[0001] Die Erfindung betrifft ein Kreiselpumpenaggregat, insbesondere zur Verwendung in
einer Heizungsanlage.
[0002] In Heizungsanlagen sind Kreiselpumpenaggregate als Umwälzpumpenaggregate im Einsatz,
um einen flüssigen Wärmeträger, in der Regel Wasser, in der Heizungsanlage umzuwälzen.
Darüber hinaus sind in viele Heizungsanlagen Mischer bzw. Mischeinrichtungen integriert,
um die Temperatur des Wärmeträgers anpassen zu können, insbesondere reduzieren zu
können. Dies ist vor allem für Fußbodenheizungen erforderlich, welche mit einer geringeren
Vorlauftemperatur betrieben werden, als sie von einem Heizkessel zur Verfügung gestellt
wird. Für eine Fußbodenheizung sind somit in der Regel ein solcher Mischer sowie ein
Umwälzpumpenaggregat erforderlich, um den Wärmeträger in dem Fußbodenheizkreis umzuwälzen.
[0003] DE 1 942 647 A offenbart eine Umwälzpumpe für Heizungsanlagen mit einer integrierten Mischeinrichtung.
Dazu münden zwei Saugstutzen in eine gemeinsame Mischkammer, wobei die Mündungen der
beiden Saugstutzen in der Mischkammer beabstandet zueinander einander gegenüberliegen.
Zwischen den gegenüberliegenden Mündungen der Saugstutzen ist ein Ventilelement angeordnet,
welches die Mündungen gegenläufig zueinander öffnet und verschließt, um das Mischungsverhältnis
zu verändern. Die Mischkammer ist mit der Saugseite des Laufrades verbunden, das heißt
der Saugmund des Laufrades saugt aus der Mischkammer die gemischte Flüssigkeit an.
[0004] CH 536 464 offenbart eine Umwälzpumpe für Warmwasser-Zentralheizungen, welche ein Pumpengehäuse
mit einer integrierten Mischeinrichtung aufweist. Dazu ist die Saugseite des Laufrades
über einen Saugkanal mit einer Ventileinrichtung verbunden, wobei dieser Saugkanal
sowie zwei Saugstutzen in einen gemeinsamen Ventilraum münden, in welchem ein drehbares
Ventilelement angeordnet ist, um die Strömungswege der beiden Saugstutzten zu dem
Saugkanal gegenläufig zu öffnen und zu schließen und somit das Mischungsverhältnis
einzustellen.
[0005] DE 2 337 60 A1 offenbart ein Pumpenaggregat mit zwei Saugkanälen, welche in einem gemeinsamen Mischraum
münden, in welchem ein Ventilelement linear bewegbar ist. Der gemeinsame Mischraum
bildet dabei einen Saugraum, welcher in die Saugseite des Laufrades des Pumpenaggregates
mündet.
[0006] Vor dem Hintergrund des genannten Standes der Technik ist es Aufgabe der Erfindung,
ein Kreiselpumpenaggregat mit einer integrierten Ventileinrichtung dahingehend zu
verbessern, dass das Ventilelement einfacher in die übliche konstruktive Ausgestaltung
des Kreiselpumpenaggregats integrierbar ist und darüber hinaus auf einfache Weise
verschieden ausgestaltete Ventilelemente genutzt werden können.
[0007] Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Kreiselpumpenaggregat mit den in Anspruch 1 angegebenen
Merkmalen. Bevorzugte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen, der
nachfolgenden Beschreibung sowie den beigefügten Figuren.
[0008] Das erfindungsgemäße Kreiselpumpenaggregat weist einen elektrischen Antriebsmotor
sowie zumindest ein von diesem drehend angetriebenes Laufrad auf. Der elektrische
Antriebsmotor ist vorzugsweise als nasslaufender elektrischer Antriebsmotor, das heißt
als Motor mit einem Spaltrohr bzw. Spalttopf zwischen Stator und Rotor ausgebildet.
Der Antriebsmotor kann elektronisch geregelt sein, beispielsweise mit einem Frequenzumrichter
ausgestattet sein.
[0009] Das Laufrad ist in einem Pumpengehäuse angeordnet, in welchem ein erster Saugkanal
ausgebildet ist, welcher einen ersten Strömungsweg von einem ersten Saugstutzen zur
Saugseite des Laufrades bildet. In dieser Ausgestaltung entspricht das erfindungsgemäße
Kreiselpumpenaggregat einem herkömmlichen Kreiselpumpenaggregat, wie es als Umwälzpumpenaggregat
für Heizungs- und Klimaanlagen Verwendung findet. Auch das erfindungsgemäße Kreiselpumpenaggregat
ist bevorzugt für diesen Einsatzzweck vorgesehen und ausgestaltet.
[0010] Erfindungsgemäß weist das Pumpengehäuse einen den ersten Saugkanal schneidenden Aufnahmeraum
auf, welcher mit einem zweiten Saugstutzen verbunden ist. Im Inneren dieses Aufnahmeraums
ist ein bewegliches Ventilelement angeordnet. Das Ventilelement ist mit einem Stellantrieb
verbunden, über welchen es zwischen zumindest zwei, bevorzugt mehreren Schaltstellungen
bewegbar ist. Besonders bevorzugt ist das Ventilelement stufenlos zwischen zwei Endlagen
bzw. Endschaltstellungen durch den Stellantrieb bewegbar. Das Ventilelement und der
Stellantrieb sind so ausgebildet, dass durch Bewegung des Ventilelementes ein Querschnittsverhältnis
zwischen dem ersten Strömungsweg, der sich von dem ersten Saugstutzen erstreckt und
einem zweiten Strömungsweg der sich von dem zweiten Saugstutzen erstreckt, veränderbar
ist. Dazu kann das Ventilelement so angeordnet sein, dass es den freien Strömungsquerschnitt
des ersten Strömungsweges oder den freien Strömungsquerschnitt des zweiten Strömungsweges
verändert. Besonders bevorzugt ist das Ventilelement so angeordnet, dass es gleichzeitig
den freien Strömungsquerschnitt des ersten Strömungsweges und des zweiten Strömungsweges
verändert, indem es den Strömungsquerschnitt eines der Strömungswege bei seiner Verlagerung
vergrößert, während gleichzeitig der freie Querschnitt des anderen Strömungsweges
verkleinert wird. Durch die Ausgestaltung des Aufnahmeraumes in dem Pumpengehäuse
kann die gesamte Mischeinrichtung in das Pumpengehäuse integriert werden. Die beiden
Strömungswege von dem ersten Saugstutzen und dem zweiten Saugstutzen führen direkt
zur Saugseite des Laufrades durch Öffnungen bzw. Sitze des Ventilelementes hindurch,
so dass die Strömungswege durch das Ventilelement beeinflusst werden können. Auf diese
Weise wird die Mischeinrichtung direkt an der Saugseite des Kreiselpumpenaggregates
bzw. Umwälzpumpenaggregates, das heißt des zumindest einen Laufrades, angeordnet.
So wird ein sehr kompakter und kostengünstiger Aufbau geschaffen. Darüber hinaus vereinfacht
sich die Montage, da eine separate Verbindung zwischen einer Mischeinrichtung und
dem Kreiselpumpenaggregat beim Einbau nicht mehr erforderlich ist.
[0011] Der Stellantrieb kann vorzugsweise elektrisch, thermisch oder hydraulisch ausgebildet
sein. Besonders bevorzugt ist der Stellantrieb ein elektrischer Schrittmotor, über
welchen das Ventilelement in eine gewünschte Position bewegt werden kann. Ein thermischer
Stellantrieb kann direkt die Temperatur in einem der Strömungswege erfassen und über
ein Ausdehnungselement temperaturabhängig das Ventilelement verlagern. Ein hydraulischer
Stellantrieb kann beispielsweise druckabhängig wirken, so dass das Ventilelement mit
steigendem Druck in eine gewünschte Position verlagert wird. Eine Rückbewegung kann
bei allen Antriebsarten darüber hinaus vorzugsweise durch ein Rückstellelement, wie
eine Rückstellfeder, bewirkt werden.
[0012] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist der Stellantrieb ein hydraulischer Stellantrieb,
welcher eine Druckverbindung aufweist, über welche ein ausgangsseitiger Druck des
Laufrades auf das zumindest eine Ventilelement wirkt. Das heißt der hydraulische Stellantrieb
ist über die Druckverbindung mit dem Druckraum bzw. dem Strömungsweg zum Druckstutzen
des Kreiselpumpenaggregates verbunden, so dass der Druck ausgangsseitig des Laufrades
dazu genutzt werden kann, das Ventilelement zu verlagern bzw. zu bewegen. Bevorzugt
ist ein Vorspannelement vorgesehen, welches eine Vorspannkraft auf das Ventilelement
ausübt. Dabei erzeugt das Vorspannelement eine Vorspannkraft, die einer Druckkraft,
welche durch den ausgangsseitigen Druck erzeugt wird, entgegengesetzt gerichtet ist.
Das heißt das Vorspannelement und das Ventilelement sind so angeordnet, dass ein hydraulischer
Druck das Ventilelement entgegen der Vorspannkraft bewegt, so dass bei abnehmendem
Druck das Ventilelement durch das als Rückstellelement wirkende Vorspannelement zurück
in seine Ausgangslage bewegt wird. Das Ventilelement weist bevorzugt eine Druckfläche
auf oder ist mit einem Druckelement gekoppelt, auf welche der hydraulische Druck wirkt,
so dass an dem Druckelement bzw. der Druckfläche eine Druckkraft erzeugt wird, welche
zur Verlagerung des Ventilelementes genutzt wird.
[0013] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann der Stellantrieb ein thermischer
Stellantrieb sein, welcher so angeordnet ist, dass er das zumindest eine Ventilelement
in Abhängigkeit einer Temperatur in einem der beiden Strömungswege bewegt. So kann
beispielsweise das Ventilelement so angeordnet sein, dass es den Strömungsquerschnitt
des zweiten Strömungsweges abhängig von der Temperatur des Heizmediums in dem ersten
Strömungsweg ändert, insbesondere mit steigender Temperatur des Heizmediums den freien
Strömungsquerschnitt des zweiten Strömungsweges verkleinert. Wenn der zweite Strömungsweg
dazu genutzt wird, erwärmten Wärmeträger zuzuführen, wird somit bei Verkleinerung
des Strömungsquerschnittes eine geringe Menge des erwärmten Wärmeträgers zugeführt.
Dies kann beispielsweise erforderlich sein, wenn die Temperatur des Heizmediums im
Kreislauf einer Fußbodenheizung ausreichend hoch ist.
[0014] Der erste und der zweite Strömungsweg münden in den Aufnahmeraum und ein Abschnitt
des ersten Saugkanals bildet einen Strömungsweg von dem Aufnahmeraum zu der Saugseite
des zumindest einen Laufrades. Das heißt der Aufnahmeraum schneidet den ersten Saugkanal,
so dass es eine Schnittfläche bzw. einen Schnittbereich zwischen dem ersten Saugkanal
und dem Aufnahmeraum gibt. In diesem Schnittbereich ist bevorzugt das Ventilelement
angeordnet und wirksam.
[0015] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Aufnahmeraum
von einer einstückig mit zumindest einem weiteren Teil des Pumpengehäuses ausgebildeten
Wandung begrenzt. Das heißt der Aufnahmeraum ist direkt in das Pumpenaggregat integriert
und wird vorzugsweise von einem Wandungsabschnitt des Pumpengehäuses begrenzt bzw.
gebildet. Besonders bevorzugt sind die den Aufnahmeraum begrenzende Wandung und das
gesamte Pumpengehäuse einstückig, vorzugsweise aus Metall oder Kunststoff, ausgebildet.
Dies ermöglicht eine kostengünstige Fertigung, beispielsweise als Gussbauteil. Darüber
hinaus entfallen mögliche Montageschritte, wenn der Aufnahmeraum direkt integral in
dem Pumpengehäuse ausgebildet ist, wie es erfindungsgemäß bevorzugt ist.
