Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft einen Kraftstoffinjektor nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Ein Kraftstoffinjektor zum Einspritzen von Kraftstoff in den Brennraum einer Brennkraftmaschine
ist aus der
EP 1 781 931 B1 bekannt. Der bekannte Kraftstoffinjektor umfasst einen Injektorkörper und einen Düsenkörper.
Der Injektorkörper und der Düsenkörper sind durch eine Düsenspannmutter miteinander
verspannt. In dem Düsenkörper ist ein Druckraum ausgebildet, der über eine Zulaufbohrung
mit unter Druck stehendem Kraftstoff versorgbar ist. Eine zumindest eine Einspritzöffnung
freigebende oder verschließende längsbewegliche Düsennadel ist in dem Druckraum längsbeweglich
angeordnet. Weiterhin weist der bekannte Kraftstoffinjektor in dem Düsenkörper ausgebildete
Kühlkanäle bzw. Strömungskanäle auf. Diese Kühlkanäle dienen der Kühlung von Düsenkörper
und Düsennadel, speziell in den dem Brennraum zugewandten Bereichen.
[0003] Aus
DE102013006420 A1 ist ein Kraftstoffinjektor bekannt der eine Kühlanordnung aufweist, mittels welcher
eine den Endabschnitt umgebende Ringkammer definiert ist, wobei ein Kühlmitteleinlass
und ein Kühlmittelauslass an die Ringkammer geführt sind, i.e. zur Durchströmung derselben
mittels eines Kühlmittels.
[0004] Die Ausbildung der Kühlkanäle in dem Düsenkörper führt zu einer Reduzierung der Festigkeit
des Düsenkörpers und damit seiner Lebensdauer. Weiterhin ist es nicht möglich, bestehende
Kraftstoffinjektoren ohne Aktivkühlung einfach auf Ausführungen mit Kühlkanälen umzurüsten.
[0005] Weiterhin gibt es, insbesondere bei der Verwendung von mehreren Kraftstoffinjektoren
für einen Brennraum, Betriebspunkte, bei denen nur eine vergleichsweise geringe Kraftstoffmenge
eingespritzt wird und demzufolge auch nur eine geringe Eigenkühlung durch die eingespritzte
Kraftstoffmenge erfolgt. Dies gilt beispielsweise auch für sogenannte Dual Fuel Motoren,
bei denen nur eine geringe Kraftstoffmenge, beispielsweise Diesel, eingespritzt wird,
um eine initiale Zündung des Hauptkraftstoffs Gas einzuleiten.
Offenbarung der Erfindung
[0006] Demgegenüber vermindern die Kühlkanäle bzw. Strömungskanäle des erfindungsgemäßen
Kraftstoffinjektors zum Einspritzen von Kraftstoff in den Brennraum einer Brennkraftmaschine
die Festigkeit des Düsenkörpers nicht. Außerdem kann bei herkömmlichen Kraftstoffinjektoren
eine Aktivkühlung leicht nachgerüstet werden. Weiterhin ist die Kühlung des Düsenkörpers
sehr effektiv ausgeführt, da die wirksame Kühlfläche vergleichsweise groß ist. Es
kann auch eine Kühlmenge unabhängig von der eingespritzten Kraftstoffmenge verwendet
werden.
[0007] Dazu weist der Kraftstoffinjektor einen Düsenkörper auf. In dem Düsenkörper ist ein
Druckraum ausgebildet, der über eine Zulaufbohrung mit unter Druck stehendem Kraftstoff
versorgbar ist. Eine zumindest eine Einspritzöffnung freigebende oder verschließende
längsbewegliche Düsennadel ist in dem Druckraum angeordnet. Eine Kühlgruppe ist den
Düsenkörper zumindest teilweise umgebend angeordnet. Die Kühlgruppe umfasst einen
Kühlring, welcher eine Vielzahl, vorzugsweise mehr als 20, durchströmbarer Strömungskanäle
zur Kühlung des Düsenkörpers begrenzt.
[0008] Aufgrund der Vielzahl der Strömungskanäle ist die wirksame gesamte Kühlfläche der
Kühlgruppe vergleichsweise groß, so dass eine sehr effektive Kühlgruppe geschaffen
wird. Die Kühlgruppe umfasst den Düsenkörper in radialer Richtung an seinem brennraumnahen
Ende. Eine Schwächung des Düsenkörpers durch Kühlkanäle in dem Düsenkörper ist somit
nicht mehr erforderlich.
[0009] Weiterhin besteht die Möglichkeit, herkömmliche Kraftstoffinjektoren ohne Aktivkühlung
mit einer entsprechenden Kühlgruppe nachzurüsten, so dass auch eine Aktivkühlung nachgerüstet
wird. Das weitere Design des Kraftstoffinjektors muss dabei nicht bzw. nicht wesentlich
geändert werden.
