| (19) |
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(11) |
EP 3 595 782 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.05.2022 Patentblatt 2022/19 |
| (22) |
Anmeldetag: 13.03.2018 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2018/056253 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2018/167069 (20.09.2018 Gazette 2018/38) |
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| (54) |
OUTDOOR-FITNESSGERÄT
OUTDOOR FITNESS EQUIPMENT
APPAREIL D'ENTRAÎNEMENT PHYSIQUE D'EXTÉRIEUR
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
14.03.2017 DE 102017002398
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.01.2020 Patentblatt 2020/04 |
| (73) |
Patentinhaber: Conradi + Kaiser GmbH |
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56271 Kleinmaischeid (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- KAISER, Klaus
56584 Anhausen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Braun-Dullaeus Pannen Emmerling
Patent- & Rechtsanwaltspartnerschaft mbB |
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Platz der Ideen 2 40476 Düsseldorf 40476 Düsseldorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 3 115 085 US-A1- 2015 297 942
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US-A- 5 244 444
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Outdoor-Fitnessgerät, aufweisend einen Träger für ein
Gewichtselement, wobei das Gewichtselement an dem Träger befestigt ist, wobei das
Gewichtselement an dem Träger verschieblich gelagert ist, wobei der Träger eine Bewegungsbahn
für das Gewichtselement ausbildet.
[0002] Ein derartiges Outdoor-Fitnessgerät ist aus der
PCT/EP2015/056772 bekannt und als nächstliegender Stand der Technik angesehen. Bei der dort gezeigten
Drückerbank ist vorgesehen, ein Drehgelenk als Mittel zur Ausbildung eines apparativen
Widerstandes auszubilden. Durch die Wahl der geeigneten Feder wird der apparative
Widerstand bestimmt und kann optimal auf den gewünschten Bewegungsablauf und den gewünschten
Kraftaufwand abgestimmt werden. Dabei steigt der Kraftaufwand für das Bewegen des
Hebels mit der zunehmenden Stauchung der Feder an. Um den erforderlichen Kraftaufwand
weiter varieren zu können, wird am Hebel mindestens ein Gewichtselement befestigt,
das in Längsrichtung des Hebels verschieblich am Hebel gehalten ist.
[0003] Die Position des Gewichtselements am Hebel bestimmt somit dessen Beitrag zu dem Kraftaufwand,
der für die Bewegung des Hebels an der Drückerbank erforderlich ist. In einer Position
des Gewichtselements nahe am Drehpunkt bzw. der Rotationsachse, ist sein Einfluss
auf die für das Bewegung des Hebels aufzubringende Kraft relativ gering. Je weiter
ein Gewichtselement vom Drehpunkt entfernt angeordnet wird, desto größer wird sein
Einfluss auf die am Fitnessgerät durchgeführte Übung. In der vom Drehpunkt weitest
möglich entfernten Position am Hebel kommt die Gewichtskraft des Gewichtselements
maximal zum Tragen.
[0004] Das Verschieben des Gewichtselements erlaubt es der an der Drückerbank trainierenden
Person, die von ihm aufzubringende Kraft bestmöglich an die eigenen Fähigkeiten anzupassen.
Ist das Gewichtselement nahe dem Drehpunkt positioniert, wird die zur Bewegung des
Hebels aufzubringende Kraft nur wenig durch das Eigengewicht beeinflusst. Die Verlagerung
des Gewichtelements findet somit im Vorfeld der Übung statt und hat keinen Einfluss
auf die Bewegung der trainierenden Person. Diese wird vom Freiheitsgrad des Hebels
vorgegeben.
[0005] Das
EP 315 085 A1 zeigt ein Fitnessgerät, bei dem ein Gewichtselement an einem Drahtseil geführt wird.
Das Drahtseil ist entweder fest oder mittels Federsystem elastisch mit dem Untergrund
verbunden.
[0006] Aus dem
US 5 244 444 A und dem
US 2015/297942 A1 sind Fitnessgeräte bekannt, bei denen der Träger eines Gewichtselements gelenkig
mit dem Untergrund verbunden ist.
[0007] Die vorliegende Anmeldung stellt sich die Aufgabe, die Bewegung des Gewichtselements
nicht zur Variierung des benötigten Kraftaufwandes am Fitnessgerät zu nutzen, sondern
mittels der Bewegung des Gewichtelements die Bewegungsrichtung der trainierenden Person
vorzugeben.
