[0001] Die Erfindung betrifft einen Direktsteckverbinder für die elektrische Kontaktierung
von Leiterplatten mit einem Gehäuse und wenigstens einem mit dem Gehäuse verbundenen
Kontakt zum Einstecken in eine, an der Innenwand elektrisch leitfähige erste Durchgangsöffnung
einer Leiterplatte. Die Erfindung betrifft auch eine Direktsteckverbindung mit wenigstens
einem erfindungsgemäßen Direktsteckverbinder und einer Leiterplatte.
[0002] Mit der Erfindung soll ein verbesserter Direktsteckverbinder und eine verbesserte
Direktsteckverbindung bereitgestellt werden.
[0003] Erfindungsgemäß ist hierzu ein Direktsteckverbinder mit den Merkmalen von Anspruch
1 oder eine Direktsteckverbindung mit den Merkmalen von Anspruch 15 vorgesehen. Bevorzugte
Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angeführt.
[0004] Der erfindungsgemäße Direktsteckverbinder ist für die elektrische Kontaktierung von
Leiterplatten vorgesehen. Der Direktsteckverbinder weist ein Gehäuse und wenigstens
einen, mit dem Gehäuse verbundenen Kontakt auf. Der Kontakt ist zum Einstecken in
eine, an der Innenwand elektrisch leitfähige erste Durchgangsöffnung einer Leiterplatte
vorgesehen. Solche Direktsteckverbinder werden auch als SKEDD-Verbinder bezeichnet.
Der Direktsteckverbinder weist wenigstens eine Rasteinrichtung zum Sichern des Gehäuses
an der Leiterplatte auf, wobei die Rasteinrichtung wenigstens einen elastisch federnden
Rastarm aufweist, der einstückig mit dem Gehäuse verbunden ist. Der Rastarm weist
im Bereich seines freien Endes einen Rastvorsprung auf. Der Rastarm und das Gehäuse
sind mittels eines Zwischenraums getrennt. Der Zwischenraum kann senkrecht zu einer
Auflagefläche des Direktsteckverbinders auf der Leiterplatte verlaufen. Der Zwischenraum
kann geradlinig verlaufen. Es ist wenigstens ein weiterer starr und einstückig mit
dem Gehäuse verbundener Positioniervorsprung vorgesehen, der über die Auflagefläche
des Gehäuses hinausragt. In überraschend einfacher Weise wird es mittels des erfindungsgemäßen
Direktsteckverbinders möglich, eine zuverlässige, leicht zu betätigende, sicheren
Halt bietende und gleichzeitig einfach herzustellende Rasteinrichtung bereitzustellen.
Indem der Rastarm einstückig mit dem Gehäuse verbunden ist, können Gehäuse und Rastarm
gemeinsam einstückig hergestellt werden, beispielsweise mittels Kunststoffspritzguss.
Der Rastarm kann in besonders einfacher Weise zwischen zwei Fingern einer menschlichen
Hand betätigt werden.
[0005] In Weiterbildung der Erfindung entspricht eine Höhe des Zwischenraums zwischen der
Auflagefläche und einer Anbindungsstelle, an der der Rastarm und das Gehäuse miteinander
verbunden sind, wenigstens der Hälfte der Höhe des Gehäuses.
[0006] Auf diese Weise ist der Rastarm ausreichend flexibel angebunden, um problemlos mit
der Leiterplatte verrasten zu können und um die Verrastung auch wieder problemlos
lösen zu können.
[0007] Vorteilhafterweise liegt eine Höhe des Zwischenraums zwischen der Hälfte und 9/10
der Höhe des Gehäuses.
[0008] Auf diese Weise kann die federnde Anbindung des Rastarms sehr beweglich und problemlos
von Hand betätigbar ausgebildet werden.
[0009] In Weiterbildung der Erfindung gehen eine Seitenfläche des Gehäuses und eine Seitenfläche
des Rastarms, wobei diese beiden Seitenflächen den Zwischenraum begrenzen, an einer
Anbindungsstelle, an der der Rastarm und das Gehäuse miteinander verbunden sind, bogenförmig
ineinander über.
[0010] Eine bogenförmige Ausgestaltung des Übergangs sorgt für eine gleichmäßige Kräfteverteilung,
so dass keine Kerbwirkungen auftreten, die möglicherweise das Material im Bereich
der Anbindungsstelle beschädigen könnten. Über eine Ausgestaltung des bogenförmigen
Übergangs, beispielsweise die Höhe und den Radius des Bogens, lässt sich eine Federrate
zwischen dem Rastarm und dem Gehäuse einstellen.
[0011] In Weiterbildung der Erfindung ist der Rastvorsprung am freien Ende des Rastarms
von dem Gehäuse weg gerichtet.
[0012] Auf diese Weise kann der Rastvorsprung ausgehängt werden, indem der Rastarm auf das
Gehäuse zubewegt wird. Dies kann mittels Zusammendrücken des Gehäuses und des Rastarms
zwischen zwei Fingern erfolgen.