[0010] Dabei sind in der Kühlgruppe ein Längskanal und eine Verteilernut ausgebildet. Die
Verteilernut verläuft brennraumnah über nahezu den gesamten Umfang der Kühlgruppe.
Der Längskanal dient der Versorgung der Verteilernut mit Kühlmittel. Das Kühlmittel
kann dabei sowohl Kraftstoff, als auch ein Motoröl der Brennkraftmaschine, als auch
ein Kühlmittel der Brennkraftmaschine als auch ein separates Kühlmittel des Kraftstoffinjektors
sein. Das Kühlmittel wird beim Eintritt in die Kühlgruppe durch den Längskanal bis
in die Verteilernut und damit bis in die Spitze der Kühlgruppe geleitet. Dort befindet
sich der wirksamste Bereich der Kühlgruppe, da es der heißeste Bereich des Düsenkörpers
ist.
[0011] Erfindungsgemäß zweigen die Strömungskanäle von der Verteilernut ab und verlaufen
in einer sich vom Brennraum entfernenden Richtung. Vorzugsweise sind dabei die einzelnen
Strömungskanäle parallel zueinander angeordnet. Vorteilhafterweise sind die Strömungskanäle
auch parallel zum Längskanal angeordnet weisen aber die entgegengesetzte Strömungsrichtung
auf. Dadurch ist die gesamte Strömungsgeometrie so ausgebildet, dass die Druckverluste
minimiert sind und alle Strömungskanäle in gleicher Richtung und nahezu mit den gleichen
Kühlmittelmengen durchströmt werden. Gleichzeitig wirkt so die große wirksame Kühlfläche
der Kühlgruppe schon brennraumnah im heißesten Bereich des Düsenkörpers.
[0012] In der Kühlgruppe ist eine Sammlernut ausgebildet, in die die Strömungskanäle münden.
Dadurch werden die Strömungskanäle wieder vereinigt, so dass es möglich ist das Kühlmittel
durch nur einen Auslasskanal aus der Kühlgruppe herauszuleiten. Vorzugsweise ist die
Sammlernut dabei an dem der Verteilernut entgegengesetzten Ende des Kühlrings angeordnet.
[0013] Der Düsenkörper ist mittels einer Düsenspannmutter an dem Kraftstoffinjektor verspannt.
In der Düsenspannmutter sind Versorgungskanäle zur Zu- und Abfuhr des Kühlmittels
in die und aus der Kühlgruppe ausgebildet. Ein erster Versorgungskanal ist hydraulisch
mit dem Längskanal verbunden, und ein zweiter Versorgungskanal ist hydraulisch mit
der Sammlernut verbunden. Somit ist auch die Kühlmittelzufuhr von dem Düsenkörper
getrennt, so dass dieser in seiner Festigkeit nicht geschwächt wird. Gleichzeitig
vereinigt die Düsenspannmutter mehrere Funktionen, nämlich zur Kühlung und zur Verspannung.
Die Düsenspannmutter verspannt den Düsenkörper mit weiteren Bauteilen des Kraftstoffinjektors,
beispielsweise mit einem Injektorkörper, gegebenenfalls unter Zwischenlage weiterer
Bauteile.
[0014] In vorteilhaften Ausbildungen ist die Verteilernut in Umfangsrichtung durch einen
an der Kühlgruppe angeordneten Längssteg begrenzt. Der Längssteg kann dabei an dem
Kühlring ausgebildet sein. Dadurch wird ein nachteiliges Stau- bzw. Totvolumen in
der Kühlmittelströmung vermieden. Vorzugsweise verteilt sich das Kühlmittel vom Längskanal
kommend in beide Richtungen der Verteilernut gleichmäßig, beispielsweise in beide
Umfangsrichtungen über etwa jeweils 170°.
[0015] In vorteilhaften Ausführungen verlaufen die Strömungskanäle parallel in einer axialen
Richtung der Kühlgruppe. Dadurch werden alle Strömungskanäle in gleicher Richtung
und nahezu mit den gleichen Kühlmittelmengen durchströmt. Druckverluste in den Strömungskanälen
sind damit minimiert.
[0016] In einer anderen vorteilhaften Ausführung verlaufen die Strömungskanäle mäanderförmig,
also in Windungen. Der Druckverlust durch die Strömungskanäle steigt dadurch zwar
an, aber die höhere Strömungsgeschwindigkeit steigert den Wärmeübergang in die Strömungskanäle.
[0017] In vorteilhaften Weiterbildungen umfasst die Kühlgruppe einen Kühlkörper, an dem
eine innere Übertragungsfläche ausgebildet ist. Die Übertragungsfläche wirkt mit einer
Außenfläche des Düsenkörpers zusammen. Idealerweise kontaktiert die Übertragungsfläche
den Düsenkörper großflächig um eine gute Wärmeleitung zu gewährleisten.