[0016] Gemäß der Erfindung weist der Aufnahmeraum eine rohrförmige, insbesondere zylindrische
und weiter bevorzugt kreiszylindrische Grundform auf. Dabei erstreckt sich die Längsachse
des Aufnahmeraumes bevorzugt quer und weiter bevorzugt normal zu einer Ebene, in welcher
die Drehachse des Antriebsmotors gelegen ist. Die rohrförmige bzw. insbesondere kreiszylindrische
Grundform des Aufnahmeraumes ermöglicht eine einfache Bearbeitung. Vorzugsweise erstreckt
sich die Grundform bis zu einer Öffnung des Aufnahmeraumes, so dass der gesamte Innenraum
durch die Öffnung hindurch spanend bearbeitet werden kann und/oder durch einen durch
die Öffnung entnehmbaren Kern ausgebildet werden kann. Die Anordnung der Längsachse
des Aufnahmeraumes quer zur Drehachse des Antriebsmotors ermöglicht eine kompakte
Ausgestaltung des Kreiselpumpenaggregates mit der integrierten Mischeinrichtung.
[0017] Ferner sind der erste Saugstutzen und ein an dem Pumpengehäuse ausgebildeter Druckstutzen
in Richtung einer gemeinsamen Einbauachse einander entgegengesetzt gerichtet, das
heißt voneinander abgewandt angeordnet. Der Aufnahmeraum weist, wie beschrieben, eine
rohrförmige Grundform, insbesondere kreiszylindrische Grundform auf, wobei sich die
Längsachse des Aufnahmeraumes quer und insbesondere normal zu einer Ebene erstreckt,
in welcher die genannte Einbauachse gelegen ist. Besonders bevorzugt erstreckt sich
die Längsachse des Aufnahmeraumes quer und weiter bevorzugt normal zu einer Ebene,
welche durch die Drehachse des Antriebsmotors und die genannte Einbauachse aufgespannt
wird. Durch diese Anordnung wird ein kompakter Aufbau und eine gute Montierbarkeit
des Kreiselpumpenaggregates erreicht.
[0018] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist in den Aufnahmeraum
ein Ventileinsatz eingesetzt oder eingeschoben, in dessen Inneren das zumindest ein
Ventilelement beweglich geführt ist. Der Ventileinsatz trägt vorzugsweise alle für
die Ventilfunktion erforderlichen Elemente, bevorzugt auch erforderliche Ventilsitze
und dient der Halterung und Führung des beweglichen Ventilelementes. Besonders bevorzugt
ist der Ventileinsatz durch eine Öffnung in den Aufnahmeraum eingeschoben. Dies ist
bevorzugt eine Öffnung an einem Längsende des Aufnahmeraumes, welcher eine rohrförmige
Grundform und insbesondere eine kreiszylindrische Grundform aufweist.
[0019] Bei dieser Grundform ist vorzugsweise ein Längsende vollständig geöffnet, so dass
ein großer Querschnitt zum Einschieben des Ventileinsatzes zur Verfügung steht. Dies
ermöglicht eine sehr einfache Montage.
[0020] Weiter bevorzugt ist in den Aufnahmeraum ein Ventileinsatz eingesetzt, der den ersten
Saugkanal derart unterbricht, dass ein erster Abschnitt des ersten Saugkanals den
ersten Strömungsweg bildet und ein zweiter Abschnitt des ersten Saugkanals einen Strömungsweg
von dem Aufnahmeraum zu der Saugseite des Laufrades bildet. Durch den Aufnahmeraum
verläuft darüber hinaus bevorzugt ein zweiter Strömungsweg, welcher im Bereich des
Ventileinsatzes mit dem ersten Strömungsweg verbunden ist bzw. in den ersten Strömungsweg
mündet. Der Teil des Saugkanals von dem Aufnahmeraum zur Saugseite des Laufrades bildet
dann einen gemeinsamen Strömungsweg, durch welchen die gemischte Flüssigkeitsströmung
dem Laufrad zugeführt wird.
[0021] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist das Ventilelement in Richtung
der Längsachse des Aufnahmeraumes bewegbar. So wird ein großer Bewegungsbereich bzw.
Stellweg für das Ventilelement zur Verfügung gestellt. Ferner ist so auch eine Führung
des Ventilelementes an der Innenwandung des Aufnahmeraumes oder einem an der Innenwandung
des Aufnahmeraumes anliegenden Ventileinsatz möglich.
[0022] Der erste und/oder der zweite Strömungsweg enden vorzugsweise in einem Ventilsitz,
mit welchem das zumindest eine Ventilelement in Anlage bringbar ist. Wenn das Ventilelement
an dem Ventilsitz zur Anlage bringbar ist, ermöglicht dies den Strömungsweg vollständig
zu schließen. Dies ist besonders bevorzugt für den zweiten Strömungsweg, wenn dieser
dazu genutzt wird, erwärmten Wärmeträger einem Fußbodenkreis zuzuführen. So kann dieser
Strömungsweg, wenn kein erwärmter Wärmeträger erforderlich ist, vollständig geschlossen
werden. Im Übrigen kann der Strömungsquerschnitt durch die Strömungswege durch unterschiedlich
weite Beabstandung des Ventilelementes von dem zugehörigen Ventilsitz variiert werden.
[0023] Weiter bevorzugt mündet der erste Strömungsweg in einen Ventilsitz und der zweite
Strömungsweg mündet in einen zweiten Ventilsitz und es zweigt ein Strömungsweg zur
Saugseite des Laufrades zwischen diesen beiden Ventilsitzen ab. Das Ventilelement
weist dabei zwei den Ventilsitzen zugewandte Ventilflächen auf, welche derart angeordnet
sind, dass sich bei einer Bewegung des Ventilelementes eine Ventilfläche von einem
der Ventilsitze entfernt und gleichzeitig die andere Ventilfläche sich dem anderen
Ventilsitz annähert. So wird bei der Bewegung ein Strömungsweg geöffnet und gleichzeitig
der andere Strömungsweg geschlossen. Der freie Strömungsquerschnitt des jeweiligen
Strömungsweges wird durch den Abstand zwischen Ventilfläche und Ventilsitz definiert.
[0024] Bei der vorgenannten Ausgestaltung sind die beiden Ventilsitze bevorzugt einander
zugewandt und das zumindest eine Ventilelement ist zwischen den Ventilsitzen gelegen.
Das heißt die Ventilflächen des Ventilelementes liegen bevorzugt an zwei voneinander
abgewandten Axialenden des Ventilelementes.
[0025] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das zumindest
eine Ventilelement hülsenförmig ausgebildet, wobei der zweite Strömungsweg durch das
Innere der Hülse verläuft und die Hülse in einer Wandung eine Austrittsöffnung aufweist,
welche eine Eintrittsöffnung eines Strömungsweges zur Saugseite des Laufrades derart
gegenüberliegend angeordnet ist, dass sie durch Bewegung des Ventilelementes mit der
Eintrittsöffnung unterschiedlich weit zur Deckung bringbar ist. Durch Verlagerung
des Ventilelementes kann die Eintrittsöffnung somit weiter geschlossen und/oder geöffnet
werden, um den freien Strömungsquerschnitt in diesem Strömungsweg einzustellen. Wenn
eine Wandung des Ventilelementes die Eintrittsöffnung vollständig überdeckt, ist der
Strömungsweg vollständig geschlossen. Bei dieser Ausgestaltung wird somit das Ventilelement
parallel zu dem Ventilsitz, welcher die Eintrittsöffnung umgibt bzw. durch den Rand
der Eintrittsöffnung gebildet wird, bewegt.
[0026] Weiter bevorzugt ist das Ventilelement derart ausgestaltet und angeordnet, dass es
mit seiner Außenseite abhängig von der Positionierung des Ventilelementes eine Strömungsverbindung
von dem ersten Strömungsweg zu der Eintrittsöffnung unterschiedlich weit verschließt.
In Kombination mit der vorangehend beschriebenen hülsenförmigen Ausgestaltung des
Ventilelementes wird somit eine Funktionalität erreicht, bei welcher der erste Strömungsweg
an der Außenseite des Ventilelementes entlangläuft und über die Positionierung der
Außenseite geöffnet bzw. geschlossen wird, während der zweite Strömungsweg durch das
Innere des Ventilelementes verläuft.
[0027] Weiter bevorzugt ist an dem Ventilelement eine in der Bewegungsrichtung des Ventilelementes
wirkende Ventilfläche ausgebildet, welche in einer Endlage des Ventilelementes derart
an einem Ventilsitz anliegt, dass der zweite Strömungsweg verschlossen ist. In Kombination
mit der vorangehend beschriebenen hülsenförmigen Ausgestaltung des Ventilelementes
wird somit eine zusätzliche Verschlussfunktion geschaffen. In einer Endlage, in welcher
der zweite Strömungsweg vollständig verschlossen werden soll, kommt ein axial wirkende
Ventilfläche an dem Ventilsitz dichtend zur Anlage, während die Durchflussregulierung
über unterschiedlich weite Überdeckung der Eintrittsöffnung erreicht wird. Das heißt
bei der Parallelverschiebung der Wandung des Ventilelementes relativ zu der Eintrittsöffnung
muss keine vollständige Abdichtung erreicht werden, diese wird vielmehr über eine
separate Dichtfläche mit einem separaten Ventilsitz realisiert. So kann eine leichte
Bewegbarkeit des Ventilelementes zur Regulierung des Durchflusses und dennoch eine
zuverlässige Abdichtung in einer Endlage realisiert werden.
[0028] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist der Aufnahmeraum
an einem ersten Axialende eine erste Öffnung auf. Weiter bevorzugt weist der Aufnahmeraum
an einem entgegengesetzten zweiten Axialende, insbesondere einen in Richtung seiner
Längsachse entgegengesetzten zweiten Axialende, eine zweite Öffnung auf. Diese Öffnungen
können zum einen direkt als Sauganschluss dienen bzw. einen den Sauganschluss bildenden
Saugstutzen aufnehmen. Ferner ermöglichen die Öffnungen die leichte Ausbildung des
Aufnahmeraumes durch entnehmbare Kerne. Im Übrigen ist auch die Zugänglichkeit zur
spanenden oder sonstigen Bearbeitung der Innenflächen des Aufnahmeraumes durch die
Öffnungen gewährleistet. Die Komponenten, welche das Ventilelement bilden, insbesondere
ein Ventileinsatz lassen sich darüber hinaus durch eine der Öffnungen oder beide der
Öffnungen leicht in den Aufnahmeraum einsetzen bzw. einschieben.
[0029] Besonders bevorzugt bildet eine der Öffnungen den zweiten Saugstutzen oder ist mit
dem zweiten Saugstutzen verbunden. In letzterem Fall kann beispielsweise ein den zweiten
Saugstutzen definierendes oder tragendes Bauteil in die Öffnung eingesetzt sein. Besonders
bevorzugt erstreckt sich ein Ventileinsatz, welcher mit dem zweiten Saugstutzen verbunden
ist, aus der Öffnung nach außen. Das heißt so liegt der Saugstutzen nicht direkt an
der Öffnung, sondern an dem Ventileinsatz, welcher in die Öffnung eingesetzt ist und
sich aus der Öffnung nach außen erstreckt. Besonders bevorzugt liegt der zweite Saugstutzen
dann am Axialende des Ventileinsatzes.
[0030] Sofern der Aufnahmeraum eine zweite Öffnung aufweist, ist diese vorzugsweise durch
ein Verschlusselement verschlossen. Das heißt diese zweite Öffnung dient der Fertigung
und Montage und wird im Betrieb nicht weiter genutzt.
[0031] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Stellantrieb
an dem Verschlusselement angeordnet und/oder es erstreckt sich ein mit dem Ventilelement
verbundenes Betätigungselement des Stellantriebes durch das Verschlusselement hindurch
in das Innere des Aufnahmeraumes. So kann eine Öffnung des Aufnahmeraumes als zweiter
Saugstutzen dienen und in die andere Öffnung ist ein Verschlusselement, welches den
Stellantrieb trägt bzw. die Durchführung für ein Betätigungselement des Stellantriebes
aufweist, angeordnet. Dies ermöglicht eine platzsparende Anordnung der erforderlichen
Komponenten.
[0032] Das mit dem Ventilelement verbundene Betätigungselement kann gemäß einer möglichen
Ausführungsform auch als schwenkbarer Hebel ausgebildet sein, welcher sich quer zu
der Bewegungsrichtung des Ventilelementes erstreckt und vorzugsweise durch eine Wandung
des Aufnahmeraumes und/oder eines in den Aufnahmeraum eingesetzten Ventileinsatzes
nach außen erstreckt. Eine solche Ausgestaltung hat den Vorteil, dass keine Drehdurchführung
oder Lineardurchführung, welche abgedichtet werden müsste, erforderlich ist. Ein solcher
schwenkbarer Hebel kann vielmehr durch eine elastische Manschette oder einen elastischen
Wandabschnitt hindurchgeführt werden, so dass eine sehr einfache Abdichtung möglich
ist. Alternativ kann jedoch auch ein Betätigungselement nach Art einer Kolbenstange
durch eine Lineardurchführung hindurch in das Innere des Aufnahmeraumes geführt sein.