[0008] Diese Aufgabe wird durch das Outdoor-Fitnessgerät mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst. Besonders bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung werden in den Unteransprüchen
gefasst. Ein wesentlicher Grundgedanke der Erfindung ist, dass der Träger des Gewichtselements
starr mit dem Untergrund verbunden ist, auf dem das Outdoor-Fitnessgeräts steht bzw.
befestigt ist. Starr im Sinne dieser Erfindung bedeutet, dass die Verbindung keinen
Freiheitsgrad aufweist. Hierdurch ist die Bewegungsbahn des Trägers im Raum festgelegt.
Da der Verlauf der Bewegungsbahn die Richtung der Bewegung des am Träger befestigten
Gewichtselements vorgibt, vollzieht seine Bewegung entlang des Trägers den Richtungsverlauf
des Trägers zwangsweise nach.
[0009] Auf diese Weise ist die Bewegung des Gewichtselements relativ zum Unterboden vorgegeben.
Dabei hat es keine Bedeutung, ob der Träger direkt mit dem Untergrund verbunden ist,
auf dem das Outdoor-Fitnessgerät steht, oder mittelbar, beispielsweise über eine Unterkonstruktion,
welche das Outdoor-Fitnessgerät mit dem Untergrund verbindet. Die räumlich vorgegebene
Bewegungbahn des Gewichtselements im Raum führt dazu, dass die am erfindungsgemäßen
Outdoor-Fitnessgerät trainierende Person nur diese eine Bewegung des Gewichtselements
durchführen kann. Aufgrund dieses Zusammenhangs kann der Verlauf der Bewegungsbahn
auf das Training bestimmter Muskelgruppen optimiert werden. Die Bewegung des Gewichtselements
kann hierbei in beide Richtungen erfolgen, einmal schiebend und einmal bremsend, je
nachdem ob die Richtung der geführten Bewegung eine Steigung oder ein Gefälle ausbildet.
[0010] Die Festlegung der räumlichen Bewegung des Gewichtelements erlaubt es einer am Outdoor-Fitnessgerät
trainierenden Person, die beim Bewegen des Gewichtselements vollzogene Bewegung des
eigenen Körpers bei der wiederholten Bewegung des Gewichtselements exakt zu reproduzieren
und damit die gewünschte Muskelgruppe gezielt und wiederholt zu trainieren.
[0011] In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Bewegungsbahn eine Richtungsänderung
auf. Die Richtungsänderung erlaubt es, die Bewegungsbahn ergonomisch auszubilden.
Der Verlauf der Bewegungsbahn kann somit noch besser auf das Training bestimmter Muskelgruppen
abgestimmt werden. Zugleich wird es möglich, Fehlbelastungen von Muskeln und Gelenken
möglichst zu verhindern. Von besonderem Vorteil ist es hierbei, wenn der Verlauf der
Bewegungsbahn durchgehend gekrümmt ist. Dies erlaubt eine noch bessere Anpassung an
die gewünschte Bewegung, welche von der am Outdoor-Fitnessgerät trainierenden Person
ausgeführt werden soll. Die Bewegungsbahn kann darüber hinaus so ausgelegt werden,
dass sich das Krümmungsmaß im Verlauf ändert, insbesondere durchgehend ändert. Hierdurch
kann die Anpassung an die gewünschte Bewegung der trainierenden Person weiter optimiert
werden.
[0012] Die feste Verbindung zwischen Gewichtselement und Träger ist vorzugsweise derart
ausgebildet, dass das Gewichtselement den Träger zumindest im Wesentlichen umfängt.
Dies ermöglicht es, auf eine separate Führung des Gewichtselement am Träger zu verzichten,
da das Gewichtelement selbst die Führung ausbilden kann. Besonders erleichtert wird
diese Führung, wenn der Träger rohrförmig ausgebildet ist. Dies ermöglicht es dem
Gewichtselement, am Träger zu rotieren und sich somit optimal an eine Krümmung der
Bewegungsbahn anzupassen.
[0013] Von besonderem Vorteil ist es dabei, wenn das Gewichtselement eine Buchse, insbesondere
eine Kunststoff-Buchse, umfasst, welche den Träger insbesondere vollständig umfängt.
