[0001] Dunstabzugsvorrichtung für ein in ein Möbel einbaubares Kochfeld, Verfahren zum Betreiben
der Dunstabzugsvorrichtung und System aus einem Möbel, einem Kochfeld und einer Dunstabzugsvorrichtung
[0002] Die Erfindung betrifft eine Dunstabzugsvorrichtung für ein in ein Möbel einbaubares
Kochfeld, ein Verfahren zum Betreiben der Dunstabzugsvorrichtung und ein System aus
einem Möbel und einem Kochfeld und einer Dunstabzugsvorrichtung.
[0003] Dunstabzüge mit einer Abluftleitung können Feuchtigkeit, die während eines Kochvorgangs
freigesetzt wird, aus einem Gebäude heraus transportieren. Bei Dunstabzügen im Umluftbetrieb
verbleibt diese Feuchtigkeit im Raum. Bei Dunstabzugssystemen mit einem Tischlüfter
kann feuchte Luft in einen Schranksockel geblasen werden, wie beispielsweise die Druckschrift
US 2003 / 226 444 A1 offenbart. Die Luftführung kann dabei im Schranksockel enden, oder die feuchte Luft
kann aus dem Schranksockel heraus in den Küchenraum geleitet werden.
[0004] Die Druckschrift
WO 2004/054689 A1 zeigt eine Dunstabzugseinrichtung mit Filtereinrichtungen zur Reduktion der Feuchtigkeit
in der geförderten Luft.
[0005] Die Druckschrift
US 2007 / 062 513 A1 offenbart eine Dunstabzugseinrichtung, welche mit einem Kochfeld in einem Möbel eingebaut
ist und einen Luftstrom von der Umgebung des Kochfeldes weg in das Innere des Möbels
transportiert. Die Druckschrift
EP 2 893 967 A1 zeigt für eine derartige Dunstabzugseinrichtung eine Ausgestaltung eines Filters.
[0006] Aus der Druckschrift
WO 2004/090425 A2 ist eine Dunstabzugseinrichtung bekannt, welche oberhalb eines Möbelsockels, beispielsweise
als Möbelschublade ein Leitungsabschnitt mit einem Filter aufweist. Die Druckschriften
DE 20 2006 003 321 U1 und
DE 20 2006 016 179 U1 zeigen jeweils eine ähnliche Dunstabzugseinrichtung zur Verwendung bei einem auf
Rädern verfahrbarem Möbel.
[0007] Der Erfindung stellt sich die Aufgabe eine verbesserte Dunstabzugsvorrichtung für
ein in ein Möbel einbaubares Kochfeld, ein verbessertes Verfahren zum Betreiben der
Dunstabzugsvorrichtung und ein verbessertes Möbel mit einem Kochfeld und mit einer
Dunstabzugsvorrichtung zu schaffen.
[0008] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Dunstabzugsvorrichtung für ein in ein
Möbel einbaubares Kochfeld, ein Verfahren zum Betreiben der Dunstabzugsvorrichtung
und ein Möbel mit einem Kochfeld und mit einer Dunstabzugsvorrichtung mit den Merkmalen
bzw. Schritten der Hauptansprüche gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden Unteransprüchen.
[0009] Die mit der Erfindung erreichbaren Vorteile bestehen darin, dass die Luftfeuchtigkeit
der von der Dunstabzugsvorrichtung abgesaugten Luft oder Wrasen reduziert werden kann.
Vorteilhafterweise kann dadurch eine Kondensation von Wasserdampf in dem Schranksockel
oder in dem Küchenraum vermieden werden. Zudem können vorteilhafterweise Feuchtigkeitsschäden
an dem Möbel oder dem Küchenraum vermieden werden. Ein Feuchtigkeitsadsorber der Dunstabzugsvorrichtung
kann dabei in dem Möbel angeordnet sein, was vorteilhafterweise eine kompakte Bauweise
ermöglicht.
[0010] Auch wenn der beschriebene Ansatz anhand eines Haushaltgerätes beschrieben wird,
kann der hier beschrieben Ansatz entsprechend im Zusammenhang mit einem gewerblichen
oder professionellen Gerät, beispielsweise einem professionellen Küchengerät, oder
einem Laborlüftungssystem eingesetzt werden.
[0011] Eine Dunstabzugsvorrichtung für ein in ein Möbel einbaubares Kochfeld umfasst zumindest
eine Abluftleitung, eine Lüftungseinrichtung, eine Umlufteinrichtung und einen Feuchtigkeitsadsorber.
Das Möbel weist einen mit einer Sockelleiste verkleideten Sockelinnenraum auf. Die
Abluftleitung ist dazu ausgeformt, einen Luftstrom aus einem Umgebungsbereich des
Kochfelds zu dem Sockelinnenraum zu leiten. Die Lüftungseinrichtung ist dazu ausgebildet,
den Luftstrom durch die Abluftleitung zu fördern. Die Umlufteinrichtung weist einen
Geruchsfilter zum Reinigen des Luftstroms auf. Der Feuchtigkeitsadsorber ist dazu
ausgebildet, dem Luftstrom Feuchtigkeit zu entziehen.
[0012] Bei dem Möbel kann es sich beispielsweise um einen Küchenschrank handeln, in den
das Kochfeld eingebaut werden kann. Das Kochfeld kann beispielsweise in einem oberen
Abschnitt des Küchenschranks angeordnet sein. Bei der Lüftungseinrichtung kann es
sich beispielsweise um einen Tischlüfter handeln, der dazu ausgeformt ist, als Luftstrom
einen während eines Kochvorgangs entstehenden Wrasen abzusaugen. Die Abluftleitung
kann beispielsweise eine Einzugsöffnung aufweisen, die benachbart zu oder angrenzend
an das Kochfeld angeordnet ist. Die Einzugsöffnung kann auch als Teil der Lüftungseinrichtung
ausgeformt sein. Die Abluftleitung kann beispielsweise an die Einzugsöffnung und zusätzlich
oder alternativ an die Lüftungseinrichtung anschließend angeordnet sein. Die Abluftleitung
kann beispielsweise abschnittsweise entlang einer einer Wand des Küchenraums zugewandten
Seite des Möbels verlaufen. Die Umlufteinrichtung kann beispielsweise in der Abluftleitung
oder in dem Sockelinnenraum anordenbar sein. Bei dem Feuchtigkeitsadsorber kann es
sich beispielsweise um einen Aktivkohlefilter handeln, der eine besonders hohe Feuchtigkeitsaufnahmeleistung
und zusätzlich oder alternativ eine besonders hohe Feuchtigkeitsabgabeneigung aufweist.
