[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Rohrbremse zum Abbremsen des Rohres beim
Rücklauf einer Rohrwaffe. Solche Rohrbremsen werden bei Rohrrücklaufgeschützen benötigt.
Diese sind bekannt von stationären Geschützen sowie auch von mobilen Geschützen, beispielsweise
auf Gefechtsfahrzeugen.
[0002] Die Präzision einer Rohrwaffe mit Rücklauf ist von verschiedenen Einflussfaktoren
abhängig, insbesondere ist hierbei wichtig, dass während des Geschossdurchlaufes im
Rohr keine asymmetrischen Kräfte auf das Rohr wirken. Dies ist bei Rohrrücklaufgeschützen
allerdings unvermeidlich. Somit ist es wichtig, während des Geschossdurchlaufs im
Rohr möglichst geringe Kräfte auf das Rohr wirken zu lassen.
[0003] Zur Reduzierung der auf die Lafette wirkenden Kräfte bewegt sich das Waffenrohr während
des Geschossdurchlaufs nach hinten, also der Richtung des Geschosses entgegengesetzt.
Es wirken neben den Massenkräften im Rohr auch die Kräfte von Rohrvorholern und Rohrbremsen
auf die rücklaufende Masse des Rohres.
[0004] Eine Voraussetzung für eine hohe Präzision der Waffe ist die Vermeidung von Schwingungsanregungen
des Waffenrohres. Daher werden meist Rohrbremsen eingesetzt, welche symmetrisch zur
Rohrseelenachse angeordnet sind und die resultierende Bremskraft in der Rohrseelenachse
liegt. Bei solch einer Anordnung wäre es von Vorteil, dass zu jedem Zeitpunkt des
Geschossdurchlaufs im Rohr die Rohrbremsen gleich hohe Bremskräfte erzeugen. Aufgrund
von Fertigungstoleranzen der Rohrbremsen sind allerdings Abweichungen unvermeidbar.
[0005] Durch diese Abweichungen entstehen Differenzkräfte in den Rohrbremsen, wodurch die
rücklaufende Masse und insbesondere das Waffenrohr zu Schwingungen angeregt wird,
welche negative Auswirkungen auf die Präzision des Geschosses haben.
[0006] Um nun die durch die Fertigungsunterschiede erzeugte Verschiebung der resultierten
Bremskraft hinsichtlich der Rohrseelenachse zu vermeiden, sind verschiedene Lösungsansätze
aus dem Stand der Technik bekannt.
[0007] Ein möglicher Lösungsansatz ist die Bremskraft erst wirken zu lassen, wenn das Geschoss
das Rohr verlassen hat. Dazu wird der Bremsquerschnitt zu Beginn des Rücklaufweges
sehr groß gehalten, damit die Bremskraft sehr klein ist Dieses Prinzip ist beispielsweise
aus der
EP 0027863 81 bekannt.
[0008] Eine weitere Möglichkeit zur Vermeidung der Bremskraftverschiebung ist, die Rohrbremse
konzentrisch um das Rohr herum zu bauen. Die Kraft verläuft dadurch in der Rohrseelenachse,
jedoch benötigt dieses Konzept einen großen Platzbedarf um das Rohr herum.
[0009] Eine weitere Möglichkeit zur Vermeidung der Bremskraftverschiebung ist der Einsatz
eines zunächst axial freibeweglichen Kolbens, welcher zunächst ein axiales Spiel überwinden
muss, um eine Bremskraft zu erzeugen. Dieses Prinzip ist beispielsweise aus der
EP 0351501 B1 bekannt. Auch diese Lösung benötigt jedoch einen erhöhten Platzbedarf, da die Kolbenstange
in dieser Lösung länger sein muss als in der konventionellen Rohrbremse.
[0010] Aus der
DE 542 316 C ist eine Rohrbremse zum Abbremsen des Rohres bei Rück- und Vorlauf einer Rohrwaffe
bekannt. Sie beschreibt einen hohlen Zylinder, mit einem äußeren und einem inneren
Durchmesser. In dem Zylinder befinden sich eine Regelstange D sowie eine die Regelstange
umgebende Kolbenstange. Die Kolbenstange kann sich zusammen mit dem Kolben B1, welcher
die Regelstange umgibt, innerhalb des Zylinders koaxial zum Zylinder und zur Regelstange
bewegen. Der Innenraum des Zylinders ist mit einem Bremsfluid gefüllt.