Hierdurch werden Führung und Befestigung des Gewichtselements zusammengefasst.
[0014] Vorteilhafterweise sind an der Innenseite der Buchse Laufrollen angeordnet, mit denen
die Buchse entlang der Bewegungsbahn auf dem Träger geführt wird. Die Laufrollen beabstanden
eine Außenwand des Trägers von der sie umfangenen Innenwand des Gewichtselements bzw.
der Buchse des Gewichtselements. Der Abstand verhindert ein Verkanten des Gewichtselements
auf dem Träger selbst bei starker Krümmung der Bewegungsbahn. Gleichzeitig wird ein
direkter Kontakt und damit die Bewegung erschwerendes Gleiten des Gewichtselements
auf dem Träger verhindert. Um den Spalt zwischen Träger und Gewichtselement nicht
zu groß werden zu lassen, werden sie vorteihaft teilweise in dafür am Gewichtselement
bzw. dessen Buchse vorgesehene Hohlräume integriert.
[0015] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind die Laufrollen in zwei Gruppen
eingeteilt, welche in Bewegungsrichtung des Gewichtselements hintereinander angeordnet
sind, wobei die Laufrollen der ersten Gruppe entlang des Kreisbogenverlaufs der Buchse
versetzt zu den Laufrollen der zweiten Gruppe angeordnet sind. Derart angeordnet verhindern
die Laufrollen ein Verkanten des Gewichtselements bzw. der Buchse auf dem Träger.
Vom besonderen Vorteil ist es wenn jede Gruppe 2 entgegengesetzt angeordnete Laufrollen
aufweist und die Laufrollen der 1. Gruppe relativ zu den Laufrollen der 2. Gruppe
um 90° versetzt angeordnet sind. Diese Anordnung gewährleistet ein leichtes Verschieben
des Gewichtselements selbst bei einem starken und/oder wechselnden Kurvenverlauf entlang
der Bewegungsbahn.
[0016] Von Vorteil ist es, wenn das Gewichtselement fest mit einem Griff verbunden ist,
wobei der Griff ein das Gewichtselement umlaufender und von ihm beabstandeter Ring
ist. Der vom Gewichtselement beabstandete Ring lässt sich leicht greifen, unabhängig
davon, in welche Position das Gewichtselement gegebenenfalls rotiert ist. In einer
bevorzugten Ausführungsform ist die feste Verbindung zwischen Gewichtselement und
Ring starr ausgebildet. Dies gewährleistet, dass der Griff stets in einer definierten
Position zum Gewichtselement ausgerichtet ist.
[0017] Von besonderem Vorteil ist eine hierzu alternative Ausführungsform, bei der die feste
Verbindung zwischen Gewichtselement und Griff zumindest einen Freiheitsgrad aufweist.
Eine solche Anordnung erlaubt es, den Ring so auszurichten, dass ein Zug an ihm nicht
mehr senkrecht zum Gewichtselement, sondern in einem Winkel unter 90° erfolgt. Dies
trägt dazu bei, ein Verkanten des Gewichtselements am Träger zu verhindern. Als hierfür
besonders geeignete Lösung hat sich herausgestellt, wenn der Griff über drei Ketten
mit dem Gewichtelement verbunden ist, wobei die Ketten entlang des Rings um mehr als
100 Grad, insbesondere um 120 Grad, voneinander beabstandet sind. Diese Kettenanordnung
weist auf Höhe der Kettengelenke Freiheitsgrade auf, welche die Beweglichkeit der
Kettengelenke gewährleisten, aber durch das Zusammenwirken der 3 voneinander beabstandete
Ketten auch auf auf ein gewünschtes Maß begrenzen. Vorteilhaft ist es dabei, wenn
die einzelnen Ketten gleich lang sind, sodass ein für ein gutes Greifen des Ringes
erforderlicher Mindestabstand zum Gewichtselement stets gewährleistet ist.
[0018] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist das Outdoor-Fitnessgerät eine
Positionierungshilfe auf, welche eine geeignete Position, insbesondere Fußstellung
für den am Outdoor-Fitnessgerät trainierenden Nutzer markiert. Nutzt die am Outdoor-Fitnessgerät
trainierende Position die Positionierungshilfe, wird ihr Körper optimal für die am
Fitnessgeräts durchzuführende Übung positioniert.