Auch könnte ein Spindelbetrieb zur Linearbewegung des Ventilelementes angeordnet sein.
[0033] Nachfolgend wird die Erfindung beispielhaft anhand der beigefügten Figuren beschrieben.
In diesen zeigt:
- Fig. 1
- schematisch eine Heizungsanlage mit einem erfindungsgemäßen Kreiselpumpenaggregat,
- Fig. 2
- eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Kreiselpumpenaggregates gemäß einer ersten
Ausführungsform der Erfindung,
- Fig. 3
- eine Explosionsansicht des Kreiselpumpenaggregates gemäß Fig. 2,
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf die Rückseite des Kreiselpumpenaggregates gemäß Fig. 2 und 3,
- Fig. 5
- eine Schnittansicht des Kreiselpumpenaggregates gemäß Fig. 2 bis 4 entlang der Linie
F-F in Fig. 4,
- Fig. 6
- eine Schnittansicht des Kreiselpumpenaggregates gemäß Fig. 2 bis 5 entlang der Linie
D-D in Fig. 4, mit dem Ventilelement in einer ersten Schaltstellung,
- Fig. 7
- eine Ansicht gemäß Fig. 6 mit dem Ventilelement in einer zweiten Schaltstellung,
- Fig. 8
- eine Schnittansicht entlang der Linie E-E in Fig. 2 mit dem Ventilelement in einer
ersten Schaltstellung,
- Fig. 9
- eine Schnittansicht gemäß Fig. 8 mit dem Ventilelement in einer zweiten Schaltstellung,
- Fig. 10
- eine Explosionsansicht eines Kreiselpumpenaggregates gemäß einer zweiten Ausführungsform
der Erfindung,
- Fig. 11
- eine Draufsicht auf das Kreiselpumpenaggregat gemäß Fig. 10 von der Rückseite her,
- Fig. 12
- eine Schnittansicht des Kreiselpumpenaggregates gemäß Fig. 10 und 11 entlang der Linie
C-C in Fig. 11 mit einem Ventilelement in einer ersten Schaltstellung,
- Fig. 13
- eine Schnittansicht gemäß Fig. 12 mit dem Ventilelement in einer zweiten Schaltstellung,
- Fig. 14
- eine Explosionsansicht eines Kreiselpumpenaggregates gemäß einer dritten Ausführungsform
der Erfindung,
- Fig. 15
- eine Schnittansicht des Kreiselpumpenaggregates gemäß Fig. 14,
- Fig. 16
- eine Seitenansicht des Kreiselpumpenaggregates gemäß Fig. 14 und 15,
- Fig. 17
- eine Schnittansicht entlang der Linie E-E in Fig. 16 mit einem Ventilelement in einer
ersten Schaltstellung,
- Fig. 18
- eine Schnittansicht entsprechend Fig. 17 mit dem Ventilelement in einer zweiten Schaltstellung,
- Fig. 19
- eine Explosionsansicht eines Kreiselpumpenaggregates gemäß einer vierten Ausführungsform
der Erfindung,
- Fig. 20
- eine Draufsicht auf das Kreiselpumpenaggregat gemäß Fig. 19,
- Fig. 21
- eine Schnittansicht des Kreiselpumpenaggregates gemäß Fig. 19 und 20 entlang der Linie
A-A in Fig. 20,
- Fig. 22
- eine Schnittansicht des Kreiselpumpenaggregates gemäß Fig. 19 bis 21 entlang der Linie
B-B in Fig. 20 mit einem Ventilelement in einer ersten Schaltstellung und
- Fig. 23
- eine Schnittansicht entsprechend Fig. 22 mit dem Ventilelement in einer zweiten Schaltstellung.
[0034] Fig. 1 zeigt schematisch eine Heizungsanlage, in welchem das erfindungsgemäße Kreiselpumpenaggregat,
wie es nachfolgend beschrieben werden wird, zum Einsatz kommen kann. Eine solche Heizungsanlage
mit einem solchen Kreiselpumpenaggregat ist ebenfalls Gegenstand der Erfindung. Die
beschriebene Heizungsanlage weist zumindest einen Heizkreis 2 auf, welcher hier als
Fußbodenheizkreis 2 dargestellt ist. Dieser Heizkreis 2 wird über eine Mischeinrichtung
4 mit einem flüssigen Wärmeträger bzw. Heizmedium versorgt. Die Mischeinrichtung 4
wird dabei von einem Kreiselpumpenaggregat gebildet, wie es nachfolgend beschrieben
wird. Das flüssige Heizmedium wird durch einen Heizkessel 6 erwärmt. Dabei ist zu
verstehen, dass das Kreiselpumpenaggregat in entsprechender Weise auch in einer Klimaanlage
zur Kühlung verwendet werden könnte. Dann würde der Heizkessel 6 durch eine Kältequelle
ersetzt. Es ist insofern bei der nachfolgenden Beschreibung zu verstehen, dass eine
solche Klimaanlage ausdrücklich mitumfasst ist, auch wenn die Erfindung nachfolgend
beispielhaft lediglich am Beispiel einer Heizungsanlage beschrieben wird.
[0035] Der Heizkessel 6 kann beispielsweise ein Gasheizkessel oder auch ein Ölheizkessel
oder eine andere geeignete Wärmequelle sein. Das Kreiselpumpenaggregat 10 bzw. Umwälzpumpenaggregat
10, welches die Mischeinrichtung 4 beinhaltet, fördert das flüssige Heizmedium durch
den Heizkreis 2, von welchem es über eine Rücklaufleitung 12 einem Mischpunkt 14 und
über diesen wieder dem Kreiselpumpenaggregat 10 zugeführt wird. Von der Rücklaufleitung
12 zweigt ein Rücklauf 16 zu dem Heizkessel 6 ab. Ausgangsseitig des Heizkessels 6
führt eine Vorlaufleitung 18 ebenfalls zu dem Mischpunkt 14, wobei in der Vorlaufleitung
18 ein Mischventil 20 angeordnet ist, über welches der Durchfluss des erwärmten Heizmediums,
welches dem Mischpunkt 14 zugeführt wird, dosiert werden kann. Auch in der Rücklaufleitung
12 ist ein Mischventil 21 angeordnet, über welches der Durchfluss von der Rückflussleitung
12 zu dem Mischpunkt 14 regulierbar ist. Die beiden Mischventile 20 und 21 können
gekoppelt angesteuert werden, sodass stets, wenn eines der Ventile 20, 21 schließt,
um den Durchfluss zu verringern, sich gleichzeitig das andere Ventil um ein entsprechendes
Maß öffnet, um den Durchfluss zu erhöhen. Auch können beide Mischventile 20, 21 kombiniert
als Drei-Wege-Ventil ausgebildet sein, in welchemüber ein Ventilelement sowohl die
Vorlaufleitung 18 als auch die Rücklaufleitung 12 beeinflusst wird, um das Mischungsverhältnis
des erwärmten Heizmediums, welches über die Vorlaufleitung 18 zugeführt wird, mit
dem kalten Wärmeträger, welcher über die Rücklaufleitung 12 zugeführt wird, an den
Mischpunkt 14 einstellen bzw. ändern zu können.
[0036] Erfindungsgemäß ist nun ein Kreiselpumpenaggregat 10 vorgesehen, in welches die gesamte
Mischeinrichtung 4, das heißt auch das Mischventil 20 sowie der Mischpunkt 14, integriert
sind.
[0037] Eine erste Ausführungsform eines solchen Kreiselpumpenaggregates wird anhand der
Fig. 2 bis 9 beschrieben. Das Kreiselpumpenaggregat weist wie übliche Umwälzpumpenaggregate
für Heizungsanlagen einen Antriebsmotor auf, welcher in einem Stator- bzw. Motorgehäuse
22 angeordnet ist. An einem Axialende in Richtung der Drehachse X ist an dem Motorgehäuse
22 ein Pumpengehäuse 24 angeordnet. Am entgegengesetzten Ende ist in diesem Ausführungsbeispiel
ein Elektronikgehäuse 26 angeordnet, in welchem eine Steuerelektronik 28 zur Steuerung
bzw. Regelung des Antriebsmotors angeordnet ist. Der Antriebsmotor weist in üblicher
Weise einen Stator 30 sowie einen Rotor 32 auf, welcher bevorzugt als Permanentmagnetrotor
ausgebildet sein kann. Der Antriebsmotor ist als Nasslaufmotor mit einem Spaltrohr
34 zwischen dem Stator 30 und dem Rotor 32 ausgebildet. Der Rotor 32 ist über eine
Rotorwelle 36 mit einem Laufrad 38 verbunden, welches in dem Pumpengehäuse 24 gelegen
ist. So kann das Laufrad 38 rotierend angetrieben werden.
[0038] Das Pumpengehäuse 24 weist, wie bekannte Umwälzpumpenaggregate, einen Druckstutzen
40 auf, welcher von einem das Laufrad 38 umgebenden Druckraum 42 im Inneren des Pumpengehäuses
24 abzweigt. Ferner weist das Pumpengehäuse 24, wie bekannte Heizungs-Umwälzpumpenaggregate,
einen ersten Saugstutzen 44 auf. Der Druckstutzen 40 und der erste Saugstutzen 44
sind entlang einer gemeinsamen Einbauachse Y voneinander abgewandt gerichtet. Der
Druckstutzen 40 und der Saugstutzen 44 sind darüber hinaus um ein Maß voneinander
beabstandet, welches der Länge herkömmlicher bzw. üblicher Umwälzpumpenaggregate entspricht,
so kann ein herkömmliches Umwälzpumpenaggregat leicht durch das erfindungsgemäße Kreiselpumpenaggregat
ausgetauscht werden. Ausgehend von dem ersten Saugstutzen 44 erstreckt sich ein erster
Saugkanal 46 zur Saugseite bzw. zum Saugmund 48 des Laufrades 38. Der erste Saugkanal
46 ist in einer Form ausgebildet, wie es von üblichen Heizungs-Umwälzpumpen her bekannt
ist.
[0039] Das Pumpengehäuse 24 weist darüber hinaus einen den ersten Saugkanal 46 schneidenden
Aufnahmeraum 50 auf. In diesem Ausführungsbeispiel ist die den Aufnahmeraum 50 begrenzende
Wandung einstückig mit dem übrigen Pumpengehäuse 24 als Gussbauteil ausgebildet. Der
Aufnahmeraum 50 weist einen kreiszylindrischen Innenquerschnitt auf, wobei sich seine
Längsachse Z normal zu einer von der Drehachse X und der beschriebenen Einbauachse
Y aufgespannten Ebene erstreckt. Der Aufnahmeraum 50 ist rohrförmig ausgebildet und
weist an seinen abgewandten Axialenden eine erste Öffnung 52 sowie eine zweite Öffnung
54 auf. Die erste Öffnung 52 und die zweite Öffnung 54 überdecken jeweils das gesamte
Längsende des Aufnahmeraumes 50, so dass dieser über seinen gesamten Innenquerschnitt
durch die Öffnungen 52 und 54 zugänglich ist, was die Montage von Bauteilen im Inneren
des Aufnahmeraumes 56 und auch die Bearbeitung der Innenflächen des Aufnahmeraumes
50 begünstigt.
[0040] Der Aufnahmeraum 50 teilt den ersten Saugkanal 46 in zwei Abschnitte 46a und 46b.
Dabei erstreckt sich der erste Abschnitt 46a von dem ersten Saugstutzen 44 bis zu
dem bzw. In den Aufnahmeraum 50 und der zweite Abschnitt 46b von dem Aufnahmeraum
50 zur Saugseite bzw. zum Saugmund 48 des Laufrades 38.
[0041] Durch die erste Öffnung 52 ist in den Aufnahmeraum 50 ein Ventileinsatz 56 eingesetzt
bzw. eingeschoben. Der Ventileinsatz 56 weist an einem Längsende einen zweiten Saugstutzen
58 auf. Der Ventileinsatz 56 ist im Umfang der Öffnung 52 gegenüber der Wandung des
Aufnahmeraumes 50 abgedichtet. Der Ventileinsatz 56 unterbricht mit seinem in den
Aufnahmeraum 50 eingesetzten Abschnitt 60 den Strömungsweg durch den ersten Saugkanal
46, so dass dieser in die vorgenannten Abschnitte 46a und 46b geteilt wird. Dabei
mündet der erste Abschnitt 46a des Saugkanals 46 in eine Öffnung 62 in der Wandung
des Abschnittes 60 des Ventileinsatzes 56 und damit in das Innere des hohlen Ventileinsatzes
56.
