineszenzschicht und einer über der
Lumineszenzschicht angeordneten und zu dem Magnetmerkmal gepasserten Blockierschicht
gebildet ist.
[0007] Die Blockierschicht ist vorteilhaft ausgebildet, die Anregung der Lumineszenzschicht
und/ oder die emittierte Lumineszenzstrahlung der angeregten Lumineszenzschicht zu
blockieren. Die genannte Übereinanderanordnung von Lumineszenzschicht und Blockierschicht
bezieht sich auf die Anregungs- bzw. Betrachtungsrichtung des Sicherheitselements,
so dass die Blockierschicht die Anregungsstrahlung für die Lumineszenzschicht bzw.
die von der Lumineszenzschicht emittierte Lumineszenzstrahlung blockiert.
[0008] Die Lumineszenzschicht des Zusatzmerkmals ist mit Vorteil auch ohne Anregung im sichtbaren
Spektralbereich erkennbar und stellt dann einen auch bei normaler Beleuchtung zum
visuellen Eindruck beitragenden Bestandteil des Sicherheitselements dar. Alternativ
kann ebenfalls mit Vorteil vorgesehen sein, dass die Lumineszenzschicht ohne Anregung
im sichtbaren Spektralbereich nicht erkennbar ist. Die Lumineszenzschicht kann hierzu
beispielsweise transparent oder farbgleich mit einer Hintergrundschicht, insbesondere
einem weißen Papierhintergrund sein.
[0009] In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Lumineszenzschicht ausgebildet, bei
unterschiedlichen UV-Anregungswellenlängen Lumineszenzstrahlung unterschiedlicher
Farbe zu emittieren. Die Lumineszenzschicht kann auch nur in einem Teilbereich des
UV-Spektralbereichs anregbar sein. Die Lumineszenzschicht kann auch aus mehreren Teilschichten
bestehen, die unterschiedliche sichtbare Farben, unterschiedliche Anregungseigenschaften
und/oder unterschiedliche Lumineszenzeigenschaften haben. Die Teilschichten können
nebeneinander, übereinander oder überlappend angeordnet sein.
[0010] Bei der Lumineszenzschicht kann es sich zumindest in Teilbereichen jeweils um eine
Fluoreszenzschicht und/oder eine Phosphoreszenzschicht handeln.
[0011] In einer Ausgestaltung der Erfindung ist die Blockierschicht ausgebildet, nur Anregungsstrahlung
aus einem Teilbereich des UV-Spektralbereichs zu blockieren. In diesem Fall blockiert
die Blockierschicht bevorzugt nur kürzerwellige Anregungsstrahlung, insbesondere nur
UV-C Anregungsstrahlung.
[0012] Die Erfindung enthält auch einen Datenträger mit einem Sicherheitselement der beschriebenen
Art. Das Sicherheitselement kann dabei insbesondere auf einen opaken Teilbereich des
Datenträgers aufgebracht sein, insbesondere direkt aufgedruckt sein, über eine Transferfolie
übertragen sein oder zusammen mit einer Trägerfolie auf- oder eingebracht sein. Das
Sicherheitselement kann auch einen integralen Bestandteil des Datenträgers selbst
bilden.
[0013] In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung ist das Sicherheitselement zumindest
teilweise über einem transparenten oder transluzenten Fensterbereich des Datenträgers
aufgebracht, wobei das Magnetmerkmal und das Zusatzmerkmal zumindest teilweise mit
dem Fensterbereich überlappen.
[0014] Die Erfindung enthält weiter ein Verfahren zum Herstellen eines Sicherheitselements
der beschriebenen Art, bei dem
- das Magnetmerkmal erzeugt wird, indem auf ein Trägersubstrat eine Farbschicht mit
magnetisch ausrichtbaren Magnetpigmenten aufgebracht wird, die Magnetpigmente in noch
feuchtem Zustand des Bindemittels mit einem externen Magnetfeld ausgerichtet werden,
um das gewünschte Modulationsmotiv zu bilden und das Bindemittel getrocknet wird,
um die Ausrichtung der Magnetpigmente dauerhaft zu fixieren,
- ein motivförmig ausgebildetes Zusatzmerkmal gepassert zu dem Magnetmerkmal angeordnet
wird, wobei die Motivform des Zusatzmerkmals zumindest teilweise das Umrissmotiv und/oder
das Modulationsmotiv des Magnetmerkmals wiederholt und/oder ergänzt, wobei
- das Zusatzmerkmal durch eine Kombination einer Lumineszenzschicht und einer über der
Lumineszenzschicht angeordneten und zu dem Magnetmerkmal gepasserten Blockierschicht
gebildet wird.
[0015] Die Farbschicht des Magnetmerkmals und die Blockierschicht des Zusatzmerkmals werden
dabei vorzugsweise mit zwei Druckwerken derselben Druckmaschine, insbesondere mit
zwei Siebdruckwerken derselben Siebdruckmaschine erzeugt. Die Siebdruckmaschine ist
zudem mit einem zur Farbschicht des Magnetmerkmals registriert angeordneten Magnetmodul
ausgestattet, welches das externe Magnetfeld bereitstellt, mit dem die Magnetpigmente
zur Bildung des gewünschten Modulationsmotivs ausgerichtet werden.