[0013] In Weiterbildung der Erfindung ist am freien Ende des Rastarms eine auf den Rastvorsprung
zuführende Einführschräge vorgesehen.
[0014] Mittels einer solchen Einführschräge kann der Rastvorsprung und damit auch der Rastarm
automatisch ausgelenkt werden, wenn der Direktsteckverbinder in Richtung auf die Leiterplatte
zu gedrückt wird. Der Rastvorsprung kann dabei so weit durch Eindrücken ausgelenkt
werden, bis er eine Durchgangsöffnung in der Leiterplatte durchquert hat und hinter
die Öffnung der Durchgangsöffnung schnappt. Aus dieser verrasteten Stellung kann das
Gehäuse dann wieder dadurch gelöst werden, dass der Rastarm manuell ausgelenkt wird,
bis der Rastvorsprung wieder durch die Durchgangsöffnung in der Leiterplatte hindurchgelangen
kann.
[0015] In Weiterbildung der Erfindung weist das Gehäuse wenigstens einen weiteren, starr
und einstückig mit dem Gehäuse verbundenen Positioniervorsprung auf, der über die
Auflagefläche des Gehäuses hinausragt.
[0016] Mittels eines solchen Positioniervorsprungs kann der Direktsteckverbinder in einer
vordefinierten Position an der Leiterplatte gehalten werden, wobei die Fixierung des
Direktsteckverbinders zusammenwirkend mit dem Rastarm und dem Rastvorsprung bewirkt
wird. Vorteilhafterweise sind zwei Positioniervorsprünge vorgesehen, so dass das Gehäuse
und damit der in die Durchgangsöffnung der Leiterplatte eingesteckte Kontakt nicht
unbeabsichtigt verkantet, verdreht und dadurch beschädigt werden können.
[0017] In Weiterbildung der Erfindung weist das Gehäuse an zwei gegenüberliegenden Seitenflächen
jeweils einen Rastarm auf.
[0018] Eine solche Anordnung der Rastarme erlaubt es in besonders einfacher Weise, die beiden
Rastarme auf das Gehäuse zu zu drücken und dadurch aus passenden Durchgangsöffnungen
in den Leiterplatten auszurasten. Beispielsweise wird eine solche Anordnung gewählt,
wenn mehrere Kontakte nebeneinander in einem Gehäuse eines Direktsteckverbinders angeordnet
sind.
[0019] In Weiterbildung der Erfindung ist das Gehäuse mit wenigstens einer schwalbenschwanzförmigen
Nut und wenigstens einer schwalbenschwanzförmigen Leiste versehen.
[0020] Mittels solcher Nuten und Leisten, die passend zueinander ausgebildet sind, lassen
sich mehrere Gehäuse von Direktsteckverbindern formschlüssig aneinander sichern und
dadurch lassen sich auch größere Stecker mit mehreren Kontakten individuell aufbauen.
[0021] In Weiterbildung der Erfindung ist das Gehäuse zweiteilig ausgebildet, wobei ein
erster Gehäuseteil mit dem wenigstens einen Rastarm versehen ist und ein zweiter Gehäuseteil
mit dem Kontakt.
[0022] In Weiterbildung der Erfindung ist der erste Gehäuseteil allgemein U-artig mit zwei
Schenkeln ausgebildet und der zweite Gehäuseteil ist zwischen den Schenkeln des ersten
Gehäuseteils aufgenommen.
[0023] Auf diese Weise übergreift der erste Gehäuseteil den zweiten Gehäuseteil. Da der
erste Gehäuseteil mit dem wenigstens einen Rastarm versehen ist und der zweite Gehäuseteil
mit dem Kontakt, wird durch das zweite Gehäuseteil der Kontakt bzw. die Kontakte an
der Leiterplatte gesichert.
[0024] In Weiterbildung der Erfindung weist der Kontakt wenigstens einen Schneid-Klemm-Kontakt
zum Verbinden mit wenigstens einer Kabellitze auf, wobei der erste Gehäuseteil im
verbundenen Zustand von erstem Gehäuseteil und zweitem Gehäuseteil an dem Schneid-Klemm-Kontakt
anliegt.
[0025] Auf diese Weise kann der zweite Gehäuseteil zum Auflegen einer Kabellitze oder mehrerer
Kabellitzen genutzt werden. Beispielsweise werden aufzulegende Kabellitzen an einer
Unterseite des ersten Gehäuseteils gesichert. Wird dann das erste Gehäuseteil auf
das zweite Gehäuseteil aufgeschoben, werden gleichzeitig die Kabellitzen in Schneid-Klemm-Kontakte
im zweiten Gehäuseteil eingedrückt. Im verbundenen Zustand mit einer Leiterplatte
sorgt das erste Gehäuseteil dann dafür, dass beide Gehäuseteile und die Kontakte an
der Leiterplatte gesichert sind.