Dazu kann der Feuchtigkeitsadsorber beispielsweise als Sorptionsfilter mit einer durch
eine sehr hohe chemische Aktivierung entstehenden offenporigen, makroporösen Struktur
ausgeformt sein.
[0013] Gemäß der Erfindung weist die Abluftleitung einen ersten Leitungsabschnitt auf, der
ausgeformt ist, den Luftstrom aus dem Umgebungsbereich des Kochfelds zu leiten. Zudem
kann die Abluftleitung einen zweiten Leitungsabschnitt aufweisen, der ausgeformt ist,
den Luftstrom zu einem Auslassspalt in der Sockelleiste zu leiten. Der erste Leitungsabschnitt
und zusätzlich oder alternativ der zweite Leitungsabschnitt können eine Krümmung zum
Vorbeileiten des Luftstroms an einer Ecke des Möbels aufweisen. Vorteilhafterweise
kann der Luftstrom auf diese Weise platzsparend geleitet und schnell und effizient
ausgeleitet werden. Zudem ermöglicht diese Ausführungsform eine kompakte Bauweise
der Dunstabzugsvorrichtung.
[0014] Der zweite Leitungsabschnitt kann gemäß einer Ausführungsform rohrförmig ausgeformt
sein. Alternativ kann der zweite Leitungsabschnitt als Umlenkelement zur Verbesserung
des Lenkens des Luftstroms zu dem Auslassspalt in der Sockelleiste ausgeformt sein.
Bei dem Umlenkelement kann es sich beispielsweise um ein Umlenkblech handeln, oder
um einen aus Kunststoff ausgeformten Leitungsabschnitt der Abluftleitung. Vorteilhafterweise
kann der Luftstrom durch den rohrförmigen zweiten Leitungsabschnitt oder durch das
Umlenkelement besonders effizient zum Auslassspalt der Sockelleiste gelenkt werden.
[0015] Die Umlufteinrichtung kann gemäß einer Ausführungsform stromabwärts des ersten Leitungsabschnitts
oder stromabwärts des zweiten Leitungsabschnitts angeordnet ist. Wenn die Umlufteinrichtung
stromabwärts des ersten Leitungsabschnitts angeordnet ist, kann die Umlufteinrichtung
beispielweise zwischen dem ersten und dem zweiten Leitungsabschnitt angeordnet sein.
Stromabwärts des zweiten Leitungsabschnitts kann die Umlufteinrichtung in dem Sockelinnenraum
angeordnet sein. Die Anordnung der Umlufteinrichtung kann beispielsweise in Abhängigkeit
einer Ausformung des Möbels erfolgen, oder in Abhängigkeit einer Stellweise des Möbels
in dem Küchenraum, was vorteilhafterweise eine kompakte Bauweise des Möbels und der
Dunstabzugsvorrichtung ermöglicht.
[0016] Zudem kann die Umlufteinrichtung gemäß einer Ausführungsform den Feuchtigkeitsadsorber
umfassen. Dazu kann der Feuchtigkeitsadsorber beispielsweise benachbart zu dem Geruchsfilter
in einem Gehäuse der Umlufteinrichtung angeordnet sein. Diese Ausführungsform ermöglicht
vorteilhafterweise eine besonders effiziente Führung des Luftstroms. Generell können
Umlufteinrichtung und Feuchtigkeitsadsorber bezüglich des Luftstroms in Reihe angeordnet
sein. Ist der Feuchtigkeitsadsorber der Umlufteinrichtung, insbesondere dem Fettfilter
und/oder dem Geruchsfilter nachgeschaltet, so kann beispielsweise eine Verschmutzung
des Feuchtigkeitsadsorbers unterdrückt werden. Erfindungsgemäß weist die Dunstabzugsvorrichtung
eine Sensoreinrichtung und eine Steuereinrichtung auf. Die Sensoreinrichtung kann
ausgebildet sein, eine Luftfeuchtigkeit und zusätzlich oder alternativ eine Temperatur
zu sensieren. Die Sensoreinrichtung kann beispielsweise einen Luftfeuchtigkeitssensor
umfassen. Die Sensoreinrichtung ist ausgebildet, ein Sensorsignal bereitzustellen,
das die Luftfeuchtigkeit und zusätzlich oder alternativ die Temperatur abbildet. Beispielsweise
kann das Sensorsignal eine relative Luftfeuchtigkeit abbilden. Die Steuereinrichtung
ist ausgebildet sein, unter Verwendung des Sensorsignals ein Steuersignal zum Ansteuern
der Lüftungseinrichtung bereitzustellen.
[0017] Die Steuereinrichtung kann beispielsweise ausgebildet sein, abhängig von einem Wert
des Sensorsignals das Steuersignal zum Aktivieren oder Deaktivieren der Luftungseinrichtung
bereitzustellen, oder das Steuersignal Kann ausgebildet sein, eine Luftungsleistung
der Luftungseinrichtung einzustellen. Vorteillhafterweise Kann die Luftungseinrichtung
mittels der Sensoreinrichtung una aer Steuereinrichtung nach Bedan automatisch betrieben
werden, ohne einen Eingriff eines Benutzers erforderlich zu machen, was ein besonders
effizientes und dadurch energiesparendes Betreiben der Lüftungseinrichtung ermöglicht.
