TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die Erfindung betrifft eine Schneidmaschine, mit der sich Brot, Käse und dergleichen
strangförmige Lebensmittel maschinell in beliebig dicke Scheiben schneiden lassen.
Bei der erfindungsgemäßen Schneidmaschine kann es sich insbesondere um eine Rundmessermaschine
handeln.
STAND DER TECHNIK
[0002] Aus der
DE 198 20 004 C2 ist eine Rundmessermaschine zum Schneiden eines Lebensmittel-Stranges in Scheiben
bekannt. Diese Schneidmaschine besitzt ein kreisförmiges Schneidmesser, das um seine
zentrale Achse rotieren und zusätzlich in einer Kreisbahn umhergeschwenkt werden kann.
Bei dieser Schwenkbewegung wird es durch das in Scheiben zu schneidende strangförmige
Lebensmittel hindurchgeführt. Das strangförmige Lebensmittel wird in einem kanalartigen
Schacht dem Schneidmesser zugeführt und in Scheiben zerschnitten. Die geschnittenen
Scheiben werden auf einer dem Schneidmesser in Förderrichtung nachgeordneten Lagerfläche
stehend gespeichert. Durch eine abgewinkelte Ausrichtung der Lagerfläche für die geschnittenen
Scheiben gegenüber der Lagerfläche für den noch nicht geschnittenen Strang soll erreicht
werden, dass ausreichend Platz für den Antriebsarm geschaffen wird.
[0003] Entsprechend der
EP 2 045 053 A2 ist vorgesehen, dass die Lagerfläche für die geschnittenen Scheiben und die Lagerfläche
für den noch nicht in Scheiben geschnittenen Lebensmittel-Strang in einer Ebene liegen,
die schräg im Raum ausgerichtet ist. Zusätzlich dazu kann die Lagereinrichtung für
die geschnittenen Scheiben vibrieren, so dass die geschnittenen Scheiben leicht im
Schacht transportiert werden.
[0004] Aus der
DE 10 2012 100 587 A1 ist eine Schneidmaschine bekannt, bei der die beiden Schachtbereiche der Schneidmaschine
in Längsrichtung des Schachts gekippt sind. Der in Schneidrichtung gesehen hintere
Schachtbereich ist dabei etwas unterhalb des vorderen Schachtbereichs angeordnet,
um einen möglichst sauberen Schnitt zu ermöglichen. Um den Schnitt weiter zu verbessert,
schlägt die
DE 20 2013 009 201 U1 vor, die beiden Schachtbereiche im Bereich des Schlitzes zu kippen, so dass der gesamte
Schacht um den Schlitz geknickt ausgebildet ist.
[0005] Bei der
DE 10 2016 010 635 A1 sind zur Erreichung eines qualitativ hochwertigen Schnitts der Schachtboden des ersten
Schachtbereichs vor dem Schlitz und der Schachtboden des zweiten Schachtbereichs nach
dem Schlitz um die Längsachse des Schachts zueinander gekippt ausgerichtet. Das Schneidmesser
ist dabei etwa senkrecht zu einem der beiden Schachtböden ausgerichtet.
[0006] Bei einer geknickten Ausrichtung des Schachts gemäß der
DE 198 20 004 C2 kann es nach dem Schlitz zu einem Umkippen der geschnittenen Scheiben kommen. Die
geschnittenen Scheiben können dabei so viel Schwung besitzen, dass die Scheibenstütze
das Umfallen nicht zuverlässig verhindern kann. Demgegenüber kann ein Kippen der beiden
Schachtbereiche um die Längsachse des Schachts gemäß der
DE 10 2016 010 635 A1 das Kippen der Scheiben zwar verhindern, allerdings entsteht eine Störkante im Bereich
des Schachtbodens.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0007] Ausgehend von diesem vorbekannten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, eine verbesserte Schneidmaschine anzugeben, die einen exakten Schnitt ohne
Anhaften der Scheiben an dem Schneidmesser ermöglicht und damit ein optimales Schneidergebnis
liefert.