[0026] Das der Erfindung zugrunde liegende Problem wird auch durch eine Direktsteckverbindung
mit wenigstens einem erfindungsgemäßen Direktsteckverbinder und einer Leiterplatte
gelöst, wobei die Leiterplatte wenigstens eine an der Innenwand elektrisch leitfähige
erste Durchgangsöffnung zum Einstecken des Kontakts und wenigstens eine zweite Durchgangsöffnung
zum Einführen des Rastvorsprungs und/oder eines Positioniervorsprungs des Gehäuses
aufweist.
[0027] Eine solche Direktsteckverbindung ist funktionssicher, leicht einzustecken und auch
durch einfaches Aushängen der Rastvorsprünge leicht und ohne Zuhilfenahme von Werkzeug
wieder von der Leiterplatte abnehmbar.
[0028] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der
folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung im Zusammenhang
mit den Zeichnungen. Einzelmerkmale der unterschiedlichen, dargestellten Ausführungsformen
lassen sich dabei in beliebiger Weise miteinander kombinieren, ohne den Rahmen der
Erfindung zu überschreiten. Dies gilt auch dann, wenn Einzelmerkmale ohne weitere
Einzelmerkmale, mit denen sie zusammen beschrieben oder dargestellt sind, mit anderen
Einzelmerkmalen kombiniert werden. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine Ansicht eines erfindungsgemäßen Direktsteckverbinders gemäß einer ersten Ausführungsform
der Erfindung von schräg vorne,
- Fig. 2
- den Direktsteckverbinder der Fig. 1 im eingesteckten Zustand auf einer Leiterplatte,
- Fig. 3
- den Direktsteckverbinder der Fig. 1 von vorne,
- Fig. 4
- den Direktsteckverbinder der Fig. 1 von unten,
- Fig. 5
- den Direktsteckverbinder der Fig. 1 von der Seite,
- Fig. 6
- den Direktsteckverbinder der Fig. 1 von schräg unten,
- Fig. 7
- eine Schnittansicht des Direktsteckverbinders der Fig. 2,
- Fig. 8
- einen Direktsteckverbinder gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung von
schräg oben,
- Fig. 9
- einen ersten Gehäuseteil des Direktsteckverbinders der Fig. 8,
- Fig. 10
- den Direktsteckverbinder der Fig. 8 im eingesteckten Zustand auf einer Leiterplatte,
- Fig. 11
- den Direktsteckverbinder der Fig. 10 bei abgenommenem erstem Gehäuseteil von oben,
- Fig. 12
- den Direktsteckverbinder der Fig. 10 von der Seite,
- Fig. 13
- den Direktsteckverbinder der Fig. 12 in einer um 90° gedrehten Seitenansicht,
- Fig. 14
- den Direktsteckverbinder der Fig. 10 in einer Ansicht von schräg unten,
- Fig. 15
- eine Schnittansicht des Direktsteckverbinders der Fig. 12,
- Fig. 16
- eine Ansicht eines Direktsteckverbinders gemäß einer weiteren Ausführungsform der
Erfindung von schräg oben,
- Fig. 17
- eine Ansicht des Direktsteckverbinders der Fig. 16 von unten,
- Fig. 18
- eine Ansicht des Direktsteckverbinders der Fig. 16 von der Seite und
- Fig. 19
- eine Ansicht des Direktsteckverbinders der Fig. 16 von oben.
[0029] Fig. 1 zeigt einen Direktsteckverbinder 10 gemäß einer ersten Ausführungsform der
Erfindung. Der Direktsteckverbinder 10 weist ein Gehäuse 12 und einen abschnittweise
im Gehäuse angeordneten Kontakt 14 auf. Der Kontakt 14 ist innerhalb des Gehäuses
12 mit diesem verbunden. Der Kontakt 14 ist als sogenannter Direktsteckkontakt oder
SKEDD-Kontakt ausgebildet. Die beiden auf der Unterseite des Gehäuses 12 herausragenden
Federarme des Kontakts 14 können sich federnd aufeinander zu- und wieder voneinander
wegbewegen. Eine solche Federbewegung wird benötigt, wenn der Kontakt 14 in eine an
der Innenwand elektrisch leitfähige Durchgangsöffnung einer Leiterplatte eingesteckt
wird. In und entgegen der Einsteckrichtung, in Fig. 1 also von oben nach unten bzw.
von unten nach oben, ist der Kontakt 14 aber relativ zum Gehäuse 12 fixiert. Der Kontakt
14 weist ein in Fig. 1 nicht sichtbares Anschlussende auf, an dem eine Kabellitze
angeschlossen werden kann. Ein solches Anschlussende kann beispielsweise als Schneid-Klemm-Kontakt
oder auch als Crimp-Kontakt oder in sonstiger geeigneter Weise ausgeführt werden.