[0018] Erfindungsgemäß ist die Steuereinrichtung dazu ausgebildet, abhängig von einem Wert
des Sensorsignals das Steuersignal zum Betreiben der Lüftungseinrichtung in einem
Trockenmodus zum Trocknen des Feuchtigkeitsadsorbers bereitzustellen. Der Trockenmodus
kann beispielsweise nach dem Kochvorgang erfolgen. In dem Trockenmodus kann die Lüftungseinrichtung
beispielsweise eine geringere Gebläseleistung aufweisen als beim Absaugen eines Luftstroms
oder Wrasens in einem Abzugsmodus während des Kochvorgangs. Das Steuersignal zum Betreiben
der Lüftungseinrichtung in dem Trockenmodus kann beispielsweise bereitgestellt werden,
wenn der Wfert des Sensorsignals ein Erreichen oder Unterschreiten eines vordefinierten
Grenzwertes der Luftfeuchtigkeit anzeigt, der beispielsweise einer vor dem Starten
des Kochvorgangs sensierten Luftfeuchtigkeit entspricht. Der Feuchtigkeitsadsorber
kann durch das Trocknen mittels der Lüftungseinrichtung vorteilhafterweise für einen
nachfolgenden Kochvorgang regeneriert werden. Mit diesem Ansatz wird zudem ein Verfahren
zum Betreiben einer Ausführungsform der vorstehend genannten Dunstabzugsvorrichtung
vorgestellt. Das Verfahren weist zumindest einen Schritt des Aktivierens der Lüftungseinrichtung
in einem Abzugsmodus und einen Schritt des Aktivierens der Lüftungseinrichtung in
einem Trockenmodus auf. Im Schritt des Aktivierens der Lüftungseinrichtung in dem
Abzugsmodus wird die Lüftungseinrichtung aktiviert, um während eines Kochvorgangs
entstehenden Wrasen als den Luftstrom aus dem Umgebungsbereich des Kochfelds zu dem
Sockelinnenraum zu leiten. Im Schritt des Aktivierens der Lüftungseinrichtung in dem
Trockenmodus wird die Lüftungseinrichtung aktiviert, um nach dem Kochvorgang Raumluft
als den Luftstrom aus dem Umgebungsbereich des Kochfelds zu dem Sockelinnenraum zu
leiten, um den Feuchtigkeitsadsorber zu trocknen. Vorteilhafterweise kann die Lüftungseinrichtung
somit sowohl zum Absaugen eines Luftstroms, beispielsweise eines Wrasen, verwendet
werden, als auch zum Trocknen des Feuchtigkeitsadsorbers. Zudem kann beim Aktivieren
vorteilhafterweise die Lüftungsleitung der Lüftungseinrichtung entsprechend dem Abzugsmodus
oder dem Trockenmodus eingestellt sein.
[0019] Das Verfahren kann gemäß einer Ausführungsform zudem einen Schritt des Deaktivierens
der Lüftungseinrichtung nach dem Schritt des Aktivierens der Lüftungseinrichtung in
dem Abzugsmodus und vor dem Schritt des Aktivierens der Lüftungseinrichtung in dem
Trockenmodus umfassen. Vorteilhafterweise ist es gemäß dieser Ausführungsform möglich,
den Trockenmodus erst zu aktivieren, wenn zum Trocknen geeignete Luft zur Verfügung
steht, beispielsweise nach dem Kochvorgang, oder sobald die Luftfeuchtigkeit nach
Beenden des Kochvorgangs einen bestimmten Grenzwert erreicht hat.
[0020] Es wird zudem ein Möbel mit einem in das Möbel eingebauten Kochfeld und mit einem
Ausführungsbeispiel der vorstehend genannten Dunstabzugsvorrichtung, die in dem Möbel
eingebaut ist, vorgestellt. Auch mittels dieser Ausführungsform der Erfindung kann
die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe vorteilhaft gelöst werden.
[0021] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt
und werden nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
- Figur 1
- eine schematische Darstellung eines Möbels mit einer Dunstabzugsvorrichtung für ein
in das Möbel einbaubares Kochfeld gemäß einem Ausführungsbeispiel;
- Figur 2
- eine schematische Darstellung eines Möbels mit einer Dunstabzugsvorrichtung für ein
in das Möbel einbaubares Kochfeld gemäß einem Ausführungsbeispiel;
- Figur 3
- eine schematische Darstellung eines Möbels mit einer Dunstabzugsvorrichtung für ein
in das Möbel einbaubares Kochfeld gemäß einem Ausführungsbeispiel;
- Figur 4
- eine schematische Darstellung einer Umlufteinrichtung mit einem Feuchtigkeitsadsorber
gemäß einem Ausführungsbeispiel;
- Figur 5
- eine schematische Darstellung eines Möbels mit einer Dunstabzugsvorrichtung für ein
in das Möbel einbaubares Kochfeld gemäß einem Ausführungsbeispiel;
- Figur 6
- eine schematische Darstellung einer Umlufteinrichtung mit einem Feuchtigkeitsadsorber
gemäß einem Ausführungsbeispiel; und
- Figur 7
- eine Ablaufdiagramm eines Verfahrens zum Betreiben der Dunstabzugsvorrichtung gemäß
einem Ausführungsbeispiel.
[0022] In der nachfolgenden Beschreibung günstiger Ausführungsbeispiele des vorliegenden
Ansatzes werden für die in den verschiedenen Figuren dargestellten und ähnlich wirkenden
Elemente gleiche oder ähnliche Bezugszeichen verwendet, wobei auf eine wiederholte
Beschreibung dieser Elemente verzichtet wird.
[0023] Figur 1 zeigt eine schematische Darstellung eines Möbels 100 mit einer Dunstabzugsvorrichtung
105 für ein in das Möbel 100 einbaubares Kochfeld gemäß einem Ausführungsbeispiel.
Das Möbel 100 weist einen mit einer Sockelleiste 110 verkleideten Sockelinnenraum
115 auf. Das Möbel 100 stellt beispielhaft einen Küchenschrank mit einem Schranksockel
dar.
[0024] Die Dunstabzugsvorrichtung 105 umfasst eine Abluftleitung 120, eine Lüftungseinrichtung
125, eine Umlufteinrichtung 130 und einen Feuchtigkeitsadsorber 135. Die Abluftleitung
120 ist dazu ausgeformt, einen Luftstrom aus einem Umgebungsbereich des Kochfelds
zu dem Sockelinnenraum 115 zu leiten. Gemäß einem Ausführungsbeispiel mündet die Abluftleitung
120 in den Sockelinnenraum 115, sodass der Luftstrom in den Sockelinnenraum 115 hinaus
austritt. Die Lüftungseinrichtung 125 ist dazu ausgebildet, den Luftstrom durch die
Abluftleitung 120 zu fördern. Die Umlufteinrichtung 130 weist einen Geruchsfilter
140 zum Reinigen des Luftstroms auf. Der Feuchtigkeitsadsorber 135 ist dazu ausgebildet
ist, dem Luftstrom Feuchtigkeit zu entziehen.
[0025] Gemäß dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel umfasst die Umlufteinrichtung 130 den
Feuchtigkeitsadsorber 135. Der Feuchtigkeitsadsorber 135 ist beispielhaft benachbart
zu dem Geruchsfilter 140 in der Umlufteinrichtung 130 angeordnet. Dabei ist der Feuchtigkeitsadsorber
135 dem Geruchsfilter 140 in Bezug auf eine Strömungsrichtung des Luftstroms vorgeschaltet.