[0012] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es somit, die Nachteile der Lösungen aus dem
Stand der Technik zu überwinden und eine Rohrbremse zu gewährleisten, die im Vergleich
zu konventionellen Rohrbremsen nicht mehr Platz benötigt und bereits von Beginn des
Bremswegs an eine Bremskraft ausüben kann. Diese Bremskraft soll im späteren Verlauf
der Bremsbewegung steuerbar sein. Durch diese Ausgestaltung soll verhindert werden,
dass bei Nutzung mehrerer Rohr- bremsen, diese Rohrbremsen zu gleichen Zeitpunkten
unterschiedliche Bremskräfte erzeugen.
[0013] Diese oben genannten Aufgaben werden mit den Merkmalen des Hauptanspruchs gelöst.
Hierzu wird eine Rohrbremse zum Abbremsen des Rohres bei Rücklauf einer Rohrwaffe
vorgeschlagen. Diese Rohrbremse weist einen hohlen Zylinder auf, wodurch dieser einen
äußeren und einen inneren Durchmesser aufweist. Der äußere Durchmesser ist somit der
von der Außenwand des Zylinders und der innere Durchmesser wird durch den hohlen Innenraum
des Zylinders definiert.
[0014] In dem Zylinder ist eine Regelstange angeordnet und eine die Regelstange umgebende
Kolbenstange. Diese die Regelstange umgebende Kolbenstange ist innerhalb des Zylinders
koaxial zum Zylinder angeordnet und im Bezug zur Regelstange koaxial bewegbar. Somit
ist die Kolbenstange auch koaxial zum Zylinder bewegbar. Die Bewegung der Kolbenstange
kann hierbei durch bauli che Maßnahmen des Zylinders begrenzt werden, beispielsweise
durch Vorsprünge oder Führungsnuten innerhalb des Zylinders. Der Innenraum des Zylinders
ist erfindungsgemäß mit einem Bremsfluid gefüllt.
[0015] Weiterhin weist die Kolbenstange einen Regelspalt auf, der zwischen Kolbenstange
und Regelstange angeordnet ist. Bei Bewegung der Kolbenstange muss nun das Bremsfluid,
welches bei Bewegung der Kolbenstange verdrängt wird, durch den Regelspalt hindurchfließen,
um einen Volumenausgleich des Bremsfluids zu ermöglichen. Der Regelspalt ist dabei
so gestaltet, dass ein Durchfließen des Bremsfluids durch den Regelspalt eine Bremskraft
auf die Bewegung der Kolbenstange erzeugt.
[0016] Die Regelstange wiederum ist mit unterschiedlichen Durchmessern im Längsverlauf des
Zylinders versehen. Dazu besitzt die Regelstange Bereiche mit konstantem Durchmesser
sowie Bereiche mit sich verjüngenden Durchmessern oder auch Bereiche mit sich erweiternden
Durchmessern. Erfindungsgemäß besitzt die Regelstange einen ersten Bereich mit konstantem
Durchmesser, welcher sich an dem Ende anschließt, an welchem die Regelstange dem inneren
Durchmesser des Zylinders entspricht. Der sich daran anschließende Bereich der Regelstange
ist dann mit verjüngendem beziehungsweise sich auf weitendem Durchmesser versehen
oder auch mit Bereichen in denen der Durchmesser gleichbleibt. Durch diese unterschiedlichen
Durchmesser kann der Verlauf des Bremsweges mit unterschiedlichen Bremskräften versehen
werden. Somit sorgt die Regelstange dafür, dass die Bremskräfte im Verlauf einer Bremsbewegung
gesteuert werden können. Die entsprechenden Bereiche mit den unterschiedlichen Durchmessern
der Regelstange können dabei auf eine individuell gewünschte Bremscharakteristik ausgerichtet
werden. Die verschiedenen Bereiche mit den unterschiedlichen Durchmessern der Regelstange
stellen somit das Regelprofil der Regelstange dar.