[0018] Vorteilhafterweise ist der Längskanal dabei zwischen dem Kühlring und dem Kühlkörper
ausgebildet. Dadurch kann der Längskanal einfach gefertigt werden, wobei die Wandstärken
von Kühlring und Kühlkörper minimiert werden können.
[0019] In vorteilhaften Ausführungen umfasst die Kühlgruppe eine Kühlhülse, die die Kühlgruppe
zur Umgebung mediendicht verschließt. Die Kühlhülse ist dabei vorzugsweise den Kühlring
radial umgebend angeordnet und weist idealerweise noch eine Stirnfläche zum Brennraum
auf.
[0020] Vorteilhafterweise sind die Strömungskanäle dabei zwischen dem Kühlring und der Kühlhülse
ausgebildet. Dadurch kann nahezu eine beliebige Geometrie der Strömungskanäle gefertigt
werden. Weiterhin können so die Wandstärken von Kühlring und Kühlhülse minimiert werden.
[0021] In vorteilhaften Ausführungen ist die Kühlgruppe einteilig ausgeführt. Die Kühlgruppe
kann dazu mittels Rapid Prototyping oder 3D-Druckverfahren gefertigt werden. Diese
Ausführung minimiert die Teileanzahl und weist eine sehr gute Abdichtung der Strömungskanäle
auf.
[0022] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnungen.
[0023] Diese zeigen in:
- Fig. 1
- einen Längsschnitt durch einen Kraftstoffinjektor gemäß dem Stand der Technik,
- Fig. 2
- schematisch einen Schnitt eines erfindungsgemäßen Kraftstoffinjektors, wobei nur die
wesentlichen Bereiche dargestellt sind,
- Fig. 3
- einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Kühlgruppe, wobei nur die wesentlichen Bereiche
dargestellt sind,
- Fig. 4
- eine Ausführung eines erfindungsgemäßen Kühlrings in einer perspektivischen Ansicht,
wobei nur die wesentlichen Bereiche dargestellt sind.
[0024] Gleiche Elemente bzw. Elemente mit gleicher Funktion sind in den Figuren mit den
gleichen Bezugsziffern versehen.
[0025] In der
Fig.1 ist ein Kraftstoffinjektor 1 zum Einspritzen von Kraftstoff in den Brennraum einer
Brennkraftmaschine im Längsschnitt dargestellt, wie er aus dem Stand der Technik bekannt
ist.
[0026] Der bekannte Kraftstoffinjektor 1 umfasst einen Injektorkörper 2, einen Ventilkörper
3, eine Zwischenplatte 4 und einen Düsenkörper 5. Alle diese Bauteile werden durch
eine Düsenspannmutter 6 zusammengehalten. Der Düsenkörper 5 enthält hierbei eine Düsennadel
7, welche in einem im Düsenkörper 5 ausgebildeten Druckraum 8 längsverschiebbar angeordnet
ist. Bei einer Öffnungsbewegung der Düsennadel 7 wird Kraftstoff über mehrere im Düsenkörper
5 ausgebildete Einspritzöffnungen 9 in den Brennraum der Brennkraftmaschine eingespritzt.
[0027] An der Düsennadel 7 ist ein Bund ersichtlich, an welchem eine Druckfeder 10 abgestützt
ist. Das andere Ende der Druckfeder 10 ist an einer Steuerhülse 11 abgestützt, welche
selbst wiederum an der Unterseite der Zwischenplatte 4 anliegt. Die Steuerhülse 11
definiert mit der oberen, den Einspritzöffnungen 9 gegenüberliegenden Stirnfläche
der Düsennadel 7 und mit der Unterseite der Zwischenplatte 4 einen Steuerraum 12.
Der im Steuerraum 12 herrschende Druck ist für die Steuerung der Längsbewegung der
Düsennadel 7 maßgeblich.
[0028] Im Kraftstoffinjektor 1 ist eine Zulaufbohrung 13 ausgebildet. Über die Zulaufbohrung
13 wird der Kraftstoffdruck einerseits im Druckraum 8 wirksam, wo er über eine Druckschulter
der Düsennadel 7 eine Kraft in Öffnungsrichtung der Düsennadel 7 ausübt. Andererseits
wirkt dieser Kraftstoffdruck über eine in der Steuerhülse 11 ausgebildete Zulaufdrossel
15 im Steuerraum 12 und hält, unterstützt von der Kraft der Druckfeder 10, die Düsennadel
7 in ihrer Schließstellung.
