[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Getränkeabgabevorrichtung zur Abgabe von
kohlesäurehaltigen Getränken, insbesondere Sprudelwasser mit einer Getränkezuleitung,
einer CO
2-Zuleitung und einer Mischvorrichtung, die an ihrer Einlassseite mit der Getränkezuleitung
und der CO
2-Zuleitung verbunden und eingerichtet ist, um ein zugeleitetes Getränk mit zugeleitetem
CO
2 zu versetzen und auf diese Weise ein kohlensäurehaltiges Getränk zu erzeugen, wobei
die CO
2-Zuleitung eine Hauptleitung und mehrere in die Hauptleitung mündende Zuführungsleitungen
umfasst, an denen jeweils eine Anschlussstelle für eine CO
2-Gasflasche vorgesehen ist.
[0002] Außerdem betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Betrieb einer solchen Getränkeabgabevorrichtung,
bei dem einer Mischvorrichtung ein Getränk über eine Getränkezuleitung und CO
2 über eine CO
2-Zuleitung, die Anschlussstellen aufweist, an denen jeweils eine CO
2-Gasflasche angeschlossen ist, zugeleitet wird und die Mischvorrichtung das zugeleitete
Getränk mit dem zugeleiteten CO
2 versetzt und auf diese Weise ein kohlensäurehaltiges Getränk erzeugt.
[0003] Getränkeabgabevorrichtungen, insbesondere Wasserabgabevorrichtungen zur Abgabe von
Trinkwasser, auch Trinkwasserspender genannt, sind seit langem bekannt. Moderne Wasserabgabevorrichtungen
können mittlerweile nicht nur Trinkwasser abgeben, sondern auch Trinkwasser vor der
Abgabe mit bestimmten Zusätzen versetzen. Besonders beliebt ist der Zusatz von Kohlendioxid,
also CO
2, wobei durch eine Reaktion des Kohlendioxids mit Wasser Kohlensäure als Reaktionsprodukt
und somit kohlensäurehaltiges Trinkwasser entsteht. Wird das Trinkwasser mit weiteren
Stoffen, wie etwa Süßstoffen, Aromastoffen und/oder Farbstoffen, versetzt, so lassen
sich kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke, wie etwa kohlensäurehaltige Limonaden,
herstellen. Kohlensäurehaltige Getränke, insbesondere kohlensäurehaltiges Trinkwasser,
auch Sprudelwasser genannt, werden von den meisten Menschen im Vergleich zu Getränken
ohne Kohlensäure als erfrischender wahrgenommen und sind daher beliebt. Derartige
Getränkeabgabevorrichtungen umfassen eine Getränkezuleitung, eine CO
2-Zuleitung und eine Mischvorrichtung, die an ihrer Einlassseite mit der Getränkezuleitung
und der CO
2-Zuleitung verbunden und eingerichtet ist, um ein zugeleitetes Getränk mit zugeleitetem
CO
2 zu versetzen und auf diese Weise ein kohlensäurehaltiges Getränk zu erzeugen. Im
Falle einer Wasserabgabevorrichtung sind sowohl Vorrichtungen, bei denen die Getränkezuleitung
an das öffentliche Wasserversorgungsnetz angeschlossen ist, als auch Vorrichtungen
mit zumindest einem Trinkwasservorratsbehälter bekannt. Was die CO
2-Versorgung angeht, werden die meisten Getränkeabgabevorrichtungen jedoch nicht über
fest installierte CO
2-Leitungen, sondern über austauschbare CO
2-Gasflaschen, mit CO
2 versorgt.
[0004] Im Falle einer hohen Entnahmeleistung der Getränkeabgabevorrichtung kann es nötig
sein, mehrere CO
2-Gasflaschen in Reserve zu haben. Bei Getränkeabgabevorrichtungen, die einen Betrieb
mit mehreren CO
2-Gasflaschen erlauben, umfasst die CO
2-Zuleitung daher eine Hauptleitung und mehrere in die Hauptleitung mündende Zuführungsleitungen,
an denen jeweils eine Anschlussstelle für eine CO
2-Gasflasche vorgesehen ist.
[0005] Die vorbekannten Getränkeabgabevorrichtungen können eine durchgehende, reibungslose
und sichere Versorgung mit CO
2 und somit mit einem kohlensäurehaltigen Getränk nicht gewährleisten.
[0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Getränkeabgabevorrichtung der
eingangs genannten Art mit einem optimierten Betrieb bereitzustellen. Des Weiteren
soll ein entsprechendes Verfahren zum Betrieb einer Getränkeabgabevorrichtung bereitgestellt
werden.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer Getränkeabgabevorrichtung der eingangs
genannten Art dadurch gelöst,
a) dass in jeder Zuführungsleitung ein Absperrventil angeordnet ist, das mit einem
Steuermodul verbunden und ausgebildet ist, um eine Fluidverbindung zwischen der Anschlussstelle
der Zuführungsleitung und der Hauptleitung in einem geöffneten Zustand zu ermöglichen
und in einem geschlossenen Zustand zu verhindern,
b1) dass in jeder Zuführungsleitung zwischen der Anschlussstelle und dem Absperrventil
der Zuführungsleitung ein Druckschalter angeordnet ist, der mit dem Steuermodul verbunden
und ausgebildet ist, um vorgegebene CO2-Gasdrücke, die an der Anschlussstelle und somit in der daran angeschlossenen CO2-Gasflasche herrschen, zu erkennen und entsprechende Signale an das Steuermodul zu
übermitteln, wobei das Steuermodul ausgebildet ist, um aus den Signalen, die von den
Druckschaltern empfangen werden, auf den Füllstand der angeschlossenen CO2-Gasflaschen zu schließen, oder
b2) in jeder Zuführungsleitung zwischen der Anschlussstelle und dem Absperrventil
der Zuführungsleitung ein Druckaufnehmer angeordnet ist, der mit dem Steuermodul verbunden
und ausgebildet ist, um den an der Anschlussstelle und somit in der daran angeschlossenen
CO2-Gasflasche herrschenden CO2-Gasdruck zu messen und Messwerte des CO2-Gasdrucks an das Steuermodul zu übermitteln, wobei das Steuermodul ausgebildet ist,
um unter den übermittelten Messwerten vorgegebene CO2-Gasdrücke zu erkennen und auf den Füllstand der angeschlossenen CO2-Gasflaschen zu schließen
c) dass das Steuermodul ausgebildet ist, um in Abhängigkeit vom Füllstand der CO2-Gasflaschen den Öffnungszustand der Absperrventile automatisch zu steuern, und
d) dass dem Steuermodul eine Datenschnittstelle zugeordnet ist, die ausgebildet ist,
um Daten, insbesondere Informationen über Füllstände der CO2-Gasflaschen, an eine variable Anzahl von Empfängern zu übertragen.
[0008] Entsprechend ist die Aufgabe bei einem Verfahren der eingangs genannten Art allgemein
dadurch gelöst, dass der an den Anschlussstellen herrschende CO
2-Gasdruck überwacht wird, und in Abhängigkeit von den herrschenden CO
2-Gasdrücken eine Fluidverbindung zwischen den jeweiligen Anschlussstellen und der
Mischvorrichtung automatisch hergestellt oder unterbrochen wird, und dass Informationen
über den an den Anschlussstellen herrschenden CO
2-Gasdruck und damit den Füllstand der CO
2-Gasflaschen an eine Variable Anzahl von Empfängern übertragen wird.
