[0001] Die Neuerung betrifft einen Lastenaufzug nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Aus der
DE 10 2005 022 599 B3 ist ein gattungsgemäßer Lastenaufzug als mobiler Transportkran bekannt. Durch die
minimale Konstruktion und die dementsprechend wenigen verwendeten Bauteile lassen
sich gattungsgemäße Lastenaufzüge zerlegen und für eine begrenzte Nutzungsdauer innerhalb
von Räumen aufstellen, beispielsweise in einem Rohbau bzw. zu Zwecken der Renovierung,
um außerhalb des Gebäudes Baumaterialien vom umgebenden Grundstück in ein höher gelegenes
Geschoss des Gebäudes transportieren zu können, oder um Schutt und ähnliche Materialien
aus dem Gebäude auf das umgebende Grundstück verbringen zu können, ohne dabei im Inneren
des Gebäudes Transportwege wie z. B. das Treppenhaus nutzen zu müssen. Weiterhin können
gattungsgemäße Lastenaufzüge im Rahmen von Umzügen genutzt werden, um Umzugskartons,
ggf. auch kleinere Möbelstücke auf dieselbe beschriebene Art und Weise transportieren
zu können.
[0003] Dementsprechend sind gattungsgemäße kleine, transportable Lastenaufzüge zur Arbeitserleichterung
und für einen schnelleren Arbeitsfortschritt verwendbar im Bereich der Ausbaugewerbe
(Fliesen- und Parkettleger, Installateure, Maler, Elektriker etc.), von Umzugs- und
Entrümpelungsunternehmen, Hausverwaltungen sowie von Türen- und Fensterherstellern,
und sie können von Autovermietungen, Baumärkten bzw. Baufachhandlungen, Kaminholzhändlern
oder Möbelhäusern selbst genutzt oder ihren jeweiligen Kunden zur Verfügung gestellt
werden.
[0004] Der gattungsgemäße Lastenauszug weist eine säulenförmige Stütze auf, wobei mittels
eines zur Seite ragenden Auslegers die Laufschiene im seitlichen Abstand neben der
Stütze entlang geführt ist. Auf diese Weise soll eine optimale Zugänglichkeit zu der
an der Laufschiene hängenden Last gewährleistet sein.
[0005] Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen Lastenaufzug dahingehend
zu verbessern, dass dieser ein hohes Maß an Eigenstabilität aufweist und eine stabile
Führung der an dem Seil hängenden Last gewährleistet, sowie eine Schonung der Flächen,
denen die Stütze im Raum des Gebäudes anliegt.
[0006] Diese Aufgabe wird durch einen Lastenaufzug mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
[0007] Die Neuerung schlägt mit anderen Worten vor, anstelle einer säulenförmigen Stütze
mehrere über eine gewisse Fläche verteilte Aufstandspunkte der Stütze vorzusehen,
so dass die auf den Raumboden einwirkende Belastung über eine größere Fläche verteilt
wird. Hierdurch gewinnt einerseits die Konstruktion des Lastenaufzugs selbst an Stabilität,
zweitens wird die Führung der an der Laufschiene hängenden Last durch die großflächigere
Abstützung sicherer, und schließlich wird durch die großflächige Lastverteilung auch
der Boden des Raums geschont, so dass beispielsweise unerwünschte Einprägungen in
einen Teppichboden, einen Parkettboden o. dgl. vermieden werden können.
[0008] Der Bodenrahmen verläuft seiner Bezeichnung entsprechend bodennah und dient dazu,
zwei torbogenartige Bügel aufzunehmen, die im Abstand voneinander stehend angeordnet
sind und an denen die Laufschiene hängt. Die Laufschiene verbindet dabei die beiden
Bügel in deren oberen Bereich, indem sie beispielsweise an den Traversen der beiden
Bügel montiert ist. Insgesamt wird durch diese genannten Bauteile des Lastenaufzugs
ein stabiler Verbund von Stütze und Laufschiene geschaffen. Dadurch, dass die Laufschiene
unter den Bügeln hängt, kann sie nach unten offen ausgestaltet sein, um dort beispielsweise
eine elektromotorische Seilwinde über die Länge der Laufschiene verschiebbar zu führen.
Alternativ dazu kann vorgesehen sein, eine Seilwinde ortsfest am Lastenaufzug festzulegen
und lediglich das Seil über eine Umlenkrolle zu führen, welche längsbeweglich an der
Laufschiene gehalten ist, so dass auf diese Weise die an dem Seil hängende Last entlang
der Laufschiene zwischen einer im Raum befindlichen und einer außerhalb des Gebäudes
befindlichen Position verfahren werden kann, wenn nämlich der Lastenaufzug in der
Art aufgestellt ist, dass die Laufschiene sich aus dem Raum durch beispielsweise eine
Fensteröffnung nach außen bis vor das Gebäude erstreckt.
[0009] Um ein geringes Transportmaß zu ermöglichen, können die Bügel entweder vom Bodenrahmen
demontiert werden, oder am Bodenrahmen verbleiben und aus ihrer aufrechten Gebrauchsstellung
in eine liegende Ruhestellung geschwenkt werden.
[0010] Im ersten Fall der demontierbaren Bügel kann der Bodenrahmen vorteilhaft aufrecht
stehende Hülsen aufweisen, in welche die Bügel eingesteckt sind. Auf diese Weise wird
nicht nur eine schnelle Montage bzw. Demontage des Lastenaufzugs ermöglicht, sondern
auch ein besonders geringes Transportmaß.
[0011] Da die Bügel während der Benutzung des Lastenaufzugs auf Druck belastet werden, also
auf den Bodenrahmen bzw. in die dort vorgesehenen Hülsen gedrückt werden, ist automatisch
eine sichere Festlegung der Bügel in den Hülsen gewährleistet, während sich der Lastenaufzug
in Benutzung befindet. Insofern wird eine besonders schnelle Montage und Demontage
des Lastenaufzugs dadurch möglich, dass auf die Handhabung zusätzlicher Befestigung-
oder Sicherungselemente verzichtet werden kann, welche die Bügel am Bodenrahmen ansonsten
sichern würden. Um den stabilen Verbund, den die vorschlagsgemäß ausgestaltete Stütze
zusammen mit der Laufschiene bildet, auch unter den denkbar ungünstigsten Umständen
sicherzustellen, können jedoch dennoch die erwähnten Befestigung- oder Sicherungselemente
vorgesehen sein: in diesem Fall sind die Bügel, wenn sie in die Hülsen eingesteckt
sind, mit Hilfe von Riegelmittel in den Hülsen festgelegt, so dass diese Verbindung
nicht versehentlich und unbeabsichtigt gelöst werden kann.
[0012] Vorteilhaft können dabei die Bügel in den Hülsen ein seitliches Spiel von wenigstens
2 mm aufweisen. In überraschender Weise beeinträchtigt dies den angestrebten stabilen
Verbund der einzelnen Elemente des Lastenaufzugs nicht. Es gewährleistet aber, dass
auch bei rauer Handhabung oder auch aufgrund von Fertigungstoleranzen die Bügel stets
unkompliziert und schnell in die Hülsen des Bodenrahmens eingesteckt werden können
und somit Auf- und Abbau des Lastenaufzugs in kurzer Zeit durchgeführt werden können.
[0013] Ein Prototyp des vorschlagsgemäßen Lastenaufzugs weist beispielsweise ein Gesamtgewicht
von etwa 85 kg auf. Die einzelnen Bestandteile bzw. Module, in welche der Lastenaufzug
zerlegt werden kann, weisen Gewichte zwischen 3 kg und 22 kg auf, so dass sie jeweils
problemlos einzeln getragen und gehandhabt werden können. Die Abmessungen dieses Prototyps
betragen im zusammengebauten Zustand etwa 85 cm Breite, etwa 2 m Höhe und etwa 3 m
Länge. Demontiert weist dieser Prototyp ein Transportmaß von lediglich 25 cm Höhe
auf, bei unveränderten Längen- und Breitenabmessungen.
[0014] Die beiden Bügel können vorteilhaft unterschiedlich breit ausgestaltet sein, um möglichst
geringe Transportabmessungen des Lastenaufzugs zu ermöglichen. Durch die unterschiedliche
Breite können die beiden Bügel ineinander gelegt werden, wenn nämlich die Außenbreite
des einen Bügels geringer ist als die Innenbreite, also die lichte Weite, des anderen
Bügels.
[0015] Diese unterschiedlich breite Ausgestaltung der beiden Bügel ist insbesondere vorteilhaft,
wenn die beiden Bügel klappbar am Bodenrahmen anscharniert sind: dann müssen die beiden
Bügel vom Bodenrahmen aus nicht nach außen geklappt werden, sondern können, einander
durchdringend, nach innen geklappt werden. Falls die Bügel höher sind als der Bodenrahmen
lang ist, ragen in diesem Fall die Bügel in ihrer flach liegenden Ruhestellung an
beiden Enden des Bodenrahmens über diesen hinaus, so dass sich ein größeres Transportmaß
ergibt als es mit zwei demontierbaren Bügeln erzielbar ist. Vorteilhaft ist jedoch
die schnelle und unkomplizierte Handhabung der klappbaren Bügel während der Montage
bzw. Demontage des Lastenaufzugs.
[0016] Die Bügel können jeweils eine lichte Weite von wenigstens 810 mm aufweisen. Auf diese
Weise ist ein großer Freiraum gegeben, durch den die Last gut zugänglich ist, wenn
sie sich über der Grundfläche des Bodenrahmens befindet und dementsprechend zwischen
den beiden Bügeln.