[0029] Wenn in der Folge ein Elektromagnet 16 angesteuert wird, wird ein Magnetanker 17
sowie eine mit dem Magnetanker 17 verbundene Ventilnadel 18 von einem an dem Ventilkörper
3 ausgebildeten Ventilsitz 19 abgehoben. Der Kraftstoff aus dem Steuerraum 12 kann
auf diese Weise durch eine in der Zwischenplatte 4 ausgebildete Ablaufdrossel 20 über
den Ventilsitz 19 in einen Ablaufkanal 21 abströmen. Das auf diese Weise bewirkte
Absinken der hydraulischen Kraft auf die obere Stirnfläche der Düsennadel 7 führt
zu einem Öffnen der Düsennadel 7.
[0030] Der Kraftstoff aus dem Druckraum 8 gelangt so durch die Einspritzöffnungen 9 in den
Brennraum.
[0031] Sobald der Elektromagnet 16 abgeschaltet wird, wird der Magnetanker 17 durch die
Kraft einer weiteren Druckfeder 22 in Richtung des Ventilsitzes 19 gedrückt, so dass
die Ventilnadel 18 an den Ventilsitz 19 gepresst wird. Auf diese Weise wird der Ablaufweg
des Kraftstoffs über die Ablaufdrossel 20 und den Ventilsitz 19 gesperrt. Über die
Zulaufdrossel 15 wird im Steuerraum 12 wieder Kraftstoffdruck aufgebaut, wodurch die
hydraulische Schließkraft erhöht wird. Dadurch wird die Düsennadel 7 in Richtung der
Einspritzöffnungen 9 verschoben und verschließt diese. Der Einspritzvorgang ist dann
beendet.
[0032] Um die Bauteile im Bereich des Brennraums zu kühlen, sind Kühlkanäle 30 in Ventilkörper
3, Zwischenplatte 4 und Düsenkörper 5 des bekannten Kraftstoffinjektors 1 ausgebildet.
So können speziell die Spitze der Düsennadel 7 und der Düsenkörper 5 gekühlt werden.
In der Schnittdarstellung der
Fig.1 liegen die Kühlkanäle 30 teilweise in der Zulaufbohrung 13. Dies ist jedoch lediglich
der Schnittdarstellung geschuldet, in den Ausführungen sind die Kühlkanäle 30 von
der Zulaufbohrung 13 getrennt.
[0033] Die Kühlkanäle 30 des bekannten Kraftstoffinjektors 1 verringern jedoch die Festigkeit
des Düsenkörpers 5, so dass erfindungsgemäß die Kühlkanäle 30 außerhalb des Düsenkörpers
5 ausgebildet werden. Weiterhin weisen diese Kühlkanäle 30 eine vergleichsweise geringe
Gesamtkühlfläche auf.
[0034] Fig.2 zeigt im Schnitt einen erfindungsgemäßen Kraftstoffinjektor 1 im Bereich des Düsenkörpers
5, wobei nur die wesentlichen Bereiche dargestellt sind. Eine Kühlgruppe 100 ist zur
Düsenspannmutter 6 benachbart in Richtung des Brennraums angeordnet. Die Kühlgruppe
100 umgibt dabei den Düsenkörper 5 zumindest teilweise. Die im Düsenkörper 5 längsbeweglich
angeordnete Düsennadel 7 ist in der Darstellung der
Fig.2 nicht zu sehen. Weiterhin sind auch der Injektorkörper 2, der Ventilkörper 3 und
die Zwischenplatte 4 nur schematisch als Black Box dargestellt.
[0035] In der Düsenspannmutter 6 sind zwei Versorgungskanäle 30 ausgebildet, die der Zufuhr
bzw. Abfuhr des Kühlmittels in die Kühlgruppe 100 bzw. aus der Kühlgruppe 100 dienen:
ein erster Versorgungskanal 30a dient der Zufuhr und eine zweiter Versorgungskanal
30b dient der Abfuhr. Das Kühlmittel kann dabei sowohl ein spezielles Kühlmittel als
auch der Kraftstoff der Brennkraftmaschine als auch ein Motoröl für die Brennkraftmaschine
sein.
[0036] Die Kühlgruppe 100 umfasst einen Kühlkörper 102, einen Kühlring 101 und eine Kühlhülse
103. Der Kühlkörper 102 schließt sich axial an die Düsenspannmutter 6 an und ist somit
hydraulisch an die beiden Versorgungskanäle 30 angebunden. An seinem inneren Durchmesser
steht der Kühlkörper 102 in Kontakt zu dem Düsenkörper 5, um eine gute Wärmeleitung
zu erhalten. Der Kühlring 101 umgibt den brennraumnahen Teil des Kühlkörpers 102 und
weist eine Vielzahl von Kühlkanälen bzw. Strömungskanälen auf. Die Kühlhülse 103 dichtet
die Kühlgruppe 100 bzw. den Kühlring 101 zur Umgebung ab, so dass keine Kühlmittelleckage
austreten kann. Demzufolge ist die Kühlhülse 103 den Kühlring 101 radial umgebend
angeordnet.