[0009] Wenn eine erfindungsgemäße Vorrichtung verwendet wird, ist das erfindungsgemäße Verfahren
dadurch gekennzeichnet,
a1) dass Druckschalter, die jeweils einer Anschlussstelle zugeordnet sind, vorgegebene
CO2-Gasdrücke, die an der jeweiligen Anschlussstelle und somit in der jeweiligen, daran
angeschlossenen CO2-Gasflasche herrschen, erkennen und entsprechende Signale an ein Steuermodul übermitteln
und das Steuermodul aus den Signalen, die von den Druckschaltern empfangen werden,
auf den Füllzustand der angeschlossenen CO2-Gasflasche schließt, oder
a2) Druckaufnehmer, die jeweils einer Anschlussstelle zugeordnet sind, den an der
jeweiligen Anschlussstelle und somit in der jeweiligen, daran angeschlossenen CO2-Gasflasche herrschenden CO2-Gasdruck messen und Messwerte des CO2-Gasdrucks an ein Steuermodul übermitteln und das Steuermodul unter den übermittelten
Messwerten vorgegebene CO2-Gasdrücke erkennt und auf den Füllzustand der angeschlossenen CO2-Gasflaschen schließt,
b) dass das Steuermodul in Abhängigkeit vom Füllstand der CO2-Gasflaschen den Öffnungszustand von Absperrventilen, die jeweils einer Anschlussstelle
zugeordnet sind, und somit eine Fluidverbindung zwischen den jeweiligen Anschlussstellen
und der Mischvorrichtung automatisch steuert, und
c) dass eine dem Steuermodul zugeordnete Datenschnittstelle Daten, insbesondere Informationen
über Füllstände der CO2-Gasflaschen, an eine variable Anzahl von Empfängern überträgt.
[0010] Entsprechend wird einer Mischvorrichtung ein Getränk über eine Getränkezuleitung
und CO
2 über eine CO
2-Zuleitung, die Anschlussstellen aufweist, an die jeweils eine CO
2-Gasflasche angeschlossen ist, zugeleitet und versetzt die Mischvorrichtung das zugeleitete
Getränk mit dem zugeleiteten CO
2 und erzeugt auf diese Weise ein kohlensäurehaltiges Getränk. Erfindungsgemäß werden
die an den Anschlussstellen herrschenden CO
2-Gasdrücke überwacht, um auf den Füllzustand der angeschlossenen CO
2-Gasflaschen zu schließen und in Abhängigkeit von dem jeweiligen Gasdruck/Füllstand
der CO
2-Gasflaschen eine Fluidverbindung zwischen den Anschlussstellen und der Mischvorrichtung
automatisch herzustellen/beizubehalten oder zu unterbrechen/unterbrochen zu halten.
Zusätzlich werden Informationen über die Füllstände der CO
2-Gasflaschen an eine variable Anzahl von Empfängern übertragen. Mit anderen Worten
werden bei dem erfindungsgemäßen Verfahren mehrere CO
2-Gasflaschen an die CO
2-Zuleitung angeschlossen, jedoch wird zunächst nur eine Fluidverbindung zwischen einer
dieser CO
2-Gasflaschen und der Mischvorrichtung hergestellt. Wenn der Druck in dieser CO
2-Gasflasche bzw. in der zugehörigen Anschlussstelle einen vorgegebenen Wert unterschreitet,
wird die Fluidverbindung zwischen dieser CO
2-Gasflasche und der Mischvorrichtung unterbrochen und eine Fluidverbindung zwischen
der Mischvorrichtung und einer anderen, vollen CO
2-Gasflasche hergestellt. Gleichzeitig erhält eine variable Anzahl von Empfängern eine
Nachricht. Beispielsweise können die Empfänger darüber informiert werden, dass eine
CO
2-Gasflasche leer ist und/oder dass eine neue oder letzte CO
2-Gasflasche mit der Mischvorrichtung verbunden wurde. Damit kann rechtzeitig ein Austausch
der leeren CO
2-Gasflasche(n) erfolgen.
[0011] Konstruktiv erkennen Druckschalter, die jeweils einer Anschlussstelle zugeordnet
sind, vorgegebene CO
2-Gasdrücke, die an der jeweiligen Anschlussstelle und somit in der jeweiligen, daran
angeschlossenen CO
2-Gasflasche herrschen, und übermitteln entsprechende Signale an ein Steuermodul. Das
Steuermodul schließt aus den Signalen, die von den Druckschaltern empfangen werden,
auf den Füllzustand der angeschlossenen CO
2-Gasflasche und steuert in Abhängigkeit vom Füllstand der CO
2-Gasflaschen den Öffnungszustand von Absperrventilen, die jeweils einer Anschlussstelle
zugeordnet sind, und somit eine Fluidverbindung zwischen den jeweiligen Anschlussstellen
und der Mischvorrichtung automatisch. Eine dem Steuermodul zugeordnete Datenschnittstelle
überträgt Daten, insbesondere Informationen über Füllstände der CO
2-Gasflaschen, an eine variable Anzahl von Empfängern. Hierbei umfasst die Datenschnittstelle
bevorzugt eine GSM-Schnittstelle, die Daten per SMS überträgt. Vorteilhafterweise
ist die Datenschnittstelle bevorzugt in dem Steuermodul direkt integriert, kann sich
jedoch grundsätzlich auch außerhalb des Steuermoduls befinden. In bevorzugter Weise
überträgt die Datenschnittstelle Daten drahtlos. Selbstverständlich kann die Datenschnittstelle
Daten auch über ein anderes Medium, wie etwa per E-Mail oder Instant-Messenger, übertragen.
[0012] Bei dem zuvor beschriebenen erfindungsgemäßen Verfahren können alternativ zu der
Bereitstellung von Druckschaltern, die vorgegebene CO
2-Gasdrücke erkennen und entsprechende Signale an ein Steuermodul übermitteln, auch
Druckaufnehmer bereitgestellt werden, die jeweils einer Anschlussstelle zugeordnet
sind und den an der jeweiligen Anschlussstelle und somit in der jeweiligen, daran
angeschlossenen CO
2-Gasflasche herrschenden CO
2-Gasdruck messen und Messwerte des CO
2-Gasdrucks an ein Steuermodul übermitteln. In diesem Fall erkennt das Steuermodul
unter den übermittelten Messwerten vorgegebene CO
2-Gasdrücke und schließt auf den Füllzustand der angeschlossenen CO
2-Gasflaschen.
[0013] Der Erfindung liegt also die Überlegung zugrunde, das Zu- und Abschalten einer CO
2-Versorgung durch die einzelnen CO
2-Gasflaschen intelligent zu steuern. Hierfür sind in jeder Zuführungsleitung ein Absperrventil
und ein Druckschalter beziehungsweise ein Druckaufnehmer angeordnet, die mit einem
Steuermodul verbunden sind. Die erfindungsgemäße intelligente Getränkeabgabevorrichtung
kann den Füllzustand ihrer angeschlossenen CO
2-Gasflaschen erkennen und in Abhängigkeit vom jeweiligen Füllzustand entsprechende
Maßnahmen einleiten. Beispielsweise kann durch die erfindungsgemäße Lösung eine Information
darüber, dass eine CO
2-Gasflasche entleert wurde, an beliebig viele Empfänger, wie etwa an einen für die
Wartung zuständigen Mitarbeiter oder externen Dienstleister, weitergeleitet werden.
Diese Informationsweiterleitung ermöglicht eine zeitnahe Reaktion, um die leere CO
2-Gasflasche gegen eine volle CO
2-Gasflasche auszutauschen, ohne dass ein Verbraucher, der die Getränkeabgabevorrichtung
benutzt, selber aktiv werden muss. Auf diese Weise wird eine durchgehende und reibungslose
Versorgung der Getränkeabgabevorrichtung mit CO
2 sichergestellt.