[0017] Aus dem gleichen Grund kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass die Bügel zwischen
sich einen Abstand von wenigstens 1210 mm aufweisen, so dass nicht nur in Längsrichtung
der Laufschiene, sondern auch quer dazu ein problemloser Zugang zu der Last gewährleistet
ist, wenn sich diese zwischen den beiden Bügeln über dem Bodenrahmen befindet. Durch
die angegebenen Abmessungen von wenigstens 810 mm und wenigstens 1210 mm lichter Weite
ist zudem sichergestellt, dass auch Europaletten mit einem genormten Maß von 800 x
1200 mm mittels des Lastenaufzugs gehandhabt werden können.
[0018] Vorteilhaft kann der Kopf der Stütze mit einem abnehmbaren Bezug versehen sein. So
kann beispielsweise vorgesehen sein, vor jedem Einsatz des Lastenaufzugs einen neuen
Bezug zu verwenden, beispielsweise in Form einer Kunststofffolie o. dgl. Oder es kann
vorgesehen sein, einen waschbaren textilen Bezug zu verwenden, der regelmäßig, insbesondere
nach jeder Verwendung des Lastenaufzugs, abgenommen und gereinigt werden kann. Im
Ergebnis wird durch den abnehmbaren Bezug am Kopf der Stütze sichergestellt, dass
Schmutzflecken an der Raumdecke des Raumes, in welchem der Lastenaufzug aufgestellt
wird, vermieden werden können. So kann beispielsweise aus Gründen einer optimalen
Druckverteilung der Kopf mit einer verformbaren Schicht ausgestaltet sein, beispielsweise
in Form einer Filzplatte, so dass sich der Kopf optimal an die Unterseite der Raumdecke
anlegen kann und somit eine optimale Druckverteilung und daraus folgend eine optimale
Schonung der Raumdecke ermöglicht wird. Der abnehmbare Bezug stellt sicher, dass das
ansonsten schlecht zu reinigende Filzelement nicht mit der Zeit verschmutzt und dann
zu Schmutzflecken an der Raumdecke führt.
[0019] Eine stabile Abstützung des Kopfes an der Stütze des Lastenaufzugs kann vorteilhaft
durch wenigstens drei Abstützpunkte erreicht werden. Zwei dieser Abstützpunkte sind
voneinander beabstandet am Bügel vorgesehen, beispielsweise beiderseits der Laufschiene,
und ein dritter Abstützpunkt ist an der Laufschiene selbst vorgesehen, und zwar in
deren Längsrichtung von den beiden bügelseitigen Abstützpunkten entfernt, so dass
sich eine stabile Dreipunkt-Abstützung ergibt.
[0020] Ähnlich wie die beiden Bügel in Hülsen des Bodenrahmens eingesetzt werden können,
kann auch ein Abstützpunkt als nach oben offene so genannte Kopfhülse ausgestaltet
sein. Eine Kopfanordnung, die den Kopf des Lastenaufzugs aufweist, weist weiterhin
ein Element auf, welches von oben in diese Kopfhülse eingesteckt werden kann. Diese
Konstruktion unterstützt eine schnelle Montage bzw. Demontage des Lastenaufzugs. Im
Sinne einer besonders hohen Sicherheit kann jedoch auch hier, ähnlich wie bei den
Hülsen des Bodenrahmens, die Verwendung von Riegelmitteln vorgesehen sein, um die
Kopfanordnung sicher in den Kopfhülsen festzulegen.
[0021] Der Kopf dient dazu, den Bodenrahmen und die Stütze sowie die Laufschiene gegen eine
Geschossdecke eines Gebäudes gegen eine Kippbewegung abzustützen, wenn die Laufschiene
in ihrem aus dem Gebäude heraus ragenden Bereich mit einer Traglast belastet wird.
Wenn dieser Bereich der Laufschiene als der vordere Bereich des Lastenaufzugs bezeichnet
wird, befindet sich dementsprechend der Kopf im hinteren Bereich des Lastenaufzugs,
beispielsweise oberhalb des hinteren Bügels. In dem Bereich des Lastenaufzugs, welcher
sich vor dem Kopf befindet, ist der Lastenaufzug durch den Bodenrahmen gegen nach
unten wirkende Kräfte abgestützt.
[0022] Vorteilhaft jedoch kann der Lastenaufzug einen zweiten Kopf aufweisen, die in Längsrichtung
der Laufschiene voneinander beanstandet sind, so dass vor dem ohnehin vorgesehenen
Kopf der zweite Kopf in einem weiter vorn liegenden Bereich des Lastenaufzugs angeordnet
ist. Beispielsweise kann der zweite Kopf über dem zweiten, vorderen Bügel des Lastenaufzugs
angeordnet sein. Auf diese Weise ist der Lastenaufzug auch gegen eine solche Kippbewegung
gesichert, die durch nach unten wirkende Kräfte hervorgerufen würde, welche noch hinter
dem hinteren Bügel auf den Lastenaufzug einwirken. Die Laufschiene kann daher bei
Verwendung der beiden erwähnten Köpfe über den hinteren Bügel hinaus verlängert werden.
So wird es möglich, von außen emporgehobene Lasten nicht nur innerhalb des Bodenrahmens
abzusetzen, sondern über den Bodenrahmen hinaus tiefer ins Innere des Gebäudes zu
führen. Ebenso wird es möglich, nach außen zu verbringende Lasten nicht nur innerhalb
des Bodenrahmens an den Lastenaufzug anzuhängen, sondern neben dem Bodenrahmen im
Gebäude den Lastenaufzug zu beladen, so dass im Ergebnis die Handhabung des Lastenaufzugs
während seiner Benutzung erleichtert wird.
[0023] Um die Laufschiene an den beiden Bügeln lösbar zu befestigen, weist die Laufschiene
geeignete Haltemittel auf. Dabei kann in einer vorteilhaften Ausgestaltung vorgesehen
sein, dass die Laufschiene jeweils zwei gleichartige Haltemittel in einem bestimmten
Abstand voneinander in Längsrichtung der Laufschiene aufweist. Auf diese Weise kann
die Laufschiene in zwei unterschiedlichen Positionen an den Bügeln befestigt werden,
so dass die Laufschiene unterschiedlich weit über den Bodenrahmen hinausragt. Durch
den dementsprechend unterschiedlich langen Kragarm der Laufschiene kann der Lastenaufzug
in zwei unterschiedlichen Leistungsklassen eingesetzt werden, nämlich bei längerem
Kragarm mit aus Sicherheitsgründen reduzierter zulässiger Höchstlast, während zum
Transport besonders schwerer Lasten die Laufschiene mit einem dementsprechend kürzeren
Kragarm an der Stütze montiert wird.
[0024] Eine schnelle und unkomplizierte Befestigung der Laufschiene an den Bügeln kann dadurch
vorgesehen sein, dass die Laufschiene an einen Bügel lediglich angesteckt wird, während
sie am zweiten verschiebesicher fixiert wird, so dass dann eine versehentliche Lösung
der Laufschiene von den Bügeln verhindert ist. Die Laufschiene weist dementsprechend
erste Haltemittel zur lösbaren Befestigung an einem der beiden Bügel auf und diese
ersten Haltemittel können ortsfest fixiert werden. Es kann sich dabei beispielsweise
um eine Verschraubung handeln. Weiterhin weist die Laufschiene zweite Haltemittel
auf, die eine Steckbewegung in Längsrichtung der Laufschiene ermöglichen und die beispielsweise
in entsprechende Ösen, Bohrungen oder ähnliche Aufnahmen des anderen Bügels eingeführt
werden können.
[0025] Die Ausgestaltung des Lastenaufzugs zur Aufnahme unterschiedlicher Traglasten kann
besonders wirtschaftlich dadurch ermöglicht werden, dass eine vergleichsweise preisgünstige
Laufschiene verwendet wird, die für viele Anwendungsfälle eine ausreichende Traglast
ermöglicht, und die für besondere Anwendungsfälle durch ein längsverlaufendes Verstärkungsprofil
verstärkt wird. Auf diese Weise müssen herstellerseitig nicht unterschiedliche Laufschienenprofile
sowie daran angepasst unterschiedliche Laufkatzen bereitgestellt werden. Vielmehr
kann beispielsweise ein Rohr auf die Laufschiene aufgeschweißt werden, um eine höher
belastbare Laufschiene zu schaffen, wobei die Verwendung eines Rohrs eine besonders
wirtschaftliche Ausgestaltung eines Verstärkungsprofils darstellt.
[0026] Eine Stabilisierung der Stütze kann vorteilhaft dadurch bewirkt werden, dass Schrägstreben
vorgesehen sind, die vom Bodenrahmen zu den Bügeln verlaufen, ähnlich wie dies ansonsten
beispielsweise durch eingeschweißte Knotenbleche bekannt ist. Zusätzlich zu diesem
Aspekt der Stabilisierung sind die Schrägstreben hinsichtlich des Arbeitsschutzes
besonders vorteilhaft: Sie verhindern oder erschweren zumindest, dass Personen in
den vom Bodenrahmen umgebenen Bereich hineintreten, beispielsweise aus Unachtsamkeit.
Abgesehen von der Gefahr, über den Bodenrahmen selbst zu stolpern, besteht auch die
Gefahr, mit der an der Laufschiene hängenden Last zu kollidieren, insbesondere wenn
diese in dem Moment entlang der Laufschiene verfahren wird. Die Schrägstreben wirken
in dieser Hinsicht wie eine Zugangssperre, so dass die genannten Gefahren vermieden
werden.
[0027] Die Schrägstreben sind vorteilhaft nicht am Bodenrahmen und an den Bügeln unbeweglich
angeordnet, beispielsweise verschweißt, sondern sie sind vorteilhaft am Bodenrahmen
und/oder an den Bügeln mittels lösbarer Riegelmittel festgelegt, um eine möglichst
platzsparende Demontage des Lastenaufzugs zu ermöglichen. Insbesondere wenn die Bügel
mit vergleichsweise großem Spiel an den Bodenrahmen befestigt werden, beispielsweise
mit großem Spiel in die Hülsen des Bodenrahmens eingesteckt werden, dienen die Schrägstreben
dazu, trotz des erwähnten Spiels einen stabilen Verbund der die Stütze bildenden Bauteile
zu gewährleisten bzw. zu verbessern.