[0042] Im Inneren des Ventileinsatzes 56 ist ein Ventilelement 64 in Richtung der Längsachse
Z des Aufnahmeraumes 50 beweglich geführt. Das Ventilelement 64 gleitet dazu am Innenumfang
des Ventileinsatzes 56, welcher rohrförmig ausgebildet ist, in der Längsrichtung Z
entlang. Zur Führung weist das Ventilelement 64 radial gerichtete Vorsprünge 66 auf.
[0043] Im Inneren des Ventileinsatzes 56 sind zwei voneinander beabstandete und einander
zugewandten Ventilsitze 68 und 70 ausgebildet. Dabei grenzt der Ventilsitz 68 an den
Abschnitt des Innenraumes des Ventileinsatzes 56, in welchen die Öffnung 62 mündet,
von dem übrigen Innenraum des Ventileinsatzes ab. Der zweite Ventilsitz 70 liegt beabstandet
nahe dem zweiten Saugstutzen 58. Die beiden Ventilsitze 68 und 70 sind zueinander
beabstandet und einander zugewandt. Das Ventilelement 64 liegt in Richtung der Längsachse
Z gesehen zwischen den beiden Ventilsitzen 68 und 70.
[0044] In dem Bereich zwischen den zwei Ventilsitzen 68 und 70 zweigt durch eine weitere
Öffnung in dem Ventileinsatz 56 der zweite Abschnitt 46b des Saugkanals 46 zu dem
Laufrad 38 hin ab. Das Ventilelement 64 weist an seinen entgegengesetzten Axialenden
eine erste Ventilfläche 72 und eine zweite Ventilfläche 74 auf. Der axiale Abstand
zwischen den einander abgewandten Ventilflächen 72 und 74 in Richtung der Längsachse
Z ist kleiner als der Abstand zwischen den Ventilsitzen 68 und 70. So kann durch axiale
Verlagerung des Ventilelementes 64 entweder die Ventilfläche 72 an den Ventilsitz
68 zur Anlage oder die zweite Ventilfläche 74 an dem zweiten Ventilsitz 70 zur Anlage
gebracht werden. Das Ventilelement 64 kann darüber hinaus in Zwischenpositionen gehalten
werden, so dass die zwischen den Ventilsitzen 68, 70 und den Ventilflächen 72, 74
gebildeten Strömungswege unterschiedlich weit geöffnet werden können.
[0045] Zur Bewegung des Ventilelementes 64 ist in diesem Ausführungsbeispiel als Stellantrieb
ein elektrischer Stellmotor 76 vorgesehen, welcher insbesondere als Schrittmotor ausgebildet
sein kann und einen schwenkbaren Hebel 78 bewegt, welcher sich durch eine Öffnung
in dem Ventileinsatz 56 in das Innere des Ventileinsatzes 56 erstreckt und in das
Ventilelement 64 eingreift. Dabei erstreckt sich der Hebel im Wesentlichen quer zur
Längsachse Z des Aufnahmeraumes durch eine Umfangswandung des Ventileinsatzes 56.
Durch Verschwenken des Hebels 78 um eine Schwenkachse, welche sich normal zu der Längsachse
Z und parallel zu der Drehachse X erstreckt, kann das Ventilelement entlang der Längsachse
Z linear verschoben werden. Die Verwendung des schwenkbaren Hebels 48 hat den Vorteil,
dass eine gute Abdichtung über eine elastische Dichtmanschette an der Öffnung des
Ventileinsatzes 56 erreicht werden kann. Darüber hinaus sind Antriebseinheiten mit
dem Stellmotor 76, den erforderlichen Getriebemitteln und dem Hebel 78 schon von anderen
Anwendungen her bekannt, sodass hier ein vorhandenes Bauteil als Antriebseinheit mit
dem Ventileinsatz 56 verbunden werden kann. Im gezeigten Beispiel weist das Ventilelement
64 in Richtung der Längsachse Z eine derartige axiale Länge auf, dass die Ausnehmung
79 in dem Ventilelement 64, in welche der Hebel 78 eingreift, in dem Ventileinsatz
56 in einem Abschnitt gelegen ist, welcher außerhalb des Aufnahmeraumes 50 gelegen
ist. Diese verlängerte Ausgestaltung des Ventilelementes 64 hat somit den Vorteil,
dass die Antriebseinheit mit dem Stellmotor 76 seitlich des Motorgehäuses 22 angeordnet
werden kann. Ferner kann so die Befestigung für die Antriebseinheit mit dem Stellmotor
46, welche hier als Bajonettkupplung 81 ausgebildet ist, an dem vorzugsweise aus Kunststoff
ausgebildeten Ventileinsatz 56 ausgebildet werden. Dort ist die entsprechende Aufnahme
bzw. Bajonettkupplung 81 einfacher auszubilden als an dem Aufnahmeraum 50, dessen
Wandung gemeinsam mit dem Pumpengehäuse 24 vorzugsweise als Metallgussteil ausgebildet
ist. Der Stellmotor 76 kann von der Steuerelektronik 28 oder aber von einer externen
Mischersteuerung angesteuert werden. Die zweite Öffnung 54 des Aufnahmeraumes 50 ist
durch ein Verschlusselement 80 verschlossen. Der Aufnahmeraum 50 ist bezüglich der
Einbauachse Y im Wesentlichen symmetrisch ausgebildet. Dies ermöglicht es, den Ventileinsatz
56 auch von der entgegengesetzten Öffnung 54 her in den Aufnahmeraum 50 einzusetzen
und das Verschlusselement 80 in die Öffnung 52 einzusetzen. So kann die Lage des zweiten
Saugstutzens 58 sehr leicht geändert und an eine jeweilige Einbausituation in einer
Heizungsanlage angepasst werden.
[0046] Bei dem beschriebenen Kreiselpumpenaggregat wird der erste Saugstutzen 44 mit der
Vorlaufleitung 18 in dem Heizungssystem gemäß Fig. 1 verbunden, während der zweite
Saugstutzen 58 mit der Rücklaufleitung 12 verbunden wird. Der Druckstutzen 40 wird
mit der Leitung, welche zu dem Fußbodenheizkreis 2 führt, verbunden. So übernimmt
der Ventilsitz 70 gemeinsam mit der Ventilfläche 74 die Funktion des Mischventils
21, während die Ventilfläche 72 gemeinsam mit dem Ventilsitz 68 die Funktion des Mischventils
20 übernimmt. Die Mischventile 20 und 21 sind somit hier zu einem Drei-Wege-Ventil
kombiniert. Der Ventilsitz 70 könnte alternativ entnommen bzw. weggelassen werden,
sodass dann lediglich die Funktionalität des Mischventiles 20 als reines Zwei-Wege-Ventil
verbleiben würde. Wenn sich das Ventilelement in der in Fig. 6 und 8 gezeigten ersten
Ventilstellung bzw. Endlage befindet, liegt die Dichtfläche 72 dichtend an dem Ventilsitz
68 an, so dass der Strömungsweg durch den ersten Saugstutzen 44 und den Abschnitt
46a des Saugkanals 46 zu dem Aufnahmeraum 50 hin verschlossen ist. Gleichzeitig ist
die Ventilfläche 74 von dem zweiten Ventilsitz 70 maximal beabstandet, so dass ein
zweiter Strömungsweg ausgehend von dem zweiten Saugstutzen 58 durch den Aufnahmeraum
50 zu dem zweiten Abschnitt 46b des Saugkanals 46 maximal geöffnet ist. So fördert
das Laufrad 38 bei Rotation das Heizmedium durch den Heizkreis 2 über die Rücklaufleitung
12 im Kreis. Um erwärmten Wärmeträger bzw. erwärmtes Heizmedium zuzumischen wird das
Ventilelement 64 linear entlang der Längsachse Z in Richtung einer zweiten Schalt-
bzw. Ventilstellung bewegt. In dieser tritt die Ventilfläche 72 von dem ersten Ventilsitz
68 außer Anlage, so dass der erste Strömungsweg durch den ersten Abschnitt des Saugkanals
46a hin geöffnet wird und Heizmedium aus der Vorlaufleitung 18 zu dem zweiten Abschnitt
46b des Saugkanals 46 und über diesen zu dem Laufrad 38 strömen kann. In dieser Zwischenstellung
des Ventilelementes 64 strömt somit Heizmedium aus dem ersten Saugstutzen 44 und aus
dem zweiten Saugstutzen 58 zu dem Laufrad 38, so dass die beiden Heizmediumströme
gemischt werden. Wenn das Ventilelement 64 sich in seiner zweiten Endlage befindet,
welche in Fig. 7 und 9 gezeigt ist, ist der zweite Strömungsweg über die Rücklaufleitung
12 vollständig geschlossen, da die Ventilfläche 74 an dem Ventilsitz 70 anliegt. Dann
wird Heizmedium nur über die Vorlaufleitung 18 in den Fußbodenheizkreis 2 gefördert.
In Zwischenstellungen des Ventilelementes 64 zwischen den beiden Schaltstellungen
können unterschiedliche Mischungen von erwärmtem und kaltem Heizmedium erreicht werden,
wobei der Mischpunkt 14 im Bereich des Abzweigs des Abschnittes 46b des ersten Saugkanals
von dem Aufnahmeraum 50 gelegen ist.
[0047] Anhand der Fig. 10 bis 13 wird eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Kreiselpumpenaggregates beschrieben. Das Pumpengehäuse 24 sowie der Antriebsmotor
in dem Motorgehäuse 22 mit dem Elektronikgehäuse 26 sind bei dieser zweiten Ausführungsform
identisch zu der ersten Ausführungsform. Insofern wird auf die vorangehende Beschreibung
verwiesen.
[0048] Auch der Aufnahmeraum 50 ist identisch zu der ersten Ausführungsform ausgestaltet.
Die Öffnung 54 am zweiten Axialende des Aufnahmeraumes 50 ist hier durch ein Verschlusselement
80' verschlossen. In die erste Öffnung 52 ist ein Ventileinsatz 56' eingesetzt, wobei
der Ventileinsatz 56' gegenüber dem Innenumfang des Aufnahmeraumes 50 angrenzend an
die Öffnung 52 abgedichtet ist. Alternativ könnte der Ventileinsatz 56' aufgrund der
Symmetrie des Aufnahmeraumes 50 auch durch die zweite Öffnung 54 in den Aufnahmeraum
50 eingesetzt werden, wie es anhand des ersten Ausführungsbeispiels beschrieben wurde.
An dem Ventileinsatz 56' ist in diesem Ausführungsbeispiel seitlich ein zweiter Saugstutzen
82 angeordnet. Dieser mündet über eine Öffnung 84 in das Innere des Ventileinsatzes
56'. Im Inneren des Ventileinsatzes 56 ist ein erster Ventilsitz 86 angeordnet. Der
Ventilsitz 86 liegt zwischen einem Bereich 88, in welchen, wie anhand des ersten Ausführungsbeispiels
beschrieben, über die Öffnung 62 in dem Abschnitt 60 des Ventileinsatzes 56' der erste
Abschnitt 46a des ersten Saugkanals 46 mündet, und dem übrigen Innenraum des Ventileinsatzes
56', von welchem der Abschnitt 46b des Saugkanals 46 zu dem Laufrad 38 abzweigt. An
dem Ventilsitz 86 kann ein Ventilelement 90 zur Anlage kommen. Das Ventilelement 90
ist in Richtung der Längsachse Z im Inneren des Ventileinsatzes 56' linear beweglich
geführt. An dem Verschlusselement 60' liegt eine Rückstellfeder bzw. eine Vorspannfeder
92 an, welche mit ihrem entgegengesetzten Axialende gegen das Ventilelement 90 drückt
und das Ventilelement 90 in Richtung einer geöffneten Stellung, in welcher es von
dem Ventilsitz 86 abgehoben ist, vorspannt bzw. mit einer Druckkraft belastet. In
der entgegengesetzten Richtung wird das Ventilelement 90 durch ein Thermostatelement
bzw. Ausdehnungselement 94 mit Kraft beaufschlagt. Das Thermostatelement 94 weist
in seinem Inneren ein Medium auf, welches sich mit zunehmender Temperatur ausdehnt,
so dass sich die Länge des Thermostatventils 94 in Richtung der Längsachse Z vergrößert.
