GEBIET DER ERFINDUNG
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Kabelschuhen mit Umspritzung
und einen Kabelschuh mit Umspritzung.
[0002] In der Regel sind Kabelschuhe Vorrichtungen, die ein elektrisches Verbinden von Kabeln
oder Litzen durch Schrauben oder Stecken ermöglichen. Dabei weist der Kabelschuh an
einem Ende einen Bereich zum Befestigen eines Kabels auf und am anderen Ende umfasst
er eine Kontaktstelle. Im Normalfall unterscheidet man bei den Kabelschuhen solche
zum Pressen und solche zum Crimpen. Um den Kabelschuh zu isolieren, kann dieser zwischen
seinen beiden Enden umspritzt werden.
STAND DER TECHNIK
[0003] Konventionelle Kabelschuhe, die in Bereichen Anwendung finden, in denen ein Korrosions-
oder Kontaktschutz oder Wasserdichtigkeit notwendig ist, können zurzeit durch unterschiedliche
Verfahren hergestellt werden.
[0004] Eine Möglichkeit besteht darin zunächst einen fertig geformten Kabelschuh in die
benötigte Geometrie zu biegen. An diesen Schritt anschließend erfolgt die Umspritzung
des zuvor gebogenen Kabelschuhs. In diesem Verfahren wird für die Umspritzung ein
Hartkunststoff verwendet.
[0005] Nachteilig an diesem Herstellungsverfahren ist, dass der Kabelschuh zuerst gebogen
und dann umspritzt wird, es also Abweichungen von den vorgegebenen Toleranzen aufgrund
des Biegens und des Umspritzens geben kann, aber dies nachher nicht mehr durch Biegen
ausgeglichen werden kann. Ein Biegen des Kabelschuhs um mehr als 90° nach dem Umspritzen
ist darüber hinaus wegen der Materialbeschaffenheit gar nicht möglich, da es zu einer
Materialüberstrapazierung auf Grund der auf den Hartkunststoff wirkenden Kräfte kommt,
wodurch der Hartkunststoff reißt oder bricht.
[0006] Hergestellt wird die Umspritzung des Kabelschuhs dabei in der Regel mit einem Spritzgussverfahren.
[0007] Eine weitere Möglichkeit Kabelschuhe mit Korrosions- oder Kontaktschutz oder Wasserdichtigkeit
herzustellen, ist unter Verwendung eines Schrumpfschlauchs.
[0008] In diesem Fall wird der Schrumpfschlauch über den Kabelschuh gezogen und erwärmt,
wodurch sich das Material des Schlauches, zusammenzieht und sich dadurch vollständig
am Kabelschuh anliegend anordnet.
[0009] Bei Anwendung dieses Verfahrens sollte der Kabelschuh möglichst gerade sein, da bei
einer starken Biegung des Kabelschuhs der Schrumpfschlauch dort häufig nicht mehr
direkt auf dem Kabelschuh anliegend angeordnet ist, wodurch Hohlräume entstehen.
[0010] Es besteht somit wenig Möglichkeit, mit diesen Verfahren Kabelschuhe mit Umspritzung
oder Ummantelung mit komplexer Geometrie oder einem Winkel zwischen 0° und 90° oder
größer als 90° ohne Hohlräume herzustellen. Ebenso ist es bei den derzeitig bekannten
Verfahren nicht möglich den Kabelschuh erst nach der Umspritzung zu biegen, da entweder
Hohlräume entstehen oder der verwendete Hartkunststoff reißen würde, wodurch kein
ausreichender Kontakt- oder Korrosionsschutz oder Wasserdichtigkeit erreicht wird.