[0028] Zur Schonung des Fußbodens im Raum kann vorteilhaft eine möglichst kleine Flächenbelastung
durch die Stütze beitragen. Daher können vorteilhaft an der Unterseite des Bodenrahmens
Fußplatten angeordnet sein, mit denen der Bodenrahmen auf den Boden des Raums gestellt
wird. Beispielsweise können sich derartige Fußplatten an der Unterseite der erwähnten
aufrechten Hülsen befinden, in welche die Bügel eingestellt werden. Die Bodenplatten
dienen in diesem Fall gleichzeitig auch als Anschlag für die Bügel, so dass die von
den Bügeln aufgebrachte, nach unten wirkende Belastung auf die Bodenplatten einwirkt
und großflächig verteilt werden kann. Im Vergleich dazu, den Bodenrahmen unmittelbar
auf dem Untergrund auffliegen zu lassen, kann mittels der Bodenplatten eine bessere
Standfestigkeit des Lastenaufzugs erreicht werden: in den seltensten Fällen ist ein
Fußboden exakt plan. Während beispielsweise ein rechteckiger Bodenrahmen dementsprechend
"kippelig" auf dem Fußboden auffliegen würde, steht derselbe Bodenrahmen kippstabil
auf dem Fußboden auf, wenn er sich an seinen vier Ecken über vier Füße und die dementsprechenden
Fußplatten auf dem Fußboden abstützt. Die typischerweise geringfügigen Unebenheiten
des Fußbodens werden dadurch ausgeglichen, dass sich der Bodenrahmen geringfügig verwindet,
so dass alle vier Fußplatten gleichermaßen stabil auf dem Fußboden stehen.
[0029] Dadurch, dass sich die erwähnten Hülsen tiefer als der Bodenrahmen erstrecken und
der Bodenrahmen im Abstand oberhalb des Fußbodens verläuft, wird eine vergleichsweise
große Höhe der Hülsen ermöglicht und eine dementsprechend stabile Führung für die
in die Hülsen gestellten Bügel geschaffen.
[0030] Die erwähnten Riegelmittel können an sämtlichen erwähnten Stellen jeweils als Kippstifte
ausgestaltet sein. Auf diese Weise wird eine werkzeuglose Montage des Lastenaufzugs
ermöglicht, indem ein solcher Kippstift des einen Bauteils durch eine Bohrung oder
eine ähnliche Aufnahme des anderen Bauteils hindurchgesteckt wird, und anschließend
um eine Scharnierachse geschwenkt wird, so dass ein selbsttätiges Lösen der beiden
Bauteile voneinander verhindert ist. Mittels derartiger Kippstifte kann beispielsweise
auch eine elektromotorische Seilwinde an einen Kloben gehängt werden, welcher in der
Laufschiene längs verfahrbar ist.
[0031] Die beiden Bügel der Stütze des Lastenaufzugs können aus nahezu beliebigen Profilen
gebildet sein. Eine hohe Steifigkeit bei vergleichsweise geringem Gewicht kann durch
die Verwendung von Rohren gewährleistet werden. Im Unterschied zu Rechteck-Rohren
können vorteilhaft Rundrohre zur Schaffung der Bügel verwendet werden, da Rundrohre
problemlos gebogen werden können. Auf diese Weise können die Bügel jeweils aus einem
einzigen, U-förmig gebogenen Rohrabschnitt geschaffen werden, was eine wirtschaftliche
Fertigung der Bügel unterstützt und potentielle Fehlstellen vermeidet, wie sie beispielsweise
durch Schweißnähte bei einem auf mehreren separaten Abschnitten bestehenden Bügel
gegeben sein könnten.
[0032] Vorteilhafte Weiterentwicklungen des Lastenaufzugs werden nachfolgend erläutert.
Ausgestaltung des Bodenrahmens:
[0033] Um Material an den Kranhaken anhängen oder von diesem entnehmen zu können, ist ein
möglichst problemloser Zugang zu dem von dem Bodenrahmen umschlossenen Bereich vorteilhaft.
Es kann daher vorteilhaft vorgesehen sein, dass die hintere Rahmenstrebe des Bodenrahmens
auf dem Boden aufliegt. Wenn der Bodenrahmen mithilfe von Füßen (z.B. mitsamt höhenverstellbaren
Fußplatten) grundsätzlich im Abstand oberhalb des Bodens verläuft, kann die hintere
Rahmenstrebe dementsprechend nach unten abgesenkt verlaufen. Weiterhin kann die hintere
Rahmenstrebe vorteilhaft besonders flach ausgestaltet sein, z. B. in Form eines Flacheisens
mit flach liegend ausgerichtetem Querschnitt.
[0034] Beide Maßnahmen für sich genommen, und insbesondere in Kombination, erleichtern es
erstens, mit einem Handhubwagen, einer Schubkarre oder dergleichen in den vom Bodenrahmen
umschlossenen Bereich einzufahren, und verringern zweitens die Gefahr einer Stolperkante,
wenn dieser vom Bodenrahmen umschlossenen Bereich zu Fuß betreten werden soll.
Ausgestaltung der Laufschiene:
[0035] Die Laufschiene weist in diesem Fall erstens eine nach unten offene Helmschiene auf.
Zweitens ist an ihrer Oberseite ein Verstärkungsprofil angeordnet, um die Biegesteifigkeit
der Laufschiene zu verbessern. In einer vorteilhaften Ausgestaltung kann das Verstärkungsprofil
in Form eines Rechteck-Hohlprofils ausgestaltet sein. Wirtschaftlich vorteilhaft muss
zur Schaffung der Laufschiene kein Sonderprofil verwendet werden, sondern es kann
beispielsweise eine handelsübliche Helmschiene mit einem handelsüblichen Rechteck-Hohlprofil,
welches als Verstärkungsprofil dient, verbunden werden, beispielsweise verschweißt
werden.
Aufhängung der Laufschiene vorn:
[0036] Die Aufhängung der Laufschiene an der Traverse eines Bügels, insbesondere des vorderen
Bügels, kann vorteilhaft mittels einer Aufhängelasche erfolgen, die an der Laufschiene
angeordnet ist und beiderseits der Laufschiene jeweils eine Aufhänge-Öse aufweist,
wobei die beiden Aufhänge-Ösen zur Aufnahme von Haltestiften bzw. Sicherungsstiften
dienen und damit zur Befestigung an der erwähnten Traverse. An der Traverse können
zwei nach unten offene, U-förmige Traversenschellen angeordnet sein, die nahe den
unteren Enden ihrer jeweiligen beiden Schenkel miteinander fluchtende Bohrungen aufweisen.
[0037] Die Laufschiene wird in der Weise angehoben, dass sich jeweils eine Aufhänge-Öse
zwischen den beiden miteinander fluchtende Bohrungen einer Traversenschelle befindet,
so dass ein Sicherungsbolzen durch die beiden Bohrungen und die dazwischen liegende
Aufhänge-Öse geführt werden kann. Dementsprechend werden zwei Sicherungsbolzen verwendet,
die parallel zur Laufschiene verlaufen. Als Sicherungsbolzen können beispielsweise
Zapfen mit Kippstiften verwendet werden.
[0038] Ggf. weist die Aufhängelasche eine geringere Materialstärke auf, als es dem Abstand
zwischen den beiden Schenkeln einer Traversenschelle entspricht. Dies ist zum Beispiel
der Fall, wenn die Aufhängelasche aus einem gestanzten oder gelaserten Blechzuschnitt
gebildet ist, die Breite bzw. der Durchmesser der Traverse größer ist als die Materialstärke
des Blechzuschnitts, und die beiden Schenkel der U-förmigen Traversenschelle parallel
zueinander verlaufen, ihr Abstand zueinander also von der Breite bzw. dem Durchmesser
der Traverse bestimmt ist.
[0039] In solchen Fällen können die Aufhänge-Ösen jeweils durch ein Röhrchen gebildet sein,
welches so lang ist, dass es den erwähnten Abstand zwischen den beiden Schenkeln der
Traversenschelle nahezu vollständig ausfüllt bzw. überbrückt. Auf diese Weise ist
sichergestellt, dass die Kippstifte in ihrer Montagestellung gehalten werden, wenn
sie durch die beiden Bohrungen der Traversenschelle und die dazwischen liegende Aufhänge-Öse
geführt werden, so dass sie nicht versehentlich vorzeitig aus ihrer Montagestellung
in ihre Verriegelungsstellung kippen können.
Aufhängung der Laufschiene hinten:
[0040] Die Aufhängung der Laufschiene an der Traverse des hinteren Bügels kann vorteilhaft
in Art eines Scharniers ausgestaltet sein. Hierzu sind zwei Aufnahmelaschen an der
Traverse befestigt und erstrecken sich parallel zur Laufschiene. Sie weisen miteinander
fluchtende Durchsteckbohrungen auf durch die ein Sicherungsbolzen gesteckt werden
kann.
[0041] An der Laufschiene, vorzugsweise auf deren Oberseite, ist eine Führung für einen
Sicherungsbolzen angeordnet, z. B. in Form einer Haltelasche, ebenfalls mit einer
Durchsteckbohrung versehen ist, welche mit den beiden Durchsteckbohrungen der Aufnahmelaschen
fluchtet, oder in Form eines Führungsrohrs, welches quer zur Laufschiene verläuft
und oben auf die Laufschiene geschweißt ist.
