Gebiet der Technik
[0001] Die vorliegende Erfindung geht aus von einem Walzgerüst zum Walzen eines flachen
Walzguts aus Metall,
- wobei das Walzgerüst eine obere Arbeitswalze und eine untere Arbeitswalze aufweist,
die zwischen sich einen Walzspalt bilden,
- wobei der Walzspalt während des Walzens des flachen Walzguts von dem flachen Walzgut
in einer Transportrichtung durchlaufen wird,
- wobei auslaufseitig des Walzgerüsts eine obere Kühleinrichtung angeordnet ist, mittels
derer die obere Arbeitswalze gekühlt wird,
- wobei die obere Kühleinrichtung einen oberen Spritzbalken aufweist, der sich parallel
zur oberen Arbeitswalze erstreckt und eine Mehrzahl von oberen Spritzdüsen aufweist,
mittels derer ein flüssiges Kühlmittel auf die obere Arbeitswalze aufgespritzt wird,
- wobei die obere Kühleinrichtung einen unteren Spritzbalken aufweist, der sich parallel
zur oberen Arbeitswalze erstreckt und eine Mehrzahl von unteren Spritzdüsen aufweist,
mittels derer das flüssige Kühlmittel auf die obere Arbeitswalze aufgespritzt wird,
- wobei der untere Spritzbalken zwischen dem flachen Walzgut und dem oberen Spritzbalken
angeordnet ist,
- wobei zumindest einige der oberen Spritzdüsen - in der Regel alle oberen Spritzdüsen
- als Flachstrahldüsen ausgebildet sind.
Stand der Technik
[0002] Derartige Walzgerüste sind allgemein bekannt. Rein beispielhaft kann auf die
US 8 281 632 B2 verwiesen werden, insbesondere auf die als dortiger Stand der Technik beschriebenen
Ausgestaltungen.
[0003] Beim Warmwalzen von flachem Walzgut aus Metall - beispielsweise Stahl - erwärmen
sich die Arbeitswalzen. Aus verschiedenen technologischen Gründen - beispielsweise
zur gezielten Beeinflussung der thermischen Balligkeit und zur Minimierung des Verschleißes
- werden die Arbeitswalzen gekühlt. Es ist daher eine intensive Kühlung erforderlich,
um insbesondere den Arbeitswalzen die über das flache Walzgut zugeführte Wärme wieder
zu entziehen. Für die Kühlung der Arbeitswalzen sind verschiedene Ausgestaltungen
bekannt.
[0004] So ist beispielsweise in der genannten
US 8 281 632 B2 der oberen und der unteren Arbeitswalze jeweils ein Wasserkasten zugeordnet, der
auslaufseitig des Walzgerüsts in engem Kontakt zur jeweiligen Arbeitswalze steht.
Mittels des jeweiligen Wasserkastens wird eine turbulente Wasserströmung erzeugt,
mittels derer die Arbeitswalzen effizient gekühlt werden. Bei dieser Lehre ist nachteilig,
dass die Wasserkästen sehr genau zu den Arbeitswalzen positioniert werden müssen.
Ist der Abstand zu gering, besteht die Gefahr von Beschädigungen der Arbeitswalzen
und/oder der Wasserkästen. Ist der Abstand so groß, kann nicht effizient gekühlt werden.
[0006] Aus der
EP 3 308 868 A1 ist ein Walzgerüst bekannt, bei dem auslaufseitig des Walzgerüsts ein einzelner Kühlbalken
angeordnet ist. Der Kühlbalken weist mehrere Reihen von Spritzdüsen auf, wobei die
Reihen in Breitenrichtung des Walzguts bzw. parallel zu den Arbeitswalzen verlaufen.
Die Spritzdüsen der Reihen sind als Vollstrahldüsen ausgebildet. Mit dieser Ausgestaltung
ist zwar eine intensive Kühlung der Arbeitswalzen möglich. Es ist jedoch ein erheblicher
Aufwand erforderlich, über die gesamte Breite der Arbeitswalzen eine gleichmäßige
Kühlung zu gewährleisten.
[0007] Am häufigsten ist die eingangs genannte Ausgestaltung. Ihre Vorteile sind insbesondere
die relativ einfache Konstruktion und die Betriebssicherheit.
Zusammenfassung der Erfindung
[0008] Die Walzgerüste weisen zusätzliche Elemente auf. Eines der zusätzlichen Elemente
ist ein oberes Abstreifelement, mittels dessen das auslaufseitig auf die obere Arbeitswalze
aufgebrachte Kühlmittel von der oberen Arbeitswalze abgestreift wird. Das Abstreifelement
ist erforderlich, damit das Kühlmittel nicht unkontrolliert auf das flache Walzgut
herunterläuft und dessen Temperatur in unkontrollierter Weise beeinflusst.