[0016] Das Zusatzmerkmal liegt mit Vorteil nur außerhalb des Magnetmerkmals vor oder ist
zumindest bei der Echtheitsprüfung nur außerhalb des Magnetmerkmals visuell erkennbar.
Im letzteren Fall kann das Zusatzmerkmal oder Teilschichten des Zusatzmerkmals auch
mit dem Magnetmerkmal überlappen. Wesentlich ist dabei nur, dass die visuelle Wirkung
des Zusatzmerkmals nur außerhalb des Magnetmerkmals in Erscheinung tritt.
[0017] In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist vorgesehen, dass das Zusatzmerkmal einen
zumindest teilweise umlaufenden Rand des Magnetmerkmals bildet. Das Zusatzmerkmal
kann insbesondere einen das Magnetmerkmal vollständig umlaufenden Rand bilden. Alternativ
kann umgekehrt das Zusatzmerkmal auch innen liegen und das Magnetmerkmal einen teilweise
oder vollständig umlaufenden Rand für das Zusatzmerkmal bilden. In einer ebenfalls
vorteilhaften Ausgestaltung ist vorgesehen, dass das Zusatzmerkmal unmittelbar an
das Magnetmerkmal anschließt, beispielsweise an einer Flanke des Magnetmerkmals.
[0018] Es ist weiter vorteilhaft vorgesehen, dass das Umrissmotiv und das Modulationsmotiv
des Magnetmerkmals miteinander in einem Sinnzusammenhang stehen. Insbesondere können
die beiden Motive aufeinander bezogene, einander ergänzende oder sich gegenseitig
erklärende Motivteile eines Gesamtmotivs darstellen.
[0019] Bei dem genannten Datenträger handelt es sich mit Vorteil um ein Wertdokument, wie
eine Banknote, insbesondere eine Papierbanknote, eine Polymerbanknote oder eine Folienverbundbanknote,
um eine Aktie, eine Anleihe, eine Urkunde, einen Gutschein, einen Scheck, ein Zertifikat,
eine Steuerbanderole, eine hochwertige Eintrittskarte oder ein Markenschutzelement,
aber auch um eine Ausweiskarte, wie etwa eine Kreditkarte, eine Bankkarte, eine Barzahlungskarte,
eine Berechtigungskarte, einen Personalausweis oder eine Passpersonalisierungsseite.
[0020] Die Passerung von Magnetmerkmal und Zusatzmerkmal kann beispielsweise mit einem Hilfsmittel
in Form eines Bildsensors in einem mobilen Prüfsystem, beispielsweise einer Kamera,
eines Smartphones mit Kamera oder eines Tablet-Computers mit Kamera, geprüft und ausgewertet
werden. Die Passerung kann auch mit einem stationären Prüfgerät, wie etwa einem Banknotenbearbeitungsgerät
mittels Sensorik erfasst und bewertet werden.
[0021] Weitere Ausführungsbeispiele sowie Vorteile der Erfindung werden nachfolgend anhand
der Figuren erläutert, bei deren Darstellung auf eine maßstabs- und proportionsgetreue
Wiedergabe verzichtet wurde, um die Anschaulichkeit zu erhöhen.
[0022] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer Banknote mit einem erfindungsgemäßen Sicherheitselement,
- Fig. 2
- das Sicherheitselement der Fig. 1 in Aufsicht unter UV-Beleuchtung,
- Fig. 3
- das Sicherheitselement der Fig. 1 im Querschnitt,
- Fig. 4
- ein weiteres erfindungsgemäßes Sicherheitselement, wobei (c) das vollständige Sicherheitselement
zeigt und (a) und (b) Teilelemente zum besseren Verständnis des Aufbaus des Sicherheitselements
zeigen,
- Fig. 5
- ein Sicherheitselement nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung, wobei
(a) das Erscheinungsbild des Sicherheitselements im sichtbaren Licht und (b) das Erscheinungsbild
bei Anregung mit UV-Licht zeigt.
[0023] Die Erfindung wird nun am Beispiel von Sicherheitselementen für Banknoten erläutert.
Figur 1 zeigt dazu eine schematische Darstellung einer Banknote 10 mit einem erfindungsgemäßen
Sicherheitselement 12, das in Fig. 2 in Aufsicht unter UV-Beleuchtung und in Fig.
3 im Querschnitt genauer darstellt ist.
[0024] Das Sicherheitselement 12 besteht aus zwei Teilbereichen 20, 30, die zueinander gepassert
auf dem Banknotenpapier 14 der Banknote 10 aufgedruckt sind. Der erste Teilbereich
stellt ein Magnetmerkmal 20 dar, bei dem eine Farbschicht 22 mit magnetisch ausrichtbaren
Magnetpigmenten auf das Banknotenpapier 14 aufgedruckt wurde. Die Magnetpigmente wurden
in noch feuchtem Zustand des Bindemittels mit einem externen Magnetfeld in Form eines
gewünschten Motivs ausrichtet und das Bindemittel der Druckfarbe getrocknet, beispielsweise
durch UV-Beaufschlagung, um die Ausrichtung der Magnetpigmente dauerhaft zu fixieren.