Die Lüftungseinrichtung 125 ist beispielhaft als Tischlüfter ausgeführt und entsprechend
dazu ausgebildet, den Luftstrom, beispielsweise während eines Kochvorgangs entstehende
Wrasen, anzusaugen. In dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel leitet die Abluftleitung
120 den Luftstrom durch die Umlufteinrichtung 130 und damit durch den Feuchtigkeitsadsorber
135 und zur Geruchsbindung durch den Geruchsfilter 140 in den Sockelinnenraum 115.
Alternativ kann die Lüftungseinrichtung 125 an einer anderen geeigneten Position,
beispielsweise innerhalb der Abluftleitung 120, angeordnet sein.
[0026] Die Dunstabzugsvorrichtung 105 weist gemäß dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel
zudem eine optionale Sensoreinrichtung 145 und eine optionale Steuereinrichtung 150
auf. Die Sensoreinrichtung 145 ist ausgebildet, eine Luftfeuchtigkeit und zusätzlich
oder alternativ eine Temperatur zu sensieren. Zudem ist die Sensoreinrichtung 145
ausgebildet, ein Sensorsignal 155 bereitzustellen, das die Luftfeuchtigkeit und zusätzlich
oder alternativ die Temperatur abbildet. Die Steuereinrichtung 150 ist dazu ausgebildet,
unter Verwendung des Sensorsignals 155 ein Steuersignal 160 zum Ansteuern der Lüftungseinrichtung
125 bereitzustellen. Ein Sensorbereich der Sensoreinrichtung 145 kann beispielsweise
in dem Möbel 100, in einer Umgebung des Möbels 100 und innerhalb der Dunstabzugsvorrichtung
105, beispielsweise innerhalb der Abluftleitung 120 liegen.
[0027] Ferner ist die Steuereinrichtung 150 gemäß einem Ausführungsbeispiel dazu ausgebildet,
abhängig von einem Wert des Sensorsignals 155 das Steuersignal 160 zum Betreiben der
Lüftungseinrichtung 125 in einem Trockenmodus zum Trocknen des Feuchtigkeitsadsorbers
135 bereitzustellen. Das Steuersignal 160 wird beispielsweise beim Erreichen oder
Unterschreiten eines vorbestimmten Werts der Luftfeuchtigkeit und zusätzlich oder
alternativ der Temperatur zum Trocknen des Feuchtigkeitsadsorbers 135 bereitgestellt.
Dadurch kann beispielsweise erst dann mit einem Trocknen des Feuchtigkeitsadsorbers
135 begonnen werden, wenn das Steuersignal 160 anzeigt, das die zum Trocknen des Feuchtigkeitsadsorbers
135 angesaugte Luft ausreichend trocken ist.
[0028] Bei dem Leiten des Luftstroms durch das Möbel 100 kommt es durch die Verwendung des
Feuchtigkeitsadsorbers 135 vorteilhafterweise nicht zu einer Kondensation von Feuchtigkeit
des aus dem Umgebungsbereich des Kochfelds geleiteten Luftstroms, wodurch eine Schädigung
des Möbels 100, beispielsweise durch Quellschäden oder sich ablösenden Umleimer, verhindert
werden kann. Mittels der hier gezeigten Dunstabzugsvorrichtung 105 werden Feuchtigkeitsspitzen,
die durch den Kochvorgang entstehen, auf physikalische Werte, bei denen es in bewohnten
Räumen nicht zur Kondensation des Wasserdampfs kommt, reduziert.
[0029] Der eingesetzte Feuchtigkeitsadsorber 135 wird gemäß einem Ausführungsbeispiel nach
dem Kochprozess wieder getrocknet, wenn sich durch den Luftwechsel und die anschließende
Konditionierung der Raumluft die vor dem Kochprozess herrschende Luftfeuchtigkeit
wieder eingestellt hat. Dies erfolgt hier mittels des Steuersignals 160 unter Verwendung
des Sensorsignals 155. Bei der Trocknung des Feuchtigkeitsadsorbers 135 übersteigt
die relative Luftfeuchtigkeit hinter dem Feuchtigkeitsadsorber 135 auf Grund der Adsorptionskinematik
des eingesetzten Feuchtigkeitsadsorbers 135 niemals Werte, die zu Feuchtigkeitsschäden
an dem Möbel 100 führen können. Außerdem ermöglicht ein Nachlauf der Lüftungseinrichtung
125 nach abgeschlossener Trocknung des Feuchtigkeitsadsorbers 135, dass sich in dem
Inneren des Möbels die gleichen physikalischen Bedingungen wie in der Küche, also
der Umgebung des Möbels 100 einstellen. Dazu sensiert ein Luftfeuchtigkeitssensor
der Sensoreinrichtung 145 in der Küche die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit, wodurch
der Zeitpunkt erkannt wird, zu dem ein Gebläse der Lüftungseinrichtung 125 im Trockenmodus
in kleiner Luftleistung zur Trocknung des Feuchtigkeitsadsorbers 135 eingeschaltet
wird. Im Schrankinneren des Möbels 100 stellen sich durch einen Gebläsenachlauf der
Lüftungseinrichtung 125 die gleichen physikalischen Bedingungen wie in der Küche ein.
Für den nächsten Kochvorgang steht anschließend wieder ein trockener Feuchtigkeitsadsorbers
135 zur Verfügung.
[0030] Mittels der hier gezeigten Dunstabzugsvorrichtung 105 ist es möglich, die Luftführung
noch innerhalb des Möbels 100 zu beenden, ohne dabei Langzeitschäden durch Feuchtigkeit
zu riskieren, durch ein Einstellen der gleichen physikalischen Bedingungen in dem
Inneren des Möbels 100 wie in der Küche. Die Feuchtigkeitsbindung der Luftfeuchtigkeit
des Luftstroms steht dauerhaft zur Verfügung, weil der Feuchtigkeitsadsorber 135 nach
jedem Kochvorgang getrocknet wird. Dabei ist der Installationsaufwand der Dunstabzugsvorrichtung
105 gegenüber der Variante, bei der die Luft aus dem Möbel 100 heraus geführt wird,
reduziert. Im Vergleich zu der Luftführung aus dem Möbel 100 heraus ergeben sich hier
zudem eine geringere Ausströmgeschwindigkeit und geringere Strömungsgeräusche beim
Leiten des Luftstroms mittels der Dunstabzugsvorrichtung 105. Ohne die Verwendung
des Feuchtigkeitsabsorbers 135 würde feuchte Luft aus dem Möbel 100 herausgeleitet,
wobei der Installationsaufwand höher ist, weil die Verrohrung an der Schrankrückwand
herunter und auf dem Fußboden im Schranksockel bis zum gewünschten Ausblasfenster
ausgeführt werden muss. Vorteilhafterweise kann durch das Verwenden des Feuchtigkeitsadsorbers
135 eine am Ausblasfenster auftretende hohe Ausströmgeschwindigkeit, die wiederum
zu Zuglufterscheinungen oder erhöhten Strömungsgeräuschen führen kann, vermieden werden.