[0009] Oberhalb des oberen Abstreifelements bildet sich häufig ein Pool des flüssigen Kühlmittels.
Dieser Pool beeinflusst negativ die Kühlung durch die Flachstrahldüsen. Die gewünschte
Kühlung der oberen Arbeitswalze ist daher oftmals nur schwer zu realisieren.
[0010] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Walzgerüst der eingangs
genannten Art derart auszugestalten, dass bei einfachem Aufbau eine hocheffiziente
und gleichmäßige Kühlung der oberen Arbeitswalze erreicht werden kann.
[0011] Die Aufgabe wird durch ein Walzgerüst mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte
Ausgestaltungen des Walzgerüsts sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche 2 bis 7.
[0012] Erfindungsgemäß wird ein Walzgerüst der eingangs genannten Art dadurch ausgestaltet,
dass zumindest einige der unteren Spritzdüsen - in der Regel alle unteren Spritzdüsen
- als Vollstrahldüsen ausgebildet sind.
[0013] Vollstrahldüsen sind Spritzdüsen, die einen im wesentlichen geraden Kühlmittelstrahl
abgeben. Der Kühlmittelstrahl weist meistens einen kreisförmigen oder nahezu kreisförmigen
Querschnitt auf. Der Querschnitt variiert nur in sehr geringem Umfang mit dem Abstand
von der Vollstrahldüse. Insbesondere liegt ein Öffnungswinkel des abgegebenen Kühlmittelstrahls
bei maximal 5°. Flachstrahldüsen weisen hingegen ein Spritzbild auf, bei dem sich
der abgegebene Kühlmittelstrahl fächerartig aufweitet. Der Öffnungswinkel des Fächers
liegt mindestens bei 20°. In der Praxis liegt er meist bei 40° oder mehr. Das von
einer Flachstrahldüse abgegebene Kühlmittel prallt somit im wesentlichen in Form einer
langgestreckten Linie auf die obere Arbeitswalze auf.
[0014] Vollstrahldüsen erzeugen durch die gebündelte Abgabe des Kühlmittels bei gleichem
Kühlmitteldruck im jeweiligen Spritzbalken einen erheblich höheren Aufpralldruck auf
der Arbeitswalze als Flachstrahldüsen. Der höhere Aufpralldruck bewirkt nicht nur
eine höhere Kühlwirkung. Von besonderer Bedeutung ist insbesondere, dass der Vollstrahl
auch in der Lage ist, den Pool an Kühlmittel, der sich am oberen Abstreifelement gebildet
haben kann, vollständig zu durchdringen.
[0015] Im einfachsten Fall sind der oberen Arbeitswalze auslaufseitig ausschließlich der
obere und der untere Spritzbalken zugeordnet. Alternativ ist es jedoch möglich, dass
das Walzgerüst mindestens einen mittleren Spritzbalken aufweist. Der mindestens eine
mittlere Spritzbalken ist in diesem Fall zwischen dem oberen und dem unteren Spritzbalken
angeordnet. Er erstreckt sich parallel zur oberen Arbeitswalze und weist eine Mehrzahl
von mittleren Spritzdüsen auf, mittels derer das flüssige Kühlmittel auf die obere
Arbeitswalze aufgespritzt wird. Die mittleren Spritzdüsen jedes mittleren Spritzbalkens
sind in der Regel zumindest in einem Zentralbereich des jeweiligen mittleren Spritzbalkens
entweder einheitlich als Flachstrahldüsen oder einheitlich als Vollstrahldüsen ausgebildet.
Wenn also beispielsweise zwei mittlere Spritzbalken vorhanden sind, ist es möglich,
dass die Spritzdüsen beider mittlerer Spritzbalken einheitlich als Flachstrahldüsen
ausgebildet sind. Alternativ ist es möglich, dass die Spritzdüsen beider mittlerer
Spritzbalken einheitlich als Vollstrahldüsen ausgebildet sind. Wiederum alternativ
ist es möglich, dass die Spritzdüsen des einen mittleren Spritzbalkens einheitlich
als Flachstrahldüsen die Spritzdüsen des anderen mittleren Spritzbalkens einheitlich
als Vollstrahldüsen ausgebildet sind. Eine Ausgestaltung, bei der die Spritzdüsen
ein und desselben mittleren Spritzbalkens teilweise als Flachstrahldüsen und teilweise
als Vollstrahldüsen ausgebildet sind, ist hingegen zwar möglich, aber nicht bevorzugt.