[0017] Die Regelstange ist erfindungsgemäß in den Zylinder eingebracht und zwar bevorzugterweise
durch Einschraubung. Sie kann aber auch durch Presspassung in den Zylinder eingebracht
werden. Auch weitere Anbringungsarten der Regelstange im Zylinder sind denkbar, beispielsweise
Einschweißen oder Anlöten.
[0018] Die Regelstange ist so in den Zylinder eingebracht, dass eine feste Einbringungstiefe
vorgesehen ist, das heißt, dass bei der Fertigung verschiedener Rohrbremsen die Regelstange
immer in einer festgelegten Einbringungstiefe im Zylinder eingebracht ist. Bei Einschraubung
entspricht dies einer gleichen festgelegten Einschraubtiefe.
[0019] Im ersten Bereich der Regelstange, welcher einen konstanten Durchmesser aufweist
und sich an dem Ende der Regelstange anschließt, die dem inneren Durchmesser des Zylinders
entspricht, ist der Durchmesser konstant und entspricht bevorzugterweise der Länge,
die die Bremse bei Durchlauf der Munition in der Rohrwaffe als Weg benötigt. Dadurch
wird sichergestellt, dass die Bereiche mit den unterschiedlichen Durchmessern erst
nach Verlassen der Munition der Rohrwaffe ihre Bremswirkung entfalten, bzw. die Bremswirkung
steuern.
[0020] Bevorzugterweise wird als Bremsfluid eine Hydraulikflüssigkeit eingesetzt. Ebenso
sind bevorzugterweise Zylinderregelstange und -kolbenstange aus Metall gefertigt.
Diese Ausführungen gewährleisten, dass Standardwerkstoffe verwendet werden können,
sowohl für die Bremsflüssigkeit als auch für den Aufbau der mechanischen Komponenten.
[0021] Weiterhin bevorzugterweise weist die Rohrwaffe eine Wiege auf, an welcher der Zylinder
angeordnet ist. Die Kolbenstange ist damit mit dem rücklaufenden Rohr der Rohrwaffe
verbunden. Alternativ kann die Rohrbremse aber auch in ihrer Wirkung umgekehrt aufgebaut
sein, sodass die Wiege der Rohrwaffe an der Kolbenstange angeordnet ist und der Zylinder
mit dem rücklaufenden Rohr der Rohrwaffe verbunden ist. Wichtig beim Aufbau ist lediglich,
dass ein feststehender Teil vorgesehen ist und ein beweglicher Teil, welcher mit dem
rücklaufenden Teil der Waffe verbunden ist.
[0022] Erfindungsgemäß ist die Rohrbremse zum Abbremsen des Rohres beim Rücklauf einer Rohrwaffe
verwendbar. Bevorzugterweise werden jedoch zwei Rohrbremsen zum Abbremsen eines Rohres
verwendet. Die Anordnung der zwei Rohrbremsen zum Abbremsen der rückläufigen Rohrwaffe
ist dann bevorzugterweise so gestaltet, dass das Rohr der Rohrwaffe eine Rohrseelenachse
aufweist und die Rohrbremsen symmetrisch zur Rohrseelenachse angeordnet sind. Die
Rohrseelenachse ist dabei die Mittelachse in Längsrichtung des Waffenrohres.
[0023] Da der Bremsweg bereits zu Beginn der erfindungsgemäßen Rohrbremse beginnt, muss
die Regelstange nicht länger sein, als bei herkömmlichen Rohrbremsen, wodurch die
vorgeschlagene Rohrbremse keinen größeren Platzbedarf erfordert als herkömmliche Rohrbremsen.
Weiterhin ist der technische Aufwand gering gehalten um die Querschnitte der Regelstange
zu fertigen.
[0024] Der erste Bereich der Regelstange mit konstantem Durchmesser wird mit sehr engen
Toleranzen gefertigt, da hier wichtig ist, dass bei Nutzung mehrerer Rohrbremsen der
Durchmesser dieses ersten Bereiches immer möglichst gleich ist. Anderenfalls treten
die eingangs beschriebenen Schwingungen innerhalb der Rohrwaffe beim Verschuss der
Munition auf. In den übrigen Bereichen des Bremsweges, der Regelstange, sind diese
engen Toleranzen nicht mehr so wichtig, da nach Durchlauf der Munition durch die Rohrwaffe
die Präzision der Munition nicht mehr beeinträchtigt wird.