[0030] Um sicherzustellen, dass das Gehäuse im eingesteckten Zustand des Kontakts 14 an
der Leiterplatte gesichert ist und nicht versehentlich verdreht, abgezogen oder auch
nur zu stark relativ zur Leiterplatte bewegt werden kann, ist das Gehäuse mit zwei
Positioniervorsprüngen 16, 18 in Form von an der Spitze kegelstumpfförmig ausgeführten,
ansonsten aber zylindrischen Stiften versehen, die über die Unterseite des Gehäuses
12, die gleichzeitig die Auflagefläche auf einer Leiterplatte bildet. Die Positionierstifte
16, 18 greifen in passende Durchgangsöffnungen einer Leiterplatte ein und verhindern,
dass das Gehäuse 12 auf der Leiterplatte verdreht oder verschoben wird. Da die Positionierstifte
16, 18 aber bis auf ihr kegelstumpfförmiges Einführende zylindrisch ausgeführt sind,
können sie ein Abziehen des Gehäuses 12 von der Leiterplatte nicht verhindern.
[0031] Um das Gehäuse 12 an der Leiterplatte zu verrasten, ist ein Rastarm 20 vorgesehen,
der elastisch federnd und einstückig mit dem Gehäuse 12 verbunden ist und an seinem
freien Ende, das in Fig. 1 unterhalb der Auflagefläche 22 des Gehäuses 12 angeordnet
ist, mit einem Rastvorsprung 24 versehen ist. Der Rastarm 20 ist von dem Gehäuse durch
einen ausgehend von der Auflagefläche 22 nach oben verlaufenden Zwischenraum 26 getrennt.
Der Zwischenraum 26 verläuft geradlinig und senkrecht zur Auflagefläche 22, also auch
senkrecht zu einer Leiterplatte, auf die der Direktsteckverbinder 10 aufgesteckt wird.
[0032] Im Bereich einer Anbindungsstelle 28, an der der Rastarm 20 einstückig mit dem Gehäuse
12 verbunden ist, ist der Zwischenraum 26 durch ein bogenförmiges Ende 30 begrenzt.
Wie bereits Fig. 1 zu entnehmen ist, kann der Rastarm 20 federnd ein Stück weit auf
das Gehäuse 12 zu gedrückt werden und federt dann automatisch wieder zurück in die
in Fig. 1 dargestellte Lage. Bei diesem Aufeinanderzubewegen von Rastarm 20 und Gehäuse
12 verringert sich eine Breite des Zwischenraums 26. Das bogenförmige Ende 30 des
Zwischenraums 26 verhindert dabei das Auftreten von Kerbspannungen im Bereich der
Anbindungsstelle 28 und damit eine Zerstörung oder Schwächung des Materials im Bereich
der Anbindungsstelle 28. Durch eine Gestaltung der Bogenform oder auch ein Verschieben
des Endes 30 nach oben kann eine Federrate zwischen dem Rastarm 20 und dem Gehäuse
12 eingestellt werden.
[0033] Der Rastvorsprung 24 ist mit einer Anlaufschräge 32 versehen, die so angeordnet ist,
dass der Rastvorsprung 24 und damit auch der Rastarm 20 beim Einschieben in eine passende
Durchgangsöffnung einer Leiterplatte in Richtung auf das Gehäuse 12 gedrückt werden,
in Fig. 1 also nach links hinten. Diese Verschiebebewegung erfolgt so lange, bis der
Rastvorsprung 24 vollständig durch die Leiterplatte hindurchgeschoben ist und mit
seinem Hinterschnitt 34 hinter die Unterseite der Leiterplatte schnappt.
[0034] Dieser Zustand ist in Fig. 2 dargestellt. Wie zu erkennen ist, ist der Hinterschnitt
34 des Rastvorsprungs 24 nun gegenüber der Unterseite der Leiterplatte 36 angeordnet
und verhindert dadurch, dass der Direktsteckverbinder 10 in Fig. 2 nach oben von der
Leiterplatte 36 abgezogen wird. Der Kontakt 14 ist in einer Durchgangsöffnung der
Leiterplatte 36 angeordnet, die an ihrer Innenwand elektrisch leitfähig ausgeführt
ist und die elektrisch in Verbindung mit nicht dargestellten Leiterbahnen auf oder
innerhalb der Leiterplatte 36 steht. Die Positionierstifte 16, 18 sind in passenden
Durchgangsöffnungen der Leiterplatte 36 aufgenommen und verhindern ein Verdrehen des
Direktsteckverbinders 10 oder auch ein Verkippen des Direktsteckverbinders 10 relativ
zur Leiterplatte 36. Durch die beiden Positionierstifte 16, 18 und den Rastvorsprung
24 kann der Direktsteckverbinder 10 dadurch sicher an der Leiterplatte 36 fixiert
werden und mechanische Belastungen werden so weit wie möglich von dem Kontakt 14 bzw.
der elektrischen Verbindung zwischen dem Kontakt 14 und der Innenwand der Durchgangsöffnung
der Leiterplatte 36 ferngehalten. Hierzu dient auch eine in seitlicher Richtung, in
Fig. 2 also von links vorne nach rechts hinten bzw. von rechts hinten nach links vorne,
spielbehaftete Aufnahme des Kontakts 14 in dem Gehäuse 12.