[0016] Der obere Spritzbalken, die mittleren Spritzbalken und der untere Spritzbalken bilden
von oben nach unten gesehen eine Sequenz von Spritzbalken. Vorzugsweise erfolgt innerhalb
der Sequenz von Spritzbalken für in Breitenrichtung des flachen Walzguts miteinander
korrespondierende Bereiche der Spritzbalken nur ein einziges Mal ein Wechsel von Flachstrahldüsen
zu Vollstrahldüsen. Wenn also beispielsweise bei einem bestimmten mittleren Spritzbalken
die Spritzdüsen als Vollstrahldüsen ausgebildet sind, so sind vorzugsweise auch bei
jedem weiteren Spritzbalken, der sich unterhalb dieses mittleren Spritzbalkens befindet,
die Spritzdüsen als Vollstrahldüsen ausgebildet. In analoger Weise sind, wenn bei
einem bestimmten mittleren Spritzbalken die Spritzdüsen als Flachstrahldüsen ausgebildet
sind, vorzugsweise auch bei jedem weiteren Spritzbalken, der sich oberhalb dieses
mittleren Spritzbalkens befindet, die Spritzdüsen als Flachstrahldüsen ausgebildet.
[0017] Flachstrahldüsen werden in der Regel mit einem relativ hohen Arbeitsdruck betrieben.
Der Arbeitsdruck kann bis zu 20 bar betragen. Vollstrahldüsen können hingegen mit
einem geringeren Druck betrieben werden. Vorzugsweise wird daher das den Vollstrahldüsen
zugeführte Kühlmittel mit einem ersten Arbeitsdruck beaufschlagt, das den Flachstrahldüsen
zugeführte Kühlmittel mit einem zweiten Arbeitsdruck. Der erste Arbeitsdruck ist in
der Regel kleiner als der zweite Arbeitsdruck. Beispielsweise kann der erste Arbeitsdruck
bei maximal 5 bar liegen, während der zweite Arbeitsdruck bei mindestens 6 bar liegt.
Üblich ist ein erster Arbeitsdruck von 1 bis 4 bar, insbesondere von 2 bis 3 bar,
während der zweite Arbeitsdruck in der Regel zwischen 10 und 20 bar liegt, meist zwischen
12 und 16 bar. Es sind aber auch andere Arbeitsdrücke möglich, beispielsweise ein
erster Arbeitsdruck von ca. 7 bar und ein zweiter Arbeitsdruck von ca. 8 bar. In Einzelfällen
kann sogar der erste Arbeitsdruck größer als der zweite Arbeitsdruck sein. Auch ist
es möglich, dass das den Vollstrahldüsen zugeführte Kühlmittel und das den Flachstrahldüsen
zugeführte Kühlmittel mit einem einheitlichen Arbeitsdruck beaufschlagt werden. Dieser
Arbeitsdruck kann bis zu 10 bar betragen.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0018] Die oben beschriebenen Eigenschaften, Merkmale und Vorteile dieser Erfindung sowie
die Art und Weise, wie diese erreicht werden, werden klarer und deutlicher verständlich
im Zusammenhang mit der folgenden Beschreibung der Ausführungsbeispiele, die in Verbindung
mit den Zeichnungen näher erläutert werden. Hierbei zeigen in schematischer Darstellung:
- FIG 1
- ein Walzgerüst,
- FIG 2
- Arbeitswalzen des Walzgerüsts von Figur 1 und Kühleinrichtungen für die Arbeitswalzen,
- FIG 3
- eine obere Arbeitswalze mit zugeordneter auslaufseitiger Kühleinrichtung,
- FIG 4
- ein Spritzbild,
- FIG 5 bis 7
- Spritzdüsen und ihre zugehörigen Strahlen,
- FIG 8
- die Versorgung von Spritzdüsen mit Kühlmittel und
- FIG 9
- eine weitere Versorgung von Spritzdüsen mit Kühlmittel.
Beschreibung der Ausführungsformen
[0019] Gemäß FIG 1 soll mittels eines Walzgerüsts 1 ein flaches Walzgut 2 gewalzt werden.
Das flache Walzgut 2 kann alternativ ein Band oder ein Grobblech sein. Das flache
Walzgut 2 besteht aus Metall, beispielsweise aus Stahl, Aluminium oder Kupfer. Zum
Walzen des flachen Walzguts 2 weist das Walzgerüst 1 zumindest eine obere Arbeitswalze
3 und eine untere Arbeitswalze 4 auf. Die Arbeitswalzen 3, 4 sind diejenigen Walzen
des Walzgerüsts 1, welche das flache Walzgut 2 beim Walzen direkt kontaktieren und
umformen. Die Arbeitswalzen 3, 4 bilden somit zwischen sich einen Walzspalt 5, der
während des Walzens des flachen Walzguts 2 von dem flachen Walzgut 2 in einer Transportrichtung
x durchlaufen wird.