[0025] Weitere Merkmale ergeben sich aus der beigefügten Zeichnung. Es zeigt
- Fig. 1
- - einen Querschnitt aus einer erfindungsgemäßen Rohrbremse.
[0026] Fig. 1 zeigt den maßgeblichen Anteil einer erfindungsgemäßen Rohrbremse im Schnitt.
Dazu besteht die Rohrbremse aus einem Zylinder 1, welcher hohl ist und somit einen
äußeren und einen inneren Durchmesser aufweist. Im Zylinder 1 angeordnet ist die Regelstange
2. Die Regelstange 2 weist ein Ende 7 auf, welches den gleichen Durchmesser besitzt,
wie der innere Durchmesser des Zylinders.
[0027] Eine die Regelstange 2 umgebende Kolbenstange 3 ist weiterhin innerhalb des Zylinders
1 vorgesehen und so angeordnet, dass die Kolbenstange 3 koaxial zum Zylinder 1 und
zur Regelstange 2 bewegbar ist. Die Bewegung der Kolbenstange 3 wird durch die baulichen
Gegebenheiten des Zylinders 1 begrenzt.
[0028] Die Regelstange 2 wird bevorzugterweise in den Zylinder 1 eingeschraubt und die Kolbenstange
3 mit der rücklaufenden Masse, welche gebremst werden soll, verbunden. Im Beispiel
der Fig. 1 wird vorgeschlagen den Zylinder 1 mit der Wiege zu verbinden. Der Innenraum
des Zylinders 1 ist zudem mit einem Bremsfluid 11 gefüllt. Die Kolbenstange 3 weist
weiterhin einen Regelspalt 4 auf, welcher zwischen Kolbenstange 3 und Regelstange
2 angeordnet ist. Dieser Regelspalt 4 bestimmt die Bremskraft der Rohrbremse. Bewegt
sich die zu bremsende Masse zurück, bewegt sich die Kolbenstange 3 nach rechts. Somit
bewegt sich die Kolbenstange 3 bei Bremsbewegung vom Ende 7 der Regelstange 2 weg.
[0029] Bei Bewegung der Kolbenstange 3 muss nun das Bremsfluid durch den Regelspalt 4 hindurch
gelangen um einen Volumenausgleich zu erzeugen. Durch das Durchfließen bzw. Durchpressen
des Bremsfluids durch den Regelspalt 4 wird somit die Bremskraft erzeugt.
[0030] Die Regelstange 2 besitzt einen ersten Bereich 5, welcher sich an dem Ende 7 der
Regelstange 2 anschließt. In diesem Bereich 5 besitzt die Regelstange 2 einen konstanten
Durchmesser. Dieser konstante Durchmesser hat den Vorteil, dass auch bei unterschiedlichen
Einschraubtiefen 6 der Regelstange 2 in den Zylinder 1 die Bremskräfte von mehreren
Rohrbremsen zu Beginn des Rücklaufweges gleichbleiben. Dieser erste Bereich 5 sollte
mit sehr engen Toleranzen gefertigt sein, sodass dieser Bereich 5 in seiner Bremskraft
nur geringe Unterschiede bei Verwendung von verschiedenen Rohrbremsen entstehen lassen
kann.
[0031] Bevorzugterweise ist dieser erste Bereich 5 so lang wie die rücklaufende Masse benötigt,
bis die zu verschießende Munition die Rohrwaffe verlassen hat. Erst nach diesem ersten
Bereich 5 beginnt das eigentliche Regelprofil.
[0032] Bei herkömmlichen Rohrbremsen beginnt das Regelprofil sofort, was bei großen Toleranzen
und unterschiedlichen Einschraubtiefen zu unterschiedlichen Regelspalten und damit
zu unterschiedlichen Bremskräften führt.
[0033] Nach Verlassen der Munition des Rohres beginnt das eigentliche Regelprofil, welches
aus unterschiedlichen Bereichen 8, 9, 10 mit sich verjüngenden und/oder sich aufweitenden
Durchmessern oder aus konstanten Durchmessern besteht. Durch diese unterschiedlichen
Bereiche kann ein bestimmtes Regelprofil, welches die Bremse aufweisen soll, realisiert
werden.