[0008] Die erfindungsgemäße Schneidmaschine ist durch die Merkmale des Hauptanspruchs 1
gegeben. Sinnvolle Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Schneidmaschine sind Gegenstand
von sich an diesen Anspruch anschließenden weiteren Ansprüchen.
[0009] Die erfindungsgemäße Schneidmaschine für strangförmige Lebensmittel besitzt ein Schneidmesser
für das strangförmige Lebensmittel und einen Schacht zur Aufnahme des strangförmigen
Lebensmittels. Die Längsrichtung des Schachts entspricht dabei der Vorschubrichtung
des strangförmigen Lebensmittels. Der Schacht weist einen ersten und einen zweiten
Schachtbereich auf, die durch einen Schlitz zumindest teilweise voneinander getrennt
sind. In diesem Schlitz kann das Schneidmesser rotieren. Erfindungsgemäß weist der
Schachtboden des in Vorschubrichtung hinter dem Schlitz angeordneten zweiten Schachtbereich
zumindest einen Knick auf, der als Bergfalte ausgebildet ist. Der zum Schlitz hin
gerichtete Bodenbereich des zweiten Schachtbodens ist dabei in etwa parallel zu dem
Schachtboden des in Vorschubrichtung vor dem Schlitz angeordneten ersten Schachtbereichs
ausgerichtet.
[0010] Die parallele Ausrichtung des Bodenbereichs des zweiten Schachtbereichs und des Schachtbodens
des ersten Schachtbereichs sorgt dafür, dass das Umkippen der geschnittenen Scheiben
effektiv verhindert werden kann. Gleichzeitig kann der Knick im Schachtboden des zweiten
Schachtbereichs ein Anhaften der geschnittenen Scheiben an dem Schneidmesser verhindern,
so dass ein optimales Schneidergebnis möglich ist.
[0011] Grundsätzlich kann der zum Schlitz hin gerichtete Bodenbereich des zweiten Schachtbodens
mit dem Schachtboden des ersten Schachtbereichs fluchten. Auf diese Weise kommt es
nicht zu einer Störkante im Bereich des Schlitzes.
[0012] Insbesondere kann der Knick des zweiten Schachtbodens etwa parallel zu dem Schlitz
verlaufen. Der Knick kann in diesem Fall mit den geschnittenen Scheiben korrelieren,
so dass ein optisch ansprechendes und kompaktes Scheiben-Paket entstehen kann. Der
zum Schlitz hin gerichtete Bodenbereich des zweiten Schachtbodens kann in diesem Fall
vorzugsweise eine Breite von etwa vier Millimetern bis etwa 30 Millimetern aufweisen
und dadurch an die Scheibendicke der geschnittenen Scheiben angepasst sein.
[0013] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform kann der Schachtboden des zweiten
Schachtbereichs zumindest zwei Knicke aufweisen. Dabei kann der in Vorschubrichtung
gesehen erste Knick als Bergfalte ausgebildet sein, während der in Vorschubrichtung
gesehen zweite Knick als Talfalte ausgebildet sein kann. Eine derartige leicht treppenförmige
Ausbildung des zweiten Schachtbodens sorgt für einen optimalen Weitertransport der
geschnittenen Scheiben und gleichzeitig für einen sicheren Stand des Scheiben-Pakets.
Dabei können der in Vorschubrichtung gesehen hinterste Bodenbereich und der in zum
Schlitz hin gerichtete Bodenbereich des zweiten Schachtbereichs parallel zueinander
ausgerichtet sein.
[0014] Vorzugsweise kann die Vorderwand des zweiten Schachtbereichs zumindest einen als
Bergfalte ausgebildeten Schlitz aufweisen. Dabei kann der zum Schlitz gerichtete Wandbereich
der zweiten Vorderwand in etwa parallel zur Vorderwand des ersten Schachtbereichs
ausgerichtet sein. Der Schacht kann sich somit hinter dem Schlitz ein Stück weit aufweiten,
so dass die Gefahr einer Störkante weiter reduziert werden kann.