[0020] Das Walzgerüst 1 kann Bestandteil einer mehrgerüstigen Walzstraße sein, beispielsweise
einer Fertigstraße. In diesem Fall ist die Transportrichtung x in der Regel fest vorgegeben
und bei jedem Walzvorgang dieselbe. Diese Ausgestaltung ist insbesondere bei einem
Metallband die Regel. Alternativ kann das Walzgerüst 1 als Reversiergerüst ausgebildet
sein. In diesem Fall kehrt sich die Transportrichtung x von Walzstich zu Walzstich
um. Reversiergerüste werden insbesondere zum Walzen von Grobblech verwendet. Sie werden
manchmal aber auch zum Walzen von Metallband verwendet, beispielsweise beim Vorwalzen
oder bei einem Steckelwalzwerk.
[0021] Das flache Walzgut 2 weist in der Regel zusätzlich zu den Arbeitswalzen 3, 4 zumindest
eine obere und eine untere Stützwalze 6, 7 auf. Manchmal können auch weitere Walzen
vorhanden sein, beispielsweise bei einem Sextogerüst eine obere und eine untere Zwischenwalze.
Die Stützwalzen 6, 7 und gegebenenfalls auch die Zwischenwalzen sind im Rahmen der
vorliegenden Erfindung von untergeordneter Bedeutung. Auch ist im Rahmen der vorliegenden
Erfindung von untergeordneter Bedeutung, ob die Arbeitswalzen 3, 4 und/oder gegebenenfalls
vorhandene Zwischenwalzen axial verschiebbar sind. Auf die Stützwalzen 6, 7, die Zwischenwalzen
und die axiale Verschiebbarkeit von Arbeitswalzen 3, 4 und/oder Zwischenwalzen wird
daher nachstehend nicht näher eingegangen.
[0022] Zumindest auslaufseitig des Walzgerüsts 1 sind gemäß FIG 2 eine obere Kühleinrichtung
8 und eine untere Kühleinrichtung 9 angeordnet. Mittels der oberen Kühleinrichtung
8 kann die obere Arbeitswalze 3 auslaufseitig gekühlt werden, mittels der unteren
Kühleinrichtung 9 die untere Arbeitswalze 4. Oftmals sind auch einlaufseitig des Walzgerüsts
1 entsprechende Kühleinrichtungen 10, 11 angeordnet. Zum Kühlen der jeweiligen Arbeitswalze
3, 4 wird mittels der jeweiligen Kühleinrichtung 8 bis 11 ein flüssiges Kühlmittel
12 auf die obere bzw. die untere Arbeitswalze 3, 4 aufgebracht. Das flüssige Kühlmittel
12 ist Wasser oder enthält zumindest als Hauptbestandteil - meist zu über 95 %, beispielsweise
zu 99 % und mehr - Wasser.
[0023] Jeder vorhandenen Kühleinrichtung 8 bis 11 ist weiterhin ein Abstreifelement 13 bis
16 zugeordnet. Mittels des jeweiligen Abstreifelements 13 bis 16 wird das auf die
jeweilige Arbeitswalze 3, 4 aufgebrachte flüssige Kühlmittel 12 von der jeweiligen
Arbeitswalze 3, 4 abgestreift, damit es nicht auf das flache Walzgut 2 gelangt.
[0024] Im Rahmen der vorliegenden Erfindung kommt es entscheidend auf die Ausgestaltung
der auslaufseitig des Walzgerüsts 1 angeordneten oberen Kühleinrichtung 8 an. Es ist
zwar möglich, dass die einlaufseitig des Walzgerüsts 1 angeordnete obere Kühleinrichtung
10 auf die gleiche Art und Weise ausgebildet ist. Sie kann jedoch ebenso auch anderweitig
ausgebildet sein. Nur falls das Walzgerüst 1 als Reversiergerüst betrieben wird, muss
auch diese Kühleinrichtung 10 so ausgebildet sein, da Einlaufseite und Auslaufseite
bei jedem Walzstich gegenüber dem vorherigen Walzstich vertauscht sind. Ebenso ist
es möglich, dass die unteren Kühleinrichtungen 9, 11 auf ähnliche Weise wie die oberen
Kühleinrichtungen 8, 10 ausgebildet sind. In diesem Falle würden die nachstehenden
Ausführungen zur Ausgestaltung der oberen Kühleinrichtung 8 spiegelbildlich gelten.
Sie können aber auch auf andere Weise ausgebildet sein. Da die Ausgestaltung der unteren
Kühleinrichtungen 9, 11 und der einlaufseitig des Walzgerüsts 1 angeordneten Kühleinrichtungen
10, 11 im Rahmen der vorliegenden Erfindung von untergeordneter Bedeutung ist, wird
nachstehend nur die auslaufseitig des Walzgerüsts 1 angeordnete obere Kühleinrichtung
8 näher erläutert.