[0049] Das Thermostatelement 94 liegt in einem Strömungsweg von der Öffnung 84 zu der Mündung
des zweiten Abschnittes 46b des ersten Saugkanals, welcher zu dem Saugmund 48 des
Laufrades 38 führt (siehe Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 bis 9). Das heißt, so reagiert
das Thermostatelement 94 auf die Temperatur des Heizmediums, welches durch die Rücklaufleitung
12 zugeführt wird, sofern diese an den zweiten Saugstutzen 82 angeschlossen ist. Ist
die Temperatur des Heizmediums aus der Rücklaufleitung 12 ausreichend hoch, dehnt
sich das Thermostatelement 94 soweit aus, dass das Ventilelement 90 gegen die Kraft
der Rückstellfeder 92 an den Ventilsitz 86 gedrückt wird und so der erste Strömungsweg
ausgehend von dem ersten Saugstutzen 44 und dem ersten Saugkanal 46 verschlossen ist.
Wenn die Temperatur fällt, zieht sich das Thermostatelement 94 in Richtung der Längsachse
Z zusammen, so dass die Rückstellfeder 92 das Ventilelement 90 so bewegt, dass dieses
von dem Ventilsitz 86 abgehoben wird und der Strömungsweg durch den ersten Abschnitt
46a des ersten Saugkanals 46 freigegeben ist und Heizmedium aus der Vorlaufleitung
18, welche an den ersten Saugstutzen 44 angeschlossen ist, zugemischt wird. Das heißt
gemäß der zweiten Ausführungsform wird ein rein temperaturgesteuertes Mischventil
in den Aufnahmeraum 50 integriert. Eine Anpassung der Temperatur ist über die Stellschraube
96 möglich, durch deren Drehung das Thermostatelement 94 in axialer Richtung in Richtung
der Längsachse Z verlagert werden kann.
[0050] In dem Ventileinsatz 56' ist ein zweiter Ventilsitz 95 angeordnet, welcher dem Ventil
86 zugewandt, aber von diesem beabstandet ist. Mit dem zweiten Ventilsitz 95 wirkt
eine zweite Ventilfläche 97 zusammen. Der zweite Ventilsitz 95 übernimmt mit der zweiten
Ventilfläche 97 die Funktion des Mischventils 21 in der Rücklaufleitung 12, wie es
vorangehend beschrieben wurde, während der Ventilsitz 86 gemeinsam mit einer ersten
Ventilfläche 87 des Ventilelementes 90 die Funktion des Mischventils 20 übernimmt.
D. h., auch in diesem Ausführungsbeispiel ist ein Drei-Wege-Ventil realisiert, welches
die Funktionalität der beiden Mischventile 20 und 21 kombiniert. So wird eine Wechselwirkung
erreicht, d. h., wenn der Strömungsweg von dem ersten Saugstutzen 44 zu dem Laufrad
38 weiter geöffnet wird, wird gleichzeitig der Strömungsweg von dem zweiten Saugstutzen
82 zu dem Laufrad 38 im Querschnitt verkleinert und umgekehrt.
[0051] Es ist zu erkennen, dass bei unveränderter Ausgestaltung des Pumpengehäuses 24 mit
dem Aufnahmeraum 50 alternativ zu dem in dem ersten Ausführungsbeispiel beschriebenen
Mischventil, welches durch einen Stellmotor 76 angetrieben wird, sehr leicht alternativ
ein Mischventil, welches durch ein Thermostatelement 94 als Stellantrieb bewegt wird,
integriert werden kann.
[0052] Eine dritte Variante des Kreiselpumpenaggregates wird anhand der Fig. 14 bis 18 beschrieben.
Auch bei dieser Variante ist der Antriebsmotor mit dem Pumpengehäuse 24 und dem darin
angeordneten Laufrad 38 identisch zu dem vorangehend beschriebenen Ausführungsbeispielen
gemäß Fig. 2 bis 13 ausgebildet. Insofern wird auf die vorangehende Beschreibung verwiesen.
Auch der Aufnahmeraum 50 an dem Pumpengehäuse 24 ist in identischer Weise ausgestaltet.
Auch in diesem Ausführungsbeispiel ist durch die Öffnung 52 des Aufnahmeraumes 50
in diesen ein Ventileinsatz 56" eingesetzt. Dieser weist, wie vorangehend beschrieben,
einen Abschnitt 60 mit der Öffnung 62 auf, welcher sich in das Innere des Aufnahmeraumes
50 erstreckt. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist in dem Pumpengehäuse 24 eine zusätzliche
Bohrung eingebracht, welche einen Druckkanal 96 bildet. Der Druckkanal 96 stellt eine
Druckverbindung zwischen dem Druckraum 42 und dem Aufnahmeraum 50 her. Auch in diesem
Ausführungsbeispiel unterbricht der Ventileinsatz 56" den ersten Saugkanal 46. Der
erste Abschnitt 46a mündet an einer ersten Seite eines Ventilsitzes 98 in den Aufnahmeraum
50. Auf der anderen Seite des Ventilsitzes 98 zweigt der zweite Abschnitt 46b des
ersten Saugkanals zu dem Laufrad 38 hin ab. Im Inneren des Ventileinsatzes 56" ist
ein Ventilelement 100 in Richtung der Längsachse Z beweglich geführt. Das Ventilelement
100 kann mit dem Ventilsitz 98 in Anlage treten, um den Strömungsdurchgang durch den
Ventilsitz 98 zu verschließen. Auch in diesem Ausführungsbeispiel ist ein Vorspannelement
in Form einer Feder 102 vorgesehen, welche in diesem Beispiel das Ventilelement 100
in Richtung der Längsachse Z mit einer Vorspannkraft beaufschlagt, welche das Ventilelement
100 gegen den Ventilsitz 98 drückt. Die Feder 102 liegt mit ihrem dem Ventilelement
100 abgewandten Längsende an einer Stellschraube 104 an, über welche sich die Vorspannung
der Feder 102 voreinstellen bzw. regulieren lässt.
[0053] Durch den Ventilsitz 98 hindurch erstreckt sich ein Kolben 105, welcher mit dem Ventilelement
100 verbunden ist. Der Kolben 105 bildet an seinem Längsende eine Druckfläche, welche
in einem Druckbereich 108 gelegen ist, welcher über den Druckkanal 56 mit dem Druckraum
42 im Inneren des Pumpengehäuses 24 verbunden ist. So wirkt der ausgangsseitig des
Laufrades 38 erzeugte Fluiddruck auf die Stirnseite des Kolbens 105. Ein elastischer
Balg 106 dichtet den Druckbereich 108 gegenüber den Saugkanälen bzw. den saugseitigen
Strömungswegen ab.
[0054] Der Ventileinsatz 56" weist seitlich einen zweiten Saugstutzen 110 auf, ähnlich dem
zweiten Saugstutzen 82 in dem zweiten Ausführungsbeispiel. Dieser zweite Saugstutzen
110 wird in der Heizungsanlage mit der Rücklaufleitung 12 verbunden. Der zweite Saugstutzen
110 mündet über eine Öffnung 112 in das Innere des Ventileinsatzes 56". Die Öffnung
112 ist im Inneren des Ventileinsatzes 56" mit dem zweiten Abschnitt 46b des ersten
Saugkanals, welcher zu dem Laufrad 38 führt, in Verbindung. So wird ein Strömungsweg
von dem zweiten Saugstutzen 110 zu dem Laufrad 38 geschaffen. Durch Drehzahlerhöhung
des Antriebsmotors steigt der ausgangsseitige Druck des Laufrades 38, welcher, wie
beschrieben, auf den Kolben 105 wirkt. Dies führt dazu, dass an dem Kolben 105 eine
Druckkraft erzeugt wird, welche der Federdruckkraft der Feder 102 entgegengesetzt
ist. Wenn die Druckkraft ausreichend groß ist, verlagert sich der Kolben 105 gegen
die Feder 102 und das Ventilelement 100 wird von dem Ventilsitz 98 abgehoben. So wird
der erste Strömungsweg durch den ersten Saugkanal 46 bzw. den ersten Abschnitt 46a
des ersten Saugkanals 46 und durch den Ventilsitz 98 zu dem zweiten Abschnitt 46b
des ersten Saugkanals und damit zu dem Laufrad 38 freigegeben. So kann erwärmtes Heizmedium
aus der Vorlaufleitung 18, welche an dem ersten Saugstutzen 44 angeschlossen ist,
zugemischt werden. So liegt auch bei diesem Ausführungsbeispiel der Mischpunkt 14
im Bereich des Abzweiges des zweiten Abschnittes 46b des ersten Saugkanals 46. Dieser
Zustand ist in Fig. 18 gezeigt.
[0055] Wenn der Druck weiter ansteigt, kann in Fig. 18 das Ventilelement 100 weiter nach
rechts verlagert werden, bis es an einem zweiten Ventilsitz 114 zur Anlage kommt.
In dieser zweiten Endlage wird der Strömungsweg von der Öffnung 112 zu dem zweiten
Abschnitt 46b des ersten Saugkanals verschlossen, so dass nur noch eine Strömungsverbindung
von dem ersten Saugstutzen 44 über den ersten Saugkanal 46 zu dem Laufrad 38 freigegeben
ist. Durch entsprechende Druck- bzw. Drehzahleinstellung kann das Ventilelement 100
auch in eine oder mehrere Zwischenstellungen bewegt werden, wodurch die Strömungswege
zwischen dem Ventilsitz 114 und dem Ventilelement 100 und dem Ventilsitz 98 und dem
Ventilelement 100 unterschiedlich weit geöffnet werden. So wird auch hier ein Drei-Wege-Ventil
realisiert, welches die Funktionalitäten der Ventile 20 und 21, wie sie vorangehend
beschrieben wurden, vereint. Bei diesem Ausführungsbeispiel kann das Mischungsverhältnis
allein druckabhängig reguliert werden, wobei der Druck von der Drehzahl des Laufrades
38 abhängig ist. So kann durch Drehzahlvariation des Antriebsmotors das Mischungsverhältnis
geändert werden. Eine Temperaturvoreinstellung, das heißt eine Voreinstellung eines
bestimmten Mischungsverhältnisses für einen bestimmten Druck ist über die Stellschraube
104 möglich, über welche die Vorspannung der Feder 102 eingestellt wird.
[0056] Bei dem dritten Ausführungsbeispiel ist somit ein druckabhängiger Stellantrieb vorgesehen,
welcher sich sehr leicht in ein identisches Pumpengehäuse 24 mit dem Aufnahmeraum
50, wie es auch bei den ersten zwei Ausführungsbeispielen Verwendung finden, integrieren
lässt. Es muss lediglich die zusätzliche Bohrung für den Druckkanal 96 in das Pumpengehäuse
24 eingebracht werden. Auch in diesem Ausführungsbeispiel könnte der Ventileinsatz
56" anstelle in die Öffnung 52 in die Öffnung 54 des Aufnahmeraumes 50 eingesetzt
werden, um den zweiten Saugstutzen 110 an die andere Seite des Aufnahmeraumes zu verlagern.
Bei diesem Ausführungsbeispiel müsste dann lediglich auch der Druckkanal 96 an dem
entgegengesetzten Längsende des Aufnahmeraumes 50 angeordnet werden oder es müssten
zwei Druckkanäle 96 vorgesehen werden, von welchen jeweils ein ungenutzter durch den
Abschnitt 60 des Ventileinsatzes 56" verschlossen würde.