[0014] Die zuvor erwähnte Aufgabe wird bei einer Getränkeabgabevorrichtung der eingangs
genannten Art ferner dadurch gelöst,
a) dass in jeder Zuführungsleitung ein Absperrventil angeordnet ist, das mit einem
Steuermodul verbunden und ausgebildet ist, um eine Fluidverbindung zwischen der Anschlussstelle
der Zuführungsleitung und der Hauptleitung in einem geöffneten Zustand zu ermöglichen
und in einem geschlossenen Zustand zu verhindern,
b1) dass in jeder Zuführungsleitung zwischen der Anschlussstelle und dem Absperrventil
der Zuführungsleitung ein Druckschalter angeordnet ist, der mit dem Steuermodul verbunden
und ausgebildet ist, um vorgegebene CO2-Gasdrücke, die an der Anschlussstelle und somit in der daran angeschlossenen CO2-Gasflasche herrschen, zu erkennen und entsprechende Signale an das Steuermodul zu
übermitteln, wobei das Steuermodul ausgebildet ist, um aus den Signalen, die von den
Druckschaltern empfangen werden, auf den Füllstand der angeschlossenen CO2-Gasflaschen zu schließen oder,
b2) in jeder Zuführungsleitung zwischen der Anschlussstelle und dem Absperrventil
der Zuführungsleitung ein Druckaufnehmer angeordnet ist, der mit dem Steuermodul verbunden
und ausgebildet ist, um den an der Anschlussstelle und somit in der daran angeschlossenen
CO2-Gasflasche herrschenden CO2-Gasdruck zu messen und Messwerte des CO2-Gasdrucks an das Steuermodul zu übermitteln, wobei das Steuermodul ausgebildet ist,
um unter den übermittelten Messwerten vorgegebene CO2-Gasdrücke zu erkennen und auf den Füllstand der angeschlossenen CO2-Gasflaschen zu schließen,
c) dass das Steuermodul ausgebildet ist, um in Abhängigkeit vom Füllstand der CO2-Gasflaschen den Öffnungszustand der Absperrventile automatisch zu steuern, und
d) dass das Steuermodul ausgebildet ist, um ein oder mehrere der Absperrventile der
Zuführungsleitungen nur dann zu öffnen oder geöffnet zu lassen, wenn ein in der Getränkezuleitung
angeordnetes Getränke-Absperrventil geöffnet ist, um der Getränkeabgebvorrichtung
ein kohlensäurehaltiges Getränk zu entnehmen.
[0015] Entsprechend wird die Aufgabe bei einem Verfahren der eingangs genannten Art ferner
dadurch gelöst, dass der an den Anschlussstellen herrschende CO
2-Gasdruck überwacht wird, und in Abhängigkeit von den herrschenden CO
2-Gasdrücken eine Fluidverbindung zwischen den jeweiligen Anschlussstellen und der
Mischvorrichtung automatisch hergestellt oder unterbrochen wird, und dass eine Verbindung
zwischen den Anschlussstellen und der Mischvorrichtung nur dann hergestellt wird oder
beibehalten wird, wenn ein in der Getränkezuleitung angeordnetes Getränke-Absperrventil
geöffnet ist.
[0016] Wenn die zuvor genannte Getränkeabgabevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
verwendet wird, ist das Verfahren dadurch gekennzeichnet, dass
a1) dass Druckschalter, die jeweils einer Anschlussstelle zugeordnet sind, vorgegebene
CO2-Gasdrücke, die an der jeweiligen Anschlussstelle und somit in der jeweiligen, daran
angeschlossenen CO2-Gasflasche herrschen, erkennen und entsprechende Signale an ein Steuermodul übermitteln
und das Steuermodul aus den Signalen, die von den Druckschaltern empfangen werden,
auf den Füllzustand der angeschlossenen CO2-Gasflasche schließt, oder
a2) Druckaufnehmer, die jeweils einer Anschlussstelle zugeordnet sind, den an der
jeweiligen Anschlussstelle und somit in der jeweiligen, daran angeschlossenen CO2-Gasflasche herrschenden CO2-Gasdruck messen und Messwerte des CO2-Gasdrucks an ein Steuermodul übermitteln und das Steuermodul unter den übermittelten
Messwerten vorgegebene CO2-Gasdrücke erkennt und auf den Füllzustand der angeschlossenen CO2-Gasflaschen schließt,
b) dass das Steuermodul in Abhängigkeit vom Füllstand der CO2-Gasflaschen den Öffnungszustand von Absperrventilen, die jeweils einer Anschlussstelle
zugeordnet sind, und somit eine Fluidverbindung zwischen den jeweiligen Anschlussstellen
und der Mischvorrichtung automatisch steuert, und
c) dass das Steuermodul ein oder mehrere der Absperrventile, die den Anschlussstellen
zugeordnet sind, nur dann öffnet oder geöffnet lässt, wenn ein in der Getränkezuleitung
angeordnetes Getränke-Absperrventil geöffnet ist, um der Getränkeabgabevorrichtung
ein kohlensäurehaltiges Getränk zu entnehmen.
[0017] Bei dieser Ausgestaltung öffnet das Steuermodul ein oder mehrere Absperrventile,
die den Anschlussstellen zugeordnet sind, nur dann oder lässt es/sie geöffnet, wenn
ein in der Getränkezuleitung angeordnetes Getränke-Absperrventil geöffnet ist, um
der Getränkeabgabevorrichtung ein kohlensäurehaltiges Getränk zu entnehmen.
[0018] Da ein oder mehrere Absperrventile der Zuführungsleitungen also nur im Sprudelgetränke-Entnahmefall
geöffnet sind, wird ein unkontrolliertes Ausströmen von CO
2-Gas, welches ein Gefahrenstoff ist, verhindert. Auf diese Weise wird eine sichere
Versorgung der Getränkeabgabevorrichtung mit CO
2 gewährleistet.
[0019] Wie bereits zuvor im Detail erläutert, können auch bei den beiden zuletzt beschrieben
erfindungsgemäßen Lösungen alternativ zu den Druckschaltern Druckaufnehmer bereitgestellt
werden bzw. vorgesehen sein.
[0020] Die zuvor beschriebenen erfindungsgemäßen Lösungen können ein oder mehrere der folgenden
optionalen Merkmale aufweisen:
Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung ist die Anschlussstelle einer Zuführungsleitung
am freien Leitungsende der Zuführungsleitung ausgebildet.
[0021] Zweckmäßigerweise sind dem Steuermodul Anzeigemittel zugeordnet, die ausgebildet
sind, um Füllstände der CO
2-Gasflaschen anzuzeigen. Die Anzeigemittel können in Form von LEDs vorgesehen sein,
die ausgebildet sind, um Füllstände bzw. Füllzustände der CO
2-Gasflaschen optisch darzustellen. Es kann auch eine Anzeige, etwa ein LCD-Display,
als Anzeigemittel vorgesehen sein, auf der die Füllstände grafisch darstellbar sind.
Denkbar ist beispielsweise eine Art Balkendarstellung der Füllstände der einzelnen
CO
2-Gasflaschen. Es kann aber auch eine Anzeige erfolgen, die lediglich einen Rückschluss
darüber ermöglicht, ob eine jeweilige CO
2-Gasflasche voll oder leer ist. Hierbei sind die Anzeigemittel bevorzugt in das Steuermodul
integriert, beispielsweise an einem Gehäuse des Steuermoduls befestigt.
[0022] Vorteilhaft ist dem Steuermodul ein Speicher zugeordnet und ist das Steuermodul ausgebildet,
um bei einem Netzausfall oder einer kurzfristigen Unterbrechung der Stromversorgung
die Belegung der letzten aktiv genutzten Anschlussstelle oder CO
2-Gasflasche in dem Speicher zu speichern, und zu einem späteren Zeitpunkt, sobald
der Netzausfall behoben oder die Stromversorgung wieder hergestellt wurde, den Betrieb
der Wasserabgabevorrichtung mit der zuletzt geöffneten CO
2-Gasflasche fortzuführen. Bevorzugt ist der Speicher in das Steuermodul integriert.