[0031] Figur 2 zeigt eine schematische Darstellung eines Möbels 100 mit einer Dunstabzugsvorrichtung
105 für ein in das Möbel 100 einbaubares Kochfeld gemäß einem Ausführungsbeispiel.
Das hier gezeigte Möbel 100 und die hier gezeigte Dunstabzugsvorrichtung 105 ähneln
den anhand von Figur 1 beschriebenen entsprechenden Elementen. In dem hier gezeigten
Ausführungsbeispiel ist durch die Pfeile 205, 210 und 215 zusätzlich das Leiten des
Luftstroms in der Dunstabzugsvorrichtung 105 gezeigt.
[0032] Die Abluftleitung 120 weist gemäß einem Ausführungsbeispiel einen ersten Leitungsabschnitt
220 auf, der ausgeformt ist, den Luftstrom aus dem Umgebungsbereich des Kochfelds
zu leiten. Zudem weist die Abluftleitung 120 einen zweiten Leitungsabschnitt 225 auf,
der ausgeformt ist, den Luftstrom zu einem Auslassspalt 230 in der Sockelleiste 110
zu leiten. Der erste Leitungsabschnitt 220 und zusätzlich oder alternativ der zweite
Leitungsabschnitt 225 weisen eine Krümmung zum Vorbeileiten des Luftstroms an einer
Ecke des Möbels 100 auf. Der Luftstrom wird in dem ersten Leitungsabschnitt 225 durch
die Krümmung umgelenkt, wie der Pfeil 205 zeigt. Dabei wird der Luftstrom von der
Lüftungseinrichtung 125 durch den ersten Leitungsabschnitt 225 zu der Umlufteinrichtung
130 geleitet. Der Luftstrom wird dann durch den Feuchtigkeitsadsorber 135 und durch
den Geruchsfilter 140 in den zweiten Leitungsabschnitt 225 geleitet, wie der Pfeil
210 zeigt. Der zweite Leitungsabschnitt 210 mündet in den Sockelinnenraum 115. Aus
dem Sockelinnenraum 115 wird der Luftstrom durch den Auslasspalt 230 in der Sockelleiste
hindurch ausgeleitet.
[0033] Der zweite Leitungsabschnitt 225 ist in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel als
Umlenkelement zur Verbesserung des Lenkens des Luftstroms zu dem Auslassspalt 230
in der Sockelleiste 110 ausgeformt. Gemäß einem alternativen Ausführungsbeispiel ist
der zweite Leitungsabschnitt 225 rohrförmig ausgeformt, wie anhand der nachfolgenden
Figuren 3 und 5 gezeigt
[0034] Die Umlufteinrichtung 130 ist gemäß dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel stromabwärts
des ersten Leitungsabschnitts 220 angeordnet. Alternativ kann die Umlufteinrichtung
auch stromabwärts des zweiten Leitungsabschnitts 225 angeordnet sein, wie anhand der
nachfolgenden Figuren 3 und 5 gezeigt.
[0035] Gemäß dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel wird der Luftstrom aus dem Möbel 100
in den Küchenraum geleitet. Dabei wird dem Luftstrom mittels des Feuchtigkeitsadsorbers
135 Luftfeuchtigkeit entzogen. Dadurch wird vorteilhafterweise verhindert, dass Luftfeuchtigkeit
im Inneren des Möbels 100 an den Oberflächen kondensiert und Schäden verursacht.
[0036] Figur 3 zeigt eine schematische Darstellung eines Möbels 100 mit einer Dunstabzugsvorrichtung
105 für ein in das Möbel 100 einbaubares Kochfeld gemäß einem Ausführungsbeispiel.
In dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel ist der zweite Leitungsabschnitt 225 rohrförmig
ausgeformt. Zudem ist die Umlufteinrichtung 130 mit dem Geruchsfilter 140 stromabwärts
des zweiten Leitungsabschnitts 225 angeordnet. Gemäß dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel
ist die Umlufteinrichtung in dem Sockelinnenraum 115 des Möbels 100 angeordnet. Diese
Anordnung der Umlufteinrichtung 130 ist beispielsweise vorteilhaft, wenn in dem Abschnitt
der Abluftleitung 120 hinter dem Möbel 100 nicht ausreichend Bauraum für die Umlufteinrichtung
130 vorhanden ist, oder wenn in diesem Bereich Bauraum eingespart werden soll. Wenn
die Umlufteinrichtung 130 stromabwärts des zweiten Leitungsabschnitts 225 angeordnet
ist, ist die hier gezeigte rohrförmige Ausformung des zweiten Leitungsabschnitts 225
vorteilhaft, um einer Schädigung des Möbels 100 durch noch nicht entfeuchtete Luft
des Luftstroms vorzubeugen. Der Geruchsfilter 140 ist hier beispielhaft an einer Wandseite
der Umlufteinrichtung 130 angeordnet, und der Feuchtigkeitsadsorber ist an der der
Wandseite abgewandten Seite des Geruchsfilters in der Umlufteinrichtung 130 angeordnet,
wie anhand der folgenden Figur 4 gezeigt.