AUFGABE DER ERFINDUNG
[0011] Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Verfahren zur Herstellung von
Kabelschuhen mit Umspritzung und einen Kabelschuh mit Umspritzung zur Verfügung zu
stellen, die die oben genannten Probleme beseitigen. Insbesondere soll die Herstellung
des Kabelschuhs es ermöglichen, einen Kontakt- und Korrosionsschutz zu fertigen und
Wasserdichtigkeit zu schaffen, wobei der aus dem Verfahren resultierende Kabelschuh
mit Umspritzung auch in komplexen Geometrien geformt werden kann.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0012] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren zur Herstellung von Kabelschuhen
mit Umspritzung gelöst, wobei vorgesehen ist, dass mit einem Weichkunststoff umspritzt
wird und das Verfahren der Herstellung des umspritzten Kabelschuhs die folgenden Schritte
umfasst:
- a. Umspritzen des Kabelschuhs, und
- b. Biegen des umspritzten Kabelschuhs.
[0013] Neben dem Verfahren zur Herstellung von Kabelschuhen mit Umspritzung wird die Aufgabe
der Erfindung auch durch einen Kabelschuh mit einer Umspritzung aus Weichkunststoff
gelöst.
[0014] Die sich aus der Anwendung dieses Verfahrens ergebenden Vorteile sind, dass es für
den Anwender möglich ist, zunächst einen Kabelschuh mit einem Weichkunststoff zu umspritzen
und erst danach durch Biegen in die gewünschte Geometrie zu bringen. Es wird somit
durch die Erfindung erleichtert, die exakte gewünschte Geometrie des Kabelschuhs zu
erreichen, da die Umspritzung nicht erst nach dem Biegen erfolgt.
[0015] Insbesondere besteht mit diesem Verfahren auch die Möglichkeit komplexe Geometrien
des Kabelschuhs zu verwirklichen.
[0016] Dadurch, dass der Kabelschuh noch vor dem Biegen umspritzt wird, wird dem Anwender
die Möglichkeit eröffnet, Kabelschuhe entsprechend den jeweiligen Konstruktionserfordernissen
zu formen.
[0017] Ein Kabelschuh gemäß der Erfindung ist in der Regel aus einem leitfähigen Material,
insbesondere einem Metall, gefertigt.
[0018] Eine Umspritzung des Kabelschuhs kann grundsätzlich mit allen Arten von Kunststoff
erfolgen. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Umspritzung mit einem Weichkunststoff
erfolgt. Unter Weichkunststoff oder Weichplastik werden Kunststoffe mit besonderer
Biegsamkeit bezeichnet, d.h. Elastomere wie EPDM, Silikon oder Thermoplastische Elastomere.
[0019] Das Verwenden von Weichkunststoff ermöglicht es einerseits die Verfahrensschritte
gegenüber den Stand der Technik umzukehren, so dass zunächst ein Umspritzen des Kabelschuhs
mit einem Weichkunststoff erfolgen kann und erst daran anschließend das Biegen des
umspritzten Kabelschuhs. Im Gegensatz zum Weichkunststoff kann ein Hartkunststoff
nach dem Umspritzen nicht mehr gebogen werden, da er auf Grund seiner Materialbeschaffenheit
reißen würde.
[0020] Andererseits ermöglicht das Verwenden eines Weichkunststoffs für die Umspritzung
des Kabelschuhs es Biegewinkel von -90° bis 90° und über 90° zu verwirklichen, da
ein Weichkunststoff wegen seiner Materialbeschaffenheit elastischer und reißfester
ist als ein Hartkunststoff. Beim Biegen über 90° ist die Umspritzung des Kabelschuhs
immer noch direkt am Kabelschuh anliegend angeordnet, wodurch ein immer noch währender
Kontakt- oder Korrosionsschutz und Wasserdichtigkeit gewährleistet wird.
[0021] Es versteht sich von selbst, dass auch alle anderen Winkel und komplexe Geometrien
neben - oder + 90° oder über 90° durch das Biegen des Kabelschuhs erreicht werden
können.
[0022] In einer Ausführungsform der Erfindung erfolgt die Umspritzung des Kabelschuhs im
Spritzgussverfahren.
[0023] Das Spritzgussverfahren ermöglicht eine rasche, kostengünstige und zahlreiche Herstellung
der Kabelschuhe mit Umspritzung.