[0025] Gemäß FIG 3 weist die auslaufseitig des Walzgerüsts 1 angeordnete obere Kühleinrichtung
8 zumindest einen oberen Spritzbalken 17 und einen unteren Spritzbalken 18 auf. Der
untere Spritzbalken 18 ist während des Walzens des flachen Walzguts 2 zwischen dem
flachen Walzgut 2 und dem oberen Spritzbalken 17 angeordnet. In manchen Fällen sind
der obere und der untere Spritzbalken 17, 18 die einzigen Spritzbalken 17, 18 der
Kühleinrichtung 8. In anderen Fällen sind zusätzlich mittlere Spritzbalken 19, 20
vorhanden. Die mittleren Spritzbalken 19, 20 sind, sofern sie vorhanden sind, zwischen
dem oberen und dem unteren Spritzbalken 17, 20 angeordnet. Die Anzahl an mittleren
Spritzbalken 19, 20 liegt meist bei eins oder zwei. Mehr als insgesamt vier Spritzbalken
17 bis 20 sind in der Regel nicht vorhanden.
[0026] Die Spritzbalken 17 bis 20 erstrecken sich parallel zur oberen Arbeitswalze 3. Erstreckungsrichtungen
der Spritzbalken 17 bis 20 verlaufen also parallel zur Drehachse 21 der oberen Arbeitswalze
3. Jeder Spritzbalken 17 bis 20 weist eine Mehrzahl von Spritzdüsen 22 bis 25 auf.
Die Spritzdüsen 22 bis 25 sind in der Erstreckungsrichtung des jeweiligen Spritzbalken
17 bis 20 gesehen nebeneinander angeordnet. Mittels der Spritzdüsen 22 bis 25 wird
das flüssige Kühlmittel 12 auf die obere Arbeitswalze 3 aufgespritzt. Die Spritzdüsen
22 des
oberen Spritzbalkens 17 werden nachfolgend als obere Spritzdüsen 22 bezeichnet, die
Spritzdüsen 23 des unteren Spritzbalkens 18 als untere Spritzdüsen. Ebenso werden
die Spritzdüsen 24, 25 der mittleren Spritzbalken 19, 20 als mittlere Spritzdüsen
bezeichnet. Die Unterscheidung als obere, untere und mittlere Spritzdüsen 22 bis 25
dient lediglich der Zuordnung zum jeweiligen Spritzbalken 17 bis 20. Eine weitergehende
Bedeutung kommt der Bezeichnung nicht zu.
[0027] FIG 4 zeigt das durch die Spritzdüsen 22 bis 25 der Spritzbalken 17 bis 20 hervorgerufene
Spritzbild. Aus der Darstellung in FIG 4 ist ersichtlich, dass die Spritzdüsen 22
bis 25 in Erstreckungsrichtung der Spritzbalken 17 bis 20 gesehen äquidistant angeordnet
sind. Es ist aber auch möglich, eine nicht äquidistante Anordnung vorzusehen. Beispielsweise
kann es unter Umständen sinnvoll sein, an den seitlichen Rändern größere Abstände
vorzusehen. Es ist weiterhin möglich, die Spritzdüsen 22 bis 25 des jeweiligen Spritzbalkens
17 bis 20 zu Gruppen benachbarter Spritzdüsen 22 bis 25 zusammenzufassen, so dass
jede einzelne Gruppe von Spritzdüsen 22 bis 25 unabhängig ansteuerbar ist.
[0028] Aus FIG 4 ergibt sich weiterhin, dass die oberen Spritzdüsen 22 als Flachstrahldüsen
ausgebildet sind. Flachstrahldüsen sind entsprechend der Darstellung in den FIG 5
und 6 Spritzdüsen, welche den von ihnen abgegebenen Flüssigkeitsstrahl in einer Richtung
weit auffächern, während in der anderen Richtung nur eine sehr geringe Auffächerung
erfolgt. Ein Öffnungswinkel α in der Richtung, in welcher der Flüssigkeitsstrahl aufgefächert
wird, liegt gemäß FIG 5 mindestens bei 20°, meist bei 40° oder mehr. Ein hierzu orthogonaler
Öffnungswinkel β, in welcher der Flüssigkeitsstrahl nicht aufgefächert wird, liegt
gemäß FIG 6 maximal bei 3°, meist bei 1° bis 2°.
[0029] Aus FIG 4 ergibt sich weiterhin, dass die unteren Spritzdüsen 23 als Vollstrahldüsen
ausgebildet sind. Vollstrahldüsen sind entsprechend der Darstellung in den FIG 7 Spritzdüsen,
welche den von ihnen abgegebenen Flüssigkeitsstrahl so wenig wie möglich auffächern.