[0037] Figur 4 zeigt eine schematische Darstellung einer Umlufteinrichtung 130 mit einem
Feuchtigkeitsadsorber 135 gemäß einem Ausführungsbeispiel. Es ist eine Draufsicht
der in Figur 3 gezeigten Umlufteinrichtung 130 gezeigt. Die Umlufteinrichtung 130
weist einen Einleitabschnitt 405 zum Einleiten des Luftstroms auf. An den beiden Wandabschnitten
parallel einer Längserstreckungsachse der Umlufteinrichtung 130 sind zwei Geruchsfilter
140 angeordnet. An den den Wandabschnitten der Umlufteinrichtung 130 abgewandten Seiten
der Geruchsfilter 140 ist je einer der Feuchtigkeitsadsorber 135 angeordnet. Der über
den Einleitabschnitt 405 eingeleitete Luftstrom wird durch die Feuchtigkeitsadsorber
135 und durch die Geruchsfilter 140 wieder ausgeleitet, was anhand der nachfolgenden
Figuren 5 und 6 gezeigt ist. Alternativ können der Feuchtigkeitsadsorber 135 und der
Geruchsfilter 140 zylinderförmig ausgeformt sein.
[0038] Figur 5 zeigt eine schematische Darstellung eines Möbels 100 mit einer Dunstabzugsvorrichtung
105 für ein in das Möbel 100 einbaubares Kochfeld gemäß einem Ausführungsbeispiel.
Das hier gezeigte Möbel 100 und die hier gezeigte Dunstabzugsvorrichtung 105 entsprechen
dem anhand von Figur 3 beschriebenen Möbel und der Dunstabzugsvorrichtung. In der
hier gezeigten Darstellung sind zur Verdeutlichung des Führens des Luftstroms durch
die Dunstabzugsvorrichtung 105 zusätzlich die Pfeile 505, 510 und 515 gezeigt. Der
Luftstrom wird mittels der Lüftungseinrichtung 125 angesaugt und durch den ersten
Leitungsabschnitt 220 der Abluftleitung 120 geleitet, wie der Pfeil 505 zeigt. Der
Luftstrom wird von dort weiter durch die Abluftleitung 120 geleitet, zu dem rohrförmigen
zweiten Leitungsabschnitt 225, wie der Pfeil 510 zeigt. Von dem zweiten Leitungsabschnitt
225 wird der Luftstrom in die Umlufteinrichtung 130 geleitet, wo der Luftstrom durch
den Feuchtigkeitsabsorber und durch den Geruchsfilter 140 hindurch in Richtung des
Auslassspalt 230 der Sockelleiste 110 geleitet wird, wie der Pfeil 515 zeigt.
[0039] Figur 6 zeigt eine schematische Darstellung einer Umlufteinrichtung 130 mit einem
Feuchtigkeitsadsorber 135 gemäß einem Ausführungsbeispiel. Es ist eine Draufsicht
der in Figur 5 gezeigten Umlufteinrichtung 130 gezeigt. Der Luftstrom wird durch den
Einleitabschnitt 405 in die Umlufteinrichtung 130 eingeleitet, wie drei Pfeile 605
zeigen. Parallel der Längserstreckungsachse der Umlufteinrichtung 130 sind an den
beiden Wandabschnitten die Geruchsfilter 140 angeordnet, an deren den Wandabschnitten
der Umlufteinrichtung 130 abgewandten Seiten je einer der Feuchtigkeitsadsorber 135
angeordnet ist. Der über den Einleitabschnitt 405 eingeleitete Luftstrom wird durch
die Feuchtigkeitsadsorber 135 hindurch in die Geruchsfilter 140 geleitet, und von
dort aus der Umlufteinrichtung ausgeleitet, was durch zwei Pfeile 610 gezeigt ist.
[0040] Figur 7 zeigt ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens 700 zum Betreiben einer Dunstabzugsvorrichtung
gemäß einem Ausführungsbeispiel. Dabei kann es sich um eine Dunstabzugsvorrichtung
handeln, wie sie anhand der vorangegangenen Figuren beschrieben ist.
[0041] Das Verfahren 700 weist zumindest einen Schritt 705 des Aktivierens der Lüftungseinrichtung
der Dunstabzugsvorrichtung in einem Abzugsmodus und einen Schritt 710 des Aktivierens
der Lüftungseinrichtung in einem Trockenmodus auf. Beim Aktivieren der Dunstabzugsvorrichtung
wird beispielsweise ein Propeller der Lüftungseinrichtung in Drehung versetzt.
[0042] Im Schritt 705 wird die Lüftungseinrichtung in einem Abzugsmodus aktiviert, um während
eines Kochvorgangs entstehenden Wrasen als den Luftstrom aus dem Umgebungsbereich
des Kochfelds zu dem Sockelinnenraum zu leiten. Im Schritt 710 wird die Lüftungseinrichtung
in einem Trockenmodus aktiviert, um nach dem Kochvorgang Raumluft als den Luftstrom
aus dem Umgebungsbereich des Kochfelds zu dem Sockelinnenraum zu leiten, um den Feuchtigkeitsadsorber
zu trocknen. Im Abzugsmodus kann die Lüftungseinrichtung eine höhere Lüftungsleistung
als im Trockenmodus aufweisen.
[0043] Gemäß einem Ausführungsbeispiel umfasst das Verfahren 700 zudem einen Schritt 715
des Deaktivierens der Lüftungseinrichtung nach dem Schritt 705 des Aktivierens der
Lüftungseinrichtung in dem Abzugsmodus. Der Schritt 715 wird optional nach dem Schritt
705 und vor dem Schritt 710 ausgeführt. Der Schritt 715 wird optional ausgeführt,
um den Trockenmodus der Lüftungsvorrichtung erst zu aktivieren, wenn zum Trocknen
geeignete Luft zur Verfügung steht, beispielsweise nach dem Kochvorgang, oder sobald
die Luftfeuchtigkeit einen bestimmten Grenzwert erreicht hat. Auf diese Weise kann
die Lüftungseinrichtung nach Beenden des Betriebs der Lüftungseinrichtung im Abzugsmodus
eine Zeitlang nicht aktiv sein, bevor die Lüftungseinrichtung im Schritt 710 erneut
aktiviert wird.
[0044] Mittels eines Ausführungsbeispiels des Verfahrens 700 ist ein Ausführungsbeispiel
der Dunstabzugsvorrichtung, wie sie anhand der vorhergehenden Figuren beschrieben
wurde, betreibbar.
[0045] Umfasst ein Ausführungsbeispiel eine "und/oder"-Verknüpfung zwischen einem ersten
Merkmal und einem zweiten Merkmal, so ist dies so zu lesen, dass das Ausführungsbeispiel
gemäß einer Ausführungsform sowohl das erste Merkmal als auch das zweite Merkmal und
gemäß einer weiteren Ausführungsform entweder nur das erste Merkmal oder nur das zweite
Merkmal aufweist.