[0025] Das Magnetmerkmal 20 enthält dadurch zwei separate Motive, nämlich einerseits ein
Umrissmotiv 24, das durch die Umrissform der aufgedruckten Farbschicht 22 gebildet
ist und andererseits ein Modulationsmotiv 26, das durch die bereichsweise unterschiedliche
Ausrichtung der Magnetpigmente im Inneren der Farbschicht 22 gebildet ist. Im Ausführungsbeispiel
der Fig. 2 ist das Umrissmotiv etwa durch ein einfaches Rechteck und das Modulationsmotiv
26 durch ein Streifen- bzw. Balkenmotiv gebildet. Es versteht sich, dass diese einfachen
Motive nur der Illustration dienen und in der Praxis auch komplexere Motive möglich
sind.
[0026] Als Besonderheit ist das Magnetmerkmal 20 durch ein gepassert zum Magnetmerkmal 20
angeordnetes Zusatzmerkmal 30 ergänzt, das das Modulationsmotiv 26 des Magnetmerkmals
20 mit andersartigen visuellen Effekten, in diesem Ausführungsbeispiel konkret mit
Lumineszenzeffekten wiederholt.
[0027] Mit Bezug auf Fig. 3 wird zur Herstellung des Sicherheitselements 12 auf das Banknotensubstrat
14 die Farbschicht 22 des Magnetmerkmals 20 aufgedruckt. Das Zusatzmerkmal 30 wird
durch eine Lumineszenzschicht 32 und eine über der Lumineszenzschicht 32 angeordnete,
UV-absorbierende Blockierschicht 34 gebildet. Die in Fig. 2 ohne Schraffur eingezeichnete
Blockierschicht 34 ist dabei in Form eines Streifen- bzw. Balkenmotivs 36 aufgebracht,
das die Form des Modulationsmotivs 26 des Magnetmerkmals 20 wiederholt und zudem registriert
zu dem Magnetmerkmal 20 so aufgebracht ist, dass sich das Balkenmotiv des Modulationsmotivs
26 in das Balkenmotiv 36 des Zusatzmerkmals fortsetzt. Die Lumineszenzschicht 32 muss
selbst keine besondere Registrierung zum Magnetmerkmal 20 aufweisen, da die Motiv-Passerung
durch die registrierte Aufbringung der Blockierschicht 34 sichergestellt wird.
[0028] Die Lumineszenzschicht 32 und die Blockierschicht 34 sind im Ausführungsbeispiel
im sichtbaren Spektralbereich farblos oder transparent, so dass bei normaler Betrachtung
im Tageslicht nur das Magnetmerkmal 20 des Sicherheitselements 12 sichtbar ist.
[0029] Wird das Sicherheitselement 12 mit UV-Strahlung beaufschlagt, so wird die Lumineszenzschicht
32 durch die UV-Anregung zur Lumineszenz im sichtbaren Spektralbereich angeregt, allerdings
nur in den Teilbereichen 38, in denen die UV-Anregungsstrahlung nicht von der Blockierschicht
34 absorbiert wird. Da die Blockierschicht 34 in Form eines das Modulationsmotiv 26
wiederholenden Motivs 36 aufgebracht ist, zeigt das entstehende Lumineszenzbild des
Zusatzmerkmals 30 dasselbe Streifen- bzw. Balkenmotiv wie das Magnetmerkmal 20. Auf
diese Weise wird eine zusätzliche Absicherung des Magnetmerkmals 20 erreicht, wobei
die Passerung der Motive 26, 36 aufgrund der unmittelbaren räumlichen Nachbarschaft
der beiden Teilbereiche 20, 30 einfach verifizierbar ist.
[0030] Um die Passerung der Farbschicht 22 und der Blockierschicht 34 sicherzustellen, werden
erfindungsgemäß beispielsweise die beiden Siebdruckwerke einer Nota Screen™ Siebdruckmaschine
eingesetzt, welche eine gute Passerung zueinander aufweisen. Das erste Siebdruckwerk
wird genutzt, um die Farbschicht 22 mit dem Modulationsmotiv 26 zu erzeugen, das zweite
Siebdruckwerk, um die Blockierschicht 34 hierzu gepassert aufzubringen. Um das zur
Ausrichtung der Magnetpigmente und damit für die Bildung des Modulationsmotivs 26
notwendige externe Magnetfeld bereitzustellen, ist das erste Siebdruckwerk mit einem
zur Farbschicht 22 des Magnetmerkmals 20 registriert angeordneten Magnetmodul ausgestattet.
[0031] Es können allerdings auch andere Druckmaschinen eingesetzt werden, welche insbesondere
mindestens ein erstes Druckwerk zur Applikation einer magnetisch ausrichtbaren Farbe,
beispielsweise im Tiefdruck, Flexodruck und insbesondere Siebdruck aufweisen, ein
Magnetmodul zum Ausrichten der magnetisch orientierbaren Farbe, eine spontane Trocknungseinrichtung,
bevorzugt UV-Trocknung zum Fixieren der Orientierung der Pigmente mittels eines LED-Trockners
zum Pinnen, eines End- oder Zwischentrockners, sowie mindestens eine weitere Druckeinheit,
welche bevorzugt vor dem Druckwerk zum Druck der magnetisch orientierbaren Farbe vorgesehen
ist, wobei auch dieses Druckwerk bevorzugt mit einer spontanen Trocknungseinrichtung
gekoppelt ist. Alternativ kann dieses mindestens eine Druckwerk auch nach dem Druckwerk
zum Druck der magnetisch orientierbaren Farbe angeordnet sein.