[0042] Zur Montage wird die Laufschiene angehoben, bis die Führung der Laufschiene und die
beiden Durchsteckbohrungen der Aufnahmelaschen miteinander fluchten und der Sicherungsbolzen
durch diese drei miteinander fluchtende Öffnungen gesteckt wird, so dass er die Scharnierachse
des erwähnten Scharniers bildet.
[0043] Auch in diesem Fall kann als Sicherungsbolzen ein Zapfen mit Kippstift verwendet
werden.
[0044] Anschließend kann die Laufschiene vorn angehoben werden und an dem vorderen Bügel
festgelegt werden. Beispielsweise kann die weiter oben beschriebene vordere Aufhängung
der Laufschiene montiert werden.
Laufschiene mit Tragegriffen:
[0045] Die Laufschiene kann als handelsübliches Bauteil Abmessungen von 65 mm Breite und
70 mm Höhe aufweisen. Wenn die Laufschiene durch ein Verstärkungsprofil ausgestreift
ist, vergrößert in diesem Fall ggf. das Verstärkungsprofil die äußeren Abmessungen
der Laufschiene. Beispielsweise kann das Verstärkungsprofil als Rechteckprofil ausgestaltet
sein und eine Breite von 60 mm und eine Höhe von 30 mm aufweisen. Dementsprechend
unhandlich ist die insgesamt geschaffene Laufschiene zu erfassen und jedenfalls nicht
mit einer einzigen Hand zu umgreifen. Ein besonders problemloser Transport der demontierten
einzelnen Bauteile bzw. Baugruppen des Lastenaufzugs kann vorteilhaft dadurch unterstützt
werden, dass an der Laufschiene Tragegriffe angeordnet sind, so dass nicht die Laufschiene
selbst, sondern vielmehr deren Tragegriffe zum Transport der Laufschiene erfasst werden
können. Die Tragegriffe können insbesondere einen so groß bemessenen Querschnitt aufweisen,
dass sie jeweils von einer einzigen Hand umfasst werden können. Vorzugsweise können
die beiden Tragegriffe so weit voneinander beabstandet angeordnet sein, dass die Laufschiene
mittels dieser Tragegriffe von zwei Personen getragen werden kann und sich diese beiden
Personen dabei nicht gegenseitig behindern, z.B. durch einen Abstand von wenigstens
50 cm zwischen den beiden Tragegriffen. Angesichts der Gesamtlänge der Laufschiene,
die beispielsweise 2 m oder mehr betragen kann, insbesondere beispielsweise 3 m, kann
der Abstand der beiden Tragegriffe vorteilhaft größer als 1 m sein. Die Tragegriffe
können beispielsweise seitlich oder oben an der Laufschiene befestigt sein, z.B. oben
auf die Laufschiene geschweißt sein.
Höhenverstellbarkeit der beiden Bügel:
[0046] Vorteilhaft kann die Höhe der Bügel verstellt werden, so dass die Höhe der beiden
Traversen und damit die Höhe der Laufschiene einstellbar ist. In Anpassung an die
Oberkante der jeweiligen Mauerwerksöffnung - z. B. ein Fenster - kann daher die Laufschiene
jeweils so hoch wie möglich eingestellt werden, um unterhalb der Laufschiene eine
problemlose Handhabung von Material zu ermöglichen und einen möglichst großen Freiraum
innerhalb der Mauerwerksöffnung zu nutzen.
[0047] Die Höhenverstellung kann beispielsweise durch eine mehrteilige Ausgestaltung der
Bügel aus oberen und unteren Elementen, sowie durch eine Lochreihe erfolgen. Die Fixierung
der oberen Elemente und der unteren Elemente der Bügel kann jeweils mithilfe eines
Sicherungsbolzens erfolgen, z. B. in Form eines Kippstifts.
Kippstifte als Sicherungselemente:
[0048] Zu Transportzwecken kann der Lastenaufzug zerlegt bzw. zu seiner Inbetriebnahme kann
der Lastenaufzug montiert werden, indem Bauteile oder Baugruppen des Lastenaufzugs
voneinander getrennt oder miteinander verbunden werden. Hierzu kann vorteilhaft die
Verwendung von Zapfen mit Kippstiften vorgesehen sein. Hierdurch wird eine Verbindung
der Bauteile oder Baugruppen mit mechanisch hoch belastbaren, sowie schnell und einfach,
insbesondere werkzeuglos handhabbaren Sicherungselementen sowie eine schnelle und
unkomplizierte insbesondere werkzeuglose, Trennung der Bauteile oder Baugruppen ermöglicht.
[0049] Die Zapfen samt Kippstiften können fest an einem Element des Lastenaufzugs befestigt
sein, so dass sie verliersicher und stets verfügbar sind.
[0050] Alternativ können sie als separate Bauteile vorliegen, so dass versehentliche Beschädigungen,
Verformungen und dergleichen einerseits nahezu ausgeschlossen sind und andererseits
durch einen einfach durchzuführenden Ersatz des betreffenden Zapfens samt Kippstift
behoben werden können.
Transportsicherung der Schrägstreben:
[0051] Die Schrägstreben schließen lösbar an die aufrecht verlaufenden Bügelstreben der
Bügel an. Zum Transport des Lastenaufzugs werden die Schrägstreben von den Bügeln
gelöst. Mit den Rahmenstreben des Bodenrahmens hingegen bleiben die längeren Schrägstreben
stets verbunden, sie schließen gelenkig an die Rahmenstreben an, und die kürzeren
Schrägstreben schließen ihrerseits gelenkig an die längeren Schrägstreben an.
[0052] Zum Transport des Lastenaufzugs kann jede Schrägstreben-Baugruppe flach auf den Bodenrahmen
geschwenkt werden. Dabei liegen die kürzeren Schrägstreben oben auf den längeren Schrägstreben.
[0053] Im einfachsten Fall kann ein Band als Sicherungselement durch eine Bohrung der kürzeren
Schrägstrebe und um die Rahmenstrebe geführt werden, um die kürzere Schrägstrebe und
somit auch die darunter liegende längere Schrägstrebe am Bodenrahmen zu halten. Allerdings
kann ein Band umständlich zu handhaben sein, z.B. hinsichtlich der erforderlichen
Schaffung eines Knotens, oder es kann unsicher sein, was seine Haltekräfte angeht,
z.B. wenn ein Band einen Häkchenverschluss aufweist und dieser verschmutzt ist.
[0054] Vorteilhaft kann daher am Bodenrahmen eine Halterung für die kürzeren Schrägstreben
vorgesehen sein. Diese Halterung dient dazu, eine Schrägstreben-Baugruppe am Bodenrahmen
zu sichern. Hierzu kann sich eine Haltelasche von einer Rahmenstrebe des Bodenrahmens
dort aufwärts erstrecken, wo sich das freie Ende der kürzeren Schrägstreben befindet,
wenn die die Schrägstreben-Baugruppe zusammengefaltet ist.
[0055] Diese Haltelasche kann mit einer Bohrung versehen sein, so dass die kürzere Schrägstrebe
mittels eines Sicherungselements, z. B. eines Sicherungsbolzens, gesichert werden
kann, das durch die kürzere Schrägstrebe und die erwähnte Bohrung der Haltelasche
geführt wird.
[0056] Oder an der Haltelasche kann ein fest montierter Sicherungsbolzen bzw. ein ähnliches
Sicherungselement angeordnet sein, an welchem das freie Ende der kürzeren Schrägstrebe
auf ähnliche Weise festgelegt werden kann wie an einer Bügelstrebe.
Handgriff an der Seilwinde:
[0057] Die Seilwinde ist an der Laufschiene längs verfahrbar. Zugunsten einer möglichst
wirtschaftlichen Ausgestaltung und eines möglichst geringen Transportgewichts des
Lastenaufzugs kann vorteilhaft auf einen motorischen Fahrantrieb der Seilwinde verzichtet
und stattdessen die Seilwinde von Hand entlang der Laufschiene bewegt werden.
[0058] Im Betrieb des Lastenaufzugs ragt die Laufschiene durch den Mauerwerksdurchbruch
- z.B. ein Fenster - ins Freie. Mittels eines Handgriffs, der an die Seilwinde anschließt,
kann Unfallgefahren vorgebeugt werden. Der Handgriff schließt mittels einer Zug- und
Druckstange an die Seilwinde an. Durch die Länge der Zug- und Druckstange wird ermöglicht,
die Seilwinde auch aus einem gewissen Abstand zu verfahren. Der Anwender muss sich
also beispielsweise nicht weit aus einem Fenster heraus lehnen, um die Seilwinde bis
zum vorderen Ende der Laufschiene schieben oder von dort wieder zu sich heranziehen
zu können.
Höhenversatz des erwähnten Handgriffs an der Seilwinde:
[0059] Um Personen unterschiedlichster Körpergröße zu ermöglichen, den oben erwähnten Handgriff
problemlos betätigen zu können, kann die Zug- und Druckstange von der Seilwinde aus
schräg nach unten zum Handgriff verlaufen. Hierzu kann die Zug- und Druckstange entweder
geradlinig oder bogenförmig schräg verlaufen, oder stufenförmig, beispielsweise etwa
S- bzw. Z- förmig, wie in den Zeichnungen dargestellt.
Seitliche Schwenkbarkeit des erwähnten Handgriffs:
[0060] Wenn sich die Seilwinde am hinteren Ende des Lastenaufzugs befindet und der oben
erwähnte Handgriff vorgesehen ist, ragt dieser aufgrund der Länge der Zug- und Druckstange
weit über die sonstigen Abmessungen des Lastenaufzugs hinaus nach hinten. Dies kann
insbesondere dann stören, wenn der Materialtransport in den vom Bodenrahmen umschlossenen
Bereich hinein bzw. aus diesem Bereich heraus durch den hinteren Bügel hindurch erfolgt.
