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(11) |
EP 3 583 349 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.12.2022 Patentblatt 2022/49 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.12.2017 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2017/083970 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2018/149542 (23.08.2018 Gazette 2018/34) |
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BEWEGUNGSGESTEUERTE LEUCHTENVORRICHTUNG MIT IM LAMPENSCHIRM INTEGRIERTEN LINSENBEREICHEN
A MOTION SENSOR CONTROLLED LIGHTING DEVICE AND A LAMP COVER IN WHICH THE SENSOR IS
INTEGRATED
DISPOSITIF D'ÉCLAIRAGE COMMANDÉ PAR DÉTECTEUR DE MOUVEMENT ET COUVERCLE DE LAMPE DANS
LEQUEL LE DÉTECTEUR EST INTÉGRÉ
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
17.02.2017 DE 102017103344
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.12.2019 Patentblatt 2019/52 |
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Patentinhaber: Steinel GmbH |
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33442 Herzebrock (DE) |
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Erfinder: |
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- MÖLLER, Thomas
32049 Herford (DE)
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| (74) |
Vertreter: Müller Hoffmann & Partner |
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Patentanwälte mbB
St.-Martin-Strasse 58 81541 München 81541 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2016/062064 DE-A1- 19 607 872 US-A1- 2014 240 493
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WO-A1-2017/025309 DE-U1-202014 106 207 US-A1- 2015 243 143
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine einen Lampenschirm mit integrierten Linsenbereichen umfassende
bewegungsgesteuerte Leuchtenvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind Infrarot-Bewegungssensoren allgemein bekannt, die
zur Aktivierung von Lichtquellen im Innen- und Außenbereich eingesetzt werden. Dazu
wird eine Linsenmittel umfassende Leuchtenvorrichtung typischerweise an einer Hauswand
oder an einer Zimmerdecke derart befestigt, dass die Linsenmittel auf einen Erfassungsbereich
ausgerichtet werden, um, insbesondere von Personen abgegebene Infrarotstrahlen, zu
erfassen. Dies erfordert eine geeignete Ausrichtung der Linsenmittel auf den gewünschten
Erfassungsbereich, wobei bisher die Linsenmittel entweder als eigenständiges Modul
deutlich sichtbar auf dem Lampenschirm der Leuchtenvorrichtung aufgebracht sind oder
als separate Einheit an der Leuchtenvorrichtung, insbesondere im Sockelbereich, ausgebildet
sind. Die deutlich hervortretenden Linsenmittel bei aus dem Stand der Technik bekannten
Systemen führen zu wesentlichen Einschränkungen: Zum einen wird die Ausgestaltung
der Leuchtenvorrichtung durch die Linseneinheit eingeschränkt, weshalb eine ästhetisch
unauffällige Ausgestaltung nur bedingt möglich ist. Zusätzlich können die deutlich
sichtbaren und an Kameras erinnernden Linsenmittel bei Anwendern auch zu Überwachungs-
und Bedrohungsängsten führen, weshalb viele Anwender den Einsatz solcher bewegungsgesteuerten
Leuchtenvorrichtungen gerade im Innenbereich grundsätzlich ablehnen. Allerdings führen
die am Lampenschirm angebrachten Sensormittel auch zu einem funktionalen Nachteil,
da es bei der Ausleuchtung der Umgebung durch die am Lampenschirm aufgebrachten Linsenmittel
zu Abschattungen kommt. Ferner muss das Modul oder die Einheit, das/die die Linsenmittel
aufnimmt, im Regelfall zusätzlich abgedichtet werden, um darin angeordnete Elektronikbaugruppen
vor Feuchtigkeit zu schützen. Neben höheren Kosten bildet dies auch eine zusätzliche
Fehlerquelle, die zur Beschädigung oder dem Ausfall der Leuchtenvorrichtung führen
kann.
[0003] Neben den Infrarot-Bewegungssensoren sind auch radarbasierte bzw. HF-Sensoren aus
dem Stand der Technik bekannt. Da die von der Sende- bzw. Empfangsantenne abgegebenen
bzw. empfangenen Mikrowellen auch Hindernisse bzw. einen Lampenschirm durchdringen
können, eignen sich HF-Sensoren im besonderen Maße für eine unauffällige Integration
in Leuchtenvorrichtungen. Allerdings führt dies gerade im Innenbereich dazu, dass
teilweise ganze Wände von den Mikrowellen des HF-Sensors durchdrungen werden, was
zu ungewollten Lichtaktivierungen führen kann. Zudem wird auch diese Technologie aufgrund
der zusätzlichen Strahlenbelastung gerade von privaten Anwendern oft abgelehnt. Ferner
ist der Einsatz einer bewegungssensorgesteuerten Leuchtenvorrichtungen im Innenbereich
bei einer Deckenmontage mit dem Erfordernis einer 360°-Erfassung mit einem HF-Sensor
nur bedingt möglich, da die zum Senden und Empfangen der Mikrowellen ausgebildete
Antenne nur einen begrenzten Abstrahlwinkel ermöglicht.