[0015] Vorzugsweise kann der zum Schlitz hin gerichtete Wandbereich der zweiten Vorderwand
mit der Vorderwand des ersten Schachtbereichs fluchten. Dies verhindert ein Verrutschen
der geschnittenen Scheiben und sorgt für einen kompakten Aufbau des Scheiben-Pakets.
[0016] Insbesondere kann die Vorderwand des zweiten Schachtbereichs zumindest zwei Knicke
aufweisen. In diesem Fall kann der in Vorschubrichtung gesehen erste Knick als Bergfalte
ausgebildet sein, während der in Vorschubrichtung gesehen zweite Knick als Talfalte
ausgebildet sein kann. Dadurch können die äußeren Abmessungen der Schneidmaschine
möglichst gering gehalten werden, ohne dass auf ein optimales Schneidergebnis verzichtet
werden müsste.
[0017] Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung sind den in den Ansprüchen ferner angegebenen
Merkmalen sowie den nachstehenden Ausführungsbeispielen zu entnehmen.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
[0018] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele
näher beschrieben und erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Vorderansicht der erfindungsgemäßen Schneidmaschine,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf die Schneidmaschine gemäß Fig. 1,
- Fig. 3
- eine Detailansicht des Schlitzbereichs der Schneidmaschine im Bereich der Vorderwand
des Schachtes,
- Fig. 4
- einen Querschnitt durch die Schneidmaschine gemäß Fig. 1 entlang der Linie A-A in
Fig. 1,
- Fig. 5
- einen Längsschnitt durch die Schneidmaschine gemäß Fig. 1 entlang der Linie B-B in
Fig. 4 im Bereich der Vorderwand des Schachtes, mit Blick von der Rückseite der Schneidmaschine,
- Fig. 6
- eine Detailansicht des Schlitzbereichs der Schneidmaschine entsprechend Detail X gemäß
Fig. 5,
- Fig. 7
- einen Längsschnitt durch die Schneidmaschine gemäß Fig. 1 entlang der Linie C-C in
Fig. 4 im Bereich der Rückwand des Schachtes, mit Blick von der Rückseite der Schneidmaschine,
und
- Fig. 8
- eine Detailansicht des Schlitzbereichs der Schneidmaschine entsprechend Detail Z gemäß
Fig. 7.
WEGE ZUM AUSFÜHREN DER ERFINDUNG
[0019] Die erfindungsgemäße Schneidmaschine 10 ist in der Zeichnung dargestellt. Im vorliegenden
Beispielsfall ist die Schneidmaschine 10 als Rundmessermaschine mit einem Kreismesser
ausgebildet. Das Kreismesser ist in üblicher Art und Weise mit einem Messerantrieb
gekoppelt, der für die Rotation des Kreismessers und dessen Bewegung durch das zu
schneidende Lebensmittel sorgt. Im vorliegenden Beispielsfall handelt es sich bei
dem zu schneidenden Lebensmittel um ein Brot. Das Gehäuse 12 der Schneidmaschine 10
kann mit einer transparenten Klappe 14 verschlossen werden. Aus Sicherheitsgründen
kann der Schneidvorgang regelmäßig nur dann gestartet werden, wenn die Klappe 14 geschlossen
ist.
[0020] Die Schneidmaschine 10 besitzt einen Schacht 20, dessen Längsrichtung der Vorschubrichtung
22 des eingelegten Lebensmittels entspricht. Der Schacht 20 ist im vorliegenden Beispielsfall
etwa horizontal vorhanden. Im Gegensatz dazu könnte der Schacht 20 auch etwa vertikal
und damit senkrecht zur Längsrichtung der Schneidmaschine 10 ausgerichtet sein.