[0024] Durch das erfindungsgemäße Verfahren wird ein Einhalten der Toleranzbereiche den
Biegewinkel betreffend erleichtert. Durch das Umkehren der beiden Verfahrensschritte,
nämlich dass zunächst umspritzt wird und erst danach gebogen, ist beim Biegen des
Kabelschuhs bereits der vollständige Durchmesser des Kabelschuhs mit Umspritzung vorhanden,
so dass das Biegen mitsamt dieser erfolgt, wodurch das Einhalten des Biegewinkels
erleichtert wird, da Abweichungen in der Dicke oder anderer Parameter beim Vorgang
des Umspritzens während des Biegeprozesses berücksichtigt werden können.
[0025] Erfindungsgemäß wird in einer Ausführungsform vor der Umspritzung im Schritt a ein
Kleber/Primer auf den Kabelschuh aufgebracht oder die Oberfläche des Kabelschuhs mit
Plasma behandelt.
[0026] Das Verwenden eines Klebstoffs/Primers bzw. die Vorbehandlung mit Plasma birgt den
Vorteil, dass der Weichkunststoff, der für das Umspritzen des Kabelschuhs verwendet
wird, besser am Metall des Kabelschuhs hält und somit einen besseren Kontakt- oder
Korrosionsschutz oder Wasserdichtigkeit garantiert.
[0027] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Weichkunststoff ein thermoplastischer
Kunststoff. Thermoplastische Kunststoffe haben die Eigenschaft, dass sie sich in einem
bestimmten Temperaturbereich beliebig verformen lassen. Vorteilhaft im Unterschied
zu den Duroplasten ist dabei, dass dieser Vorgang reversibel ist. Das bedeutet, dass
bei erneutem Erhitzen die Form des Thermoplasten erneut beliebig veränderbar ist und
die Umspritzung von defekten Kabelschuhen entweder wiederverwendet oder anderweitig
eingesetzt werden könnte, wodurch dieses Verfahren ökonomisch und ökologisch vorteilhaft
ist.
[0028] Um besondere Reißfestigkeit der Umspritzung des Kabelschuhs zu erreichen, ist erfindungsgemäß
in einer Ausführungsform vorgesehen, dass der Weichkunststoff ein Elastomer ist.
[0029] Erfindungsgemäß ist in einer bevorzugten Ausführungsform vorgesehen, dass der Weichkunststoff
ein thermoplastisches Elastomer ist, insbesondere für Anwendungen bis 100°C.
[0030] Vorteil des thermoplatischen Elastomers ist, dass es zusätzlich zu seiner thermoplastischen
auch elastische Eigenschaften aufweist. Das bedeutet, dass das Elastomer unter Zug-
oder Druckbelastung zwar eine Verformung erfährt, jedoch bei Nachlassen der Belastung
in seine ursprüngliche, unverformte Form zurückkehrt. Diese Eigenschaft ist erfindungsgemäß
vorteilhaft, da ein reißfestes Elastomer, das Biegen in komplexe Geometrien ermöglicht.
[0031] In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass der Weichkunststoff ein EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk)
ist, insbesondere für Anwendungen bis 150°C. Vorteil dieser synthetischen Kautschuk-Verbindung
ist es, dass sie hohe thermische Belastbarkeit aufweist. Darüber hinaus ist EPDM hochelastisch
und reißfest, was insbesondere für Kabelschuhe, die einen Biegewinkel von über 90°
aufweisen und/oder in Bereichen hoher oder niedriger Umgebungstemperatur eingesetzt
werden, vorteilhaft ist.
[0032] Um eine absolute Dichtigkeit des Kabelschuhs zu erreichen, ist vorgesehen, dass der
Weichkunststoff ein Silicon ist. Die erfindungsgemäße Anwendung dieses Kabelschuhs
ist insbesondere in Bereichen, in denen absolute Wasserdichtigkeit erforderlich ist,
vorgesehen, jedoch versteht sich von selbst, dass die Anwendung nicht nur darauf beschränkt
ist. Silicon wird insbesondere für Anwendungen über 150°C eingesetzt.