[0004] Für diese Anwendung hat sich bisher lediglich eine ein Infrarot-Sensorelement umfassende
Leuchtenvorrichtung mit einem halbkugeligen, golfballartigen Linsenmittel durchgesetzt,
mit den oben dargelegten Nachteilen in der Ausgestaltung sowie bei der Ausleuchtung.
[0005] Ausgehend von dem dargelegten Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung
die Aufgabe zu Grunde, eine bewegungsgesteuerte Leuchtenvorrichtung anzugeben, die
ein Sensorelement umfasst, welches am Anwendungsort nicht zu erhöhter
[0006] Strahlungsbelastung führt und dennoch eine ästhetische, unauffällige und freie Ausgestaltung
der Leuchtenvorrichtung und insbesondere des Lampenschirms erlaubt.
[0007] Die
US 2015/0243143 A1 ist auf eine modulare Multifunktions-Leuchte gerichtet. Hierbei weist die Multifunktions-Leuchte
ein oberes Gehäuse auf, unter welchem ringförmig LED-Module angeordnet sind. In einem
mittleren Bereich des ringförmigen oberen Gehäuses sind ringförmig Sensormodule wie
beispielsweise ein Gassensor, ein Drucksensor, ein Temperatur/Feuchtigkeitssensor,
ein Körpertemperatursensor, ein Rauchdetektor und ein Luftsensor angeordnet, um entsprechend
der vorgesehenen Funktion einen beleuchteten Bereich zu überwachen. Mittig innerhalb
der Leuchtenvorrichtung ist ein Kameramodul angeordnet, das ringförmig von weiteren
LED-Modulen umgeben ist.
[0008] Aus der
DE 196 07 872 A1 ist eine bewegungsgesteuerte Leuchtenvorrichtung bekannt, mit hinter einem lichtdurchlässigen,
umfangsgeschlossenen Lampenschirm angeordneten und auf einem Befestigungssockel gehaltenen
Leuchtmitteln, wobei im Lampenschirm mehrere optische Elemente als Linsenbereiche
integriert sind, um durch das Einstecken eines lösbaren Sensorelements eine Ausrichtung
des Erfassungsbereichs zu realisieren.
[0009] Die Aufgabe wird durch die bewegungssensorgesteuerte Leuchtenvorrichtung mit den
Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind
in den Unteransprüchen beschrieben. Die Erfindung wird durch Patentansprüche definiert.
Bezugnahmen auf Ausführungsbeispielen, welche nicht unter den Schutzumfang der Patentansprüche
fallen, sollen als Beispiele dienen, die für das Verständnis der Erfindung hilfreich
sind.
[0010] Erfindungsgemäß umfasst die bewegungssensorgesteuerte Leuchtenvorrichtung einen lichtdurchlässigen
und umfangsgeschlossenen Lampenschirm, der auf einem Befestigungssockel angeordnete
Leuchtmittel sowie Bewegungserfassungsmittel bevorzugt vollständig umgibt. Wesentlich
dabei ist, dass die Bewegungserfassungsmittel Linsenmittel mit Linsenbereichen umfassen,
die in dem aus einem Kunststoffmaterial realisierten Lampenschirm integriert sind.
Erfindungsgemäß soll eine Mehrzahl der Linsenbereiche randseitig im Lampenschirm in
bevorzugt gleichmäßigen Abständen aufgenommen werden und mit auf dem Befestigungssockel
angeordneten Infrarot-Sensorelementen zusammenwirken.
[0011] Die Ausbildung des Lampenschirms mit den integrierten Linsenbereichen ermöglicht
damit eine gleichmäßige Ausleuchtung, ohne die aus dem Stand der Technik bekannte
und durch aufgebrachte Linsenmittel verursachte Abschattung. Ferner erlaubt die erfindungsgemäße
Leuchtenvorrichtung den vorteilhaften Einsatz einer kontaktlosen und komfortablen
bewegungssensorgesteuerten Lichtaktivierung ohne eine zusätzliche Strahlenbelastung.