Idealerweise liegt ein Öffnungswinkel γ bei 0°. In der Praxis liegt er meist bei 1°
bis 2°, maximal aber bei 5°. Der Öffnungswinkel γ ist in der Regel unabhängig von
der Ebene, die betrachtet wird.
[0030] In der Ausgestaltung gemäß FIG 4 sind die Spritzdüsen 22, 23 des oberen und des unteren
Spritzbalkens 17, 18 jeweils einheitlich als Flachstrahldüsen oder als Vollstrahldüsen
ausgebildet. Im Einzelfall kann jedoch der obere Spritzbalken 17 - insbesondere in
Breitenrichtung des flachen Walzguts 2 gesehen an seinen Rändern - auch andere als
Flachstrahldüsen aufweisen. In analoger Weise kann auch der untere Spritzbalken 18
- insbesondere in Breitenrichtung des flachen Walzguts 2 gesehen an seinen Rändern
- auch andere als Vollstrahldüsen aufweisen.
[0031] Die mittleren Spritzdüsen 24, 25 können nach Bedarf als Flachstrahldüsen oder als
Vollstrahldüsen ausgebildet sein. Jeder mittlere Spritzbalken 19, 20 weist jedoch
vorzugsweise nur eine einzige Sorte von Spritzdüsen auf, also entweder Flachstrahldüsen
oder Vollstrahldüsen, nicht aber gemischt Flachstrahldüsen und Vollstrahldüsen. Zumindest
gilt diese Aussage in Breitenrichtung des flachen Walzguts 2 gesehen in einem Zentralbereich
des jeweiligen mittleren Spritzbalkens 19, 20. Bezogen auf jeweils einen der mittleren
Spritzbalken 19, 20 sind also die Spritzdüsen 24, 25 des jeweiligen mittleren Spritzbalkens
19, 20 einheitlich ausgebildet. Zumindest
[0032] Die Spritzbalken 17 bis 20 bilden von oben nach unten gesehen eine Sequenz von Spritzbalken
17, 19, 20, 18. Innerhalb der Sequenz von Spritzbalken 17, 19, 20, 18 erfolgt vorzugsweise
nur ein einziges Mal ein Wechsel von Flachstrahldüsen zu Vollstrahldüsen. Es ist also
möglich, dass die Spritzdüsen 24, 25 beider mittlerer Spritzbalken 19, 20 als Vollstrahldüsen
ausgebildet sind. In diesem Fall erfolgt der Wechsel von Flachstrahldüsen zu Vollstrahldüsen
beim Übergang vom oberen Spritzbalken 17 zum oberen mittleren Spritzbalken 19. Ebenso
ist es möglich, dass die Spritzdüsen 24, 25 beider mittlerer Spritzbalken 19, 20 als
Flachstrahldüsen ausgebildet sind. In diesem Fall erfolgt der Wechsel von Flachstrahldüsen
zu Vollstrahldüsen beim Übergang vom unteren mittleren Spritzbalken 20 zum unteren
Spritzbalken 18. Ebenso ist es möglich, dass die Spritzdüsen 24, 25 je eines der beiden
mittleren Spritzbalken 19, 20 als Flachstrahldüsen und als Vollstrahldüsen ausgebildet
sind. In diesem Fall erfolgt der Wechsel von Flachstrahldüsen zu Vollstrahldüsen entsprechend
der Darstellung in FIG 3 beim Übergang vom oberen mittleren Spritzbalken 19 zum unteren
mittleren Spritzbalken 20. Eine Ausgestaltung, bei welcher die Spritzdüsen 24 des
oberen mittleren Spritzbalkens 19 als Vollstrahldüsen und die Spritzdüsen 25 des unteren
mittleren Spritzbalkens 20 als Flachstrahldüsen ausgebildet sind, ist zwar prinzipiell
möglich, sollte aber nach Möglichkeit vermieden werden. Zumindest gelten diese Aussagen
für in Breitenrichtung des flachen Walzguts 2 miteinander korrespondierende Bereiche
der Spritzbalken 17, 19, 20, 18.
[0033] Aus den FIG 3 und 4 ist weiterhin ersichtlich, dass die Bereiche der oberen Arbeitswalze
3, die von jeweils einer der Spritzdüsen 22 bis 25 bespritzt werden, disjunkt zu den
Bereichen sind, die von den anderen Spritzdüsen 22 bis 25 bespritzt werden. Jede einzelne
Spritzdüse 22 bis 25 bespritzt also individuell einen jeweiligen Bereich der oberen
Arbeitswalze 3, wobei die Bereiche disjunkt zueinander sind. Es ist hingegen durchaus
möglich, dass die als Flachstrahldüsen ausgebildeten Spritzdüsen 22 und eventuell
auch 24 und 25 das Kühlmittel weder horizontal noch vertikal sondern entsprechend
der Darstellung in FIG 4 schräg aufbringen, so dass in Vertikalrichtung eine gewisse
Überlappung besteht.