[0021] Der Schacht 20 der Schneidmaschine 10 besitzt einen ersten, rechten Schachtbereich
24 und einen zweiten, linken Schachtbereich 26, die durch einen Schlitz 28 voneinander
getrennt sind. Durch den Messerantrieb angetrieben wandert das Kreismesser durch diesen
Schlitz 28, so dass das im Bereich des Schlitzes 28 vorhandene Lebensmittel an dieser
Stelle zertrennt wird. Bezogen auf Fig. 1 und 2 entsteht dann links von diesem Schlitz
28 eine Lebensmittelscheibe. Rechts des Schlitzes 28 ist das Lebensmittel noch unzertrennt
vorhanden. Daher befindet sich der Einlegebereich für das zu schneidende Lebensmittel
im Bereich des ersten Schachtbereichs 24 und der Entnahmebereich für das Scheiben-Paket
im Bereich des zweiten Schachtbereichs 26.
[0022] Zum Zerschneiden wird das Lebensmittel durch einen Transportgreifer 30 in Richtung
auf den Schlitz 28 geschoben. Dazu besitzt der Transportgreifer 30 mehrere nebeneinander
liegende Krallen, die beim Schneidvorgang von oben in das Ende des Lebensmittels hineinstechen.
Um die Verpackung des geschnittenen Scheiben-Pakets zu erleichtern, ist oberhalb des
Entnahmebereichs eine Verpackungshilfe 32 vorhanden, auf die das Scheiben-Paket aufgelegt
werden kann. Anschließend kann beispielsweise eine Tüte oder ein Beutel über das Scheiben-Paket
und die Verpackungshilfe 32 gestülpt werden, um das Scheiben-Paket in die Tüte oder
den Beutel zu überführen.
[0023] Die beiden Schachtbereiche 24, 26 der Schneidmaschine 10 sind jeweils etwa U-förmig
ausgebildet. Der erste Schachtbereich 24 besitzt einen Schachtboden 40, eine Rückwand
und eine Vorderwand 42. Die Vorderwand 42 ist an der Front 16 des Gehäuses 12 befestigt.
Der Schachtboden 40 ist nicht exakt horizontal ausgerichtet, vielmehr ist der Schachtboden
40 leicht geneigt vorhanden, so dass der Schachtboden 40 im Bereich der Vorderwand
42 tiefer liegt als im Bereich der Rückwand. Das zu schneidende Lebensmittel liegt
somit mit seinem Boden auf dem Schachtboden 40 auf und mit seiner Seite an der Vorderwand
42 an. Im vorliegenden Beispielsfall beträgt der Winkel 44 zwischen dem Boden 18 des
Gehäuses 12 und dem Schachtboden 40 des ersten Schachtbereichs 24 etwa 20 Grad.
[0024] Der zweite Schachtbereich 26 besitzt ebenfalls einen Schachtboden 50, eine Rückwand
und eine Vorderwand 52. Die Vorderwand 52 ist an der Front 16 des Gehäuses 12 befestigt.
Der Schachtboden 50 ist leicht geneigt vorhanden, so dass der Schachtboden 50 im Bereich
der Vorderwand 52 etwa tiefer liegt als im Bereich der Rückwand. Das sich nach und
nach bildende Scheiben-Paket liegt somit mit seinem Boden auf dem Schachtboden 50
auf und mit seiner Seite an der Vorderwand 52 an. Der Schachtboden 50 des zweiten
Schachtbereichs 26 ist insgesamt etwas geringer geneigt als der Schachtboden 40 des
ersten Schachtbereichs 24. Im vorliegenden Beispielsfall beträgt der Winkel 54 zwischen
dem Schachtboden 40 des ersten Schachtbereichs 24 und dem Schachtboden 50 des zweiten
Schachtbereichs 26 etwa 4 Grad. Die beiden Schachtbereiche 24, 26 sind somit um die
Längsachse der Schneidmaschine 10 leicht gegeneinander gekippt ausgerichtet.