[0019] Von Vorteil ist es auch, wenn der Träger einen Anschlag für das Gewichtselement aufweist,
welcher eine Mindesthöhe des Gewichtselements über dem Untergrund des Outdoor-Fitnessgeräts
gewährleistet. Durch diese Mindesthöhe, welche das Gewichtselement aufgrund des Anschlags
nicht unterschreiten kann, wird ein übermäßiges belasten von Gelenken und Muskeln
durch zu starke Beugung verhindert. Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn der Anschlag
ein Federelement aufweist, welches den Zusammenprall von Gewichtselement und Anschlag
dämpft. Dies verhindert eine Quetschung von Gliedmaßen oder Teilen davon zwischen
Anschlag und Gewichtselement bei unvorsichtiger Bedienung.
[0020] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind an dem Träger eine Mehrzahl von
Gewichtelementen befestigt, wobei ein Gewichtselement eine elastische Kontaktfläche
zur Anlage des nachfolgenden Gewichtselement aufweist. Die Mehrzahl von Gewichtselementen
erlaubt es der am Outdoor-Fitnessgerät trainierenden Person mehrere Gewichtselemente
gleichzeitig zu bewegen. Dies ermöglicht es, den für das Training erforderlichen Kraftaufwand
auf persönliche Vorlieben einzustellen. Die elastische Kontaktfläche zur Anlage des
nachfolgenden Gewichtselements verhindert ebenfalls eine Quetschung von Gliedmaßen
oder Teilen davon beim unbeabsichtigten Aneinanderprallen zweier Gewichtselemente.
Von Vorteil ist es, wenn die elastische Kontaktfläche als seitlich an den Buchsen
des Gewichtselements vorgesehener Gummiüberzug ausgebildet ist.
[0021] Eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Outdoor-Fitnessgeräts wird
im folgenden anhand zweier Figuren näher beschrieben. Die hierbei beschriebenen Merkmale
sind nicht auf diese spezielle Ausführungsform beschränkt, sondern auch mit anderen,
hier nicht dargestellten bevorzugten Merkmalen kombinierbar. Es zeigen
- Figur 1:
- eine seitliche Ansicht eines erfindungsgemäßen Outdoor-Fitnessgeräts in Form einer
Brust-Schulter-Presse,
- Figur 2:
- eine Darstellung der Brust-Schulter_presse gemäß Figur 1 von vorne,
- Figur 3:
- die Brust-Schulter-Presse gemäß Figuren 1 und 2 mit Unterbau,
- Figur 4:
- die Brust-Schulter-Presse gemäß Figur 3 im eingebauten Zustand
[0022] Das in den Figuren 1 bis 4 gezeigte Outdoor-Fitnessgerät in Form einer Brust-Schulter-Presse
1 umfasst eine mittels Pfosten 2 an einem hier nicht gezeigten Boden befestigten Träger
3. Die Pfosten 2 sind über eine Unterkonstruktion 4 verbunden, auf der eine Positionierungshilfe
5, respektive Aufnahmefläche, für einen Benutzer fest angeordnet ist. Damit ist die
Lage und Ausrichtung des Trägers 3 relativ zur Positionierungshilfe 5 dauerhaft festgelegt.
Wie in den Figuren 2 und 3 gezeigt, ist die Unterkonstruktion 4 nach Aufbau des Outdoor-Fitnessgeräts
vorzugsweise in den Unterboden eingebaut, so das die Positionierungshilfe 5 ebenerdig
mit dem Unterboden 4 abschließt oder nur wenig vorsteht.
[0023] Der Träger 3 ist rohrförmig ausgebildet und weist zugleich einen Anschlag 6, respektive
Sitz, für auf dem Träger 3 eine Mehrzahl in Reihe angeordneter und an ihm verschieblich
befestigter Gewichtselemente 7 auf. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind vier
Gewichtselemente 7 hintereinander angeordnet. Am gegenüberliegenden Ende des Trägers
3 kann ein hier nicht gezeigte zweiter Anschlag für die Gewichtselemente 7 angeordnet
sein. Dies ist insbesondere dann vorzusehen, wenn der Träger 3 in beiden Endverläufen
in Richtung des Unterbodens führt.