[0035] Um den Direktsteckverbinder 10 wieder von der Leiterplatte 36 abzunehmen, wird der
Rastarm 20 im Bereich oberhalb der Leiterplatte 36 in Richtung auf das Gehäuse 12
gedrückt. Die Positionierstifte 16, 18 in den Durchgangsöffnungen der Leiterplatte
36 verhindern dann, dass das Gehäuse 12 ausweicht. Das Gehäuse 12 kann auch zwischen
zwei Finger einer menschlichen Hand genommen werden. Werden die Finger dann aufeinander
zu gedrückt, wird der Rastarm 20 in Richtung auf das Gehäuse 12 gedrückt. Dies führt
dazu, dass der Rastvorsprung 24 wieder unterhalb der Durchgangsöffnung in der Leiterplatte
36 angeordnet wird, in die er eingeschoben wurde. Der Hinterschnitt 34 liegt dadurch
nicht mehr gegenüber der Unterseite der Leiterplatte 36, sondern unterhalb der Durchgangsöffnung.
In dieser zusammengedrückten Stellung von Rastarm 20 und Gehäuse 12 kann der Direktsteckverbinder
10 dann wieder nach oben von der Leiterplatte 36 abgezogen werden.
[0036] Fig. 3 zeigt den Direktsteckverbinder 10 in einer Seitenansicht, wobei der Blick
auf den Rastarm 20 gerichtet ist. Zu erkennen ist der Rastvorsprung 24 mit dem Hinterschnitt
34 an dem, in Fig. 3 unteren, freien Ende des Rastarms 20. Darüber hinaus sind die
Positionierstifte 16, 18 zu erkennen, die von der Auflagefläche 22 des Gehäuses 12
ausgehen. Der Kontakt 14 ist in dieser Ansicht von dem Rastvorsprung 24 verdeckt.
[0037] Fig. 4 zeigt eine Ansicht des Direktsteckverbinders 10 von unten. In dieser Ansicht
zu erkennen ist der Zwischenraum 26 zwischen dem Gehäuse 12 und dem Rastarm 20. Wird
der Rastarm 20 in Richtung auf das Gehäuse 12 gedrückt, verringert sich die Breite
des Zwischenraums 26, da sich der Rastarm 20 dann unterhalb der Anbindungsstelle 28
leicht verbiegt, und der Rastvorsprung 24 wird ebenfalls in Richtung auf das Gehäuse
12 zu verlagert.
[0038] An der in Fig. 4 rechten Seitenfläche des Gehäuses 12 ist eine Nut 40 mit schwalbenschwanzförmigem
Querschnitt zu erkennen. An der gegenüberliegenden Seitenfläche des Gehäuses 12 ist
ein schwalbenschwanzförmiger Vorsprung 42 zu erkennen. Werden zwei der Direktsteckverbinder
10 nebeneinander angeordnet, so kann der Vorsprung 42 des rechten Direktsteckverbinders
10 in die Nut 40 des linken Direktsteckverbinders eingeschoben werden. Dadurch können
die Gehäuse 12 zweier oder mehrerer Direktsteckverbinder 10 aneinander gesichert werden.
Dadurch lassen sich Direktsteckverbinder mit mehreren Kontakten 14 in einfacher Weise
modular aufbauen.
[0039] Fig. 5 zeigt den Direktsteckverbinder 10 in einer Seitenansicht. Der Positionierstift
18 verdeckt den hinteren Positionierstift 16 vollständig und den Kontakt 14 teilweise.
Zu erkennen ist der Rastarm 20 sowie der Rastvorsprung 24 am unteren Ende des Rastarms
20. Ebenfalls gut zu erkennen ist der Zwischenraum 26 zwischen dem Rastarm 20 und
dem Gehäuse 12, dessen oberes Ende an der Anbindungsstelle zwischen Rastarm 20 und
Gehäuse 12 bogenförmig ausgestaltet ist.
[0040] Fig. 6 zeigt den Direktsteckverbinder 10 in einer Ansicht von schräg unten.
[0041] Fig. 7 zeigt eine Schnittansicht des Direktsteckverbinders 10 im eingesteckten Zustand
auf der Leiterplatte 36.
[0042] Der Kontakt 14 ist nun in eine Durchgangsöffnung 38 in der Leiterplatte 36 eingesteckt,
deren Innenwand elektrisch leitfähig ist und die mit einer nicht dargestellten Leiterbahn
auf oder innerhalb der Leiterplatte 36 in Verbindung steht.