Durch diese Memory-Funktion des Steuermoduls wird sichergestellt, dass der Inhalt
der zuletzt verwendeten CO
2-Gasflasche restlos verbraucht wird.
[0023] Die Zuführungsleitungen können an voneinander beabstandeten Stellen in die Hauptleitung
der CO
2-Zuleitung münden.
[0024] Bevorzugt ist zumindest eines der Absperrventile ein Magnetventil.
[0025] Zweckmäßigerweise ist in jeder Zuführungsleitung ein Rückschlagventil angeordnet,
das ausgebildet ist, um eine Fluidströmung in Richtung der Anschlussstelle zu sperren.
Bevorzugt ist das Rückschlagventil in der Zuführungsleitung zwischen dem Absperrventil
und der Mündung der Zuführungsleitung in die Hauptleitung der CO
2-Zuleitung angeordnet. Alternativ oder zusätzlich kann in der Hauptleitung der CO
2-Zuleitung zwischen der Mischvorrichtung und der Zuführungsleitung, die der Mischvorrichtung
am nächsten liegt, ein Hauptleitungs-Rückschlagventil angeordnet sein, das ausgebildet
ist, um eine Fluidströmung in Richtung dieser Zuführungsleitung zu sperren. Die Rückschlagventile
verhindern unter anderem, dass Wasser in die CO
2-Gasflaschen eindringt.
[0026] Wenn in den Zuführungsleitungen Druckschalter vorgesehen sind, sind diese bevorzugt
ausgebildet, um bei Unterschreiten eines vorgegebenen minimalen CO
2-Gasdrucks und/oder bei Überschreiten eines vorgegebenen maximalen CO
2-Gasdrucks ein entsprechendes Signal an das Steuermodul zu übermitteln. Das Steuermodul
kann ausgebildet sein, um aus einem Signal, das von einem Druckschalter bei Unterschreiten
eines vorgegebenen minimalen CO
2-Gasdrucks an das Steuermodul übermittelt wurde, darauf zu schließen, dass eine an
die Anschlussstelle der Zuführungsleitung, in der der Druckschalter angeordnet ist,
angeschlossene CO
2-Gasflasche leer ist. Ebenso kann das Steuermodul ausgebildet sein, um nach einem
Erkennen, dass eine sich in Verwendung befindliche CO
2-Gasflasche leer ist, das Absperrventil, das in derselben Zuführungsleitung angeordnet
ist wie der Druckschalter, von dem das Signal bei Unterschreiten des vorgegebenen
minimalen CO
2-Gasdrucks übermittelt wurde, zu schließen und eine Fluidverbindung zwischen der Anschlussstelle
der Zuführungsleitung und der Hauptleitung zu unterbrechen und automatisch das Absperrventil,
das in einer anderen Zuführungsleitung angeordnet ist, an deren Anschlussstelle eine
volle CO
2-Gasflasche angeschlossen ist, zu öffnen und eine Fluidverbindung zwischen der Anschlussstelle
der anderen Zuführungsleitung und der Hauptleitung zu ermöglichen. Auf diese Weise
erfolgt eine automatische Umschaltung auf die in der Reihe nächste volle CO
2-Gasflasche. Des Weiteren kann das Steuermodul ausgebildet sein, um aus einem Signal,
das von einem Druckschalter bei Überschreiten eines vorgegebenen maximalen CO
2-Gasdrucks an das Steuermodul übermittelt wurde, darauf zu schließen, dass eine an
die Anschlussstelle der Zuführungsleitung, in der der Druckschalter angeordnet ist,
angeschlossene CO
2-Gasflasche voll ist. Das Steuermodul kann eine neu angeschlossene CO
2-Gasflasche somit sofort ins System integrieren und zukünftig als CO
2-Quelle berücksichtigen.
[0027] Wenn in den Zuführungsleitungen Druckaufnehmer anstatt von Druckschaltern vorgesehen
sind, ist das Steuermodul bevorzugt ausgebildet, um zu erkennen, wenn die von einem
Druckaufnehmer gemessenen und übermittelten CO
2-Gasdrücke einen vorgegebenen minimalen CO
2-Gasdruck unterschreiten, und daraus zu schließen, dass eine an die Anschlussstelle
der Zuführungsleitung, in der der Druckaufnehmer angeordnet ist, angeschlossene CO
2-Gasflasche leer ist. Das Steuermodul kann weiterhin ausgebildet sein, um nach einem
Erkennen, dass eine sich in Verwendung befindliche CO
2-Gasflasche leer ist, das Absperrventil, das in derselben Zuführungsleitung angeordnet
ist wie der Druckaufnehmer, dessen gemessene CO
2-Gasdrücke den vorgegebenen minimalen CO
2-Gasdruck unterschreiten, zu schließen und eine Fluidverbindung zwischen der Anschlussstelle
der Zuführungsleitung und der Hauptleitung zu unterbrechen und automatisch das Absperrventil,
das in einer anderen Zuführungsleitung angeordnet ist, an deren Anschlussstelle eine
volle CO
2-Gasflasche angeschlossen ist, zu öffnen und eine Fluidverbindung zwischen der Anschlussstelle
der anderen Zuführungsleitung und der Hauptleitung zu ermöglichen. Das Steuermodul
kann des Weiteren ausgebildet sein, um zu erkennen, wenn die von einem Druckaufnehmer
gemessenen und übermittelten CO
2-Gasdrücke einen vorgegebenen maximalen CO
2-Gasdruck überschreiten, und daraus zu schließen, dass eine an die Anschlussstelle
der Zuführungsleitung, in der der Druckaufnehmer angeordnet ist, angeschlossene CO
2-Gasflasche voll ist.
[0028] Vorteilhafterweise ist das Steuermodul ausgebildet, um nach einem Erkennen, dass
eine an eine Anschlussstelle einer Zuführungsleitung neu angeschlossene CO
2-Gasflasche voll ist, zu bewirken, dass die neu angeschlossene volle CO
2-Gasflasche zumindest solange nicht verwendet wird, bis eine angebrochene und sich
in Verwendung befindliche CO
2-Gasflasche vollständig geleert ist. Dadurch, dass die Getränkeabgabevorrichtung zuerst
eine angebrochene, aktive CO
2-Gasflasche leert, auch wenn eine neue volle CO
2-Gasflasche installiert wurde, arbeitet die Vorrichtung ressourcenschonend. Des Weiteren
können beliebig viele CO
2-Gasflaschen ausgetauscht werden, ohne den Betrieb der Vorrichtung zu stören und um
eine reibungslose Versorgung der Vorrichtung mit CO
2 zu garantieren.
[0029] Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der nachfolgenden
Beschreibung einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Getränkeabgabevorrichtung
unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung deutlich. Darin ist:
- Figur 1
- eine erfindungsgemäße Getränkeabgabevorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung.
[0030] Die Figur 1 zeigt eine erfindungsgemäße Getränkeabgabevorrichtung 1 gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Die Getränkeabgabevorrichtung 1 umfasst eine Mischvorrichtung
2, die an ihrer Einlassseite 3 mit einer Getränkezuleitung 4 und einer CO
2-Zuleitung 5 und an ihrer Auslassseite 6 über eine Sprudelgetränkeleitung 7 mit einer
Zapfvorrichtung 8 verbunden ist. In der Getränkezuleitung 4 ist ein Getränke-Absperrventil
9 in Form eines Magnetventils angeordnet. Die CO
2-Zuleitung 5 umfasst eine Hauptleitung 10 und zwei an voneinander beabstandeten Stellen
in die Hauptleitung 10 mündende Zuführungsleitungen 11, an deren freien Leitungsenden
jeweils eine Anschlussstelle 12 vorgesehen ist, an die eine CO
2-Gasflasche 13 angeschlossen ist. Die Zuführungsleitung 11, die in der Figur 1 der
Mischvorrichtung 2 am nächsten liegt, wird im Folgenden als erste Zuführungsleitung
11 bezeichnet. Entsprechend wird die Zuführungsleitung 11, die in der Figur 1 von
der Mischvorrichtung 2 weiter entfernt liegt und links neben der ersten Zuführungsleitung
11 angeordnet ist, im Folgenden als zweite Zuführungsleitung 11 bezeichnet.