[0025] Um eine Störkante im Bereich des Schlitzes 28 zu verhindern, weist der Schachtboden
50 des zweiten Schachtbereichs 26 im vorliegenden Beispielsfall insgesamt zwei Knicke
60, 62 auf (siehe insbesondere Fig. 6 und 8). Der in Vorschubrichtung 22 gesehen erste
Knick 60 ist dabei als Bergfalte ausgebildet. Im vorliegenden Beispielsfall ist der
in Vorschubrichtung 22 gesehen zweite Knick 62 als Talfalte ausgebildet. Im Gegensatz
dazu wäre es auch möglich, beide Knicke 60, 62 jeweils als Bergfalte auszubilden.
Der zum Schlitz 28 hin gerichtete Bodenbereich 64 vor dem ersten Knick 60 ist parallel
zum Schachtboden 40 des ersten Schachtbereichs 24 vor dem Schlitz 28 ausgerichtet.
Der Abstand 66 zwischen dem ersten Schachtboden 40 und dem Bodenbereich 64 ist über
die gesamte Länge des Schlitzes 28 konstant. Der erste Knick 60 ist im vorliegenden
Beispielsfall etwa parallel zum Schlitz 28 ausgebildet.
[0026] Zwischen den beiden Knicken 60, 62 befindet sich im vorliegenden Beispielsfall ein
etwa keilförmiger Bodenbereich 68. Der keilförmige Bodenbereich 68 ist im Vergleich
zum ersten Schachtboden 40 in einem Winkel 70 geneigt und damit leicht abschüssig
ausgebildet. Der keilförmige Bodenbereich 68 weist im Bereich der Vorderwand 52 (siehe
Fig. 6) eine deutliche geringere Breite 72 auf, während die Breite 74 im Bereich der
Rückwand deutlich größer ausgebildet ist (siehe Fig. 8).
[0027] In Vorschubrichtung 22 hinter dem zweiten Knick 62 ist der eigentliche zweite Schachtboden
50 vorgesehen. Der zweite Schachtboden 50 und der keilförmige Bodenbereich 68 stehen
in einem konstanten Winkel 76 zueinander. Durch den konstanten Winkel 76 zwischen
dem zweiten Schachtboden 50 und dem keilförmigen Bodenbereich 68 sind der zweite Schachtboden
50 und der erste Schachtboden 40 vor dem Schlitz 28 um die Längsachse der Schneidmaschine
10 gegeneinander gekippt. Folglich weisen der erste Schachtboden 40 und der zweite
Schachtboden 50 im Bereich ihrer jeweiligen Vorderwände 42, 52 einen geringeren Abstand
78 zueinander auf (siehe Fig. 6), während der Abstand 80 im Bereich ihrer jeweiligen
Rückwände größer ausgebildet ist (siehe Fig. 8).
[0028] Im Gegensatz zu der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform könnte der erste
Bodenbereich 64 auch parallel zum zweiten Schachtboden 50 ausgebildet sein.
[0029] Auch die Vorderwand 52 des zweiten Schachtbereichs 26 weist im vorliegenden Beispielsfall
insgesamt zwei Knicke 90, 92 auf (siehe Fig. 3). Der in Vorschubrichtung 22 gesehen
erste Knick 90 ist dabei als Bergfalte ausgebildet. Im vorliegenden Beispielsfall
ist der in Vorschubrichtung 22 gesehen zweite Knick 92 als Talfalte ausgebildet. Im
Gegensatz dazu wäre es auch möglich, beide Knicke 90, 92 jeweils als Bergfalte auszubilden.
Der zum Schlitz 28 hin gerichtete Wandbereich 94 vor dem ersten Knick 90 ist parallel
zur Vorderwand 42 des ersten Schachtbereichs 24 vor dem Schlitz 28 ausgerichtet. Der
Abstand 96 zwischen der ersten Vorderwand 42 und dem Wandbereich 94 ist konstant.
[0030] Zwischen den beiden Knicken 90, 92 befindet sich im vorliegenden Beispielsfall ein
rechteckiger Wandbereich 98. Der Wandbereich 98 ist im Vergleich zur ersten Vorderwand
40 in einem Winkel 100 geneigt, so dass der zweite Schachtbereich 28 etwas erweitert
wird.