Durch die erfindungsgemäße Integration der Linsenmittel in den Lampenschirm besteht
ein großer Freiheitsgrad bei der Ausgestaltung der Leuchte, insbesondere bei dem Lampenschirm,
was eine ästhetische Ausbildung der Leuchtenvorrichtung ermöglicht. Die ästhetische
Ausgestaltung wird zudem synergistisch durch den vorteilhaften Einsatz der Mehrzahl
der kompakten LED-Bauelementen als Lichtquelle unterstützt, die sich zudem für eine
homogene Ausleuchtung gleichmäßig verteilt innerhalb des Lampenschirms anordnen lassen.
[0012] In weiterbildungsgemäß vorteilhafter Weise sind die Linsenbereiche nicht nur gleichmäßig
im Randbereich angeordnet, sondern auch gerade in den Eckbereichen eines vieleckigen
Lampenschirms angeordnet.
[0013] Dabei ist besonders bevorzugt, dass bei einer quadratischen Ausgestaltung des Lampenschirms
von jedem der vier Linsenbereiche ein Erfassungsbereich von etwa 90° erfasst wird,
wodurch bei einer Deckenmontage der Leuchtenvorrichtung im Innenbereich eine Rundum-Erfassung
in einer Ebene parallel zur Decke eines Raums ermöglicht wird.
[0014] Jedoch kann der Lampenschirm der erfindungsgemäßen bewegungsgesteuerten Leuchtenvorrichtung
neben einer vieleckigen auch eine runde Kontur aufweisen. Weiterbildend ist zudem
eine Mischung beider Konturen denkbar, bei der zumindest abschnittsweise der Lampenschirm
bogenförmig und/oder kreisförmig ausgestaltet ist.
[0015] Ferner kann durch Deaktivieren einzelner Infrarot-Sensorelemente der Erfassungsbereich
auch individualisiert werden. Bei der bevorzugten kreisförmigen und/oder bogenförmigen
Ausgestaltung der Leuchtenvorrichtung ist eine Ausführungsform besonders bevorzugt,
bei der die erfindungsgemäß vorgesehenen im Lampenschirm integrierten Linsenbereiche
gleichmäßig über den Umfang des Lampenschirms verteilt sind, wodurch auch hier eine
360°-Überwachung ermöglicht wird. Dabei können sowohl vier als auch drei Linsenbereiche
für die Erfassung randseitig im Lampenschirm angeordnet sein. Dies eröffnet ein breites
Einsatzgebiet der erfindungsgemäßen Leuchtenvorrichtung ohne Einschränkungen bei der
Ausgestaltung des Lampenschirms, wobei dieser nach individuellen bzw. rein ästhetischen
Gesichtspunkten ausgestaltet werden kann.
[0016] Für eine optisch unauffällige Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Leuchtenvorrichtung
wird ein Lampenschirm mit einer homogenen Außenfläche ausgestaltet, wobei der Linsenbereich
auf der Innenseite des Lampenschirms herausgebildet ist. Dies ermöglicht bei homogener
Außenoberfläche die vollständige Integration bzw. Aufnahme der Linsenmittel in dem
Lampenschirm. Diese Ausgestaltung der Linsenbereiche verhindert zudem synergistisch
zu der erfindungsgemäßen Anordnung der Linsenbereiche im Rand- und Eckbereichen, dass
sich die Linsenbereiche optisch von dem Lampenschirm unterscheiden bzw. für einen
Betrachter von außen sichtbar sind. Weiterbildend sind die Linsenbereiche derart ausgebildet,
dass auch im aktiven, beleuchteten Zustand der Leuchtenvorrichtung durch die Linsenmittel
keine Schatten entstehen, was zusätzlich eine gleichmäßige und homogene Ausleuchtung
der Umgebung durch die erfindungsgemäße bewegungssensorgesteuerte Leuchtenvorrichtung
ermöglicht.
[0017] Für eine fertigungstechnisch günstige und großserientaugliche Herstellung des Lampenschirms
ist weiterbildend und vorteilhaft der Einsatz von Spritzguss-Technik bevorzugt. Zudem
unterstützt eine einstückige Ausbildung eine homogene Lichtverteilung durch den Lampenschirm.
Dabei wird erfindungsgemäß die Verwendung eines opaken Kunststoffes, insbesondere
von Polyethylen (kurz HDPE), vorgesehen, wobei durch die lichtstreuende Eigenschaft
des Kunststoffmaterials synergistisch die homogene Ausleuchtung und die unauffällige
Integration der Linsenmittel in den Lampenschirm unterstützt werden. Zudem ist dieses
Material auch für die Infrarotstrahlung durchlässig, was die erfindungsgemäße Integration
der Linsenmittel in den einstückigen Lampenschirm ermöglicht.