[0033] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass der Weichkunststoff eine Shore A Härte zwischen
40 und 90, bevorzugt zwischen 40 und 70, aufweist. Eine Shore A Härte zwischen 60
und 80 zeigt die geeignetste elastische Beschaffenheit des Weichkunststoffs, so dass
ein Biegen des Kabelschuhs in die geforderte Geometrie ermöglicht wird. In einer bevorzugten
Ausführungsform liegt die Shore A Härte des Weichkunststoffs zwischen 40 und 70, da
diese Weichkunststoffe die besten Eigenschaften hinsichtlich der Werkstoffhärte zur
Herstellung eines Kabelschuhs mit Umspritzung aus Weichkunststoff aufweisen.
[0034] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass der umspritzte
Kabelschuh in einem Winkelvon -90° bis +90° oder über 90° gebogen wird bzw ist. Der
umspritzte Kabelschuh kann z.B. um mehr als 5°, 10°, 20°, 30°, 40°, 50°, 60°, 70°,
80° oder eben um mehr als 90° gebogen werden. Der Vorteil ist, dass durch die Flexibilität
des Weichkunststoffes ein Biegen des Kabelschuhs nach Umspritzung mit diesem Weichkunststoff
auch um mehr als 90° möglich ist. Durch die Möglichkeit des starken Biegens dieses
umspritzten Kabelschuhs besteht die Möglichkeit diesen auch in Bereichen anzuwenden,
in denen bisher kein umspritzter Kabelschuh angewendet werden konnte, da es nicht
möglich war, einen umspritzten Kabelschuh mit geforderter Dichtigkeit mit den Verfahren,
die im Stand der Technik bekannt sind, herzustellen. Insbesondere ermöglicht es die
Anwendung des Kabelschuhs in Bereichen, in denen absolute Wasserdichtigkeit gefordert
wird.
[0035] Es versteht sich von selbst, dass das Biegen des Kabelschuhs in einem anderen als
den genannten Winkeln nicht ausgeschlossen ist.
[0036] Um eine besonders gute Leitfähigkeit des umspritzten Kabelschuhs zu erreichen ist
vorgesehen, dass der umspritzte Kabelschuh aus einer Kupferlegierung gefertigt ist.
Es wird jedoch nicht ausgeschlossen, dass je nach Anforderung der Kabelschuh aus einem
anderen metallischen Leiter gefertigt ist.
[0037] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass durch das beschriebene Verfahren ein Kabelschuh
erhalten wird, wobei es durch das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht wird, komplexe
Geometrien des Kabelschuhs zu verwirklichen.
KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN
[0038] Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Die Zeichnungen
sind beispielhaft und sollen den Erfindungsgedanken zwar darlegen, ihn aber keinesfalls
einengen oder gar abschließend wiedergeben.
[0039] Dabei zeigt:
Fig. 1 eine schematische perspektivische Darstellung eines Kabelschuhs ohne Umspritzung;
Fig. 2 eine schematische perspektivische Darstellung des Kabelschuhs aus Fig. 1 mit
Umspritzung;
Fig. 3 eine schematische perspektivische Darstellung desselben Kabelschuhs mit Umspritzung
nach dem Biegen;
Fig. 4. eine schematische perspektivische Darstellung desselben gebogenen Kabelschuhs
mit Umspritzung, durch Pressen und Löten verbunden mit einer Leitung.
WEGE ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
[0040] In der schematischen Darstellung von Fig. 1 ist ein Kabelschuh 1 ohne Umspritzung
6 dargestellt. Der Kabelschuh 1 weist zwei Enden auf. Das eine Ende ist als eine ösenförmige
Kontaktstelle 2 zur leitenden Verbindung mit einem anderen Objekt ausgebildet. Das
andere Ende des Kabelschuhs 1 weist eine gabelförmige Befestigungsstelle 3, an der
eine Leitung befestigbar ist, auf. Zwischen der ösenförmigen Kontaktstelle 2 und der
gabelförmigen Befestigungsstelle 3 erstreckt sich ein ebener Leitungsabschnitt 4,
der hier platten- bzw. bandförmig ausgebildet ist. Der Leitungsabschnitt 4 ist im
Bereich vor der gabelförmigen Befestigungsstelle 3 um einen Winkel 5 von 90° abgewinkelt.