[0037] Die Kühlgruppe 100 ist mittels diverser Fixierelemente 104, 105 an die Düsenspannmutter
6 und/oder an den Düsenkörper 5 angebunden. Dabei sind diverse Varianten und Verbindungstechniken
möglich.
[0038] Fig.3 zeigt einen Schnitt durch eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kühlgruppe 100.
Der Kühlkörper 102 weist einen Flanschbereich 102a auf, welcher axial an die Düsenspannmutter
6 grenzt. Der Kühlkörper 102 weist weiterhin einen mittleren Leitungsbereich 102b
auf und einen Kühlbereich 102c, welcher der dem Brennraum am nahesten gelegene Bereich
des Kühlkörpers 102 ist. Der Flanschbereich 102a hat dabei den vergleichsweise größten
Durchmesser und der Kühlbereich 102c den vergleichsweise kleinsten Durchmesser des
Kühlkörpers 102. An der Innenseite des Kühlkörpers 102 ist eine Übertragungsfläche
102d ausgebildet, welche mit dem Düsenkörper 5 zusammenwirkt und für eine Wärmeleitung
vor allem in radialer Richtung vom Düsenkörper 5 zum Kühlring 101 gestaltet ist. Die
Übertragungsfläche 102d kann dabei wie in
Fig.3 gezeigt nur über einen brennraumnahen Umfang der Kühlgruppe 100 verlaufen, als auch
über die gesamte Länge der Kühlgruppe 100.
[0039] Der Kühlring 101 schließt sich in axialer Richtung an den Leitungsbereich 102b an
und umgibt den Kühlbereich 102c in radialer Richtung. Ein Eingangskanal 31 ist in
dem Kühlkörper 102 ausgebildet und mündet in einen von dem Kühlring 101 begrenzten
Längskanal 111, wobei der Längskanal 111 vorzugsweise von Kühlring 101 und Kühlbereich
102c begrenzt wird. Der Eingangskanal 31 durchdringt dabei den Flanschbereich 102a
und den Leitungsbereich 102b. Der Längskanal 111 mündet in eine zwischen dem Kühlring
101 und der Kühlhülse 103 ausgebildete Verteilernut 112. Die Verteilernut 112 stellt
dabei den dem Brennraum am nahesten gelegenen Bereich der Kühlkanäle dar. Die Verteilernut
112 verteilt das Kühlmittel über nahezu den gesamten Umfang der Kühlgruppe 100.
[0040] Die detaillierte Strömungsführung des Kühlmittels durch den Kühlring 101 wird später
in der
Fig.4 genauer beschrieben. Nach dem Durchströmen des Kühlrings 101 gelangt das Kühlmittel
in eine zwischen dem Leitungsbereich 102b und dem Kühlring 101 ausgebildete Sammlernut
113. Von der Sammlernut 113 zweigt ein in dem Kühlkörper 102 ausgeprägter Auslasskanal
32 ab, von welchem das Kühlmittel aus der Kühlgruppe 100 heraus wieder zurück in die
Düsenspannmutter 6 geführt wird.
[0041] An dem Kühlring 101 ist in länglicher Richtung ein Trennsteg 116 ausgebildet, welcher
die Verteilernut 112 in Umfangsrichtung begrenzt. Vorzugsweise ist der Trennsteg 116
dabei diametral gegenüberliegend zum Längskanal 111 angeordnet. Durch diese Anordnung
zweigt die Verteilernut 112 von dem Längskanal 111 aus in beide Umfangsrichtungen
bis etwa jeweils 170° ab.
[0042] Fig.4 zeigt eine bevorzugte Ausführung des erfindungsgemäßen Kühlrings 101 in einer perspektivischen
Ansicht, aus dem Bereich des Brennraums betrachtet. Der Kühlring 101 weist eine Innenwand
110 auf, welche auf den Kühlbereich 102c des Kühlkörpers 102 gepresst ist. Dabei ist
die Innenwand 110 lediglich durch den Längskanal 111 unterbrochen, so dass dieser
von dem Kühlbereich 102c und dem Kühlring 101 begrenzt ist.
[0043] Der Kühlring 101 weist in axialer Richtung eine Vielzahl von Längsstegen 115 auf
und zwischen diesen eine Vielzahl von Kühlkanälen bzw. Strömungskanälen 200. Die Strömungskanäle
200 verlaufen in axialer Richtung von der Verteilernut 112 am brennraumseitigen Ende
des Kühlrings 101 zur Sammlernut 113 am sich dem Leitungsbereich 102b anschließenden
Ende des Kühlrings 101. Ein Strömungskanal 200 ist demzufolge in radialer Richtung
von der Innenwand 110 und der Kühlhülse 103 begrenzt, und in Umfangsrichtung von zwei
Längsstegen 115 bzw. von einem Längssteg 115 und dem Trennsteg 116.