[0032] Das zu bedruckende Substrat kann ein bahnförmiges Substrat oder ein Bogensubstrat
sein. Um einen besonders guten Passer zwischen den Drucken zu ermöglichen, wird besonders
bevorzugt bei bahnförmigen Materialien ein Einzylinderprinzip mit einem gemeinsamen
Gegendruckzylinder eingesetzt, da dabei Bahnspannungsschwankungen nicht ins Gewicht
fallen. Bei bogenförmigen Substraten werden bevorzugt Druckmaschinenkonstruktionen
eingesetzt, welche eine Substratübergabe mittels Greifersystemen im Bereich der Druckwerke
vermeiden.
[0033] Figur 4 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Sicherheitselements
40, wobei Fig. 4(c) das vollständige Sicherheitselement 40 zeigt und Fig. 4(a) und
(b) Teilelemente zum besseren Verständnis des Aufbaus des Sicherheitselements zeigen.
[0034] Mit Bezug zunächst auf Fig. 4(a) enthält das Sicherheitselement 40 ein Magnetmerkmal
50 mit einer Farbschicht 52 mit magnetisch ausrichtbaren Magnetpigmenten. Das Umrissmotiv
54 des Magnetmerkmals 50 stellt bei diesem Ausführungsbeispiel einen sechszackigen
Stern dar, der zudem mit einer innenliegenden Wertzahl "50" versehen ist, während
das durch die unterschiedliche Ausrichtung der Magnetpigmente gebildete Modulationsmotiv
56 wieder ein Streifen- bzw. Balkenmotiv darstellt.
[0035] Fig. 4(b) zeigt das Magnetmerkmal 50 zusammen mit der unterhalb des Magnetmerkmals
liegenden Lumineszenzschicht 62 des Zusatzmerkmals 60. Wie aus Fig. 4(b) deutlich
wird, ist nicht erforderlich, dass die Lumineszenzschicht 62 eine Passerung zu dem
Magnetmerkmal 50 aufweist.
[0036] Fig. 4(c) zeigt schließlich das fertige Sicherheitselement 40 mit Magnetmerkmal 50
und vollständigem Zusatzmerkmal 60. Das Zusatzmerkmal 60 enthält neben der Lumineszenzschicht
62, deren Lage und Umriss in Fig. 4(c) mit gestrichelten Linien nochmals angedeutet
sind, auch eine über der Lumineszenzschicht 62 liegende Blockierschicht 64, die die
Form eines Quadrats mit einer sternförmigen Aussparung 66 hat und gepassert zu dem
Umriss 54 des Magnetmerkmals 50 aufgebracht ist. Durch das Zusammenspiel von Lumineszenzschicht
62 und Blockierschicht 64 zeigt das Zusatzmerkmal 60 insgesamt ein Sternmotiv 66,
das das Umrissmotiv 54 des Magnetmerkmals 50 in Form eines umlaufenden Randes wiederholt
bzw. ergänzt.
[0037] Die Lumineszenzschicht 62 und die Blockierschicht 64 sind auch im Ausführungsbeispiel
der Fig. 4 im sichtbaren Spektralbereich farblos oder transparent, so dass bei normaler
Betrachtung im Tageslicht nur das Magnetmerkmal 50 des Sicherheitselements 40 sichtbar
ist. Wird das Sicherheitselement 40 mit UV-Strahlung beaufschlagt, so wird die Lumineszenzschicht
62 durch die UV-Anregung in den nicht von der Blockierschicht 64 bedeckten Bereichen,
also gerade innerhalb der sternförmigen Aussparung 66 zur Lumineszenz im sichtbaren
Spektralbereich angeregt. Das Lumineszenzbild des Zusatzmerkmals 60 zeigt dann zu
dem Magnetmerkmal gepassert dasselbe Sternmotiv, das auch bereits vom Umriss des Magnetmerkmals
50 gezeigt wird. Die Passerung der Motive 54, 66 ist dabei durch die umlaufende Randgestaltung
der beiden Sternmotive einfach verifizierbar, da das menschliche Auge sehr empfindlich
auf eventuell unterschiedliche Randbreiten entlang des Umfangs des Sternmotivs 54
reagiert.
[0038] Bei dem in Fig. 5 dargestellten weiteren Ausführungsbeispiel zeigt Fig. 5(a) das
Erscheinungsbild des Sicherheitselements 70 im sichtbaren Licht und Fig. 5(b) das
Erscheinungsbild bei Anregung mit UV-Licht. Das Sicherheitselement 70 enthält ein
Magnetmerkmal 80 mit einer Farbschicht 82 mit magnetisch ausrichtbaren Magnetpigmenten.
Das Umrissmotiv 84 des Magnetmerkmals 80 stellt einen zehnzackigen Stern dar, und
das durch die unterschiedliche Ausrichtung der Magnetpigmente gebildete Modulationsmotiv
86 wieder ein Streifen- bzw. Balkenmotiv.