[0041] In der schematischen Darstellung von Fig. 2 ist derselbe Kabelschuh 1 wie in Fig.
1 dargestellt, jedoch nach erfolgter Umspritzung 6 mit einem Weichkunststoff. Der
ebene Leitungsabschnitt 4, der sich zwischen der ösenförmigen Kontaktstelle 2 und
der gabelförmigen Befestigungsstelle 3 erstreckt, weist eine direkt am ebenen Leitungsabschnitt
anliegende Umspritzung 6 aus Weichkunststoff auf.
[0042] In der schematischen Darstellung von Fig. 3 ist der Kabelschuh 1 mit Umspritzung
6 aus Fig. 2 nach dem Biegevorgang dargestellt. Die ebene Leitungsabschnitt 4, um
den die Umspritzung 6 direkt anliegend angeordnet ist, weist einen Biegewinkel 7 von
90° auf. Ein erster Teilabschnitt 8 des ebenen Leitungsabschnitts 4 und die ösenförmige
Kontaktstelle 2 stehen dadurch normal auf einen zweiten Teilabschnitt 9 des ebenen
Leitungsabschnitts 4 und die gabelförmige Befestigungsstelle 3.
[0043] In der schematischen Darstellung von Fig. 4 ist derselbe Kabelschuh 1 mit Umspritzung
5 aus den Fig. 3 dargestellt. Die gabelförmige Befestigungsstelle 3 ist durch Pressen
und Löten mit einer Leitung 10 verbunden.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0044]
- 1
- Kabelschuh
- 2
- ösenförmige Kontaktstelle
- 3
- gabelförmige Befestigungsstelle
- 4
- ebener Leitungsabschnitt
- 5
- Winkel
- 6
- Umspritzung
- 7
- Biegewinkel
- 8
- erster Teilabschnitt
- 9
- zweiter Teilabschnitt
- 10
- Leitung
1. Verfahren zur Herstellung von Kabelschuhen (1) mit Umspritzung (6),
dadurch gekennzeichnet, dass mit einem Weichkunststoff umspritzt wird und das Verfahren der Herstellung des umspritzten
Kabelschuhs (1) die folgenden Schritte umfasst:
a. Umspritzen des Kabelschuhs (1), und
b. Biegen des umspritzten Kabelschuhs (1).
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umspritzung (6) des Kabelschuhs (1) im Spritzgussverfahren erfolgt.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Umspritzung (6) im Schritt a ein Kleber/Primer auf den Kabelschuh (1) aufgebracht
oder die Oberfläche des Kabelschuhs mit Plasma behandelt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Weichkunststoff ein thermoplastischer Kunststoff ist.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Weichkunststoff ein Elastomer ist.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Weichkunststoff ein thermoplastisches Elastomer ist.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Weichkunststoff ein EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk) ist.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Weichkunststoff ein Silicon ist.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Weichkunststoff eine Shore A Härte zwischen 40 und 90, bevorzugt zwischen 60
und 80, aufweist.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der umspritzte Kabelschuh (1) in einem Winkel von -90° bis +90° oder über 90° gebogen
wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der umspritzte Kabelschuh (1) aus einer Kupferlegierung gefertigt ist.
12. Kabelschuh (1) mit Umspritzung (6), dadurch gekennzeichnet, dass die Umspritzung (6) ein Weichkunststoff ist.
13. Kabelschuh (1) mit Umspritzung (6) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Weichkunststoff ein thermoplastischer Kunststoff ist.
14. Kabelschuh (1) mit Umspritzung (6) nach einem der Ansprüche 12 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Kabelschuh (1) aus einer Kupferlegierung gefertigt ist.
15. Kabelschuh (1) mit Umspritzung (6) erhalten durch ein Verfahren nach einem der Ansprüche
1 bis 11.