[0044] Der Strömungsweg des Kühlmittels durch die Kühlgruppe 100 ist der folgende:
Das Kühlmittel strömt, beispielsweise aus dem Versorgungskanal 30 der Düsenspannmutter
6 kommend, in den Eingangskanal 31 und von dort weiter über den Längskanal 111 in
die Verteilernut 112, welche an der Spitze des Kraftstoffinjektors 1 den Brennraum
benachbart angeordnet ist. Die Verteilernut 112 zweigt sich vom Längskanal 111 kommend
in eine erste Verteilernut 112a und eine zweite Verteilernut 112b auf, welche beide
in zueinander entgegengesetzter Umfangsrichtung vom Längskanal 111 wegführen. Der
Längssteg 116 verhindert diametral zum Längskanal 111 gegenüberliegend ein Wiederzusammenführen
der beiden Verteilernuten 112a, 112b. Stattdessen führen von den beiden Verteilernuten
112a, 112b eine Vielzahl von Strömungskanälen 200 nach oben, also in axialer Richtung
vom Brennraum weg. Die Vielzahl der Strömungskanäle 200 vereinigen sich wieder in
der Sammlernut 113, welche über den gesamten Umfang der Kühlgruppe 100 verlaufen kann.
Von der Sammlernut 113 führt der Auslasskanal 32 ab, welcher das Kühlmittel wieder
aus der Kühlgruppe 100, beispielsweise zurück in die Düsenspannmutter 6, herausleitet.
[0045] Die vorliegende Konstruktion des Kraftstoffinjektors 1 setzt somit zur Kühlung des
Düsenkörpers 5 eine Kühlgruppe 100 mit einem Kühlring 101 ein, der eine sehr große
wirksame Kühlfläche aufweist und damit den Wärmestrom vom Düsenkörper 5 in das Kühlmittel
deutlich verbessert. Die Kühlgruppe 100 besteht aus einem Kühlkörper 102, der mit
seiner Übertragungsfläche 102d am Außenumfang des Düsenkörpers 5 anliegt, einem Kühlring
101, der über die Vielzahl von Strömungskanälen 200 eine große Kühlfläche für den
Wärmeaustausch zur Verfügung stellt, und aus einer Kühlhülse 103, die die mediendichte
Abdichtung nach außen übernimmt.
[0046] In der gezeigten Lösung der
Fig.4 werden die Strömungskanäle 200 des Kühlrings 101 parallel durchströmt, je nach Gestaltung
ist aber auch eine sequentielle Durchströmung möglich, beispielsweise indem die Strömungskanäle
200 windungsförmig aneinandergereiht sind. Die Strömungskanäle 200 können dazu beispielsweise
auch eine Mäanderform aufweisen.
[0047] Zur Vereinfachung des Aufbaus des Kraftstoffinjektors kann in Weiterbildungen der
Erfindung die Anzahl der Teile der Kühlgruppe 100 reduziert werden, indem die Geometrie
des Kühlrings 101 in Kühlhülse 103 oder Kühlkörper 102 integriert wird. Je nach erforderlicher
Kühlwirkung kann dabei die Komplexität der Strömungskanäle 200 angepasst werden. Sogar
eine einstückige Kühlgruppe 100 ist bei Verwendung des 3D-Druckverfahrens als Fertigungsverfahren
für die Kühlgruppe 100 möglich. Die Durchströmung kann auch bei diesen Varianten parallel
oder sequentiell erfolgen. Die Ausgestaltung der Strömungskanal-Geometrie ist damit
nahezu beliebig wählbar.
[0048] Die Kühlgruppe 100 mit den darin ausgebildeten Strömungskanälen 200 eignet sich weiterhin
auch als Nachrüstsatz für bestehende Kraftstoffinjektoren 1 ohne Aktivkühlung.