[0057] Ein viertes Ausführungsbeispiel ist in den Fig. 19 bis 23 gezeigt. Dieses Ausführungsbeispiel
betrifft ein Kreiselpumpenaggregat größerer Leistung, welches entsprechend größer
dimensioniert ist. Der Aufbau des Antriebsmotors und des Pumpengehäuses 24' entspricht
jedoch im Wesentlichen dem Aufbau des Antriebsmotors und des Pumpengehäuses 24 gemäß
der vorangehenden Beschreibung, so dass bezüglich dieser Bauteile auch auf die vorangehende
Beschreibung verwiesen wird. Der Antriebsmotor ist im Inneren eines Motorgehäuses
22' angeordnet und weist einen Stator 30' und einen Rotor 32' auf. Der Rotor 32' ist
über eine Rotorwelle 36' mit einem Laufrad 38' im Inneren des Pumpengehäuses 24' verbunden,
um das Laufrad 38' drehend anzutreiben. Auch hier ist der Antriebsmotor als Nasslaufmotor
mit einem Spaltrohr 34' zwischen Rotor 32' und Stator 30' ausgebildet. An dem in Richtung
der Drehachse dem Pumpengehäuse 24' entgegengesetzten Axialende ist ein Elektronikgehäuse
26' mit einer darin angeordneten Steuerelektronik 28' angeordnet. Die Steuerelektronik
28' dient der Steuerung des Antriebsmotors und gegebenenfalls eines Antriebes eines
Mischventils, wie es vorangehend beschrieben wurde. Das Pumpengehäuse 24' weist entlang
einer Einbauachse Y einander abgewandt einen ersten Saugstutzen 44' sowie einen Druckstutzen
40' auf, welcher mit dem Druckraum 42', welcher das Laufrad 38' ausgangsseitig umgibt,
verbunden ist. Von dem ersten Saugstutzen 44' erstreckt sich ein erster Saugkanal
46' zu dem Saugmund des Laufrades 38', wobei auch hier der Saugkanal 46' durch einen
Aufnahmeraum 50' geschnitten wird, wobei der Aufnahmeraum 50' den ersten Saugkanal
46' in einen ersten Abschnitt 46'a und einen zweiten Abschnitt 46'b teilt, wie es
auch bei den ersten drei Ausführungsbeispielen der Fall ist. Insofern entspricht der
Aufbau des Pumpengehäuses 24' mit dem Aufnahmeraum 50' dem Aufbau des Pumpengehäuses
24 mit dem Aufnahmeraum 50 gemäß der ersten drei Ausführungsbeispiele.
[0058] In diesem vierten Ausführungsbeispiel ist in den Aufnahmeraum 50' durch dessen erste
Öffnung 52' ein zweiter Saugstutzen 116 eingesetzt. Diese Anordnung hat den Vorteil,
dass der zweite Saugstutzen direkt an dem Aufnahmeraum 50' befestigt wird, welcher
vorzugsweise einstückig mit dem Pumpengehäuse 24' im Metallguss gefertigt ist. Von
dem in Längsrichtung Z entgegengesetzten Axialende her ist durch die zweite Öffnung
54'ein Ventileinsatz 120 in den Aufnahmeraum 54' eingesetzt. Der Ventileinsatz 20
ist rohrförmig ausgebildet und steht mit seinem offenen Ende, welches in dem Aufnahmeraum
50' angeordnet ist, mit dem Saugstutzen 116 in Verbindung. In das entgegengesetzte
offene Ende des Ventileinsatzes 120 ist ein Verschlusselement 122 mit einem elektrischen
Stellmotor 124 eingesetzt. Der Stellmotor 124 kann durch die Steuerelektronik 28'
oder eine weitere externe Mischer-Steuerelektronik angesteuert werden. Der Stellmotor
124 bewegt über einen Spindeltrieb ein Betätigungselement in Form einer Antriebsstange
126, welche sich durch das Verschlusselement 122 in Richtung der Längsachse Z erstreckt.
Dabei wird die Antriebsstange 126 linear in Richtung der Längsachse Z von dem Stellmotor
124 bewegt. Die Antriebsstange 126 ist mit einem hülsen bzw. rohrförmigen Ventilelement
128 verbunden und bewegt so das Ventilelement 128 im Inneren des Ventileinsatzes 120
in Richtung der Längsachse Z. Das Ventilelement 128 ist im Inneren des Ventileinsatzes
120 längsbeweglich geführt. Das Ventilelement 128 weist eine Nut 130 auf, in welche
ein Vorsprung 132 am Innenumfang des Ventilelementes 120 eingreift, um ein Verdrehen
des Ventilelementes 128 zu verhindern.
[0059] Dasjenige Ende des Ventilelementes 128, welches mit der Antriebsstange 126 verbunden
ist, ist geschlossen ausgebildet, während das entgegengesetzte Ende offen ausgebildet
ist und in das Innere des zweiten Saugstutzens 116 eingreift, wobei ein Strömungsweg
von dem zweiten Saugstutzen 116 in das Innere des Ventilelementes 128 hinein gegeben
ist. In seiner Außenumfangsfläche weist das Ventilelement 128 eine Öffnung 134 auf.
Die Öffnung 134 in der Wandung des hülsenförmigen Ventilelementes 128 bildet eine
Austrittsöffnung, welche bei entsprechender axialer Positionierung des Ventilelementes
128 im Inneren des Ventileinsatzes 120 mit einer Eintrittsöffnung 136 in einer Umfangswandung
des Ventileinsatzes 120 zur Deckung gebracht werden kann. Die Eintrittsöffnung 136
bildet die Eintrittsöffnung des zweiten Abschnittes 46'b des Saugkanals 46, welcher
zu dem Saugmund des Laufrades 38' führt. Wenn der Ventileinsatz 120 in den Aufnahmeraum
50' eingesetzt ist, kommt die Eintrittsöffnung 136 mit der Mündung des Abschnittes
46'b des Saugkanals 46 zur Deckung. In seiner ovalen Form ist die Eintrittsöffnung
136 an die Querschnittsform des Saugkanals 46 in diesem Bereich angepasst. Das geschlossene
Längsende des hülsenförmigen Ventilelementes 128 gleitet mit seinem Außenumfang an
den Innenumfang des Ventileinsatzes 120. So wird abhängig von der Linearposition des
Ventilelementes 128 die Austrittsöffnung 134 mit der Eintrittsöffnung 136 unterschiedlich
stark zur Überdeckung gebracht, so dass der Strömungsweg durch das Innere des Ventilelementes
128 zum Laufrad 38' unterschiedlich weit geöffnet wird.
[0060] An den zweiten Saugstutzen 116 wird beim Einbau in die Heizungsanlage gemäß Fig.
1 vorzugsweise die Rücklaufleitung 12 angeschlossen. Um diesen Strömungsweg vollständig
zu verschließen, kann das Ventilelement 128 mit seinem radial auskragenden geschlossenen
Axialende axial an einem Ventilsitz 118 im Inneren des Ventileinsatzes 120 zur Anlage
kommen, so dass dieser saugseitige Strömungsweg vollständig verschlossen wird. Der
erste Abschnitt 46'a des Saugkanals 46 mündet über eine weitere Öffnung in das Innere
des Ventileinsatzes 120 in dem Bereich des Außenumfanges des Ventilelementes 128.
Umso weiter das Ventilelement 128 in Richtung des Verschlusselementes 122 bewegt wird
und die Öffnung 134 die Eintrittsöffnung 136 überdeckt, umso mehr wird der verbleibende
Strömungsweg am Außenumfang des Ventilelementes 128 vorbei in die Eintrittsöffnung
136 verschlossen, so dass der erste saugseitige Strömungsweg durch den Saugkanalabschnitt
46'a weiter verschlossen wird. Der Saugstutzen 44' ist in dem in Fig. 1 gezeigten
Heizungssystem vorzugsweise mit der Vorlaufleitung 18 verbunden. So wird hier ein
Ventil geschaffen, welches sowohl in der Vorlaufleitung 18 als auch in der Rücklaufleitung
12 wirkt, das heißt umso stärker der Strömungsweg aus der Vorlaufleitung 18 geöffnet
wird, umso stärker wird der Strömungsweg aus der Rücklaufleitung 12 geschlossen. D.
h., auch hier wird somit ein Drei-Wege-Ventil gebildet, welches die Funktionalität
der Ventile 20 und 21 kombiniert.
[0061] Die rohr- bzw. hülsenförmige Ausgestaltung des Ventilelementes 128 hat den Vorteil,
dass durch beide Strömungswege ein maximaler Querschnitt realisiert wird, sodass der
hydraulische Widerstand minimiert wird. Die Trennung der Dichtfunktion über die axiale
Dichtung an dem Ventilsitz 118 von der Durchflussregelfunktion mithilfe der Öffnung
134 hat darüber hinaus den Vorteil, dass die Reibung in dem System verringert wird,
sodass ein kleinerer Stellmotor zur Bewegung ausreicht. Die elliptische Form der Austrittsöffnung
136 hat ferner den Vorteil, dass bei konstanter Linearbewegung des Ventilelementes
128 zum Ende hin der freie Strömungsquerschnitt stärker verkleinert wird, sodass insgesamt
ein günstiges Regelverhalten über den gesamten Stellweg, insbesondere ein lineares
Regelverhalten, realisiert werden kann.
[0062] Bei allen vier beschriebenen Ausführungsformen ist es so, dass die Ventilelemente
linear bewegt werden. Die lineare Bewegung hat den Vorteil, dass ein Spindelmotor
zum Antrieb verwendet werden kann. Der Spindelmotor realisiert auf sehr einfache Weise
ein Getriebe, welches gleichzeitig die Drehbewegung in eine Linearbewegung umsetzt
und die Bewegung zur guten Regelbarkeit verlangsamt. Der Stellmotor mit dem Getriebe
kann im trockenen Bereich angeordnet werden. Es muss lediglich eine Lineardurchführung
oder, im Fall des beschriebenen Hebels, eine Dichtmanschette vorgesehen werden, um
das Betätigungselement in den nassen Raum einzuführen.
Bezugszeichenliste
[0063]
- 2
- Heizkreis
- 4
- Mischeinrichtung
- 6
- Heizkessel
- 10
- Kreiselpumpenaggregat
- 12
- Rücklaufleitung
- 14
- Mischpunkt
- 16
- Rücklauf
- 18
- Vorlaufleitung
- 20, 21
- Mischventil
- 22, 22'
- Motorgehäuse
- 24, 24'
- Pumpengehäuse
- 26, 26'
- Elektronikgehäuse
- 28, 28'
- Steuerelektronik
- 30, 30'
- Stator
- 32, 32'
- Rotor
- 34, 34'
- Spaltrohr
- 36, 36'
- Rotorwelle
- 38, 38'
- Laufrad
- 40, 40'
- Druckstutzen
- 42, 42'
- Druckraum
- 44, 44'
- erster Saugstutzen
- 46, 46'
- erster Saugkanal
- 46a, 46'a
- erster Abschnitt des ersten Saugkanals
- 46b, 46'b
- zweiter Abschnitt des ersten Saugkanals
- 48
- Saugmund
- 50, 50'
- Aufnahmeraum
- 52, 52'
- erste Öffnung
- 54, 54'
- zweite Öffnung
- 56, 56', 56"
- Ventileinsatz
- 58
- zweiter Saugstutzen
- 60
- Abschnitt
- 62
- Öffnung
- 64
- Ventilelement
- 66
- Vorsprünge
- 68
- erster Ventilsitz
- 70
- zweiter Ventilsitz
- 72,74
- Ventilflächen
- 76
- Stellmotor
- 78
- Hebel
- 79
- Ausnehmung
- 80,80'
- Verschlusselement
- 81
- Bajonettkupplung
- 82
- zweiter Saugstutzen
- 84
- Öffnung
- 86
- erster Ventilsitz
- 87
- erste Ventilfläche
- 88
- Bereich
- 90
- Ventilelement
- 92
- Rückstellfeder
- 94
- Thermostatelement
- 95
- zweiter Ventilsitz
- 96
- Druckkanal
- 97
- zweite Ventilfläche
- 98
- Ventilsitz
- 100
- Ventilelement
- 102
- Feder
- 104
- Stellschraube
- 105
- Kolben
- 106
- Balg
- 108
- Druckbereich
- 110
- zweiter Saugstutzen
- 112
- Öffnung
- 114
- zweiter Ventilsitz
- 116
- zweiter Saugstutzen
- 118
- Ventilsitz
- 120
- Ventileinsatz
- 122
- Verschlusselement
- 124
- Stellmotor
- 126
- Antriebsstange
- 128
- Ventilelement
- 130
- Nut
- 132
- Vorsprung
- 134
- Öffnung
- 136
- Eintrittsöffnung
- X
- Drehachse
- Y
- Einbauachse
- Z
- Längsachse des Aufnahmeraums
1. Kreiselpumpenaggregat, welches zur Verwendung als Umwälzpumpenaggregat für Heizungs-
und Klimaanlagen vorgesehen und ausgestaltet ist, mit einem Pumpengehäuse (24; 24'),
einem elektrischen Antriebsmotor sowie zumindest einem von diesem drehend angetriebenen
Laufrad (38; 38'), welches in dem Pumpengehäuse (24; 24') angeordnet ist, in welchem
ein erster Saugkanal (46; 46') ausgebildet ist, welcher einen ersten Strömungsweg
von einem ersten Saugstutzen (44; 44') zur Saugseite des Laufrades (38; 38') bildet,
der erste Saugstutzen (44; 44') und ein an dem Pumpengehäuse (24; 24') ausgebildeter
Druckstutzen (40; 40') in Richtung einer gemeinsamen Einbauachse (Y) einander entgegengesetzt
gerichtet sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Pumpengehäuse (24; 24') einen den ersten Saugkanal (46; 46') derart schneidenden
Aufnahmeraum (50; 50') mit rohrförmiger Grundform aufweist, dass es einen Schnittbereich
zwischen dem ersten Saugkanal und dem Aufnahmeraum gibt, wobei der Aufnahmeraum (50;
50') mit einem zweiten Saugstutzen (58; 82; 110; 116) verbunden ist und in dessen
Inneren zumindest ein bewegbares Ventilelement (64; 90; 100; 128) angeordnet ist,
welches mit einem Stellantrieb (76; 94; 105; 124) verbunden ist und derart ausgebildet
ist, dass durch Bewegung des Ventilelementes (64; 90; 100; 128) ein Querschnittsverhältnis
zwischen dem ersten Strömungsweg, der sich von dem ersten Saugstutzen (44; 44') erstreckt,
und einem zweiten Strömungsweg, der sich von dem zweiten Saugstutzen (58; 82; 110;
116) erstreckt, veränderbar ist,
dass der erste und der zweite Strömungsweg in den Aufnahmeraum (50; 50') münden und
ein Abschnitt (46b; 46'b) des ersten Saugkanals (46; 46') einen Strömungsweg von dem
Aufnahmeraum (50; 50') zu der Saugseite des zumindest einen Laufrades (38; 38') bildet,
und
dass die Längsachse (Z) des Aufnahmeraumes (50; 50') sich quer und insbesondere normal
zu einer Ebene erstreckt, in welcher die Einbauachse (Y) gelegen ist.
2. Kreiselpumpenaggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stellantrieb elektrisch, thermisch oder hydraulisch ausgebildet ist und insbesondere
ein elektrischer Schrittmotor (64; 128) ist.
3. Kreiselpumpenaggregat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stellantrieb ein hydraulischer Stellantrieb (105) ist, welcher eine Druckverbindung
(96) aufweist, über welche ein ausgangsseitiger Druck des Laufrades (38) auf das zumindest
eine Ventilelement (100) wirkt, wobei vorzugsweise ein Vorspannelement (102) vorgesehen
ist, welches eine der von dem Druck erzeugten Druckkraft entgegengesetzt gerichtete
Vorspannkraft erzeugt.
4. Kreiselpumpenaggregat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stellantrieb ein thermischer Stellantrieb (94) ist, welcher derart angeordnet
ist, dass er das zumindest eine Ventilelement (90) in Abhängigkeit einer Temperatur
in einem der beiden Strömungswege bewegt.
5. Kreiselpumpenaggregat nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmeraum (50; 50') von einer einstückig mit zumindest einem weiteren Teil
des Pumpengehäuses (24; 24') ausgebildeten Wandung begrenzt ist, wobei bevorzugt die
den Aufnahmeraum (50; 50') begrenzende Wandung und das gesamte Pumpengehäuse (24;
24') einstückig, vorzugsweise aus Metall oder Kunststoff ausgebildet sind.
6. Kreiselpumpenaggregat nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmeraum (50; 50') eine rohrförmige Grundform aufweist und seine Längsachse
(Z) sich quer und insbesondere normal zu einer Ebene erstreckt, in welcher die Drehachse
(X) des Antriebsmotors gelegen ist.
7. Kreiselpumpenaggregat nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in den Aufnahmeraum (50; 50') ein Ventileinsatz (56; 56'; 56"; 120) eingesetzt ist,
in dessen Inneren das zumindest eine Ventilelement (64; 90; 100; 128) beweglich geführt
ist, wobei der Ventileinsatz (56; 56'; 56"; 120) vorzugsweise durch eine Öffnung in
den Aufnahmeraum (50, 50') eingeschoben ist.
8. Kreiselpumpenaggregat nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in den Aufnahmeraum (50; 50') ein Ventileinsatz (56; 56'; 56"; 120) eingesetzt ist,
welcher den ersten Saugkanal (46; 46') derart unterbricht, dass ein erster Abschnitt
(46a; 46'a) des ersten Saugkanals den ersten Strömungsweg bildet und ein zweiter Abschnitt
(46b; 46'b) des ersten Saugkanals einen Strömungsweg von dem Aufnahmeraum (50; 50')
zur Saugseite des Laufrades (38; 38') bildet.
9. Kreiselpumpenaggregat nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Ventilelement (64; 90; 100; 128) in Richtung der Längsachse (Z)
des Aufnahmeraumes (50; 50') bewegbar ist.
10. Kreiselpumpenaggregat nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste und/oder der zweite Strömungsweg in einem Ventilsitz (68; 70; 86; 98; 114)
enden, mit welchem das zumindest eine Ventilelement (64; 90; 100; 128) in Anlage bringbar
ist.
11. Kreiselpumpenaggregat nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Strömungsweg in einem ersten Ventilsitz (68) und der zweite Strömungsweg
in einem zweiten Ventilsitz (70) münden und ein Strömungsweg (46b) zur Saugseite des
Laufrades (38) zwischen diesen Ventilsitzen (68, 70) abzweigt, wobei das zumindest
eine Ventilelement (64) zwei den Ventilsitzen (68, 70) zugewandte Ventilflächen aufweist,
welche derart angeordnet sind, dass sich bei einer Bewegung des Ventilelementes (64)
eine Ventilfläche von einem der Ventilsitze (68, 70) entfernt und gleichzeitig die
andere Ventilfläche sich dem anderen Ventilsitz (68, 70) annähert.
12. Kreiselpumpenaggregat nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilsitze (68, 70) einander zugewandt sind und das zumindest eine Ventilelement
(64) zwischen den Ventilsitzen (68, 70) gelegen ist.
13. Kreiselpumpenaggregat nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Ventilelement (120) hülsenförmig ausgebildet ist, dass der zweite
Strömungsweg durch das Innere der Hülse verläuft und dass die Hülse in einer Wandung
eine Austrittsöffnung (134) aufweist, welche einer Eintrittsöffnung (136) eines Strömungsweges
zur Saugseite des Laufrades (38') derart gegenüberliegend angeordnet ist, dass sie
durch Bewegung des Ventilelementes (120) mit der Eintrittsöffnung (136) unterschiedlich
weit zur Deckung bringbar ist.
14. Kreiselpumpenaggregat nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventilelement (120) derart ausgestaltet und angeordnet ist, dass es mit seiner
Außenseite abhängig von der Positionierung des Ventilelementes (120) eine Strömungsverbindung
von dem ersten Strömungsweg zu der Eintrittsöffnung (136) unterschiedlich weit verschließt.
15. Kreiselpumpenaggregat nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Ventilelement (120) eine in der Bewegungsrichtung (Z) des Ventilelementes
(120) wirkende Ventilfläche ausgebildet ist, welche in einer Endlage des Ventilelementes
derart an einem Ventilsitz (118) anliegt, dass der zweite Strömungsweg verschlossen
ist.
16. Kreiselpumpenaggregat nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmeraum (50; 50') an einem ersten Axialende eine erste Öffnung (52; 52')
aufweist und vorzugsweise an einem entgegengesetzten zweiten Axialende eine zweite
Öffnung (54; 54') aufweist.
17. Kreiselpumpenaggregat nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Öffnungen (52; 52'; 54; 54') den zweiten Saugstutzen bildet oder mit dem
zweiten Saugstutzen verbunden ist, wobei sich vorzugsweise ein Ventileinsatz, welcher
mit dem zweiten Saugstutzen verbunden ist, aus der Öffnung nach außen erstreckt.
18. Kreiselpumpenaggregat nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Öffnungen durch ein Verschlusselement (122) verschlossen ist.
19. Kreiselpumpenaggregat nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Stellantrieb (124) an dem Verschlusselement (122) angeordnet ist und/oder sich
ein mit dem Ventilelement verbundenes Betätigungselement (136) des Stellantriebes
(124) durch das Verschlusselement (122) hindurch in das Innere des Aufnahmeraumes
erstreckt.
20. Kreiselpumpenaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit dem Ventilelement verbundenes Betätigungselement als schwenkbarer Hebel (78)
ausgebildet ist, welcher sich quer zu der Bewegungsrichtung (Z) des Ventilelementes
(64) erstreckt und sich vorzugsweise durch eine Wandung des Aufnahmeraumes (50) und/oder
eines in den Aufnahmeraum (50) eigesetzten Ventileinsatzes (56) nach außen erstreckt.
1. A centrifugal pump assembly which is provided and designed for use as a circulation
pump assembly for heating facilities and air-conditioning facilities, with a pump
casing (24; 24'), with an electrical drive motor as well as at least one impeller
(38; 38') which is rotatingly driven by this and which is arranged in the pump casing
(24; 24'), in which a first suction channel (46; 46') is formed, said first suction
channel forming a first flow path from a first suction connection piece (44; 44')
to the suction side of the impeller (38; 38'), the first suction connection piece
(44; 44') and a delivery connection piece (40; 40') which is formed on the pump casing
(24; 24') are directed opposite one another in the direction of a common installation
axis (Y),
characterised in that the pump casing (24; 24') comprises a receiving space (50; 50') which has a tubular
basic shape and which intersects the first suction channel (46; 46') in a manner such
that an intersection region results between the first suction channel and the receiving
space, wherein the receiving space (50; 50') is connected to a second suction connection
piece (58; 82; 110; 116) and in whose inside at least one movable valve element (64;
90; 100; 128) is arranged, said valve element being connected to an actuator (76;
94; 105; 124) and being designed in a manner such that a cross-sectional ratio between
the first flow path which extends from the first suction connection piece (44; 44')
and a second flow path which extends from the second suction connection piece (58;
82; 110; 116) can be changed by way of a movement of the valve element (64; 90; 100;
128),
that the first and the second flow path run out into the receiving space (50; 50')
and a section (46b; 46'b) of the first suction channel (46; 46') forms a flow path
from the receiving space (50; 50') to the suction side of the at least one impeller
(38, 38'),
that the longitudinal axis (Z) of receiving space (50; 50') extends transversely and
in particular normally to a plane, in which the installation axis (Y) is situated.
2. A centrifugal pump assembly according to claim 1, characterised in that the actuator is designed in an electrical, thermal or hydraulic manner and in particular
is an electrical stepper motor (64; 128).
3. A centrifugal pump assembly according to 2, characterised in that the actuator is a hydraulic actuator (105) which comprises a pressure connection
(96), via which an exit-side pressure of the impeller (38) acts upon the at least
one valve element (100), wherein preferably a biasing element (102) is provided, said
biasing element exerting a biasing force which is directed opposite to a pressing
force which is produced by the pressure.
4. A centrifugal pump assembly according to claim 2, characterised in that the actuator is a thermal actuator (94) which is arranged in a manner such that it
moves the at least one valve element (90) in dependence on a temperature in one of
the two flow paths.
5. A centrifugal pump assembly according to one of the preceding claims, characterised in that the receiving space (50; 50') is delimited by a wall which is designed as one piece
with at least one further part of the pump casing (24; 24'), wherein preferably the
wall which delimits the receiving space (50; 50') and the complete pump casing (24;
24') are designed as one piece, preferably of metal or plastic.
6. A centrifugal pump assembly according to one of the preceding claims, characterised in that the receiving space (50; 50') comprises a tubular basic shape and its longitudinal
axis (Z) extends transversely and in particular normally to a plane, in which the
rotation axis (X) of the drive motor is situated.
7. A centrifugal pump assembly according to one of the preceding claims, characterised in that a valve insert (56; 56', 56"; 120) is inserted into the receiving space (50; 50'),
in the inside of which valve insert the at least one valve element (64; 90; 100; 128)
is movably guided, wherein the valve insert (56; 56', 56"; 120) is preferably inserted
through an opening into the receiving space (50; 50').