[0018] In vorteilhafter Weiterbildung ist es zudem vorgesehen, die Leuchtenvorrichtung mit
Umgebungslichterfassungsmitteln, bevorzugt ausgebildet durch eine Photo-Diode od.
dgl. Lichtsensoren, zu versehen, die etwa im Falle einer Helligkeitssteuerung, die
weiter bevorzugt eigenlichtkompensiert ist, eine Aktivierung oder Deaktivierung des
Leuchtmittels in Abhängigkeit von einem Umgebungslichtpegel vornimmt. Damit kann zum
Beispiel eine Aktivierung der Leuchtenvorrichtung aufgrund von erfassten Bewegungen
bei heller Tageslichtumgebung verhindert werden. Ergänzend zur erfindungsgemäßen Integration
der Linsenmittel in den Lampenschirm für eine ästhetische Ausgestaltung der Leuchtenvorrichtung
ist weiterbildend eine Anordnung der Umgebungslichterfassungsmittel im Inneren der
Leuchte vorgesehen, wobei die Lichtverhältnisse im Innenraum der Leuchtenvorrichtung
vorteilhaft die bevorzugt opake Eigenschaft des Lampenschirms ausnutzt.
[0019] Hinsichtlich einer wertigen und ästhetischen Ausgestaltung der erfindungsgemäßen
Leuchtenvorrichtung ist zudem bevorzugt, wenn eine Kombination aus Lampenschirm und
Befestigungssockel im montierten oder montagefähigen Zustand so flach ausgebildet
ist, dass ein Verhältnis von einer maximalen Quererstreckung bezogen auf eine maximale
Höhe von mindestens 3, bevorzugt von mindestens 4, besonders bevorzugt von mindestens
5 erreicht wird. Diese bevorzugte flache Ausgestaltungsform der erfindungsgemäßen
bewegungssensorgesteuerten Leuchtenvorrichtung unterstützt zudem eine bevorzugte unauffällige
Ausgestaltung der Leuchtenvorrichtung.
[0020] Weiterbildend wird dabei die bevorzugt flache Ausgestaltung der Leuchtenvorrichtung
durch ein bevorzugt platinenartiges Trägerelement für die als LED-Bauelemente ausgebildeten
und bevorzugt in regelmäßigen Abständen angeordneten Leuchtmittel ergänzt. Die gleichmäßige
Verteilung der Lichtquellen im Innenraum der Leuchte trägt dabei zu einer homogenen
Beleuchtung der Umgebung durch die erfindungsgemäße bewegungssensorgesteuerte Leuchtenvorrichtung
bei. Zudem ermöglicht der Einsatz eines platinenartigen Trägerelements eine für die
Großserienfertigung vorteilhafte automatische Bestückung des Trägerelements mit den
LED-Bauelementen. Weiterbildend ist dabei auch vorgesehen, die Infrarot-Sensorelemente
auf dem Trägerelement anzuordnen, was nicht nur eine einfache elektrische Kontaktierung
der Sensorelemente ermöglicht, sondern diese auch mechanisch unter den Linsenmittel
positionierbar macht.