1. Dunstabzugsvorrichtung (105) für ein in ein Möbel (100) einbaubares Kochfeld, wobei
das Möbel (100) einen mit einer Sockelleiste (110) verkleideten Sockelinnenraum (115)
aufweist, und wobei die Dunstabzugsvorrichtung (105) folgende Merkmale aufweist: eine
Abluftleitung (120) mit wenigstens einem ersten Leitungsabschnitt (220), welcher dazu
ausgeformt ist, einen Luftstrom aus einem Umgebungsbereich des Kochfelds zu dem Sockelinnenraum
(115) zu leiten; eine Lüftungseinrichtung (125), die dazu ausgebildet ist, den Luftstrom
durch die Abluftleitung (120) zu fördern; eine Umlufteinrichtung (130), die einen
Geruchsfilter (140) zum Reinigen des Luftstroms aufweist; einen Feuchtigkeitsadsorber
(135), der dazu ausgebildet ist, dem Luftstrom Feuchtigkeit zu entziehen, dadurch
geknennziechnet, dass eine Sensoreinrichtung (145), die ausgebildet ist, eine Luftfeuchtigkeit
und/oder eine Temperatur zu sensieren und ein Sensorsignal (155) bereitzustellen,
das die Luftfeuchtigkeit und/oder die Temperatur abbildet; und eine Steuereinrichtung
(150), die ausgebildet ist, unter Verwendung des Sensorsignals (155) ein Steuersignal
(160) zum Ansteuern der Lüftungseinrichtung (125) bereitzustellen, und dadurch, dass
die Steuereinrichtung (150) ausgebildet ist, abhängig von einem Wert des Sensorsignals
(155) das Steuersignal (160) zum Betreiben der Lüftungseinrichtung (125) in einem
Trockenmodus zum Trocknen des Feuchtigkeitsadsorbers (135) bereitzustellen.
2. Dunstabzugsvorrichtung (105) gemäß Anspruch 1, wobei die Abluftleitung (120) einen
zweiten Leitungsabschnitt (225) aufweist, der ausgeformt ist, den Luftstrom zu einem
Auslassspalt (230) in der Sockelleiste (110) zu leiten,
3. Dunstabzugsvorrichtung (105) gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei der erste Leitungsabschnitt
(220) und/oder der zweite Leitungsabschnitt (225) eine Krümmung zum Vorbeileiten des
Luftstroms an einer Ecke des Möbels (100) aufweisen.
4. Dunstabzugsvorrichtung (105) gemäß Anspruch 2 oder 3, wobei der zweite Leitungsabschnitt
(225) rohrförmig ausgeformt ist oder als Umlenkelement zur Verbesserung des Lenkens
des Luftstroms zu dem Auslassspalt (230) in der Sockelleiste (110) ausgeformt ist.
5. Dunstabzugsvorrichtung (105) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die
Umlufteinrichtung (130) stromabwärts des ersten Leitungsabschnitts (220) oder stromabwärts
des zweiten Leitungsabschnitts (225) angeordnet ist.
6. Dunstabzugsvorrichtung (105) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die
Umlufteinrichtung (130) den Feuchtigkeitsadsorber (135) umfasst.
7. System bestehend aus einem Möbel (100), welches einen mit einer Sockelleiste (110)
verkleideten Sockelinnenraum (115) aufweist, und bestehend aus einem in das Möbel
(100) eingebauten Kochfeld und bestehend aus einer in dem Möbel (100) eingebauten
Dunstabzugsvorrichtung (105), wobei die Dunstabzugsvorrichtung (105) gemäß einem der
vorangegangenen Ansprüche 1 bis 6 ausgeführt ist.
8. Verfahren (700) zum Betreiben der Dunstabzugsvorrichtung (105) gemäß einem der vorangegangenen
Ansprüche, wobei das Verfahren (700) die folgenden Schritte aufweist:
Aktivieren (705) der Lüftungseinrichtung (125) in einem Abzugsmodus, um während eines
Kochvorgangs entstehenden Wrasen als den Luftstrom aus dem Umgebungsbereich des Kochfelds
zu dem Sockelinnenraum (115) zu leiten; und
Aktivieren (710) der Lüftungseinrichtung (125) in einem Trockenmodus, um nach dem
Kochvorgang Raumluft als den Luftstrom aus dem Umgebungsbereich des Kochfelds zu dem
Sockelinnenraum (115) zu leiten, um den Feuchtigkeitsadsorber (135) zu trocknen;
wobei mittels einer Sensoreinrichtung (145) eine Luftfeuchtigkeit erfasst wird und
die Lüftungseinrichtung (125) in Abhängigkeit der Luftfeuchtigkeit angesteuert wird,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Lüftungsvorrichtung (125) in einem Trockenmodus erst aktiviert wird, wenn die
Luftfeuchtigkeit einen bestimmten Grenzwert erreicht hat..
9. Verfahren (700) gemäß Anspruch 8, mit einem Schritt (715) des Deaktivierens der Lüftungseinrichtung
(125) nach dem Schritt (705) des Aktivierens der Lüftungseinrichtung (125) in dem
Abzugsmodus und vor dem Schritt (710) des Aktivierens der Lüftungseinrichtung (125)
in dem Trockenmodus.
1. Extractor hood device (105) for a cooking hob which can be installed in a piece of
furniture (100), the piece of furniture (100) having a base interior (115) clad with
a baseboard (110), and the extractor hood device (105) having the following features:
an extracted air pipe (120) having at least one first pipe portion (220) which is
designed to conduct an air flow from a region surrounding the cooking hob to the base
interior (115);
a ventilation device (125) which is designed to convey the air flow through the extracted
air pipe (120);
an air recirculation device (130) which has an odour filter (140) for cleaning the
air stream;
a moisture adsorber (135), which is designed to remove moisture from the air flow,
characterised in that a sensor device (145) which is designed to sense an air humidity and/or a temperature
and to provide a sensor signal (155) which indicates air humidity and/or temperature;
and
a control device (150) which is designed to use the sensor signal (155) to provide
a control signal (160) for controlling the ventilation device (125), and in that the control device (150) is designed to provide the control signal (160) for operating
the ventilation device (125) in a drying mode for drying the moisture adsorber (135),
depending on a value of the sensor signal (155).