[0039] Das Zusatzmerkmal 90 des Sicherheitselements 70 enthält einen zweifarbigen Iriodinstreifen
92, dessen Teilstreifen 92-A, 92-B auch bei UV-Anregung unterschiedliche Lumineszenzfarben
zeigen. Beispielsweise erscheint der Teilstreifen 92-A bei normaler Beleuchtung Rot
und weist eine gelbe Lumineszenzfarbe auf, während der Teilstreifen 92-B bei normaler
Beleuchtung Blau erscheint und eine grüne Lumineszenzfarbe aufweist. Der Iriodinstreifen
92 bildet somit eine Lumineszenzschicht, die auch ohne Anregung im sichtbaren Spektralbereich
für den Betrachter wahrnehmbar ist.
[0040] Über dem Iriodinstreifen 92 ist eine Blockierschicht 94 des Zusatzmerkmals 90 angeordnet,
die wie das Magnetmerkmal 80 in Form eines zehnzackigen Sterns ausgebildet ist und
gepassert zur dem Umriss 84 des Magnetmerkmals 80 angeordnet ist. Die Blockierschicht
94 ist im sichtbaren Spektralbereich transparent und tritt nur bei UV-Bestrahlung
durch ihre UV-absorbierende Wirkung in Erscheinung.
[0041] Bezüglich der Schichtreihenfolge ist auf dem Substrat 72 zunächst der Iriodinstreifen
92 mit den Teilstreifen 92-A, 92-B aufgebracht, darüber die Blockierschicht 94 und
darüber schließlich die Farbschicht 82. Da das Sternmotiv der Blockierschicht 94 etwas
größer als das Sternmotiv 84 der Farbschicht 82 ausgebildet ist, verbleibt außerhalb
des Farbschicht 82 ein gepasserter, sternförmiger Rand 96 der Blockierschicht 94.
[0042] Wie in Fig. 5(a) illustriert, erscheint der Iriodinstreifen 92 im sichtbaren Licht
zweifarbig Rot/Blau und das sternförmige Magnetmerkmal 80 liegt mit seinem Streifen-
bzw. Balkenmuster 86 über diesem zweifarbigen Iriodinstreifen 92.
[0043] Bei UV-Beleuchtung, wie sie in Fig. 5(b) illustriert ist, luminesziert der Iriodinstreifen
92 zweifarbig Gelb/Grün, allerdings nur in den Bereichen, die nicht von der Blockierschicht
94 bedeckt sind. Der Betrachter sieht daher unter UV-Licht das Sternmotiv 84 des Magnetmerkmals
80 mit einem gepasserten, sternförmigen und nicht lumineszierenden Rand 96. Auch hier
ist die Passerung der Motive 84, 96 einfach verifizierbar, da das menschliche Auge
sehr empfindlich auf eventuell unterschiedliche Randbreiten entlang des Umfangs des
Sternmotivs 84 reagiert.
[0044] Bei einer weiteren hier nicht dargestellten Abwandlung ist die Blockierschicht 94
zu dem Magnetmerkmal 80 gepassert so aufgebracht, dass der Rand der Farbschicht 82
in einem konstanten Abstand von dem Umriss 24 des Magnetmerkmals 80 verläuft. Der
sich dadurch zeigende lumineszierende Rand weist damit ebenfalls die Sternform des
Umrissmotivs auf.
[0045] In einer Weiterbildung ist die Blockierschicht 94 so ausgebildet, dass sie nur Anregungsstrahlung
aus einem Teilbereich des UV-Spektralbereichs blockiert, beispielsweise UV-C-Strahlung
(insbesondere bei 254 nm) blockiert, aber UV-A-Strahlung (insbesondere bei 365 nm)
durchlässt. In diesem Fall ergibt sich das Erscheinungsbild der Fig. 5(b) nur bei
Bestrahlung mit UV-C-Strahlung, während sich die Passersituation bei Bestrahlung des
Sicherheitselements mit UV-A-Strahlung nicht offenbart, da dann der Iriodinstreifen
92 auch in den von der Blockierschicht 94 bedeckten Bereichen zweifarbig Gelb/Grün
luminesziert. Das Zusatzmerkmal 90 wird dadurch stärker versteckt, da sein Vorliegen
mit den UV-A-Lampen einfacher Banknotenprüfgeräte noch nicht sichtbar gemacht werden
kann.
[0046] Die beschriebenen Sicherheitselemente können als ein separates Sicherheitselement
vorliegen, das auf einem abzusichernden Datenträger aufgebracht ist, sie können aber
auch Teil des abzusichernden Datenträgers selbst sein.
[0047] Die Sicherheitselemente können in einem opaken Teilbereich des Datenträgers vorliegen,
oder ganz oder teilweise in einem transparenten Fensterbereich des Datenträgers angeordnet
sein, wozu das Magnetmerkmal 20 und das Zusatzmerkmal 30 beispielsweise auf einer
transparenten Trägerfolie 14 vorliegen können. Der transparente Fensterbereich kann
auch aus einem transparenten Teilbereich einer Kunststofffolie des abzusichernden
Datenträgers bestehen, auf den das Magnetmerkmal und das Zusatzmerkmal direkt aufgebracht
sind.