[0021] Ferner bietet sich eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Leuchtenvorrichtung
an, bei der der Befestigungssockel und der Lampenschirm in einem netzanschlussfertigen
Betriebszustand als Modul ausgebildet sind, wobei der Lampenschirm sich bevorzugt
vom Befestigungssockel lösen lässt. Dies ermöglicht einen schnellen Zugang zu im Innern
der Leuchtenvorrichtung angeordneten Einstell- oder Konfigurationsmitteln und gewährleistet
einen geringen Montageaufwand der Leuchtenvorrichtung. Für das lösbare Festlegen des
Lampenschirms an den über Befestigungsmitteln an einer Wand oder einer Decke montierten
Befestigungssockel ist ein manuell betätigbarer Verschlussmechanismus vorgesehen,
der bevorzugt als Bajonett-, Schraub- oder Schnappverschluss ausgebildet ist, wobei
die am Lampenschirm angebrachten Befestigungselemente bevorzugt einstückig am Lampenschirm
angeordnet sind und insbesondere bei der Herstellung, bevorzugt dem Spritzgießen bereits
am Lampenschirm vorgesehen wurden. Neben einer einfachen Zugänglichkeit zu den dahinter
bevorzugt angeordneten Einstellmittel verhindert dies bei der Befestigung des Lampenschirms
am Befestigungssockel lästige Kleinarbeiten, bei denen insbesondere lösbar angeordnete
Befestigungsmittel, wie Schrauben und Festlegklammern, verloren gehen können. Bei
einer bevorzugten Ausbildung als Bajonettverschluss lässt sich dabei der Lampenschirm
zunächst durch Rotieren um wenige Grad relativ zum Befestigungssockel lösen, und anschließend
durch eine translatorische Ziehbewegung in zum Befestigungssockel entgegengesetzter
Richtung wegführen. Bei einer bevorzugten Schraubverbindung lässt sich der Lampenschirm
durch eine Drehbewegung um bevorzugt 90° relativ zum Befestigungssockel verdrehen
und anschließend von diesem wegführen. Schließlich ermöglicht auch alternativ ein
bevorzugter Schnappverschluss ohne viel mühseliges Hantieren ein Ablösen des Lampenschirms
vom Befestigungssockel, in dem am Lampenschirm, insbesondere am äußeren Umfang in
Axialrichtung blättchenartige Schnappmechanismen vorgesehen sind, die ein lösbares
Festlegen des Lampenschirms am Befestigungssockel ermöglichen.
[0022] In Ergebnis ermöglicht die erfindungsgemäße Leuchtenvorrichtung eine komfortable
bewegungssensorgesteuerte Lichtaktivierung ohne eine zusätzliche Belastung durch Funkwellen,
wobei durch die erfindungsgemäße Integration der Linsenmittel in dem Lampenschirm
dennoch eine ästhetische Ausgestaltung der Leuchtenvorrichtung und insbesondere des
Lampenschirms ermöglicht wird. Durch die erfindungsgemäße Verteilung der Linsenmittel
auf randseitig angeordnete Linsenbereiche kann bei einer bevorzugten Deckenmontage
ein Erfassungsbereich von 360° erfasst werden. Weiterbildend wird durch die Anordnung
der Linsenmittel in den Eckbereichen, die Herstellung des Lampenschirms aus einem
opaken Kunststoffmaterial und die Anordnung der Linsenmittel im Innenbereich synergistisch
eine unauffällige und für einen Betrachter von außen nicht sichtbare Integration der
Linsenmittel in dem Lampenschirm unterstützt, bei gleichzeitig mechanisch einfacher,
großserientauglicher Fertigbarkeit.
[0023] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnungen.
[0024] Diese zeigen in:
- Fig. 1
- eine perspektivische Explosionsansicht einer bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Leuchtenvorrichtung und
- Fig. 2
- die perspektivische Ansicht der bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Leuchtenvorrichtung im betriebsbereiten Zustand.
[0025] In den Figuren sind funktionsgleiche oder zueinander äquivalente Elemente und Baugruppen
mit den gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.
[0026] Fig. 1 zeigt in perspektivischer Ansicht und als Explosionsdarstellung eine bevorzugte
Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Leuchtenvorrichtung 1, wobei wesentliche Baugruppen
erkennbar sind. Die dargestellte Ausführungsform zeigt einen zur Festlegung an einer
Wand oder Decke ausgebildeten Befestigungssockel 2, der eine vier Ecken aufweisende
quadratische Fläche besitzt und der die Rückseite der erfindungsgemäßen bewegungssensorgesteuerten
Leuchtenvorrichtung 1 bildet. Zum Festlegen des Befestigungssockels 2 an der Decke
umfasst dieser vier Bohrungen 3 sowie eine Durchführungsöffnung 4, die einen Anschluss
der Leuchtenvorrichtung 1 an einem bestehenden Netzanschluss ermöglicht. Über eine
vorgesehene Netz- und Steuerelektronik 5 erfolgt eine Gleichrichtung und Anpassung
der Netzspannung für die in der Leuchtenvorrichtung 1 eingesetzten elektrischen Baugruppen.
Diese werden zum einen von einer Mehrzahl von in matrixform angeordneten LED-Bauelementen
6 gebildet, die gleichmäßig auf einem platinenartigen Trägerelement 7 verteilt sind.
Neben einer mechanischen Fixierung der LEDs erfolgt durch das quadratische Trägerelement
7 auch eine elektrische Kontaktierung der einzelnen LED-Bauelemente 6 mit einer von
der Netz- und Steuerelektronik 5 aus der Netzspannung erzeugten Versorgungsspannung.