[0034] Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die oben genannten Merkmale beschränkt, vielmehr
sind weitere Ausgestaltungen denkbar. So wäre es möglich, Teile der Rohrbremse (Zylinderkolbenstange
und/oder -regelstange) aus einem anderen Material als Metall zu fertigen. Möglich
ist hierbei auch die Nutzung von Materialien mit einer leichten Elastizität. Durch
Verwendung solcher Materialien können dynamische Kräfte beim Einleiten des Bremsvorgangs
realisiert werden.
1. Rohrbremse zum Abbremsen des Rohres beim Rücklauf einer Rohrwaffe,
mit einem hohlen Zylinder (1), welcher einen äußeren und einen inneren Durchmesser
aufweist
einer in dem Zylinder angeordneten Regelstange (2),
einer die Regelstange umgebende Kolbenstange (3), welche innerhalb des Zylinders (1)
koaxial zum Zylinder (1) und zur Regelstange (2) bewegbar ist,
wobei der Innenraum des Zylinders (1) mit einem Bremsfluid (11) gefüllt ist,
wobei die Regelstange (2) an einem Ende (7) dem inneren Durchmesser des Zylinders
(1) entspricht und die Kolbenstange (3) einen Regelspalt (4) zwischen Kolbenstange
(3) und Regelstange (2) aufweist,
wobei
die Regelstange (2) einen ersten Bereich (5) mit einem konstanten Durchmesser aufweist,
welcher sich an dem einen Ende (7) anschließt,
und einen zweiten Bereich (8, 9, 10) mit sich verjüngenden und/oder sich auf weitenden
Durchmessern, welche das Regelprofil der Regelstange (2) darstellen.
2. Rohrbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelstange (2) in den Zylinder (1) eingeschraubt wird.
3. Rohrbremse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelstange (2) in einer festgelegten Einschraubtiefe (6) eingeschraubt wird.
4. Rohrbremse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Bereich (5) mindestens eine Länge aufweist die dem Rücklauf des Rohres
der Rohrwaffe entspricht, der beim Durchlauf der Munition in der Rohrwaffe beim Verschuss
auftritt.
5. Rohrbremse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Bremsfluid (11) eine Hydraulikflüssigkeit ist.
6. Rohrbremse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrwaffe eine Wiege aufweist, an welcher der Zylinder (1) angeordnet ist und
die Kolbenstange (3) mit dem rücklaufenden Rohr der Rohrwaffe verbunden ist.
7. Rohrbremse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrwaffe eine Wiege aufweist, an welcher die Kolbenstange (3) angeordnet ist
und der Zylinder (2) mit dem rücklaufenden Rohr der Rohrwaffe verbunden ist.
8. Rohrbremse nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder (1), die Regelstange (2) und/oder die Kolbenstange (3) aus Metall gefertigt
sind.
9. Rohrbremse nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Rohrbremsen zum Abbremsen des Rohres beim Rücklauf einer Rohrwaffe
vorgesehen sind.
10. Rohrbremse nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr der Rohrwaffe eine Rohrseelenachse aufweist und die Rohrbremsen symmetrisch
zur Rohrseelenachse angeordnet sind.
11. Rohrbremse nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Regelprofil zusätzliche Bereiche mit konstantem Durchmesser aufweist.
1. A barrel brake for braking the barrel during recoil of a gun,
comprising a hollow cylinder (1) which has an outer and an inner diameter,
a control rod (2) arranged in the cylinder,
a piston rod (3) which surrounds the control rod and is movable within the cylinder
(1) coaxially to the cylinder (1) and to the control rod (2),
wherein the interior of the cylinder (1) is filled with a brake fluid (11),
wherein the control rod (2) at one end (7) corresponds to the inner diameter of the
cylinder (1),
and the piston rod (3) has a control gap (4) between the piston rod (3) and the control
rod (2), wherein
the control rod (2) comprises a first region (5) having a constant diameter which
adjoins the one end (7),
and a second region (8, 9, 10) having tapering and/or widening diameters which constitute
the control profile of the control rod (2).