[0061] Daher kann vorteilhaft die Zug- und Druckstange um eine aufrechte Achse schwenkbar
an die Seilwinde anschließen. Auf diese Weise kann sie zur Seite aus dem Weg geschwenkt
werden, um den Durchgang durch den Bügel nicht zu behindern.
[0062] Wenn die Zug- und Druckstange geradlinig mit der Laufschiene fluchtet, entspricht
dies der üblichen Arbeitsstellung, wenn nämlich die Seilwinde entlang der Laufschiene
nach vorn (durch Druck auf den Handgriff) oder nach hinten (durch Zug am Handgriff)
verfahren werden soll. Zur Seite geschwenkt, nimmt der Handgriff seine Ruhestellung
ein, in welcher der Durchgang durch den hinteren Bügel nicht durch den Handgriff oder
die Zug- und Druckstange behindert wird.
Längsverschiebbarkeit des erwähnten Handgriffs:
[0063] Alternativ zu der oben beschriebenen Schwenkbarkeit kann eine andere Beweglichkeit
des Handgriffs zwischen Arbeits- und Ruhestellung vorgesehen sein: die Arbeitsstellung
des Handgriffs kann unverändert wie oben beschrieben sein. In seine Ruhestellung wird
der Handgriff jedoch nicht seitlich geschwenkt, sondern in Längsrichtung der Laufschiene
verschoben, nachdem eine entsprechende Arretierung gelöst wurde. So kann der Handgriff
bis nah an die Seilwinde heran geschoben werden, wo er praktisch nicht mehr störend
im Weg ist.
[0064] Um eine gleichmäßig Längsverschiebung zu ermöglichen, kann die Zug- und Druckstange
vorteilhaft ohne Absätze ausgestaltet sein und z. B. gleichmäßig gebogen verlaufen,
so dass der Handgriff auf einer Kreisbogenlinie nach vorn und nach oben geführt wird,
wenn er aus seiner Arbeitsstellung in seine Ruhestellung bewegt wird.
Laufschiene faltbar oder teilbar:
[0065] Vorteilhaft kann die Laufschiene gegenüber ihrer Gebrauchslänge von beispielsweise
2 oder 3 m auf eine demgegenüber kürzere Transportlänge verkleinert werden. Beispielsweise
kann mittels einer entsprechend stabilen Scharnieranordnung die Laufschiene zusammengeklappt
bzw. zusammengefaltet werden. Alternativ kann vorgesehen sein, die Laufschiene in
zwei oder mehr Teilstücke zerlegen zu können. Dabei kann ein als "Schuh" bezeichnetes
Hüllblech vorgesehen sein, welches ein Ende eines Teilstücks der Laufschiene im wesentlichen
U-förmig umgibt und sich über dieses Ende hinaus erstreckt. Das Ende eines zweiten
Teilstücks kann dementsprechend in diesen Schuh gesteckt werden, so dass die beiden
Teilstücke stabil miteinander verbunden sind. Durch die im wesentlichen U-förmige
Ausgestaltung des Schuhs ist die Durchgängigkeit der unteren Öffnung der Laufschiene
gewährleistet, so dass eine Laufkatze über die Länge beider Teilstücke entlang der
Laufschiene verfahren werden kann.
[0066] Falls Sie Laufschiene mit einem Verstärkungsprofil versehen ist, kann das Verstärkungsprofil
des zweiten Teilstücks eine Ausnehmung aufweisen, mit der es den Schuh übergreift.
Weiterhin kann eine Einsteckzunge vorgesehen sein, welche die Trennstelle der Verstärkungsprofile
der beiden Teilstücke überbrückt und beispielsweise in einem der beiden Verstärkungsprofile
festgelegt ist und beim Verbinden der beiden Teilstücke in das Verbindungsprofil des
anderen Teilstücks eingesteckt wird. Zusätzlich zu dem erwähnten Schuh bewirkt die
Einsteckzunge eine weitere Stabilisierung der Verbindung der beiden Teilstücke der
Laufschiene.
[0067] Durch die klappbare bzw. faltbare bzw. teilbare Ausgestaltung der Laufschiene wird
insbesondere der Transport der einzelnen Baugruppen des demontierten Lastenaufzugs
in Fahrzeugen von Privatpersonen ermöglicht. Derartige Fahrzeuge weisen häufig, anders
als die typischen Handwerker-Fahrzeuge, Möbelwagen oder dergleichen keinen Laderaum
oder Innenraum auf, der die verkehrssichere Unterbringung der gesamten Laufschiene
zulassen würde. Durch die Möglichkeit, die Gebrauchslänge der Laufschiene auf eine
deutlich kleinere Transportlänge von beispielsweise 1,5 m oder 2 m zu verkürzen, wird
auch Privatpersonen die Nutzung des Lastenaufzugs erleichtert. Beispielsweise kann
somit für Privatpersonen die Möglichkeit eröffnet werden, einen Lastenaufzug für die
Dauer eines Wochenendes zum Zwecke eines Umzugs zu mieten.
[0068] Ausführungsbeispiele der Neuerung werden anhand der rein schematischen Darstellungen
nachfolgend näher erläutert. Dabei zeigt
- Fig. 1
- ein erstes Ausführungsbeispiel eines mobilen Lastenaufzugs im zusammengebauten Zustand,
- Fig. 2
- ein zweites Ausführungsbeispiel eines prinzipiell gleichen Lastenaufzugs, in demontiertem
Zustand,
- Fig. 3
- eine Ansicht ähnlich Fig. 1 auf ein drittes Ausführungsbeispiel, welches bis auf die
Seilwinde zusammengebaut ist,
- Fig. 4 und 5
- Detailansichten des dritten Ausführungsbeispiels in einem gegenüber Fig. 3 größeren
Maßstab,
- Fig. 6 bis 9
- Ansichten aus verschiedenen Blickrichtungen auf ein weiteres Ausführungsbeispiel,
und
- Fig. 10
- eine perspektivische Ansicht auf eine Aufhängelasche, die bei dem Ausführungsbeispiel
der Fig. 6 bis 9 zur Aufhängung der Laufschiene an einem Bügel dient.
[0069] In den Zeichnungen ist mit 1 jeweils insgesamt ein Lastenaufzug bezeichnet, der eine
Stütze 2 und eine Laufschiene 3 aufweist. An der Laufschiene 3 hängt eine elektromotorische
Seilwinde 4 mit einem Kranhaken 5 am Ende des Seils. Die Laufschiene 3 ist dabei in
an sich bekannter Weise nach unten offen ausgestaltet, bildet also im Querschnitt
ein etwa C-förmiges Profil.
[0070] Die Stütze 2 weist einen Bodenrahmen 6 auf, der aus rechteckig angeordneten Rahmenstreben
7 und an den Ecken aufrecht stehend angeordneten Hülsen 8 gebildet ist. Die Hülsen
8 sind unten durch Fußplatten 9 verschlossen, wobei abweichend von dem dargestellten
Ausführungsbeispiel die Fußplatten 9 zur besseren Kraftverteilung auch erheblich größer
als dargestellt ausgestaltet sein können.
[0071] Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist zudem vorgesehen, dass zwischen den
Rahmenstreben 7 und den Hülsen 8 Schrägstreben 10 verlaufen, die an beiden Enden fest
mit den jeweiligen Bestandteilen des Bodenrahmens 6 verschweißt sind. Abweichend von
diesem Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, Schrägstreben 10 zu verwenden, die
mittels Kippstiften lösbar sowohl an den Rahmenstreben 7 als auch an den Stützen 2
festgelegt werden können und aufgrund ihrer Lösbarkeit eine Zerlegbarkeit der Stütze
2 mit möglichst geringem Packmaß ermöglichen, wobei derartige lösbare Schrägstreben
10 länger als die dargestellten Schrägstreben 10 des Ausführungsbeispiels ausgestaltet
sind.
[0072] Die Stützen 2 weisen jeweils zwei parallele Bügelstreben 11 auf sowie eine obere
Traverse 12, welche die beiden Bügelstreben 11 miteinander verbindet und welche bei
dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus drei jeweils winklig zueinander ausgerichteten
Segmenten besteht.
[0073] Oberhalb der beiden Traversen 12 wird die Stütze 2 durch eine Kopfanordnung 14 vervollständigt.
Die Kopfanordnung 14 umfasst eine Plattform 15, die sich über drei Kopfstreben 16
einerseits auf einer Traverse 12 und andererseits auf der Laufschiene 3 abstützt.
Hierzu sind auf der Traverse 12 und auf der Laufschiene 3 jeweils Kopfhülsen 17 vorgesehen,
in welche die Kopfstreben 16 von oben eingesetzt sind. An der Plattform 15 ist ein
tellerartig ausgestalteter Kopf 18 mittels einer Spindel 19 höheneinstellbar abgestützt.
Der Kopf 18 weist an seiner Oberseite eine elastisch verformbare Schicht auf, beispielsweise
in Form einer Filzplatte, wobei vorgesehen ist, dass der Kopf 18 mittels eines abnehmbaren
Bezugs die Raumdecke vor einem unmittelbaren Kontakt mit dieser Filzplatte des Kopfes
18 schützt.
[0074] Zur Festlegung der Laufschiene 3 an der Stütze 2 ist an der in Fig. 1 rechts dargestellten
Traverse 12 eine Einsteckhalterung vorgesehen. Hierzu weist die Laufschiene 3 zwei
zur Seite und nach vorn ragende L-förmige Haltestifte 20 auf, die in zwei Ösen eingesteckt
sind, welche durch jeweils einen U-förmig gebogenen an die Traverse 12 geschweißten
Drahtbügel 21 gebildet sind. An der in Fig. 1 links dargestellten Traverse 12 ist
die Laufschiene 3 mittels eines Fixierstiftes festgelegt, wie anhand von Fig. 2 näher
erläutert wird.