In den Eckbereichen des Trägerelements 7 werden zusätzlich zu den LED-Bauelementen
6 auch Infrarot-Sensorelemente 8 elektrisch kontaktiert sowie mechanisch relativ zu
den im montierten Zustand darüber angeordneten Linsenmitteln 10 fixiert. In dem quadratischen
Lampenschirm 11 sind in allen vier Ecken Linsenbereiche mit Linsenmitteln 10 zugeordnet,
die jeweils einen Erfassungswinkel >90° aufspannen und durch die eine Fokussierung
der auf die Linsenmittel fallende Infrarotstrahlung auf das Infrarot-Sensorelement
8 erfolgt. Die Linsenbereiche sind in dem Lampenschirm 11 integriert und bestehen
aus einem opaken Kunststoffmaterial.
[0027] Fig. 2 zeigt die aus Fig. 1 bekannte Leuchtenvorrichtung 1 in einem zusammengebauten,
betriebsbereiten Zustand nach einer Montage an einer Decke 12. Für eine bessere Darstellung
der im Lampenschirm 11 integrierten Linsenmittel 10 sind die Linsenbereiche, wie auch
in Fig. 1, optisch gekennzeichnet.
[0028] Im Betrieb wird von jedem der Linsenmittel 10 jeweils ein Erfassungsbereich überwacht,
indem mittels der Linsenmittel 10 die auf die Linsenbereiche treffenden Infrarotstrahlen
auf das dahinter angeordnete Infrarot-Sensorelement 8 fokussiert werden. Die in den
Ecken vorgesehenen Linsenmittel ermöglichen eine 360°-Erfassung in einem Raum. Da
sich die Erfassungsbereiche auch teilweise überlappen können, bestehen Teilbereiche,
die von zwei Sensorelementen 8 überwacht werden. Da der Lampenschirm 11 mit den integrierten
Linsenbereichen einstückig aus einem opaken Kunststoffmaterial gefertigt ist, sind
die Linsenbereiche von außen für einen Betrachter optisch nicht vom Lampenschirm 11
unterscheidbar. Tritt eine Person oder ein anderes Infrarotausstrahlen aussendendes
Objekt in einen der Erfassungsbereiche wird eine Lichtaktivierung ausgelöst, sofern
die Schwelle der in den Figuren nicht dargestellten Dämmerungsmittel überschritten
wird.
Bezugszeichen
[0029]
- 1
- Leuchtenvorrichtung
- 2
- Befestigungssockel
- 3
- Bohrung
- 4
- Durchführungsöffnung
- 5
- Netz- und Steuerelektronik
- 6
- LED-Bauelemente als Leuchtmittel
- 7
- platinenartiges Trägerelement
- 8
- Infrarot-Sensorelement
- 10
- Linsenmittel
- 11
- Lampenschirm
- 12
- Decke
1. Bewegungssensorgesteuerte Leuchtenvorrichtung (1) umfassend
- einen Befestigungssockel (2) und einen Lampenschirm (11)
- sowie auf dem Befestigungssockel (2) angeordnete Leuchtmittel (6), die hinter dem
lichtdurchlässigen, umfangsgeschlossenen Lampenschirm (11) angeordnet sind, und
sowohl Infrarot-Sensorelemente (8) als auch Linsenmittel (10) umfassende Bewegungserfassungsmittel
(15),
dadurch gekennzeichnet,
dass die Linsenmittel (10) in dem aus einem opaken Kunststoffmaterial realisierten einstückigen
Lampenschirm (11) so integriert sind, dass Linsenbereiche der Linsenmittel (6) randseitig
an der Innenseite des Lampenschirms (11) im Randbereich und in den Eckbereichen des
Lampenschirms in bevorzugt gleichmäßigen Abständen herausgebildet sind und mit einer
entsprechenden Mehrzahl von den auf dem Befestigungssockel (2) angeordneten Infrarot-Sensorelementen
(8) zusammenwirken, so dass der Lampenschirm (11) eine homogene Außenfläche ausbildet
und die Linsenbereiche sich optisch von dem Lampenschirm (11) nicht unterscheiden.
2. Bewegungssensorgesteuerte Leuchtenvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lampenschirm (11) eine vieleckige, bevorzugt quadratische, Kontur umfasst, wobei
die Linsenbereiche in den Ecken des Lampenschirms (11) angeordnet sind.
3. Bewegungssensorgesteuerte Leuchtenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Kontur des Lampenschirms (11) zumindest abschnittsweise bogenförmig ausgestaltet
und insbesondere kreisförmig ausgebildet ist, wobei die Linsenbereiche gleichmäßig
über den Umfang verteilt sind.