1. Kraftstoffinjektor (1) zum Einspritzen von Kraftstoff in den Brennraum einer Brennkraftmaschine,
wobei der Kraftstoffinjektor (1) einen Düsenkörper (5) umfasst, wobei in dem Düsenkörper
(5) ein Druckraum (8) ausgebildet ist, der über eine Zulaufbohrung (13) mit unter
Druck stehendem Kraftstoff versorgbar ist, wobei eine zumindest eine Einspritzöffnung
(9) freigebende oder verschließende längsbewegliche Düsennadel (7) in dem Druckraum
(8) angeordnet ist und wobei eine Kühlgruppe (100) den Düsenkörper (5) zumindest teilweise
umgebend angeordnet ist, wobei die Kühlgruppe (100) einen Kühlring (101) umfasst,
welcher eine Vielzahl, vorzugsweise mehr als 20, durchströmbarer Strömungskanäle (200)
zur Kühlung des Düsenkörpers (5) begrenzt,
dadurch gekennzeichnet,
dass in der Kühlgruppe (100) ein Längskanal (111) und eine Verteilernut (112) ausgebildet
sind, wobei die Verteilernut (112) brennraumnah über nahezu den gesamten Umfang der
Kühlgruppe (110) verläuft und der Längskanal (111) der Versorgung der Verteilernut
(112) mit Kühlmittel dient, und die Strömungskanäle (200) von der Verteilernut (112)
abzweigen und in einer sich vom Brennraum entfernenden Richtung verlaufen, wobei in
der Kühlgruppe (100) eine Sammlernut (113) ausgebildet ist, in die die Strömungskanäle
(200) münden, und der Düsenkörper (5) mittels einer Düsenspannmutter (6) an dem Kraftstoffinjektor
(1) verspannt ist und in der Düsenspannmutter (6) Versorgungskanäle (30) zur Zu- und
Abfuhr des Kühlmittels in die und aus der Kühlgruppe (100) ausgebildet sind, wobei
ein erster Versorgungskanal (30a) hydraulisch mit dem Längskanal (111) verbunden ist
und wobei ein zweiter Versorgungskanal (30b) hydraulisch mit der Sammlernut (113)
verbunden ist.
2. Kraftstoffinjektor (1) nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verteilernut (112) in Umfangsrichtung durch einen an der Kühlgruppe (100) angeordneten
Trennsteg (116) begrenzt ist.
3. Kraftstoffinjektor (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Strömungskanäle (200) parallel in einer axialen Richtung der Kühlgruppe (100)
verlaufen.
4. Kraftstoffinjektor (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Strömungskanäle (200) mäanderförmig verlaufen.
5. Kraftstoffinjektor (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kühlgruppe (100) einen Kühlkörper (102) umfasst, an dem eine innere Übertragungsfläche
(102d) ausgebildet ist, die mit einer Außenfläche des Düsenkörpers (5) zusammenwirkt.
6. Kraftstoffinjektor (1) nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Längskanal (111) zwischen dem Kühlring (101) und dem Kühlkörper (102) ausgebildet
ist.
7. Kraftstoffinjektor (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kühlgruppe (100) eine Kühlhülse (103) umfasst, die die Kühlgruppe (100) zur Umgebung
mediendicht verschließt.
8. Kraftstoffinjektor (1) nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Strömungskanäle (200) zwischen dem Kühlring (101) und der Kühlhülse (103) ausgebildet
sind.
9. Kraftstoffinjektor (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kühlgruppe (100) mittels einem 3D-Druckverfahren einstückig ausgebildet ist.
1. Fuel injector (1) for injecting fuel into the combustion chamber of an internal combustion
engine, wherein the fuel injector (1) comprises a nozzle element (5), wherein, in
the nozzle element (5), there is formed a pressure chamber (8) that can be supplied
with pressurized fuel via a feed bore (13), wherein a longitudinally movable nozzle
needle (7) that opens or closes at least one injection opening (9) is arranged in
the pressure chamber (8), and wherein a cooling assembly (100) is arranged so as to
at least partially surround the nozzle element (5), wherein the cooling assembly (100)
comprises a cooling ring (101) which delimits a multiplicity of, preferably more than
20, flow channels (200) through which flow can pass and which serve for cooling the
nozzle element (5),
characterized
in that a longitudinal channel (111) and a distributor groove (112) are formed in the cooling
assembly (100), wherein the distributor groove (112) runs close to the combustion
chamber over approximately the entire circumference of the cooling assembly (110)
and the longitudinal channel (111) serves for the supply of coolant to the distributor
groove (112), and the flow channels (200) branch off from the distributor groove (112)
and run in a direction away from the combustion chamber, wherein, in the cooling assembly
(100), there is arranged a collector groove (113) into which the flow channels (200)
open, and the nozzle element (5) is clamped on the fuel injector (1) by means of a
nozzle clamping nut (6), and supply channels (30) for the feed and discharge of the
coolant into and out of the cooling assembly (100) are formed in the nozzle clamping
nut (6), wherein a first supply channel (30a) is hydraulically connected to the longitudinal
channel (111), and wherein a second supply channel (30b) is hydraulically connected
to the collector groove (113).
2. Fuel injector (1) according to Claim 2, characterized
in that the distributor groove (112) is delimited in a circumferential direction by a parting
web (116) arranged on the cooling assembly (100).