[0034] Bezüglich des Betriebs der Kühleinrichtung 8 ist es entsprechend der Darstellung
in FIG 8 möglich, dass das flüssige Kühlmittel 12 mit einem ersten Arbeitsdruck p1
beaufschlagt wird, soweit es den Vollstrahldüsen zugeführt wird, gemäß dem Ausführungsbeispiel
also den unteren Spritzdüsen 23 und den mittleren Spritzdüsen 25 des unteren mittleren
Spritzbalkens 20. In analoger Weise kann das flüssige Kühlmittel 12 mit einem zweiten
Arbeitsdruck p2 beaufschlagt werden, soweit es den Flachstrahldüsen zugeführt wird
gemäß dem Ausführungsbeispiel also den oberen Spritzdüsen 22 und den mittleren Spritzdüsen
24 des oberen mittleren Spritzbalkens 20. Beispielsweise können zu diesem Zweck entsprechende
Pumpen 26, 27 vorhanden sein. Der erste Arbeitsdruck p1 kann beispielsweise von einer
Steuereinrichtung 28 durch entsprechende Ansteuerung der Pumpe 26 eingestellt werden.
Der zweite Arbeitsdruck p2 kann beispielsweise von der Steuereinrichtung 28 durch
entsprechende Ansteuerung der Pumpe 27 eingestellt werden. Ebenso kann die Einstellung
des Arbeitsdruckes p1 und/oder des Arbeitsdruckes p2 bzw. des Volumenstromes beispielsweise
über Regelventile erfolgen.
[0035] Die beiden Arbeitsdrücke p1, p2 können von der Steuereinrichtung 28 unabhängig voneinander
eingestellt werden. Der erste Arbeitsdruck p1 ist bei der Ausgestaltung gemäß FIG
8 jedoch kleiner als der zweite Arbeitsdruck p2. Beispielsweise kann der erste Arbeitsdruck
p1 bei etwa 5 bar liegen, insbesondere bei etwa 2 bar bis 3 bar. Der zweite Arbeitsdruck
p2 liegt hingegen vorzugsweise bei mindestens 6 bar, beispielsweise bei etwa 12 bar
bis 16 bar.
[0036] Alternativ ist es entsprechend der Darstellung in FIG 9 möglich, dass das flüssige
Kühlmittel 12 unabhängig davon, ob es den Vollstrahldüsen oder den Flachstrahldüsen
zugeführt wird, mit einem einheitlichen Arbeitsdruck p beaufschlagt wird. Beispielsweise
kann zu diesem Zweck eine gemeinsame Pumpe 29 vorhanden sein. In diesem Fall kann
der gemeinsame Arbeitsdruck p kann von der Steuereinrichtung 28 durch entsprechende
Ansteuerung der Pumpe 29 eingestellt werden. Der Arbeitsdruck p beträgt in diesem
Fall vorzugsweise maximal 10 bar. Er kann insbesondere - analog zum ersten Arbeitsdruck
p1 - bei etwa 2 bar bis 3 bar liegen.
[0037] Die vorliegende Erfindung weist viele Vorteile auf. Insbesondere kann der untere
Bereich der oberen Arbeitswalze 3 auch dann gut gekühlt werden, wenn sich auf dem
zugehörigen Abstreifelement 13 ein Flüssigkeitspool gebildet hat. Weiterhin ist es
auch auf einfache Weise möglich, eine konventionelle, nicht erfindungsgemäße Kühlanordnung
eines bestehenden Walzgerüsts 1 entsprechend nachzurüsten. Es muss lediglich der bereits
vorhandene unterste Spritzbalken ausgebaut und durch einen erfindungsgemäßen unteren
Spritzbalken 17 ersetzt werden. Weiterhin kann in Umfangsrichtung der oberen Arbeitswalze
3 gesehen der Winkelbereich maximiert werden, über welchen die Kühlung erfolgt. Insbesondere
kann bereits unmittelbar oberhalb des auslaufseitig des Walzgerüsts 1 angeordneten
oberen Abstreifelements 13 mit der Kühlung begonnen werden. Obwohl die Erfindung im
Detail durch das bevorzugte Ausführungsbeispiel näher illustriert und beschrieben
wurde, so ist die Erfindung nicht durch die offenbarten Beispiele eingeschränkt und
andere Varianten können vom Fachmann hieraus abgeleitet werden, ohne den Schutzumfang
der Erfindung zu verlassen.