4. Bewegungssensorgesteuerte Leuchtenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtenvorrichtung (1) für eine Deckenmontage ausgebildet ist, wobei bevorzugt
die Mehrzahl der Linsenbereiche insgesamt ein Erfassungsbereich von 360° aufspannen.
5. Bewegungssensorgesteuerte Leuchtenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Lampenschirm (11) einstückig durch Spritzguss aus opaken Kunststoffmaterial gefertigt
ist, wobei das Kunststoffmaterial Polyethylen (kurz HDPE) umfasst.
6. Bewegungssensorgesteuerte Leuchtenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch insbesondere in der Art einer Dämmerungsschaltung wirkende Umgebungslichterfassungsmittel,
denen eine Ansteuerelektronik für die Leuchtmittel zugeordnet sind, bevorzugt ausgebildet
durch eine Photo-Diode, zum Erfassen und Verarbeiten der Lichtverhältnisse in der
Umgebung der Leuchtenvorrichtung (1).
7. Bewegungssensorgesteuerte Leuchtenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Kombination aus Lampenschirm (11) und Befestigungssockel (2) im montierten oder
montagefähigen sowie betriebsbereiten Zustand so flach ausgebildet ist, dass ein Verhältnis
von einer maximalen Quererstreckung bezogen auf eine maximale Höhe von mindestens
3, bevorzugt von mindestens 4, besonders bevorzugt von mindestens 5 beträgt.
8. Bewegungssensorgesteuerte Leuchtenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass dem Befestigungssockel (2) ein bevorzugtes platinenartiges Trägerelement (7) für
die als LED-Bauelemente ausgebildeten und in bevorzugt regelmäßigen Abständen angeordneten
Leuchtmitteln (6) zugeordnet ist, wobei das Trägerelement (7) die Mehrzahl der Infrarot-Sensorelemente
(8) mechanisch befestigt und elektrisch kontaktiert.
9. Bewegungssensorgesteuerte Leuchtenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungssockel (2) und der Lampenschirm (11) netzanschlussfertig als geschlossenes
Modul ausgebildet sind, wobei bevorzugt der Lampenschirm (11) zum Freilegen von bevorzugt
manuell Einstell- oder Konfigurationsmittel abnehmbar ist.
1. Motion-sensor-controlled lighting device (1) comprising
- a mounting base (2) and a lampshade (11)
- and lighting means (6) which are arranged on the fastening base (2) and are arranged
behind the transparent, peripherally closed lampshade (11), and motion detection means
(15) comprising both infrared sensor elements (8) and lens means (10),
characterized in that
the lens means (10) are integrated in the one-piece lampshade (11) made of an opaque
plastics material in such a way that lens regions of the lens means (6) are formed
at the edge on the inside of the lampshade (11) in the edge region and in the corner
regions of the lampshade at preferably uniform distances and interact with a corresponding
majority of the infrared sensor elements (8) arranged on the fastening base (2), so
that the lampshade (11) forms a homogeneous outer surface and the lens regions do
not differ optically from the lampshade (11).
2. Motion-sensor-controlled lighting device according to claim 1, characterized in that the lampshade (11) comprises a polygonal, preferably square, contour, the lens regions
being arranged in the corners of the lampshade (11).
3. Motion-sensor-controlled lighting device according to either of the preceding claims,
characterized in that the contour of the lampshade (11) is at least partially arcuate and in particular
circular, with the lens regions being distributed uniformly over the periphery.
4. Motion-sensor-controlled lighting device according to any of the preceding claims,
characterized in that the lighting device (1) is designed for ceiling mounting, with the majority of the
lens regions preferably spanning a total detection region of 360°.
5. Motion-sensor-controlled lighting device according to any of the preceding claims,
characterized in that the lampshade (11) is made in one piece by injection molding from opaque plastics
material, the plastics material comprising polyethylene (HDPE).
6. Motion-sensor-controlled lighting device according to any of the preceding claims,
characterized by ambient light detection means which act in particular in the manner of a twilight
switch and which are assigned control electronics for the lighting means, preferably
formed by a photodiode, for detecting and processing the lighting conditions in the
surrounding region of the lighting device (1).
7. Motion-sensor-controlled lighting device according to any of the preceding claims,
characterized in that a combination of the lampshade (11) and the fastening base (2) in the mounted or
mountable and ready-to-operate state is so flat that a ratio of a maximum transverse
extent relative to a maximum height is at least 3, preferably at least 4, particularly
preferably at least 5.