[0031] In jeder Zuführungsleitung 11 sind ein Absperrventil 14 in Form eines Magnetventils,
ein Druckschalter 15 und ein Rückschlagventil 16 angeordnet, wobei sich der Druckschalter
15 zwischen der Anschlussstelle 12 und dem Absperrventil 14 der Zuführungsleitung
11 befindet und das Rückschlagventil 16 zwischen dem Absperrventil 14 und der Mündung
17 der Zuführungsleitung 11 in die Hauptleitung 10 der CO
2-Zuleitung 5 positioniert ist. In der Hauptleitung 10 der CO
2-Zuleitung 5 ist zwischen der Mischvorrichtung 2 und der ersten Zuführungsleitung
11 ein Hauptleitungs-Rückschlagventil 18 angeordnet.
[0032] Die Absperrventile 14, die Druckschalter 15, das Getränke-Absperrventil 9 und die
Zapfvorrichtung 8 sind jeweils mit einem Steuermodul 19 verbunden. Auch wenn diese
Verbindungen in der Zeichnung als Kabelverbindungen dargestellt sind, kann es sich
hierbei alternativ oder zusätzlich auch im drahtlose Verbindungen handeln. In anderen,
hier nicht dargestellten Ausführungsformen kann das Steuermodul 19 noch mit weiteren
Komponenten, wie etwa der Mischvorrichtung 2, verbunden sein. In das Steuermodul 19
sind eine Datenschnittstelle in Form einer GSM-Schnittstelle, die in der Zeichnung
nicht gezeigt ist, Anzeigemittel 20 in Form von LEDs 20a und eines kleinen Displays
20b sowie ein Speicher, der in der Zeichnung nicht gezeigt ist, integriert.
[0033] Während des Betriebs der Getränkeabgabevorrichtung 1 wird der Mischvorrichtung 2
ein Getränk, in diesem Fall Trinkwasser, über die Getränkezuleitung 4 und CO
2 über die CO
2-Zuleitung 5 zugeleitet und versetzt die Mischvorrichtung 2 das zugeleitete Trinkwasser
mit dem zugeleiteten CO
2 und erzeugt auf diese Weise kohlensäurehaltiges Trinkwasser. Erfindungsgemäß öffnet
das Steuermodul 19 aus Sicherheitsgründen nur im Entnahmefall, d.h. wenn der Getränkeabgabevorrichtung
1 über die Zapfvorrichtung 8 Sprudelwasser, also kohlensäurehaltiges Trinkwasser,
entnommen wird und das Getränke-Absperrventil 9 entsprechend geöffnet ist, das Absperrventil
14 in der ersten Zuführungsleitung 11 der CO
2-Zuleitung 5 und ermöglicht eine Fluidverbindung zwischen der Anschlussstelle 12 der
ersten Zuführungsleitung 11 und der Hauptleitung 10 der CO
2-Zuleitung 5 bzw. der Mischvorrichtung 2.
[0034] Wenn der in der ersten Zuführungsleitung 11 angeordnete Druckschalter 15 erkennt,
dass ein an der zugehörigen Anschlussstelle 12 und somit in der daran angeschlossenen
CO
2-Gasflasche 13 herrschender CO
2-Gasdruck einen vorgegebenen minimalen CO
2-Gasdruck unterschreitet, übermittelt der Druckschalter 15 ein entsprechendes Signal
an das Steuermodul 19. Das Steuermodul 19 schließt aus diesem übermittelten Signal,
dass eine an die Anschlussstelle 12 der ersten Zuführungsleitung 11, angeschlossene
und sich aktuell in Verwendung befindliche CO
2-Gasflasche 13 leer ist. Daraufhin schließt das Steuermodul 19 das Absperrventil 14
der ersten Zuführungsleitung 11 und unterbricht somit eine Fluidverbindung zwischen
der Anschlussstelle 12 und der Hauptleitung 10 bzw. der Mischvorrichtung 2. Des Weiteren
öffnet das Steuermodul 19 automatisch das Absperrventil 14 der zweiten Zuführungsleitung
11, an deren Anschlussstelle 12 eine volle CO
2-Gasflasche 3 angeschlossen ist, und ermöglicht somit eine Fluidverbindung zwischen
dieser Anschlussstelle 12 und der Hauptleitung 10 bzw. der Mischvorrichtung 2. Ferner
sendet das Steuermodul 19 über seine darin integrierte GSM-Schnittstelle eine SMS
mit einer Information darüber, dass die an der Anschlussstelle 12 der ersten Zuführungsleitung
11 angeschlossene CO
2-Gasflasche 13 leer ist, an eine variable Anzahl von Empfängern, im vorliegenden Fall
an mehrere Mobilfunknummern von zuständigen Servicetechnikern. Die Empfänger sind
in der Zeichnung nicht dargestellt. Selbstverständlich kann die Information über die
leere CO
2-Gasflasche 13 auch über ein beliebiges anderes Medium, wie etwa per E-Mail oder Instant-Messenger,
oder über eine beliebige andere Datenübertragungstechnik an die Empfänger übertragen
werden. Ein Servicetechniker tauscht dann die leere durch eine volle CO
2-Gasflasche 13 aus, d.h. er schließt eine volle CO
2-Gasflasche 13 an die Anschlussstelle 12 der ersten Zuführungsleitung 11 an. In der
Figur 1 ist eine neue volle CO
2-Gasflasche 13, die als Reserve zur Verfügung steht, beispielhaft ganz links dargestellt.
[0035] Der in der ersten Zuführungsleitung 11 angeordnete Druckschalter 15 erkennt, dass
ein an der zugehörigen Anschlussstelle 12 und somit in der daran angeschlossenen neuen
vollen CO
2-Gasflasche 13 herrschender CO
2-Gasdruck einen vorgegebenen maximalen CO
2-Gasdruck überschreitet, und übermittelt ein entsprechendes Signal an das Steuermodul
19. Das Steuermodul 19 schließt aus diesem übermittelten Signal, dass die angeschlossene
CO
2-Gasflasche 13 voll ist, und bewirkt, dass die volle CO
2-Gasflasche 13 zumindest solange nicht verwendet wird, bis die andere angeschlossene
CO
2-Gasflasche 13, die bereits angebrochen ist und sich in Verwendung befindet, vollständig
geleert ist. Auf diese Weise wird ein besonders wirtschaftlicher Betrieb der Getränkeabgabevorrichtung
1 sichergestellt.
[0036] Die Füllzustände der CO
2-Gasflaschen 13, also "Flasche voll" oder "Flasche leer", werden während des Betriebs
der Getränkeabgabevorrichtung 1 sowohl über die beiden LEDs 20a als auch über das
Display 20b der Anzeigevorrichtung 20 optisch dargestellt. Die Rückschlagventile 16
und das Hauptleitungs-Rückschlagventil 18 in der CO
2-Zuleitung 5 sperren eine Fluidströmung in Richtung der Anschlussstellen 12, wodurch
ein sicherer Betrieb gewährleistet wird. Durch den in dem Steuermodul 19 integrierten
Speicher kann das Steuermodul 19 bei einem Netzausfall oder einer kurzfristigen Unterbrechung
der Stromversorgung die Belegung der letzten aktiv genutzten Anschlussstelle 12 oder
CO
2-Gasflasche 13 in dem Speicher speichern und zu einem späteren Zeitpunkt, sobald der
Netzausfall behoben oder die Stromversorgung wieder hergestellt wurde, den Betrieb
der Getränkeabgabevorrichtung 1 mit der zuletzt geöffneten CO
2-Gasflasche 13 fortführen.