[0043] Der Rastvorsprung 24 am freien Ende des Rastarms 20 ist in eine weitere Durchgangsöffnung
40 eingeschnappt worden, so dass der Hinterschnitt 34 gegenüber der Unterseite der
Leiterplatte 36 angeordnet ist. Um den Direktsteckverbinder 10 ausgehend von der in
Fig. 7 dargestellten Stellung von der Leiterplatte 36 zu lösen, muss, wie bereits
ausgeführt wurde, der Rastarm 20 in Fig. 7 nach rechts auf das Gehäuse 12 zu gedrückt
werden. Der Rastarm 20 muss so weit in Richtung auf das Gehäuse 12 zu verlagert werden,
bis der Hinterschnitt 34 unterhalb der Durchgangsöffnung 40 angeordnet ist. In diesem
Zustand kann der Direktsteckverbinder 10 dann von der Leiterplatte 36, in Fig. 7 nach
oben, abgezogen werden.
[0044] Fig. 8 zeigt einen Direktsteckverbinder 50 gemäß einer weiteren Ausführungsform der
Erfindung. Der Direktsteckverbinder 50 weist ein Gehäuse 52 auf, das einen ersten
Gehäuseteil 54 und einen zweiten Gehäuseteil 56 aufweist. Der erste Gehäuseteil 54
ist U-artig ausgebildet und weist an gegenüberliegenden Außenseiten des Gehäuses zwei
Rastarme 60a, 60b auf, die an ihrem, in Fig. 8 unteren Ende jeweils mit einem Rastvorsprung
64a, 64b versehen sind. Die Rastvorsprünge 64a, 64b sind voneinander weg gerichtet.
Um die Rastvorsprünge 64a, 64b in passende Durchgangsöffnungen in einer in Fig. 8
nicht dargestellten Leiterplatte einrasten zu können, müssen die Rastarme 60a, 60b
also aufeinander zubewegt werden. Jeder der Rastvorsprünge 64a, 64b ist mit einer
Anlaufschräge versehen. Die Rastarme 60a, 60b sind von dem Gehäuse 64 jeweils durch
einen Zwischenraum 66a, 66b getrennt, der im Bereich der jeweiligen Anbindungsstelle
zwischen dem Gehäuse 54 und den Rastarmen 60a, 60b jeweils bogenförmig endet. Die
Zwischenräume 66a, 66b erstrecken sich ausgehend von einer Auflagefläche 72 des Gehäuses
54 bis auf eine Höhe von etwa 8/10 bis 9/10 des Gehäuses 54. Die Anbindungsstelle
zwischen dem Rastarm 60a bzw. dem Rastarm 60b und dem Gehäuse 54 ist dadurch vergleichsweise
weich ausgebildet, so dass die Rastarme 60a, 60b problemlos in Richtung auf das Gehäuse
54 zu gedrückt werden können.
[0045] Der zweite Gehäuseteil 56 ist mit insgesamt vier Kontakten 14a, 14b, 14c und 14d
versehen, wobei die Kontakte 14a bis 14d sich in der Ansicht der Fig. 8 teilweise
verdecken. Darüber hinaus ist der zweite Gehäuseteil 56 mit zwei Positionierstiften
56, 58 versehen. Die Positionierstifte 56, 58 sind als zylindrische Stifte mit kegelstumpfförmigen
freien Enden ausgebildet und weisen jeweils einen mittigen Schlitz 68 auf. Die Positionierstifte
56, 58 können dadurch auf Höhe des Schlitzes 68 geringfügig zusammengedrückt werden.
An ihrer Außenseite sind die Positionierstifte 56, 58 jeweils mit einem Rastvorsprung
70 versehen. Dieser Rastvorsprung ist wesentlich kleiner als die Rastvorsprünge 64a,
64b und soll lediglich für eine leichte Klemmwirkung bzw. Rastwirkung in den zugeordneten
Durchgangsöffnungen der Leiterplatte sorgen.
[0046] Fig. 9 zeigt lediglich den ersten Gehäuseteil 54. Gut zu erkennen ist die U-Form
des ersten Gehäuseteils 54 mit den beiden Rastarmen 60a, 60b. Die Unterseite der Basis
des ersten Gehäuseteils 54, die im verbundenen Zustand der beiden Gehäuseteile 54,
56 dem zweiten Gehäuseteil 56 zugewandt ist, ist mit Positioniereinrichtungen 72 für
Kabellitzen versehen. Die Positioniereinrichtungen 72 können beispielsweise auch für
die einzelnen Kabellitzen eines Flachkabels vorgesehen sein. Ein Flachkabel wird in
die Positioniereinrichtungen 72 eingelegt und dadurch gegen Verrutschen gesichert.
Wird dann der erste Gehäuseteil 54 auf das zweite Gehäuseteil 56 aufgeschoben, bis
die in Fig. 8 dargestellte Position erreicht ist, dringen die als Schneid-Klemm-Kontakte
ausgebildeten oberen Enden der Kontakte 14a bis 14d in passende Durchgangsöffnungen
in der Basis des ersten Gehäuseteils 54 ein und durchschneiden dabei die Isolierungen
der Kabellitzen des Flachkabels. Durch einfaches Aufschieben des ersten Gehäuseteils
54 auf das zweite Gehäuseteil 56 können dadurch die Kabellitzen eines Flachkabels
kontaktiert und fixiert werden.