3. Fuel injector (1) according to either of Claims 1 and 2,
characterized
in that the flow channels (200) run in parallel in an axial direction of the cooling assembly
(100).
4. Fuel injector (1) according to any one of Claims 1 to 3,
characterized
in that the flow channels (200) run in meandering fashion.
5. Fuel injector (1) according to any one of Claims 1 to 4,
characterized
in that the cooling assembly (100) comprises a cooling element (102) on which there is formed
an inner transfer surface (102d) that interacts with an outer surface of the nozzle
element (5).
6. Fuel injector (1) according to Claim 5, characterized
in that the longitudinal channel (111) is formed between the cooling ring (101) and the cooling
element (102).
7. Fuel injector (1) according to any one of Claims 1 to 6,
characterized
in that the cooling assembly (100) comprises a cooling sleeve (103) that closes off the cooling
assembly (100) in media-tight fashion with respect to the surroundings.
8. Fuel injector (1) according to Claim 7, characterized
in that the flow channels (200) are formed between the cooling ring (101) and the cooling
sleeve (103).
9. Fuel injector (1) according to any one of Claims 1 to 8,
characterized in that the cooling assembly (100) is formed in one piece by means of a 3D printing process.
1. Injecteur de carburant (1) destiné à injecter du carburant dans la chambre de combustion
d'un moteur à combustion interne, l'injecteur de carburant (1) comprenant un corps
de buse (5), une chambre de pression (8), qui peut être alimentée en carburant sous
pression par le biais d'un alésage d'admission (13), étant formée dans le corps de
buse (5), une aiguille de buse (7) mobile longitudinalement, qui libère ou ferme au
moins une ouverture d'injection (9), étant disposée dans la chambre de pression (8)
et un groupe de refroidissement (100) étant disposé de manière à entourer au moins
partiellement le corps de buse (5), le groupe de refroidissement (100) comprenant
un anneau de refroidissement (101) qui délimite un grand nombre de canaux d'écoulement
(200), de préférence plus de 20, pour refroidir le corps de buse (5),
caractérisé en ce que
un canal longitudinal (111) et une rainure de distribution (112) sont formés dans
le groupe de refroidissement (100), la rainure de distribution (112) s'étendant à
proximité de la chambre de combustion sur presque toute l'étendue du groupe de refroidissement
(110) et le canal longitudinal (111) servant à alimenter la rainure de distribution
(112) en agent de refroidissement, et les canaux d'écoulement (200) bifurquant de
la rainure de distribution (112) et s'étendant dans une direction qui s'éloigne de
la chambre de combustion, une rainure collectrice (113), dans laquelle débouchent
les canaux d'écoulement (200), étant formée dans le groupe de refroidissement (100)
et le corps de buse (5) étant serré au moyen d'un écrou de serrage de buse (6) au
niveau de l'injecteur de carburant (1) et des canaux d'alimentation (30) étant formés
dans l'écrou de serrage de buse (6) pour amener l'agent de refroidissement dans le
groupe de refroidissement (100) et l'évacuer de celui-ci, un premier canal d'alimentation
(30a) étant relié hydrauliquement au canal longitudinal (111) et un deuxième canal
d'alimentation (30b) étant relié hydrauliquement à la rainure collectrice (113).
2. Injecteur de carburant (1) selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
la rainure de distribution (112) est délimitée dans la direction circonférentielle
par une nervure de séparation (116) qui est disposée au niveau du groupe de refroidissement
(100).
3. Injecteur de carburant (1) selon l'une des revendications 1 ou 2,
caractérisé en ce que
les canaux d'écoulement (200) s'étendent parallèlement dans une direction axiale du
groupe de refroidissement (100) .
4. Injecteur de carburant (1) selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
les canaux d'écoulement (200) s'étendent en forme de méandre.
5. Injecteur de carburant (1) selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
le groupe de refroidissement (100) comprend un corps de refroidissement (102) au niveau
duquel est formée une surface de transfert intérieure (102d) qui coopère avec une
surface extérieure du corps de buse (5).
6. Injecteur de carburant (1) selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
le canal longitudinal (111) est formé entre l'anneau de refroidissement (101) et le
corps de refroidissement (102) .
7. Injecteur de carburant (1) selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que
le groupe de refroidissement (100) comprend un manchon de refroidissement (103) qui
ferme le groupe de refroidissement (100) par rapport à l'environnement d'une manière
étanche à des milieux.
8. Injecteur de carburant (1) selon la revendication 7,
caractérisé en ce que
les canaux d'écoulement (200) sont formés entre l'anneau de refroidissement (101)
et le manchon de refroidissement (103).
9. Injecteur de carburant (1) selon l'une des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que
le groupe de refroidissement (100) est formé d'une seule pièce par un procédé d'impression
3D.