[0075] Fig. 2 zeigt einen Lastenaufzug 1 in demontiertem Zustand. Dieser Lastenaufzug 1
entspricht im Wesentlichen dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1, allerdings ist die
Laufschiene 3 in Form eines zweiten Ausführungsbeispiels dargestellt, welches von
dem der Fig. 1 abweicht: Anstelle von lediglich zwei einander gegenüberliegend angeordneten
Haltestiften 20 weist in Fig. 2 die Laufschiene 3 zwei derartiger Sätze von Haltestiften
20 auf, wobei diese beiden Sätze in Längsrichtung der Laufschiene 3 voneinander beabstandet
angeordnet sind. Auch die Kopfhülse 17 an der Laufschiene 3 ist bei dem Ausführungsbeispiel
der Fig. 2 zweifach vorhanden, und zwar in demselben Abstand in Längsrichtung wie
die Sätze der Haltestifte 20.
[0076] Zur Festlegung an dem links dargestellten Bügel, der insgesamt mit 22 bezeichnet
ist, ist an der Traverse 12 des Bügels 22 ein Fixierstift 23 angeordnet, der in eine
L-förmig gebogene Haltelasche 24 eingreifen kann, welche oben auf die Laufschiene
3 geschweißt ist. Auch die Haltelasche 24 ist in demselben erwähnten Abstand in Längsrichtung
auf der Laufschiene 3 ein zweites Mal vorgesehen, so dass die Laufschiene 3 in zwei
unterschiedlichen Positionen an der Stütze 2, nämlich an den Traversen 12 der beiden
Bügel 22 festgelegt werden kann.
[0077] Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, den Fixierstift
23 als Schraube auszugestalten, dem eine Mutter 25 zugeordnet ist. Abweichend von
diesem Ausführungsbeispiel kann allerdings vorgesehen sein, dass der Fixierstift 23
als Kippstift ausgestaltet ist.
[0078] In Fig. 3 ist ein drittes Ausführungsbeispiel dargestellt, welches bis auf die Montage
der Seilwinde fertig zusammengebaut ist und welches sich von den Ausführungsbeispielen
der Fig. 1 und 2 durch die folgenden Merkmale unterscheidet:
Die Rahmenstreben 7 des Bodenrahmens 6 sind auf Gehrung geschnitten, und die Hülsen
8 stehen nicht auf den Rahmenstreben 7 auf, sondern sind in den Ecken des Bodenrahmens
6 angeordnet und dort mit den Rahmenstreben 7 verschweißt.
[0079] Da die Bügelstreben 11 mit vergleichsweise großem Spiel in die Hülsen 8 eingesteckt
sind, sind die Schrägstreben 10 bei diesem Ausführungsbeispiel länger ausgestaltet
und verlaufen von dem Bodenrahmen 6 bis in die obere Hälfte der Bügel 22. Dabei ist
jeweils eine lange und eine kurze Schrägstrebe 10 vorgesehen, die eine insgesamt etwa
T-förmige Anordnung bilden. An den vier Punkten, an denen diese beiden Schrägstreben
10 aneinander sowie an den Bodenrahmen 6 und an die beiden Bügel 22 anschließen, sind
jeweils Kippstifte als Riegelmittel vorgesehen, um die Schrägstreben 10 in ihrer Position
zu sichern.
[0080] Die Bügel 22 bestehen jeweils aus einem einzigen Rundrohr, welches in seinen U-förmigen
Verlauf gebogen worden ist.
[0081] Die Kopfanordnung 14 weist ein Führungsrohr 26 auf, welches die Spindel 19 aufnimmt.
Das Führungsrohr 26 ist nicht nur unmittelbar von den drei Kopfstreben 16 gehalten,
sondern zusätzlich, in einer anderen Höhe, auch mittelbar durch Verbindungsstreben
27 mit den drei Kopfstreben 16 verbunden. Ein Griff 28 dient zur Betätigung der Spindel
19 und zur Höhenverstellung des Kopfes 18.
[0082] Die Haltestifte 20 der Laufschiene 3 sind jeweils in einer Bohrung einer Beschlagplatte
29 aufgenommen. Im Vergleich zur Verwendung der U-förmig gebogenen Drahtbügel 21 wird
so eine spielarme, präzise Führung der Haltestifte 20 ermöglicht. Der etwa Z-förmige
Verlauf der Beschlagplatte 29 verbessert die Stabilität des Lastenaufzugs 1 in dem
Bereich, wo die Laufschiene 3 an die Traverse 12 des Bügels 22 anschließt. Zudem sind
die beiden Bohrungen für die Aufnahme beider Haltestifte 20 in derselben Beschlagplatte
29 angeordnet, wodurch die Präzision der Laufschienen-Halterung weiter verbessert
wird.
[0083] In Fig. 4 ist in einer perspektivischen Ansicht von schräg unten dieser Bereich der
Laufschienen-Halterung ersichtlich. Eine Bohrung 30 in der Beschlagplatte 29 führt
im Vergleich zu einem Drahtbügel 21 der Fig. 1 und 2 den Haltestift 20 der Laufschiene
3 mit erheblich weniger Spiel. Weiterhin weist die Beschlagplatte 29 auf beiden Seiten
von der Laufschiene 3 jeweils eine an geschweißte Führungslasche 31 auf, die mit einer
gleichartigen Bohrung 30 versehen ist und mit der Bohrung 30 der Beschlagplatte 29
fluchtet. Auch durch diese beiden im Abstand voneinander vorgesehenen Bohrungen 30
wird die Führung des Haltestifts 20 verbessert und der Haltestift 20 beispielsweise
gegen Kippbewegungen gesichert.
[0084] Fig. 5 zeigt den Anschluss einer Schrägstrebe 10 an eine Bügelstrebe 11 eines Bügels
22. Die Schrägstrebe 10 ist durch Riegelmittel an der Bügelstrebe 11 gesichert, wobei
diese Riegelmittel einen Kippstift 32 aufweisen. In Fig. 5 ist der Kippstift 32 in
seiner Riegelstellung dargestellt, in welcher er quer zu einem Zapfen 33 ausgerichtet
ist. Aus dieser Riegelstellung kann der Kippstift 32 zur Montage bzw. Demontage der
Schrägstrebe 10 in eine Montagestellung geschwenkt werden, in welcher er den Zapfen
33 in axialer Richtung verlängert.
[0085] Fig. 6 zeigt, dass die hintere Rahmenstrebe 7 des Bodenrahmens 6 auf dem Boden aufliegt.
Während der Bodenrahmen 6 mithilfe von Füßen, z. B. mitsamt von in der Höhe verstellbaren
Fußplatten 9, grundsätzlich im Abstand oberhalb des Bodens verläuft, verläuft die
hintere Rahmenstrebe 7 nach unten abgesenkt und dementsprechend tiefer als die übrigen
Rahmenstreben 7. Zudem weist die hintere Rahmenstrebe 7 ein anderes Querschnittsprofil
auf als die übrigen Rahmenstreben 7 und ist auf diese Weise besonders flach ausgestaltet,
nämlich in Form eines Flacheisens mit flach liegend ausgerichtetem Querschnitt.
[0086] Beide Maßnahmen erleichtern es, mit einem Handhubwagen, einer Schubkarre oder dergleichen
in den vom Bodenrahmen 6 umschlossenen Bereich einzufahren. Dies ist regelmäßig erforderlich,
um Material an den Kranhaken 5 anhängen oder von diesem entnehmen zu können. Zudem
wird die Gefahr einer Stolperkante verringert, wenn dieser vom Bodenrahmen 6 umschlossene
Bereich zu Fuß betreten werden soll.
[0087] Die Fig. 6 und 7 lassen weiterhin erkennen, dass die Laufschiene 3 erstens eine nach
unten offene Helmschiene 34 aufweist und zweitens an ihrer Oberseite ein Verstärkungsprofil
35 in Form eines Rechteck-Hohlprofils. Durch das Verstärkungsprofil 35 wird die Biegesteifigkeit
der Laufschiene 3 verbessert. Wirtschaftlich vorteilhaft muss hierzu kein Sonderprofil
verwendet werden, sondern bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine handelsübliche
Helmschiene 34 mit einem handelsüblichen Rechteck-Hohlprofil als Verstärkungsprofil
35 verschweißt.
[0088] Die Fig. 8 und 10 zeigen die Aufhängung der Laufschiene 3 an der Traverse 12 eines
Bügels 22, insbesondere des vorderen Bügels 22, mittels einer Aufhängelasche 36. Die
Aufhängelasche 36 ist an der Laufschiene 3 angeordnet und weist beiderseits der Laufschiene
3 jeweils eine Aufhänge-Öse 37 auf. Wie insbesondere Fig. 10 erkennen lässt, besteht
die Aufhängelasche 36 grundsätzlich aus einem Blechzuschnitt und weist 2 Bohrungen
auf, die für sich genommen jeweils als Aufhänge-Öse 37 dienen können. Bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel sind die beiden Aufhänge-Ösen 37 jedoch jeweils durch ein Röhrchen
gebildet.
[0089] Die Fig. 6 und 8 zeigen, dass an der Traverse 12 zwei nach unten offene, U-förmige
Traversenschellen 38 angeordnet sind, die nahe den unteren Enden ihrer jeweiligen
beiden Schenkel miteinander fluchtende Bohrungen aufweisen. Die Laufschiene 3 wird
in der Weise angehoben, dass sich jeweils eine Aufhänge-Öse 37 zwischen den beiden
miteinander fluchtenden Bohrungen einer Traversenschelle 38 befindet, so dass ein
Sicherungsbolzen durch diese beiden Bohrungen und die dazwischen liegende Aufhänge-Öse
37 geführt werden kann. Dementsprechend werden zwei Sicherungsbolzen verwendet, die
parallel zur Laufschiene 3 verlaufen. Als Sicherungsbolzen können beispielsweise Zapfen
33 mit Kippstiften 32 verwendet werden.