2. The barrel brake according to claim 1, characterized in that the control rod (2) is screwed into the cylinder (1).
3. The barrel brake according to claim 2, characterized in that the control rod (2) is screwed in to a fixed screw-in depth (6).
4. The barrel brake according to any of claims 1 to 3, characterized in that the first region (5) has at least one length which corresponds to the recoil of the
barrel of the gun, which occurs during the passage of the ammunition in the gun when
fired.
5. The barrel brake according to any of claims 1 to 4, characterized in that the brake fluid (11) is a hydraulic fluid.
6. The barrel brake according to any of claims 1 to 5, characterized in that the gun has a cradle on which the cylinder (1) is arranged and the piston rod (3)
is connected to the recoiling barrel of the gun.
7. The barrel brake according to any of claims 1 to 5, characterized in that the gun has a cradle on which the piston rod (3) is arranged and the cylinder (2)
is connected to the recoiling barrel of the gun.
8. The barrel brake according to any of claims 1 to 7, characterized in that the cylinder (1), the control rod (2) and/or the piston rod (3) are made of metal.
9. The barrel brake according to any of claims 1 to 8, characterized in that at least two barrel brakes are provided for braking the barrel during the recoil
of a gun.
10. The barrel brake according to claim 9, characterized in that the barrel of the gun has a barrel bore axis, and the barrel brakes are arranged
symmetrically with respect to the barrel bore axis.
11. The barrel brake according to any of claims 1 to 10, characterized in that the control profile has additional regions having a constant diameter.
1. Frein de recul pour freiner le tube lors du retour d'une arme à tube,
avec un cylindre creux (1) qui présente un diamètre extérieur et un diamètre intérieur
une tige de réglage (2) qui est disposée dans le cylindre,
une tige de piston (3) qui entoure la tige de réglage et qui peut être déplacée à
l'intérieur du cylindre (1) de façon coaxiale au cylindre (1) et à la tige de réglage
(2),
dans lequel l'intérieur du cylindre (1) est rempli d'un fluide de frein (11),
dans lequel la tige de réglage (2) correspond au diamètre intérieur du cylindre (1)
à une extrémité (7) et la tige de piston (3) présente une fente de réglage (4) entre
la tige de piston (3) et la tige de réglage (2),
dans lequel la tige de réglage (2) présente une première zone (5) ayant un diamètre
constant, qui suit à l'une (7) des extrémités, et une deuxième zone (8, 9, 10) ayant
des diamètres se rétrécissant et/ou s'élargissant qui représentent le profil de réglage
de la tige de réglage (2).
2. Frein de recul selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la tige de réglage (2) est vissée dans le cylindre (1).
3. Frein de recul selon la revendication 2, caractérisé par le fait que la tige de réglage (2) est vissée à une profondeur de vissage (6) définie.
4. Frein de recul selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que la première zone (5) présente au moins une longueur qui correspond au retour du tube
de l'arme à tube, qui se produit lorsque la munition traverse l'arme à tube quand
il est tiré.
5. Frein de recul selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que le fluide de frein (11) est un liquide hydraulique.
6. Frein de recul selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé par le fait que l'arme à tube comprend un berceau sur lequel le cylindre (1) est disposé et que la
tige de piston (3) est reliée au tube retournant de l'arme à tube.
7. Frein de recul selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé par le fait que l'arme à tube comprend un berceau sur lequel la tige de piston (3) est disposée et
que le cylindre (2) est relié au tube retournant de l'arme à tube.
8. Frein de recul selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé par le fait que le cylindre (1), la tige de réglage (2) et/ou la tige de piston (3) sont réalisés
à partir de métal.
9. Frein de recul selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé par le fait qu'au moins deux freins de recul sont prévus pour freiner le tube lors du retour d'une
arme à tube.
10. Frein de recul selon la revendication 9, caractérisé par le fait que le tube de l'arme à tube présente un axe de noyau de tube et les freins de recul
sont disposés symétriquement par rapport à l'axe de noyau de tube.
11. Frein de recul selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé par le fait que le profil de réglage présente des zones supplémentaires de diamètre constant.