[0037] Das Steuermodul 19 steuert also in Abhängigkeit vom Füllzustand der CO
2-Gasflaschen 13 und/oder in Abhängigkeit vom Öffnungszustand des Getränke-Absperrventils
9 den Öffnungszustand einzelner Absperrventile 14 automatisch und überträgt Informationen
betreffend die Füllstände der angeschlossenen CO
2-Gaflaschen 13 automatisch an eine variable Anzahl von Empfängern. Somit gewährleistet
die erfindungsgemäße Getränkeabgabevorrichtung 1 eine durchgehende, reibungslose und
sichere Versorgung mit CO
2 und somit mit kohlensäurehaltigem Getränk, insbesondere kohlensäurehaltigem Trinkwasser.
[0038] In einer alternativen Ausführungsform, die in der Zeichnung nicht dargestellt ist,
ist in jeder Zuführungsleitung 11 ein Druckaufnehmer anstatt eines Druckschalters
15 an exakt derselben Stelle innerhalb einer Zuführungsleitung 11 wie der Druckschalter
15 angeordnet. Ein solcher Druckaufnehmer misst den an der jeweiligen Anschlussstelle
12 und somit in der daran angeschlossenen CO
2-Gasflasche 13 herrschenden CO
2-Gasdruck und übermittelt Messwerte des CO
2-Gasdrucks an das Steuermodul 19. Das Steuermodul 19 erkennt dann unter den übermittelten
Messwerten vorgegebene CO
2-Gasdrücke und schließt auf die Füllstände der angeschlossenen CO
2-Gasflaschen 13. Grundsätzlich ist auch eine Mischung aus Druckschaltern 15 und Druckaufnehmern
denkbar. Dann wären in manchen Zuführungsleitungen 11 Druckschalter 15 und in den
verbleibenden Zuführungsleitungen 11 Druckaufnehmer angeordnet.
[0039] Es versteht sich, dass der Mischvorrichtung 2 auch ein beliebiges anderes Getränk,
wie etwa ein Softdrink oder eine Limonade, über die Getränkezuleitung 4 zugeleitet
werden kann, um ein beliebiges anderes kohlensäurehaltiges Getränk zu erzeugen.
Bezugszeichenliste
[0040]
- 1
- Getränkeabgabevorrichtung
- 2
- Mischvorrichtung
- 3
- Einlassseite
- 4
- Getränkezuleitung
- 5
- CO2-Zuleitung
- 6
- Auslassseite
- 7
- Sprudelgetränkeleitung
- 8
- Zapfvorrichtung
- 9
- Getränke-Absperrventil
- 10
- Hauptleitung
- 11
- Zuführungsleitung
- 12
- Anschlussstelle
- 13
- CO2-Gasflasche
- 14
- Absperrventil
- 15
- Druckschalter
- 16
- Rückschlagventil
- 17
- Mündung
- 18
- Hauptleitungs-Rückschlagventil
- 19
- Steuermodul
- 20
- Anzeigemittel
- 20a
- LED
- 20b
- Display
1. Getränkeabgabevorrichtung (1) zur Abgabe von kohlesäurehaltigen Getränken, insbesondere
Sprudelwasser mit einer Getränkezuleitung (4), einer CO
2-Zuleitung (5) und einer Mischvorrichtung (2), die an ihrer Einlassseite (3) mit der
Getränkezuleitung (4) und der CO
2-Zuleitung (5) verbunden und eingerichtet ist, um ein zugeleitetes Getränk mit zugeleitetem
CO
2 zu versetzen und auf diese Weise ein kohlensäurehaltiges Getränk zu erzeugen, wobei
die CO
2-Zuleitung (5) eine Hauptleitung (10) und mehrere in die Hauptleitung (10) mündende
Zuführungsleitungen (11) umfasst, an denen jeweils eine Anschlussstelle (12) für eine
CO
2-Gasflasche (13) vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
a) dass in jeder Zuführungsleitung (11) ein insbesondere als Magnetventil ausgebildetes
Absperrventil (14) angeordnet ist, das mit einem Steuermodul (19) verbunden und ausgebildet
ist, um eine Fluidverbindung zwischen der Anschlussstelle (12) der Zuführungsleitung
(11) und der Hauptleitung (10) in einem geöffneten Zustand zu ermöglichen und in einem
geschlossenen Zustand zu verhindern,
b1) dass in jeder Zuführungsleitung (11) zwischen der Anschlussstelle (12) und dem
Absperrventil (14) der Zuführungsleitung (11) ein Druckschalter (15) angeordnet ist,
der mit dem Steuermodul (19) verbunden und ausgebildet ist, um vorgegebene CO2-Gasdrücke, die an der Anschlussstelle (12) und somit in der daran angeschlossenen
CO2-Gasflasche (13) herrschen, zu erkennen und entsprechende Signale an das Steuermodul
(19) zu übermitteln, wobei das Steuermodul (19) ausgebildet ist, um aus den Signalen,
die von den Druckschaltern (15) empfangen werden, auf den Füllstand der angeschlossenen
CO2-Gasflaschen (13) zu schließen, oder
b2) in jeder Zuführungsleitung (11) zwischen der Anschlussstelle (12) und dem Absperrventil
(14) der Zuführungsleitung (11) ein Druckaufnehmer angeordnet ist, der mit dem Steuermodul
(19) verbunden und ausgebildet ist, um den an der Anschlussstelle (12) und somit in
der daran angeschlossenen CO2-Gasflasche (13) herrschenden CO2-Gasdruck zu messen und Messwerte des CO2-Gasdrucks an das Steuermodul (19) zu übermitteln, wobei das Steuermodul (19) ausgebildet
ist, um unter den übermittelten Messwerten vorgegebene CO2-Gasdrücke zu erkennen und auf den Füllstand der angeschlossenen CO2-Gasflaschen (13) zu schließen,
c) dass das Steuermodul (19) ausgebildet ist, um in Abhängigkeit vom Füllstand der
CO2-Gasflaschen (13) den Öffnungszustand der Absperrventile (14) automatisch zu steuern,
und
d) dass dem Steuermodul (19) eine Datenschnittstelle zugeordnet ist, die ausgebildet
ist, um Daten, insbesondere Informationen über Füllstände der CO2-Gasflaschen (13), an eine variable Anzahl von Empfängern zu übertragen.
2. Getränkeabgabevorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Datenschnittstelle insbesondere eine GSM-Schnittstelle umfasst und ausgebildet
ist, um Daten per SMS, E-Mail und/oder Instant-Messenger zu übertragen.