[0090] Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist die Aufhängelasche 36 eine geringere
Materialstärke auf, als es dem Abstand zwischen den beiden Schenkeln einer Traversenschelle
38 entspricht, da die Aufhängelasche 36 aus einem gestanzten oder gelaserten Blechzuschnitt
gebildet ist. Die Breite bzw. der Durchmesser der Traverse 12 ist bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel größer als die Materialstärke des Blechzuschnitts, und die beiden
Schenkel der U-förmigen Traversenschelle 38 verlaufen parallel zueinander, ihr Abstand
zueinander ist also von der Breite bzw. dem Durchmesser der Traverse 12 bestimmt.
[0091] Die Aufhänge-Ösen 37 sind daher jeweils durch ein Röhrchen gebildet, welches so lang
ist, dass es den erwähnten Abstand zwischen den beiden Schenkeln der Traversenschelle
38 nahezu vollständig ausfüllt bzw. überbrückt. Auf diese Weise ist sichergestellt,
dass die Kippstifte 32 in ihrer Montagestellung gehalten werden, wenn sie durch die
beiden Bohrungen der Traversenschelle 38 und die dazwischen liegende Aufhänge-Öse
37 geführt werden, so dass sie nicht versehentlich vorzeitig aus ihrer Montagestellung
in ihre Verriegelungsstellung kippen können.
[0092] Fig. 7 lässt die Aufhängung der Laufschiene 3 an der Traverse 12 des hinteren Bügels
22 erkennen. Diese Aufhängung ist in Art eines Scharniers ausgestaltet. Hierzu sind
zwei Aufnahmelaschen 39 an der Traverse 12 befestigt und erstrecken sich parallel
zur Laufschiene 3. Sie weisen miteinander fluchtende Durchsteckbohrungen auf durch
die ein Sicherungsbolzen gesteckt werden kann.
[0093] An der Laufschiene 3, vorzugsweise auf deren Oberseite, ist eine Führung für einen
Sicherungsbolzen angeordnet. Diese Führung ist in Form einer Haltelasche ausgestaltet,
die ebenfalls mit einer Durchsteckbohrung versehen ist, welche mit den beiden Durchsteckbohrungen
der Aufnahmelaschen 39 fluchtet. Alternativ dazu kann die Führung in Form eines Führungsrohrs
ausgestaltet sein, welches quer zur Laufschiene 3 verläuft und oben auf die Laufschiene
3 geschweißt ist. Zur Montage des Lastenaufzugs wird unter anderem die Laufschiene
3 angehoben, bis die Führung der Laufschiene 3 und die beiden Durchsteckbohrungen
der Aufnahmelaschen 39 miteinander fluchten und der Sicherungsbolzen durch diese drei
miteinander fluchtenden Öffnungen gesteckt wird, so dass er die Scharnierachse des
erwähnten Scharniers bildet. Auch in diesem Fall kann als Sicherungsbolzen ein Zapfen
33 mit Kippstift 32 verwendet werden. Anschließend kann die Laufschiene 3 vorn angehoben
werden und die weiter oben beschriebene vordere Aufhängung der Laufschiene 3 montiert
werden.
[0094] Die Fig. 6, 7 und 9 zeigen, dass die Laufschiene 3 mit Tragegriffen 40 versehen ist.
Die Tragegriffe 40 sind so weit voneinander beabstandet, dass die Laufschiene 3 mittels
dieser Tragegriffe 40 von zwei Personen getragen werden kann und sich diese beiden
Personen dabei nicht gegenseitig behindern. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
sind die Tragegriffe 40 oben auf der Laufschiene 3 befestigt, nämlich auf das Verstärkungsprofil
35 geschweißt, abweichend davon können sie jedoch beispielsweise seitlich an der Laufschiene
3 befestigt sein.
[0095] Aus Fig. 7 ist erkennbar, dass die Bügel 22 höhenverstellbar sind, so dass die Höhe
der beiden Traversen 12 und damit die Höhe der Laufschiene 3 einstellbar ist. In Anpassung
an die Oberkante der jeweiligen Mauerwerksöffnung - z. B. ein Fenster - kann daher
die Laufschiene 3 jeweils so hoch wie möglich eingestellt werden, um unterhalb der
Laufschiene 3 eine problemlose Handhabung von Material zu ermöglichen und einen möglichst
großen Freiraum innerhalb der Mauerwerksöffnung zu nutzen. Die Höhenverstellung erfolgt
bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel beispielsweise durch eine Lochreihe 41.
Die Fixierung oberer Elemente 42 und unterer Elemente 43 der Bügel 22 in der gewünschten
Relativanordnung zueinander erfolgt jeweils mithilfe eines Sicherungsbolzens, wobei
auch in diesem Fall die Sicherungsbolzen z. B. in Form von Kippstiften 32 ausgestaltet
sein können.
[0096] Zu Transportzwecken kann der Lastenaufzug 1 zerlegt bzw. zu seiner Inbetriebnahme
kann der Lastenaufzug 1 montiert werden, indem Bauteile oder Baugruppen des Lastenaufzugs
1 voneinander getrennt oder miteinander verbunden werden. Hierzu kann vorteilhaft
die Verwendung von Zapfen 33 mit Kippstiften 32 vorgesehen sein, wie aus Fig. 5 ersichtlich.
Umgangssprachlich wird häufig nicht zwischen dem Zapfen 33 und dem darin beweglich
gelagerten Kippstift 32 unterschieden, sondern vielmehr das gesamte Sicherungselement
als "Kippstift" bezeichnet. Durch die Verwendung von Kippstiften wird eine Verbindung
der Bauteile oder Baugruppen mit mechanisch hoch belastbaren, sowie schnell und einfach,
insbesondere werkzeuglos handhabbaren Sicherungselementen sowie eine schnelle und
unkomplizierte insbesondere werkzeuglose, Trennung der Bauteile oder Baugruppen ermöglicht.
[0097] Fig. 6 zeigt, dass die Zapfen 33 samt Kippstiften 32 fest an einem Element des Lastenaufzugs
1 befestigt sein können, so dass sie verliersicher und stets verfügbar sind. Die Zapfen
33 sind an den unteren Elementen 43 der Bügel 22 befestigt, um die Schrägstreben 10
aufzunehmen.
[0098] Alternativ können sie als separate Bauteile vorliegen, so dass versehentliche Beschädigungen,
Verformungen und dergleichen einerseits nahezu ausgeschlossen sind und andererseits
durch einen einfach durchzuführenden Ersatz des betreffenden Zapfens 33 samt Kippstift
32 behoben werden können. Beispielsweise zur Festlegung einer Aufhänge-Öse 37 an einer
Traversenschelle 38, wie ebenfalls aus Fig. 6 ersichtlich, kann ein derartig lose
handhabbarer Zapfen 33 samt Kippstift 32 verwendet werden.
[0099] Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 6 bis 9 schließen die Schrägstreben 10 lösbar
an die aufrecht verlaufenden Bügelstreben 11 der Bügel 22 an. Zum Transport des Lastenaufzugs
1 werden die Schrägstreben 10 von den Bügeln 11 gelöst. Mit den Rahmenstreben 7 des
Bodenrahmens 6 hingegen bleiben die längeren Schrägstreben 10 stets verbunden, sie
schließen gelenkig an die Rahmenstreben 7 an, und die kürzeren Schrägstreben 10 schließen
ihrerseits gelenkig an die längeren Schrägstreben 10 an.
[0100] Zum Transport des Lastenaufzugs 1 kann auf beiden Seiten des Bodenrahmens 6 jede
Schrägstreben-Baugruppe, bestehend aus einer längeren und einer kürzeren Schrägstrebe
10, flach auf den Bodenrahmen 6 geschwenkt werden. Dabei liegen die kürzeren Schrägstreben
10 oben auf den längeren Schrägstreben 10. Diese flach zusammen gefaltete Schrägstreben-Baugruppe
kann durch ein Band, welches als Sicherungselement dient, an dem Bodenrahmen 6 gesichert
werden. Hierzu wird das Band durch eine Bohrung der kürzeren Schrägstrebe 10 und um
die Rahmenstrebe 7 geführt, um die kürzere Schrägstrebe 10 und somit auch die darunter
liegende längere Schrägstrebe 10 am Bodenrahmen 6 zu halten.
[0101] Alternativ zur Verwendung eines Bandes kann am Bodenrahmen 6 eine Halterung für die
kürzeren Schrägstreben 10 vorgesehen sein, die jedoch in den Zeichnungen nicht dargestellt
ist. Diese Halterung dient dazu, eine Schrägstreben-Baugruppe am Bodenrahmen 6 zu
sichern. Hierzu kann sich eine Haltelasche von einer Rahmenstrebe 7 des Bodenrahmens
6 dort aufwärts erstrecken, wo sich das freie Ende der kürzeren Schrägstreben 10 befindet,
wenn die Schrägstreben-Baugruppe zusammengefaltet ist. Diese Haltelasche kann mit
einer Bohrung versehen sein, so dass die kürzere Schrägstrebe 10 mittels eines Sicherungselements,
z. B. eines Sicherungsbolzens, gesichert werden kann, das durch die kürzere Schrägstrebe
10 und die erwähnte Bohrung der Haltelasche geführt wird. Oder an der Haltelasche
kann ein fest montierter Sicherungsbolzen bzw. ein ähnliches Sicherungselement angeordnet
sein, an welchem das freie Ende der kürzeren Schrägstrebe 10 auf ähnliche Weise festgelegt
werden kann wie an einer Bügelstrebe 11.
[0102] Aus den Fig. 6 bis 9 ist erkennbar, dass ein Handgriff 44 an die Seilwinde 4 anschließt.