8. Motion-sensor-controlled lighting device according to any of the preceding claims,
characterized in that the fastening base (2) is assigned a preferred circuit-board-like carrier element
(7) for the lighting means (6), which are designed as LED components and are preferably
arranged at regular intervals, the carrier element (7) mechanically fastening and
electrically contacting the majority of the infrared sensor elements (8).
9. Motion-sensor-controlled lighting device according to any of the preceding claims,
characterized in that the fastening base (2) and the lampshade (11) are designed as a closed module ready
for connection to the mains, the lampshade (11) preferably being removable in order
to expose preferably manual setting or configuration means.
1. Dispositif d'éclairage commandé par capteur de mouvement (1) comprenant
- un socle de fixation (2) et un paralume (11)
- ainsi que des moyens d'éclairage (6) disposés sur le socle de fixation (2) qui sont
disposés derrière le paralume (11) translucide et fermé sur son pourtour, et
des moyens de détection de mouvement (15) comprenant aussi bien des éléments de capteur
à infrarouge (8) que des moyens à lentille (10),
caractérisé en ce que les moyens à lentille (10) sont intégrés dans le paralume (11) réalisé d'une seule
pièce en un matériau opaque en matière plastique de telle sorte que des zones de lentille
des moyens à lentille (6) soient formées côté bord du côté intérieur du paralume (11)
dans la zone de bord et dans les zones d'angle du paralume, à intervalles préférentiellement
réguliers et coopèrent avec une pluralité correspondante des éléments de capteur à
infrarouge (8) disposés sur le socle de fixation (2) de sorte que le paralume (11)
forme une surface extérieure homogène et que les zones de lentille ne se distinguent
pas optiquement du paralume (11).
2. Dispositif d'éclairage commandé par capteur de mouvement selon la revendication 1,
caractérisé en ce que le paralume (11) comprend un contour polygonal, préférentiellement carré, les zones
de lentille étant disposées dans les angles du paralume (11).
3. Dispositif d'éclairage commandé par capteur de mouvement selon l'une des revendications
précédentes, caractérisé en ce que le contour du paralume (11) a une forme courbe au moins par sections et en particulier
circulaire, les zones de lentille étant réparties régulièrement sur son pourtour.
4. Dispositif d'éclairage commandé par capteur de mouvement selon l'une des revendications
précédentes, caractérisé en ce que le dispositif d'éclairage (1) est agencé pour un montage au plafond, la pluralité
de zones de lentille couvrant préférentiellement au total une zone de détection de
360°.
5. Dispositif d'éclairage commandé par capteur de mouvement selon l'une des revendications
précédentes, caractérisé en ce que le paralume (11) est produit d'une seule pièce par moulage à injection à partir de
matériau de matière plastique opaque, le matériau de matière plastique comprenant
du polyéthylène (en abrégé HDPE).
6. Dispositif d'éclairage commandé par capteur de mouvement selon l'une des revendications
précédentes, caractérisé par des moyens de détection de lumière ambiante agissant en particulier à la manière
d'un circuit crépusculaire auxquels est associée une électronique de commande pour
les moyens d'éclairage, réalisée préférentiellement par une photodiode, pour détecter
et traiter les conditions lumineuses dans l'entourage du dispositif d'éclairage (1).
7. Dispositif d'éclairage commandé par capteur de mouvement selon l'une des revendications
précédentes, caractérisé en ce qu'une combinaison d'un paralume (11) et d'un socle de fixation (2) à l'état monté ou
apte à être monté ainsi qu'en état de marche a une forme plate telle qu'un rapport
d'une extension transversale maximale à une hauteur maximale soit d'au moins 3, préférentiellement
d'au moins 4, particulièrement préférentiellement d'au moins 5.
8. Dispositif d'éclairage commandé par capteur de mouvement selon l'une des revendications
précédentes, caractérisé en ce qu'au socle de fixation (2) est associé un élément support (7) préférentiellement en
forme de platine pour les moyens d'éclairage (6) conformés en des composants à LED
et disposés à intervalles préférentiellement réguliers, l'élément support (7) fixant
mécaniquement et connectant électriquement la pluralité des éléments de capteur à
infrarouge (8).
9. Dispositif d'éclairage commandé par capteur de mouvement selon l'une des revendications
précédentes, caractérisé en ce que le socle de fixation (2) et le paralume (11) sont conformés en un module fermé, prêts
à être raccordés au réseau, le paralume (11) pouvant préférentiellement être enlevé
pour libérer des moyens de réglage ou de configuration préférentiellement manuels.


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