[0048] Bei Ausgestaltungen mit einem transparenten Fensterbereich ist das Magnetmerkmal
20 vorteilhaft zumindest teilweise innerhalb des Fensterbereichs angeordnet, so dass
das von dem Magnetmerkmal 20 gebildete Umrissmotiv 26 von einer Seite des Datenträgers
vollständig und von der gegenüberliegenden Seite durch den Fensterbereich hindurch
zumindest teilweise sichtbar ist. Auch das Zusatzmerkmal 30 ist dann vorteilhaft zumindest
teilweise innerhalb des transparenten Fensterbereichs angeordnet, so dass das Zusatzmerkmal
30 von einer Seite des Datenträgers vollständig und von der gegenüberliegenden Seite
durch den Fensterbereich hindurch zumindest teilweise sichtbar ist.
[0049] In einer dabei besonders vorteilhaften Variante handelt es sich bei der Blockierschicht
34 um eine visuell nicht erkennbare UV-absorbierende Schicht, wobei sich die Passerung
des Zusatzmerkmals 30 zu dem Magnetmerkmal 20 auf beiden Seiten des Datenträgers im
Fensterbereich zeigt, wenn der Datenträger mit dem Fensterbereich bei der Prüfung
mittels UV-Licht jeweils auf einem lumineszierenden Untergrund positioniert wird und
das Fenster selbst zumindest für einen Teilbereich des UV-Lichts durchlässig ist.
Bezugszeichenliste
[0050]
- 10
- Banknote
- 12
- Sicherheitselement
- 14
- Banknotenpapier
- 20
- Magnetmerkmal
- 22
- Farbschicht
- 24
- Umrissmotiv
- 26
- Modulationsmotiv
- 30
- Zusatzmerkmal
- 32
- Lumineszenzschicht
- 34
- Blockierschicht
- 36
- Streifen- bzw. Balkenmotiv
- 40
- Sicherheitselement
- 50
- Magnetmerkmal
- 52
- Farbschicht
- 54
- Umrissmotiv
- 56
- Modulationsmotiv
- 60
- Zusatzmerkmal
- 62
- Lumineszenzschicht
- 64
- Blockierschicht
- 66
- Sternmotiv
- 70
- Sicherheitselement
- 72
- Substrat
- 80
- Magnetmerkmal
- 82
- Farbschicht
- 84
- Umrissmotiv
- 86
- Modulationsmotiv
- 90
- Zusatzmerkmal
- 92
- Iriodinstreifen
- 92-A, 92-B
- Teilstreifen
- 94
- Blockierschicht
- 96
- Sternmotiv
1. Sicherheitselement (12) zur Absicherung von Sicherheitspapieren, Wertdokumenten und
anderen Datenträgern mit
- einem Magnetmerkmal (20) aus einer Farbschicht mit magnetisch ausgerichteten Magnetpigmenten,
bei dem die Umrissform des Sicherheitsmerkmals ein Umrissmotiv in Form von Mustern,
Zeichen oder einer Codierung bildet und die Magnetpigmente im Inneren des Magnetmerkmals
durch bereichsweise unterschiedliche Ausrichtung ein Modulationsmotiv in Form von
Mustern, Zeichen oder einer Codierung bilden, und
- einem motivförmig ausgebildeten Zusatzmerkmal (30), das gepassert zu dem Magnetmerkmal
angeordnet ist und dessen Motivform zumindest teilweise das Umrissmotiv und/oder das
Modulationsmotiv des Magnetmerkmals wiederholt und/oder ergänzt, dadurch gekennzeichnet, dass
- das Zusatzmerkmal durch eine Kombination einer Lumineszenzschicht (32) und einer
über der Lumineszenzschicht angeordneten und zu dem Magnetmerkmal gepasserten Blockierschicht
(34) gebildet ist.
2. Sicherheitselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Blockierschicht die Anregung der Lumineszenzschicht und/oder die emittierte Lumineszenzstrahlung
der angeregten Lumineszenzschicht blockiert.
3. Sicherheitselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Zusatzmerkmal nur außerhalb des Magnetmerkmals vorliegt oder zumindest bei der
Echtheitsprüfung nur außerhalb des Magnetmerkmals visuell erkennbar ist.
4. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Zusatzmerkmal einen zumindest teilweise umlaufenden Rand des Magnetmerkmals bildet.
5. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Zusatzmerkmal unmittelbar an das Magnetmerkmal anschließt.
6. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Motivform der Blockierschicht die Form des Modulationsmotivs des Magnetmerkmals
wiederholt, wobei die Blockierschicht gepassert zu dem Magnetmerkmal so aufgebracht
ist, dass sich das Modulationsmotiv in das Motiv des Zusatzmerkmals fortsetzt.
7. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Lumineszenzschicht im sichtbaren Spektralbereich erkennbar ist.
8. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Lumineszenzschicht im sichtbaren Spektralbereich nicht erkennbar ist.
9. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Lumineszenzschicht bei unterschiedlichen UV-Anregungswellenlängen Lumineszenzstrahlung
unterschiedlicher Farbe emittiert.
10. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Lumineszenzschicht nur in einem Teilbereich des UV-Spektralbereichs anregbar
ist.
11. Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Blockierschicht nur Anregungsstrahlung aus einem Teilbereich des UV-Spektralbereichs
blockiert, bevorzugt nur kürzerwellige Anregungsstrahlung, insbesondere nur UV-C Anregungsstrahlung.
12. Datenträger mit einem Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis
11.
13. Datenträger nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitselement auf einen opaken Teilbereich des Datenträgers aufgebracht
ist.
14. Datenträger nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitselement zumindest teilweise über einem transparenten Fensterbereich
des Datenträgers aufgebracht ist, wobei das Magnetmerkmal und das Zusatzmerkmal zumindest
teilweise mit dem Fensterbereich überlappen.
15. Verfahren zum Herstellen eines Sicherheitselements nach einem der Ansprüche 1 bis
11, bei dem
- das Magnetmerkmal erzeugt wird, indem auf ein Trägersubstrat eine Farbschicht mit
magnetisch ausrichtbaren Magnetpigmenten aufgebracht wird, die Magnetpigmente in noch
feuchtem Zustand des Bindemittels mit einem externen Magnetfeld ausgerichtet werden,
um das gewünschte Modulationsmotivs zu bilden und das Bindemittel getrocknet wird,
um die Ausrichtung der Magnetpigmente dauerhaft zu fixieren,
- ein motivförmig ausgebildetes Zusatzmerkmal gepassert zu dem Magnetmerkmal angeordnet
wird, wobei die Motivform des Zusatzmerkmals zumindest teilweise das Umrissmotiv und/oder
das Modulationsmotiv des Magnetmerkmals wiederholt und/oder ergänzt, wobei
- das Zusatzmerkmal durch eine Kombination einer Lumineszenzschicht und einer über
der Lumineszenzschicht angeordneten und zu dem Magnetmerkmal gepasserten Blockierschicht
gebildet wird.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Farbschicht des Magnetmerkmals und die Blockierschicht des Zusatzmerkmals mit
zwei Druckwerken derselben Druckmaschine, insbesondere mit zwei Siebdruckwerken derselben
Siebdruckmaschine erzeugt werden.
1. A security element (12) for securing security papers, value documents and other data
carriers, having
- a magnetic feature (20) composed of an ink layer having magnetically aligned magnetic
pigments, in which feature the contour shape of the security feature forms a contour
motif in the form of patterns, characters or a code, and the magnetic pigments in
the interior of the magnetic feature form, through regionally differing alignment,
a modulation motif in the form of patterns, characters or a code, and
- an additional feature (30), developed in the shape of a motif, that is arranged
in register with the magnetic feature and whose motif shape at least partially repeats
and/or complements the contour motif and/or the modulation motif of the magnetic feature,
characterized in that
- the additional feature is formed by a combination of a luminescence layer (32) and
a blocking layer (34) that is arranged over the luminescence layer and that is in
register with the magnetic feature.
2. The security element according to claim 1, characterized in that the blocking layer blocks the excitation of the luminescence layer and/or the emitted
luminescent radiation of the excited luminescence layer.
3. The security element according to claim 1 or 2, characterized in that the additional feature is present only outside the magnetic feature or at least is
visually perceptible only outside the magnetic feature in the authenticity check.
4. The security element according to at least one of claims 1 to 3, characterized in that the additional feature forms an at least partially circumferential border of the
magnetic feature.
5. The security element according to at least one of claims 1 to 4, characterized in that the additional feature directly adjoins the magnetic feature.
6. The security element according to at least one of claims 1 to 5, characterized in that the motif shape of the blocking layer repeats the shape of the modulation motif of
the magnetic feature, the blocking layer being applied in register with the magnetic
feature in such a way that the modulation motif continues into the motif of the additional
feature.
7. The security element according to at least one of claims 1 to 6, characterized in that the luminescence layer is perceptible in the visible spectral range.
8. The security element according to at least one of claims 1 to 6, characterized in that the luminescence layer is not perceptible in the visible spectral range.
9. The security element according to at least one of claims 1 to 8, characterized in that the luminescence layer emits luminescent radiation of different colors at different
UV excitation wavelengths.
10. The security element according to at least one of claims 1 to 9, characterized in that the luminescence layer is excitable only in a sub-range of the UV spectral range.
11. The security element according to at least one of claims 1 to 10, characterized in that the blocking layer blocks only excitation radiation from a sub-range of the UV spectral
range, preferably only shorter-wave excitation radiation, especially only UVC excitation
radiation.
12. A data carrier having a security element according to at least one of claims 1 to
11.
13. The data carrier according to claim 12, characterized in that the security element is applied to an opaque sub-region of the data carrier.
14. The data carrier according to claim 12, characterized in that the security element is applied at least partially over a transparent window region
of the data carrier, the magnetic feature and the additional feature at least partially
overlapping with the window region.