[0031] In Vorschubrichtung 22 hinter dem zweiten Knick 92 ist die eigentliche zweite Vorderwand
52 vorgesehen. Die zweite Vorderwand 52 und der Wandbereich 98 stehen in einem Winkel
102 zueinander. Die zweite Vorderwand 52 verläuft somit nicht parallel zur ersten
Vorderwand 42, vielmehr wird die Breite des zweiten Schachtbereichs 26 im Bereich
der zweiten Vorderwand 52 nach wie vor leicht vergrößert.
1. Schneidmaschine (10) für strangförmige Lebensmittel
- mit einem Schneidmesser für das strangförmige Lebensmittel,
- mit einem Schacht (20) zur Aufnahme des strangförmigen Lebensmittels, dessen Längsrichtung
der Vorschubrichtung (22) des strangförmigen Lebensmittels entspricht,
- wobei der Schacht (20) einen ersten Schachtbereich (24) und einen zweiten Schachtbereich
(26) aufweist, die durch einen Schlitz (28) zumindest teilweise voneinander getrennt
sind,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- der Schachtboden (50) des in Vorschubrichtung (22) hinter dem Schlitz (28) angeordneten
zweiten Schachtbereichs (26) zumindest einen Knick (60, 62) aufweist,
- der zumindest eine Knick (60) des zweiten Schachtbodens (50) als Bergfalte ausgebildet
ist,
- der zum Schlitz (28) hin gerichtete Bodenbereich (64) des zweiten Schachtbodens
(50) in etwa parallel zu dem Schachtboden (40) des in Vorschubrichtung (22) vor dem
Schlitz (28) angeordneten ersten Schachtbereichs (24) ausgerichtet ist.
2. Schneidmaschine nach Anspruch 1,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- der zum Schlitz (28) hin gerichtete Bodenbereich (64) des zweiten Schachtbodens
(50) mit dem Schachtboden (40) des ersten Schachtbereichs (24) fluchtet.
3. Schneidmaschine nach Anspruch 1 oder 2,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- der zumindest eine Knick (60) des zweiten Schachtbodens (50) etwa parallel zum Schlitz
(28) verläuft.
4. Schneidmaschine nach Anspruch 3,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- der zum Schlitz (28) hin gerichtete Bodenbereich (64) des zweiten Schachtbodens
(50) eine Breite von etwa vier Millimetern bis etwa 30 Millimetern aufweist.
5. Schneidmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- der Schachtboden (50) des zweiten Schachtbereichs (26) zumindest zwei Knicke (60,
62) aufweist,
- der in Vorschubrichtung (22) gesehen erste Knick (60) als Bergfalte ausgebildet
ist,
- der in Vorschubrichtung (22) gesehen zweite Knick (62) als Talfalte ausgebildet
ist.
6. Schneidmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- die Vorderwand (52) des zweiten Schachtbereichs (26) zumindest einen Knick (90,
92) aufweist,
- der zumindest eine Knick (90) der zweiten Vorderwand (26) als Bergfalte ausgebildet
ist,
- der zum Schlitz (28) hin gerichtete Wandbereich (94) der zweiten Vorderwand (26)
in etwa parallel zur Vorderwand (42) des ersten Schachtbereichs (24) ausgerichtet
ist.
7. Schneidmaschine nach Anspruch 6,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- der zum Schlitz (28) hin gerichtete Wandbereich (94) der zweiten Vorderwand (26)
mit der Vorderwand (42) des ersten Schachtbereichs (24) fluchtet.
8. Schneidmaschine nach Anspruch 6 oder 7,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- die Vorderwand (52) des zweiten Schachtbereichs (26) zumindest zwei Knicke (90,
92) aufweist,
- der in Vorschubrichtung (22) gesehen erste Knick (90) als Bergfalte ausgebildet
ist,
- der in Vorschubrichtung (22) gesehen zweite Knick (92) als Talfalte ausgebildet
ist.