[0047] Das zweite Gehäuseteil 56 ist mit in Fig. 8 nicht erkennbaren Rasthaken versehen,
die dann in passende Hinterschnitte 74 an den Innenseiten der Schenkel des ersten
Gehäuseteils 54 eingreifen und dadurch das erste Gehäuseteil 54 an dem zweiten Gehäuseteil
56 sichern. In diesem, aneinander gesicherten Zustand der beiden Gehäuseteile 54,
56, in dem, wie beschrieben, auch Kabellitzen bereits kontaktiert sind, kann der Direktsteckverbinder
50 dann auf eine Leiterplatte 36 aufgesetzt werden, wie in Fig. 10 dargestellt ist.
[0048] Fig. 11 zeigt den Direktsteckverbinder 50 der Fig. 10 von oben. In dieser Ansicht
sind die Durchgangsöffnungen im ersten Gehäuseteil 54 und die darin angeordneten Kontakte
14a, 14b, 14c und 14d zu erkennen. In der Ansicht der Fig. 11 geht der Blick auf die
als Schneid-Klemm-Kontakte ausgebildeten oberen Enden der Kontakte 14a bis 14c. Die
Kabellitzen eines Flachbandkabels sind der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt.
[0049] Fig. 12 zeigt den Direktsteckverbinder 50 der Fig. 10 von der Seite. Gut zu erkennen
ist, dass die beiden Rasthaken 64a, 64b mit ihren jeweiligen Hinterschnitten gegenüber
der Unterseite der Leiterplatte 36 liegen. Um den Direktsteckverbinder 50 wieder von
der Leiterplatte 36 abzuziehen, müssten die beiden Rastarme 60a, 60b aufeinander zu
gedrückt werden, bis die Rastvorsprünge 64a, 64b vollständig unterhalb der zugeordneten
Durchgangsöffnungen in der Leiterplatte 36 angeordnet sind.
[0050] Fig. 13 zeigt den Direktsteckverbinder 50 der Fig. 10 von der Seite.
[0051] Fig. 14 zeigt den Direktsteckverbinder 50 der Fig. 10 von schräg unten. In dieser
Ansicht gut zu erkennen ist, dass die Rastvorsprünge 64a, 64b die Leiterplatte 36
hintergreifen. Gut zu erkennen ist auch, wie die Positionierstifte 56 und 58 in passende
Durchgangsöffnungen in der Leiterplatte 36 eingreifen.
[0052] Fig. 15 zeigt den Direktsteckverbinder 50 der Fig. 10 in einer Schnittansicht. Die
Schnittebene geht dabei durch die Rastvorsprünge 64a, 64b.
[0053] Fig. 16 zeigt einen weiteren Direktsteckverbinder 80 gemäß einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung im aufgesteckten Zustand auf eine Leiterplatte 36. Der Direktsteckverbinder
80 ist mit einem Gehäuse 82 versehen, das einstückig mit einem Rastarm 90 verbunden
ist, an dessen unteren freien Ende ein Rastvorsprung 94 angeordnet ist.
[0054] Fig. 17 zeigt die Leiterplatte 36 der Fig. 16 von unten, wobei der Direktsteckverbinder
80 weitgehend verdeckt ist. Zu erkennen ist der Rastvorsprung 94, der mit seinem Hinterschnitt
gegenüber der Unterseite der Leiterplatte 36 liegt und zuvor durch eine passende Durchgangsöffnung
96 in der Leiterplatte 36 hindurchgeschoben wurde. Das Gehäuse 82 ist mit zwei Positionierstiften
98, 100 versehen, die ebenfalls in passende Durchgangsöffnungen in der Leiterplatte
36 eingeschoben wurden. Die Kontakte 14 des Direktsteckverbinders 80 sind ebenfalls
in eine passende Durchgangsöffnung 102 der Leiterplatte 36 eingeschoben worden, die
an ihrer Innenwand elektrisch leitfähig ausgebildet ist.
[0055] Fig. 18 zeigt den Direktsteckverbinder 80 der Fig. 16 in einer Seitenansicht. Zwischen
dem Rastarm 90 und dem Gehäuse 82 ist ein Zwischenraum 86 angeordnet, der im Bereich
der Anbindungsstelle, an der der Rastarm 90 und das Gehäuse 82 einstückig miteinander
verbunden sind, bogenförmig endet. Das Gehäuse 82 und der Rastarm 90 können beispielsweise
einstückig mittels Kunststoffspritzguss hergestellt werden.
[0056] Fig. 19 zeigt den Direktsteckverbinder 80 in einer Ansicht von oben. An der in Fig.