3. Getränkeabgabevorrichtung (1) mit einer Getränkezuleitung (4), einer CO
2-Zuleitung (5) und einer Mischvorrichtung (2), die an ihrer Einlassseite (3) mit der
Getränkezuleitung (4) und der CO
2-Zuleitung (5) verbunden und eingerichtet ist, um ein zugeleitetes Getränk mit zugeleitetem
CO
2 zu versetzen und auf diese Weise ein kohlensäurehaltiges Getränk zu erzeugen, wobei
die CO
2-Zuleitung (5) eine Hauptleitung (10) und mehrere in die Hauptleitung (10) mündende
Zuführungsleitungen (11) umfasst, an denen jeweils eine Anschlussstelle (12) für eine
CO
2-Gasflasche (13) vorgesehen ist, insbesondere nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
a) dass in jeder Zuführungsleitung (11) ein Absperrventil (14) angeordnet ist, das
mit einem Steuermodul (19) verbunden und ausgebildet ist, um eine Fluidverbindung
zwischen der Anschlussstelle (12) der Zuführungsleitung (11) und der Hauptleitung
(10) in einem geöffneten Zustand zu ermöglichen und in einem geschlossenen Zustand
zu verhindern,
b1) dass in jeder Zuführungsleitung (11) zwischen der Anschlussstelle (12) und dem
Absperrventil (14) der Zuführungsleitung (11) ein Druckschalter (15) angeordnet ist,
der mit dem Steuermodul (19) verbunden und ausgebildet ist, um vorgegebene CO2-Gasdrücke, die an der Anschlussstelle (12) und somit in der daran angeschlossenen
CO2-Gasflasche (13) herrschen, zu erkennen und entsprechende Signale an das Steuermodul
(19) zu übermitteln, wobei das Steuermodul (19) ausgebildet ist, um aus den Signalen,
die von den Druckschaltern (15) empfangen werden, auf den Füllstand der angeschlossenen
CO2-Gasflaschen (13) zu schließen, oder
b2) in jeder Zuführungsleitung (11) zwischen der Anschlussstelle (12) und dem Absperrventil
(14) der Zuführungsleitung (11) ein Druckaufnehmer angeordnet ist, der mit dem Steuermodul
(19) verbunden und ausgebildet ist, um den an der Anschlussstelle (12) und somit in
der daran angeschlossenen CO2-Gasflasche (13) herrschenden CO2-Gasdruck zu messen und Messwerte des CO2-Gasdrucks an das Steuermodul (19) zu übermitteln, wobei das Steuermodul (19) ausgebildet
ist, um unter den übermittelten Messwerten vorgegebene CO2-Gasdrücke zu erkennen und auf den Füllstand der angeschlossenen CO2-Gasflaschen (13) zu schließen,
c) dass das Steuermodul (19) ausgebildet ist, um in Abhängigkeit vom Füllstand der
CO2-Gasflaschen (13) den Öffnungszustand der Absperrventile (14) automatisch zu steuern,
und
d) dass das Steuermodul (19) ausgebildet ist, um ein oder mehrere der Absperrventile
(14) der Zuführungsleitungen (11) nur dann zu öffnen oder geöffnet zu lassen, wenn
ein in der Getränkezuleitung (4) angeordnetes Getränke-Absperrventil (9) geöffnet
ist, um der Getränkeabgebvorrichtung (1) ein kohlensäurehaltiges Getränk zu entnehmen.
4. Getränkeabgabevorrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem Steuermodul (19) Anzeigemittel (20) insbesondere in Form von LEDs (20a) zugeordnet
sind, die ausgebildet sind, um Füllstände der CO2-Gasflaschen (13) anzuzeigen.
5. Getränkeabgabevorrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem Steuermodul (19) ein Speicher zugeordnet ist und das Steuermodul (19) ausgebildet
ist, um bei einem Netzausfall oder einer kurzfristigen Unterbrechung der Stromversorgung
die Belegung der letzten aktiv genutzten Anschlussstelle (12) oder CO2-Gasflasche (13) in dem Speicher zu speichern, und zu einem späteren Zeitpunkt, sobald
der Netzausfall behoben oder die Stromversorgung wieder hergestellt wurde, den Betrieb
der Getränkeabgabevorrichtung (1) mit der zuletzt geöffneten CO2-Gasflasche (13) fortzuführen.
6. Getränkeabgabevorrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in jeder Zuführungsleitung (11) ein Rückschlagventil (16) angeordnet ist, das ausgebildet
ist, um eine Fluidströmung in Richtung der Anschlussstelle (12) zu sperren, wobei
insbesondere das Rückschlagventil (16) in der Zuführungsleitung (11) zwischen dem
Absperrventil (14) und der Mündung (17) der Zuführungsleitung (11) in die Hauptleitung
(10) der CO2-Zuleitung (5) angeordnet ist.
7. Getränkeabgabevorrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Hauptleitung (10) der CO2-Zuleitung (5) zwischen der Mischvorrichtung (2) und der Zuführungsleitung (11), die
der Mischvorrichtung (2) am nächsten liegt, ein Hauptleitungs-Rückschlagventil (18)
angeordnet ist, das ausgebildet ist, um eine Fluidströmung in Richtung dieser Zuführungsleitung
(11) zu sperren und/oder dass in jeder Zuführungsleitung (11) ein Druckschalter (15)
angeordnet ist, der ausgebildet ist, um bei Unterschreiten eines vorgegebenen minimalen
CO2-Gasdrucks und/oder bei Überschreiten eines vorgegebenen maximalen CO2-Gasdrucks ein entsprechendes Signal an das Steuermodul (19) zu übermitteln,
wobei insbesondere das Steuermodul (19) ausgebildet ist, um aus einem Signal, das
von einem Druckschalter (15) bei Unterschreiten eines vorgegebenen minimalen CO2-Gasdrucks an das Steuermodul (19) übermittelt wurde, darauf zu schließen, dass eine
an die Anschlussstelle (12) der Zuführungsleitung (11), in der der Druckschalter (15)
angeordnet ist, angeschlossene CO2-Gasflasche (13) leer ist, und
bevorzugt das Steuermodul (19) ausgebildet ist, um nach einem Erkennen, dass eine
sich in Verwendung befindliche CO2-Gasflasche (13) leer ist, das Absperrventil (14), das in derselben Zuführungsleitung
(11) angeordnet ist wie der Druckschalter (15), von dem das Signal bei Unterschreiten
des vorgegebenen minimalen CO2-Gasdrucks übermittelt wurde, zu schließen und eine Fluidverbindung zwischen der Anschlussstelle
(12) der Zuführungsleitung (11) und der Hauptleitung (10) zu unterbrechen und automatisch
das Absperrventil (14), das in einer anderen Zuführungsleitung (11) angeordnet ist,
an deren Anschlussstelle (12) eine volle CO2-Gasflasche (13) angeschlossen ist, zu öffnen und eine Fluidverbindung zwischen der
Anschlussstelle (12) der anderen Zuführungsleitung (11) und der Hauptleitung (10)
zu ermöglichen.
8. Getränkeabgabevorrichtung (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuermodul (19) ausgebildet ist, um aus einem Signal, das von einem Druckschalter
(15) bei Überschreiten eines vorgegebenen maximalen CO2-Gasdrucks an das Steuermodul (19) übermittelt wurde, darauf zu schließen, dass eine
an die Anschlussstelle (12) der Zuführungsleitung (11), in der der Druckschalter (15)
angeordnet ist, angeschlossene CO2-Gasflasche (13) voll ist.
9. Getränkeabgabevorrichtung (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass in jeder Zuführungsleitung (11) ein Druckaufnehmer angeordnet ist und das Steuermodul
(19) ausgebildet ist, um zu erkennen, wenn die von einem Druckaufnehmer gemessenen
und übermittelten CO2-Gasdrücke einen vorgegebenen minimalen CO2-Gasdruck unterschreiten, und daraus zu schließen, dass eine an die Anschlussstelle
(12) der Zuführungsleitung (11), in der der Druckaufnehmer angeordnet ist, angeschlossene
CO2-Gasflasche (13) leer ist, wobei insbesondere das Steuermodul (19) ausgebildet ist,
um nach einem Erkennen, dass eine sich in Verwendung befindliche CO2-Gasflasche (13) leer ist, das Absperrventil (14), das in derselben Zuführungsleitung
(11) angeordnet ist wie der Druckaufnehmer, dessen gemessene CO2-Gasdrücke den vorgegebenen minimalen CO2-Gasdruck unterschreiten, zu schließen und eine Fluidverbindung zwischen der Anschlussstelle
(12) der Zuführungsleitung (11) und der Hauptleitung (10) zu unterbrechen und automatisch
das Absperrventil (14), das in einer anderen Zuführungsleitung (11) angeordnet ist,
an deren Anschlussstelle (12) eine volle CO2-Gasflasche (13) angeschlossen ist, zu öffnen und eine Fluidverbindung zwischen der
Anschlussstelle (12) der anderen Zuführungsleitung (11) und der Hauptleitung (10)
zu ermöglichen.