15. A method for manufacturing a security element according to one of claims 1 to 11,
in which
- the magnetic feature is produced in that an ink layer having magnetically alignable
magnetic pigments is applied to a carrier substrate, the magnetic pigments are aligned
with an external magnetic field while the binder is still in the wet state to form
the desired modulation motif, and the binder is dried to permanently fix the alignment
of the magnetic pigments,
- an additional feature developed in the shape of a motif is arranged in register
with the magnetic feature, the motif shape of the additional feature at least partially
repeating and/or complementing the contour motif and/or the modulation motif of the
magnetic feature,
- the additional feature being formed by a combination of a luminescence layer and
a blocking layer that is arranged over the luminescence layer and that is in register
with the magnetic feature.
16. The method according to claim 15, characterized in that the ink layer of the magnetic feature and the blocking layer of the additional feature
are produced with two printing units of the same printing machine, especially with
two screen printing units of the same screen printing machine.
1. Élément de sécurité (12) pour sécuriser les papiers de sécurité, les documents de
valeur et autres supports de données comportant
- un élément magnétique (20) constitué d'une couche de couleur avec des pigments magnétiques
alignés magnétiquement, dans lequel le contour de l'élément de sécurité forme un motif
de contour sous la forme de motifs, de caractères ou d'un code et les pigments magnétiques
à l'intérieur de l'élément magnétique forment un motif de modulation grâce à l'alignement
différent dans les zones sous forme de motifs, des caractères ou un encodage, et
- un élément supplémentaire (30) conçu sous la forme d'un motif, qui est disposé en
concordance avec l'élément magnétique et dont la forme du motif répète au moins partiellement
et / ou complète le motif de contour et / ou le motif de modulation de l'élément magnétique,
caractérisé en ce que
- la caractéristique supplémentaire est formée par une combinaison d'une couche luminescente
(32) et d'une couche de blocage (34) disposées au-dessus de la couche luminescente
et adaptées à la caractéristique magnétique.
2. Elément de sécurité selon la revendication 1, caractérisé en ce que la couche de blocage bloque l'excitation de la couche luminescente et / ou le rayonnement
luminescent émis de la couche luminescente excitée.
3. Elément de sécurité selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la caractéristique supplémentaire n'est présente qu'à l'extérieur de la caractéristique
magnétique ou au moins n'est reconnaissable que visuellement lors du contrôle d'authenticité
à l'extérieur de la caractéristique magnétique.
4. Elément de sécurité selon au moins une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'élément supplémentaire forme un bord au moins partiellement circonférentiel de
l'élément magnétique.
5. Elément de sécurité selon au moins une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'élément supplémentaire jouxte directement l'élément magnétique.
6. Elément de sécurité selon au moins une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la forme du motif de la couche de blocage reprend la forme du motif de modulation
de l'élément magnétique, la couche de blocage étant appliquée de sorte que le motif
de modulation se prolonge dans le motif de l'élément supplémentaire.
7. Elément de sécurité selon au moins une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la couche luminescente est visible dans la plage spectrale visible.
8. Elément de sécurité selon au moins une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la couche luminescente n'est pas visible dans la plage spectrale visible.
9. Elément de sécurité selon au moins une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la couche luminescente émet un rayonnement luminescent de différentes couleurs à
différentes longueurs d'onde d'excitation UV.
10. Elément de sécurité selon au moins une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la couche luminescente ne peut être excitée que dans une plage partielle de la plage
spectrale UV.
11. Elément de sécurité selon au moins une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que la couche de blocage bloque uniquement le rayonnement d'excitation d'une plage partielle
de la plage spectrale UV, de préférence uniquement le rayonnement d'excitation à ondes
plus courtes, en particulier uniquement le rayonnement d'excitation UV-C.
12. Support de données comportant un élément de sécurité selon au moins une des revendications
1 à 11.
13. Support de données selon la revendication 12, caractérisé en ce que l'élément de sécurité est appliqué sur une sous-zone opaque du support de données.
14. Support de données selon la revendication 12, caractérisé en ce que l'élément de sécurité est appliqué au moins partiellement sur une zone de fenêtre
transparente du support de données, la caractéristique magnétique et la caractéristique
supplémentaire chevauchant au moins partiellement la zone de fenêtre.
15. Procédé de fabrication d'un élément de sécurité selon une des revendications 1 à 11,
dans lequel
- la caractéristique magnétique est générée en appliquant une couche de couleur avec
des pigments magnétiques alignables magnétiquement sur un substrat porteur, en alignant
les pigments magnétiques avec un champ magnétique externe alors que le liant est encore
humide afin de former le motif de modulation souhaité et en séchant le liant, pour
fixer en permanence l'alignement des pigments magnétiques,
- une caractéristique supplémentaire en forme de motif est agencée en concordance
avec la caractéristique magnétique, la forme de motif de la caractéristique supplémentaire
répétant au moins partiellement et / ou complétant le motif de contour et / ou le
motif de modulation de la caractéristique magnétique, dans lequel
- la caractéristique supplémentaire est formée par une combinaison d'une couche luminescente
et d'une couche de blocage disposée sur la couche luminescente et adaptée à la caractéristique
magnétique.
16. Procédé selon la revendication 15, caractérisé en ce que la couche colorée du motif magnétique et la couche de blocage du motif supplémentaire
sont réalisées avec deux unités d'impression d'une même machine d'impression, notamment
avec deux unités de sérigraphie de la même machine de sérigraphie.