[0024] Die Gewichtselemente 7 weisen eine sie durchlaufende Buchse 8 auf, die den Träger
3 umfängt. Mittels dieser Buchse 8 werden die Gewichtselemente 7 am Träger 3 gehalten
und können entlang des Trägers 3 in Längsrichtung verschoben werden.
[0025] Zwischen dem ersten, dem Anschlag 6 gegenüberliegenden Gewichtselement 7a und dem
Anschlag 6 ist ein Federelement 9 angeordnet, welches vorzugsweise als den Träger
3 umlaufende Spiralfeder ausgebildet ist. Das Federelement 9 dämpft den Aufprall des
Gewichtselementes 7a auf den Anschlag 6.
[0026] Die Gewichtselemente 7 weisen sie umlaufende und von ihnen beabstandete Ringe 10
auf, über welche die Gewichtselemente 7 von einer am Outdoor-Fitnessgerät 1 trainierenden
Person gegriffen werden können. Die Gewichtselemente 7 weisen elastische Kontaktflächen
11 auf, welche ein hartes Aufeinanderschlagen der Gewichtselemente 7 bei einem Kontrollverlust
der trainierenden Person verhindern.
[0027] Um mit beiden Armen gleichzeitig trainieren zu können, ist die Brust-Schulter-Presse
1, wie in den Figuren 2-4 gezeigt, spiegelsymmetrisch zu einer senkrecht auf der Positionierungshilfe
5 stehenden und hier nicht gezeigten Symmetrieebene aufgebaut.
[0028] Für die optimale Bewegung der Arme einer auf der Positionierungshilfe 5 stehenden
Person verläuft die Bewegungsbahn der beiden Träger 3a, 3b durchgehend gekrümmt. Die
Träger 3a, 3b sind derart ausgebildet, dass sie in einem Teilbereich der Bewegungsbahn
auf einander zu laufen. Greift eine trainierende Person mit einer Hand ein Gewichtselement
7 am Träger 3a und mit der anderen Hand ein Gewichtselement am Träger 3b wird beim
Schieben der Gewichtselemente 7 entlang der Bewegungsbahn ein Zusammenführen der Arme
bei zunehmender Streckung bewirkt.
[0029] Eine zusätzliche Stabilität des Outdoor-Fitnessgeräts 1 wird erreicht, indem eines
der Pfostenpaare 2a, 2b an einem der Unterkonstruktion entgegengesetzten Ende mittels
eines Querträgers 12 verbunden sind.
[0030] Vorteilhafterweise ist das Outdoor-Fitnessgerät 1 aus umweltbeständigen Materialien
hergestellt. Für die Pfosten 2, den Unterboden 4, die Positionierungshilfe 5 und den
Träger 3 eignet sich insbesondere Edelstahl. Die Buchsen 8 werden vorzugsweise aus
Kunststoff gefertigt.
1. Outdoor-Fitnessgerät, aufweisend einen Träger (3, 3a, 3b) für ein Gewichtselement
(7, 7a), wobei das Gewichtselement (7, 7a) an dem Träger (3, 3a, 3b) befestigt ist,
wobei das Gewichtselement (7, 7a) an dem Träger (3, 3a, 3b) verschieblich gelagert
ist, wobei der Träger (3, 3a, 3b) eine Bewegungsbahn für das Gewichtselement (7, 7a)
ausbildet, wobei der Träger (3, 3a, 3b) starr mit dem Untergrund verbunden ist, auf
dem das Outdoor-Fitnessgerät (1) steht, um die Bewegungsbahn des Trägers (3,3a,3b)
im Raum festzulegen und wobei die Bewegungsbahn eine Richtungsänderung aufweist.
2. Outdoor-Fitnessgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Bewegungsbahn durchgehend gekrümmt ist.
3. Outdoor-Fitnessgerät nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Gewichtselement (7, 7a) eine Buchse (8), insbesondere eine Kunststoff-Buchse,
umfasst, welche den Träger (3, 3a, 3b) insbesondere vollständig umfängt.
4. Outdoor-Fitnessgerät nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass an der Innenseite der Buchse (8) Laufrollen angeordnet sind, mit denen die Buchse
(8) entlang der Bewegungsbahn auf dem Träger (3, 3a, 3b) geführt wird.