8. A centrifugal pump assembly according to one of the preceding claims, characterised in that a valve insert (56; 56', 56"; 120) is inserted into the receiving space (50; 50'),
said valve insert interrupting the first suction channel (46; 46') in a manner such
that a first section (46a; 46'a) of the first suction channel forms the first flow
path and a second section (46b; 46'b) of the first suction channel forms a flow path
from the receiving space (50; 50') to the suction side of the impeller (38; 38').
9. A centrifugal pump assembly according to one of the preceding claims, characterised in that the at least one valve element (64; 90; 100; 128) is movable in the direction of
the longitudinal axis (Z) of the receiving space (50; 50').
10. A centrifugal pump assembly according to one of the preceding claims, characterised in that first and/or the second flow path end in a valve seat (68; 70; 86; 98; 114), with
which the at least one valve element (64; 90; 100; 128) can be brought into bearing
contact.
11. A centrifugal pump assembly according to claim 10, characterised in that the first flow path runs out into a first valve seat (68) and the second flow path
runs out into a second valve seat (70), and a flow path (46b) branches to the suction
side of the impeller (38) between these two valve seats (68, 70), wherein the at least
one valve element (64) comprises two valve surfaces which face the valve seats (68;
70) and which are arranged in a manner such that given a movement of the valve element
(64), one valve surface distances itself from the one of the valve seats (68, 70)
and simultaneously the other valve surface approaches the other valve seat (68, 70).
12. A centrifugal pump assembly according to claim 11, characterised in that the valve seats (68, 70) face one another and the at least one valve element (64)
is situated between the valve seats (68,70).
13. A centrifugal pump assembly according to one of the preceding claims, characterised in that the at least one valve element (120) is designed in a sleeve-like manner, that the
second flow path runs through the inside of the sleeve and that the sleeve in a wall
comprises an exit opening (134) which is arranged lying opposite an entry opening
(136) of a flow path to the suction side of the impeller (38') in a manner such that
it can brought to overlap with the entry opening (136) to a different extent by way
of a movement of the valve element (120).
14. A centrifugal pump assembly according to claim 13, characterised in that the valve element (120) is designed and arranged in a manner such that with its outer
side and depending on the positioning of the valve element (120), it closes a flow
connection from the first flow path to the entry opening (136) to a different extent.
15. A centrifugal pump assembly according to claim 13 or 14, characterised in that a valve surface which acts in the movement direction (Z) of the valve element (120)
and which in an end position of the valve element bears on a valve seat (118) in a
manner such that the second flow path is closed is formed on the valve element (120).
16. A centrifugal pump assembly according to one of the preceding claims, characterised in that the receiving space (50; 50') comprises a first opening (52; 52') at a first axial
end and a second opening (54; 54') preferably at an opposite second axial end.
17. A centrifugal pump assembly according to claim 16, characterised in that one of the openings (52; 52'; 54; 54') forms the second suction connection piece
or is connected to the second suction connection piece, wherein preferably a valve
insert which is connected to the second suction connection piece extends outwards
out of the opening.
18. A centrifugal pump assembly according to claim 16 or 17, characterised in that one of the openings is closed by a closure element (122).
19. A centrifugal pump assembly according to claim 18, characterised in that the actuator (124) is arranged on the closure element (122) and/or an actuation element
(136) of the actuator (124) which is connected to the valve element extends through
the closure element (122) into the inside of the receiving space.
20. A centrifugal pump assembly according to one of the claims 1 to 17, characterised in that an actuation element which is connected to the valve element is designed as a pivotable
lever (78) which extends transversely to the movement direction (Z) of the valve element
(64) and preferably extends outwards through a wall of the receiving space (50) and/or
of a valve insert (56) which is inserted into the receiving space (50).
1. Groupe motopompe centrifuge destiné à être utilisé en tant que groupe motopompe de
circulation pour des installations de chauffage et de climatisation, comprenant un
carter de pompe (24; 24'), un moteur d'entraînement électrique ainsi qu'au moins une
roue (38; 38') entraînée en rotation par celui-ci et disposée dans le carter de pompe
(24; 24'), dans lequel est réalisé un canal d'aspiration (46; 46') qui forme un premier
trajet d'écoulement depuis une première tubulure d'aspiration (44, 44') vers le côté
aspiration de la roue (38; 38'),
la première tubulure d'aspiration (44; 44') et une tubulure de refoulement (40; 40')
formée au niveau du carter de pompe (24; 24') sont opposées l'une à l'autre dans la
direction d'un axe de montage (Y) commun,
caractérisé en ce que
le carter de pompe (24; 24') comporte un espace de réception (50; 50') ayant une forme
de base tubulaire, qui coupe le premier canal d'aspiration (46; 46') de façon à créer
une région d'intersection entre le premier canal d'aspiration et l'espace de réception,
où l'espace de réception (50; 50') est raccordé à une seconde tubulure d'aspiration
(58; 82; 110; 116) et à l'intérieur duquel est agencé au moins un organe de soupape
mobile (64; 90; 100; 128) qui est relié à un actionneur (76; 94; 105; 124) et conçu
de telle sorte que le déplacement de l'organe de soupape (64; 90; 100; 128) peut faire
varier un rapport de section transversale entre le premier trajet d'écoulement qui
s'étend depuis la première tubulure d'aspiration (44; 44'), et un second trajet d'écoulement
qui s'étend depuis la seconde tubulure d'aspiration (58; 82; 110; 116),
en ce que le premier et le second trajet d'écoulement débouchent dans l'espace de réception
(50; 50') et un segment (46b; 46'b) du premier canal d'aspiration (46; 46') forme
un trajet d'écoulement depuis l'espace de réception (50; 50') vers le côté aspiration
de la roue (38; 38'), au moins au nombre de une, et en ce que l'axe longitudinal (Z) de l'espace de réception (50; 50') s'étend transversalement
et en particulier perpendiculairement à un plan dans lequel est situé l'axe de montage
(Y).
2. Groupe motopompe centrifuge selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'actionneur est électrique, thermique ou hydraulique, et est en particulier un moteur
électrique pas à pas (64; 128).
3. Groupe motopompe centrifuge selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'actionneur est un actionneur hydraulique (105) qui comporte une liaison de pression
(96) via laquelle une pression côté sortie de la roue (38) agit sur l'organe de soupape
(100), au moins au nombre de un, suite à quoi il est prévu, de préférence, un élément
de précontrainte (102) qui génère une force de précontrainte exercée à l'opposé de
la force de pression générée par la pression.
4. Groupe motopompe centrifuge selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'actionneur est un actionneur thermique (94) agencé de façon à déplacer l'organe
de soupape (90), au moins au nombre de un, en fonction d'une température dans l'un
des deux trajets d'écoulement.
5. Groupe motopompe centrifuge selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'espace de réception (50, 50') est délimité par une paroi réalisée d'un seul tenant
avec au moins une autre partie du carter de pompe (24; 24'), où, de préférence, la
paroi délimitant l'espace de réception (50; 50') et l'ensemble du carter de pompe
(24; 24') sont réalisés d'un seul tenant, de préférence en métal ou en matière plastique.
6. Groupe motopompe centrifuge selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'espace de réception (50; 50') présente une forme de base tubulaire et son axe longitudinal
(Z) s'étend transversalement, et en particulier perpendiculairement à un plan dans
lequel est situé l'axe de rotation (X) du moteur d'entraînement.
7. Groupe motopompe centrifuge selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'est inséré dans l'espace de réception (50; 50') un insert de soupape (56; 56'; 56";
120) à l'intérieur duquel l'élément de soupape (64; 90; 100; 128), au moins au nombre
de un, est guidé de façon mobile, l'insert de soupape (56; 56'; 56"; 120) étant introduit
de préférence à travers une ouverture pratiquée dans l'espace de réception (50; 50').
8. Groupe motopompe centrifuge selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'est inséré dans l'espace de réception (50; 50') un insert de soupape (56; 56'; 56";
120) qui interrompt le premier canal d'aspiration (46; 46') de façon telle qu'un premier
segment (46a; 46'a) du premier canal d'aspiration forme le premier trajet d'écoulement
et un second segment (46b; 46'b) du premier canal d'aspiration forme un trajet d'écoulement
depuis l'espace de réception (50; 50') vers le côté aspiration de la roue (38; 38').
9. Groupe motopompe centrifuge selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'organe de soupape (64; 90; 100; 128), au moins au nombre de un, est mobile dans
la direction de l'axe longitudinal (Z) de l'espace de réception (50; 50').
10. Groupe motopompe centrifuge selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le premier et/ou le second trajet d'écoulement se terminent dans un siège de soupape
(68; 70; 86; 98; 114) avec lequel l'organe de soupape (64; 90; 100; 128), au moins
au nombre de un, peut être mis en contact.
11. Groupe motopompe centrifuge selon la revendication 10, caractérisé en ce que le premier trajet d'écoulement et le second trajet d'écoulement débouchent respectivement
dans un premier siège de soupape (68) et dans un second siège de soupape (70), et
en ce qu'un trajet d'écoulement (46b) bifurque vers le côté aspiration de la roue (38) entre
lesdits deux sièges de soupape (68, 70), dans lequel l'organe de soupape (64), au
moins au nombre de un, présente deux surfaces de soupape orientées vers les sièges
de soupape (68, 70), et qui sont agencées de façon telle que, lors d'un déplacement
de l'organe de soupape (64), une surface de soupape s'éloigne de l'un des sièges de
soupape (68, 70) et simultanément l'autre surface de soupape se rapproche de l'autre
siège de soupape (68, 70).
12. Groupe motopompe centrifuge selon la revendication 11, caractérisé en ce que les sièges de soupape (68, 70) se font face et l'organe de soupape (64), au moins
au nombre de un, est situé entre les sièges de soupape (68, 70).
13. Groupe motopompe centrifuge selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'organe de soupape (120), au moins au nombre de un, est en forme de manchon, en ce que le second trajet d'écoulement traverse l'intérieur du manchon et en ce que le manchon comporte, dans une paroi, un orifice de sortie (134) qui est disposé en
regard d'un orifice d'entrée (136) d'un trajet d'écoulement vers le côté aspiration
de la roue (38') de façon à pouvoir être amené plus ou moins en coïncidence avec l'orifice
d'entrée (136) par le déplacement de l'organe de soupape (120).
14. Groupe motopompe centrifuge selon la revendication 13, caractérisé en ce que l'organe de soupape (120) est conçu et agencé de façon à plus ou moins fermer, par
sa face extérieure et en fonction du positionnement de l'organe de soupape (120),
une liaison d'écoulement depuis le premier trajet d'écoulement jusqu'à l'orifice d'entrée
(136).
15. Groupe motopompe centrifuge selon la revendication 13 ou 14, caractérisé en ce qu'est formée au niveau de l'organe de soupape (120) une surface de soupape agissant
dans la direction de déplacement (Z) de l'élément de soupape (120), laquelle, dans
une position extrême de l'organe de soupape, repose sur un siège de soupape (118)
de façon à fermer le second trajet d'écoulement.
16. Groupe motopompe centrifuge selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'espace de réception (50; 50') présente, à une première extrémité axiale, une première
ouverture (52; 52') et, de préférence à une seconde extrémité axiale opposée, une
seconde ouverture (54; 54').
17. Groupe motopompe centrifuge selon la revendication 16, caractérisé en ce que l'une des ouvertures (52; 52'; 54; 54') forme la seconde tubulure d'aspiration ou
est reliée à la seconde tubulure d'aspiration, suite à quoi, de préférence, un insert
de soupape, relié à la seconde tubulure d'aspiration, s'étend vers l'extérieur à partir
de l'ouverture.
18. Groupe motopompe centrifuge selon la revendication 16 ou 17, caractérisé en ce que l'une des ouvertures est fermée par un élément de fermeture (122).
19. Groupe motopompe centrifuge selon la revendication 18, caractérisé en ce que l'actionneur (124) est disposé au niveau de l'élément de fermeture (122) et/ou en ce qu'un élément d'actionnement (136) de l'actionneur (124) relié à l'organe de soupape
s'étend à travers l'élément de fermeture (122) et à l'intérieur de l'espace de réception.
20. Groupe motopompe centrifuge selon l'une des revendications 1 à 17, caractérisé en ce qu'un élément d'actionnement relié à l'organe de soupape est conçu en tant que levier
pivotant (78), qui s'étend transversalement à la direction de déplacement (Z) de l'organe
de soupape (64) et s'étend vers l'extérieur de préférence par une paroi de l'espace
de réception (50) et/ou d'un insert de soupape (56) inséré dans l'espace de réception
(50). réception (50).