19 linken Seitenfläche des Gehäuses 82 sind zwei im Querschnitt schwalbenschwanzförmige
Vorsprünge 88 zu erkennen. Sollen mehrere Gehäuse 82 nebeneinander angeordnet und
miteinander verbunden werden, können die Vorsprünge 88 in passende, in Fig. 19 aber
nicht erkennbare Nuten an der in Fig. 19 rechten Seitenfläche eines weiteren Gehäuses
82 eingeschoben werden.
1. Direktsteckverbinder für die elektrische Kontaktierung von Leiterplatten mit einem
Gehäuse und wenigstens einem mit dem Gehäuse verbundenen Kontakt zum Einstecken in
eine an der Innenwand elektrisch leitfähige erste Durchgangsöffnung einer Leiterplatte,
gekennzeichnet durch wenigstens eine Rasteinrichtung zum Sichern des Gehäuses an der Leiterplatte, wobei
die Rasteinrichtung wenigstens einen mit dem Gehäuse einstückig verbundenen elastisch
federnden Rastarm aufweist, der im Bereich seines freien Endes einen Rastvorsprung
aufweist, wobei der Rastarm und das Gehäuse mittels eines Zwischenraums getrennt sind
und wobei das Gehäuse wenigstens einen weiteren, starr und einstückig mit dem Gehäuse
verbundenen Positioniervorsprung aufweist, der über die Auflagefläche des Gehäuses
hinausragt.
2. Direktsteckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Höhe des Zwischenraums zwischen der Auflagefläche und einer Anbindungsstelle,
an der der Rastarm und das Gehäuse miteinander verbunden sind, wenigstens der Hälfte
der Höhe des Gehäuses entspricht.
3. Direktsteckverbinder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Höhe des Zwischenraums zwischen der Hälfte und 9/10 der Höhe des Gehäuses liegt.
4. Direktsteckverbinder nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Seitenfläche des Gehäuses und eine Seitenfläche des Rastarms, die den Zwischenraum
begrenzen, an einer Anbindungsstelle, an der der Rastarm und das Gehäuse miteinander
verbunden sind, bogenförmig ineinander übergehen.
5. Direktsteckverbinder nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rastvorsprung am freien Ende des Rastarms von dem Gehäuse weg gerichtet ist.
6. Direktsteckverbinder nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am freien Ende des Rastarms eine auf den Rastvorsprung zu führende Einführschräge
vorgesehen ist.
7. Direktsteckverbinder nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenraum, der Rastarm und Gehäuse trennt, senkrecht zu einer Auflagefläche
des Direktsteckverbinders auf der Leiterplatte und geradlinig verläuft.
8. Direktsteckverbinder nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse an zwei gegenüberliegenden Seitenflächen jeweils einen Rastarm aufweist.
9. Direktsteckverbinder nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse mit wenigstens einer schwalbenschwanzförmigen Nut und wenigstens einer
schwalbenschwanzförmigen Leiste versehen ist.
10. Direktsteckverbinder nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse zweiteilig ausgebildet ist, wobei ein erster Gehäuseteil mit dem wenigstens
einen Rastarm versehen ist und ein zweiter Gehäuseteil mit dem Kontakt.
11. Direktsteckverbinder nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Gehäuseteil allgemein u-artig mit zwei Schenkeln und einer die beiden Schenkel
verbindenden Basis ausgebildet ist und der zweite Gehäuseteil zwischen den Schenkeln
des ersten Gehäuseteils aufgenommen ist.
12. Direktsteckverbinder nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontakt wenigstens einen Schneidklemmkontakt zum Verbinden mit wenigstens einer
Kabellitze aufweist, wobei der erste Gehäuseteil im verbundenen Zustand von erstem
Gehäuseteil und zweitem Gehäuseteil an dem Schneidklemmkontakt anliegt.
13. Direktsteckverbindung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Basis des ersten Gehäuseteils im verbundenen Zustand von erstem Gehäuseteil und
zweitem Gehäuseteil auf einer Oberseite des zweiten Gehäuseteils angeordnet ist, wobei
die Oberseite des zweiten Gehäuseteils von einer gedruckten Leiterplatte abgewandt
ist, wenn der Direktsteckverbinder auf der gedruckten Leiterplatte angeordnet ist.
14. Direktsteckverbinder nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Gehäuseteil ausschließlich die Oberseite und die zwei einander abgewandten
Seitenflächen des zweiten Gehäuseteils umgibt.
15. Direktsteckverbindung mit wenigstens einem Direktsteckverbinder nach wenigstens einem
der vorstehenden Ansprüche und einer Leiterplatte mit wenigstens einer an der Innenwand
elektrisch leitfähigen ersten Durchgangsöffnung zum Einstecken des Kontakts und wenigstens
einer zweiten Durchgangsöffnung zum Einführen des Rastvorsprungs und/oder eines Positioniervorsprungs
des Gehäuses.