10. Verfahren zum Betrieb einer Getränkeabgabevorrichtung (1) insbesondere nach einem
der vorherigen Ansprüche, bei dem einer Mischvorrichtung (2) ein Getränk über eine
Getränkezuleitung (4) und CO2 über eine CO2-Zuleitung (5), die Anschlussstellen (12) aufweist, an denen jeweils eine CO2-Gasflasche (13) angeschlossen ist, zugeleitet wird und die Mischvorrichtung (2) das
zugeleitete Getränk mit dem zugeleiteten CO2 versetzt und auf diese Weise ein kohlensäurehaltiges Getränk erzeugt, dadurch gekennzeichnet, dass der an den Anschlussstellen (12) herrschende CO2-Gasdruck überwacht wird, und in Abhängigkeit von den herrschenden CO2-Gasdrücken eine Fluidverbindung zwischen den jeweiligen Anschlussstellen (12) und
der Mischvorrichtung (2) automatisch hergestellt oder unterbrochen wird, und dass
Informationen über den an den Anschlussstellen (12) herrschenden CO2-Gasdruck und damit den Füllstand der CO2-Gasflaschen an eine Variable Anzahl von Empfängern übertragen wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
a1) dass Druckschalter (15), die jeweils einer Anschlussstelle (12) zugeordnet sind,
vorgegebene CO2-Gasdrücke, die an der jeweiligen Anschlussstelle (12) und somit in der jeweiligen,
daran angeschlossenen CO2-Gasflasche (13) herrschen, erkennen und entsprechende Signale an ein Steuermodul
(19) übermitteln und das Steuermodul (19) aus den Signalen, die von den Druckschaltern
(15) empfangen werden, auf den Füllzustand der angeschlossenen CO2-Gasflasche (13) schließt, oder
a2) Druckaufnehmer, die jeweils einer Anschlussstelle (12) zugeordnet sind, den an
der jeweiligen Anschlussstelle (12) und somit in der jeweiligen, daran angeschlossenen
CO2-Gasflasche (13) herrschenden CO2-Gasdruck messen und Messwerte des CO2-Gasdrucks an ein Steuermodul (19) übermitteln und das Steuermodul (19) unter den
übermittelten Messwerten vorgegebene CO2-Gasdrücke erkennt und auf den Füllzustand der angeschlossenen CO2-Gasflaschen (13) schließt,
b) dass das Steuermodul (19) in Abhängigkeit vom Füllstand der CO2-Gasflaschen (13) den Öffnungszustand von Absperrventilen (14), die jeweils einer
Anschlussstelle (12) zugeordnet sind, und somit eine Fluidverbindung zwischen den
jeweiligen Anschlussstellen (12) und der Mischvorrichtung (2) automatisch steuert,
und
c) dass eine dem Steuermodul (19) zugeordnete Datenschnittstelle Daten, insbesondere
Informationen über Füllstände der CO2-Gasflaschen (13), an eine variable Anzahl von Empfängern überträgt.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Datenschnittstelle insbesondere eine GSM-Schnittstelle umfasst und Daten per
SMS, E-Mail und/oder Instant-Messenger überträgt.
13. Verfahren zum Betrieb einer Getränkeabgabevorrichtung (1) insbesondere nach einem
der Ansprüche 1 bis 9, bei dem einer Mischvorrichtung (2) ein Getränk über eine Getränkezuleitung
(4) und CO2 über eine CO2-Zuleitung (5), die Anschlussstellen (12) aufweist, an denen jeweils eine CO2-Gasflasche (13) angeschlossen ist, zugeleitet wird und die Mischvorrichtung (2) das
zugeleitete Getränk mit dem zugeleiteten CO2 versetzt und auf diese Weise ein kohlensäurehaltiges Getränk erzeugt, insbesondere
nach einem der Ansprüche 22 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass der an den Anschlussstellen (12) herrschende CO2-Gasdruck überwacht wird, und in Abhängigkeit von den herrschenden CO2-Gasdrücken eine Fluidverbindung zwischen den jeweiligen Anschlussstellen (12) und
der Mischvorrichtung (2) automatisch hergestellt oder unterbrochen wird, und dass
eine Verbindung zwischen den Anschlussstellen und der Mischvorrichtung nur dann hergestellt
wird oder beibehalten wird, wenn ein in der Getränkezuleitung angeordnetes Getränke-Absperrventil
(9) geöffnet ist.
14. Verfahren nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, dass
a1) dass Druckschalter (15), die jeweils einer Anschlussstelle (12) zugeordnet sind,
vorgegebene CO2-Gasdrücke, die an der jeweiligen Anschlussstelle (12) und somit in der jeweiligen,
daran angeschlossenen CO2-Gasflasche (13) herrschen, erkennen und entsprechende Signale an ein Steuermodul
(19) übermitteln und das Steuermodul (19) aus den Signalen, die von den Druckschaltern
(15) empfangen werden, auf den Füllzustand der angeschlossenen CO2-Gasflasche (13) schließt, oder
a2) Druckaufnehmer, die jeweils einer Anschlussstelle (12) zugeordnet sind, den an
der jeweiligen Anschlussstelle (12) und somit in der jeweiligen, daran angeschlossenen
CO2-Gasflasche (13) herrschenden CO2-Gasdruck messen und Messwerte des CO2-Gasdrucks an ein Steuermodul (19) übermitteln und das Steuermodul (19) unter den
übermittelten Messwerten vorgegebene CO2-Gasdrücke erkennt und auf den Füllzustand der angeschlossenen CO2-Gasflaschen (13) schließt,
b) dass das Steuermodul (19) in Abhängigkeit vom Füllstand der CO2-Gasflaschen (13) den Öffnungszustand von Absperrventilen (14), die jeweils einer
Anschlussstelle (12) zugeordnet sind, und somit eine Fluidverbindung zwischen den
jeweiligen Anschlussstellen (12) und der Mischvorrichtung (2) automatisch steuert,
und
c) dass das Steuermodul (19) ein oder mehrere der Absperrventile (14), die den Anschlussstellen
(12) zugeordnet sind, nur dann öffnet oder geöffnet lässt, wenn ein in der Getränkezuleitung
(4) angeordnetes Getränke-Absperrventil (9) geöffnet ist, um der Getränkeabgabevorrichtung
(1) ein kohlensäurehaltiges Getränk zu entnehmen.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Mischvorrichtung (2) Trinkwasser oder mit zumindest einem Zusatz versetztes Trinkwasser
über die Getränkezuleitung (4) zugeleitet wird, und/oder dass das Steuermodul (19)
in einem diesem zugeordneten Speicher bei einem Netzausfall oder einer kurzfristigen
Unterbrechung der Stromversorgung die Belegung der letzten aktiv genutzten Anschlussstelle
(12) oder CO2-Gasflasche (13) speichert, und zu einem späteren Zeitpunkt, sobald der Netzausfall
behoben oder die Stromversorgung wieder hergestellt wurde, den Betrieb der Getränkeabgabevorrichtung
(1) mit der zuletzt geöffneten CO2-Gasflasche (13) fortführt, und/oder dass zumindest ein Rückschlagventil (16) in der
CO2-Zuleitung (5) eine Fluidströmung in Richtung zumindest einer Anschlussstelle (12)
sperrt, und/oder dass ein Druckschalter (15), der einer Anschlussstelle (12) zugeordnet
ist, bei Unterschreiten eines vorgegebenen minimalen CO2-Gasdrucks und/oder bei Überschreiten eines vorgegebenen maximalen CO2-Gasdrucks ein entsprechendes Signal an das Steuermodul (19) übermittelt.