Bezugszeichenliste
[0038]
- 1
- Walzgerüst
- 2
- flaches Walzgut
- 3, 4
- Arbeitswalzen
- 5
- Walzspalt
- 6, 7
- Stützwalzen
- 8 bis 11
- Kühleinrichtungen
- 12
- flüssiges Kühlmittel
- 13 bis 16
- Abstreifelemente
- 17 bis 20
- Spritzbalken
- 21
- Drehachse
- 22 bis 25
- Spritzdüsen
- 26, 27, 29
- Pumpen
- 28
- Steuereinrichtung
- p, p1, p2
- Arbeitsdrücke
- x
- Transportrichtung
- α, β, γ
- Öffnungswinkel
1. Walzgerüst zum Walzen eines flachen Walzguts (2) aus Metall,
- wobei das Walzgerüst eine obere Arbeitswalze (3) und eine untere Arbeitswalze (4)
aufweist, die zwischen sich einen Walzspalt (5) bilden,
- wobei der Walzspalt (5) während des Walzens des flachen Walzguts (2) von dem flachen
Walzgut (2) in einer Transportrichtung (x) durchlaufen wird,
- wobei auslaufseitig des Walzgerüsts eine obere Kühleinrichtung (8) angeordnet ist,
mittels derer die obere Arbeitswalze (3) gekühlt wird,
- wobei die obere Kühleinrichtung (8) einen oberen Spritzbalken (17) aufweist, der
sich parallel zur oberen Arbeitswalze (3) erstreckt und eine Mehrzahl von oberen Spritzdüsen
(22) aufweist, mittels derer ein flüssiges Kühlmittel (12) auf die obere Arbeitswalze
(3) aufgespritzt wird,
- wobei die obere Kühleinrichtung (8) einen unteren Spritzbalken (18) aufweist, der
sich parallel zur oberen Arbeitswalze (3) erstreckt und eine Mehrzahl von unteren
Spritzdüsen (23) aufweist, mittels derer das flüssige Kühlmittel (12) auf die obere
Arbeitswalze (3) aufgespritzt wird,
- wobei der untere Spritzbalken (18) zwischen dem flachen Walzgut (2) und dem oberen
Spritzbalken (17) angeordnet ist,
- wobei zumindest einige der oberen Spritzdüsen (22) - in der Regel alle oberen Spritzdüsen
(22) - als Flachstrahldüsen ausgebildet sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest einige der unteren Spritzdüsen (23) - in der Regel alle unteren Spritzdüsen
(23) - als Vollstrahldüsen ausgebildet sind.
2. Walzgerüst nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Walzgerüst mindestens einen mittleren Spritzbalken (19, 20) aufweist, der zwischen
dem oberen und dem unteren Spritzbalken (17, 18) angeordnet ist, sich parallel zur
oberen Arbeitswalze (3) erstreckt und eine Mehrzahl von mittleren Spritzdüsen (24,
25) aufweist, mittels derer das flüssige Kühlmittel (12) auf die obere Arbeitswalze
(3) aufgespritzt wird, und dass die mittleren Spritzdüsen (24, 25) jedes mittleren
Spritzbalkens (19, 20) zumindest in einem Zentralbereich des jeweiligen mittleren
Spritzbalkens (19, 20) entweder einheitlich als Flachstrahldüsen oder einheitlich
als Vollstrahldüsen ausgebildet sind.
3. Walzgerüst nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der obere Spritzbalken (17), die mittleren Spritzbalken (19, 20) und der untere Spritzbalken
(18) von oben nach unten gesehen eine Sequenz von Spritzbalken (17, 19, 20, 18) bilden
und dass innerhalb der Sequenz von Spritzbalken (17, 19, 20, 18) für in Breitenrichtung
des flachen Walzguts (2) miteinander korrespondierende Bereiche der Spritzbalken (17,
19, 20, 18) nur ein einziges Mal ein Wechsel von Flachstrahldüsen zu Vollstrahldüsen
erfolgt.
4. Walzgerüst nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das den Vollstrahldüsen zugeführte Kühlmittel (12) mit einem ersten Arbeitsdruck
(p1) beaufschlagt wird, dass das den Flachstrahldüsen zugeführte Kühlmittel (12) mit
einem zweiten Arbeitsdruck (p2) beaufschlagt wird und dass der erste Arbeitsdruck
(p1) kleiner als der zweite Arbeitsdruck (p2) ist.
5. Walzgerüst nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass der erste Arbeitsdruck (p1) maximal 5 bar beträgt und dass der zweite Arbeitsdruck
(p2) mindestens 6 bar beträgt.
6. Walzgerüst nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das den Vollstrahldüsen zugeführte Kühlmittel (12) und das den Flachstrahldüsen zugeführte
Kühlmittel (12) mit einem einheitlichen Arbeitsdruck (p) beaufschlagt werden.
7. Walzgerüst nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Arbeitsdruck (p) maximal 10 bar beträgt.