5. Outdoor-Fitnessgerät nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Laufrollen in zwei Gruppen eingeteilt sind, welche in Bewegungsrichtung des Gewichtselements
(7, 7a) hintereinander angeordnet sind, wobei die Laufrollen der ersten Gruppe entlang
des Kreisbogenverlaufs der Buchse (8) versetzt zu den Laufrollen der zweiten Gruppe
angeordnet sind.
6. Outdoor-Fitnessgerät nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Gewichtselement (7, 7a) fest mit einem Griff verbunden ist, wobei der Griff (10)
ein das Gewichtselement (7, 7a) umlaufender und von ihm beabstandeter Ring ist.
7. Outdoor-Fitnessgerät nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die feste Verbindung zwischen Gewichtselement (7, 7a) und Griff starr ausgebildet
ist.
8. Outdoor-Fitnessgerät nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die feste Verbindung zwischen Gewichtselement (7, 7a) und Griff (10) zumindest einen
Freiheitsgrad aufweist, insbesondere dass der Griff (10) über drei Ketten mit dem
Gewichtselement (7, 7a) verbunden ist, wobei die Ketten entlang des Griffs (10) um
mehr als 100 Grad, insbesondere um 120 Grad, voneinander beabstandet sind.
9. Outdoor-Fitnessgerät nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Outdoor-Fitnessgerät (1) eine Positionierungshilfe (5) aufweist, welche eine
geeignete Position, insbesondere Fußstellung, für den am Outdoor-Fitnessgerät (1)
trainierenden Nutzer markiert.
10. Outdoor-Fitnessgerät nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Träger (3, 3a, 3b) einen Anschlag (6) für das Gewichtselement (7, 7a) aufweist,
welcher eine Mindesthöhe des Gewichtselements (7, 7a) über dem Untergrund des Outdoor-Fitnessgeräts
(1) gewährleistet.
11. Outdoor-Fitnessgerät nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass an dem Träger (3, 3a, 3b) eine Mehrzahl von Gewichtselementen (7, 7a) befestigt sind,
wobei ein Gewichtselement (7, 7a) eine elastische Kontaktfläche zur Anlage des nachfolgenden
Gewichtselements (7, 7a) aufweist.
1. An outdoor fitness equipment comprising a support (3, 3a, 3b) for a weight element
(7, 7a), wherein the weight element (7, 7a) is fastened to the support (3, 3a, 3b),
wherein the weight element (7, 7a) is slidably mounted on the support (3, 3a, 3b),
wherein the support (3, 3a, 3b) forms a movement path for the weight element (7, 7a),
wherein the support (3, 3a, 3b) is rigidly connected to the ground, on which the outdoor
fitness equipment (1) is standing, in order to define the movement path of the support
(3, 3a, 3b) in space, and wherein the movement path has a change of direction.
2. The outdoor fitness equipment according to claim 1,
characterized in
that the movement path is continuously curved.
3. The outdoor fitness equipment according to claim 1 or 2,
characterized in
that the weight element (7, 7a) comprises a bushing (8), especially a plastic bushing,
which particularly surrounds the support (3, 3a, 3b) completely.
4. The outdoor fitness equipment according to claim 3,
characterized in
that rollers are arranged on the inner side of the bushing (8) and guide the bushing (8)
on the support (3, 3a, 3b) along the movement path.
5. The outdoor fitness equipment according to claim 4,
characterized in
that the rollers are divided into two groups, which are arranged behind one another in
the moving direction of the weight element (7, 7a), wherein the rollers of the first
group are arranged offset to the rollers of the second group along the arc-shaped
extent of the bushing (8).
6. The outdoor fitness equipment according to one of the preceding claims,
characterized in
that the weight element (7, 7a) is permanently connected to a handle, wherein the handle
(10) is a ring that extends around and is spaced apart from the weight element (7,
7a).
7. The outdoor fitness equipment according to claim 6,
characterized in
that the permanent connection between the weight element (7, 7a) and the handle is designed
rigidly.
8. The outdoor fitness equipment according to claim 6,
characterized in
that the permanent connection between the weight element (7, 7a) and the handle (10) has
at least one degree of freedom, particularly that the handle (10) is connected to
the weight element (7, 7a) by means of three chains, wherein the chains are spaced
apart from one another along the handle (10) by more than 100 degrees, particularly
by 120 degrees.