2. Extractor hood device (105) according to claim 1, wherein the extracted air pipe (120)
has a second pipe portion (225) which is designed to conduct the air flow to an outlet
gap (230) in the baseboard (110),
3. Extractor hood device (105) according to either claim 1 or claim 2, wherein the first
pipe portion (220) and/or the second pipe portion (225) have a curvature for guiding
the air flow past a corner of the piece of furniture (100).
4. Extractor hood device (105) according to either claim 2 or claim 3, wherein the second
pipe section (225) is tubular or is designed as a deflection element for improving
the direction of the air flow to the outlet gap (230) in the baseboard (110).
5. Extractor hood device (105) according to any of the preceding claims, wherein the
air recirculation device (130) is arranged downstream of the first pipe portion (220)
or downstream of the second pipe portion (225).
6. Extractor hood device (105) according to any of the preceding claims, wherein the
air recirculation device (130) comprises the moisture adsorber (135).
7. System consisting of a piece of furniture (100) which has a base interior (115) clad
with a baseboard (110) and consisting of a cooking hob installed in the piece of furniture
(100) and an extractor hood device (105) installed in the piece of furniture (100),
wherein the extractor hood device (105) is designed according to any of the preceding
claims 1 to 6.
8. Method (700) for operating the extractor hood device (105) according to any of the
preceding claims, the method (700) comprising the following steps:
activating (705) the ventilation device (125) in an extraction mode in order to conduct
vapours generated during a cooking process, as the air flow, from the region surrounding
the cooking hob to the base interior (115); and
activating (710) the ventilation device (125) in a drying mode in order to conduct
room air, as the air flow, from the region surrounding the cooking hob to the base
interior (115) in order to dry the moisture adsorber (135) after the cooking process;
an air humidity being detected by means of a sensor device (145), and the ventilation
device (125) being controlled depending on the air humidity, characterised in that the ventilation device (125) is only activated in a drying mode when the air humidity
has reached a certain threshold value.
9. Method (700) according to claim 8, comprising a step (715) of deactivating the ventilation
device (125) after the step (705) of activating the ventilation device (125) in the
extraction mode and before the step (710) of activating the ventilation device (125)
in the drying mode.
1. Hotte aspirante (105) destinée à une plaque de cuisson qui peut être intégrée dans
un meuble (100), le meuble (100) présentant un espace intérieur de socle (115) revêtu
d'une plinthe de socle (110), et la hotte aspirante (105) présentant les caractéristiques
suivantes :
une conduite d'évacuation d'air (120) comportant au moins une première section de
conduite (220) qui est formée pour conduire un flux d'air depuis une zone environnante
de la plaque de cuisson vers l'espace intérieur de socle (115) ;
un dispositif de ventilation (125) qui est conçu pour transporter le flux d'air à
travers la conduite d'évacuation d'air (120) ;
un dispositif de circulation d'air (130) qui présente un filtre anti-odeurs (140)
servant à nettoyer le flux d'air ;
un adsorbeur d'humidité (135) qui est conçu pour éliminer l'humidité du flux d'air,
caractérisé par un dispositif capteur (145) qui est conçu pour capter une humidité de l'air et/ou
une température et pour émettre un signal de capteur (155) qui représente l'humidité
de l'air et/ou la température ; et
par un dispositif de commande (150) qui est conçu pour émettre, à l'aide du signal
de capteur (155), un signal de commande (160) afin de commander le dispositif de ventilation
(125), et caractérisé en ce que le dispositif de commande (150) est conçu pour émettre, en fonction d'une valeur
du signal de capteur (155), le signal de commande (160) pour faire fonctionner le
dispositif de ventilation (125) dans un mode sec afin de sécher l'adsorbeur d'humidité
(135).
2. Hotte aspirante (105) selon la revendication 1, dans laquelle la conduite d'évacuation
d'air (120) présente une seconde section de conduite (225) qui est formée pour conduire
le flux d'air vers une fente de sortie (230) dans la plinthe de socle (110).
3. Hotte aspirante (105) selon la revendication 1 ou 2, dans laquelle la première section
de conduite (220) et/ou la seconde section de conduite (225) présentent une courbure
pour diriger le flux d'air au niveau d'un coin du meuble (100).
4. Hotte aspirante (105) selon la revendication 2 ou 3, dans laquelle la seconde section
de conduite (225) est de forme tubulaire ou est conçue comme un élément de déviation
servant à améliorer la direction du flux d'air vers la fente de sortie (230) dans
la plinthe de socle (110).
5. Hotte aspirante (105) selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle le
dispositif de circulation d'air (130) est disposé en aval de la première section de
conduite (220) ou en aval de la seconde section de conduite (225).
6. Hotte aspirante (105) selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle le
dispositif de circulation d'air (130) comprend l'adsorbeur d'humidité (135).
7. Système constitué d'un meuble (100), lequel présente un espace intérieur de socle
(115) revêtu d'une plinthe de socle (110), et constitué d'une plaque de cuisson intégrée
dans le meuble (100) et constitué d'une hotte aspirante (105) intégrée dans le meuble
(100), la hotte aspirante (105) étant réalisée selon l'une des revendications 1 à
6 précédentes.
8. Procédé (700) de fonctionnement de la hotte aspirante (105) selon l'une des revendications
précédentes, le procédé (700) comprenant les étapes suivantes :
activation (705) du dispositif de ventilation (125) dans un mode d'aspiration afin
de conduire les vapeurs générées pendant un processus de cuisson, en tant que flux
d'air, depuis la zone environnante de la plaque de cuisson vers l'espace intérieur
de socle (115) ; et
activation (710) du dispositif de ventilation (125) dans un mode sec afin de conduire
l'air ambiant après le processus de cuisson, en tant que flux d'air, depuis la zone
environnante de la plaque de cuisson vers l'espace intérieur de socle (115) afin de
sécher l'adsorbeur d'humidité (135) ;
un dispositif capteur (145) détectant l'humidité de l'air et le dispositif de ventilation
(125) étant commandé en fonction de l'humidité de l'air, caractérisé en ce que le dispositif de ventilation (125) n'est activé dans un mode sec que si l'humidité
de l'air atteint une certaine valeur limite.
9. Procédé (700) selon la revendication 8, comprenant une étape (715) de désactivation
du dispositif de ventilation (125) après l'étape (705) d'activation du dispositif
de ventilation (125) dans le mode d'aspiration et avant l'étape (710) d'activation
du dispositif de ventilation (125) dans le mode sec.