Der Handgriff 44 schließt mittels einer Zug- und Druckstange 45 an die Seilwinde 4
an. Durch die Länge der Zug- und Druckstange 45 wird ermöglicht, die Seilwinde 4 auch
aus einem gewissen Abstand zu verfahren. Der Anwender muss sich also beispielsweise
nicht weit aus einem Fenster heraus lehnen, um die Seilwinde 4 bis zum vorderen Ende
der Laufschiene 3 schieben oder von dort wieder zu sich heranziehen zu können.
[0103] Um den Handgriff 44 problemlos betätigen zu können, verläuft die Zug- und Druckstange
45 von der Seilwinde 4 aus abwärts zum Handgriff 44. Hierzu kann die Zug- und Druckstange
45 entweder geradlinig oder bogenförmig schräg verlaufen, oder stufenförmig, wie bei
dem dargestellten Ausführungsbeispiel beispielsweise etwa S- bzw. Z- förmig.
[0104] Fig. 9 lässt in gestrichelten Linien erkennen, dass der Handgriff 44 aufgrund der
Länge der Zug- und Druckstange 45 weit über die sonstigen Abmessungen des Lastenaufzugs
1 hinaus nach hinten ragt, wenn sich die Seilwinde 4 am hinteren Ende des Lastenaufzugs
1 befindet. Dies kann insbesondere dann stören, wenn der Materialtransport in den
vom Bodenrahmen 6 umschlossenen Bereich hinein bzw. aus diesem Bereich heraus durch
den hinteren Bügel 22 hindurch erfolgt. Daher schließt die Zug- und Druckstange 45
um eine aufrechte Achse schwenkbar an die Seilwinde 4 an. Auf diese Weise kann sie
zur Seite aus dem Weg geschwenkt werden, um den Durchgang durch den Bügel 22 nicht
zu behindern.
[0105] In Fig. 9, aber auch in den Fig. 6 und 7 sind jeweils zwei Schwenkstellungen des
Handgriffs 44 dargestellt: in gestrichelten Linien ist die Zug- und Druckstange 45
geradlinig mit der Laufschiene 3 fluchtend gezeigt, was der üblichen Arbeitsstellung
entspricht, wenn nämlich die Seilwinde 4 entlang der Laufschiene 3 nach vorn (durch
Druck auf den Handgriff 44) oder nach hinten (Zug) verfahren werden soll. In durchgezogenen
Linien ist die zur Seite geschwenkte Ruhestellung gezeigt, in der der Durchgang durch
den hinteren Bügel 22 nicht durch den Handgriff 44 oder die Zug- und Druckstange 45
behindert wird.
[0106] Wie insbesondere die Fig. 7 und 8 zeigen, ragt der Handgriff 44 nicht tiefer nach
unten als die Baugruppe der Seilwinde 4. Abweichend von dem dargestellten Ausführungsbeispiel
kann daher eine andere Beweglichkeit des Handgriffs 44 zwischen Arbeits- und Ruhestellung
in der Art vorgesehen sein: die gestrichelt dargestellte Arbeitsstellung des Handgriffs
44 kann unverändert sein. In seine Ruhestellung wird er bei dieser alternativen Ausgestaltung
jedoch nicht seitlich geschwenkt, sondern in Längsrichtung der Laufschiene 3 verschoben,
nachdem eine entsprechende Arretierung gelöst wurde. So kann der Handgriff 44 bis
nah an die Seilwinde 4 heran geschoben werden, wo er praktisch nicht mehr störend
im Weg ist.
[0107] Um eine gleichmäßig Längsverschiebung zu ermöglichen, kann die Zug- und Druckstange
45 abweichend von dem dargestellten Ausführungsbeispiel ohne die in den Zeichnungen
dargestellten Absätze ausgestaltet sein und z. B. gleichmäßig gebogen verlaufen, so
dass der Handgriff 44 auf einer Kreisbogenlinie nach vorn und nach oben geführt wird,
wenn er aus seiner Arbeitsstellung in seine Ruhestellung bewegt wird.
Bezugszeichen:
[0108]
- 1
- Lastenaufzug
- 2
- Stütze
- 3
- Laufschiene
- 4
- Seilwinde
- 5
- Kranhaken
- 6
- Bodenrahmen
- 7
- Rahmenstrebe
- 8
- Hülse
- 9
- Fußplatte
- 10
- Schrägstrebe
- 11
- Bügelstrebe
- 12
- Traverse
- 14
- Kopfanordnung
- 15
- Plattform
- 16
- Kopfstrebe
- 17
- Kopfhülse
- 18
- Kopf
- 19
- Spindel
- 20
- Haltestifte
- 21
- Drahtbügel
- 22
- Bügel
- 23
- Fixierstift
- 24
- Haltelasche
- 25
- Mutter
- 26
- Führungsrohr
- 27
- Verbindungsstrebe
- 28
- Griff
- 29
- Beschlagplatte
- 30
- Bohrung
- 31
- Führungslasche
- 32
- Kippstift
- 33
- Zapfen
- 34
- Helmschiene
- 35
- Verstärkungsprofil
- 36
- Aufhängelasche
- 37
- Aufhänge-Öse
- 38
- Traversenschelle
- 39
- Aufnahmelasche
- 40
- Tragegriff
- 41
- Lochreihe
- 42
- Oberes Element eines Bügels
- 43
- Unteres Element eines Bügels
- 44
- Handgriff
- 45
- Zug- und Druckstange
1. Im Raum eines Gebäudes aufstellbarer Lastenaufzug (1), mit einer Stütze (2),
• die einen auf einem Boden des Raums aufstellbaren Fuß
• sowie einen einer Decke des Raumes von unten anlegbaren Kopf (18) aufweist,
und mit einer Laufschiene (3),
• die an der Stütze (2) gehalten ist,
• liegend verläuft
• und über die Grundfläche der Stütze (2) hinausragt,
und mit einem Seil,
• welches an der Laufschiene (3) gehalten ist
• und entlang der Laufschiene (3) verfahrbar ist,
wobei die Laufschiene (3) von der Stütze (2) demontierbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Stütze (2) einen Bodenrahmen (6) aufweist, sowie zwei Bügel (22),
die im Abstand voneinander stehend angeordnet sind, torbogenartig ausgestaltet sind
und an den Bodenrahmen (6) anschließend angeordnet sind,
wobei die Laufschiene (3) die beiden Bügel (22) verbindend an diesen gehalten und
hängend unter den Bügeln (22) angeordnet ist.
2. Lastenaufzug nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Bügel (22) von dem Bodenrahmen (6) demontierbar sind.
3. Lastenaufzug nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Bodenrahmen (6) aufrecht stehende Hülsen (8) aufweist,
die Bügel (22) von oben in die Hülsen (8) einsteckbar sind, und mittels Riegelmitteln
in den Hülsen (8) festlegbar sind.
4. Lastenaufzug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der Kopf (18) der Stütze (2) sowohl auf einem Bügel (22) als auch auf der Laufschiene
(3) abgestützt ist,
wobei zwei Abstützpunkte an dem Bügel (22) quer zur Längsrichtung der Laufschiene
(3) voneinander beabstandet sind
und ein Abstützpunkt an der Laufschiene (3) von den am Bügel (22) angeordneten Abstützpunkten
in Längsrichtung der Laufschiene (3) beabstandet angeordnet ist.
5. Lastenaufzug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Laufschiene (3) Haltemittel zur lösbaren Befestigung an den beiden Bügeln (22)
aufweist,
wobei jeweils zwei gleichartige Haltemittel in einem bestimmten Abstand in Längsrichtung
der Laufschiene (3) voneinander beabstandet angeordnet sind,
derart, dass die Laufschiene (3) in zwei unterschiedlich weit über die Grundfläche
der Stütze (2) hinausragenden Anordnungen an der Stütze (2) montierbar ist.
6. Lastenaufzug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Laufschiene (3) mit einem längsverlaufenden Verstärkungsprofil versehen ist.
7. Lastenaufzug nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Verstärkungsprofil als ein mit der Laufschiene (3) verschweißtes Rohr ausgestaltet
ist.
8. Lastenaufzug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass Schrägstreben (10) vom Bodenrahmen (6) zu den Bügeln (22) verlaufen,
wobei die Schrägstreben (10) am Bodenrahmen (6) und / oder an den Bügeln (22) mittels
lösbarer Riegelmittel festgelegt sind.
9. Lastenaufzug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass an der Unterseite des Bodenrahmens (6) Fußplatten (9) angeordnet sind, mittels derer
der Bodenrahmen (6) auf den Boden des Raums auflegbar ist.
10. Lastenaufzug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass ein Riegelmittel als Kippstift (32) ausgestaltet ist.
11. Lastenaufzug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Bügel (22) jeweils aus einem einteiligen, U-förmig gebogenen Rundrohr bestehen.
12. Lastenaufzug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die hintere Rahmenstrebe (7) des Bodenrahmens (6) auf dem Boden aufliegend verläuft.
13. Lastenaufzug nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass die hintere Rahmenstrebe (7) ein flach liegendes Querschnittsprofil aufweist.
14. Lastenaufzug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass an der Laufschiene (3) zwei voneinander bei Abstandes Tragegriffe (40) angeordnet
sind.
15. Lastenaufzug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Bügel (22) höhenverstellbar ausgestaltet sind.
16. Lastenaufzug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass an die Seilwinde (4) ein Handgriff (44) mittels einer Zug- und Druckstange (45) anschließt.
17. Lastenaufzug nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Handgriff (44) um eine aufrechte Achse zwischen einer mit der Laufschiene (3)
fluchtenden Arbeitsstellung und einer demgegenüber zur Seite geschwenkten Ruhestellung
schwenkbar gelagert ist.