9. The outdoor fitness equipment according to one of the preceding claims,
characterized in
that the outdoor fitness equipment (1) has a positioning aid (5), which marks a suitable
position, particularly foot position, for the user training on the outdoor fitness
equipment (1).
10. The outdoor fitness equipment according to one of the preceding claims,
characterized in
that the support (3, 3a, 3b) has a stop (6) for the weight element (7, 7a), wherein said
stop ensures a minimum height of the weight element (7, 7a) above the ground of the
outdoor fitness equipment (1).
11. The outdoor fitness equipment according to one of the preceding claims,
characterized in
that a plurality of weight elements (7, 7a) is fastened to the support (3, 3a, 3b), wherein
a weight element (7, 7a) has an elastic contact surface for the abutment of the following
weight element (7, 7a).
1. Appareil de remise en forme d'extérieur, présentant un support (3, 3a, 3b) pour un
élément à poids (7, 7a), l'élément à poids (7, 7a) étant fixé au support (3, 3a, 3b),
l'élément à poids (7, 7a) s'appuyant de manière déplaçable sur le support (3, 3a,
3b), le support (3, 3a, 3b) constituant une piste de mouvement pour l'élément à poids
(7, 7a),
le support (3, 3a, 3b) étant connecté rigidement à la base sur laquelle l'appareil
de remise en forme d'extérieur (1) se dresse afin de définir la piste de mouvement
du support (3, 3a, 3b) dans l'espace et la piste de mouvement présentant un changement
de sens.
2. Appareil de remise en forme d'extérieur selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la piste de mouvement est courbée en continu.
3. Appareil de remise en forme d'extérieur selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que l'élément à poids (7, 7a) comprend un manchon (8), en particulier un manchon en plastique
qui entoure en particulier intégralement le support (3, 3a, 3b).
4. Appareil de remise en forme d'extérieur selon la revendication 3,
caractérisé en ce que, sur la face intérieure du manchon (8), sont disposées des roulettes grâce auxquelles
le manchon (8) est guidé le long de la piste de mouvement sur le support (3, 3a, 3b).
5. Appareil de remise en forme d'extérieur selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
les roulettes sont réparties en deux groupes qui sont disposés l'un derrière l'autre
dans le sens de mouvement de l'élément à poids (7, 7a), les roulettes du premier groupe
étant, le long de l'orientation en arc de cercle du manchon (8), disposées décalées
par rapport aux roulettes du second groupe.
6. Appareil de remise en forme d'extérieur selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'élément à poids (7, 7a) est connecté fixement à une poignée, la poignée (10) étant
un anneau passant autour de l'élément à poids (7, 7a) et espacé de celui-ci.
7. Appareil de remise en forme d'extérieur selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
la connexion fixe entre l'élément à poids (7, 7a) et la poignée est de type rigide.
8. Appareil de remise en forme d'extérieur selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
la connexion fixe entre l'élément à poids (7, 7a) et la poignée (10) présente au moins
un degré de liberté, en particulier que la poignée (10) est reliée par trois chaînes
à l'élément à poids (7, 7a), les chaînes étant, le long de la poignée (10), espacées
les unes des autres de plus de 100 degrés, en particulier de 120 degrés.
9. Appareil de remise en forme d'extérieur selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'appareil de remise en forme d'extérieur (1) présente une aide au positionnement
(5) qui marque une position appropriée, en particulier une position des pieds, pour
l'utilisateur s'entraînant sur l'appareil de remise en forme d'extérieur (1).
10. Appareil de remise en forme d'extérieur selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le support (3, 3a, 3b) présente une butée (6) pour l'élément à poids (7, 7a), laquelle
butée garantit une hauteur minimale de l'élément à poids (7, 7a) au-dessus de la base
de l'appareil de remise en forme d'extérieur (1) .
11. Appareil de remise en forme d'extérieur selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que,
au niveau du support (3, 3a, 3b), sont fixés une pluralité d'éléments à poids (7,
7a), un élément à poids (7, 7a) présentant une surface de contact élastique destinée
à venir en contact avec l'élément à poids (7, 7a) suivant.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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